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«Tourism Recovery and Resilience Dialogue»

«Tourism Recovery and Resilience Dialogue»: Das WEF ist im Winter 2021 in Graubünden doch präsent

08. January 2021

Das World Economic Forum (WEF) ist ein strategischer Partner des virtuellen «Tourism Recovery and Resilience Dialogue», den die Fachhochschule Graubünden im Winter 2021 organisiert. Die kleinste Hochschule der Schweiz und den prestigeträchtigen global Player vereint das Interesse an Nachhaltigkeit, am Tourismus und am Standort Graubünden. Am 13. Januar findet die letzte Veranstaltung des Dialogs statt. Thema: Strategien und Massnahmen von Destinationen aus aller Welt, um die COVID-19-Krise für einen ökologisch nachhaltigeren Tourismus zu nutzen.

Das World Economic Forum (WEF) findet in diesem Jahr nicht in Davos statt. Dennoch ist die Organisation im Winter 2021 im Kanton Graubünden präsent. Das WEF ist strategischer Partner des «Tourism Recovery and Resilience Dialogue», den die Fachhochschule Graubünden (FHGR) zwischen November 2020 und Januar 2021 organisiert. Der virtuelle und globale Dialog bringt Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, damit sie sich über Strategien, Massnahmen und erste Erfahrungen austauschen können, wie die COVID-19-Krise für einen resilienteren und nachhaltigeren Tourismus zu nutzen ist.

«Nur wenige Sektoren der Weltwirtschaft wurden von COVID-19 so hart getroffen wie die Reise- und Tourismusbranche, mit über 100 Millionen gefährdeten Arbeitsplätzen und Milliarden von Dollar an verlorenem BIP», sagt Michèle Mischler, Head of Public Affairs und Nachhaltigkeitsverantwortliche beim WEF. «Daher ist es wichtig, dass wir Initiativen wie den Dialog unterstützen, die die notwendigen Diskussionen unter den globalen Stakeholdern anregen, um das Vertrauen in die Reisebranche wiederherzustellen und die nachhaltige und inklusive Entwicklung des Tourismus voranzutreiben».

Gemeinsam für einen nachhaltigen Tourismus
Die Zusammenarbeit zwischen der kleinsten Hochschule der Schweiz und dem WEF geht auf das gemeinsame Interesse an einer nachhaltigen Entwicklung und einem nachhaltigen Tourismus zurück. «Wir haben uns lange vor der COVID-19-Krise mit der besonderen Bedeutung und dem Potenzial des Tourismus für eine nachhaltige und inklusive Wirtschaft befasst», sagt Mischler. Die FH Graubünden und das WEF schlossen sich 2019 mit der UN-Welttourismusorganisation, dem Staatsekretariat für Wirtschaft SECO sowie dem Global Compact Network Switzerland & Liechtenstein zusammen, um das Weiterbildungsprogramm «Tourism for Sustainable Development» zu lancieren. Dieses besteht aus Online- und Präsenzmodulen in der Schweiz und zeigt politischen, behördlichen sowie privatwirtschaftlichen EntscheidungsträgerInnen aus aller Welt auf, wie der Tourismus zur Erreichung der UN-Agenda 2030 mit den 17 Zielen einer nachhaltigen Entwicklung (SDGs) beitragen kann.

«Die Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum ist für uns sowohl punkto Netzwerke und Kontakte als auch bezüglich der Expertise enorm wichtig», sagt Alex Gertschen, Dozent an der FH Graubünden und Projektleiter von «Tourism for Sustainable Development». Zum Beispiel bringt das WEF sein so genanntes Strategic Intelligence Tool ins Curriculum des Weiterbildungsprogramms ein. «Dieses Tool fasst eine Vielfalt von Wissen und Informationen aus unseren Veranstaltungen, Initiativen und Netzwerken zusammen», erklärt Mischler. «Zudem machen unsere hauseigenen Experten im Curriculum mit.»

Virtuelles Diskussionsforum
Das Weiterbildungsprogramm «Tourism for Sustainable Development» hätte längst beginnen sollen, musste aufgrund der COVID-19-Krise aber verschoben werden. Stattdessen führt die FH Graubünden nun gemeinsam mit dem WEF und den anderen Partnern den «Tourism Recovery and Resilience Dialogue» durch. An dessen dritter und letzter virtuellen Veranstaltung am 13. Januar werden unter anderem folgende Themen aufgegriffen:

  • Warum eine Spitzenmanagerin des WWF die COVID-19-Krise nicht als Chance, sondern als Risiko für den Umweltschutz sieht.
  • Wie der Chef des Reiseveranstalters Hauser Exkursionen durch die COVID-19-Krise Schub für seinen «Climate Trek» in Nepal erhalten hat.
  • Warum der Gründer eines Luxusresort-Betreibers auf Mauritius angesichts der COVID-19-Krise die Führungskräfte der Branche zu mehr Verantwortung und Ethik aufruft – und wie er diesen Anspruch selber umzusetzen versucht.
  • Wie COVID 19 den nachhaltigen Umbau des Tourismus in Mexiko beschleunigt statt behindert hat.

Weitere Details:

Weitere Auskünfte:

Alex Gertschen
Dozent am Institut für Tourismus und Freizeit und Projektleiter von «Tourism for Sustainable Development»
+41 81 286 37 12
alex.gertschen@fhgr.ch

Michèle Mischler
Head of Public Affairs und Nachhaltigkeitsverantwortliche beim WEF
+41 22 869 36 79
michele.mischler@weforum.org

 

Fachhochschule Graubünden

Als agile Hochschule setzt die FH Graubünden auf dynamisches Denken und proaktives Handeln. Mit diesem Mindset gestaltet sie die Zukunft mutig und nachhaltig mit. Ihre über 2300 Studierenden bildet sie zu hochqualifizierten und verantwortungsvollen Persönlichkeiten aus. Die FH Graubünden bietet Bachelor-, Master- und Weiterbildungsangebote in Architektur, Bauingenieurwesen, Computational and Data Science, Digital Science, Management, Mobile Robotics, Multimedia Production, Photonics, Service Innovation and Design, Supply Chain Management sowie Tourismus an. Lehre und Forschung der Fachhochschule in Graubünden sind interdisziplinär und orientieren sich an praktischen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Die Partizipation aller Hochschulangehörigen trägt zur Weiterentwicklung der Qualität und der ganzen Fachhochschule bei. fhgr.ch