Degree theses from the bachelor’s degree programme in Civil Engineering - University of Applied Sciences of the Grisons

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degree theses
bachelor’s degree programme in Civil Engineering

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Publications

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  • Hunger, Adrian (2010): Ersatz Rabiusa Brücke am Glaspass in Safien. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Unterhalb des Ausgleichsbeckens in Safien Platz führt eine Stahlbrücke über die Rabiusa. Sie bildet den Einstieg zum Wanderweg über den Glaspass. Die aus dem Jahre 1930 stammende Stahlbrücke wurde beim Kraftwerkbau verschoben und am jetzigen Ort zum zweiten Mal aufgebaut. Sie ist nur noch bedingt tragfähig und soll durch einen Neubau ersetzt werden. Die Lage der neuen Brücke wird optimiert, um eine kleinere Spannweite zu erreichen. Beim Entwurf waren die Dauerhaftigkeit und tiefe Erstellungskosten massgebend. Aus dem Variantenstudium wurde für die weitere Bearbeitung der Bachelorthesis eine aufgelöste Stahlbrücke mit obenliegenden Bögen gewählt.

  • Huonder, Silvan (2021): Strassenbrücke Val da Tersnaus. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Zuge der Strassenkorrektion des Strassenabschnitts „Val da Tersnaus – Sontga Catrina“ ist der Neubau der Strassenbrücke Val da Tersnaus nötig. Die bestehende Linienführung im Bereich der Brücke ist eng und unübersichtlich. Hinzu ist das Lichtraumprofil der Strasse nicht zeitgemäss. Im Rahmen der Bachelorthesis wird der Neubau der Strassenbrücke bis zum Stand eines Bauprojekt ausgearbeitet. Mittels eines Variantenstudiums wurden 5 mögliche Varianten anhand ihrer Erstellungskosten, Ästhetik, Ökologie, Unterhaltsaufand und Bauzeit verglichen. Als Bestvariante konnte das Betonsprengwerk überzeugen. Die 46.50 Meter lange Brücke wird durch das Betonsprengwerk in ein dreifeldriger Durchlaufträger aufgeteilt. Dessen Spannweiten sind 14.00 – 18.50 – 14.00 Meter. Der Überbau besteht aus einer schlaff bewehrten Plattenbrücke mit variablem Querschnitt welche durch 2 Pfeiler abgestützt wird. Die Baukosten der Brücke belaufen sich insgesamt 1'867'000.- inkl. Unvorhergesehenem, Honorare, MwSt.

  • Huonder, Daniela (2018): Reussbrücke Gnadenthal. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Bau einer Brücke stellt hohe Anforderungen. Es müssen viele Aspekte beachtet werden. Nebst Kriterien der Tragsicherheit, Dauerhaftigkeit, Wirtschaftlichkeit und Ästhetik sind da noch die Anforderungen des Strassenund Langsam-Verkehrs, des Hochwasser-, des Landschaft- und des Naturschutzes. Im Rahmen dieser Bachelor-Arbeit wird mit einem Variantenstudium ein Brückensystem eruiert, das den lokalen Gegebenheiten, den Anforderungen an die Nutzung und jenen des Landschafts- und Naturschutzes optimal gerecht wird. Die Evaluation der Varianten zeigte, dass ein Stahl-Stahlbetonverbund-Bauwerk allen Anforderungen am besten gerecht wird und auch das wirtschaftlichste Projekt ist. Die Stahl-Stahlbeton-Verbunds-Konstruktion erfordert durch die einfachere Lagerung der Brückenstützen einen geringeren Eingriff in das Flussbett. Im zweiten Teil der Arbeit wurde die erkorene Bestvariante auf Stufe Vorprojekt ausgearbeitet. Die einzelnen Teile sind der Entwurf der Brücke, das Bauprogramm, die Kostenschätzung und die Vordimensionierung des Stahlträgers sowie die Transportlogistik und der Montageablauf. Auch die Bauweise im Flussbett und an den beiden Ufern wurde detailliert ausgearbeitet.

  • Hurni, Benjamin (2021): Fussgängerbrücke Hotel «Turitg». Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In der Stadt Zürich soll für ein Hotel eine Verbindungsbrücke für Fussgänger erstellt werden, welche das Hotelgebäude mit dessen Tribüne verbindet. Die Brücke hat eine Gesamtlänge von 29.5 m und hat eine Höhe von gesamthaft 19.25 m. Gewünscht wurden eine dichte Dacheindeckung und eine transparente Verglasung als Absturzsicherung. Das Hotel wünschte sich eine schlichte und möglichst wirtschaftliche Ausführung der Brücke. Für das Vorprojekt wurden mehrere Varianten einer Möglichen Brücke skizziert. Drei von diesen Varianten wurden schlussendlich vordimensioniert und miteinander Verglichen. Der Entscheid fiel auf eine Mischung aus der wirtschaftlichsten und der ästhetischsten Variante. Für die gewählte Variante wurden alle Stahlprofile, mit bedacht auf die Knotengestaltung, dimensioniert. Bei der Gestaltung der Knoten wurden möglichst einfache Systeme erarbeitet, um eine reibungslose Aufrichtung in drei Hauptteilen zu ermöglichen.

  • Huser, Marc (2010): Neubau Einfamilienhaus Räfiserhalde. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Oberhalb Buchs-Räfis entstehen nebst einer neuen Strasse zur Erschliessung der Parzellen mehrere Einfamilienhäuser in Hanglage. Das Einfamilienhaus Räfiserhalde bietet einen schönen Ausblick über Buchs und Liechtenstein. Auf der gegenüberliegenden Seite des Rheintals befindet sich das Schloss von Vaduz. Die Aufgabe der Bachelorthesis besteht darin, das Tragwerk in Stahlbeton zu konstruieren und zu bemessen. Das Haus erstreckt sich über drei Stockwerke. Die Ost- und Südfassade werden möglichst offen gestaltet, um die Qualitäten dieser Baulage beizubehalten. Als Grundlage der Bemessungen dienen die Architektenpläne.

  • Iannelli, Giovanni (2017): Gewerbehalle mit Bürotrakt in Holzbauweise. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Bei der Gewerbehalle handelt es sich um einen Neubau in Holzbauweise mit Bürotrakt und Wohnung. Die ca.11 m hohe Halle beinhaltet zudem eine Schlosserei mit Kran-Bahn. Südlich ausgerichtet befinden sich drei Stockwerke, welche durch eine durch-gehende Wand von der Halle getrennt werden. Alle drei Geschosse werden über ein Treppenhaus erschlossen. Ebenfalls südlich befinden sich an beiden Enden zwei grosse Tore, jeweils zwei Stockwerke hoch, welche als Zu- und Ausgang der Schlosserei dienen. Ein Teil der Wohnung kragt über eines der beiden Tore aus und dient als Vordach. Über dem zweiten Tor kragt ein einfaches Vordach aus, ohne Überbau. An der Nordfassade der Halle befindet sich eine Glasfront. Mittels Variantenstudium wurden mehrere mögliche Lösungen erarbeitet um eine angemessene Konstruktion zu eruieren. Als Haupt-Träger wurde ein Brettschichtholzträger gewählt, welcher gelenkig auf Pendelstützen gelagert wird. Die Gesamtstabilisierung erfolgt über alle vier Wände der Halle und der steifen Dachscheibe.

  • Iglesias Figueredo, Monika (2012): Renaturierung Igiser Mühlbach. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In der Bachelor Arbeit wird ein Vorschlag zur Renaturierung des Igiser Mühlbachs aufgezeigt. Dabei wird der Bachabschnitt von der Speisung bis Obere Mühle/Papierfabriken Landquart betrachtet. Projektziele sind dabei die Fischgängigkeit des Gewässers sowie eine Verbesserung der ökologischen Situation auf der ganzen Länge des Igiser Mühlbachs. Des Weiteren wird eine Aufwertung aus ökologischer und kulturhistorischer Sicht, sowie als Naherholungsgebiet angestrebt. In der Arbeit wird zunächst mithilfe der Zielsetzungen und einem Referenzgewässer ein visionäres Leitbild und das Renaturierungskonzept erstellt. Anhand dessen werden die Abschnitte des Bachs auf ihren Bedarf zur Zielerreichung angeschaut. Aus dem Bedarf und den vorliegenden Restriktionen ergibt sich das Aufwertungspotential der Abschnitte. Darauf aufbauend werden die Massnahmen in den einzelnen Abschnitten des Gewässers ausgearbeitet: Es sollen ökologische Schwerpunktmassnahmen mit dazwischen liegenden ökologisch aufgewerteten Vernetzungsstrecken geschaffen werden. So wird mit der Renaturierung die Fischgängigkeit erreicht. Auch wird der Bach insgesamt ökologisch aufgewertet und naherholungs- und kulturhistorische Massnahmen werden in den ökologischen Schwerpunkten integriert.

  • Inauen, Michael (2008): Neubau Steblenbachbrücke, Waldstatt (AR). Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die rund 70m lange Brücke wurde in den Jahren 1924/25 als Betonbrücke erstellt. In den 70-er Jahren wurde sie umfassend Instand gesetzt. Die intensive Nutzung der letzten rund drei Jahrzehnten hat die Brücke soweit geschädigt, dass ein Totalersatz unausweichlich wird. Die Steblenbachbrücke liegt im Ausserortsbereich zwischen Waldstatt und Hundwil. Sie ist als Staatsstrasse der Klasse 1 zugeordnet und dient auch als Panzerverschieberoute bis 55 Tonnen. Die Brücke weist zwei Fahrstreifen von je 3.50m und einen Gehweg von 3.00m Breite auf. Im Winter wird Schnee vom Gehweg aus über die Brücke gekippt. Das geotechnische Gutachten empfiehlt, die Brückenlasten in den rund 16m unter Terrain liegenden Molassefelsen einzuleiten. Das Ziel war, ein wirtschaftliches Projekt zu erarbeiten, welches all diesen Anforderungen gerecht wird.

  • Jaisli, Lorenz (2005): Leben in der Altstadt Chur, Neubau Haus Bernina, Untere Gasse. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Bin immer noch erstaunt. Dieser gartenähnliche, ruhige Innenhof, der sich über verschiedene Geschosse und mehrere Wohnungen hinweg zog. Der Weg von diesem Idyll zurück zur Wohnung, die zum Verkauf frei steht, führte mich erneut über die Veranda im zweiten Obergeschoss. Pinia, die Besitzerin, begleitete mich zurück in das Wohnzimmer, das von der Küche abgetrennt einerseits ins obere Stockwerk führte, andererseits zurück ins Entrée oder zu den rückwärtigen Privaträumen. Über die Treppe der Galerie oberhalb des Wohnraumes gelangen wir in den offenen Bürobereich. Auffallend auch hier die Orientierung zum privaten Innenhof über die mehrgeschossige Fensterfront. Ich weiss nur noch, dass Pinia mich zum Abschied duzte und ich hoffte, den Hof auch mal bei Sonnenschein erleben zu dürfen.

  • Janki, Sascha (2013): Wohnen und Arbeiten. IM TORKEL, Umnutzung Ökonomiegebäude Türligarten in Chur. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das bestehende Ökonomiegebäude wurde im Jahre 1606 mit dem Wohngebäude erbaut und diente damals als Torkelgebäude in der Landwirtschaft. Die Nutzung des Gebäudes wurde bis heute nicht verändert. Nach und nach wurde die Stadt erweitert und die ehemalige Randbebauung der Stadt Chur wurde von der neuen Siedlungsstruktur umschlossen. Das Ökonomiegebäude liegt in einem Gürtel, welcher die Wohnzone von der gemischten Zone trennt. Um den Gürtel in seiner Form zu ergänzen wird ein neues Volumen platziert. Es gliedert sich in die bestehende Umgebung ein und die Parzelle wird von neuen Mauern gefasst. Die Schulkinder werden neu zwischen dem Ökonomiegebäude und dem Neubau durchgeleitet. Im Erdgeschoss wird die öffentliche Arbeitsnutzung erstellt und Raum für Ateliers oder kleinere Büros geschaffen. In den Obergeschossen sind Wohnungen mit einem Splittlevel geplant. Die Erschliessung der einzelnen Einheiten erfolgt über die neu geschaffenen Plätze.

  • Jegen, Marianne (2014): Skibrücke Val Plaun. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der momentane Verlauf des letzten Pistenabschnittes zwischen Crest la Siala und Plaun im Gebiet der Weissen Arena Bergbahnen AG in Laax ist unbefriedigend. Mit einer Brücke von 86 m Länge soll das Tal auf einer Höhe von 30 m gequert werden. Im Rahmen dieser Thesis wird ein Projekt aus Holz erarbeitet. Die Arbeit gliedert sich insgesamt in drei Teile. Im Teil I werden die Grundlagen erarbeitet, die kritischen Aspekte hervorgehoben sowie Ideen für mögliche statische Konzepte gesammelt. Der Teil II beinhaltet die genaue Betrachtung der möglichen Konzepte aufgrund verschieden gewichteter Kriterien. Aus dem Vergleich werden zwei Varianten mit Bestwerten ausgelesen, ergänzt und vorbemessen. Anschliessend wird das geeignete Konzept für die weitere Bearbeitung definiert. Zudem wird die Nutzungsvereinbarung abgehandelt, in welcher sämtliche Vorgaben festgehalten sind. Im Teil III wird das optimierte Konzept berechnet, bemessen und dokumentiert.

  • Jehle, Stefano (2018): Stallumbau, Fürstenau. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Konzept Bei diesem Projekt stand der Fokus auf dem Umgang mit einer bestehenden Scheune in Fürstenau. Die kleinste Stadt der Welt war früher ein Knotenpunkt für den Alpentransit. In der heutigen Zeit wird das Städtchen fast ausschliesslich als Gourmetressort genutzt. Ich möchte diesem Trend entgegenwirken und mit einer Atelier- und Wohnnutzung das tägliche Leben nach Fürstenau zurück bringen. Die Ateliers befinden sich im Erdgeschoss und öffnen sich mit neuen, grossen Stahltüren in die Schlossgasse. Die Wohnnutzung im Obergeschoss ist auf den ehemaligen Schopf ausgerichtet und bietet dadurch mehr Privatsphäre. Um die ursprüngliche Höhe der Scheune wieder aufzugreifen, enthält jede Nutzung einen überhohen Raum, der bis ins Dach geht. Statik Die Struktur der Scheune wird nur im Bereich der inneren Holzstützen durch Stampfbetonwände ersetzt. Diese tragen das bestehende Dach und dienen als neue Trennwände für die verschiedenen Nutzungen sowie als Kern in der Mitte. Haustechnik Das Gebäude wird mit einer Wasser-Sole Wärmepumpe geheizt. Die Nasszellen sind zentral angeordnet und werden durch eine Steigzone im Treppenkern entwässert. Wo nötig werden die Leitungen in den dicken Stampfbetonwänden geführt. Die Räume werden mit einer Bodenheizung im Trockensystem erwärmt und enthalten eine Komfortlüftung. Material Die Frage nach dem Material suchte ich aus der Weiterführung des traditionellen Materials. Der Stampfbeton dient als Weiterführung der bestehenden Buchsteinmauer. Beim Stampfbeton werden die horizontalen Arbeitsfugen alle 16,5cm angesetzt, somit ist es möglich mit einer Schaltafel drei Schichten zu stampfen. Die Oberflächen bestehen im Erdgeschoss hauptsächlich aus Beton und werden von unten nach oben bis ins Dachgeschoss mit sägerauem Eichenholz immer leichter. Die grossformatigen Stahlfenstern befinden sich hinter den neuen Holzlamellen, welche bei den Festverglasungen fix und bei den übrigen Fenster dreh- und schiebbar sind.

  • Jenal, Jeremy (2020): Piazza Crimeo Sotto. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Analyse In Mesocco ist der Einfluss aus dem Tessin und Italien auch in der Architektur deutlich spürbar. Die oft herrschaftlichen Häuser aus massivem Mauerwerk erinnern an Zeiten des Wohlstandes. Auch die geschieferten Walm- oder Zeltdächer verstärken diesen Eindruck. Für die Region des Misox ist Mesocco Dreh- und Angelpunkt. Das ehemalige Bahnhofsareal bietet dank der Postautohaltestelle Potential, die Lebens- und Zentrumsfunktion wieder zu erlangen. Mit gezielten Eingriffen kann ein belebter Ort entstehen. Konzept Um den Kostenrahmen für die Gemeinde in einer bewältigbaren Höhe zu halten, sollen die bestehenden Gebäude weitestgehend erhalten bleiben. Strukturelle Ertüchtigungen speziell beim Aufnahmegebäude im Bereich der Decken und des Daches werden nötig sein. Das von der Gemeinde vorgeschlagene Raumprogramm findet grösstenteils in den bestehenden Gebäuden Platz - mit Ausnahme des Ambulatoriums. Das Konzept für die Piazza sieht vor, den Zwischenraum von Remise und Aufnahmegebäude im Norden zu fassen und so einen nach Süden ausgerichteten Platz zu bilden. Dieser lebt von dem fantastischen Bergpanorama des Misox' mit direktem Blick auf die Kirche San Pietro e Paolo. Der Platz soll für Langsamverkehr befahrbar sein. Südlich vom Aufnahmegebäude findet die Haltestelle für das Postauto Platz. Der im Norden angegliederte Erweiterungsbau des Aufnahmegebäudes beherbergt das Ambulatorium. Dieser bildet den nördlichen Abschluss des Platzes. In der grossen Werkstatthalle der Remise wird der Kultursaal untergebracht, im südlichen Teil der Remise soll das Kaffee im Erdgeschoss entstehen und in den Obergeschossen eine Herberge. Das Ambulatorium ist in seiner Erscheinung bestrebt, die beiden bestehenden stattlichen Bauten würdig zu ergänzen aber sich keinesfalls aufdringlich in den Vordergrund zu drängen. Die ortstypische Konstruktionsweise vom verputzen Mauerwerk soll am Ambulatorium fortgeführt werden. Mit Betonabschlüssen an Dach, Fenster und Sockel werden gestalterische Elemente aus der Region aufgenommen.

  • Jenni, Eveline (2009): Verdichtetes Wohnen im Dorfkern von Domat/Ems. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die bearbeitete Fläche befindet sich an der Hauptstrasse von Domat/Ems. Sie erstreckt sich über vier Parzellen, welche im Schnitt 65 m lang, jedoch nur etwa 6 m breit sind. Diese Parzellierung ist auf die historische Baustruktur zurückzuführen. Ausgerichtet auf die Strasse waren die Wohnhäuser, dahinter befanden sich jeweils ein offener Hof und ein Stallgebäude. Der Garten war an den Stall angegliedert. Die Wohnbauten sind noch weit gehend erhalten. Die meisten Ställe werden heute als Garagen genutzt. Die eigentlich grosszügigen Parzellen sind somit schlecht ausgenutzt. Ziel der Arbeit ist es, die Parzellen zu verdichten. Die engen Platzverhältnisse sollen räumliche Qualitäten bieten. Es stellen sich Fragen nach Offenheit und Privatheit, Orientierung und Erschliessung.

  • Jovanovic, Jelena (2010): Herberge Sand in Chur. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Zwischen dem baumbesäumten Plessurquai und dem steil ansteigenden Kathedralfelsen, der belebten städtischen Badeanstalt Sand und dem alten Lehrerseminar entsteht auf dem Grundstück des ehemaligen Töchterinstituts ein Komplex aus Jugendherberge und Schülerwohnheim. Der T-förmige Gesamtkomplex nützt die Synergien der beiden Institutionen und ist funktional in zwei Teile aufgeteilt. Der städtische Kopfbau liegt entlang der Hauptstrasse und bildet den Haupteingang des Komplexes. Das hintere Volumen ist tiefer und greift in den Garten. Durch hell gehaltene Loggien, welche die dunkle Fassade der Herberge brechen, entsteht eine Verzahnung der Aussen- und Innenräume. Die Betonfassade greift die Materialität des angrenzenden Gebäudes des alten Lehrerseminars auf.

  • Juch, Patrick (2003): Stahlbau. Fussgängerüberführung Bennauersteg. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Gemäss dem regierungsrätlichen Strassenbauprogramm des Kantons Schwyz ist vorgesehen, die Hauptstrasse Nr. 386, Teilstrecke Biberbrugg-Nübergsagi in den Jahren 2006 bis 2009 auszubauen. Eine der Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit besteht darin, die Fussgänger mit einem Steg über die Kantonsstrasse, das Flussbett der Alp, sowie das Trassee der Schweizerischen Südostbahn zu führen. Die Diplomarbeit umfasst den Entwurf und die Vorbemessung von mindestens drei Varianten. In der zweiten Phase wird die Bestvariante bis auf Bauprojektstufe ausgearbeitet. Ziel ist eine Lösung zu finden, die gesamthaft aus Baukunst- und Umweltverständnis sowohl in konstruktiver, als auch in konzeptioneller Hinsicht die Rahmenbedingungen bestmöglich würdigt.

  • Juon, Mirco (2007): Wohnen im Park am Mühlbach in Chur. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Tittwiesenstrasse bildet zusammen mit der Poststrasse die Nord-Süd Achse von Chur. Sie beginnt in der Altstadt am Martinsplatz, wird vom Bahnhof unterbrochen und endet im Lacunaquartier. Das Lacuna ist die letzte grosse Stadterweiterung von Chur aus den 60er Jahren und wurde nach den Grundsätzen der funktionalen Stadt geplant. Die differenzierte Bebauung mit einfachen, klaren Setzungen und das Stapeln des Wohnraumes in der Vertikalen ermöglichen einen hohen Grad an Dichte und grossen Freiräumen zwischen den Baukörpern. Die freigespielten Grünräume machen die eigentliche Qualität des Quartiers aus. Die Prinzipien der vertikalen Verdichtung und der klaren Setzungen werden für die heutige Zeit adaptiert.

  • Kaiser, Rolf (2008): Reitgarten im Hopfen. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In Betznau, einer 600 Seelengemeinde in der östlichen Region des Bodensees in Deutschland, soll eine Reitanlage inmitten einer Landschaft bestehend aus Obst-, Wein- und Hopfenanlangen geplant werden. Für die Neuplanung der Reitanlage sind Massstäblichkeit und Materialität in der Auseinandersetzung mit dem Vorhandenen wichtige Gestaltungsprinzipien. Die Umnutzung einer Hopfenanbaufläche zu einer Reitanlage schafft eine Nutzungsüberlagerung ohne den vorhandenen Charakter zu verändern. Das Entwurfskonzept bettet die Reitanlage mit all Ihren Gebäuden und Funktionsbereichen in einen streng gerasterten Hopfenstangenwald ein. Räumlich werden nicht die einzelnen neu zu erstellenden Gebäudeteile wahrgenommen, sondern die Konstruktion, bestehend aus Stangen und Pflanzen, ähnlich einem Hopfengarten. Die zu integrierenden Gebäudeteile treten zurück und verschmelzen mit dem Gesamten. Die Landschaft spielt eine vordergründige Rolle, Gebäudetypologien treten in den Hintergrund.

  • Kalt, Jan (2008): Portal Canols Lenzerheide Bergbahnen AG. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Lenzerheide Bergbahnen AG plant einen umfangreichen Relaunch der Region und des touristischen Angebots. In diesem Zusammenhang ist der Neubau Portal Canols, der den Luftseilbahn-Kabinenbahnhof, das Verwaltungsgebäude inklusive Gastronomieteil, die Personalunterkunft sowie Parkierungsanlagen beinhaltet, ein Teil der Gesamtmassnahmen. Mit dem Projekt wird eine Strategie entwickelt, wie ein solches multifunktionales «supersize» Tourismusprojekt in die Landschaft und Körnung der Alpendörfer integriert werden und wie die Veränderung in der Landschaft und der Konzentrationsprozess auf dem Planungsperimeter erfolgen könnte. Welche bestehenden Nutzungen können verlegt, zusammengelegt, aufgehoben oder rückgebaut werden? Dabei dürfen Neubau inklusive Nebennutzungen wie Parkplätze und sonstige Kunstbauten nicht mehr Platz konsumieren, als die heute bestehenden Bauten. Um die Seilbahnstation und den Gästebereich, welche eigentliche Leernutzungstypologien darstellen, wird eine umbaute Mantelnutzung, mit Verwaltung, Gastrobereichen und Personalunterkünften generiert und in einem konzentrierten Volumen vereinigt. Das Gebäude wird zum Spagat zwischen artistisch inszenierter Maschine und einer künstlich überformten Raummatrix, ein grosser Filter, der mehr bieten soll, als das man ihn als Städter betritt und als Skifahrer verlässt.

  • Kamm, Thomas (2006): Wohnen und Einkaufen im Zentrum von Fläsch. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der bestehende Platz wird aufgewertet indem die Hauptfassade gegenüber der vorhergehenden Platzfassade zurückgezogen wird. Ein Dialog zwischen dem neuen Volumen, dem Restaurant Adler und den angrenzenden Bauten wird über die Masse der raumhaltigen Fassade gesucht wirkt. Eine klare Trennung zwischen urbanem Platz und «ländlichen» Hofraum hinter dem Gebäue ist ein wichtiger Bestandteil des Entwurfs. Das Erschliessungssystem bildet einen stockwerksübergreifenden Gemeinschaftsraum, der in Anlehnung an die traditionellen Bündnerhäusern wie die Casa Battista in Soglio funktionieren soll. Die Wohnungsgrundrisse lehnen sich an die bestehenden umliebenden Bauten an.

  • Karaag, Fatih (2011): Neubau Stahlbauhalle mit Kranbahnsystem. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Bauherr wünschte eine möglichst wirtschaftliche Lösung für eine Stahlbauhalle mit den Achsabmessungen 25.00 x 50.05 m und einer Höhe von 10.60 m. Im Variantenstudium der Bachelor-Arbeit wurden verschiedene Tragsysteme in Kombination mit unterschiedlichen Binderabständen geprüft. Die wirtschaftlichste Lösung, sprich die Lösung mit dem kleinsten Stahlverbrauch, wurde als Bestvariante gewählt. Im Rahmen des Hauptteils der Bachelor-Arbeit wurde für die gewählte Lösung ein Bauprojekt erarbeitet und hinsichtlich der Ausführung überprüft. Anschliessend wurden, unter Einhaltung der Trag- und Gebrauchstauglichkeit, die notwendigen Stahlprofile dimensioniert. Ebenfalls wurden wichtige konstruktive Details entworfen und deren Dimensionierung rechnerisch überprüft.

  • Kehl, Tina (2015): Harmonisch Ergänzt. Scharans. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ziel meines Projektes war es, das Dorf Scharans wegen der steigenden Einwohnerzahl von innen zu verdichten, ohne dabei das charakteristische Dorfbild zu stören. Das bestehende Wohnhaus sowie die beiden Stallbauten werden durch drei Mehrfamilienhäusern und einem Einfamilienhaus ersetzt. Charakteristisch für das Dorf ist das Wegsystem mit den abwechselnd stark verengenden, dunkleren Gassen und den offenen, hellen Vorplätzen. Durch die präzise Setzung der vier individuellen Volumen wird dieses typische Gassenbild weitergestrickt und die Gebäude werden, trotz ihrer Grösse, harmonisch in das Dorfbild integriert. Durch die Stellung der Gebäude und die spezifischen Grundrisse wird es möglich, dass für jede Wohnung spannenden Ausblicke sowohl in den Gassenraum als auch ins Grüne erlebbar sind. Die starke Durchmischung von Holz- und Massivbauten, welche Scharans prägt, wird im Projekt aufgenommen. Die Mehrfamilienhäuser werden als Massivbauten erstellt. Die markanten Holzgewände der traditionellen Bauten werden übernommen. Das Einfamilienhaus ist ein Holzbau und steht auf einem massiven Sockel.

  • Keller-Borosová, Eva (2007): Umnutzung Scheune St. Luzi in Fläsch. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Projekt liegt im Weinbaudorf Fläsch in der Bündner Herrschaft. Das Ortsbild der ländlichen Siedlung im Kern des Dorfes wird wesentlich durch alte Bausubstanz mit Stallanbauten geprägt. Viele der Scheunen stehen leer oder werden als Lager genutzt. Die Scheune, welche die Studentin für ihr Projekt gewählt hat, liegt im Zentrum des Dorfes und grenzt unmittelbar an ein Wohnhaus. Das Projekt bietet Wohnraum in Kombination mit Atelier, wobei auf vorhandene Strukturen besonders geachtet, und ein Zusammenspiel zwischen Alt und Neu, sowie Kalt und Warm gefunden werden soll. Die Scheune ist ein grossvolumiger Baukörper Diese Qualität ist auch gegenüber den angrenzenden Häusern sichtbar. Um dieses Volumen auch im Inneren wahrzunehmen und um möglichst wenig originale Bausubstanz zu zerstören, werden die Räume grosszügig gestaltet. Bei der Umnutzung wird «grosszügiges Wohnen und Arbeiten» möglich.

  • Kindschi, Gion Martin (2019): Lichtblick. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Entwurfsidee beinhaltet ein längliches Hauptvolumen, welches eine klare Abtrennung zwischen Campusgarten und Hauptstrasse bilden soll. Zur Verkehrsstrasse hin greift ein kleinerer Kubus in das Hauptvolumen und bildet die Eingangssituation. Durch eine Absetzung in der Gebäudehöhe soll eine respektvolle Annäherung an das bestehende Schulhaus gewährleistet werden. Die Absetzung in der horizontalen Ebene bildet vor dem Eingangsbereich eine Platzsituation von der die Wegführung zum Altersheim beginnt. Im Eingangsvolumen wird man von der Rezeption empfangen und kann über das Treppenhaus alle Etagen erreichen. Im Untergeschoss findet man die grossen Schulzimmer mit einem Aufenthaltsbereich für die Schüler, welche einen direkten Zugang zum Campusgarten haben. Weiter ist eine Bibliothek angedacht, welche zu Gruppenräumen unterteilt werden könnte. Im Hochparterre findet man Arbeitsplätze für die Lehrer sowie weitere Gruppenräume, welche für alle Etagen zugänglich sind. Im Dachgeschoss ist die Stiftungsverwaltung angedacht, mit Arbeitsplätzen, einem separaten Sitzungszimmer und einer grosszügigen Dachterrasse für einen zusätzlichen Bezug zum Campusgarten. Die Oberflächen der Schul- und Arbeitszimmer werden aus Beton und Fichtenholz gefertigt, Aufenthaltsbereiche, Korridore und Foyer werden hauptsächlich in Beton gehalten. In der Fassadengestaltung soll eine vertikale Einteilung der Fensterbänder dem etwas länglichen Gebäude ein Gestaltungselement in die Höhe geben und somit dem Gebäude eine gewisse Repräsentanz gewähren. Die Wandscheiben in der Fassade werden mit vorfabrizierten Betonelementen verkleidet, und die vertikalen Fensterbänder werden konventionell mit einer Holzkonstruktion ausgearbeitet und aussen mit Metall verkleidet. Die Tiefgarage nutzt die bestehende Zufahrt für deren Erschliessung. Am Kopfende der Garage sind die Werkräume und Lagerplätze für das Facility Management angeordnet. Ein privater Abstellbereich wird angedacht, um evtl. Personalfahrzeuge oder die PKW der Wohneinheiten unterzubringen.

  • Klaus, Sebastian (2021): Lochlitobelbrücke St. Martin: Holzvariante. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die 1959 erbaute Betonbrücke über das Lochlitobel erschliesst die Fraktion St. Martin in Ruin bei Obersaxen. Aufgrund ihrer geringeren Breite und des schadhaften Zustandes soll ein Neubau den Bestand ersetzen. Da für die Bauherrschaft dabei eine kurze Bauzeit sowie der ökologische Faktor wichtig ist, interessiert sie sich auch für eine Holzvariante. Das Holz soll dabei aus den Wäldern der Gemeinde St. Martin stammen. Die neue Strassenbrücke hat eine Spannweite von 26.3 m und eine Durchgangsbreite von 4.7 m. Hinsichtlich der Aufnahme der verkehrstypischen Lasten sowie des konstruktiven Holzschutzes, konnte sich bei einem Variantenvergleich eine Holz-Beton-Verbund-Konstruktion durchsetzen. Die Betonplatte nimmt dabei die Druckkräfte und vier blockverleimte Brettschichtholz-Träger die Zugkräfte auf. Der Schubverbund zwischen den zwei Materialien wird mit Dübelleisten mit Kopfbolzen bewerkstelligt. Die Gründung der Fundamente kann auf oberflächennahem Felsen erfolgen.

  • Klaus, Asina (2010): Neubau einer Werkhalle in Savognin. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Bachelorthesis umfasst das Vorprojekt mit Variantenstudium und das Bauprojekt für den Neubau einer Stahlhalle. Die Halle hat einen Grundriss von 25m x 45m und eine Höhe von 9m. Für die Dachkonstruktion werden mehrere Varianten ausgearbeitet. Die Auswahl der Best-Variante erfolgt mittels überschlägigen statischen Vorbemessungen und Vordimensionierungen der Haupttragelemente, eines kurzen technischen Berichts für jede Variante, sowie einer Aufstellung der Bewertungskriterien. Detailliert ausgeführt wird die Berechnung des Fachwerkgurtes, sowie die des Zweigelenkrahmens.

  • Koch, Adrian (2012): Hochhaus Silo Freudenau in Wil St.Gallen. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In einer ersten Phase, dem Variantenstudium, wird für die Kubatur ein geeignetes Tragwerk entworfen. Dabei werden verschiedene Tragwerksmodelle analysiert mit dem Ziel, ein ideales Konzept für die Lastabtragung, der auf das Gebäude einwirkenden Kräfte zu finden. Das für das Vorprojekt gewählte Tragwerk, besteht aus einem massiven Erschliessungskern und Fassadenstützen. Der Erschliessungskern dient der Gebäudeaussteifung und ist einem vertikalen umlaufenden Hohlkasten ähnlich. Die Stützen dienen der Abtragung der vertikalen Lasten und leisten keinen Beitrag an die Gebäudeaussteifung. Für die Bemessung des Erschliessungskerns, bestimmen hauptsächlich die Erdbebenkräfte die Beanspruchung. Ein Problem stellt dabei insbesondere eine Offnüng dar, bei der ein geeignetes Modell zu wählen ist, welches die Kräfte in der Scheibe wiederspiegeln. Ausschnitte von Bewehrungsplänen mit 3D-Ansichten visualisieren die Bewehrungsführung in einer Stützen, einer Decke und einer Wand im Erschliessungskern.

  • Korner, Michael (2021): Ersatzbauwerk Saanequerung Gümmenen, BLS. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Ziel der vorliegenden Bachelorthesis war es, ein Ersatzbauwerk für die Saanequerung der BLS in Gümmenen im Kanton Bern zu konstruieren und rechnerisch nachzuweisen. Dabei wurde angestrebt, eine moderne Interpretation des historischen Tragwerks zu entwerfen. Nach einer detaillierten Grundlagenforschung sowie einem umfangreichen Variantenstudium fiel die Entscheidung auf einen Fischbauchträger in Stahl-Beton-Verbundbauweise. Diese Konstruktionsweise führt dazu, dass ein Minimum an Material dort eingesetzt werden kann, wo es benötigt wird. Der hochleistungsfähige Brückenträger erinnert mit seiner filigranen Ästhetik an das historische Tragwerk und stellt mit seinen verschweissten Knoten zugleich eine moderne Lösung dar.

  • Kortenbach, Nils (2013): Umnutzung Ökonomiegebäude Türligarten in Chur. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Entwurf sieht vor, im Türligarten vier Einfamilienhäuser mit Büroflächen zu erstellen. Dazu werden die Ökonomiegebäude bis auf die Bruchsteinmauern entkernt. Auf den Mauersockeln wird weitergebaut. Diese Begrenzung führt dazu, dass sich die Räume turmartig übereinander stapeln. Um der Gebäudekonstellation einen Abschluss zu geben, wird im östlichen Bereich ein neuer Turm platziert. Der öffentliche Raum wird durch die an der Strasse liegenden bestehenden Mauern und die neu erstellten Mauern zum Pausenplatz hin in einen halb-privaten Raum umgewandelt. Dabei wird der Zugang zur Schule neu an der Bürgerkanzlei vorbeigeführt. Der halb-private Raum des Parterres ist auch im Volumen, durch die sich dort befindenden Büroflächen, spürbar. Die Räume werden in den Obergeschossen zum privaten Rückzugsort.

  • Kradolfer, Bruno (2009): Youthhostel Arosa. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In der Ski- und Wanderregion Arosa ist die Jugendherberge seit längerer Zeit nicht mehr vertreten. Die Wiederansiedlung einer günstigen Unterkunft wäre für das touristische Angebot eine nützliche Ergänzung. Die ausgewählte Parzelle liegt an der Hauptstrasse nach Innerarosa. Die Vorteile dieser Lage liegen in der Anbindung an das öffentliche Busnetz und der Ausrichtung gegen das im Süden gelegene Bergpanorama. Architektonisch gilt es zum einen Räume zu schaffen, welche gemeinsame Unterhaltungen bieten und zum anderen Ruheräume, die als Rückzugsmöglichkeit genutzt werden können. Die Ausstattung der Jugendherberge gehört in die Kategorie «Top». Nebst den üblichen Mehrbettzimmern sind auch grosszügige Doppelzimmer im Angebot. Das Angebot an Aufenthaltsräume reicht von der gemütlichen Sitzecke bis zum Fernsehzimmer.

  • Krähenmann, Michael (2010): Neubau Panorama-Restaurant «Rämel» für das Skigebiet Uetliburg. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Vor einigen Jahren wurde das Skigebiet Uetliburg oberhalb der Linthebene mit dem Panorama-Restaurant «Rämel» mangels Schnee still gelegt. Der Zustand der bestehenden Bauten ist sehr schlecht und auf einzelne verstreute Volumen aufgeteilt. Der Standort ist aber sehr schön. Die Aussicht zieht sich vom Glarnerland über die Linthebene bis hin zum Zürichsee. Das Neubauprojekt integriert die bestehenden Nutzungen wie Sesselliftankunft und Restaurant. Zudem bietet das Volumen einen Saal für Events und Konzerte, günstige Zimmer zum übernachten sowie eine Wohnung für den Betreiber an. Durch die neuen Nutzungsangebote soll das Gebiet um das Restaurant «Rämel» für Jung und Alt wieder attraktiv werden.

  • Kretz, Albin (2021): Konstruktive Sicherheit eines Speichersees. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Schneesicherheit ist ein zentraler Aspekt für den wirtschaftlichen Erfolg eines Skigebietes. Schneemangel infolge Trockenheit und hohen Temperaturen stellt Skigebiete vor grosse Herausforderungen. Für die Beschneiung werden in kurzer Zeit grosse Wassermengen benötigt. Um kurzfristig über genügend Wasserreserven zu verfügen, wurde ein Speichersee mit einem Nutzvolumen von rund 300'000 m3 geplant. Im Rahmen des Vorprojektes wurde ein detailliertes Variantenstudium verschiedener Dammsysteme erarbeitet. Dabei wurde die Variante eines homogenen Erddammes als Bestvariante evaluiert. Im Rahmen des Bauprojektes wurden sämtliche Aspekte der konstruktiven Sicherheit wie die Ableitung von Hochwasser und die strukturelle Integrität des Dammes untersucht. Der Vergleich der verschiedenen Berechnungsmethoden zeigte sowohl für den statischen als auch den dynamischen Fall, dass unter Anwendung von komplexen Berechnungsverfahren deutlich wirtschaftlichere Konstruktionen möglich sind.

  • Kuhn, Eliane (2009): Neubau Aussichtsrestaurant und Seminarhotel «Steiniger Tisch» in Thal. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der «Steinigen Tisch» ist ein beliebtes Ausflugsziel der Region. Auf einem exponierten Bergrücken im Weinbaudorf Thal SG am Bodensee bietet das Restaurant eine unvergleichliche Rundumsicht. Das neue Volumen nimmt Bezug auf die Schichtung des Berges und des Felsen. Innenräumlich wird das Konzept weiter verfeinert. Die Räume stehen einzeln verschoben wie grosse Steine zueinander und generieren dadurch die Verkehrsflächen. Der Neubau soll die Tradition des Aussichtsrestaurants mit neuen Nutzungen verbinden. Unterschiedlich grosse Arbeits- und Sitzungsräume sowie Hotelzimmer erweitern das Angebot und bieten den regionalen Unternehmen und ihren Geschäftspartnern einen einmaligen Ort.

  • Kühne, Stephanie (2010): Hochwasserschutz Pfäffikon SZ Staldenbach. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Zusammenhang mit dem Strassenbauprojekt der Umfahrung Pfäffikon wurde die Gefahrenkarte für Pfäffikon erstellt. In dieser ist ersichtlich, dass schon ein fünfjähriges Hochwasser des Staldenbachs die Gemeinde überschwemmen wird. Um den Schutz zu gewährleisten müssen deshalb Massnahmen ergriffen werden. In der Bachelorthesis werden Lösungsvarianten mittels Retentionsstandorten und Entlastungkanäle miteinander verglichen. Unterhalb der Weidstrasse bis zur Oberdorfstrasse wird das Bachprofil natürlich aufgeweitet. Von dort bis in den Zürichsee wird der bestehende Kanal durch ein grösseres Profil ersetzt.

  • Kuljici, Ibazer (2013): Wohnhaus in Schluein. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Schwierigkeit der Bauaufgabe war, den bestehende Stall, der zwischen zwei Bauten eingeklemmt ist und nur nach Norden und Süden «Luft» hat, zeitgemäss umzubauen und eine Nutzung zu integrieren, die den heutigen Ansprüchen genügt. Ich habe mich entschieden eine Wohnnutzung im Hofstadtrecht zu realisieren. Das Volumen übernimmt jedoch nur den Hauptbau und lässt die ganzen An- und Nebenbauten, die im Laufe der Zeit dazugekommen sind, weg. Das einfache Volumen schliesst sich gegen Osten und Westen und öffnet sich gegen Norden und Süden. Damit generiere ich eine «Röhre», die das alte Volumen in Sichtbeton übernimmt und als Wetter-, Brand- und Sichtschutz dient. Im Inneren schiebe ich eine «wohn Röhre» die als Kontrast zum harten und kalten Beton dient und mit Fichtenholz ausgeführt wird. Die Hauptfassaden nach Norden und Süden sollen an den bestehenden Rundholzstall erinnern und werden mit Holzlammelen ausgeführt.

  • Küng, Markus (2007): Neubau Lagerhalle TEPIMA. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Entwurf, Vorbemessung und Kostenvergleich von Tragwerkskonzepten in Stahl für den Neubau einer Lagerhalle. Die Best-Variante wurde zum Bauprojekt weiterbearbeitet. Die Halle hat im Grundriss die Abmessungen 41.7m x 66.7m und gliedert sich in zwei Hallenschiffe. Pro Hallenschiff ist der Einbau von zwei Hallenkränen mit einer Tragkraft von je zehn Tonnen vorgesehen. Detailliert ausgearbeitet wurde eine Fachwerkkonstruktion, deren Primärstruktur als Einfeldträger die einzelnen Hallenschiffe überspannen. Dazwischen liegen Sekundärträger, wiederum als Fachwerke konzipiert, über denen Trapezbleche den oberen Abschluss der Tragstruktur bilden. Die Stabilisierung erfolgt über Dach- und Wandverbände. Inhaltlich gliedert sich die Arbeit in Vorprojekt mit Variantenstudium und Bauprojekt.

  • Lampert, Simon (2015): Wohnen am Knotenpunkt. Scharans. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die neu gestaltete Überbauung erschafft städtebaulich eine einmalige Situation. Durch die bereits laufenden Zonenplanüberprüfungen, besteht die Möglichkeit die Tiefgarageneinfahrt ausserhalb des Perimeters anzusetzen und entsprechende Zonenanpassungen in die Gesamtplanung nachzureichen. Durch diese städtebauliche Situierung entsteht ein Ensemble, welches im selben Moment die Wegbeziehung zum geschichtlichen Mittelpunkt des Dorfes aufnimmt und stärkt und den Grünraum thematisiert. Kirche und Schule stehen diesem Ensemble gegenüber und dazwischen liegt der Fussballplatz. Ein klar definierter Übergang ins Grünquartier verstärkt die Nähe zum historischen Dorfkern. Die Qualitäten die sich hier ergeben sind vielschichtig. Die Bewohner dieser drei Bauten werden mit dem neu entstanden Platz und den Mauern zu einer kleinen Gemeinschaft verwoben. Gleichzeitig entstehen durch die Familien und die zusätzlichen Alterswohnungen ein interessantes Mischverhältnis zwischen Jung und Alt.

  • Lehner, Johannes (2021): Strassenkorrektion Prättigauerstrasse. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Diplomarbeit behandelt die Strassenkorrektion eines Teilabschnittes der Prättigauerstrasse, welche sich zwischen Landquart und Davos befindet. Der Abschnitt erstreckt sich vom Grüenbödeli bis Laret und ist ca. 2.3 km lang. Der Strassenbelag ist teilweise in einem schlechten Zustand. Um die Sicherheit für den langsamen Zweiradverkehr zu erhöhen, wird im Rahmen dieser Korrektion, bergaufwärts ein Radstreifen projektiert. Der Projektperimeter befindet sich vorwiegend in steilem Gelände, weshalb lange Strecken mit Stützkonstruktionen verbaut sind. Die in grossen Längen vorkommenden bergseitigen Stützmauern sollen, wenn möglich bestehen bleiben. Der Strassenabschnitt wird zudem von zwei Bushaltestellen und zwei Knoten direkt beeinflusst. Mit der Strassenkorrektion wird eine Bushaltestelle und ein Knoten neugestaltet. Dabei wird die Bushaltestelle behindertengerecht ausgebildet und für den Knoten wird mit Hilfe eines Variantenstudiums die geeignetste Lösung evaluiert.

  • Lenz, Andrea (2021): Lehnenbrücke Stalusa I. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Lehnenbrücke Stalusa I ist Teil der Oberalpstrasse und befindet sich auf der Strecke zwischen Sumvitg und Disentis / Mustér im Bündner Oberland. Im Rahmen der Strassenkorrektion Punt Russein - Brücke Val Lumpegna plant das Tiefbauamt Graubünden den Ersatz der bestehenden Brücke aufgrund ihres schlechten Zustandes. Nach der Durchführung eines Variantenstudiums mit vier verschiedenen Lösungsansätzen wurde entschieden, die Variante «Unterspannung» zum Bauprojekt weiterzuentwickeln. Der neue vorgespannte dreifeldrige Durchlaufträger aus Stahlbeton verfügt über eine Unterspannung im Mittelfeld, die als Fischbauch ausgebildet ist. Die Spannweiten belaufen sich auf 12.40m–23.00m–12.40m. Insgesamt beinhaltet der Plattenquerschnitt sechs Litzenkabel, die entlang des Mittelfelds in der Unterspannung geführt werden. Gelagert wird der neue Überbau auf den bestehenden Pfeiler und Widerlager, welche infolge der grösser gewählten Fahrbahnbreite von 9.00 m entsprechend zu verbreitern sind.

  • Lenz, Sabrina (2008): Gemeinschaftliches Wohnen im Alter. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Vorstellung selber irgendwann in ein Altersheim oder in eine Alterswohnung zu kommen, ist für viele Menschen nicht leicht. Ältere Menschen sind sich in der Regel an einen Lebensstil gewohnt, den sie in einem Altersheim nie wieder haben werden. Sie müssen sich an eine Situation gewöhnen, die absolut neu für sie ist. Oft resultiert in konventionellen Altersheimen aus Unverständnis heraus eine Vereinsamung. Das Entwurfskonzept im Wohnquartier in Haldenstein versucht dies zu vermeiden. Das Wort «Gemeinschaft» wird in diesem Projekt gross geschrieben und deshalb werden betreute Alters-Wohngemeinschaften projektiert. Jeder Bewohner hat seinen privaten Bereich, den er so individuell gestaltet, dass er sich wohl fühlt. Um Einsamkeit zu verhindern, werden Wohnzimmer und Küche gemeinschaftlich genutzt. Das Projekt beinhaltet zusätzlich einen Aufenthaltsraum und ein kleines Café, wo sich nicht nur die Bewohner des Hauses treffen, sondern Jung und Alt aus Haldenstein.

  • Linder, Jonas (2012): Kunstschmiede Chur. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die brachliegende Parzelle unterhalb des Bischofhofes soll mit einer Bebauung nutzbar gemacht werden. Der Bauplatz befindet sich zwar am Rande der Altstadt aber dennoch am Pulse der Stadt Chur. Am Tage Prägen die Schüler der nahe gelegenen Kantonsschule und die Besucher der Zahlreichen Museen und Kunstgalerien das Bild. Am Abend werden sie abgelöst von Partygänger, die von einem Konzert kommen oder die nächst gelegene Bar aufsuchen. In mitten dieses Treibens soll nun neuer Wohnraum für junge Kunstschaffende entstehen. Ihre Bedürfnisse stehen in diesem Projekt im Vordergrund. Wo arbeiten sie, wie wohnen sie und welche Bedingungen müssen geschaffen werden, um ihnen einen idealen Wohn-/Arbeitsraum bieten zu können?

  • Loretz, Christian (2012): Velo- und Fussgängerbrücke über den Rhein. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Von der Gemeinde Haldenstein aus führt, gegen Flussrichtung rechts vom Rhein, ein Gehweg. Dieser endet jedoch vor der Felswand direkt gegenüber dem Rheinquartier. Nun soll die Verbindung über den Rhein mit einer Brücke geschlossen werden. Im ersten Teil der Arbeit wurden die Grundlagen, Standort, Normalprofil und weitere Grundlagen für das Projekt zusammengetragen bzw. erarbeitet. Aus Projektgrundlagen konnte ein Variantenstudium mit dem Diplomanden Claudio Pally ausgearbeitet werden. Jeder Student verglich dabei 6 Brückentypen und wählte aus dem Variantenstudium die Bestvariante aus, in meinem Fall war dies die Bogenbrücke. Die Brücke ist als Dreigelenkbogen System Maillart geplant, sie wird mittels Leergerüst in Ortsbetonbauweise erstellt. Die Brücke wurde in der Bogenform in verschiedenen iterationsschritten optimiert. Das Tragwerk wurde nach den gültigen SIA Normen bemessen und konstruktiv ausgebildet.

  • Loretz, Orlando (2019): Dotierkraftwerk Wehr Ferrera. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Dotierwasser des Wehrs Ferrera läuft heute ungenutzt durch die Anlage. Zur Regulierung des Mindestwassers ist im Wehrmittelpfeiler ein Schieber eingebaut, welcher elektrisch von der Hauptzentrale aus bedient werden kann. Im Rahmen der Bachelor-Thesis werden verschiedene Varianten für die Stromerzeugung mit dem Dotierwasser der Wehranlage Ferrera ausgearbeitet. Mit Hilfe einer Nutzwertanalyse wird die beste Variante bestimmt. Anschliessend erfolgt die hydraulische Berechnung sowie die Leistungsberechnung. Es werden die Kosten ermittelt und ein detailliertes Bauprogramm erstellt. Die Ergebnisse werden in einem Plansatz und einem technischen Bericht zusammengefasst.

  • Luperto, Domenico (2006): Wohnen und Einkaufen im Zentrum von Fläsch. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Neubau befindet sich im Zentrum von Fläsch und bildet durch seine turmartige Ausformulierung einen repräsentativen Baukörper. Das Volumen formt mit dem Ladeneingang und dem Restaurant Adler einen Freiraum, der als Dorfplatz allgemeiner Treffpunkt werden soll. Die Form des Turmes ist ein Ergebnis aus der städtebaulichen Situation. Das Pultdach neigt sich gegen Norden hin und nimmt Bezug auf die Topografie. Die Sichtbetonfassade unterstreicht die Monumentalität des Baukörpers. Im Inneren sind die Nutzungen Geschossweise organisiertet. Der Gemeinschaftsraum oberhalb des Volg-Ladens besitzt Sichtkontakt auf den Platz und direkten Zugang zum südlich gelegenen Hof. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt von Norden. Die 3.5 -Zimmerwohnungen erstrecken sich jeweils über ein Geschoss. Ansonsten sind die Wohnungen innerhalb der freien Form rechtwinklig, grosszügig und möglichst simpel organisiert.

  • Mächler, Simeon (2019): #ensemble. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Entwurf verbindet vier präzis gesetzte Volumen mit drei Aussenplätzen zu einem Ensemble. Das ehemalige Wartheim, neu Soziale Fachstelle und das Ryhnerhus werden im Hofstadtrecht wieder aufgebaut. Ergänzt wird das Ganze durch zwei weitere Bauten, diese sind eine Kita und eine Gemeinschaftspraxis. Die Gemeinschaftspraxis und das neue Rhynerhus bilden einen Platz welcher als Ankunftsort dient. Über diesen Platz wird der «Innenhof» zwischen SoFa, Rhynerhus und Kita erschlossen. Der «Innenhof» wird durch eine Mauer vom Strassenraum getrennt und dient so als ruhiger Rückzugsort im Ensemble. Die zwei Baukörper im Westen der Parzelle ergänzen das Ganze. Zwischen diesen beiden Gebäuden ergibt sich die Sicht nach Westen (Rheinebene). Die Gebäudetypologie wurde so gewählt dass jeweils die Erschliessung in Richtung der Plätze orientiert ist und gegenüberliegend „nach aussen“ eine stark geöffnete Pfosten/Riegel Fassade entsteht. Die Parkierung wird über eine Tiefgarage unter der Gemeinschaftspraxis gelöst.

  • Mahrer, Marco (2018): Atelierhaus, Fürstenau. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Atelierhaus soll Künstlern, aus dem Bereich der Bildenden Kunst, die Möglichkeit geben, aussichtsvolle Ideen und Ansätzen verfolgen zu können. Es stellt eine Chance für aufstrebenden Talente und verheissungsvolle Künstler dar, sich in einer intensiven Phase auf ihre Kunst und Werke zu fokussieren um dabei ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Um einen Platz im Atelierhaus sollen sich die Kunstschaffenden für ein zwei- bis sechsmonatiges Stipendium bewerben. Um ein vertieftes, konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen, sind alle Ateliers mit Schlafkoje, sowie Bad, WC und Küche ausgestattet. Der Mix von verschiedenen Künstlern der Bildenden Kunst, schafft eine anregende, kreative und inspirierende Atmosphäre. Der stetige Wechsel der Künstler und somit auch der Kunststile und Werke, fördert den kreativen Raum und kreiert eine lebendige Kunststätte. Eine Integrierte Galerie bietet den Kunstschaffenden die Möglichkeit, ihre Werke auszustellen. Diese kann jedoch auch für externe Werke, Ausstellungen und Anlasse zur Verfügung stehen und gemietet werden. Die Ausstellungen können von Kunstinteressierten der Umgebung besucht werden und geben der Region einen Ort, Kunst und Kultur zu fördern und zu präsentieren, sowie den Leuten die Möglichkeit, Kunst und Kultur in ihrer Nähe zu geniessen. Das Atelierhaus bietet dabei nicht nur eine Galerie, sondern auch die Möglichkeit für die Besucher, die Künstlerateliers zu besichtigen und den Kunstschaffenden, im Sinne von «live Art», bei ihrem Schaffungsprozess zuzuschauen. Die sich auf dem Niveau der Galerie befindenden Atelierräume der Bewohner, können zu der Ausstellungsfläche zugeschlossen und somit die Galerie erweitert werden. Ein fertiges, in der Galerie ausgestelltes Werk zeigt den vollendeten Prozess, die vollendete Vision des Künstlers. Den Schaffungsprozess mitzuerleben und ein Werk in seiner Entstehungsphase zu sehen, bietet Aussenstehenden einen sehr raren Einblick in die Welt der Kunst. Die Möglichkeit, den kreativen Raum und Prozess mitzuerleben, macht die Essenz der Kunst greifbarer und hilft dieser ihre volle Wirkung auf den Betrachter zu entfalten. Das Atelierhaus schafft Synergien zwischen Interessen der Region und der Gemeinde, in der viele Kunstinteressierte Personen, sowie Teilzeitkünstler und bekannte Künstler leben. Weiter profitiert auch der Campus Caminada mit seinem Klientel, der kunstinteressierte Besitzer des Unteren Schlosses und die kleinsten Stadt der Welt, von dieser Einzigartigen Stätte der schaffenden Künste.

  • Malgiaritta, Seraina (2008): Café und Luxuswohnungen in St. Moritz-Dorf. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: An prominenter Lage, nahe dem Zentrum von St. Moritz-Dorf, befindet sich die Parzelle 1341. Sie liegt an der Strasse Serlas, mit luxuriösen Läden und regem Treiben. In süd-westlicher Richtung, hangabwärts, öffnet sich der Blick auf den See und in die Berge. Diese besondere Lage wird zurzeit nicht ausgenutzt. Die Diplomarbeit versucht, ein Beispiel für einen angemessenen Gebäudetyp an dieser Stelle aufzuzeigen. Die trichterförmige Grundform des Gebäudes mit einem Café im Erdgeschoss ermöglicht Passanten und Gästen einen Übergang aus der Dichte des Dorfes heraus auf eine ruhige und geräumige Terrasse mit dem Blick in die weite Bergwelt. In den Untergeschossen sind luxuriöse Wohnungen geplant, die der speziellen Nachfrage des Weltkurortes angepasst sind.

  • Malin, Karl (2003): Massivbau. Überprüfung Vorprojekt Kindergarten Balzers. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Mit dem Projekt «Über dem Bodennebel» hat Architekt Hubert Bischoff, Wolfhalden, den Wettbewerb für den neuen Kindergarten in Balzers gewonnen. Charakteristisch für das Gebäude sind die weit auskragenden Gebäudeteile. Der erste Teil der Diplomarbeit besteht darin, verschiedene Tragsysteme zu finden, die geeignet sind, grosse Auskragungen zu realisieren. Ein Exkurs in die Fachgebiete Spannbeton und Spannungsfelder zeigt interessante Lösungsmöglichkeiten auf. Der zweite Teil der Diplomarbeit befasst sich mit der Ausarbeitung des Projektes aus statischer und konstruktiver Sicht. Die erforderlichen statischen Nachweise und die Gesamtstabilität inklusive Erdbebennachweis müssen erbracht werden. Auch konstruktive Überlegungen, der Bauablauf, Sichtbeton, und die Auflistung spezieller, konstruktiver Überlegungen sind Schwierigkeiten der Diplomarbeit, die es zu lösen gilt.

  • Malin, Karl (2005): Leben in der Altstadt Chur, Neubau Haus Bernina, Untere Gasse. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Altstadt ist ein Quartier mit einem einzigartigem Mix aus Wohnen, Gastronomie, Einkaufen und öffentlicher Verwaltung. Die Menschen, die in der Altstadt wohnen, sind so verschieden wie die Besucher, die zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten in die Altstadt kommen. Mit dieser Vorgabe entwickelte ich ein zeitgemässes, geschichtetes Gebäude mit traditionellen Elementen. Holzschiebeläden gestalten die Fassade und ermöglichen unterschiedliche Einund Ausblicke. Städtebaulich ordnet sich der neue Baukörper exakt in die vor andene Baulücke ein. Die Brandmauern der Nachbargebäude definieren die Geometrie und Grösse des neuen Gebäudes. Durch den Abbruch der eingeschossigen Bauten im Hinterhof entsteht ein grosszügiger Innenhof, der im Kontrast zur lebendigeren "Unteren Gasse" steht.

  • Mani, Josias (2017): Langsamverkehrsbrücke Rhein, Buchs – Vaduz. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Stadt Buchs und die Gemeinde Vaduz wollen den Langsamverkehr für Pendler zwischen Vaduz/Schaan und Buchs/Sevelen fördern. Zurzeit können die Fahrradfahrer den Rhein nur auf den Hauptverkehrsbrücken überqueren. Diese haben ein sehr hohes Verkehrsaufkommen und sind für Fahrradfahrer unattraktiv und gefährlich. Das Projekt aus dem Agglomerationsprogramm Werdenberg-Lichtenstein beinhaltet die Realisation einer neuen Rad- und Fussgängerbrücke über den Rhein. Die geplante Brücke überspannt rund 150 Meter und verbindet die zwei Rheindammwege miteinander. Dabei werden hohe Anforderungen an die Hochwassersicherheit gestellt. Neben der Entwurfsphase liegt das Hauptaugenmerk der Bachelorarbeit in der Bemessung und Detailausarbeitung der gewählten Brückenvariante. Der Entwurf von Brücken ist eine vielschichtige und anspruchsvolle Aufgabe. Es erfordert konstruktive Erfahrung, technisches Verständnis aber auch Kreativität und Mut zu Innovation. Die Kriterien der Tragsicherheit, Dauerhaftigkeit, Gebrauchstauglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Ästhetik dürfen dabei nie ausser Acht gelassen werden. Da Fussgängerbrücken nicht so eingrenzenden Anforderungen wie Stassen- oder Eisenbahnbrücken unterliegen, ist bei der Planung viel mehr Spielraum vorhanden. Die Form einer Fussgängerbrücke kann sehr unterschiedlich sein. Um eine geeignete Brückenvariante für die gestellte Aufgabe zu finden, wird ein umfangreiches Variantenstudium durchgeführt. Dieses umfasst fünf verschiedene Varianten in Massiv- und Stahlbauweise. Mittels definierten Kriterien und deren Auswertung wird die Bestvariante ausgewählt. Bezüglich der Gestaltung der Brücke werden hohe Anforderungen gestellt. Fussgängerbrücken sollen durch ihre Feinheit und Angemessenheit auffallen, und nicht durch Grösse und Eigenart. Die Eingliederung in die charakteristische Rheinlandschaft ist eine gestalterisch anspruchsvolle Aufgabe. Das Tragsystem mit den Spannweiten, die Querschnittsausbildung, die Materialisierung, sowie der Bauvorgang sind in der Bewertung berücksichtigt. Unter diesen Aspekten wird die Fachwerkbrücke als Bestvariante gewählt. Die Fachwerkbrücke ist als Dreifeldträger mit Spannweiten von 45 m / 60 m / 45 m mit einer Gesamtlänge von 150 m konzipiert. Den Stahlüberbau bilden zwei, aus Hohlprofilen (RRW) geschweisste Fachwerkhauptträger, die über untenliegende Querträger miteinander verbunden sind. Das Fachwerk ist ein sehr effizientes Tragwerk bei geringem Eigengewicht. Die Tragstrukturen werden in Druck- und Zugkräfte aufgelöst. Die Dreiecksform sorgt dabei für die Stabilität, da Dreiecke selbst bei gelenkigen Verbindungen formstabil sind. Durch die axiale Beanspruchung des Stabs kann der ganze Querschnitt ausgenutzt werden. Der Trogquerschnitt erfährt eine leichte Ausrundung. Die Unter- und Obergurte werden mit verschiedenen Radien ausgeführt, dadurch kann die Fachwerkhöhe variiert werden. Als Fahrbahn dient eine 3.60 m breite Fertigbetonplatte mit statisch mitwirkender Ortbetonschicht, welche auf den Querträgern aufliegt und über Kopfbolzen mit dem Stahltragwerk verbunden ist. Nach einer Abdichtung mit Polymerbitumen-Dichtungsbahnen kommt als Abschluss der Fahrbahn eine 5 cm starke Walzasphaltschicht zum Einsatz. Durch die Ausbildung eines Dachgefälles von 2 % und der vertikalen Ausrundung der Fahrbahn, kann das Meteorwasser direkt über ein seitliches Abschlussblech in den Rhein abgeleitet werden. Über einen Windverband, welcher unter der Fahrbahn verläuft, werden die Horizontalkräfte abgetragen. Die Brückenpfeiler werden als schlanke Wandscheiben ausgebildet. Für eine hydraulisch günstige Form ist der Querschnitt an den Seiten abgerundet. Die Krafteinleitung in den Baugrund erfolgt mittels Grossbohrpfählen. Diese können die vertikalen und horizontalen Kräfte in den Baugrund leiten. Für den Bau der Pfeiler ist ein Baugrubenabschluss mit Wasserhaltung vorgesehen. Der Abschluss kann mit Spundwänden erfolgen. Das Widerlager besteht aus einer Widerlagerwand, welche mit einem Fundament flach fundiert wird. Für den Anschluss an den Dammweg werden zwei Flügelwände mit einem Radius nach aussen angehängt. Dadurch wird der Brückenzugang übersichtlich und einladend gestaltet und es entsteht ein komfortabler Zufahrtsbereich für Radfahrer und Fussgänger. Um Zwängungen zu vermeiden wird ein Widerlager als festes, das andere als verschiebliches Lager ausgeführt. Die Pfeiler und Widerlager werden konventionell vor Ort ausgeführt. Aus Sicherheitsgründen und um den Abflussquerschnitt des Rheins nicht zu stark zu beeinträchtigen, erfolgt die Herstellung der Pfeiler und Widerlager etappenweise. Der Brückenträger wird segmentweise im Werk vorfabriziert. Die Segmente können im Rahmen eines regulären Schwertransportes angeliefert werden. Das mittlere Brückensegment (85 t) wird in zwei Elementen angeliefert und auf Platz zusammengeschweisst. Anschliessend wird ein Raupenkran das ganze Element von Seite Vaduz einheben. Im Anschluss wird das Randsegment (40 t) auf der Seite Vaduz angeliefert und mit dem Raupenkran versetzt. Gleichzeitig erfolgt die Anlieferung und Montage des Randsegments (40 t) auf der Seite Buchs mit einem Pneukran. Bei vollständig montiertem Überbau werden die Montagestösse, geschützt in einer mobilen Einhausung, verschweisst. Anschliessend wird der Korrosionsschutz fertiggestellt. In einem weiteren Schritt wird die Fahrbahnplatte erstellt. Nach der Abdichtung erfolgt der Einbau des Belages. Mit den gewählten Materialien und den einfachen Konstruktionsdetails ist von einer hohen Dauerhaftigkeit des Bauwerkes auszugehen. Der qualitativ hochwertige Korrosionsschutz, die langlebigen Brückenlager, sowie ein gutes Überwachungs- und Instandhaltungskonzept, tragen ebenfalls zu einer langen Nutzungsdauer bei. Mit statischen Berechnungen werden die massgebenden Bauteile nach den Kriterien der Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit bemessen und nachgewiesen. Mit der Ausarbeitung der Fachwerkbrücke ist eine ansprechende Brücke entstanden, die den geforderten Kriterien nachkommt.