Degree theses from the bachelor’s degree programme in Information Science - University of Applied Sciences of the Grisons

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degree theses
bachelor’s degree programme in Information Science

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Publications

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  • Hemila, Mahmoud (2019): Nutzung von Sprachlern-Abteilungen in öffentlichen Bibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit analysiert die Nutzung der Sprachlern-Abteilung in öffentlichen Bibliotheken in der Deutschschweiz. Vier Bibliotheken nahmen an der dafür durchgeführten Studie teil. Die verwendeten Untersuchungsmethoden umfassten Interviews mit BibliothekarInnen, eine Nutzerbefragung sowie Beobachtungen.

  • Hemri, Mariam (2013): Methoden und Systeme zur eindeutigen Identifizierung von Autoren. Der aktuelle Stand und die Rolle der Bibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die eindeutige Identifizierung von Objekten ist von grosser Relevanz. Für verschiedene Objekte gibt es heute schon gut funktionierende Identifikationssysteme. So werden beispielsweise Bücher mit der ISBN und digitale Objekte mit dem DOI eindeutig identifiziert. Um Autoren eindeutig zu identifizieren, existieren heute unterschiedliche Systeme und Methoden. Gerade für wissenschaftliche Autoren ist es wichtig, dass sie eindeutig identifiziert werden und ihre Publikationen korrekt zugeordnet werden können. Derzeit sind verschiedene Akteure im Bereich der Autorenidentikation aktiv, darunter auch die Bibliotheken. Die verschiedenen Systeme und Methoden zur Autorenidentikation werden beschrieben und anhand einer qualitativen Befragung wird die Rolle der Bibliotheken und die Bedeutung von übergeordneten Verfahren untersucht.

  • Hergott, Uwe (2017): Mitarbeiter-Sharing in der schweizerischen Hotellerie- und Gastronomiebranche Entwicklung und Bewertung einer Ertragsstrategie für die Mitarbeiter-Sharing-Plattform. Masterarbeit New Business. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Entrepreneurship (SIFE).

    Abstract: Im Rahmen dieser Masterthesis wurde eine Ertragsstrategie für die Plattform des Projektes Mitarbeiter-Sharing entwickelt. Um eine Zahlungsbereitschaft für diese Art von Dienstleistung ermitteln zu können, wurden die Methoden Fragebogenumfrage sowie Expertenbefragung gewählt. Diese Erhebungen haben gezeigt, dass die Saisonalität neben der Hotellerie und der Gastronomie für zahlreiche weitere Branchen in der Schweiz enorme Herausforderungen mit sich bringt. Zuverlässige Fachkräfte zu rekrutieren und v. a. langfristig zu binden, ist extrem schwierig. Aus diesem Grund verfügt die Mitarbeiter-Sharing-Plattform schweizweit über grosses Potential. Entwickelt wurde ein Gebührenmodell mit drei unterschiedlichen Möglichkeiten. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus den Geschäftsmodelltypen Freemium und Subscription, bei der eine Basisleistung zu einem extrem niedrigen Zugangsgpreis bereitgestellt wird und diverse Abonnemente als Premiumversion gewählt werden können.

  • Herzog, Denise (2013): Konzept für ein Digital Media Asset Management am Beispiel der GIFAS Electric. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Digital Media Asset Management und der damit verbundenen Planung, Evaluation und Einführung eines Systems auseinander. Die Relevanz von Media Asset Management Systemen erstreckt sich über die verschiedensten Wirtschaftszweige und ist sowohl in KMU’s, wie auch in grossen, internationalen Unternehmen bekannt. Zentrale Funktionen eines DMAMS finden sich in den Bereichen Organisation, Suche, Präsentation, Bearbeitung und Distribution wieder. Die Anreicherung der Media Assets mit deskriptiven, administrativen und strukturellen Metadaten garantiert dabei die effiziente Handhabung von grossen Datenmengen. Aufgrund der teils kostenintensiven Anschaffung eines DMAM-Systems empfiehlt sich eine systematische Vorgehensweise. Der so entstehende Prozess gliedert sich in zehn Schritten von der IST-Analyse bis hin zur Produktivsetzung des Systems. Mit der Einführung einer neuen Software sind jedoch zahlreiche Risiken verbunden, deren Vorbeugung die durchgehende Begleitung mittels Change Management erfordert. Ergänzend zu dem theoretisch fundierten Teil der Arbeit bietet die Marktanalyse abschliessend einen praxisnahen, aktuellen Überblick von DMAM-Systemen.

  • Hess, Philipp (2008): Soziale Netze in Unternehmen. Skizze und Analyse einer Anwendung zur Integration von Online Social Networks in Unternehmen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mit dem Aufkommen von Social Software in den letzten Jahren haben sich auch Online Social Networks (OSN) stark verbreitet und als erfolgreiche Anwendung etabliert. Im gleichen Zeitraum wurde Knowledge Management (KM) populär, erbrachte aber nicht die erhofften Resultate, da der Fokus zu stark auf der Technik lag. Da bei OSN der Mensch im Mittelpunkt steht, eignen sie sich ausgezeichnet für Networking in Unternehmen. Sie unterstützen den Aufbau von Netzwerken im Sinne der Sozialkapitaltheorie, erleichtern die Schaffung von Wissen, stärken dadurch die Innovationskraft und erfüllen damit eine Anforderung, an der KM bisher scheiterte. Aufgrund der noch jungen Technologie finden OSN in Unternehmen aber bis anhin kaum Verwendung. Die vorliegende Arbeit führt ein in die Grundlagen von OSN, KM, Sozialkapitaltheorie und Hypertextorganisation. Den Kern der Arbeit bildet die Skizze einer Anwendung, welche OSN in Unternehmen integriert, indem sie die Hypertextorganisation sichtbar macht. Diese Anwendung wird anschliessend aus der Perspektive der dargelegten theoretischen Fundamente analysiert. Dabei wird besonderes Gewicht auf die Frage gelegt, wie die Zielgruppe zur Teilnahme motiviert werden kann.

  • Heuberger, Caroline (2015): Analyse und Evaluation von Linked-Open-Data-Bibliotheksportalen und Usability-Evaluation eines Prototyps. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Da gerade bibliografische Daten von Bibliotheken in strukturierter Form vorliegen, teilweise untereinander verlinkt werden und diese bisher nicht Teil des sichtbaren Webs sind, bietet sich die Nutzung der Ansätze und Technologien von Linked Open Data (LOD) unter anderem für Bibliotheken an. Bibliotheken und Nutzer profitieren dabei von unterschiedlichen Vorteilen. Einerseits werden die Daten als LOD veröffentlicht und mit anderen LOD-Quellen verlinkt, andererseits werden die Verlinkungen und Inhalte über ein Portal auch für Menschen sicht- und nutzbar gemacht, wie es einige Bibliotheken bereits getan haben. Dabei werden den Nutzern diverse Inhalte, Funktionen und Links zu weiteren relevanten Daten geboten, welche von den Möglichkeiten von LOD auf unterschiedliche Weise Gebrauch machen. Die Erstellung und Usability-Evaluation eines Prototyps hat gezeigt, dass eine Erweiterung der Benutzeroberfläche des schweizerischen Metakatalogs Swissbib durchaus in Frage kommt und die möglichen Funktionen und Inhalte für Nutzer entscheidende Vorteile beim Auffinden von relevanten Daten mit sich bringen können.

  • Heuberger, Michelle (2011): User Centered Design. Anforderungen an das Kommunikationsdesign von Websites. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Zwischen Website und User bedingt es an Verständigung, ansonsten ist die Kommunikation gestört und wirkt sich negativ auf die User Experience aus. Es ist daher wichtig, dass die Websitenanbieter sich an den Kommunikationsbedürfnissen ihrer Ziel- und Nutzergruppen anpassen. Anhand eines erstellten Kommunikationsmodells für Websites, das auf klassischen Kommunikationstheorien basiert, kann diesen Kommunikationsbedürfnissen entgegengekommen werden. Die Kommunikationsbedürfnisse sind: grafische Ansprechbarkeit, Übersichtlichkeit, Anknüpfen an die Logik, Verständlichkeit in der Sprache, inhaltlicher Nutzen, Anknüpfung an den Wissensstand und anregende Zusätze. Indem User Centered Design-Methoden bei Webprojekten angewandt werden, lassen sich die Kommunikationsanforderungen der Ziel- und Nutzergruppen ermitteln, sodass eine Website auf sie zugeschnitten werden kann, die sie verstehen und damit auch eine gute User Experience erreicht wird.

  • Hierl, Sonja (2004): Die Eignung des Einsatzes von Topic Maps im e-Learning. Vorgehensmodell und Konzeption einer e-Learningeinheit unter Verwendung von Topic Maps. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Konventionelle e-Learning-Applikationen weisen derzeit häufig lerndidaktische Mängel auf und machen zudem nicht von allen Möglichkeiten Gebrauch, aufgrund derer ursprünglich dem Ansatz des e-Learning gute Chancen vorhergesagt wurden. Mit dem Konzept der Topic Maps wurde 2001 ein Standard zur Modellierung semantischer Netze verabschiedet, der unter anderem zur Strukturierung von Informationsressourcen verwendet werden kann. Dieser Standard weist ein grosses Potential auf für einen Einsatz in e-Learning-Applikationen zur Behebung der vorhandenen Mängel. In der Diplomarbeit wird untersucht, ob sich das Einsatzpotential eines topic-map-basierten e-Learning-Ansatzes wissenschaftlich begründen lässt und zeigt auf, welche Möglichkeiten sich durch eine Verwendung des Konzepts im Bereich e-Learning ergeben könnten. Ein Vorgehensmodell zur Umsetzung topic-map-basierter e-Learning-Applikationen, gefolgt von der Realisierung einer Beispielapplikation auf deren Grundlage, bilden den Abschluss.

  • Hirs, Nadine (2007): Multimedia Retrieval. Ein State-of-the-Art Bericht. Diplomarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Durch die jüngsten technischen Errungenschaften in der Unterhaltungselektronik, in der Datenübermittlung und in der Computertechnologie ist die inhaltsbasierte Suche nach Multimediadaten sehr wichtig geworden. Da immer mehr multimediale Dokumente zur Verfügung stehen, drängen sich Lösungen zu deren Verwaltung und Wiederauffindung auf. Der erste Teil der vorliegenden Arbeit beschreibt die vorhandenen Experimentalsysteme im Bereich Multimedia Retrieval. Dazu wurde in den einschlägigen Fachquellen recherchiert. Nach dem Konzeptbeschrieb erfolgt im zweiten Teil der Arbeit die wissenschaftliche Evaluation der einzelnen Prototypen, die anhand eines Kriterienkataloges ausgewertet und in einen methodischen Rahmen eingeordnet werden. Es wird aufgezeigt, welche neuen Ansätze hinter den einzelnen Konzepten stehen. Zudem wird dargestellt, welchen Konzepten kommerzieller Erfolg beschieden sein könnte, und welche zum Scheitern verurteilt sind.

  • Hirsbrunner, Rebekka (2019): Conversation Design für textbasierte Conversational Agents. Umsetzung eines Dialogkonzepts am Beispiel eines Studienberatungs-Chatbots einer Hochschule. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Conversational Agents spielen zukünftig eine immer wichtigere Rolle für Unternehmen und ihre Kunden. Zentrales Schlagwort in der Diskussion um neue Aufgabenfelder bei der Entwicklung solch dialogorientierter Systeme ist das Conversation Design. Literaturanalysen zeigen, dass der Nutzen und die Persönlichkeit des Chatbots dabei die ausschlaggebenden Kriterien bei der Gestaltung der Dialoge bilden. Die Persönlichkeit orientiert sich dabei an den Gestaltungsgrundsätzen der Mensch-Computer-Interaktion und wird mit Markenwerten und Merkmalen der Zielgruppen ergänzt. Dies definiert, wie die Information vom Chatbot weitergegeben wird. Experteninterviews und weitere Analysen heben für einen Studienberatungs-Chatbot einer Hochschule einen sachlichen und unterstützenden Tone-of-Voice vor. Die Bildung der Konversationsflüsse in einem Flussdiagramm hat sich bewährt, da dadurch die Dialoge nachvollziehbar visualisiert werden konnten sowie einfach und schnell Anpassungen machbar sind.

  • Hirth, Christian (2021): Namensnennung in Archivakten. Was bedeutet es für die Betroffenen und die Forschung, wenn anonymisiert wird?. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von Namensnennungen Dritter in Archivalien. Gezeigt wird dies an den Beispielen der Fichen-Affäre sowie der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und administrativen Versorgungen. Als Vergleich wird der Blick auf das Vorgehen der deutschen Stasi-Unterlagen-Behörde gerichtet. Es wird untersucht, welche Bedeutung für die Betroffenen eine Anonymisierung der Verantwortlichen oder der Mitarbeitenden in staatlichen Stellen, Kliniken oder Kinderheimen hat. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf die Betroffenen, sondern es wird auch die Perspektive des Archivs eingenommen. So sollen die gesetzlichen Grundlagen und Arbeitsabläufe gezeigt werden. Zudem wird dargestellt, wie sich die Situation in verschiedenen staatlichen und privaten Archiven präsentiert. Weiter listet die Thesis auf, welche Argumente überhaupt für und gegen Anonymisierungen sprechen und wie sich diese zum Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verhalten.

  • Hirzel, Manuela (2016): Effekte von Antolin auf öffentliche Bibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Antolin ist ein webbasiertes Leseförderprogramm. Es hat sich in den letzten Jahren in den Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz schnell verbreitet und ist mittlerweile ein wichtiges Instrument bei der Leseförderung. Antolin fördert in erster Linie die extrinsische Lesemotivation, indem es für richtig beantwortete Inhaltsfragen Punkte verteilt. In den befragten Bibliotheken ist die Nachfrage nach Antolin-Büchern von Erstlesern bis ca. Viertklässlern und Viertklässlerinnen gross. Laut Aussagen von Bibliotheksmitarbeiterinnen hat Antolin ausserdem viele positive Effekte auf die Bibliothek. Allerdings haben ein Experiment und einige Interviews ergeben, dass Antolin keinen grossen Einfluss auf den Arbeitsalltag oder die Ausleihzahlen in öffentlichen Bibliotheken hat.

  • Hofer, Andrea (2006): Mystery Shopping. Eine Dienstleistungsbeurteilung auch für Bibliotheken. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mystery Shopping ist eine neuere Methode, die Dienstleistungsqualität im Unternehmen aus Sicht des Kunden zu messen. Die Messmethode hat zum Ziel, Schwächen aufzudecken und die Servicequalität zu verbessern. Obwohl Mystery Shopping bereits in ausländischen Bibliotheken zum Einsatz gekommen ist, ist sie in Schweizer Bibliotheken relativ unbekannt. Mit der Verbreitung in anderen Dienstleistungsbereichen, hat der neue Ansatz gute Voraussetzungen, auch in Schweizer Bibliotheken Fuss zu fassen. In der folgenden Arbeit wird ein Leitfaden zur Einführung von Mystery Shopping entwickelt, der den Bibliotheken als Hilfestellung und zur Information dienen soll. Dem Bibliotheksmanagement werden verschiedene Varianten der Durchführung mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen vorgestellt. Das erarbeitete Beispiel eines Beurteilungsbogens soll die Übertragbarkeit der Methode auf Bibliotheken stützen und gleichzeitig als Arbeitsgrundlage für bibliotheksspezifische Beurteilungsbogen dienen.

  • Hofer, Nathanael (2011): Social-Media-Nutzungsforschung. Bedarfsanalyse D-CH – Herausforderungen für die angewandte Medienforschung durch das Social Web am Beispiel der NET-Metrix AG. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Social-Media-Plattformen gehören zu den Angeboten im Web mit der höchsten Reichweite und der längsten Verweildauer. Dies macht sie zu einem interessanten Umfeld für redaktionelle Inhalte und Werbebotschaften. Als Planungsgrundlage für Reichweitenanalysen und Zielgruppendefinitionen sind standardisierte Messinstrumente und vergleichbare Kennzahlen unerlässlich. Wie kann sich die Online-Nutzungsforschung in diesem Marktsegment positionieren und worin besteht der Mehrwert ihrer Leistungen? In einer empirischen Untersuchung wurden ausgewählte Teilnehmer des Deutschschweizer Medien- und Werbemarktes nach ihrem Social-Media-Engagement und ihrem Bedarf nach zertifizierten Nutzer- und Nutzungsdaten befragt. Eine qualitative Auswertung der Ergebnisse aus den teilstrukturierten Einzelinterviews dient als Grundlage für die Skizzierung verschiedener Leistungsausbaupotentiale mit besonderem Fokus auf die NET-Metrix AG als Studienauftraggeberin.

  • Höfliger, Franziska (2004): Konzept zur Schaffung einer Integrationsbibliothek in der Pestalozzi-Bibliothek Zürich. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Integrationsbibliotheken sind Bibliotheken mit Dienstleistungen für ethnische, linguistische und kulturelle Minderheiten. Sie bieten Medien in den häufigsten Migrantensprachen an, aber auch deutschsprachige Medien wie Sprachlehrmittel, Ratgeber zur Alltagsbewältigung oder Medien zu den Themen Migration, Interkulturalität, Integration etc. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die theoretischen und praktischen Grundlagen für die Erstellung einer solchen Integrationsbibliothek in der Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) zu erarbeiten. Die Arbeit soll aber auch eine Hilfestellung sein für Allgemeine Öffentliche Bibliotheken, welche eine Integrationsbibliothek aufbauen möchten. Im theoretischen Teil werden die Geschichte, die Entwicklung und der heutige Stand dieser in den 70er Jahren entstandenen Bibliotheksform beschrieben. Des Weiteren werden einzelne Aspekte des Bibliotheksmanagements einer Integrationsbibliothek betrachtet. Im praktischen Teil wird mittels einer Kurzerhebung bei den bestehenden Bibliotheken mit fremdsprachigen Medien in der Stadt Zürich ermittelt, in welchen Sprachen die geplante Integrationsbibliothek Medien anbieten soll. Zudem werden einzelne Aspekte des Bibliotheksmanagements einer Integrationsbibliothek in Bezug auf die Umsetzung durch die PBZ erläutert.

  • Hofmann, Anita (2007): Potenziale semantischer Konzepte zur Optimierung der Internet-Suche. Eine systematische und kritische Reflexion. Diplomarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das World Wide Web, so wie wir es heute kennen und nutzen, ist in der Vision seines Erfinders Tim Berners-Lee noch nicht vollkommen. Er stellt sich das www als ein semantisches Netz vor, das das bestehende erweitert. Informationen werden darin mit maschinenlesbarem Bedeutungsinhalt versehen. Computer müssen auf strukturierte Informationen zugreifen und anhand dieser Daten schlussfolgern können. Diese Art der Datenverarbeitung kann allerdings erst funktionieren, wenn neben den Daten auch deren Bedeutung (Semantik) abgelegt wird. Im Rahmen dieser Arbeit werden zuerst die wichtigsten Grundlagen und Konzepte besprochen, die für das Funktionieren des Semantic Web benötigt werden. Anschliessend werden sieben Projekte vorgestellt, die durch die Nutzung von Semantik eine Optimierung der Suche im Semantic Web zum Ziel haben. Eine Auflistung der Vor- und Nachteile und der Potenziale der sieben Suchmaschinen-Projekte sowie ein Überblick bilden den Abschluss der Arbeit.

  • Hoitink, Jonathan (2021): Das Records Management als eigenständige Disziplin. Die Geschichte des Records Managements in der Schweiz und dessen Abgrenzung zum Archiv. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Steigende Aktenmengen in den 1950er Jahren führen zu Reformen in Schriftgutverwaltung und Archiven (u.a. Provenienzprinzip), sie bergen die Anlagen für das spätere Records Management. Der Begriff ist sicher seit Mitte der 1960er Jahre in der Schweiz bekannt, aber erst ab den 1990er Jahren breiter diskutiert, jetzt im Zusammenhang mit den amerikanischen Konzepten Lifecycle und Records. Die Zunahme an elektronischen Daten und steigende rechtliche Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit der Geschäftsvorgänge setzen das Records Management auf die Agenda sowohl der Privatwirtschaft als auch der öffentlichen Archive und Verwaltungen. Für die Archive bedeutet es einen Paradigmenwechsel, das Records Management gehört heute fest zur archivischen Tätigkeit. Für das Records Management bedeutet es, dass es allmählich zur eigenständigen Disziplin wurde. Dennoch hat das Records Management bis heute einen schweren Stand, es wird mittlerweile in neuen ganzheitlicheren Ansätzen diskutiert.

  • Hollenstein, Silvan (2012): Das Angebot an E-Books von Schweizer Verlagen in Online- Buchhandlungen und -Bibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Digitale Bücher gehören zu den aktuellsten Themen in der Buchbranche Schweiz. Bereits 22 Publikumsverlage haben ein E-Book-Angebot, 11 davon sind Belletristikverlage, die insgesamt über 300 E-Books anbieten. Diese E-Books sind in Online-Buchhandlungen (z.B. Thalia) und bei anderen Medienanbietern (z.B. Amazon) erhältlich und kosten bis zu 40% weniger als die günstigste lieferbare Printversion. Untersuchungen haben ergeben, dass ausschliesslich die Formate EPUB und PDF bei E-Books eingesetzt werden, wobei das EPUBFormat klar dominierend ist. Nicht alle untersuchten E-Books von Schweizer Verlagen sind in Online-Buchhandlungen vorhanden. Die zwei Verlage Diogenes und Kein & Aber, die mit Abstand über das grösste E-Book-Angebot verfügen, bieten ihre E-Books über andere Vetriebskanäle an (u.a. bei Weltbild). Einige Bibliotheken führen ebenfalls ein E-Book-Angebot (Online-Bibliothek oder E-Reader-Ausleihe), E-Books von Schweizer Verlagen sind aber nur wenige zu finden (Nagel & Kimche und Rotpunktverlag).

  • Horrer, Lukas (2016): Die Bedeutung der neuen Mittelschichten in Schwellenländern für exportierende KMU. Fallstudie mit einem KMU aus der Lebensmittelindustrie. Masterarbeit New Business. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Entrepreneurship (SIFE).

    Abstract: Die Masterarbeit fragt nach der Bedeutung der neuen Mittelschichten in Schwellenländern für exportierende KMU. Die Frage, wer zur neuen Mittelschicht – gemessen am Einkommen – zu zählen ist, wird in der Literatur kontrovers diskutiert. Die Masterarbeit schliesst sich einer möglichen Definition an, die nach Meinung des Autors eine angemessene Trennlinie gegenüber tieferen und höheren Einkommen formuliert. In einem zweiten Schritt wird die in der Literatur offene Frage nach der Bedeutung der neuen Mittelschichten für exportierende KMU mittels einer Fallstudie erörtert. Weiter sind angewandte Marktselektions-, Markteintritts- oder Produktlokalisierungsstrategien für die Fallstudie von Interesse. Schliesslich werden hypothetisierende Antworten auf die Forschungsfragen gegeben. Zukünftige Forschungsvorhaben in diesem relativ neuen Bereich der Internationalisierungsforschung finden so mögliche Anknüpfungspunkte. KMU wiederum finden in der Masterarbeit ein Praxisbeispiel und Einschätzungen.

  • Humbel, Marco (2016): Die Umsetzung von Open Data an Wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz. Eine qualitative Untersuchung. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Open Data beinhaltet unter anderem die Bereitstellung von Digitalisaten unter freien Lizenzen. Studien haben ergeben, dass Gedächtnisinstitutionen in den nächsten Jahren vermehrt Konzepte von Open Data umsetzen werden. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Umsetzung von Open Data in Wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz konkret aussieht. Die Untersuchung erfolgte anhand einer Analyse aktueller Studien und Onlineplattformen mithilfe von Personas sowie Experteninterviews. Die Umsetzung von Open Data gestaltet sich heterogen. Nicht alle Plattformen stellen die Digitalisate von gemeinfreien Werken unter freien Lizenzen zur Verfügung. Die Zeichen deuten auf eine weitere Öffnung der Plattformen, denn es findet ein Sinneswandel statt. Auch wenn derzeit kaum Open Data Policies bestehen, so ist ein Bewusstsein für die Thematik vorhanden und man arbeitet an entsprechenden Strategien. Hindernisse bei der Umsetzung werden in fehlenden Ressourcen und technischem Know-how gesehen. Die Ergebnisse dieser Arbeit können diejenigen der bestehenden Studien mehrheitlich bestätigen.

  • Hunziker, Pascal (2009): Geschäftsmodelle, Marktchancen und mögliche Erfolgsfaktoren von Mobile Gaming. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mobiles Internet ist durch den Ausbau der Netze konsumentenfreundlicher geworden und befindet sich klar auf dem Vormarsch. Zahlreiche Produktelaunches benutzerfreundlicher Endgeräte und attraktive Tarife unterstützen den Vormarsch. Parallel zu dieser Entwicklung unternimmt die Spielindustrie grosse Anstrengungen im Bereich des Mobile Gaming und erhofft sich grosse Zuwächse. Die Spieler der Zukunft sind mobil und können jederzeit und fast überall an den jeweiligen Spielen teilnehmen. Kann der mobile Telekommunikationskanal neue Märkte eröffnen und welcher Marktakteur erkennt als erster die Marktchancen und nutzt diese? Die Weiterentwicklung bestehender Geschäftsfelder aus dem Medienmanagement wird sowohl von den Spielentwickler, aber auch den Telefonkommunikationsgesellschaften betrieben. Dabei geht es im Kern um die Identifikation von Marktchancen und dem Entwerfen von neuartigen Geschäftsmodellen. Anhand von Szenarien werden Geschäftsmodelle, Erfolgsfaktoren und Marktchancen von Mobile Gaming aufgezeigt.

  • Huonder, Flurina (2014): Ansätze gegen Bibliotheksangst. Gründe für und Lösungswege gegen Bibliotheksangst. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Gründen für Bibliotheksangst sowie Empfehlungen um diese Angst bei Studenten zu mindern. Bibliotheksangst ist ein unangenehmes Gefühl, welches bei Studenten auftritt, sobald sie die Bibliothek und deren Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Unterschiedliche Gründe und Einflüsse können auf die Studenten einwirken, so dass diese Angst entsteht. Durch die damalige Entwicklung der «Library Anxiety Scale» konnten fünf Dimensionen der Bibliotheksangst definiert werden: Emotionale Barrieren, Barrieren mit dem Personal, technische Barrieren, Komfort mit der Bibliothek und Kenntnisse der Bibliothek. Barrieren mit dem Personal haben sich als sehr problematisch erwiesen, da die Studenten durch das Verhalten des Bibliothekspersonals negativ beeinflusst werden und daher nicht um Hilfe bitten. Viele Lösungsansätze wurden empfohlen um diese Angst zu bekämpfen, jedoch musste festgestellt werden, dass wenige bis keine dieser Empfehlungen in der Praxis bereits umgesetzt wurden. Zwei wichtige Punkte wurden genannt: Die Bibliotheksangst anzuerkennen und mit positiven Erfahrungen entgegenwirken sowie die Bibliotheksschulung. Durch eine gut geplante und durchgeführte Bibliotheksschulung kann die Bibliotheksangst bei Studenten bereits vermindert werden.

  • Hüppi, Felix (2010): Die Verbreitung und Zukunft der Divibib in der Schweiz unter Berücksichtigung der Kosten. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Digitale Medien verbreiten sich immer mehr und werden für Bibliotheken wichtiger. In wissenschaftlichen Bibliotheken gibt es verschiedene Angebote für digitale Medien, in den öffentlichen Bibliotheken nur eins: die DiViBib. Dieses Angebot wird in der Schweiz seit zwei Jahren benutzt. Die vorliegende Arbeit untersucht die Erfahrungen der bisherigen Nutzer, analysiert die Stärken und Schwächen des Angebots und versucht, die weitere Verbreitung in der Schweiz zu prognostizieren. Ein Schwerpunkt der Untersuchung liegt bei den Kosten. Zur Veranschaulichung werden die Kosten einer digitalen Ausleihe mit jenen einer konventionellen Ausleihe verglichen. Das Ziel der Arbeit ist eine Darstellung der aktuellen Situation der DiViBib in der Schweiz und eine Prognose für die Weiterentwicklung und das Wachstum der DiViBib in der Schweiz in den nächsten Jahren.

  • Hutter, Nathalie (2005): Digital Reference Services und Möglichkeiten zum Einsatz von Realtime Reference Services in Schweizer Bibliotheken anhand des Praxisbeispiels der ETH-Bibliothek Zürich. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Immer mehr Informationen stehen heutzutage in digitaler Form zur Verfügung und können über das Internet ortsunabhängig und rund um die Uhr abgerufen werden. Viele Bibliotheken haben auf diese Entwicklung reagiert und stellen ein entsprechendes digitales Angebot (Webkataloge, Datenbanken, Linksammlungen etc.) zur Verfügung. In einem nächsten Schritt müssen auch die Auskunftsdienstleistungen in digitaler Form angeboten werden. Diese Auskunftsdienstleistungen über das Internet werden als Digital Reference Services bezeichnet. Im ersten Teil der Diplomarbeit werden die verschiedenen Formen von Digital Reference Services wie E-Mail, Chat, Voice over IP und Videokonferenz vorgestellt. Auch wird der Stellenwert der Digital Reference Services in verschiedenen Ländern beleuchtet. Der zweite Teil ist den Auskunftsdienstleistungen in Echtzeit gewidmet. Anhand des Praxisbeispiels ETHBibliothek Zürich wird untersucht, wie diese Formen zum Einsatz kommen können. Am Schluss der Arbeit wird versucht, die Ergebnisse auch auf andere Schweizer Bibliotheken zu übertragen.

  • Hutter, Samantha; Mattes, Caroline (2010): Bibliothek, nein danke!. Das Verhältnis von Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren zur Bibliothek. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Jugendliche haben individuelle Bedürfnisse und sollen deswegen auch in Bibliotheken als eine eigene Zielgruppe wahrgenommen werden. Um diesen Interessen entgegenzukommen, ist es notwendig, dass ihnen die Bibliothek ein entsprechendes Angebot anbietet (Lutz, 2009, S. 303). Durch eine Befragung über 700 Jugendlichen an Oberstufenschulen und Gymnasien im Kanton St. Gallen, konnten Einblicke in das Verhältnis von Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren zu Bibliotheken gewonnen werden. In der vorliegenden Arbeit wurden die Häufigkeit der Bibliotheksbesuche sowie die Mediennutzung näher betrachtet. Bei letzterem wurde untersucht, welche Medien Jugendliche am liebsten ausleihen und wie sie das Medienangebot der Bibliothek beurteilen. Es wurden nicht nur Medien- und Bibliotheksnutzung abgedeckt, sondern auch andere Bereiche wie Räumlichkeiten & Atmosphäre und Nichtnutzung. Beim Aspekt Nichtnutzung wurden u.a. Gründe festgestellt, weshalb die Jugendlichen nicht (mehr) in die Bibliothek gehen.

  • Ianzito, Lorena (2005): Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Öffentlichen Bibliotheken in der Schweiz. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Öffentlichen Bibliotheken findet in der Schweiz meistens noch zufällig und punktuell statt. Zudem wird grosses Gewicht auf die Leseförderung gelegt. Die Vermittlung von Informationskompetenz wird erst in neueren Projekten integriert. Die Arbeit untersucht, wie die Zusammenarbeit zwischen Schulen der Primar- und Sekundarstufe I und Allgemeinen Öffentlichen Bibliotheken intensiviert und verbessert werden kann. Dafür werden in einem ersten Teil die Bedeutung von Öffentlichen Bibliotheken als Bildungsinstitutionen und Konzepte der Förderung von Informationskompetenz auf der Primar- und Sekundarstufe dargelegt. Mit Hilfe einer Best Practice-Analyse werden Merkmale einer wirksamen Kooperation ermittelt. Darauf aufbauend wird ein Konzept zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Öffentlichen Bibliotheken in der Schweiz erstellt. Es handelt sich um ein Grobkonzept, das bei einer Umsetzung detaillierter ausgearbeitet werden muss. Dieses Konzept wird als Beispiel auf die Freihandbibliothek St. Gallen übertragen. Dabei werden Empfehlungen für eine intensivere und innovative Kooperation mit den umliegenden Schulen abgegeben.

  • Ichsanow, Aline (2016): Big Data in der Versicherungsbranche. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mit Big Data sind grosse Datenmengen gemeint, die mit heutigen gängigen Technologien und Methoden nicht bearbeitet werden können. Die Heterogenität und die Geschwindigkeit, mit welcher die Daten verknüpft und verarbeitet werden, machen sie zu einem wertvollen Gut. Unsere bisherige Vorstellung von statischen Datenbergen, die in Datenbanken gespeichert sind, entspricht nicht der aktuellen Entwicklung. Mit neuen automatischen Methoden werden grosse Datenvolumen analysiert und zu neuen, bisher unentdeckten Zusammenhängen korreliert. Im datengetriebenen Versicherungsgeschäft hat Big Data ein grosses Potenzial. Trotzdem entwickeln sich neue Ideen – im Verhältnis zu den technologischen Möglichkeiten – eher langsam. Gründe dafür sind u.a. in den ethischen Herausforderungen zu finden. Datenschutz, der Schutz der Privatsphäre und die Akzeptanz der Kunden sind weitere wichtige Faktoren im Zusammenhang mit Big Data. Mit einer offenen Kommunikation kann diese Branche die geforderte Transparenz schaffen und damit ein Gelingen neuer Geschäftsmodelle ermöglichen.

  • Isler, Felicitas (2014): Inklusion von Mitarbeitenden mit einer Beeinträchtigung in Bibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Am 15. Mai 2014 ist in der Schweiz die UNO-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten. Sie hält fest, dass Menschen mit Behinderungen das Recht haben, ihren Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen. Österreich hat diese Konvention bereits 2008 ratifiziert und in Kraft gesetzt, Deutschland 2009. Diese beiden Nachbarländer haben Beschäftigungsquoten für Behinderte eingeführt, um deren Anspruch auf eine Arbeitsstelle zu verwirklichen. Die Schweiz kennt keine solchen Quoten, sie setzt auf das freiwillige Engagement der Arbeitgeber. Bibliotheken beschäftigen in der Schweiz rund 7000 Personen und sind somit bedeutende Arbeitgeber. Sie bieten auch Mitarbeitenden mit einer Beeinträchtigung Arbeitsplätze, allerdings gibt es dazu keinerlei schriftliche Quellen. Deshalb besteht das Ziel dieser Bachelor-Thesis darin, diese Wissenslücke zu schliessen und das Engagement von Bibliotheken in der Deutschschweiz im Bereich Inklusion von Mitarbeitenden mit einer Beeinträchtigung zu dokumentieren. Dazu wurden Experteninterviews mit Personalverantwortlichen von fünf wissenschaftlichen und fünf grossen, allgemein-öffentlichen Bibliotheken durchgeführt, sowie mit einer betroffenen, beeinträchtigten Mitarbeitenden. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass teilweise ein beachtliches Engagement vorhanden ist. Dieses ist aber weder in den Leitbildern der Bibliotheken verankert, noch ist es Teil einer bewussten Diversity-Management-Strategie.

  • Jacot, Sarah (2018): Ist das vermittelte Bild der Museen in den Printmedien eher positiv oder besteht Handlungsbedarf bezüglich des Umgangs mit der Presse und der Kommunikation mit den Anspruchgruppen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der heutigen Zeit haben es Museen nicht leicht. Einerseits sollen sie ihren allseits bekannten Auftrag erfüllen, was bedeutet, dass sie Objekte sammeln und fachgerecht aufbewahren, erforschen und ausstellen sollen, sowie Wissen weiterzugeben haben. Gleichzeitig findet in der Museumslandschaft ein Kulturwandel statt, der den gesellschaftlichen Veränderungen geschuldet ist. Gingen die Leute früher ins Museum, um sich weiterzubilden, so dienen Museen heute anderen Zwecken. Sie werden zu Einrichtungen, in denen die Menschen ihre Freizeit verbringen und etwas erleben wollen. Diese Entwicklung, weg vom Bewahrer, hin zur Eventstätte, ist nicht einfach. Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich damit, welches Bild die Schweizer Massenmedien über Museen vermitteln. Um das herauszufinden wurde eine quantitative Inhaltsanalyse durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass über Museen weitgehend neutral, also wertfrei berichtet wird.

  • Jäger, Christian (2018): Crowdfunding als Marketinginstrument. Masterarbeit New Business. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Entrepreneurship (SIFE).

    Abstract: Mit der Durchführung einer Crowdfunding-Kampagne beabsichtigen Unternehmen primär die Akquise von finanziellen Mitteln für die Umsetzung von Projekten. Besonders bei Start-ups ist die Finanzierung über die Crowd von Online-Plattformen beliebt. Jedoch bietet die Umsetzung einer Crowdfunding-Kampagne weit mehr Potenzial, besonders im Bereich des Marketings - auch für bereits etablierte Unternehmen. Dazu wurde folgende Forschungsfrage definiert: Wie können etablierte Unternehmen Rewardbased-Crowdfunding als Marketinginstrument einsetzen? Durch eine Literaturrecherche sowie einer qualitativen Datenerhebung mittels explorativen Interviews wird aufgezeigt, wie Crowdfunding von etablierten Unternehmen als Marketinginstrument eingesetzt werden kann. Die Untersuchung zeigt, dass Crowdfunding besonders zum Erreichen von kommunikationspolitischen Marketingzielen genutzt werden kann. Dies als Ergänzung oder Ersatz von klassischen Below-the-Line Massnahmen oder auch als Public Relations Instrument.

  • Jakob, Karin (2006): Enterprise Suchmaschinen als Business Case. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die entscheidenden Informationen zu einem bestimmten Zeitpunkt zu Verfügung zu haben, wird für Unternehmen zu einem kritischen Erfolgsfakor. Gleichzeitg wächst die Datenmenge rasant und die Datenquellen und -formate nehmen zu. Enterprise Suchmaschinen setzen bei diesem Problem ein und durchsuchen über eine Suchmaske alle Daten in einem Unternehmen. Die Nutzen, die dabei entstehen sind meist qualitativer Natur. Im Business Case werden auf Grund von bereits exisitierenden empririschen Daten diese Nutzen quantifiziert und in Abhängigkeit zu den Rahmenbedingungen eines Unternehmens gesetzt. Risiken und Auswirkungen können benannt und Empfehlungen formuliert werden. Die getroffen Annahmen werden anschliessend mittels einer Befragung in einem Unternehmen überprüft.

  • Jehli, Roman (2016): Medienkritik aus der Publikumsperspektive am Beispiel von zwei Sendungen des Schweizer Radio- und Fernsehen SRF. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die klassischen Medien mussten sich mit dem Aufkommen des Internets an die Digitalisierung anpassen. So ist die Zuschauerin/der Zuschauer heute nicht nur RezipientIn, sondern kann mit verschiedenen Onlinediensten direkt mit den Medienproduzenten interagieren. Er kann journalistische Beiträge zeitunabhängig konsumieren und seine kritische Meinung in sozialen Netzwerken mit anderen Personen teilen. Die Kommentarfunktion wird genutzt, um direkt über den Beitrag oder die journalistische Leistung zu diskutieren. Medien werden nicht nur von professionellen Organisationen differenziert beobachtet, sondern auch von ihrem Publikum. Als nationaler Arbeitgeber im Bereich Service public wurde vertieft auf die Medienkritik beim Unternehmen SRF eingegangen, mit Konzentration auf das tägliche Nachrichtenmagazin 10vor10 sowie der wöchentlichen Politsendung Arena. Mit der Forschungsmethode der manuellen Inhaltsanalyse wurden medienkritische Tweets und Online-Kommentare ausgewertet. Es wurde untersucht, basierend auf ähnlichen Studien, bei welchen journalistischen Anforderungen die Medienkritik angebracht wurde.

  • Jenni, Stephanie (2014): Zonierungskonzepte in Öffentlichen Bibliotheken. Anwendung und Nutzung in sechs Öffentlichen Bibliotheken in der Deutschschweiz. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Zonierung in Öffentlichen Bibliotheken. Hierbei handelt es sich um die Unterteilung der Bibliotheksräumlichkeiten nach Funktionen. Daraus entstehen je nach Grösse und Angebot der Bibliothek unterschiedliche Zonen. In grösseren Öffentlichen Bibliotheken in der Schweiz ist die Zonierung bereits Gang und Gäbe, jedoch wird nur wenig darüber diskutiert, was es schwer macht sich einen Überblick über vorhandene Zonierungskonzepte zu verschaffen. Auch ist kaum etwas darüber bekannt wie sich die Bibliotheksnutzer in diesen Zonen verhalten, was sie tun und ob sie diese nutzen wie von der Bibliothek vorgesehen oder gar ihre eigenen Zonen erschaffen. Bei sechs Öffentlichen Bibliotheken aus der Deutschschweiz wurden die jeweiligen Zonierungskonzepte untersucht und verglichen. Mittels «Sweep»-Methode wurde eine verdeckte, nicht teilnehmende und strukturierte Beobachtung durchgeführt. Dabei wurden quantitative Daten zu den Aktivitäten der Bibliotheksnutzer erhoben. Mit dem daraus hervorgegangenen Beobachtungsbogen soll Bibliotheken ermöglicht werden selber Daten über das Verhalten ihrer Nutzer zu erheben und Rückschlüsse daraus zu ziehen.

  • Johner, Simon (2009): Webseiten-Archivierung. Ein Konzept zur Bewertung, Selektion und Emulation von geschäftlichen Internetauftritten am Beispiel der ABB Homepage. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Seit seiner Geburtsstunde in den 1990er Jahren hält das World Wide Web immer schneller Einzug in unseren Alltag. Webseiten wandelten sich von statischen Seiten hin zu multimedialen, interaktiven und kollaborativen Plattformen. Die Inhalte dieser Plattformen können dynamisch generiert und gemeinsam erarbeitet werden und sind untereinander verlinkt. Aufgrund dieser Eigenschaften können Internetdokumente als neue Quellengattung bezeichnet werden und sollten als solche von Seiten der Archivwissenschaft untersucht, gewürdigt und beurteilt werden. Sie stellen für die archivarischen Prozesse eine neue Herausforderung dar, für welche es bisher nur wenige Konzepte gibt. Die Firma Docuteam GmbH, welche im Mandatsverhältnis für die Archivierung des Schriftguts der ABB Schweiz zuständig ist, hat aus diesem Grund eine Bachelor-Arbeit zum Thema Webseiten-Archivierung ausgeschrieben. Diese Arbeit fokussiert die drei Themenbereiche der Selektion und Bewertung, Emulation sowie der Analyse von Internetauftritten hinsichtlich Struktur, Inhalt und Technologie.

  • Joos, Luca (2020): Digital Blackout: Der Tag als Chur offline war. Kritikalitätsbewertung der IKT-Systeme des Kantonsspitals Graubünden infolge eines digitalen Blackouts. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: IKT-Systeme bilden eine lebenswichtige Infrastruktur und sind sowohl für das Funktionieren unserer Wirtschaft, als auch für den Betrieb von kritischen Versorgungsinfrastrukturen, essenziell. Von diesen Systemen sind Krankenhäuser für eine zeitgemässe medizinische Versorgung in einem hohen Masse abhängig. Ausfälle der IKT-Systeme oder der Stromversorgung bilden für ein Krankenhaus ein Worst-Case-Szenario. Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung dieser IKT-Systeme für den Prozess der medizinischen Pflege innerhalb des Kantonsspital Graubünden KSGR anhand von fünf Experteninterviews. Dabei wird untersucht, inwiefern der Prozess der medizinischen Versorgung durch einen digitalen Blackout innerhalb des KSGR betroffen ist. Durch die Anwendung einer qualitativen Inhaltsanalyse der Interviews werden eine Risikoanalyse, eine Business Impact Analyse und zwei Szenarien entwickelt.

  • Jorgaqi, Suela (2004): Konzept einer Albanischen Bibliothek. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum dieser Arbeit steht eine private Büchersammlung mit Literatur über Albanien, die sich in der Schweiz befindet. Angestrebt wird ein Konzept, wie diese Sammlung in Zukunft verwendet werden soll, ob eine Angliederung an eine professionelle Bibliothek oder eine andere Institution sinnvoll ist. Mit der Arbeit wird ebenfalls ein geeignetes Erschliessungssystem diskutiert. Drei Lösungen, bzw. Realisierungsmöglichkeiten werden vorgeschlagen und analysiert. Zum einen eine Angliederung an die Albanische Nationalbibliothek in Tirana, zum anderen die Integration in die Bibliothek des Instituts für Vergleichende und Indogermanische Sprachwissenschaft sowie Albanologie der Universität München. Der dritte Vorschlag wäre ein eigenes Internetportal, das neben dem elektronischen Bibliothekskatalog zusätzlich auch weitere Informationen über Albanien bieten könnte. Am Ende der Arbeit werden dazu Empfehlungen gegeben.

  • Kaiser, Stephanie (2007): Öffnung von Fernseharchiven im Internet. Trends und Barrieren. Diplomarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Fernsehanstalten sehen sich je länger je mehr mit der Forderung nach einer Öffnung ihrer Archive für die Öffentlichkeit konfrontiert. Aufgrund der Ausrichtung der Archive als interne Anlaufstellen und der Speicherung der audiovisuellen Inhalte auf professionellen Trägern konnte diesem Begehren bisher nicht nachgekommen werden. Mit der flächendeckenden Verbreitung des Internets und der Digitalisierung der Archivbestände ist nun aber die Grundlage für breit angelegte Archivöffnungen geschaffen. Doch auch wenn die technischen Voraussetzungen unterdessen gegeben sind, gibt es auf dem Weg zum freien Zugang zu audiovisuellem Kulturgut noch zahlreiche Barrieren zu überwinden. Ausgehend von Medienarchiven im Allgemeinen nennt diese Arbeit in einem ersten Teil die Hindernisse, aber auch die Beweggründe, die aus Sicht der Archive für eine Öffnung sprechen. Die Analyse ausgewählter Internetangebote von Rundfunkanstalten vermittelt einen Überblick über die gegenwärtigen Aktivitäten in diesem Bereich und betrachtet die Angebote auch im Hinblick auf Usability. Ausgehend vom Benchmarking werden im dritten Teil Trends herausgearbeitet. Mit einem Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen schliesst die Arbeit.

  • Kalbermatter, Urban (2016): Entwicklung von E-Learning Einheiten für das Schweizer Portal für die Recherche im Internet (SPRINT). Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand dieser Arbeit ist die Entwicklung von mobilen E-Learning Einheiten für das Schweizer Portal für die Recherche im Internet. SPRINT ist ein Portal mit Informationen und Lerneinheiten rund um die Internetsuche sowohl allgemein als auch im wissenschaftlichen Bereich. Die Umsetzung für mobile Geräte ist zentral um ein möglichst grosses Publikum zu erreichen. Damit ein möglichst grosser Lernerfolg erreicht werden kann, müssen sowohl lerntheoretische Grundlagen als auch bekannte Modelle des Instruktionsdesigns berücksichtigt werden. Der Systems Approach von Dick und Carey sowie das 4CID Modell sind Instruktionsmodelle, welche für die Konzeption verwendet wurden. Als Endprodukt entstand ein Prototyp in Form einer Web-Applikation. Als Tools zur Erstellung des Prototyps wurden das Adapt Framework sowie das Adapt Authoring Tool verwendet.

  • Kälin, Michael (2012): Suchunterstützung mit grafischen Benutzeroberflächen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Fachhochschule Potsdam möchte die Suche in ihrer Volltextdatenbank INFODATAeDepot verbessern. Die vorliegende Arbeit zeigt hierzu Möglichkeiten auf. Einerseits wird die bestehende eDepot-Oberfläche analysiert und Vorschläge zu deren Verbesserung erarbeitet. Zum Beispiel soll schon auf der Startseite die Möglichkeit einer einfachen Suche geboten werden. Mit Hilfe dieser Verbesserungsvorschläge kann die Usability der eDepot-Oberfläche gesteigert werden. Andererseits wird ein Konzept zur Visualisierung des INFODATAThesaurus vorgestellt. Durch die Visualisierung wird ein thematisches Browsen im Thesaurus möglich gemacht. Dieses thematische Browsen wird mittels Einteilung der Thesaurus-Terme in hierarchische Klassen ermöglicht. Durch die Darstellung dieser Klassen wird neben den beiden herkömmlichen Einstiegen in den Thesaurus (Term-Suche und alphabetische Liste) ein dritter, thematischer Einstieg geboten.

  • Karl, Adrian (2016): Risikominderung im Export mittels geografischer Diversifikation. Masterarbeit New Business. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Entrepreneurship (SIFE).

    Abstract: Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat für die europäischen Länder grosse negative Auswirkungen und die Folgen sind in einigen Ländern heute noch zu spüren. Durch die hohen Exportvolumina in den europäischen Markt, determinieren diese Nachwirkungen die Schweiz ebenfalls. Ein schwacher Euro und eine wachstumsschwache Konjunktur verschlechtern die Rahmenbedingungen für Schweizer Exporteure auf unterschiedlichste Weise. Die Auflösung des Euro-Mindestkurses im Jahr 2015 bietet deshalb einen weiteren Anlass, näher zu untersuchen, ob eine geografische Diversifikation die Risiken für Schweizer Exporteure mindern würde. Die Arbeit widmet sich deshalb der Untersuchung, welche Risiken mittels geografischer Diversifikation gemindert und welche Risiken zusätzlich erhöht werden. Auf Basis dieser Risiken wird zudem im Folgenden ein Risikomodell entwickelt, welches versucht aufzuzeigen, wie sich die Risiken gegenseitig kompensieren können, sodass die Risiken im Export gemindert werden können.

  • Keese, Sunna (2003): Schul- und Pestalozzibibliotheken der Stadt Zürich. Mögliche Synergien. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Auftrag des Schul- und Sportdepartements Zürich wurden im Rahmen dieser Arbeit verschiedene Aspekte einer möglichen Zusammenarbeit von Schul- und Pestalozzibibliotheken der Stadt Zürich untersucht. Hierzu wurde eine mündliche und schriftliche Befragung unter den Bibliotheken durchgeführt. Aufgrund der teilweisen Überschneidung der Benutzergruppen und Zielsetzungen besteht eine Grundlage für eine Zusammenarbeit. Die Befragung hat ergeben, dass Ansätze einer Zusammenarbeit vereinzelt vorhanden sind, eine solche aber nicht institutionalisiert ist. Als wesentlicher Vorbehalt gegenüber einer Zusammenarbeit wurde der damit verbundene Mehraufwand genannt. Die bestehenden Erfahrungen wie beispielsweise das Modell einer kombinierten Schul- und Pestalozzibibliothek zeigen aber, dass eine Zusammenarbeit sinnvoll und fruchtbar sein kann. Es können Synergiepotentiale erschlossen werden.

  • Kehl, Nadja (2006): Aggregation und visuelle Aufbereitung von Unternehmensstrategien mithilfe von Recherche-Codes. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Rahmen des Strategischen Managements muss jedes Unternehmen seine eigene Unternehmensstrategie laufend überprüfen und anpassen. Dazu ist es notwendig, die Verläufe in der eigenen Strategiesetzung zu kennen und im Rahmen von Competitive Intelligence die Strategien der Konkurrenten zu beobachten. So können Schlüsse auf zukünftige Trends im Markt gezogen werden. In der Arbeit wird untersucht, ob diese Analysen mithilfe von Recherchen über Recherche-Codes durchführbar sind. Dazu wird in einem ersten Teil eine theoretische Grundlage zu Recherche-Codes sowie Unternehmensstrategien geschaffen. Der zweite Teil steht als Case Study des Unternehmens Mannesmann, welches anfangs der 90er Jahre eine Strategieänderung vorgenommen hatte. Die Erkenntnisse dieser beiden Teile fliessen in die nachfolgende Untersuchung ein wie Änderungen in Strategien und Entwicklungen von Recherche-Codes zusammenhängen. Darauf aufbauend werden Konzepte zur Untersuchung und Visualisierung von Unternehmensstrategien mithilfe von Recherche-Codes erstellt.

  • Keiser, Karin (2017): Spardruck in kleinen Spezialbibliotheken. Möglichkeiten der Effizienzsteigerung am Beispiel der Archivbibliothek Zug. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Thema dieser Arbeit sind kleine Spezialbibliotheken und ihre Reaktionen auf den Spardruck, welcher auf sie ausgeübt wird. Für den ersten Teil wurde anhand der einschlägigen Literatur ein Leitfaden zur Untersuchung von kleinen Spezialbibliotheken und ihren Möglichkeiten der Effizienzsteigerung erarbeitet. Im zweiten Teil wurde der Leitfaden am Beispiel der Archivbibliothek Zug praktisch angewandt und Empfehlun-gen abgegeben. Das Ergebnis zeigt, dass der Leitfaden in der Praxis anwendbar ist. Allerdings benötigt er bei der konsequenten Anwendung mehr Zeit, als im Rahmen dieser Arbeit zur Verfügung stand. Für die Archivbibliothek Zug lässt sich sagen, dass die grösste Herausforderung die Reduktion der Stellenprozente ist. Eine Zusammenarbeit mit der Bibliothek Zug ist die beste Lösung.

  • Kellenberger, Barbara; Rutschmann, Nicole (2004): Rekonstruktion von Informationsflüssen an der Universität St.Gallen zur Definition einer Records Management-Stelle. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeiten befassen sich mit Informationsflüssen an der Universität St. Gallen und dienen als Grundlage für ein Projekt zur Einführung von Records Management an der Universität. In einem ersten Teil der Arbeiten werden theoretische Grundlagen erörtert. Die Themen Records Management, Prozesse und Qualitätsmanagement werden kurz vorgestellt; des weiteren wird ein kurzer Einblick in die Hintergründe der ISO-Norm 15489 zur Schriftgutverwaltung und in die rechtlichen Hintergründe der Schriftgutverwaltung gegeben. Der praktische Teil der Arbeiten beschäftigt sich mit den Informations- und Dokumentenflüssen an der Universität St. Gallen. In der einen Arbeit wird eine Ist-Analyse im Generalsekretariat vorgenommen, während die zweite Arbeit sich mit dem Institut für Technologiemanagement befasst. Abschliessend wird in beiden Arbeiten bezüglich der Einführung einer Records Management-Stelle eine Empfehlung an die Universität St. Gallen abgegeben. Ein Pflichtenheft für eine solche Stelle rundet die Arbeiten ab.

  • Kellenberger, Vanessa (2013): E-Shop Analytics und Erfolgsoptimierung. Die wichtigsten Kennzahlen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die folgende Untersuchung hatte zum Ziel, die wichtigsten Performance Indicators zur Erfolgsoptimierung eines E-Shops im Business-to-Consumer-Sektor zu evaluieren. Um mit der starken Konkurrenz im E-Commerce mitzuhalten, ist es für einen Online-Händler wichtig, die Schwachstellen der Website zu kennen. E-Shop Analytics ermöglicht das Verhalten der Website-Besucher zu beobachten. Hürden im Kaufprozess können anhand von relevanten Kennzahlen festgestellt werden. Sind die Gründe für aussergewöhnliche Beobachtungen bekannt, ergeben sich daraus Massnahmen zur Erfolgssteigerung. Eine Literaturanalyse sowie die Fallstudie «Weisswarenshop» zeigten, dass der Erfolg eines E-Shops mit fünf Kennzahlen verbessert werden kann. Die Look-to-Click- und die Abbruchrate decken Optimierungspotential in den sensibelsten Bereichen eines E-Shops auf. Die Rücksendequote misst den Erfolg sowie die Kundenzufriedenheit. Überwacht werden können erfolgssteigernde Massnahmen mit der Kaufabschlussrate und dem durchschnittlichen Warenkorbwert. Validiert wurden diese Indikatoren durch Experteninterviews. Aus den Kennzahlen ergaben sich Empfehlungen zur attraktiven Produktpräsentation, Benutzerfreundlichkeit von Warenkorb und Checkout sowie zur Retourenvermeidung. Das Ergebnis dieser Untersuchung liefert somit relevante Erkenntnisse für die Anwendung von E-Shop Analytics in der Praxis.

  • Keller, Corinne (2009): RFID in Schweizer Bibliotheken. Eine Übersicht. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: RFID (Radio-Frequenz-Identifikation) kann in Bibliotheken anstelle des Strichcodes eingesetzt werden und erlaubt unter anderem eine problemlose Selbstausleihe durch die Kunden oder das gleichzeitige Verbuchen mehrerer Medien. Zudem integriert RFID die Mediensicherung. Der Hauptvorteil von RFID besteht darin, dass durch die neue Technologie das Bibliothekspersonal entlastet wird und Zeit für neue Aufgaben gewinnt. Somit stellt RFID eine grosse Chance für die Bibliotheken dar. Diese Bachelor-Arbeit beschreibt, wie RFID funktioniert, welche Standards bestehen und was mit den Funk-Chips alles möglich ist. Neben den Vorteilen wird auch dargelegt, welche Risiken und Herausforderungen bestehen. Eine Online-Umfrage bei 22 Schweizer Bibliotheken, die sich mit RFID beschäftigen, zeigt, inwiefern sich RFID bereits etablieren konnte. Insgesamt wurden 34 Bibliotheken mit RFID ermittelt. In den Lessons Learned wird prägnant zusammengefasst, worauf beim Einsatz von RFID geachtet werden sollte und wo noch Probleme vorliegen.

  • Keller, Jonilla (2011): Kriterien und Empfehlungen für die Archivierung von Farbfotografien. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden Faktoren, welche direkt oder indirekt Einfluss auf die Archivierung von historischen Farbfotografien haben, analysiert und auf ihre Wechselwirkungen hin untersucht. Die folgenden Faktoren werden dazu gemeinsam mit ihren Ausprägungen in einer Liste zusammengestellt: Trägermaterial, Schäden von historischen Fotografien, Erschliessung, Lagerraum, Klima, Licht, Luftqualität, Bestandesgrösse, Dubletten, Aufbewahrungsmassnahmen, Inspektion und Kontrolle, Nutzungszweck, mögliche Nutzergruppen und Nutzungshäufigkeit. Diese Liste erlaubt es Nicht-Fachpersonen, welche fotografische Bestände bewirtschaften, die Fotografien und deren Umgebung zu beschreiben. Davon ausgehend werden Empfehlungen abgegeben, wie mit den vorhandenen Fotografien beziehungsweise deren Umgebung umgegangen werden soll. In die Empfehlungen einbezogen werden das Wissen der Mitarbeiter sowie verschiedene Massnahmen zur Langzeiterhaltung von Fotografien. Da eine Vollautomatisierung der Handlungsanweisungen nicht möglich ist, wird die Liste anhand fünf fiktiver Fotografien beispielhaft durchlaufen. Die sich aus der Liste ergebenden Empfehlungen werden durch ausführlichere Anweisungen ergänzt.

  • Keller, Michael (2008): Social Tagging und bibliothekarische Sacherschliessung. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit vergleicht traditionelle Methoden der bibliothekarischen Sacherschliessung mit dem gemeinschaftlichen Indexieren von Ressourcen durch die Nutzer von Social Tagging Diensten. Es wird untersucht, wie die Möglichkeiten des Social Tagging für die Sacherschliessung durch Bibliotheken genutzt werden können. Zunächst werden die Begriffe erklärt und die dazu gehörenden Qualitätskriterien erläutert. Danach folgt eine Gegenüberstellung der beiden Methoden. Die Resultate einer einfachen Umfrage geben einen Überblick darüber, ob das Social Tagging in Bibliotheken des deutschsprachigen Raumes schon genutzt wird. Es werden mögliche Szenarien dargestellt, in welcher Art das Social Tagging für die inhaltliche Erschliessung von Bibliotheksbeständen künftig genutzt werden kann.

  • Keller, Michaela (2007): E-Inclusion von SeniorInnen in der Schweiz. Diplomarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Bedeutung eines kompetenten Umgangs mit Informations- und Kommunikationstechnologien nimmt in fast allen Lebensbereichen ständig zu und es droht eine Benachteiligung all jener, die nicht befähigt sind, die IKT zu ihrem Nutzen einzusetzen oder keinen Zugang zu ihnen haben. Auch in der Schweiz werden Informations- und Kommunikationstechnologien nicht von allen Bevölkerungsgruppen gleich stark genutzt. Gewisse Bevölkerungsgruppen können real nicht an den Vorteilen der Informationsgesellschaft teilhaben. Es bestehen grosse Unterschiede. Am stärksten vom Durchschnitt weicht nach Untersuchungen des Bundesamtes für Kommunikation die Altersgruppe «Generation 50plus» ab. Die Digitale Integration ist ein globales Anliegen und immer mehr auch ein politisches Thema, gerade vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft. In dieser Diplomarbeit wird untersucht, was die Schweiz zur Digitalen Integration (e-Inclusion) ihrer SeniorInnen unternimmt, eingebettet in die europäische Situation. Es wird aufgezeigt, wo noch Handlungsbedarf besteht und was für Konsequenzen eine Nichtintegration zur Folge hätte.

  • Keller, Samuel (2017): Programmierworkshop für Makerspaces in öffentlichen Bibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Thema Makerspace ist in den öffentlichen Bibliotheken präsent geworden. Gleichzeitig steigt der Druck, der Bevölkerung das Programmieren zu lehren. Programmieren wird in der Schweiz mit dem Lehrplan 21 an den Schulen eingeführt. Bibliotheken haben sich schon immer als Wissensvermittler verstanden. Diese Arbeit soll aufzeigen, wie Wissen auf praktische Art und Weise in einem Makerspace an Kinder vermittelt werden kann. Dazu wurde mittels Nutzwertanalyse eine geeignete Programmiersprache und einen geeigneten, programmierbaren Roboter eruiert. Auf dieser Grundlage wurde ein Workshop konzipiert, welcher Kinder der 5. Klasse auf spielerische Art in kleinen Schritten ans Programmieren und Problemlösen heranführt.