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  • Camenisch, Flurin (2008): Umnutzung eines Stalls in Tomils. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Bodenknappheit und die vielen ungenutzten Ställe im Kanton Graubünden veranlassten mich, das Thema Umnutzung zu erarbeiten. Auch in Tomils verzeichnet man einen starken Rückgang von Landwirtschaftbetrieben. So bewirtschafteten um das Jahr 1920 41 Bauern ihren Hof, heute sind es noch deren 5, wobei 2 den Betrieb nur als Nebenerwerb führen. Ein besonders eindrücklicher Stall, der schon seit 80 Jahren zum Dorfbild gehört, hat mich von Beginn weg fasziniert und nicht mehr losgelassen. Für mich stand die Umnutzung zu einem Wohnhaus bald einmal fest. Das Volumen des Stalles bietet Platz für zwei grosszügige Wohnungen. Die fantastische Lage des Stalls, der über dem Dorf thront, bietet hohe Wohnqualität. Im Umbau ist mir wichtig, den Charakter des Stalles zu belassen. Dies gelingt durch die Erhaltung der Tragstruktur, die die neue Raumeinteilung vorgibt. Der Umbau, neu mit vertikaler Schalung, betont die Umnutzung von Stall zu Wohnhaus; nur die durch das Nagelbild hervorgehobene Tragstruktur deutet auf den ehemaligen Stall hin.

  • Camozzi, Tino (2009): Variantenstudie Trinkwasserkraftwerk Hochflüela. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Leitungsnetz der Landschaft Davos ist sehr komplex, bietet aber ein grosses Potential an nutzbarer Wasserkraft, das momentan nicht genutzt wird. Die Quellen Hochflüela bieten derzeit wohl das grösste Potential und sollen baldmöglichst zur Ökostromgewinnung genutzt werden. Die Quellen Hochflüela liefern ca. 50 l/s. In der Talsohle herrschen in der Druckleitung ca. 19 bar Druck vor. Das Wasser muss aber wieder auf ca. 1720 m ü. M. ansteigen, um für die Gebiete Börtji und Palüda im Brandfall und für die Nutzung als Trinkwasser einen genügenden Druck zu gewährleisten und mündet schliesslich im Reservoir Parsenn. In den nächsten Jahren soll das Reservoir Parsenn ersetzt werden und das Netz um ein weiteres Reservoir erweitert werden, welches ebenfalls von den Quellen Hochflüela gespeist werden soll. In einer ersten Phase werden die neue Situation untersucht und Möglichkeiten zur Erhöhung der Wirksamkeit überprüft. In der zweiten Phase wird die Wirtschaftlichkeit eines Trinkwasserkraftwerkes nachgewiesen.

  • Candrian, Armin (2010): Wasserversorgung Andiast. Vorprojekt und Variantenstudium des Ausbaues. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Gemeinde Andiast sah sich veranlasst, die in die Jahre gekommene Wasserversorgung einer umfassenden Zustandsbeurteilung und Kapazitätsprüfung zu unterziehen. Dabei wurde festgestellt, dass nicht genügend Wasser anfällt. Ebenfalls genügt die Qualität des Wassers nicht den heutigen Standards und es sind keine Schutzzonen ausgeschieden. Das bestehende Reservoir ist für die künftige Entwicklung zu klein. Die Quellfassungen der Wasserversorgung verteilen sich über ein sehr grosses Gebiet. Im Rahmen der Bachelorthesis werden verschiedene Varianten überprüft und einander gegenübergestellt.

  • Capaul, Anna-Lydia (2011): Schutzbau Stadtgarten Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Stadt Chur plant, den Verkehr auf der Grabenstrasse zu beruhigen und einen grösseren Anteil des motorisierten Verkehrs über die Engadinstrasse zu lenken. Die bereits heute rege besuchten Cafés und Bars an der Grabenstrasse sollen in eine Begegnungszone eingebunden werden. Der Entwurf eines Schutzbaus für die Mauer des Stadtgartens reagiert auf diese zukünftige Entwicklung. Er ist zum Stadtgarten hin offen und mit arkadenartigen Stützen öffentlich zugänglich. Das Bauvolumen ist begrünt und dient als Verbindung von der Stadt zur Postremise sowie zur Engadinstrasse. Entlang einer Rampe erreicht man einen Gedenkraum. Gegenüber nimmt ein kleiner Bau das Kriegsdenkmal auf. Als städtebaulicher Vorschlag ersetzt ein neues Volumen die Gebäudezeile an der Grabenstrasse. Dieser Baukörper orientiert sich an den angrenzenden Gebäuden und ist mit einer Ladenfläche im Erdgeschoss und Wohnungen in den oberen Etagen organisiert.

  • Carotta, Stefan (2007): Geh- und Radwegbrücke Bilgeribach. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Aufgrund der starken Frequentierung des internationalen Bodenseeradwanderweges (bis zu 6000 Radfahrer pro Tag) und der Fussgänger, welche zum Sporthafen, dem Ruderverein Wiking und den nahe gelegenen Liegewiesen den Bilgeribach queren, kommt es regelmässig auf der bestehenden Brücke zu Engpässen und Konflikten. Die neue Brücke über den Bilgeribach ist für den Fussgängerverkehr konzipiert. Für Unterhaltsarbeiten sowie eventuelle Rettungs- und Feuerwehreinsätze muss sie einer aussergewöhnlichen Belastung Stand halten können. Um die 21,60 Meter zu überbrücken wurde ein Stahltragsystem ausgewählt. Nach einem ausführlichen Variantenstudium wurden eine Blechträger- und eine Fachwerkbrücke ausgearbeitet. Das Projekt umfasst eine ausführliche Handstatik, eine Computerstatik zur Kontrolle sowie die Festlegung des Bauablaufes und der Gründungsbemessung.

  • Casanova, Renato (2012): Freizeitareal in Fideris. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Prättigau ist für das Klettern in den Alpen bekannt. In den Bergen hat es für Familien verschiedene Standorte zum Klettern. Mit der Planung eines neuen Freizeitareals im Dorf Fideris selbst, wird es möglich sein, unter Dach, und übers ganze Jahr zu klettern. Das Areal soll als Start und Verbindungspunkt der Fideriser Heuberge funktionieren. Nebst dem Kletterturm mit Bistro, die Vermietung von Schlitteln und Trottinets, wie der Kauf für Tickets der Fideriser Heuberge, gibt es in der bestehenden alten Sägerei die Möglichkeit verschiedene Workshops zu besuchen. Kinder können mit Stein und Holz werken, mit Ton und Plastilin Formen kreieren, Bilder malen oder auf dem grossen Innenhof verschiedene Spiele spielen. Eine Parzellenmauer umschliesst das Areal und erweckt zusammen mit dem Turm einen Burg ähnlichen Charakter.

  • Casutt, Luca (2018): Bemessung Bürogebäude in Monte Carasso. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Bürogebäude in Monte Carasso besteht aus 2 Obergeschossen, das Erdgeschoss sowie ein Untergeschoss. Damit das UG erstellt werden kann, muss eine Baugrube ausgehoben werden. Um die beste Lösung zur Wasserhaltung und Baugrubensicherung zu finden, habe ich verschiedene Varianten untersucht und die jeweiligen Kosten ermittelt. Nach der Wahl der Bestvariante wurde die Baugrubensicherung bemessen. Die klaren Strukturen im Gebäude sollten nicht verändert oder optimiert werden. Um zu kontrollieren, ob die Abmessungen der Gebäudeteile wie geplant ausgeführt werden können, wurde eine gründliche Vorbemessung erarbeitet und ausgewertet. Genau diese Stützen, welche für das Gebäude sehr wichtig sind, statisch sowie ästhetisch, können ein Durchstanzproblem darstellen. Um diese Problematik zu verstehen, sind die Einflüsse auf das Durchstanzen untersucht worden. Mit der Bemessung wurde immer klarer, dass das Gebäude in den Abmessungen aus dem Wettbewerbsprojekt realisierbar ist. Für mich bedeutet dies, dass Raphael Zuber bereits in dieser frühen Phase sich stark mit den statischen Besonderheiten auseinandergesetzt hat um dieses Projekt zu planen. In der Bemessung dieses Bürogebäudes konnte ich unterschiedliche Unterrichtsinhalte kombiniert anwenden und erweitern. Die intensive Arbeit mit den Berechnungsprogrammen war herausfordernd, da nicht nur die Eingaben, sondern auch die Ergebnisse gegengerechnet und bestätigt werden mussten. Die Bemessung des Bürogebäudes in Monte Carasso habe ich als interessante und anspruchsvolle Aufgabe wahrgenommen, welche ich als zukünftiger Bauingenieur bestmöglich zu lösen versucht habe.

  • Cathomen, Corsin (2015): Brigelserstrasse 723.30 – Vorderrheinbrücke Danis. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die bestehende Bogenbrücke über den Vorderrhein bei Tavanasa, Baujahr 1928 vom Churer Ingenieur Walter Versell, ist in einem baufälligen Zustand und entspricht weder den Gewichts- noch den Breitenanforderungen von heutigen Kantonsstrassen. Im Rahmen der Neutrassierung der Brigelserstrasse soll eine neue Brücke rund 100 m flussaufwärts der bestehenden Brücke erstellt werden. Im Rahmen dieser Bachelor-Arbeit wird mittels Variantenstudium ein Brückensystem identifiziert, welches den lokalen Gegebenheiten und den Anforderungen an die Nutzung optimal gerecht wird. Die einzelnen Varianten werden hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile untereinander verglichen und aus diesem Variantenvergleich erfolgt die Wahl der Bestvariante. Der zweite Teil der Arbeit behandelt die Planung der erkorenen Bestvariante auf Stufe Vorprojekt. Die Hauptbestandteile des Vorprojekts sind der Entwurf der Brücke, die Vordimensionierung der wichtigsten Bauteile, das Bauprogramm sowie die Kostenschätzung. Dabei bilden die anspruchsvolle Geologie auf der Seite Tavanasa sowie die Einhaltung des Lichtraumprofils der Bahnlinie der Rhätischen Bahn die zentralen Herausforderungen dieser Arbeit.

  • Cavegn, Larissa Giuanna (2018): Weingut zum Schloss, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: „Fürstenau als Genussstadt“ Das Ziel dieses Projekts ist eine unterstützende und erweiternde Nutzung für die von Andreas Caminada angestrebte Entwicklung von Fürstenau als Genussstadt. Dazu wird der kleine Weinrebenbestand im Ort auf der leeren landwirtschaftlichen Nachbarsparzelle erweitert und der bestehende Stall zu einer unabhängigen Produktionsstätte mit Degustationserlebnis umgebaut. Der Bestand wird stark geprägt durch die karge Stadtmauer und die minimalen Lichtverhältnisse. Die dadurch entstehende mystische Atmosphäre diente als Inspiration für die neue Nutzung des Bauwerks, sowie die Ausformulierung der Räume in Material und Licht. Im Erdgeschoss ist die gesamte Weinproduktion angeordnet. Die Nutzung und Anordnung der Räume berücksichtigt sowohl die Produktionsabläufe, als auch die bestehende Struktur des Stalls. Ein zentrales und traditionelles Element in der Weinproduktion ist das Barriquelager. Durch die besondere Ausformulierung dessen, werden sowohl die bauphysikalischen wie auch marketingtechnischen Anforderungen erfüllt. Die optisch wirkungsvolle Inszenierung unterstützt die Produktion durch die feuchtigkeitsregulierende Eigenschaft des Backsteins. Die Perforation der Wände, welche durch das Drehen des Steins entsteht, unterstützt die Raumakustik nachhaltig. Somit bietet sich die Möglichkeit, im Barriquelager kleinere Degustationen durchzuführen. Im Obergeschoss befindet sich die Besucherstätte mit Degustationsbar und Eventsaal. Sämtliche dafür benötigte Räume werden ausschliesslich über freistehende, halbhohe Wände definiert, die in ihrem Ursprung ein Quadrat bilden. Dadurch bleibt die ursprüngliche Geometrie des Raums, sowie die Dachkonstruktion weiterhin spürbar. Um den Wänden die nötige Präsenz und Wirkung zu verleihen, wurden sie 30cm stark dimensioniert. Als zusätzliche Funktion sind Regale in die Wände eingelassen. Als Oberflächenmaterial dient matt gespritzter Stahl, welcher die gewünschte Atmosphäre im Raum erzielt und zugleich die Gewichtung auf dem Wein lässt. Der bestehende Anbau wird ersetzt und dient zukünftig der Ankunft und Erschliessung. Die Südfassade des Anbaus öffnet sich vollständig zum Hof hin. Der vorgelagerte Laubengang inszeniert das Ankommen auf dem Weingut und bietet zusätzlich Schutz vor den Witterungseinflüssen. Die Konstruktion des Anbaus wird angelehnt an den Gedanken der "Verbindung". Daraus folgend werden die bestehenden Bruchsteinmauern des Untergeschosses im Erdgeschoss erweitert und bilden eine Schale für den Holzbau. Die Problematik der unbenutzten Ställe an historisch wertvollen Orten und der richtige Umgang dessen, war auch hier ein zentrales Thema. Die Möglichkeit, solche Bauwerke zu erhalten und öffentlich zugänglich zu machen, sollte unbedingt genutzt werden. Es sind Gelegenheiten, eine Stadt wie Fürstenau lebendig zu halten und übergeordnet ein neuer Anziehungspunkt für eine ganze Region zu bieten.

  • Cavegn, Linus (2009): Casa Costa in Degen, Val Lumnezia. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die zu bearbeitende Parzelle befindet sich auf einer Geländestufe des Südosthanges der Gemeinde Degen (GR). Das Grundstück liegt am Badesee Davos Munts und zeichnet sich durch ein wunderschönes Gebirgspanorama aus. Das Gebiet wird durch verschiedene Baumbepflanzungen und dem natürlichen Geländeverlauf eingefasst. Die Aussicht des Ortes, die Situation, der Bezug zum See, die verschiedenen Bedürfnisse der Benutzer und ein sanfter Tourismus bilden die zentralen Eckpunkte für den Entwurf eines Hotels. Eine der grössten Herausforderungen ist das sinnvolle Zusammenspiel der einzelnen Funktionen am den See. Fragen wie: wo baden die Hotelgäste, wo die Badeseebenutzer? Sind die einzelnen Gruppen nebeneinander bzw. miteinander oder getrennt voneinander platziert? Diese Fragen bilden wichtige Basisentscheidungen für den Entwurf. Das Projekt fügt sich feinfühlig in den Ort ein.

  • Christoffel, Hercli (2009): Weiterbauen im historischen Rahmen in Haldenstein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Am Dorfplatz in Haldenstein steht ein Wohnhaus mit Stall und direktem Blick auf den Montalin. Aufgrund der kontinuierlich rückläufigen landwirtschaftlichen Nutzung wurde dem Stall sukzessive Volumen entzogen und dem Wohnhaus angerechnet. Um die Struktur am Dorfplatz zu verdichten, geht das Projekt vom selben Ansatz aus. Der Stall wird mit zwei Wohnungen ausgebaut. Beim Ausbau des Stalles und des angrenzenden Schopfes galt es, die vorhandenen Strukturen als raumbildende Elemente spürbar zu machen. Dabei bilden Massstäblichkeit und Materialität des Bestandes wichtige Gestaltungsprinzipien. So galt es, zu den historischen Mauern eine neue aber gleichwertige Materialisierung zu finden.

  • Ciocco, Fernando (2007): Neues Hotel in San Bernardino. Der Dorfkern soll lebendiger werden. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In San Bernardino soll ein neues Hotel geplant werden, dass den Ort lebendiger macht. Die Pension für sportliche Gäste besitzt im Erdgeschoss neben der Rezeption eine Bar und einen kleinen Laden, welche von derselben Person betrieben werden können. Das Gebäude integriert sich städtebaulich in den Kontext, fällt aber dennoch durch sein spezifische, kubische Form und die Kupferfassade auf. Das Gebäude soll sich bewegen. Um dies umzusetzen, macht das Gebäude auf jedem Geschoss eine Rotation. Wenn von Norden durch San Bernardino gefahren wird, ist nur das oberste Geschoss der Pension sichtbar. Diese ist frontal auf den ankommenden ausgerichtet. Je näher man sich dem Gebäude nähert, desto sichtbarer werden die unteren Geschosse mit dem Erdgeschoss. Sie rotieren und stehen versetzt zueinander. Durch die Rotation werden die Besucher in Richtung Süden geleitet. Das Haus soll ein Symbol für die Wiedergeburt von San Bernardino werden.

  • Cipolla, Samanda (2014): Vordach Lobby, Talan Tower. Astana, Kasachstan. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In Astana, der Hauptstadt von Kasachstan, entsteht ein grosses und prestigeträchtiges Bauobjekt. Dabei handelt es sich um die Talan Towers, zwei Türme mit 26 bzw. 30 Stockwerken. Südlich dieses Gebäudekomplexes befindet sich ein Vordach aus Stahl, welches einen überdachten Eingang der Hotellobby sicherstellt. Im Rahmen dieser Bachelorthesis wird das Vordach beim Eingang zur Hotellobby bearbeitet. Das Vordach mit den Abmessungen von 27 Meter auf 15 Meter ist viermal wandseitig befestigt und zweimal abgestützt. Die Profile sollten als Hohlprofile ausgeführt werden. Die Arbeit ist in drei Teilen aufgeteilt. Im ersten Teil werden die Projektgrundlagen zusammengestellt und die Lasten ermittelt. Im zweiten Teil werden mögliche Tragstrukturen gesucht und eine Vordimensionierung erstellt. Im dritten Teil wird die Tragstruktur detailliert dimensioniert mit Hilfe eines Statikprogramms. Zusätzlich werden kritische Verbindungspunkte konstruktiv und statisch gelöst. In den drei verschiedenen Teilen steht die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Durch Materialreduzierung in der Querschnittwahl sowie einer einfachen Montage wird dies sichergestellt.

  • Clavadetscher, Marco (2007): Wohnen im Alter in Seewis. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Für Seewis werden Alterswohnungen mit Betreuung durch Spitex-Fachpersonal und hausinterner gegenseitiger Unterstützung der Bewohner vorgeschlagen. Die Parzelle befindet sich im Dorfkern. Es sollen 7 bis 9 Wohneinheiten von 1.5 bis 3.5 Zimmerwohnungen geschaffen werden. Das Angebot soll sich primär an ältere Menschen richten. Voraussetzung ist, dass diese Menschen noch in der Lage sind, sich mehrheitlich selbständig im Leben zu versorgen, jedoch nicht alleine, auch nicht mit ambulanter Unterstützung, leben möchten. Nicht geeignet ist das Angebot für schwer pflegebedürftige Menschen. Begegnungszonen, Gruppenräume mit integrierten Teeküchen und gemeinsam genutzte Gartensitzplätze werden die Gemeinschaft unter den Bewohnern fördern. Das Haus soll zusätzlich ein Arztsprechzimmer für die Bevölkerung von Seewis Dorf beinhalten, welches bei Bedarf auch als Behandlungszimmer der Spitex zur Verfügung steht.

  • Collenberg, Elmar Giusep (2008): Brücke «Punt dil Glogn» in Lumbrein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Bereits im Jahre 1880 errichteten die Bewohner von Lumbrein für die Verbindungsstrasse zwischen dem Weiler Silgin und dem Hauptdorf Lumbrein eine gedeckte Holzbrücke. Seit dem Bau der neuen Strasse in den 60er Jahren ist die 2.4m Breite Verbindungsstrasse samt Brücke nur noch von Fussgängern benutzt worden. Die in die Jahre gekommene Holzbrücke weist erhebliche Bauschäden auf und wird nun durch eine neue Stahlbrücke ersetzt. Einem Bauer auf der Gegenseite wird so die Möglichkeit gegeben, seinen Bauernhof mit einfachen Landwirtschaftsmaschinen direkt über die alte Verbindungsstrasse zu erreichen. Die neue Brücke wird als Bogenbrücke mit abgestützter Fahrbahn erstellt. Sie weist eine Spannweite von 28.3m auf. Die Fahrbahn besteht aus Holz.

  • Condrau, Lea (2014): Elisa. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Projekt bearbeitet ein bäuerliches Doppelwohnhaus an der nordöstlichen Ecke des Kirchplatzes in Azmoos. Im Norden hinter dem Gebäude steht ein Schuppen. Die Lage ist prominent, die Giebelfassade des Wohnhauses bildet zusammen mit den Giebelfassaden der beiden Nachbarhäuser eine Dreiergruppe, die sich durch die dem Kirchplatz zugewendeten Vorgärten auszeichnet. Das fast 200-jährige Doppelwohnhaus ist denkmalgeschützt. Das gemauerte Erdgeschoss und das geschindelte Obergeschoss sind zwei geläufige Konstruktionsarten in Azmoos. Das Projekt erhält das Haus und den Schuppen in ihrer Art und Konstruktion. Das Doppelwohnhaus wird zu einem grosszügigen Einfamilienhaus. Die alte Typologie, Stube und Zimmer im vorderen Bereich, Wirtschaftsräume im hinteren Bereich werden erhalten. Die Vierteilung des Grundrisses wird gestärkt, indem jeder Raum eine Nutzung erhält. Diese Grosszügigkeit hebt die einzelnen Räume hervor und unterstützt die klare Struktur des Hauses. Die zu erhaltenden Konstruktionen werden gestärkt, da sie auch im Innern spürbar werden. Dies führt zu einem konsequenten Einsatz der auf ein Minimum reduzierten Materialien. Im Schuppen wird das vorhandene Thema des Weiterbauens aufgenommen. Erst war er ein Stall, dann eine Möbelwerkstatt, nun wird es zu einem Büroatelier mit Garage. Das Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass der Bestand erhalten wird und mit sensiblen Eingriffen an die heutigen Bedürfnisse angepasst wird.

  • Conte, Sacha Olivier (2009): Herberge auf dem Urnerboden. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Urnerboden ist eine abgelegene Ortschaft, ungefähr auf der halben Strecke von Linthal zum Klausenpass. Als grösste Alp der Schweiz, herrscht im Sommer ein reger Alpbetrieb. Touristisch ist das Gebiet gut erschlossen. Um ein eigentliches Dorfzentrum zu generieren, wird am bestehenden Konglomerat aus Friedhof, Kirche, Schule und Kirchenplatz ein weiteres öffentliches Gebäude angegliedert. Damit ein starkes Fundament für die Herberge entstehen kann, wird diese mit Nebennutzungen ergänzt, um den neuen Baukörper mit dem Ort zu verwurzeln und der einheimischen Bevölkerung zu vernetzen. Durch den Bau der Herberge mit einem kleinen Dorfladen wird der Kirchenplatz zum Dorfzentrum und zur Begegnungszone für Einheimische, Touristen, Älpler, Sportler und Durchreisende. Eine weitere Lebensgrundlage wird für den Ort geschaffen.

  • Coray, Flavio (2020): Piazza Mesolcina. Bachelorarbeit. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: "Die Bahn hat eine zuvor unbekannte Weite in die Bergdörfer gebracht." Leza Dosch. Die Bahn ist jetzt weg, die Weite blieb und mit ihr der Traum, dass die Bahn einmal doch noch über den Pass fahren wird. Wie unwahrscheinlich dies auch sein mag, es ist ein Traum den man nicht verbauen darf. Wie die Geleise einst auf dem Bahnhofgelände, war zuvor im Dorf die gepflasterte Passtrasse die Hauptschlagader. Die stolzesten Häuser des Ortes stehen an dieser Strasse. Nicht auf dem Wasserstein, sondern ein bisschen zurückversetzt und leicht abgedreht. So entstanden Plätze zwischen den Häusern und der Strasse, auf welchen das öffentliche Leben stattfand. Dieses städtebauliche Prinzip wurde in diesem Projekt aufgenommen. Der Güterschuppen am ehemaligen Aufnahmegebäude weicht einem Zwischenbau, an welchem sich ein Hotel behutsam andockt. Das Hotel nimmt die Fluchten des Aufnahmegebäudes auf, und reagiert mit einer Auskragung auf dessen Vordach. Im offenen Erdgeschoss des Hotels befindet sich ein Café, im massiven Körper darüber die Gästezimmer. Wie ein schwebender Fels auf einem filigranen Erdgeschoss, nimmt der Neubau die Teilung des Aufnahmegebäudes, welche durch das Vordach verursacht wird, auf. Der Zwischenbau ist zurückversetzt, so dass ein Platz an der Strasse entsteht. Der Platz dient dem Café als Terrasse, dem Postauto als Buskante und dem regionalen Laden als Vorplatz. Nach Süden führt ein Trottoir unter dem Vordach des Aufnahmegebäudes zum Eingang des Ambulatoriums. Das Ensemble auf der Westseite stellt nun der Remise ein Gegenüber, weitet den Ort nach Norden aus und definiert eine Mitte. Dadurch gewinnt die Nordfassade der Remise an Attraktivität und wird als Eingang für den Kulturraum genutzt, welcher sich im nördlichen Teil der Remise befindet. Im Südteil der Remise, mit dem Eingang unter dem Quergiebel, ist die Gemeindeverwaltung zuhause. Das Hotel richtet sich an ein junges Publikum, welches die Mesolcina für sportliche und kulturelle Aktivitäten besucht, und gerne in einem charakterstarken Haus mit spannender Kulisse übernachten möchte.

  • Coray, Stefan (2006): Wohnen und Einkaufen im Zentrum von Fläsch. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Bau sucht ein besonderes Wohnen für alte Menschen zu ermöglichen und dem Dorfzentrum durch das Verbinden von Lebensmittelladen, Post und Cafeteria eine «Seele» zu geben. Zusätzlich soll ein Kinderhort die Lebendigkeit des Hauses aufwerten: «Generationen verbindenden Wohnens». Das Gebäude ist ein Resultat aus dem Kontext und bildet im Zentrum von Fläsch einen Solitär. Ein Haus auf einem Platz stehendes Haus soll gebildet werden, welches wie ein Möbel in einer Wohnung funktionieren soll. Das Café, in Verbindung mit dem Laden, wird auf den Platz ausgerichtet und funktioniert als eigentliches Bindeglied zum Dorf. Seitlich wird eine Gasse gebildet, beziehungsweise steht das Volumen direkt an der Strasse.

  • Crameri, Tiziano (2015): Wasserbauprojekt Cavagliaebene. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Cavagliasch ist ein kleiner Wildbach in Valposchiavo. Um die Verlandung vom Stausee Palü zu verhindern, wurden im Verlauf der Jahren mehrere Massnahmen getroffen, die den Wildbach Cavagliasch künstlich beeinflussen. Im Jahr 1994 wurde eine Kiesschleuse neben dem Stausee Palü gebaut, die den direkten geschiebeführenden Bacheinlauf in den See verhinderte. Die Öffung der Schleuse führt zu Hochwasser und stossartiger Geschiebetranport in den Cavagliasch. Dies bewirkt massive Geschiebeablagerungen, die zu Überschwemmungen der Landwirtschaftszone, zu Veränderung des schönen touristischen Landschaftsbildes und zur Verstopfung der Fischfluchtwege im Hochwasserfall führt. Heute wird das Geschiebe nach jedem Hochwasser ausgebaggert und seitlich deponiert. In dieser Bachelorarbeit wird untersucht, wie das Problem der grossen Geschiebeablagerungen in diesem spezifischen Fall gelöst werden kann. Im ersten Teil werden die Veränderungen im Einzugsgebiet und die Geschiebetransportkapazität des Baches untersucht. Im zweiten Teil werden verschiedene technische und natürliche Lösungen ausgearbeitet. Im dritten Teil der Arbeit werden die notwendigen Massnahmen, in Bezug auf hydraulische Bemessungen, ökologische Verbesserungen und Geschiebemanagement, vertieft betrachtet. Die gewählten Lösungen werden geplant und dimensioniert.

  • Danuser, Claudia (2010): Neubau Wohnzeile in Cazis. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Grundstück befindet sich im Wohnquartier St. Martin am Dorfrand von Cazis. Die lange und schmale Parzelle verläuft parallel zur Erschliessungsstrasse und einer Hangkante. Diese räumliche Situation wiederspiegelt sich im Volumen: Die lange schmale Zeile wird mitten in der Parzelle platziert. Dadurch entsteht viel Frei- und Grünraum. Durch diese Form und die parallele Setzung des Körpers zur Hangkante und der Bahngleisachse schliesst das Projekt das Quartier zur Talseite hin ab. Mit dem Neubau bringt das Projekt der Bachelorarbeit eine dichte und kompakte Wohnform mit einem breiten Wohnungsmix für alle Generationen in das heterogene Quartier.

  • Danuser, Harry (2018): St. Gallen Güterbahnhof Absenkung Gleise 84 und 85. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Appenzeller Bahnen planen im Bereich des Güterbahnhofs St.Gallen eine neue Linienführung mit einem zwei-gleisigen Bahnhof. Im Zuge dieses Projektes müssen die bestehenden Kopfgleise 84 und 85 der SBB, welche auf einer Schüttung entlang des Güterbahnhofgebäudes liegen, verschoben und abgesenkt werden. Die Gleise werden auf das Niveau der Hauptgleise abgesenkt und Mittels einer neuen Weichenverbindung soll das Gleis 84 in die Hauptgleise eingebunden werden. Im Rahmen der Bachelorthesis wurde der Oberbau definiert, ein Variantenstudium für den Unterbau sowie das Entwässerungskonzept erarbeitet.

  • Darms, Manuel (2010): Hochwasserschutz Seewen, Sz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Am Lauerzersee im Kanton Schwyz liegt die Ortschaft Seewen. Direkt an der Ortschaft vorbei fliesst die Seeweren, welche den Abfluss des Lauerzersees bildet und in die Muota mündet und schlussendlich in den Vierwaldstättersee. Da die Abflusskapazität der Seeweren sehr klein ist, wird Seewen wiederholt von Überschwemmungen heimgesucht. Das Abflussvermögen muss stark vergrössert werden, um ein Hochwasser ohne grössere Schäden überstehen zu können. In Verbindung mit dem Hochwasserschutz werden diverse Renaturierungsmassnahmen erarbeitet, um das Bachbett aufzuweiten und natürlich zu gestalten.

  • Däscher, Dennis (2018): Linth-Steg, eine Langsamverkehrsbrücke in Glarus. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Fussgänger- und Radverbindung zwischen dem Bahnhof Glarus und dem Ortsteil Ennetbühls / Ennenda im Kanton Glarus ist heute unbefriedigend. Radfahrer und Fussgänger aus diesen Quartieren erreichen den Bahnhof Glarus zurzeit nur über die bestehende Verkehrsbrücke ca. 200 m nördlich des Bahnhofs. Diese ist für Fahrradfahrer und Fussgänger unattraktiv und gefährlich. Um die Langsamverkehrserschliessung des Bahnhofs Glarus für die Quartiere Ennetbühls / Ennenda zu verbessern, erhebt die Glarner Landsgemeinde den Wunsch einer neuen Rad- und Fussgängerbrücke über die Linth, dem sogenannten Linth-Steg. Neben der Entwurfsphase liegt die Hauptarbeit der Bachelorarbeit in der Bemessung und Ausarbeitung der gewählten Brückenvariante. Mit dem neuen Linth-Steg wird die Attraktivität sowie die Sicherheit des Langsamverkehrs zwischen dem Bahnhof Glarus und dem Ortsteil Ennetbühls / Ennenda verbessert. Der Neubau wird so konzipiert, dass eine Fussgängerverbindung erstellt wird, welche in das Gesamtprojekt „Hochwasserschutz Linth“ integriert wird. Beim Variantenstudium wurden unter Berücksichtigung der einzuhaltenden Masse für den Hochwasserdurchfluss sieben verschiedene Konstruktionen sowie Systemlösungen untersucht. Die Entwurfsphase ist eine vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe, welche technisches Verständnis, Kreativität und auch Mut erfordert.

  • de Abreu, Patrick (2020): Wohnhaus am Stadtgarten, Tragwerkskonzeptund Planung. Bachelorarbeit. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In der Gemeinde Illnau-Effretikon soll auf einer Parzelle in der Nähe des Bahnhofes Effretikon ein neues Wohnhaus entstehen. Dafür wurde ein Studienauftrag durch einen Architekten erstellt. Das Ziel ist es bezahlbaren Wohnraum für Senioren und junge Erwachsene zu schaffen und damit gleichzeitig eine soziale Durchmischung zu fördern. Deshalb sieht das Konzept des Architekten viele, sich wiederholende Wohneinheiten vor. Entstanden ist ein längliches Gebäude mit den Abmessungen von 12 m x 52 m bei einer Gebäudehöhe von 23 m. Die oberirdischen Geschosse, wovon 8 vorhanden sind, dienen Wohn- und Gewerbezwecken. Das Untergeschoss wird für Kellerräume und als Einstellhalle für Fahrzeuge genutzt. Im Rahmen dieser Bachelor-Thesis wurde auf Basis des Studienauftrages ein Tragwerkskonzept für eine Ausführung in Stahlbeton erstellt. Aus der Analyse der geplanten Struktur ergaben sich verschiedene Fragestellungen, für die im Variantenstudium Lösungen aufgezeigt wurden. Die gewählte Variante wurde anschliessend zum Bauprojekt ausgearbeitet. Das gewählte Konzept beinhaltet Scheiben für die horizontale und vertikale Lastabtragung, als auch Pilz- und Flachdecken. Die Fundation besteht aus mehreren Einzel- und Streifenfundamen-ten. Die Schwerpunkte der Arbeit lagen vor allem in der Abtragung der vertikalen und horizontalen Einwirkungen. Insbesondere der Übergang vom Regelgeschoss über das Erdgeschoss hin zum Untergeschoss stellte, aufgrund der verschiedenen Nutzungen, eine besondere Herausforde-rung dar. Zur Gewährleistung der Erdbebensicherheit musste zudem eine ausgewogene Lösung für das Tragwerk gefunden werden.

  • Della Cristina, Manuel (2013): Alt bewährt, Neu bewohnt, Wohnhaus in Schluein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Projekt basiert auf dem geschichtlichen Ursprung einer typischen Bauernhofsituation. Leere Stallbauten, welche lediglich noch als Autounterstand oder als Lagerraum Verwendung finden, prägen aktuell manches Ortsbild. Das bestehende Walser-Haus und der Neubau sollen zu einer Einheit verschmelzen. Durch diese Verbindung wird die damalige Situation zelebriert und es entsteht kein nächstes Einfamilienhaus zwischen Vielen. Anstelle des alten Stallbaus entsteht ein klares, geometrisches Volumen, das durch die Farbgebung den früheren Bestandes versinnbildlicht. Mit dem Neubau soll zusätzlich ein Kontrast zum bestehenden Walser-Haus gesetzt werden. Im Bestand finden sich die traditionellen, tiefen und eher kleineren Zimmer wieder, und im Gegensatz dazu im Neubau grosszügiges Wohnen. Die privaten Räume sind im Walser-Haus untergebracht, der Wohn- und Essbereich im Neubau. Um eine solche Situation zu erhalten, werden im Bestand einige zurückhaltende Änderungen vorgenommen. Der Mittelgang mit den angrenzenden Zimmern wird beibehalten, um das Fassadenbild nicht zu beeinträchtigen.

  • Denifle, Thomas (2003): Massivbau. Überprüfung Vorprojekt Neubau Universität Luzern. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Für die Universität Luzern ist im Rahmen eines Wettbewerbes ein neues Gebäude mit einer Grundfläche von 34.80 x 34.80 m und einer Höhe von 36.60 m entworfen worden. Das Siegerprojekt «DERIVAT» von Valerio Olgiati, Dipl. Architekt ETH/SIA/BSA und Patrick Gartmann, Dipl. Bauing. FH und Dipl. Arch. FH/STV, ist durch den Diplomanden zu prüfen und zu dimensionieren. Der verzogene würfelförmige Bau mit elf Stockwerken soll bis 2008 bezugsfertig sein und den Raumbedarf für etwa 1200 bis 1500 Studenten decken. Das Vorprojekt mit grossen, auskragenden Gebäudeteilen aus Sichtbeton muss aus konstruktiver und statischer Sicht überprüft werden. Sämtliche Nachweise der Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit sind zu erbringen. Probleme ergeben sich durch die Glasfronten, die nur minimale Verformungen zulassen. Deshalb müssen alle Decken vorgespannt werden um die Durchbiegungen am Rand so gering wie möglich zu halten.

  • Di Vasto, Giuseppe (2018): ART-HUB, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: "Vom Ort zur Idee" Kunst ist sehr vielseitig. Der „Art-Hub“ soll dazu dienen Kunst aller Form auszuleben. Die Kunstszene in der Schweiz ist gross und die wichtigsten Veranstaltungen spielen sich im Zeitraum von März bis Juni in der Schweiz ab. Dies zieht zahlreiche Touristen, Kunstinteressierte und Künstler an. Der Art-Hub soll als Ergänzung sowie Raumerweiterung für verschiedene Nutzungen für das Schloss Schauenstein bilden Meine Entwurfsidee sieht vor, den alten Stall und den Schopf komplett Rückzubauen und durch einen Neubau zur Ersetzen. Das Volumen des Neubaues etwas kleiner als der Bestand. Die Stadtmauern sind ein sehr prägendes Bild des Ortes, welche aus massiven Natursteinen besteht. Deshalb sieht mein Konzept vor die Stadtmauer freizuspielen und mit dieser in das neue Volumen einzudringen. Dies dient zugleich als Volumen für den Anbau. Das freispielen der Stadtmauer und die Fortführung in das Gebäude, soll es innen überall spürbar werden lassen. Das grössere Volumen wird durch ein prägendes Stützensystem die als Haupttragsystem dienen. Als sekundäres Tragsystem werden Unterzüge ausgeführt. Das Tragsystem ist sowie die Fassade sind in Ortsbeton, welche dem Tragsystem einen groben und massiven Ausdruck geben sollen. Das Hauptvolumen dockt an das Nebenhaus sowie an die Stadtmauer an. Die Nutzung des Art-Hub ist multifunktional, es ermöglicht eine Vielzahl an Kombinationen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Atelier. Im Obergeschoss einen Eventraum, für Anlässe, Kunstausstellungen , Konzerte, Seminare u.v.m. Ebenfalls im Obergeschoss befindet sich der Pavillon, welches als Café oder für den Aufenthalt bei den Anlässen genutzt werden kann.

  • Dinkel, Marc (2010): Reihenhaus in Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Parzelle befindet sich in einem gediegenen Quartier oberhalb des Churer Stadtzentrums. Die Hanglage des Grundstückes wurde zum Anlass genommen, ein in Grundriss und Schnitt gestaffeltes Gesamtvolumen zu entwickeln, welches in einzelne Wohneinheiten gegliedert ist. Das Haus wird aus einem eher dunklen Backstein konstruiert. In jedem zweiten Geschoss sind alternierende Loggien eingeschnitten, welche die seitliche Abtreppung verstärken. Die Komplexität der inneren Raumfolgen ist aussen ablesbar. Die Wohnungen sind pro Einheit um ein halbes Geschoss versetzt. Der Komplex bietet ein städtisches Wohnen auf hohem Niveau an.

  • Dobler, Mario (2017): La Tuor, Masein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Städtebauliches Konzept Unterdorf Ein potenzieller Dorfplatz wäre im Unterdorf vorhanden, welcher nur darauf wartet, erweckt zu werden. Er ist hauptsächlich von landwirtschaftlichen Gebäuden umschlossen. Im Westen von einem Wohnhaus eines aktiven Landwirschaftsbetriebes, an welchem ein Stall angebaut ist. Südlich zwei ältere, wahrscheinlich leer stehende oder nur sporadisch genutzte Ställe und nördlich ein altes, sich in einem schlechten Zustand befindendes Ofenhaus. Als erstes gilt es den potentiellen Dorfkern zum Leben zu erwecken. Mit der Umnutzung der Ställe südlich des Platzes sollen kleinere Wohnungen entstehen. Als Analogie des Platzes kann auf der freien Parzelle ein weiterer öffentlicher Platz entstehen. Um die Verbindung dieser zwei Plätze zu stärken, soll auf der freien Parzelle neben dem Ofenhaus ein weiteres prägnantes Haus entstehen, welches als Verbindungsgelenk zwischen dem alten und neuen Platz fungiert. Verbunden werden die Plätze mit einem neu angelegten Fussweg. Gruppenunterkunft Im Domleschg befinden sich ca. 15 Gruppenunterkünfte. Bis auf eines, sind alle bewirtet und von der Bettenanzahl eher beschränkt. Mit der zentralen Lage bietet sich die Möglichkeit für eine Gruppenunterkunft für Sommerund Winterlager geradezu an. Zu Fuss ist der Ort in ca. 30 Minuten vom Bahnhof Thusis erreichbar. Gleich vor der Haustüre befinden sich Wanderwege und im Winter ist man im Halbstundentakt mit dem Bus im Skigebiet Tschappina. Die alten Wachtürme und Burgruinen, welche sich im ganzen Domleschg befinden, prägen das Landschaftsbild massiv. Vor allem, da diese meist an exponierten Orten stehen. Um dieses charakteristische Landschaftsbild zu stärken und zu unterstreichen, soll das Lagerhaus ähnliche Merkmale wie ein Wachturm aufweisen. Dies soll sich vor allem in Form, Höhe und Ausdruck zeigen. Im «Turm» befinden sich die Schlafräume, während sich im angesetzten, einstöckigen Volumen der Aufenthaltsraum, wie auch die Küche befinden. Der Aufenthaltsraum hat eine Absenkung zum Cheminee um eine «Lagerfeuer-Atmosphäre» zu schaffen. Die Fassaden- Materialisierung wird in Anlehnung an die «steinernen» Ruinen, in Sichtbeton gebaut. Bis auf das Treppenhaus und die Küche werden die gleichen Fenstertypen verwendet, was dem Gebäude einen mystischen und meditativen Charakter verleiht. In den Zimmern werden die Fenster gar zu einem Möbel transferiert. Die versetzten Fenster an der Ostfassade markieren den Ort des Treppenhauses und generieren Ausblicke auf Kinder- und auf Erwachsenenhöhe. Wohngebäude Es werden zwei Wohntypologien erstellt. Bei den südlichen Gebäuden wurde vor allem einen angemessen Ersatz für Einfamilienhäuser gesucht. Nebst der Doppelstöckigkeit der Wohnungen sind auch mehr Zimmer und Flächen für Nebennutzungen vorhanden. Die Wohnungen auf der Nordseite der Parzelle sind grosszügige 4.5 und 5.5 Zimmer-Wohnungen. Die bestehenden alten Wohnhäuser des Weilers «Unterdorf» sind meist aus weiss verputzem Mauerwerk mit einer «Holzkappe» erstellt worden. Auch ist ein privater Vorgarten oder Garten praktisch nicht vorhanden. (Wenn, dann Nutzgarten.) Der private Aussenbereich für Gemüse, Kräuter und dem Trocknen verschiedener Dinge war stets über einen Holz-Laubengang gelöst worden. Das Konzept der zu behandelten Wohnhäuser resultiert aus den erwähnten Beobachtungen. Auf der «Hauptfassadenseite» soll dem Gebäude ein Lauben-Rucksäckchen angehängt werden, welches jetzt für das Verweilen, aber auch für die Aufzucht von Topfgemüse und Kräutern dienen soll. Die Hauptfassade ist bei den Maisonett-Wohnungen die Südfassade, bei den Geschosswohnungen ist es einmal die Südfassade und einmal die Nordfassade (Aussichtsseite). Die nördlichen Wohnbauten haben zusätzlich einen Laubengang auf der gegenüberliegenden Seite der Hauptfassade, welche am stärksten exponiert sind. Dies erhöht die Diskretion und stärkt die positive Behaglichkeit. Die Fassade soll wie die alten Wohnhäuser streng und einfach gehalten werden. Das Gebäude mit einem Kalkputz, der Lauben-Rucksack aus Holz. Wie ortsüblich sind die Fenster alle im gleichen Format mit einem markanten Rahmen, fassadenbündig.

  • Domenico, Luperto (2007): Bar und Wohnen im Dorfkern von Andermatt. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Wohnhaus liegt in Andermatt an der Hauptstrasse zum Gotthard. Das bestehende Wohnhaus wird aufgrund der schlechten Bausubstanz durch einen Neubau ersetzt. Das neue Gebäude gliedert sich in die Umgebung ein. Das Erdgeschoss besitzt wie in Andermatt üblich eine kleingewerblicher Nutzung, in den Obergeschosse sind Wohnungen. Als Erdgeschossnutzung wurde eine Bar vorgeschlagen. Das Wohnen besitzt mit dem Blick Richtung Gotthard- und Furkapass spezifische Qualitäten. Die Bar wurde zur Strasse hin orientierte, besitzt aber auch einen Sichtbezug zum neu gestalteten Grünraum im Hof. In den Obergeschossen gibt es drei verschiedene Wohnungen. Die Wohnungen (eine 4.5 Zimmerwohnung und zwei 3.5 Zimmerwohnungen) besitzen immer eine Loggia und sind gegen Süden und somit gegen den Grünraum orientiert. Durch die massive, verputzte Wandkonstruktion mit Aussenwärmedämmung sucht das Projekt einen Bezug zur Umgebung. Im Inneren sind die Wände ebenfalls verputzt. Der kristalline Baukörper besitzt weder ein Sockel noch ein Dachvorsprung. Die Fenster sind liegend und bestehen aus einem kleineren Lüftungsflügel und einer Festverglasung.

  • Dörig, Jeannine (2009): Wohnen am Rebhang in Fläsch. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Grundstück mit Rebhang soll verdichtet werden. Auf der Parzelle befinden sich bereits mehrere Gebäude, die sich im Laufe der Zeit immer wieder veränderten, um sich den wandelnden Bedürfnissen der Nutzer anzupassen. Das neue Mehrfamilienhaus orientiert sich am Bestand. Städtebaulich übernimmt das gestaffelte Volumen die bestehende Struktur und das für Fläsch typische Hofthema wieder auf. Die bestehende, umlaufende Mauer des Rebhangs wird unterbrochen und durch ein neues Wohnhaus ersetzt. Das Gebäude beinhaltet insgesamt fünf Wohnungen, die sich über alle vier Geschosse erstrecken. Das Erschliessungskonzept ermöglicht es, die Wohnungen auf jedem Stockwerk verschieden auszurichten. Die Wohn-, Ess- und Aufenthaltsbereiche sind auf den südlich gelegenen Rebhang ausgerichtet, die Bäder und Schafzimmer auf den Hof im Norden.

  • Dörig, Monique (2007): Neues Wohnen in der Altstadt von St. Gallen. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die durch einen Brand entstandene Baulücke an der Schwertgasse 15 liegt in der nördlichen Altstadt von St. Gallen. Die Parzelle fügt sich in eine 4-5 geschossige Häuserzeile aus dem 19 Jahrhundert, welche direkt an die Schwertgasse grenzt. Seitlich wird die Parzelle durch eine Brandmauer und das Heidengässlein begrenzt, welches die westliche Verbindung zur parallel verlaufenden Katharinengasse schafft. Die gegenüberliegen Strassenseite wird durch eine 3-4 geschossige Häuserzeile gesäumt. Um einen zeitgemässen Beitrag für eine lebendige Altstadt zu entwerfen, stellt die Bauaufgabe in Bezug auf den Umgang mit Zeit, Geschichte und Ort erhöhte Anforderungen. Ziel war eine Wohnlage zu entwickeln, welche von Jugendlichen, Künstlern und Studenten bevorzugt wird und günstige Mieten für Ateliers und Wohnraum am Rande der Altstadt bietet. Hierin liegt eine Chance für die Zukunft der Altstadt. Zudem wurde angestrebt den mit wenig Verkehr belasteten Ort gut besonnte Wohnungen zu bieten. Im Sockelgeschoss befindet sich eine gewerbliche Nutzung.

  • Dosch, Gion Carla (2010): Wirtschaftlichkeitsanalyse Kleinwasserkraftwerk Tiefencastel & Lantsch/Lenz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Lantsch/Lenz hat in den letzten zehn Jahren grosse Investitionen in seine Wasserversorgung getätigt. Es wurden sämtliche Reservoire, Zuleitungen und Quellfassungen saniert und zum Teil Quellen neu gefasst. Die Quellfassungen von Tiefencastel liegen größtenteils auf landwirtschaftlich genutzten Flächen der Gemeinde Lantsch/Lenz und sind in einem schlechten Zustand. In einem Vorprojekt wurden verschiedene Varianten geprüft. Die Idee ist, die Wasserversorgungen zu vereinen, die Quellen der Gemeinde Tiefencastel zu sanieren und beim Reservoir Rand (970 m ü.M.) ein Turbinenhaus mit zwei Turbinen zu erstellen. Die erste Turbine wird mittels Brauchwasser aus den Quellen von Tiefencastel betrieben und beim Reservoir dem Vorfluter übergeben. Die Trinkwasserleitung wird an die zweite Turbine angeschlossen und dem Reservoir übergeben.

  • Dünnenberger, Ljubinka (2013): Casa an Spunda, Wohnhaus in Schluein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Auf der am Hang liegenden Parzelle entsteht ein Einfamilienhaus. Aus Rücksicht auf die Gestaltung der umliegenden Häuser erscheint es sinnvoll, dass der Neubau Themen des historischen Gebäudes aufnehmen und realisieret und damit das einzigartige Dorfbild nicht zerstört. Die innere Organisation des Neubaus ist funktional und räumlich flexibel angeordnet. Durch die innere Treppe sind alle Geschosse miteinander verbunden. Die in das Erdgeschoss beidseitig platzierte Loggia ist mit funktionalen Schiebe-Laden-Lammellen versehen. Holzfassade Loggien lösen den Übergang zwischen innen und aussen auf und schaffen Freiraumqualitäten, so dass ein lebendiges Fassadenbild entsteht. Durch die Wahl der Materialien, die Farbgebung und auch durch die Konstruktionsart entsteht ein gelungener Neubau, der sich stolz in das umliegende Konzept integriert. Der Neubau steht auf einem massiven Sockel, der wiederum würdig die umliegenden Häuser ergänzt.

  • Durisch, Reto (2017): Casa Tschessa. wohnen verbindet......... Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Konzept und die Idee für Masein resp. das Unterdorf war, eine neue Wohnsituation, in Form einer Mehrgenerationen-Siedlung zu einwickeln. Das Wohnprojekt soll eine Vielfalt an erschwinglichen Wohneinheiten beinhalten und somit verschiedenste Menschen nach Masein bringen und in einer Siedlung verbinden. Zusätzlich würde aber auch neuer Wohnraum für die jungen und älteren Einheimischen geschaffen. Neben vorwiegend Familienwohnungen, finden sich aber auch Senioren- sowie Jugendwohnungen in der Casa Tschessa. Damit die Mehrgenerationen-Siedlung funktioniert, braucht es einen attraktiven öffentlichen Raum. Die Idee ist, den bestehenden Stall auf der Parzelle 340 in das Projekt zu integrieren. Dieser würde als Mehrzweckgebäude «alter Stall» für die Siedlung aber auch für das Dorf umgebaut. Der neu umgebaute Stall soll einen grossen Aufenthaltsraum, eine Küche, Sanitäranlagen aber auch Arbeits- und Schlafräume für Gäste und Einheimische beinhalten. Zusätzlich zum Gemeinschaftsgebäude gibt es im Süden der Wohnsiedlung allgemeine Aussenräume wie einen Spielplatz, einen Petanque Platz sowie gemeinschaftliche Gemüsegärten und einen Grillplatz. Städtebaulich wurde versucht, sich an den Dorfstrukturen von Masein zu orientieren. Der Bau setzt sich aus einzelnen, schmalen, viergeschossigen Gebäuden zusammen, die mit den flachen Erschliessungsbauten eine Reihe bilden. Auch bei der Dachlandschaft, die aus relativ flachen Satteldächern besteht, sind die Traufen unterschiedlich hoch angeordnet, so wie es im Dorfkern oft vorkommt. Konstruktiv wird das Projekt als reiner Holzbau umgesetzt. Die tragende Grundstruktur des Gebäudes besteht aus einem ausgedämmten Ständerbau, der Innen und Aussen verkleidet wird. Für die äussere Bekleidung ist eine dunkel gebrannte, vertikal verlaufende Fichtenschalung angedacht. Der Holzbau steht auf dem Garagengeschoss und hebt sich über einen Betonsockel vom Terrain ab. Die Dächer werden als Sparren-Satteldächer mit Kupfer eingedeckt. Die Wohnsiedlung beinhaltet insgesamt 9 Wohneinheiten mit Grössen von 2.5 Zimmer- bis zu 5.5 Zimmerwohnungen. Die Casa Tschessa bietet verschiedene Wohneinheiten, damit es möglich ist, mehrere Generationen zu beherbergen. Eine Weiterführung dieses Wohnmodels könnte auf der östlichen Seite des neuen Mehrzweckgebäudes «alter Stall», auf der momentanen Landwirtschaftsparzelle 34, umgesetzt werden.

  • Dux, Uwe (2015): 120-ATW Mulania – Crap Sogn Gion, Mast 4. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Zur Verlängerung der Betriebsbewilligung der Pendelbahn auf den Crap Sogn Gion ist eine statische Nachrechnung von Mast 4 notwendig. Im Rahmen dieser Arbeit wurde diese Nachrechnung erbracht und Verstärkungsmassnahmen erarbeitet. Es handelt sich bei diesem Mast um einen räumlichen Fachwerkträger mit einer Höhe von rund 60 Metern und einer Fussbreite von knapp 20 Metern. Im ersten Teil wurden die Grundlagen zur Seilstatik und Seilbahntechnik im Selbststudium erarbeitet, damit im zweiten Teil ein Computermodell erfasst und die Einwirkungen zusammengestellt werden konnten. Dazu wurden Gefährdungsbilder definiert, welche die massgebenden Reaktionen und Schnittkräfte erzeugen. Die Plausibilität der Resultate aus dem zweiten Teil wurde im dritten Teil anhand einer händischen Kontrollrechnung überprüft. Dies diente auch dem Verständnis für die Funktionsweise der Mastkonstruktion. Im vierten Teil wurden schliesslich die statischen Nachweise geführt und Verstärkungsvarianten einem Vergleich unterzogen.

  • Eberli, Reto (2009): Neubau Werk- und Einstellhalle Tavanasa (GR). Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Aufgrund mangelnder Kapazitäten plant die Firma Sac e Jacomet SA im Industriegebiet in Tavanasa einen Neubau. Die Firma ist in den Bereichen Planung, Heizung, Begrünung, Alternativenergie und Sanitäre Anlagen tätig. Ihr Hauptsitz befindet sich zurzeit in Disentis. Der Neubau zur Erweiterung der Infrastruktur ist eine Werk- und Einstellhalle. Das Gebäude hat eine Länge von 39 m, eine Breite von 16 m und eine Höhe von ca. 10 m. Im zweigeschossigen westlichen Gebäudeteil befinden sich Büroräumlichkeiten, Lagerräume und Montageplätze. Der ganze östliche Teil dient als Einstellhalle und ist mit einem Laufkran ausgerüstet. Die Diplomarbeit umfasst ein Variantenstudium zu möglichen Tragkonstruktionen in Holzbauweise, sowie die Ausarbeitung der Bestvariante zum Bauprojekt.

  • Edelmann, Mirjam (2014): Hidera Herisau. Pflegeheim und Kindergarten. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Quartier «Hinter dem Rathaus» im Dorfkern von Herisau beabsichtigt ein Investor die Planung eines Seniorenzentrums und einer Kindertagesstätte. Unsere Aufgabe bestand darin, diese Bauparzelle zu bearbeiten. Die umliegenden Gebäude sind dicht zusammengebaut und teilweise ineinander verschachtelt. Sie sind in unterschiedlicher Höhe gebaut und bieten Schutz vor der umlaufenden Strasse. Die Dachformen werden von grösseren und kleineren Terrassen unterbrochen und bilden einen auffälligen Charakter. Mit meinem städtebaulichen Konzept nehme ich die vorhandene Bauweise und Verschachtelung auf. Neben dem bestehenden «Hochzeitshaus» habe ich zwei Gebäude mit Giebeldach gesetzt. Ein Volumen mit freier Form verbindet die drei freistehenden Häuser. Im Erdgeschoss befinden sich die öffentlichen Bereiche. Der Kindergarten mit direktem Zugang zum Spielplatz im Freien, ein Cafè mit Verkauf von Backwaren, eine Grossküche und die Pflegeheimverwaltung. Im 1. bis 3. Obergeschoss befinden sich die Pflegezimmer mit separater Nasszelle. Im Altbau stehen für Personen, die sich noch selbst versorgen können drei kleine Wohnungen mit Küche zu Verfügung. Dachgeschosse bieten einen Veranstaltungsraum, ein Pflegebad, sowie zwei weitere Wohnungen mit Küche. Die ca. 80m2 grosse Dachterrasse steht allen Bewohnern, Angestellten und Besuchern zur Verfügung.

  • Egger, Andreas (2005): Leben in der Altstadt Chur, Neubau Haus Bernina, Untere Gasse. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Sind Familienwohnungen an der Unteren Gasse möglich? Kollidiert eine Wohnnutzung nicht mit dem in den letzten Jahren stark aufgekommenen Nachtleben einer jüngeren Generation, wofür die Untere Gasse das Zentrum bildet? In den drei Obergeschossen werden pro Geschoss zwei Familienwohnungen geplant. Mit einem umlaufend verglasten Laubengang wird eine Pufferzone zwischen Wohnung und Aussenraum geschaffen. Diese Pufferzone setzt die Lärmbelastung von der unteren Gasse herab und kann zudem von den kleinen Bewohnern ganzjährig als geschützte Spiel-Veranda genutzt werden. Eine grosszügige Dachterrasse soll gemeinschaftlich nutzbar sein. Für das erste Obergeschoss werden Büroräumlichkeiten geplant, während das Erdgeschoss ein exklusives Verkaufsgeschäft erhalten soll.

  • Eicher, Simon (2019): INTRA VIRIDIS. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Städtebau: Im heutigen Bestand trennt das Verwaltungsgebäude der Stiftung Gott hilft das Altersheim Serata vom Campus räumlich ab. Das Altersheim hat keinen räumlichen Bezug zum Park, der das Zentrum des Campus definiert. Mit der Setzung von zwei neuen Volumen, für die Erweiterung des Altersheims und der Alterswohnungen, wird diese Trennung aufgebrochen. Die drei markanten Gebäude bilden zusammen einen zentralen Platz. der das Ende vom Park markieren soll. Der Bestand des Altersheims erhält somit wieder Blickbezug und einen Zugang, über den Platz, zum Park. Die Erweiterung Serata bildet das neue Rückgrat des Parkes und stärkt zusammen mit dem Volumen der neuen Alterswohnungen die Nord-Süd Achse des Campus. Durch das Gebäude der Alterswohnungen wird die Hangkante, welche gemäss Masterplan gestärkt werden soll, gebildet. Es bildet auch gleichzeitig den Startpunkt für den geplanten fliessenden Freiraum, der vom Tal aus spürbar werden soll. Das Gebäude steht in südlicher Richtung auf derselben Flucht wie die Erweiterung Scrata. Somit bleibt der Blickbezug mit möglichst viel Aussicht ins westliche Tal gewährleistet, wenn man den Campus über den Park betritt. Zum bestehenden Altersheimbau hat das Volumen mehr Distanz. damit auch die Sicht Ins beliebte Tal von der Lobby möglich wird und die Freiräume nicht zu eng wirken. Gleichzeitig definiert es den Aussenbereich auf dem Untergeschosslevel. Die Eingangssituation für beide Altersheimgebäude wird Lentral mittels Zwischenbau, einer Lobby, gelöst. Besucher werden unmittelbar nach dem betreten empfangen und können dann entweder in den Bestand oder Neubau wechseln. Grundrisskonzept: In der Erweiterung des Altersheims befindet sich zentral angeordnet ein geschlossener Innenhof mit anschliessendem Treppenkern. Alle Räume sind rundum des Hofs an den Aussenwänden angeordnet. Die Erschliessungswege werden zu Begegnungszonen und Blickbezüge werden über mehrere Geschosse hergestellt. Auch im Innern des Gebäudes findet man wieder Begegnungsräume wie das überhohe Café, welches sich gegen den Park öffnet, und der Innenhof im Erdgeschoss oder die Teeküche und der Aufenthaltsraum auf dem Pflegestockwerk. Ein separater Ein- und Ausgang für die Mitarbeiter der Stiftung trennt den Personal- vom Besucherstrom. Für die Mitarbeiter gibt es im 1. Obergeschoss der Erweiterung einen Pausenraum mit Küche, Büroarbeitsplätze und Sitzungszimmer. Im Erdgeschoss, durch eine direkte Treppe verbunden, befinden sich die Garderoben und Duschen. In der Pflegeabteilung auf dem 2. Obergeschoss ist im Norden zentral die Stationsleitung angeordnet. Vom Arbeitsplatz hat sie durch den Innenhof Blick auf das gesamte Stockwerk. Die Pflegezimmer sind östlich, südlich und westlich angeordnet. Diese haben jeweils auf der Aussenseite der Brüstung einen Blumentrog eingelassen. So kann jeder Pflegebedürftige seine eigenen Blumen pflanzen. Im Süden, mit einer kleinen Loggia gegen den Park gerichtet, ist die Teeküche angeordnet und im Norden befindet sich der Aufenthaltsraum. Dies soll auch wieder Blickbezüge zum Bestand herstellen. Dieser hat an der südlichen Ecke die Teeküche angeordnet. Umgebung: Bei der Entwicklung der Zukunftsvision der Stiftung Gott hilft ist es gemäss Masterplan wichtig, Platz und Freiräume zu schaffen für vielfältige Nutzungen und Bedürfnisse. Der Park ist der zentrale Freiraum für die Bewohner und Besucher. Dieser wurde in dieser Arbeit an das neue Projekt angepasst. Der bestehende Weg entlang des alten Verwaltungszentrum wurde aufgelöst und neugestaltet. Der Park fliesst nun bis zum Altersheimneubau, wo er seinen Abschluss findet. Der Fussweg, welcher zum zentralen Platz führt, geht neu durch den Park. Neue Begegnungszonen sind der zentrale Platz, die Erweiterung der Terrasse des Bestands und der Vorbereich des Cafés. Eine Ruhezone befindet sich nordwestlich au! dem Untergeschosslevel zwischen dem Neubau Alterswohnungen und dem Bestand Serata und südlich der Alterswohnungen mit Ausblick ins Tal. Bei der Gestaltung der Umgebung wurde darauf geachtet, dass der Bestandesbau vom Altersheim wieder Bezug zum zentralen Park erhält. So wird der Platz, als Grünlandschaft und Begegnungszone, zum Bindeglied zwischen Park und bestehendem Altersheim ausgebildet. Materialisierung: Beide neuen Gebäude werden als Holzbau mit einer vertikalen und horizontalen, vorvergrauten Lärchenschalung ausgeführt. Die Altersheimerweiterung wurde in Richtung Passivhaus geplant, somit wurde auch für Konstruktion und Fassade nachhaltige Materialien gewählt. Dies unterstreicht zusätzlich das Raumklima mit dem Innenhof. Ein Sockel aus gewaschenem Sichtbeton mit geringer Auswaschtiefe bildet den vertikalen Abschluss des Holzbaus. Im Innern befindet sich ein Treppenkern aus Sichtbeton, dies hat statische und brandschutztechnische Absichten. Das überhohe Café ist ebenfalls aus Sichtbeton gestaltet. Der restliche Teil des Gebäudes ist in Holz geplant. Die Pflegezimmer sind jeweils mit roher, geölter Lärche verkleidet. Die rötlich. warme Atmosphäre unterstreicht eine geborgene Stimmung. Der Bodenbelag ausserhalb der Individualräume ist ein weiss-grauer Linoleum, welcher pflegeleicht, hygienisch und zugleich etwas weicher ist. Die Decken ausserhalb der Zimmer sind mit einem Weissputz gestaltet.

  • Engi, Claudio (2015): Zu den Obstbäumen. Verdichtet Wohnen in Scharans. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Thema des verdichteten Wohnens ist zurzeit überall präsent. Auch die Gemeinde Scharans hat mit dem Problem der Zersiedelung zu kämpfen. Zwar hat es überall noch genügend Grünräume im Dorf, diese sind jedoch zusammen mit den engen Gassenbildern, den alten Ställen und den grossen Herrschaftshäusern auf jeden Fall charakteristisch für dieses Dorf und erhaltenswert. In meinem Projekt wurde versucht, die räumlichen Qualitäten des alten Dorfkerns aufzugreifen und weiter zu entwickeln. Die Parzellen befinden sich direkt an einer dieser schönen Grünzonen. Im jetzigen Bestand sind dort drei Ställe und ein altes Wohnhaus. Der bestehende alte Rundholzstall am Hang bleibt erhalten und wird zu zwei Atelierräumen um genutzt. Zusammen mit zwei neuen Wohnhäusern, ebenfalls in Holzbauweise erstellt, bilden die Gebäude einen Platz an der Strassenseite, wobei der Stall als Bindeglied von alt und neu fungiert. Ein weiteres, grösseres und massives Wohnhaus steht etwas abseits der Holzbauten, richtet sich in seiner Orientierung zur Strasse und verstärkt durch seine Präsenz das Gassenbild. Alle Häuser haben eine direkte Ausrichtung zu der grossen Grünzone mit Obstbäumen. Die geplanten Gebäude sollen sich in ihrer Volumetrie und ihrer Ausdrucksweise in die bestehende Dorfstruktur eingliedern.

  • Entner, Thomas (2005): Fuss- und Radwegbrücke aus Aluminium. Ausgeführt als Hohlkastenquerschnitt. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Um grössere Spannweiten wirtschaftlich zu erreichen und bestimmten architektonischen Ansprüchen gerecht zu werden soll als Alternative zu bereits ausgeführten Aluminiumtrogbrücken ein Hohlkastenquerschnitt, ebenfalls aus Aluminium, konstruiert werden. Die Projektarbeit dient als Grundlage zur Entwicklung einer Typenstatik, um für Ein- und Zweifeldträgerbrücken von 2–5 m Breite und 10–35 m Länge rasch die Querschnittsabmessungen bestimmen zu können. Im Vorprojekt wird ein Strangpressprofil entwickelt, welches die notwendigen Querschnittsabmessungen durch Zusammenfügen ermöglichen soll. Im Detailprojekt wird eine Hohlkastenbrücke mit parabelförmigem Querschnitt von 2,9 m Breite und 27 m Spannweite konstruiert und statisch berechnet.

  • Estermann, Peter (2012): Wohnungsbau in Fideris. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Auf der Suche nach einer Nutzung für mein Projekt ist mir in Fideris aufgefallen, dass das Dorf viele Defizite im Bereich Wohnungsbau aufweist. Ich versuchte anschliessend anhand des Internets mich auf die Suche nach einer Wohnung in Fideris zu machen, leider war meine Suche erfolglos. Zudem hat das Dorf sehr viel Potential in dem Bereich der Freizeitaktivitäten. In Fideris mit den anschliessenden Heubergen können reichlich Sommersport- sowie Wintersportarten angeboten werden. Aber auch das Kulturbüro Prättigau befindet sich in Fideris. Dieses Büro organisiert Wanderungen, Velofahrten, Ausstellungen und Besichtigungen. Leider befindet sich das Kulturbüro ausserhalb des Dorfes. Diese Potentiale nutzte ich und liess sie in das Projekt einfliessen. Die zwei Gebäude beinhalten aus diesem Grund einen öffentlichen Bereich, in dem der Verleih von Schlitten und Trottinet sowie der Verkauf von Skikarten angeboten werden. Weiters möchte ich das Kulturbüro Prättigau in das Zentrum verlegen und dieses durch einen Info-Schalter ergänzen. Das Projekt möchte ich durch Wohnungen für Jungfamilien, Paare oder Pensionisten ergänzen. Mein Ziel war es, dass sich die zwei neuen Baukörper in die bestehende Bausubstanz einbinden. Darum nahm ich Elemente wie die Laubengänge und die Mauerführungen, welche öffentliche Aussenräume generieren, auf. Da die Gebäude im Dorf Fideris sehr holzlastig sind und aus Respekt zu den Patrizier Häuser war für mich das Material Holz von Anfang an klar.

  • Eugster, Thomas (2007): Stadthaus im «Linsebühl-Quartier» in St.Gallen. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Kopfbau steht am Ende einer geschlossen bebauten Zeile. Ein markantes Zeichen das im Stadtraum zur Orientierung dient. Ein Auftakt zur Stadt oder auch Abschiedsgruss für jene, welche die Stadt verlassen. An der besonderen Stelle einer Wegscheide, die in einem historisch bewegten Vorstadtquartier liegt, werden die vielseitigsten Ansprüche an ein Gebäude gestellt. In den oberen Geschossen wird gewohnt und das Erdgeschoss erhält eine öffentliche Nutzung, wie bei den meisten andern Nachbarhäusern. Der heutige Anblick an eine Brandmauer, ist auch als längerfristiges Provisorium völlig ungenügend. Hier fehlt das Gesicht. Hier kann ein wertvoller Beitrag zur Aufwertung eines in den 70er und 80er Jahren stark heruntergekommenen Quartiers geleistet werden. Das Gebäude soll ein wenig chic werden, ohne den sympathischen «Einfache-Leute-Charakter» zu verlieren.

  • Falk, Rafael (2014): Alterswohnungen Herisau Hinter dem Rathaus. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die zentrale Lage des Quartiers «Hinter dem Rathaus» eignet sich optimal für Alterswohnungen. Personen mit eingeschränkter Mobilität können so bestmöglich am Dorfleben teilhaben. Als Kombination mit Gewerbeflächen, Atelierräumen, einer neuen Backstube mit Laden und Kaffee und einer Kindertagesstätte bildet der Neubau einen Motor zur Wiederbelebung des historischen Dorfzentrums. Eingebettet in die Nachbarbauten zoniert der Neubau die Aussenräume und bildet drei Plätze. Der bestehende Platz im Osten wird durch den Verkaufsladen und das Kaffee aufgewertet und belebt. Westlich, am anderen Ende der Gasse, befinden sich der Hauptzugang für die Alterswohnungen und die Kindertagesstätte. Im Norden ergänzen die Molkerei und die Atelierräume das Angebot zum bestehenden Blumenladen und dem Museum. Die Alterswohnungen können von Paaren oder alleine bewohnt werden. Es sind kleine, gut funktionierende, vollständig möblierte Wohnungen geplant. Die Reduktion der privaten Wohnflächen wird durch gemeinschaftlich genutzte Räume wie Gemeinschaftsküche, Waschraum oder die Ateliers ausgeglichen und ein aktives Zusammenleben der Bewohner gefördert. Auf eine unterirdische Parkierung wird verzichtet, da sich in Gehdistanz die Parkgarage Gutenberg mit 80 öffentlichen Parkplätzen befindet. Zudem zeigt eine Untersuchung von bestehenden Alterswohnungen im Kanton St. Gallen, dass die Parkplätze in Alterswohnungsobjekten oft fremdvermietet werden müssen, da ältere Personen kein Auto mehr besitzen. Die Bewohner können gemeinschaftlich zwei zur Verfügung gestellte Autos nutzen.

  • Fankhauser, Sonja (2009): Wohnen auf dem Sulzerareal in Winterthur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Sulzerareal in Winterthur liegt südwestlich vom Hauptbahnhof. Das Areal zwischen der Zürcherstrasse und den Bahngleisen ist rund 20ha gross. Durch das Verschwinden der Schwerindustrie aus diesem Gebiet in den 80er Jahren, entstand die erste grosse, innerstädtische Industriebrache der Neuzeit in der Schweiz. Die Diplomarbeit soll neues Wohnen in dieser Industriebrache aufzeigen um dieses Gebiet wieder aufwerten zu können. Die Arbeit bezieht sich auf ein Grundstück entlang der Jägerstrasse, wo Industrie und Wohnquartier aufeinander treffen. Das Grundstück erstreckt sich über 200m, ist jedoch nur 14m breit. Die vier bestehenden Gebäude werden abgerissen, um für das neue städtebauliche Projekt Platz zu schaffen.

  • Feichtenschlager, Martin (2010): Eckhaus in der Churer Altstadt. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Parzelle befindet sich inmitten der Churer Altstadt. Das neue, städtische Eckhaus ergänzt den bestehenden Blockrand und ersetzt den früheren abgebrannten Stall. Trotz der grossen Fenster sind die dahinterliegenden ungewöhnlichen Räume nicht erkennbar. Im Erdgeschoss, das zwei Geschäften Platz bietet, bildet die gerasterte Fassade über einen Materialwechsel einen Sockel aus. In den zwei oberen Wohngeschossen erstreckt sich je eine Wohnung über die gesamte Fläche. In der prägnanten Gebäudecke befindet sich jeweils der geräumige Wohnbereich. Der Koch- und Essraum wurde auf den Hof orientiert. Über Höhensprünge in der Decke und im Boden und eine um Kerne mäandrierende Raumfolge entstehen innerhalb der Wohnung spannende Durchblicke.

  • Feltscher, Adrian (2013): Abstract zur Wasserkraftnutzung Val Luven, Gemeinde Sumvitg. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Aufgabe dieser Bachelorarbeit bestand darin, die Möglichkeit einer Wasserkraftnutzung der Bäche des Val Luven und des Val Rabius für die Gemeinde Sumvitg zu überprüfen. In einer Machbarkeitsstudie sollten diese Fragen sowohl in technischer, naturkundlicher, wie auch in wirtschaftlicher Hinsicht geprüft werden. Anhand einer Situationsanalyse wurden die geologischen und naturkundlichen Gegebenheiten, sowie die hydrologischen Verhältnisse untersucht und dargestellt. Um ein geeignetes Nutzungskonzept zu bestimmen, wurden drei Varianten mit verschiedenen Fassungsstandorten ausgearbeitet und miteinander verglichen. Die Bestvariante wurde in einer Projektstudie weiter bearbeitet. Die gewählte Bestvariante besteht aus zwei Wasserfassungen, einem künstlichen See, der Zentrale und den, die Bauwerke verbindenden, Druckleitungen. Beide Bäche werden auf ca. 1850 m ü. M. gefasst und in den künstlich erstellten See geführt, wo das Wasser wieder gefasst und über eine Druckleitung zur Kraftwerkszentrale geleitet wird. Dort wird das Wasser turbiniert und die Wasserkraft in elektrische Energie umgewandelt.

  • Ferrari, Emanuela (2011): Tanz- und Bewegungshaus am Stadtpark Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Für diesen Entwurf wurden zwei Szenarien hinsichtlich möglicher Baustrategien eines privaten und eines öffentlichen Bauherrn ausgearbeitet. Aufbauend auf der von Seiten der Stadt bestehenden städtebaulichen Strategie um die Graben- und Engadinstrasse wurde die Variante eines öffentlichen Bauherrn weiterverfolgt und ein Projektvorschlag entwickelt, der so weit wie möglich auf die Gegebenheiten, den komplexen Standort und die Bedürfnisse der Stadt eingeht. Das Ergebnis ist der Entwurf eines Tanz- und Bewegungshauses am Stadtpark und einer Kindertagesstätte im Gäuggeliquartier.