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  • Fetz, Christian (2007): Radwegbrücke Bregenz-Hard (A). Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Zwischen der Landeshauptstadt Bregenz und der Marktgemeinde Hard soll eine neue Radwegbrücke über die Bregenzerach errichtet werden. Bauherr ist das Land Vorarlberg. Der Standort ist nahe dem Mündungsbereich am Bodensee. Das Verkehrsaufkommen liegt bei bis zu 5000 Velos je Tag. Hierdurch ist die bestehende Brücke mit ihrem Querschnitt bereits an ihre Grenzen gekommen. Da der Radweg Teil des Bodenseerundweges ist sollen durch den neuen Brückenbau die Radfahrer weiter flussabwärts die Möglichkeit erhalten den Fluss zu queren. Die neu zu errichtende Brücke dient ausschliesslich dem Rad- und Fussgängerverkehr. Die neue Brücke ist 120,00 Meter lang und 5,00 Meter breit. Die Stützweiten betragen 28–32–32–28 Meter. Als Belastung wurde eine Nutzlast von 5kN/m2 und eine Einzellast von 10kN angesetzt.

  • Fetz, Martin (2007): Aussichtsturm auf dem Kaien in Grub (AR). Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Wenn der Gipfel nicht bewaldet wäre, hätten die Besucher auf dem Kaien (1100m.ü.M.) in der Gemeinde Grub (AR) eine schöne Rundsicht auf den Bodensee und auf den Alpstein. Ein Aussichtsturm für Wanderer und Naturfreunde soll an dieser Stelle errichtet werden. Das Projekt sieht den Entwurf, die statische Berechnung und Konstruktion eines Aussichtsturmes aus Holz vor. Es soll eine architektonisch anspruchsvolle, zeitgemässe, dauerhafte und wirtschaftliche Lösung erarbeitet werden. Der Turm wird ca. 35m hoch und für 25 bis 30 Personen Platz bieten. Der erste Teil der Diplomarbeit bestand darin mögliche Varianten zu finden, um dann die Bestvariante auf Basis eines Vorprojekts auszuarbeiten. Besonderer Wert wurde auf den konstruktiven Holzschutz gelegt.

  • Feyerabend, Simone (2010): Neubau Dreifachkindergarten in Samedan. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Gemeinde Samedan beabsichtigt im Gebiet Puoz den Bau einer neuen Dreifach-Kindergarten-Anlage. Der Neubau besteht aus drei Gruppenräumen mit 13mx10m, welche komplett in Holz erstellt werden. Sie sind mit 4.50m um 1.50m höher als die Nebenräume. Der Gebäudeteil mit den Nebenräumen erscheint in einer Sichtbeton-Aussenfassade. Die Bachelorarbeit umfasst auf Stufe Vorprojekt die Erarbeitung aller Tragstrukturen in Holz- und Massivbauweise unter Berücksichtigung der innen gedämmten Fassade.

  • Filli, Men Nuot (2019): Ersatz Steinschlaggalerie Sassal I. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die 1931 erbaute Steinschlaggalerie Sassal I auf der Chur-Arosa Linie der Rhätischen Bahn, unterhalb zerklüfteten Bündnerschieferfelswänden, dient zum einen als Schutz vor Steinschlag und zum anderen als Ablagerungsgebiet der Sturzprozesse. In den letzten Jahren sind vermehrt Schäden und Mängel an der Tragstruktur festgestellt worden, welche die Geometrie stören und so ein vermindertes Tragverhalten hervorrufen können. Im Rahmen der Bachelorthesis wird die Instandhaltung der bald 90jährigen Galerie geprüft. Aufgrund einer zerstörungsfreien Zustandsaufnahme wird das Tragverhalten rechnerisch abgeschätzt und eine Instandhaltungsmassnahme projektiert. Im Zuge der Überprüfung wurde eine Instanthaltung der bestehenden Galerie als nicht sinnvoll erachtet. Folgerecht wird ein Neubau der gesamten Galerie entworfen. Mittels eines Variantenstudiums wird die Bestvariante ermittelt und diese hinsichtlich auf Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit bemessen. Abschliessend werden die Ergebnisse der Überprüfung und die der Bestvariante, einschliesslich Kosten und Bauprogramm, in einem Technischen Bericht und den Projektplänen festgehalten und zusammengefasst.

  • Fischbacher, Christa (2013): Türlikindergarten, Umnutzung Ökonomiegebäude Türligarten in Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Schulhaus Türligarten dominiert die Parzelle an der Bodmerstrasse in Chur. Eine Nutzungsanlehnung an die Schule ist naheliegend. Auch in den nächsten Jahren besteht Bedarf an einem Kindergarten im Quartier. Das Projekt sieht eine Verlegung der baufälligen Kindergarteneinheit Bodmer in den Türligarten vor. Durch Um- und Anbau entstehen im ehemaligen Ökonomiegebäude Räume für zwei Kindergartengruppen, sowie ein Mehrzweckraum, welcher zusammen mit der Primarschule genutzt wird. Das Umbauprojekt sieht einen möglichst sanften Umgang mit dem Bestand vor. Alle tragenden Bauteile werden belassen und wo nötig verstärkt. Mit einer Innendämmung wird die Gebäudehülle für die neue Nutzung aufgerüstet. Die bestehenden, meist beschädigten Holzschalungen werden entfernt und durch eine neue vertikale Lärchenschalung ersetzt. Die Entfernung ermöglicht gleichzeitig den Einbau von zusätzlichen Fensteröffnungen. Die beiden Erweiterungsbauten übernehmen die Form vom Bestand ohne diesen zu konkurrieren.

  • Fischer, Patricia (2010): Ein Hotel auf dem alten Fährenplatz in Romanshorn. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Hotel liegt direkt am grössten Bodenseehafen. Es unterstreicht den Wandel des Dorfes vom Güterumschlagplatz zum attraktiven Ferienort direkt am Bodensee. Das neue Gebäude steht auf der ehemaligen Anlegestelle der Fähren nach Friedrichshafen. Daneben befindet sich das ehemalige Zollgebäude. Das neue Hotel bildet den Abschluss der gewachsenen Dorfstruktur gegen den Hafen und den See. Die Betonfassade des Hotels wächst mit neun Stockwerken aus der bestehenden Hafenmauer empor. Der Turm ist richtungslos und wird allseitig gleich behandelt. Die Hotelzimmer sind um den zentralen Infrastrukturkern herum angeordnet. Jede der vier Fassaden bietet einen attraktiven Blick auf den See oder ins Alpsteingebirge.

  • Fitzi, Dominik (2011): Stadtvilla. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Arbeit setzt sich aus zwei Teilbereichen zusammen: Der Klärung der städtebaulichen Situation rund um den Stadtgarten und der Auseinandersetzung mit einer nicht überbauten Parzelle im Gäuggeliquartier. Der Eingriff am Stadtgarten wurde nur konzeptionell bzw. städtebaulich bearbeitet. Der Lösungsvorschlag umfasst ein Nutzungskonzept sowie ein Gebäudevolumen, welche die Situation am Stadtgarten klären. Ein Musikhaus bietet die Möglichkeit, den Park besser zu nutzen ohne dessen introvertierten Charakter zu zerstören. Das Projekt für eine Stadtvilla mit vier Wohneinheiten bildet den Hauptteil der Arbeit. Der Entwurf reagiert auf die bestehenden Strukturen der Häuser und die Umgebung im Gäuggeliquartier. Der traditionelle Kreuzgrundriss wird neu interpretiert, wodurch sich neue Ansätze für das Wohnen im Villenquartier ergeben.

  • Florin, Manuela (2003): Stahlbau. Projektierung einer zweischiffigen Fabrikationshalle mit Krahnbahn. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Für eine Stahlbaufirma ist eine neue Werkstatthalle zu planen. Die Halle misst im Grundriss 40 x 80 Meter und besteht aus zwei Hallenschiffen à 20 Meter Breite. Jede der Hallen ist mit zwei Laufkranen à 10 Tonnen auszurüsten. Die Dachkonstruktion ist so zu wählen, dass eine optimale Tageslichtausnützung gewährleistet ist. Für die Dachkonstruktionen sind mehrere Varianten im Stadium des Vorprojektes auszuarbeiten. Das Variantenstudium sollte folgende Bestandteile aufweisen: Einen generellen Nutzungs-Sicherheitsplan, überschlägige statische Vorbemessungen und Vordimensionierung der Haupttragelemente, kurzer technischer Bericht für jede Variante, Aufstellung der Bewertungskriterien für die Auswahl der Bestvariante. Diese ist in einem zweiten Schritt weiter auszuarbeiten: Festlegung der wichtigsten konstruktiven Details, Festlegung sämtlicher Profilgrössen, Erstellen der definitiven statischen Berechnungen der Haupttragelemente, Erstellung der Massenauszüge und Festlegung der Qualitätskriterien für die Erstellung einer Ausschreibung über die Stahlkonstruktion. Ziel der Diplomarbeit ist die Grundlage für einen Bauentscheid.

  • Fogliada, Davide (2010): «Haus Nr.9» in Castasegna. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ausgangspunkt der Bachelorarbeit waren zwei prinzipielle Fragestellungen in Castasegna: Wie geht man mit der bestehenden Dorfstruktur um? Wie baut man diese weiter? Der Zustand des um 1860 gebauten Hauses Nr. 9 entspricht den heutigen Bedürfnissen nicht mehr. Jedes Geschoss wird mit einem zusätzlichen Raum erweitert. Die Schlafräume befinden sich im Altbau und werden mit Nasszellen ausgestattet. Zentral ist hierbei, dass der archaische Ausdruck des Hauses erhalten bleibt. Da das Gebäude an einer gut frequentierten Stelle des Dorfes liegt, soll der Neubau im Erdgeschoss auch eine öffentliche Funktion – beispielsweise ein Atelier – übernehmen.

  • Fopp, Nando (2018): Fürstenbad, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Konzept / Entwurfsidee Der Stall in Fürstenau soll eine bereichernde Nutzung für die Kleinstadt Fürstenau erhalten. Idealerweise hat diese Nutzung ein zusätzliches Personenaufkommen um das Zentrum etwas zu beleben. Zusätzlicher Verkehr im Zentrum soll dadurch aber nicht entstehen. Ebenfalls soll Sie das Angebot der Kleinstadt Fürstenau und des Hotelbetriebs erweitern. Daher soll ein mehrstöckiger Erholungsbau mit Wellness, Saunas und Massageraum entstehen. Da Fürstenau sowie der Stall auf einer Erhöhung aus Fels liegt, wird Fels abgetragen werden müssen. Die mehrstöckige Erschliessung soll einem Steinbruch ähneln und etliche Absätze, Ecken und Kanten aufweisen. Die Badelandschaft im Untergeschoss wirkt dann wie aus dem Fels herausgekratzt. Angebot / Rundgang Im Erdgeschoss auf Strassenniveau liegt im Anbau zurückversetzt der Eingang zum Fürstenbad. Neue Betonelemente ragen aus der alten Bruchsteinmauer hervor und geben einen möglichen Eindruck vom Innern. Im Eingangsbereich werden die Besucher direkt von einer massiven Theke empfangen. Für Kinder und Rollstuhlfahrer ist ein Bereich niedriger gestaltet. Ein grosses Fenster ins Treppenhaus ermöglicht ein kleiner Blick in die zu erwartende Badelandschaft. Loungesessel und Salontische ermöglichen nach dem Besuch ein gemütliches Warten auf die Begleitung. Weiter gelangt man über die Zutrittskontrolle zu den getrennten Umkleidebereichen mit Kleiderschränken, Schminke-Ecken, Toiletten und Duschen für danach. Über den behindertengerechten Aufzug oder ein grosses an einen Steinbruch zu erinnernde Treppenhaus gelangt man ins Untergeschoss, wo ein Feuerbad, Kaltbad, Zweizonendampfbad, sowie ein Grotte ähnlicher Pool mit Blick in den Wald möglich sind. Im Obergeschoss angeordnet ist der lichtdurchflutete Ruheraum mit Cheminée und nebenan ein Teeraum für die einfache Verpflegung während der Besuchszeit. Ebenfalls stehen zwei verschiedene Saunas mit Ausblick und ein Massageraum zur Verfügung. Unter der Dachschräge im Dachgeschoss kann man in das Sprudelbad einsteigen oder den in drei Seiten ausgerichteten Aussenbad mit atemberaubender Fernsicht geniessen.

  • Freundlieb, Philipp (2018): Baugrubenabschluss Erweiterung Kunstmuseum Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Einen wirtschaftlich und technisch einwandfreien Baugrubenabschluss zu erstellen ist eine komplexe Angelegenheit. Neben den Kenntnissen des Baugrunds und dessen verhalten bei einem Eingriff - in den bis dahin ungestörten Lagerungszustandes -sowie der direkten Umgebung des Bauperimeters ist noch ein breites Wissen an geotechnischen Grundlagen von grosser Wichtigkeit. Die Bachelorthesis setzte sich mit genau dem Thema auseinander. Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit den Grundlagen und der Umgebung sowie mithilfe eines Variantenstudiums, konnte eine geeignete Bestvariante gewählt werden, die dem Bauvorhaben gerecht wird. Die Wahl der Bestvariante musste durch verschiedenste Kriterien wie beispielsweise die Baukosten und dem Einfluss auf die Umwelt bewertet werden. Eine Sensitivitätsanalyse in der die Bewertungskriterien gewichtet wurden um verschiedenste Prioritäten bei der Wahl zu berücksichtigen brachte die definitive Antwort: Für die Baugrubensicherung ist eine Stützkonstruktion in Form einer mehrfach verankerten Rühlwand ein geeignetes System.

  • Fussi, Walter (2017): Alterswohnungen Gebäude mit Anschluss an Bestand, Brig. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das zu bebauende Grundstück liegt in Brig an der Bahnhofstrasse im Kanton Wallis. Das Gebäude hat sieben Geschosse, und weist Abmessungen von rund 32 m mal 12 m auf. Die Höhe ab OK Terrain beträgt ungefähr 19 m. Das Gebäude schliesst im Norden sowie im Süden an bestehende Gebäude an. Das Dachgeschoss ist in der Fläche kleiner als die Obergeschosse, weil es etwas zurückgesetzt ist. Die Obergeschosse 4 bis 1 sind identisch, quasi Regelgeschosse. Die Wohnungen sind, typisch für Alterswohnungen, recht klein gehalten und werden jeweils mit einer 0.25 m starken Betonwand getrennt. Jede Wohnung in den Obergeschossen besitzt sowohl gegen Norden als auch gegen Süden einen Balkon. Das Erdgeschoss soll über eine Durchfahrt verfügen und ausserdem Platz für einen Gemeinschaftsraum bieten. Die Durchfahrt als auch der Gemeinschaftsraum sind grossflächig und weisen grosse Spannweiten auf. Damit ihre Funktion nicht eingeschränkt wird, sollen sie ohne zusätzliche Abstützungen auskommen. Die Last der obigen Geschosse trifft jeweils in Feldmitte auf die Decken im Erdgeschoss. Zusätzlich ist südlich im Erdgeschoss noch ein Wirtschaftsraum untergebracht. Im Untergeschoss befinden sich Technik-, Lager- und Abstellräume. Die Spannweiten sind bis auf den nördlich gelegenen Raum, in welchem die Kellerabteile untergebracht sind, moderat. Dieser kann aber mit Stützen unterteilt werden, da sich diese leicht integrieren lassen. Das Gebäude wird von der im Osten gelegenen Bahnhofstrasse durch zwei Eingänge erschlossen. Diese führen jeweils quer durch das Gebäude in das Treppenhaus, welches sich im Westen befindet. Dort sind die Treppe und der Liftschacht untergebracht. Am Anfang war es sehr schwer den Einstieg in das Projekt zu finden. Mit den sieben Geschossen und den verschiedenen Nutzungsebenen in den jeweiligen Geschossen schien es eingangs unmöglich die einzelnen Bauteile miteinander zu verbinden und quasi zu einem Gebäude zu formen. Erschwerend kommt hinzu, dass das Gebäude an eine Hauptverkehrsstrasse grenzt und zwischen zwei bestehende Gebäude plaziert wird. Aus diesem Grund war schnell klar, dass die Analyse dieses Projekts sehr gewissenhaft ausgeführt werden muss. Während der Analyse des Projekts wurde deutlich, dass sich das Hauptaugenmerk dieser Arbeit auf die Baugrube und das Erdgeschoss richten wird. Bei der Baugrube musste ein Konzept für die vertikale Baugrubensicherung entworfen werden. Im Erdgeschoss mussten Lösungen gefunden werden, um den Lastabtrag über grosse Spannweiten (≥ 8 m) zu gewährleisten. Des Weiteren liegt das zu bebauende Grundstück in einer stark erdbebengefährdeten Zone. Bei der Vorbemessung und dem Variantenstudium wurden für die wesentlichen Bauteile verschiede Konstruktionen sowie Systemlösungen untersucht und bemessen. Die grosse Schwierigkeit lag darin, die Funktionalität mit der Ausführbarkeit eines statischen Systems zu vergleichen, sowie den Grad der Bemessungsgenauigkeit festzulegen. Aus diesem Grund musste viel Zeit in Recherche investiert werden. Bei der Auswahl der besten Variante müssen viele Variable berücksichtigt werden. Bei komplexen statischen Systemen bzw. Konstruktionen erfolgt der Lasttransport oft über mehrere Geschosse und somit über Umwege in den Untergrund. Diese zusammenhängenden Systeme können sich sowohl negativ als auch positiv beeinflussen, dadurch wird der Vergleich mit verhältnismässig trivialen Systemen extrem erschwert bzw. fast unmöglich. Zudem müssen Faktoren wie Nutzungsdauer, Nachhaltigkeit sowie Instandhaltungskosten berücksichtigt werden. Aus diesem Grund war es nicht bzw. nur sehr schwer möglich eine «Bestvariante» zu finden. 85 Bei der Bemessung Bauprojekt ist eine gewissenhafte Modellierung das Wichtigste, diese erfolgte mit Hilfe der FE-Software CUBUS. Aus diesem Grund mussten von Beginn an alle Erkenntnisse aus der Vorbemessung verarbeitet und in die Modellierung miteinbezogen werden. Bei der Bemessung der einzelnen Bauteile war es das Schwerste die Zusammenhänge mit anderen Bauteilen zu kennen bzw. zu berechnen. Wenn der vertikale Lasttransport einigermassen geradlinig in den Untergrund geleitet werden kann, gestaltet sich die Modellierung einfach, doch sobald die Lasten aufgehängt oder anderweitig umgeleitet werden müssen, gestaltet sich die Modellierung komplex. Die Bemessung des Bauwerks erfolgte von oben nach unten. Im Erdgeschoss waren die Lasten meist so gross, dass einfache Nachweisberechnungen nicht mehr funktionierten. Aus diesem Grund waren oft Einfallsreichtum und Recherchetätigkeiten bei System-Herstellern wie zum Beispiel: Jordahl, Ebea usw. notwendig. Zusätzlich mussten die gewählten Konstruktionen überdacht und neue Lösungswege gesucht werden. Die Zusammenhänge von Lastumleitungen und deren Auswirkungen auf andere Bauteile zu verstehen bzw. zu berücksichtigen war in dieser Arbeit die grösste Herausforderung. Der Schwerpunkt dieser Arbeit war die Decke über dem Erdgeschoss, da bei der Durchfahrt als auch beim Gemeinschaftsraum die vertikalen Lasten zentrisch auf die Deckenplatten treffen. Für beide Bereiche wurde versucht die Lasten über die Wandscheiben im Obergeschoss aufzuhängen. Dieser Lösungsansatz kann aber nur funktionieren, wenn die aufgehängten Lasten in ein Auflager eingeleitet werden können. Der aus der Aufhängung resultierende Lastabtrag war bei der Durchfahrt nur durch enorme Zusatzmassnahmen möglich, weshalb ich mich dort für die Vorspannung entschied. Durch minimale Veränderungen des Grundrisses konnten alle Bedingungen erfüllt werden. Natürlich gibt es Schnittstellen die den Bauablauf tangieren, diese können aber durch eine gute Bauleitung leicht bewältigt werden. Die Vorspannung verläuft nur in Richtung der X-Achse und trägt nur die Eigenlasten, welche ca. 70% ausmachen. Die restlichen Lasten werden mit einer schlaffen Bewehrung über beide Achsen abgetragen. Dabei mussten die Unterzüge verstärkt und zusätzlich eine Stütze eingeplant werden. Diese kann aber in die Verkleidung der angrenzenden Containerboxen integriert werden. Beim Gemeinschaftsraum konnte der Lastabtrag aus der Aufhängung über zwei Stützen bewerkstelligt werden, welche in diesem Bereich in die Eingangstüren integriert werden. Zuerst habe ich versucht die Lasten nur über einen Überzug aufzunehmen, dafür sind die Lasten aber wesentlich zu hoch. Die Gestaltung der vertikalen Baugrubensicherung war ein weiteres zentrales Thema dieser Arbeit. Hier habe ich mich für eine abgestützte Rühlwand entschieden. Die Abstützung durch Erdanker ist durch die geometrischen Verhältnisse schwer realisierbar. Aus diesem Grund wird die Rühlwand mittels Holzstämmen abgestützt. Obwohl diese Variante den Baufortschritt stört ist sie in Summe das geringste Übel. Der Aushub sowie die Erstellung der Bodenplatte erfolgt in jeweils zwei Etappen. Die Aussenwände können bis auf vier Aussparungen durchgezogen werden, welche nach Fertigstellung der Deckenplatte des Untergeschosses geschlossen werden können. Die Besprechungen mit meiner Betreuerin wurden von ihr sehr konstruktiv gestaltet und es wurden allgemeine Zusammenhänge diskutiert. Obwohl sie nie konkrete Lösungsvorschläge vorgegeben hat, waren ihre Inputs stets hilfreich und ich konnte in grossem Masse von ihrer Erfahrung profitieren. Im Allgemeinen war diese Arbeit eine interessante und aufschlussreiche Erfahrung für mich. Ein guter Bauingenieur findet Lösungen durch Einfallsreichtum und Innovation. Innovation, das Wort leitet sich vom lateinischen ab und bedeutet Erneuerung. Kein anderes Wort könnte diese Arbeit besser beschreiben: Beinahe jede Berechnung und jede Überlegung in dieser Arbeit musste erneuert werden, um dann später nochmals erneuert zu werden.

  • Gamper, Josua (2010): Neubau Hallenbad in Altstätten. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das bestehende Hallenbad in Altstätten ist sanierungsbedürftig und stösst an seine Kapazitätsgrenzen. Das Areal «GESA» liegt im hinteren Teil einer zentralen Grünfläche nördlich der Altstadt von Altstätten. Die Grünzone wird durch bewaldete Bachläufe von ihrem Umfeld separiert. Der städtebauliche Zusammenhalt, die landschaftlichen Bezüge und die Weiterentwicklung des Sportareals «GESA» bilden die zentralen Ankerpunkte der Bachelorarbeit. Städtebaulich generiert die Setzung des Hallenbades und die Anpassung der Wegführung eine neue Struktur und ordnet die heute verstreuten Sportbauten. Das Konzept trennt die vorhandenen Aussensportanlagen durch einen Grünfilter von der bebauten Fläche.

  • Gander, Margreth (2019): Residenz Bildpark. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Erweiterung Serata: Durch die Erweiterung des Altersheimes Serata mit zusätzlichen Pflegezimmern ergibt sich die Möglichkeit, die heutige Ankunftssituation radikal zu überarbeiten. Durch einen Neubau kann das Serata nun neu direkt über den Ankunftsplatz im Osten erschlossen werden, wodurch die ,Hinterhoferschliessung' aufgelöst werden kann. Ein sich klar abgrenzender Windfang markiert dein Eingang des Komplexes. Betritt man das Gebäude, gelangt man unweigerlich an die seitlich angegliederte Rezeption mit Aufenthalts- und Wartebereich für Bewohner und Besucher. Die Skulpturale, freistehende Treppe zeigt nach unten den Weg ins Kaffeegeschoss und seitlich vorbei den Anschlusskorridor zu den bestehenden Pflegezimmern im Serata. Die insgesamt acht neuen Pflegezimmer sind jeweils in Zweiergruppen aufgeteilt und so organisiert, dass sie ein zentraler Kern mit Waschzelle und Einbauschrank trennt. Zudem gibt es neu zwei Ferienbettzimmer für temporäre Bewohner. Der Aussenbereich bietet durch die Rücksprünge sowohl private und geschützte Nischen, als auch einen gemeinsamen, offeneren Bereich. Ein Geschoss tiefer betritt man entweder über die skulpturale Treppe, oder über den geschwungenen Aussenweg das Kaffee. Hier soll vor allem Gemütlichkeit dominieren. Die kantigen Vor und Rücksprünge der Fassade werden mit organisch geformter Möblierung entschärft, was durch die Materialwahl von Holz und hellen Sitzbezügen im Sofabereich noch unterstützt wird. Das gesamte Stockwerk ist grob in zwei Bereiche geteilt; Der öffentlich nicht zugängliche, hintere Rücken und der im Süden angeordnete Kaffeebereich. Dieser ist wiederum in drei Zonen eingeteilt; eine dynamische Cafeteria mit Buffet, einem mittleren, orthogonalen Essbereich und einer flexiblen Sofaecke mit Fernseher. Der gesamte Bereich ist aufgrund der im Bestand niedrigen lichten Höhe von 2.54m eine Sitzbankhöhe nach unten versetzt. Die Verbindung zwischen den Ebenen ist durch eine Treppe und eine Rampe im Eingangsbereich, oder durch die innenliegende Rampe in den Restaurantbereich der Serata möglich. Die zahlreichen Vor- und Rücksprünge in der Fassade sollen den Park sanft abfangen und im Innern des Kaffees durch die Möblierung ausklingen lassen. Zusätzlich ergeben sich dabei lauschige Nischensituationen, welche je nach Nutzen anders ausgestaltet sind. Die Eingangsfassaden sind zur Abgrenzung rot verputzt, analog dazu der Rote Platz zwischen den Gebäuden. Die restlichen Fassaden sind in Anlehnung zum Park in Grün gehalten. Wohnen im Alter: Der Neubau im Westen beinhaltet insgesamt 14 Alterswohnungen, welche jeweils auf den Park oder die Aussicht im Westen ausgerichtet sind. Im Erdgeschoss befindet sich ein Aufenthaltsraum, welcher von allen drei Gebäuden genutzt werden kann. Im Untergeschoss sind zwei neue Therapieräume angeordnet, welche zusammen mit den bestehenden Therapieräumen der Serata den verbindenden Platz bespielen können. Bei allen Wohnungen ist der Balkon zusätzlich durch ein geräumiges Schlafzimmer erschlossen, wodurch der Gehweg zum Aussenbereich an die frische Luft möglichst kurzgehalten werden kann.

  • Gantenbein, Ueli (2009): Familienhotel im historischen Dorfkern von Appenzell. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Osten entlang der Zugangsstrasse des historischen Dorfkerns von Appenzell erstreckt sich eine Häusergruppe von traditionellen Appenzellerbauten. Sie flankierten früher einen wichtigen Zugang zu Appenzell und beinhalteten diverse Beherbergungsbetriebe. Das Projekt knüpft an diese historische Fakten an und soll diesen, mittlerweile etwas unbelebten Ort, mit einem Familienhotel neu beleben. Das Projekt fügt sich als Ersatzneubau für ein heute leerstehendes Gewerbegebäude gezielt in den sensiblen Kontext ein. Dabei spielt die prominente Lage mit Sicht in die Appenzeller Hügellandschaft sowie zum Dorfkern eine zentrale Rolle. Das Gebäude reagiert mit seiner Form und dem Ausdruck auf den Ort. Es werden diverse Elemente der traditionellen Appenzeller Baukultur aufgenommen und neu interpretiert.

  • Garzanli, Seda (2008): Erweiterung Fabrikation Huber Fenster AG in Herisau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Unternehmen Huber Fenster AG will sich ausbreiten und plant eine Erweiterung der Fabrikation in Herisau. Die Erweiterung ist in 3 Abschnitten zu betrachten, wobei der grösste eine Raumhöhe von 11m, der zweite von 9m und der kleinere von 3,5m aufweisen soll. Im grösseren Raum ist vom Bauherrn gewünscht, die Trägerebene als Ladungsfläche zu benutzen, welche durch eine Treppe begehbar ist. Insgesamt 3 Kranbahnen werden installiert, welche während der Auswahl des statischen Systems berücksichtigt werden müssen. Ebenfalls muss darauf geachtet werden, dass die Räume von Aussen begehbar sind, was die Installation mehrerer Stützen bis zu 22m verhindern. Wirtschaftlichkeit und Funktion des ausgewählten statischen Systems sind die Basiskriterien des Projektes.

  • Gätzi, Simon (2007): Wohnen und Arbeiten in Maienfeld. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Projekt befasst sich mit dem Zusammenspiel zwischen alt und neu, sowie mit dem Thema der Wiederbelebung eines leer stehenden Ökonomiegebäudes und seinem vor gelagertem ehemaligen Marktplatz. Dieser ehemals zentrale öffentliche Ort wird heute nur noch als Parkfläche genutzt. Ein Neubau in Form eines Büro-Wohnhauses, welches einen bestehenden Wohnblock ersetzt, soll das Flair eines modern interpretierten Marktplatzes wieder an den Ort zurückbringen. Der Werkhof soll integraler Bestandteil des Bürokonzeptes sein. Durch das überlagern der Nutzungen von öffentlich, über halböffentlich, zu privat wird der Zwischenraum zur Kommunikationsplattform und zum verbindenden Element zwischen alt und neu.

  • Gaudenzi, Dario (2020): Erneuerung Bahnunterführung mit Bachdurchlass. Bachelorarbeit. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Westlich von Bern ist eine neue Werkstätte zum Unterhalt der Schienenfahrzeuge geplant. Parallel zu den bestehenden zwei Stammgleisen Bern – Neuchâtel, wird ein neuer Bahndamm mit mehreren ausfächernden Gleisen erstellt. Zur Erschliessung der umliegenden Weiden, besteht heute ein kleiner Viehdurchlass. Dieser muss, da er neu vier weitere Gleise unterquert, um etwa 50m verlängert, respektive komplett neu erstellt werden. Weiter müssen mehrere Bäche umgelegt und unter den neuen Gleisen geführt werden. Da Eindolungen nicht mehr erlaubt sind, werden diese ebenfalls in die neue Unterführung integriert. Das neue Bauwerk, soll auch zur Erschliessung des Gebietes mittels Wanderwege in Nord - Süd Richtung dienen. Die Grundlagen bildet das Wettbewerbsprojekt des Landschaftsarchitekten. Da die bestehenden Gleise der Strecke Bern – Neuchâtel nicht für längere Zeit unterbrochen werden dürfen, musste eine Lösung gefunden werden, welche innerhalb einer Wochenendsperrung von 56h gebaut werden kann. Variantenstudium: Es wurde die Hydraulik bemessen und verschiedene mögliche Querschnitte für die Unterführung gesucht. Die Grössen variierten von, mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahrbar, unter der Fahrbahn liegenden Hochwasserkanal, bis zu kleinen, nur für Fussgänger zugänglichen Querschnitten. Insgesamt ergaben sich so 12 Querschnitte, welche miteinander verglichen wurden. Durch die verschiedenen Grössen sind wiederum andere Bauverfahren notwendig, was sich bis in das unterschiedliche statische System hineinzieht. Mithilfe einer Nutzwert- und Sensitivitätsanalyse mit den Punkten Verkehr, Umwelt, Kosten und Anwohner, wurde die Bestvariante ausgewählt. Diese stellt eine kombinierte Bauweise dar, mit 9 Fertigbetonelementen unter den Stammgleisen Bern – Neuchâtel und Ortbeton für den restlichen Teil. Die Vorteile sind eine schnelle Bauzeit, kurzer Unterbruch, und hohe Genauigkeit der Elemente. Das statische System vom geschlossenen Rahmen bringt weitere Vorteile.

  • Gauer, Matthias (2009): Schulzentrum Feld in Azmoos SG. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In den Dörfern Azmoos und Trübbach werden drei Primarschulhäuser betrieben. Aufgrund von anstehenden Reformen auf der Volksschulstufe, den baulichen Mängel der bestehenden Gebäude sowie der hohen betrieblichen Kosten dieses dezentralisierten Systems wird ein neues, zentrales Schulzentrum benötigt. Der Neubau vereint alle räumlichen und funktionalen Bedürfnisse in einem Gesamtprojekt. Dabei wird insbesondere den neuen Unterrichtsmodellen Rechnung getragen. Zwei sich überlagernden Gebäudevolumen beinhalten die gesamten Unterrichtsräumlichkeiten. In einem benachbarten dritten Volumen befindet sich die Turnhalle, welche durch die Aussenanlagen ergänzt wird. Bei der Umgebungsgestaltung wird auf eine klare räumliche Differenzierung der verschiedenen Nutzungszonen geachtet.

  • Geiger, Margit (2003): Jugendhotel Helix. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Besondere der Bauparzelle stellt einerseits die Natur, andererseits die unmittelbare Stadtnähe dar. Um möglichst wenig dieses wunderbaren Grundes zu «verbauen» und die alten, stolzen Bäume weitgehend zu erhalten, streckt sich das Hotel als Turm zwischen dem Grün empor bis über die Baumkronen. Schon bei der Ankunft begegnen sich Reisende und Kulturinteressierte im gemeinsamen, lichtdurchfluteten Portal, das zum Verweilen und zum Kontakte knüpfen einlädt. Zwischen den Laubkronen der Bäume liegen die einzelnen Zimmer, inmitten und über den Baumwipfeln. Weit entfernt von der Stadt findet man Ruhe und Erholung und kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Mit dem bestehenden «Haldenhüttli» verankert sich das Projekt auf dem schiffsförmigen Grundstück. Das restliche «Schiffsdeck» soll in seiner Ursprungsform verbleiben, bzw. sanft ergänzt werden, um die Stimmung dieses einmaligen Ortes zu erhalten und zu pflegen.

  • Giavoni, Rebecca (2009): Neubau Golfclubhaus in Sagogn. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Golfclub Sagogn mit seinem 18 Loch Golfplatz, besitzt momentan nur ein Provisorium als Golfclubhaus. Der Verein möchte in 2 bis 3 Jahren ein neues Projekt auf der Bauparzelle verwirklichen. Die Parzelle liegt am Ende des Dorfes Sagogn und schliesst nicht direkt an die Dorfstruktur an. Besonders imposant und schön ist der Blick dem Fluss entlang nach Schluein. Der Platz ist landschaftlich perfekt gelegen und bietet eine ideale Umgebung für Golfer, welche sich gerne im alpinen Raum aufhalten. Der Golfclub möchte sich mit dem Kontext der Gegend auseinandersetzen und einen passenden und integrierten Baukörper erstellen. Dabei ist die Verbindung von Landschaft und Innenraum ein Kernthema der Arbeit.

  • Giger, Christoph (2009): Kulturbühne Appenzell. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Appenzellerland ist weit über die Grenzen hinaus bekannt für seine Eigenständigkeit, kreativen Ideen und sein gelebtes Brauchtum. Durch das stetige Wachstum und den zunehmenden Tourismus benötigt Appenzell neue Einrichtungen, um seine kulturelle Vielfalt zu erhalten. Mein Diplomentwurf beinhaltet entsprechend den Bau eines modernen, multifunktionalen Saals auf dem Zielparkgelände in Appenzell. Das Gebäude nimmt Bezug auf die umfangreiche Baukultur im Appenzellerland und versucht, deren Merkmale und Eigenheiten in moderner Form zu übertragen. So sollen Möglichkeiten und Ansätze gefunden werden, mit denen die Appenzeller Baukultur in Zukunft wieder vermehrt an die Eigenständigkeit und Qualität früherer Zeiten anknüpfen vermag.

  • Gilgen, Andri (2008): Jardinolac. Kulinarisches am See. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die zu bearbeitende Parzelle liegt – um die Breite eines öffentlichen Fussweges vom Seeufer zurückversetzt – zwischen den zwei Grünanlagen der Gemeinde Kilchberg ZH. Markante Baumbepflanzungen entlang der seitlichen Grenzen fassen das Grundstück, welches im Westen von der stark befahrenen Seestrasse abgeschlossen wird. Im vorderen Bereich des Grundstücks, entlang dem See, spannen die zwei Richtungen des Uferwegs und des dazu rechtwinkligen Fusswegs eine spezielle Mischzone auf, in der verschiedenste Nutzungen und Bedürfnisse aufeinander treffen. Die spezielle Stimmung des Ortes, insbesondere das Verhältnis von Innenraum zu Aussenraum, die städtebauliche Situation direkt am See, die Bedürfnisse des Benutzers mit moderner Spitzengastronomie sowie der Bezug zum See sind die Punkte, die für den Entwurf meines Restaurants relevant waren.

  • Gmür, Reto (2017): ENSEMEN. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Kanton Graubünden gibt es nicht viele genossenschaftliche Bauten. Die Nachfrage ist jedoch vorhanden und ich glaube an einen gesellschaftlichen Wandel, wonach wir in Zukunft wieder näher zusammenrücken und vermehrt Synergien nutzen werden. Masein ist ein «Vorzeige-Dorf», wenn es um Innovation geht. Masein war die erste Schweizer Gemeinde, welche im Jahr 2014 auf eine neue LED-Strassenbeleuchtung setzte, die 100 % Wirkung entfaltet, wenn Sie voll gebraucht wird und sonst auf Sparflamme leuchtet. Heute sind schweizweit über 125 solche Anlagen in Betrieb. Das Vereinsleben funktioniert im Dorf und man kennt sich gegenseitig. Perfekte Voraussetzungen, um einen etwas unkonventionellen Ansatz zu wählen. Ich möchte eine Gemeinschaftssiedlung bauen, welche sich in der Körnung gut ins Dorf integriert und so eine Zusammengehörigkeit ausstrahlt. Zwei vorhandene Plätze verbinde ich über eine Grünzone, um die misslungene Strassenschlaufe aus den 70er Jahren bestmöglich zu integrieren. Es bildet sich eine neue Achse vom Underdorf-Platz bis zur Grillstelle am Caznerbach. Der Weiler wird im Zentrum in seinem Ursprung gestärkt. Die Grünzone ist ein wunderbarer Aussenraum für die Bewohner der 14 neuen Wohnungen. Mir ist wichtig, eine klare Abstufung der Räumlichkeiten mit öffentlichem Charakter zu den privaten Rückzugsorten zu schaffen. Dies erreiche ich mit der Grundriss-Typologie, welche über öffentliche Mittelzonen funktioniert. Über Nischen, die eine spürbare Distanz schaffen, gelangt man in die Schlafzimmer. Das funktioniert bei allen drei Typen gleich. Ein spezieller Typus ist das Haus 3, indem 6 Kleinwohnungen zu einem grossen Gemeinschaftshaus zusammengehängt werden. Die öffentlichen Räume werden gemeinsam genutzt. Ich bin überzeugt, dass Masein der passende Ort ist, um dieses neue ländliche Wohnmodell zu testen. Durch die Aufwertung des Underdorf-Zentrums profitiert der ganze Weiler und die Räumlichkeiten im Gemeinschaftshaus könnten von Maseinern genutzt werden, die nicht in der neuen Siedlung wohnen. Der Weiler stärkt seinen Zusammenhalt und man kennt sich vermehrt. Die Idee könnte weitergespannt werden und zu einer Underdorf-Gemeinschaft heranwachsen. Die maroden Ställe könnten gemeinsam aufgewertet und für gemeinschaftliche Zwecke umgerüstet und integriert werden.

  • Göschler, Désirée (2012): Wohnhaus in Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Arbeit besteht darin, ein Projekt selbstständig zu entwerfen und zu konstruieren. Dabei sind die gegeben Baugesetze und Vorschriften einzuhalten. Der Ort befindet sich in Chur an der Hofstrasse. Auf der Parzelle existiert bereits eine Tiefgarage, auf welche gebaut werden soll. Aus der Analyse hat sich ein Wohnbau ergeben. Ein schmaler Körper entlang der historischen Gemäuer. Ein Wohnhaus mit acht kleinen Wohneinheiten schmiegt sich an die Mauer. Der seitliche Abstand zu den Nachbargebäuden zeugt von Respekt und zeigt Transparenz. Am Rande der Altstadt wird nicht mehr so dicht gebaut wie in der Kernzone. Die blühende Wiese, einst ein Obstgarten, bleibt nahezu unberührt.

  • Gosetti, Stefano (2012): Kindergarten in Holzbauweise. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Ausgangslage war der Neubau eines Doppelkindergartens. Die Arbeit setzte sich aus drei Teilen zusammen. Im ersten Teil wurde eine Nutzungsvereinbarung erstellt. Im zweiten Teil war die Aufgabe, verschiedene Varianten der Tragstruktur aufzuzeigen und nach abwägen der Vorund Nachteile eine Wahl zu treffen. Der dritte Teil besteht hauptsächlich aus den statischen Berechnungen und der Dimensionierung der einzelnen Bauteile, also dem technischen Bericht. Der Kindergarten Neubau in Grabs wird in konventioneller Holzbauweise ausgeführt. Dach und Deckenscheiben sind in einer Rippenplattenbauweise ausgeführt. Die Wandkonstruktionen sind in typischer Ständerbauweise konzipiert und ausgedämmt. Der Minergie P Standard wurde eingehalten indem die Dämmung der Aussenwände entsprechend dimensioniert wurde.

  • Gremlich, Pascal (2019): Erweiterung Alterszentrum Serata+. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ausgangslage: In nächster Nähe zum Pflegeheim Serata sollen auf dem Campus der Stiftung Gott hilft neue Alterswohnungen entstehen, wo in erster Linie Pensionierte ihr Zuhause finden, welche noch keine regelmässige Betreuung oder Pflege benötigen. Trotzdem muss eine Anbindung ans Pflegeheim und dadurch die Essensversorgung gewährleistet werden. Nebst den Alterswohnungen ist auf dem danebenliegenden Baufeld, welches über direkten Zugang zum Herzstück des Campus -dem Park- verfügt, ein öffentliches Café zu planen. Im Obergeschoss des Cafés werden Zimmer und Therapieräume vom Serata ausgelagert. Zur Aufgabe der Bachelorthesis gehören insbesondere auch Überlegungen zur Verbindung der drei Gebäude. Städtebauliche Idee/ Setzung: Das Projekt ergänzt das bestehende Alters- und Pflegeheim mit einem dreigeschossigen Erweiterungsbau. Die Alterswohnungen sind bewusst leicht abgesetzt vom Pflegeheim mit separatem Eingang. Durch die einheitliche Fassadengestaltung ist der Projektvorschlag trotz der Absetzung als gesamtheitliches Ensemble zu verstehen. Die Hierarchie im neu gegründeten Ensemble wird verändert. Neu wird als Verbindung zwischen den Gebäuden ein Platz aufgespannt, welcher als Begegnungszone funktionieren soll und die Bewohner zum verweilen anregt. Der Platz in Verbindung mit dem neuen Zugangsweg sorgt für eine klarere Ankunftssituation und führen die Besucher somit direkter zum Eingang. Eine neue Lobby verbindet den neuen und den bestehenden Teil ideal miteinander. Sorgt für eine klare Ankunft und verteilt die Besucher u den gewünschten Zimmern, Therapieräumen oder dem Café. Das neue Café öffnet sich mit einer Terrasse zum schönen Garten hin und vermittelt nun besser mit dem ganzen Campus. Fassade: Die Fassaden mit den erkerartigen Fenstern orientieren sich optisch am bestehenden Altersheim mit den ebenfalls markanten Erkerausbildungen. Sie gliedert sich klassisch in Sockel aus Betonfertigteilen, Mittelteil aus hinterlüftetet Putzträgerplatten, Lisenen aus Beton-Fertigelementen und dem Dachabschluss. Unterschiedliche Putzstrukturen an den Brüstungen und den Ausfachungen sorgen für ein spannendes Fassadenrelief. Die Putze sind alle in Erdtönen gehalten und passen sich somit in die Umgebung ein. Konstruktion: Die Gebäudestruktur basiert auf einer wirtschaftlichen Konstruktion mit Betondecken, tragenden Beton- /Backsteinwänden und Betonstützen. Die horizontale Aussteifung (Erdbeben) wird über die Treppenhaus-Kerne und Betonscheiben gewährleistet. Die Aussenwände sind mit präfabrizierten Holzelementen versehen und schützt und dämmt die Tragkonstruktion. Der aussenliegende Sonnenschutz verhindert eine sommerliche Überhitzung und das Kragdach schützt die hinterlüftete Holzfassade.

  • Grütter, Julia (2007): Hof Del in Salouf. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Projekt befasst sich mit der Frage, wie ein leer stehender Stall umgenutzt werden kann. Der Gebäudekomplex von Wohnhaus und Stall, steht in Del, in der Bündner Gemeinde Salouf (Surses). Bis auf ein Haus und drei leere Ställe, werden die Häuser im Ort als Feriendomizil genutzt. Dies Bedeutet, dass unter der Woche 9 Personen in Del wohnen. Der Gebäudekomplex Hof Del soll neue Nutzungen in den Ort bringen. Im Stall entstehen Räume für Kurse und Seminare, mit Schafmöglichkeiten. Das Wohnhaus bietet Platz für eine Einzelperson oder Familie, welche die Gäste bewirtet. Eine gemeinsame Treppe verknüpft die beiden Gebäude. Nach Wunsch können zusätzlich Zimmer vom Wohnhaus für das Kurshaus genutzt werden. Der Bau soll wenn möglich weitgehend von regionalen Unternehmern erstellt werden. Die alte Struktur im Haus beleibt bestehen.

  • Gstöhl, Martin (2014): Machbarkeitsstudie Kraftwerk Oberholz 2, Vilters. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Vilters- Wangs ist ein Dorf in St. Gallen im Gebiet Sarganserland. Seit vielen Jahren wird mit Kleinwasserkraftwerken Strom produziert. Seit dem Jahr 2003 sind 3 Anlagen in Betrieb. Die 3 Anlagen erreichen pro Jahr eine Stromproduktion von ca. 10’206’000kWh. Es soll geprüft werden, ob eine Investition in ein weiteres Kraftwerk rentabel ist. In der Bachelor-Arbeit wird untersucht, ob das Kraftwerk Oberholz 2 rentabel gebaut und betrieben werden könnte. Zu diesem Zweck wird eine Machbarkeitsstudie sowie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchgeführt. Es wird untersucht, ob ein Jahres- Wochen- oder Tagesspeicher in Frage kommt und deren Einflüsse auf Wirtschaftlichkeit und Ökologie. Es werden mehrere Varianten durchgedacht und miteinander verglichen. Nicht nur ökonomische Aspekte werden aufgezeigt, sondern auch ökologische.

  • Gulli, John (2010): Zwischen–Bäche, verdichteter Wohnungsbau in Balzers. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das ländliche Dorf Balzers ist von gestreuten Punktbauten geprägt. Die Wunsch nach verdichteten Wohnbauten wird immer grösser. Ziel der Bachelorarbeit ist, die Parzelle zwischen den zwei Bächen städtebaulich nicht zu überladen und dennoch kompakt zu bebauen. Die neu erstellten Wohnhäuser bestehen in ihrer Grundform aus zwei gleichgrossen Rechtecken und einem mittig platzierten Erschliessungskern. Bandartige Balkone wachsen windradartig aus dem Gebäude heraus. Gleichzeitig werden die Grundrisse jeweils pro Geschoss gespiegelt. Zweigeschossige Balkonbereiche entstehen und die Massstäblichkeit wird den umliegenden Bauten angeglichen. Die einzelnen Gebäude sind richtungslos und bauen stets Sichtbezüge zu den beiden Bächen auf.

  • Günther, Christoph (2011): Wohnen im Alter. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Bereiche für Kommunikation und Begegnung sind wichtige Bestandteile neuerer Alterssiedlungen. In dieser Arbeit nehmen drei kleine Wohneinheiten, die eigenständig funktionieren, den dörflichen Massstab auf. Das Thema der Plätze und Wege setzt sich im Inneren über die Erschliessung im Haus fort. Ein grosser Platz holt die Besucher ab und fungiert gleichzeitig als Zirkulationszone. Rückzugsmöglichkeiten schützen die Individualität der Bewohner. Die Wohnungen sind im Grundriss ähnlich, nutzen den besonderen Ort und folgen in ihrer Orientierung den in allen Richtungen attraktiven Ausblicken. Um diese Wirkung zu unterstreichen, wurden die Fenster bewusst positioniert und ausgeformt. Die Fassadengestaltung mit sägerohen Brettern integriert die Neubauten in das bestehende Dorfbild.

  • Hagedorn, Gregor (2008): Neubau Emmebrücke, Ausbaustrecke Derendingen - Inkwil. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der geplante Neubau einer Eisenbahnbrücke über die Emme ist Bestandteil der 1. Etappe des Projekts Bahn 2000 der SBB (Auflageprojekt Derendingen - Inkwil). Das bisherige Nebengleis soll hauptsächlich für den Fernverkehr genutzt werden. Die bestehende Stahlfachwerkbrücke aus dem Jahr 1928 genügt den neuen Anforderungen nicht mehr und muss ersetzt werden. Das Auflageprojekt der SBB sieht einen eingleisigen Neubau in Massivbauweise vor. Die Diplomarbeit umfasst die Bemessung und konstruktive Durchbildung des Brückenträgers auf Stufe Vorprojekt.

  • Hägi, Florian (2007): Leben im Schnittpunkt in Chur. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Am und rund um den Bahnhof in Chur wird derzeit gebaut. Nicht nur Richtung Bahnhofstrasse wird der Bahnhof erweitert und erneuert, auch auf der Nordseite der Gleise, Richtung Rheinquartier. Mit der Überbauung «Gleis D & E» rückt das Zentrum der Stadt zusätzlich in Richtung Bahnhof und birgt als solches grosses Entwicklungspotenzial. Zudem besitzt das Quartier einen urbanen Nachholbedarf. Unrentable und alte Gebäude säumen die Gürtelstrasse und genügen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. Die Arbeit soll eine Lösung aufzeigen, wie mit dem wertvollen Gebiet gegenüber dem Bahnhofausgang Nord städtebaulich und verkehrstechnisch umgegangen werden kann. Das veraltete Angebot an Gastronomie soll neu aufgewertet werden. Da sich die Situation im Schnittpunkt zwischen öffentlich und privat befindet kreist der Entwurf um diese zentrale Fragestellung.

  • Haller, David (2019): Füreinander I Miteinander. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Auf dem Campus leben sehr unterschiedliche Menschen zusammen. Der Campus- Spirit der Stiftung «Gott hilft» ist das Miteinander und Füreinander leben. Das Projekt soll diesen Spirit verstärken und widerspiegeln. Die Gebäude bilden zusammen mit der Serata ein neues Zentrum, welches sich zum Park öffnet. Die Serata Erweiterung leitet die Besucher, welche über den Parkweg von der östlichen Strasse her kommen, an der Fassade entlang zum Knotenpunkt. Durch den bestehenden Riegelbau wird das Serata-Gebäude vom Campus abgeschnitten. Mit der städtebaulichen Setzung soll eine Zugehörigkeit zum Campus-Areal entstehen. Des Weiteren wird die Hangkante gemäss Masterplan gestärkt und die Qualität des fliessenden Freiraums beibehalten. Durch die Verbindung im Erdgeschoss bilden die Gebäude eine Begegnungszone, bei der sich die unterschiedlichsten Menschen treffen. Das öffentliche Café grenzt an diese Begegnungszone und öffnet sich zum Park. Eine weitere Begegnungszone befindet sich im Aussenraum des Untergeschosses. Die Gemeinschaftsräume der Serata und der Alterswohnungen haben einen direkten Zugang zu diesem Aussenraum. Somit soll dieser aufgewertet und mehr genutzt werden. Neben der Stärkung des Spirits ermöglicht das Projekt eine logische und praktische Organisation. für eine klare Wegführung für Besucher und Bewohner befindet sich der Empfang direkt beim Eingang. Die Anrichteküche des Cafés ist mit dem Lift verbunden. Somit hat die Serata Küche einen kurzen und direkten Zugang über das UG. Im ersten Stock der Erweiterung befindet sich die neue Pflegeabteilung. Die Zimmer sind über einen Rundgang erschlossen und richten sich nach Norden und Süden aus. Am Eingang befindet sich das verglaste Büro der Pfleger und die Teeküche, welche sich zum Park richtet. Die Pflegeabteilung wurde so konzipiert, dass es auch als Demenzabteilung genutzt werden kann und verfügt über einen zweiten separaten Zugang. Die Pflegeabteilung ist so gestaltet, dass keine Spitalatmosphäre entsteht, sondern ein Wohlbefinden. Im zweiten Obergeschoss wird das Thema des Rundgangs weitergezogen. Im Zentrum befindet sich ein Atrium. Es soll die Naturverbundenheit widerspiegeln und dem Obergeschoss ruhe und ein angenehmes Klima verleihen. Über die Oberlichter im Atrium gelangt natürliches Licht in das Büro der Pflege und in die Bibliothek im Pflegeabteil. Auf der südlichen Seile befinden sich die Therapieräume, welche zum Park ausgerichtet sind und über eine Verglasung Bezug zum Atrium nehmen. Des Weiteren befindet sich das Facility Management im nördlichen Teil des Geschosses. Die Alterswohnungen richten sich gegen Westen aus und werden über ein zentrales Treppenhaus vom Knotenpunkt erschlossen. Es befinden sich jeweils zwei 3.5 Zimmer- und eine 2.5 Zimmerwohnung auf einem Stock über vier Geschosse. Der Ausdruck der Gebäude soll materialgerecht sein und In die Umgebung passen. Das Untergeschoss I Erdgeschoss sind in Sichtbeton als Sockel ausgebildet. Die darüber liegenden Geschosse bestehen aus einem verputzen Einsteinrnauerwerk. Die Fassade soll das Innere aussen zeigen.

  • Hämmerle, Philipp (2007): Fuss- und Radwegbrücke Karrenseilbahn. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In Dornbirn bei der Karrenseilbahn befindet sich eine 34m lange Fuss- und Radwegbrücke über die Dornbirner Ache. Diese muss Aufgrund diverser Schäden erneuert und soll nun als stützenfreie Konstruktion ausgeführt werden. Nach ausgiebigen Variantenstudien, viel die Wahl auf eine Bogenkonstruktion, bei welcher der geringste Stahlverbrauch ermittelt wurde. Mit dieser Konstruktion ergeben sich völlig neue Gestaltungsmöglichkeit, sowie die Chance ein Tragsystem in Annäherung an seine statische Stützlinie zu entwerfen. Als erstes wurde eine Handrechnung mit dem Ersatzstabverfahren durchgeführt. In einem weiteren Schritt wurde eine Kontrollrechnung mit einem Computerprogramm erstellt, sowie eine Vergleichsrechnung mit Theorie 2. Ordnung geführt. Zudem wurden die Widerlager dimensioniert, sowie der Bauablauf festgelegt.

  • Handschin, Miriam (2018): Quadrel en Clavo, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Bestand und Potenzial Das Städtchen Fürstenau und dessen Bauwerke mit der charakteristischen Stadtmauer, verfügt über eine inspirierende Umgebung. Die vorherrschende Gastronomie und die regelmässig stattfindenden Feste, erwecken den Ort zum Leben. Im Zentrum von Fürstenau, am Ende einer heterogenen Häuserzeile, liegt die zu projektierende Stallung. Im Moment wirkt diese wenig ansprechend, jedoch verspricht die vorhandene Struktur und die gute Bausubstanz eine unvergleichliche Gelegenheit zur Wiederbelebung. Eingriff und Struktur Das Ziel des vorliegenden Umbauprojektes ist die Vereinigung von Kunst und Kultur, Wirken und Wohnen, Leben und Beleben. Dafür wird das Innere des Stalls, bis auf die Dachkonstruktion, komplett ausgehöhlt. Der neuentstandene Innenraum wird mit freistehenden Baukörpern (sog. Quadrels) zum Leben erweckt. Es entstehen neu vier Nutzungseinheiten, die im Windmühleprinzip übereinandergestapelt und über eine Wendeltreppe im Zentrum verbunden sind. Die entstehenden Zwischenräume bieten Platz für Ausstellungen, Kulturvorträge oder Zusammenkünfte von Bewohnern. Das Raumprogramm bietet ausserdem Gemeinschaftsräumen im westlich gelegenen Anbau. Nutzung und Vielfalt Der Stall kann bedarfsweise als Atelierhaus, Velohotel oder Kulturstätte vermietet werden. Die drei eingestellten Quadrels dienen der Unterkunft und bieten zusätzlich einen separaten Multifunktionsraum. Der vierte Quadrel kann als Konferenzraum oder Kleinbühne bespielt werden. Die drei Wohneinheiten zeichnen sich durch das Boxin-Box-System aus. Die eingeschobene Box trennt die beiden Haupträume und gewährleistet zusätzlich die nötige Infrastruktur. Die beiden entstehenden Räume können individuell als Wohnzimmer, Schlafzimmer, Atelier oder Konferenzzimmer genutzt werden. Die kompakten Nutzungseinheiten zeichnen sich des Weiteren durch ihre hohe Dichte, ohne Verkehrsflächen aus. Die Einheiten verfügen über ein grosszügiges Foyer mit Schrankfront, einer Nasszelle mit Dusche, einer kleinen Küche und zwei Haupträume. Die Gemeinschaftsräume im westlichen Anbau verfügen über eine grosszügige Küche mit Backoffice, einer einladenden Lounge im Obergeschoss und einem gemütlichen Kaminzimmer im Erdgeschoss. Ästhetik und Technik Bei der Materialisierung wird der Fokus auf möglichst kostengünstige, robuste Materialien gelegt. So wird der Innenraum der Quadrels mit Dreischichtplatten in Fichte und anthrazitfarbenen Linoleum ausgestattet. Die Gemeinschaftsräume werden mit Lehmputz an den Wänden und einem naturbelassenem Zementboden ausgekleidet. Sämtliche Baukörper werden in technischer Hinsicht einfach und direkt gehalten. Die gedämmt Holzrahmenkonstruktion für Boden, Decke und Wand, sowie die mit Dämmputz verkleideten Bruchsteinmauern, sorgen für ein angenehmes Raumklima. In den kalten Wintermonaten dienen Radiatoren der Beheizung. Die dafür benötigte Energie wird über Erdgas erzeugt. Dieses kann vom nebenan gelegenen bischöflichen Schloss bezogen werden.

  • Hänni, Riccarda (2011): Ablenkdamm Maurertobel, Schaan. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Maurertobel bei Schaan im Fürstentum Liechtenstein befindet sich im obersten Teil des Frastanzersandes. Der 40° steile Hang wird immer wieder von Steinschlägen und Lawinen heimgesucht, welche sich am obersten Rand des Einzugsgebiets von einer Felswand lösen. Dadurch kann sich der Wald unterhalb nicht günstig verjüngen und entwickeln und somit auch seine Aufgaben als Schutzwald nicht übernehmen. Zudem ist der Ertrag des Waldes bedeutend verringert. Um diesen Jungwald vor den Einwirkungen von Lawinen und Steinschlag zu schützen, wurde anfangs der 90er Jahre eine Ablenkwand aus Stahl gebaut. In einem ersten Teil der Bachelor-Arbeit werden verschiedene Varianten von Schutzmassnahmen untersucht, welche dieselbe Wirkung erzielen können wie die bestehende Stahlablenkwand. Betrachtet und bezüglich verschiedener Kriterien bewertet werden eine Holzwand, Schutznetze, ein Erddamm und ebenfalls eine Stahlablenkwand. In einem zweiten Teil der Arbeit wird der Bau eines Erddamms auf seine Realisierbarkeit und die konstruktive Ausbildung hin bearbeitet. Als Folge dieser Untersuchungen werden im letzten Teil der Bachelor-Arbeit generelle Empfehlungen für den Einsatz von Erddämmen als Schutzbauwerke formuliert.

  • Hanus, Hanna Lisa (2007): Bahnhof Sargans. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ziel des Entwurfes ist, die Funktionsabläufe im Bahnhof Sargans zu optimieren und die Bewegungsdynamik zu architektonischer Sprache werden zulassen. Obwohl das Reisen inzwischen nur noch Teilaspekt im multifunktionalen System Bahnhof ist, soll der Entwurf etwas vom früheren Pathos «Bahnhof» vermitteln, denn der Ort eines Bahnhofes ist gerade wegen der logistischen Leistung der Eisenbahnunternehmen noch heute von beachtlicher städtebaulicher Bedeutung. Dieser Bedeutung soll Ausdruck verliehen werden. Die konzeptionelle Vision des Projektes ist ein grosses Dach, welches alle Systemkomponenten des Bahnhofs unter sich vereint. Die aus der Überlagerung von Funktions- und Bewegungsdiagrammen generierte Form arbeitet mit einem klaren Stützensystem. Das von Höfen durchbrochene Dach entwickelt entlang der Gleise eine Dynamik, schafft ein neues Ordnungssystem und bindet das historische Bahnhofsgebäudes mit ins Gesamtsystem ein.

  • Hauser, Danijela (2011): Das Atelierhaus. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ein Wohn- und Gewerbehaus für Kunstschaffende ist das Ergebnis eingehender Analysen des Ortes, des Verkehrs, des öffentlichen Raumes, ökonomischer Überlegungen und der Kultur. Dabei waren gesetzliche Vorgaben sowie städtebauliche, quartierspezifische und denkmalpflegerische Aspekte zu berücksichtigen.

  • Hefti, Franziska (2014): Projekt Krone. Alterswohnungen in Herisau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Projekt Krone liegt im alten Dorfkern im Zentrum von Herisau. Aktuell befinden sich vier bestehende Bauten auf dem Projektperimeter hinter dem alten Rathaus und bilden eine Innenhofsituation. Das Haus zum Platz an der Oberdorfstrasse bleibt aus denkmalpflegerischen Erkenntnissen bestehen und wird ein Teil des neuen Projektes. Die anderen Volumen werden rückgebaut. Eine einheitliche Erscheinung mit Neuinterpretationen der geschichtsträchtigen Umgebung zeichnet das Projekt Krone aus. Die bestehenden Strukturen der ältesten Dorfzonen von Herisau zeigen oftmals eine Anreihungen von Hausteilen mit Giebel oder Kreuzfirste. Durch die gewählte Dachform von Kreuzgiebeln orientiert sich das neue Volumen stets zu den vier Zugängen und bildet im Süden eine starke Gasse an der Oberdorfstrasse. Am nördlichen Parzellenrand bildet das Volumen das Gegenstück zum alten Rathaus und stärkt den östlichen Zugang zur Parzelle. Das Dach und die Fassadenversätze strukturieren das grosse Volumen und nehmen sowohl die Kleinteiligkeit der südlichen Bauten und die Grossteiligkeit der umringenden Volumen auf.

  • Hefti, Marianne; Paly, Christoph (2008): Forschungsprojekt. Untersuchungen zur Tragfähigkeit von Ankern. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ziel der Forschungsarbeiten ist, die Schaffung fundierter Grundlagen zur entsprechenden Ergänzung der bestehenden BAFU-Richtlinien im Lawinen- und Steinschlagverbau. Für die Feldversuche wird das Gebiet Munt da Lü im Val Müstair zur Verfügung gestellt. Die Verbauung liegt auf 2400 m.ü.M. und wurde in den 60er Jahren erstellt. Erste Sanierungen infolge Hangbewegungen erfolgten in den 80er Jahren. Im Rahmen einer weiteren Instandsetzung werden rund 120 Anker freigelegt, welche im Rahmen des Forschungsprojektes genutzt werden. Mit den gewonnenen Resultaten aus den Feld- und Laborversuchen, können Aussagen über die noch vorhandenen Traglasten unter Berücksichtigung der massgebenden Parameter (Bodenbeschaffenheit, Einbauart) gemacht werden. Zudem wird die Traglast mit derjenigen von neuen Ankern verglichen und der Tragfähigkeitsverlust während der Zeit von 20 Jahren ermittelt.

  • Heiniger, Maik (2008): SRG Erweiterung Bürotrakt Ost, Zürich. Aufstockung «Überdachung Werkstrasse». Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Jahre 2002 wurde die «Überdachung Werkstrasse» so geplant, dass zu einem späteren Zeitpunkt zwei weitere Geschosse und ein Attikageschoss darauf gebaut werden können. Damals wurde angenommen, dass Stahlbetondecken mit schlaffer Bewehrung erstellt werden und somit Deckenstärken von ca. 38 cm notwendig sind. Das Gebäude hat eine Länge von 75 m, eine Breite von 9.60 m und Geschosshöhen von 3.33 m. Für die neu geplante Aufstockung des Bürogebäudes gilt als Vorgabe, anstelle des vorgesehenen Attikaaufbaus ein weiteres Vollgeschoss zu erstellen. Dadurch müssen die neu geplanten Decken leichter konstruiert werden, so dass die bereits bestehenden Stützen das Gewicht aufnehmen können. Eine mögliche Lösung liegt in einem Stahl-Beton-Verbundbau, welcher sehr leicht ist und die Tragfähigkeit gewährleistet.

  • Hohndorf, Maurice (2007): Wohnen am Kirchplatz in Hirschau, Deutschland. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Standort des Projektes liegt 40 Kilometer südwestlich von Stuttgart, im Dorf Hirschau. Wir befinden uns im Neckartal und die Städte Tübingen, wie auch Rottenburg, sind nicht weiter als 6 Kilometer entfernt. Hirschau verlor 1971, im Zuge der kommunalen Verwaltungsreform seine Selbständigkeit und ist seit dem ein Stadtteil von Tübingen. Die Parzelle grenzt direkt an den Kirchplatz an und liegt in einem Wohnquartier, das sowohl aus «Neubauten», wie auch aus sanierten Bauernhöfen und Häusern besteht. Allen gemeinsam sind das Satteldach und eine maximale Traufhöhe von 6 Meter. Das Thema der Diplomarbeit ist «Generationen-Haus». Es soll Wohnraum für Familien entstehen, welche das Bedürfnis haben, wieder in mehreren Generationen, «unter einem Dach» zu leben. Ein weiterer Schwerpunkt, ist die Nachverdichtung der Dorfkernzone und somit auch der Städtebau. Ein weiterer Fokus liegt auf der Qualität der Aussenräume und den visuellen Bezügen zur Umgebung.

  • Hübschke, Pascal (2015): Aufstockung Wohnhaus in Grabs. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ein bestehendes Wohnhaus in Grabs soll für mehr Wohnfläche ein zusätzliches Stockwerk bekommen. Das Wohnhaus ist als Passivhaus in Holzbau erstellt und die Aufstockung soll ebenfalls in Holzbauweise ausgeführt werden, ohne dabei die bestehende Konstruktion zusätzlich zu belasten. Im ersten Teil der Bachelorarbeit geht es um die Analyse der Planunterlagen. Dabei werden kritische Stellen des Projektes eruiert und passende Lösungsansätze erarbeitet. Im zweiten Teil werden verschiedene Varianten erarbeitet und miteinander verglichen. Dazu werden Einwirkungen zusammengestellt und Bauteile Vorbemessen. Im dritten Teil werden statische Modelle erstellt und anschliessend die relevanten Bauteile und Verbindungen berechnet, sowie die Nachweise geführt. Danach erfolgen die Konstruktion dieser Bauteile und die Darstellung in Plänen.

  • Hug, Roman (2007): Bewohnte Mauer in Chur. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Perimeter liegt unter dem Bischöflichen Schloss an exklusiver Lage in der Churer Altstadt. Mit einer steilen Hanglage und mehreren Abtreppungen besitzt das Grundstück nicht alltägliche räumliche Gegebenheiten. Um den bestehenden Charakter von Hofgraben und langem Gang zu verstärken, wird das Volumen direkt auf die bestehende Mauer gesetzt. Der Bau soll den Weg wie eine Mauer hinab zum Sennhof begleiten und damit den städtischen Abschluss gegen Westen klären. Als städtebauliche Referenzen in der Umgebung gilt der geschwungene Nebenbau des Bischöflichen Schlosses, sowie den so genannten «Bananentrakt» der Strafanstalt Sennhof. Das Gebäude beinhaltet Pensions- und Hotelzimmer, welche direkt an die bestehende Infrastruktur des Restaurants Marsöl angebunden werden.

  • Hunger, Adrian (2010): Ersatz Rabiusa Brücke am Glaspass in Safien. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Unterhalb des Ausgleichsbeckens in Safien Platz führt eine Stahlbrücke über die Rabiusa. Sie bildet den Einstieg zum Wanderweg über den Glaspass. Die aus dem Jahre 1930 stammende Stahlbrücke wurde beim Kraftwerkbau verschoben und am jetzigen Ort zum zweiten Mal aufgebaut. Sie ist nur noch bedingt tragfähig und soll durch einen Neubau ersetzt werden. Die Lage der neuen Brücke wird optimiert, um eine kleinere Spannweite zu erreichen. Beim Entwurf waren die Dauerhaftigkeit und tiefe Erstellungskosten massgebend. Aus dem Variantenstudium wurde für die weitere Bearbeitung der Bachelorthesis eine aufgelöste Stahlbrücke mit obenliegenden Bögen gewählt.

  • Huonder, Daniela (2018): Reussbrücke Gnadenthal. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Bau einer Brücke stellt hohe Anforderungen. Es müssen viele Aspekte beachtet werden. Nebst Kriterien der Tragsicherheit, Dauerhaftigkeit, Wirtschaftlichkeit und Ästhetik sind da noch die Anforderungen des Strassenund Langsam-Verkehrs, des Hochwasser-, des Landschaft- und des Naturschutzes. Im Rahmen dieser Bachelor-Arbeit wird mit einem Variantenstudium ein Brückensystem eruiert, das den lokalen Gegebenheiten, den Anforderungen an die Nutzung und jenen des Landschafts- und Naturschutzes optimal gerecht wird. Die Evaluation der Varianten zeigte, dass ein Stahl-Stahlbetonverbund-Bauwerk allen Anforderungen am besten gerecht wird und auch das wirtschaftlichste Projekt ist. Die Stahl-Stahlbeton-Verbunds-Konstruktion erfordert durch die einfachere Lagerung der Brückenstützen einen geringeren Eingriff in das Flussbett. Im zweiten Teil der Arbeit wurde die erkorene Bestvariante auf Stufe Vorprojekt ausgearbeitet. Die einzelnen Teile sind der Entwurf der Brücke, das Bauprogramm, die Kostenschätzung und die Vordimensionierung des Stahlträgers sowie die Transportlogistik und der Montageablauf. Auch die Bauweise im Flussbett und an den beiden Ufern wurde detailliert ausgearbeitet.

  • Huser, Marc (2010): Neubau Einfamilienhaus Räfiserhalde. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Oberhalb Buchs-Räfis entstehen nebst einer neuen Strasse zur Erschliessung der Parzellen mehrere Einfamilienhäuser in Hanglage. Das Einfamilienhaus Räfiserhalde bietet einen schönen Ausblick über Buchs und Liechtenstein. Auf der gegenüberliegenden Seite des Rheintals befindet sich das Schloss von Vaduz. Die Aufgabe der Bachelorthesis besteht darin, das Tragwerk in Stahlbeton zu konstruieren und zu bemessen. Das Haus erstreckt sich über drei Stockwerke. Die Ost- und Südfassade werden möglichst offen gestaltet, um die Qualitäten dieser Baulage beizubehalten. Als Grundlage der Bemessungen dienen die Architektenpläne.

  • Iannelli, Giovanni (2017): Gewerbehalle mit Bürotrakt in Holzbauweise. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Bei der Gewerbehalle handelt es sich um einen Neubau in Holzbauweise mit Bürotrakt und Wohnung. Die ca.11 m hohe Halle beinhaltet zudem eine Schlosserei mit Kran-Bahn. Südlich ausgerichtet befinden sich drei Stockwerke, welche durch eine durch-gehende Wand von der Halle getrennt werden. Alle drei Geschosse werden über ein Treppenhaus erschlossen. Ebenfalls südlich befinden sich an beiden Enden zwei grosse Tore, jeweils zwei Stockwerke hoch, welche als Zu- und Ausgang der Schlosserei dienen. Ein Teil der Wohnung kragt über eines der beiden Tore aus und dient als Vordach. Über dem zweiten Tor kragt ein einfaches Vordach aus, ohne Überbau. An der Nordfassade der Halle befindet sich eine Glasfront. Mittels Variantenstudium wurden mehrere mögliche Lösungen erarbeitet um eine angemessene Konstruktion zu eruieren. Als Haupt-Träger wurde ein Brettschichtholzträger gewählt, welcher gelenkig auf Pendelstützen gelagert wird. Die Gesamtstabilisierung erfolgt über alle vier Wände der Halle und der steifen Dachscheibe.

  • Iglesias Figueredo, Monika (2012): Renaturierung Igiser Mühlbach. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In der Bachelor Arbeit wird ein Vorschlag zur Renaturierung des Igiser Mühlbachs aufgezeigt. Dabei wird der Bachabschnitt von der Speisung bis Obere Mühle/Papierfabriken Landquart betrachtet. Projektziele sind dabei die Fischgängigkeit des Gewässers sowie eine Verbesserung der ökologischen Situation auf der ganzen Länge des Igiser Mühlbachs. Des Weiteren wird eine Aufwertung aus ökologischer und kulturhistorischer Sicht, sowie als Naherholungsgebiet angestrebt. In der Arbeit wird zunächst mithilfe der Zielsetzungen und einem Referenzgewässer ein visionäres Leitbild und das Renaturierungskonzept erstellt. Anhand dessen werden die Abschnitte des Bachs auf ihren Bedarf zur Zielerreichung angeschaut. Aus dem Bedarf und den vorliegenden Restriktionen ergibt sich das Aufwertungspotential der Abschnitte. Darauf aufbauend werden die Massnahmen in den einzelnen Abschnitten des Gewässers ausgearbeitet: Es sollen ökologische Schwerpunktmassnahmen mit dazwischen liegenden ökologisch aufgewerteten Vernetzungsstrecken geschaffen werden. So wird mit der Renaturierung die Fischgängigkeit erreicht. Auch wird der Bach insgesamt ökologisch aufgewertet und naherholungs- und kulturhistorische Massnahmen werden in den ökologischen Schwerpunkten integriert.