Projekt Sketch & Draw zeichnet für das Erasmus+-Projekt impetus - FH Graubünden

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Projekt
Sketch & Draw zeichnet für das Erasmus+-Projekt impetus
Projekt auf einen Blick

Projekt auf einen Blick

Sketch & Draw ist Teil des Erasmus+-Projekts impetus. Das nachhaltige Projekt wird gefördert von der Stiftung zur Entwicklung des Bildungssystems von Europa. Das Projekt ist Bestandteil der Kooperation für Innovation und den Austausch bewährter Verfahren. Die FH Graubünden ist als vollwertige Partnerin dabei.

Ausgangslage

Ausgangslage

Am Anfang steht die Frage: Welches sind die künftigen Herausforderungen zur Aufrechterhaltung und Steigerung der Lebensqualität in Städten?

Durch visuelles Ideen-Design können vielfältige urbane Bedürfnisse in einer Stadt sichtbar gemacht werden und so direkt in die komplexe Stadtentwicklung und deren Planung einfliessen. Die Bandbreite reicht dabei von «guter Idee» bis zu umfassenden Portfolios mit konkreten Lösungsansätzen. Bürgerinnen und Bürger sollen dadurch in die Planungsprozesse einbezogen und die vielfältigen Lösungsansätze durch Online-Systeme koordiniert, transparent gestaltet und der Zugang zu einflussgebendem Datenmaterial unterstützt werden.

Die an der FH Graubünden entwickelte Skizziertechnik Sketch & Draw setzt genau da an: die urbane Bevölkerung oder Direktbetroffene spezifischer Stadtentwicklungsprozesse skizzieren ideengebende Lösungsansätze und Planungskriterien. Die Skizze einer Idee kann die Zukunft und die nötigen Bilder einer möglichen Zukunft umreissen und damit innovative Lösungswege unterstützen. Mit den neuen Tablets kommt der Skizze wieder eine führende Rolle in der Forschung zu. Die Skizze kann Zukünftiges darstellen.

Projektziel

Projektziel

Die Ziele von impetus sind die Sensibilisierung der Zielgruppen für klimabedingte Probleme und Herausforderungen auf lokaler Ebene. Zentral ist des Weiteren die Integration der Herausforderungen des Klimawandels in die Lehrpläne verschiedener Fakultäten und Disziplinen der Hochschulen in der EU und in der Schweiz, um das Bewusstsein zu schärfen und Studierende und Mitarbeitende mit innovativen Methoden auszustatten, die soziale, technische und visuelle Methoden zur Erfassung von Daten zur Klimaanfälligkeit kombinieren. Vom Aufbau einer nachhaltigen Beziehung und von der Fortsetzung einer aktiven internationalen Zusammenarbeit zwischen den Partnerinnen und Partnern sollen alle profitieren.

«Das Projekt hat zum Ziel, junge Menschen über das Zeichnen und die damit verbundenen Beobachtungen...
«Das Projekt hat zum Ziel, junge Menschen über das Zeichnen und die damit verbundenen Beobachtungen an die Nachhaltigkeitsthematik heranzuführen.»
Prof. Tanja Hess, Dozentin am IMP
«Wie sich die Stadt weiterentwickelt, hängt massgeblich vom Engagement und von der Partizipation der...
«Wie sich die Stadt weiterentwickelt, hängt massgeblich vom Engagement und von der Partizipation der jungen Menschen ab.»
Prof. Dr. Thomas Hodel, Institutsleiter am IMP
Umsetzung

Umsetzung

Das impetus-Projekt beschreitet einen neuen Lösungsansatz, welcher aus der langfristigen Zusammenarbeit mit den Projektpartnerinnen und -partnern und zahlreichen Workshops mit Studierenden hervorgegangen ist. Ein Schwerpunkt dabei bilden die drängenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Bevölkerung und dringliche Fragen der Resilienz des urbanen Lebensraumes. impetus basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz, der eine Schwachstellenanalyse ermöglicht, den Entscheidungsprozess unterstützt, die Beteiligung der Öffentlichkeit verbessert und die Anpassungsplanung erleichtert. Die dabei verwendete Methodik wird sowohl für Bildungs- als auch für Forschungszwecke eingesetzt.

Resultate

Resultate

Ziel des Projekts ist es, die Strategie Europa 2020 für Wachstum, Beschäftigung, soziale Gerechtigkeit und Integration sowie die Ziele von ET2020 – dem strategischen Rahmen der EU für allgemeine und berufliche Bildung – zu unterstützen. Das Projekt zielt auch darauf ab, die nachhaltige Entwicklung seiner Partnerinnen und Partner im Bereich der Hochschulbildung zu fördern und zur Erreichung der Ziele der EU-Jugendstrategie beizutragen.

Nach der Umsetzung des impetus-Programms bis 2022 skizzieren wir Ideen-Portfolios mit …

  • Städten, die sich wie gemütliche Kapuzenpullover anfühlen und allen Menschen Schutz bieten, und auch in Zeiten von Pandemien, Migration und Klimaanpassung bestehen können.
  • Bürgerinnen und Bürgern, Innovatoren sowie Expertinnen und Experten, die in Design Thinking Workshops arbeiten, Ideen entwerfen, Gebäude in der Atmosphäre eines zukünftigen Stadtlabors bauen und modellieren, Stadtmodelle, Vorschläge und Ideen zeigen, wo nachhaltiges Wachstum im Vordergrund steht und die Vorteile für alle Beteiligten visuell und haptisch sichtbar sind.
  • Unternehmen, die in dieser Zukunftsstadt tagen, in der sie diesen kreativen Antrieb und diese Kraft nutzen wollen, um so notwendige Innovationen zu finden.
Team

Team

Hess Tanja
Prof., Dipl. in Gestaltung und Kunst HGK (ZHdK)
Hodel Thomas
Prof. Dr.rer. inf., lic. theol.
Mothes Ulrike
Dipl.-Des., Prof. Ph.D.
Weiterführende Information

Weiterführende Information

Beteiligte

Das Projekt wird vom Institut für Multimedia Production (IMP) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Danzig, der Hochschule Groningen, der Hochschule Rotterdam, der Universität Coimbra und der Universität Klagenfurt umgesetzt.