Projekt Englisch lernen mit Virtual Reality - FH Graubünden

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Projekt
Englisch lernen mit Virtual Reality
Projekt auf einen Blick

Projekt auf einen Blick

Das Projekt «Around the world in 5 days: Englisch lernen mit Virtual Reality» verfolgt das Ziel, Kursteilnehmenden der Klubschule Migros den Fremdsprachenerwerb zu erleichtern mit Hilfe von immersiver Technologie. Das Projektteam hat einen modularen Englisch-Sprachkurs entwickelt, bei dem Virtual Reality-Inhalte Teil des didaktischen Konzepts bilden. Aus Forschungsperspektive werden dabei insbesondere die Wechselwirkungen an der Schnittstelle Mensch und Technologie untersucht.

Ausgangslage

Ausgangslage

Studien haben gezeigt, dass Fremdsprachen am besten gelernt werden, wenn verschiedene Sinne gleichzeitig angesprochen werden und Sprachstrukturen in einem möglichst real gestalteten Kontext geübt werden können.

VR-Umgebungen ermöglichen es Benutzern, Lernszenarien (z. B. Begegnungen mit fremdsprachigen Personen) in einem authentischen Setting zu erleben und zu trainieren. Indem sie in immersive interaktive Welten eintauchen, während sie eigentlich im Klassenzimmer sitzen, werden verschiedene Sinne und Wahrnehmungskanäle aktiviert und dadurch die Gedächtnisleistung beim Erkennen, Lernen und Reproduzieren von Wissen gesteigert.

In diesem Forschungsprojekt, das in enger Zusammenarbeit mit der Klubschule Migros und der finanziellen Unterstützung von Innosuisse durchgeführt wird, haben die Projektmitarbeitenden eine modulare Kursreihe «Around the world in 5 days» erarbeitet, bei der VR-Sequenzen integrierender Bestandteil des didaktischen Konzept bilden.

Projektziel

Projektziel

Mit diesem Projekt wird das vielversprechende Feld der VR-Technologie analysiert und Erkenntnisse zur Nutzbarkeit in einem betriebswirtschaftlichen Kontext gesammelt.

In der freien Marktwirtschaft werden VR-Inhalte vielfach explorativ entwickelt. Umfassende User Testings werden sehr selten durchgeführt (aus Zeit- und Kostengründen, aber auch weil sich im Umgang mit dem noch relativ neuen Medium diverse Hürden ergeben und entsprechende Methoden und Prozesse noch kaum erforscht und etabliert sind.)

Das Projekt zielt darauf ab, ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis der Inhaltserstellung mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Mensch-Maschine-Interaktion zu generieren.

Durch die wissenschaftliche Beobachtung der Entwicklung des Unterrichtsplans und der VR-Sequenzen sowie die Durchführung ausgedehnter Benutzertests werden Erkenntnisse darüber gewonnen, welche Wechselwirkungen und Herausforderungen sich an der Schnittstelle Technologie/Mensch ergeben.

Umsetzung

Umsetzung

Das interdisziplinäre Projektteam hat eine modulare Kursreihe entwickelt für Englisch-Lernende mit Sprachlevel A2. Die insgesamt 15 Lektionen sind aufgeteilt in 5 Unterrichtseinheiten à je 3 Lektionen. Kern jeder Lektion bildet ein VR-Inhalt, der durch didaktisch abgestimmte Vor- und Nachübungen sowie weiterführenden Aktivitäten im Klassenzimmer begleitet wird.

Inhaltlich dreht sich jede Unterrichtseinheit um einen anderen Kontinent. Die Lernenden werden also auf eine Weltreise geschickt und dank den immersiven VR-Inhalten können sie sich während der Lektionen an die entsprechenden Orte «teleportieren».

Für die VR-Inhalte wurden einerseits bestehendes Material verwendet (zum Beispiel eine geführte Tour durch New York etc.). Zusätzlich wurden aber eigene VR-Sequenzen entwickelt und umgesetzt, wo der Fokus insbesondere auf mehr Interaktionsmöglichkeiten für die Nutzer gelegt wurde.

Klubschule Migros

  • Naglaa Enan Saurer (Projektleitung)
  • Mirjam Jaeger
  • Sandro Trunz
  • Cindy Stieger
Weiterführende Information

Weiterführende Information