Projekt Alpine Health Tourism (HEALPS2) - FH Graubünden

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Projekt
Alpine Health Tourism (HEALPS2)
Projekt auf einen Blick

Projekt auf einen Blick

Der Tourismus ist eine treibende Kraft für die Schaffung von Arbeitsplätzen, für Wirtschaftswachstum und Entwicklung im Alpenraum. Der alpine Tourismus steht derzeit jedoch vor gewissen Herausforderungen wie etwa dem Klimawandel und ist häufig in bestimmten Regionen konzentriert. Aktuelle Trends wie etwa die Sehnsucht nach naturbezogenen Erfahrungen und ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein bieten Möglichkeiten für die Entwicklung eines naturbasierten Gesundheitstourismus mit regionalen Wertschöpfungsketten. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, werden naturbasierte Gesundheitstourismusangebote in Pilotregionen umgesetzt um aus dem Wissen und aus den Erfahrungen Tools für politische Entscheidungsträger, Regionalentwickler, Destinationen und KMU Zugang zu entwickeln.

Ausgangslage

Ausgangslage

Das übergeordnete Ziel von HEALPS2 ist die Entwicklung und Verbesserung von Rahmenbedingungen und Tools für eine bessere Nutzung alpiner Heilressourcen für die Entwicklung innovativer Gesundheitstourismusangebote. Es verbindet Hochschulen, verschiedene Geschäftsbereiche wie den Gesundheitssektor, den Tourismus und lokale Dienstleister sowie Innovations- und Transferagenturen, um gemeinsam neue Geschäftsmodelle umzusetzen, die die Wertschöpfung in verschiedenen Sektoren in alpinen Destinationen verbessern. Dieser transnationale und transversale Ansatz basiert auf einzigartigen natürlichen Heilressourcen der Alpen und stärkt die territoriale Innovationsfähigkeit der Alpen.

Projektziel

Projektziel

Das Hauptziel ist die Entwicklung eines Modells für eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen der Alpen für die Entwicklung von natur-bsierten Gesundheitstourismus.

Spezifische Ziele

  • gegenseitiges Lernen zur Entwicklung und Umsetzung von gesundheitstouristischen Strategien verschiedene Regionen unter Einbeziehung von Akteuren aus der Vierfachhelix
  • Verbesserung des Zugangs zu und der Nutzung von Innovationswissen in den Alpenregionen im Hinblick auf eine evidenzbasierte Entwicklung des Gesundheitstourismus und sektorübergreifende Wertschöpfungsketten
  • Erleichterung einer innovationsgetriebenen Tourismuspolitik und Geschäftsentwicklung in den Alpenregionen
Umsetzung

Umsetzung

Die Umsetzung des Modells in Pilotregionen dient als Testphase, um die Machbarkeit des innovativen Ansatzes zu bestätigen und die Bedürfnisse der lokalen Akteure zu integrieren. Einerseits wird die innovative und mathematische Forschung von grundlegender Bedeutung sein, andererseits wird die Verbindung mit den Bedürfnissen und der Sensibilität des Gebietes dank der Präsenz von lokalen Behörden, NGOs und Schutzgebieten erhalten bleiben. Dies wird einen Umsetzungsansatz ermöglichen, der auf die nachhaltige Nutzung und den Erhalt der natürlichen Ressourcen der Alpen ausgerichtet ist.

Die FH Graubünden setzt zusammen mit lokalen Partnern im Val Müstair natur-basierte Tourismusangebote um.

Team

Team

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Mosedale Jan
Prof. PhD, M. Research Methods, M. Environmental Studies, BSc (Hon) Applied Biology
Jacobson Christopher
Master of Science FHO in Business Administration mit Vertiefung in New Business
Bau Frank
Prof., Dr. rer. pol., Dipl.-Kfm.
Weiterführende Information

Weiterführende Information

Beteiligte

Das Projekt wird vom Institut für Tourismus und Freizeit (ITF) umgesetzt. Finanziell unterstützt wird es von der Europäischen Union. Das HEALPS2-Projekt wird vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Interreg-Alpenraumprogramms kofinanziert (Gesamtbudget: € 2.335.952- EFRD-Zuschuss: € 1.844.460). Der Schweizer Anteil ist durch die Neue Regionalpolitik der Schweiz mit einem Projektvolumen der FH Graubünden von CHF 175.000 finanziert.

  • Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg
  • ALPARC – the Network of Alpine Protected Areas
  • Consiglio Nazionale delle Ricerche
  • Znanstveno raziskovalno središče Bistra Ptuj
  • Innovations und Technologietransfer Salzburg GmbH
  • Association La Route des Villes d’Eaux du Massif central
  • Razvojni center Murska Sobota
  • Ente di Gestione delle Aree Protette dell'Ossola
  • MOXOFF SPA
  • Gemeindenetzwerk Allianz in den Alpen e.V.