Projekt Robotik in der Hotellerie - FH Graubünden

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Projekt
Robotik in der Hotellerie
Projekt auf einen Blick

Projekt auf einen Blick

In dem von Innotour unterstützen Projekt untersucht ein Team des Instituts für Freizeit und Tourismus (ITF) den Einsatz von zwei verschiedenen sozialen Robotern in der Hotellerie. Die Roboter mit unterschiedlichen Funktionalitäten werden in zwei Hotelfallstudien eingesetzt, um die aus dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse, sowie die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen mit der Schweizer Hotellerie zu teilen. Dabei sollen die Roboter nicht nur zu Marketingzwecken eingesetzt werden, sondern sowohl den Gästen einen Mehrwert bieten als auch durch Prozessautomatisierung Arbeitsabläufe der Hotels optimieren. Ziel ist es auch die Anreise, den Aufenthalt und die Abreise des Gastes zu vereinfachen und die digitale Zusammenarbeit verschiedener touristischer Partner zu erleichtern.

Ausgangslage

Ausgangslage

Die Hotellerie ist geprägt von einer starken Abhängigkeit vom Umsatz mit den Zimmern und in der Restauration und kann kaum alternative Zusatzumsätze generieren. Die hohen Personalkosten von über 42 Prozent aber auch der zunehmende Fachkräftemangel zwingen die Hotellerie künftig neue Wege zu gehen. Die hohen Lohnkosten werden durch die Notwendigkeit, rund um die Uhr einen Ansprechpartner an der Rezeption verfügbar zu haben (ein Nachtportier pro Hotel) noch weiter verstärkt. Durch den Einsatz neuer Technologien und Robotik, soll diesem Problem begegnet werden, wobei es nicht darum geht, Mitarbeiter abzubauen, sondern wiederkehrende, einfache Tätigkeiten auszulagern, damit der Mitarbeiter sich auf die persönliche und individuelle Gästebetreuung konzentrieren kann.

Digitalisierung und digitale Transformation sind Schlagworte, die in der Hotellerie aktuell noch nicht breit umgesetzt werden. Die Hotellerie ist in Punkto Innovationen umsetzten, nicht führend und so gibt es gegenwärtig einerseits oft viele Barrieren beispielsweise für die Gastanreise, aber andererseits auch ein grosses Potential, dass es zu nutzen gilt. Um am Markt bestehen zu können, müssen somit auch Hotels den neuen (digitalen) Gästebedürfnissen entsprechen. Die Steigerung des Gästeerlebnisses und der Dienstleistung ist eine zwingende Voraussetzung um mittel- und langfristig erfolgreich am Markt bestehen zu können. Durch technologische Unterstützung gewinnt der Mitarbeiter mehr Zeit für den Gast, kann dessen Gasteerlebnisse durch die persönliche Betreuung verbessern und gleichzeitig noch Zusatzverkäufe realisieren. «Zeit» ist ein rares Gut und entsprechend will jeder Gast aus der Zeit, die er zur Verfügung hat das Maximum an Erlebnissen herausholen, wobei so wenig Zeit wie möglich für «Unnötiges» (Wartezeiten, Administratives, Check-in/-out usw.) eingesetzt werden soll.

Projektziel

Projektziel

Ziel des Projekts ist es Roboter für die Hotellerie fit zu machen, damit diese künftig von allen Hotels als «Mitarbeiter» in Betracht gezogen werden und somit bei der Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen in der Hotellerie Hilfestellung leisten können:

  • Steigerung des positiven Gästeerlebnisses
  • Vereinfachung und Digitalisierung von Anreise, Aufenthalt und Abreise des Gastes
  • Effizientere Arbeitsprozesse an der Hotelrezeption
  • Ergänzung der Mitarbeiterpräsenz durch technischen «Ansprechpartner» (24-h Verfügbarkeit)
  • Optimierung und bessere Planbarkeit der Mitarbeiterkosten durch technische Unterstützung (bspw. statt eines Nachtportiers pro Hotel, einen Kontakt für drei Hotels in der Nacht)
Team

Team

Mosedale Jan
Prof. PhD, M. Research Methods, M. Environmental Studies, BSc (Hon) Applied Biology
Knaus Dominik
MSc BA in Strategic Management; BSc in Tourism
Weiterführende Information

Weiterführende Information

Beteiligte

Das Projekt wird vom Institut für Tourismus und Freizeit (ITF) umgesetzt und von Innotour finanziert. Weitere Beteiligte sind Avatarion, das Opera Hotel, Welcome Hotels sowie HotellerieSuisse.