Publikationen - FH Graubünden

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Publikationen
Publikationen der FH Graubünden

Publikationen der FH Graubünden

Die Fachhochschule Graubünden veröffentlicht regelmässig verschiedene Publikationen aus den Bereichen Lehre und Weiterbildung sowie Forschung und Dienstleistung.  

Auf der nachfolgenden Publikationsdatenbank finden Sie publizierte Artikel und Beiträge aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften und anderen Medien von Autorinnen und Autoren der FH Graubünden.

Jahresbericht

Jährlich veröffentlicht die FH Graubünden ihren Jahresbericht mit aktuellen Zahlen zur Aus- und Weiterbildung, Forschungsprojekten und Dienstleistungen. Der Jahresbericht beinhaltet auch Personelles sowie die Erfolgsrechnung und Bilanz.

Jahresbericht 2020

Das Jahr 2020 war für die Fachhochschule Graubünden sowohl ein erfolgreiches als auch ein herausforderndes Jahr. Einerseits wurde ein erneuter Studierendenrekord verzeichnet, andererseits führte die COVID-19-Pandemie zu erschwerten Bedingungen in der angewandten Forschung sowie im Alltag der Mitarbeitenden, Lehrbeauftragten und Studierenden.

Noch nie waren so viele Studierende an der FH Graubünden eingeschrieben: Mit 1936 Bachelor- und Masterstudierenden sowie 377 Studierenden in der Weiterbildung wurde im Jahr 2020 ein neuer Rekord erreicht. Die Entwicklung in der Forschung hingegen verlief aufgrund der COVID-19-Pandemie markant rückläufig: Der Gesamtumsatz, den die FH Graubünden im Jahr 2020 mit Forschungs- und Dienstleistungsprojekten erzielte, sank im Vergleich zu 2019 um rund 15,9 Prozent auf CHF 10,6 Millionen.

Ein Jahr Selbstständigkeit

Die FH Graubünden ist seit dem 1. Januar 2020 selbstständig und als achte öffentlich-rechtliche Fachhochschule der Schweiz anerkannt. Im Rahmen der institutionellen Akkreditierung stand die Auflagenerfüllung im vergangenen Jahr im Zentrum. Im Hinblick auf die Selbstständigkeit waren prozessuale, institutionelle und funktionale Anpassungen notwendig, die erfolgreich implementiert werden konnten. So führten innovative Lehr- und Lernmethoden, wie z. B. der verstärkte Einsatz von Blended Learning, zu einer Steigerung der Qualität in der Lehre. Dies wurde von der Gutachtergruppe bestätigt und vom Schweizerischen Akkreditierungsrat formal anerkannt.

Pandemie-Hochschulalltag

Die ersten Berichterstattungen in den Medien über das SARS-CoV-2-Virus führten dazu, dass die Notfallorganisation der FH Graubünden am 27. Januar 2020 erstmals Anfragen zum Thema Corona zu bearbeiten hatte. Im Zentrum aller Bemühungen standen seither die Gesundheit der Hochschulangehörigen, der Studierendenerfolg sowie die wirtschaftliche Stabilität der Hochschule (detaillierte Ausführungen auf Seite 6 im aktuellen Jahersbericht 2020).

Jürg Kessler (2021), Handlungsfelder der Krisenbewältigung, Zwischenbericht nach einem Jahr Covid-19-Pandemie

Neue Bachelorangebote

Im Herbst 2020 wurden zwei neue Studienangebote erfolgreich lanciert. Interessierte können ab Herbst 2021 «Digital Supply Chain» und «Computational and Data Science» an der FH Graubünden studieren. In der Bachelorstudienrichtung Digital Supply Chain lernen die Studierenden, wie internationale Wertschöpfungsketten optimal gestaltet werden. Im schweizweit einzigartigen Bachelorstudium Computational and Data Science bildet die FH Graubünden zukünftige Datenspezialistinnen und -spezialisten aus. Dabei profitieren die Studierenden von der engen Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Data Analytics, Visualization and Simulation (DAViS-Zentrum) und dessen Sonderprofessur an der FH Graubünden.

Ausblick

Unsere Lehre und Forschung sind interdisziplinär und orientieren sich an praktischen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Zur Weiterentwicklung der Qualität verknüpfen wir die Lehre mit anwendungsorientierter Forschung und bilden die Studierenden so zu hochqualifizierten und verantwortungsvollen Persönlichkeiten für den Kanton Graubünden wie auch für die nationale und internationale Ebene aus. Mit innovativen und einzigartigen Studien- und Weiterbildungsangeboten will die FH Graubünden weiterhin eine Pionierin aus und für Graubünden sein. Gleichzeitig wurde die neue Strategie für die Periode 2021–2024 entwickelt. Die FH Graubünden definiert je ein strategisches Ziel für ihre Hauptanspruchsgruppen Gesellschaft, Wirtschaft, Studierende und Mitarbeitende. So stellt unser Beitrag zur Regionalentwicklung einen Entwicklungsschwerpunkt dar (detailliertere Ausführungen auf Seite 12 im aktuellen Jahersbericht 2020).

Gemäss unserer neu definierten Vision möchten wir die Zukunft Graubündens aktiv mitgestalten: agil, mutig und nachhaltig.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Jahresbericht 2020.

Zahlen und Fakten

In der Kurzfassung des Jahresberichts finden Sie eine Übersicht zu unseren Aus- und Weiterbildungsangeboten sowie den aktuellen Studierendenzahlen. Darin enthalten ist auch unsere Forschungslandkarte. Zusätzlich informieren wir Sie über unseren Personalbestand sowie die Finanzierung und Ausgabenstruktur.

Publikationen aus der Forschung

Publikationen aus der Forschung

Unsere Forschenden aus den verschiedenen Instituten und Zentren erarbeiten in Kooperation mit Wirtschaftspartnerinnen und -partner sowie Institutionen wissenschaftlich fundierte, innovative Lösungen. Diese Forschungstätigkeiten werden in wissenschaftlichen Publikationen dokumentiert.

Einblicke in die Forschung

Einen Überblick über die Forschungstätigkeiten der FH Graubünden gibt die Publikation «Einblicke in die Forschung», welche jährlich erscheint. 

Einblicke in die Forschung – Ausgabe Mai 2021

Der Kampf gegen das neue Coronavirus bestimmt weltweit bereits seit Monaten das private und das öffentliche Leben. Kontaktverbote und Abstandsregelungen haben dazu geführt, dass wir heute nicht mehr so miteinander interagieren können, wie es noch vor kurzem völlig üblich war. Durch die Corona-Krise haben sich auch die Arbeitsbedingungen für Forschende stark verändert.

An der Fachhochschule Graubünden hat die CoronaPandemie erhebliche Auswirkungen auf geplante wie laufende Forschungsprojekte. Aufgrund der CoronaBeschränkungen mussten inhaltliche oder methodische Anpassungen vorgenommen werden. Dies gilt insbesondere für die Datenerhebung: Feldforschung war nur eingeschränkt bis gar nicht, digitale Befragung als Ersatzlösung nicht überall möglich. Zudem war die Arbeit an Laborexperimenten durch die eingeschränkte Nutzungserlaubnis erschwert. Dies hatte zur Folge, dass die Laufzeit von Projekten verschoben oder geändert wurde, einzelne Projekte sogar unterbrochen oder inhaltlich angepasst werden mussten. Dies hatte erhebliche Auswirkungen auf die Finanzierung der Forschung an der FH Graubünden, da wir angewandte Forschung betreiben und eng mit Wirtschaftspartnerinnen und -partnern zusammenarbeiten, die zum Teil massiv von der Krise betroffen sind. Aber insbesondere Innosuisse – die Innovations-Förderagentur des Bundes, welche die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen fördert – hat erkannt, dass die Innovations- und Forschungsfinanzierung gerade in der jetzigen Zeit ein zentraler Baustein eines Konjunkturund Fitnessprogramms ist. So lancierte sie im Herbst das Impulsprogramm «Innovationskraft Schweiz». Mit erleichterten finanziellen Bedingungen bei der Projektförderung sollen Unternehmen ihre Innovationskraft während der Pandemie aufrechterhalten und die Wettbewerbsfähigkeit soll nachhaltig gesichert werden.

In der Krise haben sich nicht nur die Finanzierung, sondern auch die Art der Forschungsaktivitäten bzw. -arbeitsweisen verändert. Und obwohl die Herausforderungen und Probleme aufgrund der Corona-Situation dominieren, sollen auch die Chancen nicht unerwähnt bleiben. Zunächst ist hier die Einarbeitung in neue (digital basierte) Methoden zu nennen. Dadurch ist eine gewisse «Routine» im Umgang mit digitalen Medien entstanden. Dazu gehören neben Konferenztools wie Webex oder Zoom auch weitere Tools wie digitale Whiteboards. Auch hat der Wegfall von physischen Veranstaltungen die zeitliche Flexibilität erhöht. Neue Kontakte sind entstanden und die Möglichkeit, virtuell an Veranstaltungen teilzunehmen, wurde rege genutzt. Die Corona-Krise hat somit einen wesentlichen Beitrag zu einer stärkeren Digitalisierung der Forschungsaktivitäten geführt. Der beispiellose globale Gesundheitsnotfall COVID-19 hat aber auch den Forschungsprozess erheblich beschleunigt. So wurde beispielsweise die Gesundheitsforschung im Kampf gegen das neue Coronavirus schneller, offener und kooperativer als bisher gewohnt durchgeführt und hat gezeigt, welches Potential in einer stärkeren Kooperation im Bereich der Forschung liegt. Was vor knapp einem Jahr noch niemand für möglich gehalten hätte, ist Realität geworden. Innert kürzester Zeit wurden mehrere Impfstoffe entwickelt und stehen heute zur Verfügung. Nur wenn wir gemeinsam die gesellschaftlichen Probleme angehen, finden wir nachhaltige Lösungen. Die Gesundheit ist nur eines der gesellschaftlichen Probleme, welches von den Vereinten Nationen identifiziert wurde und nachhaltig entwickelt werden muss: Im Ganzen sind 17 Sustainable Development Goals (SDGs) definiert. Die FH Graubünden sieht sich in der Verantwortung, zur Erreichung der 17 SDGs beizutragen. Zum ersten Mal wird der Bezug zu unseren Forschungsprojekten in der vorliegenden Publikation dargestellt.

Die vorgestellten Projekte zeigen, dass die Forschung trotz aller Herausforderungen an der FH Graubünden in diesem Jahr nicht stillgestanden ist und wir hoffen, Ihnen einen guten Einblick in unsere Aktivitäten zu geben.

Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Publikation Einblicke in die Forschung, Ausgabe Mai 2021.

«Die Nutzung von Plattformen, digitale Vernetzungsmöglichkeiten und Homeoffice standen im letzten...
«Die Nutzung von Plattformen, digitale Vernetzungsmöglichkeiten und Homeoffice standen im letzten Jahr im Zentrum. Viele Forschungsteams an der FH Graubünden haben sich für die Pandemie neue Rituale überlegt und diese umgesetzt, um die gewohnten Gespräche und Treffen im Team zumindest ein Stück weit virtuell zu ersetzen.»
Prof. Josef Walker, Leiter Departement Entrepreneurial Management
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