Publikationen FH Graubünden - FH Graubünden

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Abschlussarbeiten BSc Bauingenieurwesen
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  • 2019

  • Attenhofer, Luzi (2019): Lawinenablenkkeil Stütze 1 – Säntis-Schwebebahn. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Säntis-Schwebebahn dient der Erschliessung des touristisch genutzten Säntis-Gipfels. Die Bahnanlage verfügt über zwei auf Felskanten ausgesetzte Fachwerkstützen. Bei einem Lawinenereignis im Januar 2019 wurde die untere Stütze 1 beschädigt und die Betreiberin beabsichtigt den Neubau dieser Stütze. Im Rahmen des Bewilligungsverfahrens muss die Lawinensicherheit des Stützenbauwerks durch geeignete bauliche Massnahmen sichergestellt werden. In der vorliegenden Bachelorthesis wird die Lawinengefährdung der Stütze 1 mittels einem einfachen Lawinenmodells ermittelt und geeignete Varianten zur Sicherstellung der Lawinensicherheit ausgearbeitet.

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  • Bieler, Nora (2019): Ryyssboogeebrugg – Fussgängerbrücke über die Reuss. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Fussgängerbrücke „Ryyssboogeebrugg“ geht über die Reuss in Erstfeld/ Schattdorf, Kanton Uri. Der Wunsch nach einer Verbindung zwischen beiden Uferseiten der Reuss bei der Autobahnraststätte Gotthard A2 an der Gemeindegrenze Erstfeld/ Schattdorf besteht bei Wanderern und Velofahrern bereits seit längerem.

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  • Blöchlinger, Mirco (2019): Haus Damian. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ziel des Projektes ist es, die Ankunftssituation auf den Campus mit einem präzis platzierten Volumen zu klären. Das Haus Damian soll sich durch die Freistellung in alle Richtungen orientieren können und sich von keinem benachbarten Gebäude beeinträchtigen lassen. Ausserdem soll es aus beiden Richtungen der Kantonsstrasse schon von weitem sichtbar sein und den Zugang auf den Campus signalisieren. So erhält das Gebäude bereits durch Stellung und Volumetrie einen repräsentativen und mächtigen Charakter und bildet eine Art Kopf des ganzen Stiftungsareals. Durch den Vorplatz/ Hartplatz. welcher als repräsentativer Ankunftsort dient und für diverse Aktivitäten und Anlässe genutzt werden kann, wird dieses Bild verstärkt. Er soll als Gegenstück des stark bewachsenen Parks gelesen werden. Die geschlossenen Eckpartien des Gebäudes verleihen dem Gebäude einen schweren, stolzen Charakter und einen in sich ruhenden Ausdruck, ähnlich wie bei der benachbarten bestehenden Schule. Die strassenbegleitende Wingertmauer umschliesst den Ankunftsplatz und stellt gleichzeitig die Linie zwischen der Platzschicht und der Trennungsschicht (Gebäudekopf) dar. Einzig an der Stelle der Treppe, welche diese Trennungsschicht durchsticht, wird sie unterbrochen. Im Bereich des Gebäudes zeigt sich die Wingertmauer als Sockel. Durch die Anordnung der Tiefgarage unter dem Hartplatz und dem Gebäude entstehen Vorteile bezüglich der Nutzung, aber auch die Reservefläche mit dem Demenzgarten westlich der bestehenden Serata kann komplett unberührt belassen werden. Die geschossweise Anordnung der einzelnen Benutzergruppen ermöglicht kurze Wege und einen hohen Komfort an Funktionalität. Im Erdgeschoss sind öffentliche Räume angeordnet wie Sekretariat, Foyer, der Seminarraum, die Toiletten und der grosszügige Aufenthaltsraum. Im 1. Obergeschoss befindet sich der Schultrakt und im 2. Obergeschoss die Büro-Räumlichkeiten der Verwaltung und Lehrerschaft. Die Nutzungen sind so angeordnet, dass von unten nach oben die Grösse der maximalen Personenströme abnimmt. Die massiven Ecken, der mächtige Dachrandabschluss und der Sockel verleihen dem Gebäude einen Rahmen und einen in sich ruhenden stolzen Ausdruck. Die schlicht gestalteten Fenster und die Wahl des warmen Jurakalk-Betons verleihen dem Bauwerk zusätzlich eine edle Note. Durch Einlagen in den Schalungen der Elemente wird im Bereich der Fenster ein Spiel verschiedener Tiefen erzeugt und eine horizontale Schichtung geschaffen, welche die geschossweise Anordnung der einzelnen Nutzungen unterstreicht. Der Ausdruck des Gebäudes wird mittels einer zweischaligen Konstruktion erreicht. Der statisch tragende Kern wird in Ortbeton ausgeführt, die äussere Schale in vorgefertigten Betonelementen. Im Bereich der Tiefgarage werden die Elemente aufeinander 'gemauert' und die vertikalen Kräfte so auf das Fundament abgeleitet. Im Bereich der Auskragung werden die Elemente mithilfe von Fassadenplattenanker an den Ortsbetonkern zurück verankert. Das Gebäude verfügt über eine kontrollierte Lüftung. Beheizt wird mittels einer Bodenheizung. Die haustechnischen Installationen werden im dafür vorgesehenen Schacht oberhalb der Schränke rund um die Erschliessungshalle geführt. Das Gebäude zeigt sich in einem zeitlosen Gewand aus vorgefetligten Betonelementen. Durch die Verwendung von Jurakalk erhält der Beton eine warme und für den Ort typische Färbung. Die Fenster sind in Holz-Metall mit dreifachem Isolierglas geplant. Der Sonnenschutz wird mittels Senkrechtmarkisen bewerkstelligt. In den Schul- und Gruppenräumen wird ein Linoleumbelag erstellt. in den Büros und Seminarraum kommt Nadelfilz zum Einsatz und der Bodenbelag der Erschliessungshalle soll hart mit einem Terrazzobelag ausgeführt werden. Die Schrankschicht, welche als Filterschicht zwischen Erschliessungshalle und den Nutzräumen dient, wird in Eiche gestaltet.

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  • Brandes, Roman (2019): Neubau Depot Hard – Tramdepot und Wohnsiedlung. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Planung beim Depot Hard in Zürich hat eine lange Vorgeschichte. Seit über 30 Jahren wurden der Stadt Zürich immer wieder Varianten vorgeschlagen, wie das Areal des Tramdepot Hard überbauen werden könnte. Sämtliche Vorschläge wurden jedoch vom Stadtrat versenkt und abgewiesen. Im Jahre 2014 wurde dann ein Wettbewerbsverfahren eröffnet, um die Planung und Gestaltung des Areales voranzutreiben. Ein Jahr darauf hat sich die Jury für das Siegerprojekt "BERTA" von Morger Dettli Architekten AG entschieden. Im Rahmen der Bachelor Thesis wurde das Siegerprojekt analysiert und auf Stufe Vorprojekt bemessen. Weiter wurde die technische Realisierbarkeit abgeklärt und geprüft. Die Schwerpunkte wurden auf die Baugrube, die Fundation sowie die horizontale und vertikale Lastabtragung gelegt. Eine weitere Spezialität des Bauwerks sind die vorgehängten Betonfassadenelemente. Das Projekt befindet sich unmittelbar am Ufer der Limmat und grenzt im Osten an das denkmalgeschützte Tramdepot Hard. Der nicht denkmalgeschützte Teil des Depot wird abgebrochen. Neu sollen auf dem Areal zwei Hochhäuser mit 16 Stockwerken auf einem vier geschossigen Sockelbau errichtet werden. In den ersten zwei Etagen des Flachbaus sind die Einstellhallen für die Trams sowie Büro und Gewerberäume untergebracht. In den darüberliegenden Geschossen ist eine Wohnsiedlung mit 217 Wohnungen geplant.

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  • Eicher, Simon (2019): INTRA VIRIDIS. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Städtebau: Im heutigen Bestand trennt das Verwaltungsgebäude der Stiftung Gott hilft das Altersheim Serata vom Campus räumlich ab. Das Altersheim hat keinen räumlichen Bezug zum Park, der das Zentrum des Campus definiert. Mit der Setzung von zwei neuen Volumen, für die Erweiterung des Altersheims und der Alterswohnungen, wird diese Trennung aufgebrochen. Die drei markanten Gebäude bilden zusammen einen zentralen Platz. der das Ende vom Park markieren soll. Der Bestand des Altersheims erhält somit wieder Blickbezug und einen Zugang, über den Platz, zum Park. Die Erweiterung Serata bildet das neue Rückgrat des Parkes und stärkt zusammen mit dem Volumen der neuen Alterswohnungen die Nord-Süd Achse des Campus. Durch das Gebäude der Alterswohnungen wird die Hangkante, welche gemäss Masterplan gestärkt werden soll, gebildet. Es bildet auch gleichzeitig den Startpunkt für den geplanten fliessenden Freiraum, der vom Tal aus spürbar werden soll. Das Gebäude steht in südlicher Richtung auf derselben Flucht wie die Erweiterung Scrata. Somit bleibt der Blickbezug mit möglichst viel Aussicht ins westliche Tal gewährleistet, wenn man den Campus über den Park betritt. Zum bestehenden Altersheimbau hat das Volumen mehr Distanz. damit auch die Sicht Ins beliebte Tal von der Lobby möglich wird und die Freiräume nicht zu eng wirken. Gleichzeitig definiert es den Aussenbereich auf dem Untergeschosslevel. Die Eingangssituation für beide Altersheimgebäude wird Lentral mittels Zwischenbau, einer Lobby, gelöst. Besucher werden unmittelbar nach dem betreten empfangen und können dann entweder in den Bestand oder Neubau wechseln. Grundrisskonzept: In der Erweiterung des Altersheims befindet sich zentral angeordnet ein geschlossener Innenhof mit anschliessendem Treppenkern. Alle Räume sind rundum des Hofs an den Aussenwänden angeordnet. Die Erschliessungswege werden zu Begegnungszonen und Blickbezüge werden über mehrere Geschosse hergestellt. Auch im Innern des Gebäudes findet man wieder Begegnungsräume wie das überhohe Café, welches sich gegen den Park öffnet, und der Innenhof im Erdgeschoss oder die Teeküche und der Aufenthaltsraum auf dem Pflegestockwerk. Ein separater Ein- und Ausgang für die Mitarbeiter der Stiftung trennt den Personal- vom Besucherstrom. Für die Mitarbeiter gibt es im 1. Obergeschoss der Erweiterung einen Pausenraum mit Küche, Büroarbeitsplätze und Sitzungszimmer. Im Erdgeschoss, durch eine direkte Treppe verbunden, befinden sich die Garderoben und Duschen. In der Pflegeabteilung auf dem 2. Obergeschoss ist im Norden zentral die Stationsleitung angeordnet. Vom Arbeitsplatz hat sie durch den Innenhof Blick auf das gesamte Stockwerk. Die Pflegezimmer sind östlich, südlich und westlich angeordnet. Diese haben jeweils auf der Aussenseite der Brüstung einen Blumentrog eingelassen. So kann jeder Pflegebedürftige seine eigenen Blumen pflanzen. Im Süden, mit einer kleinen Loggia gegen den Park gerichtet, ist die Teeküche angeordnet und im Norden befindet sich der Aufenthaltsraum. Dies soll auch wieder Blickbezüge zum Bestand herstellen. Dieser hat an der südlichen Ecke die Teeküche angeordnet. Umgebung: Bei der Entwicklung der Zukunftsvision der Stiftung Gott hilft ist es gemäss Masterplan wichtig, Platz und Freiräume zu schaffen für vielfältige Nutzungen und Bedürfnisse. Der Park ist der zentrale Freiraum für die Bewohner und Besucher. Dieser wurde in dieser Arbeit an das neue Projekt angepasst. Der bestehende Weg entlang des alten Verwaltungszentrum wurde aufgelöst und neugestaltet. Der Park fliesst nun bis zum Altersheimneubau, wo er seinen Abschluss findet. Der Fussweg, welcher zum zentralen Platz führt, geht neu durch den Park. Neue Begegnungszonen sind der zentrale Platz, die Erweiterung der Terrasse des Bestands und der Vorbereich des Cafés. Eine Ruhezone befindet sich nordwestlich au! dem Untergeschosslevel zwischen dem Neubau Alterswohnungen und dem Bestand Serata und südlich der Alterswohnungen mit Ausblick ins Tal. Bei der Gestaltung der Umgebung wurde darauf geachtet, dass der Bestandesbau vom Altersheim wieder Bezug zum zentralen Park erhält. So wird der Platz, als Grünlandschaft und Begegnungszone, zum Bindeglied zwischen Park und bestehendem Altersheim ausgebildet. Materialisierung: Beide neuen Gebäude werden als Holzbau mit einer vertikalen und horizontalen, vorvergrauten Lärchenschalung ausgeführt. Die Altersheimerweiterung wurde in Richtung Passivhaus geplant, somit wurde auch für Konstruktion und Fassade nachhaltige Materialien gewählt. Dies unterstreicht zusätzlich das Raumklima mit dem Innenhof. Ein Sockel aus gewaschenem Sichtbeton mit geringer Auswaschtiefe bildet den vertikalen Abschluss des Holzbaus. Im Innern befindet sich ein Treppenkern aus Sichtbeton, dies hat statische und brandschutztechnische Absichten. Das überhohe Café ist ebenfalls aus Sichtbeton gestaltet. Der restliche Teil des Gebäudes ist in Holz geplant. Die Pflegezimmer sind jeweils mit roher, geölter Lärche verkleidet. Die rötlich. warme Atmosphäre unterstreicht eine geborgene Stimmung. Der Bodenbelag ausserhalb der Individualräume ist ein weiss-grauer Linoleum, welcher pflegeleicht, hygienisch und zugleich etwas weicher ist. Die Decken ausserhalb der Zimmer sind mit einem Weissputz gestaltet.

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  • Filli, Men Nuot (2019): Ersatz Steinschlaggalerie Sassal I. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die 1931 erbaute Steinschlaggalerie Sassal I auf der Chur-Arosa Linie der Rhätischen Bahn, unterhalb zerklüfteten Bündnerschieferfelswänden, dient zum einen als Schutz vor Steinschlag und zum anderen als Ablagerungsgebiet der Sturzprozesse. In den letzten Jahren sind vermehrt Schäden und Mängel an der Tragstruktur festgestellt worden, welche die Geometrie stören und so ein vermindertes Tragverhalten hervorrufen können. Im Rahmen der Bachelorthesis wird die Instandhaltung der bald 90jährigen Galerie geprüft. Aufgrund einer zerstörungsfreien Zustandsaufnahme wird das Tragverhalten rechnerisch abgeschätzt und eine Instandhaltungsmassnahme projektiert. Im Zuge der Überprüfung wurde eine Instanthaltung der bestehenden Galerie als nicht sinnvoll erachtet. Folgerecht wird ein Neubau der gesamten Galerie entworfen. Mittels eines Variantenstudiums wird die Bestvariante ermittelt und diese hinsichtlich auf Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit bemessen. Abschliessend werden die Ergebnisse der Überprüfung und die der Bestvariante, einschliesslich Kosten und Bauprogramm, in einem Technischen Bericht und den Projektplänen festgehalten und zusammengefasst.

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  • Gander, Margreth (2019): Residenz Bildpark. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Erweiterung Serata: Durch die Erweiterung des Altersheimes Serata mit zusätzlichen Pflegezimmern ergibt sich die Möglichkeit, die heutige Ankunftssituation radikal zu überarbeiten. Durch einen Neubau kann das Serata nun neu direkt über den Ankunftsplatz im Osten erschlossen werden, wodurch die ,Hinterhoferschliessung' aufgelöst werden kann. Ein sich klar abgrenzender Windfang markiert dein Eingang des Komplexes. Betritt man das Gebäude, gelangt man unweigerlich an die seitlich angegliederte Rezeption mit Aufenthalts- und Wartebereich für Bewohner und Besucher. Die Skulpturale, freistehende Treppe zeigt nach unten den Weg ins Kaffeegeschoss und seitlich vorbei den Anschlusskorridor zu den bestehenden Pflegezimmern im Serata. Die insgesamt acht neuen Pflegezimmer sind jeweils in Zweiergruppen aufgeteilt und so organisiert, dass sie ein zentraler Kern mit Waschzelle und Einbauschrank trennt. Zudem gibt es neu zwei Ferienbettzimmer für temporäre Bewohner. Der Aussenbereich bietet durch die Rücksprünge sowohl private und geschützte Nischen, als auch einen gemeinsamen, offeneren Bereich. Ein Geschoss tiefer betritt man entweder über die skulpturale Treppe, oder über den geschwungenen Aussenweg das Kaffee. Hier soll vor allem Gemütlichkeit dominieren. Die kantigen Vor und Rücksprünge der Fassade werden mit organisch geformter Möblierung entschärft, was durch die Materialwahl von Holz und hellen Sitzbezügen im Sofabereich noch unterstützt wird. Das gesamte Stockwerk ist grob in zwei Bereiche geteilt; Der öffentlich nicht zugängliche, hintere Rücken und der im Süden angeordnete Kaffeebereich. Dieser ist wiederum in drei Zonen eingeteilt; eine dynamische Cafeteria mit Buffet, einem mittleren, orthogonalen Essbereich und einer flexiblen Sofaecke mit Fernseher. Der gesamte Bereich ist aufgrund der im Bestand niedrigen lichten Höhe von 2.54m eine Sitzbankhöhe nach unten versetzt. Die Verbindung zwischen den Ebenen ist durch eine Treppe und eine Rampe im Eingangsbereich, oder durch die innenliegende Rampe in den Restaurantbereich der Serata möglich. Die zahlreichen Vor- und Rücksprünge in der Fassade sollen den Park sanft abfangen und im Innern des Kaffees durch die Möblierung ausklingen lassen. Zusätzlich ergeben sich dabei lauschige Nischensituationen, welche je nach Nutzen anders ausgestaltet sind. Die Eingangsfassaden sind zur Abgrenzung rot verputzt, analog dazu der Rote Platz zwischen den Gebäuden. Die restlichen Fassaden sind in Anlehnung zum Park in Grün gehalten. Wohnen im Alter: Der Neubau im Westen beinhaltet insgesamt 14 Alterswohnungen, welche jeweils auf den Park oder die Aussicht im Westen ausgerichtet sind. Im Erdgeschoss befindet sich ein Aufenthaltsraum, welcher von allen drei Gebäuden genutzt werden kann. Im Untergeschoss sind zwei neue Therapieräume angeordnet, welche zusammen mit den bestehenden Therapieräumen der Serata den verbindenden Platz bespielen können. Bei allen Wohnungen ist der Balkon zusätzlich durch ein geräumiges Schlafzimmer erschlossen, wodurch der Gehweg zum Aussenbereich an die frische Luft möglichst kurzgehalten werden kann.

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  • Gremlich, Pascal (2019): Erweiterung Alterszentrum Serata+. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ausgangslage: In nächster Nähe zum Pflegeheim Serata sollen auf dem Campus der Stiftung Gott hilft neue Alterswohnungen entstehen, wo in erster Linie Pensionierte ihr Zuhause finden, welche noch keine regelmässige Betreuung oder Pflege benötigen. Trotzdem muss eine Anbindung ans Pflegeheim und dadurch die Essensversorgung gewährleistet werden. Nebst den Alterswohnungen ist auf dem danebenliegenden Baufeld, welches über direkten Zugang zum Herzstück des Campus -dem Park- verfügt, ein öffentliches Café zu planen. Im Obergeschoss des Cafés werden Zimmer und Therapieräume vom Serata ausgelagert. Zur Aufgabe der Bachelorthesis gehören insbesondere auch Überlegungen zur Verbindung der drei Gebäude. Städtebauliche Idee/ Setzung: Das Projekt ergänzt das bestehende Alters- und Pflegeheim mit einem dreigeschossigen Erweiterungsbau. Die Alterswohnungen sind bewusst leicht abgesetzt vom Pflegeheim mit separatem Eingang. Durch die einheitliche Fassadengestaltung ist der Projektvorschlag trotz der Absetzung als gesamtheitliches Ensemble zu verstehen. Die Hierarchie im neu gegründeten Ensemble wird verändert. Neu wird als Verbindung zwischen den Gebäuden ein Platz aufgespannt, welcher als Begegnungszone funktionieren soll und die Bewohner zum verweilen anregt. Der Platz in Verbindung mit dem neuen Zugangsweg sorgt für eine klarere Ankunftssituation und führen die Besucher somit direkter zum Eingang. Eine neue Lobby verbindet den neuen und den bestehenden Teil ideal miteinander. Sorgt für eine klare Ankunft und verteilt die Besucher u den gewünschten Zimmern, Therapieräumen oder dem Café. Das neue Café öffnet sich mit einer Terrasse zum schönen Garten hin und vermittelt nun besser mit dem ganzen Campus. Fassade: Die Fassaden mit den erkerartigen Fenstern orientieren sich optisch am bestehenden Altersheim mit den ebenfalls markanten Erkerausbildungen. Sie gliedert sich klassisch in Sockel aus Betonfertigteilen, Mittelteil aus hinterlüftetet Putzträgerplatten, Lisenen aus Beton-Fertigelementen und dem Dachabschluss. Unterschiedliche Putzstrukturen an den Brüstungen und den Ausfachungen sorgen für ein spannendes Fassadenrelief. Die Putze sind alle in Erdtönen gehalten und passen sich somit in die Umgebung ein. Konstruktion: Die Gebäudestruktur basiert auf einer wirtschaftlichen Konstruktion mit Betondecken, tragenden Beton- /Backsteinwänden und Betonstützen. Die horizontale Aussteifung (Erdbeben) wird über die Treppenhaus-Kerne und Betonscheiben gewährleistet. Die Aussenwände sind mit präfabrizierten Holzelementen versehen und schützt und dämmt die Tragkonstruktion. Der aussenliegende Sonnenschutz verhindert eine sommerliche Überhitzung und das Kragdach schützt die hinterlüftete Holzfassade.

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  • Haller, David (2019): Füreinander I Miteinander. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Auf dem Campus leben sehr unterschiedliche Menschen zusammen. Der Campus- Spirit der Stiftung «Gott hilft» ist das Miteinander und Füreinander leben. Das Projekt soll diesen Spirit verstärken und widerspiegeln. Die Gebäude bilden zusammen mit der Serata ein neues Zentrum, welches sich zum Park öffnet. Die Serata Erweiterung leitet die Besucher, welche über den Parkweg von der östlichen Strasse her kommen, an der Fassade entlang zum Knotenpunkt. Durch den bestehenden Riegelbau wird das Serata-Gebäude vom Campus abgeschnitten. Mit der städtebaulichen Setzung soll eine Zugehörigkeit zum Campus-Areal entstehen. Des Weiteren wird die Hangkante gemäss Masterplan gestärkt und die Qualität des fliessenden Freiraums beibehalten. Durch die Verbindung im Erdgeschoss bilden die Gebäude eine Begegnungszone, bei der sich die unterschiedlichsten Menschen treffen. Das öffentliche Café grenzt an diese Begegnungszone und öffnet sich zum Park. Eine weitere Begegnungszone befindet sich im Aussenraum des Untergeschosses. Die Gemeinschaftsräume der Serata und der Alterswohnungen haben einen direkten Zugang zu diesem Aussenraum. Somit soll dieser aufgewertet und mehr genutzt werden. Neben der Stärkung des Spirits ermöglicht das Projekt eine logische und praktische Organisation. für eine klare Wegführung für Besucher und Bewohner befindet sich der Empfang direkt beim Eingang. Die Anrichteküche des Cafés ist mit dem Lift verbunden. Somit hat die Serata Küche einen kurzen und direkten Zugang über das UG. Im ersten Stock der Erweiterung befindet sich die neue Pflegeabteilung. Die Zimmer sind über einen Rundgang erschlossen und richten sich nach Norden und Süden aus. Am Eingang befindet sich das verglaste Büro der Pfleger und die Teeküche, welche sich zum Park richtet. Die Pflegeabteilung wurde so konzipiert, dass es auch als Demenzabteilung genutzt werden kann und verfügt über einen zweiten separaten Zugang. Die Pflegeabteilung ist so gestaltet, dass keine Spitalatmosphäre entsteht, sondern ein Wohlbefinden. Im zweiten Obergeschoss wird das Thema des Rundgangs weitergezogen. Im Zentrum befindet sich ein Atrium. Es soll die Naturverbundenheit widerspiegeln und dem Obergeschoss ruhe und ein angenehmes Klima verleihen. Über die Oberlichter im Atrium gelangt natürliches Licht in das Büro der Pflege und in die Bibliothek im Pflegeabteil. Auf der südlichen Seile befinden sich die Therapieräume, welche zum Park ausgerichtet sind und über eine Verglasung Bezug zum Atrium nehmen. Des Weiteren befindet sich das Facility Management im nördlichen Teil des Geschosses. Die Alterswohnungen richten sich gegen Westen aus und werden über ein zentrales Treppenhaus vom Knotenpunkt erschlossen. Es befinden sich jeweils zwei 3.5 Zimmer- und eine 2.5 Zimmerwohnung auf einem Stock über vier Geschosse. Der Ausdruck der Gebäude soll materialgerecht sein und In die Umgebung passen. Das Untergeschoss I Erdgeschoss sind in Sichtbeton als Sockel ausgebildet. Die darüber liegenden Geschosse bestehen aus einem verputzen Einsteinrnauerwerk. Die Fassade soll das Innere aussen zeigen.

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  • Kindschi, Gion Martin (2019): Lichtblick. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Entwurfsidee beinhaltet ein längliches Hauptvolumen, welches eine klare Abtrennung zwischen Campusgarten und Hauptstrasse bilden soll. Zur Verkehrsstrasse hin greift ein kleinerer Kubus in das Hauptvolumen und bildet die Eingangssituation. Durch eine Absetzung in der Gebäudehöhe soll eine respektvolle Annäherung an das bestehende Schulhaus gewährleistet werden. Die Absetzung in der horizontalen Ebene bildet vor dem Eingangsbereich eine Platzsituation von der die Wegführung zum Altersheim beginnt. Im Eingangsvolumen wird man von der Rezeption empfangen und kann über das Treppenhaus alle Etagen erreichen. Im Untergeschoss findet man die grossen Schulzimmer mit einem Aufenthaltsbereich für die Schüler, welche einen direkten Zugang zum Campusgarten haben. Weiter ist eine Bibliothek angedacht, welche zu Gruppenräumen unterteilt werden könnte. Im Hochparterre findet man Arbeitsplätze für die Lehrer sowie weitere Gruppenräume, welche für alle Etagen zugänglich sind. Im Dachgeschoss ist die Stiftungsverwaltung angedacht, mit Arbeitsplätzen, einem separaten Sitzungszimmer und einer grosszügigen Dachterrasse für einen zusätzlichen Bezug zum Campusgarten. Die Oberflächen der Schul- und Arbeitszimmer werden aus Beton und Fichtenholz gefertigt, Aufenthaltsbereiche, Korridore und Foyer werden hauptsächlich in Beton gehalten. In der Fassadengestaltung soll eine vertikale Einteilung der Fensterbänder dem etwas länglichen Gebäude ein Gestaltungselement in die Höhe geben und somit dem Gebäude eine gewisse Repräsentanz gewähren. Die Wandscheiben in der Fassade werden mit vorfabrizierten Betonelementen verkleidet, und die vertikalen Fensterbänder werden konventionell mit einer Holzkonstruktion ausgearbeitet und aussen mit Metall verkleidet. Die Tiefgarage nutzt die bestehende Zufahrt für deren Erschliessung. Am Kopfende der Garage sind die Werkräume und Lagerplätze für das Facility Management angeordnet. Ein privater Abstellbereich wird angedacht, um evtl. Personalfahrzeuge oder die PKW der Wohneinheiten unterzubringen.

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  • Loretz, Orlando (2019): Dotierkraftwerk Wehr Ferrera. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Dotierwasser des Wehrs Ferrera läuft heute ungenutzt durch die Anlage. Zur Regulierung des Mindestwassers ist im Wehrmittelpfeiler ein Schieber eingebaut, welcher elektrisch von der Hauptzentrale aus bedient werden kann. Im Rahmen der Bachelor-Thesis werden verschiedene Varianten für die Stromerzeugung mit dem Dotierwasser der Wehranlage Ferrera ausgearbeitet. Mit Hilfe einer Nutzwertanalyse wird die beste Variante bestimmt. Anschliessend erfolgt die hydraulische Berechnung sowie die Leistungsberechnung. Es werden die Kosten ermittelt und ein detailliertes Bauprogramm erstellt. Die Ergebnisse werden in einem Plansatz und einem technischen Bericht zusammengefasst.

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  • Mächler, Simeon (2019): #ensemble. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Entwurf verbindet vier präzis gesetzte Volumen mit drei Aussenplätzen zu einem Ensemble. Das ehemalige Wartheim, neu Soziale Fachstelle und das Ryhnerhus werden im Hofstadtrecht wieder aufgebaut. Ergänzt wird das Ganze durch zwei weitere Bauten, diese sind eine Kita und eine Gemeinschaftspraxis. Die Gemeinschaftspraxis und das neue Rhynerhus bilden einen Platz welcher als Ankunftsort dient. Über diesen Platz wird der «Innenhof» zwischen SoFa, Rhynerhus und Kita erschlossen. Der «Innenhof» wird durch eine Mauer vom Strassenraum getrennt und dient so als ruhiger Rückzugsort im Ensemble. Die zwei Baukörper im Westen der Parzelle ergänzen das Ganze. Zwischen diesen beiden Gebäuden ergibt sich die Sicht nach Westen (Rheinebene). Die Gebäudetypologie wurde so gewählt dass jeweils die Erschliessung in Richtung der Plätze orientiert ist und gegenüberliegend „nach aussen“ eine stark geöffnete Pfosten/Riegel Fassade entsteht. Die Parkierung wird über eine Tiefgarage unter der Gemeinschaftspraxis gelöst.

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  • Mühlestein, Samuel (2019): skeleton. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: ZIZERS: AUTOLÄRM HIER - VOGELZWITSCHERN DA: Das Projekt für eine Stiftungsverwaltung und Höhere Fachschule zwischen Strasse und Park versucht, diesen Umständen Rechnung zu tragen: Es werden zwei versetzte Volumen vorgeschlagen, in deren Schnittmenge die Erschliessung einen direkten Zugang von der Strasse zum Park hin ermöglicht. STÄDTEBAU: Das strassenseitige Volumen tritt durch seine Höhe prägnanter In Erscheinung. Es spannt einen Raum auf für die Bushaltestelle und soll als Adresse der Stiftung gelesen werden. Das parkseitige Volumen orientiert sich nach Westen mit einer längeren, niedrigeren Fassade und lässt eine Vielzahl an Benutzern die Qualitäten des Parks erleben. Während der nördliche Rücksprung die Arealzufahrt städtebaulich zu berücksichtigen versucht, wird der südliche Versatz mit einem Aussen-Aufenthalt bespielt. Zum bestehenden Schulhaus hin schlägt das Projekt einen Fussgänger-Arealzugang vor, der sich zum Park hin öffnet. STRUKTUR: Die privaten, geschlossenen Fassaden des Campus werden mit einem offenen Skelettbau ergänzt. Dabei bildet die «Wirbelsäule» das Rückgrat des Gebäudes: eine raumbildende Struktur für Erschliessung, Aussteifung und Nebennutzungen. Das Thema der versetzten Volumen setzt sich im Schnitt fort. Der Splitlevel-Grundriss nutzt den knappen Terrainunterschied und ermöglicht überhohe, grosszügige Räume. MATERIALISIERUNG: Vorfabrizierte Betonelemente in Jurakalk verleihen dem Gebäude einen warmen Ausdruck. Durch die Plastizität der Fassade entsteht ein Licht- und Schattenspiel, das durch unterschiedlich reflektierende Schalungstypen unterstrichen wird. Holzfenster bekräftigen die warme Materialität innen wie aussen. In den Korridoren und Aufenthaltsräumen bietet ein Terrazzo-Boden belebte Flächen und lange Lebensdauer; geölter Eichenparkett in Schulzimmern und Büros. Die Wandscheiben der «Wirbelsäule» sollen durch die sägerohe Brettchenschalung eine eindeutige Haptik erhalten und ihre Bedeutung materialisieren. ZUSATZAUFGABE TIEFGARAGE: Die abgeschnittene Wingertmauer wird verlängert. Sie begleitet Besucher auf das Areal und soll den Demenzgarten räumlich von der Zufahrt separieren. Dabei ermöglicht die Lage der Tiefgarage einen direkten unterirdischen Zugang ins Alterszentrurn.

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  • Neuländner, Roman (2019): Projekt "Hubertus". Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: "Ein Familienzentrum im Obstgarten" Das Projekt „Hubertus“ verbindet eine neue Beratungsstelle mit den dazugehörigen Time-Out Wohnungen mit dem bestehenden Stall. Durch das übernehmen der bestehenden Fluchten, integrieren sich die drei Gebäude in das übliche Ortsbild. Ein neues Dreierensemble in Zizers entsteht. Die Zusammensetzung und Positionierung der einzelnen Gebäude, wurde so gewählt, dass die Ortbaulichen Merkmale bestehend bleiben oder gar gestärkt werden. So bildet die neue Beratungsstelle wie bis anhin mit dem Visa Vis ein Portal, welches in südliche Richtung den Eingang ins Dorf Zizers kennzeichnet und in nördlicher Richtung die Stiftung mit der grossen Freifläche des Obstgartens ankündigt. Der Obstgarten selber, wird weitergeführt und verbreitet so innerhalb des gesamten Familienzentrums eine Atmosphäre von Natur, Vogelgezwitscher und Erholung. Die neue Kita entsteht im ehemaligen Stallteil. Im Untergeschoss erstreckt sich die Kita allerdings bis unter die Time-Out Wohnungen. So können im Stallteil die Eingriffe auf ein Minimum reduziert werden. So entsteht innerhalb der Kita eine Mischung zwischen alt und neu, zwischen Rückzugmöglichkeit und Gruppenräumen. Die Time-Out Wohnungen, welche in erster Linie für Patienten der Beratungsstelle angedacht sind, kommen im mittleren Gebäude im Ensemble zu liegen. Zwei Massive Wandscheiben, welche die Pfeilerstruktur des bestehenden Stalles weiterführen, fassen einen leichten, offenen Holzbau ein. Innerhalb des Holzbaus befinden sich pro Geschoss jeweils ein Gemeinschaftsraurn und drei Wohnungen in einer Schottenbauweise. Erschlossen werden die Schotten jeweils von einer Laube, welche zugleich auch intimere Aussenbereiche für die Wohnungen beinhaltet. Die Laube wird über die Jahre bewachsen werden und gliedert sich so in Ausdruck an den Obstgarten und die umgebenden Gebäude an. Die Beratungsstellen bilden das grösste Gebäude im Ensernble. Im Erdgeschoss befinden sich Büroräumlichkeiten, welche von den jeweiligen Beratungsteams genutzt werden können. Im ersten bzw. zweiten Obergeschoss befinden sich die jeweiligen Beratungsstellen, das Sofa und das Rhynerhuus. Die Beratungsstellen sind von den Räumlichkeiten identisch. Sie Verfügen jeweils über ein Warteraum, Aufenthaltsraum, Toiletten und zwei Gruppenräume. Im Ausdruck schliesst die Beratungsstelle das Ensemble ab indem es sich dem ortbaulichen Themen des Dorfes Zizers nähert und sich von dem Stallausdruck entfernt. Beispielhafte Elemente dafür sind z.B. die rasterartige Lochfassade oder das Satteldach mit Giebelfassade Richtung Strasse. „Hubertus“ steht in diesem Fall für viel Ruhe, einen schönen Obstgarten und unbegrenzte Möglichkeiten für klein und gross, Patient oder Dorfbewohner.

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  • Raffl, Ivan (2019): Vereinigung. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Auf der Nordseite des Gebietes der Stiftung Gott Hilft wird eine Tiefgarage erstellt. Die Tiefgarage deckt den ganzen Bedarf an Parkplätzen über das gesamte Areal. Dadurch entfallen die oberirdischen Parkplätze im nördlichen Teil und der bestehende kleine Demenzgarten kann über diese ganze Fläche vergrössert werden. Der Garten wird mit ortsvertrauten Bäumen und Sträuchern von der Umgebung mehrheitlich abgeschirmt, damit für die betroffenen, demenzleidenden Personen mehr Privatheit wie auch Anonymität entsteht. Die bestehende Scheue bei der Zufahrt zum Areal wird abgerissen. Das neue Schul- und Verwaltungsgebäude wird von der Kantonsstrasse zurückversetzt auf die ähnliche gleiche Flucht wie der bestehende Scheunenbau. Dies ist einerseits durch die bestehende Bushaltestelle bedingt und anderseits soll ein grosszügiges Trottoir wieder geschaffen werden. Der Zugang zum Gebäude erfolgt entlang dieser ostseitigen Fassade, welche durch ihre Gestaltung und den Einschnitt den Zugangspunkt bereits erahnen lässt. Zwischen dem bestehenden Gebäude und dem Neubau wir ein Platz aufgespannt, welcher als Auftakt einen qualitativ stimmigen Aufenthalts wie auch Pausenbereich schafft. Dieser findet seine Fortführung über eine Treppe hinunter auf das Parkniveau. Die Treppe lässt sich somit auch als Pausenbereich gebrauchen und ermöglicht eine direkte Verbindung von der Haltestelle zum Südseitigen Arealteil. Der Platz und die Verbindung über die Treppe erlaubt die am meisten frequentierte Zone (Hauptzufahrt/Kantonsstrasse) nicht weiter durch Personenansammlungen zu tangieren. Der südwestliche, kleiner Eingang ist als sekundärer Zugang gedacht, welcher hauptsächlich den Nutzern des untersten Geschosses dienen soll. Die beiden Zugänge im Unter- und Erdgeschoss werden mittels einer Schmutzschleuse im Windfangbereich gelöst. Durch die Schleuse hindurch kommt man in einen grosszügigen Vorraum, welcher auch als Aufenthalt im Innern des Gebäudes genutzt wird. Der Vorraum eignet sich sehr gut für eigene Veranstaltungen sowie für Fremdveranstaltungen. Hierbei kann das überhohe Schulzimmer optimal miteinbezogen werden. Weiter sind im Untergeschoss die WC Anlagen sowie ein Duschraum mit Invaliden-WC vorzufinden. Die Technikräume sowie die Eisspeichertankanlage sind ebenso praktisch und effizient im Untergeschoss platziert. Dieses Geschoss ist über eine Treppe und über einen rollsluhlgängigen Lift mit den oberen Geschossen erschlossen. Über die Treppe gelangt man direkt in das Foyer des Erdgeschosses. Im Foyer bieten Sitzplätze bequeme Aufenthaltsmöglichkeiten. Von diesem Foyerbereich aus sind das Sekretariat der Stiftung wie auch das Büro der Schulleitung direkt zugänglich. Weitere Schulungsräume sind über einen grosszügigen Korridor erreichbar. Das Treppenhaus ist mittels einer gegenläufigen Treppe gelöst und verbindet die oberen Geschosse des Gebäudes von beiden Seiten. was die Gehdistanzen verkürzt und eine gewisse Grosszügigkeit schafft. Der grosse Schulraum mit der Überhöhe oberhalb des im Untergeschoss liegenden Schulraums ist hier ab dem Treppenmittelpodest oder über den Lift erreichbar. Neben der Liftanlage befindet sich hier ebenso jeweils die Nasszellen. Im 1. Obergeschoss befinden sich die restlichen Schulungsräume sowie öffentliche Aufenthaltsräumlichkeiten. Im 2. Obergeschoss befinden sich die restlichen Verwaltungsräume des ganzen Gebäudes. Von Erdgeschoss bis in das 2. Obergeschoss, respektive Dachgeschoss gibt es eine den feuerpolizeilichen Anforderungen entsprechende, separate Feuerwehrtreppe. Das Dachoblicht wurde bewusst so gross gewählt, das es als Rauch- und Wärmeabzug RWA funktioniert.

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  • Röthlisberger, Michael (2019): HFS- und Verwaltungsgebäude. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Konzept und Städtebau: Das neue Verwaltungszentrum repräsentiert die Stiftung am Hauptzugang ihres Areals. Städtebaulich öffnet es sich vom Dorf her kommend und zeigt sich von Norden als klaren Abschluss der strassenflankierenden und ortstypischen Bauten. Der Fussabdruck des Gebäudes bildet somit nicht nur den Stiftungseingang, sondern zugleich den Auftakt des ganzen Ortes. Der entstehende Raum bildet einen lebendigen Ort zwischen Verwaltung, Hochschule, Bushaltestelle, Coop und Kantonsstrasse und gibt diesem den nötigen Platz zum verweilen. Zum Stiftungspark hin nimmt das Gebäude die Fluchten des bestehenden Schulgebäudes auf und nimmt sich so in der Wichtigkeit zurück. Das Volumen selber verstärkt mit dem Verwaltungsteil auch in der Höhe den Kopfbaucharakter. Über das zurückgestufte Flachdach erhält das Volumen einen dezenten Abschluss der sich in der Ausformulierung jedoch an der Formsprache der umliegenden Bauten orientiert. Die Struktur des Gebäudes ist dreigeteilt. Der mittlere Teil orientiert sich dem Hang entlang als vertikale Erschliessung und schafft eine durchlässige Verbindung zwischen Strassen- und Parkniveau. Die beiden angegliederten Hauptvolumen sind unterteilt in ein längliches Schulgebäude und dem darüber hinausragenden Verwaltungsbau. Der massive Sockel vereint die Volumen sowie auch die Nutzungseinheiten. Das aus dem Sockel emporsteigende massive Treppenhaus leitet den Betrachter wegweisend durch die grosse Gebäudestruktur. Die Struktur des Holzbaus orientiert sich ebenso vermittelnd zwischen öffentlichem Platz und der ruhigen Parkanlage. Die tragende Struktur des Holzskelettbaus wird vielseitig eingesetzt. Sie unterteilt den Grundriss in eine klare und einfache Anordnung, bietet Platz für vertikale Steigzonen, verschafft Stauräume und ermöglicht durch die Tiefe ihrer Stützen ein Licht- und Schattenspiel. Statik und Konstruktion: Der Holzskelettbau wird über drei tragend ausgebildete Achsen über das Sockelgeschoss ans Erdreich abgeleitet. Die Spannweiten werden in einem Raster von 135cm von Brettschichtholzträgem überspannt. Die Geschossdecken sind als Holzbetonverbunddecken ausgebildet, um bestmögliche ökonomische Dimensionen und bauphysikalische Werte zu erreichen. Der betonierte Treppenhauskern steift das Gebäude aus. Das klare Raster der Tragstruktur zeichnet sich auch in der Fassade ab. Die Kombination aus einer horizontalen Lärchenschalung, den nutzergerecht unterteilten Holzfenstern und den vertikalen Stützenverkleidungen geben der konstruktiv entkoppelten Fassade ihre schlichte Erscheinung. Der mittlere Erschliessungsteil spiegelt sich in der Fassade ab und gliedert sie in ihre Nutzungseinheiten. Haustechnikkonzept: Das Gebäude soll durch eine Erdsonden-Wärmepumpe beheizt werden, welche durch eine Komfortlüftung ergänzt wird. Der Technikraum wird aus brandschutztechnischen Gründen voneinander getrennt, sind aber mittig im Untergeschoss angeordnet, um möglichst kurze Wege einhalten zu können. Durch die Lagerräume im UG lassen sich die Leitungen und Rohre gut in die jeweiligen Gebäudebereiche verteilen. Zwischen den am Gang platzierten Stützen können die Rohre unauffällig die verschiedenen Geschosse und Zimmer erreichen. Die Hauptnutzräume werden so durch eine Quelllüftung versorgt, wobei die Zuluft zentral in die Räume geströmt wird. Die Abluft wird über die Aussenwände rückgeführt um eine Wärmerückgewinnung zu erzielen.

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  • Sem, Reto (2019): Narnia. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: KONZEPT STÄDTEBAU: Mein Projekt besteht aus drei neuen Volumen. Der Kopfbau, in welchem die Beratungsstellen, das Gewerbe und Wohnungen untergebracht sind, dient als Gegenpol zum Schulhaus. Er fasst den Obstgarten ein und markiert mit seiner markanten Präsenz den Anfang/ das Ende des Stiftungsareals. Der Längsbau, der als Weiterfolge der Wohnbauten beim Schulheim platziert wurde, enthält die Timeout Wohnungen. Er ist vom Volumen her ähnlich wie die des Schulheimes, jedoch bewusst leicht anders gesetzt. Dies hat zur Folge, dass es zum Ensamble vorne dazugehört und das Schulheimareal abgrenzt. Der Querbau, in welchem die Kindertagesstätte und ein Eventraum untergebracht sind, nimmt den Terrainsprung auf und fasst die beiden entstandenen Plätze ein. Unter dem grossen Platz entsteht eine Tiefgaragc mit 22 Parkplätzen. Diese macht es möglich, einen ebenen Platz zu gestalten und erhöht durch den Terrainsprung die Privatsphäre für die dahinterliegenden Wohnbauten. GRUNDRISSKONZEPT: Der Kopfbau soll möglichst flexible Grundrisse aufweisen, so dass man je nach Bedarf die Stockwerke für die verschiedenen Nutzungen wie Wohnungen/ Gewerbe/ Beratungsstelle/ Arztpraxis in verschiedenen Grössen umstrukturieren kann. GRUNDRISSIDEE: - Gehen durch den Schrank: Die Idee durch einen Schrank in einen anderen Raum zu gehen hat einen ganz besonderen Reiz. Einen Raum auf diese Weise zu betreten, verleiht ihm eine ganz besondere Privatsphäre und da die Raumabtrennung mit Schrankelementen gestaltet ist, sind sie sehr flexibel. - Freie Blickbezüge zum Aussenraum: Da der Perimeter an einem sehr schönen Ort am Rande von Zizers gelegen ist und schöne Ausblicke in die Natur bietet, sind die Grundrisse so konzipiert, dass man immer einen Bezug zum Aussenraum hat. -Laufen an der Fassade: Dass die Fassade möglichst freigespielt wird ist ein uraltes Thema. das bereits in alten Tempelanlagen angewendet wurde. Der Weg, den man so ins Gebäude zurücklegt, wird sehr facettenreich, interessant und unterstützt die freien Blickbezüge zum Aussenraum. TRAGWERK UND KONSTRUKTION: Wie oben bereits erwähnt, soll der Kopfbau möglichst flexible Grundrisse aufweisen. Aus diesem Grund sind nur die Aussenwände, die aus einem Einsteinmauerwerk bestehen und der massive Erschliessungskern in der Mitte tragend. (schwarz dargestellt) Die flexiblen Leichtbauwände, die keine tragende Funktion aufweisen, sind in den Plänen grau dargestellt. Sie stehen auf dem Unterlagsboden, damit bei einer späteren Umnutzung so wenig Aufwand wie möglich entsteht. Die restlichen Raumabtrennungen sind mit Schrankfronten gestaltet. HAUSTECHNIK: Um die Flexibilität auch bei der Haustechnik zu gewährleisten, sind die Steigzonen sowie die Nasszellen am massiven Kern angedockt. Das Gebäude wird anhand einer Bodenheizung temperiert. Diese hat den Vorteil, dass sie in den Unterlagsboden eingelegt ist und somit die Leichtbauwände nicht tangiert. Die elektrischen Installationen werden in einer abgehängten Decke eingezogen und über einen Bodenkanal an der Aussenwand in die jeweiligen Räurne verteilt Dies hat zum Vorteil, dass man jederzeit zu den Leitungen dazukomrnt und sie ergänzen oder versetzen kann. Dazu dient die abgehängte Decke ebenso, um eine Schallübertragung zwischen zwei Parteien einzudämmen.

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  • Spörri, Christof (2019): salvare. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Projekt «salvare» schützt und bewahrt das eng bebaute Zweierensemble mit Rhynerhus und Stall an der Hauptstrasse in Zizers. Hinzu gesellt sich ein von der Strasse zurückversetztes Neubauvolumen, welches sich in der Setzung an den Gruppenhäusern und dem Haus Marin orientiert sowie den Raum zum Obstgarten abschliesst. Der Stall und das Rhynerhus bilden gegen die Mauer zur Strasse einen Vorplatz. Durch kleine Eingriffe entsteht ein idealer Ersatzort für den jetzt als Marktplatz genutzten Bereich bei der Bushaltestelle weiter nördlich. Der Aussenplatz wird im Innern des Stalls, unter dem freigestellten Sparrendach, als ein kalter Mehrzweckraum fortgesetzt. Der leergeräumte Platz, welcher sich im südlichen Teil des Campusareals der Stiftung Gott hilft befindet, setzt einen angemessenen Ankunftsort. Der bestehende Erschliessungsanbau beim Rhynerhus wird ersetzt. Der neue Anbau mit ebenerdiger Treppen- und Aufzugserschliessung erfüllt die behindertengerechten Anforderungen und hält die vom Hofstattrecht gesetzlichen Abständen sowie Höhen ein. Die innere Struktur im Gebäude wird kaum verändert. Durch kleine Eingriffe fügen sich die geforderten Raumgrössen für die Beratungsstelle Rhynerhus auf zwei Geschossen ein. Die mit Holztäfern und Ofen ausgestatteten Stuben bleiben erhalten. Das Dachgeschoss behält die Wohnung, welche als Timeoutwohnung genutzt werden kann. Ein Gewinn ist auf jedem Geschoss ein grosszügiger Vorraum, welcher durch das offene und kalte Treppenhaus zudem belichtet wird. Das Neubauvolumen beherbergt die Kindertagesstätte und die Sozialfachstelle. Die Eingänge auf unterschiedlichen Geschossen differenziert die voneinander unabhängigen Betriebe. Ein zur Längsrichtung des Gebäudes ausgerichteter Erschliessungskern organisiert die beiden Nutzungen. Dank einem diagonal übereinander angeordneten Raumkonzept profitieren Kita und Sofa vom Obstgarten, der sonnigen Südwestausrichtung und der Strasse. Gegen das ansteigende Gelände zum Obstgarten wurde am nordöstlichen Teil des Gebäudes ein Zwischengeschoss erzeugt. Auf den Geschossen gibt es unterschiedliche Niveaus und Raumhöhen, welche auch in der Fassade ablesbar sind. Die Aussenwege führen vom Strassenniveau entweder direkt über die Treppe oder um den Stall herum auf die untere Ebene und von dort weiter über den Fussweg zur Serata. Der Neubau bildet mit dem Bestand einen adäquaten Aussenspielraum für die Kita, welcher über eine Aussentreppe mit dem Stall verbunden ist. Der Hybridbau nutzt die Vorteile der Baumaterialien Holz und Beton. Um den statisch wirkenden Betonkern stapeln sich die Decken und Wände der massiven Holz100 Elemente. Das ökologische Bauwerk wird durch eine vollflächige PV-Anlage auf den Ost-West ausgerichteten Dachflächen betrieben. Das Ziel ist ein autarker Bau, der sogar noch das Rhynerhus und den Stall energetisch über die unterirdische Verbindung betreiben könnte. Das Projekt «salvare» ist die alternative zur Gesamtüberbauung. Mit nur einem neu gesetzten Volumen, das sich noch in die Grube des abgebrochenen Wartheims eingliedert, ist es eine Lösung mit geringer Erdbewegung. Der Umbau und Neubau könnte in einzelnen Etappen erfolgen und würde so den Betrieb der jetzigen Beratungsstellen im Rhynerhus aufrechterhalten. Das Projekt lässt an der Hauptstrasse in Zizers ein ortstypisches und identitätsstiftendes Gebäude weiterhin bestehen. Die Fläche unterhalb des Wegs zum Rheinufer bleibt komplett frei und lässt der künftigen Bebauung für barrierefreies Wohnen alle Türen offen.

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  • Strässle, Noëmi (2019): RhB Tunnel Fideris – Vorprojekt. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Eigentümer und Betreiber der Strassen- und Bahntrassen haben entschieden, im Abschnitt Jenaz/ Fideris bis Küblis/ Dalvazza die Lokal- und Nationalstrasse separat auszubauen. Das neue RhB-Trasse soll aufgrund der engen Platzverhältnisse im Tal in einem Tunnel realisiert werden. Auf der heutigen RhB-Strecke im Projektperimeter existieren Radien, die nur mit einer Geschwindigkeit von V = 45 km/h befahren werden können. Ausserdem werden die RhB-Linie, wie auch die Nationalstrasse A28 im Bereich des Arieschbaches stark durch Hochwasser gefährdet. Diese Arbeit befasst sich mit der Planung des Tunnel Fideris für die RhB-Strecke und der Optimierung der neuen Linienführung für eine höhere Geschwindigkeit und den Hochwasserschutz. Im Variantenstudium wurden fünf Varianten ausgearbeitet und anhand bestimmter Kriterien miteinander verglichen. Die Varianten wurden anhand der Geologie mit unterschiedlichen Vortriebsmöglichkeiten betrachtet. Als Bestvariante wurde die «Variante 1.1 – Fels» gewählt. Das RhB-Trasse verläuft nach dem Anschlussbereich West über 292.13 m auf offener Strecke und mündet anschliessend im 1355.36 m langen Neubautunnel Fideris. Der Tunnel besitzt eine durchgehende Steigung von 3.63 %. Ab dem Portal Ost schliesst die offene Strecke nach 605.26 m im Anschlussbereich Ost an. Für den RhB-Tunnel Fideris ist ein einseitiger Angriff vorgesehen. Der Tunnel wird von der Seite Jenaz / Fideris (West) steigend im Sprengvortrieb erstellt. Nach dem Portal West wird über ca. 160 m Lockergestein erwartet. In diesem Bereich erfolgt der Vortrieb durch maschinenunterstützten Vortrieb im Lockergestein (MUL) im Schutze eines Rohrschirms. Dasselbe gilt im Bereich Portal Ost auf einer Strecke von ca. 155 m. Da der Grossteil der Tunnelanlage unterhalb des Grundwasserspiegels liegt, ist durchgehend ein zweischaliger Ausbau mit einer Vollabdichtung vorgesehen. In der Tunnelmitte befindet sich ein Sicherheitsstollen. Er wird als Stichstollen ausgebaut und besitzt eine Länge von 161.38 m. Die Gesamtbauzeit des Projekts von Baubeginn bis Inbetriebnahme beträgt 39 Monate. Die Rohbaukosten für den Neubau des RhB Tunnel Fideris wird auf exkl. MWST CHF 56.388 Mio. geschätzt (Kostengenauigkeit +/- 30 %).

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  • Tavasci, Luca (2019): Ova Chamuera – Renaturierung und Hochwasserschutz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Chamuerabach wurde gegen Ende des 19. Jahrhundert durch bauliche Eingriffe begradigt und mit Talsperren im Einzugsgebiet gegen das Hochwasser gesichert. Diese Eingriffe waren damals gängig und Stand der Technik. Die Eingriffe zeigten Wirkung, in den Jahren nach den flussbaulichen Massnahmen wurden in La Punt Chamues-ch keine Hochwasserschäden mehr verzeichnet. Die Vorgabe für die vorliegende Arbeit war erstens eine umfangreiche flussbauliche Situationsanalyse des Chamuerabaches und dessen Wildbachkegels durchzuführen. Die bestehenden (öko-)morphologischen Defizite und die Durchflussdefizite wurden erkannt und ausgewiesen.

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  • Tosio, Fabio (2019): Erweiterung Alterszentrum Serata. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: ENTWURFSIDEE UND STÄDTEBAULICHER ANSATZ: Die Schaffung von Montessori Umgebungen ist nicht nur bei der Behandlung von Demenz ein innovativer Ansatz, sondern auch bei der Pflege von weiteren altersbedingten Krankheitsbildern. Ziel des Ansatzes ist "Hilf mir, es alleine zu machen". Das bedeutet, dass alle Bewohner und Besucher sich im Gebäude orientieren können, ohne verwirrt zu sein oder sich zu verlieren. Montessori-Umgebungen unterstützten Personen mit motorischen und visuellen Defiziten und Gedächtnisverlust bei der Bewältigung verschiedener Probleme. Die für die Verwaltung der Umgebungen verwendeten Techniken ermöglichen es den Menschen, an alltäglichen Aktivitäten teilzunehmen. Das förderliche Umfeld des Montessori Ansatzes ermöglicht den Bewohnern, ihrem Tag Sinn und Zweck zu geben In meinem Entwurf stütze ich mich auf das Konzept Montessori. Einfache Wege und klar erschlossene Gemeinschaftsräume stehen in Vordergrund. Die gut strukturierten täglichen Abläufe sind nicht nur auf die Stationen, sondern auch in den Räumlichkeiten des ganzen Gebäudes und zwischen den Stockwerken konzipiert. Die zwei neu geplanten Volumen werden mit der bestehenden Altersheim "Serata" ein Ensemble schaffen, das auf dem Perimeter durch zwei Hauptbewegungen visuell voneinander getrennt werden. Die erste Bewegung bietet eine direkte Verbindung zwischen dem bestehenden Altersheim und dem Park. Die zweite Hauptbewegung hilft dem Besucher, der sich zum ersten Mal auf dem Campus befindet, sich auf dem Areal zu orientieren und Auskunft zu finden. Die drei funktionell voneinander getrennten Gebäuden werden durch ein filigranes Zwischenvolumen verbunden. Dieses Verbindungsstück soll als Herz oder als Zentrum des ganzen Ensembles betrachtet werden. Das Verbindungsstück dient als geschützte Verknüpfung mit der bestehenden Altersheim Serata. Das Altersheim und die Alterswohnungen stellen die Erweiterung der Serata dar. Die Positionierung der Alterswohnungen und der Verzicht auf den bestehenden Weg südlich des Gebäudes, helfen dem Besucher sich leicht zu orientieren und damit wird die Adressierung auf dem Campus nun deutlich und klar. Ein filigraner und durchsichtiger Eingangsbereich ermöglicht dem Besucher den Durchblick in die schöne Landschaft und lenkt ihn in diese Richtung.

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  • Ulmann, Daniel (2019): SURVESTA. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: PRO.JEKTBESCHRIEB: Das bestehende Pflegeheim ist an seine Grenzen gestossen und muss erweitert werden. Eine neue Pflegeabteilung wird benötigt und auch grössere Therapieräume sind gewünscht. Im gleichen Schritt soll ein öffentliches Café entstehen und neue Alterswohnungen erbaut werden. Die projektierten Gebäude bilden zusammen mit der Serata ein Ensemble, welches durch einen gemeinsamen Verbindungsbau erschlossen wird. Dieser einstöckige Verbindungsbau ist gleichzeitig Empfang und Ankunftsort, von hier werden die Besucher zu den Pflegeabteilungen oder Alterswohnungen weitergeleitet. Die Nord-Süd-Achse über den ganzen Campus wird nicht mehr vom heutigen Bau unterbrochen, sondern verläuft durch den Empfang bis in die Serata. Im länglichen Gebäude im Osten befindet sich das öffentliche Café im Erdgeschoss. Fenster zu allen Seiten ermöglichen einen Rundumblick. Die Front im Süden ist komplett verglast und bietet einen wunderbaren Blick in den grünen Garten. Die Arkaden ermöglichen den Gästen, sich auch an regnerischen Tagen im Aussenbereich aufzuhalten. Das erste Obergeschoss beinhaltet die neue Pflegeabteilung mit allen benötigten Funktionsräumen. Die Pflegezimmer sind mit eigenen Nasszellen ausgestattet und die durchlaufende Balkonschicht soll die pflegebedürftigen nach draussen locken. Im Zweiten und somit obersten Geschoss ist das Facility Management angesiedelt, sowie die Atelier und Therapieräume. Die Balkonschicht ist auch hier vorhanden, im Osten befindet sich eine grosse, gedeckte Terrasse. Hier kann die Therapie oder die Turnstunden an der frischen Luft erfolgen, oder auch Feste gefeiert werden. Das Gebäude westlich soll als Alterswohnungen ausgeführt werden. Im Untergeschoss und Erdgeschoss mit jeweils zwei, in den drei Obergeschossen mit jeweils drei Wohnungen. Die 2,5 und 3,5 Zimmer-Wohnungen können auch mit zusätzlicher Betreuung gemietet werden. Die Wohnungen sind über Eck angeordnet und bieten eine wunderbare Aussicht. Um die Aktivität und den Zusammenhalt der Bewohner zu stärken, ist im Erdgeschoss ein Atelier geplant. Hier kann einer kreativen Tätigkeit nachgegangen werden oder gemeinsame Veranstaltungen stattfinden. Im Untergeschoss sind alle drei Gebäude miteinander verbunden, dadurch können Synergien genutzt werden. Die Waschküche wird erweitert und hat neu genug Kapazität für alle Gebäude. MATERIALISlERUNG: Der Verbindungsbau, das Erdgeschoss mit dem Café, sowie die Sockelbereiche sind in Sichtbeton ausgeführt. Der Beton ist eingefärbt und erhält eine helle Oberfläche. Dadurch soll die Verbindung zwischen dem massiv wirkenden, hellen Bestandesbau und den Neubauten gestärkt werden. Auf dem Sockel steht der Holzbau. Die Decken werden in der Fassade durch horizontale Bänder angedeutet. eingefasst von Metallbändern verlaufen die grau lasierten 3-Schichtplatten um das ganze Gebäude. Zwischen den Bändern wird eine vertikale Holzschalung angebracht. Die Bretter sind in einem leichten Grünton lasiert. Für einen Farbtupfer in den Fassaden sorgen die Senkrechtmarkisen mit rötlichen Stoff. Im Inneren sind die tragenden Wände und die Treppenhäuser in Sichtbeton mit Brettstruktur geschalt. Die übrigen Wände sind mit einem feinen Abrieb versehen und erhellen den Raum zusätzlich. Die Decken sind ebenfalls in Sichtbeton mit einer weissen Lasierung. Um die Räume behaglich und gemütlich zu gestalten, wird ein Eichenparkett in allen Wohnungen und in den Pflegezimmern verlegt. Die Verkehrsflächen und Aufenthaltsräume im Pflegeheim sind mit einem geschliffenen Unterlagsboden ausgeführt, dies um die stark frequentierten Flächen robuster und dauerhafter zu machen.

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  • Wyss, Simon (2019): HFS- und Verwaltungsgebäude. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Städtebau: Der Winkelbau des Schulhauses bildet den Abschluss des Schulheimgebiets. Indem der Neubau an das Schulhaus andockt, verstärkt er den Abschluss, und generiert gleichzeitig einen Ankunftsplatz. Das Volumen besteht aus drei Teilen. Den ersten bildet die vorangestellte, einstöckige "Filterschicht', die als Übergang zwischen innen und aussen fungiert, und die Besucher aufnimmt und verteilt. Sie ist der einzige Teil des Neubaus, der an das Schulhaus andockt. Dank dieser Verbindung kann der nordseitige Eingang des Schulhauses aufgehoben werden. Hinter der Filterschicht befinden sich als zweiter Teil die Nutzungen. Als dritter Teil wird nordseitig ein Attika aufgesetzt, welches als Gegenstück der markanten Westfassade des Schulhauses fungiert. Nutzungen / Grundriss: Im Erdgeschoss befindet sich die Verwaltung, im 1. Obergeschoss die Schulräume und im 1. Untergeschoss die Räumlichkeiten für die Lehrkräfte sowie ein Aufenthaltsraum. Im Attika ist eine kleine Bibliothek mit Gruppentischen vorgesehen, welche einen direkten Zugang zur grossen Dachterrasse hat. Im 2. Untergeschoss befinden sich Technik, Lagerräume sowie die Garderoben. Der Grundriss ist nach einem Raster aufgeteilt. Dank der stützenfreien Konstruktion kann der Grundriss völlig frei aufgeteilt werden. Lediglich das Treppenhaus und der Lift sind fix. Von den Aufenthaltsräumen im 1. Untergeschoss kann man ebenerdig nach draussen und in den Park gelangen. Dort befindet sich ein kleines Amphitheater, wo man verweilen oder auch Mal eine Schulstunde abhalten kann. Auf der Strasse zwischen Gebäude und Park zeigen in den Asphalt eingelassene Querstreifen aus Beton den Autofahrern und Autofahrerinnen an, dass sich hier ein Fussgängerübergang befindet. Materialisierung: Die Fassade ist mit vorfabrizierten Betonelementen verkleidet. Die horizontalen springen jeweils etwas weiter vor als die vertikalen, was an einen Fries erinnern soll, wie man ihn bei einigen Häusern auf dem Campus finden kann. Bei den Fenstern handelt es sich um Holz-Metallfenster, aussen mit gelb-golden eloxiertem Aluminiumblech, innen mit sichtbarem Eichenholz. Um die Offenheit der Filterschicht zu betonen, sind dort vollflächig verglaste Fenster vorgesehen. Der hinten angestellte Riegel mit den Nutzungen soll eine etwas geschlossenere Fassade aufweisen, weswegen die Fenster dort geschlossene Lüftungsflügel erhalten, welche mit einem davor montierten Lochblech als Absturzsicherung versehen sind. lm Innenraum dominiert Beton und Eichenholz. Der Beton der Stützen und Decken wird sichtbar gelassen. Sämtliche Schreinerarbeiten werden aus Eichenholz erstellt. Innenwände wie bei den Toiletten sind mit einem Glattstrich verputzt. Beim Bodenbelag handelt es sich um einen geschliffenen Zement Unterlagsboden. Haustechnik: Die Haustechnik soll so einfach wie möglich gehalten werden. Auf eine Zentrale Lüftungsanlage wird verzichtet, es wird jedoch eine automatische Fensterlüftung vorgesehen. Geheizt wird über die Bodenheizung mittels einer Erdsondenwärmepumpe. Im 2. Untergeschoss ist auch ein grosser Raum für die Technik vorgesehen, der Platz reicht aus, um dort die Technik weiterer Gebäude des Campus unter zu bringen. Statik: Das gesamte Gebäude ist nach einem Raster aufgebaut, welcher sich auch in der Fassade widerspiegelt. Auf der Ebene der Fassade befinden sich die Stützen, welche die Lasten der Decken abtragen. Die Stützen sind vorfabrizierte Betonelemente, welche quer zum Gebäude mit Unterzügen verbunden werden, die zusammen mit der Decke vor Ort betoniert werden. Dank dieser Konstruktion ist die gesamte Fläche stützenfrei, was eine freie Einteilung des Grundrisses ermöglicht. Der einfache Raster erlaubt es, das Gebäude zu einem späteren Zeitpunkt zu erweitern, zum Beispiel wenn das bestehende Schulhaus einmal ersetzt werden muss.

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  • Zähringer, Kai (2019): Spielstrasse. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Spielstrasse wird städtebaulich durch das neue Gebäudeensemble vollendet indem es den räumlichen Abschluss in Richtung Süden definiert. Es bildet sich ein Ort, der durch seine viele Nutzungen vor allem durch Kinder sehr belebt ist. Der Obstgarten und die verschiedenen Abschlüsse wie Mauern, Gebäude. Nebenbauten und der in Richtung Westen entstehenden Hangkante machen den Ort abwechslungsreich und qualitativ sehr ansprechend. Die Verlegung der wichtigen Nord-Südachse verstärkt den Zusammenhalt des Areals. Am südöstlichen Ende des Stiftungs-Areals bilden zwei Gebäude einen kleinen öffentlicheren Platz, der zugleich als zweiter Eingang auf das Areal dient. Die drei neuen Volumen sind je einer Nutzung zugeordnet. Die Grösse der Volumen orientiert sich an der bestehenden umliegenden Struktur. Das Gebäude an der Strasse ist im Hofstadtrecht erstellt und erhält so das ursprüngliche steile Satteldach. Die weiteren Volumen sind mit ökonomisch bevorteilten flach geneigten Satteldächern erstellt, die sich aus der inneren Struktur ergeben. Mit dem neuen Nebenbau der Kita verzahnt sich das Ensemble mit der bestehenden Arealstruktur. Alle drei Volumen orientieren sich am Hang und nehmen dessen Verlauf auf. Die Eingänge der Beratungsstelle sowie der Kita sind vom Platz an der Strasse erschlossen und öffnen sich so auch Menschen, die nicht eine direkte Bindung zur Stiftung suchen. Tritt man durch die Gebäudeverengung in die Spielstrasse erlebt der Betrachter das lebendige Gefüge und spürt den gemeinschaftlichen Gedanken der Stifttung. In der zweiten Häuserreihe stehen die Wohnbauten stirnseitig zur Spielstrasse. Die neuen Timeout-Wohnungen bilden den Abschluss dieser Aufreihung. Die historischen Mauern werden im Projekt durch Sichtbetonbetonmauern weitergeführt und fassen das Areal neu komplett ein. Die Sockelgeschosse nehmen diese Materialisierung auf und binden so alle neuen Volumen zu einer l:inheit zusammen. Die Beratungsstelle im Hofstadtrecht ist in Massivbauweise erstellt. Der Grundriss orientiert sich an einer alten, in der Herrschaft typischen, dreiteiligen Typologie. Die vertikale Erschliessung befindet sich in der Mitte und ist möglichst kompakt. Die Beratungsräume sind Geschossweise organisiert. Das Dachgeschoss ist offener gestaltet und dient als Co-Working-Space dem ganzen Areal. Diese Nutzung belebt das Gebäude und gibt dem Patienten eine urbane Anonymität. Die Kita ordnet sich am Platz als Holzbau der Beratungsstelle unter. Sie dient zwei Spielgruppen, die je ein Geschoss für sich haben. Im Untergeschoss kommen alle Kinder zusammen und machen sich bereit für die Spielzeit im Garten. Die zur Spielstrasse ausgerichtete Strukturschicht wird zur Ankunft, Erschliessung, Begegnung und als erweiterbaren Aussenraum genutzt. Die Timeout-Wohnungen sind im länglichen Gebäude untergebracht. Die Erschliessung funktioniert über den grosszügigen, im Dämmperimeter befindenden, Laubengang. Dieser Raum funktioniert als Begegnungs- und gemeinschaftlicher Aufenthaltsraum. In der weiteren Strukturschicht befinden sich alle Nasszellen und Küchen der eineinhalb Zimmerwohnungen. Auf der Südseile des Gebäudes sind die Wohnräume angeordnet.

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  • 2018

  • Angerer, Dean (2018): Berechnung Fachwerk inkl. Nachgiebigkeit in Knoten. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die folgende Bachelorthesis gibt einen Einblick in die Berechnung von Fachwerkträgern unter der Berücksichtigung der Verbindungsmittelnachgiebigkeit. Es wurden unterschiedliche Träger für eine Turnhallendecke konzipiert und miteinander verglichen. Anhand der vorbemessenen Varianten konnte ein Vergleich zwischen der vereinfachten Berechnung mit gelenkigen Knoten und der genauen Berechnung mit nachgiebigen Knoten gemacht werden. Die Auswertungen haben ergeben, dass bei Anwendung der genauen Berechnungsmethode die Fachwerkträger effizienter dimensioniert werden können. Für die eruierte Optimalvariante wurde ein passendes Excel-Berechnungsprogramm zur Vorbemessung eines Dreieckträgers für Satteldächer erstellt.

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  • Balmer, Linda (2018): Neubau RhB Steinschlaggalerie in Trin. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Halbgalerie Trin an der Linie Rheichenau-Tamins der Rhätischen Bahn befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand. Zudem löst sich aus der dahinterliegenden Geröllhalde immer wieder Material, welches sich hinter der Halbgalerie ablagert. Daher soll diese mittelfristig durch eine Vollgalerie ersetzt werden. Im Rahmen der Bachelorthesis werden Varianten für die neue Steinschlaggalerie erarbeitet. Ein zentraler Entwurfsbestandteil ist der parallel zum Gleis verlaufende Weg. Dieser soll im Bereich der Galerie ebenfalls vor Steinschlag geschützt werden. Die Bestvariante wird für die vorhandenen Einwirkungen auf Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit bemessen. Weiter werden die Kosten für den Neubau der Steinschlaggalerie ermittelt und ein Bauprogramm erstellt. Die Ergebnisse werden in einem Technischen Bericht und den Konstruktionsplänen zusammengefasst.

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  • Baumgartner, Lukas (2018): Meisterschmiede, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Eine Tagungsstätte für Meisterklassen und Geschäftsleitungen Im 18. und 19. Jahrhundert war Schloss Schauenstein im Besitz der Familie von Planta. Damals war darin ein Erziehungsheim und später ein Internatsbetrieb untergebracht. 1941 ging es durch Verkauf von der Familie von Planta an Rudolf Schoeller über, später an die Emser Werke und schliesslich an die Heinrich Schwendener-Stiftung. In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wirkte im Schloss Schauenstein der berühmte Sprachwissenschaftler Robert von Planta, der Begründer des Dicziunari Rumantsch Grischun und der Bündner Namen- und Dialektforschung. Er entfaltete von hier aus eine umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeit. Hier tauschten Intellektuelle und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen ihr Wissen aus. Von 1998 bis 2004 war hier das "Zentrum für Innovatives Lernen Schmid" untergebracht, das Aus- und Fortbildungskurse für Erwachsene anbot und eine private Tagesschule für Kinder führte. Schloss Schauenstein war also während langer Perioden seiner Geschichte ein Ort der Bildung, der Ausbildung und Erziehung sowie des wissenschaftlichen Austausches. Im Domleschg (in Thusis, Tomils, Scharans, Paspels) finden seit 1978 alljährlich die Domleschger Sommerkonzerte statt. Die neue Nutzung des Stalles knüpft an diesen ursprünglichen Bildungs- und Begegnungsgedanken an. Es soll eine Tagungs- und Begegnungsstätte entstehen. Darin finden im Zusammenhang mit den Sommerkonzerten in kleinen Gruppen Meisterklassen für junge Musiker statt. Für diese werden auch einfache und günstige Unterkünfte angeboten. Es können auch Kurse für Kleingruppen in anderen Fachgebieten stattfinden. Um Synergien mit dem bestehenden Hotel für höhere Ansprüche zu nutzen, können auch kleinere Gruppen von Geschäftsleitungen die Anlage für Tagungen und Seminare im intimen Rahmen nutzen. Der neue «Stall» ist nutzungsflexibel. Er hat einen privaten und einen öffentlichen Teil, die durch zwei Türen von einander getrennt werden können. Der private Teil umfasst den Probe-/Seminarraum sowie die Unterkünfte für die Kursteilnehmer. Er wird über die alte Rampe erschlossen. Im öffentlichen Teil befindet sich ein multifunktionaler Saal mit einem Foyerbereich, der über den Vorplatz erschlossen ist. Hier können die Schüler der Meisterklassen ihr Gelerntes mit der Öffentlichkeit teilen. Hier kann auch eine Veranstaltung der Domleschger Sommerkonzerte durchgeführt werden. Denkbar sind auch öffentliche Vorträge oder andere Veranstaltungen, um die Auslastung des Saales zu maximieren, damit das Ganze finanziell tragbarer wird.

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  • Büchel, Stefan (2018): Haus der Klänge, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Entwurfsidee Die Idee ist, den bestehenden Holzbau durch einen Neuen zu ersetzen. Die Stadtmauer sowie die Säulen sollen den neuen Bau umklammern. Wie man das Gebäude über die Jahrhunderte immer wieder veränderte, versuche ich das Gebäude im gleichen Sinne zu weiterzuentwickeln. Der steinerne Teil blieb stets erhalten oder wurde erweitert, alles aus Holz wurde immer wieder verändert oder brannte sogar ab. Nutzung Das Gebäude soll in erster Linie für Musik- und Gesangsaufführungen im Domleschg sein. Es ist so flexibel, dass parallel oder separat Apèros, Ausstellungen, etc. im Forum dem zweiten Hauptraum stattfinden können. Desweiteren besteht die Möglichkeit in der Lounge eine Wein-Degustation oder kleinere geschlossene Anlässe durchzuführen. Herleitung In der Zeit um das 20. Jahrhundert lud Robert von Planta oft wichtige Persönlichkeiten nach Fürstenau ein. Darunter befanden sich Romanisten, Dirigenten, Dichter und Sänger. Schon damals fanden diverse Konzerte statt. Heute verstrahlt Fürstenau eine regelrechte Eleganz, etwas Festliches aber auch Geheimnisvolles. Dieses Empfinden möchte ich mit einem Musik- und Konzerthaus aufgreifen und verstärken.

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  • Büchler, Dennis (2018): Sattlerei, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Vom Ort zur Idee Fürstenau im Domleschg nimmt den Titel „kleinste Stadt der Welt“ für sich in Anspruch. Die Stadt ist umgeben von einer Stadtmauer. Diese wird fast ausschliesslich von Rückwänden der Gebäude gebildet. Auch der Pferdestall schliesst an diese an. Das verschlafene Städtchen blüht mit dem neuen Schlossherr Andreas Caminada auf. Höchste Handwerkskunst im Bereich des kulinarischen hielt Einzug. Sei dies die spitzen Küche im Schloss Schauenstein, die Remise für gutbürgerliche Gerichte, einem Käse Keller, einer Beiz für Einheimische und Auswärtige, eine Bäckerei, einer Kaffeerösterei oder der angedachten Metzgerei. Analog zu den anderen umgenutzten Ställen befindet sich im Erdgeschoss Handwerk und darüber wird gewohnt. Die Sattlerei funktioniert auf die Gasse hinaus. Die Nutzung bezieht sich auf den früheren Gebrauch und die Geschichte von Fürstenau als Transitort. Durch die Fenster können die Handwerker bei ihrer Tätigkeit beobachtet werden. Darüber befinden sich zwei Wohnungen. Die eine funktioniert mit einer Loggia gegen den zentralen Platz, die Zweite hat den Aussenraum, wo früher der angebaute Schopf stand. Das Konzept der Grundrisse basiert auf der bestehenden Struktur des Stalles. Von aussen bleibt die Pfeiler mit Ausfachungen aus Holz. Die mittigen Pfeiler des Stalles werden als raumhaltige Schichten ins innere weitergezogen. Sie bildet sowohl die Tragstruktur, die vertikale Erschliessung sowie die akustische Trennung der Wohnungen. Sie sind aus Stahlbeton ausgeführt. Der Rest des Hauses ist aus Fichte oder Eiche. Die äussere Erscheinung soll darauf hinweisen, dass mit dem Bestand weitergebaut wurde.

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  • Casutt, Luca (2018): Bemessung Bürogebäude in Monte Carasso. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Bürogebäude in Monte Carasso besteht aus 2 Obergeschossen, das Erdgeschoss sowie ein Untergeschoss. Damit das UG erstellt werden kann, muss eine Baugrube ausgehoben werden. Um die beste Lösung zur Wasserhaltung und Baugrubensicherung zu finden, habe ich verschiedene Varianten untersucht und die jeweiligen Kosten ermittelt. Nach der Wahl der Bestvariante wurde die Baugrubensicherung bemessen. Die klaren Strukturen im Gebäude sollten nicht verändert oder optimiert werden. Um zu kontrollieren, ob die Abmessungen der Gebäudeteile wie geplant ausgeführt werden können, wurde eine gründliche Vorbemessung erarbeitet und ausgewertet. Genau diese Stützen, welche für das Gebäude sehr wichtig sind, statisch sowie ästhetisch, können ein Durchstanzproblem darstellen. Um diese Problematik zu verstehen, sind die Einflüsse auf das Durchstanzen untersucht worden. Mit der Bemessung wurde immer klarer, dass das Gebäude in den Abmessungen aus dem Wettbewerbsprojekt realisierbar ist. Für mich bedeutet dies, dass Raphael Zuber bereits in dieser frühen Phase sich stark mit den statischen Besonderheiten auseinandergesetzt hat um dieses Projekt zu planen. In der Bemessung dieses Bürogebäudes konnte ich unterschiedliche Unterrichtsinhalte kombiniert anwenden und erweitern. Die intensive Arbeit mit den Berechnungsprogrammen war herausfordernd, da nicht nur die Eingaben, sondern auch die Ergebnisse gegengerechnet und bestätigt werden mussten. Die Bemessung des Bürogebäudes in Monte Carasso habe ich als interessante und anspruchsvolle Aufgabe wahrgenommen, welche ich als zukünftiger Bauingenieur bestmöglich zu lösen versucht habe.

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  • Cavegn, Larissa Giuanna (2018): Weingut zum Schloss, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: „Fürstenau als Genussstadt“ Das Ziel dieses Projekts ist eine unterstützende und erweiternde Nutzung für die von Andreas Caminada angestrebte Entwicklung von Fürstenau als Genussstadt. Dazu wird der kleine Weinrebenbestand im Ort auf der leeren landwirtschaftlichen Nachbarsparzelle erweitert und der bestehende Stall zu einer unabhängigen Produktionsstätte mit Degustationserlebnis umgebaut. Der Bestand wird stark geprägt durch die karge Stadtmauer und die minimalen Lichtverhältnisse. Die dadurch entstehende mystische Atmosphäre diente als Inspiration für die neue Nutzung des Bauwerks, sowie die Ausformulierung der Räume in Material und Licht. Im Erdgeschoss ist die gesamte Weinproduktion angeordnet. Die Nutzung und Anordnung der Räume berücksichtigt sowohl die Produktionsabläufe, als auch die bestehende Struktur des Stalls. Ein zentrales und traditionelles Element in der Weinproduktion ist das Barriquelager. Durch die besondere Ausformulierung dessen, werden sowohl die bauphysikalischen wie auch marketingtechnischen Anforderungen erfüllt. Die optisch wirkungsvolle Inszenierung unterstützt die Produktion durch die feuchtigkeitsregulierende Eigenschaft des Backsteins. Die Perforation der Wände, welche durch das Drehen des Steins entsteht, unterstützt die Raumakustik nachhaltig. Somit bietet sich die Möglichkeit, im Barriquelager kleinere Degustationen durchzuführen. Im Obergeschoss befindet sich die Besucherstätte mit Degustationsbar und Eventsaal. Sämtliche dafür benötigte Räume werden ausschliesslich über freistehende, halbhohe Wände definiert, die in ihrem Ursprung ein Quadrat bilden. Dadurch bleibt die ursprüngliche Geometrie des Raums, sowie die Dachkonstruktion weiterhin spürbar. Um den Wänden die nötige Präsenz und Wirkung zu verleihen, wurden sie 30cm stark dimensioniert. Als zusätzliche Funktion sind Regale in die Wände eingelassen. Als Oberflächenmaterial dient matt gespritzter Stahl, welcher die gewünschte Atmosphäre im Raum erzielt und zugleich die Gewichtung auf dem Wein lässt. Der bestehende Anbau wird ersetzt und dient zukünftig der Ankunft und Erschliessung. Die Südfassade des Anbaus öffnet sich vollständig zum Hof hin. Der vorgelagerte Laubengang inszeniert das Ankommen auf dem Weingut und bietet zusätzlich Schutz vor den Witterungseinflüssen. Die Konstruktion des Anbaus wird angelehnt an den Gedanken der "Verbindung". Daraus folgend werden die bestehenden Bruchsteinmauern des Untergeschosses im Erdgeschoss erweitert und bilden eine Schale für den Holzbau. Die Problematik der unbenutzten Ställe an historisch wertvollen Orten und der richtige Umgang dessen, war auch hier ein zentrales Thema. Die Möglichkeit, solche Bauwerke zu erhalten und öffentlich zugänglich zu machen, sollte unbedingt genutzt werden. Es sind Gelegenheiten, eine Stadt wie Fürstenau lebendig zu halten und übergeordnet ein neuer Anziehungspunkt für eine ganze Region zu bieten.

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  • Danuser, Harry (2018): St. Gallen Güterbahnhof Absenkung Gleise 84 und 85. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Appenzeller Bahnen planen im Bereich des Güterbahnhofs St.Gallen eine neue Linienführung mit einem zwei-gleisigen Bahnhof. Im Zuge dieses Projektes müssen die bestehenden Kopfgleise 84 und 85 der SBB, welche auf einer Schüttung entlang des Güterbahnhofgebäudes liegen, verschoben und abgesenkt werden. Die Gleise werden auf das Niveau der Hauptgleise abgesenkt und Mittels einer neuen Weichenverbindung soll das Gleis 84 in die Hauptgleise eingebunden werden. Im Rahmen der Bachelorthesis wurde der Oberbau definiert, ein Variantenstudium für den Unterbau sowie das Entwässerungskonzept erarbeitet.

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  • Däscher, Dennis (2018): Linth-Steg, eine Langsamverkehrsbrücke in Glarus. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Fussgänger- und Radverbindung zwischen dem Bahnhof Glarus und dem Ortsteil Ennetbühls / Ennenda im Kanton Glarus ist heute unbefriedigend. Radfahrer und Fussgänger aus diesen Quartieren erreichen den Bahnhof Glarus zurzeit nur über die bestehende Verkehrsbrücke ca. 200 m nördlich des Bahnhofs. Diese ist für Fahrradfahrer und Fussgänger unattraktiv und gefährlich. Um die Langsamverkehrserschliessung des Bahnhofs Glarus für die Quartiere Ennetbühls / Ennenda zu verbessern, erhebt die Glarner Landsgemeinde den Wunsch einer neuen Rad- und Fussgängerbrücke über die Linth, dem sogenannten Linth-Steg. Neben der Entwurfsphase liegt die Hauptarbeit der Bachelorarbeit in der Bemessung und Ausarbeitung der gewählten Brückenvariante. Mit dem neuen Linth-Steg wird die Attraktivität sowie die Sicherheit des Langsamverkehrs zwischen dem Bahnhof Glarus und dem Ortsteil Ennetbühls / Ennenda verbessert. Der Neubau wird so konzipiert, dass eine Fussgängerverbindung erstellt wird, welche in das Gesamtprojekt „Hochwasserschutz Linth“ integriert wird. Beim Variantenstudium wurden unter Berücksichtigung der einzuhaltenden Masse für den Hochwasserdurchfluss sieben verschiedene Konstruktionen sowie Systemlösungen untersucht. Die Entwurfsphase ist eine vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe, welche technisches Verständnis, Kreativität und auch Mut erfordert.

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  • Di Vasto, Giuseppe (2018): ART-HUB, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: "Vom Ort zur Idee" Kunst ist sehr vielseitig. Der „Art-Hub“ soll dazu dienen Kunst aller Form auszuleben. Die Kunstszene in der Schweiz ist gross und die wichtigsten Veranstaltungen spielen sich im Zeitraum von März bis Juni in der Schweiz ab. Dies zieht zahlreiche Touristen, Kunstinteressierte und Künstler an. Der Art-Hub soll als Ergänzung sowie Raumerweiterung für verschiedene Nutzungen für das Schloss Schauenstein bilden Meine Entwurfsidee sieht vor, den alten Stall und den Schopf komplett Rückzubauen und durch einen Neubau zur Ersetzen. Das Volumen des Neubaues etwas kleiner als der Bestand. Die Stadtmauern sind ein sehr prägendes Bild des Ortes, welche aus massiven Natursteinen besteht. Deshalb sieht mein Konzept vor die Stadtmauer freizuspielen und mit dieser in das neue Volumen einzudringen. Dies dient zugleich als Volumen für den Anbau. Das freispielen der Stadtmauer und die Fortführung in das Gebäude, soll es innen überall spürbar werden lassen. Das grössere Volumen wird durch ein prägendes Stützensystem die als Haupttragsystem dienen. Als sekundäres Tragsystem werden Unterzüge ausgeführt. Das Tragsystem ist sowie die Fassade sind in Ortsbeton, welche dem Tragsystem einen groben und massiven Ausdruck geben sollen. Das Hauptvolumen dockt an das Nebenhaus sowie an die Stadtmauer an. Die Nutzung des Art-Hub ist multifunktional, es ermöglicht eine Vielzahl an Kombinationen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Atelier. Im Obergeschoss einen Eventraum, für Anlässe, Kunstausstellungen , Konzerte, Seminare u.v.m. Ebenfalls im Obergeschoss befindet sich der Pavillon, welches als Café oder für den Aufenthalt bei den Anlässen genutzt werden kann.

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  • Fopp, Nando (2018): Fürstenbad, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Konzept / Entwurfsidee Der Stall in Fürstenau soll eine bereichernde Nutzung für die Kleinstadt Fürstenau erhalten. Idealerweise hat diese Nutzung ein zusätzliches Personenaufkommen um das Zentrum etwas zu beleben. Zusätzlicher Verkehr im Zentrum soll dadurch aber nicht entstehen. Ebenfalls soll Sie das Angebot der Kleinstadt Fürstenau und des Hotelbetriebs erweitern. Daher soll ein mehrstöckiger Erholungsbau mit Wellness, Saunas und Massageraum entstehen. Da Fürstenau sowie der Stall auf einer Erhöhung aus Fels liegt, wird Fels abgetragen werden müssen. Die mehrstöckige Erschliessung soll einem Steinbruch ähneln und etliche Absätze, Ecken und Kanten aufweisen. Die Badelandschaft im Untergeschoss wirkt dann wie aus dem Fels herausgekratzt. Angebot / Rundgang Im Erdgeschoss auf Strassenniveau liegt im Anbau zurückversetzt der Eingang zum Fürstenbad. Neue Betonelemente ragen aus der alten Bruchsteinmauer hervor und geben einen möglichen Eindruck vom Innern. Im Eingangsbereich werden die Besucher direkt von einer massiven Theke empfangen. Für Kinder und Rollstuhlfahrer ist ein Bereich niedriger gestaltet. Ein grosses Fenster ins Treppenhaus ermöglicht ein kleiner Blick in die zu erwartende Badelandschaft. Loungesessel und Salontische ermöglichen nach dem Besuch ein gemütliches Warten auf die Begleitung. Weiter gelangt man über die Zutrittskontrolle zu den getrennten Umkleidebereichen mit Kleiderschränken, Schminke-Ecken, Toiletten und Duschen für danach. Über den behindertengerechten Aufzug oder ein grosses an einen Steinbruch zu erinnernde Treppenhaus gelangt man ins Untergeschoss, wo ein Feuerbad, Kaltbad, Zweizonendampfbad, sowie ein Grotte ähnlicher Pool mit Blick in den Wald möglich sind. Im Obergeschoss angeordnet ist der lichtdurchflutete Ruheraum mit Cheminée und nebenan ein Teeraum für die einfache Verpflegung während der Besuchszeit. Ebenfalls stehen zwei verschiedene Saunas mit Ausblick und ein Massageraum zur Verfügung. Unter der Dachschräge im Dachgeschoss kann man in das Sprudelbad einsteigen oder den in drei Seiten ausgerichteten Aussenbad mit atemberaubender Fernsicht geniessen.

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  • Freundlieb, Philipp (2018): Baugrubenabschluss Erweiterung Kunstmuseum Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Einen wirtschaftlich und technisch einwandfreien Baugrubenabschluss zu erstellen ist eine komplexe Angelegenheit. Neben den Kenntnissen des Baugrunds und dessen verhalten bei einem Eingriff - in den bis dahin ungestörten Lagerungszustandes -sowie der direkten Umgebung des Bauperimeters ist noch ein breites Wissen an geotechnischen Grundlagen von grosser Wichtigkeit. Die Bachelorthesis setzte sich mit genau dem Thema auseinander. Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit den Grundlagen und der Umgebung sowie mithilfe eines Variantenstudiums, konnte eine geeignete Bestvariante gewählt werden, die dem Bauvorhaben gerecht wird. Die Wahl der Bestvariante musste durch verschiedenste Kriterien wie beispielsweise die Baukosten und dem Einfluss auf die Umwelt bewertet werden. Eine Sensitivitätsanalyse in der die Bewertungskriterien gewichtet wurden um verschiedenste Prioritäten bei der Wahl zu berücksichtigen brachte die definitive Antwort: Für die Baugrubensicherung ist eine Stützkonstruktion in Form einer mehrfach verankerten Rühlwand ein geeignetes System.

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  • Handschin, Miriam (2018): Quadrel en Clavo, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Bestand und Potenzial Das Städtchen Fürstenau und dessen Bauwerke mit der charakteristischen Stadtmauer, verfügt über eine inspirierende Umgebung. Die vorherrschende Gastronomie und die regelmässig stattfindenden Feste, erwecken den Ort zum Leben. Im Zentrum von Fürstenau, am Ende einer heterogenen Häuserzeile, liegt die zu projektierende Stallung. Im Moment wirkt diese wenig ansprechend, jedoch verspricht die vorhandene Struktur und die gute Bausubstanz eine unvergleichliche Gelegenheit zur Wiederbelebung. Eingriff und Struktur Das Ziel des vorliegenden Umbauprojektes ist die Vereinigung von Kunst und Kultur, Wirken und Wohnen, Leben und Beleben. Dafür wird das Innere des Stalls, bis auf die Dachkonstruktion, komplett ausgehöhlt. Der neuentstandene Innenraum wird mit freistehenden Baukörpern (sog. Quadrels) zum Leben erweckt. Es entstehen neu vier Nutzungseinheiten, die im Windmühleprinzip übereinandergestapelt und über eine Wendeltreppe im Zentrum verbunden sind. Die entstehenden Zwischenräume bieten Platz für Ausstellungen, Kulturvorträge oder Zusammenkünfte von Bewohnern. Das Raumprogramm bietet ausserdem Gemeinschaftsräumen im westlich gelegenen Anbau. Nutzung und Vielfalt Der Stall kann bedarfsweise als Atelierhaus, Velohotel oder Kulturstätte vermietet werden. Die drei eingestellten Quadrels dienen der Unterkunft und bieten zusätzlich einen separaten Multifunktionsraum. Der vierte Quadrel kann als Konferenzraum oder Kleinbühne bespielt werden. Die drei Wohneinheiten zeichnen sich durch das Boxin-Box-System aus. Die eingeschobene Box trennt die beiden Haupträume und gewährleistet zusätzlich die nötige Infrastruktur. Die beiden entstehenden Räume können individuell als Wohnzimmer, Schlafzimmer, Atelier oder Konferenzzimmer genutzt werden. Die kompakten Nutzungseinheiten zeichnen sich des Weiteren durch ihre hohe Dichte, ohne Verkehrsflächen aus. Die Einheiten verfügen über ein grosszügiges Foyer mit Schrankfront, einer Nasszelle mit Dusche, einer kleinen Küche und zwei Haupträume. Die Gemeinschaftsräume im westlichen Anbau verfügen über eine grosszügige Küche mit Backoffice, einer einladenden Lounge im Obergeschoss und einem gemütlichen Kaminzimmer im Erdgeschoss. Ästhetik und Technik Bei der Materialisierung wird der Fokus auf möglichst kostengünstige, robuste Materialien gelegt. So wird der Innenraum der Quadrels mit Dreischichtplatten in Fichte und anthrazitfarbenen Linoleum ausgestattet. Die Gemeinschaftsräume werden mit Lehmputz an den Wänden und einem naturbelassenem Zementboden ausgekleidet. Sämtliche Baukörper werden in technischer Hinsicht einfach und direkt gehalten. Die gedämmt Holzrahmenkonstruktion für Boden, Decke und Wand, sowie die mit Dämmputz verkleideten Bruchsteinmauern, sorgen für ein angenehmes Raumklima. In den kalten Wintermonaten dienen Radiatoren der Beheizung. Die dafür benötigte Energie wird über Erdgas erzeugt. Dieses kann vom nebenan gelegenen bischöflichen Schloss bezogen werden.

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  • Huonder, Daniela (2018): Reussbrücke Gnadenthal. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Bau einer Brücke stellt hohe Anforderungen. Es müssen viele Aspekte beachtet werden. Nebst Kriterien der Tragsicherheit, Dauerhaftigkeit, Wirtschaftlichkeit und Ästhetik sind da noch die Anforderungen des Strassenund Langsam-Verkehrs, des Hochwasser-, des Landschaft- und des Naturschutzes. Im Rahmen dieser Bachelor-Arbeit wird mit einem Variantenstudium ein Brückensystem eruiert, das den lokalen Gegebenheiten, den Anforderungen an die Nutzung und jenen des Landschafts- und Naturschutzes optimal gerecht wird. Die Evaluation der Varianten zeigte, dass ein Stahl-Stahlbetonverbund-Bauwerk allen Anforderungen am besten gerecht wird und auch das wirtschaftlichste Projekt ist. Die Stahl-Stahlbeton-Verbunds-Konstruktion erfordert durch die einfachere Lagerung der Brückenstützen einen geringeren Eingriff in das Flussbett. Im zweiten Teil der Arbeit wurde die erkorene Bestvariante auf Stufe Vorprojekt ausgearbeitet. Die einzelnen Teile sind der Entwurf der Brücke, das Bauprogramm, die Kostenschätzung und die Vordimensionierung des Stahlträgers sowie die Transportlogistik und der Montageablauf. Auch die Bauweise im Flussbett und an den beiden Ufern wurde detailliert ausgearbeitet.

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  • Jehle, Stefano (2018): Stallumbau, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Konzept Bei diesem Projekt stand der Fokus auf dem Umgang mit einer bestehenden Scheune in Fürstenau. Die kleinste Stadt der Welt war früher ein Knotenpunkt für den Alpentransit. In der heutigen Zeit wird das Städtchen fast ausschliesslich als Gourmetressort genutzt. Ich möchte diesem Trend entgegenwirken und mit einer Atelier- und Wohnnutzung das tägliche Leben nach Fürstenau zurück bringen. Die Ateliers befinden sich im Erdgeschoss und öffnen sich mit neuen, grossen Stahltüren in die Schlossgasse. Die Wohnnutzung im Obergeschoss ist auf den ehemaligen Schopf ausgerichtet und bietet dadurch mehr Privatsphäre. Um die ursprüngliche Höhe der Scheune wieder aufzugreifen, enthält jede Nutzung einen überhohen Raum, der bis ins Dach geht. Statik Die Struktur der Scheune wird nur im Bereich der inneren Holzstützen durch Stampfbetonwände ersetzt. Diese tragen das bestehende Dach und dienen als neue Trennwände für die verschiedenen Nutzungen sowie als Kern in der Mitte. Haustechnik Das Gebäude wird mit einer Wasser-Sole Wärmepumpe geheizt. Die Nasszellen sind zentral angeordnet und werden durch eine Steigzone im Treppenkern entwässert. Wo nötig werden die Leitungen in den dicken Stampfbetonwänden geführt. Die Räume werden mit einer Bodenheizung im Trockensystem erwärmt und enthalten eine Komfortlüftung. Material Die Frage nach dem Material suchte ich aus der Weiterführung des traditionellen Materials. Der Stampfbeton dient als Weiterführung der bestehenden Buchsteinmauer. Beim Stampfbeton werden die horizontalen Arbeitsfugen alle 16,5cm angesetzt, somit ist es möglich mit einer Schaltafel drei Schichten zu stampfen. Die Oberflächen bestehen im Erdgeschoss hauptsächlich aus Beton und werden von unten nach oben bis ins Dachgeschoss mit sägerauem Eichenholz immer leichter. Die grossformatigen Stahlfenstern befinden sich hinter den neuen Holzlamellen, welche bei den Festverglasungen fix und bei den übrigen Fenster dreh- und schiebbar sind.

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  • Mahrer, Marco (2018): Atelierhaus, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Atelierhaus soll Künstlern, aus dem Bereich der Bildenden Kunst, die Möglichkeit geben, aussichtsvolle Ideen und Ansätzen verfolgen zu können. Es stellt eine Chance für aufstrebenden Talente und verheissungsvolle Künstler dar, sich in einer intensiven Phase auf ihre Kunst und Werke zu fokussieren um dabei ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Um einen Platz im Atelierhaus sollen sich die Kunstschaffenden für ein zwei- bis sechsmonatiges Stipendium bewerben. Um ein vertieftes, konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen, sind alle Ateliers mit Schlafkoje, sowie Bad, WC und Küche ausgestattet. Der Mix von verschiedenen Künstlern der Bildenden Kunst, schafft eine anregende, kreative und inspirierende Atmosphäre. Der stetige Wechsel der Künstler und somit auch der Kunststile und Werke, fördert den kreativen Raum und kreiert eine lebendige Kunststätte. Eine Integrierte Galerie bietet den Kunstschaffenden die Möglichkeit, ihre Werke auszustellen. Diese kann jedoch auch für externe Werke, Ausstellungen und Anlasse zur Verfügung stehen und gemietet werden. Die Ausstellungen können von Kunstinteressierten der Umgebung besucht werden und geben der Region einen Ort, Kunst und Kultur zu fördern und zu präsentieren, sowie den Leuten die Möglichkeit, Kunst und Kultur in ihrer Nähe zu geniessen. Das Atelierhaus bietet dabei nicht nur eine Galerie, sondern auch die Möglichkeit für die Besucher, die Künstlerateliers zu besichtigen und den Kunstschaffenden, im Sinne von «live Art», bei ihrem Schaffungsprozess zuzuschauen. Die sich auf dem Niveau der Galerie befindenden Atelierräume der Bewohner, können zu der Ausstellungsfläche zugeschlossen und somit die Galerie erweitert werden. Ein fertiges, in der Galerie ausgestelltes Werk zeigt den vollendeten Prozess, die vollendete Vision des Künstlers. Den Schaffungsprozess mitzuerleben und ein Werk in seiner Entstehungsphase zu sehen, bietet Aussenstehenden einen sehr raren Einblick in die Welt der Kunst. Die Möglichkeit, den kreativen Raum und Prozess mitzuerleben, macht die Essenz der Kunst greifbarer und hilft dieser ihre volle Wirkung auf den Betrachter zu entfalten. Das Atelierhaus schafft Synergien zwischen Interessen der Region und der Gemeinde, in der viele Kunstinteressierte Personen, sowie Teilzeitkünstler und bekannte Künstler leben. Weiter profitiert auch der Campus Caminada mit seinem Klientel, der kunstinteressierte Besitzer des Unteren Schlosses und die kleinsten Stadt der Welt, von dieser Einzigartigen Stätte der schaffenden Künste.

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  • Meier, Stefanie (2018): Obst Destillerie, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Geschichte Das milde Klima in Domleschg bietet optimale Voraussetzungen für die Obstkultur. So wurden schon früh um 1700 Baumschulen angelegt und die Pflege der Bäume stand im Vordergrund. Später wurde viel Obst gedörrt und dieser galt auch als Tauschware gegen Weizen und Heu. Im 18.Jahrhundert reichte der Exporthandel sogar über die Grenzen hinaus. Die Wende vom 18. ins 19.Jahrhundert brachte eine grosse Sortenvielfalt, über 100 Sorten von Äpfeln und Birnen wurden verzeichnet. Die Obstbaukultur gewann an Interesse bei den Touristen. Nach dem 2.Weltkrieg wandelte sich die Landwirtschaft in den Sog der Mechanisierung, es entstanden neue reine Obstbaubetriebe und der Ertrag folgte von Spalierbäumen. Heute beherrschen weniger als 10 Sorten den Markt. In Fürstenau, südlich des Pischabachs entstand 1984 eine Spalierobstanlage, diese ist einzigartig in der Art und Grösse in einer Domleschger Gemeinde. Weiter sind Obstplantagen mit lockeren (gelb) und dichteren (grün) Baumbeständen zu finden. Konzept Der kulturelle und geschichtliche Hintergrund des Obstbaus soll in der kleinsten Stadt der Welt, Fürstenau wieder mehr an Bedeutung bekommen. Mit einer Obst Destillerie sehe ich die Chance auch dem Handwerk wieder mehr Wichtigkeit zu schenken und die umliegenden Mostereien und Privatbesitzer miteinzubeziehen. Der Weg des Besuchers führt entlang der Südfassade und gewährt Einblicke in das Fasslager, dem Produktionsraum mit dem Brennofen sowie der Anlieferung. Der Besucher wird im Foyer mit Verkauf der Produkten in der oberen Etage empfangen, weiter umfasst das Raumprogramm einen Präsentationsraum, den Degustationsraum im Nebenbau mit Blick auf den Platz, ein Büro im Dachgeschoss sowie allen Nebenräumen. Konstruktion und Materialisierung Mir war wichtig möglichst viel von der bestehenden Struktur des Stalls sowie der Stadtmauer zu übernehmen. Einzelne bewusst gewählte Öffnungen lassen die neue Nutzung spürbar werden. Sämtliche Mauern werden mit Dämmputz verkleidet, behalten aber weiterhin den Charakter des Stalles. Die neue Konstruktion aus Fichte im Innenraum fügt sich als sekundäre Struktur neben dem Bestand ein. Dabei bleibt die Stimmung der Scheune erhalten. Die Lichteinfälle über die kleinen Öffnungen in der Stadtmauer sowie den verglasten Holzlamellen unterstützen den mystischen Ausdruck. Das Dach wird neu verstärkt und mit den bestehenden Ziegeln eingekleidet. Im Innenraum des Nebenbaus ist die Rahmenkonstruktion aus Fichtenholz spürbar. Das Dach wird mit einer Blecheindeckung eingefasst und der sommerliche Wärmeschutz folgt über eine Stoffmarkise.

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  • Sieber, Diego (2018): AUA - FIEU - VAPUR, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ein Wellness für die Region – das Dorf und das Hotel. Das Wellness soll Menschen nach Fürstenau bringen und so der Gemeinde langfristig von Nutzen sein. Da das Städtchen Fürstenau nur beschränkt befahrbar ist und die Gassen sehr schmal sind und keine Parkplätze vorhanden sind, war mir eine Nutzung wichtig, die auf motorisierten Verkehr verzichten kann. Mit dem Wellness habe ich eine Nutzung gefunden, wo Hotelgäste zu Fuss die Strasse überqueren können und externe mit dem öffentlichen Verkehr zum Städtchen gelangen oder die Parkplätze am Stadtrand nutzen können. Beim Wellness handelt es sich um ein kleines Bijou, welches nur ein gewisses Kontingent an Besuchern zulässt. Das Konzept sieht vor, dass immer ein Teil dem Hotel zusteht wobei je nach Belegung es variieren kann und die Anzahl öffentliche Tickets online jeden Tag angepasst werden. Wie der Projektname schon verrät, ist das Konzept auf Wasser – Feuer – Dampf aufgebaut und dies in der Geschossigkeit wieder zu erkennen. So befindet sich im Untergeschoss das Wasser, in all seinen Temperaturen. Im Erdgeschoss kann man am Feuer entspannen und im Obergeschoss verwandelt sich das Wasser durch die Hitze in der Sauna zu Dampf. Man betritt das Gebäude über die Heurampe und gelangt auf ein Sonnendeck, das mit dem neuen Annexbau verbunden ist. Für die Besucher eröffnet sich eine ganz spezielle und intime Wellnessatmosphäre. Das Konzept sieht vor, dass sich der Beton von aussen nach innen stülpt. Die neue Nutzung ist in Beton erstellt, was zum einen eine klare Trennung vom Erscheinungsbild aussen ermöglicht und zum anderen auch die Statik für die Raumabwicklung einfach löst.

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  • Tanner, Ephraim (2018): Theaterhaus, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In der kleinsten Stadt der Welt, zwischen dem bischöflichen Schloss und dem Schloss Schauenstein galt es, einem alten Stallgebäude eine neue Nutzung beizufügen und das Gebäude dementsprechend anzupassen. Die unter Denkmalschutz stehende Stadtmauer, welche das ganze Städtchen umgibt, galt es zu erhalten. Fürstenau ist ein wunderbares kleines Städtchen, welches durch den Starkoch Andreas Caminada wieder an Bedeutung zugenommen hat. Ich versuche mit diesem Projekt, Menschen mit unterschiedlichsten Interessen an diesen Ort zu führen. Es soll ein Theaterhaus entstehen, welches auch die Nutzung von anderen Veranstaltungen gerecht werden kann. Das Theaterhaus wird eine Flexibilität haben, welche ermöglichen soll, dass Ausstellungen und Veranstaltungen jeglicher Art dort stattfinden können. Rückbau 1742 wurde das Städtchen durch einen Brand zerstört. Auch der Stall fiel dem Feuer zum Opfer und wurde unmittelbar danach wiederaufgebaut. Die Holzkonstruktion wurde nur den nötigsten Bedürfnissen entsprechend hergerichtet. Daher ist die Konstruktion aus Sicht der neuen Nutzung nicht erhaltenswert. Der Stall soll bis auf die alte Stadtmauer zurückgebaut werden. Tragwerk und Konstruktion Die Lasten der Aussenhülle, insbesondere der Dachflächen, werden unabhängig von der historischen Stadtmauer über die neu eingebauten selbsttragenden Holzrippenträger abgeleitet. Die Schubkräfte werden durch eine Scheibe, welche auf den Trägern liegt an den Aussenpunkten der äussersten Rippenträger übertragen und durch die ausgesteiften Seitenwände aufgenommen. Flexibilität Das Gebäude kann für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden. Für grössere Anlässe lassen sich bei schönem Wetter die Tore im Erdgeschoss zur Strasse und seitlich zum Platz hin öffnen. Der Besucher hat dann die Möglichkeit, sich im Foyer innerhalb oder ausserhalb des Gebäudes aufzuhalten, bevor die Vorstellung beginnt. Bei weniger gutem Wetter, ist das Tor an der Westfassade geöffnet und der Besucher tritt von dort in den Innenbereich. Für kleinere Veranstaltungen, bei denen nur der Saal genutzt wird, ermöglicht ein separates Tor beim Treppenhaus den Zugang. Die Höhenlage des Saals richtet sich nach der alten Zufahrt an der Westfassade des Stalles. Die Vorbereitungsräume (Requisiten, Künstlergarderoben, sowie deren WC und Duschen) sind in Nebengebäuden angeordnet und durch einen Durchbruch mit dem Saal verbunden. Die Künstler haben die Möglichkeit von dort aus den Saal zu betreten. Auch kann bei grösseren Ausstellungen der Artistenbereich im oberen Geschoss für die Besucher genutzt werden. Multifunktionalität Der gesamte Saal ist mit flexiblen Bühnenelementen bestückt. Die Elemente können bis auf eine Höhe von 0.80 Meter erhöht werden. Dadurch können alle Arten von Bühnen „modelliert“ werden. Sitzstufen können mit den flexiblen Bühnenelementen ebenfalls eingerichtet werden.

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  • Wider, Benedikt (2018): Casa Diagonal, Fürstenau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Vom Ort zur Idee Das Zweifamilienhaus befindet sich in der „kleinsten Stadt der Welt“ Fürstenau. Das Städtchen ist geprägt von dem Unteren- und dem Oberen Schloss. Die Schlösser bilden zusammen mit einem Wohnhaus, der Stadtmauer und dem Zweifamilienhaus die Rückwand von Fürstenau. Das Projekt fügt sich als Ersatzneubau für einen alten Stall zwischen die beiden Schlössern und orientiert sich an der Volumetrie des Stalls. Die ruhige Lage von Fürstenau ist von besonderer Qualität. Ein öffentlicher Platz empfängt die Besucher und Bewohner und das angrenzende Café Remisa – La Tavlada lädt mit einem schönen Aussenbereich unter Kastanienbäumen zum Verweilen ein. Vom Platz aus ist die Schlossgasse und die Obergasse erschlossen, die wiederum zu einem ruhige Platz im Westen führt. Hier orientieren sich mehrheitlich Hausgärten auf den öffentlichen Platz. Folgt man der Schlossgasse wird man auf einer grasbewachsenen Strasse wieder zurück auf die Hauptstrasse geführt. Auf dem Weg zurück, trifft man auf weitere Hausgärten und charakteristische Gebäude von historischem Wert. Vom Ort zum Objekt Das Zweifamilienhaus sucht den Kontakt zum Ort. Das Gebäude ist so konzipiert, dass die Wohnungen über einzelne Geschosse hinweg den grösstmöglichen, ortsspezifischen Bezug herstellen. Aus dieser Logik heraus orientieren sich Essräume und Küchen zum Garten hin und suchen mit präzis gesetzen Öffnungen den Bezug zum Aussenraum. Die Wohnräume sind im ersten Obergeschoss angeordnet, wodurch mehr Privatsphäre gewährleistet ist. Die Öffnungen sind so gesetzt, dass ein visueller Bezug zwischen Wohnzimmer und den jeweiligen öffentlichen Plätzen von Fürstenau entsteht. Die Neben- und Erschliessungsräume befinden sich im Gebäudeinneren. Die Schlafräume orientieren sich Richtung Norden und bekommen durch die historische Stadtmauer einen eigenständigen Charakter. Quadratische Fensteröffnungen in unterschiedlichen Grössen beziehen sich auf die unmittelbare Nachbarschaft und schaffen im Innenraum eine Variation von Licht und Schatten, die durch die unterschiedlichen Raumhöhen verstärkt werden. Vom Ort zum Material In Anlehnung an die alte, gemauerte Stadtmauer ist der Neubau gemauert. Mit einem Einsteinmauerwerk entsteht ein monolithisches Objekt, das sich an der massiven Bauweise in Fürstenau orientiert. Die einheitlich weiss verputzen Decken und Wände sowie Rauputz im Aussenbereich unterstreichen den monolithischen Charakter. Wie in den traditionellen Bauernhäusern wird beim Bodenbelag zwischen Nutzräumen und Wohnräumen unterschieden. Die Eingangsbereiche und die Küchen werden mit einem Calanca Gneis ausgekleidet. Der Bodenbelag zieht sich in den Hausgarten fort und zeigt so die Wohnraumerweiterung. Die Bodenbeläge in Wohnräumen, sowie beim Innenausbau, Fenster und Fensterläden, werden aus Edelkastanie erstellt. Durch die, in Vergessenheit geratene, Edelkastanie bekommt das Gebäude ein rustikales Element mit dem der Bezug vom Domleschg und einer ländlichen Bebauung erstellt wird.

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  • 2017

  • Brunner, Levi (2017): Lawinenverbauung Chrüz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Am Osthang zwischen «Chrüz» und «Chlei Chrüz», in der Gemeinde Luzein, sind in der Vergangenheit mehrere gefährliche Lawinen ins Tal gedonnert. Der Berg ist ein sehr beliebter und oft genutzter Skigipfel, welcher einfache und schöne Abfahrten in alle Richtungen bietet. Der gesamte Projektperimeter befindet sich auf Territorium der Gemeinde Luzein und streckt sich über rund 65 ha. Um die allgemeine Sicherheit der Bewohner der Gemeinde zu schützen, wurde die Projektierung von Schutzbauten in Auftrag gegeben. Die Geländeneigungen im Anrissgebiet liegen zwischen 29 und 49 Grad, wobei ein mittlerer Gleitfaktor (N=2.4) herrscht. Im gesamten Projektperimeter liegen rund 24 Gebäude, davon werden drei permanent bewohnt, die restlichen sind Maiensässe, welche ausschliesslich im Sommer genutzt werden. Während einem 300 jährlichen Ereignis sind vier von einer starken Intensität (<30 kPa) und neun von einer mittleren Intensität (5–30 kPa) gefährdet. Von den permanent bewohnten Siedlungen ist je eine nicht gefährdet, eine in der mittleren und eine in der starken Intensität. Circa 1.2 Kilometer der Kantonsstrasse führen durch den Projektperimeter. Davon sind rund 230 Meter von Lawinen gefährdet. In den vergangenen Jahren musste die Strasse aus Sicherheitsgründen mehrfach gesperrt werden. Aufgrund dieser Sperrungen entstehen oft grosse wirtschaftliche Einbussen. Nach einem ausfühlichen Variantenstudium kristalisierte sich schnell die Anrissverbauung heraus. Unter Absprache mit dem Betreuer wurde eine Stahlschneebrücke gewählt. Gegenüber Schneenetzen haben diese Verbauungen eine einfachere Verankerung und sind somit schneller montiert. Mit der Anrissverbauung aus Stahlschneebrücken kann das Gleiten und somit das Anbrechen der Lawine in den gefährdeten Gebieten unterbunden werden. Zusätzlich wird in einem sekundären Anrissgebiet der Schutzwald neu aufgeforstet. Um die Sicherheit schon heute gewährleisten zu können, müssen in diesem Bereich temporäre Verbauungen angebracht werden. Während der Bemessung der Werke wurde stets zwischen einem Rand- und einem Mittelwerk unterschieden. Durch die zusätzlichen Randkräfte werden die aussenliegenden Werke grösser dimensioniert. Als Bautyp für die Stahlschneebrücke wurde die Konstruktion als Dreigelenkbogen und somit das «klassische» System gewählt. Die Ausbildung als Riegelwerk ergab weniger ausgeglichene Schnittkräfte, zudem ist diese empfindlicher auf Setzungen. Der Rost wird durch den spezifischen Schneedruck ph senkrecht zum Rost belastet. Zusätzlich greift eine spezifische Querlast q’b am äussersten bergseitigen Rand des Balkens an. Durch diese Last ergibt sich eine Torsionsbeanspruchung. Näherungsweise kann diese durch eine Verdoppelung der Quer-last q’b vernachlässigt werden. Aus diesem Grund kann der Nachweis einer zweiachsigen Biegung durchgeführt werden. Durch die grössere Form der Profilbalken (Zwischenbalken) bietet sich ein Zwischenraum, dadurch lassen sich die Werke der Geländeform anpassen. Der Balken wird durch eine senkrecht wirkende Einzellast P’ belastet. Dieser spezifische Schneedruck setzt sich aus der Hangparallelen sowie der hangsenkrechten Schneedruckkomponente und einem Zuschlag für nicht senkrechte Stützflächen zusammen. Die Einzellast kann in zwei verschiedenen Lastfällen in eine Linienlast umgewandelt werden. Als weiteren Lastfall wurden die Reaktionskräfte der Rostbalken auf dem Träger berücksichtigt. Das statische System wurde als einfacher Balken mit einer einseitigen Auskragung modelliert. Die Stütze wird einerseits durch die Einwirkung des Trägers belastet. Andererseits wirkt ein zusätzlicher Schneedruck q’s auf die Stütze. Die Reaktionskräfte des Trägers mussten auf eine Normalkraft der Stütze aufgeteilt werden. Durch die Belastung der beiden Einwirkungen muss der Nachweis für Biegung mit Normalkraft durchgeführt werden. Statisch wird die Stütze als Pendelstab modelliert. Dabei muss bei der Konstruktion des Werkes die Erstellung der Gelenke am Stabanfang und -ende berücksichtigt werden. Auf einer Fläche von fast 6'000 km² muss der neu aufzuforstende Schutzwald durch temporäre Schutzverbauungen geschützt werden. Wird auf diese Werke verzichtet, werden die neu gesetzten Bäume durch das Gleiten und Kriechen der Schneedecke immer wieder stark verletzt oder sogar ausgerissen. Zudem können aus dem Perimeter des Schutzwaldes Lawinen anbrechen, wenn die Bäume keine ausreichende Höhe besitzen. Die Holzrechen werden nach einer Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren ihre Schutzwirkung abtreten und verrotten. Aus diesem Grund ist es essenziell Holzmaterialien, welche keine Behandlung aufweisen zu verwenden. Ein Holzrechen hat einen gewichtigen Vorteil gegenüber Holzbrücken. Durch die vertikale Anordnung der Rostbalken bleibt weniger Feuchtigkeit darauf. Bei der bergseitigen Verankerung kann eine Schwelle eingebaut werden. Diese ist im Gegensatz zu einem Anker deutlich günstiger realisierbar. In Gebieten, in denen keine hohen Schneehöhen erwartet werden könnte es auch eine Möglichkeit sein nur Dreibeinböcke zu verwenden. Diese Variante erhöht vor allem die Bodenrauigkeit und verhindert somit das Kriechen und Gleiten der Schneedecke.

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  • Dobler, Mario (2017): La Tuor, Masein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Städtebauliches Konzept Unterdorf Ein potenzieller Dorfplatz wäre im Unterdorf vorhanden, welcher nur darauf wartet, erweckt zu werden. Er ist hauptsächlich von landwirtschaftlichen Gebäuden umschlossen. Im Westen von einem Wohnhaus eines aktiven Landwirschaftsbetriebes, an welchem ein Stall angebaut ist. Südlich zwei ältere, wahrscheinlich leer stehende oder nur sporadisch genutzte Ställe und nördlich ein altes, sich in einem schlechten Zustand befindendes Ofenhaus. Als erstes gilt es den potentiellen Dorfkern zum Leben zu erwecken. Mit der Umnutzung der Ställe südlich des Platzes sollen kleinere Wohnungen entstehen. Als Analogie des Platzes kann auf der freien Parzelle ein weiterer öffentlicher Platz entstehen. Um die Verbindung dieser zwei Plätze zu stärken, soll auf der freien Parzelle neben dem Ofenhaus ein weiteres prägnantes Haus entstehen, welches als Verbindungsgelenk zwischen dem alten und neuen Platz fungiert. Verbunden werden die Plätze mit einem neu angelegten Fussweg. Gruppenunterkunft Im Domleschg befinden sich ca. 15 Gruppenunterkünfte. Bis auf eines, sind alle bewirtet und von der Bettenanzahl eher beschränkt. Mit der zentralen Lage bietet sich die Möglichkeit für eine Gruppenunterkunft für Sommerund Winterlager geradezu an. Zu Fuss ist der Ort in ca. 30 Minuten vom Bahnhof Thusis erreichbar. Gleich vor der Haustüre befinden sich Wanderwege und im Winter ist man im Halbstundentakt mit dem Bus im Skigebiet Tschappina. Die alten Wachtürme und Burgruinen, welche sich im ganzen Domleschg befinden, prägen das Landschaftsbild massiv. Vor allem, da diese meist an exponierten Orten stehen. Um dieses charakteristische Landschaftsbild zu stärken und zu unterstreichen, soll das Lagerhaus ähnliche Merkmale wie ein Wachturm aufweisen. Dies soll sich vor allem in Form, Höhe und Ausdruck zeigen. Im «Turm» befinden sich die Schlafräume, während sich im angesetzten, einstöckigen Volumen der Aufenthaltsraum, wie auch die Küche befinden. Der Aufenthaltsraum hat eine Absenkung zum Cheminee um eine «Lagerfeuer-Atmosphäre» zu schaffen. Die Fassaden- Materialisierung wird in Anlehnung an die «steinernen» Ruinen, in Sichtbeton gebaut. Bis auf das Treppenhaus und die Küche werden die gleichen Fenstertypen verwendet, was dem Gebäude einen mystischen und meditativen Charakter verleiht. In den Zimmern werden die Fenster gar zu einem Möbel transferiert. Die versetzten Fenster an der Ostfassade markieren den Ort des Treppenhauses und generieren Ausblicke auf Kinder- und auf Erwachsenenhöhe. Wohngebäude Es werden zwei Wohntypologien erstellt. Bei den südlichen Gebäuden wurde vor allem einen angemessen Ersatz für Einfamilienhäuser gesucht. Nebst der Doppelstöckigkeit der Wohnungen sind auch mehr Zimmer und Flächen für Nebennutzungen vorhanden. Die Wohnungen auf der Nordseite der Parzelle sind grosszügige 4.5 und 5.5 Zimmer-Wohnungen. Die bestehenden alten Wohnhäuser des Weilers «Unterdorf» sind meist aus weiss verputzem Mauerwerk mit einer «Holzkappe» erstellt worden. Auch ist ein privater Vorgarten oder Garten praktisch nicht vorhanden. (Wenn, dann Nutzgarten.) Der private Aussenbereich für Gemüse, Kräuter und dem Trocknen verschiedener Dinge war stets über einen Holz-Laubengang gelöst worden. Das Konzept der zu behandelten Wohnhäuser resultiert aus den erwähnten Beobachtungen. Auf der «Hauptfassadenseite» soll dem Gebäude ein Lauben-Rucksäckchen angehängt werden, welches jetzt für das Verweilen, aber auch für die Aufzucht von Topfgemüse und Kräutern dienen soll. Die Hauptfassade ist bei den Maisonett-Wohnungen die Südfassade, bei den Geschosswohnungen ist es einmal die Südfassade und einmal die Nordfassade (Aussichtsseite). Die nördlichen Wohnbauten haben zusätzlich einen Laubengang auf der gegenüberliegenden Seite der Hauptfassade, welche am stärksten exponiert sind. Dies erhöht die Diskretion und stärkt die positive Behaglichkeit. Die Fassade soll wie die alten Wohnhäuser streng und einfach gehalten werden. Das Gebäude mit einem Kalkputz, der Lauben-Rucksack aus Holz. Wie ortsüblich sind die Fenster alle im gleichen Format mit einem markanten Rahmen, fassadenbündig.

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  • Durisch, Reto (2017): Casa Tschessa. wohnen verbindet......... Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Konzept und die Idee für Masein resp. das Unterdorf war, eine neue Wohnsituation, in Form einer Mehrgenerationen-Siedlung zu einwickeln. Das Wohnprojekt soll eine Vielfalt an erschwinglichen Wohneinheiten beinhalten und somit verschiedenste Menschen nach Masein bringen und in einer Siedlung verbinden. Zusätzlich würde aber auch neuer Wohnraum für die jungen und älteren Einheimischen geschaffen. Neben vorwiegend Familienwohnungen, finden sich aber auch Senioren- sowie Jugendwohnungen in der Casa Tschessa. Damit die Mehrgenerationen-Siedlung funktioniert, braucht es einen attraktiven öffentlichen Raum. Die Idee ist, den bestehenden Stall auf der Parzelle 340 in das Projekt zu integrieren. Dieser würde als Mehrzweckgebäude «alter Stall» für die Siedlung aber auch für das Dorf umgebaut. Der neu umgebaute Stall soll einen grossen Aufenthaltsraum, eine Küche, Sanitäranlagen aber auch Arbeits- und Schlafräume für Gäste und Einheimische beinhalten. Zusätzlich zum Gemeinschaftsgebäude gibt es im Süden der Wohnsiedlung allgemeine Aussenräume wie einen Spielplatz, einen Petanque Platz sowie gemeinschaftliche Gemüsegärten und einen Grillplatz. Städtebaulich wurde versucht, sich an den Dorfstrukturen von Masein zu orientieren. Der Bau setzt sich aus einzelnen, schmalen, viergeschossigen Gebäuden zusammen, die mit den flachen Erschliessungsbauten eine Reihe bilden. Auch bei der Dachlandschaft, die aus relativ flachen Satteldächern besteht, sind die Traufen unterschiedlich hoch angeordnet, so wie es im Dorfkern oft vorkommt. Konstruktiv wird das Projekt als reiner Holzbau umgesetzt. Die tragende Grundstruktur des Gebäudes besteht aus einem ausgedämmten Ständerbau, der Innen und Aussen verkleidet wird. Für die äussere Bekleidung ist eine dunkel gebrannte, vertikal verlaufende Fichtenschalung angedacht. Der Holzbau steht auf dem Garagengeschoss und hebt sich über einen Betonsockel vom Terrain ab. Die Dächer werden als Sparren-Satteldächer mit Kupfer eingedeckt. Die Wohnsiedlung beinhaltet insgesamt 9 Wohneinheiten mit Grössen von 2.5 Zimmer- bis zu 5.5 Zimmerwohnungen. Die Casa Tschessa bietet verschiedene Wohneinheiten, damit es möglich ist, mehrere Generationen zu beherbergen. Eine Weiterführung dieses Wohnmodels könnte auf der östlichen Seite des neuen Mehrzweckgebäudes «alter Stall», auf der momentanen Landwirtschaftsparzelle 34, umgesetzt werden.

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  • Fussi, Walter (2017): Alterswohnungen Gebäude mit Anschluss an Bestand, Brig. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das zu bebauende Grundstück liegt in Brig an der Bahnhofstrasse im Kanton Wallis. Das Gebäude hat sieben Geschosse, und weist Abmessungen von rund 32 m mal 12 m auf. Die Höhe ab OK Terrain beträgt ungefähr 19 m. Das Gebäude schliesst im Norden sowie im Süden an bestehende Gebäude an. Das Dachgeschoss ist in der Fläche kleiner als die Obergeschosse, weil es etwas zurückgesetzt ist. Die Obergeschosse 4 bis 1 sind identisch, quasi Regelgeschosse. Die Wohnungen sind, typisch für Alterswohnungen, recht klein gehalten und werden jeweils mit einer 0.25 m starken Betonwand getrennt. Jede Wohnung in den Obergeschossen besitzt sowohl gegen Norden als auch gegen Süden einen Balkon. Das Erdgeschoss soll über eine Durchfahrt verfügen und ausserdem Platz für einen Gemeinschaftsraum bieten. Die Durchfahrt als auch der Gemeinschaftsraum sind grossflächig und weisen grosse Spannweiten auf. Damit ihre Funktion nicht eingeschränkt wird, sollen sie ohne zusätzliche Abstützungen auskommen. Die Last der obigen Geschosse trifft jeweils in Feldmitte auf die Decken im Erdgeschoss. Zusätzlich ist südlich im Erdgeschoss noch ein Wirtschaftsraum untergebracht. Im Untergeschoss befinden sich Technik-, Lager- und Abstellräume. Die Spannweiten sind bis auf den nördlich gelegenen Raum, in welchem die Kellerabteile untergebracht sind, moderat. Dieser kann aber mit Stützen unterteilt werden, da sich diese leicht integrieren lassen. Das Gebäude wird von der im Osten gelegenen Bahnhofstrasse durch zwei Eingänge erschlossen. Diese führen jeweils quer durch das Gebäude in das Treppenhaus, welches sich im Westen befindet. Dort sind die Treppe und der Liftschacht untergebracht. Am Anfang war es sehr schwer den Einstieg in das Projekt zu finden. Mit den sieben Geschossen und den verschiedenen Nutzungsebenen in den jeweiligen Geschossen schien es eingangs unmöglich die einzelnen Bauteile miteinander zu verbinden und quasi zu einem Gebäude zu formen. Erschwerend kommt hinzu, dass das Gebäude an eine Hauptverkehrsstrasse grenzt und zwischen zwei bestehende Gebäude plaziert wird. Aus diesem Grund war schnell klar, dass die Analyse dieses Projekts sehr gewissenhaft ausgeführt werden muss. Während der Analyse des Projekts wurde deutlich, dass sich das Hauptaugenmerk dieser Arbeit auf die Baugrube und das Erdgeschoss richten wird. Bei der Baugrube musste ein Konzept für die vertikale Baugrubensicherung entworfen werden. Im Erdgeschoss mussten Lösungen gefunden werden, um den Lastabtrag über grosse Spannweiten (≥ 8 m) zu gewährleisten. Des Weiteren liegt das zu bebauende Grundstück in einer stark erdbebengefährdeten Zone. Bei der Vorbemessung und dem Variantenstudium wurden für die wesentlichen Bauteile verschiede Konstruktionen sowie Systemlösungen untersucht und bemessen. Die grosse Schwierigkeit lag darin, die Funktionalität mit der Ausführbarkeit eines statischen Systems zu vergleichen, sowie den Grad der Bemessungsgenauigkeit festzulegen. Aus diesem Grund musste viel Zeit in Recherche investiert werden. Bei der Auswahl der besten Variante müssen viele Variable berücksichtigt werden. Bei komplexen statischen Systemen bzw. Konstruktionen erfolgt der Lasttransport oft über mehrere Geschosse und somit über Umwege in den Untergrund. Diese zusammenhängenden Systeme können sich sowohl negativ als auch positiv beeinflussen, dadurch wird der Vergleich mit verhältnismässig trivialen Systemen extrem erschwert bzw. fast unmöglich. Zudem müssen Faktoren wie Nutzungsdauer, Nachhaltigkeit sowie Instandhaltungskosten berücksichtigt werden. Aus diesem Grund war es nicht bzw. nur sehr schwer möglich eine «Bestvariante» zu finden. 85 Bei der Bemessung Bauprojekt ist eine gewissenhafte Modellierung das Wichtigste, diese erfolgte mit Hilfe der FE-Software CUBUS. Aus diesem Grund mussten von Beginn an alle Erkenntnisse aus der Vorbemessung verarbeitet und in die Modellierung miteinbezogen werden. Bei der Bemessung der einzelnen Bauteile war es das Schwerste die Zusammenhänge mit anderen Bauteilen zu kennen bzw. zu berechnen. Wenn der vertikale Lasttransport einigermassen geradlinig in den Untergrund geleitet werden kann, gestaltet sich die Modellierung einfach, doch sobald die Lasten aufgehängt oder anderweitig umgeleitet werden müssen, gestaltet sich die Modellierung komplex. Die Bemessung des Bauwerks erfolgte von oben nach unten. Im Erdgeschoss waren die Lasten meist so gross, dass einfache Nachweisberechnungen nicht mehr funktionierten. Aus diesem Grund waren oft Einfallsreichtum und Recherchetätigkeiten bei System-Herstellern wie zum Beispiel: Jordahl, Ebea usw. notwendig. Zusätzlich mussten die gewählten Konstruktionen überdacht und neue Lösungswege gesucht werden. Die Zusammenhänge von Lastumleitungen und deren Auswirkungen auf andere Bauteile zu verstehen bzw. zu berücksichtigen war in dieser Arbeit die grösste Herausforderung. Der Schwerpunkt dieser Arbeit war die Decke über dem Erdgeschoss, da bei der Durchfahrt als auch beim Gemeinschaftsraum die vertikalen Lasten zentrisch auf die Deckenplatten treffen. Für beide Bereiche wurde versucht die Lasten über die Wandscheiben im Obergeschoss aufzuhängen. Dieser Lösungsansatz kann aber nur funktionieren, wenn die aufgehängten Lasten in ein Auflager eingeleitet werden können. Der aus der Aufhängung resultierende Lastabtrag war bei der Durchfahrt nur durch enorme Zusatzmassnahmen möglich, weshalb ich mich dort für die Vorspannung entschied. Durch minimale Veränderungen des Grundrisses konnten alle Bedingungen erfüllt werden. Natürlich gibt es Schnittstellen die den Bauablauf tangieren, diese können aber durch eine gute Bauleitung leicht bewältigt werden. Die Vorspannung verläuft nur in Richtung der X-Achse und trägt nur die Eigenlasten, welche ca. 70% ausmachen. Die restlichen Lasten werden mit einer schlaffen Bewehrung über beide Achsen abgetragen. Dabei mussten die Unterzüge verstärkt und zusätzlich eine Stütze eingeplant werden. Diese kann aber in die Verkleidung der angrenzenden Containerboxen integriert werden. Beim Gemeinschaftsraum konnte der Lastabtrag aus der Aufhängung über zwei Stützen bewerkstelligt werden, welche in diesem Bereich in die Eingangstüren integriert werden. Zuerst habe ich versucht die Lasten nur über einen Überzug aufzunehmen, dafür sind die Lasten aber wesentlich zu hoch. Die Gestaltung der vertikalen Baugrubensicherung war ein weiteres zentrales Thema dieser Arbeit. Hier habe ich mich für eine abgestützte Rühlwand entschieden. Die Abstützung durch Erdanker ist durch die geometrischen Verhältnisse schwer realisierbar. Aus diesem Grund wird die Rühlwand mittels Holzstämmen abgestützt. Obwohl diese Variante den Baufortschritt stört ist sie in Summe das geringste Übel. Der Aushub sowie die Erstellung der Bodenplatte erfolgt in jeweils zwei Etappen. Die Aussenwände können bis auf vier Aussparungen durchgezogen werden, welche nach Fertigstellung der Deckenplatte des Untergeschosses geschlossen werden können. Die Besprechungen mit meiner Betreuerin wurden von ihr sehr konstruktiv gestaltet und es wurden allgemeine Zusammenhänge diskutiert. Obwohl sie nie konkrete Lösungsvorschläge vorgegeben hat, waren ihre Inputs stets hilfreich und ich konnte in grossem Masse von ihrer Erfahrung profitieren. Im Allgemeinen war diese Arbeit eine interessante und aufschlussreiche Erfahrung für mich. Ein guter Bauingenieur findet Lösungen durch Einfallsreichtum und Innovation. Innovation, das Wort leitet sich vom lateinischen ab und bedeutet Erneuerung. Kein anderes Wort könnte diese Arbeit besser beschreiben: Beinahe jede Berechnung und jede Überlegung in dieser Arbeit musste erneuert werden, um dann später nochmals erneuert zu werden.

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  • Gmür, Reto (2017): ENSEMEN. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Kanton Graubünden gibt es nicht viele genossenschaftliche Bauten. Die Nachfrage ist jedoch vorhanden und ich glaube an einen gesellschaftlichen Wandel, wonach wir in Zukunft wieder näher zusammenrücken und vermehrt Synergien nutzen werden. Masein ist ein «Vorzeige-Dorf», wenn es um Innovation geht. Masein war die erste Schweizer Gemeinde, welche im Jahr 2014 auf eine neue LED-Strassenbeleuchtung setzte, die 100 % Wirkung entfaltet, wenn Sie voll gebraucht wird und sonst auf Sparflamme leuchtet. Heute sind schweizweit über 125 solche Anlagen in Betrieb. Das Vereinsleben funktioniert im Dorf und man kennt sich gegenseitig. Perfekte Voraussetzungen, um einen etwas unkonventionellen Ansatz zu wählen. Ich möchte eine Gemeinschaftssiedlung bauen, welche sich in der Körnung gut ins Dorf integriert und so eine Zusammengehörigkeit ausstrahlt. Zwei vorhandene Plätze verbinde ich über eine Grünzone, um die misslungene Strassenschlaufe aus den 70er Jahren bestmöglich zu integrieren. Es bildet sich eine neue Achse vom Underdorf-Platz bis zur Grillstelle am Caznerbach. Der Weiler wird im Zentrum in seinem Ursprung gestärkt. Die Grünzone ist ein wunderbarer Aussenraum für die Bewohner der 14 neuen Wohnungen. Mir ist wichtig, eine klare Abstufung der Räumlichkeiten mit öffentlichem Charakter zu den privaten Rückzugsorten zu schaffen. Dies erreiche ich mit der Grundriss-Typologie, welche über öffentliche Mittelzonen funktioniert. Über Nischen, die eine spürbare Distanz schaffen, gelangt man in die Schlafzimmer. Das funktioniert bei allen drei Typen gleich. Ein spezieller Typus ist das Haus 3, indem 6 Kleinwohnungen zu einem grossen Gemeinschaftshaus zusammengehängt werden. Die öffentlichen Räume werden gemeinsam genutzt. Ich bin überzeugt, dass Masein der passende Ort ist, um dieses neue ländliche Wohnmodell zu testen. Durch die Aufwertung des Underdorf-Zentrums profitiert der ganze Weiler und die Räumlichkeiten im Gemeinschaftshaus könnten von Maseinern genutzt werden, die nicht in der neuen Siedlung wohnen. Der Weiler stärkt seinen Zusammenhalt und man kennt sich vermehrt. Die Idee könnte weitergespannt werden und zu einer Underdorf-Gemeinschaft heranwachsen. Die maroden Ställe könnten gemeinsam aufgewertet und für gemeinschaftliche Zwecke umgerüstet und integriert werden.

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  • Iannelli, Giovanni (2017): Gewerbehalle mit Bürotrakt in Holzbauweise. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Bei der Gewerbehalle handelt es sich um einen Neubau in Holzbauweise mit Bürotrakt und Wohnung. Die ca.11 m hohe Halle beinhaltet zudem eine Schlosserei mit Kran-Bahn. Südlich ausgerichtet befinden sich drei Stockwerke, welche durch eine durch-gehende Wand von der Halle getrennt werden. Alle drei Geschosse werden über ein Treppenhaus erschlossen. Ebenfalls südlich befinden sich an beiden Enden zwei grosse Tore, jeweils zwei Stockwerke hoch, welche als Zu- und Ausgang der Schlosserei dienen. Ein Teil der Wohnung kragt über eines der beiden Tore aus und dient als Vordach. Über dem zweiten Tor kragt ein einfaches Vordach aus, ohne Überbau. An der Nordfassade der Halle befindet sich eine Glasfront. Mittels Variantenstudium wurden mehrere mögliche Lösungen erarbeitet um eine angemessene Konstruktion zu eruieren. Als Haupt-Träger wurde ein Brettschichtholzträger gewählt, welcher gelenkig auf Pendelstützen gelagert wird. Die Gesamtstabilisierung erfolgt über alle vier Wände der Halle und der steifen Dachscheibe.

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  • Mani, Josias (2017): Langsamverkehrsbrücke Rhein, Buchs – Vaduz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Stadt Buchs und die Gemeinde Vaduz wollen den Langsamverkehr für Pendler zwischen Vaduz/Schaan und Buchs/Sevelen fördern. Zurzeit können die Fahrradfahrer den Rhein nur auf den Hauptverkehrsbrücken überqueren. Diese haben ein sehr hohes Verkehrsaufkommen und sind für Fahrradfahrer unattraktiv und gefährlich. Das Projekt aus dem Agglomerationsprogramm Werdenberg-Lichtenstein beinhaltet die Realisation einer neuen Rad- und Fussgängerbrücke über den Rhein. Die geplante Brücke überspannt rund 150 Meter und verbindet die zwei Rheindammwege miteinander. Dabei werden hohe Anforderungen an die Hochwassersicherheit gestellt. Neben der Entwurfsphase liegt das Hauptaugenmerk der Bachelorarbeit in der Bemessung und Detailausarbeitung der gewählten Brückenvariante. Der Entwurf von Brücken ist eine vielschichtige und anspruchsvolle Aufgabe. Es erfordert konstruktive Erfahrung, technisches Verständnis aber auch Kreativität und Mut zu Innovation. Die Kriterien der Tragsicherheit, Dauerhaftigkeit, Gebrauchstauglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Ästhetik dürfen dabei nie ausser Acht gelassen werden. Da Fussgängerbrücken nicht so eingrenzenden Anforderungen wie Stassen- oder Eisenbahnbrücken unterliegen, ist bei der Planung viel mehr Spielraum vorhanden. Die Form einer Fussgängerbrücke kann sehr unterschiedlich sein. Um eine geeignete Brückenvariante für die gestellte Aufgabe zu finden, wird ein umfangreiches Variantenstudium durchgeführt. Dieses umfasst fünf verschiedene Varianten in Massiv- und Stahlbauweise. Mittels definierten Kriterien und deren Auswertung wird die Bestvariante ausgewählt. Bezüglich der Gestaltung der Brücke werden hohe Anforderungen gestellt. Fussgängerbrücken sollen durch ihre Feinheit und Angemessenheit auffallen, und nicht durch Grösse und Eigenart. Die Eingliederung in die charakteristische Rheinlandschaft ist eine gestalterisch anspruchsvolle Aufgabe. Das Tragsystem mit den Spannweiten, die Querschnittsausbildung, die Materialisierung, sowie der Bauvorgang sind in der Bewertung berücksichtigt. Unter diesen Aspekten wird die Fachwerkbrücke als Bestvariante gewählt. Die Fachwerkbrücke ist als Dreifeldträger mit Spannweiten von 45 m / 60 m / 45 m mit einer Gesamtlänge von 150 m konzipiert. Den Stahlüberbau bilden zwei, aus Hohlprofilen (RRW) geschweisste Fachwerkhauptträger, die über untenliegende Querträger miteinander verbunden sind. Das Fachwerk ist ein sehr effizientes Tragwerk bei geringem Eigengewicht. Die Tragstrukturen werden in Druck- und Zugkräfte aufgelöst. Die Dreiecksform sorgt dabei für die Stabilität, da Dreiecke selbst bei gelenkigen Verbindungen formstabil sind. Durch die axiale Beanspruchung des Stabs kann der ganze Querschnitt ausgenutzt werden. Der Trogquerschnitt erfährt eine leichte Ausrundung. Die Unter- und Obergurte werden mit verschiedenen Radien ausgeführt, dadurch kann die Fachwerkhöhe variiert werden. Als Fahrbahn dient eine 3.60 m breite Fertigbetonplatte mit statisch mitwirkender Ortbetonschicht, welche auf den Querträgern aufliegt und über Kopfbolzen mit dem Stahltragwerk verbunden ist. Nach einer Abdichtung mit Polymerbitumen-Dichtungsbahnen kommt als Abschluss der Fahrbahn eine 5 cm starke Walzasphaltschicht zum Einsatz. Durch die Ausbildung eines Dachgefälles von 2 % und der vertikalen Ausrundung der Fahrbahn, kann das Meteorwasser direkt über ein seitliches Abschlussblech in den Rhein abgeleitet werden. Über einen Windverband, welcher unter der Fahrbahn verläuft, werden die Horizontalkräfte abgetragen. Die Brückenpfeiler werden als schlanke Wandscheiben ausgebildet. Für eine hydraulisch günstige Form ist der Querschnitt an den Seiten abgerundet. Die Krafteinleitung in den Baugrund erfolgt mittels Grossbohrpfählen. Diese können die vertikalen und horizontalen Kräfte in den Baugrund leiten. Für den Bau der Pfeiler ist ein Baugrubenabschluss mit Wasserhaltung vorgesehen. Der Abschluss kann mit Spundwänden erfolgen. Das Widerlager besteht aus einer Widerlagerwand, welche mit einem Fundament flach fundiert wird. Für den Anschluss an den Dammweg werden zwei Flügelwände mit einem Radius nach aussen angehängt. Dadurch wird der Brückenzugang übersichtlich und einladend gestaltet und es entsteht ein komfortabler Zufahrtsbereich für Radfahrer und Fussgänger. Um Zwängungen zu vermeiden wird ein Widerlager als festes, das andere als verschiebliches Lager ausgeführt. Die Pfeiler und Widerlager werden konventionell vor Ort ausgeführt. Aus Sicherheitsgründen und um den Abflussquerschnitt des Rheins nicht zu stark zu beeinträchtigen, erfolgt die Herstellung der Pfeiler und Widerlager etappenweise. Der Brückenträger wird segmentweise im Werk vorfabriziert. Die Segmente können im Rahmen eines regulären Schwertransportes angeliefert werden. Das mittlere Brückensegment (85 t) wird in zwei Elementen angeliefert und auf Platz zusammengeschweisst. Anschliessend wird ein Raupenkran das ganze Element von Seite Vaduz einheben. Im Anschluss wird das Randsegment (40 t) auf der Seite Vaduz angeliefert und mit dem Raupenkran versetzt. Gleichzeitig erfolgt die Anlieferung und Montage des Randsegments (40 t) auf der Seite Buchs mit einem Pneukran. Bei vollständig montiertem Überbau werden die Montagestösse, geschützt in einer mobilen Einhausung, verschweisst. Anschliessend wird der Korrosionsschutz fertiggestellt. In einem weiteren Schritt wird die Fahrbahnplatte erstellt. Nach der Abdichtung erfolgt der Einbau des Belages. Mit den gewählten Materialien und den einfachen Konstruktionsdetails ist von einer hohen Dauerhaftigkeit des Bauwerkes auszugehen. Der qualitativ hochwertige Korrosionsschutz, die langlebigen Brückenlager, sowie ein gutes Überwachungs- und Instandhaltungskonzept, tragen ebenfalls zu einer langen Nutzungsdauer bei. Mit statischen Berechnungen werden die massgebenden Bauteile nach den Kriterien der Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit bemessen und nachgewiesen. Mit der Ausarbeitung der Fachwerkbrücke ist eine ansprechende Brücke entstanden, die den geforderten Kriterien nachkommt.

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  • Marxer, Philipp (2017): Strassenkorrektion Gross Kehr – Kapellakehren. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die H3a Julierstrasse führt von Chur aus in Richtung Lenzerheide. Kurz nach Chur befindet sich die Kurve Gross Kehr die den Beginn des Projektperimeters markiert. Von hier aus führt die H3a auf 1.5 km Länge durch mehrere Waldstücke entlang eines Rutschhanges. Im Zuge des Projektes wurde zuerst der Strassenoberbau und das Lichtraumprofil für eine zeitgemässe Strasse festgelegt. Auf Grund dieser Festlegungen wurde anschliessend eine generelle Planungsstudie zur Korrektion der horizontalen und vertikalen Linienführung erstellt. Dies beinhaltet mehrere konzeptuelle Massnahmen in denen die horizontale Linienführung gestreckt und Radien vergrössert wurden. Als Folge dieser Korrekturen sind Stützmauern und andere Kunstbauten in die Linienführung mit eingeplant worden. In einem weiteren Schritt wurden drei wichtige Detailpunkte des Gesamtkonzeptes bestimmt, die dann in einem Variantenstudium weiter detailliert wurden. Diese drei Punkte waren die Haltestelle Städeli mit dem Abzweiger in Richtung Brambrüesch und dem Wanderweg, die S-Kurve wenige hundert Meter weiter in Fahrtrichtung Malix, und ein generelles Stützmauerkonzept, das die spezielle Geologie mit ihren unterschiedlich aktiven Zonen berücksichtigt. Im nächsten Schritt wurde beim Detail Städeli die Bestvariante auf Bauprojektstufe ausgearbeitet. Hierzu gehören neben der Bushaltestelle auch eine Fussgängerbrücke die konzeptuell als Stahlbaukonstruktion aufkonstruiert wurde. Der letzte Schritt beinhaltet die Ausarbeitung eines Ausführungsprojektes für eine Stützmauer auf Grundlage der Bestvariante aus dem Variantenstudium. Diese Stützmauer wurde mit Hilfe des Programmes Larix statisch nachgewiesen und die innere Stabilität wurde von der Firma Sytec bestätigt.

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  • Nguyen, Thanh (2017): SBB Fahrbahnerneuerung Walenstadt – Unterterzen km 15.980–17.403, Gleis 215. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die SBB-Strecke Walenstadt – Unterterzen führt entlang dem Walensee und wird täglich mit 36'000 GBRT (Gesamtbruttoregistertonnen) von Nah- und Fernverkehrszügen belastet. Die Strecke wurde letztmals vor 26 Jahren erneuert und befindet sich Heute in einem schlechten baulichen Zustand. Im ganzen Umbauperimeter fehlen zudem Entwässerungsanlagen, was zu Verlehmungen und Verunreinigungen des Schotterbettes geführt hat. Bis ins Jahr 2040 wird mit einer Erhöhung der Belastung um rund 70 % gerechnet. Zudem soll in diesem Bereich die Streckengeschwindigkeit erhöht werden. Aufgrund dieser Belastungserhöhungen werden die Unterhaltsarbeiten überproportional ansteigen. Damit auch in Zukunft ein sicherer und zuverlässiger Betrieb sichergestellt werden kann, sehen die Schweizerischen Bundesbahnen SBB vor, die Strecke im 2018 umfassend zu sanieren. Im Rahmen der Bachelorarbeit sollen zuerst der bestehende Zustand der Strecke mittels einer Zustandsanalyse untersucht und allfällige weitere Mängel aufdeckt werden. Die Beurteilung des Zustandes erfolgt dabei aufgrund des vorliegenden geotechnischen Berichtes und von örtlichen Begehungen. In einem weiteren Schritt soll in zwei Varianten aufgezeigt werden, wie die Fahrbahnerneuerung realisiert werden kann. Im Variantenvergleich werden die zwei Varianten mit verschieden gewichteten Kriterien gegenübergestellt und bewertet. Die daraus resultierende Bestvariante wird als Vorprojekt weiter ausgearbeitet. Zusätzlich sollen für die Realisation der Fahrbahnerneuerung die Kriterien Wirtschaftlichkeit, Lebenszykluskosten, Qualität des Ober- und Unterbaus, sowie Sicherheitsanforderungen und Unterhaltsphilosophie berücksichtigt werden.

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  • Obermayer, Stefan (2017): TSCHESSA. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ställe und landwirtschaftliche Gebäude prägen das Ortsbild in Masein und sind ein fester Bestandteil der dortigen Struktur. Der Umgang, sowie Umnutzung bestehender Ställe ist oft schwierig. Ein radikaler Abriss kann das Bild des Dorfes jedoch sehr verändern, verunklären oder verfremden. Das Projekt setzt sich mit dieser Problematik auseinander. Der bestehende Tschessa-Stall im Unterdorfes wird durch zwei direkt anschliessende Wohnhäuser gegen Norden ergänzt. Der bestehende Stall wird umgebaut, so dass sich in ihm die Erschliessung, Veloraum und Garagen befinden. Die neue Eingangshalle behält den jetzigen Ausdruck und kann so für Feste, als Unterstand, als Spielraum etc. genutzt werden. Die beiden Gebäude sind um ein halbes Geschoss in der Höhe versetzt. Die Häuser passen sich so der dortigen Geografie an. Die drei Häuser bekommen so die, im Dorf übliche Abstufung zueinander.Zwischen den beiden Wohnhäusern entsteht eine Gemeinschaftsterrasse, welche vom Stall direkt sowie von den Erdgeschosswohnungen erschlossen ist. Die Terrasse endet in einem Sitzplatz von welchem die Sicht auf das gesamt Tal frei wird. Auf der östlichen Wiese wird die Idee des Gehöftes aufgenommen. Es entsteht ein gemeinschaftlicher Innenhof. Die Küchen der dortigen Wohnungen ist zum Hof hin geöffnet und fördert so die Gemeinschaft des neuen Gehöftes. Die gedeckten Balkone sowie die Wohnzimmer sind immer auf die abgewandter Seite angesiedelt.

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  • Rechsteiner, Ralf (2017): Cin Rageth. Wohnen im Unterdorf. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Auf der östlichen Hangseite des Domleschgs, oberhalb von Thusis, liegt die Gemeinde Masein. Ein gewisser Bezug zu Thusis besteht seit jeher. Diese Beziehung und der historisch gewachsene Strassenzug von Thusis mitten durch das Maseiner Unterdorf hoch zum Oberdorf werden als Gedanken im Projekt aufgenommen. An diesem Strassenzug im Unterdorf werden punktuell Wohnbauten zur Stärkung des Strassenraumes angeordnet. Das Projekt Cin Rageth, am nördlichen Ende des Weilers, bildet ein Dreierensemble aus zwei Wohnhäuser und einer Parkierung. Somit wirkt das Unterdorf gefasst und bildet eine Art Abschluss, um anschliessend den Blick ins Grüne zu öffnen. Das westliche Wohngebäude und die Parkierung schliessen die bestehende Hofsituation ab. Die beiden Wohnhäuser ermöglichen einen guten Wohnungsmix von zwei bis fünf Zimmer. Im länglichen Haus sind vorwiegend Familienwohnungen vorgesehen. Durch die Hanglage und beste Aussicht sind in den unteren Geschossen zwei Maissonette-Wohnungen mit überhohem Wohnzimmer angedacht. In den oberen zwei Geschossen entstehen zwei Etagenwohnungen. Die Wohnungen teilen sich im Grundriss in Aktiv- und Erholungsbereiche auf. Die westlich liegenden Loggien ermöglichen eine wunderbare Aussicht auf den Piz Beverin. Das versetzte Haus ist über Splittlevels organisiert, somit wird auf den Hang Cin Rageth eingegangen. Die westlich liegenden Wohnungen sind ein halbes Geschoss höher gelegen als die östlichen hin zur Strasse. Die Höhenversetzung der Geschosse wird über das Treppenhaus geregelt. Die Wohnungen widerspiegeln im Grundriss ebenfalls die zwei Bereiche. Die Loggien richten sich beide nach Süden über Eck. Westlich mit Blick auf den Piz Beverin und östlich öffnet sich der Blick über das Tal. Somit werden Sichtbezüge in alle vier Himmelsrichtungen ermöglicht. Die Eingliederung in den bestehenden Kontext wird mit einer verputzen Fassade und Fenstergewänden aus Glasfaserbeton erreicht. Durch die Öffnungen über Eck wird hierbei auf eine Kompaktfassade gesetzt, da es statisch unabdingbar ist, um die offenen Ecken mit Stahlbetonüberzügen zu überspannen. Der raue Wormserputz stärkt die Erscheinung der glatten Betongewände. Verputz wird mit einem mineralischen Putz aus Kalkzement. Im Innenbereich werden die Wände weiss verputzt. Der Boden wird als Unterlagsboden, die Decke in Beton belassen.

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  • Schild, Jessica (2017): Chesa Vista, Masein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Städtebau Das Dorf Masein entwickelte sich ursprünglich als Strassendorf im Oberdorf, sowie als Haufendorf im Unterdorf. Eine zukünftige Entwicklung entlang der historischen Strassenführung zwischen Ober- und Unterdorf ist absehbar. Erste Schritte in Richtung dieser Entwicklung sind mit einzelnen Einfamilienhäusern bereits geschehen. Das Konzept meines Städtebaus ist es, entlang der historischen Strassenführung zu verdichten, den Strassenraum mehr zu definieren und den Weg, auch für Touristen und Wanderer, klar aufzuwerten. Dazu gehört es ebenfalls, dem Dorfplatz des Unterdorfes mehr Gewicht zu verleihen. Eine Verdichtung geschieht innerhalb des Weilers einerseits auf Parzellen mit heute geringer Ausnützung und andererseits auf einer freien Parzelle direkt am Dorfplatz. Am nördlichen Zugang des Unterdorfes ist eine neue Häusergruppe angedacht um die Verdichtung entlang des historischen Weges noch mehr zu stärken. Für diese Gebäude muss entweder neu parzelliert oder von zu Masein gehörigen Weilern umparzelliert werden. Konzept Unterdorf Das Konzept der Neugestaltung des Unterdorfes sieht vor, den Dorfplatz neu, als einen «Kulturplatz», zu gestalten. Die Gebäude um diesen Dorfplatz haben eine öffentliche Nutzung und sollen dadurch mehr Leben auf den Platz und somit ins Unterdorf bringen. Auf der leeren Parzelle ist ein Neubau eines Vereinshauses angedacht, welches zum sanierten Backhaus gehört, das neu z. B. als Grill- oder Werkhaus genutzt werden kann. Die beiden leerstehenden Ökonomiegebäude am Platz werden zu einer Herberge für Touristen umgenutzt oder im Hofstattrecht neu gebaut. Das leerstehende Stallgebäude neben dem Wohnhaus des Landwirten wird zu einem Hofladen mit Selbstbedienung umkonzipiert, da es in Masein eigentlich keine Einkaufsmöglichkeiten gibt und damit die Wanderer sich auf ihrem Weg verpflegen können. Der Dorfplatz kann an sich bestehen bleiben wie er ist, jedoch soll mit den Belagsflächen gearbeitet werden. Mit einem Weg aus festem Belag wird der Besucher/Wanderer klar geführt, wobei der restliche Platz z. B. mit einem Kiesbelag und einer neuen Bepflanzung zum Verweilen einladen soll. Konzept Gebäude Beim Konzept der Wohnungsgrundrisse beider Gebäude ist vorgesehen, jeweils mit einer «Wohnschicht» mit Aussichtsnische zu arbeiten. Diese Nische dient als Rückzugsort um mit einer schönen Aussicht etwas zu lesen, oder einfach nur zum Verweilen. Der Regelgrundriss der 3.5-Zimmerwohnung im Gebäude 1 wird in zwei Schichten aufgeteilt. Die vordere «Wohnschicht » und die hintere Schicht mit den Zimmern und Bädern. In der Wohnschicht sind jeweils Wohnen, Essen, Aussichtsnische und die Loggia angeordnet. Die Wohnung im Erdgeschoss ist nicht gleich gestaltet, damit die Schlafzimmer nicht an der unattraktiven Fassadenseite liegen, wo alle Nachbarn vorbeigehen. Diese Wohnung ist als Maisonette, nach Osten gerichtet, konzipiert. Die beiden Wohnungen in Gebäude 2 sind nach dem gleichen Konzept aufgebaut. Die Wohnschicht befindet sich jeweils an der Fassade. Die 3-Zimmerwohnung ist immer gleich geplant, die Aussichtsnischen liegen übereinander. Die 4.5-Zimmerwohnung ist in zwei verschiedenen Typen konzipiert. Sowohl die Wohnschicht und somit auch die Nische sind jeweils anders gelegen. Dies, um ein Spiel in der Fassade zu bekommen und jeder Wohnung eine unterschiedliche Aussicht zu generieren. Gleichzeitig entsteht die Möglichkeit jeweils dem Zimmer oberhalb der Nische einen kleinen Balkon anzuschliessen. Konstruktion Die Konstruktion ist hauptsächlich als Einsteinmauerwerk konzipiert, lediglich die Aussichtserker sind als Holzkonstruktion geplant. Die Fassade wird mit einem etwas gröberen, grauen Putz mit Schwammtechnik, die Erker als Kontrast in einem feinen weissen Putz verputzt. Die Fenster sind in Holz angedacht, welche mit weiss gestrichenen Holzfensterläden beschattet werden. Die Ausnahme machen hier die Aussichtsfenster, welche keine sichtbaren Läden haben, sondern im Sturz eingebrachte Stoffstoren. Die Dacheindeckung ist mit Kupferschindeln geplant.

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  • Schmidt, Paul (2017): Nachhaltig wohnen, Masein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Infolge der gesteigerten Mobilitätsbereitschaft wachsen schweizweit die Agglomerationsräume immer weiter. Dieser Siedlungsdruck ist aufgrund der Nähe zum Raum Chur auch in Masein zu erwarten. Das Ziel der neuen Überbauung in Masein ist einerseits die Bereitstellung von verdichtetem Wohnraum im Dorf und andererseits die Minimierung der dafür notwendigen Umweltbelastung. Aus diesem Grund verschreibt sich das Projekt der kulturellen, sozialen und insbesondere der ökologischen Nachhaltigkeit. Kulturelle Nachhaltigkeit. Der modulare Hybridstrohballenbau lehnt sich konstruktiv und im Ausdruck an das klassische Riegelhaus an. Die Verwendung von gepressten Strohballen als Füllmaterial reduziert die statischen Anforderungen an die Holzkonstruktion und ermöglicht gleichzeitig eine hochisolierende und kostengünstige Dämmung. Wie in der Bündner Bautradition üblich, wird das Maximum aus den Materialien herausgeholt, die lokal vorhanden ist. An diese simple Logik, die zu einer einzigartigen baulichen Kulturlandschaft geführt hat, hält sich dieses Projekt. Soziale Nachhaltigkeit. Ein neuer Platz mit angrenzendem Hofladen bietet einen neuen Begegnungsort im Dorfzentrum. Die wertvolle bestehende Obstbaumwiese wird erhalten und weitergenutzt. Die offenen Treppenhäuser und die halböffentlichen Terrassenbereiche helfen, das soziale Zusammenleben zu pflegen und zu fördern. Die Neubauten sind über neue Gehwege in die bestehende Dorfstruktur eingebunden. Ökologische Nachhaltigkeit. Aus Sicht der Umwelt sind drei Aspekte entscheidend: die Herstellungsenergie der Bauprodukte, der Energieverbrauch des Gebäudes und die Entsorgung der Baumaterialien in ferner Zukunft. Der gesamte Lebenszyklus der Gebäude ist entscheidend. Mit der Wahl natürlicher Baumaterialien wie Stroh, Holz, Lehm und Kalk, werden die neuen Häuser diesen Aspekten gerecht. Konsequenterweise wird auch im Betrieb vollständig auf den Einsatz fossiler Brennstoffe verzichtet. Die Siedlung soll den Bewohnern auch in ferner Zukunft viel Freude bereiten, ohne dabei auf Kosten der Natur zu leben.

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  • Schnizler, Simon (2017): PRETACT Masein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Leitidee Aufgrund der Analyse erkennt man, dass sich das Dorf Masein immer um die Sozialräume entwickelt hat. Zuerst entstanden das Unter- und Oberdorf, wo der Brunnenplatz der Angelpunkt für das Dorf bildete. Auf dem Schwarzplan erkennt man die dichtere Körnung der Häuser um die Brunnenplätze gut. Im Wandel der Jahre entstanden doch neue Bedürfnisse und andere verschwanden. So entwickelte sich das Innerdorf, welches aber keinen konkreten Angelpunkt als Auftakt hat. Die Leitidee sieht vor die drei Dorfteile zu stärken in dem man sie verdichtet. Der Sozialraum dient als Angelpunkt. Die Säge dient als Angelpunkt für das Innendorf und dient als Initialzündung für diesen Dorfteil. Städtebau Das neue Gebäudeensemble akzentuiert die alte Säge sowie auch den Dorfrand. Die zwei neuen Baukörper, welche leicht zueinander ausgerichtet sind und am nördlichen Parzellenrand positioniert sind, definieren zum einen zwei verschieden grosse Strassenausdehnungen, begleiten die Hauptstrasse und zum anderen den südwestlich gelegenen Grünraum. Das dritte Volumen zeigt wie noch verdichtet werden kann. Die neuen Baukörper werden mit Wohnungen und einer kleinen öffentlichen Nutzung im Erdgeschoss gefüllt. Grundriss/Fassade/Materialität Die Qualitäten des Ortes sind die Aussicht ins Domleschg, der Caznerbach mit den Baumgruppen sowie die alte Säge. Das Grundrisskonzept sieht für jeden Baukörper vor seine besonderen Qualitäten zu finden und dementsprechend nach diesen die Wohn- und Schlafräume anzuordnen. Die Erschließung des Gebäudeensembles befindet sich im «Gelenk» beider Gebäude. Dadurch wird die Nähe beider Gebäudevolumen klar definiert, es wird mehr Wohnfläche generiert, durch das Betreten des Treppenturmes hat man den Bezug zur Aussicht im Norden und im Süden zum Grünraum, die Eingangssituation ist klar. Im Ganzen entstehen 6 Wohnungen und ein Büro oder Ladenlokal. Die Verteilung ist folgenderweise: Im Untergeschoss befinden sich die Einstellplätze, Nebenräume, Technikräume sowie auch das Büro oder eine Ladenlokalität. Das Erdgeschoss wie auch Obergeschoss wird je mit einer Wohnung bestückt. Im Dachgeschoss befinden sich die Wohnungen mit Galeriegeschoss und Dachterrasse. Die beiden Häuser werden mit Einsteinmauerwerk und Stahlbeton konstruiert. Dadurch kann das bestehende Dorfbild der verputzten Lochfassaden weitergeführt werden. Die Grundrisse wie auch die Fassaden nehmen Rücksicht auf die Konstruktionsprinzipien des Einsteinmauerwerks. Grössere Öffnungen werden in Stahlbetonelementen ausgeführt. Diese erinnern uns an die bestehenden Lauben der ursprünglichen Gebäude.

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  • Sgier, Thomy (2017): Curtgegn grànd, Masein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Bereits die Siegfriedkarte von 1875 zeigt das Dorf Masein mit seinen zwei Dorfteilen Strassen- und Haufendorf, Ober- und Unterdorf. Dieser Charakter wird in der darauf kommenden starken Wachstumsphase beibehalten, wodurch die Identität und die Siedlungsstruktur naturell weiterwachsen. Das obere Strassendorf ist entlang der parallel zum Hang verlaufenden Durchgangsstrasse gewachsen, das Unterdorf blieb ein selbständiger Weiler. Alle öffentlichen Bauten wie Kirche, Schule, Gemeindehaus oder Café liegen an der früheren Durchgangsstrasse im Oberdorf. Das Unterdorf zeichnet sich durch sechzehn Wohnhäuser und einem guten Dutzend Stallbauten aus. Während die Wohnhäuser im Oberdorf meist massive Steinbauten sind, wurden die Häuser des Unterdorfs mit einem weit grösseren Anteil an Holz erstellt. Projektidee Die charakteristische Dorfstruktur von Strassen- und Haufendorf wird weitergestrickt. Identität und ortsbauliche Erkennungsmerkmale werden beibehalten. Das Unterdorf lebt als idyllischer Wohnweiler. Ursprünglichkeit, hölzerne Stallbauten und wild verwachsene Grünräume zwischen den Gebäuden zeichnen hier die Lebensqualität aus. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Weiler Unterdorf. Im ersten Schritt wird der zentrale Brunnenplatz mit einem weiteren Volumen an der historischen Strasse räumlich gestärkt. In der Weiterentwicklung soll die freie Wiese am unteren Rand der Weilerstruktur mit drei Wohnhäusern ergänzt werden. Zwischen alter Bausubstanz und neuer Bebauung wird eine grossflächige Obstbaumwiese bewahrt, die als gemeinsamer Aussenraum mit lebhafter Gartenkultur dient. Wohnen im Weiler, dort wo jeder jeden kennt und über fast alles Bescheid weiss. Die drei neuen Wohnhäuser teilen mit den alten Bauten des Weilers die Obstbaumwiese. Ihre eigene Gemeinsamkeit haben sie durch die städtebauliche Setzung und die Bildung eines gemeinsamen Hofs. Austausch, Einblicke, Durchblicke und aussenräumliche Aktivitäten werden hier ermöglicht. In Masein wohnen und in Thusis oder Chur arbeiten, die Verbindung von dörflichem Wohnen und städtischem Arbeiten soll vor allem attraktiven Lebensraum für junge Familien bieten. Während dem das Haus am Platz sich als leichter Holzbau in die Umgebung der Stallbauten einfügt, benötigen die Häuser auf der unteren Parzelle etwas mehr Masse um den Weiler an der Hangkante abzuschliessen. Ein ortsbauliches Merkmal von Massivbauten mit grossen Anteilen an Holz wird hier übernommen. Die Konstruktion ist in einem mineralisch gedämmten Einsteinmauerwerk gedacht. Um der Logik des Mauerwerksbaus zu folgen wurde versucht, nur sehr kleine Öffnungen in die Mauerwerkswände freizulassen. Das Prinzip einer Schottenstruktur ermöglicht jedoch noch grössere Lichteinlässe im Innenraum, da zwischen den Schottenwänden ganze Holzfensterfronten eingebaut werden. Die Mauerwerkswände werden durch sichtbare Stahlbetondecken belastet und so gegen Kippen stabilisiert.Die Dachkonstruktion ist gleichwohl den alten Bauernhäusern als Kaltdach erstellt. Eine einfach aufgesetzte Sparrenkonstruktion mit Trapezblecheindeckung unterstreicht die Zweckmässigkeit der Konstruktion. Faltschiebeläden zwischen den Schottenwänden schützen vor übermässiger Sonneneinstrahlung und können beliebig vor die Fenster platziert werden.

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  • Sprenger, Nils (2017): Baugrube/Fundation Parkgarage Kirche, Triesenberg. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Aufgrund der zunehmenden Verdichtung des Dorfzentrums von Triesenberg, wird es immer schwieriger, Neubauten zu realisieren. Deshalb sieht die vorliegende Projektstudie eine öffentlich zugängliche Parkgarage hinter der Pfarrkirche vor, die den steigenden Anforderungen an das Verkehrsaufkommen gerecht werden soll. Die eingeschränkten Platzverhältnisse, die angrenzenden denkmalgeschützten Bauten sowie die Rahmenbedingungen infolge der Geologie nehmen grossen Einfluss auf die Projektierung. Im Weiteren ist die Sicherstellung von Zufahrten und der Schutz der bestehenden Bauten von grosser Bedeutung. In dieser Bachelorthesis werden verschiedene Lösungsvorschläge zur Baugrubensicherung entwickelt und miteinander verglichen. Des Weiteren ist die Fundation zu entwerfen und eine Vorbemessung zu erstellen. Eine besondere Herausforderung der Arbeit bildet dabei die Zufahrtstrasse über dem Baugrubenbereich, sowie die Bemessung eines Gründungspolsters, welches mit Geokunststoffen bewehrt wird. Variantenstudium Das Projekt erfordert ein Baugrubenabschluss mit einer Tiefe von bis zu 8,0 m. Aufgrund der hohen Erddrucklasten und den gering zulässigen Deformationen muss das Wandsystem abgestützt werden. Da die bestehenden Gebäude sensibel auf Erschütterungen reagieren, sind diese auf ein Minimum zu reduzieren. Nach eingehender Analyse der Pfahlwand, Rühlwand, Nagelwand und der Elementwand resultierte die aufgelöste Pfahlwand als die Bestvariante für den vertikalen Baugrubenabschluss. Aufgrund der hohen Steifigkeit des Systems kann das Schadensrisiko an den umliegenden Bauten, infolge von Deformationen, stark reduziert werden. Bauprojekt Baugrube Da sich die Baugrube im Gelände befindet, ändern sich die Rahmenbedingungen für die Bemessung und Konstruktion situativ. Aus diesem Grund kann die Baugrube nicht abschliessend mit der Pfahlwand gelöst werden. Entlang der Friedhofanlage sowie längs des nordwestlichen Wohnhauses sind Unterfangungen notwendig, im Bereich der Zufahrtstrasse ist eine Betonplatte auf den Pfählen erforderlich.Bauprojekt Fundation Die Fundation der Tiefgarage wird mit einer Fundamentplatte mit situativen Verstärkungen gelöst. Aufgrund der hohen Lasten auf den hinteren Stützen, ist in diesem Bereich ein Gründungspolster projektiert, welches mit Geokunststoffen bewehrt wird. Dadurch kann die Tragfähigkeit des Baugrundes erhöht und die zu erwartenden Setzungen minimiert werden. Neben der Bemessung und Konstruktion wurde zudem ein Überwachungskonzept für die Baugrube erstellt. Mittels periodischen Messungen von Verformungen, Verschiebungen und Setzungen sollen mögliche Veränderung frühzeitig erkannt werden um mögliche Massnahmen einzuleiten. Im Weiteren wurden die Baukosten für die Baugrube ermittelt, welche sich auf ca. CHF 560'000.– inkl. MwSt. belaufen. Ein Terminprogramm für die Erstellung der Baugrube und des Rohbaus der Tiefgarage runden die Arbeit ab.

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  • Tuchschmid, Roland (2017): bovarinum, Masein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Dorf Masein ist aus mehreren Weilern entstanden und ist auch heute noch nach diesen benannt. Das Oberdorf hat sich zu einem Strassendorf entwickelt durch seine Lage an der früheren Hauptverbindung durch die Viamalaschlucht. Das Unterdorf wo sich unsere Parzellen befinden, hat sich zu einem Haufendorf entwickelt. Erst in den letzten Jahren wurde entlang der Strasse Richtung Oberdorf gebaut und dadurch das Dorf in die Länge gezogen. Dies ergibt längere Wege, mehr Verkehr und weniger Freiraum und Sicherheit für Kinder. Dadurch viel die Wahl auf die Parzelle neben dem Obstgarten, um dem Unterdorf wieder eine Haufenstruktur zu geben. Dieser Obstgarten, wie auch andere Gärten zwischen den Häusern sind ebenfalls typisch für das Unterdorf. Die Anordnung der Häuser musste so erfolgen, dass dieser erhalten werden kann. Mit der Anordnung des Gebäudes im Norden der Parzelle kann dies gewährleistet werden und nimmt den Fluss der im Westen stehenden Häuserzeile auf. Durch das versetzen der Gebäudeteile kann trotz der Länge des Gebäudes die Fassadenlänge gebrochen werden. Von der Giebelfassade her gesehen nehmen sie die Proportionen der grösseren Gebäude des Unterdorfes auf und vermitteln den Eindruck von hintereinander stehenden Häusern. Durch die zwei Eingänge und die Anordnung der Wohnungen kann auch das Gefälle des Geländes natürlich aufgenommen werden. Die Fassade wird mit einer vertikalen eng stehenden Holzschalung versehen, welche an die Konstruktion der alten Gebäude angelehnt ist, wenn ein Strickbau zur besseren Dichtigkeit oder Umnutzung zu einem Wohngebäude mit einer Holzschalung versehen wurde. Um mehr Licht in das Gebäude zu bringen, die stehende Schalung zu unterstützen und die Länge des Gebäudes optisch weiter zu kürzen, werden hohe und schmale Fenster verwendet. Das Dach soll recht flach sein, um die Giebelfassade nicht unnötig zu erhöhen und den Luftraum im Obergeschoss niedrig zu halten. Das Gebäude wird über zwei getrennte Eingänge mit Treppenhäusern erschlossen und sind in den Obergeschossen als Zweispänner ausgeführt. Im Erdgeschoss sind je ein grosszügiger Eingangsbereich zum vorübergehenden abstellen von Kinderwagen, Taschen usw., je ein Veloraum und ein Waschraum zur Strassenseite angeordnet. Die zwei grossen Wohnungen können so zum Obstgarten hin orientiert werden. In den zwei Obergeschossen sind je vier Wohnungen von zwei bis vier Zimmern angeordnet. Diese sind mit den Küchen nach Nordost ausgerichtet mit einer schönen Aussicht auf die gegenüberliegende Talseite und mit dem Wohnzimmer nach Südwest zum Obstgarten und Aussicht auf den Beverin. Auf dieser Seite ist in der Gebäudeecke jeweils ein Balkon angeordnet. Durch die Lage kann dieser von den Nachbarn auch nicht eingesehen werden und bietet eine privatheit trotz aussenliegender Balkone. Die Küche und das Wohnen sind über eine Z-Achse miteinander verbunden und die Nasszellen liegen in der Mittel-Achse des Gebäudes. Die Zimmer sind teils nach Norden und Süden ausgerichtet. Um den Kaffee am Morgen mit der Sonne zu geniessen haben die Küchen eine Grösse um einen kleinen Tisch zu stellen. Im Untergeschoss befindet sich eine Tiefgarage mit flacher Zufahrt von der Südostseite des Grundstückes, der Technikraum und die Kellerabteile. Auch ist ein zusätzlicher Raum für den Hauswart über die Tiefgarage erreichbar. Die Konstruktion des Gebäudes ist ein auf höchstem Niveau gedämmter Holzständerbau mit äusserer Holzschalung und mit feuchtigkeitsregulierendem Sumpfkalk verputzten Wänden im Innenbereich. Die Fenstereinfassungen innen wie aussen sind mit Holz ausgeführt. Der Dachstuhl ist als zwischengedämmte Konstruktion ausgeführt und wird ebenfalls verputzt. Die Dachhaut ist als Falzblechdach ausgeführt in Anlehnung an die Holzhäuser im Unterdorf. Die Heiz- und Warmwasserenergie wird mittels einer Wärmepumpe bereitgestellt. Durch die sehr gut gedämmte Gebäudehülle kann der Energieverbrauch zumindest für das Heizen tief gehalten werden. Mit dem Konzept von unterschiedlich grossen Wohnungen, den privaten Balkonen sowie dem grossen Obstgarten mit Grillstelle soll ein bunter Mix von Bewohnern angesprochen werden.

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  • Wagner, Michael (2017): «Together» – GenerationenWohnen Masein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Architektur der Gemeinschaft. Das Projekt überträgt Überlegungen zum kollektiven städtischen Wohnungsbau, wie sie aktuell in einer Ausstellung im Vitra-Museum gezeigt werden, in den ländlichen Raum und untersucht, was dies für den schweizerischen Traum vom Einfamilienhaus bedeuten könnte. – 6 verdichtete EFH mit rund 180 m² BGF – 6 zugehörige Privatgärten mit rund 70 m² – 3 Alterswohnungen, 1 Pflegestudio – 4 Ferienappartements – 1 Gemeinschaftsraum mit Kindertagesstätte – 800 m² Gemeinschaftsfläche Kollektiver Aussenraum. Den privaten Gärten von jeweils nur rund 70 m2 steht eine spannende, erlebnisreiche und vielfältig nutzbare Gemeinschaftsfläche von gut 800 m2 gegenüber. Freiflächen, Grillplatz, Spielgeräte, Erschliessungswege mit Vorplätzen und Sitznischen generieren auch im öffentlichen Aussenraum unterschiedliche Qualitäten und Rückzugsmöglichkeiten. Dorfansicht und Ortsbild. Das baulich verdichtete Neubauquartier übernimmt entlang der Unterdorfstrasse den Rhythmus der bestehenden Gebäude. Die beiden neuen, in Fallrichtung des Hanges zum Tal orientierten Stirnfassaden greifen das ortstypische Bebauungsmuster auf und ergänzen die vorhandene Lücke zur ortstypischen Dorfsilhouette. Bezug zum Kontext. Während auf der Nordseite die Gebäudefluchten der Längsfassaden einen neuen Strassenraum bilden, entsteht auf der Westseite durch die versetzte Gebäudeanordnung eine kleine Platzsituation. Die Neubaustruktur interpretiert damit den bestehenden historischen Kontext und entwickelt vertraute Qualitäten weiter. Bauliche Dichte. Durch Ausschöpfen der feuerpolizeilichen Minimalstabstände entsteht auch im neuen Quartier das vertraute Bild von Gassen, Wegen und Durchblicken. Dachform und Körnung der Bauvolumen entsprechen dem Bestand. Qualität des Freiraums. Dank einer hohen baulichen Dichte auf der einen Seite entstehen auf der anderen Seite grosszügige Freiräume. Diese grünen Freiflächen generieren für alle Wohnhäuser eine hohe Freiraumqualität.

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  • 2015

  • Bruderer, Marcel (2015): Gemeinschaftliches Wohnen in Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Projekt schafft im Sinne der Nachverdichtung hochwertigen Wohnraum mit bester Aussicht auf das Rheintal. Die drei Baukörper mit insgesamt neun Wohnungen wachsen aus dem steilen Terrain und fügen sich mit ihren abgestuften Volumen natürlich in die Umgebung ein. Die Aussenräume sind terrassiert und bilden eine Vielzahl von kleinen Plätzen, die zum Verweilen einladen. Die Wohnungen sind neben einem internen Liftsystem, über Treppen im Aussenraum erschlossen. Jede Wohnung erhält ihren eigenen Hauseingang und einen direkten Zugang zum Lift, welcher die Erschliessung auch für beeinträchtigte Personen bis in die Tiefgarage sicherstellt. Das Projekt will neben dem hochwertigen Wohnraum auch die Gemeinschaft innerhalb der Kleinsiedlung fördern. Dazu stehen Gemeinschaftsräume, ein Atelier, ein Gästezimmer und ein Gemüsegarten zur gemeinschaftlichen Nutzung bereit. Die Bewohner sollen im Sinne von einer gemischten Sozialstruktur, multifunktionalen Flächen und einem Bewohneraustauschmodell, wie beispielsweise Carsharing, von einander profitieren.

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  • Brugger, Gianni (2015): Wohnen im Dorfkern von Scharans. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Am östlichen Rand des Dorfkerns von Scharans, direkt an einem der zahlreichen Obstgärten, sollen drei neue Wohnhäuser entstehen. Im Osten am Ausläufer vom Scalottas am Hang gelegen und nach Westen über den Obstgarten mit Blick auf den Heinzenberg offen, ordnen sich die neuen Volumen der bestehenden Dorfstruktur unter. Die Dorfstrasse durchquert die Bebauung, sodass die Gebäude neben der Südwest Orientierung auch den Blick in die Gasse erhalten. Das bestehende Wohnhaus im Osten wird durch einen Neubau ersetzt. Der Stall, welcher als ortstypischer Wirtschaftsbau eingestuft ist, wird erhalten und umgebaut. Auf der vorderen Parzelle im Westen entstehen zwei neue Wohnhäuser mit Einstellhalle. Die Volumen versuchen sich in Grösse und Proportion an die bestehenden «herrschaftlichen» Wohnhäuser von Scharans anzupassen. Die Setzung nimmt die Gliederung der bestehenden Strassenbebauung auf und orientiert sich an den Blickbezügen von Gasse und Sonnenverlauf.

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  • Cadonau, Sina (2015): Burg – Verdichtet Wohnen mit Aussicht in Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Grundidee und Inspiration dieses Projektes ist das Bild einer Burg mit dicken Mauern, Burgtor, Innenhöfe, engen Gassen und prunkvollen Sälen. Die vier Volumen sind so gesetzt und proportioniert, dass sie mit dem räumlichen Stimmungsbild einer Burg spielen. Direkt an der Lürlibadstrasse sind zwei Volumen gesetzt, die sowohl die markante Strassenflucht aufnehmen und gleichzeitig durch einen Rücksprung einen Vorplatz bilden. Dem steilen Hangverlauf nach oben folgend sind zwei weitere Volumen gesetzt. Gemeinsam bilden die vier Körper Gassen und Innenhöfe. Kommunikative Plattform und gemeinsamer Aussenraum bilden die Innenhöfe, an welchen die Ateliers positioniert sind. In den oberen Geschossen befinden sich Wohnungen. Die generierte räumliche Stimmung wird in Material und Konstruktion weiter getragen. Gut einen halben Meter sind die Aussenwände aus gedämmtem Backstein stark, die Fenster sind als Löcher ausgebildet und der geschossweise Versatz der Fassade interpretiert traditionelle Gesimse neu. Geschwungene Fenster- und Balkongeländer bilden einen verspielten Gegenpol zur strukturierten Fassade. Der Innenraum mit hohen Sockel- und Deckenleisten, verzierten Plattenbelägen und edlen Holzböden erinnert an die Burg Säle. Die Ateliers sind hingegen rudimentär und funktional gehalten.

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  • Cathomen, Corsin (2015): Brigelserstrasse 723.30 – Vorderrheinbrücke Danis. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die bestehende Bogenbrücke über den Vorderrhein bei Tavanasa, Baujahr 1928 vom Churer Ingenieur Walter Versell, ist in einem baufälligen Zustand und entspricht weder den Gewichts- noch den Breitenanforderungen von heutigen Kantonsstrassen. Im Rahmen der Neutrassierung der Brigelserstrasse soll eine neue Brücke rund 100 m flussaufwärts der bestehenden Brücke erstellt werden. Im Rahmen dieser Bachelor-Arbeit wird mittels Variantenstudium ein Brückensystem identifiziert, welches den lokalen Gegebenheiten und den Anforderungen an die Nutzung optimal gerecht wird. Die einzelnen Varianten werden hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile untereinander verglichen und aus diesem Variantenvergleich erfolgt die Wahl der Bestvariante. Der zweite Teil der Arbeit behandelt die Planung der erkorenen Bestvariante auf Stufe Vorprojekt. Die Hauptbestandteile des Vorprojekts sind der Entwurf der Brücke, die Vordimensionierung der wichtigsten Bauteile, das Bauprogramm sowie die Kostenschätzung. Dabei bilden die anspruchsvolle Geologie auf der Seite Tavanasa sowie die Einhaltung des Lichtraumprofils der Bahnlinie der Rhätischen Bahn die zentralen Herausforderungen dieser Arbeit.

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  • Crameri, Tiziano (2015): Wasserbauprojekt Cavagliaebene. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Cavagliasch ist ein kleiner Wildbach in Valposchiavo. Um die Verlandung vom Stausee Palü zu verhindern, wurden im Verlauf der Jahren mehrere Massnahmen getroffen, die den Wildbach Cavagliasch künstlich beeinflussen. Im Jahr 1994 wurde eine Kiesschleuse neben dem Stausee Palü gebaut, die den direkten geschiebeführenden Bacheinlauf in den See verhinderte. Die Öffung der Schleuse führt zu Hochwasser und stossartiger Geschiebetranport in den Cavagliasch. Dies bewirkt massive Geschiebeablagerungen, die zu Überschwemmungen der Landwirtschaftszone, zu Veränderung des schönen touristischen Landschaftsbildes und zur Verstopfung der Fischfluchtwege im Hochwasserfall führt. Heute wird das Geschiebe nach jedem Hochwasser ausgebaggert und seitlich deponiert. In dieser Bachelorarbeit wird untersucht, wie das Problem der grossen Geschiebeablagerungen in diesem spezifischen Fall gelöst werden kann. Im ersten Teil werden die Veränderungen im Einzugsgebiet und die Geschiebetransportkapazität des Baches untersucht. Im zweiten Teil werden verschiedene technische und natürliche Lösungen ausgearbeitet. Im dritten Teil der Arbeit werden die notwendigen Massnahmen, in Bezug auf hydraulische Bemessungen, ökologische Verbesserungen und Geschiebemanagement, vertieft betrachtet. Die gewählten Lösungen werden geplant und dimensioniert.

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  • Dux, Uwe (2015): 120-ATW Mulania – Crap Sogn Gion, Mast 4. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Zur Verlängerung der Betriebsbewilligung der Pendelbahn auf den Crap Sogn Gion ist eine statische Nachrechnung von Mast 4 notwendig. Im Rahmen dieser Arbeit wurde diese Nachrechnung erbracht und Verstärkungsmassnahmen erarbeitet. Es handelt sich bei diesem Mast um einen räumlichen Fachwerkträger mit einer Höhe von rund 60 Metern und einer Fussbreite von knapp 20 Metern. Im ersten Teil wurden die Grundlagen zur Seilstatik und Seilbahntechnik im Selbststudium erarbeitet, damit im zweiten Teil ein Computermodell erfasst und die Einwirkungen zusammengestellt werden konnten. Dazu wurden Gefährdungsbilder definiert, welche die massgebenden Reaktionen und Schnittkräfte erzeugen. Die Plausibilität der Resultate aus dem zweiten Teil wurde im dritten Teil anhand einer händischen Kontrollrechnung überprüft. Dies diente auch dem Verständnis für die Funktionsweise der Mastkonstruktion. Im vierten Teil wurden schliesslich die statischen Nachweise geführt und Verstärkungsvarianten einem Vergleich unterzogen.

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  • Engi, Claudio (2015): Zu den Obstbäumen. Verdichtet Wohnen in Scharans. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Thema des verdichteten Wohnens ist zurzeit überall präsent. Auch die Gemeinde Scharans hat mit dem Problem der Zersiedelung zu kämpfen. Zwar hat es überall noch genügend Grünräume im Dorf, diese sind jedoch zusammen mit den engen Gassenbildern, den alten Ställen und den grossen Herrschaftshäusern auf jeden Fall charakteristisch für dieses Dorf und erhaltenswert. In meinem Projekt wurde versucht, die räumlichen Qualitäten des alten Dorfkerns aufzugreifen und weiter zu entwickeln. Die Parzellen befinden sich direkt an einer dieser schönen Grünzonen. Im jetzigen Bestand sind dort drei Ställe und ein altes Wohnhaus. Der bestehende alte Rundholzstall am Hang bleibt erhalten und wird zu zwei Atelierräumen um genutzt. Zusammen mit zwei neuen Wohnhäusern, ebenfalls in Holzbauweise erstellt, bilden die Gebäude einen Platz an der Strassenseite, wobei der Stall als Bindeglied von alt und neu fungiert. Ein weiteres, grösseres und massives Wohnhaus steht etwas abseits der Holzbauten, richtet sich in seiner Orientierung zur Strasse und verstärkt durch seine Präsenz das Gassenbild. Alle Häuser haben eine direkte Ausrichtung zu der grossen Grünzone mit Obstbäumen. Die geplanten Gebäude sollen sich in ihrer Volumetrie und ihrer Ausdrucksweise in die bestehende Dorfstruktur eingliedern.

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  • Hübschke, Pascal (2015): Aufstockung Wohnhaus in Grabs. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ein bestehendes Wohnhaus in Grabs soll für mehr Wohnfläche ein zusätzliches Stockwerk bekommen. Das Wohnhaus ist als Passivhaus in Holzbau erstellt und die Aufstockung soll ebenfalls in Holzbauweise ausgeführt werden, ohne dabei die bestehende Konstruktion zusätzlich zu belasten. Im ersten Teil der Bachelorarbeit geht es um die Analyse der Planunterlagen. Dabei werden kritische Stellen des Projektes eruiert und passende Lösungsansätze erarbeitet. Im zweiten Teil werden verschiedene Varianten erarbeitet und miteinander verglichen. Dazu werden Einwirkungen zusammengestellt und Bauteile Vorbemessen. Im dritten Teil werden statische Modelle erstellt und anschliessend die relevanten Bauteile und Verbindungen berechnet, sowie die Nachweise geführt. Danach erfolgen die Konstruktion dieser Bauteile und die Darstellung in Plänen.

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  • Kehl, Tina (2015): Harmonisch Ergänzt. Scharans. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ziel meines Projektes war es, das Dorf Scharans wegen der steigenden Einwohnerzahl von innen zu verdichten, ohne dabei das charakteristische Dorfbild zu stören. Das bestehende Wohnhaus sowie die beiden Stallbauten werden durch drei Mehrfamilienhäusern und einem Einfamilienhaus ersetzt. Charakteristisch für das Dorf ist das Wegsystem mit den abwechselnd stark verengenden, dunkleren Gassen und den offenen, hellen Vorplätzen. Durch die präzise Setzung der vier individuellen Volumen wird dieses typische Gassenbild weitergestrickt und die Gebäude werden, trotz ihrer Grösse, harmonisch in das Dorfbild integriert. Durch die Stellung der Gebäude und die spezifischen Grundrisse wird es möglich, dass für jede Wohnung spannenden Ausblicke sowohl in den Gassenraum als auch ins Grüne erlebbar sind. Die starke Durchmischung von Holz- und Massivbauten, welche Scharans prägt, wird im Projekt aufgenommen. Die Mehrfamilienhäuser werden als Massivbauten erstellt. Die markanten Holzgewände der traditionellen Bauten werden übernommen. Das Einfamilienhaus ist ein Holzbau und steht auf einem massiven Sockel.

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  • Lampert, Simon (2015): Wohnen am Knotenpunkt. Scharans. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die neu gestaltete Überbauung erschafft städtebaulich eine einmalige Situation. Durch die bereits laufenden Zonenplanüberprüfungen, besteht die Möglichkeit die Tiefgarageneinfahrt ausserhalb des Perimeters anzusetzen und entsprechende Zonenanpassungen in die Gesamtplanung nachzureichen. Durch diese städtebauliche Situierung entsteht ein Ensemble, welches im selben Moment die Wegbeziehung zum geschichtlichen Mittelpunkt des Dorfes aufnimmt und stärkt und den Grünraum thematisiert. Kirche und Schule stehen diesem Ensemble gegenüber und dazwischen liegt der Fussballplatz. Ein klar definierter Übergang ins Grünquartier verstärkt die Nähe zum historischen Dorfkern. Die Qualitäten die sich hier ergeben sind vielschichtig. Die Bewohner dieser drei Bauten werden mit dem neu entstanden Platz und den Mauern zu einer kleinen Gemeinschaft verwoben. Gleichzeitig entstehen durch die Familien und die zusätzlichen Alterswohnungen ein interessantes Mischverhältnis zwischen Jung und Alt.

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  • Mattli, Jonathan (2015): Das Fenster zum Hof. Verdichtet Bauen in Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Mein Projektvorschlag soll aufzeigen, wie eine neue verdichtete Struktur aussehen könnte. Der neue Baukörper wird vorne auf die Baulinie gesetzt, somit kann der Strassenraum auf einem längeren Abschnitt eine kontinuierliche Begrenzung erhalten. Die Arkade bildet einen geschützten Vorbereich für die Erschliessung des Gebäudes. Ich ordne in den zwei Arkadengeschossen Flächen für halböffentliche Nutzungen wie Ateliers, Büros und Läden an. Ab dem 2. Obergeschoss sind Wohnungen mit guter Aussicht geplant. In einer zweiten Bautiefe mit einer etwas längeren Erschliessung sind Zweizimmerwohnungen für Studenten vorgesehen. Zwischen Haus A und Haus B wird ein Innenhof geschaffen. Herausragendes Merkmal der Wohnungen sind die attraktiven privaten Aussenräume. Die mehrseitige Ausrichtung der Wohnungen des Hauses A über die diagonale Grundrisstypologie bietet die Möglichkeit, sich zu dem halböffentlichen Hof zu orientieren. Die dort angegliederten Gärten können individuell gestaltet werden. Die Wohnungen verfügen über je eine Loggia und eine sehr grosszügige Dachterrasse. Im Innern vermittelt die durchgehende Holzoptik des Eichenriemenparkettbodens und der Holz-Metallfenster und -Türen Wärme.

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  • Meister, Dominik (2015): Verdichtet Wohnen in Scharans. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die historische Gemeinde Scharans liegt eingebettet zwischen Obstbäumen und Gemüsegärten auf einer Sonnenterrasse im Domleschg. Durch die gute Wohnqualität und Lage ist die Einwohnerzahl in den letzten Jahren stark gestiegen. Aus diesem Grund wurden um den historischen Dorfkern neumodische Quartiere gebaut, welche jedoch mit dem Dorfcharakter nichts gemein haben und zu dem Kulturland verschwenden. Ziel dieser Arbeit ist es eine innere Verdichtung vorzunehmen, um neuen Wohnraum im Dorfkern zu schaffen. Die zwei behandelten Parzellen enthalten ein Bauernhaus, welches saniert werden müsste, und drei Ställe, die durch eine bevorstehende Melioration im umliegenden Dorfrand neu gebaut werden. Nach Auswertung der Analyse des Bestandes und dem Kontext resultierte ein Abbruch mit Neubau als die folgerichtigste Lösung. Die neuen Baukörper sollen sich in städtebaulicher Körnung und architektonischem Ausdruck in den Bestand des historischen Dorfes eingliedern. Die vertiefte Ausarbeitung des Projekts erfordert zudem über konstruktive Detaillösungen und haustechnischen Konzepte bis hin zu einer groben Kostenschätzung.

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  • Mohn, Sven (2015): Kleinwasserkraftwerk Cholschlag. Parmort. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Gemeinde Mels betreibt seit 1948 das Wasserkraftwerk Chapfensee-Plons. Nun strebt sie eine energetische Nutzung der Wasserfrachten aus den Zuflüssen zum Chapfensee an. In der vorliegenden Bachelorarbeit erfolgt die Untersuchung verschiedener Möglichkeiten zur energetischen Nutzung dieser Gewässer. Die Arbeit setzt sich aus drei Teilen zusammen. Im ersten Teil erfolgt die Aufarbeitung der Grundlagen, sowie der hydrologischen Daten. In einem zweiten Teil wird das mögliche Ausbaupotenzial aufgezeigt. Dazu erfolgte die Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie. Aus dieser Untersuchung liessen sich diverse Varianten bestimmen, welche unter wirtschaftlichen Kriterien verglichen wurden. Aus diesem Vergleich resultiert eine Bestvariante. Zu dieser fand in einem dritten Teil die Ausarbeitung eines Vorprojekts mit allen betriebsrelevanten Anlageteilen statt. Zudem wurden zur Wasserfassung verschiedene Varianten von Bauweisen erarbeitet. Anhand verschiedener Beurteilungskriterien wurde die optimale Bauweise ermittelt.

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  • Projer, Angela (2015): Wohnen mit Aussicht in Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die vorgegebene Bauparzelle am Steinhang bei der Lürlibadstrasse in Chur deutete von Anfang an darauf hin, dass ein aussergewöhnlicheres Projekt, welches spezifisch für diesen Ort funktionieren muss, entworfen werden soll. Schaut man sich in der näheren Umgebung um, fällt schnell auf, dass Stein und Fels ein markantes Thema in diesem Quartier sind. Die Ausrichtung des Hanges scheint nicht ideal zu sein. Die Stadt, die Aussicht und der Freiraum befinden sich eher nördlich. Im Süden steigt der Hang an. Die Herausforderung, die Wohnungen trotz dieser Ausrichtung möglichst sonnig zu gestalten, sowie die Aussicht auf die Stadt zu gewährleisten, sind mit Sicherheit die wichtigsten Anforderungen dieses Grundstückes. Grundsätzlich scheint die ruhige Lage mit Aussicht und Nähe zum Stadtzentrum dennoch Potential zu haben. Die Analyse brachte eine alte Karte der Stadt Chur zum Vorschein, worauf das Gebiet als Steinbruch beschriftet wurde. Dies war ein weiterer Ansporn mit den Themen Stein, Fels und Steinbruch weiterzuarbeiten. Im Zusammenhang mit der erwähnten Problematik der Ausrichtung wurde ein Konzept entwickelt, wie die Wohnungen funktionieren sollen.

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  • Schibler, Pascal (2015): Wohnen am Waldrand. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die drei Häuser für Wohngemeinschaften sind das neue Zuhause für 33 junge Leute. Das gemeinschaftliche Leben wir bewusst gefördert, dennoch hat jedes Individuum seinen persönlichen Rückzugsort. Aufgrund der häufigen Bewohnerwechsel und der schwierig zugänglichen topographischen Lage sind alle Möbel im Gebäude integriert. Die drei Turmhäuser stehen am Waldrand und gliedern sich natürlich in die Topographie und den Wald ein. Die hohe, schlanke Form lässt den Wald bis an die Lürlibadstrasse auslaufen. Der gemeinsame Weg schlängelt sich den Hang hinauf, führt durch die Häuser und erschliesst die Nachbarparzelle. Je ein Turmhaus beherbergt elf Bewohner. Neben dem Esszimmer und der Küche gibt es drei Aufenthaltsräume, drei Terrassen und ein Atelier zur gemeinsamen Benutzung. Die aussenliegenden Ganzglasfenster bilden zusammen mit dem glatt geschalten Beton einen monolithischen Körper. Die Fenster transportieren die innere Raumstruktur nach aussen und bilden mit dem Beton eine adäquate Tragstruktur. Der Innenraum wird vom Sichtbeton mit den Holzeinbauten geprägt und überzeugt durch seine Langlebigkeit.

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  • Tomaschett, Daniel (2015): Verkehrsknoten Deutsche Strasse AS Trimmis Süd. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Zusammenhang mit der A13 Nordspurverlegung zwischen Chur und Landquart soll der bestehende Verkehrsknoten AS Trimmis Süd (Deutsche Strasse) durch ein Kreisverkehr ersetzt werden. Im Rahmen der Bachelor-Arbeit wird analysiert, welche Möglichkeiten bestehen um einen Kreisverkehr zu realisieren. Die Arbeit ist in drei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase werden sämtliche Projektgrundlagen zusammengestellt und ausgewertet. In Phase zwei werden diverse Varianten konzipiert und geprüft. Wichtig ist die differenzierte Betrachtung der verschiedenen Kriteren, um möglichst alle denkbaren Einflüsse zu harmonisieren, sowie das Verkehrssicherheitsrisiko zu minimiern. In der letzten Phase wird die Bestvariante weiter untersucht und zu einem «Auflage- / Bauprojekt» ausgearbeitet. Dazu gehören die notwendigen Massnahmen in Bezug auf die Geometrie, Entwässerung, Landerwerb und Verkehrssicherheit sowie die Konstruktion und Dimensionierung des Projektes.

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  • 2014

  • Affolter, Gian-Marco (2014): Speichersee für Schneeanlage Wildhaus. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Bergbahnen Toggenburg AG plant eine Erweiterung der bestehenden Beschneiungsanlage zur Qualitätssicherung und Schneesicherheit. Durch die Errichtung von Beschneiungsanlagen zur Kunstschneeproduktion versuchen die Skigebiete der Problemtik des Schneemangels entgegenzuwirken. In dieser Bachelorarbeit wird untersucht, welche Massnahmen für die Bereitstellung von Wasser für die technische Schneeerzeugung vom Oberdorf bis zur Talstation Wildhaus notwendig sind. Die Arbeit setzt sich aus drei Teilen zusammen. Im ersten Teil werden die Projektgrundlagen zusammengestellt und eine Standortermittlung für den zukünftigen Speichersee inklusiv Wasserbedarfsermittlung durchgeführt. Im zweiten Teil wird ein Variantenvergleich der Konstruktionsmöglichkeit und der Innenabdichtung durchgeführt. Im dritten und letzten Teil der Arbeit werden die notwendigen Massnahmen und die gewählten Lösungen für das Projekt dargestellt, konstruiert und dimensioniert. Weiter wird auf die Themen Tourismus, Klimaentwicklung, Energie und Umwelt eingegangen.

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  • Antunovic, Irena (2014): Pign denton bien. Wohnhaus in Schluein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Entwurfsthema ist das einfache Volumen. Das Ganze soll eine zeitgemässe Identität bekommen, dass sich von Innen her als offener und einfacher architektonischer Körper zeigt. Der offene Grundriss ist so aufgebaut, dass er durch den schwarzen Kubus zoniert wird. Dieser Kubus mit dem Cheminée ist der Mittelpunkt des Hauses, alles spielt sich um diesen herum. Aussen sind die Fenstersetzungen prägnant. Zusätzlich wird der Aussenraum gestaltet. Das Gebäude ist ein kleines, feines und einfaches Volumen. Das angrenzende Walserhaus soll wieder zu einem Einfamilienhaus werden. Im Innern wird das ganze Gebäude saniert.

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  • Bärlocher, Christian (2014): Haus für einen Kunsthistoriker in Azmoos Gemeinde Wartau SG. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Bauernhaus am Kirchplatz in Azmoos besticht nicht nur durch eine städtebaulich prägnate Setzung sondern auch durch eine konstruktive Vielfalt, die den ausserdentlich breitgefächerten St. Galler Bauernhausbau repräsentiert. Es erschien mir daher wichtig, dieses historisch wertvolle Haus mit dessen Sockel aus Bruchsteinen, dem gestrickten Obergeschoss sowie dem Riegelbau im Dachgeschoss zu erhalten. In Azmoos finden sich trotz der verhältnismässig kleinen Anzahl Einwohner (ca. 1500) eine hohe Dichte an Infrastrukturen. Nicht nur eine Schule, ein Altersheim, eine Kirche sowie diverse Geschäfte sondern auch Handwerker, Planer und kleinere Industriebetriebe sind im Dorf ansässig. Diese zahlreiche Infrastruktur deutet auf ein funktional intaktes Dorf hin. Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit und Kultur kann im Dorf gelebt werden. Daher soll auch das Bauernhaus am Kirchplatz wieder als funktional intaktes Wirtschaftshaus genutzt werden können. Entsprechend dem traditionellen Bauernhaus soll die ganze Familie unter einem Dach wohnen und arbeiten. Um dies zu ermöglichen wird das historisch zweigeteilte Haus als solches erhalten. Um eine zeitgemässe Nutzung zu ermöglichen, wird das Haus gegen Westen um eine Schicht erweitert. Darin wird im Untergeschoss in Form eines Ateliers das Arbeiten im Haus ermöglicht. Im Erdgeschoss übernimmt die neue Schicht den Eingang sowie eine Küche mit Essraum, im Obergeschoss befinden sich in derselben Schicht die Nasszellen. Die Volumetrie sowie die Dachform entstanden aus der Analyse sowie Modellstudien im Zusammenhang mit den umliegenden Gebäuden. Die Positionierung des Eingangs orientiert sich am bestehenden Wegnetz und an der bestehenden Typologie der Eingänge. Die Häuser werden über Querstrassen zur Hauptachse durch das Dorf erschlossen, so auch das Haus am Kirchplatz, das seitlich und nicht über den Platz zugänglich ist. Die Umgebungsgestaltung orientiert sich ebenfalls stark an den örtlichen Gegebenheiten. So sind die Mauern wie im ganzen Dorf ein prägendes und funktionales Element.

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  • Bless, Lukas (2014): Baugrube / Fundation Erweiterung Zentrum Triesenberg. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Dorfzentrum erstellt die Gemeinde Triesenberg ein neues Pflegeheim. Der Neubau liegt in einem Rutschgebiet. Durch die Problematik des Hangwassers, fordert der Bauherr einen permanenten Hohlraum bergseits des Neubaus. Die Abstände zu den Nachbarbauten sind gering und Anker sind nur temporär zugelassen. Im Variantenstudium werden Baugrubenabschlüsse gesucht, welche die bis zu elf Meter tiefe Baugrube umschliessen und die nahegelegenen Denkmalschutzobjekte sichern. Es wird untersucht ob eine Flachfundation möglich ist, Bodenverbesserungsmassnahmen wirtschaftlich die gewünschten Ergebnisse erzielen oder ob eine Tiefenfundation notwendig wird. Im Vorprojekt wird der Baugrubenabschluss bemessen mit der detaillierten geplanten Abstützung auf den Neubau. Bei der Fundation wird ein System geplant, welches die Unterschiede des vorbelasteten Untergrundes und der Bodenkennwerte ausgleicht. Im Schlussteil sind die getroffenen Massnahmen damit der Neubau den Verschiebungen des Rutschhanges folgt, ohne Schaden zu nehmen und als Abstützung des Höhenversatzes im Endzustand dient, zu finden. Ein Überwachungskonzept und eine Kostengrobschätzung runden die Arbeit ab.

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  • Büchel, Sandro (2014): Hochwasserschutzprojekt Seez 4. Etappe. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Aufgrund der Hochwasserkatastrophe von 1987 wurde das generelle Hochwasserschutzprojekt Seez, welches 1994 veröffentlicht wurde, ausgearbeitet. Unterdessen wurde die 1. und 2. Etappe der Seez zwischen dem Walensee und dem Geschiebeablagerungsplatz Valaschga, oberhalb von Flums ausgebaut. Zeitgleich wurden die Geschiebeablagerungsplätze Sax und Vajimoos erstellt. Die 3. Etappe zwischen dem Geschiebeablagerungsplatz Valaschga und dem Geschiebeablagerungsplatz Sax wurde im Frühjahr 2014 öffentlich aufgelegt. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wird die 4. Etappe zwischen dem Geschiebeablagerungsplatz Sax und der Brücke beim Restaurant Schäfli in Mels bearbeitet. In einem ersten Schritt wird der bestehende Zustand untersucht, um anschliessend den Handlungsbedarf zu evaluieren. Auf konzeptioneller Ebene werden denkbare Hochwasserschutzmassnahmen geprüft. Zwischen dem Geschiebeablagerungsplatz Sax und der Mündung Cholschalgerbach wird die Bestvariante zu einem Vorprojekt ausgearbeitet. In der 4. Etappe bestehen mit den vorhandenen Abflusskapazitäten und dem ökologischen Zustand Defizite. Mit den vorgeschlagenen Massnahmen können diese Defizite verringert oder sogar aufgehoben werden. Zwischen dem Geschiebeablagerungsplatz Sax und der Mündung Cholschlagerbach wird die Seez auf eine Sohlenbreite von 20 bis 30 m aufgeweitet, teilweise an den Hangfuss verlegt und naturnah gestaltet. Künftig soll sich die Seez innerhalb des Gewässerraums von 55 m dynamisch entwickeln. Erosionen und Auflandungen sind in einem kontrollierten Mass erwünscht. Flora und Fauna können im neu gestalteten Gewässerraum neue Lebensräume entwickeln. Durch die Renaturierung entstehen ein grosses Naherholungsgebiet und eine Aufwertung des Landschaftsbildes.

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  • Caduff, Claudio (2014): Seniorenresidenz Hinter dem Rathaus in Herisau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Ziel der neuen Überbauung ist einerseits das Schaffen der geforderten Flächen und Volumen, andererseits soll mit dem Eingriff die Chance einer städtebaulichen Erneuerung genutzt werden. Als Ausgangslage für die Positionierung und die Ausarbeitung der Volumen ist das Streben nach klaren, definierten und funktionellen Aussenräumen, welche als Lebensräume dienen können. Die Enge der Gassen, die Weite der Plätze und deren Zusammenspiel sollen den Aussenräumen die heute teilweise bestehende Banalität nehmen. Die Formgebung der neuen Volumen lässt die heutige Hauptgasse bestehen und verstärkt ihre Bedeutung durch eine Verlängerung des Körpers. Eine neu gebildete und gewollt enge Gasse verbindet den Hauptplatz mit den anderen Plätzen. Der Hauptplatz dient der Öffentlichkeit, als Aussenraum für das Museum und als Zugang für die Seniorenresidenz. Die neue Überbauung soll das Zentrum des ganzen Quartiers sein. Die Seniorenresidenz «Hinter dem Rathaus» bietet gehobenen Wohnstandard an und definiert sich durch selbständiges Wohnen mit einem umfangreichen Servicepaket. Die Wohnungen und Zimmer sind grosszügig, darüber hinaus gibt es ein vielseitiges Angebot an Gemeinschaftseinrichtungen und Freizeitaktivitäten. Zielgruppe sind selbständige und weitgehend körperlich und geistig rüstige ältere Menschen (ca. 60-80 Jahre alt).

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  • Cipolla, Samanda (2014): Vordach Lobby, Talan Tower. Astana, Kasachstan. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In Astana, der Hauptstadt von Kasachstan, entsteht ein grosses und prestigeträchtiges Bauobjekt. Dabei handelt es sich um die Talan Towers, zwei Türme mit 26 bzw. 30 Stockwerken. Südlich dieses Gebäudekomplexes befindet sich ein Vordach aus Stahl, welches einen überdachten Eingang der Hotellobby sicherstellt. Im Rahmen dieser Bachelorthesis wird das Vordach beim Eingang zur Hotellobby bearbeitet. Das Vordach mit den Abmessungen von 27 Meter auf 15 Meter ist viermal wandseitig befestigt und zweimal abgestützt. Die Profile sollten als Hohlprofile ausgeführt werden. Die Arbeit ist in drei Teilen aufgeteilt. Im ersten Teil werden die Projektgrundlagen zusammengestellt und die Lasten ermittelt. Im zweiten Teil werden mögliche Tragstrukturen gesucht und eine Vordimensionierung erstellt. Im dritten Teil wird die Tragstruktur detailliert dimensioniert mit Hilfe eines Statikprogramms. Zusätzlich werden kritische Verbindungspunkte konstruktiv und statisch gelöst. In den drei verschiedenen Teilen steht die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Durch Materialreduzierung in der Querschnittwahl sowie einer einfachen Montage wird dies sichergestellt.

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  • Condrau, Lea (2014): Elisa. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Projekt bearbeitet ein bäuerliches Doppelwohnhaus an der nordöstlichen Ecke des Kirchplatzes in Azmoos. Im Norden hinter dem Gebäude steht ein Schuppen. Die Lage ist prominent, die Giebelfassade des Wohnhauses bildet zusammen mit den Giebelfassaden der beiden Nachbarhäuser eine Dreiergruppe, die sich durch die dem Kirchplatz zugewendeten Vorgärten auszeichnet. Das fast 200-jährige Doppelwohnhaus ist denkmalgeschützt. Das gemauerte Erdgeschoss und das geschindelte Obergeschoss sind zwei geläufige Konstruktionsarten in Azmoos. Das Projekt erhält das Haus und den Schuppen in ihrer Art und Konstruktion. Das Doppelwohnhaus wird zu einem grosszügigen Einfamilienhaus. Die alte Typologie, Stube und Zimmer im vorderen Bereich, Wirtschaftsräume im hinteren Bereich werden erhalten. Die Vierteilung des Grundrisses wird gestärkt, indem jeder Raum eine Nutzung erhält. Diese Grosszügigkeit hebt die einzelnen Räume hervor und unterstützt die klare Struktur des Hauses. Die zu erhaltenden Konstruktionen werden gestärkt, da sie auch im Innern spürbar werden. Dies führt zu einem konsequenten Einsatz der auf ein Minimum reduzierten Materialien. Im Schuppen wird das vorhandene Thema des Weiterbauens aufgenommen. Erst war er ein Stall, dann eine Möbelwerkstatt, nun wird es zu einem Büroatelier mit Garage. Das Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass der Bestand erhalten wird und mit sensiblen Eingriffen an die heutigen Bedürfnisse angepasst wird.

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  • Edelmann, Mirjam (2014): Hidera Herisau. Pflegeheim und Kindergarten. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Quartier «Hinter dem Rathaus» im Dorfkern von Herisau beabsichtigt ein Investor die Planung eines Seniorenzentrums und einer Kindertagesstätte. Unsere Aufgabe bestand darin, diese Bauparzelle zu bearbeiten. Die umliegenden Gebäude sind dicht zusammengebaut und teilweise ineinander verschachtelt. Sie sind in unterschiedlicher Höhe gebaut und bieten Schutz vor der umlaufenden Strasse. Die Dachformen werden von grösseren und kleineren Terrassen unterbrochen und bilden einen auffälligen Charakter. Mit meinem städtebaulichen Konzept nehme ich die vorhandene Bauweise und Verschachtelung auf. Neben dem bestehenden «Hochzeitshaus» habe ich zwei Gebäude mit Giebeldach gesetzt. Ein Volumen mit freier Form verbindet die drei freistehenden Häuser. Im Erdgeschoss befinden sich die öffentlichen Bereiche. Der Kindergarten mit direktem Zugang zum Spielplatz im Freien, ein Cafè mit Verkauf von Backwaren, eine Grossküche und die Pflegeheimverwaltung. Im 1. bis 3. Obergeschoss befinden sich die Pflegezimmer mit separater Nasszelle. Im Altbau stehen für Personen, die sich noch selbst versorgen können drei kleine Wohnungen mit Küche zu Verfügung. Dachgeschosse bieten einen Veranstaltungsraum, ein Pflegebad, sowie zwei weitere Wohnungen mit Küche. Die ca. 80m2 grosse Dachterrasse steht allen Bewohnern, Angestellten und Besuchern zur Verfügung.

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  • Falk, Rafael (2014): Alterswohnungen Herisau Hinter dem Rathaus. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die zentrale Lage des Quartiers «Hinter dem Rathaus» eignet sich optimal für Alterswohnungen. Personen mit eingeschränkter Mobilität können so bestmöglich am Dorfleben teilhaben. Als Kombination mit Gewerbeflächen, Atelierräumen, einer neuen Backstube mit Laden und Kaffee und einer Kindertagesstätte bildet der Neubau einen Motor zur Wiederbelebung des historischen Dorfzentrums. Eingebettet in die Nachbarbauten zoniert der Neubau die Aussenräume und bildet drei Plätze. Der bestehende Platz im Osten wird durch den Verkaufsladen und das Kaffee aufgewertet und belebt. Westlich, am anderen Ende der Gasse, befinden sich der Hauptzugang für die Alterswohnungen und die Kindertagesstätte. Im Norden ergänzen die Molkerei und die Atelierräume das Angebot zum bestehenden Blumenladen und dem Museum. Die Alterswohnungen können von Paaren oder alleine bewohnt werden. Es sind kleine, gut funktionierende, vollständig möblierte Wohnungen geplant. Die Reduktion der privaten Wohnflächen wird durch gemeinschaftlich genutzte Räume wie Gemeinschaftsküche, Waschraum oder die Ateliers ausgeglichen und ein aktives Zusammenleben der Bewohner gefördert. Auf eine unterirdische Parkierung wird verzichtet, da sich in Gehdistanz die Parkgarage Gutenberg mit 80 öffentlichen Parkplätzen befindet. Zudem zeigt eine Untersuchung von bestehenden Alterswohnungen im Kanton St. Gallen, dass die Parkplätze in Alterswohnungsobjekten oft fremdvermietet werden müssen, da ältere Personen kein Auto mehr besitzen. Die Bewohner können gemeinschaftlich zwei zur Verfügung gestellte Autos nutzen.

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  • Gstöhl, Martin (2014): Machbarkeitsstudie Kraftwerk Oberholz 2, Vilters. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Vilters- Wangs ist ein Dorf in St. Gallen im Gebiet Sarganserland. Seit vielen Jahren wird mit Kleinwasserkraftwerken Strom produziert. Seit dem Jahr 2003 sind 3 Anlagen in Betrieb. Die 3 Anlagen erreichen pro Jahr eine Stromproduktion von ca. 10’206’000kWh. Es soll geprüft werden, ob eine Investition in ein weiteres Kraftwerk rentabel ist. In der Bachelor-Arbeit wird untersucht, ob das Kraftwerk Oberholz 2 rentabel gebaut und betrieben werden könnte. Zu diesem Zweck wird eine Machbarkeitsstudie sowie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchgeführt. Es wird untersucht, ob ein Jahres- Wochen- oder Tagesspeicher in Frage kommt und deren Einflüsse auf Wirtschaftlichkeit und Ökologie. Es werden mehrere Varianten durchgedacht und miteinander verglichen. Nicht nur ökonomische Aspekte werden aufgezeigt, sondern auch ökologische.

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  • Hefti, Franziska (2014): Projekt Krone. Alterswohnungen in Herisau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Projekt Krone liegt im alten Dorfkern im Zentrum von Herisau. Aktuell befinden sich vier bestehende Bauten auf dem Projektperimeter hinter dem alten Rathaus und bilden eine Innenhofsituation. Das Haus zum Platz an der Oberdorfstrasse bleibt aus denkmalpflegerischen Erkenntnissen bestehen und wird ein Teil des neuen Projektes. Die anderen Volumen werden rückgebaut. Eine einheitliche Erscheinung mit Neuinterpretationen der geschichtsträchtigen Umgebung zeichnet das Projekt Krone aus. Die bestehenden Strukturen der ältesten Dorfzonen von Herisau zeigen oftmals eine Anreihungen von Hausteilen mit Giebel oder Kreuzfirste. Durch die gewählte Dachform von Kreuzgiebeln orientiert sich das neue Volumen stets zu den vier Zugängen und bildet im Süden eine starke Gasse an der Oberdorfstrasse. Am nördlichen Parzellenrand bildet das Volumen das Gegenstück zum alten Rathaus und stärkt den östlichen Zugang zur Parzelle. Das Dach und die Fassadenversätze strukturieren das grosse Volumen und nehmen sowohl die Kleinteiligkeit der südlichen Bauten und die Grossteiligkeit der umringenden Volumen auf.

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  • Jegen, Marianne (2014): Skibrücke Val Plaun. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der momentane Verlauf des letzten Pistenabschnittes zwischen Crest la Siala und Plaun im Gebiet der Weissen Arena Bergbahnen AG in Laax ist unbefriedigend. Mit einer Brücke von 86 m Länge soll das Tal auf einer Höhe von 30 m gequert werden. Im Rahmen dieser Thesis wird ein Projekt aus Holz erarbeitet. Die Arbeit gliedert sich insgesamt in drei Teile. Im Teil I werden die Grundlagen erarbeitet, die kritischen Aspekte hervorgehoben sowie Ideen für mögliche statische Konzepte gesammelt. Der Teil II beinhaltet die genaue Betrachtung der möglichen Konzepte aufgrund verschieden gewichteter Kriterien. Aus dem Vergleich werden zwei Varianten mit Bestwerten ausgelesen, ergänzt und vorbemessen. Anschliessend wird das geeignete Konzept für die weitere Bearbeitung definiert. Zudem wird die Nutzungsvereinbarung abgehandelt, in welcher sämtliche Vorgaben festgehalten sind. Im Teil III wird das optimierte Konzept berechnet, bemessen und dokumentiert.

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  • Meier, Elio (2014): Wohnen hinter dem Rathaus in Herisau. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Quartier «Hinter dem Rathaus» in Herisau hat sich im Verlaufe der Jahrhunderte immer wieder verändert. Dabei entstand eine städtebaulich schwierige Anordnung der einzelnen Bauten. Die Wegsituationen sind ungeklärt und die Freiräume undefiniert. Mit den eingeschossigen Anbauten wurden dem Quartier die letzten Qualitäten genommen und dessen Ausdruck gleicht nunmehr einem Hinterhof. Diese Ausgangslage verlangt, dass ein Neubau mit einem, um 40% grösseren Ersatzvolumen errichtet wird. Mit dem neuen städtebaulichen Eingriff wird die Wegsituationen wieder gelöst und Freiräume werden definiert. Ein Angebot an altersgerechten Wohnungen in Verbindung mit einem Kinderhort soll das Quartier aufwerten und ihm neues Leben verschaffen. Um die prekäre Situation der will parkierenden Autos im Zentrum Herisaus zu entschärfen wird ein neues Parkhaus geschaffen. Die Ausarbeitung des Projektes erfordert eine passende städtebauliche Lösung, von der Art der Nutzung über die Anordnung der Wohnungen bis hin zur architektonisch korrekten Detaillösung. Ebenfalls erforderlich sind haustechnische Lösungen und eine grobe Kostenschätzung.

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  • Schnyder, Andreas (2014): Neue Wohnhäuser im Dorfkern von Azmoos. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die kleine Gemeinde Azmoos im Rheintal hat mit denselben Problemen zu kämpfen wie viele vergleichbare Gemeinden. Zwar sind die Bevölkerungszahlen konstant oder leicht ansteigend, jedoch wird neuer Wohnraum meist ausschliesslich am Dorfrand in Neubauzonen geschaffen, während die alten Dorfkerne mehr und mehr leer stehen. Die behandelte Parzelle am Kirchplatz in Azmoos bildet ein charakteristisches Beispiel für diese Problematik. Das denkmalgeschützte, alte Bauernhaus ist in einem denkbar schlechten Zustand. In Form einer grossmassstäblichen Analyse des Dorfes, des Quartiers und insbesondere des baulichen Bestandes auf der Parzelle resultierte ein Abriss und Neubau als die sinnvollste Lösung. Durch einen Neubau des Wohnhauses im Sinne der Bestandesgarantie gem. RPG des Kantons St. Gallen und dem Ersatzbau des Stalles auf dem hinteren Teil der Parzelle, kann die Anzahl Personen, die auf der Parzelle leben, verdoppelt werden. Dadurch wird einerseits eine unnötige Verschwendung von Kulturland verhindert, gleichzeitig wird im alten Dorfkern für neues Leben gesorgt. Die geplanten Gebäude sollen sich in Ihrer Volumetrie und ihrem Ausdruck möglichst gut in den baulichen Bestand im Dorf eingliedern. Dementsprechend wird hier weitgehend auf eine architektonische Abstraktion verzichtet, vielmehr soll dem Dorfkern mit seinen baulichen Eigenheiten durch die Neubauten eine ganz konkrete Antwort gegeben werden.

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  • Signer, Bernhard (2014): Brücke + Strassenunterführung RhB, Küblis. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die RhB und der Kanton Graubünden beabsichtigen, den Bahnübergang an der St. Antönienstrasse in Küblis eingehen zu lassen und planen stattdessen an einer Hanglage eine Unterführung für den Strassenverkehr. Im Rahmen dieser Arbeit werden die dazugehörigen Kunstbauten vorprojektiert. Dazu werden eine zweispurige Brücke für die RhB sowie hohe Stützbauwerke entworfen, bemessen und konstruiert. Dass bei der Unterführung Strasse und RhB von Kurven geprägt sind, macht die Aufgabe zur zusätzlichen Herausforderung. Wesentlich für die gesamte Ausführung ist ausserdem die Aufrechterhaltung des Bahnbetriebes. Die vorgeschlagene, eingeschobene Brücke mit einer Spannweite von 15.40m überquert die von Schwergewichtsmauern flankierte St. Antönienstrasse. Die Pfahlfundation wirkt im Bauzustand als Baugrubenabschluss und wird durch den Brückenträger gespriesst. Der Querschnitt der vorgespannten Brücke besteht aus zwei zusammengesetzten Trögen, die als Einfeldträger die Strasse überspannen.

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  • 2013

  • Bleisch, Markus (2013): Ergänzungsbau Berufswahlschule Hinterwiden, Kloten. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Zentrum dieser Arbeit steht der zweigeschossige Ergänzungsbau für die Berufswahlschule Hinterwiden in Kloten. Dieser wurde anfänglich als Massivbau konzipiert. Nun soll er für die Thesis in Holzbauweise vom Tragwerksentwurf bis hin zu ausgewählten Details entwickelt werden. Nach einer Grundlageanalyse werden mehrere Varianten aufgestellt. Für die besten zwei Varianten wird ein Vergleich mittels Vorbemessung und Fragestellungen wie Kosten, Materialverbrauch, Machbarkeit und Flexibilität durchgeführt. Daraus kristallisiert sich die Bestvariante, welche für die Statik und Detailbemessung verwendet wird. In der Statik gilt es, die Auswirkungen aus globalen und lokalen Einwirkungen zu ermitteln. Systeme, Fachwerke, Einzelbauteile und Verbindungen werden im Detail bemessen und bis zum Stand «Ausführungsprojekt» bearbeitet.

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  • Della Cristina, Manuel (2013): Alt bewährt, Neu bewohnt, Wohnhaus in Schluein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Projekt basiert auf dem geschichtlichen Ursprung einer typischen Bauernhofsituation. Leere Stallbauten, welche lediglich noch als Autounterstand oder als Lagerraum Verwendung finden, prägen aktuell manches Ortsbild. Das bestehende Walser-Haus und der Neubau sollen zu einer Einheit verschmelzen. Durch diese Verbindung wird die damalige Situation zelebriert und es entsteht kein nächstes Einfamilienhaus zwischen Vielen. Anstelle des alten Stallbaus entsteht ein klares, geometrisches Volumen, das durch die Farbgebung den früheren Bestandes versinnbildlicht. Mit dem Neubau soll zusätzlich ein Kontrast zum bestehenden Walser-Haus gesetzt werden. Im Bestand finden sich die traditionellen, tiefen und eher kleineren Zimmer wieder, und im Gegensatz dazu im Neubau grosszügiges Wohnen. Die privaten Räume sind im Walser-Haus untergebracht, der Wohn- und Essbereich im Neubau. Um eine solche Situation zu erhalten, werden im Bestand einige zurückhaltende Änderungen vorgenommen. Der Mittelgang mit den angrenzenden Zimmern wird beibehalten, um das Fassadenbild nicht zu beeinträchtigen.

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  • Dünnenberger, Ljubinka (2013): Casa an Spunda, Wohnhaus in Schluein. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Auf der am Hang liegenden Parzelle entsteht ein Einfamilienhaus. Aus Rücksicht auf die Gestaltung der umliegenden Häuser erscheint es sinnvoll, dass der Neubau Themen des historischen Gebäudes aufnehmen und realisieret und damit das einzigartige Dorfbild nicht zerstört. Die innere Organisation des Neubaus ist funktional und räumlich flexibel angeordnet. Durch die innere Treppe sind alle Geschosse miteinander verbunden. Die in das Erdgeschoss beidseitig platzierte Loggia ist mit funktionalen Schiebe-Laden-Lammellen versehen. Holzfassade Loggien lösen den Übergang zwischen innen und aussen auf und schaffen Freiraumqualitäten, so dass ein lebendiges Fassadenbild entsteht. Durch die Wahl der Materialien, die Farbgebung und auch durch die Konstruktionsart entsteht ein gelungener Neubau, der sich stolz in das umliegende Konzept integriert. Der Neubau steht auf einem massiven Sockel, der wiederum würdig die umliegenden Häuser ergänzt.

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  • Feltscher, Adrian (2013): Abstract zur Wasserkraftnutzung Val Luven, Gemeinde Sumvitg. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Aufgabe dieser Bachelorarbeit bestand darin, die Möglichkeit einer Wasserkraftnutzung der Bäche des Val Luven und des Val Rabius für die Gemeinde Sumvitg zu überprüfen. In einer Machbarkeitsstudie sollten diese Fragen sowohl in technischer, naturkundlicher, wie auch in wirtschaftlicher Hinsicht geprüft werden. Anhand einer Situationsanalyse wurden die geologischen und naturkundlichen Gegebenheiten, sowie die hydrologischen Verhältnisse untersucht und dargestellt. Um ein geeignetes Nutzungskonzept zu bestimmen, wurden drei Varianten mit verschiedenen Fassungsstandorten ausgearbeitet und miteinander verglichen. Die Bestvariante wurde in einer Projektstudie weiter bearbeitet. Die gewählte Bestvariante besteht aus zwei Wasserfassungen, einem künstlichen See, der Zentrale und den, die Bauwerke verbindenden, Druckleitungen. Beide Bäche werden auf ca. 1850 m ü. M. gefasst und in den künstlich erstellten See geführt, wo das Wasser wieder gefasst und über eine Druckleitung zur Kraftwerkszentrale geleitet wird. Dort wird das Wasser turbiniert und die Wasserkraft in elektrische Energie umgewandelt.

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  • Fischbacher, Christa (2013): Türlikindergarten, Umnutzung Ökonomiegebäude Türligarten in Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Schulhaus Türligarten dominiert die Parzelle an der Bodmerstrasse in Chur. Eine Nutzungsanlehnung an die Schule ist naheliegend. Auch in den nächsten Jahren besteht Bedarf an einem Kindergarten im Quartier. Das Projekt sieht eine Verlegung der baufälligen Kindergarteneinheit Bodmer in den Türligarten vor. Durch Um- und Anbau entstehen im ehemaligen Ökonomiegebäude Räume für zwei Kindergartengruppen, sowie ein Mehrzweckraum, welcher zusammen mit der Primarschule genutzt wird. Das Umbauprojekt sieht einen möglichst sanften Umgang mit dem Bestand vor. Alle tragenden Bauteile werden belassen und wo nötig verstärkt. Mit einer Innendämmung wird die Gebäudehülle für die neue Nutzung aufgerüstet. Die bestehenden, meist beschädigten Holzschalungen werden entfernt und durch eine neue vertikale Lärchenschalung ersetzt. Die Entfernung ermöglicht gleichzeitig den Einbau von zusätzlichen Fensteröffnungen. Die beiden Erweiterungsbauten übernehmen die Form vom Bestand ohne diesen zu konkurrieren.

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  • Janki, Sascha (2013): Wohnen und Arbeiten. IM TORKEL, Umnutzung Ökonomiegebäude Türligarten in Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das bestehende Ökonomiegebäude wurde im Jahre 1606 mit dem Wohngebäude erbaut und diente damals als Torkelgebäude in der Landwirtschaft. Die Nutzung des Gebäudes wurde bis heute nicht verändert. Nach und nach wurde die Stadt erweitert und die ehemalige Randbebauung der Stadt Chur wurde von der neuen Siedlungsstruktur umschlossen. Das Ökonomiegebäude liegt in einem Gürtel, welcher die Wohnzone von der gemischten Zone trennt. Um den Gürtel in seiner Form zu ergänzen wird ein neues Volumen platziert. Es gliedert sich in die bestehende Umgebung ein und die Parzelle wird von neuen Mauern gefasst. Die Schulkinder werden neu zwischen dem Ökonomiegebäude und dem Neubau durchgeleitet. Im Erdgeschoss wird die öffentliche Arbeitsnutzung erstellt und Raum für Ateliers oder kleinere Büros geschaffen. In den Obergeschossen sind Wohnungen mit einem Splittlevel geplant. Die Erschliessung der einzelnen Einheiten erfolgt über die neu geschaffenen Plätze.

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