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Abschlussarbeiten BSc Information Science
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  • 2015

  • Günther, Stefanie (2015): Information Literacy im Schweizer Gesundheitswesen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die hier vorgestellte Arbeit befasst sich mit der Umsetzung von Evidence-Based Medicine (EBM) im medizinisch-klinischen Arbeitskontext. Hierzu wurden neunzehn (n=19) in den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel beschäftigte Fachkräfte (ÄrztInnen, Pflegekräfte, PsychologInnen) zu ihrer Informationskompetenz und ihrer Einstellung zu EBM befragt. Der Schwerpunkt lag auf dem Informationsbedarf (information needs) und den Suchverhalten (information-seeking) der Untersuchten. Methodisch kam eine fragebogengestützte Onlinebefragung zum Einsatz. Die Auswertung des Fragebogens ergab bei einem Teil der Befragten Defizite hinsichtlich ihrer Informationskompetenz sowie bei knapp 1/3 der TeilnehmerInnen eine geringe Nutzung oder Nicht-Nutzung der Klinikbibliothek. Aus den gefundenen Ergebnissen lassen sich Handlungsempfehlungen hinsichtlich der zukünftigen Gestaltung des Informationsangebots der Klinik und einer besseren Implementierung von EBM ableiten.

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  • Habegger, Sibylle (2015): Welche Chancen bietet die 3D-Digitalisierung den Gedächtnisinstitutionen?. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gedächtnisinstitutionen haben unterschiedliche Aufgaben und Verpflichtungen in den Bereichen der Sammlung, der Bewahrung und der Zugänglichkeit ihrer Bestände und Sammlungen. Zusätzlich gibt es auf dem politischen Parket Initiativen, um die Online-Zugänglichkeit von Kulturgütern zu fördern. Die vorliegende Bachelor-Thesis zeigt auf, inwieweit die Technologie der 3D-Digitalisierung mit den Verfahren der Photogrammetrie und dem Laserscanning in den Gedächtnisinstitutionen bereits verwendet wird und welche Entwicklungsmöglichkeiten sie ihnen im Rahmen ihrer Arbeit bietet. Die Erhebung der IST-Situation mit Hilfe von E-Mail Umfragen und Experteninterviews zeigen auf, dass Archive und Bibliotheken sozusagen keine 3D-Technologien verwenden. Fast ein Drittel der befragten Museen haben sie bereits eingesetzt, vorwiegend für Reproduktionen und Visualisierungen zu Ausstellungzwecken. Ein Anwendungskatalog gibt eine Übersicht über mögliche Verwendungszwecke der 3D-Digitalisierung in den Gedächtnisinstitutionen.

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  • Hartmann, Sarah (2015): Vorgehensmodell zur Unterstützung unternehmensrelevanter Internetpräsenz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Erarbeitung von allgemeinen Kriterien zur Unterstützung von Unternehmen bei der Identifikation der für sie relevanten Internetplattformen. Zunächst wird dargestellt, weshalb Unternehmen im Internet präsent sein sollten, wobei vor allem auf die Erhöhung bzw. Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit eingegangen wird. Anschliessend werden einige damit in Verbindung stehende Problematiken beschrieben, denen Unternehmen oftmals in Zusammenhang mit der Präsenz im Internet begegnen, worunter auch die Identifikation der relevanten Plattformen fällt. Als Unterstützung der Erarbeitung der Kriterien wird versucht, Internetplattformen zu kategorisieren. Dabei werden zwei Ansätze ausgearbeitet, nämlich die Kategorisierung mithilfe der Infografik The Conversation Prism, welche die Plattformen aufgrund deren Art unterscheidet sowie die Kategorisierung aufgrund verschiedener Merkmale von Internetplattformen. Daraus wird die Diversität der Internetplattformen ersichtlich. Zum Schluss werden anhand der gemachten Ausführungen einige Kriterien beschrieben, die bei der Identifikation relevanter Plattformen hilfreich sein können.

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  • Heuberger, Caroline (2015): Analyse und Evaluation von Linked-Open-Data-Bibliotheksportalen und Usability-Evaluation eines Prototyps. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Da gerade bibliografische Daten von Bibliotheken in strukturierter Form vorliegen, teilweise untereinander verlinkt werden und diese bisher nicht Teil des sichtbaren Webs sind, bietet sich die Nutzung der Ansätze und Technologien von Linked Open Data (LOD) unter anderem für Bibliotheken an. Bibliotheken und Nutzer profitieren dabei von unterschiedlichen Vorteilen. Einerseits werden die Daten als LOD veröffentlicht und mit anderen LOD-Quellen verlinkt, andererseits werden die Verlinkungen und Inhalte über ein Portal auch für Menschen sicht- und nutzbar gemacht, wie es einige Bibliotheken bereits getan haben. Dabei werden den Nutzern diverse Inhalte, Funktionen und Links zu weiteren relevanten Daten geboten, welche von den Möglichkeiten von LOD auf unterschiedliche Weise Gebrauch machen. Die Erstellung und Usability-Evaluation eines Prototyps hat gezeigt, dass eine Erweiterung der Benutzeroberfläche des schweizerischen Metakatalogs Swissbib durchaus in Frage kommt und die möglichen Funktionen und Inhalte für Nutzer entscheidende Vorteile beim Auffinden von relevanten Daten mit sich bringen können.

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  • Leguizamón, Sophia (2015): Fusionsanalysen von Archiven in der Praxis. Vergleichende Ist-Analyse als Entscheidungsgrundlage für ein Fusionsprojekt der Schweizerischen Theatersammlung und des Schweizer Tanzarchives. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorliegenden Bachelorthesis ist die Dokumentation der Ergebnisse der Fusionsanalyse der beiden Archivinstitutionen Schweizer Tanzarchiv und der Schweizerischen Theatersammlung. Fusionen von kulturellen Archivinstitutionen wurden in der Literatur bisher kaum bearbeitet, obwohl es sich dabei um ein aktuelles Thema handelt, welches Archivinstitutionen in der Schweiz zukünftig vermehrt betreffen könnte. Anhand theoretischer Grundlagen und mit Hilfe einer vergleichenden Ist-Analyse der beiden oben genannten Archivinstitutionen, soll ein modellhafter Leitfaden für die Durchführung von Fusionsanalysen kultureller Archivinstitutionen in der Schweiz bereitgestellt werden. Durch Erarbeitung von Erfolgsfaktoren bezüglich Fusionen zwischen Archivinstitutionen, sollen zudem die Ergebnisse der Bachelorthesis dem Schweizer Tanzarchiv und der Schweizerischen Theatersammlung als Grundlage dienen, um eine Entscheidung treffen zu können bezüglich ihres bevorstehenden Fusionsprojektes.

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  • Lemberg, Merreth Charlotte (2015): Design Thinking: Ein Überblick über die Methode und ihre Anwendung mit einer Empfehlung zur Umsetzung derselbigen in einem Projektteam. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Projektmanagementmethode Design Thinking und ihre Umsetzung. In einem ersten Teil wird die Methode anhand drei verschiedener Modelle: ‹Inspiration – Ideation – Implementation› von Tim Brown, «Sechs-Phasen-Modell» von David Kelley und «Four Questions» von Jeanne Liedtka. Daneben werden die zwei Elemente: das Projektteam und der Projektraum, welche das Design Thinking neben dem Modell ausmachen, vorgestellt. Im Anschluss daran werden diese Grundelemente mit verschiedenen Innovations- und Projektentwicklungsmethoden verglichen. Drei Praxisbeispiele geben Aufschluss über die Umsetzung der Methode in verschiedenen Branchen und zu verschiedenen Problemstellungen. Die vorhergehen-den Erkenntnisse werden in einer Empfehlung zusammengefasst. Die Empfehlung besteht aus Kriterien, welche für eine gelungene Umsetzung von Design Thinking notwendig sind, und einem Vorschlag für eine einführende Schulung.

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  • Leupi, Regula (2015): Mehrschichtige Hochschulbibliothekssysteme. Nutzung und Nutzergruppen am Beispiel von drei Teilbibliotheken in Luzern. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ein mehrschichtiges Bibliothekssystem bedeutet, dass neben einer Zentralbibliothek verschiedene Departements- und Institutsbibliotheken existieren, welche zusammen für die Informationsversorgung der Hochschulangehörigen zuständig sind. Am Beispiel von drei Teilbibliotheken in Luzern wird diese Struktur analysiert und in Bezug auf die Nutzung und die Nutzergruppen untersucht. Durch die Methoden Beobachtung (Count the traffic) und Befragung wird erhoben, welche Nutzergruppen (Geschlecht, Altersgruppen, Status) die Angebote und den Bestand der einzelnen Standorte nutzen. Ausserdem werden die von den Nutzern am häufigsten genutzten Angebote mit beiden Methoden erfasst und miteinander verglichen. Die erhaltenen Ergebnisse zeigen eine Momentaufnahme des Bibliotheksplatzes Luzern und stellen dar, wie dessen Auftrag der Informationsversorgung gegenüber den Hochschulen erfüllt wird.

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  • Mägert, Marcel (2015): Modell zur Evaluation von Wissensmanagementsoftware. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der jungen Disziplin des Wissensmanagements herrscht ein Mangel an Steuerungs- und Strategieinstrumenten. Obwohl in den letzten Jahren vermehrt Wissensmanagementsoftware entwickelt wurde, existiert kein einheitliches Modell, welches auf die speziellen Ansprüche zur Evaluation von Wissensmanagementsoftware eingeht. Durch die Verbindung existierender Modelle des Wissensmanagements kann ein Modell entwickelt werden, welches den Einfluss von verschiedenen funktionalen Kriterien auf die Dimensionen des Wissensmanagements abbildbar macht. Diese Kriterien können für jedes Evaluationsobjekt addiert werden und stellen so eine Landkarte des Wissensmanagements dar, anhand welcher sich verschiedene Produkte vergleichen und evaluieren lassen. Dies stellt eine neue Vorgehensweise im Bereich Evaluation dar. Das Modell wurde praktisch umgesetzt und anhand von ausgewählten Beispielen von Wissensmanagementsoftware getestet. Entstanden ist dabei ein Modell, welches sich offen für Erweiterungen gestaltet und Potential für weiterführenden Anwendungsbeispiele bietet.

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  • Müller, Christina (2015): Co-Creation of Professional Food Solutions. Masterarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Entrepreneurship (SIFE).

    Abstract: Die Masterthesis setzt sich aus drei Teilen zusammen: Einer Erarbeitung einer theoretischen Grundlage, eine Analyse im praktischen Teil und das Ableiten von Implikationen für Forschung und Praxis. Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen zur Kundenintegration im Kontext des strategischen Managements diskutiert. Die Erkenntnisse aus dem ersten Teil dienen als Basis zur inhaltlichen Gestaltung der praktischen Analyse. In der Fallstudie werden zuerst die Ausgangslage erläutert und dann die Problembereiche analysiert. Anschliessend werden auf der Grundlage eines eigens entwickelten Workshop-Verfahrens professional Food Solutions erarbeitet und daraus ausgewählte Szenarien bewertet und priorisiert. Ab-geleitet aus der Szenarioselektion wird eine Strategie für Nestlé Professional Schweiz formuliert. Basierend aus den Er-kenntnissen der Fallstudie wird zusätzlich erläutert, welche Optimierungsmöglichkeiten für den Dessertbereich von Nestlé Professional bestehen und wie ein Solutionserarbeitungsprozess angewendet wer-den soll. Abschliessend werden die Ergebnisse im dritten Teil der Arbeit in Form eines standardisierten Frameworks generalisiert und allgemeine Empfehlungen für Marketing Manager im professional Food Bereich sowie für die Umsetzungsplanung abgegeben.

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  • Niederhauser, Rahel (2015): Konzepte für die Bewertung und Selektion von Websites für die Archivierung. Darstellung und Analyse anhand von Praxisbeispielen aus dem Kontext der Langzeitarchivierung und des Records Managements. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der Bachelor-Thesis sind Bewertungs- und Selektionskonzepte von Websites für die Archivierung. Das Internet gewinnt sowohl in kultureller als auch in wirtschaftlicher Hinsicht an Bedeutung. Dies erfordert die Langzeitarchivierung gesellschaftlich relevanter Netzpublikationen durch Gedächtnisinstitutionen. Im Unternehmenskontext wird dies als erweitertes Records Management betrieben. Die Grundlage für den Zyklus der Webarchivierung stellen Auswahlkriterien dar, welche organisations- und zweckabhängig variieren. Die Phase der Bewertung und Selektion ist ein Schlüsselmoment. Sie stellt einen Aufgabenbereich innerhalb einer Organisation dar, kann unterschiedlichen Ansätzen folgen und weist webspezifische Dimensionen auf. Als Prozess orientiert sie sich an bereits vorhandenen Standards der digitalen Archivierung und den sich entwickelnden Regeln für die Selektion, wobei diverse technische und organisatorisch-rechtliche Herausforderungen zu bewältigen sind. Anhand verschiedener Projekte aus dem Kontext der Langzeitarchivierung und des Records Managements werden diese Theorien bestätigt, wobei deutlich wird, dass die Praxis der Webarchivierung in Anbetracht der technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen deutlich im Rückstand ist.

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  • Pedraita, Ilaria (2015): Welche Medienkombinationen werden in einer Bibliothek genutzt?. Am Beispiel der Kantonsbibliothek in Lugano. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Thema dieser Bachelorthesis ist die Analyse der Nutzung von verschiedenen Medientypen und der Medienkombination in einer mittleren oder grossen Bibliothek. Dieses Projekt wird am Beispiel der Kantonsbibliothek in Lugano ausgeführt. Die hier vorliegende Arbeit behandelt aktuelle Thematiken, wie die Nutzung der verschiedenen Medien in der Bibliothek und die Kombination dieser Medien. Das Ziel besteht darin, Daten über die Nutzung von sehr unterschiedlichen Medientypologien zu sammeln, die in eine Bibliothek genutzt werden. Dank einer direkten Beobachtung in der Bibliothek konnten schlussendlich Ratschläge für die Verbesserung der Beobachtungsmethode und für die Beziehung zwischen Bibliothek und Benutzer formuliert werden.

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  • Reusser, Florence (2015): Die Entwicklung des h-Index (Hirsch-Faktors) und seiner Varianten. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die bibliometrische Kennzahl h-Index wurde von Jorge E. Hirsch entwickelt und zeigt den Output eines wissenschaftlichen Autors an. Der h-Index wird wie folgt definiert: Ein Autor hat den Faktor h, wenn h seiner Publikationen mindesten h mal zitiert wurden. In den letzten 10 Jahren seit der Veröffentlichung des h-Index wurde dieser auf unterschiedliche Anwendungsgebiete und Zielgruppen erweitert und angepasst; folglich ist eine Breite von unterschiedlichen Varianten des h-Index entstanden. Die Tendenz dieser Variationen geht von Korrekturen des h-Index zu neuen Ansätzen der Evaluation von Autor, Zitationen und Publikationen weiter bis zur Anpassung an neue publizierende Instanzen, Datenbanken und Medien jenseits des akademischen Publikationsumfeldes.

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  • Schultze, Simon (2015): Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken. Ein Pilotprojekt der St. Galler Stadtbibliothek Katharinen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit behandelt das Thema Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken. Den praktischen Teil dieser Arbeit bildet das Pilotprojekt in Form eines Videospielturniers in der Stadtbibliothek Katharinen in St. Gallen. Als Grundlage für die Auswertungen dienen sowohl Beobachtungen wie auch Befragungen der Teilnehmerinnen des Turniers. Ziel war einerseits, die Wirkung des Videospielturniers auf die Stadtbibliothek und Teilnehmerinnen zu dokumentieren, und andererseits, allfällige Mängel und Verbesserungsoptionen für die Organisation künftiger Veranstaltungen zusammenzufassen.

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  • Studer, Stefan (2015): Neuartige Benutzeroberflächen auf grossformatigen Multitouch-Bildschirmen für die Zusammenarbeit in Kleingruppen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der vorliegenden Bachelor-Thesis wurde die neuartige Benutzeroberfläche namens Dizmo in der Praxis untersucht. Grundsätzlich stellte sich die Frage ob mit Dizmo auf einem grossflächigen Multitouch-Tisch, kollaborativ gearbeitet werden kann. Die Forschungsarbeit anhand einer Versuchsreihe brachte zu Tage, dass Dizmo zum Zeitpunkt der Tests als Einzelnutzer-Anwendung konzipiert ist. Die Bildschirmtechnologie des Testgerätes an der HTW Chur erwies sich als weniger ideale Oberfläche um zu arbeiten. Fehlerhafte Gestenerkennungen machten präzises Arbeiten schwierig. Die Multitouch-Tisch Spezifikationen erlauben die Erkennung von unendlich vielen Berührungspunkten auf dem Bildschirm, Dizmo hingegen ist primär für die Bedienung mit zwei Händen programmiert.

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  • Waldburger, Christa Marianne (2015): Führung in Orchestern. Eine quantitative Studie zur Wirkung des transformationalen Führungsstils auf die Team-Performance. Masterarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Entrepreneurship (SIFE).

    Abstract: Diese Studie widmet sich dem Wirkungszusammenhang der transformationalen Führung auf die Team-Performance in Orchestern. In einem theoretischen Teil wird ein Hypothesensystem hergeleitet, das das bekannte Modell um Überlegungen zur Teamidentifikation und Ideengewinnung ergänzt. Darauf wird ein geeignetes Messinstrument zusammengestellt und in einer schriftlichen Umfrage Bewertungen der Musiker und Dirigenten eingeholt. Mittels dieser Daten konnte das erweiterte Modell statistisch getestet und neue Erkenntnisse gewonnen werden. Abschliessend werden die Reliabilität und Validität der Messung wie auch eine Verallgemeinerbarkeit der Erkenntnisse diskutiert.

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  • Walder, Sabina (2015): Bibliothekarische Zusammenarbeit in einem Schweizer Kanton am Beispiel vom Tessin. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Heutzutage bestehen zahlreiche Formen bibliothekarischer Zusammenarbeit: Verbünde, Konsortien, Verbände und weitere Kooperationsmöglichkeiten, die nicht nur regional sondern über die ganze Welt verbreitet sind und die zahlreiche unterschiedliche Dienstleistungen ermöglichen. In dieser Bachelorthesis wird insbesondere die Zusammenarbeit im Kanton Tessin analysiert. Im Anschluss an die Beschreibung der Tessiner Bibliothekslandschaft werden die vorhandenen regionalen, nationalen und internationalen Netzwerke vorgestellt und graphisch visualisiert. U.a. werden die drei Verbünde Sistema bibliotecario ticinese (Sbt), NEBIS und Alexandria, der Berufsverband BAD-SI und die Stiftung Bibliomedia näher betrachtet und es wird zudem auch auf finanzielle und staatlich-rechtliche Abhängigkeiten von Tessiner Bibliotheken eingegangen. Nach einer objektiven Analyse der bibliothekarischen Zusammenarbeit werden Anspruch und Wirklichkeit der verschiedenen Kooperationsformen verglichen.

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  • Wicki, Fiona (2015): Information Professionals heute. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist eine Analyse der Branche der Information Professionals in der Schweiz. Anhand einer Literaturanalyse, eines Curricula Vergleichs und einer schriftlichen Expertenbefragung wird untersucht, welche Tätigkeiten Dokumentare, in dieser Arbeit als Information Professionals bezeichnet, heute ausführen und ob tendenziell Arbeitsstellen eher ab- als aufgebaut werden. Digitalisierung und wachsende Datenmengen veränderten das Arbeitsumfeld der Information Professionals. Neben der Kerntätigkeit Recherche nahm die Aufbereitung von Informationen an Wichtigkeit zu. Zusätzlich zu den eigenen Berufskenntnissen der Information Professionals ist Wissen in einem anderen Fachbereich gefragt. Die Veränderungen im Berufsumfeld gehen so weit, dass die Hochschulen die Auswahl ihrer Kurse fortlaufend überprüfen müssen. Es lässt sich nicht genau voraussagen, wie die Zukunft der Berufsgruppe der Information Professionals aussehen wird und ob durch Anpassung an neue Umstände die Arbeitsplätze erhalten werden können.

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  • Widmer, Jennifer (2015): Das Behindertengleichstellungsgesetz und seine Forderungen an die Barrierefreiheit in Bibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand dieser Arbeit ist die Auseinandersetzung mit den Rechtsquellen der Behindertengleichstellung. Dabei wird sowohl die Behindertenrechtskonvention (BRK) der Vereinten Nationen thematisiert als auch das schweizerische Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG). Die Arbeit zeigt die wichtigsten Forderungen der Gesetzgebungen und weist auf Normen und Massnahen hin, die für Bibliotheken relevant werden können. Zudem wird versucht Behinderungsarten zu definieren und für die daraus ergebenden Beeinträchtigungstypen geeignete Massnahmen einer barrierefreien Bibliothek darzustellen. Das Endergebnis ist eine Checkliste für entsprechende Massnahmen. Der Aufbau der Checkliste und Inhalte wurden innerhalb dieses Textes erarbeitet und begründet.

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  • Yarici, Zeynep (2015): Wer hat die Kompetenz zur Informationskompetenz?. Eine Untersuchung zur pädagogisch-didaktischen Qualifizierung des Bibliothekspersonals an Deutsch-schweizer Hochschulbibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die pädagogisch-didaktische Qualifizierung von Bibliotheksmitarbeitern an Deutschschweizer Hochschulbibliotheken, die mit der Aufgabe der Vermittlung von Informationskompetenz betraut sind, ist in der Literatur eher gering thematisiert. Dennoch ist es ein essenzielles Thema, dem seitens der Bibliotheken mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Zahlreiche Erhebungen haben ergeben, dass didaktisch gut gestaltete Schulungen erfolgsversprechender sind und besser rezipiert werden, als solche ohne didaktische Struktur. Basierend auf einem Literaturstudium gibt die Arbeit zunächst einen Überblick zum Forschungsstand. Danach werden die mittels einer Online-Umfrage und durch Experteninterviews erhobenen Daten vorgestellt und diskutiert. Der Fragebogen wurde einem Pretest unterzogen und gemäss Rückmeldungen angepasst. Die Resultate verschaffen einen Einblick in den Status quo an ausgewählten Deutschschweizer Hochschulbibliotheken und bilden Meinungen der Bibliothekare ab. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass Defizite im Bereich der pädagogisch-didaktischen Qualifizierung des Bibliothekspersonals an Hochschulbibliotheken bestehen und dass jedoch die Expertenmeinungen diesbezüglich auseinander gehen.

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  • Ziegler, Milva (2015): Stakeholder-Analyse im Bibliotheksbau. Prozesse von der Entwicklungs- und Planungsphase bis zur baulichen Umsetzung einer Bibliothek am Beispiel des Uni/PH-Gebäudes in Luzern. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit zeigt die politischen, bürokratischen und bautechnischen Prozesse, während der Planungs- und Umsetzungsphasen einer Bibliothek, auf. Am Beispiel der Bibliothek des 2011 eröffneten Uni/PH-Gebäudes in Luzern (UPG), werden die involvierten Stakeholder evaluiert und deren Interessen aufgezeigt. Gleichzeitig wird eruiert, welche Entscheidungen aus welchen Gründen und zu welchem Zeitpunkt getroffen wurden. In Kapitel 1 dieser Arbeit, werden die Grundlagen, sowie Relevanz des Themas und die angewendete Methodik bei der Erstellung dieser Arbeit erläutert. Ab Kapitel 2 erfolgt die textliche Ausführung der Prozesse, während der Planungs- und Bauphase des UPGs. Jedem Hauptkapitel folgt eine zusammenfassende Ausführung der involvierten Stakeholder. Kapitel 10 befasst sich mit der vergleichenden Prozess-Analyse, worauf im Kapitel 11 Fazit, sowie Reflexion folgen. Im Anhang sind der Ablaufplan und die Quellen-Analyse zu finden.

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  • Zimmermann, Nicole (2015): Indoor-Navigation in Bibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Indoor-Navigation führt einen Nutzer von einem Ausgangsort zu einem Zielort. GPS eignet sich für die Ortung in Gebäuden jedoch nicht, weshalb nach anderen Lösungen gesucht wird. In Bibliotheken erleichtern immer häufiger Rauminformationssysteme die Orientierung in Raum und Beständen. Vorwiegend ausserhalb des Bibliotheksbereichs werden unter anderem WLAN, iBeacons, Augmented Reality oder Kombinationen dieser Technologien für die Indoor-Navigation diskutiert und teilweise schon eingesetzt. Neben der Darstellung der technischen Lösungen versucht die Arbeit, diese auf ihre Eignung für Bibliotheken zu prüfen und Einsatzszenarien aufzuzeigen. Ob sich ein System wirklich eignet, müsste aber häufig weiter abgeklärt werden. Zudem gestaltet sich eine allgemeine Bewertung schwierig. Praxisbeispiele verschiedener Indoor-Navigationslösungen und hauptsächlich selber erarbeitete Bibliothekskriterien für Navigationssysteme sind Teil der Arbeit.

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  • 2014

  • Aeschlimann, Farah (2014): Usability von E-Book-Angeboten wissenschaftlicher Bibliotheken. Entwicklung eines Kriterienkatalogs. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit steht die Entwicklung eines Kriterienkatalogs für die Usability-Evaluation von E-Book-Angeboten wissenschaftlicher Bibliotheken. Der Fokus liegt dabei auf den Schritten des Benutzers von der Suche eines E-Books im Bibliothekskatalog bis zum Erhalt des Volltextes. Bibliotheken können somit auch ohne Expertise in Usability eine Evaluation ihres E-Book-Angebots mit diesem Kriterienkatalog vornehmen. Für Online-Auftritte von Bibliotheken existiert bereits der Leitfaden BibEval, entwickelt am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft, an welchem sich der entwickelte Katalog orientiert und als dessen Erweiterung um das E-Book-Angebot dient. Für die Entwicklung wird zuerst eine Analyse des Leitfadens BibEval durchgeführt und anschliessend eine Usability-Untersuchung anhand drei verschiedener Methoden: zum einen ein Usability-Test sowie eine heuristische Evaluation von ausgewählten Bibliothekskatalogen, zum anderen eine Literaturanalyse. Der Kriterienkatalog wird anschliessend anhand des Verbundkatalogs von NEBIS (Netzwerk von Bibliotheken und Informationsstellen in der Schweiz) getestet und optimiert. Entstanden ist ein Kriterienkatalog mit 15 Einzelkriterien.

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  • Althaus, Lucas (2014): Der Einfluss ihrer Digitalen Bibliotheksportale auf die Öffentlichen Bibliotheken der Schweiz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das elektronische Buch, das E-Book, ist massentauglich geworden. Eine Gesellschaft, die immer mobiler wird, eine IT-Consumer-Industrie, die diesen Trend mit dem Angebot verschiedenster mobiler Endgeräte für den Konsum unterschiedlichstem digitalem Content unterstützt und die Innovationen der Netzwerktechnologie, die eine immer schneller werdende Verbindung zum Internet ermöglichen, haben dazu geführt, dass der Markt nun vermehrt auch nach E-Books fragt. Öffentliche Bibliotheken, deren Benutzerkreis diese Gesellschaft ist und die Innovationsträger im Bereich der Informationsvermittlung sind, stehen vor der Herausforderung, ihren Bestand um das Angebot von E-Books zu erweitern. Die Tatsache, dass der digitale Content mittlerweile keine physische Expression mehr benötigt, um vertrieben werden zu können, zwingt die Öffentlichen Bibliotheken zu neuen Präsentationsformen im virtuellen Raum, die den Bibliotheksnutzer zunehmend unabhängig von deren physischen Präsenz werden lässt. In diesem Spannungsfeld scheuen sich viele Bibliotheken vor diesem Schritt, aus Angst, sich dadurch als physischer Ort entbehrlich zu machen. Die vorliegende Arbeit untersucht auf der Basis ausgesuchter Merkmale der jährlichen Schweizerischen Bibliotheksstatistik, in wie weit sich einen Unterschied in der Entwicklung der Zahlen von Bibliotheken mit und solchen ohne Digitales Bibliotheksportal feststellen lässt.

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  • Bissig, Sayako (2014): Das Bibliothekscafé als dritter Ort. Praxis-Untersuchungen über den Zusammenhang und die Beeinflussungsmöglichkeiten zwischen einer öffentlichen Bibliothek und einem Café in den Stadtbibliotheken Aarau und Baden. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Ergebnisse der Bachelor-Thesis zeigen, dass vor allem Erwachsene Interesse an einem Bibliothekscafé haben. Die Attraktivität der Stadtbibliothek wird durch die Einrichtung eines Cafés erhöht, gemäss den Ergebnissen der Fragebogen führt ein Café jedoch nicht dazu, dass die Befragten die Bibliothek aufgrund des Vorhandenseins eines Cafés öfters besuchen würden. Die Existenz eines Cafés hat massgeblichen Einfluss auf die Aktivitäten der Benutzer. Die Bibliotheksleiterinnen der Stadtbibliotheken Aarau und Baden möchten ihre Bibliotheken, in Zeiten der aufgrund von E-Books tendenziell zurückgehenden Benutzerzahlen, noch vermehrt als dritten Ort ausrichten. Ein Café in der Stadtbibliothek Baden scheint gemäss den Befragungen ein Kundenbedürfnis zu sein. Das geplante, durch die Stadtbibliothek Baden selbst betriebene, Selbstbedienungscafé mit rund 20 Sitzplätzen scheint den Erwartungen der Besucher zu entsprechen und sollte im geplanten Rahmen rentabel betrieben werden zu können.

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  • Breu, Andrea (2014): Familien in der Bibliothek. Eine Fallanalyse der Freihandbibliothek St. Gallen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Gebäudekomplex der Hauptpost St. Gallen entsteht durch eine Fusion der Kantonsbibliothek und der Freihandbibliothek eine neue moderne Publikumsbibliothek. Durch die eingeschränkten Raumverhältnisse im ehemaligen St. Katharinenkloster bedeutet diese Entscheidung für die Freihandbibliothek eine Trennung der Bestände. Am bisherigen Standort des alten St. Katharinenklosters soll eine Kinder- und Jugendbibliothek, mit ergänzender Fachliteratur für Eltern, Lehrkräfte und Erziehende entstehen. Im Provisorium der Hauptpost eröffnet eine Jugend- und Erwachsenenbibliothek mit Schwerpunkt Multimedialität, Lebenslanges Lernen und Public Library. Seit der Veröffentlichung dieser Entscheidung vernahm die Leiterin der Freihandbibliothek St. Gallen, Frau Christa Oberholzer, vermehrt kritische Stimmen, welche sich negativ zu einer Trennung äusserten. Aus diesem Grund hat sich Frau Christa Oberholzer zu einer genaueren Analyse der Situation entschieden. Um Kenntnisse über diesen Sachverhalt zu erlagen, wurde von der Verfasserin die Beobachtung, eine Methode der empirischen Sozialforschung, eingesetzt. Die Resultate dieser Befragung werden der Leiterin der Freihandbibliothek St. Gallen als Handlungsempfehlung übergeben.

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  • Fink, Julia (2014): Die Langzeitnutzbarhaltung komplexer Applikationen. Eine Untersuchung zum Potenzial von Migration und Emulation. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Thema der Arbeit ist die Langzeitnutzbarhaltung komplexer Applikationen. Nach einer Klärung dieser Begriffe werden die Probleme dargestellt, welche die spezifischen Eigenschaften komplexer Applikationen für die Nutzbarhaltung mit sich bringen. Danach finden zuerst private Versuche der Nutzbarhaltung im Bereich der Games Erwähnung und ebenso aktuelle Projekte, bevor dann die wichtigen Erhaltungsstrategien der Migration und der Emulation näher beleuchtet und diskutiert werden. Fazit der Prüfung beider Methoden: Ohne Emulation können komplexe Applikationen nicht nutzbar gehalten werden. Die Migration bleibt aber für partielle Funktionen brauchbar, und solange der Entwicklungsstand der Emulation noch Lücken lässt, ist die Einrichtung eines Hardwaremuseums als Übergangslösung sinnvoll.

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  • Gattlen, Corinne (2014): Bibliotheksfusion. Ein Leitfaden für die betriebliche Fusion von Bibliotheken am Beispiel der Bündner Volksbibliothek und der Aspermont Bibliothek Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Thema der Fusion im bibliothekarischen Bereich ist in der Literatur eher gering umschrieben. Dennoch ist dies ein sehr aktuelles Thema, das manch eine Bibliothek in der Schweiz betrifft. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit diesem Thema und versucht anhand einer Aufarbeitung der theoretischen Grundlage und dem Bezug zu Beispielbibliotheken einen Leitfaden für die betriebliche Fusion von Bibliotheken bereitzustellen. Der vorliegende Kriterienkatalog soll den Bibliotheken als Hilfestellung im Falle einer betrieblichen Fusion dienen. Dieser Leitfaden beschränkt sich auf die Situation in der Schweiz.

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  • Glaus, Céline (2014): Wer nutzt die Stadtbibliothek?. Leitfaden zur Erstellung einer Nutzererhebung in einer Stadtbibliothek. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Bibliothekswesen in der Schweiz bewegt sich in einem komplexen Umfeld. Der Einsatz von Methoden aus Management und Marketing ist ein wichtiger Baustein der benutzerorientierten Bibliotheksarbeit geworden. Damit benutzerorientierte Dienstleistungen geboten werden können, ist es wichtig die eigenen Benutzer und ihre Interessen zu kennen. Aufgrund von früheren Nutzerstudien und theoretischer Literatur wird im Rahmen dieser Arbeit ein theoretischer Leitfaden zur Klärung der Frage «Wer nutzt die Stadtbibliothek?» erarbeitet. Als Erhebungsinstrument wird eine Triangulation mit den Methoden der Datenanalyse, einer schriftliche Befragung und einer Beobachtung vorgeschlagen. Durch die Kombination der Methoden ermöglicht die Triangulation die Vorteile der einzelnen Methoden optimal zu nutzen und ihre Schwächen auszugleichen. Durch die praktische Umsetzung eines Teils der Methoden konnten vor allem bei der Befragung Schwächen ausgemacht werden. Die Einteilung der Nutzer erfolgt aufgrund von soziodemografischen Faktoren und den Nutzungsgewohnheiten der Nutzer.

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  • Golay, Diane (2014): User-Centered redesign of the Biotechgate portal. A remote usability testing case study. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: This thesis is dedicated to the user-centered redesign of the subscriber section of Biotechgate, a global life sciences business development database. The redesign project fits into a global restructuration and redesign process initiated to divide the one current website of the database into one public website and one subscribers-only section in order to improve its global usability. The objective of the current thesis is to elaborate a new, usability-optimized concept for the core features of Biotechgate subscriber section in the form of an interactive prototype, applying the principles, methods and best practice of user-centered design. The design development process is structured into four phases: user needs assessment, requirements definition, prototype development and usability evaluation. Usability evaluation is conducted in the form of remote moderated and automated usability tests with an international panel of Biotechgate (potential) end-users. In addition, the prototyping process is combined with agile (remote) usability testing. The result of this thesis is an interactive prototype including the core components of the new Biotechgate subscriber section and a set of recommendations for further design optimization.

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  • Günter, Lea (2014): Mögliche Auswirkungen des Lehrplans 21 auf Gemeinde- und Schulbibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden die Auswirkungen, die der Lehrplan 21 auf die Bibliotheken hat, untersucht. Der Lehrplan 21 ist ein einheitlicher Lehrplan, der für alle Deutschschweizer- und zweisprachigen Kantone der Schweiz gelten soll. Um die Auswirkungen, die der Lehrplan 21 auf die Bibliotheken hat, herauszukristallisieren, muss der Lehrplan 21 mit den anderen Lehrplänen verglichen werden. Mithilfe einer Textanalyse der aktuellen Lehrpläne der Kantone Zürich, Basel-Stadt, Graubünden und der Zentralschweiz und dem Lehrplan 21 werden Unterschiede herausgearbeitet. Diese Unterschiede werden dann dem Angebot der Bibliotheken, das schon besteht, gegenübergestellt, um herauszufinden, was von den Bibliotheken noch nicht abgedeckt ist. Es zeigt sich, dass die Unterschiede zwischen dem Lehrplan 21 und den bestehenden Lehrplänen gering sind und keine grossen Veränderungen für Bibliotheken mit sich bringen. Die grossen Neuerungen, die der Lehrplan 21 mit sich bringt, werden von den Bibliotheken bereits abgedeckt. Auffallend ist aber die Konzentration auf Computer und elektronische Veröffentlichungen. Das zeigt, dass die Bibliotheken im Bereich der Medien offen sein müssen für Neuerungen. Im Grossen und Ganzen aber sind die Bibliotheken bereits auf einem guten Weg und müssen sich keine Sorgen machen, wenn der Lehrplan 21 eingeführt wird.

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  • Haefliger, Stephan (2014): Nutzung und Nutzen einer dörflichen Bibliothek am Beispiel der Schul- und Gemeindebibliothek Muhen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Dörfliche Bibliotheken sind der Grundpfeiler des Bibliothekssystems. Jedoch ist wenig bekannt über diese Institutionen in der Schweiz, sie sind Teile innerhalb eines wenig strukturierten und inkohärenten Systems. Sie müssen unter ungünstigen Bedingungen handeln, verbindliche Vorschriften über Bestand, Grösse und Personal entsprechend der Einwohnerzahl sowie eine die Gemeinden zum Führen einer Bibliothek verpflichtende Gesetzgebung fehlen. Oft sind sie die einzige öffentliche, kostenlos zugängliche kulturelle Einrichtung in Dörfern. Als insbesondere für Kinder wichtige Institutionen ist die Leseförderung eine zentrale Bibliotheksaufgabe. Wichtig zur Nutzung von Synergien sind die selten stattfindende Kooperation mit Partnern und durch Verbünde. Im vorliegenden Fallbeispiel wurden anhand der Darstellung von Best Practice-Beispielen und durch Befragung von direkt und indirekt an der Schul- und Gemeindebibliothek Muhen beteiligten Personen Erkenntnisse gewonnen über die Entwicklungsabsichten und -möglichkeiten der Bibliothek. Mittels der Track the Traffic-Methode wurden Nutzeraktivitäten abgebildet, durch eine standardisierte, nicht-teilnehmende, offene Feldbeobachtung kombiniert mit einer Face-to-Face-Befragung die Arbeitsweise der Bibliothek.

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  • Hellstern, Mara Sophie (2014): Förderung von Engagement in GLAM (Galleries, Libraries, Archives and Museums) durch Wikipedians in Residence (WiR). Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Modell des Wikipedian in Residence (WiR) ist ein neuartiger Ansatz, die Zielsetzungen von GLAM (Galleries, Libraries, Archives and Museums) und Wikimedia zu verbinden und gemeinsam umzusetzen. Das Modell sieht vor, dass ein Mitglied der Wikimedia vor Ort mit einer GLAM-Institution zusammenarbeitet und dabei hilft, das GLAM-Wissen innerhalb der Wikimedia digital frei verfügbar zu machen. Dabei entsteht die Verknüpfung mit Engagement, einem für die Wikimedia fundamentalen Konstrukt, welches wachsendes Interesse sowohl aus der Wirtschaft als auch aus der Praxis erfährt. Die Bachelor Thesis zeigt, dass Engagement durch WiR-Tätigkeiten, wie Präsentationen, Workshops oder Events hervorgerufen, gefördert und unterstützt wird. Die dadurch entstehenden Vorteile können auf ein WiR-Projekt selbst, aber auch auf die GLAM-Institution als Ganzes einen positiven Einfluss haben. Der durch einen WiR erzeugte Nutzen von Engagement stellt somit einen klaren Vorteil dar und ist damit ein neuartiges Argument für die Zusammenarbeit von GLAM und Wikimedia.

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  • Huonder, Flurina (2014): Ansätze gegen Bibliotheksangst. Gründe für und Lösungswege gegen Bibliotheksangst. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Gründen für Bibliotheksangst sowie Empfehlungen um diese Angst bei Studenten zu mindern. Bibliotheksangst ist ein unangenehmes Gefühl, welches bei Studenten auftritt, sobald sie die Bibliothek und deren Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Unterschiedliche Gründe und Einflüsse können auf die Studenten einwirken, so dass diese Angst entsteht. Durch die damalige Entwicklung der «Library Anxiety Scale» konnten fünf Dimensionen der Bibliotheksangst definiert werden: Emotionale Barrieren, Barrieren mit dem Personal, technische Barrieren, Komfort mit der Bibliothek und Kenntnisse der Bibliothek. Barrieren mit dem Personal haben sich als sehr problematisch erwiesen, da die Studenten durch das Verhalten des Bibliothekspersonals negativ beeinflusst werden und daher nicht um Hilfe bitten. Viele Lösungsansätze wurden empfohlen um diese Angst zu bekämpfen, jedoch musste festgestellt werden, dass wenige bis keine dieser Empfehlungen in der Praxis bereits umgesetzt wurden. Zwei wichtige Punkte wurden genannt: Die Bibliotheksangst anzuerkennen und mit positiven Erfahrungen entgegenwirken sowie die Bibliotheksschulung. Durch eine gut geplante und durchgeführte Bibliotheksschulung kann die Bibliotheksangst bei Studenten bereits vermindert werden.

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  • Isler, Felicitas (2014): Inklusion von Mitarbeitenden mit einer Beeinträchtigung in Bibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Am 15. Mai 2014 ist in der Schweiz die UNO-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten. Sie hält fest, dass Menschen mit Behinderungen das Recht haben, ihren Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen. Österreich hat diese Konvention bereits 2008 ratifiziert und in Kraft gesetzt, Deutschland 2009. Diese beiden Nachbarländer haben Beschäftigungsquoten für Behinderte eingeführt, um deren Anspruch auf eine Arbeitsstelle zu verwirklichen. Die Schweiz kennt keine solchen Quoten, sie setzt auf das freiwillige Engagement der Arbeitgeber. Bibliotheken beschäftigen in der Schweiz rund 7000 Personen und sind somit bedeutende Arbeitgeber. Sie bieten auch Mitarbeitenden mit einer Beeinträchtigung Arbeitsplätze, allerdings gibt es dazu keinerlei schriftliche Quellen. Deshalb besteht das Ziel dieser Bachelor-Thesis darin, diese Wissenslücke zu schliessen und das Engagement von Bibliotheken in der Deutschschweiz im Bereich Inklusion von Mitarbeitenden mit einer Beeinträchtigung zu dokumentieren. Dazu wurden Experteninterviews mit Personalverantwortlichen von fünf wissenschaftlichen und fünf grossen, allgemein-öffentlichen Bibliotheken durchgeführt, sowie mit einer betroffenen, beeinträchtigten Mitarbeitenden. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass teilweise ein beachtliches Engagement vorhanden ist. Dieses ist aber weder in den Leitbildern der Bibliotheken verankert, noch ist es Teil einer bewussten Diversity-Management-Strategie.

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  • Jenni, Stephanie (2014): Zonierungskonzepte in Öffentlichen Bibliotheken. Anwendung und Nutzung in sechs Öffentlichen Bibliotheken in der Deutschschweiz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Zonierung in Öffentlichen Bibliotheken. Hierbei handelt es sich um die Unterteilung der Bibliotheksräumlichkeiten nach Funktionen. Daraus entstehen je nach Grösse und Angebot der Bibliothek unterschiedliche Zonen. In grösseren Öffentlichen Bibliotheken in der Schweiz ist die Zonierung bereits Gang und Gäbe, jedoch wird nur wenig darüber diskutiert, was es schwer macht sich einen Überblick über vorhandene Zonierungskonzepte zu verschaffen. Auch ist kaum etwas darüber bekannt wie sich die Bibliotheksnutzer in diesen Zonen verhalten, was sie tun und ob sie diese nutzen wie von der Bibliothek vorgesehen oder gar ihre eigenen Zonen erschaffen. Bei sechs Öffentlichen Bibliotheken aus der Deutschschweiz wurden die jeweiligen Zonierungskonzepte untersucht und verglichen. Mittels «Sweep»-Methode wurde eine verdeckte, nicht teilnehmende und strukturierte Beobachtung durchgeführt. Dabei wurden quantitative Daten zu den Aktivitäten der Bibliotheksnutzer erhoben. Mit dem daraus hervorgegangenen Beobachtungsbogen soll Bibliotheken ermöglicht werden selber Daten über das Verhalten ihrer Nutzer zu erheben und Rückschlüsse daraus zu ziehen.

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  • Keller, Susanne (2014): Mikrodaten und schema.org – Verwendung in der Praxis. Ein neues Auszeichnungsformat im Hinblick auf das semantische Web. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das neue Auszeichnungsformat Mikrodaten und die Ontologie schema.org ist ein weiterer Schritt in Richtung des semantisches Webs. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Verwendung von Mikrodaten und schema.org in der Praxis. Die Untersuchungen zu deutschsprachigen Rezept-Websites ergab, dass das Auszeichnungsformat Mikrodaten ein rasantes Wachstum erfährt. Die Mikrodaten werden als Rich Snippets in den Suchtrefferlisten von Google und Bing angezeigt. Weiter kann die Verwendung von Mikrodaten die Relevanz der Suchtreffer steigern, denn Google, Bing, Yahoo! und Yandex unterstützen dieses Format. Mikrodaten besitzen den Vorteil, dass der Quellcode direkt mit Informationen angereichert werden kann. Ein Programm das die Mikrodaten direkt aus dem Quellcode liest, könnte den RSS-Feed ablösen. Mikrodaten und schema.org in einen Quellcode zu implementieren ist zeitaufwändig. Hilfe-Tools von Google oder Schema Creator sind nützlich, jedoch wird der Quellcode nicht vollständig mit Mikrodaten versehen. Die Arbeit kommt zum Schluss, dass es lohnenswert ist Mikrodaten und schema.org im Quellcode anzureichern hinsichtlich der Weiterentwicklung des semantischen Webs.

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  • Kohler, Susanne (2014): Wozu benutzen ältere Personen eine Bibliothek?. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist das Benutzungsverhalten und der Kontext zur gewählten Kantonsbibliothek Baselland (kbl) in Liestal und was diese Bibliothek für ihre älteren Nutzer tut. Die gewählte Zielgruppe sind «ältere Leute» die ein selbstbestimmtes Leben führen und noch psychisch und physisch in der Lage sind eine Bibliothek zu besuchen. Anhand einer qualitativen Forschungsmethode dem narrativen Interview wurde der Forschungsgegenstand untersucht. Ziel dieser Methode ist es neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die Auswertungen ergeben, dass die Zielgruppe sehr heterogen ist. Ausserdem ist es heikel die Senioren direkt auf ihr Alter anzusprechen und auf dieses zu reduzieren. Die generationenübergreifenden Projekte, wie Prix Chronos oder Grosselternkoffer finden mehrheitlich Anklang. Dank der guten Lage und den freundlichen Mitarbeitenden entspricht diese Bibliothek den meisten Bedürfnissen der Senioren.

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  • Krebser, Nicole (2014): Informationskampagnen in der Energiepolitik. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In dieser Bachelorthesis werden mit der Methode der Metaanalyse 21 Evaluationen von Informationskampagnen und Förderprogrammen in der Energiepolitik verglichen und anhand bestimmter Kriterien und Merkmale auf deren Möglichkeiten und Grenzen bewertet. Eine Informationskampagne verfolgt die Absicht, das Bewusstsein oder das Verhalten einer definierten Zielgruppe innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu beeinflussen, indem verschiedene Kommunikationsaktivitäten und -kanäle genutzt werden. Merkmale mit einer positiven Wirkung auf die Kampagne, sind die Glaubwürdigkeit der Organisation, die Kommunikation der Absichten, der Einbezug der Zielgruppe, die Messung des individuellen Stromverbrauchs sowie der Einsatz verschiedener Kommunikationskanäle. Demgegenüber stellen die Nachrichtenmerkmale neue Information, Einsatz von Vorbildern sowie finanzielle Anreize keine Möglichkeit der Verstärkung der Wirksamkeit dar. Des Weiteren kann eine grössere Reichweite nicht mit einer Steigerung des Kampagnenerfolgs gleichgesetzt werden. Der Einfluss der Laufzeit und des Nachrichtenmerkmals Sanktion kann aufgrund der Ergebnisse nicht belegt werden. Basierend auf der Analyse werden Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Informationskampagnen gegeben.

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  • Marusic, Mario (2014): Entwicklung und Überprüfung einer Methode zur halbautomatischen Erschliessung von digitalisierten Pressebildern. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gedächtnisinstitutionen stehen vor der Herausforderung, grosse Bestände von Pressefotografien zu digitalisieren und zu erschliessen. Da keine einheitliche Standardisierung der Bilderschliessung existiert, werden sie mit zeit- und kostenaufwändigen Arbeitstätigkeiten konfrontiert. Die im Rahmen der vorliegenden Arbeit entwickelte Methode hat in einem halbautomatischen Verfahren Metadaten erfasst und diese in 50 Pressefotografien eingebettet. Die grosse Mehrheit der Metadaten wurde in den richtigen Metadatenelementen importiert, wobei ein kleiner Teil textliche Abweichungen enthält. Dennoch verfügte die knappe Hälfte der Bilder fehlerhafte Metadaten. Aufgrund dieser Ergebnisse ist diese Methode nur bei Anwendern zu empfehlen, deren Interessen und Prioritäten auf die schnelle Zugänglichkeit der Fotografien und weniger auf die Qualität der Metadaten liegen. Die Algorithmen der Methode weisen einige Lücken auf und müssen weiterentwickelt und verbessert werden, bevor dieses Verfahren als praxistauglich bezeichnet werden kann.

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  • Mattmann, Beat (2014): Die Möglichkeiten von RDA bei der Erschliessung historischer Sondermaterialien. Analyse der Beschreibungs- und Erschliessungsmöglichkeiten von Resource Description and Access für die historischen Sondermaterialien Brief und Fotografie. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der neue Erschliessungsstandard RDA beschäftigt aktuell unzählige Arbeitsgruppen und Einzelpersonen aus verschiedenen Ländern. Dabei geht es vor allem um die Anpassung einzelner Regeln und Konzepte an lokale Gegebenheiten und spezifische Medientypen. Das erklärte Ziel, den Standard auch für nicht-bibliothekarische Communities attraktiv zu machen, stand jedoch bislang im Hintergrund. Es ist unklar, ob und wie sich RDA beispielsweise in Archiven und Sondersammlungen anwenden lässt. Diese Bachelorarbeit widmet sich dieser Unsicherheit und untersucht die Möglichkeiten der Katalogisierung von ausgewählten archivalischen Ressourcen. Mittels einer Literaturanalyse werden die von Nutzern und Erschliessenden als essenziell erachteten Merkmale von Briefen und Fotografien erhoben und auf die Beschreibungsmöglichkeiten mit RDA hin untersucht. Dabei zeigt sich, dass der Standard grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber archivalischen und historischen Ressourcen ist und sich lediglich vereinzelte Anpassungen von Begriffslisten und Anwendungsregeln empfehlen. Entscheidende Fragestellungen, wie die Abbildung von Kontextualität und Hierarchien, müssen jedoch noch geklärt werden, um die Attraktivität des Standards für nicht-bibliothekarische Communities weiter zu verbessern.

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  • Meyer, Robin (2014): Nutzeranforderungen an E-Book-Plattformen. Vergleichsanalyse zwischen Anbietern von öffentlichen Bibliotheken und kommerziellen Unternehmen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der Schweiz werden seit nunmehr sieben Jahren E-Books durch öffentliche Bibliotheken angeboten. Dabei ist auffällig, dass praktisch alle Bibliotheken auf die Onleihe der DiViBib setzen und sich in der Zwischenzeit keine alternativen Anbieter etablieren konnten. Entsprechend blieben Innovationen seit der Einführung der Onleihe weitgehend aus. Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht deshalb, welche alternativen Anbieter sich im ang-loamerikanischen Raum finden lassen und inwiefern sich diese von kommerziellen E-Book-Anbietern unterscheiden. Anhand einer Literaturanalyse werden hierfür die wichtigsten Nutzeranforderungen an E-Book-Plattformen eruiert und in einen Kriterienkatalog überführt. Die Vergleichsanalyse kommt unter anderem zum Schluss, dass sich Anbieter kommerzieller Unternehmen stärker auf mobile Nutzer ausrichten und die E-Book-Nutzung aufgrund der einfachen Handhabung sehr spontan erfolgen kann. Weiterhin werden anders als bei Anbietern öffentlicher Bibliotheken die Dauer der Nutzung und die Anzahl Simultanzugriffe nicht beschränkt. Die Schwächen von Anbietern öffentlicher Bibliotheken im Vergleich zu kommerziellen Anbietern liegen im komplexen Ausleihprozess, wohingegen die Stärken in der Gerätevielfalt und der Unterstützung verbreiterter E-Book-Formate gesehen werden können. Aus den Untersuchungsergebnissen lassen sich Empfehlungen zur Optimierung des Such- und Ausleihprozesses sowie zur Verfügbarkeit von E-Books ableiten.

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  • Moser-Schlüer, Sabine (2014): Vermittlungsstrategien von Bildbeständen in Schweizer Bibliotheken. Analyse der Konzepte sowie Möglichkeiten und Chancen aus bibliothekarischer Sicht. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Infolge des Iconic Turns gewinnen Bilder in Wissenschaft und Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Nach der Strategie des Bundesrates für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz sollen unter anderem Bestände von Gedächtnisinstitutionen über das Internet vermittelt werden. Bei diesen Institutionen kann es sich um Bibliotheken handeln. Hinsichtlich ihrer Bildbestände sind diese gefordert, Vermittlungsstrategien zu entwickeln und zu verfolgen. Während die Stärken dieser Vermittlungsstrategien in der Optimierung von Online-Plattformen und der Vernetzung mit Web-Portalen liegen, sind Schwachstellen im Bereich der zyklischen Anpassung der Vermittlungskonzepte sowie im Erkennen von Handlungsmustern mittels neuer Technologien identifizierbar. Einigkeit unter den Bibliotheken herrscht darüber, dass sie ihre Bildbestände über ein institutionseigenes Online-Angebot vermitteln wollen, Uneinigkeit hingegen darüber, ob dieses ein OPAC oder eine Online-Bilddatenbank sein soll. Als zentral in diesem Zusammenhang wird auch die Bibliotheks-Website angesehen. Daneben sind Web-Portale von hoher Wichtigkeit, werden aber als Ergänzung zum institutionseigenen Online-Angebot angesehen und nicht als Ersatz.

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  • Müller, Michael (2014): Whistleblowing und Journalismus. Eine Untersuchung der Berichterstattung von ausgewählten Whistleblowing-Fällen in Schweizer Printmedien. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorliegenden Bachelor-Thesis ist eine quantitative Medieninhaltsanalyse zur Berichterstattung über ausgewählte Whistleblowing-Fälle in Schweizer Printmedien. In einer einführenden Darstellung werden zunächst die Grundlagen zum Thema Whistleblowing dargestellt und erörtert. Zudem wurden Hypothesen aufgestellt, welche durch die Untersuchung verifiziert, beziehungsweise falsifiziert wurden. Es konnte festgestellt werden, dass in Schweizer Printmedien Whistleblower grundsätzlich eher negativ dargestellt werden. Am häufigsten werden die Informanten in den untersuchten Fällen «Whistleblower» genannt. Es konnte zudem verifiziert werden, dass das Schwergewicht in der journalistischen Berichterstattung der Whistleblower Edward Snowden bildet. Im Weiteren wurde durch die Untersuchung belegt, dass Whistleblower in vielen Fällen mit wenig Anonymität rechnen können. Schweizer Printmedien berichten insgesamt anteilsmässig mehr über internationale Fälle als über Schweizer Fälle.

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  • Müller, Tamara (2014): Die Schwierigkeiten bei der Recherche im Archiv(-katalog). Ursachenforschung und Vorschläge zur Problembehebung. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit setzt sich mit der Recherche in Online-Archivkatalogen auseinander. Sie ermittelt anhand empirischer erhobener Daten bei Benutzenden und Mitarbeitenden in Archiven die Art, wie gesucht wird und die Probleme, die bei der Suche nach relevanten Unterlagen auftreten. Benutzende verwenden mehrheitlich die Volltextsuche und suchen nach Namen, Orten oder thematischen Begriffen. Die auftretenden Schwierigkeiten sind unterschiedlich und werden verschieden ausgeprägt wahrgenommen. Während die Mitarbeitenden die Bestimmung des Informationsbedarfs, IKT-Kompetenz sowie Verwaltungs- und Archivwissen bemängeln, fehlen den Benutzenden vor allem die von ihnen gesuchten Metadaten im Archivkatalog. Hingegen erachten beide Seiten Archiverfahrung als wichtig bis sehr wichtig. Die Lösung setzt auf mehreren Ebenen an: Einerseits reichen die aktuellen Erschliessungsstandards nicht, um bei der Recherche die benötigten Metadaten abzubilden und andererseits müssen Archive im Bereich der Informationsvermittlung konzeptuell den Benutzenden Hilfestellung bieten. Als Drittes braucht es im Bereich der Technologie Untersuchungen und Verbesserungsmassnahmen.

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  • Müller Bürgi, Yvonne (2014): Neupositionierung der Mediothek der Kantonsschule Wettingen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der vorliegenden Bachelor-Thesis sind Schulbibliotheken. Die Arbeit beschäftigt sich in einem theoretischen Teil mit ausgesuchten Aspekten, die grundsätzliche Funktionen und Aufgaben von Schulbibliotheken betrachten. Im weiteren Verlauf der Arbeit liegt der Fokus auf der Mediothek der Kantonsschule Wettingen (KSWE). Mittels einer Umfrage unter den Schülerinnen und Schülern der KSWE werden ihre Nutzungsgewohnheiten, ihre Zufriedenheit und ihre Wünsche bezüglich zukünftiger Mediotheks-Angebote ermittelt. Die Ergebnisse werden zusammen mit der Expertenmeinung eines Schulleitungsmitglieds und den Erkenntnissen aus der Literatur dazu verwendet, ein Konzept zur Neupositionierung der Mediothek zu erstellen. Nebst der individuellen Beratungstätigkeit wird der Schaffung neuer Zonen zum chillen und gamen in der Mediothek und dem Marketing der angebotenen Dienstleistungen grosse Bedeutung beigemessen.

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  • Münger, Janine (2014): Potentiale und Grenzen von Social Media als Arena der Medienkritik. Eine vergleichende Inhaltsanalyse von ausgewählten Fällen in Social Media und Schweizer Tageszeitungen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Öffentlichkeit wird durch die Medien über die diversen politischen und sozialen Interessen aufgeklärt. Medien verfügen über eine beträchtliche Definitionsmacht. Eine Gesellschaft benötigt deshalb gut funktionierende Medien. Medienkritik ist ein Instrument der Qualitätssicherung im Journalismus und gehört zu den korrektiven Massnahmen. Medienkritik kann durch Selbst- oder Fremdbeobachtung stattfinden. Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht verschiedene Kanäle, über die Medienkritik geäussert werden kann. Dazu wird anhand von vier ausgewählten Fällen die entstandene Medienkritik in zwei Schweizer Tageszeitungen mit der Medienkritik in Blogs, Twitter und Facebook verglichen. Zu diesem Zweck wurde eine Inhaltsanalyse mit 215 Untersuchungseinheiten durchgeführt. Im Fokus stehen die Potentiale und Grenzen von sozialen Medien gegenüber traditionellen Kanälen von Medienkritik. Dazu wurde die Qualität der Argumentation, Interaktionen, Transparenz und der Grad der Konkretisierung der Kritik untersucht.

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  • Rickenbacher, Bastian (2014): Akteure und ihre Beziehungen. Linked (Open) Data im Archiv Mehrwert der Verlinkung von Autoritätsdaten für die Recherche in Archiven. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Akteure, seien es Körperschaften, Personen oder Familien, Aktenbildner oder auf andere Weise mit Archivale in Verbindung stehende Agenten, haben eine wichtige Funktion im Archiv: Sie dienen als bevorzugter Einstiegspunkt für die Recherche im Datenbestand von Archiven. Die Verlinkung von Daten über Akteure in Archiven schafft einen informationellen Mehrwert, indem im Bestand einerseits Verbindungen zwischen Akteur und Verzeichnungseinheit und andererseits zwischen Akteuren untereinander abgebildet werden können. Mit dem Ziel, den Mehrwert, welcher durch den Einsatz von standardisierter Verzeichnung und Anreicherung mit Linked Open Data-Verfahren entsteht, aufzuzeigen, werden in der vorliegenden Arbeit Erkenntnisse aus Experimenten im Repositorium des Social Networks and Archival Context-Projekts (SNAC) im Rahmen von drei Anwendungsbeispielen auf Schweizer Archive übertragen.

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  • Rogger, Loretta (2014): Zusammenhang zwischen (Fach-)E-Book-Format und Lesegerät. Welche Rolle spielt das (Fach-)E-Book-Format für das Lesen auf verschiedenen elektronischen Lesgeräten?. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ein grosser Vorteil von E-Books ist die Möglichkeit der mobilen Nutzung. Trotzdem scheint der Computer laut Umfragen das dominierende Lesegerät zu sein. Da in Bezug auf das Format vor allem in der elektronischen Fachliteratur das PDF vorherrscht, stellt sich die Frage, ob das (Fach-)E-Book-Format einen Einfluss auf das bevorzugte Lesegerät haben könnte. Vor diesem Hintergrund befasst sich diese Arbeit mit den E-Book-Formaten PDF und EPUB und deren Verarbeitbarkeit auf einem Tablet einerseits und einem Computerbildschirm andererseits. Mittels eines Usability-Tests unter Experimentalbedingungen sowie einem anschliessenden Leitfadeninterview wollte die Arbeit Hinweise finden, ob das Format PDF ein entscheidender Grund dafür sein könnte, dass (Fach-)E-Books hauptsächlich am Computer gelesen werden. Die Untersuchung lieferte Anhaltspunkte, dass sich das Format PDF je nach Aufgabe tatsächlich weniger gut für mobile Geräte eignet. Ferner liessen sich aus den Untersuchungsergebnissen Empfehlungen für Verlage ableiten, worauf man bei E-Book-Angeboten bezüglich des Formats achten sollte.

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  • Schmutz, Barbara (2014): Benutzerdaten als ein Impulsgeber bei der Selektion von Archivgut für die Digitalisierung. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die wachsende Erwartung an Archive, mindestens Teile ihrer Bestände digital zugänglich und online vermittelbar zu machen, führt angesichts des Umfangs dieser Aufgabe die Institutionen vor die Herausforderung, eine Priorisierung vorzunehmen. Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer Literaturrecherche, welche aktuellen Strategien und Guidelines für die Selektion empfohlen werden und wie darin der Aspekt der Benutzungshäufigkeit behandelt wird. Dazu wird anhand einer Analyse von Benutzeranfragen eine Methode aufgezeigt, inwiefern sich aus den Benutzungshäufigkeit von Archivalien Aussagen über Nutzertrends ableiten lassen, die sich in die Entscheidungsfindung einbeziehen lassen, welche Unterlagen für Digitalisierungsprojekte ausgewählt werden sollen.

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  • Schneider, Fabian (2014): Change Management in Bibliotheken. Umfrage im deutschsprachigen Raum zur Wahrnehmung von Veränderungsprojekten und eingesetzter Change Management-Massnahmen in Bibliotheken durch Bibliotheksmitarbeitende. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Change Management ist angesichts des dynamischen Umfelds von Bibliotheken wichtiger denn je. Das Veränderungsmanagement strebt die erfolgreiche Umsetzung von Veränderungs- bzw. Change-Projekten an. Als einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren gilt die Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Wandel. Mit Informations-, Kommunikations- und Partizipationsmassnahmen sollen Widerstände reduziert und die Akzeptanz der Mitarbeitenden erhöht werden. In dieser Arbeit wird auf Grundlage einer Befragung empirisch gezeigt, dass diese Massnahmen auch in Bibliotheken positive Effekte haben. Gemessen wird dies anhand der Wahrnehmung des Einsatzes von Informations- und Partizipationsmassnahmen durch Bibliotheksmitarbeitende im deutschsprachigen Raum. Die Ergebnisse werden aufgrund unterschiedlicher Aspekte wie Projektart, Anstellung, Projektbeteiligung, Bibliotheksgrösse, Informationszugang und -häufigkeit vergleichend betrachtet. Dazu werden mögliche Einflussfaktoren auf die Wahrnehmung der Massnahmen und spezifischer Projekte identifiziert. Die Ergebnisse zeigen letztlich, in welchem Ausmass Wandlungsbereitschaft in Bibliotheken im deutschsprachigen Raum vorhanden ist, und durch welche Aspekte diese beeinflusst wird.

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  • Völker, Edith (2014): Arbeitszonen und Arbeitsräume in Wissenschaftlichen Bibliotheken. Entwurf einer Methode zur Beobachtung des Nutzerverhaltens in Wissenschaftlichen Bibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bibliotheken haben in den letzten Jahren als Lernorte an Bedeutung gewonnen. Entsprechend sollten Bibliotheken die Situation und die Bedürfnisse ihrer Benutzer einschätzen können, um ihre Dienstleistungen den aktuellen Entwicklungen anpassen zu können. Beobachtungsrundgänge sind eine Erhebungsmethode, die in den letzten Jahren in Bibliotheken eingesetzt wurde, um auf eine einfache Art, Informationen über die Nutzungsweisen der Bibliotheksräume zu erhalten. Dabei wird anhand von im Voraus definierten Beobachtungskategorien erfasst, wie sich die Benutzer in der Bibliothek verhalten und welchen Aktivitäten sie nachgehen. In der vorliegenden Arbeit wurde ein Beobachtungsbogen entworfen, um Beobachtungsrundgänge in verschiedenen Wissenschaftlichen Bibliotheken durchführen zu können. Der Beobachtungsbogen wurde in drei ausgewählten Bibliotheken getestet und es wird eine Beschreibung zur Durchführung und Auswertung der Daten gegeben. Abschliessend wird ein Vorschlag gemacht, wie die in der Arbeit formulierten Beobachtungskategorien weiter angepasst werden können.

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  • Wahl, Andrietta (2014): Informations- und Recherchekompetenz von Ärzten und Medizinstudenten. Eine Untersuchung mit Interviews und der Methode der Information Horizons nach Sonnenwald. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist ein Einblick in die Informations- und Recherchekompetenz von Ärzten und Medizinstudenten. Dabei sollen die Selbsteinschätzung bezüglich der eigenen Kompetenz, das Vorgehen bei der Recherche, die vermittelten Lerninhalte im Studium, die Kenntnis von Kriterien der evidenzbasierten Medizin und die Nutzung der Dienstleistungen der Bibliothek erhoben werden. Dies geschieht mittels teilstandardisierter Interviews und unter der Verwendung der Methode der «Information Horizons» der Schwedin Diane Sonnenwald. Die theoretische Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Informationskompetenz, dem Stand der Forschung im Gebiet der Informationskompetenz in der Medizin und den Grundlagen der empirischen Sozialforschung geht dabei der Auswertung der Untersuchung voraus. Der Zusammenfassung der Ergebnisse folgen Handlungsempfehlungen für die Universitätsbibliothek Medizin in Basel.

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  • Zürcher, Barbara (2014): Entwicklungen im Records Management und deren Ursachen auf Basis einer statistisch-lexikalischen Analyse. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Records Management behandelt den Umgang mit Dokumenten, die einen Nachweischarakter aufweisen und somit für Unternehmungen wichtig und aufbewahrungswürdig sind. Der Bereich des Records Managements hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Die Records (Dokumente mit Nachweischarakter) liegen in unterschiedlichen Formaten und Ausgaben vor, was die Arbeit des Records Managers unter anderem verändert hat. Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist eine Erhebung darüber, welche Themen in den letzten siebzehn Jahren im Bereich des Records Managements in den Fachjournals diskutiert wurden. Die wichtigsten Resultate stellen die Wendepunkte in den Jahren 2000, 2003 und 2009-2011 dar. Den ersten Wendepunkt liefern die Diskussionen über Richtlinien und Weiterentwicklung des Berufsbilds des Records Managers vor dem Jahr 2000 zur gesamtheitlichen Sicht auf das Records Management, das den Umgang mit allen Arten von Information gewährleisten muss. Eine weitere Veränderung der in der Community diskutierten Themen stellt der Umgang mit elektronischen Dokumenten und E-Mails ab dem Jahr 2003 dar. Der dritte Wendepunkt um das Jahr 2010 bringt Themen wie «Cloud Computing» oder andere Web 2.0-Anwendungen ins Gespräch. Zudem kann eine allgemeine Diskussion über Informationstechnologie ausgemacht werden.

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  • 2013

  • Beuchat, Gabriela (2013): Ist die Teaching Library sinnvoll?. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Teaching Library. Die Teaching Library ist ein Modell zur Förderung von Informationskompetenz in und durch Bibliotheken. Die Teaching Library ist eine aktive Bibliothek, welche Veranstaltungen und verschiedene Angebote für unterschiedliche Zielgruppen anbietet. Das Modell kam Anfangs der 2000er Jahre auf und konnte sich im Zusammenhang mit der PISA-Studie in Deutschland durchsetzen. Heute ist der Begriff in der Praxis fast verschwunden und taucht nur noch in der Fachdiskussion auf. Die verschiedenen Angebote der Bibliotheken zeigen aber, dass Informationskompetenz grosse Wichtigkeit besitzt und somit der Grundstein der Teaching Library umgesetzt wird. Die genaue Betrachtung des Grundmodelles zeigt, dass eine grosse Schwäche der Teaching Library darin liegt, dass es keine klare Regeln und Vorgaben für das Modell gibt. Die Teaching Library muss neu initiiert werden, um wieder an Wichtigkeit zu gewinnen und nicht nur in der Theorie als Fachbegriff zu existieren.

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  • Bindschädler, Senta (2013): Personalentwicklung in Universitätsbibliotheken. Mitarbeitende fit machen für die digitale Zukunft. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Personalentwicklung in Bibliotheken ist ein Thema, dem immer mehr Beachtung geschenkt wird. Im Zusammenhang mit den wachsenden Herausforderungen im digitalen und bibliothekarischen Bereich, werden grosse Anforderungen an das Bibliothekspersonal gestellt. Daher müssen die Bibliotheken die Mitarbeitende auf die neuen Aufgaben vorbereiten und ihnen allfällige Ängste nehmen. In dieser Bachelorthesis wird eine Auswahl von neuen Themen vorgestellt, wobei dargestellt wird, welchen Einfluss sie auf den Bibliotheksalltag haben. Der Hauptfokus liegt jedoch auf den Aspekten der Personalentwicklung, wobei eine IST-Analyse der Situation in Universitätsbibliotheken aus der Deutschschweiz anhand eines Leitfadeninterviews vorgenommen wird. Als Ergänzung wird Bezug auf Aus- und Weiterbildungsangebote genommen, die den Bibliotheksmitarbeitenden grundlegende Kenntnisse für den Umgang mit den neuen Aufgaben vermitteln. Für die Teilnehmenden am Interview wird in dieser Arbeit eine Handlungsempfehlung verfasst, die weiterführende Empfehlungen für die Personalentwicklung in Bibliotheken vermittelt.

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  • Blättler, Julia (2013): Präsentation von elektronischen Medien in Bibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bibliotheken die mit den sich rasant entwickelnden Veränderungen Schritt halten, bieten heute nicht nur physische, sondern auch elektronische Medien an. E-Medien sind eine sehr junge und sich immer weiter ausbreitende Technologie. E-Medien können nicht wie physische Medien im Regal präsentiert werden. Die Benutzer müssen mit speziellen Präsentationstechniken darauf aufmerksam gemacht werden, dass es in den Bibliotheken Medien gibt, die man nicht mit blossem Auge sehen kann. In einer ersten Phase wurde Fachliteratur zum Thema im Web, in Fachdatenbanken und im Nebis-Katalog gesucht. Die Theoriegrundlage basiert auf der Masterthesis «Absentia in Praesentia?» von Janin Taubert (2013), welche im Frühjahr dieses Jahres erschienen ist. Sie bekam für ihre Masterthesis den b.i.t.-Innovationspreis (Bibliothek, Information, Technologie), da es die erste und detaillierteste Arbeit zu diesem Thema ist. Die Arbeit umfasst alle im Moment angewendeten Präsentationsmöglichkeiten von E-Medien in Bibliotheken. Der Fragebogen wurde mit Hilfe verschiedenster Fachliteratur formuliert und über das Umfragetool «2ask» erstellt. Die Basis für die Fragen waren die zu Beginn der Arbeit aufgestellten Fragestellungen und Thesen. In der vorliegenden Arbeit «Präsentation von elektronischen Medien in Bibliotheken» werden unterschiedliche Möglichkeiten zur Präsentation von E-Medien in Bibliotheken beschrieben, wie z.B. Aufkleber, Aufsteller, digitale Bilderrahmen und Bibliothekskataloge. Durch die Bilder, welche jeder Methode beigefügt sind, kann der Lesende sich die verschiedenen Möglichkeiten besser vorstellen. Weiter wurde eine Befragung öffentlicher Gemeindebibliotheken und Kombinierten mittels Stichprobe, sowie eine Gesamtbefragung von öffentlichen Stadtbibliotheken, in der Deutschschweiz gemacht. Der hohe Rücklauf von 52% deutet auf grosses Interesse der Bibliotheken an diesem Thema hin. 36% der Bibliotheken bieten E-Medien an und von den 64%, welche keine E-Medien anbieten werden 52% solche in naher Zukunft anbieten. Fast ausnahmslos alle Bibliotheken bieten mehr als ein E-Medium an. 87% bieten drei E-Medien an, 71% sogar fünf. 61% der Bibliotheken bieten ihre E-Medien in einem Webkatalog an, 52% präsentieren mit Aufstellern. Die Bibliotheken die in Zukunft E-Medien anbieten, zeigen ähnliche Resultate. Nur gerade vier Bibliotheken, welche jetzt und in Zukunft keine E-Medien anbieten sind Stadtbibliotheken. Bei den Gemeindebibliotheken und Kombinierten sind es 21. Die Zusammenarbeit mit anderen Bibliotheken, oder der Anschluss an einen Verbund werden von 84% der anbietenden von E-Medien bestätigt. Das Anbieten von E-Medien in Zusammenarbeit ermöglicht so Einsparung von Kosten und ein umfassendes Angebot.

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  • Blöchlinger, Manuel (2013): Entscheidungsunterstützende Informationssysteme als Kernelement einer integrierten Informationslogistik in Organisationen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Erfolg einer Organisation in einem kompetitiven Umfeld hängt im Wesentlichen vom Zugang zu relevanten Informationen und der richtigen Entscheidungsfindung ab. Mit dem verbreiteten Einsatz von Computersystemen und der Speicherung grosser Datenmengen entstand in den 1960er-Jahren ein Bedarf für Informationssysteme zur Nutzung dieser Daten für die Entscheidungsunterstützung. In der vorliegenden Bachelor-Thesis wird aufgezeigt, wie sich die daten- und modellorientierten Systeme in den letzten 50 Jahren entwickelt haben. Die klassischen Ausprägungen werden unter der Bezeichnung «Management Support Systeme» kategorisiert. In den 1990er-Jahren wurden verschiedene Anwendungen zur Datenbereitstellung, Datenanalyse und Datenpräsentation unter dem Begriff «Business Intelligence» zusammengefasst. Dieses Konzept geniesst heute eine hohe strategische Bedeutung in grossen Organisationen. Insbesondere in der Vergangenheit zeigte sich jedoch, dass die Systeme die hohen Erwartungen nur teilweise erfüllen könnten. Die Gründe dafür werden aufgezeigt und erläutert. Aus den Erkenntnissen werden zentrale Voraussetzungen abgeleitet, die zum Erfolg eines Entscheidungsunterstützungssystems beitragen.

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  • Bösch, Raffael (2013): Anforderungen an ERP-Supportstrukturen im Umfeld einer multinationalen Unternehmung am Beispiel der SFS intec AG. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: ERP-Systeme erleichtern Unternehmen die Abwicklung der täglichen Arbeit. Auftretende Probleme im Umgang mit dem System werden mittels Benutzerdokumentationen oder intraorganisationalen Supportstrukturen bewältigt. Ziel ist immer eine schnelle Problemlösung in kürzester Zeit. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit diesen Supportstrukturen und Benutzerdokumentationen für ERP-Systeme auseinander. Sie zeigt auf, welche theoretischen Anforderungen Supportstrukturen und Benutzerdokumentationen erfüllen müssen, um vom Anwender akzeptiert und verwendet zu werden. Weiter werden praktische Anforderungen von Mitarbeitern der SFS intec AG erhoben, mit anderen Firmen verglichen und durch weitere Studien ergänzt. Neben den theoretischen und praktischen Anforderungen wird Enterprise 2.0 vorgestellt, womit Web 2.0-Prinzipien in den unternehmensinternen Kontext integriert werden. Dank der verfügbaren Web 2.0-Werkzeuge können die erhobenen Anforderungen an Benutzerdokumentationen und Supportstrukturen abgebildet werden. Die Arbeit zeigt auf, wie der Wandel zu einem Enterprise 2.0 gelingt und wie Faktoren wie Motivation der Mitarbeiter, Unterstützung des Managements oder die Unternehmenskultur über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

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  • Carbis, Sarah (2013): Welche Verbandszeitschrift wünschen sich die Mitglieder des BIS?. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Arbido ist das gemeinsame Publikationsorgan des Berufsverbands Bibliothek Information Schweiz (BIS) und des Vereins Schweizerischer Archivarinnen und Archivare (VSA). Seit einiger Zeit vernahm der Vorstand des BIS kritische Stimmen, welche sich negativ zur aktuellen Form von Arbido äusserten. Die Zeitschrift soll demnach den Ansprüchen der Leser nicht mehr Rechnung tragen können. Aus diesem Grund hat der Vorstand eine Umfrage in Auftrag gegeben, welche den Hauptbestandteil der hier vorliegenden Arbeit darstellt. Anhand der Umfrage der BIS-Mitglieder soll eruiert werden, welche Verbandszeitschrift sich die Mitglieder künftig wünschen. Um Kenntnisse über diesen Sachverhalt zu erlangen, werden zwei Methoden der empirischen Sozialforschung eingesetzt. Zum einen ist dies das Experteninterview, zum anderen die schriftliche Befragung. Die Resultate dieser Befragung werden dem Vorstand des BIS als Handlungsempfehlung übergeben.

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  • Ciesla, Lill-Isabelle (2013): Erschliessung von Bildbeständen. Best Practice?. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der heutigen Gesellschaft nehmen fotografische Darstellungen einen immer breiteren Raum ein und lösen teilweise sogar die Schriftlichkeit des öffentlichen Gedächtnisses ab. Es gilt mit jedem Jahr eine noch grössere Bilderflut zu bewältigen, um Erinnerungen für zukünftige Generationen zu erhalten. Um diejenige Bildbestände herauszufiltern, die für das kollektive Gedächtnis unverzichtbar scheinen, bedarf es einer strikten Auswahl, denn keine Institution ist heute mehr in der Lage alle potenziellen Bildbestände aufzubewahren. Jede Gedächtnisinstitution muss sich auf bestimmte Sachgebiete, seien sie geographischer oder thematischer Art, beschränken. Dazu bedarf es klarer Kriterien, die vor Eingang eines jeden Bildbestandes hinterfragt werden müssen. Die hier vorgestellte Arbeit beschreibt einen möglichen Prozess zur Erschliessung von Bildbeständen. Sie ist aufgegliedert in die beiden Kapitel «Kriterien zum Übernahmeentscheid» und «Bestandsanalyse». Dabei werden die jeweiligen Kriterien, die Archivare abwägen müssen, vorgestellt und miteinander verglichen. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Ausblick auf mögliche Nutzungsperspektiven sowie eine Reflexion und ein Fazit aus den vorgängig vorgestellten Überlegungen.

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  • Cladé, Isabelle (2013): Entstehung einer OPAC-integrierten Bibliothekswebsite mit dem Webportal OPEN. Best Practice?. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit steht die Erarbeitung einer Website zweier Stadtbibliotheken mit dem neuen Webportal OPEN am Beispiel der Stadtbibliotheken beider Rheinfelden (D/CH). Dazu wird erläutert wie wichtig die Beachtung der Usability und der User Experience für den Relaunch sind und wie weit dies in OPEN möglich ist. Mit OPEN kann der OPAC in die Website integriert werden, dabei zeigen Praxisbeispiele den bisherigen Einsatz von OPEN. Der Relaunch wird über den Projektstart, die Ist-Analyse der Stadtbibliotheken und deren Websites, eingeleitet. Die Erkenntnisse daraus legen den Grundstein für die Erarbeitung der Menüstruktur und Zielgruppendefinition. Das agile Vorgehen Scrum wird für die Umsetzung eingesetzt. Scrum unterstützt mit der iterativen Vorgehensweise die Auseinandersetzung zweier verschiedener Bibliotheksansprüche. Das Product Backlog und das Sprint Backlog dienen als Werkzeuge für die laufende Anforderungsanpassung.

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  • Collenberg, Simon (2013): Crowdfunding. Möglichkeiten und Grenzen für einen Zeitungsverlag. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand dieser Arbeit ist Crowdfunding im Journalismus. Hierbei handelt es sich um ein Phänomen, bei dem der Zeitungsverlag über eine Internetplattform Spendenbeiträge für die Finanzierung von journalistischen Projekten einsammelt. In dieser Arbeit wird das Phänomen Crowdfunding vorgestellt und auf die Erfahrungen, die damit gemacht wurden, eingegangen. Des Weiteren untersucht die Arbeit, ob Crowdfunding ein mögliches Instrument für die Finanzierung der Produkte eines Zeitungsverlags darstellt und ob eine Zusammenarbeit mit den im Rahmen dieser Arbeit untersuchten Crowdfunding-Plattformen aus der Sicht eines Zeitungsverlags Sinn macht. Die Arbeit kommt zum Schluss, dass Crowdfunding sich nur für die Finanzierung von einzelnen Produkten eignet. Der Grund hierfür liegt darin, weil im Falle einer Crowdfunding-Kampagne viele neue Aufgaben hinzukommen, die für einen Zeitungsverlag mit neuen Kosten verbunden sind. Des Weiteren zeigen mehrere Analysen, dass eine Zusammenarbeit zwischen einem Zeitungsverlag und den Crowdfunding-Plattformen wenig Sinn macht, weil die meisten davon ein kleines Angebot an finanzierten Reportagen aufweisen.

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  • Dick, Myrtha (2013): Medienzugang und Medieninfrastruktur in Alter- und Pflegeheimen im Kanton Bern. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Bachelor-Thesis beschäftigt sich mit dem Medienzugang und der Medieninfrastruktur in Alters- und Pflegeheimen im Kanton Bern. Auch das Kommunikationsverhalten und die Nutzung von IKT werden eruiert und dargelegt. Die Daten wurden aufgrund einer Studie erhoben, bei der zehn Heimleitende von Alters- und Pflegeheimen im Kanton Bern interviewt wurden. Das Medienangebot in den unterschiedlichen Institutionen ist betreffend der klassischen Medien nahezu identisch. Fernsehen, Radio, Zeitungen und Zeitschriften spielen im Alltag der Bewohnenden eine wichtige Rolle und haben einen hohen Stellenwert. Durch die Mediennutzung ist es den Bewohnenden möglich weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und auf dem neusten Stand zu bleiben. Ausserdem bietet der Konsum der Medien eine willkommene Abwechslung und hilft ihnen bei der Strukturierung ihres Alltags. Neue Medien sind in den Alters- und Pflegeheimen nur vereinzelt vorhanden. Die Heimleitenden begründen dies mit dem fehlenden Interesse seitens der Bewohnenden, halten aber auch fest, dass mit der nächsten Generation wohl eine flächendeckende Internutzung Einzug in den Alters- und Pflegeheimen halten wird. Betreffend das Kommunikationsverhalten der Bewohnenden lässt sich zusammenfassend festhalten, dass persönliche Gespräche und Face-to-Face Kommunikation sehr geschätzt werden. Die Hauptmotivation sich mit neuen Kommunikationsmitteln auseinanderzusetzen lässt sich stark auf Impulse durch die Angehörigen zurückführen.

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  • Dietiker, Andrea (2013): Die Zukunft des Fachreferats. Eine Analyse von bibliothekarischen Konzepten aus dem englischen Sprachraum und ihre Anwendbarkeit auf die Situation des Fachreferats in der Schweiz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand dieser Bachelorarbeit ist die Zukunft des Fachreferats in der Schweiz. Wissenschaftliche Bibliotheken und damit auch ihre Mitarbeitenden stehen weltweit vor grossen Herausforderungen, bedingt durch technische Entwicklungen, verändertes Nutzerverhalten und Budgetkürzungen. Das Fachreferat in der Schweiz ist noch nicht bedroht. Aufgaben wie Erwerbung, Erschliessung und Informationskompetenzvermittlung haben einen hohen Stellenwert. Zusätzlich sollen Fachreferenten in Zukunft eine Brückenfunktion zwischen Bibliothek und Wissenschaft einnehmen. Die Konzepte des «Liaison Librarian» und des «Embedded Librarian» sind Ansätze, wie diese Brückenfunktion aussehen könnte. Sie weisen dem Bibliothekar eine aktive Rolle beim Kontakt mit Studierenden, Professoren und Wissenschaftlern zu. Dadurch erkennt er die Nutzerbedürfnisse, kann massgeschneiderte Leistungen anbieten und demonstriert auf diese Weise den Wert der Bibliothek. Der Einsatz dieser Konzepte ist in der Schweiz denkbar und sinnvoll. Für eine erfolgreiche Einführung sind die organisatorische Rahmenbedingungen, die Unterstützung des Fachreferenten durch die Bibliotheksleitung sowie die Fähigkeiten und Eigenschaften des Bibliothekars ausschlaggebend.

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  • Dudli, Matthias (2013): Open Innovation in Bibliotheken. Eine Konzeptstudie zuhanden der ETH-Bibliothek Zürich. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Innovationsdruck auf Bibliotheken ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Ein vielversprechender Ansatz, um dieser Herausforderung zu begegnen, ist Open Innovation. Durch eine Öffnung der Innovationsprozesse kann der Kreis jener Personen vergrössert werden, welche mit ihrem Wissen und ihrer Kreativität zu Innovationen beitragen. Kernstück dieser Bachelorthesis ist die Auswertung von Experteninterviews, die mit Vertretern von sechs wissenschaftlichen Bibliotheken sowie mit dem Leiter des Innovationszentrums St. Gallen geführt wurden. Einzig die ZBW Kiel und die UB Bern setzen bereits heute explizit auf Open Innovation. Allerdings wurden auch in anderen Bibliotheken schon Werkzeuge eingesetzt, mit welchen das Potential Externer genutzt werden kann. Eine Mehrheit der Expertinnen und Experten hält Open Innovation auch im Bibliothekumfeld für ein taugliches Konzept. Von den klassischen Open Innovation-Instrumenten erhalten der Ideenwettbewerb und die Lead User-Methode am meisten Zustimmung. Ein weiterer Teil der Arbeit ist den Internetplattformen gewidmet, mit denen sich Ideenwettbewerbe durchführen lassen. Fünf Produkte wurden untersucht.

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  • Gerber-Menz, Verena (2013): Übernahme von born-digital Fotobeständen und Fotografennachlässen ins Archiv. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Erfindung der Fotografie ermöglichte es, die Gegenwart in Bildern festzuhalten und so ein visuelles Bild der Gesellschaft an nachfolgende Generationen zu übermitteln. Die Bewahrung dieses Kulturerbes ist eine wichtige Aufgabe von Gedächtnisinstitutionen. Mit der Einführung der Digitalfotografie in den 1990er Jahren hat sich diese Aufgabe fundamental verändert. Gelangten fotografische Bestände bis dahin in analoger Form ins Archiv, so werden sie zukünftig als Bitstream oder auf verschiedenen Speichermedien übernommen werden. Problematisch sind dabei die von Fotografen verwendeten unterschiedlichen Dateiformate, Metadaten und Ordnungssysteme. In den Gedächtnisinstitutionen sind noch wenige Kenntnisse auf diesem Gebiet vorhanden. Anhand einer Literaturanalyse und Experteninterviews wurden mögliche Lösungswege für die Übernahme solcher Bestände ermittelt. Die archivseitigen Voraussetzungen und Bedürfnisse wurden am Beispiel des Staatsarchivs des Kantons Bern ermittelt, während die Arbeitsweise der Fotografen hinsichtlich Bildarchivierung mittels einer standardisierten Befragung untersucht wurde. Aus der Gegenüberstellung der Ergebnisse wurde ein Leitfaden für die Übernahme von born-digital Fotobeständen entwickelt.

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  • Giossi, Simona (2013): Sammlung, Vermittlung und Langzeitarchivierung von elektronischen Publikationen am Beispiel der Online-Raetica an der Kantonsbibliothek Graubünden. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die hier vorgestellte Bachelorthesis des Studienganges Information Science befasst sich mit dem Thema Sammlung, Vermittlung und Langzeitarchivierung von elektronischen Publikationen am Beispiel der Online-Raetica an der Kantonsbibliothek Graubünden. Anhand einer Recherche auf den Webseiten der Kantonsbibliotheken wurden keine Hinweise für Lösungsansätze eines ähnlichen Vorhabens gefunden. Um den Stand der Forschung darstellen zu können, wurden Nationalbibliotheken im europäischen Raum auf Lösungen zum Sammeln, Vermitteln und Archivieren von elektronischen Publikationen untersucht. Die Nationalbibliotheken arbeiten mit automatisierten Verfahren und gehen Kooperationen mit anderen Institutionen ein. Weiterhin wurden Experteninterviews mit zwei Kantonsbibliotheken, mit einem Staatsarchiv und mit der Schweizerischen Nationalbibliothek durchgeführt. Aus den Ergebnissen entstand eine allgemeine Handlungsempfehlung für Kantonsbibliotheken, welche am Beispiel der Online-Raetica für die Kantonsbibliothek Graubünden angewendet wurde. Der Fokus wurde auf Vorschläge für das Erarbeiten einer elektronischen Sammelrichtlinie sowie auf rechtliche Fragen beim Vermitteln der elektronischen Publikationen gestellt. Die Langzeitarchivierung wurde nur am Rande behandelt.

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  • Haller-Rupf, Barbara (2013): Digitale Hausarztanbindung im Hinblick auf das elektronische Patientendossier. Am Beispiel des Universitätsspitals Zürich. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Informationsgesellschaft macht auch vor dem Gesundheitswesen keinen Halt. Die digitale Vernetzung bringt mit dem Begriff eHealth und der Strategie des Bundes zu diesem Thema, eine neue Aufgabe an alle Gesundheitsdienstleister. Informationen sollen vom Patienten vor wie auch nach den Behandlungen, so schnell wie möglich der nächsten behandelnden Person vorliegen, damit im Gesundheitswesen die Qualität verbessert und die Kosten gesenkt werden können. Die hier vorgestellte Bachelorthesis beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die bereits realisierte Variante vom Universitätsspital Zürich der digitalen Anbindung im radiologischen Institut, auf die Strategie eHealth Suisse passt. Weiter soll untersucht werden, wie allgemein die Brücke zwischen Spitälern im Grossraum Zürich und ihren Zuweisern bereits heute geschlagen wird und wie man sich mit einer digitalen Hausarztanbindung auf das elektronische Patientendossier, welches zurzeit durch den Bund gesetzlich verankert werden soll, vorbereitet.

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  • Hamza, Sara Meister (2013): Konzeptstudie zum Einsatz mobiler Kommunikationskanäle in der Krisen-Kommunikation an Schweizer Fachhochschulen am Beispiel der HTW Chur. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Jedes Krisenereignis, sei dies ein Amoklauf oder ein Brandfall, erfordert eine schnellstmögliche Information der Betroffenen. Aufgrund der starken Verbreitung mobiler Geräte und der damit verbundenen individuellen Zuordnung zum Besitzer bietet es sich an mobile Kanäle in der Krisenkommunikation einzusetzen. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwiefern sich mobile Kanäle zur Krisenkommunikation an Hochschulen eignen. Zur Ermittlung der Kommunikationskanäle wird eine Literaturanalyse durchgeführt. Für eine fundierte Empfehlung zum Einsatz von Mobilfunk, Apps und sozialen Netzwerken im Krisenfall dienen sowohl Experteninterviews mit Krisenkommunikationsexperten verschiedener Ostschweizer Hochschulen als auch eine Online-Umfrage unter den Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur. Mithilfe von UML-Diagrammen wird die aktuelle und zukünftige Krisenkommunikation modelliert. Dadurch können sowohl für die HTW als auch für ähnliche Hochschulen geeignete mobile Kommunikationskanäle empfohlen werden. Mobilfunk sowie individuelle Anwendungen (Apps) empfehlen sich, soziale Netzwerke eignen sich hingegen nicht.

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  • Hatvani, Lea (2013): Nicht-textuelle Materialien in Hochschulbibliotheken. Bedeutung und Potential von Objekt- und Materialsammlungen in Deutschschweizer Hochschulbibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorgestellte Arbeit befasst sich mit Objekt- und Materialsammlungen in Deutschschweizer Hochschulbibliotheken. Ein Grossteil der Deutschschweizer Hochschulbibliotheken misst Objekt- und Materialsammlungen keine grössere Bedeutung zu. Im Gegensatz hierzu erachten fachspezifische Hochschulbibliotheken die Objekt- und Materialsammlungen als Lehrmittelsammlung, Anschauungs- und Referenzmaterial als elementar. Der Aufbau von Objekt- und Materialsammlungen wird relevant, sobald ein konkretes Bedürfnis von Seiten Forschung und Lehre vorliegt. In Kooperation mit diesen erbringen Hochschulbibliotheken eine fachspezifische und kundenorientierte Dienstleistung. Für Nutzende schaffen Objekt- und Materialsammlungen einen Mehrwert, sofern sie umfassend digital erfasst, uneingeschränkt online auffindbar und zugänglich sind. Der haptische und physische Aspekt ist insbesondere für gestaltende Fachbereiche wie Architektur, Ingenieurwesen und Design sowie Geowissenschaften elementar. Hochschulbibliotheken sehen keinen expliziten Bedarf, weitere nicht-textuelle Materialien zugänglich zu machen. Einen Mehrwert erkennen Hochschulbibliotheken in der Bereitstellung dreidimensionaler Begleitmaterialien. Für den einheitlichen Zugang zu heterogenen Materialien einer Hochschulbibliothek bietet die Europeana mit ihrem Datenmodell eine probate Lösung.

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  • Hemri, Mariam (2013): Methoden und Systeme zur eindeutigen Identifizierung von Autoren. Der aktuelle Stand und die Rolle der Bibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die eindeutige Identifizierung von Objekten ist von grosser Relevanz. Für verschiedene Objekte gibt es heute schon gut funktionierende Identifikationssysteme. So werden beispielsweise Bücher mit der ISBN und digitale Objekte mit dem DOI eindeutig identifiziert. Um Autoren eindeutig zu identifizieren, existieren heute unterschiedliche Systeme und Methoden. Gerade für wissenschaftliche Autoren ist es wichtig, dass sie eindeutig identifiziert werden und ihre Publikationen korrekt zugeordnet werden können. Derzeit sind verschiedene Akteure im Bereich der Autorenidentikation aktiv, darunter auch die Bibliotheken. Die verschiedenen Systeme und Methoden zur Autorenidentikation werden beschrieben und anhand einer qualitativen Befragung wird die Rolle der Bibliotheken und die Bedeutung von übergeordneten Verfahren untersucht.

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  • Herzog, Denise (2013): Konzept für ein Digital Media Asset Management am Beispiel der GIFAS Electric. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Digital Media Asset Management und der damit verbundenen Planung, Evaluation und Einführung eines Systems auseinander. Die Relevanz von Media Asset Management Systemen erstreckt sich über die verschiedensten Wirtschaftszweige und ist sowohl in KMU’s, wie auch in grossen, internationalen Unternehmen bekannt. Zentrale Funktionen eines DMAMS finden sich in den Bereichen Organisation, Suche, Präsentation, Bearbeitung und Distribution wieder. Die Anreicherung der Media Assets mit deskriptiven, administrativen und strukturellen Metadaten garantiert dabei die effiziente Handhabung von grossen Datenmengen. Aufgrund der teils kostenintensiven Anschaffung eines DMAM-Systems empfiehlt sich eine systematische Vorgehensweise. Der so entstehende Prozess gliedert sich in zehn Schritten von der IST-Analyse bis hin zur Produktivsetzung des Systems. Mit der Einführung einer neuen Software sind jedoch zahlreiche Risiken verbunden, deren Vorbeugung die durchgehende Begleitung mittels Change Management erfordert. Ergänzend zu dem theoretisch fundierten Teil der Arbeit bietet die Marktanalyse abschliessend einen praxisnahen, aktuellen Überblick von DMAM-Systemen.

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  • Kellenberger, Vanessa (2013): E-Shop Analytics und Erfolgsoptimierung. Die wichtigsten Kennzahlen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die folgende Untersuchung hatte zum Ziel, die wichtigsten Performance Indicators zur Erfolgsoptimierung eines E-Shops im Business-to-Consumer-Sektor zu evaluieren. Um mit der starken Konkurrenz im E-Commerce mitzuhalten, ist es für einen Online-Händler wichtig, die Schwachstellen der Website zu kennen. E-Shop Analytics ermöglicht das Verhalten der Website-Besucher zu beobachten. Hürden im Kaufprozess können anhand von relevanten Kennzahlen festgestellt werden. Sind die Gründe für aussergewöhnliche Beobachtungen bekannt, ergeben sich daraus Massnahmen zur Erfolgssteigerung. Eine Literaturanalyse sowie die Fallstudie «Weisswarenshop» zeigten, dass der Erfolg eines E-Shops mit fünf Kennzahlen verbessert werden kann. Die Look-to-Click- und die Abbruchrate decken Optimierungspotential in den sensibelsten Bereichen eines E-Shops auf. Die Rücksendequote misst den Erfolg sowie die Kundenzufriedenheit. Überwacht werden können erfolgssteigernde Massnahmen mit der Kaufabschlussrate und dem durchschnittlichen Warenkorbwert. Validiert wurden diese Indikatoren durch Experteninterviews. Aus den Kennzahlen ergaben sich Empfehlungen zur attraktiven Produktpräsentation, Benutzerfreundlichkeit von Warenkorb und Checkout sowie zur Retourenvermeidung. Das Ergebnis dieser Untersuchung liefert somit relevante Erkenntnisse für die Anwendung von E-Shop Analytics in der Praxis.

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  • Läng, Markus (2013): Praktischer Einsatz von Metadatenstandards für digitale Videoinhalte in Nachrichtenagenturen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von Metadatenstandards zur Beschreibung von Videoinhalten in Nachrichtenagenturen. Dazu werden die Entwicklungen im Bereich der digitalen Kameratechnik, der Datenübertragungstechnologien und neuer Rezeptionsformen genannt, die dazu geführt haben, dass Nachrichtenagenturen seit den 1990er Jahren begonnen haben, auch Videobeiträge zu Nachrichtenereignissen zu produzieren. Um zu illustrieren, an welchen Stellen im Produktionsprozess Metadaten relevant sind, wird das Modell der kanonischen Prozesse der Medienproduktion vorgestellt, die verschiedenen Typen von Metadaten genannt, sowie auf den Nutzen der Verwendung von Metadaten eingegangen. Weiter werden acht Metadatenstandards zur Beschreibung audiovisueller Inhalte verglichen und auf die Möglichkeiten der Harmonisierung dieser Standards durch Entwicklungen des Semantic Web verwiesen. Eine Befragung von Schlüsselpersonen in Nachrichtenagenturen liefert einen Einblick in die aktuelle Praxis von Nachrichtenagenturen bezüglich der Produktion, der Verwaltung und der Distribution von Videoinhalten und den dazugehörigen Metadaten. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen schliesslich dazu, Anforderungen an Metadatenstandards für audiovisuelle Medienprodukte zu formulieren.

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  • Lebedova, Marie (2013): Innovationen im Online-Journalismus. Die Einflüsse des partizipativen Online-Journalismus auf die Funktion des investigativen Journalismus. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der investigative Journalismus sieht sich in den letzten Jahren immer stärker mit den Eingriffen der partizipativen Angebote im Internet konfrontiert. Die Prinzipien des partizipativen Journalismus haben dabei eine starke Wirkung auf die Kernkompetenzen, bzw. auf die Funktionen des investigativen Journalismus und zwingen dadurch indirekt die Branche, ihre traditionellen Strukturen und Arbeitsprozesse zu hinterfragen und sich den Veränderungen anzupassen. Aufgrund der journalistischen Berufsnormen und der Beschreibung der traditionellen Rolle und Funktion des investigativen Journalismus, wurde das Rollenbild der Branche gezeichnet. Aus der Analyse der relevanten Angebote des partizipativen Journalismus, sind dann die massgebenden Prinzipienherausgearbeitet und in Verbindung mit den Kernkompetenzen des investigativen Journalismus gebracht worden. Als Resultat ist ein Best-Practice-Szenario entstanden, das die Art der Kooperation dieser zwei Journalismusarten veranschaulicht. Die potenziellen Beziehungsfelder betreffen dabei die Phasen der Recherche, der Evaluation und der Präsentation der Berichterstattung im Web. Die Zwiespältigkeit des Potenzials des partizipativen Journalismus ergibt sich aus der Menge der produzierten Inhalte für die investigative Recherche und auf die Subjektivität der Inhalte für die Evaluation. Die neue Rolle des investigativen Journalismus zeichnet sich durch die erhöhte Wahrnehmung der im Internet vorhandenen Ressourcen aus, die eine kritische Filterung und zielsichere Selektion der relevanten Informationen beinhaltet und sich durch den Einbezug des Publikums und der partizipativen Aktivitäten in den Prozess der Berichterstattung auszeichnet.

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  • Lingg, Yvonne (2013): Patientenverfügungen als Informations- und Kommunikationsinstrument. Analyse der Vielfalt sowie Dokumentation der Inhalte und Standardisierungsmöglichkeiten. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Eine Patientenverfügung ist ein Informations- und Kommunikationsinstrument für einen urteilsunfähigen Menschen. Darin können Vertrauenspersonen oder medizinische Massnahmen definiert werden, denen zugestimmt wird oder die abgelehnt werden. Sie kommt zur Anwendung, wenn der Patient nicht mehr selber seinen Willen mitteilen kann. Die hier vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Vielfalt der Patientenverfügungen in der deutschsprachigen Schweiz. Dazu wird eine Inhaltsanalyse von 42 Formularen durchgeführt. Acht Experteninterviews mit Vertretern der Anbieterorganisationen vermitteln Einblicke in die Praxis. Die Sicht der Verfügenden wird mittels einer Umfrage erfasst. Im Fokus liegen die Inhalte und Formen verschiedener Verfügungen sowie Chancen und Risiken einer allfälligen Standardisierung. Deshalb wurde zusätzlich ein Vergleich mit den Gesetzgebungen und Praxisverfahren in Deutschland und Österreich gemacht. Basierend auf der Analyse in dieser Arbeit, der etablierten Formulare und der föderalistischen Struktur ist in der Schweiz nicht abzusehen, dass eine Verdichtung der aktuellen Auswahl zum Thema werden könnte.

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  • Meyer, Danièle (2013): Nutzung externer Social-Media-Daten von Mitarbeitern für das interne Wissensmanagement. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Zeit in der wir leben ist charakterisiert durch das Aufkommen neuer Wege der Informationsverteilung, durch die rasante Entwicklung der Informations-, und Kommunikationstechnologie und parallel dazu durch die ebenso rapide Entwicklung von Endgeräten. Die Nutzung des Internets ist geprägt durch die Ansätze des Web 2.0,was den Benutzer ermächtigt, interaktiv Inhalte zu produzieren, zu verteilen, zu konsumieren und zu kommentieren. Diese Nutzer hinterlassen Spuren die von Social-Monitoring-Tools extrahiert, analysiert und unternehmensintern genutzt werden. Kommunikations-, Marketings-, und Forschung & Entwicklungsabteilungen einer Organisation sind klassische Adressaten dieses neugewonnenen Wissens, das zur Stärkung der Kundenbeziehung beiträgt, der Beobachtung der Mitbewerber dient oder in die Produkteentwicklung fliesst. Das Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen ob das Potenzial das in den Beiträge der Mitarbeiter steckt, herausgelöst und analysiert werden zugunsten des internen Wissensmanagement eines Unternehmens. Es wird untersucht ob dies überhaupt möglich und realistisch, und anhand festgelegte Wissenszielen und eine geeignete Strategie möglich ist.

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  • Montani, Fabienne (2013): E-Books für Kinder und Jugendliche. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit elektronischen Büchern für Kinder und Jugendliche. Die Veränderung der traditionellen Lesegewohnheiten prägt den Buchmarkt und so findet das E-Book steigende Verbreitung. Eine wichtige Zielgruppe ist hierbei die Gruppe der Kinder und Jugendlichen, denen vermehrt eine grössere Beachtung geschenkt wird und die ein ausgewogenes Angebot an E-Books erhalten. Im Zuge der neuen technischen Möglichkeiten lassen sich E-Books funktional erweitern und mit Videos, Animationen u.ä. attraktiv gestalten. Mittels Analyse des aktuellen E-Book-Angebotes für Kinder werden die Eigenschaften von elektronischen Büchern aufgezeigt und ihre Inhalte auf interaktive Elemente untersucht. Ein Vergleich zwischen Erwachsenen- und Kinderliteratur legt dar, inwiefern bei diesen zwei Zielgruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich Interaktivität bestehen. Hierbei zeigt sich ein vielseitiges Angebot, das insbesondere bei E-Books in Stores für Tablets stark mit interaktiven Elementen ausgestattet ist. Interaktive Elemente werden zudem für die Gestaltung elektronischer Bücher sowohl im Bereich der Kinder- als auch der Erwachsenenliteratur verwendet.

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  • Mürner, Luisa (2013): Lessons Learned vs. Retrospektive. Ein Vergleich von Wissensmanagement-Instrumenten. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Vergleich von Wissensmanagement-Instrumenten. Dazu wird ein allgemeingültiger Kriterienkatalog zur Beurteilung von Wissensmanagement-Instrumenten auf Basis der Bausteine des Wissensmanagements sowie der drei Dimensionen Technik, Organisation und Mensch entwickelt. Der Kriterienkatalog wird nach der Erstellung am Beispiel von zwei Wissensmanagement-Instrumenten der Credit Suisse, dem Service Lessons Learned sowie der Retrospektive ausgewertet. Zu diesem Zweck werden qualitative Befragungen mit verschiedenen Stakeholdern aus der Credit Suisse durchgeführt. Es wird zum einen der Frage nachgegangen, wie sich die beiden Instrumente unterscheiden, zum anderen, welche Verluste im Bereich Wissensmanagement entstünden, sollte der Service Lessons Learned durch die Retrospektive abgelöst werden. Im Ergebnis wird deutlich, dass sich die beiden Instrumente besonders in der Wissensbewahrung, Wissens(ver)teilung und Wissensnutzung unterscheiden. Sollte der Service Lessons Learned abgeschafft werden, müssten Massnahmen zum Erhalt dieser Bausteine ergriffen werden.

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  • Niklowitz, Christiane (2013): Die Diskussion um FRBR von 2002 bis 2012. Eine Gegenüberstellung der deutsch- und englischsprachigen Bibliothekswesen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist ein Vergleich der Diskussionen um die Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR), die in deutsch- und englischsprachigen Bibliothekswesen von 2002 bis 2012 geführt wurden. Bei den FRBRn handelt es sich um ein konzeptionelles Modell, welches zum Ziel hat, Kataloge, Katalogaufnahmen und Katalogisierungspraktiken zu verbessern. Bibliographische Metadaten werden im FRBR-Modell systematisch auf einem hohen Abstraktionsniveau abgebildet und zueinander in Beziehung gesetzt. Anhand dieser Struktur können Suchanfragen besser aufbereitet und Trefferlisten im OPAC übersichtlicher angezeigt werden. Das FRBR-Modell wird seit Jahren durchleuchtet und kritisiert. Mittels Kategorien, welche sich aus der Bearbeitung des Quellenmaterials herauskristallisierten, wurden die hier analysierten Bibliothekswesen verglichen. Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Diskussionen im deutsch- und englischsprachigen Raum unterschiedlich verliefen. Die Komplexität wird einerseits in den historisch bedingten Entwicklungen und andrerseits im Engagement und in der Vernetzung der einzelnen Akteure fassbar. Im Diskussionsverlauf sind auch Schnittstellen und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Bibliothekswesen ersichtlich.

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  • Nutt, Reto (2013): Entwicklung eines Rasters zur Analyse eines Informationsmanagements in der Praxis. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Verlauf der letzten Jahre hat die Menge an Informationen stetig zugenommen. Unter anderem darum wird das Informationsmanagement für Unternehmen immer wichtiger. Diese Arbeit soll das Informationsmanagement aus der Sicht der Praxis beleuchten. Dazu werden in dieser Arbeit die einzelnen Schritte bis zur Entwicklung eines allgemeingültigen Analyserasters für das Informationsmanagement in der Praxis aufgezeigt. In einem ersten Schritt erfolgt eine Literaturrecherche. Auf dieser Basis wird dann ein eigenes Praxis-Modell entwickelt, welches als Grundlage für den Fragenkatalog dient, der im nächsten Schritt ausgearbeitet wird. Mit dem erstellten Fragenkatalog, eigenen Recherchen und einer Kundenumfrage wird eine Erhebung bei einem bestehenden Unternehmen durchgeführt, um mögliche Problembereiche zu eruieren. Zusammen mit Erfolgsfaktoren werden dann die eruierten Problembereiche näher definiert und daraus ein Entwurf eines Analyserasters erstellt.

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  • Odoni, Fabian (2013): Multimedialer Informed Consent. Analyse multimedialer Informed Consent Systeme und Konzepte zur Verbesserung der informationellen Mehrwerte. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem multimedialen Informed Consent. Ein Informed Consent ist eine Patientenaufklärung, bei der der Arzt den Patienten über den bevorstehenden Eingriff aufklärt und seine Zustimmung einfordert. Dieser Prozess wird zunehmend digitalisiert und mit neuen Funktionen erweitert. Eine Übersicht der Funktionen von acht Produkten wird erstellt und nach ihren informationellen Mehrwerten analysiert. Die Analyse zeigt Verbesserungs- und Erweiterungsmöglichkeiten. Es werden fünf Konzepte vorgestellt, die das Potential besitzen, zusätzliche informationelle Mehrwerte für eine multimediale Patientenaufklärung zu schaffen. Zwei dieser Konzepte erweitern den informationellen Mehrwert und drei den Funktionsumfang.

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  • Orefice, Marco (2013): Linked Open Data und Bibliotheken. Ein Überblick über die aktuelle Datenlage. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit setzt ihren Schwerpunkt auf Linked Open Data und bespricht die Thematik aus Sicht der Bibliotheken. Sie zeigt die Vorteile von Linked Open Data für die Bibliothekswelt auf und skizziert, auf welchem Weg Bibliotheken ihre Daten als Linked Open Data veröffentlichen können. Dabei ist es wichtig, dass bereits existierende und im Web frei verfügbare Datensammlungen bekannt sind, damit diese mit den eigenen Daten verlinkt werden können. Der globale Datenraum wird von unterschiedlichsten Produzenten mit strukturierten und maschinell lesbaren Daten im standardisierten RDF-Datenmodell angereichert und beherbergt eine riesige Datenvielfalt. Auch bibliographische Daten sind bereits in grosser Zahl vertreten. Dafür haben zahlreiche kleine Projekte und grossangelegte Initiativen gesorgt. Genau hier leistet die Arbeit ihren Beitrag, indem sie aus bibliothekarischer Sicht wichtige Vokabulare und LOD-Quellen vorstellt und einen allgemeinen Überblick über die Datenlage vermittelt. Zudem wird eine Einführung in die Idee des Semantischen Webs gegeben, dessen Herzstück Linked Data ist. Zu diesem Zweck werden die Grundprinzipien von Linked Data und die zur Realisierung notwendigen Technologienbesprochen.

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  • Pedrini, Lorenzo (2013): Ethnographie der Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer einer wissenschaftlichen Bibliothek. Methodologie und Anwendungsbeispiele. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird die Ethnographie angewendet, um das menschliche Verhalten zu untersuchen. Die Anwendung dieser Forschungsmethoden in Betracht auf das Benutzerverhalten im Bibliotheksbereich ist aber noch ziemlich neu. Erst in den letzten Jahrzenten hat sich diese verbreitet. Aus diesem Grund sind die ethnologischen Untersuchungsmethoden noch nicht sehr bekannt. Viele qualitative und quantitative Verfahren stehen den Bibliotheken zur Verfügung, um ihr Angebot aus Sicht ihres Benutzerkreises zu erforschen. Diese Methoden ermöglichen die Identifizierung von Stärken und Schwächen der Dienstleistungen und sind deshalb ein mächtiges Instrument, um das eigene Verbesserungspotential zu finden. Trotzdem werden in schweizerischen Institutionen bis jetzt nur wenige ethnologische Untersuchungen durchgeführt. Ein Grund dafür ist der Aufwand solcher Forschungsarbeiten, aber auch die Fragmentierung des schweizerischen Bibliothekspanoramas spielt eine Rolle. Aber wenn der Wille da ist, wie einige Anwendungsbeispiele zeigen, können auch in der Schweiz ethnologische Forschungen erfolgreich durchgeführt werden.

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  • Schlumpf, Sibylle (2013): Raumkonzepte in Öffentlichen Bibliotheken. Erfahrungen aus einem Bibliotheksumbau am Beispiel der Bibliothek Altstadt. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zuge der anhaltenden Digitalisierung und einer digital aufwachsenden Nutzergeneration fällt der Bibliothek als Raum eine neue Bedeutung zu. Wird die Publikumsfläche heute vielerorts noch hauptsächlich für die Medienpräsentation genutzt, könnte ihr diese Funktion zusehends abhandenkommen. Die neu gewonnenen Freiräume sollten den Bibliotheksnutzern in möglichst sinnvoller Weise zur Verfügung gestellt werden. In den letzten Jahren haben Bibliotheken im Rahmen von Neu- und Umbauten vermehrt neuartige Raumkonzepte umgesetzt, um beispielsweise Orte der Begegnung zu schaffen. Die Bibliothek Altstadt der Pestalozzi-Bibliothek Zürich diente für diese Arbeit als Beispiel kürzlich durch einen Umbau realisierter neuer Raumangebote. Mittels «Count the Traffic» wurde eine strukturierte, verdeckte, passiv-teilnehmende Beobachtung durchgeführt, um quantitative Daten zu Nutzungsaktivitäten und Aufenthaltsorten der Besucher zu erheben. Aus der Nutzungsverteilung auf die verschiedenen Räumlichkeiten wurden Rückschlüsse gezogen und das umgesetzte Raumkonzept anhand der Kriterien von Andrew McDonald kritisch beurteilt.

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  • Schulz, Helena (2013): Bestandsanalyse – am Beispiel eines Bildbestands. Aufzeigen der Bedeutsamkeit eines in Vergessenheit geratenen Bildnachlasses der Swissair. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand dieser Arbeit ist die Analyse eines ehemaligen Bildbestands der Swissair, welcher ursprünglich zur Kassation (Beseitigung) vorgesehen war. Ein ehemaliger Swissair-Fotograf brachte es nicht über das Herz, die Bilder fortzuwerfen und so fanden sie ihren Weg in die Räumlichkeiten der Firma Flying Camera. Dort lagerten sie während 12 Jahren, bis durch diese Bachelorarbeit eine Bestandsanalyse an den Bildern vorgenommen wurde. Es stellte sich heraus, dass der (nicht mehr vollzählige) Bestand Fotografien aus der Zeit von 1919 bis in die 90er Jahre enthält. Die Bildträger sind zum grössten Teil Glasplatten und Postkarten, aber auch Abzüge, Negative und einige wenige Druckklischees. Mittels der durchgeführten Bestandsanalyse wurden die vorliegende Systematik, der Inhalt des Bestands und der konservatorische Zustand der Bilder eruiert. In einem weiteren Schritt wurde eine Handlungsempfehlung für den momentanen Besitzer des Bestands verfasst, der eine Übergabe des Bestands ans Bildarchiv der ETH-Bibliothek vorsieht.

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  • Singer, Sarah (2013): Einsatz von Social Media Monitoring. Aktueller Stand und Handlungsempfehlung für Bibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Durch Social Media Monitoring wird erkannt, wie innerhalb der sozialen Medien über einen bestimmten Faktor, beispielsweise die eigene Bibliothek, gesprochen wird. Dabei werden mittels Keywords sowie Tools und/oder manuellen Messmethoden bestimmte Social-Media-Kanäle auf relevante Inhalte hin untersucht und anhand von Kennzahlen beurteilt. Daraus lassen sich entscheidungsrelevante Ergebnisse für die Optimierung unternehmenseigener Prozesse, z.B. die Verbesserung der eigenen Social-Media-Strategie, ableiten. Beobachten lassen sich eigene Social-Media-Sites, sowie fremde Social-Media-Kanäle. Trotz vieler Chancen, die eine Überprüfung der sozialen Medien bietet, wird Social Media Monitoring in der Bibliothekswelt spärlich genutzt. Auch in der Theorie finden sich kaum Hinweise auf den Einsatz eines Monitorings in Bibliotheken, sondern hauptsächlich in Hinsicht auf Unternehmen im Allgemeinen. Diese Theorie ist jedoch grundsätzlich für Bibliotheken ableitbar. Denn wie ein jedes Unternehmen, muss auch jede Bibliothek das Monitoring an den eigenen Zielen und Ressourcen ausrichten und darauf basierend die Kernprozesse des Monitorings; die Datenerhebung, Datenaufbereitung, Datenanalyse und Ergebnispräsentation, gestalten.

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  • Spiess, André Carlo (2013): Personensicherheit in öffentlichen Bibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gewalttaten, von schwerer Körperverletzung über Tätlichkeiten bis zu Beschimpfungen und Drohungen, nehmen laufend zu, dies auch gegenüber von Behörden und Institutionen. Aber nicht nur Gewalt gefährdet die Sicherheit in Bibliotheken, sondern auch Vorfälle wie Feuer oder Erdbeben können sowohl Benutzer wie auch Personal psychisch und physisch belasten und verletzen. In dieser Bachelor-Thesis wird anhand einer Umfrage gezeigt: Welches aus Sicht der Bibliotheken und deren Angestellten die grössten Risiken sind. Von welchen Personen in der Bibliothek das grösste Gefahrenpotenzial ausgeht. Wie oft es zu Auseinandersetzungen kommt. Auf welche Risiken man vorbereitet ist. Sicherheit ist grundlegend wichtig, damit der Mensch sich wohlfühlen kann. Deshalb wird zum Schluss eine Zusammenfassung mit Handlungsempfehlungen gemacht, damit sich öffentliche Bibliotheken zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter, besser auf Gefahren vorbereiten können.

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  • Stieger, Manuel (2013): Responsive Game Design. Usability Guideline für plattformübergreifende Spieleentwicklung. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand dieser Arbeit über Responsive Game Design: Usability-Guideline für plattformübergreifende Spieleentwicklung ist die Entwicklung einer Guideline welche als praxistaugliches Werkzeug eingesetzt werden kann in der modernen Spieleentwicklung. Die Zielgruppe reicht vom Indie-Developer bis hin zu kleineren und mittleren Entwicklerteams mit begrenzten Budgets für die Evaluationsphase eines Spiels. Die Arbeit führt in die theoretischen Grundlagen von Usability, Cross-Plattform & Crossmedia Games, Interaction- und Interface Design, Game Design, sowie auch Ansätze des Responsive Web Design im Game Design ein. Nachfolgend wird der neue Ansatz der «Responsive Game Design»-Theorie ausgearbeitet und die technischen Voraussetzungen der Hardware & Software erläutert. Mit der Ausarbeitung einer plattformübergreifenden Guideline wurden die zentralen Fragestellungen bearbeitet und die theoretischen Grundlagen der verschiedenen Fachgebiete sich gegenübergestellt, die im Rahmen dieser Arbeit beantwortet werden sollen.

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  • Strasser, Thomas (2013): Web-Archivierung. Eine Topografie der Herausforderungen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: Der erste Teil der Arbeit stellt die wichtigsten Institutionen und Organisationen vor, die in der Web-Archivierung tätig sind. Es werden die verschiedenen Ausprägungen von Web-Archiven und die Anforderungen an sie betrachtet sowie die Entwicklung der Web-Archivierung nachgezeichnet. Der zweite Teil der Arbeit beschreibt den Prozess der Web-Archivierung. Dabei werden die verschiedenen Konzepte und Techniken sowie die benötigten Werkzeuge mit ihren Vor- und Nachteilen beschrieben. Ein besonderes Augenmerk wird in diesem Teil auf die Probleme und Herausforderungen gerichtet, die in den einzelnen Prozessschritten auftauchen. Im letzten Teil werden die Problemstellungen gesondert betrachtet und analysiert. Diese Analyse führt schliesslich zu Empfehlungen, die zur Lösung von Problemstellungen in der Web-Archivierung beitragen können.

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  • Straumann Özgür, Katharina (2013): Open Government Data in der Schweiz – Bestandesaufnahme und kritische Analyse. Unter spezieller Berücksichtigung sozio-politischer Aspekte. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Nach einer theoretischen Analyse des Konzepts Open Government Data (OGD) werden die bisherigen Entwicklungen bezüglich der Öffnung von Daten im Kontext von Administration und Behörden in der Schweiz aufgezeichnet. Hierzu wird zunächst erläutert, welche Daten in der Schweiz als Government Data definiert werden. Dann wird evaluiert, welches gesellschaftspolitische Potenzial OGD im Rahmen des föderalen Systems der Schweiz haben und in welchen Bereichen bereits Open-Data-Prinzipen umgesetzt werden. Ausgehend von einer Kategorisierung von OGD nach ihrer sozio-politischen Relevanz in Daten mit reinem Dienstleistungscharakter, administrative Basisdaten, Daten, welche die Transparenz des Systems unterstützen und solche, die der Entscheidungsfindung dienen, wird das Informationsangebot auf kommunalen und kantonalen Websites aufgenommen. Stellvertretend für gesellschaftspolitische relevante Datensorten werden die Angebote auf Portalen kantonaler Statistikämter unter Beizug eines zuvor hierfür entwickelten Kriterienkatalogs qualitativ untersucht. Abschliessend werden die bisherigen OGD-Projekte OGD Zürich und OGD@Bund sowie der Verein Opendata vorgestellt. Schliesslich werden die gesellschaftspolitischen Möglichkeiten von OGD reflektiert.

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  • von Rotz, Claudia (2013): Recherchekompetenz-Vermittlung als Chance für Pflegebibliotheken. Evidence-based Nursing und Problem-based Learning als neue Herausforderung. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Recherchekompetenz ist für die Lernenden der höheren Fachschule /Fachhochschule Pflege wichtig, da sie mit dem didaktischen Konzept des problem-based Learning unterrichtet werden, zu dem die selbstständige Literatursuche gehört. Diese Kenntnisse brauchen sie auch später im Berufsleben, da sie vom Gesetz her verpflichtet sind, nach der Methode des Evidence-based Nursing zu pflegen. Diese Arbeit bietet einen Überblick über die Pflegebibliotheken und zeigt, wo sie in der Schweizer Bibliothekslandschaft positioniert sind. Eine Online-Befragung ermittelt die aktuelle Recherche-Einführungspraxis in den Bibliotheken. Zusammen mit Grundlagen aus der Literatur konnten Richtlinien für Recherche-Einführungen erarbeitet werden, die anhand eines praktischen Beispiels vorgestellt werden. Die Möglichkeiten für begleitende E-Learning-Tutorials wurden geprüft. Um die Pflegefachpersonen in ihrem Berufsalltag zu unterstützen, ist die Ausarbeitung von attraktiven Weiterbildungsangeboten eine neue Herausforderung für die Bibliotheken. Es werden diverse Lösungen vorgestellt.

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  • Wegelin, Laurin (2013): Follow the Best. Zitationsanalyse als Instrument zur Identifikation von journalistischer Qualität. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Diskussion um eine einheitliche Definition von Qualität im Journalismus wird journalistische Qualität in unterschiedliche Qualitätsmerkmale und -kriterien unterteilt. Allgemein wird der Begriff als sehr subjektiv und die verschiedenen Merkmale als redaktionelle Leitfäden aufgefasst. Gleichzeitig wird in den Wissenschaften die etablierte Methode der Zitationsanalyse als Indikator für Relevanz und Qualität seit langem eingesetzt. Die Synthese der beiden Themen führt zur Fragestellung, inwiefern sich bibliometrische Indikatoren zum Messen von journalistischer Qualität eignen. Auf einer theoretischen Basis wurden journalistische Qualitätsmerkmale durch Indikatoren aus der Bibliometrie dahingehend dargestellt, dass sie auf ein journalistisches System angewendet werden können. Anhand einer Auswahl von österreichischen Online-Medien wurde eine itationsanalyse durchgeführt. Sämtliche Berechnungen wurden mit Hilfe von Python transparent als Methodentest der Zitationsanalyse angestellt. Das Resultat wurde mit anderen Studien zum österreichischen Online-Medienmarkt verglichen. Als Schlussfolgerung aus der Korrelation mit den Studien wird auf änderbare Aspekte der Methode und Datengrundlage hingewiesen.

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  • 2012

  • Bentz, Claudio (2012): Low-Budget-Libraries. Neue Chancen mit Standardisierung?. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Bibliothekszene ist weltweit von Kürzungen ihrer finanziellen Mittel betroffen. Kostenintensive Lösungen für neue Bibliotheken werden zunehmend in Frage gestellt und können Hinderungsgrund für die Einrichtung einer solchen Institution sein. Diese Arbeit untersucht mögliche Einsparungspotenziale mithilfe kombinierbarer Module. Diese Module sind preislich unterschiedlich ausgelegt und können zu ganzen Modellen für eine neue Bibliothek zusammengesetzt werden. Dazu wird in einem ersten Teil die Ausgangslage heutiger Bibliotheken analysiert. Diese beinhaltet aktuelle Trends, Normen und Richtlinien sowie beispielhafte Projekte. Der zweite Teil beinhaltet die Ausgestaltung der einzelnen Module mit konkreten Bezugsquellen, welche diese vergleichbar mit anderen Projekten machen. Die Arbeit kommt zum Schluss, dass durch die Wahl günstiger Einrichtungsgegenstände vor allem bei den Investitionskosten Einsparungen sehr gut möglich sind. Diese werden aber teilweise durch die Aufgabe von individuellen Konzepten beim Bau neuer Bibliotheken erkauft. Zudem ist eine Vereinheitlichung kultureller Institutionen fraglich.

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  • Bühlmann, Ursula (2012): Bildbewertung am Beispiel von Bildinformationsträgern der Maschinenfabrik a.d. Sihl AG, Zürich. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Bewertung von Bildinformationsträgern der Maschinenfabrik a.d. Sihl Zürich. In der Arbeit geht es einerseits darum, die Bilder in ihren historischen, sozialen und medialen Kontext einzubetten. Andererseits werden die Bilder auf ihren Wert für die Industriegeschichte und ihre Archivwürdigkeit hin untersucht. Bei den retuschierten Bildern handelt es sich um Autotypie-Vorlagen, welche in Produkteprospekten der Maschinenfabrik a.d. Sihl reproduziert wurden. Die Abbildungen der Maschinen in der Werkhalle und im Einsatz stehen in der Tradition der Industriefotografie. Es wurde eine nüchterne Sachlichkeit inszeniert, um ein Bild einer rationalen und effektiven Industrie hervorzurufen. Die Autotypie-Vorlagen als historische Quellen haben keinen eigentlichen Wert für die Industriegeschichte. Dennoch sind sie archivwürdig, da sie Teil der Struktur des Bestandes eines Unternehmens sind und so Auskunft über ihre Funktion geben. Durch den Erhalt der Struktur werden Produktion, Prozesse und Ökonomie der Industriefotografie offengelegt.

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  • Buob, Sandra (2012): Ist das E-Book bereits angekommen?. Das Leseverhalten von Studierenden beim fachlichen E-Book. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die hier vorgestellte Bachelorthesis des Studienganges Information Science befasst sich mit dem Thema E-Books. Sie untersucht, wie das Leseverhalten von Studierenden beim fachlichen E-Book aussieht und ob dieses neue Medium bereits akzeptiert wird. In der Schweiz wurde bisher noch keine Studie zu diesem Thema veröffentlicht, weshalb die vorgelegte Arbeit Fallcharakter aufweist. Als Hauptfragestellung gilt die Frage, ob fachliche E-Books bereits als Hauptmedium gelten können. Weitere Aspekte sind die Vor- und Nachteile von E-Books gegenüber gedruckten Büchern und unter welchen Umständen die beiden Medien als Konkurrenten eingestuft werden können. Diese Fragen werden mithilfe von 14 Leitfadeninterviews mit Studierenden von zwei Schweizer Universitäten beantwortet. Dabei lässt sich sagen, dass das E-Book zwar genutzt wird, gegenüber dem gedruckten Buch jedoch immer noch weniger wichtig ist. Viele Studierenden haben die Vorteile des elektronischen Buches erkannt, lassen sich aber von schwierigen Zugängen oder schlechtem Lesekomfort am Bildschirm von dem Gebrauch abhalten. Es sind sich aber alle einig, dass die Nutzung weiterhin zunehmen wird, dies auch in Anbetracht der aufkommenden E-Book-Reader.

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  • Deflorin, Giuanna (2012): Webportale zur Kunden- bzw. Rezipienteninformation von Medienorganisationen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Beziehung zu den Kunden via Webportale privater schweizerischer Medienunternehmen sowie der öffentlich-rechtlichen Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG sind je nach Zielpublikum unterschiedlich organisiert. Bei den Medienunternehmen, die kaum Konkurrenz ausgesetzt sind, spielt die direkte Beziehung zu den Kunden, sei es durch Feedback, Input oder andere Angebote, eine kleine Rolle. Medienunternehmen wie die Südostschweiz oder Radiotelevisiun svizra rumantscha und Radiotelevisione Svizzera bringen deshalb vergleichsweise wenige Ressourcen auf, um die Beziehungen zu ihren Kunden zu pflegen. Anders sieht es im viel stärker umkämpften Markt der Deutschschweiz aus, auf dem sich die überregionalen Tageszeitungen, die NZZ, der Tages-Anzeiger und die Aargauer Zeitung, sowie das Schweizer Fernsehen und Schweizer Radio DRS zu behaupten versuchen. Dementsprechend sind die Beziehungen dieser Medienanbieter zu ihren Kundenviel stärker ausgebaut und ähneln sich über weite Strecken.

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  • Denzer, Daniela (2012): Gründe für die Nichtnutzung von Bibliotheken bei Pensionierten in der Deutschschweiz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Thema dieser Arbeit sind die Seniorinnen und Senioren in der Deutschschweiz und ihr Verhältnis zu den öffentlichen Bibliotheken. Obwohl Menschen nach der Pensionierung mehrheitlich über mehr Zeit und weniger Geld verfügen, zeigen die Bibliotheksstatistiken keinen Anstieg bei dieser Zielgruppe. Vielmehr ist das Gegenteil zu beobachten: Seniorinnen und Senioren sind im statistischen Vergleich deutlich untervertreten. Die Erwartung, dass pensionierte Frauen und Männer in der Schweiz zukünftig ein stark wachsender Teil der Bevölkerung sein werden, verstärkt die Problematik zusätzlich. Anhand einer quantitativen Befragung bei pensionierten Frauen und Männern aus der Deutschschweiz wurden die Gründe für dieses Verhalten befragt. Gleichzeitig wurde untersucht, welche Massnahmen für Seniorinnen und Senioren stimmig sind, um (wieder) einmal oder häufiger eine Bibliothek zu besuchen.

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  • Ehrenbolger-Bischof, Simone (2012): Schulbibliotheken und neue Lernkultur. Pädagogische Möglichkeiten und aktuelles Wirkungsfeld. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gesellschaftliche Veränderungen aber auch Änderungen im Schulwesen stellen neue Ansprüche an Lehrpersonen und Schüler und fordern neue Lehr- und Lernansätze. Diese Veränderungen bringen auch neue pädagogische Herausforderungen für Schulbibliotheken mit sich. Schulbibliotheken werden längst nicht mehr nur als Bücherdepot angesehen. Vielmehr werden auch die pädagogische Nutzung und die didaktische Einbindung in den Unterricht thematisiert. Die hier vorgestellte Bachelor-Thesis untersucht mittels Literaturanalyse und Leitfadeninterviews die pädagogische Sichtweise auf Schulbibliotheken mit dem Fokus auf eine neue Lernkultur. Die Arbeit legt einerseits die pädagogischen Möglichkeiten der Schulbibliotheken und deren Ziele dar, andererseits zeigt sie das aktuelle pädagogische Wirkungsfeld der Schulbibliotheken im Kanton Luzern auf. Aus der Untersuchung resultiert, dass sich das pädagogische Wirkungsfeld der Schulbibliotheken im Kanton Luzern nicht vollständig mit dem aktuellen Stand der Fachdiskussion deckt. Diese Bachelor-Thesis liefert Empfehlungen für eine aktuelle pädagogische Schulbibliothekspraxis unter Berücksichtigung einer neuen Lernkultur.

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  • Fehlmann, Olivia (2012): Die Informationsversorgung von Ärzten, Assistenzärzten und Krankenschwestern in Aargauer Spitälern. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Informationsversorgung mit Fachliteratur von Ärzten, Assistenzärzten und Krankenschwestern zu untersuchen. Mittels einer quantitativen Umfrage wurden die Informationsbedürfnisse des medizinischen Fachpersonals eruiert. Die Resultate zeigen, dass Optimierungspotential vorhanden ist, vor allem im Bereich der Bibliothek. Zwischen den verschiedenen Berufsgruppen wurden keine grossen Unterschiede bezüglich der zur Verfügung stehenden Informationsressourcen festgestellt. Krankenschwestern greifen jedoch weniger zu Fachinformationen als Ärzte oder Assistenzärzte. Während dem Studium wurden die Bibliotheksdienste zudem öfter in Anspruch genommen als am Arbeitsplatz.

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