Publikationen FH Graubünden - FH Graubünden

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Abschlussarbeiten BSc Information Science
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  • 2009

  • Milz, Jasmine (2009): Informationskompetenz-Vermittlung an Deutschschweizer Fachhochschulen. Eine quantitative Inhaltsanalyse der Curricula. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In dieser Bachelor-Thesis wird der Stand der Informationskompetenz-Vermittlung an Deutschschweizer Fachhochschulen ermittelt. Dazu werden die Curricula von 12 verschiedenen Studienrichtungen an den Fachhochschulen Bern, Nordwestschweiz, Ostschweiz, Luzern und Zürich mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht. Die theoretische Grundlage für die Analyse bilden die ACRL Standards. Die Untersuchung macht deutlich, dass von keinem der 54 untersuchten Studiengänge alle 5 Standards komplett abgedeckt werden. Am häufigsten sind das Beschaffen und das Verarbeiten von Informationen Teil des Unterrichts. Weiter konnte festgestellt werden, dass rund ein Drittel der Informationskompetenz-Vermittlung zwar innerhalb von Wahlmodulen stattfindet. Trotzdem haben die meisten Fachhochschulen die Wichtigkeit dieser Kompetenz erkannt und ins Curriculum integriert. Die Einbindung gestaltet sich allerdings sehr unterschiedlich, wie die Vergleiche innerhalb der Fachhochschulen, der Fachbereiche und der Studienrichtungen zeigen.

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  • Moll, Barbara (2009): Green Library. Umweltschutz in der Bibliothek am Fallbeispiel der Zentralbibliothek Zürich. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand dieser Bachelor-Thesis ist die Green Library – Umweltschutz in der Bibliothek. Anhand eines Fallbeispiels der Zentralbibliothek Zürich wird untersucht, was eine Bibliothek zum Umweltschutz beitragen kann, resp. wie sie sich aktiv im betrieblichen Umweltschutz engagieren kann. Weiter wird die Frage untersucht, ob eine Bibliothek in Bezug auf umweltfreundliches Verhalten eine Vorbildfunktion ausüben kann, um andere, ähnliche Institutionen und Betriebe zum Nachahmen bewegen zu können. Die Bibliothek wird zudem mit anderen, ähnlichen Medienunternehmen wie bspw. dem Buchhandel verglichen. Das Ziel dabei ist herauszufinden, ob die Bibliothek umweltfreundlicher ist. Die Weiterführung dieser Fragestellung führt zur Überlegung, ob Green Library einen Wettbewerbsvorteil darstellt. Die Methoden, die in dieser Bachelor-Thesis angewendet werden, sind das Aufzeigen der Stakeholder der Bibliothek, das Erstellen eines Massnahmenkatalogs sowie die Durchführung qualitativer Interviews mit Fragebogen (Leitfaden). Der Massnahmenkatalog basiert auf einer Literaturrecherche sowie eigenen Ideen, die für andere interessierte Bibliotheken als Handlungsempfehlungen dienen können. Beinahe alle Teilnehmenden am qualitativen Interview sind Abteilungsleitende der Zentralbibliothek Zürich. Die Ergebnisse dieser drei Methoden werden einander gegenübergestellt und verglichen.

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  • Nimke, Matthias (2009): Die Spitalbibliothek als Informationszentrum. Aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen als Chance für die Ausweitung von Informationsdienstleistungen in Schweizer Spitalbibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Kinderspital Zürich erhält einen Neubau. Diese Gelegenheit bietet der Kinderspitalbibliothek die Chance, ihre Informationsdienstleistungen neu zu konzipieren. Im Vorfeld der Erarbeitung eines Konzepts für die neue Spitalbibliothek wird untersucht, welche aktuellen Entwicklungen im Spitalumfeld einen Einfluss haben können auf zukünftige Informationsdienstleistungen in Schweizer Spitalbibliotheken. Der Fokus liegt insbesondere auf mögliche Informationsdienstleistungen für die Patienten. Das aktuelle Thema Förderung der Gesundheitskompetenz der Patienten rückt hierbei in den Mittelpunkt. Um eine gute Verhandlungsposition mit Spitalleitungen einnehmen zu können, wird die Perspektive der Spitäler versucht zu berücksichtigen und werden Strategien und Argumentationshilfen ausgewertet.

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  • Prélaz, Jocelyne (2009): Fotografieportal Schweiz. Eine Machbarkeitsstudie für den Aufbau eines zentralen Zugriffs auf online zugängliche Fotografien in der Schweiz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die historische Fotografie hat in der Schweiz für diverse Akteure (bspw. Medien, Bildungsund Kulturinstitutionen) einen hohen Stellenwert. Im internationalen Vergleich liegt die historische Fotoszene bezüglich ihrer Onlinepräsenz jedoch im Rückstand. Gerade weil sich das Internet in den letzten Jahren als unumgängliches Kommunikationsmedium erwiesen hat, besteht ein dringender Handlungsbedarf. Die Fotoszene ist in der Schweiz sehr heterogen, weil die Verantwortung für Kulturfragen bei den Kantonen liegt und die Fotografie erst in den letzten Jahrzehnten als wichtiges Medium und Kulturgut anerkannt wurde. Fotografien sind deshalb an vielen Orten zu finden und dezentral organisiert; weshalb nur die wenigsten Benutzer die aktuelle Lage überblicken. Es bietet sich eine nahezu unbegrenzte Anzahl an technischen Lösungsmöglichkeiten an, um den Zugang zu fotografischen Beständen erleichtern zu können. Die vorliegende Arbeit stellt jedoch die Frage nach einer umfassenden Lösung. Zu diesem Zweck analysiert sie in einem ersten Schritt bestehende Portale im Ausland. Anschliessend geht sie auf die Situation der Fotoszene in der Schweiz ein, um für diese abschliessend mögliche Handlungsfelder aufzuzeigen und Empfehlungen zu formulieren.

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  • Rinaldi, Corina (2009): Das Profil der Schweizerischen Universitätsbibliotheken. Vergleichende Analyse der Bibliotheksstatistik von 1992 – 2007. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In dieser Bachelor-Thesis wird untersucht, wie sich die Schweizerischen Universitätsbibliotheken in den Jahren 1992-2007 in verschiedenen Bereichen entwickelt haben. Gegenstand der Studie ist eine statistische Auswertung von verschiedenen Kennzahlen in den Bereichen Kundschaft, Personal, Zugänglichkeit, Finanzen, Angebot und Benutzung der insgesamt vierzehn Schweizerischen Universitätsbibliotheken sowie der Schweizerischen Nationalbibliothek. Zudem geben Gespräche mit Direktoren der Universitätsbibliotheken Aufschlüsse über Auffälligkeiten der statistischen Auswertung. Die Ergebnisse der Studie zeigen auf, wie sich die Universitätsbibliotheken in der untersuchten Zeitperiode im Allgemeinen entwickelt haben, und wie sich die Universitätsbibliotheken im gegenseitigen Vergleich in den verschiedenen Bereichen positionieren.

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  • Roderer, Stefan (2009): Competitive Intelligence (CI) in Deutschland. Studie zur Wahrnehmung von CI in öffentlichen und privatwirtschaftlichen Institutionen in Deutschland. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Competitive Intelligence (CI; systematische Konkurrenz- und Marktbeobachtung) ist ein Instrument, welches in der globalisierten Wirtschaftswelt immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Konkurrenzbeobachtung ermöglicht es Unternehmen, relevante Informationen zu erhalten, um die richtigen strategischen Entscheide zu fällen und in einem wettbewerbsgeprägten Wirtschaftsumfeld bestehen zu können. In Deutschland hat CI in den letzten Jahren dank wachsendem Ausbildungsangebot an Fachhochschulen und Universitäten sowie durch diverse Konferenzen, welche der Vernetzung von CI-Professionals dienen, immer mehr an Bedeutung gewonnen. Das Ziel der Studie ist es, eine Übersicht über Anwendung und Bedarf von CI in Deutschland zu gewinnen. Anhand einer Online-Befragung wurde der aktuelle Einsatz, die angewendeten Tools, der Bedarf und die Zukunftsaussichten von CI in Deutschland ermittelt. Es wurde ebenso erforscht, welches Entwicklungspotential die Teilnehmer CI einräumen und welche unternehmerischen Rahmenbedingungen notwendig sind, um CI als strategischen Schwerpunkt etablieren zu können.

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  • Ruckstuhl, Dominik (2009): Interne Risikoanalyse von Teilaspekten der Bestandserhaltung anhand des Beispiels Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In Bibliotheken, Archiven oder Dokumentationsstellen wird eine grosse Vielfalt von Medienobjekten als Kulturgut aufbewahrt, das für die heutige und zukünftige Generation vor möglichen Risiken geschützt werden soll. Weiträumige Umfragen aus dem Ausland offenbarten gravierende Mängel in der Sache der Bestandserhaltung. In der Schweiz fand bisher keine nationale Auswertung statt. In der vorliegenden Arbeit wird nun am Fallbeispiel der Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen der aktuelle Stand der Bestandserhaltung an einer Institution mittels einer Risikoanalyse ermittelt. Die Bachelor-Arbeit ist in zwei Bereiche unterteilt. Im theoretischen Teil werden die aktuellen Themen bei der Notfallplanung aufgezeigt, während im praktischen Teil die Ergebnisse der Risikoanalyse dargelegt werden. Dabei werden zuerst die Fakten pro Themenblock aufgelistet und danach eine Beurteilung abgegeben. Im Anschluss daran werden geeignete Massnahmen empfohlen. Ein Resümee der wichtigsten Ergebnisse der Risikoanalyse vervollständigt die Arbeit.

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  • Ruedin, Etienne (2009): Informationsmanagement bei Multisourcing im Versicherungswesen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ausgehend von der Frage eines Versicherers, wie viel Schulung Versicherungsmakler bräuchten, damit sie bereit wären, weitere Aufgaben von der Versicherung zu übernehmen, wurde die Zusammenarbeit zwischen Versicherung und Makler im Hinblick auf die angestrebte Automatisierung im schweizerischen Versicherungswesen untersucht. In Expertengesprächen wurden Fragen der Abgrenzung innerhalb der Wertschöpfungskette, des Informationsaustausches und des Informationsmanagements vertieft, da die Sekundäranalyse des allgemeinen Teils des Broker-Panels 2008 und 2009 als empirische Studie nur eine allgemeine Sicht der Makler wiedergibt. Dabei zeigt es sich, dass sich der Einsatz der Informationstechnologie in der Versicherungsbranche bisher nur langsam entwickelt hat. Die Ergebnisse werden mit dem Stand der Forschung verglichen und zwölf Empfehlungen an die Versicherer abgegeben. Jene Beteiligten, welche die Möglichkeiten vollständig nutzen, die heutiges Informationsmanagement bietet, werden dadurch kompetitive Vorteile erlangen.

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  • Rusterholz, Marcel (2009): Medizin-Recherchen im Web aus informationswissenschaftlicher Sicht am Beispiel von PubMed, STN, Netdoktor und Google. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Suche nach medizinischen Informationen im Internet erfreut sich immer grösserer Beliebtheit, allerdings ist das Angebot längst nicht mehr überschaubar und wächst ständig weiter. Dank dem Internet sind die Patienten also informierter, doch es stellt sich die Frage, wie nützlich und verlässlich diese Informationen wirklich sind und wie gut sich verschiedene Informationssysteme für Medizin-Recherchen eignen. Anhand von drei medizinischen Informationsbedürfnissen werden Medizin-Recherchen in vier Informationssystemen mit unterschiedlichen Zielgruppen und Angeboten durchgeführt. Bei der Auswahl der Informationssysteme wurden zwei Online-Fachdatenbanken (PubMed und STN), ein Medizinportal (Netdoktor) sowie eine klassische Suchmaschine (Google) berücksichtigt. Es soll aufgezeigt werden, was man als Nutzer mit informationswissenschaftlichem Hintergrund bei Medizin-Recherchen für Resultate erwarten kann. Dabei werden die angebotenen Retrievalmöglichkeiten speziell berücksichtigt und bei den Recherchen auch entsprechend eingesetzt. Die Qualität der Ergebnisse aus den Recherchen wird in Bezug auf Art und Menge beurteilt.

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  • Schindler, Jürgen (2009): Herausforderungen und Perspektiven der Bewertung im Gemeindearchiv. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Bewertung stellt für Archivarinnen und Archivare eine Kernaufgabe dar. Während in den Archiven auf Bundes- und Kantonsebene professionelle Strukturen vorherrschen, sehen sich Gemeindearchive mit einem grundsätzlichen Problem konfrontiert: In vielen Fällen fehlt qualifiziertes Personal und der Akten- bzw. Aufbewahrungsplan stellt die einzige Bewertungshilfe für Archivverantwortliche in Gemeinden dar. Ziel der Diplomarbeit ist es, ausgehend von der aktuelleren Literatur nach der Beschreibung und Anwendung verschiedener Bewertungsmodelle sowie eines Akten- bzw. Aufbewahrungsplans auf ausgewählte Aktengruppen die zentralen Fragen für die Bewertung in einem Gemeindearchiv herauszuschälen. Das umfasst vor allem die Tauglichkeit von Bewertungsmodellen, die Anforderungen an einen Musteraktenplan und die Qualifikation der Gemeindearchivare.

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  • Simonet, Nicole (2009): Online Reputation Monitoring. Einordnung, Konzepte und Anwendungen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mit dem Social Web verändert sich das Nutzerverhalten im Internet. Die Meinungsbildung in Bezug auf Produkte und Unternehmen findet in immer stärkerem Ausmass im Web statt. Unternehmen sind daher einerseits gezwungen, ihre Kommunikationsaktivitäten auf die neuen Medien auszurichten und müssen andererseits die Meinungsbildung im Social Web aktiv mitverfolgen, um aufkommende Themen möglichst frühzeitig erkennen zu können. Es soll untersucht werden, warum Reputation für ein Unternehmen einen entscheidenden Erfolgsfaktor darstellt und wieweit Reputation vom Unternehmen selbst beeinflusst werden kann. Dazu werden theoretische Ansätze zur Entstehung und zum Management der Unternehmensreputation erläutert. Auf diesen Grundlagen basierend wird in einer empirischen Untersuchung eine beispielhafte Vorgehensweise von Online Reputation Monitoring geprüft. Dabei werden Möglichkeiten und Grenzen in Bezug auf das Vorgehen und die eingesetzten Anwendungen aufgezeigt.

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  • Stoy, Christine (2009): Open Access-Prinzip. State of the Art in unterschiedlichen Disziplinen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Open Access Literatur wird entsprechend der Budapester Open Access-Initiative als kostenfrei und im WWW öffentlich zugänglich definiert. Die positiven und negativen Aspekte des Open Access-Prinzips werden heute kontrovers diskutiert, wie sich derzeit an den Auseinandersetzungen um den «Heidelberger Appell» zeigt. Die vorliegende Arbeit greift die Thematik auf, indem sie die heutige Situation und die Erwartungen an das Open Access-Prinzip aus der Sicht der Wissenschaftler betrachtet. Sie stellt am Beispiel der Disziplinen Physik und Soziologie das Publikationsverhalten und die Ursprünge des Prinzips für den deutschsprachigen Raum vergleichend dar. Neben dem Literaturstudium widmet sich die Arbeit in ihrem Hauptteil einer quantitativen Untersuchung. Anhand der Ergebnisse der Online-Befragung mit Antworten von 130 Wissenschaftlern werden der aktuelle Stand und die Erwartungen an die Zukunft des Open Access-Prinzips aufgezeigt. Zusätzlich wird ein Ausblick auf weiterführende Untersuchungen gegeben.

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  • Thomi, Martina (2009): Musik Information Retrieval. State-of-the-Art und Bewertung von Musiksuchmaschinen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die wachsende Anzahl an Musik in Form von Audiodateien im Internet und deren Beliebtheit bei Internetnutzern auf der ganzen Welt erfordert praktikable Retrieval-Lösungen. Das Feld des Musik Information Retrievals (MIR) beinhaltet unter anderem die Erarbeitung von Musik Information Retrieval Systemen mit unterschiedlichen, teilweise multimedialen Lösungsansätzen. Die Funktionsweise von MIR-Systemen (= Musiksuchmaschinen), die textbasiert, und solchen, die mit Mustererkennung operieren, wird in dieser Arbeit erläutert. Des Weiteren werden im Sinne eines bewerteten State-of-the-Art gratis zugängliche Musiksuchmaschinen im WWW betrachtet, die den Bereich Pop/Rock abdecken. Basierend auf diesem State-of-the-Art und auf Zweitbewertungen werden Empfehlungen in Form von Anforderungen an Musiksuchmaschinen formuliert und mögliche Zukunftsszeniaren aufgezeigt.

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  • Thöni, Jan (2009): Entwicklung und Zukunftsaussichten von «Process Intelligence». Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Inhalt der vorliegenden Arbeit ist eine Untersuchung zum Thema Process Intelligence. Der Wettbewerbsdruck steigt mit fortschreitender Globalisierung immer stärker an. Unternehmen sind gezwungen, immer schneller auf sich verändernde Marktbedingungen zu reagieren. Die eigenen Geschäftsprozesse im Griff zu haben wird immer wichtiger. Process Intelligence soll es ermöglichen, Prozesse zu überwachen und fürs Unternehmen wichtige Daten zu extrahieren und wichtige Informationen zu liefern, und dies alles in Echtzeit. Diese Informationen können einem Unternehmen helfen, Probleme innerhalb von Prozessen frühzeitig zu erkennen und Gegenmassnahmen zu treffen bevor sie akut werden. In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, woher der Begriff Process Intelligence stammt, welche Entwicklung PI durchgemacht hat. Weiterhin sollen auch die Zukunftsaussichten näher untersucht werden. In einem letzten Punkt sollen schliesslich die Auswirkungen untersucht werden, welche PI auf das Informationsmanagement hat.

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  • von Ellerts, Ricarda (2009): Entwicklung und Vermarktung von Informationsdienstleistungen am Praxisbeispiel des «Schweizer Portals für die Recherche im Internet». Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die weltweite Bedeutung des Dienstleistungssektors ist unbestritten. Dennoch richtet sich vielerorts das Produktmanagement nach wie vor an den Sachgütern aus. Dabei ist die Frage nach einer Erfolgssteigerung durch einen Produktmanagementzyklus, der die Besonderheiten von Dienstleistungen berücksichtigt, durchaus zulässig. Auch das World Wide Web als Handelsplatz sowie die Verbreitung von Informationsgütern müssen im Produktmanagement zunehmend berücksichtigt werden. Zu den Informationsdienstleistungsanbietern zählt auch das Institut für Informationswissenschaft (SII) der HTW Chur, welches das «Schweizer Portal für die Recherche im Internet» (SPRINT) betreibt. Im Rahmen der Bachelor-Arbeit wird daher die Anwendbarkeit herkömmlicher Produktmanagementmethoden auf Informationsdienstleistungen untersucht. Zudem wird exemplarisch ein Produkt für SPRINT entwickelt und ein Marketingkonzept entworfen.

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  • Weger, Barbara (2009): Buchhandel 2.0. Potenziale und Herausforderungen des Web 2.0 für den Sortimentsbuchhandel. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Internet beeinflusst den Buchhandel und seine Strukturen, Prozesse, Infrastrukturen und Produkte. Web 2.0 verstärkt diese Entwicklung zusätzlich. Insbesondere verändert sich das Informations- und Kaufverhalten des Kunden. Kundenkontakt und Community-Bildung erhalten auf der digitalen Ebene Bedeutung. Die vorliegende Arbeit untersucht die gegenwärtigen und künftigen Potenziale und Herausforderungen von Web 2.0 im Sortimentsbuchhandel der deutschen Schweiz. Es wurde eine empirische Untersuchung durchgeführt: Daten aus einer Online-Befragung bei Buchhandlungen der deutschen Schweiz und Experteninterviews wurden analysiert und anschliessend ausgewählten Beobachtungen gegenüber gestellt. Daraus ergibt sich ein Bild der gegenwärtigen Situation. Die Arbeit soll für ein einheitlicheres Verständnis rund um das Konzept Buchhandel 2.0 sensibilisieren. Weiter legt sie im Sinn von Handlungsoptionen dar, welche Nutzung von Web 2.0 den Buchhandlungen offen steht und welche sich eher nicht eignet.

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  • Wenk, Rea Selina (2009): Archivsysteme als Grundlage für eine Neupositionierung von Gemeindearchiven. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Thesis befasst sich mit der Rolle von Archivsystemen bei der Neuorientierung von Gemeindearchiven. Als Beispiel-Archiv wird das Gemeindearchiv Vaduz hinzugezogen. Mit Hilfe der Personas-Technik werden die NutzerInnenbedürfnisse abgeklärt, die in einem Katalog von Anforderungen an das Gemeindearchiv Vaduz festgehalten werden. Der Anforderungskatalog dient als Grundlage zur Analyse der Archivsoftware scopeArchivTM. Dabei wird überprüft welche Anforderungen durch die Software gedeckt werden können. Anschliessend wird die Einführung als möglicher Lösungsansatz diskutiert. Für die Anforderungen die nicht durch die Archivsoftware gedeckt werden können, werden weitere Lösungsansätze eruiert. Abschliessend wird aufgrund der Ergebnisse aus der Bedürfnis- und der Softwareanalyse die Rolle eines Archivsystems bei der Neuorientierung von Gemeindearchiven definiert.

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  • Wyss, Regula (2009): Web-Tutorial zur Förderung der Informationskompetenz in Gesundheitsberufen. Am Beispiel von Krankenpflegeberufen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Informationskompetenz gilt als Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts, die den Alltag vieler Berufsgruppen tangiert. In der vorliegenden Arbeit stehen die Gesundheitsberufe im Zentrum der Betrachtung, wobei am Beispiel der Krankenpflege die zielgruppenorientierte Auslotung für ein Online-Bildungsangebot vorgenommen wird. Die konkrete Zielsetzung der Arbeit besteht in der Erstellung eines Konzepts für ein Web-Tutorial zur Förderung der Informationskompetenz in Krankenpflegeberufen, das auf konzeptuellen, inhaltlichen und gestalterischen Qualitätsmerkmalen und Standards gründet. Zu diesem Zweck wurde aktuelle Fach-Literatur recherchiert und bearbeitet, verschiedene Tutorials zum Thema Informationskompetenz analysiert und bewertet, sowie eine Feldforschung mit ergänzenden Interviews durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchung werden am Schluss der Arbeit zusammengeführt, um in das Konzept zur Erstellung eines Web-Tutorials zur Förderung der Informationskompetenz in Krankenpflegeberufen einzufliessen.

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  • Zgraggen, Sarah (2009): Web 2.0-Anwendungen auf den Websites der Schweizer Universitätsbibliotheken. Eine Analyse. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die hier vorgestellte Bachelor-Thesis analysiert die Websites der Schweizer Universitätsbibliotheken im Hinblick auf Web 2.0-Anwendungen. Ausgehend von grundsätzlichen Erkenntnissen über die Web 2.0-Thematik wird auf die Bedeutung solcher Anwendungen für Universitätsbibliotheken geschlossen. Eine Darstellung der relevantesten Web 2.0-Anwendungen – RSS-Feeds, Weblogs, Wikis, Social Tagging und Soziale Netzwerke – wird anhand ausländischer Referenzbeispiele veranschaulicht. Des Weiteren werden vorhandene Suchmöglichkeiten auf den Websites ermittelt. Gegenstand der Analyse sind die vierzehn vorhandenen Websites der Schweizer Universitätsbibliotheken, welche mit einem erarbeiteten Kriterienkatalog untersucht werden. Durch die Analyse wird der Stand der Einbindung von Web 2.0-Anwendungen auf den Websites der Schweizer Universitätsbibliotheken eruiert.

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  • Züst, Christian (2009): Konzept zur Archivierung und Recherche des Bildbestandes der Abteilung Marketing und Kommunikation der HTW Chur. Langzeitarchivierung von digitalen Bildern mit Embedded Metadata. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Wir leben heute in einer von Bildern dominierten Gesellschaft. Wurde vor wenigen Jahren noch mehrheitlich analog fotografiert, bietet heute die digitale Fotografie ganz neue Möglichkeiten, welche auch neue Herausforderungen mit sich bringen. Mit diesen neuen Herausforderungen sieht sich nun auch die Abteilung Marketing und Kommunikation der HTW Chur konfrontiert, welche mit dem zunehmenden Bildbestand ihre bisherige Archivierungspraxis überdenken muss. Die vorliegende Arbeit stellt ein neues, zeitgemässes Konzept zur Handhabung der Bilder dieser Abteilung vor. Im theoretischen Teil der Arbeit werden verschiedene Aspekte der digitalen Bildarchivierung beleuchtet: Metadaten-, Format- und Datenträger-Standards sowie die Problematik der digitalen Langzeitarchivierung. Anschliessend wird die jetzige Praxis der Archivierung von Bildern der Abteilung analysiert. Um eine Vorstellung der zeitgemässen Bildarchivierung zu erhalten, wurden drei Experten auf diesem Gebiet interviewt. Vor der Erstellung des Konzepts wurden geeignete Programme evaluiert. Im Zuge der Erarbeitung des neuen Konzepts wurden sämtliche Erkenntnisse der oben genannten Bereiche miteinbezogen.

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  • 2008

  • Becker, Stephan (2008): Klassifikationsraster zur Relevanzanalyse aktueller Themenanfragen an eine Mediendokumentationsstelle in der Schweiz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Unklarheiten über die Gründe für die Nutzung von archivierten Audiobeiträgen und die rechercheseitigen Bedürfnisse interner Kunden an den Bereich Dokumentation und Archive (D+A) von Schweizer Radio DRS (SR DRS) führen zur Erstellung eines Klassifikationsrasters, das auf der Allgemeinen Systematik für öffentliche Bibliotheken (ASB) und dem Schlagwortkatalog D+A beruht. Durch die thematische Einteilung der erfolgten Archivanfragen kann aufgezeigt werden, welche Inhalte zurzeit relevant sind und somit Rückschlüsse auf die Nutzerbedürfnisse aus Sicht des Jetzt-Zustandes an das Archiv gezogen werden. Die aus der Relevanzanalyse gewonnenen Erkenntnisse sind eine weitere Informationsquelle für die Optimierung der Dienstleistungen der Dokumentationsstelle. Mit den Ergebnissen kann ein zusätzlicher Baustein für die zukünftige Archivpolitik geschaffen werden: sowohl hinsichtlich der internen Sofort-Nutzung mit Aktualitätsbezug, als auch im Einklang mit den nationalen und historischen Empfehlungen und Bestimmungen sowie den Ansprüchen von D+A und SR DRS.

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  • Boetsch, Michelle (2008): Modell für das Design eines Informationsmediums zur Laufbahnplanung. Dargestellt am Re-Design der Heftreihe «Chancen in Beruf und Arbeit». Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In dieser Arbeit wird ein Informationsmedium für die Berufsberatung einem Re-Design unterzogen. Die Ausarbeitung besteht aus drei Hauptteilen. In einem ersten Teil werden verschiedene wissenschaftliche Grundlagen zur Mediengestaltung vorgestellt. Informations- und Kommunikationstheorien werden ebenso betrachtet wie Informationspsychologie oder die grafische Gestaltung eines Mediums. Anschliessend folgt ein Teil über die Informationsvermittlung in der Berufsberatung in dem auf spezifische Anforderungen eingegangen wird. Anschliessend wird das untersuchte Medium, die Heftreihe «Chancen in Beruf und Arbeit» vorgestellt und es wird ein erstes Inhaltsmodell dargestellt und diskutiert. Der vierte Teil beschreibt die wissenschaftliche Untersuchung, die für diese Diplomarbeit durchgeführt wurde. Im Rahmen einer Benutzerbefragung wurde die Heftreihe untersucht und die daraus gewonnen Daten werden für das Re-Design weiterverwendet. Eine Möglichkeit eines Re-Designs wird im letzten Teil diskutiert.

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  • Brügger, Sybille (2008): Das Bibliothekspersonal in öffentlichen Bibliotheken. Eine Untersuchung zu den Ausbildungen im Bibliotheksbereich sowie zur Personal- und Anstellungspolitik in der Deutschschweiz und der Romandie. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Bachelor-Thesis geht vom Bibliotheksplan 2010 der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der allgemeinen öffentlichen Bibliotheken (SAB) aus, welcher anfangs 2008 in den Richtlinien für Gemeindebibliotheken veröffentlicht wurde. Der Bibliotheksplan 2010 strebt die Professionalisierung in der schweizerischen Bibliothekslandschaft an. In diesem Zusammenhang führt diese Bachelor-Thesis eine Untersuchung über die Zusammensetzung des Bibliothekspersonals in den schweizerischen öffentlichen Bibliotheken durch. Es werden die verschiedenen Ausbildungen im Bereich der Information und Dokumentation (I+D) sowie die SAB-Ausbildungen vorgestellt. Ausserdem wird eine Bestandesaufnahme der Personal- und Anstellungspolitik in der Deutschschweiz und der Romandie vorgenommen. Dazu werden die beiden Methoden Quellenanalyse und das strukturierte Interview angewendet. Des Weiteren wird die Umsetzung des Bibliotheksplans 2010 untersucht. Als Konklusion wird festgestellt, dass gemäss den kantonalen Bibliotheksbeauftragten bzw. den Verantwortlichen der kantonalen Bibliothekskommissionen eine Umsetzung des Bibliotheksplans 2010 in die Praxis nicht in allen Kantonen möglich ist.

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  • Burkhalter, Brigitte (2008): Entwicklung eines E-Learning Konzeptes für SPRINT. Das Schweizer Portal für die Recherche im Internet. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Schweizer Portal für die Recherche im Internet (SPRINT) bietet einem Fach- und Hochschulpublikum sowie der breiten Öffentlichkeit Informationen für die Suche im Internet. Im Rahmen der Diplomarbeit wird ein Konzept entwickelt, welches die Vermittlung der weitgehend in Textform vorliegenden Inhalte von SPRINT mittels E-Learning ermöglicht. Das Zielpublikum sind in erster Linie Studierende, die das Recherchieren im Internet lernen oder ihre Recherchekenntnisse ausbauen wollen. SPRINT wird als Selbstlernprogramm konzipiert. Das Konzept soll die modulare Entwicklung und den Ausbau von einzelnen E-Learning-Einheiten erlauben. Ziel ist es, die Inhalte in Lerneinheiten zu gliedern und Vorschläge für die Gestaltung zu entwickeln (z.B. Videos, Fallstudien, Interaktionen, Tests und Aufgaben). Dazu werden bestehende mediendidaktische Ansätze und Konzeptionen sowie Praxisbeispiele, vorwiegend aus dem Hochschulbereich, analysiert und in Bezug zu den Inhalten von SPRINT gesetzt.

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  • Cadosch, Raffaella (2008): Status der Competitive Intelligence Beratung in der Schweiz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Thema rund um Competitive Intelligence ist momentan sehr aktuell. Um in der Unternehmenswelt bestehen und die Position im Markt frühzeitig festigen zu können, müssen Konkurrenzanalysen durchgeführt werden. Aber nicht nur die Positionsbestimmung ist wichtig, sondern auch die Änderung der Wettbewerbsstrategie, um sich von den Konkurrenzunternehmen abgrenzen zu können. Unternehmen, die in einem bestimmten Markt bestehen wollen, müssen ihre Mitbewerber systematisch beobachten und Informationen sammeln. Nur durch diese Methode können sie sich zukünftig Wettbewerbsvorteile verschaffen. In den Vereinigten Staaten von Amerika hat meist jedes grössere Unternehmen eine Competitive Intelligence Abteilung, die die Mitbewerber beobachtet und Informationen über diese sammeln. In Europa ist dies eher noch selten. Meist greifen Unternehmen auf externe Competitive Intelligence-Berater zu, da die Dienstleistung eines Competitive Intelligence-Beraters nicht jeden Tag gebraucht wird und das Unternehmen häufig auch kein Budget für eine eigene Abteilung eingeplant hat. In der folgenden Arbeit wird der Status der Competitive Intelligence Beratung in der Schweiz evaluiert. Durch eine Umfrage sollen Beratungsunternehmen mit CI-Beratung gefunden werden. Anschliessend werden die Beratungsunternehmen anhand ihres Portfolios miteinander verglichen.

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  • Ebner, Clemens (2008): Blooks – Books from Blogs. State-of-the-Art-Untersuchung einer neuen Buchgattung und eine Einschätzung des Potenzials durch die Deutschschweizer Buchverlagslandschaft. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Neue Kunstwörter prägen die Diskurse im Internet und verbreiten sich rasant über dieses Medium. «Blook», ein Anglizismus aus den Wörtern «Book» und «Blog», bezeichnet Weblogs, die in Buchform herausgegeben werden. Die Beachtung dieser Buchgattung wurde vor allem durch den Book-On-Demand-Anbieter Lulu.com angetrieben, der mit dem 2005 gestarteten Blooker-Prize die besten Bücher dieser Art auszeichnet. Die Arbeit bietet einen Überblick zum aktuellen Stand dieser Buchgattung. Zunächst werden die Medien(-formate) «Buch» und «Blog» getrennt untersucht, indem die jeweiligen Definitionen, Charakteristiken und Entwicklungen erläutert werden. Darauf folgt die Zusammenführung dieser zwei Formate mit einer Auflistung der Chancen und Risiken, der Darstellung von Definitionen, der Entstehung, Typen und internationalen Wahrnehmung von «Blooks». Des Weiteren werden einige Trends bei Büchern aufgegriffen, bevor das verlegerische Konzept von «Print-On-Demand» beschrieben wird. Abschliessend folgt eine kritische Hinterfragung der Kompetenz des Verlegers. Viele Kapitel enthalten Ergebnisse aus Interviews mit Vertretern des Deutschschweizers Buchverlagswesens.

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  • Fandino, Marta (2008): Virtuelle Museen. Grundlagen und aktuelle Trends am Beispiel des Web 2.0. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der Bemühung neues Publikum zu gewinnen und eine aktive Rolle in der heutigen Lerngesellschaft zu spielen, muss das Museum neu definiert und über den Sinn seiner Existenz wieder nachgedacht werden. Voraussetzung ist die Wandlung des Museums vom exklusiven Wissensbesitzer zum demokratischen Ort. Die Erweiterung bzw. die Repräsentation des Museums in eine virtuelle Dimension, die Nutzung von Multimedia-Technologien und besonders der Mehrwert des Web 2.0, tragen wesentlich zu diesem Paradigmenwechsel bei. Web 2.0, das im Grunde genommen eine Veränderung des Web von einem statischen zu einem dynamischen, interaktiven Medium ist, bedeutet, die Nutzer anstelle der Organisation in den Mittelpunkt zu stellen. Es setzt deshalb voraus, die Autorität mit dem Nutzer zu teilen, was für die Museen besonders schwierig ist, da sie traditionell als Wissensautorität angesehen werden. Das Museum wird aber dadurch als ein Ort der Inspiration, der Kreativität und des kollektiven Wissensaufbaus verstanden.

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  • Frei, René (2008): Informationswissenschaftliche Begriffe und Kernprozesse aus Sicht des Radikalen Konstruktivismus. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Informationswissenschaft beruht auf einer positivistisch-ontologischen Sichtweise, welche eine Realität als beschreib- und erfassbar darstellt. In dieser Arbeit werden die Grundbegriffe und exemplarischen Kernprozesse der Informationswissenschaft aus Sicht des Radikalen Konstruktivismus betrachtet, einer Erkenntnistheorie, welche besagt, dass der Mensch seine Wirklichkeit nicht passiv erfährt, sondern aktiv konstruiert. Nach einer kurzen Beschreibung der Informationswissenschaft wird zum Radikalen Konstruktivismus übergeleitet und die daraus folgenden Konsequenzen für Verständigung und Wirklichkeit erläutert. Der konventionellen Anschauung von Daten, Information, Wissen, etc. wird dann diese neue Sichtweise entgegengestellt. Darauf aufbauend werden Informationsverhalten, -pathologien und -prozesse vom radikal-konstruktivistischen Standpunkt aus dargestellt. So sollen der Informationswissenschaft ein breiteres Verständnis für ihren Gegenstandsbereich und zusätzliche Kompetenzen vermittelt werden.

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  • Gaille, Madleine (2008): Wissenschaftspreise im Fokus. Eine bibliometrische Untersuchung akademischer Karrieren. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Vergabe von wissenschaftlichen Preisen und Auszeichnungen verzeichnete in den letzten Jahrzehnten ein starkes Wachstum. Zugleich erlebt die Bibliometrie einen massiven Aufschwung. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, inwiefern die Gutachten der preisverleihenden Fachgremien mit den Ergebnissen aus bibliometrischen Analysen korrelieren. Zum einen wird mittels objektiver bibliometrischer Methoden im Veröffentlichungsprozess akademischer Karrieren nach Mustern des Erfolgs gesucht. Zum anderen wird eruiert, ob die informelle Wertschätzung in Form von Resonanz durch Zitierungen auf die wissenschaftlichen Beiträge ausgezeichneter Forscher im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt ausser gewöhnlich hoch ist. Anhand von Portraits ausgewählter evaluierter wissenschaftlichen Karrieren, die sowohl Angaben zu Auszeichnungen als auch die Resultate der bibliometrischen Untersuchung beinhalten, soll schliessliche die etwaige Vorhersehbarkeit formeller Wertschätzung durch Wissen schaftspreise abgeschätzt werden.

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  • Garbely, Karin; Kieser, Marita (2008): Mystery Shopping als Bewertungsmethode der Dienstleistungsqualität von wissenschaftlichen Bibliotheken. Eine Bestandesaufnahme in der Deutschschweiz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Dienstleistungsqualität gilt heutzutage nicht nur in der Privatwirtschaft als wichtiger Erfolgsfaktor, sondern auch in wissenschaftlichen Bibliotheken. Deshalb ist es wichtig, die Dienstleistungsqualität immer wieder zu überprüfen. Ein mögliches Instrument dafür ist Mystery Shopping, eine objektive, kundenorientierte Bewertungsmethode. Dabei werden die angebotenen Dienstleistungen von verdeckten Testkunden auf bestimmte Kriterien hin geprüft. Mystery Shopping wird im Rahmen dieser Diplomarbeit in wissenschaftlichen Bibliotheken der Deutschschweiz durchgeführt. Im Sinne einer Qualitätsforschung werden die angebotenen Dienstleistungen von ausgewählten wissenschaftlichen Bibliotheken bewertet. Die Ergebnisse werden miteinander verglichen und zufriedenstellende sowie verbesserungswürdige Bereiche aufgezeigt, was einer Bestandesaufnahme der Dienstleistungsqualität entspricht. Zudem wird anhand der konkreten Umsetzung die Bewertungsmethode Mystery Shopping selber unter die Lupe genommen und kritisch beurteilt. Die Eindrücke werden festgehalten und Empfehlungen für zukünftige Mystery Shopping-Einsätze formuliert.

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  • Giger, Regula (2008): Scopus und Web of Science. Analyse der Nutzung zweier Datenbanken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Für den Bereich der Literaturdatenbanken existierte ein Disziplinen übergreifender Ansatz lange Jahre nur in der Datenbank von Web of Science (Thomson Scientific). Erst seit wenigen Jahren gibt es das Wettbewerbsprodukt Scopus von Elsevier. Beide Datenbanken werden sowohl zur Literatursuche als auch für bibliometrische Analysen genutzt. Vorliegende Arbeit untersucht durch empirische Umfragen einerseits die bevorzugte Art der Nutzung der Datenbanken durch die Wissenschaftler und andererseits die Gründe, warum die Bibliotheken Scopus oder Web of Science abonnieren. Die Resultate und Schlussfolgerungen der Arbeit können den Bibliotheken in Zukunft als Entscheidungshilfe bei der Lizenzierung von Scopus oder WoS dienen.

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  • Guldimann, Bernard (2008): Recommender Systeme für wissenschaftliche Bibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Empfehlungssysteme oder Recommender Systeme sind in E-Commerce Anwendungen weit verbreitet. Kunden benötigen, um sich in einem unüberschaubaren Angebot zu orientieren, entweder die Erfahrungen anderer Kunden, wie Rezensionen oder Bewertungen, oder aber Systeme, die das Angebot nach ihren Präferenzen filtern. Man spricht von individualisierten Angeboten. Auch in wissenschaftlichen Bibliotheken steht der Benutzer vor einem unüberschaubaren Angebot von Medien. Die Frage stellt sich, ob sich Recommender Systeme auch für den Einsatz in wissenschaftlichen Bibliotheken eignen würden. In dieser Arbeit wird im ersten Teil beschrieben, wie Recommender Systeme im E-Commerce entstanden sind. In einem zweiten Teil wird die Funktionsweise verschiedener Arten von Recommender Systemen erklärt. Der dritte Teil beschreibt zwei Anwendungen aus dem bibliothekarischen Umfeld. Als vierter Teil wird das Ergebnis einer Umfrage in wissenschaftlichen Bibliotheken in der Schweiz präsentiert, das den Stand der Diskussion in der Schweiz dokumentiert.

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  • Gutknecht, Christian (2008): Archivierung von Geodaten bei swisstopo. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Bundesamt für Landestopografie swisstopo produziert jährlich grosse Mengen an Geodaten (Luftbilder, Vektordaten, Höhenmodelle, Messdaten etc.). Aufgrund der Anforderungen aus dem Raummonitoring, Verpflichtungen aus dem neuen Geoinformationsgesetz sowie den steigenden Speicherkosten stellt sich die Frage, wie Geodaten für die Zukunft nachhaltig archiviert werden können. Dazu wird in einem ersten Teil ein Typisierungsraster erstellt, mit welchem die Geodaten bei swisstopo inventarisiert werden. In einem zweiten Teil, werden bestehende Best-Practice Archivierungsprojekte wie NGDA, NCGDAP, GRADE, NDAD, DIMAG beschrieben und miteinander verglichen. Im letzten Teil wird das OAIS-Referenzmodell vorgestellt und in den Zusammenhang mit Geodatenarchivierung gebracht.

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  • Hess, Philipp (2008): Soziale Netze in Unternehmen. Skizze und Analyse einer Anwendung zur Integration von Online Social Networks in Unternehmen. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mit dem Aufkommen von Social Software in den letzten Jahren haben sich auch Online Social Networks (OSN) stark verbreitet und als erfolgreiche Anwendung etabliert. Im gleichen Zeitraum wurde Knowledge Management (KM) populär, erbrachte aber nicht die erhofften Resultate, da der Fokus zu stark auf der Technik lag. Da bei OSN der Mensch im Mittelpunkt steht, eignen sie sich ausgezeichnet für Networking in Unternehmen. Sie unterstützen den Aufbau von Netzwerken im Sinne der Sozialkapitaltheorie, erleichtern die Schaffung von Wissen, stärken dadurch die Innovationskraft und erfüllen damit eine Anforderung, an der KM bisher scheiterte. Aufgrund der noch jungen Technologie finden OSN in Unternehmen aber bis anhin kaum Verwendung. Die vorliegende Arbeit führt ein in die Grundlagen von OSN, KM, Sozialkapitaltheorie und Hypertextorganisation. Den Kern der Arbeit bildet die Skizze einer Anwendung, welche OSN in Unternehmen integriert, indem sie die Hypertextorganisation sichtbar macht. Diese Anwendung wird anschliessend aus der Perspektive der dargelegten theoretischen Fundamente analysiert. Dabei wird besonderes Gewicht auf die Frage gelegt, wie die Zielgruppe zur Teilnahme motiviert werden kann.

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  • Keller, Michael (2008): Social Tagging und bibliothekarische Sacherschliessung. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit vergleicht traditionelle Methoden der bibliothekarischen Sacherschliessung mit dem gemeinschaftlichen Indexieren von Ressourcen durch die Nutzer von Social Tagging Diensten. Es wird untersucht, wie die Möglichkeiten des Social Tagging für die Sacherschliessung durch Bibliotheken genutzt werden können. Zunächst werden die Begriffe erklärt und die dazu gehörenden Qualitätskriterien erläutert. Danach folgt eine Gegenüberstellung der beiden Methoden. Die Resultate einer einfachen Umfrage geben einen Überblick darüber, ob das Social Tagging in Bibliotheken des deutschsprachigen Raumes schon genutzt wird. Es werden mögliche Szenarien dargestellt, in welcher Art das Social Tagging für die inhaltliche Erschliessung von Bibliotheksbeständen künftig genutzt werden kann.

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  • Kramer, Matthias (2008): Competitive Intelligence in der Schweiz. Studie zur Wahrnehmung, zum Bedarf und zu den Anwen - dungen von Competitive Intelligence in öffentlichen und privatwirtschaftlichen Institutionen der Schweiz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Obwohl bereits drei Viertel der in dieser Studie befragten Unternehmen ihre Mitbewerber und den Markt beobachten, besteht in der Schweiz ein grosser Bedarf, die systematische und legale Konkurrenzbeobachtung und Marktanalyse, genannt «Competitive Intelligence» (CI), in Unternehmen einzuführen oder auszubauen. Insbesondere die Direktion und das Marketing setzen CI ein, um mithilfe der gewonnenen Informationen neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln sowie um die strategische Entscheidungsfindung abzusichern und dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu erhalten. Zu diesem Schluss kommt die Online-Befragung, an welcher 200 privatwirtschaftliche Unternehmen und staatliche Institutionen aus der Deutschschweiz und der Romandie teilgenommen haben. Diese Erhebung wurde von zwei Studenten der Fachhochschulen «HEG Genf» und der «HTW Chur» in Zusammenarbeit durchgeführt und vom französischen CI-Software-Unternehmen «Digimind» unterstützt. Im zusätzlich gehaltenen Experteninterview meint Kurt Kobel, Präsident der «Swiss Competitive Intelligence Association SCIA», dass sich die CI-Landschaft Schweiz in den nächsten fünf bis zehn Jahren an das höhere Niveau der USA angleichen werde.

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  • Loch Wigger, Susanne (2008): Vergleich von Bachelor-Studiengängen der Informationswissenschaften. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der vorliegenden Untersuchung wurde sowohl eine inhaltlich-qualitative wie auch eine quantitative Studie über die Studiengänge der Bibliotheks- und Informationswissenschaften von vier Hochschulen erhoben. Es handelt sich dabei um die Fachhochschulen Chur, Potsdam, Burgenland und die Hochschule der Medien Stuttgart. Als grundlegendes Raster für die Auswertung dienten die Modulgruppen der FH Chur, welchen die Inhalte der drei übrigen Modulinhalte zugeordnet wurden. Sowohl inhaltlich wie auch bezüglich der ausgewerteten Verteilung bzw. Gewichtung der ECTS-Punkte kamen dabei nebst den Gemeinsamkeiten auch gewichtige Unterschiede zu Tage, welche durchaus Rückschlüsse auf die Ausbildungsschwerpunkte der jeweiligen Institutionen zulassen. Die ursprüngliche Absicht, dieser Untersuchung ein breiteres Angebot an ausgewählten Fachhochschulen und Universitäten aus dem angelsächsischen und deutschsprachigen Raum zugrunde zu legen, musste aufgegeben werden, da dies die Rahmenvorgaben dieser Studie bei weitem überschritten hätte. Die bereits gesammelten Unterlagen und Informationen zu den nicht berücksichtigten Hochschulen wurden jedoch in einem umfangreichen Anhang aufgenommen.

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  • Moreira Hertach, Adriana (2008): Leitfaden für elektronische Schriftgutverwaltung in Gemeinden der Schweiz. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird der Stand der Forschung im Bereich Records Management (RM) im deutschsprachigen Raum (und insbesondere in der Schweiz) anhand von Beispielen von Projekten und Entwicklungsrichtungen dargestellt. In den folgenden Kapiteln werden die Ausgangslage und Problemsituation der Aktenführung in Schweizer Gemeinden diskutiert und mit Beispielen von drei Gemeinden, die sich in verschiedenen Phasen der RM befinden, oder dieses Einführen möchten, veranschaulicht. Der zweite Teil ist dem Leitfaden mit einer detaillierten Kapitelunterteilung gewidmet. Zuerst wird ein Überblick über die Rahmen des RM gegeben. Danach werden die gesetzlichen Vorgaben sowie die Normen und Standards, die bei RM einzuhalten sind, umrissen. Anschliessend werden verschiedene Arten, mit prozessorienten Geschäften zu arbeiten, skizziert, gefolgt von den betrieblichen Anforderungen bei der Einführung und Implementierung von RM innerhalb einer Gemeinde. Nach einer Vision folgen vorerst Erläuterungen und Empfehlungen zur Umsetzung eines RM in einer Gemeindeverwaltung und danach eine Checkliste.

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  • Müller, Christoph (2008): Kontextinformationen in digitaler Langzeitarchivierung. Digitales Ordnungssystem zwischen Geschäftsprozess und archivierter Information. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Dekontextualisierung ist in der digitalen Schriftgutverwaltung ein grösseres Problem als in der Papierwelt. In Papierarchiven ist der Kontext ersichtlich aus Aufstellung und Verzeichnung. Der Standort einer Datei auf der Festplatte sagt dagegen nichts aus über den Entstehungszusammenhang. Der Kontext ist nur aus der «Verzeichnung», den Metadaten ersichtlich. Die «Aufstellung» im Erzeugersystem wird dabei bis anhin nicht aufbewahrt. Im Records Management bildet das Ordnungssystem (OS) vorzugsweise die Geschäftsprozesse ab. Dieses OS könnte dann auch die Zuordnung herstellen zwischen den Unterlagen, die in einem Geschäftsvorgang erzeugt werden und dem zugrundeliegenden Geschäftsprozess. In der Geschäftsprozessmodellierung sind dabei die für das Information Life Cycle Management (ILM) nötigen Eigenschaften für die Bewertung, Aussonderung und Aufbewahrung definiert. In einer formalisierten Form vorhanden, kann die Ordnungsstruktur zwischen verschiedenen Applikationen ausgetauscht werden und das ILM lässt sich automatisieren. Die Leistung dieser Arbeit besteht darin, die Notwendigkeit eines archivierten digitalen OS aufzuzeigen und den weiteren Nutzen daraus für das automatisierte ILM auszuweisen.

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  • Müller, Therese (2008): Virtuelle Unternehmen. Die Entwicklung von 1986 bis 2008. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Unternehmen waren immer schon mit Strukturveränderungen und sich laufend wechselnden Rahmenbedingungen konfrontiert. Dabei hat sich als eine spezielle Kooperations- und Organisationsform die Virtuelle Unternehmung hervorgehoben. Die vorliegende Arbeit soll die Entwicklung der Virtuellen Unternehmung anhand früherer und heutiger Literatur aufzeigen. Dazu werden Theorien und Modelle vergangener Zeit erläutert und den heutigen – vor allem technologischen – Ansätzen gegenübergestellt. Insbesondere spielen die wesentlichen Merkmale und Ausprägungen Virtueller Unternehmen eine Rolle, welche zu unterschiedlichen Vorstellungen einer Virtualisierung führen. Äussere Umwelteinflüsse tragen stets zu einer Veränderung der Virtuellen Unternehmen bei, besonders die der Informations- und Kommunikationstechnologien. Jene haben besonders in den letzten 22 Jahren einen enormen Fortschritt vollzogen und stellen heutzutage grosse Herausforderungen für die Virtuellen Unternehmen und deren Mitarbeiter dar. Die Einflüsse werden in einem Schlussteil mit ihren Stärken und Schwächen bewertet.

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  • Piscazzi, Mario (2008): Ein Konzept zum Aufbau eines elektronischen Firmenarchivs für Dokumente von abgeschlossenen Impfstoffstudien. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mit dieser Diplomarbeit ist ein Konzept erarbeitet worden, wie in einem mittelgrossen Unternehmen der pharmazeutischen Industrie elektronisch vorhandene Dokumente von Impfstoffstudien langfristig archiviert werden können. Die Dokumente der Impfstoffstudien müssen zur Qualitätskontrolle bei einer Einführung ins Ausland, bei Haftpflichtfällen oder Patentstreitigkeiten vorgezeigt und somit eine bestimmte Frist aufbewahrt werden. Dafür müssen gesetzliche Grundlagen, in welchen die Aufbewahrungsdauer und die Authentizität der Dokumente geregelt sind, berücksichtigt werden. In einem theoretischen Teil werden nach einem kurzen Überblick über Records Management Aspekte zur Hard- und Software zusammengefasst. Das OAIS-Referenzmodell, welches sich als Standard bei der elektronischen Langzeitarchivierung durchgesetzt hat, wird vorgestellt. Einen wichtigen Teil bildet die Frage zur authentischen Archivierung. Am Beispiel der Firma Crucell in Bern wird ein Umsetzungsvorschlag für die langfristige Archivierung von elektronischen Dokumenten von Impfstoffen präsentiert, unter Berücksichtigung der theoretischen Grundlagen.

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  • Rickenmann, Andreas (2008): Wissenschaftskommunikation in der virtuellen Welt Second Life. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In Prognosen wird dreidimensionalen virtuellen Welten zurzeit oft eine grosse Zukunft vorhergesagt, da sie es ermöglichen, Informationen auf neue Weise zu präsentieren und zu vermitteln, und dies mit dem Community-Konzept des Web 2.0 verknüpfen. Second Life ist das meistbeachtete dieser Produkte und wird von über 800'000 Menschen pro Monat besucht. Es ist gleichzeitig dasjenige, das seinen Bewohnern am meisten Gestaltungsfreiheit gewährt. So gibt es ihnen keine Spielgeschichte vor, die sie nachvollziehen müssen. Diese Faktoren machen es für Anwendungen der Wissenschaftskommunikation attraktiv. Diese Arbeit untersucht theoretische Überlegungen zu dieser Nutzung der Plattform, beleuchtet ihre Stärken und Schwächen in diesem Zusammenhang und betrachtet dann konkrete Orte und Aktivitäten in Second Life, an denen wissenschaftliche Inhalte kommuniziert werden, sowohl unter Fachleuten, zu Ausbildungszwecken als auch zum allgemeinen Publikum.

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  • Santschi, Ursula (2008): Competitive Intelligence und Social Networking Sites. Möglichkeiten und Grenzen der Informationsrecherche. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Um strategische Wettbewerbsvorteile zu erzielen, ist eine Analyse des Unternehmensumfeldes wichtig. Competitive Intelligence CI beschreibt die systematische Recherche, Analyse und Bewertung der Wettbewerber, des Marktes und seiner Rahmenbedingungen. Mit dem Aufkommen von Web 2.0-Anwendungen sind in den letzten Jahren viele neue Informations- und Beziehungsnetzwerke entstanden. Diese Social Networking Sites SNS erleben zurzeit ein schnelles Wachstum. In der Arbeit wird untersucht, in welchem Masse sich Social Networking Sites als neue Ressourcenquelle im Prozess der Competitive Intelligence nutzen lassen. Dazu werden in einem einführenden theoretischen Teil der Arbeit die Begriffe Competitive Intelligence und Social Networking Sites definiert und beschrieben. Anschliessend werden im Hauptteil der Arbeit die Funktionen von ausgewählten Social Networking Sites untersucht und auf ihre Eignung als Datenquelle für CI-relevante Informationen überprüft.

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  • Scherer Auberson, Kirsten (2008): Evaluation von Informationskompetenz. Lässt sich ein Informationskompetenzzuwachs messen? Eine systematische Evaluation von Messverfahren. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Informationskompetenz gewinnt zunehmend Anerkennung als wesentliche, erfolgsentscheidende Fähigkeit. Verschiedenste Organisationen benötigen daher, um effektive Fördermassnahmen zu planen, Messverfahren die den Stand der Informationskompetenz in sowohl Gruppen wie auch Einzelpersonen festhalten. Nach einer Untersuchung der verwendeten Standards der Informationskompetenz wird eine systematische Evaluation der State-Of-The-Art in dessen Messung vorgenommen. Näher untersucht werden dabei drei standardisierte Messverfahren: das «Information Skills Survey» (ISS) des Australischen CAUL, der «Standardized Assessment of Information Library Skills» (SAILS) der Kent State University in Ohio, sowie iSkills des Educational Testing Service (ETS). Es wird anschliessend untersucht, ob sich anhand dieser Verfahren nebst einfachen Punktmessungen auch eine Zuwachsmessung durchführen lässt, und was die Rahmenbedingungen dafür sind. Ein konkretes Konzept zur Zuwachsmessung wird schliesslich vorgestellt.

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  • Schneider, Alexandra (2008): Competitive Intelligence von Bibliotheken. Erarbeitet am Fünf-Kräfte-Modell von Michael Porter. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Competitive Intelligence bringt Unternehmen viele Vorteile. Bei richtiger Anwendung können wettbewerbsrelevante Informationen herausgefiltert und gewinnbringend für das eigene Unter nehmen eingesetzt werden. Informationen sind für Firmen zu einer zunehmend wichtigeren Ressource geworden für den Leistungserstellungsprozess und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb bedienen sich viele Unternehmen der unterschiedlichen Analysemethoden, um ihr externes Umfeld nicht aus den Augen zu verlieren. Die Arbeit setzt sich aus zwei wesentlichen Teilen zusammen. Im ersten Teil werden die Themenblöcke Competitive Intelligence und das Fünf-Kräfte-Modell von Porter erläutert und in einem zweiten Schritt auf die gesamtschweizerische Bibliothekslandschaft projiziert. Es wird die Branchenstruktur des bibliothekarischen Umfeldes allgemein aufgezeigt und die Beziehungen zwischen den fünf Triebkräften erläutert. Im zweiten Teil wird auf die empirischen Ergebnisse der schweizweiten Online-Befragung eingegangen.

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  • Sikora, Adriana (2008): Die Rolle der Herausgeber von wissenschaftlichen Zeitschriften im STM-Bereich. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand dieser Diplomarbeit ist die Rolle der Herausgeber von STM-Zeitschriften, mit dem Ziel die Situation der Herausgeber in der Wissenschaftskommunikation näher zu beleuchten. Diese Arbeit setzt sich aus zwei Hauptteilen zusammen. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden STM-Zeitschriften, die Herausgeber selber, der Manuskriptfluss und die Sicht der Verlage auf deren Zusammenarbeit mit den Herausgebern näher analysiert. Im praktischen Teil der Arbeit wurden durch einen Fragebogen nähere Informationen zu den Bereichen Tätigkeiten, Motivation, Arbeit mit dem Verlag und die Einschätzung der Zukunft der Herausgeber eingeholt. Aus dieser Untersuchung konnten 30 Antworten der Herausgeber ausgewertet werden. Dabei sind auch Bereiche sichtbar geworden, in welchen die Herausgeber unzufrieden sind und die von ihnen als optimierungfähig eingestuft wurden. Aus diesen Ergebnissen wird dann auf die zentrale Frage eingegangen, wie die Herausgeber in der Wissenschaftskommunikation positioniert sind.

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  • Spiess, Michaela (2008): Einsatz von Competitive Intelligence in Schweizer Spitälern. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Möglichst aktuelle Kenntnisse über Mitbewerber und Märkte sind bedeutende Grundlagen für strategische Managemententscheidungen. Steigende Kosten im Gesundheitswesen und damit verbundener Kostendruck fördern den Wettbewerbsgedanken in den Krankenhäusern. Um das eigene Unternehmen optimal im Spitalmarkt zu positionieren, gewinnt die Methode Competitive Intelligence an Bedeutung. Inwiefern dabei systematische Ansätze angewandt werden und wie die Spitäler ihre Informationen generieren, ist bisher in der Schweiz weitgehend unerforscht. In einem ersten Schritt werden theoretische Grundlagen erarbeitet, bevor im zweiten Teil eine Darstellung der schweizerischen Spitallandschaft folgt. Darin wird die Struktur des Spitalmarkts nach dem Fünf-Kräfte-Modell von Porter analysiert. Im dritten Teil werden Competitive Intelligence Aktivitäten in Spitälern mit Hilfe von einundzwanzig telefonisch geführten Experten interviews untersucht. Es wird auch der Frage nachgegangen, ob Privatkliniken mehr Wettbewerbsaktivitäten aufweisen als öffentliche Spitäler.

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  • Tobler, Laura (2008): Recherchestrategien im Internet. Systematische Vorgehensweisen bei der Suche im Internet dargestellt anhand ausgewählter Use Cases. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Viele Internetnutzer schöpfen die Möglichkeiten der Suchmaschinen nur minimal aus. Mit einfachen Anfragen und der Betrachtung nur der ersten zurückgegebenen Suchresultate, versuchen sie die gewünschten Informationen im Internet zu finden. Use Cases sollen nun helfen, komplexere Suchanfragen zu stellen, systematische Vorgehensweisen bei einer Suche im Internet zu entwickeln und neue Wege zu entdecken. Vor allem durch ein verstärktes Anwenden unterschiedlicher Suchoptionen, exemplarisch anhand von Google, soll die Nutzergruppe erkennen, wie sie zu besseren Resultaten gelangen kann. Um die Use Cases möglichst praxisnah für die Nutzer zu gestalten, werden sowohl deren Informationsverhalten, wie auch ihre typischen Informationsbedürfnisse untersucht. Eine schematische Anleitung unterstützt die systematische Recherche mit den Use Cases. Dieses Schema kann sowohl in Lern- wie auch Lehrprozessen eingesetzt werden.

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  • Wüthrich, Daniel (2008): Informations- und Medienkompetenz. Ein harmonischer Zweiklang?. Bachelorarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der einschlägigen Literatur werden die beiden Begriffe Informations- und Medienkompetenz häufig als Synonym bzw. scheinbar willkürlich gemeinsam in einem Atemzug verwendet. Die Abgrenzung der zwei Kompetenzen sowie die Ermittlung von Gemeinsamkeiten respektive Unterschieden und der Interdependenzen stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Dabei werden auch etwaige Ungenauigkeiten im Umgang mit den Begrifflichkeiten aufgezeigt. Anhand bestehender Modelle und Konzepten aus dem Bereich sowohl der Informations- als auch der Medienkompetenz soll ein Zwillingsmodell adaptiert werden, welches Elemente beider Kompetenzen vereinigt. Es wird der Frage nachgegangen, ob sich Konzepte der Medienkompetenz auf Stufenmodelle analog zu jenen der Informationskompetenz herunter brechen lassen. Im Weiteren wird die erfolgreiche Implementierung von Konzepten zur Förderung beider Kompetenzen im Hochschulbereich (aus Sicht einer wissenschaftlichen Bibliothek) vorgestellt.

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  • 2007

  • Aschwanden, Michael (2007): Digitale Erschliessung von Kulturgütern im Kanton Graubünden. Basisgrundlagen für ein Erschliessungskonzept. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Zurzeit sind Kulturgüter im Kanton Graubünden nicht einheitlich digital erschlossen. So können diese auch touristisch nicht genutzt werden. Hinzu kommt, dass die Tourismuslandschaft im Kanton Graubünden stark fragmentiert ist. Durch die digitale Erschliessung von Kulturgütern im Projekt «Multitour» (Datamart für Kulturgüter) soll diesem Missstand entgegengetreten werden. Dies soll realisiert werden durch eine konzeptionelle Erstellung einer Informations- und Transaktionsplattform für den Tourismus des Kantons Graubünden. In der folgenden Arbeit werden deshalb Grundlagen erarbeitet zu Formaten, Metadaten und Erschliessungskonzept. Es soll aufgezeigt werden, welche Standards zurzeit verwendet werden und wie sie sich in einem Konzept zusammenschliessen lassen. Die erarbeiteten Grundlagen sollen dabei als Basis dienen, um bei einer späteren Umsetzung der Erschliessung der Kulturgüter im Kanton Graubünden eingesetzt zu werden.

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  • Bailey, Judith (2007): E-Science und Bibliotheken. Theorie, Initiativen, Einbindung der BibliothekenBasisgrundlagen für ein Erschliessungskonzept. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mit verteiltem Rechnen, virtueller Zusammenarbeit und Open Access steht den Wissenschaftlern eine neue Methode des wissenschaftlichen Arbeitens zur Verfügung, welche unter E-Science subsumiert wird. E-Science setzt zwar eine umfangreiche Infrastruktur voraus, eröffnet den Wissenschaftlern aber bisher ungeahnte Möglichkeiten bezüglich des Forschungsprozesses und der Kommunikation untereinander. Seit je her versorgen Bibliotheken die Forschenden mit Informationen. Welche Auswirkungen E-Science auf die Bibliotheken hat, wird anhand der Diplomarbeit untersucht. Zunächst wird auf E-Science, die theoretischen Aspekte, Geschichte und Einsatzmöglichkeiten eingegangen, gefolgt von einer Übersicht über aktuelle europäische E-Science Initiativen. Abschliessend wird aufgrund von Umfrageergebnissen dargestellt, ob E-Science in Bibliotheken ein Thema ist. Gleichzeitig wird erläutert, welche Gründe für eine Einbindung von E-Science sprechen und welchen Nutzen sich Bibliotheken von ihrem Engagement versprechen, aber auch welche Schwierigkeiten dabei auftreten können und wie sie überwunden werden.

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  • Baumann, Nina (2007): Reorganisation und Neuausrichtung der Benutzungsdienste am Beispiel der Kornhausbibliothek im Zusammenhang mit der Einführung von RFID. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ausgangslage für die vorliegende Diplomarbeit ist die bevorstehende Neuausrichtung und Reorganisation der Benutzungsdienste in der Kornhausbibliothek Bern. Im Bibliothekswesen in der Schweiz wird die Umstellung von allgemein öffentlichen Bibliotheken auf die Technologie RFID erst seit wenigen Jahren vorgenommen. Die Kornhausbibliothek führt RFID im Jahr 2008 ein. Mittels Experteninterviews in vier Bibliotheken in der Schweiz, die RFID bereits eingeführt haben, wurde ermittelt, welche Erfahrungen bei den Schulungen des Personals, der Übergangsphase und der Personalpolitik gemacht wurden. Des Weiteren ist in der Kornhausbibliothek die Einführung von neuen Dienstleistungen geplant. In der Arbeit wird eine Auswahl von neuen Dienstleistungen im Bibliothekswesen vorgestellt und diskutiert. Neben Empfehlungen für die Kornhausbibliothek soll die Arbeit auch eine Hilfestellung für allgemein öffentliche Bibliotheken sein, die RFID und neue Dienstleistungen einführen wollen.

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  • Böller, Roger (2007): Business & Competitive Intelligence. Ihre Bedeutung in kleinen und mittleren Unternehmen. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Systematische Ansätze zur Business und Competitive Intelligence haben den Ruf, vor allem in grösseren Unternehmen zum Einsatz zu kommen. Trotzdem sammeln auch kleine und mittlere Betriebe (KMU) jeden Tag eine Vielzahl von Daten zum Geschäftsablauf und zum Marktumfeld. Inwieweit dabei systematische Ansätze zur Business & Competitive Intelligence angewandt werden, ist bisher weitgehend unerforscht. Vor diesem Hintergrund wird in der Diplomarbeit einerseits untersucht, wie gross die Bedeutung von solchen Ansätzen in KMUBetrieben ist und andererseits, welche Software-Lösungen in diesem Bereich existieren und wie verbreitet diese sind. Die Bedeutung von Business & Competitive Intelligence wird hauptsächlich anhand von Experteninterviews und aktueller Fachliteratur untersucht; für die Untersuchung des Software-Angebotes werden zusätzlich dazu auch Internetrecherchen ausgewertet.

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  • Bonetti, Manuel (2007): Neue Modelle des Journal Ranking. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenwärtige Ranking-Methoden scheinen heute den Anforderungen einer modernen, sehr wirtschaftlich ausgerichteten Wissenschaftskommunikation nicht mehr gewachsen zu sein. Da die Quantifizierung und Analyse von Wissenschaftskommunikation längerfristig eine immer wichtigere Rolle spielen wird, ist die Erarbeitung neuer und verbesserter Ansätze des Journal Rankings notwendig. Als Einführung in die Thematik und zum besseren Verständnis der Entwicklung wird im ersten Teil der Arbeit das momentan vorherrschende Ranking-Modell des «Institute of Scientific Information» vorgestellt. Zentrales Element der Arbeit ist jedoch die Präsentation zweier neuer Ranking-Ansätze. Das Konzept des «Hirsch type index for Journals» wird lediglich oberflächlich behandelt, da es nicht über das Potenzial des Konzeptes von «Journal-Ranking.com» verfügt. Dessen Ranking-Methode wird in ihren Funktionalitäten sehr detailliert beschrieben und verständlich gemacht. Neben der Beurteilung der Ranking-Parameter befasst sich die Arbeit auch mit einem Vergleich der alten und neuen Ranking-Methoden, um so festzustellen, ob Optimierungen des Journal Rankings erreicht wurden.

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  • Brüderlin, Brigitte (2007): Stakeholder-Erwartungen als Basis einer Angebotsoptimierung für allgemeine öffentliche Bibliotheken. Modellentwicklung und Erprobung am Fallbeispiel der Allgemeinen Bibliotheken der GGG (ABG) in Basel. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Verschiedene allgemeine öffentliche Bibliotheken der Schweiz konstatieren nach Jahren der Steigerung einen Rückgang bei den Benutzer- und Ausleihzahlen. Dieser Rückgang schwächt die Verhandlungsposition der Bibliotheken, da diese Zahlen als Erfolgsnachweis in Subventionsverhandlungen genutzt werden. Als Ursache kann sowohl ein ungenügend an die Erwartungen angepasstes Angebot als auch eine ungenügende Leistungsmessung vermutet werden. Diesen Vermutungen wird anhand eines selbst entwickelten Modells am Fallbeispiel der Allgemeinen Bibliotheken der GGG (ABG) in Basel auf den Grund gegangen. Dazu werden die Stakeholder-Ansprüche erhoben, die Leistungen unter diesem Blickwinkel überprüft und Vorschläge zur Angebotsverbesserung gemacht. Es wird gezeigt, dass sich die Ergebnisse auch auf andere Bibliotheken übertragen lassen. Als Konsequenz wird den Bibliotheken die Einführung des Strategischen Managements und eine verbesserte Leistungsmessung unter Einbezug der Erkenntnisse der Wirkungsforschung vorgeschlagen.

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  • Büchi, Claudia (2007): Das Shop-in-the-Shop-Prinzip in Bibliotheken. Anhand eines Konzepts für ein Jugendinformationszentrum in der Stadtbibliothek Winterthur. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die beiden Begriffe Shop-in-the-Shop und Jugendinformation sind in der Informationswissenschaft noch weitgehend unbekannt. Das Shop-in-the-Shop-Prinzip stammt aus dem Einzelhandel. Damit es erfolgreich eingesetzt werden kann, müssen verschiedene Rahmenbedingungen und Voraussetzungen vorhanden sein. Das Shop-in-the-Shop-Konzept hat aber auch seine Grenzen und nicht alle Ziele lassen sich damit erreichen. Beispiele aus dem Bibliotheksbereich veranschaulichen die Thematik. Jugendinformation wird im deutschsprachigen Raum zum jetzigen Zeitpunkt meist durch die Jugend- oder Sozialarbeit abgedeckt. Eine Einführung ins Thema und Ausblicke auf andere Länder helfen, die Jugendinformation und Jugendinformationszentren vertraut zu machen. Durch einen Vergleich verschiedener Jugendinformationszentren aus dem In- und Ausland ergeben sich gewisse Erfolgsfaktoren. Darauf aufbauend wird ein Konzept für ein Jugendinformationszentrum in Winterthur erstellt.

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  • Burch, Monika (2007): Betriebliche Weiterbildung in allgemeinen öffentlichen Bibliotheken. Zufällig oder geplant?. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Stete berufliche Weiterbildung ist für Bibliothekarinnen und Bibliothekare unabdingbar. Indem sie ihre beruflichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erhalten und weiter entwickeln sind sie in der Lage, auf Veränderungen in ihrem Berufsfeld zu reagieren oder diese aktiv mitzugestalten. Zudem sind die Bibliotheksverantwortlichen zur Erreichung der Unternehmensziele auf kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Betriebliche Weiterbildung kann diese Anforderungen unterstützen. Nach der Darstellung des Zusammenhangs Personalentwicklung und Weiterbildung, der Definition von Kompetenzen/Qualifikation und Motivation, werden Formen der Weiterbildung beschrieben sowie die Bedarfsermittlung und die Evaluation von Weiterbildungsmassnahmen näher betrachtet. Kurze Beschreibungen von Anbietern bibliotheks-spezifischer Weiterbildung runden den theoretischen Teil ab. Eine Befragung der Verantwortlichen der allgemeinen öffentlichen Bibliotheksnetze der Städte Basel, Bern, Winterthur und Zürich ermittelte den Stellenwert und die Handhabung der betrieblichen Weiterbildung in der Praxis.

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  • Bürgler Künzler, Sonja (2007): Web 2.0. Implikationen für das Kundenbeziehungsmanagement. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Internetdienst World Wide Web (Web) erlaubt dank neuen und einfacheren Technologien zunehmend mehr Interaktivität der User. Der amerikanische Verleger Tim O’Reilly u. a. hat mit dem Kunstbegriff «Web 2.0» diese neue Wahrnehmung des Webs fassbar gemacht. Auch dem Kundenbeziehungsmanagement von Unternehmen, welches die langfristige Beziehungspflege zwischen Kundschaft und Unternehmung zum Ziel hat, bietet das Web 2.0 neue Möglichkeiten. In dieser Arbeit werden einerseits Kundenbeziehungsmanagement, Web 2.0 und Kundenbeziehungsmanagement im Web 2.0 als theoretische Grundlagen beschrieben. Die Implikationen des Webs 2.0 für das Kundenbeziehungsmanagement werden zudem anhand von Mehrfallstudien untersucht. Die dafür ausgewählten Unternehmen stammen aus zwei verschiedenen Branchen. Pro Branche wurden ein herkömmliches Unternehmen und ein im Web 2.0-Zeitalter entstandenes Start-Up ausgewählt. Die Auswertung der Fallstudien gibt Auskunft darüber, wie diese Firmen verschiedene Web 2.0-Anwendungen/Konzepte in ihre Webauftritte integrieren und der Kundschaft zur Verfügung stellen. Die Auswertungen der Fallstudien werden zuerst branchenintern und anschliessend branchenübergreifend miteinander verglichen.

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  • Corakci, Nihan (2007): Der Einsatz von Computer Supported Cooperative Work (CSCW) in Enterprise 2.0. Eine Analyse der intra- und interorganisatorischen Zusammenarbeit. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Arbeiten in selbst gesteuerten, dynamischen und aufgabenbezogenen Teams gewinnen zunehmend an Bedeutung, um die Produktivität und Qualität der Produkte zu steigern. Parallel zu dieser Entwicklung ermöglicht die sich rasch entwickelnde Informations- und Kommunikationstechnologie, dass Teams und Arbeitsgruppen zeit und ortunabhängig arbeiten und kooperieren können. In diesem Zusammenhang wird das interdisziplinäre Forschungsgebiet Computer Supported Cooperative Work (CSCW) vorgestellt. Es untersucht den Einsatz von Technik in der Zusammenarbeit, um Effizienz und Effektivität der Teams und Arbeitsgruppen in Organisationen zu steigern. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick bezüglich der Entwicklung der Zusammenarbeit in den Gruppen zu geben. Auch die Herausforderungen für die Organisationen in Bezug auf Netzökonomie werden näher untersucht. Auf dieser Basis wird anschliessend ein neues Leitbild «Enterprise 2.0» für Organisationen in Bezug auf Gruppen definiert und diskutiert.

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  • Deppeler, Sarah (2007): Information Audit im juristischen Umfeld. Am Beispiel einer grossen Rechtsanwaltskanzlei in Zürich. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mit der Methode «Information Audit» werden die Informationssituation und die Informationsbedürfnisse der Zürcher Anwaltskanzlei Niederer Kraft & Frey ermittelt. Aufgrund der durchgeführten Interviews mit den Juristen werden anhand der gesammelten Daten und Erkenntnisse Empfehlungen für eine optimale Nutzung von Datenbanken und anderen Informationsressourcen formuliert. Die Diplomarbeit gibt einen kurzen Überblick über die Anwaltskanzlei Niederer Kraft & Frey und beschreibt die Definition und verschiedenen Vorgehensmodelle der Methode «Information Audit». Schliesslich wird ein fünfstufiges Modell auf die Kanzlei angewendet und im Abschluss werden die daraus gezogenen Erkenntnisse und Empfehlungen abgegeben und dokumentiert.

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  • Engler, Marianne (2007): Integration allgemeiner öffentlicher Bibliotheken in Verbünde unter besonderer Berücksichtigung des Standorts St.Gallen. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bibliotheksverbünde in der Deutschschweiz sind Sache der wissenschaftlichen Bibliotheken. In der Westschweiz hingegen werden allgemeine öffentliche Bibliotheken in den RERO-Verbund integriert. Diese Feststellung wirft die Frage auf, ob es sinnvoll ist, allgemeine öffentliche Bibliotheken in Verbünde mit wissenschaftlichen Bibliotheken zu integrieren oder ob für diesen Bereich besser eigene Verbünde geschaffen werden sollen? Für die Betrachtung dieser Fragestellung wurde der Kanton St.Gallen als geographischer Schwerpunkt gewählt. Ergänzend zur Analyse der beiden Schweizer Verbünde sowie zweier Deutscher Bibliotheksverbünde, wurden Interviews mit Entscheidungsträgern aus dem IDS und dem RERO geführt. Die Auswertung hat ergeben, dass eine Integration der allgemeinen öffentlichen Bibliotheken zusammen, mit den wissenschaftlichen Institutionen in einem Bibliotheksverbund, viele Nachteile nach sich zieht und für St.Gallen nicht ratsam ist. Auf eine Kooperation unter den Schul- und Gemeindebibliotheken soll dennoch nicht verzichtet werden. Aus diesem Grund wird dem Kanton St.Gallen empfohlen, eine, von einer Koordinationsstelle geführte, Kooperation anzustreben. Ein gemeinsamer Web-Opac, sowie weitere gemeinsame Projekte sollen die Bibliotheken in eine gemeinschaftliche Zukunft führen.

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  • Erny-López, Benedicta (2007): Vom Text zur Ontologie. Das Lernen von Ontologien aus Texten am Beispiel von Text2Onto. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ontologien definieren auf formale Weise die Terminologie für die Beschreibung und die Erklärung eines bestimmten Wissensgebiets. Sie erleichtern den Austausch und das Teilen von Wissen und werden als lingua franca des Semantischen Netzes erklärt. Die manuelle Erstellung von Ontologien ist kostspielig: Grosser Zeitaufwand und viele Ressourcen sind dafür notwendig. In den letzten Jahren wurden deshalb Methoden für das halbautomatische Ontologielernen aus Texten entwickelt. Diese Diplomarbeit fokussiert auf die Implementierung von Text2Onto, eine Software für Ontologielernen des Instituts AIFB in Karlsruhe. Text2Onto wurde an deutschen und englischen Textkorpora aus den Bereichen der Gartendenkmalpflege und des Kulturgüterschutzes eingesetzt und geprüft. Die Diplomarbeit untersucht, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit dieses halbautomatische Verfahren die Experten bei der Ontologiebildung unterstützen kann. Eine Referenzontologie oder so genannter Goldstandard wurde für den Vergleich mit der halbautomatisch gelernten Ontologie eingesetzt. Zudem wurden für die Arbeit verschiedene Szenarien gewählt, welche die Resultate beeinflusst haben.

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  • Escolano, Nicolas (2007): Die nachträgliche Dokumentenerschliessung einer Registratur einer privatrechtlichen Organisation. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Registraturen bilden in privatrechtlichen Organisationen für die Sachbearbeitung eine bedeutende Grundlage für die effiziente Bearbeitung von Aufträgen. Werden solche Registraturdossiers digitalisiert, müssen die Dokumente sinnvoll inhaltlich erschlossen werden, damit die effiziente Nutzung der Registratur durch die Sachbearbeiter gewährleistet werden kann. In dieser Arbeit wird untersucht, welche Überlegungen bei einem Nachdigitalisierungsprojekt von Registraturen zentral sind. Dabei werden einige Hinweise zum Qualitätsmanagement und zur Projektdurchführung erläutert. Anhand theoretischer Ansätze und eines ausführlich beschriebenen Fallbeispiels werden die Schwierigkeiten der inhaltlichen Erschliessung angegangen. Aufgrund Überlegungen zu den «naiven» Klassifikationen wird eine alternative Erschliessungsform vorgestellt, die es ermöglicht, eine grosse Menge an Geschäftsdokumenten aus einer Registratur eines Kundenservices auch mit sachunkundigen Mitarbeitern zu erschliessen.

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  • Frei, Beatrice (2007): Auskunft evaluiert. Was fragen die Benutzer und stimmt die Auskunft?. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Eine deutsche Studie hat gezeigt, dass über 50% der Auskünfte in einer Bibliothek für den Benutzer nicht zufrieden stellend sind. Aufgrund dieser Ergebnisse untersucht die vorliegende Diplomarbeit die Qualität der Auskunft an einer schweizerischen Bibliothek. Mit Hilfe der teilnehmenden Beobachtung wurden sowohl die Benutzeranfragen als auch die Antworten des Personals der Öffentlichen Bibliothek der Universität Basel untersucht. Die Ergebnisse der Evaluation haben gezeigt, dass sich die Methode der teilnehmenden Beobachtung nur bedingt eignet, um die Auskunft zu bewerten. Die meistgestellten Anfragen sind Probleme im Bereich Technik und die Bitte um Hilfe bei der Recherche im Bibliothekskatalog. Die Universitätsbibliothek hat in der Untersuchung besser abgeschnitten als der Durchschnitt der Vergleichsstudie, die Auskunftsqualität ist mit 88% richtig beantworteter Fragen sehr hoch.

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  • Frick, Beatrice (2007): Benutzer- und Anforderungsprofil einer Fachhochschulbibliothek im Gesundheitsbereich. Gezeigt am Beispiel der Bibliothek der Berner Fachhochschule Gesundheit. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Veränderungen in der Bildungslandschaft der Gesundheitsberufe der Schweiz und der damit verbundene Wechsel gewisser Berufe vom Niveau Höhere Fachschule auf Fachhochschule erfordern zeitgemässe, diesem Niveau angepasste Bibliotheken. Damit die Bibliotheken diesen Auftrag erfüllen können, müssen sie einerseits ihre Hauptzielgruppe kennen, um diese mit der nötigen Fachliteratur versorgen zu können und sich andererseits ihrer Anforderungen und Aufgaben bewusst sein, um die entsprechenden Angebote den Bedürfnissen anzupassen. Ein solches Profil existiert noch nicht. Diese Lücke soll mit dieser Diplomarbeit geschlossen werden. Mittels eine Umfrage in Fachhochschulbibliotheken Gesundheit in Deutschland, England, Schweden, Österreich und der Schweiz wurden Daten gesammelt, ausgewertet und daraus ein Standard abgeleitet, welcher als Grundlage für dieses Anforderungsprofil diente. Am Fallbeispiel der Bibliothek der Berner Fachhochschule Gesundheit werden die einzelnen Standards diskutiert und realisiert.

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  • Giezendanner, Susanne (2007): Entscheidungsgrundlage für die Erschliessung und Pflege historischer Plakatsammlungen am Beispiel der Plakatsammlung des Museum für Gestaltung Zürich. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Plakatsammlungen finden sich aufgrund ihrer schwierigen Einordnung in den Kulturbetrieb in den verschiedensten Institutionen. Die Auffindbarkeit dieser Sammlungen wird oft dadurch erschwert, dass ihre Bestände nur lückenhaft oder gar nicht erschlossen und die Sammlungen nicht im World Wide Web präsent sind. Die Originalobjekte lagern unter teilweise prekären Bedingungen, die die Erhaltung dieses Kulturguts für die Nachwelt gefährden. Ein im ersten Teil der Arbeit erstelltes Vorgehensmodell soll als Entscheidungshilfe für die Aufarbeitung solcher ungenügend erschlossenen und gelagerten Bestände dienen, unabhängig von der institutionellen Anbindung und der Grösse der Sammlung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erschliessung, der Digitalisierung von Bildmaterial sowie der Pflege und Konservierung der Objekte. In der anschliessenden praktischen Umsetzung am Beispiel der Plakatsammlung des Museum für Gestaltung Zürich wird das Vorgehensmodell auf seine Praxistauglichkeit und allfällige Schwachpunkte untersucht.

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  • Hajnis, Madlenka (2007): Stand der Technik in der automatischen Bilderkennung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zeitalter der Globalisierung und der schnellen Entwicklung neuer Technologien, ist auch die Anzahl an digitalen Bildern angewachsen. Das www, Digitalkameras und Fototauschbörsen haben nebst den bereits vorhandenen, nicht öffentlich zugänglichen Bilddatenbanken und -archiven, eine Bilderflut nach sich gezogen, die mit neuen und effizienten Anwendungen beschrieben und suchbar gemacht werden müssen. Die automatische Bilderkennung und die damit zusammenhängende inhaltsbasierte Bildsuche (CBIR) sind seit Mitte der 1990er Jahren zu einem aktiven Forschungsgebiet geworden, mit dem sich Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen beschäftigen. In dieser Arbeit werden der Stand der Technik im Content-based Image Retrieval (CBIR) und die damit verbundenen Probleme dargestellt. Funktionen und Bestandteile eines CBIR – Systems werden verständlich erklärt. Am Ende werden die Wichtigkeit eines Evaluierungsverfahrens für die inhaltsbasierte Bildsuche und die in diesem Zusammenhang stehenden Schwierigkeiten erläutert.

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  • Hammer, Igor (2007): Informationswissenschaftliche Zeitschriften und ihre Abdeckung in den relevanten Zitationsindices. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Auch in der Informationswissenschaft sind die wissenschaftlichen Zeitschriften das wichtigste Medium zur Verbreitung der neusten Forschungsergebnisse. Für die Forschenden in dieser Disziplin ist es deshalb wichtig zu wissen, welches die relevanten Periodika ihres Forschungsbereichs sind. Zitationsindices messen unter anderem wie häufig Artikel und ganze Zeitschriften von Wissenschaftlern zitiert werden und sind damit ein wichtiges Mittel zur Messung der wissenschaftlichen Bedeutung von Zeitschriften. Die vorliegende Arbeit hat sich die Aufgabe gestellt zu prüfen, wie gut die informationswissenschaftlichen Bereiche in den Zitatdatenbanken abgedeckt sind. Dazu wurden zuerst die Zeitschriften identifiziert, welche die Voraussetzungen erfüllen, um in die Datenbanken aufgenommen zu werden. In einem weiteren Schritt erfolgten eine inhaltliche Analyse und die Zuordnung jeder Zeitschrift zu einem Teilbereich der Informationswissenschaft. Danach wurden die kommerziellen Zitationsindices von «Scopus» und dem «Web of Science» daraufhin untersucht, wie gut sie die verschiedenen bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Forschungsbereiche abbilden.

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  • Hirs, Nadine (2007): Multimedia Retrieval. Ein State-of-the-Art Bericht. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Durch die jüngsten technischen Errungenschaften in der Unterhaltungselektronik, in der Datenübermittlung und in der Computertechnologie ist die inhaltsbasierte Suche nach Multimediadaten sehr wichtig geworden. Da immer mehr multimediale Dokumente zur Verfügung stehen, drängen sich Lösungen zu deren Verwaltung und Wiederauffindung auf. Der erste Teil der vorliegenden Arbeit beschreibt die vorhandenen Experimentalsysteme im Bereich Multimedia Retrieval. Dazu wurde in den einschlägigen Fachquellen recherchiert. Nach dem Konzeptbeschrieb erfolgt im zweiten Teil der Arbeit die wissenschaftliche Evaluation der einzelnen Prototypen, die anhand eines Kriterienkataloges ausgewertet und in einen methodischen Rahmen eingeordnet werden. Es wird aufgezeigt, welche neuen Ansätze hinter den einzelnen Konzepten stehen. Zudem wird dargestellt, welchen Konzepten kommerzieller Erfolg beschieden sein könnte, und welche zum Scheitern verurteilt sind.

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  • Hofmann, Anita (2007): Potenziale semantischer Konzepte zur Optimierung der Internet-Suche. Eine systematische und kritische Reflexion. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das World Wide Web, so wie wir es heute kennen und nutzen, ist in der Vision seines Erfinders Tim Berners-Lee noch nicht vollkommen. Er stellt sich das www als ein semantisches Netz vor, das das bestehende erweitert. Informationen werden darin mit maschinenlesbarem Bedeutungsinhalt versehen. Computer müssen auf strukturierte Informationen zugreifen und anhand dieser Daten schlussfolgern können. Diese Art der Datenverarbeitung kann allerdings erst funktionieren, wenn neben den Daten auch deren Bedeutung (Semantik) abgelegt wird. Im Rahmen dieser Arbeit werden zuerst die wichtigsten Grundlagen und Konzepte besprochen, die für das Funktionieren des Semantic Web benötigt werden. Anschliessend werden sieben Projekte vorgestellt, die durch die Nutzung von Semantik eine Optimierung der Suche im Semantic Web zum Ziel haben. Eine Auflistung der Vor- und Nachteile und der Potenziale der sieben Suchmaschinen-Projekte sowie ein Überblick bilden den Abschluss der Arbeit.

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  • Kaiser, Stephanie (2007): Öffnung von Fernseharchiven im Internet. Trends und Barrieren. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Fernsehanstalten sehen sich je länger je mehr mit der Forderung nach einer Öffnung ihrer Archive für die Öffentlichkeit konfrontiert. Aufgrund der Ausrichtung der Archive als interne Anlaufstellen und der Speicherung der audiovisuellen Inhalte auf professionellen Trägern konnte diesem Begehren bisher nicht nachgekommen werden. Mit der flächendeckenden Verbreitung des Internets und der Digitalisierung der Archivbestände ist nun aber die Grundlage für breit angelegte Archivöffnungen geschaffen. Doch auch wenn die technischen Voraussetzungen unterdessen gegeben sind, gibt es auf dem Weg zum freien Zugang zu audiovisuellem Kulturgut noch zahlreiche Barrieren zu überwinden. Ausgehend von Medienarchiven im Allgemeinen nennt diese Arbeit in einem ersten Teil die Hindernisse, aber auch die Beweggründe, die aus Sicht der Archive für eine Öffnung sprechen. Die Analyse ausgewählter Internetangebote von Rundfunkanstalten vermittelt einen Überblick über die gegenwärtigen Aktivitäten in diesem Bereich und betrachtet die Angebote auch im Hinblick auf Usability. Ausgehend vom Benchmarking werden im dritten Teil Trends herausgearbeitet. Mit einem Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen schliesst die Arbeit.

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  • Keller, Michaela (2007): E-Inclusion von SeniorInnen in der Schweiz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Bedeutung eines kompetenten Umgangs mit Informations- und Kommunikationstechnologien nimmt in fast allen Lebensbereichen ständig zu und es droht eine Benachteiligung all jener, die nicht befähigt sind, die IKT zu ihrem Nutzen einzusetzen oder keinen Zugang zu ihnen haben. Auch in der Schweiz werden Informations- und Kommunikationstechnologien nicht von allen Bevölkerungsgruppen gleich stark genutzt. Gewisse Bevölkerungsgruppen können real nicht an den Vorteilen der Informationsgesellschaft teilhaben. Es bestehen grosse Unterschiede. Am stärksten vom Durchschnitt weicht nach Untersuchungen des Bundesamtes für Kommunikation die Altersgruppe «Generation 50plus» ab. Die Digitale Integration ist ein globales Anliegen und immer mehr auch ein politisches Thema, gerade vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft. In dieser Diplomarbeit wird untersucht, was die Schweiz zur Digitalen Integration (e-Inclusion) ihrer SeniorInnen unternimmt, eingebettet in die europäische Situation. Es wird aufgezeigt, wo noch Handlungsbedarf besteht und was für Konsequenzen eine Nichtintegration zur Folge hätte.

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  • Knüsel, Françoise (2007): Kritische Erfolgsfaktoren bei Enterprise Suchmaschinen in Bezug auf Information Access. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Information Access ist nicht nur auf Enterprise Suchmaschinen zurückzuführen. Der Zugang zu Daten und Information basiert auch auf der Informations-Architektur des privatwirtschaftlichen Unternehmens. Diese Arbeit skizziert kritische Erfolgsfaktoren bei Enterprise Suchmaschinen und weist auf den wechselseitigen Zusammenhang zwischen Informations-Architektur, Informations- Management und Suchtechnologien hin. Mittels qualitativer Befragung von Vendors (Programmentwicklern und/oder Anbietern von Enterprise Suchmaschinen) und Nutzern wurden die kritischen Erfolgsfaktoren untersucht. Benutzerfreundlichkeit, Taxonomien, Feinabstimmungen usw. machen den Erfolg einer Enterprise Suchmaschine aus und können zur Beeinflussung kritischer Wettbewerbsfaktoren eingesetzt werden. Web-Suchmaschinen und Enterprise Suchmaschinen, die Webseiten, Desktop, Intranet und die unternehmensweite Suche integrieren, unterscheiden sich stark.

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  • Krichel, Monika (2007): Open Innovation in Bibliotheken. Konzept eines Toolkits für User Innovation. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Kundenbedürfnisse ändern sich ständig. Bibliotheken erfassen diese Änderungen mittels empirischer Methoden wie Kundenbefragungen und passen ihrer Dienstleistungen diesen Bedürfnissen an. Befragungen können nur mit sehr grossem Aufwand kontinuierlich durchgeführt werden und weisen Schwächen in der Ermittlung individueller Kundenbedürfnisse auf. Unter den Begriffen «Open» und «User Innovation» werden in der Betriebswirtschaft Methoden diskutiert, die den Einbezug des Kunden in den Innovationsprozess von Unternehmen ermöglichen sollen. Mit der Entwicklung von «Toolkits für User Innovation» wurden Instrumente geschaffen, die es ermöglichen individuelle Bedürfnisse zu erfassen und für die Neuentwicklung von Produkten einzusetzen. In dieser Arbeit werden diese neuen Methoden vorgestellt und deren Einsatzmöglichkeiten in Bibliotheken diskutiert. Der Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Toolkits für User Innovation und der Entwicklung eines Konzepts für ein Toolkit für User Co-Design. Dieses Konzept soll denjenigen Bibliotheken als Grundlage und Leitfaden dienen, die sich für den Einsatz eines Toolkits für User Innovation zur Integration individueller Kundenbedürfnisse interessieren.

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  • Kuppelwieser, Iris (2007): Shadowing an einer Studien- und Bildungsbibliothek. Untersuchung und Durchführung der sozialempirischen Methode Shadowing an der Kantonsbibliothek Graubünden. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Traditionelle Benutzerbefragungen sind oft allgemein gehalten und beinhalten viele Fehlerquellen. Eine neue Evaluationsmethode aus der Konsumentenforschung, Shadowing, wird aus diesem Grund als alternative Methode in der Kantonsbibliothek Graubünden eingesetzt und kritisch reflektiert. Shadowing ist eine Kombination aus offener, teilnehmender Beobachtung und Befragung mit einem Fragebogen. Diese Diplomarbeit zeigt in einem ersten Schritt auf, was mit der Methode erreicht werden soll und wie sie aufgebaut ist. Zusätzlich beschrieben sind die aktuellen Einsatzfelder. Als zweiter Schwerpunkt werden die Vorbereitungen einer eigenen Untersuchung und die Überlegungen, mit denen das Konzept, die Zielsetzung und die Leitfäden dafür erstellt worden sind, beleuchtet. Weiter dargestellt sind die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Realisierung des Shadowings. Im Zentrum der durchgeführten Evaluation steht das Rechercheverhalten der Benutzer und speziell deren Umgang mit dem Online-Katalog. Diese Arbeit möchte Bibliotheken ermutigen, selbst ein Shadowing in Erwägung zu ziehen und zugleich werden Hemmschwellen abgebaut. Von den Erfahrungen aus dieser Untersuchung kann direkt profitiert werden.

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  • Lienhard, Claudia (2007): Tagging als Mittel zur Erschliessung von Bildinhalten. Untersucht am Beispiel von Flickr. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Web 2.0-Anwendung «Flickr» bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit, die eigenen Fotos hochzuladen und deren Inhalt durch Tags wiederzugeben. Da die User nach ihren eigenen Vorstellungen Tags vergeben, entsteht ein unkontrolliertes Vokabular, das auch Folksonomy genannt wird. Unter Wissenschaftlern und Informationsspezialisten führt diese neuartige Weise der Inhaltserschliessung zu kontroversen Debatten. Von den Kritikern wird das Tagging im Gegensatz zu der professionellen Beschlagwortung oft als zu subjektiv und unsystematisch bezeichnet. In der vorliegenden Diplomarbeit wird erforscht, ob sich Tagging zur Erschliessung von Bildinhalten eignet. Anhand einer Versuchsreihe in Flickr wird untersucht, welche Informationsbedürfnisse bei der Suche nach Bildern durch Tagging abgedeckt werden können und wo allfällige Grenzen liegen. Anhand bestehender Literatur wird zudem die Motivation beleuchtet, die dem Tagging zu Grunde liegt. Der erste Teil der Arbeit widmet sich theoretischen Grundlagen zu Web 2.0, Tagging, Folksonomy und Flickr. Darauf folgt die Erläuterung des Untersuchungsdesign, bevor die erzielten Ergebnisse ausführlich diskutiert werden.

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  • Meyer, Sibylle (2007): Kommerzielles vs. Open Source Bibliothekssystem. Exemplarischer Vergleich eines kommerziellen mit einen Open Source Bibliothekssystem anhand von bibliothekarischen Anwendungsfällen aus Mitarbeitersicht. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In vielen Organisationen werden zunehmend Open Source Anwendungen eingesetzt. Auch für Bibliotheken sind spezialisierte Open Source Anwendungen verfügbar. Kann ein heute verfügbares OS-ILS eine Alternative zu einem im mehrjährigen Einsatz stehenden kommerziellen System sein? Anwendungsfälle für die traditionellen Komponenten eines integrierten Bibliothekssystems (Katalog, Ausleihe, Erwerbung) werden aus Mitarbeitersicht in einer strukturierten Form als Basis-, Standard- und Wunschanwendungen beschrieben. Diese Use Case werden je in einer kommerziellen Anwendung (ALEPH) und in einer Open Source Anwendung (KOHA) in einem quantitativen Vergleich auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Ergänzend zum Vergleichsresultat werden ausgewählte, in beiden Anwendungen für Anwender zugängliche Konfigurationsmöglichkeiten verglichen. Das Ergebnis des Vergleichs wird diskutiert und ein Ausblick auf einen künftigen Einsatz einer Open Source Bibliotheksanwendung in einer akademischen Bibliotheksumgebung wird gewagt.

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  • Nellen, Esther (2007): Open Access von «Library and Information Science Journals». Eine Untersuchung zur Open Access Policy der Verlage und Herausgeber, der Open Access Geschäftsmodelle und der Wahrnehmung von Open Access Publikationen. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Open Access bedeutet kostenloser und barrierefreier Zugriff auf wissenschaftliche Forschungsergebnisse über das Internet. Diese Forderungen entstanden im Kontext der neuen Möglichkeiten des elektronischen Publizierens und der steigenden Preise für Fachzeitschriften bei gleichzeitig sinkendem Bibliotheksetat. Die Umsetzung soll einerseits durch die Selbst-Archivierung der Fachartikel erfolgen, andererseits durch Open Access Journals. Die herkömmlichen Publikationsmodelle, die die traditionellen wissenschaftlichen Verlage anbieten, werden damit in Frage gestellt. Auf die Herausforderung «Open Access» haben die Verlage mit OA Policies und alternativen Geschäftsmodellen reagiert. Open Access ist ein Thema der Informationswissenschaft. Wie gehen Verlage und Herausgeber von Bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Zeitschriften damit um? Was erlauben Verlage den Autoren bei der Selbstarchivierung und welche Geschäftsmodelle verfolgen sie? Kann ein Zusammenhang zwischen OA Zugänglichkeit und Wahrnehmung festgestellt werden? Diesen Fragen geht die vorliegende Diplomarbeit mittels der vorhandenen Literatur und den Studien, durch Webrecherchen und einer Befragung der Verlage und Herausgeber der Journals nach.

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  • Pfenninger, Kathryn (2007): Untersuchung von visuellen Elementen zur Wirkungsbestimmung von Pressefotografien. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bilder verzeichnen eine zunehmende wissenschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung. Doch die Bilderschliessung erfolgt hauptsächlich über formale Kriterien und lässt die Wirkung, die von einem Bild ausgeht, unberücksichtigt. Dies führt bei Recherchen oft zu unbefriedigenden Ergebnissen. Diese Arbeit untersucht, ob aufgrund der spezifischen Kombination von visuellen Elementen auf eine bestimmte Bildwirkung geschlossen werden kann. Im Mittelpunkt steht eine Versuchsanordnung, die 20 Testpersonen unterbreitet wird. Darin werden die Wirkungsaspekte lebhaft, harmonisch, bedrohlich und trostlos untersucht. Als erstes werden Konzept und Entwicklung der Versuchsanordnung erörtert. Im zweiten Teil werden die Testergebnisse analysiert, wobei jene Bilder untersucht werden, die von der Mehrheit der Testteilnehmer übereinstimmend bewertet wurden. Resultat dieser Arbeit ist ein Merkmalskatalog, der für jeden Wirkungsaspekt die ihr zugrunde liegenden Elemente aufführt.

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  • Rebmann, Jonas (2007): Web 2.0 im Tourismus. Soziale Web 2.0-Anwendungen im Bereich der Destinationen. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Internet wird bei der Informationssuche, Planung und Buchung von Reisen immer wichtiger. Zugleich erschwert die zunehmende Informationsflut das Auffinden von gewünschten touristischen Angeboten. Hinzu kommt, dass beim User vor allem in der Phase der Reisevorbereitung ein hohes und komplexes Informationsbedürfnis vorliegt. Web 2.0 verändert die Tourismusbranche. Soziale Web 2.0-Anwendungen bringen sowohl für Anbieter als auch Konsumenten neue Potenziale. Die Tourismusbranche reagiert unterschiedlich auf die Entwicklung und hat die Potenziale erst teilweise erkannt. In der folgenden Arbeit wird untersucht, ob die Integration von Web 2.0 bei Schweizer Destinationen innovative Anwendungen bietet, um die User bei der gezielten Suche nach Informationen zu unterstützen und ihre Informationsbedürfnisse effizienter zu befriedigen. Zudem wird untersucht, ob die Destinationen dadurch ihre touristischen Produkte besser vermarkten und konkurrenzfähig bleiben können. In Szenarien werden mögliche Web 2.0-Anwendungen und Handlungsmöglichkeiten für Destinationen aufgezeigt.

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  • Rietmann, Alexandra (2007): Prozessablage im Archiv. Entwicklung eines ontologiebasierten Konzepts am Modell der Gemeinde Schiers GR. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Records Management als modernes Schriftgutverwaltungsinstrument gewinnt zusehends an Bedeutung. Damit wird gewährleistet, dass geschäftsrelevante Unterlagen den bestehenden Prozessen entsprechend abgelegt werden und dass jederzeit auf benötigte Dokumente zurückgegriffen werden kann. Doch wie soll sich die zukünftige Archivierung dieser prozessorientierten Ablagen gestalten? Wie können Prozessdossiers mit Unterlagen von verschiedenen Stellen so erfasst werden, dass der Ablauf mitsamt seinen Beziehungen auch im Archiv ersichtlich bleibt? Durch die Möglichkeit, mit Ontologien Objekt- und Beziehungsbeschreibungen erfassen und maschinell interpretierbar zu machen, stellen sie eine ideale Lösung dieses «Aussagendilemmas» dar. Mit folgender Arbeit wird untersucht, welchen Mehrwert ein ontologiebasiertes Records Management-System hinsichtlich einer prozessorientierten Archivierung erbringt. Aufgrund einer Daten- und Strukturanalyse einer kleineren Gemeindeverwaltung werden Prozesse im Zusammenhang mit ihren Unterlagen und ihrem Beziehungsgeflecht erfasst. Dabei wird aufgezeigt, welche kontextuellen Aussagen durch diese Objekt- und Beziehungsbeschreibungen entstehen und wie diese in einem Archivsystem verwertet werden könnten.

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  • Ruch, Sarah Leandrina (2007): Bibliometrie/Wissenschaftskommunikation. Der Hirsch-Index – ein neuer Indikator der Bibliometrie. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Bibliometrie hat in den letzten Jahren einen massiven Aufschwung erlebt. Im Zuge dieser Entwicklung hat J. E. Hirsch 2005 einen neuen Indikator, den Hirsch-Index, vorgestellt. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurde dieser Index viel diskutiert, analysiert und sogar weiterentwickelt. Daher war das erste Ziel dieser Arbeit, eine deskriptive Zusammenfassung des State-of-the-Arts des Hirsch-Indexes zu liefern. Dabei wurde nebst der Definition auch auf die Anwendungsgebiete, die Stärken und Schwächen, das Verhältnis zu den traditionellen Indikatoren und die neuen, auf dem Hirsch-Index aufbauenden Indikatoren eingegangen. Das zweite Ziel bestand darin, eine Korrelation zwischen der Zitierrate und dem Hirsch-Index zu gewinnen. Auf Grund der Erkenntnisse aus der theoretischen Abhandlung wurde dieser Teil um die Untersuchungen zu bereits bestehende Formeln und zu weiteren Korrelationen zwischen neuen und traditionellen Indikatoren erweitert.

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  • Ruf, Anita (2007): Modell zur Herleitung eines Anforderungskataloges für die Umstellung der Aktenführung in öffentlichen Verwaltungen von einem DMS auf ein RMS. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Aufgrund der stetig zunehmenden rechtlichen und funktionellen Anforderungen im Bereich der Aktenführung stehen heute viele Verwaltungsorganisationen vor dem Problem, dass ihre Dokumenten Management Systeme den Anforderungen nicht mehr entsprechen. Um den gestiegenen Bedürfnissen Rechnung zu tragen, stellen viele Verwaltungen ihre Systeme auf Records Management um. Für die Einführung von Records Management Systemen stehen den Organisationen dabei diverse Hilfsmittel zur Verfügung. Diese sind in ihrem Umfang und ihren Ausprägungen unterschiedlich ausgearbeitet. Die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel bieten jedoch nur bedingt eine Hilfestellung, da sie jeweils nur einzelne Aspekte einer Systemeinführung resp. -umstellung berücksichtigen. Es fehlt somit eine theoretische Grundlage, insbesondere im Bereich der Ist-Analyse und der Erstellung von Anforderungen an ein System. In dieser Diplomarbeit werden daher verschiedene Techniken zur Durchführung einer Analyse der Ist-Situation und dem Erstellen von Anforderungen aufgezeigt.

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  • Rüsch, Annette (2007): Bibliotheken und Integration. Best Practice – Grundlagen und Beispiele aus dem Ausland für die interkulturelle Bibliotheksarbeit in der Schweiz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Integration von Immigranten und deren Nachkommen hat in Einwanderungsländern eine hohe gesellschaftliche Relevanz, denn sie betrifft die wesentlichen Bereiche des Zusammenlebens. Eine mangelhafte Integration kann wirtschaftliche und soziale Probleme bewirken. Aufgrund der Interdisziplinarität, braucht es für eine erfolgreiche Integration mehr als einen Akteur. Einer davon kann die Bibliothek sein, denn Wissen und Sprache sind wichtige Mittel für die Eingliederung in eine Gesellschaft. Bibliotheken sollen gemäss ihrem Auftrag diesen Zugang allen Bevölkerungsteilen ermöglichen können. Die interkulturelle Bibliotheksarbeit kann durch Kooperation gefördert werden, einerseits durch den fachlichen Austausch, aber auch durch das zentralisierte Bereitstellen von fremdsprachigen Medien. Anhand der Darstellung von politischen Vorraussetzungen und Beispielen interkultureller Bibliotheksarbeit in ausgewählten Ländern (Niederlande, Dänemark und Deutschland) wurden Visionen und Handlungsanweisungen für die Schweiz und ihr Bibliothekswesen erstellt. Ebenfalls auf den Grundlagen dieser Best Practice beruhen die Empfehlungen für die Reorganisation der zentralen Fremdsprachenbibliothek der Stiftung Bibliomedia Schweiz.

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  • Scheidegger, Miriam (2007): Entwicklung eines Modells zur Analyse der Schriftgutverwaltung in Gemeinden. Erarbeitet am Beispiel der Gemeindeverwaltung Schiers. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Notwendigkeit von Records Management und somit die optimale Verwaltung von Dokumenten und Unterlagen, ist unumstritten. Die Einführung von Records Management bedeutet allerdings mehr als die Implementierung einer neuen Software. Das Konzept muss den Gegebenheiten der Organisation angepasst werden; der Ist-Zustand sollte analysiert werden. Gemeindeverwaltungen haben oft nicht die Kapazitäten, eine aufwändige Analyse durchzuführen. Deshalb stellt die vorliegende Arbeit ein Modell zur Verfügung, welches es Verwaltungsstellen erlaubt, in einer Ist-Analyse die wichtigsten Aspekte einfach und effizient abzudecken. Das Modell wurde entwickelt unter Einbeziehung der Implementierungsmethoden für Records Management aus dem Fachbericht der ISO Norm 15489 und DIRKS sowie weiteren Literaturstellen zur Analyse, welche im ersten Teil der Arbeit erläutert werden. Zudem flossen auch die Erfahrungen mit ein, welche aus der Ist-Analyse in der Gemeindeverwaltung Schiers hervorgingen. Das Analyse-Modell wird im zweiten Hauptkapitel vorgestellt, während die Ergebnisse aus dem Projekt mit der Verwaltung in Schiers in einem letzten Teil diskutiert werden.

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  • Schönenberg, Ursula (2007): Das elektronische Fachbuch. Konkurrenz oder Verkaufsförderung der gedruckten Ausgabe?. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Wissenschaftlichen Gesellschaften und Bibliotheken stehen heute Plattformen im Internet zur Verfügung, auf denen sie Bücher und Buchreihen, die sie herausgeben, frei zugänglich publizieren können. Die Herausgeber haben aber Bedenken, dass die online Publikation sich negativ auf den Absatz der gedruckten Ausgabe auswirken könnte. Andererseits wird vermutet, dass elektronische Publikationen einen Marketingeffekt besitzen. Bisher liegen keine schlüssigen Erkenntnisse darüber vor, welche Auswirkungen elektronische Fachbuchpublikationen auf die gedruckten Ausgaben haben. In der Diplomarbeit wird untersucht, welche Politik kommerzielle Verlage in elektronischem Publizieren verfolgen, wie sich die höhere Visibilität von elektronischen Inhalten auswirkt und welche Erfahrungen mit hybriden Publikationen bereits gemacht werden konnten. Die Thematik wird aus der Sicht der Verleger, Herausgeber, Buchhändler und Wissenschaftler behandelt. Eine Zusammenstellung der Ergebnisse und die wichtigsten Aspekte für die Entscheidungsfindung , bilden den Abschluss der Arbeit.

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  • Schuler, Irene (2007): Handreichungen zur Förderung von Informationskompetenz in der Zusammenarbeit von Bibliothek und Primarschule. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Förderung von Informationskompetenz – einer Schlüsselkompetenz für lebenslanges Lernen – ist eine Arbeit, die nur von Bibliotheken und Schule gemeinsam geleistet werden kann. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den beiden Bildungsträgern stehen öffentliche Bibliotheken vermehrt vor organisatorischen sowie inhaltlich-didaktischen Herausforderungen. Die vorliegende Arbeit betrachtet die Übertragbarkeit von Standards und Modellen der Informationskompetenz auf die Primarschulstufe und trägt Kriterien für eine gute Kooperation zwischen öffentlichen Bibliotheken und Primarschulen zusammen. Der Kriterienkatalog soll interessierten Bibliothekarinnen, Bibliothekaren und Lehrpersonen sowie weiteren beteiligten Partnern als Basis für die Zusammenarbeit dienen.

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  • Staub, Dorothe (2007): Dienstleistungen von Spital-Bibliotheken. Informationsbedarf und Informationsverhalten des Spital-Personals – eine Studie am Beispiel der Deutschschweiz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Wissenschaftliche Spital-Bibliotheken unterstützen mit ihren Dienstleistungen das Spital-Personal in der optimalen Patientenversorgung. Die fortschreitende Digitalisierung, medizintechnische Neuerungen, die Einführung von Tarifsystemen und der Spardruck im Gesundheitswesen steigern den Zeit- und Leistungsdruck auf das Spital-Personal ständig. Dadurch verändert sich sein Informationsbedarf und sein Informationsverhalten. Um das Personal weiterhin mit arbeitsrelevanten Informationen versorgen zu können, müssen die Dienstleistungen von Spital-Bibliotheken an die veränderten Bedürfnisse angepasst werden. Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer Umfrage in einem Deutschschweizer Spital (Schweizer Paraplegiker-Gruppe Nottwil) sowie einer Literaturanalyse den Informationsbedarf und das Informationsverhalten des Spital-Personals. Auf der Basis dieser Ergebnisse kann ein Katalog von geeigneten Dienstleistungen von Spital-Bibliotheken identifiziert werden. Der Katalog rückt Dienstleistungen ins Zentrum, welche das Spital-Personal vor Ort bei seiner Arbeit unterstützen: ein leicht zugängliches Angebot an elektronischen Informationsquellen, Schulungen in ihrer Nutzung und persönliche Hilfestellung bei Informationssuchen.

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  • Studer, Silvio (2007): Wahrnehmung und Erschliessung im klassischen Information Retrieval und Content-based Image Retrieval. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Diplomarbeit handelt von der Wahrnehmung und Erschliessung im klassischen Information Retrieval und Content-based Image Retrieval. Im klassischen Information Retrieval geht man der Bedeutung der Bilder nach, hingegen konzentriert man sich im Content-based Image Retrieval hauptsächlich auf die Objekte eines Bildes. Content-based Image Retrieval basiert auf dem Vektorraummodell, dass aus dem klassischen Information Retrieval bekannt ist. Im Content-based Image Retrieval werden Bilder nach ihren inhärenten Merkmalen wie Farbe, Form, und Textur untersucht, um möglichst ähnliche Bilder zu finden. Die Suche basiert auf Ähnlichkeit. Im klassischen Information Retrieval werden Bilder hauptsächlich intellektuell erschlossen, indem textuelle Repräsentanten Bilder inhaltlich beschreiben. Da die intellektuelle Erschliessung in Folge der immer grösser werdenden Bilderflut an ihre Grenzen stösst, bieten die neuen Ansätze im Content-based Image Retrieval neue Wege aus dem Dilemma. Momentan verspricht eine Kombination aus intellektueller und automatischer inhaltlicher Erschliessung die besten Resultate.

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  • Süess, Caroline (2007): Mittelvergabe durch Leistungsauftrag. Eine praktikable Lösung für zentrale UBs-, Fakultäts- und Institutsbibliotheken? Chancen und Gefahren eines Finanzierungsmodells, mit Fokus auf die Schweiz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bedingt durch den konjunkturellen Wandel zu Beginn der 90er Jahre, ist man auch in der Schweiz dazu übergegangen, die Verwaltungstätigkeit nach New Public Management (NPM) Kriterien auszurichten. Angelehnt an die Grundsätze der Privatwirtschaft sah die Reform unter anderem vor, Leistungen kundenorientierter, effizienter und kostengünstiger zu erbringen. Der erste Teil der Arbeit beschreibt die Reformbewegung und den Leistungsauftrag. Anschliessend wird der Frage nachgegangen, ob sich Leistungsaufträge als praktikabler Weg der Mittelzuweisung für wissenschaftliche Bibliotheken erweisen. In diesem Rahmen wurden vier Universitätsbibliotheken der Schweiz auf ihre Erfahrungen, Bedenken und Erwartungen im Zusammenhang mit Leistungsaufträgen befragt. Als Fallbeispiel wird die Universitätsbibliothek Heidelberg zugezogen. Die gewonnen Erkenntnisse zeigen, dass Leistungsaufträgen grundsätzlich ein gutes Zeugnis ausgestellt wird, hinsichtlich einer leistungsorientierten Mittelvergabe jedoch zwiespältige Ansichten herrschen.

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  • Sutter, Monika (2007): Das Ende des langen Bibliothekstrends, auch in der Schweiz?. Schweizerische Allgemeine Öffentliche Bibliotheken – eine Standortbestimmung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Allgemeine Öffentliche Bibliotheken ermöglichen allen Bevölkerungsschichten den freien Zugang zu Information und Wissen. Wie in anderen Ländern, sind die Allgemeinen Öffentlichen Bibliotheken auch in der Schweiz zu einem wichtigen Bestandteil der Gesellschaft geworden. Während rund zwei Jahrzehnten stiegen die Benutzer- und Benutzungszahlen kontinuierlich und markant an. Im Jahre 2006 jedoch wurde ein bemerkbarer Benutzerschwund festgestellt. Erstaunlicherweise haben die Ausleihen teilweise noch zugenommen. Ziel dieser praxisnahen Arbeit ist es, eine Standortbestimmung durchzuführen, um diesen Bibliothekstrend zu belegen. In einer Makroebene werden nebst der Schweizerischen Bibliothekenstatistik, regionale, statistische Daten ausgewählter Bibliotheken analysiert. Zudem wird kurz die Situation der Länder Deutschland und Grossbritannien betrachtet. In einer Mikroebene wird die Sichtweise der Praxis mittels mündlichen und schriftlichen Befragungen eruiert. Die daraus resultierenden Ergebnisse liefern Informationen bezüglich der Ursachen für die Veränderungen bei den erhobenen Daten, sowie der Zukunft der schweizerischen Allgemeinen Öffentlichen Bibliotheken.

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  • Triponez, Tristan (2007): E-Mail Records Management. Die Aufbewahrung von E-Mails in Schweizer Organisationen als technische, rechtliche und organisatorische Herausforderung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand dieser Arbeit ist die Aufbewahrung von E-Mails in Organisationen in der Schweiz. Die technischen Eigenschaften der marktdominierenden herkömmlichen E-Mail-Server-Systeme verursachen Probleme, die durch die sich laufend intensivierende Verwendung von E-Mail zum Austausch von Dokumenten und verbindlichen Informationen hervorgerufen werden. Die problematischen Aspekte werden anhand von Beispielen und Zahlen aus Studien und Untersuchungen illustriert. Ein Kapitel widmet sich den allgemeinen Aufbewahrungsvorschriften des schweizerischen Handelsrechts und zeigt weitere rechtliche Anforderungen an die E-Mail-Aufbewahrung auf, sowohl für private Unternehmen als auch für den öffentlichen Sektor. In einem weiteren Teil werden eine exemplarische Anzahl Softwarelösungen führender, in der Schweiz präsenter Anbieter evaluiert. Dies geschieht mit dem Ziel, zu beschreiben, bis zu welchem Grad diese Lösungen E-Mail Records Management ermöglichen und wie diese Systeme das Problem der Aufbewahrung und Archivierung von E-Mails lösen. Eine Beschreibung der verschiedenen angetroffenen Vorgehensweisen bei der E-Mail-Aufbewahrung und weitere Schlussfolgerungen schliessen die Arbeit ab.

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  • von Wartburg, Jan (2007): Konzept eines Ablage- und Erschliessungssystems für archäologische digitale Pläne. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Ausarbeitung befasst sich mit der Entwicklung eines Konzeptes für Metadaten, Funktionen und Prozesse in einem Ablage- und Erschliessungssystem für archäologische digitale Pläne. Schwerpunkt der Arbeit bildet die Erarbeitung eines Metadatenprofils, das auf die speziellen archäologischen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Als Grundlage für das Profil dient der ISO-Standard 19115 (Geographic Information – Metadata), welcher um archäologische Metadaten erweitert wird. Das archäologische Metadaten-Profil wird als XML-Schema entwickelt. Des Weiteren werden beispielhafte Ablage- und Erschliessungsprozesse mit Hilfe von UML-Diagrammen modelliert. Die Funktionen des Ablage- und Erschliessungssystems werden mit Hilfe von Experteninterviews ermittelt. In einem zweiten Teil der Arbeit werden die entwickelten Metadaten, Funktionen und Prozesse in der Praxis der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt an realen Objekten, Beispielen und Situationen angewendet und ausgetestet.

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  • Wallaschek, Nadine (2007): Datensicherung in Bibliotheksverbünden. Empfehlungen für die Entwicklung von Sicherheits- und Datensicherungskonzepten in Bibliotheksverbünden. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Immer mehr Bibliotheken schliessen sich Bibliotheksverbünden an, die den teilnehmenden Institutionen zentrale Informatik-Dienstleistungen anbieten. Bibliotheksverbünde koordinieren die Zusammenarbeit der Bibliotheken untereinander durch einheitliche Regelungen der Katalogisierung und Fernleihe. Neben den beratenden, betreuenden und unterstützenden Aufgaben stellen die Bibliotheksverbünde den teilnehmenden Bibliotheken einen gemeinsamen Server und eine zentrale Datenbank für die Verwaltung der Daten zur Verfügung. Zu den Daten gehören sowohl die bibliographischen Daten als auch die Benutzerdaten der Bibliotheken. In der Diplomarbeit werden in einem theoretischen Teil die Möglichkeiten zur Gewährleistung der Datensicherheit und der Datensicherung dargestellt. Anschliessend gewährt eine praktische Untersuchung Einblicke in die Sicherheitskonzepte und Datensicherungskonzepte dreier wissenschaftlicher Bibliotheksverbundorganisationen. Basierend auf den aus der Literaturanalyse und der Untersuchung gewonnenen Erkenntnissen werden Empfehlungen für die Konzeption und/oder Überarbeitung von sicherheitsspezifischen Dokumenten in Bibliotheksverbünden erarbeitet.

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  • Walther, Isabelle (2007): Idea Stores, ein erfolgreiches Bibliothekskonzept aus England. Auch für die Schweiz?. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Benutzerschwund wird immer mehr zum Problem bei den Allgemeinen Öffentlichen Bibliotheken der Schweiz. Ausserdem wurden wichtige Trends im Bibliothekswesen in der Vergangenheit meist nicht rechtzeitig erkannt. Das Idea Stores Konzept zeigt einen weiteren Trend auf: Die Verschmelzung von Bibliotheksservices und Kursangeboten unter einem Dach. Auch die britischen Public Libraries verzeichneten in den letzten zwei Jahrzehnten zum Teil einen beunruhigenden Rückgang bei der Benutzung. Mit der Einführung des «Idea Stores» Konzept gelang es allerdings, diesen negativen Trend zu brechen und die Besucherzahlen zu verdoppeln. In dieser Arbeit wird das Konzept aus England beschrieben und anhand einer Best Practice Analyse aufgezeigt, dass die Entwicklung im Schweizer Bibliothekswesen in eine ähnliche Richtung wie bei den Idea Stores geht. Vor allem in den Bereichen Kundenorientierung und Bibliotheksstandort. Gegenwärtig wird es allerdings nicht als Aufgabe von Bibliotheken angesehen, neben Bibliotheksservices auch Kurse anzubieten. Das Idea Stores Konzept zeigt jedoch, dass ein Zusammenschluss von Bibliotheken und Weiterbildungseinrichtungen funktionieren kann.

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  • Windlin, Dorothee (2007): Bibliotheken aus dem Häuschen. Aktuelle Kooperationsmöglichkeiten für allgemeine öffentliche Bibliotheken. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Trend zu sinkenden Benutzungs- und Ausleihzahlen in vielen allgemeinen öffentlichen Bibliotheken führt dazu, dass sie auch härter um finanzielle Mittel kämpfen müssen. Mit einer breiten Abstützung in der Gesellschaft und der Übernahme neuer gesellschaftlicher Aufgaben können sie sich neue Arbeitsfelder erschliessen und sich in der beschleunigten Wissensgesellschaft behaupten. Einzeln können die Bibliotheken diese Aufgaben aber meistens nicht übernehmen; durch Kooperationen mit Institutionen und Personen aus den unterschiedlichsten Gebieten können sie sich Unterstützung holen. Ausserhalb traditioneller Zusammenarbeit wie Bibliothek-Schule und Bibliothek-Bibliothek gibt es weitere vielfältige Möglichkeiten, durch die Bündelung von Ressourcen Aktionen mit Breitenwirkung zu realisieren, Lesekompetenz zu fördern und Hilfestellung beim lebenslangen Lernen anzubieten. In einem ersten Teil zeigt die Diplomarbeit aus der Wirtschaft bekannte Kooperationsformen auf und überträgt sie anschliessend auf die Bibliothekswelt. Im zweiten Teil werden verschiedenste Kooperationsprojekte beschrieben und bewertet sowie praktische Hinweise zur Gestaltung von Kooperationen gegeben.

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  • 2006

  • Andres, Alena (2006): Ansatzpunkte zur Überwindung von Widerständen bei der Einführung von Records Management. Fallstudie ED Basel-Stadt. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Records Management ist kein Modebegriff, sondern eine wichtige Voraussetzung, damit ein Unternehmen kunden- und marktorientiert funktioniert und im Bereich Aktenverwaltung alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Mit Records Management können die Geschäftsunterlagen während ihres ganzen Lebenszyklus abgelegt, verwaltet, genutzt und archiviert werden. Trotz dieser Vorteile tun sich immer noch viele Unternehmen schwer mit der Einführung von Records Management. Die Widerstände können sowohl auf der Führungs- als auch auf der Mitarbeiterebene liegen. Dabei sind die Widerstände öfters im öffentlichen Sektor als im privaten zu beobachten. Diese Diplomarbeit erklärt sich zum Ziel, den Widerständen bei der Einführung von Records Management in der öffentlichen Verwaltung auf den Grund zu gehen. Im Zentrum steht das Erziehungsdepartement Basel-Stadt, in dem seit ein paar Jahren versucht wird, das Records Management System Konsul einzuführen. Bis jetzt ist diese Einführung jedoch nicht erfolgreich. Im Rahmen der Diplomarbeit werden mit Hilfe der empirischen Sozialforschung die Gründe für diese Widerstände untersucht. Dafür wurden Interviews mit 20 Mitarbeitern des EDs Basel-Stadt durchgeführt. Die Interviews sollen zeigen, wo die Probleme liegen bzw. wo die Mitarbeiter Probleme sehen. Das Sicherheitsdepartement Basel-Stadt dient als Vergleichsdepartement, weil dort Konsul praktisch problemlos eingeführt wurde und benutzt wird.

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  • Bachofner, Sabine (2006): Unternehmensbibliotheken im Umgang mit neuen Herausforderungen. Anwendung der End-Game-Methode auf die Unternehmensbibliothek Roche. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die End-Game-Methode sieht für Branchen, die über längere Zeit hinweg eine sinkende Produktnachfrage aufweisen, fünf generische Strategien vor. Die Wahl einer passenden Strategie hängt zum einen von den Branchencharakteristika und zum anderen von den internen Stärken der jeweiligen Unternehmen ab. Unternehmensbibliotheken sind stark auf Profit und Profitabilität ausgerichtet und waren gezwungen auf die neuen Möglichkeiten, die die Informationsund Kommunikationstechnologien mit sich brachten, zu reagieren. In einem ersten Teil der Diplomarbeit wird die End-Game-Theorie sowie die Besonderheiten der Unternehmensbibliotheken vorgestellt. Der zweite Teil der Diplomarbeit geht auf die Bedrohung der klassischen Produkte der Unternehmensbibliothek durch die neuen elektronischen Produkte ein. Am Beispiel der Unternehmensbibliothek Roche werden Faktoren, die das End-Game bestimmen, auf eine Unternehmensbibliothek angewandt.

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  • Berthoud, Barbara (2006): Digitalisierung von Kulturgütern. Motive, Herausforderungen,Techniken, Stakeholder und der Stand der Erhebungen in der Schweiz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Digitalisierung von Kulturgütern ist eine sehr komplexe Sache. Dies beginnt schon bei der Begriffsbestimmung von Kultur und Kulturgut. Aber auch die Digitalisierung lässt sich in diesem Zusammenhang nicht einfach als die Umwandlung von analog zu digital sehen. Vielmehr sind Digitalisierungen von Kulturgütern komplexe Prozesse, bei denen es politische, wirtschaftliche, rechtliche, psychologische, technische, administrative und konservatorische Aspekte zu beachten gilt. Aufgrund der Komplexität gibt es auch kein Schema X, das sich auf alle Digitalisierungsvorhaben anwenden liesse. Mit der vorliegenden Diplomarbeit soll eine Übersicht geschaffen werden, über den Kulturbegriff, die Motive für die Digitalisierung und vor allem über die vielen Aspekte, die es bei solchen Vorhaben zu beachten gilt, damit sie nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Anhand einer Analyse einiger in der Schweiz mit Kulturgütern beschäftigter Einrichtungen soll zudem untersucht werden, wie weit die Koordination und Kooperation in diesen Bereichen fortgeschritten ist.

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  • Betschart, Gloria (2006): Competitive Intelligence. Ein State of the Art der Verfahren zur Automatisierung der Wettbewerbsbeobachtung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Competitive Intelligence (CI) hat in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen. Dies liegt zum einen daran, dass der Wettbewerbsdruck zunimmt und es unerlässlich wird, seine Konkurrenten zu kennen und sie zu Beobachten. Zum anderen muss die immer grösser werdende Datenmenge intelligent bearbeiten werden, um relevante Informationen zu extrahieren und Entscheidungsträger damit zu unterstützen. In dieser Arbeit wird der Ablauf von Competitive Intelligence in die einzelnen Prozesse unterteilt und erläutert. Dies umfasst im Groben die Analyse des Unternehmensumfeldes, die Informationsbeschaffung, deren Auswertung sowie Darstellung. Es existieren viele Verfahren, um einzelne Teile von CI zu Automatisieren, in dieser Arbeit werden dazu einige Tools vorgestellt. Zudem gibt es eine Produkt-Übersicht, in welcher CI-Programme aufgezeigt werden, die CI-Prozesse übergreifend durchführen. Anhand dieser Ausführungen ist ein State of the Art ersichtlich, inwiefern CI bisher automatisiert ist.

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