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Abschlussarbeiten BSc Information Science
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  • 2006

  • Böller, Nadja (2006): Wissensmanagement in der schweizerischen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der schweizerischen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) gehört das Filtern, Aufbereiten sowie Konsultieren von zahlreichen Informationsquellen zur zentralen Aufgabe der Fachpersonen. Bislang wurden die Fachinformationen für die Mitarbeitenden der BSLB in physisch vorhandenen Dokumentationsschränken (Stammdokumentationen) abgelegt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der aktiven Entwicklung, Pflege und Nutzung der Ressource Wissen und der Verankerung einer Wissenskultur innerhalb der schweizerischen BSLB. Der erste Teil der Arbeit beschreibt die Organisationsstruktur der BSLB und deren Wissensträger. Anschliessend werden anhand von Expertinnen- und Experteninterviews die Bedürfnisse nach einer gesamtschweizerischen elektronischen Stammdokumentation erfasst, indem die aktuelle Wissenssituation ermittelt wird. Basierend auf diesen Untersuchungen wird im zweiten Teil die elektronische Stammdokumentation konzipiert. Der Wissensmanagement-Ansatz nach Probst et al. (2003) bildet hierfür die Grundlage. Mit Hilfe seines Modells der acht Wissensbausteine wird beschrieben, welche Kriterien eine elektronische Stammdokumentation erfüllen muss und wie sich Wissensmanagement in der BSLB umsetzen lässt.

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  • Bösch, Andreas (2006): Change Management in der Berufsberatung Kanton Zürich. Entwicklung und Einführung des Medienangebots der Infotheken. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Einführung des neuen Medienangebotes in der Berufsberatung Kanton Zürich. Ziel ist eine Erfassung des Change-Prozesses mit Instrumenten aus der Betriebswirtschaft, der Organisationslehre und dem Prozessmanagement. Ausgangspunkt ist die Fachstelle Dokumentation, welche die Aufgabe hat, die Informationsprodukte der Infotheken in der Berufsberatung Kanton Zürich zentral zu bewirtschaften. Im ersten Teil werden die Methoden und Instrumente des Change Management sowie typische Fehler und Erfolgsfaktoren von Veränderungsprozessen in Unternehmungen dargestellt. Der zweite Teil widmet sich der Erfassung des Change-Prozesses. Es werden eine Umwelt- und Unternehmensanalyse vorgenommen, aus welchen eine SWOT-Analyse erstellt wird. Die weiteren Kapitel widmen sich der Strategieentwicklung der Fachstelle Dokumentation, der Bestimmung der Unternehmensziele und der Erstellung eines Informations- und Kommunikationsplans. Die Anwendung dieser Instrumente und Methoden soll die Frage beantworten, inwiefern sich der Change-Prozess wissenschaftlich erfassen und ob sich der Erfolg oder das Scheitern des Veränderungsprojekts abschätzen lässt.

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  • Brändli, Lilian (2006): Gesucht – gefunden?. Untersuchungen und Vorschläge zur Optimierung der Informationssuche von Studierenden in einer wissenschaftlichen Bibliothek. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Informations-, Medien- und Lesekompetenzen gelten als Schlüsselkompetenzen sowohl für den Ausbildungserfolg in Schule, Berufsbildung oder Hochschule als auch für den längerfristigen Bildungsweg. Recherchekompetenz ist Teil dieser Kompetenzen und kann mit Benutzerschulungen organisiert durch Bibliotheken beeinflusst werden. Die vorliegende Pilotstudie misst die Recherchekompetenz von Studierenden aus ausgewählten Studiengängen in einer wissenschaftlichen Bibliothek (Untersuchung an der Universität Basel) und arbeitet aufgrund der Ergebnisse Vorschläge zur Optimierung von Benutzerschulungen aus. Die Untersuchung erfolgte durch einen Methodenmix aus einer Befragung und einer anschliessenden teilnehmenden Beobachtung. Insgesamt wurden 21 Studierende aus den Studiengängen Geschichte, Medizin und Rechtswissenschaften befragt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Studierenden im Allgemeinen über genügende bis gute Kenntnisse in der Informationssuche verfügen. Die Qualität der Recherchekompetenz der Studierenden unterscheidet sich aufgrund ihrer Teilnahme/Nichtteilnahme an Benutzerschulungen und aufgrund variabler Recherche-Tätigkeit während des Studiums.

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  • Büchel, Jürgen (2006): Identifikation von Marktnischen. Die Eignung verschiedener Informationsquellen für die Auffindung von Marktnischen. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Bearbeiten von Nischenmärkten wird aufgrund des kleinen Marktvolumens hauptsächlich als Strategie für kleine Unternehmen angesehen. Durch die wachsende Heterogenisierung der Kundenbedürfnisse ergeben sich jedoch zunehmend potenzielle Marktnischen, die aber zuerst entdeckt werden müssen. Dabei stellt sich die Frage, wie diese Marktnischen mit möglichst kostengünstigen Mitteln identifiziert werden können. Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen von Nischen und den relevanten Punkten der Nischenidentifizierung. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird anhand eines praktischen Beispiels aufgezeigt, wie Marktnischen entdeckt werden können und welches Potenzial die unterschiedlichen Informationsquellen im Hinblick auf die Identifizierung von Marktnischen haben.

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  • Bürgi, Beatrice (2006): Open Access an Schweizer Hochschulen. Ein praxisorientierter Massnahmenkatalog für Hochschulbibliotheken zur Planung und Errichtung von Institutional Repositories. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Forderungen nach barrierefreiem Zugang zu wissenschaftlicher Literatur nehmen weltweit zu. Ein Werkzeug, das diesem Wunsch entspricht, ist das Institutional Repository (IR). Durch diesen Dokumentenserver werden wissenschaftliche Dokumente einer Institution bereitgestellt und elektronisch archiviert. Die Inhalte eines IR sind frei über das Internet zugänglich und können gesucht, gelesen, gespeichert und weiterverwendet werden. Daneben generiert ein Dokumentenserver auch Nutzen für die Institution und die Forschenden selbst, denn die wissenschaftlichen Erzeugnisse erlangen dank der freien Verfügbarkeit eine grössere Verbreitung und der gesamte Forschungs-Output der Institution kann gemessen und auch besser vermarktet werden. Diese Arbeit soll den Hochschulen, welche die Errichtung eines Institutional Repository bzw. dessen professionellen Betrieb in Erwägung ziehen, eine brauchbare Hilfestellung bieten. In einem praxisorientierten Massnahmenkatalog werden die Überlegungen und Schritte, welche für die Errichtung eines Institutional Repository notwendig sind und die daraus entstehenden Konsequenzen für die Hochschule aufgezeigt.

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  • Burkhard, Bettina (2006): Die Bedeutung des Sarbanes-Oxley Acts auf die Informations- und Dokumentationsstellen. Auswirkungen untersucht am Beispiel einer Schweizer Bank. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Verschiedene Finanzkollapse haben weltweit zu Bestrebungen geführt, die Transparenz von unternehmensinternen Abläufen zu erhöhen. Als Resultat setzte die Regierung der USA den «Sarbanes-Oxley Act of 2002» (SOX) in Kraft. Durch SOX werden interne Abläufe transparenter gestaltet und korrekte Informationen zeitnah veröffentlicht. Durch die Umsetzung der SOX-Anforderungen ergeben sich für die SOX-pflichtigen Gesellschaften Veränderungen und neue Herausforderungen. Die Befolgung der Regelungen ist mit einem hohen Dokumentationsaufwand verbunden. In der vorliegenden Arbeit werden die Entstehungsgeschichte sowie die wichtigsten Abschnitte des Gesetzes erläutert. Des Weiteren werden die erkennbaren Bestrebungen der Europäischen Union und der Schweiz aufgezeigt und die Vereinbarkeit mit der schweizerischen Rechtslegung betrachtet. Die Auswirkungen des Sarbanes-Oxley Acts auf Informations- und Dokumentationsstellen werden am Beispiel des Economic Information Centers der UBS untersucht.

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  • Dimitrijewitsch, Darja; Schneeberger, Cécile (2006): Optimierung der Usability des Webauftritts der Stadt- und Universitätsbibliothek Bern (StUB). Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Diplomarbeit befasst sich mit der Optimierung der Usability von Bibliothekswebsites unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte Terminologie und Navigation. Für die Evaluation von Websites können grundsätzlich zwei verschiedene Klassen von Methoden angewandt werden: Die expertenorientierten und die nutzerzentrierten Methoden. Am Fallbeispiel der Stadt- und Universitätsbibliothek Bern (StUB) wird die Website anhand des kombinierten Verfahrens evaluiert, bei dem sowohl expertenorientierte wie auch nutzerzentrierte Methoden zum Einsatz kommen. Das Verfahren besteht aus einer heuristischen Evaluation der Website und einem Benutzertest mit anschliessender Befragung. Zusätzlich wird aus vier vergleichbaren Bibliotheken eine Best Practice ermittelt und mit der Website der StUB verglichen. Die Evaluation anhand der verschiedenen Methoden ermöglicht es, Usability-Probleme zu erkennen und Lösungen entwickeln.

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  • Eisenring, Andreas (2006): Trends im Bereich der Bibliothekssoftware. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die zunehmende Verfügbarkeit von elektronischen Informationsquellen stellt die Bibliotheken bei der Verwaltung dieser Ressourcen vor erhebliche Probleme, die mit den integrierten Bibliothekssystemen nicht gelöst werden können. Die Hersteller von Bibliothekssoftware reagierten auf diese Entwicklung, in dem sie neue Typen von Bibliothekssoftware auf den Markt brachten. Es handelt sich dabei um folgende Programmtypen: Electronic Resource Management Systeme (ERMS), Digital Asset Management Systeme (DAMS), Link Resolver und Metasearch-/Portal-Software. Die vorliegende Arbeit beschreibt neben den Aufgaben und typischen Funktionen der einzelnen Systeme die Entstehungshintergründe der Softwaretypen und zeichnet deren Entwicklung von der Idee bis hin zu den Produkten nach. Erläuterungen zu verwendeten Standards und ein Ausblick bezüglich möglicher Entwicklungen schliessen den ersten Teil der Arbeit ab. Im zweiten Teil werden die Beschaffenheit des Marktes im Bereich Bibliothekssoftware untersucht und die Marktführer identifiziert. Abgeschlossen wird die Arbeit mit einem summarischen Vergleich der Produktportfolios der führenden Hersteller.

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  • Erny-López, Benedicta (2006): Der Kurierdienst Deutschschweizer Hochschulbibliotheken. Erste Erfahrungen mit einer neue Dienstleistung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Informationsverbund Deutschschweiz bietet seit Januar 2005 einen Kurierdienst an, welcher die Universitätsbibliotheken in Basel, Bern, Luzern, St. Gallen und Zürich täglich verbindet. Der IDS-Kurier erleichtert den Benutzern den Zugang zu auswärtigen Bibliotheksbeständen, insbesondere Monographien für die Geistes- und Sozialwissenschaften. Die vorliegende Arbeit beinhaltet quantitative und qualitative Analysen der Medienströme zwischen den Bibliotheken. Die Auswertung der Nutzungsdaten des IDS-Kuriers zeigt den Anteil von Medien pro Fachgebiete und pro IDS Liefer- sowie Abholbibliothek. Die angewandte Methode beruht u. a. auf einer Konkordanz der Fachgebiete aller teilnehmenden Bibliotheken. Diese Pilotstudie kann zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden, um neue Trends in den Medienströmen zu erkennen.

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  • Escolano, Nicolas (2006): Nutzen-Aufwand-Schätzung für Digitalisierungsprojekte von archivierten Papierunterlagen. Ein praxisorientierter Ansatz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Neben den elektronischen Dokumenten fallen in den meisten Organisationen weiterhin physische Dokumente an und bleiben in dieser Form bestehen. Die daraus resultierenden physischen Bestände werden aber bezüglich der Nutzung, des Zugriffs und des Platzbedarfes zusehends ein Problem. Vermehrt kommen deshalb elektronische Systeme, wie z.B. Dokumenten-Management-Systeme zum Einsatz, die die digitalisierten Dokumente integrieren. Dies geschieht aber oft ohne Rücksicht auf andere Bestände, womit die Festlegung empfehlenswerter Voraussetzungen für Digitalisierungsprojekte mehr erschwert als vereinfacht wird. Die Diplomarbeit erarbeitet deshalb unabhängig der nicht bestimmbaren Vorbedingungen Faktoren heraus, die sich entweder positiv oder negativ auf die Digitalisierung auswirken. Zudem werden konkrete Kostenfaktoren angegeben.

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  • Hofer, Andrea (2006): Mystery Shopping. Eine Dienstleistungsbeurteilung auch für Bibliotheken. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mystery Shopping ist eine neuere Methode, die Dienstleistungsqualität im Unternehmen aus Sicht des Kunden zu messen. Die Messmethode hat zum Ziel, Schwächen aufzudecken und die Servicequalität zu verbessern. Obwohl Mystery Shopping bereits in ausländischen Bibliotheken zum Einsatz gekommen ist, ist sie in Schweizer Bibliotheken relativ unbekannt. Mit der Verbreitung in anderen Dienstleistungsbereichen, hat der neue Ansatz gute Voraussetzungen, auch in Schweizer Bibliotheken Fuss zu fassen. In der folgenden Arbeit wird ein Leitfaden zur Einführung von Mystery Shopping entwickelt, der den Bibliotheken als Hilfestellung und zur Information dienen soll. Dem Bibliotheksmanagement werden verschiedene Varianten der Durchführung mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen vorgestellt. Das erarbeitete Beispiel eines Beurteilungsbogens soll die Übertragbarkeit der Methode auf Bibliotheken stützen und gleichzeitig als Arbeitsgrundlage für bibliotheksspezifische Beurteilungsbogen dienen.

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  • Jakob, Karin (2006): Enterprise Suchmaschinen als Business Case. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die entscheidenden Informationen zu einem bestimmten Zeitpunkt zu Verfügung zu haben, wird für Unternehmen zu einem kritischen Erfolgsfakor. Gleichzeitg wächst die Datenmenge rasant und die Datenquellen und -formate nehmen zu. Enterprise Suchmaschinen setzen bei diesem Problem ein und durchsuchen über eine Suchmaske alle Daten in einem Unternehmen. Die Nutzen, die dabei entstehen sind meist qualitativer Natur. Im Business Case werden auf Grund von bereits exisitierenden empririschen Daten diese Nutzen quantifiziert und in Abhängigkeit zu den Rahmenbedingungen eines Unternehmens gesetzt. Risiken und Auswirkungen können benannt und Empfehlungen formuliert werden. Die getroffen Annahmen werden anschliessend mittels einer Befragung in einem Unternehmen überprüft.

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  • Kehl, Nadja (2006): Aggregation und visuelle Aufbereitung von Unternehmensstrategien mithilfe von Recherche-Codes. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Rahmen des Strategischen Managements muss jedes Unternehmen seine eigene Unternehmensstrategie laufend überprüfen und anpassen. Dazu ist es notwendig, die Verläufe in der eigenen Strategiesetzung zu kennen und im Rahmen von Competitive Intelligence die Strategien der Konkurrenten zu beobachten. So können Schlüsse auf zukünftige Trends im Markt gezogen werden. In der Arbeit wird untersucht, ob diese Analysen mithilfe von Recherchen über Recherche-Codes durchführbar sind. Dazu wird in einem ersten Teil eine theoretische Grundlage zu Recherche-Codes sowie Unternehmensstrategien geschaffen. Der zweite Teil steht als Case Study des Unternehmens Mannesmann, welches anfangs der 90er Jahre eine Strategieänderung vorgenommen hatte. Die Erkenntnisse dieser beiden Teile fliessen in die nachfolgende Untersuchung ein wie Änderungen in Strategien und Entwicklungen von Recherche-Codes zusammenhängen. Darauf aufbauend werden Konzepte zur Untersuchung und Visualisierung von Unternehmensstrategien mithilfe von Recherche-Codes erstellt.

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  • Kühne, Christine (2006): Der Information Commons. Ein Weg auch für die Schweiz? Ein Konzept für die Zentralbibliothek Zürich. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Verschiedene nordamerikanische Universitätsbibliotheken organisieren sich seit den frühen 1990er-Jahren nach dem Prinzip des Information Commons. Die Bibliotheken stellen den Benutzenden eine digitale Umgebung mit Computern zur Verfügung, mit denen Katalog-, Datenbank- und E-Journalabfragen möglich sind und die mit Internetzugang und Produktivitätssoftware ausgerüstet sind. In dieser Arbeit werden die Theorie, die Diskussion um den Information Commons und dessen Zukunftsaussichten aufgearbeitet. Aufgrund der theoretischen Grundlagen wird eine Checkliste erstellt, mit der versuchsweise der Stand des Information Commons in der Bibliothek der Universität St. Gallen und der Stadt- und Universitätsbibliothek Bern erfasst wird. Die Zentralbibliothek Zürich erteilte den Auftrag, ein Konzept für einen Information Commons auszuarbeiten. Der Ist-Zustand der Zentralbibliothek wird mit der oben erwähnten Checkliste erhoben. Dann wird der Soll-Zustand dargestellt. Schliesslich wird erläutert, welche Massnahmen auf dem Weg zu einem Information Commons in der Zentralbibliothek ergriffen werden sollten.

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  • Löhrer, Sabina (2006): Kataloganreicherung in Hochschulbibliotheken. State of the Art Überblick und Aussichten für die Schweiz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll eine Methode betrachtet werden, mit welcher der Horizont von Bibliothekskatalogen durch hinzugefügte Informationen wie Inhaltsverzeichnisse, Abstracts oder Rezensionen erweitert werden kann. Durch angereicherte Bibliothekskataloge wird einerseits die Anzahl der Zugriffspunkte bei der Recherche erhöht und andererseits die Relevanzbeurteilung der Treffer direkt am OPAC ermöglicht. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf Bibliothekskatalogen von Hochschulbibliotheken. Ein theoretischer Überblick über die Kataloganreicherung definiert den Begriff, legt den Nutzen für Bibliotheken und ihre Benutzenden dar, rollt die Entwicklung der Idee der Kataloganreicherung auf, zeigt die verschiedenen Möglichkeiten zur Anreicherung der Kataloge und handelt die Beschaffung der Zusatzinformationen und deren Integration in den Bibliothekskatalog ab. Schliesslich soll einigen kritischen Stimmen und Gedanken Platz eingeräumt werden. Die Arbeit betrachtet in einem nächsten Teil Referenzprojekte in den USA, in Österreich und in Deutschland, vergleicht und diskutiert sie kurz. Abschliessend wird ein möglicher Lösungsansatz für eine kooperative Kataloganreicherung der Deutschschweizer Hochschulbibliotheken im IDS aufgezeigt.

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  • Mayer, Susanne (2006): Konzept eines Internetportals für die Krankenpflege. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Pflegenden sind die grösste Berufsgruppe im Gesundheitswesen. Im Bereich dieser Berufsgruppe sind momentan Veränderungen im Gang, die zur Folge haben, dass die Bedeutung der Versorgung mit Fachinformation steigt. Neue Ausbildungspläne, das Entstehen von neuen Studiengängen und der zunehmende Ruf nach qualitätsgeprüfter und damit evidenzbasierter Pflege bedingt, dass die Pflegenden einen besseren und einfacheren Zugang zu der für sie relevanten Fachliteratur haben. Diesen Zugang soll das geplante Fachportal für Pflegende auf allen Stufen, von der Studierenden bis zur Pflegewissenschafterin, bieten. In der Diplomarbeit wird einleitend die Situation der Krankenpflege und der Stand der Fachinformation Pflege erläutert. Auf dieser Basis und einer Befragung von Betroffenen wird der aktuelle und zukünftige Bedarf an Fachinformation analysiert um darauf aufbauend darzustellen, welche Kriterien ein Internetportal für die Krankenpflege erfüllen muss und welche Inhalte und Angebote wichtig, beziehungsweise wünschbar wären. Zum Schluss werden Empfehlungen für das Erstellen eines Fachportals Pflege abgegeben.

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  • Merz, Regula (2006): Information Literacy. Ein Konzept für die Vermittlung von Informationskompetenz am Beispiel der Bibliothek der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bibliotheken sind zu Lernorten, Informations- und Wissensmanagementzentren geworden, wobei Information Literacy, die Vermittlung von Informationskompetenz, ein aktuelles und viel diskutiertes Thema im Bibliothekswesen, zu den wichtigsten Aufgaben der Bibliothekarinnen und Bibliothekare gehört. Die Umsetzung der Vermittlung von Informationskompetenz an Fachhochschulen ist noch im Gange. Vorliegende Arbeit beschäftigt sich, im theoretischen Teil, mit den Besonderheiten der Information Literacy an Fachhochschulen beziehungsweise mit dem Stand der Vermittlung von Informationskompetenz. Dazu werden auch einige schweizerische Fachhochschulbibliotheken untersucht. Im praktischen Teil dieser Arbeit geht es um ein Konzept für die Vermittlung von Informationskompetenz am Beispiel der Bibliothek der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur. Die Bibliothek der HTW Chur ist eine neuere, wissenschaftliche Spezialbibliothek. Ihr Angebot ist auf den Informations- und Literaturbedarf ihrer Hochschule ausgerichtet. Sie hat keine Archivfunktion. Ein zentrales Anliegen ist, wie auch das anderer Hochschulbibliotheken, die Vermittlung von Informationskompetenz zu optimieren.

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  • Minder, Manuel (2006): Kosten der Informationsarbeit. Organisieren, archivieren, suchen und nutzen von Informationen – ein methodischer Ansatz zur Quantifizierung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Informationsarbeit durchdringt alle Arbeitsbereiche der heutigen Gesellschaft und wird immer Wettbewerb entscheidender. Der Arbeitsgegenstand Information unterscheidet sich aber deutlich von anderen Wirtschaftsgütern. Deswegen ist das Phänomen der Informationsarbeit schwer fassbar und wird begrifflich unterschiedlich abgegrenzt. Geeignete Modelle zur Berechnung der Kosten von Informationsarbeit fehlen weitgehend. In dieser Diplomarbeit wird die Thematik umfassend aufgearbeitet. Zentral sind dabei existierende Studien und deren Erhebungsmethoden, die miteinander verglichen werden. Sie liefern die Grundlage für eine methodische Quantifizierung von Informationsarbeit. Für den Kontext der Organisation, Archivierung, Suche und Nutzung von Informationen, werden die Ergebnisse aus dem Studienvergleich auf ein eigenes Erhebungskonzept übertragen. So entsteht abschliessend ein Kalkulationsschema, mit dessen Hilfe kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) relativ einfach die Kosten der Informationsarbeit errechnen können.

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  • Nachbur-Scherer, Seraina (2006): Hat die Bezeichnung «Studien- und Bildungsbibliothek» noch eine Daseinsberechtigung?. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Dass die Schweiz mit ihrem föderalistischen Prinzip in vielen Bereichen einen Sonderfall darstellt, ist allgemein bekannt. Auch im Bibliothekswesen hebt sich die Schweiz von anderen Ländern ab: Gibt es in den meisten Nachbarsländern, in Skandinavien und im angelsächsischen Raum nur zwei grosse Bibliothekstypen – Öffentliche und Wissenschaftliche Bibliotheken – so kennt die Schweiz eine Dreistufigkeit im Bibliothekswesen: Wissenschaftliche Bibliotheken, Studien- und Bildungsbibliotheken und Allgemeine Öffentliche Bibliotheken. Die Arbeit untersucht die Frage, ob die momentane Typologie der schweizerischen Bibliothekslandschaft noch angebracht ist oder nicht. Dazu wird in einem ersten Teil eine Literaturrecherche über ausländische Bibliotheks-Typologien durchgeführt. In einem zweiten Teil werden Gespräche mit einigen ausgewählten Direktorinnen und Direktoren von Studien- und Bildungsbibliotheken geführt und ausgewertet. Als Abschluss der Arbeit soll versucht werden, eine Alternative zur gegenwärtigen Typologie zu erarbeiten.

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  • Pichler, Rafaela (2006): Annäherung an die Bildsprache. Ontologien als Hilfsmittel für Bilderschliessung und Bildrecherche in Kunstbilddatenbanken. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der grundsätzliche Unterschied zwischen der verbalen Sprache und der so genannten Bildsprache führt zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Bilderschliessung und der Bildrecherche. Die heute übliche inhaltliche Bilderschliessung mit einzelnen Schlagwörtern ist häufig unbefriedigend, insbesondere was die Erschliessung der verschiedenen Bildbedeutungen und -wirkungen betrifft. Um eine Annäherung an die Bildsprache erreichen zu können, wird in der vorliegenden Arbeit vorgeschlagen, Bilder als komplexe Zeichensysteme aus Motiv- und Bildelementen, Bedeutungen und Wirkungen zu verstehen. Diese Zeichensysteme werden in Ontologien festgehalten, womit die Beziehungen der verschiedenen Bildelemente aufgezeigt werden. Dabei wird untersucht, inwiefern mit solchen Ontologien Bildbedeutungen und -wirkungen erschlossen werden können und ob die Ontologien Hilfsmittel für eine umfassende Bilderschliessung und Bildrecherche sein können.

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  • Riedi, Hans Jakob (2006): Überführung der elektronischen Archivalien aus Konsul in STAR. Ein Konzept zur Überführung und Zusammenarbeit zwischen Verwaltungen und Archiven. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mit der zunehmenden Digitalisierung von Dokumenten in Verwaltungen und deren Archivierung gehen verschiedene Probleme einher. Es fehlen oftmals rechtliche Grundlagen, die sich explizit auf E-Records (elektronische Dokumente) beziehen und klar ihre Rolle in Bezug auf die Archivierung definieren. Immer wieder wird die Bewertung und Selektion von archivwürdigem Material diskutiert, wobei sich zwei verschiedene Positionen etabliert haben. Dass eine solche Bewertung und Zusammenarbeit zwischen Archiven und Verwaltungen in den letzten Jahren versäumt wurde, zeigen die Aktenberge in den verschiedenen Verwaltungen. Viele Archive legen nach dem Pertinenzprinzip (nach Sachgebieten) ab, Verwaltungen jedoch nach dem Provenienzprinzip (Herkunft), weshalb sich bei einer Übernahme Probleme bei der Zusammenfügung der Akten ergeben. In einem ersten Teil wird am Beispiel der Gesetze in Graubünden auf die Mangelhaftigkeit solcher Gesetze hingewiesen. Der zweite Teil nimmt sich der Bewertungstheorie an. Ergebnis ist ein Bewertungskatalog mit den gewonnenen Bewertungskriterien.

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  • Schaller, Stefanie (2006): Kooperative Digitalisierung von Altbeständen. Ein Modell für die Schweizer Kantonsbibliotheken. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Digitalisierung von Altbeständen ist auch in den Schweizer Kantonsbibliotheken ein Thema. Viele Bibliotheken digitalisieren wertvolle und einzigartige Sammlungen. Doch die Digitalisierung wird in der Schweiz kaum koordiniert und so besteht die Gefahr eines lückenhaften und willkürlichen Angebotes. Die Diplomarbeit beschreibt nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Digitalisierung die Digitalisierungspraxis in Deutschland, Frankreich, Österreich und auf gesamteuropäischer Ebene. Mit einer von der Landesbibliothek durchgeführten Befragung wird ein Überblick über die Digitalisierungsaktivitäten der Schweizer Kantonsbibliotheken gegeben. Aufbauend auf den Ergebnissen der vorangegangenen Kapitel wird versucht in drei Stufen ein Modell für die kooperative Digitalisierung in den Kantonsbibliotheken aufzustellen. Die Vorschläge sollen die Diskussion über eine Zusammenarbeit in der Digitalisierung anregen.

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  • Scherer-Hug, August (2006): Strategien zur Erhaltung von audiovisuellen Kulturgütern. Eine international vergleichende Analyse zwischen Australien, Frankreich, Grossbritannien und der Schweiz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Seit den 1980er Jahren hat sich weltweit ein Verständnis von Kulturgütern entwickelt, das Medien wie Photographie, Film, Video, Tonaufnahmen oder Radio- und Fernsehsendungen einschliesst. Diese so genannten audiovisuellen Kulturgüter fanden in der Folge besondere Beachtung, da ihre Informationsträger ungleich schnelleren Alterungsprozessen unterliegen, als dies beispielsweise bei Kulturgütern aus Papier (Bücher, Drucke) der Fall ist. In einer ersten Phase stand deshalb die Entwicklung konservatorischer Massnahmen im Vordergrund, um vom Zerfall bedrohte Bestände zu retten. Mittlerweile stellt aber auch die massiv ansteigende Neuproduktion von audiovisuellen Inhalten besondere Anforderungen an den Umgang mit diesen Medien. Staaten, die sich dem Erhalt audiovisueller Kulturgüter verpflichtet haben, entwickelten in den letzten Jahren deshalb Strategien, die einen umfassenden Schutz ermöglichen sollen. Im Rahmen dieser Arbeit werden die Strategien Australiens, Frankreichs, Grossbritanniens und der Schweiz analysiert und miteinander verglichen, um den Stand des audiovisuellen Kulturgüterschutzes in der Schweiz zu ermitteln und um Handlungsempfehlungen bezüglich der identifizierten Defizite abzugeben.

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  • Schlatter-Wüest, Rita (2006): Schliessung von Quartierbibliotheken. Erarbeitung eines Kriterienkataloges als Entscheidungsgrundlage. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bibliotheksschliessungen, im Besonderen die Schliessung von Quartierbibliotheken städtischer Öffentlicher Bibliotheken, sind Untersuchungsgegenstand der Diplomarbeit. Faktoren wie die Stadtstruktur oder finanzielle Rahmenbedingungen haben Einfluss auf die Entwicklung eines städtischen Bibliotheksnetzes. Es werden Gründe dargelegt, die zu einer Bibliotheksschliessung führen können. Sie werden in einem Kriterienkatalog mit messbaren Kennzahlen dargestellt. Der Kriterienkatalog kann als Entscheidungsgrundlage bei der Schliessung einer Quartierbibliothek dienen. In der Arbeit wird auf die wichtige Rolle der Öffentlichen Bibliotheken eingegangen und die Situation der Bibliotheken und Bibliotheksschliessungen in verschiedenen europäischen Ländern werden mit Zahlen dokumentiert. Die Ausarbeitung des Kriterienkataloges, sowie Ersatzlösungen, die gesucht werden, um Schliessungen zu umgehen, bilden den Hauptteil der Arbeit. Zum Abschluss wird die Schliessung einer Quartierbibliothek anhand eines konkreten Falles dargestellt.

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  • Stadler, Felix (2006): Elektronische Records Management Systeme für kleinere Verwaltungseinheiten. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Auswahl an komplexen und vielfältigen Elektronischen Records Management Systemen ist reichhaltig. Vor allem in den USA müssen diese Systeme von Gesetzes wegen hohe Anforderungen erfüllen. Daher sind sie besonders auf grosse Verwaltungseinheiten ausgerichtet. Kleinere Verwaltungseinheiten brauchen jedoch nicht so komplexe Systeme, weil sie oft nicht so hohe Anforderungen erfüllen müssen. Doch es gibt keine Systeme, welche speziell auf kleinere Verwaltungseinheiten ausgerichtet sind. In der folgenden Diplomarbeit wird ein Pflichtenheft für ein Web-basiertes Elektronisches Records Management System für kleinere Verwaltungseinheiten erarbeitet. Darauf basierend wird das System ansatzweise modelliert. Zuletzt wird überprüft, wie gut das Elektronische Dokumenten Management System Basic Support for Cooperative Work den erarbeiteten Anforderungen genügt.

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  • Stieger, Heidi (2006): Fachblogs von und für BibliothekarInnen – Nutzen, Tendenzen. Mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit setzt sich im Wesentlichen aus drei Teilen zusammen: Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen Weblog, um anschliessend zum Fachblog von und für BibliothekarInnen hinüberleiten zu können. In einem Überblick werden momentane bibliothekarische Fachblogs im deutschsprachigen Raum anhand eines Kriterienkataloges kurz vorgestellt. Der zweite Teil der Arbeit beantwortet insbesondere die Fragen, ob Fachblogs neue Zugänge zu Informationen ermöglichen und wie nützlich sie für die berufliche Weiterbildung sind. Hierzu wird das Fachblog mit anderen Informationsdiensten (Kommunikationsforum, Fachzeitschrift) für BibliothekarInnen verglichen. Die Arbeit unterstützt die Theorie einerseits mit einem Fallbeispiel, das illustriert, wie das gleiche Thema in den verschiedenen Informationsdiensten abgehandelt wird, andererseits mit einer Expertenbefragung von bloggenden BibliothekarInnen, die in einem deutschsprachigen Fachblog schreiben.

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  • Tonollo, Karin (2006): Ontologien als Unterstützung zur Einführung von Records Management. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der folgenden Arbeit wird der mögliche Beitrag, den Ontologien als Unterstützung zur Einführung von Records Management leisten können, untersucht. Die Einführung von Records Management stellt für Unternehmen oder Behörden eine grosse Herausforderung dar. Viele Einführungsversuche von Records Management scheitern daran, dass es nicht oder zu wenig gelingt, den betroffenen MitarbeiterInnen aller Hierarchiestufen, den Nutzen und die von Records Management überzeugend zu vermitteln. Um die Einführung von Records Management zu unterstützen, beschäftigt sich die folgende Arbeit mit einem kleinen, aber zentralen Ausschnitt von Records Management, dem Registraturplan. Im traditionellen Registraturplan treffen die beiden Pole Stabilität und Flexibilität, zwischen denen sich jede Organisation bewegt, aufeinander. Für die dauernde Anpassung an sich verändernde Rahmenbedingungen (Flexibilität) ist der traditionelle Registraturplan als Arbeitsmittel jedoch oftmals zu starr und hindert damit die Angestellten einer Unternehmung oder einer Behörde an einer effizienten Arbeitsweise.

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  • Verardo, Doris (2006): Sicherheitskonzept für eine Bibliothek durchgeführt am Beispiel der Stadt- und Kantonsbibliothek Zug. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Katastrophenplanung ist erst bei einigen grossen Bibliotheken wie der Schweizerischen Landesbibliothek oder Universitätsbibliotheken ein Thema. Stark begrenzte Ressourcen und ein glimpfliches Davonkommen bei Katastrophenfällen in der Vergangenheit drängen Katastrophenplanung bei kleinen und mittleren Bibliotheken in den Hintergrund. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, eine Grundlage zu einem Sicherheitskonzept für mittelgrosse schweizerische Bibliotheken zu bieten. Dazu werden die bekannten Möglichkeiten zur Notfallvorsorge und Schadensbehebung aus angloamerikanischer und deutschsprachiger Literatur zusammengefasst. Im praktischen Teil der Arbeit wird eine Risikoanalyse am Beispiel der Stadt- und Kantonsbibliothek Zug beschrieben. Die daraus abgeleiteten Massnahmen werden aufgezeigt und es wird der Frage nachgegangen, ob sie als «how-to-guide» anderen Bibliotheken nützen könnten. Die erarbeiteten Vorlagen im Anhang, wie Checklisten, Alarmplan und Evakuierungskonzept, sind als Hilfsmittel für diejenigen Bibliotheken gedacht, die noch kein eigenes Sicherheitskonzept haben.

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  • Zimmermann, Irene (2006): Qualitätsmanagement im Info-Z. Bewertung und Implementierung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die HTW Chur hat ein Instrumentarium entwickelt, das auf dem EFQM-Modell basiert und eine kontinuierliche Verbesserung der Excellence in Bibliotheken ermöglicht. In der Diplomarbeit wird untersucht, ob sich dieses Modell an die Bedürfnisse und Gegebenheiten von Mittelschulmediotheken anpassen lässt. Das Info-Z, Mediothek der Kantonsschule Zug, führt eine Selbstbewertung durch und testet das angepasste Modell. Die Ergebnisse des Bewertungsdurchgangs werden ausgewertet und analysiert. Die abgeleiteten Verbesserungsmassnahmen werden implementiert. Sowohl die Selbstbewertungs- wie auch die Implementierungsphase werden beobachtet, reflektiert und aus den Erkenntnissen wird ein «Best-practice» für die beiden Prozesse Selbstbewertung und Implementierung entwickelt.

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  • 2005

  • Bosshart, Barbara (2005): Evaluation eines Dokumentenmanagementsystems mit Blick auf den firmenweiten Einsatz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bei der Fülle an elektronischen Dokumenten in Unternehmen gewinnt eine zweckmässige Verwaltung an immer grösserer Bedeutung, damit die Dokumente einfach und schnell wieder aufgefunden werden können. Das Schweizer Radio DRS hat in einer Testphase auf der Ebene Radiodirektion ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) zur einfacheren und benutzerfreundlicheren Verwaltung und Recherche der Dokumente eingeführt. In dieser Diplomarbeit geht es in einem ersten Teil darum, das DMS ‚PowerDOCS’ inklusive das Workflow-System ‚Ultimus’ und die Testphase zu untersuchen. In einem zweiten Teil soll anhand von Befragungen über einen firmenweiten Einsatz des DMS ‚Hummingbird EnterpriseTM 2004 – DM’ (Nachfolgesystem von ‚PowerDOCS’) nachgedacht werden. In diesen Befragungen wird das aktuelle Dokumentenmanagement der einzelnen Abteilungen und Programme von Schweizer Radio DRS betrachtet. Dabei wird überprüft, ob der Einsatz des DMS bei den einzelnen Abteilungen und dem Gesamtunternehmen grundsätzlich Sinn macht. Aufgrund dieser Auswertungen soll eine Empfehlung bezüglich des Einsatzes dieses DMS für das Schweizer Radio DRS abgegeben werden.

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  • Bühler, Silvia (2005): Rekatalogisierung. Bedeutung im Kontext der Erschliessungsentwicklung und Konzept für die Stadtbibliothek Biel. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Infolge fortschreitenden Technologien, geänderter Regelwerke oder neuer Ansätze sind Bibliotheken in ihrer Geschichte immer wieder damit konfrontiert, dass ihre Erschliessungspraxis und -verfahren von neueren Entwicklungen überholt werden. Daraus können sich Brüche in den Katalogen ergeben. Mit Rekatalogisierungsverfahren wird versucht, diese Brüche auszugleichen. Ausgehend von der Entwicklung der Erschliessung wird im ersten Teil dieser Arbeit die Rolle der Rekatalogisierung aufgezeigt. Dabei wird betrachtet, welche Faktoren die Erschliessung beeinflussen, inwiefern Rekatalogisierung in Zukunft noch von Bedeutung sein könnte, und wie eine kontinuierliche Erschliessung erreicht werden könnte. Diese Ansätze bilden den theoretischen Hintergrund zur Erarbeitung eines Rekatalogisierungskonzepts für die noch nicht elektronisch erfassten Bestände der Stadtbibliothek Biel, auf dessen Grundlage die Rekatalogisierung geplant und durchgeführt werden kann.

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  • Cassani, Martin (2005): Lösungsansätze für die Archivierung digitaler Baupläne der Abteilung Architektur an der Fachhochschule beider Basel. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Baupläne der Gebäudearchitektur werden heute vorwiegend mit Hilfe von CAD-Verfahren (Computer Aided Design) virtuell konstruiert. Die langfristige Erhaltung der dabei entstehenden digitalen Daten birgt noch viele offene Fragen. Die Abteilung Architektur an der Fachhochschule beider Basel schliesst im Sommer 2005 das KTI-Forschungsprojekt "Haus – Siedlung – Landschaft" ab. Der grösste Teil des dabei entstandenen digitalen Projektmaterials besteht aus Planzeichnungen, die mit einem professionellen CAD-Programm erstellt und in einem proprietären Datenformat gespeichert wurden. In der folgenden Arbeit sollen Lösungsansätze für die Archivierung von CAD-Daten aufgezeigt werden, wobei auch einer langfristigen Erhaltung der CAD-Funktionalitäten Beachtung geschenkt wird. Verschiedene bestehende Vorgehensweisen bei der Archivierung von CAD-Daten werden betrachtet und aus den dabei gewonnenen Erkenntnissen ein Archivierungskonzept für das Projektmaterial "Haus – Sieldung – Landschaft" abgeleitet.

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  • Christen, Markus (2005): RFID in Schweizer Bibliotheken. Erfahrungen und Entwicklungen. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die RFID-Technologie setzt sich in unsere Welt immer mehr durch. Seit kurzem hat sie auch in Schweizer Bibliotheken Einzug gehalten. Wie bei fast jeder neuen Technologie sind die Erwartungen zuerst geradezu immens. Jetzt, wenige Jahre nach Eröffnung der ersten Bibliothek der Schweiz mit RFID-Technik ist es Zeit, eine kleine Bilanz zu ziehen: Warum wurde RFID gewählt? Was wurde sich davon erhofft? Wie sieht die Realität aus? Wo zeigen sich Probleme mit der Technik? Ist die Technik vielleicht für andere Anwendungen im IuD-Bereich einsetzbar? Auf diese Fragen versucht die Arbeit Antworten zu geben. Darüber hinaus wird kurz die Funktionsweise der RFID-Technik erklärt, Anwendungen von RFID neben Bibliotheken angesprochen, die zur Zeit möglichen Anwendungsgebiete der Technik in Bibliotheken vorgestellt, und der Aspekt Datensicherheit bzw. Datenschutz ausführlich behandelt.

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  • Ciullo, Luigi (2005): Erhebung über den Stand von Records Management in der Schweiz. Eine Benchmarking-Studie über die chemischpharmazeutische Branche. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Unternehmen werden heutzutage unabhängig davon, zu welcher Branche sie gehören, nicht nur mit immer strengeren Unternehmensrichtlinien und Regulierungsauflagen konfrontiert, sondern gleichzeitig mit einem exponentiellen Wachstum des Unternehmen – Contents und des Informationsflusses. Dabei müssen Unternehmen in stark regulierten Branchen, wie der chemisch-pharmazeutischen Industrie, in der Lage sein, mit den Auswirkungen der wachsenden Informationsflut und deren gesetzlichen Regelungen, effizient umzugehen. Die mangelhafte Einhaltung geltender Vorschriften kann für Unternehmen dieser Branche ernste Konsequenzen haben. Dazu zählen neben erheblichen Einbussen bei der Rentabilität auch ein längeres Time-to-Market und der Verlust von Wettbewerbsvorteilen. Die Ausarbeitung will anhand von Interviews mit acht RM-Verantwortlichen den Stand von Records Management in der schweizerischen chemisch-pharmazeutischen Branche zeigen, Handlungsbedarfe formulieren und generelle Trends dieser Disziplin aufzeigen. Zudem wird der Status vom RM in dieser Industrie mit anderen Benchmarks wie dem öffentlichen Sektor in der Schweiz und in New South Wales sowie grossen Industrieunternehmen in den USA verglichen.

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  • Fürst, Evelyne (2005): Strategische Kommunikation für Bibliotheken. Die Stakeholderkommunikation als Modell, Konzept und Fallstudie. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der letzten Zeit vollzog sich in den privatwirtschaftlichen Public Relations ein Paradigmenwechsel, der aus der Unternehmenskommunikation hervorgegangen ist: die Stakeholderkommunikation. Sie erlaubt ein gezieltes Analysieren und Ansprechen der Stakeholder einer Unternehmung. Auch Bibliotheken sehen sich mit verschiedenen Stakeholdern und ihren Ansprüchen konfrontiert. Bis anhin wurden diese in den bibliothekarischen Public Relations nur bedingt beachtet. Die vorliegende Diplomarbeit erarbeitet auf der Grundlage der Strategischen Kommunikation ein Modell der bibliotheksspezifischen Stakeholderkommunikation. Dieses erlaubt die systematische Analyse der Stakeholder, deren Bedürfnisse und entwickelt darauf basierend eine neue Kommunikationsstrategie. Das in der Diplomarbeit erarbeitet Modell wird anhand einer Fallstudie getestet und reflektiert.

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  • Gujan, Gaby (2005): Bestandespräsentation in Didaktischen Zentren. Dargestellt am Beispiel der Bibliothek der Pädagogischen Fachhochschule Graubünden. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das veränderte Kaufverhalten der Kunden, ausgelöst durch die Übersättigung der Märkte und der immer mehr verfügbaren Freizeit, hat auch Auswirkungen auf Bibliotheken. Die Atmosphäre und erste Sinneseindrücke sind entscheidend. Der Präsentation des Bestandes in den Räumlichkeiten der Bibliothek kommt dementsprechend eine bedeutende Rolle zu. Ziel jeder Bibliothek sind zufriedene Benutzende. Diese Arbeit zeigt anhand der Bibliothek der Pädagogischen Fachhochschule Graubünden die wichtigen Faktoren im Bereich Bestandespräsentation auf, die zur Erfüllung dieses Ziels notwendig sind. Dazu wird in einem ersten Schritt die Ist-Situation der Bestandespräsentation der Bibliothek der Pädagogischen Fachhochschule Graubünden analysiert. Danach werden Merkmale und Aufgaben eines Didaktischen Zentrums ausgearbeitet. Als nächstes folgen ein theoretisches sowie ein praktisches Kapitel zum Thema Bestandespräsentation, indem Fachliteratur ausgewertet bzw. drei Best-Practice-Institutionen analysiert werden. Optimierungsmöglichkeiten für die Bibliothek der Pädagogischen Fachhochschule Graubünden bilden den Abschluss dieser Arbeit.

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  • Haeberli, Justine (2005): Virtuelle Fachbibliotheken. Ein Konzept auch für die Schweiz?. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Virtuelle Fachbibliotheken bündeln grundsätzlich alle verteilt und zentral vorliegenden, relevanten Informationsressourcen eines Fachgebietes. Als zentraler Einstiegspunkt ermöglichen sie ihren Nutzern den Zugang zu wissenschaftlicher Fachinformation über das Internet. In der vorliegenden Diplomarbeit werden in einem ersten Teil die Virtuellen Fachbibliotheken Deutschlands typisiert. Nach einer Definition und begrifflichen Abgrenzungen wird die Bedeutung der Förderung der überregionalen Literaturversorgung durch die DFG im Zusammenhang mit den Virtuellen Fachbibliotheken aufgezeigt sowie ein Überblick über die Virtuellen Fachbibliotheken in Deutschland gegeben. Anschliessend wird deren modulares Konzept betrachtet sowie neue Aspekte und Einflüsse auf die Entwicklung von Virtuellen Fachbibliotheken exemplarisch beschrieben. Der zweite Teil der Arbeit betrachtet die Bibliothekslandschaft der Schweiz mit Schwerpunkt auf Projekten und Initiativen der digitalen Informationslandschaft an den Hochschulbibliotheken. Die Übertragbarkeit des Konzepts der Virtuellen Fachbibliotheken auf die Informationslandschaft der Schweiz wird im letzten Teil der Arbeit betrachtet, wobei die Nachnutzbarkeit dieses modularen Konzeptes analysiert wird.

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  • Hutter, Nathalie (2005): Digital Reference Services und Möglichkeiten zum Einsatz von Realtime Reference Services in Schweizer Bibliotheken anhand des Praxisbeispiels der ETH-Bibliothek Zürich. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Immer mehr Informationen stehen heutzutage in digitaler Form zur Verfügung und können über das Internet ortsunabhängig und rund um die Uhr abgerufen werden. Viele Bibliotheken haben auf diese Entwicklung reagiert und stellen ein entsprechendes digitales Angebot (Webkataloge, Datenbanken, Linksammlungen etc.) zur Verfügung. In einem nächsten Schritt müssen auch die Auskunftsdienstleistungen in digitaler Form angeboten werden. Diese Auskunftsdienstleistungen über das Internet werden als Digital Reference Services bezeichnet. Im ersten Teil der Diplomarbeit werden die verschiedenen Formen von Digital Reference Services wie E-Mail, Chat, Voice over IP und Videokonferenz vorgestellt. Auch wird der Stellenwert der Digital Reference Services in verschiedenen Ländern beleuchtet. Der zweite Teil ist den Auskunftsdienstleistungen in Echtzeit gewidmet. Anhand des Praxisbeispiels ETHBibliothek Zürich wird untersucht, wie diese Formen zum Einsatz kommen können. Am Schluss der Arbeit wird versucht, die Ergebnisse auch auf andere Schweizer Bibliotheken zu übertragen.

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  • Ianzito, Lorena (2005): Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Öffentlichen Bibliotheken in der Schweiz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Öffentlichen Bibliotheken findet in der Schweiz meistens noch zufällig und punktuell statt. Zudem wird grosses Gewicht auf die Leseförderung gelegt. Die Vermittlung von Informationskompetenz wird erst in neueren Projekten integriert. Die Arbeit untersucht, wie die Zusammenarbeit zwischen Schulen der Primar- und Sekundarstufe I und Allgemeinen Öffentlichen Bibliotheken intensiviert und verbessert werden kann. Dafür werden in einem ersten Teil die Bedeutung von Öffentlichen Bibliotheken als Bildungsinstitutionen und Konzepte der Förderung von Informationskompetenz auf der Primar- und Sekundarstufe dargelegt. Mit Hilfe einer Best Practice-Analyse werden Merkmale einer wirksamen Kooperation ermittelt. Darauf aufbauend wird ein Konzept zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Öffentlichen Bibliotheken in der Schweiz erstellt. Es handelt sich um ein Grobkonzept, das bei einer Umsetzung detaillierter ausgearbeitet werden muss. Dieses Konzept wird als Beispiel auf die Freihandbibliothek St. Gallen übertragen. Dabei werden Empfehlungen für eine intensivere und innovative Kooperation mit den umliegenden Schulen abgegeben.

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  • Mauruschat, Stefan (2005): Lucernensia an der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern. Evaluation, Konzept und Entwicklung einer Checkliste zum kantonalen Sammelauftrag. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Sammlung und Sicherung des kantonalen Dokumentenerbes ist ein zentraler Auftrag von Kantonsbibliotheken. Schweizweit gibt es keine einheitliche Praxis zur Umsetzung dieses Auftrags und die einzelnen Bibliotheken haben nur wenige schriftliche Kriterien, was gesammelt werden soll. An der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern gab es bisher trotz Diskussionen unter den Fachreferenten keine Einigung. Ausgangspunkt für die vorliegende Arbeit ist die aktuelle Praxis der Fachreferenten an der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern. Gesetzliche Grundlagen werden analysiert und die Sammelpraxis verschiedener Bibliotheken dargestellt. Die Sammlung wird zu jener des Staatsarchivs abgegrenzt, der Bezug zur Kantonsbibliographie geklärt. Aus den diversen daraus folgenden Möglichkeiten resultiert ein Konzept nach dem ‚Best Practice-Prinzip’. Begriffe werden definiert und Grundsätze für die Sammlung aufgestellt. Zentraler Punkt ist eine Checkliste, die den Fachreferenten und der Erwerbungsabteilung die Entscheidung zur Aufnahme einer Publikation in den Lucernensia-Bestand erleichtert.

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  • Puwein, Monika (2005): Modell einer Kosten-Nutzen-Analyse für elektronische Zeitschriften. Dargestellt am Beispiel der STM-E-Journals der Bibliothek des Paul Scherrer Instituts (PSI). Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Seit einigen Jahren ist in wissenschaftlichen Bibliotheken die Kostenproblematik elektronischer Produkte aus dem STM-Bereich (Sciences, Technology & Medicine) aktuell. Im Gegensatz zu den Bibliotheksbudgets steigen vor allem die Preise der elektronischen Zeitschriften kontinuierlich an. Aufgrund der knappen Ressourcen müssen von den Bibliotheken Entscheidungen in Hinsicht auf ihr elektronisches Zeitschriftenangebot getroffen werden. Vermehrt basieren diese Entscheidungen auf den Ergebnissen von eigens dafür durchgeführten Kosten-Nutzen-Analysen. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Erstellung eines Modells einer Kosten-Nutzen-Analyse für elektronische Zeitschriften, das wissenschaftlichen Bibliotheken als Basis für die Kosten-Nutzen-Analyse ihres elektronischen Zeitschriftenangebots dienen soll. Für die Erstellung des Modells werden Ansätze aus verschiedenen Dienstleistungsbereichen hinzugezogen und bezüglich ihrer Eignung bewertet. Demonstriert wird das erstellte Modell am Beispiel des STM-E-Journal-Angebots der Bibliothek des Paul Scherrer Instituts (PSI) und anhand der Ergebnisse dieser Fallstudie kritisch betrachtet.

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  • Ricklin, Deborah (2005): Das Erwerbungsprofil im Kontext der Entwicklungstendenzen Pädagogischer Hochschulbibliotheken aufgezeigt am Infozentrum der PHZ,Teilschule Schwyz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In den letzten Jahren entstanden in der Schweiz aus zahlreichen Lehrerseminaren Pädagogische Hochschulen. Durch diese Umstrukturierung auf die Tertiärstufe des Bildungssystems, ändert sich auch der Leistungsauftrag der ehemaligen Seminarbibliotheken. Die Seminarbibliotheken müssen nicht nur neue Bedürfnisse berücksichtigen, sondern auch auf die verschiedene Entwicklungstendenzen im Bestandsangebot und Dienstleistungsbereich von Hochschulbibliotheken eingehen. Innerhalb der folgenden Arbeit wird versucht, die wichtigsten Entwicklungstendenzen, vor allem im Bereich des Bestandsangebots aufzuzeigen. Aufgrund der neuen Entwicklungstendenzen und der Umstrukturierung ist für die Seminarbibliotheken eine transparente und kontrollierte Bestandspolitik unerlässlich. In einem weiteren Teil der Arbeit wird das vor allem im deutschsprachigen Raum oftmals umstrittene Erwerbungsprofil aufgegriffen und dessen Bedeutung im Hinblick auf den neuen Leistungsauftrag der Seminarbibliotheken aufgezeigt. Der Abschluss der Arbeit bildet die Erstellung eines konkreten Erwerbungsprofils unter Einbezug der neuen Entwicklungstendenzen für das Infozentrum der PHZ Schwyz.

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  • Rothen, Rahel (2005): Konzept zur Bestandespräsentation am neuen Standort der Kinder- und Jugendbibliothek der Zentralbibliothek Solothurn. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Kinder und Jugendliche sind die Bibliotheksgeneration von morgen und damit die Zukunft der Bibliotheken. Es ist wichtig, ihnen den Zugang zu den Medien durch eine bewusste Bibliotheksarbeit zu erleichtern. Diese Diplomarbeit widmet sich dem Thema "Bibliotheksarbeit mit Kindern und Jugendlichen unter dem Aspekt der Medienpräsentation", ausgehend von der Kinder- und Jugendbibliothek (KiJuBi) Solothurn. Diese kann aufgrund des Platzmangels ihren attraktiven und aktuellen Medienbestand nicht mehr genügend zur Geltung bringen. Der bevorstehende Umzug gab Anlass zur Entwicklung eines Konzepts für die Raumnutzung und -gestaltung sowie zur benutzerorientierten Überarbeitung der Bestandesgruppen. Dazu wird die Bibliotheksarbeit und verschiedene benutzerorientierte Bibliothekskonzepte aus Sicht der Kinder- und Jugendbibliotheken erläutert, auf die Bestandespräsentation eingegangen und vier Best Practice-Beispielen betrachtet. Abschliessend werden der KiJuBi unter Berücksichtigung neuer Trends sowie der Rahmenbedingungen und vorhandenen Ressourcen Empfehlungen zur Optimierung ihrer Bestandespräsentation gegeben.

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  • Schmid, Christa (2005): Entwicklung und Erprobung vom Analyseinstrument "ReaDy", zum systematischen Vergleich der Nutzerbedürfnisse und der Bedürfnisse der Dokumentenlieferer. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Dokumentationsstellen bauen ihre Dienstleistungen auf der Sammlung auf. Komplexe Überlegungen, in denen die Situation der Nutzer und der Lieferer parallel betrachtet werden, sind kaum Thema von Diskussionen. Durch die Erstellung des Analyseinstruments "ReaDy", welches den Ablauf Leser/Nutzer und den Ablauf Lieferer mit dem Sammelauftrag der Dokumentationsstelle vergleicht, sollen die verschiedenen Positionen systematisch untersucht werden. Auftauchende Diskrepanzen sollen genauer betrachtet und durch lösungsorientierte Handlungsempfehlungen einander näher gebracht werden. Durch die Anwendung vom Analyseinstrument in der Gemeindeverwaltung und der Dokumentationsstelle Riehen BS, wird das Analyseinstrument in der Praxis angewendet. Die aus den auf Interviews, Analysen und Vergleichen abgestützten Untersuchungen resultierenden Handlungsempfehlungen, sollen praxisnah sein. Die Erfahrungen dieser ersten Anwendung vom Analyseinstrument bringen Hinweise für den zukünftigen Einsatz von "ReaDy" in Dokumentationsstellen.

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  • 2004

  • Arnold, Stefanie (2004): Die Zukunft der Informationsvermittlung in privatwirtschaftlichen Unternehmen der Schweiz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In den letzten Jahren hatten einige Informationsvermittlungsstellen (IVS) mit Umstrukturierungen und Sparmassnahmen zu kämpfen, wodurch vielerorts Unsicherheiten entstanden sind. In der Arbeit wird die Stimmung und die momentane Situation der innerbetrieblichen Informationsvermittlung (IV) in einigen ausgewählten privatwirtschaftlichen Unternehmen der Schweiz wiedergegeben. Im Zentrum steht eine punktuelle Befragung von IVS, welche in der Schweizer IV-Landschaft mehrheitlich in folgenden Branchen angesiedelt sind: Grossbanken, Unternehmensberatung, Versicherungen, Medien sowie Pharma- und Chemieindustrie. Im ersten Teil der Arbeit wird die bisherige Entwicklung der IV und ihrer Dienstleistungen aufgezeigt. Anschliessend wird das Umfeld der genannten Branchen erläutert. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden anhand von fünf Experteninterviews mögliche Tendenzen für die weitere Entwicklung der IV abgeleitet.

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  • Bättig, Esther (2004): Information Literacy an Hochschulen. Entwicklungen in den USA, in Deutschland und der Schweiz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die zunehmende Dynamik auf dem Gebiet der Informations-, Vernetzungs- und Medientechnologien hat für das System der akademischen Ausbildung gravierende Auswirkungen. Es wird eine neue Literacy, die Information Literacy, verlangt. Die Arbeit beschäftigt sich mit den Aufgaben der Hochschulbibliotheken, die im Zusammenhang mit der Vermittlung von Information Literacy entstehen. In den Hochschulbibliotheken der angelsächsischen und skandinavischen Länder hat die aktive Rolle, die Bibliothekare im Rahmen der Ausbildung von Information Literacy bei Studierenden spielen, bereits eine gewisse Tradition. Am Beispiel der USA wird die Entwicklung von Information Literacy aufgezeigt. Es wird auf Forschungsergebnisse und wirkungsvolle Methoden zur Vermittlung von Information Literacy eingegangen. In einem weiteren Teil werden die Entwicklungen in Deutschland und der Schweiz analysiert. Die Erkenntnisse werden anschliessend mit der Situation der USA verglichen.

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  • Baumgartner, Nora (2004): Organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen bei der Einführung von elektronischem Records Management am Beispiel des Personaldossiers. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Um korrektes Records Management zu gewährleisten, müssen sowohl internationale Standards wie auch nationale gesetzliche Auflagen eingehalten werden. In dieser Arbeit wird aufgezeigt, welche organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sich daraus für Gemeinden und KMU ergeben. Am Beispiel des Personaldossiers wird dargelegt, welche Mindestanforderungen erfüllt werden sollten, wenn die Schriftgutverwaltung elektronisch geführt wird. Dazu wird vorerst mittels einer Prozessanalyse der organisatorische Kontext des Personaldossiers untersucht und dargestellt. Anschliessend werden die wichtigsten Rechtsgrundlagen wie unter anderem der Datenschutz auf Anforderungen an die Verwaltung des Personaldossiers analysiert. Daraus ergeben sich eine Reihe von Empfehlungen zu Themen wie der elektronischen Signatur, der Vertraulichkeit und den Zugriffsrechten, der Aufbewahrungsdauer sowie der Datensicherheit.

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  • Braschler, Nina (2004): Realisierungsmöglichkeiten einer Zertifizierungsstelle für digitale Zertifikate in der Schweiz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Anerkannte Zertifizierungsstellen generieren und verwalten öffentliche Schlüssel oder Zertifikate, welche zur Überprüfung verbindlicher elektronischer Signaturen von Dritten benötigt werden. In dieser Arbeit werden mögliche Umsetzungen einer solchen Zertifizierungsstelle für digitale Zertifikate in der Schweiz dargestellt. Dazu bleibt abzuklären, warum die Schweiz bis zum heutigen Zeitpunkt ohne anerkannte Zertifizierungsstelle dasteht und wo für den digitalen Signatureinsatz potentielle Bereiche gesehen werden. Aus strategischer Sicht steht die Frage im Vordergrund, wie eine anerkannte Zertifizierungsstelle konkret realisiert werden kann. Bevor auf die Beantwortung der Fragen eingegangen wird, führt der erste Teil der Arbeit in die Thematik der digitalen Signatur und der Zertifizierungsstelle ein. Anschliessend werden diverse Einsatzmöglichkeiten der digitalen Signatur dargestellt und der Zertifikatmarkt wird einer Analyse unterzogen. Darauf aufbauend werden nach einer Darstellung der aktuellen Situation bezüglich Zertifizierungsstellen in der Schweiz fünf Strategien formuliert, welche in der Folge kritisch gewürdigt werden. Zum Schluss gibt die Handlungsempfehlung darüber Auskunft, welche Strategie zum jetzigen Zeitpunkt am sinnvollsten erscheint.

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  • Brodbeck-Althaus, Hanspi (2004): Das Fotoarchiv der Kunsthalle Basel. Ein Konzept zur Bewertung, Erschliessung und Archivierung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Den Hauptteil der Arbeit bildet die Analyse des jetzigen Zustands des Fotoarchivs der Kunsthalle Basel mit praktischen Vorschlägen zum weiteren Vorgehen, ergänzt durch Empfehlungen zur Verbesserung von Handhabung und Sicherheit. Zur Beantwortung dieser Fragen wird im ersten Teil der Arbeit der aktuelle Stand der Veröffentlichungen aus dem Archivbereich im Hinblick auf den kulturellen Wert von Fotografien, ihrer Bewertung und verwendete Systematiken zusammengefasst. Als neuere Technik der Erschliessung spielt die Digitalisierung eine zunehmend grössere Rolle. Ihre enormen Möglichkeiten werden aufgezeigt, aber durch die Gegenüberstellung des noch nicht gelösten Problems der Langzeitarchivierung digitaler Daten etwas relativiert. Als Lösung für die Erfassung des Fotoarchivs bietet sich eine Bilddatenbank an. Beispiele diverser Preiskategorien werden mit ihren Möglichkeiten und Folgen vorgestellt.

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  • Bürki, Barbara (2004): Leitmedium der Informationsgesellschaft. Zeitung oder World Wide Web? Analyse, Diskussion und Ausblick. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Nach der Einleitung werden im zweiten Kapitel die Begriffe Leitmedium und Informationsgesellschaft definiert. Dazu wird auf allgemeine Medienfunktionen, auf Merkmale von Leitmedien, auf den Aspekt des Intermedia-Agenda-Settings und auf die Bedeutung der Medien in der Informationsgesellschaft eingegangen. Im dritten Kapitel wird die Entwicklung der modernen Zeitung nachvollzogen und die spezifischen Leitmediumfunktionen dieses Mediums definiert. Im vierten Kapitel sind die medialen Merkmale des Web herausgearbeitet. Im fünften Kapitel wird darauf eingegangen, wie das Web die Zeitungsbranche beeinflusst, wobei insbesondere die wirtschaftlichen und publizistischen Aspekte und der Online-Journalismus beleuchtet werden. Im sechsten Kapitel wird untersucht, durch welche Merkmale sich Online-Zeitungen auszeichnen, wie sie finanziert werden, wie es um ihre Rentabilität steht und welche Mehrwerte ihnen zugewiesen werden können. Im siebten Kapitel wird das Verhältnis zwischen Print- und Online-Zeitung hinsichtlich Koexistenz bzw. substituierenden Kräften untersucht. Durch die Herausarbeitung der Funktionsausdifferenzierungen der beiden Zeitungsformen wird eine (zurzeit aktuelle) Komplementärbeziehung mit der einhergehenden Abdeckung verschiedener Informationsbedürfnisse aufgezeigt. Im letzten Kapitel wird einerseits eine Einschätzung abgegeben, inwiefern Zeitungen im Web bereits Leitmediumfunktionen übernehmen und andererseits wird das Leitmedium-Potential des World Wide Web als Ganzes diskutiert.

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  • Fritschi, Lea (2004): Überprüfung und Anpassung der Richtlinien für Gemeindebibliotheken. Kapitel Öffentlichkeitsarbeit. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Kapitel Öffentlichkeitsarbeit der zweiten Auflage der Richtlinien für Gemeindebibliotheken, herausgegeben von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der allgemeinen öffentlichen Bibliotheken (SAB). Es gilt, die Aktualität und Ausführbarkeit der vor neun Jahren erschienenen Richtlinien im Hinblick auf die Ist-Situation in den Allgemein Öffentlichen Bibliotheken zu prüfen und Vorschläge für deren Anpassung zu machen. Der erste Teil der Arbeit dient der Begriffsklärung, gefolgt von der Theorie der bibliothekarischen Öffentlichkeitsarbeit. Im zweiten Teil wird eine Analyse der Richtlinien durchgeführt. Diese stützt sich einerseits auf die Ergebnisse aus acht, mit Bibliotheksleitern von Allgemein Öffentlichen Bibliotheken der Deutschschweiz, durchgeführten Experteninterviews, andererseits auf den Vergleich der Richtlinien mit entsprechenden Empfehlungen von Bibliotheksverbänden aus Deutschland und Österreich. Schliesslich wird aus den Resultaten der Untersuchung, ergänzt mit Hinweisen aus der Fachliteratur, eine neue Version des Kapitels Öffentlichkeitsarbeit der Richtlinien vorgeschlagen.

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  • Graf, Thomas (2004): Wissensmanagement für die schweizerische Tabakprävention. Entwicklung eines Konzeptes zur Wissensidentifikation und zum Wissenserwerb. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Diplomarbeit, welche Teil eines grösseren Gesamtprojektes zum Thema Wissensmanagement für die schweizerische Tabakprävention ist, entwickelt ein Konzept des Wissensmanagements für die Bausteine der Wissensidentifikation und des Wissenserwerbs gemäss dem Referenzmodell nach PROBST/RAUB/ROMHARDT. Im theoretischen Teil der Arbeit werden die theoretischen Grundlagen bezüglich Wissensmanagement, Non-Profit-Organisationen, Netzwerken und Evidence-Based Medicine erarbeitet. Im praktischen Teil der Arbeit werden aufgrund der bei namhaften Exponenten der schweizerischen Tabakprävention durchgeführten Primärerhebung konkrete Instrumente der Wissensorganisation (Knowledge Domain Map, Knowledge Asset Map, Informationsbedarfsplan, Informationsbeschaffungsplan) auf die Tabakpräventionslandschaft angewandt. Eine Diskussion über die Unterstützung des Wissensmanagements durch geeignete Softwarelösungen sowie ein Ausblick auf Themen möglicher Forschung in der Zukunft runden die Arbeit ab.

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  • Hierl, Sonja (2004): Die Eignung des Einsatzes von Topic Maps im e-Learning. Vorgehensmodell und Konzeption einer e-Learningeinheit unter Verwendung von Topic Maps. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Konventionelle e-Learning-Applikationen weisen derzeit häufig lerndidaktische Mängel auf und machen zudem nicht von allen Möglichkeiten Gebrauch, aufgrund derer ursprünglich dem Ansatz des e-Learning gute Chancen vorhergesagt wurden. Mit dem Konzept der Topic Maps wurde 2001 ein Standard zur Modellierung semantischer Netze verabschiedet, der unter anderem zur Strukturierung von Informationsressourcen verwendet werden kann. Dieser Standard weist ein grosses Potential auf für einen Einsatz in e-Learning-Applikationen zur Behebung der vorhandenen Mängel. In der Diplomarbeit wird untersucht, ob sich das Einsatzpotential eines topic-map-basierten e-Learning-Ansatzes wissenschaftlich begründen lässt und zeigt auf, welche Möglichkeiten sich durch eine Verwendung des Konzepts im Bereich e-Learning ergeben könnten. Ein Vorgehensmodell zur Umsetzung topic-map-basierter e-Learning-Applikationen, gefolgt von der Realisierung einer Beispielapplikation auf deren Grundlage, bilden den Abschluss.

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  • Höfliger, Franziska (2004): Konzept zur Schaffung einer Integrationsbibliothek in der Pestalozzi-Bibliothek Zürich. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Integrationsbibliotheken sind Bibliotheken mit Dienstleistungen für ethnische, linguistische und kulturelle Minderheiten. Sie bieten Medien in den häufigsten Migrantensprachen an, aber auch deutschsprachige Medien wie Sprachlehrmittel, Ratgeber zur Alltagsbewältigung oder Medien zu den Themen Migration, Interkulturalität, Integration etc. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die theoretischen und praktischen Grundlagen für die Erstellung einer solchen Integrationsbibliothek in der Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) zu erarbeiten. Die Arbeit soll aber auch eine Hilfestellung sein für Allgemeine Öffentliche Bibliotheken, welche eine Integrationsbibliothek aufbauen möchten. Im theoretischen Teil werden die Geschichte, die Entwicklung und der heutige Stand dieser in den 70er Jahren entstandenen Bibliotheksform beschrieben. Des Weiteren werden einzelne Aspekte des Bibliotheksmanagements einer Integrationsbibliothek betrachtet. Im praktischen Teil wird mittels einer Kurzerhebung bei den bestehenden Bibliotheken mit fremdsprachigen Medien in der Stadt Zürich ermittelt, in welchen Sprachen die geplante Integrationsbibliothek Medien anbieten soll. Zudem werden einzelne Aspekte des Bibliotheksmanagements einer Integrationsbibliothek in Bezug auf die Umsetzung durch die PBZ erläutert.

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  • Jorgaqi, Suela (2004): Konzept einer Albanischen Bibliothek. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum dieser Arbeit steht eine private Büchersammlung mit Literatur über Albanien, die sich in der Schweiz befindet. Angestrebt wird ein Konzept, wie diese Sammlung in Zukunft verwendet werden soll, ob eine Angliederung an eine professionelle Bibliothek oder eine andere Institution sinnvoll ist. Mit der Arbeit wird ebenfalls ein geeignetes Erschliessungssystem diskutiert. Drei Lösungen, bzw. Realisierungsmöglichkeiten werden vorgeschlagen und analysiert. Zum einen eine Angliederung an die Albanische Nationalbibliothek in Tirana, zum anderen die Integration in die Bibliothek des Instituts für Vergleichende und Indogermanische Sprachwissenschaft sowie Albanologie der Universität München. Der dritte Vorschlag wäre ein eigenes Internetportal, das neben dem elektronischen Bibliothekskatalog zusätzlich auch weitere Informationen über Albanien bieten könnte. Am Ende der Arbeit werden dazu Empfehlungen gegeben.

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  • Kellenberger, Barbara; Rutschmann, Nicole (2004): Rekonstruktion von Informationsflüssen an der Universität St.Gallen zur Definition einer Records Management-Stelle. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeiten befassen sich mit Informationsflüssen an der Universität St. Gallen und dienen als Grundlage für ein Projekt zur Einführung von Records Management an der Universität. In einem ersten Teil der Arbeiten werden theoretische Grundlagen erörtert. Die Themen Records Management, Prozesse und Qualitätsmanagement werden kurz vorgestellt; des weiteren wird ein kurzer Einblick in die Hintergründe der ISO-Norm 15489 zur Schriftgutverwaltung und in die rechtlichen Hintergründe der Schriftgutverwaltung gegeben. Der praktische Teil der Arbeiten beschäftigt sich mit den Informations- und Dokumentenflüssen an der Universität St. Gallen. In der einen Arbeit wird eine Ist-Analyse im Generalsekretariat vorgenommen, während die zweite Arbeit sich mit dem Institut für Technologiemanagement befasst. Abschliessend wird in beiden Arbeiten bezüglich der Einführung einer Records Management-Stelle eine Empfehlung an die Universität St. Gallen abgegeben. Ein Pflichtenheft für eine solche Stelle rundet die Arbeiten ab.

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  • Klostermann, Katrin (2004): Ablieferungsverfahren von elektronisch verwalteten Unterlagen vom Erziehungsdepartement Basel-Stadt an das Staatsarchiv Basel-Stadt. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Erziehungsdepartement Basel-Stadt steht vor einer Ablieferung seiner elektronisch verwalteten Unterlagen an das Staatsarchiv Basel-Stadt. Für diese Ablieferung wird in dieser Diplomarbeit ein mögliches Verfahren erstellt. Das Erziehungsdepartement und das Staatsarchiv haben unterschiedliche Anforderungen und Wünsche an diese Ablieferung. Das Staatsarchiv möchte die gesetzlichen Vorgaben einhalten, das Erziehungsdepartement möchte ein kostengünstiges und zeitsparendes Verfahren. Es wurden die Anforderungen beider Parteien aufgenommen und einander gegenübergestellt. Das erstellte Verfahren geht auf die Wünsche beider Partner ein und probiert, den goldenen Mittelweg zu finden. Ferner wird das erstellte Verfahren mit dem Ablieferungsvorgang der Geschäftsverwaltung (GEVER) des Bundes verglichen.

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  • Künzler, Josy Marie (2004): Information Audit FDP Graubünden. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mit der Methode «Information Audit» werden die Informationssituation und die Informationsbedürfnisse der Orts-, Kreis- und Bezirksparteipräsidenten der FDP Graubünden ermittelt sowie die für sie relevanten Informationsflüsse und -ressourcen innerhalb der Partei erhoben. Aufgrund der gesammelten Daten und gewonnenen Erkenntnisse werden daraufhin Empfehlungen für die Umsetzung einer neuen, auf die Parteipräsidenten zugeschnittenen Informationsressource sowie für Verbesserungen im Informationsmanagement der Partei formuliert. Die Diplomarbeit gibt einen kurzen Überblick über die FDP Graubünden, beschreibt die Definitionen und Ausprägungen der Methode Information Audit in der Literatur und wendet schliesslich ein fünfstufiges Modell davon auf die Bündner FDP an. Das Modell, dessen Anpassung und Umsetzung sowie die dafür verwendeten Instrumente – Fokusgruppe, Fragebogen und Interviews – werden ebenso wie die Ergebnisse und Empfehlungen ausführlich dokumentiert.

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  • Lercher, Christine (2004): Aufstellungssystematik Bibliothek Werner Oechslin Einsiedeln. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Arten von Aufstellungen. Anhand einzelner Beispiele werden Systematiken als Abbild einer bestimmten Weltanschauung betrachtet. Es werden Kriterien und Entwicklungen von Systematiken beschrieben. Im praktischen Teil der Arbeit werden auf der Basis einer IST-Analyse Vorschläge für eine Aufstellungssystematik gemacht. Der Kernbestand der Oechslin-Bibliothek umfasst Bücher zur Architekturtheorie, Architekturgeschichte, Kultur- und Geisteswissenschaften. In der Aufstellung sollen die Visionen des Sammlers Werner Oechslin umgesetzt werden. Zentral ist das Vernetzen des Wissens, das systematische Ordnen. Die Bücher sollen so eingeordnet sein, dass sie sich nicht nur selbst, sondern auch mit ihrer ‚guten Nachbarschaft‘ dem Benutzer erschliessen. Der Begriff der ‚guten Nachbarschaft‘ ist von Aby Warburg geprägt. Deshalb wird diese Bibliothek in der Arbeit berücksichtigt.

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  • Nigg, Doris (2004): Konzept zur Analyse der Dienstleistungen in Bibliotheken. Durchgeführt am Beispiel der Liechtensteinischen Landesbibliothek. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit befasst sich mit den Dienstleistungen der fünf Schweizer Bibliothekstypen (Allgemein wissenschaftliche Bibliothek, Studien- und Bildungsbibliothek, Allgemeinöffentliche Bibliothek, wissenschaftliche Spezialbibliothek und Nationalbibliothek). Sie besteht aus einem Konzept, mit dem Bibliotheken ihr Angebot an Dienstleistungen analysieren können. Im theoretischen Teil werden das Life-Cycle-Management und die Portfolio-Analyse erläutert. Dann werden die bibliothekarischen Dienstleistungen in Bezug zur Portfolio-Analyse gebracht. Es werden verschiedenste Dienstleistungen einer Bibliothek in eine klassifizierte Auflistung eingeteilt, erklärt und mit Beispielen aus der Praxis versehen. Zudem wird der Aufwand beschrieben, der nötig ist, um eine Dienstleistung einzuführen bzw. anzubieten. Mit Hilfe eines «Bedürfniskatalogs» wurde das Konzept in der Liechtensteinischen Landesbibliothek getestet. Die Resultate zeigen der Bibliothek, welche neuen Dienstleistungen sie anbieten sollte, bzw. welche Dienste sie noch verbessern kann.

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  • Pringsheim, Ralph (2004): Deutsche Bibliothek und Deutsche Bücherei zwischen 1949 und 1990. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit befasst sich mit der aussergewöhnlichen Situation innerhalb der deutschsprachigen Gesamtbibliographie während der gut vierzig Jahre andauernden deutschen Teilung. Während dieser Zeit unterhielten sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch die Deutsche Demokratische Republik jeweils eine Bibliothek mit der Funktion eines deutschsprachigen Gesamtarchivs bzw. eines bibliographischen Zentrums für den deutschsprachigen Raum. Neben einem geschichtlichen Rückblick auf die Entstehung beider Häuser befasst sich die Arbeit vor allem mit der Frage, welchen Einfluss die Politik auf beide Institutionen ausübte und ob trotz der spannungsgeladenen Beziehung der beiden Staaten Formen der Zusammenarbeit zwischen beiden «National»-Bibliotheken möglich waren. Ferner wird die Frage der Zensur beleuchtet und deren Auswirkungen auf die bibliographische Arbeit werden untersucht.

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  • Ruosch, Caroline (2004): Die Fraktale Bibliothek. Diskussion und Umsetzung in der deutschsprachigen Schweiz. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit steht die Art und Weise, wie das Konzept der Fraktalen Bibliothek in der deutschsprachigen Schweiz diskutiert und umgesetzt wurde. Neben dieser Übersicht gilt es insbesondere zu klären, wieso die anfänglich intensive Diskussion plötzlich abbrach und warum scheinbar nur Teilbereiche des Konzepts umgesetzt wurden. Dazu wird in einem ersten Teil das Konzept der Fraktalen Bibliothek theoretisch erläutert und mit einem Idealtypus charakterisiert. Ausgewählte Beispiele von Umsetzungen werden als Realtypen einem Profilvergleich unterzogen. Die Erkenntnisse daraus lassen Rückschlüsse zu, wie das Modell der Fraktalen Bibliothek die Entwicklung der Allgemeinen Öffentlichen Bibliotheken in der Schweiz bis heute beeinflusst hat. Schliesslich werden mögliche zukünftige Entwicklungen aufgezeigt.

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  • Stümpfig, Michael (2004): Ermittlung des Informationsbedarfs in der Arbeitserziehungsanstalt Arxhof. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Informationen sind von zentraler Bedeutung in unserem Leben. Dies gilt für alle Menschen, auch für Jugendliche, die straffällig geworden sind. Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Ermittlung des Informationsbedarfs der Jugendlichen, die in der Arbeitserziehungsanstalt Arxhof leben. In den theoretischen Grundlagen der Arbeit werden die Begriffe Information und Informationsbedarf ausführlich erläutert. Demzufolge ergibt sich der Informationsbedarf als Schnittpunkt zwischen dem Informationsangebot und der Informationsnachfrage. Der Informationsbedarf wurde mit fünf verschiedenen Erhebungsmethoden eruiert. Dabei wurde eine Methoden-Triangulation angewendet. Durch Anwendung dieser Methode konnten Fragen aus verschiedenen Perspektiven gestellt werden. Den Fragen wurden Hypothesen zugeordnet, die einem Angebot oder einer Nachfrage entsprachen. Mit der Verschmelzung der Hypothesen konnte der Informationsbedarf ermittelt werden. Dank der Erhebungen und den daraus gewonnenen Erkenntnissen konnte der Bedarf an Informationen konkret formuliert werden.

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  • 2003

  • Beck, Andreas (2003): Aktenplan für das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Frick. Ein Beitrag zur institutsübergreifenden Schriftgutverwaltung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick ist ein privatwirtschaftlicher Dienstleistungsanbieter für Forschung, Beratung und Bildung im Bereich des biologischen Landbaus. Die Schriftgutverwaltung des Instituts, speziell der Forschungsgruppen, soll verbessert werden. In einer IST-Analyse wird der aktuelle Stand der Schriftgutverwaltung dargestellt. Beruhend auf dieser Standortbestimmung wird ein Vorschlag für einen Aktenplan erarbeitet. Der erstellte Aktenplan soll für das FiBL ein wichtiges Element für die Steuerung der entstehenden Forschungsunterlagen und für deren Strukturierung sein. In Kombination mit dem Aktenplan werden Metadatenarten für die Forschungsprojektdossiers vorgeschlagen, damit die Schriftgutverwaltung in einer bestehenden Software implementiert werden kann. Abschliessend werden Empfehlungen für eine künftige Institutionalisierung der Schriftgutverwaltung abgegeben.

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  • Benetti, Elena (2003): Analyse der Kundenzufriedenheit und Bedürfnisermittlung von «Jungen Erwachsenen» bei den ABG. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Diplomarbeit hat zum Ziel, die Bedürfnisse und die Zufriedenheit der Kunden zwischen 16 und 25 Jahren der «Allgemeinen Bibliotheken der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige» zu ermitteln. Dies geschieht durch die Analyse der Vorgehensweise von vor sechs Jahren zur Einrichtung eines Bereiches für diese Kundengruppe. Des Weiteren durch Interviews, um die momentane Zufriedenheit in Bezug auf das Medienangebot, die angebotene Infrastruktur, die Aufstellungssystematik und den eigens für sie eingerichteten Bereich «X-TRA» aufzuzeigen. Anhand von Empfehlungen werden geeignete Massnahmen für die Verbesserung des Angebots der «Jungen Erwachsenen» vorgestellt. Ausserdem werden Methoden zur kontinuierlichen Bedürfnisermittlung und zur Neugewinnung von Kunden evaluiert und dargestellt.

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  • Cirsten, Violetta (2003): Konzept für die benutzerfreundliche Neuorganisation der physischen Bestände des Economic & Business Information Centers (EBIC) der Credit Suisse. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Durch einen Standortwechsel des Economic & Business Information Centers der Credit Suisse können grosse Teile des physischen Bestands in einem allgemein zugänglichen Freihandbereich präsentiert werden. Die heutige Bestandsorganisation weist einige Mängel bezüglich Benutzerfreundlichkeit und Logik auf. In dieser Diplomarbeit wird durch die Analyse des heutigen Zustands aufgezeigt, an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Das für den Buchbestand entwickelte Aufstellungskonzept sieht eine neue übersichtliche Aufstellungssystematik vor, welche dem Nutzer erlaubt, sich vor Ort rasch zu orientieren. Im zweiten Teil wird ein Vorgehensmodell für die Umsetzung der Neuorganisation erarbeitet, das die notwendigen organisatorischen, personellen und zeitlichen Massnahmen aufzeigt. Im letzten Teil, dem Archivierungskonzept, folgen Vorschläge zur effizienten Weiterbewirtschaftung des physischen Bestands.

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  • Gränicher, Martin (2003): Konzeption eines Systems zur Erfassung von Problemen im elektronischen Informationsangebot der ETH-Bibliothek. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Anzahl und Bedeutung der elektronischen Ressourcen im Angebot wissenschaftlicher Bibliotheken sind im Zunehmen begriffen. Diese Entwicklung bewirkt auch eine Zunahme von Fehlermeldungen, die Dokumente wie Elektronische Zeitschriften, E-Books, Datenbanken betreffen: Probleme administrativer und technischer Art können Nutzer am Zugriff hindern. Die Abläufe der Behandlung solcher Fehlermeldungen an der ETH-Bibliothek werden in dieser Arbeit beschrieben und anhand eines Vergleichs mit idealtypischen verwandten Prozessen (Beschwerdemanagement, IT-Support) auf Schwachstellen analysiert. Zur Behebung informatorischer Mängel, die sich aus der dezentralen Fehlerbearbeitung ergeben, wird ein Datenbanksystem entworfen und zu einem Prototyp entwickelt, in dem die Mitarbeitenden problemfallbezogene Informationen ablegen und Massnahmen zur Fehlerbehebung organisieren und dokumentieren können.

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  • Haab, Flavio (2003): Mittel- und langfristige CD-R-Qualitätssicherung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, anhand einer Analyse von CD-Rs (Compact Disc Recordable) aus dem Bestand der Archive vom Schweizer Radio DRS eine Aussage über deren Qualität und Verhalten in den Archiven zu machen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen eine Empfehlung zum weiteren Verfahren mit dem Medium CD-R ermöglichen. In diesem Zusammenhang werden verschiedene Migrationsmöglichkeiten aufgezeigt. Anhand des Aufbaus der CD-R-Medien soll gezeigt werden, wo deren Probleme im archivarischen Bereich liegen. Archive, die mit CD-R als Speichermedium arbeiten im Allgemeinen, und die Bereiche Dokumentation und Archive der drei Studios Bern, Basel und Zürich im Speziellen, sollen auf die Problematik der CD-Rs und den Umgang damit aufmerksam gemacht werden. Die Resultate der Analysen zeigen, wo zur Erhaltung der, auf CD-R gespeicherten, Informationen am meisten Handlungsbedarf besteht, und was gegen einen allfälligen Datenverlust gemacht werden kann.

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  • Haldi, Manuel; Vogt, Marco (2003): Evaluation von Lehrmitteln der I+D-Assistentinnen und -Assistenten. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt besteht keine systematische Sammlung und Verwendung von Lehrmitteln an den Berufslehrgängen der IuD-Assistentinnen und -Assistenten. Zusätzlich fehlen an einzelnen Berufsschulen resp. für gewisse Fächer detaillierte Stoffpläne. In dieser Diplomarbeit werden die Bedürfnisse der Involvierten ermittelt, verwendete und zusätzliche Unterrichtsmaterialien evaluiert sowie eine konkrete Umsetzung eines Themas mit dem E-Learning-Tool Claroline präsentiert. Ziel ist es, durch die Evaluation eine Entscheidungsgrundlage für die Notwendigkeit selbst verfasster Lehrinhalte zu schaffen. Ausserdem wird aufgezeigt, ob und in welchem Ausmass der Einsatz von E-Learning an der Berufsschule sinnvoll ist.

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  • Keese, Sunna (2003): Schul- und Pestalozzibibliotheken der Stadt Zürich. Mögliche Synergien. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Auftrag des Schul- und Sportdepartements Zürich wurden im Rahmen dieser Arbeit verschiedene Aspekte einer möglichen Zusammenarbeit von Schul- und Pestalozzibibliotheken der Stadt Zürich untersucht. Hierzu wurde eine mündliche und schriftliche Befragung unter den Bibliotheken durchgeführt. Aufgrund der teilweisen Überschneidung der Benutzergruppen und Zielsetzungen besteht eine Grundlage für eine Zusammenarbeit. Die Befragung hat ergeben, dass Ansätze einer Zusammenarbeit vereinzelt vorhanden sind, eine solche aber nicht institutionalisiert ist. Als wesentlicher Vorbehalt gegenüber einer Zusammenarbeit wurde der damit verbundene Mehraufwand genannt. Die bestehenden Erfahrungen wie beispielsweise das Modell einer kombinierten Schul- und Pestalozzibibliothek zeigen aber, dass eine Zusammenarbeit sinnvoll und fruchtbar sein kann. Es können Synergiepotentiale erschlossen werden.

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  • Lengler, Cynthia (2003): Die Bestandeserhaltung der alten Räticasammlung aus der Kantonsbibliothek Graubünden. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Diplomarbeit bietet die Grundlage für eine Bestandeserhaltung in Altbeständen am Beispiel der alten Räticasammlung aus der Kantonsbibliothek Graubünden. Die Konservierung und Aufbewahrung ist für die Erhaltung von Beständen eine der bedeutendsten Handlungsweisen. Werden Schutzmassnahmen bezüglich der Lagerung, der Benutzung und der Handhabung getroffen, können Alterungsprozesse verlangsamt und die Lebensdauer eines Bestandes verlängert werden. Durch unsachgemässes Aufbewahren und unsorgfältige Benutzung werden die meisten Schäden verursacht. Mit Hilfe von konservatorischen Massnahmen könnten diese beinahe vollständig vermieden werden. Im Vorgehensmodel werden mögliche Vorschläge gemacht, wie die Bestandeserhaltung der alten Räticasammlung in Angriff genommen werden kann.

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  • Leuenberger, Martin (2003): Evaluation der Lernplattform Claroline™ und Konzeption einer Kurseinheit zum Fach Medientypologie. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Lernplattformen sind Softwaresysteme, die webbasiertes Lernen (E-Learning) unterstützen. Die HTW hat sich in diesem Frühjahr entschieden, zur Förderung von E-Learning-Aktivitäten die Plattform Claroline zu installieren. Claroline ist ein noch junges Open Source Produkt, das im Hochschulbereich bereits grosse Verbreitung gefunden hat. Die vorliegende Arbeit besteht aus zwei Teilen. Den ersten Teil bildet eine Evaluation von Claroline. Diese soll Aufschluss geben über die Möglichkeiten und Beschränkungen der Plattform und damit künftigen Anwendern eine Hilfestellung bieten. Den zweiten Teil bildet die Konzeption einer exemplarischen Anwendung auf Claroline. Ausgehend von den Ergebnissen der Evaluation und von didaktischen Überlegungen wird eine Kurseinheit zum Fach Medientypologie entworfen. Dabei handelt es sich nicht um einen reinen Online-Kurs; vielmehr soll mit der Kurseinheit die Präsenzveranstaltung im Sinne des hybriden Lernens ergänzt werden.

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  • Lüscher, Regula (2003): Frauenkulturarchiv Graubünden. Bestand Bündner Sozialjahr 1972–1998, Archivieren & Bereitstellen. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Diplomarbeit behandelt Schritt für Schritt die verschiedenen archivischen Tätigkeiten bezogen auf das Frauenkulturarchiv Graubünden und den Bestand des Bündner Sozialjahrs. Folgernd aus den Erläuterungen der unterschiedlichen Ansätze und den spezifischen Problemstellungen von kleineren Spezialinstitutionen, wie das Frauenkulturarchiv eine ist, entstand ein Gliederungsentwurf. Unter Einbezug verschiedener wissenschaftlicher Ansätze zur Archivierung und Erschliessung konnte ein Bewertungs- und Erschliessungskonzept erstellt werden. Zur Abrundung dieser Arbeit ging es theoretisch und praktisch um die Erstellung eines Thesaurus. Dieser und das Arbeitsprotokoll dokumentieren die verschiedenen Arbeitsschritte und werden dem Frauenkulturarchiv und dem Bündner Sozialjahr mit einer Empfehlung zur Sammlung und Archivierung zur Verfügung gestellt.

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  • Macek, Ivo (2003): Postgraduiertenausbildung in der Informationswissenschaft in der Schweiz. Konzept – Evaluation – Perspektiven. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Mittelpunkt dieser Diplomarbeit steht die erstmalige Gesamtevaluation des seit 1992 an der HTW Chur domizilierten Nachdiplomstudiums Information und Dokumentation (NDS IuD). Die Erhebung bei 160 ehemaligen und aktuellen Studierenden, die als Grundlage für diese Arbeit dient, gibt Auskunft über den beruflichen Verbleib, die Zufriedenheit mit dem Studium, die Anwendbarkeit des Wissens in der Praxis und die Perspektiven, die dem NDSIuD eingeräumt werden. Vor dem Hintergrund der Revision des Fachhochschulgesetzes und den Konsequenzen, die sich daraus für den Studienstandort Chur und das NDS IuD ergeben, soll über einen allfälligen Kurswechsel im Studienkonzept und eine mögliche Angebotserweiterung nachgedacht werden. Dabei geht es in erster Linie darum, das Potential für ein «postgraduate master programm» abzuklären. Die Studie dient als Leitfaden und Entscheidungshilfe, dem NDS für die Zukunft zu einem klaren Profil zu verhelfen.

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  • Mathez, Eva (2003): Archivorganisation für das Diakonissenhaus Bern. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Diplomarbeit untersucht die Umsetzung der Archivtheorie in die Praxis am Beispiel des Diakonissenhauses Bern. Ausgehend von strukturierten Gesprächen mit den Mitarbeitenden des Unternehmens erläutert sie die einzelnen Schritte zur Konzeption eines Archivs. Die betriebsspezifischen Überlegungen werden für kleinere Firmenarchive mit einem wachsenden und aktiv benutzten Bestand abstrahiert. Neben Möglichkeiten zur Übertragung von Strukturlehre, Bewertungstheorie und Erschliessungsmethoden in die Praxis bildet die Problematik der externen, zeitlich begrenzten Archivberatung für Firmen einen Schwerpunkt. Dadurch richtet sich das Dokument auch an interessierte Unternehmen.

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  • Raschle, Susanne (2003): Konzeption eines Online-Benutzertutorials für die Stadt- und Kantonsbibliothek Zug. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Bereich gezielter Benutzerführungen durch allgemein-öffentliche Bibliotheken gibt es bisher nur wenige Beispiele. Als Ursache dafür ist zu einem grossen Teil die heterogene Nutzerschaft anzusehen, welche äusserst unterschiedliche Bedürfnisse und Kenntnisse aufweist. Ziel dieser Diplomarbeit ist es daher, ein Konzept für die Erstellung einer umfassenden Online-Benutzerführung für die Stadt- und Kantonsbibliothek Zug zu erstellen, welches, exemplarisch für ähnliche Bibliotheken, insbesondere Themen wie Usability und Screen-Design im Hinblick auf die webspezifische Wahrnehmung behandelt. Ferner werden verschiedene Arten von Benutzerführungen in einer Best Practice-Analyse nach Usability-Kriterien bewertet, woraus anschliessend Empfehlungen für die Stadt- und Kantonsbibliothek Zug abgeleitet werden.

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  • Schneider, Mirjam (2003): Aufstellungssystematik für die vereinten Bibliotheken der Fachhochschule Aargau. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Fachhochschule Aargau legt ihre Departemente bis im Jahre 2009 zu einem einzigen Campus zusammen. Für die dabei neu vereinten Teilbibliotheken wird in dieser Diplomarbeit eine Aufstellungssystematik vorgeschlagen. In der Diplomarbeit wird die heutige Situation in den einzelnen Teilbibliotheken aufgezeigt und Lösungsvarianten werden vorgestellt, wovon eine vorgeschlagen und tiefer bearbeitet wird. Das Spezielle an der Fachhochschule im Aargau ist, dass ein sehr breites Fachgebiet mit Vorlesungen und Studienrichtungen abgedeckt wird. So werden zukünftig die Departemente Technik, Wirtschaft, Soziale Arbeit, Gestaltung und Pädagogik an einem Standort geführt. Das ist ein Novum in der Schweiz. So muss eine Balance zwischen Breite und Tiefe der Systematik gefunden werden.

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  • Schwander, Sarah (2003): Neugestaltung der Aufstellungssystematik für die Universitäts-Spital-Bibliothek Zürich. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die USZ Bibliothek ist die einzige Medizinbibliothek in der Schweiz, welche ihren Bestand nach einer selbst konzipierten Klassifikation und nicht nach der weltweit anerkannten National Library of Medicine Klassifikation ordnet. Um den Benutzern eine einheitliche Systematik zu gewährleisten, ist eine Anpassung notwendig. Mit einer Ist-Analyse wird der Zustand der Lehrbuchsammlung dargestellt. Best Practices anderer Medizinbibliotheken werden aufgrund von Recherchen in den Onlinekatalogen und der Durchführung von Interviews in Erfahrung gebracht. Die erworbenen Erkenntnisse werden analysiert und dienen der Entwicklung von Lösungsvarianten. Im letzten Teil der Diplomarbeit wird das Umsetzungskonzept zur Neugestaltung der Aufstellungssystematik entwickelt: In ihm wird die Ablauforganisation für die Umstellung unter Berücksichtigung von Personal und Zeit aufgezeigt.

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  • Wittmann, Pia (2003): Konzept zur Einführung eines elektronischen Archivierungs- Systems für die Kraftwerke Oberhasli AG. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die KWO hat als Produktionsunternehmen von elektrischer Energie in verschiedenen Tätigkeitsbereichen den Bedarf verbesserter und konsequenter Archivierung. Dabei müssen Dokumente bis zu 80 Jahren verfügbar gehalten werden. Im Vorfeld der Arbeit hat sich die KWO entschieden, Pläne und wichtige Dokumente im PDF-Format zu archivieren. In dieser Arbeit werden die wichtigsten Aspekte der elektronischen Archivierung dargestellt und eine Ist-Analyse der Dokumentensituation in der KWO durchgeführt. Als Grundlage für eine strukturierte und unternehmensweite Archivierung wird ein Ordnungssystem für die KWO vorgeschlagen, für die elektronische Archivierung wird je ein Metadatenset für Pläne und andere Dokumente erstellt. Die Arbeit beinhaltet ferner einen Leitfaden für das Vorgehen bei der Einführung von elektronischen Verwaltungs- und Archivsystemen.

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  • 2002

  • Aebi, Barbara; Rust, Kathrin (2002): Filmarchiv der Condor Communications AG Zürich. Ist-Analyse und Empfehlungen zur Langzeitarchivierung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit zeigt am konkreten Beispiel der Firma Condor Communications AG Zürich die Möglichkeiten und Problematiken eines Film- und Videoarchivs hinsichtlich der Erhaltung und Nutzung auf. Basierend auf den Ergebnissen einer Situationsanalyse werden die potentiellen Gefahren des bestehenden Archivs bezüglich Erhaltung und Lagerung des Bestandes aufgezeigt. Mit der Auswahl und der Darstellung von Best Practice-Lösungen werden aktuelle Methoden und Standards für die Bereiche Erhaltung, Restaurierung und Content-Management vorgestellt, die auf zukünftige Alternativen und Möglichkeiten verweisen. Die Erkenntnisse der Studie führen zu Empfehlungen und Verbesserungsvorschlägen für das Archiv-Management der Condor Communications AG Zürich.

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  • Bearth, Marco (2002): Elektronische Überführung der Artikel der Naturforschenden Gesellschaft Graubünden. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Diplomarbeit hat zum Ziel, die Artikel der NGG, die in den Jahresberichten seit ca. 1852 veröffentlicht werden, einer breiteren Öffentlichkeit und dem Fachpublikum leichter zugänglich zu machen. In der Arbeit wird ein Konzept vorgestellt, wie dies erreicht werden kann. Die einzelnen Arbeitsschritte wurden mit den Experten folgendermassen definiert: Aufnahme der Artikel und erste Einordnung in Themengebiete, Konzept für die Erstellung von Abstracts, Vorstellung der Ordnungssysteme und eine Empfehlung zu diesen, Erprobung der Scanprozedur für die Volltext-Erfassung.

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  • Berger, Sonja (2002): Neugestaltung der Aufstellungssystematik und des Leitsystems der HTW-Bibliothek Chur (Ringstrasse). Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Aufstellungssystematik und das Leitsystem der HTW-Bibliothek genügen den heutigen Benutzerbedürfnissen nicht mehr. Sie führen zur Desorientierung und damit zu vielen unnötigen Fragen. Zudem fehlen gute Präsentationsmöglichkeiten für das Zeitschriftenangebot, das daher nur mit Mühe überblickt werden kann. In der Diplomarbeit werden zuerst der heutige Zustand aufgezeigt und dann verschiedene Lösungsmöglichkeiten anhand der aktuellen Fachliteratur erläutert. Es folgt die Beschreibung zweier konkreter Beispiele aus Fachhochschul-Bibliotheken. Daraus werden zu jedem der Themenbereiche mehrere Varianten zur Umsetzung in der HTW-Bibliothek abgeleitet. Je eine Variante pro Themenbereich wurde genauer ausgearbeitet. Die Resultate liegen nun in Form einer neuen Aufstellungssystematik und konkreter Vorschläge für die Erneuerung des Leitsystems und der Zeitschriftenpräsentation vor.

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  • Durrer, Brigitte (2002): Spielend das Info-Z kennen lernen. Einführung in die Benutzung des Informations- Zentrums der Kantonsschule Zug. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Seit Jahren führt das Info-Z (Informations-Zentrum) der Kantonsschule Zug Klassenführungen durch. Die bisherige Form der Benutzungsschulung ist aber längst überholt. Das gab den Anstoss für die Konzeption eines neuen Klassenführungsmodells. Dieses Modell spaltet die bisher einmalige Info-Z Einführung in zwei Phasen auf. Die erste Einführung erfolgt, wie gehabt, in der 1. Klasse. Die Schülerinnen und Schüler werden mit der Einrichtung «Info-Z» generell vertraut gemacht. In einer zweiten Schulung, die Mitte der 2. Klasse stattfindet, liegt der Schwerpunkt auf der Schulung im Umgang mit dem OPAC (Online Public Access Catalogue). Für die Handelsmittelschülerinnen und -schüler der 4. Klasse wurde eine Schulung konzipiert, die eine Einführung ins Info-Z und in den Gebrauch des OPAC umfasst. Die neuen Schulungskonzepte unterscheiden sich von der alten Klasseneinführung vor allem hinsichtlich der schülerfreundlichen Gestaltung und der spielerischen Art der Vermittlung bibliotheksrelevanter Kompetenzen.

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  • Enggist, Verena (2002): Reorganisation der Sammlung «Studienbibliothek Oberaargau» der Regionalbibliothek Langenthal. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Studienbibliothek Oberaargau besitzt rund 1440 Werke über die Region und von Oberaargauer Autorinnen und Autoren. Die Erschliessung des Bestandes ist in ihrer momentanen Situation nicht benutzerfreundlich genug. Dies hat zur Folge, dass die Studienbibliothek wenig genutzt wird. In dieser Diplomarbeit wurde einerseits eine neue, übersichtliche und flexible Aufstellungssystematik entwickelt, mit Hilfe derer sich der Benutzer rasch im Regal orientieren kann. Andererseits wurde die Umsetzung einer elektronischen inhaltlichen Erschliessung im Bibliothekskatalog auf Problematiken hin überprüft und mit Empfehlungen ergänzt. Im letzten Teil wurde ein Vorgehensmodell entwickelt, in dem die organisatorischen, personellen, zeitlichen und finanziellen Folgen der Umsetzung einer solchen Reorganisation aufgezeigt werden.

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  • Epp Almaguer, Gwendolin; Hochstrasser, Daniel (2002): Archivierung elektronischer digitaler Unterlagen aus dem Bestand der Berufs- und Studienberatung Luzern. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In dieser Diplomarbeit wird eine gangbare Lösung für die Langzeitarchivierung elektronischer digitaler Unterlagen der Berufs- und Studienberatung Luzern mit Fokus auf relationale Datenbanken aufgezeigt. Das formulierte Konzept orientiert sich an in Archivkreisen diskutierten Lösungsansätzen und an Beispielen für deren praktische Umsetzung. Es berücksichtigt dabei die in den beiden beteiligten Institutionen vorgefundenen Gegebenheiten. Die beschriebenen Lösungsansätze werden an praxisbezogenen Kriterien sowie an fünf vom VSA in seiner Strategiestudie zur Archivierung elektronischer Unterlagen genannten zentralen Problemfeldern gemessen. Als Ergebnis dieser Bewertung schlagen die Autoren eine vom schweizerischen Bundesarchiv entwickelte applikationsfreie Archivierung als vorrangig zu adaptierende Strategie vor.

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  • Galluccio, Anna (2002): Spezialbestand an Schreibmeisterbüchern. Erschliessung und Konservierungsprogramm. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Schreibmeister, die Lehrer der «schönen Schrift», begannen in 16. Jh. Lehrbücher herauszugeben. Sie enthalten im Holzschnitt- und Kupferstichverfahren Anweisungen zum Erlernen der verschiedensten Schriftarten für Schul- und Selbstunterricht sowie Vorlagen von Schriftsätzen zum Nachschreiben. In dieser Diplomarbeit geht es darum, einen solchen Bestand nach den Katalogisierungsregeln des Informationsverbandes Deutschschweiz für das «Alte Buch» zu erschliessen. Der Bestand besteht auch aus vielen losen Schriftentwürfen, die in der Diplomarbeit nach bestimmten Kriterien zu Dossiers geordnet und erschlossen worden sind. Bei einem solch alten Bestand ist die Konservierung und die Handhabung besonders wichtig, um dessen Erhalt zu sichern. Die Arbeit beinhaltet ausserdem ein Konservierungsprogramm, bei dem die Soll-Analyse mit der Ist-Analyse verglichen wird.

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  • Gerber, Marlene (2002): Aufbereitung der Bibliothek des Schweizer Sportmuseums, Basel, zur Gewährleistung einer sinnvollen Nutzung. Ein Konzept. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Eine Bibliothek ist «eine geordnete und benutzbare Sammlung von Büchern». Diese Aussage trifft auf die Bibliothek des Schweizer Sportmuseums in Basel nur bedingt zu, denn seit 1989 werden keine Neueingänge mehr katalogisiert. Dadurch wird sowohl die Gewinnung eines Überblicks über den Gesamtbestand als auch seine sinnvolle Nutzung verhindert. Mit dieser Diplomarbeit werden dem Sportmuseum Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Bibliothek auf den neusten Stand gebracht werden kann. Nach einer Darstellung des Ist-Zustands werden Alternativen für die Katalogführung aufgezeigt: z.B. Zettelkatalog oder Katalog in elektronischer Form. Für die zweite Möglichkeit werden verschiedene Varianten vorgestellt und erläutert. Weitere Verbesserungsvorschläge gelten der Aufstellung, Beschriftung und der Nutzung des Bestands.

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  • Graf, Georg; Pfund, Laurence (2002): Wissensmangement in den Kreditabteilungen der Alternativen Bank Schweiz (ABS). Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In dieser Diplomarbeit wird die aktuelle Situation im Umgang mit der Ressource Wissen in den Kreditabteilungen der ABS analysiert und konkrete Massnahmen zu deren Verbesserung aufgezeigt. In einer IST-Analyse wird der aktuelle Zustand des Wissensmanagements dargestellt. In einer GAPAnalyse wird dieser anschliessend den zukünftigen Zielvorstellungen gegenübergestellt und das Verbesserungspotenzial aufgezeigt. Geeignete Verbesserungsmassnahmen (Definierung einer Wissensstrategie, Informationsbedarfsanalyse u.a.) werden in einem Prioritätenportfolio bewertet und in eine Roadmap eingeordnet.

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  • Hasler, Andreas (2002): Gestaltung einer e-learning Einheit. Exemplarisch dargestellt an zwei Fächern der HTW Chur. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ziel der Arbeit ist die prototypische Entwicklung je einer e-learning Einheit für zwei unterschiedliche Hochschulfächer im Studiengang Information und Dokumentation an der HTW Chur. Aufbauend auf einer Kurzanalyse des wirtschaftlichen Umfeldes von elektronischem Lernen und dessen Trends wird das elearning Konzept aus den drei Perspektiven Studierende, Dozierende und fachspezifische Anforderungen betrachtet. Der Lernprozess der Studierenden, die Unterrichtsgestaltung der Dozierenden und die fachspezifischen Lernziele werden auf einer abstrakten Ebene analysiert und danach, unter Berücksichtigung der jeweiligen Eigenheiten an der HTW, beispielhaft konkretisiert. Aus dieser prototypischen Realisierung werden Möglichkeiten zur Gestaltung einer e-learning Umgebung abgeleitet: Inhaltliche wie auch kommunikativ-interaktive Elemente werden herausgearbeitet. Zum Abschluss werden Perspektiven des elearning für das Lernfeld «Information und Dokumentation» aufgezeigt.

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  • Niederberger, Andreas (2002): Katastrophenfall in Bibliotheken. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Brand- und Wasserschäden sind in Bibliotheken leider nicht selten. Um in einem solchen Katastrophenfall optimal und schnell reagieren zu können, bedarf es einer guten Planung vor einem Schadensereignis. Die Ergebnisse dieser Planung münden dann in einen schriftlichen Katastrophenplan. Bei der Katastrophenplanung werden vier Phasen unterschieden: Schutz, Vorbereitung, Reaktion und Erholung. Im Hauptteil der Diplomarbeit wird theoretisch der Inhalt und Aufbau eines optimalen Katastrophenplans für Bibliotheken behandelt. Die praktische Umsetzung des Katastrophenplans wird anschliessend im Vergleich mit dem Katastrophenplan der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern dokumentiert – unter Berücksichtung der örtlichen und zeitlichen Gegebenheiten.

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  • Schai, Thomas (2002): Konzept für die systematische Einführung der HTW-Angehörigen in die Fachinformations-Recherche. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der Diplomarbeit wird ein Schulungskonzept entwickelt für die Angehörigen der HTW zur Vermittlung der Kompetenz zur Fachinformations-Recherche in Internetressourcen, elektronischen Bibliothekskatalogen und Datenbanken mit WWW-Suchmasken. Das Konzept orientiert sich an den modernen Anforderungen an eine Schulung, wie z. B. der Förderung der Informationskompetenz, der Befähigung zum lebenslangen und selbstgesteuerten Lernen und der Hilfe zur Selbsthilfe. Das Schulungskonzept gliedert sich in Teilkonzepte für eine Grundschulung «Informations-Recherche im Internet» und zwei Aufbauschulungen «Informations-Recherche in elektronischen Bibliothekskatalogen» und «Fachinformations-Recherche in Datenbanken mit WWW-Suchmaske». Ergänzend dazu wird ein Konzept für Selbstlernmaterialien entwickelt, auf die elektronisch zugegriffen werden kann. Im Anhang finden sich detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Abläufe der Schulungseinheiten.

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  • Schelling, Tanja (2002): Competitive Intelligence als Aufgabenfeld der innerbetrieblichen Informationsvermittlung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Wettbewerbssituation hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Ohne laufende aktuelle Informationen kann ein Unternehmen heute nicht konkurrenzfähig bleiben. Gleichzeitig verkürzt der Informationsreichtum den Planungshorizont für strategische Entscheidungen ganz erheblich. Erst eine systematische und laufende Sammlung, Analyse und Verwendung von wettbewerbsrelevanten Informationen kann dem Unternehmen einen Vorsprung vor der Konkurrenz verschaffen. Competitive Intelligence ermöglicht es, entscheidungsrelevantes und umsetzbares Wissen über den Wettbewerb im Unternehmen operativ zu nutzen. Wie lassen sich Informationen systematisch und laufend sammeln? Welche Prozesse liefern kurzfristig die gewünschten Informationen an den richtigen Ort? Diese Auflistung offener Fragen lässt sich noch lange weiterführen. Die Diplomarbeit soll diese Fragen nicht alle klären, aber Hinweise liefern, die zur Beantwortung führen können.

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  • Stöckli, Daniel (2002): Nutzungsmodell für das «Wissensportal Science and Society» unter Einbezug einer Hyperwave-Lösung. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Arbeit liegt der Auftrag des Institutes für Kommunikation und Kultur Luzern zu Grunde, für das Projekt «Wissensportal Science and Society» die entsprechenden Funktionen der zur Umsetzung gewählten Softwarelösung Hyperwave zu identifizieren. In Anlehnung an die «Objektorientierte Analyse» entstand eine Vorgehensweise, in welcher folgende Aspekte in der UML modelliert wurden: Akteure, Nutzungsfälle, Objekte, sowie Prozesse ohne entsprechende Abbildung in Hyperwave. Die Perspektive für die Modellierung entsprach derjenigen der Nutzung. Aus dem Modell konnten Aufgaben, Systemanpassungen und Problembereiche identifiziert und wenn nötig mit Vorschlägen ergänzt werden. Da der Modellierungsprozess nicht iterativ durchgeführt werden konnte, dient die Arbeit dem IKK als Ausgangslage. Sie muss in Anlehnung an das Spiralmodell weiterentwickelt werden, um zum vollständigen Systemplan zu reifen.

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  • Studer, Markus (2002): Evaluation des Webauftritts der Zentralbibliothek Zürich als Grundlage für die Entwicklung eines Referenzmodells. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Diplomarbeit hat zum Ziel, durch die bewertende Analyse von insgesamt fünf Internetauftritten, Kriterien für die «ideale» Website für einen speziellen Bibliothekstypus in der Schweiz zu gewinnen. Für die Evaluation wurden folgende Qualitätskriterien ausgewählt, die in der Arbeit noch weiter ausdifferenziert wurden: Inhalt und Design, Navigation, Interaktivität und Gesamteindruck. Besonderes Augenmerk wurde auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt. Die Evaluation hat gezeigt, dass die Zentralbibliothek Zürich sich durchaus als Referenzmodell eignet: Es gibt u.a. einen Download als pdf-Datei für die allgemeinen Benutzungsbestimmungen sowohl in deutscher, als auch in englischer und französischer Sprache, und das Corporate Design wird konsequent durchgehalten. Der virtuelle Rundgang offeriert eine besondere Benutzerfreundlichkeit durch die Visualisierung aller Räumlichkeiten der Bibliothek.

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  • Suter, Carmen (2002): Nutzenanalyse des digitalen Themendossiers «Expo» des Schweizer Radio DRS, Abteilung Dokumentation und Archiv. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Abteilung Dokumentation + Archiv (D+A) des Schweizer Radio DRS führte zwei Wochen vor Beginn der Expo 2002 ein digitales Themendossier namens «Expo» in ihrem Intranet ein. Die Diplomarbeit hat zum Ziel, eine Nutzenanalyse dieses Systems zu erstellen. Der investierte Aufwand zur Erstellung, Pflege und Nachbearbeitung des Dossiers wird mit dessen Ertrag und Nutzen für die Redakteure und der Abteilung D+A verglichen. Das Erkenntnisinteresse dieser Arbeit zielt auf das SR DRS und dessen Themendossier. Die Entstehungsgeschichte, die Nutzung, der Aufwand und Ertrag sind nur einige Punkte, die thematisiert werden. Zum Vergleich wurden auch Themendossiers von anderen Unternehmen herangezogen. Im Ergebnis wird sowohl das Optimierungspotential des überprüften Themendossiers als auch die Zukunft von digitalen Themendossiers allgemein erörtert.

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  • Welti, Simone (2002): Entscheidungskonzept für die Annahme einer Tonträgersammlung durch die Bibliothek der Musik-Akademie der Stadt Basel. Diplomarbeit. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Bibliothek der Musik-Akademie Basel hat die Möglichkeit, aus privater Hand eine Sammlung von rund 23'500 Tonträgern (17'000 Schallplatten und 6'500 CDs) aus der Zeit von 1951 bis heute mit Alter Musik (ab dem 12. Jahrhundert) und Musik in historisierender Aufführungspraxis zu übernehmen. Es sind weder Karteien noch Inventarisierungslisten vorhanden. Die Tonträger stehen heute nach verschiedenen Kriterien geordnet im Haus des Sammlers. In dieser Diplomarbeit werden Anregungen und Empfehlungen für den Umzug, die Aufbewahrung, die Aufstellung sowie für die Erschliessung der Sammlung gegeben. Zudem werden die ungefähren Kosten aufgezeigt, die der Bibliothek durch die Übernahme der Schenkung entstehen.

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