Abschlussarbeiten Masterstudium Information Science - FH Graubünden

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Masterstudium Information Science

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  • 2020

  • Angehrn, Franziska (2020): Die Schweizer Bibliotheken und die digitale Transformation. Strategien ausgewählter Schweizer Bibliotheken im Lichte der Strategie Digitale Schweiz des Bundes. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden die Begriffe Digitalisierung und digitale Transformation definiert, Herausforderungen und Chancen der aktuellen Entwicklung mit dem Fokus auf Bibliotheken dargelegt sowie relevante Aspekte rund um Strategiepapiere in Bibliotheken formuliert. In der Strategie Digitale Schweiz des Bundes kommt den Bibliotheken die explizite Rolle zu, als Hüter des digitalisierten Kulturerbes zu fungieren. Aus dieser Strategie lassen sich jedoch auch implizite Rollen von Bibliotheken herausarbeiten, welche als Anknüpfpunkte – auch im Sinne einer Legitimation – verstanden werden. Dies bildet den Rahmen für die Analyse von Strategien ausgewählter Schweizer Bibliotheken. Zusammenfassend und strukturierend wird im Sinne einer Auslegeordnung aber über diesen Rahmen hinaus gezeigt, wie sich die Bibliotheken ihre Leitplanken für den Weg in die Zukunft legen und wie das mit der Bundesstrategie und den theoretischen Ausführungen zusammenspielt. Dabei wird deutlich, dass dem Aufbau von Informationskompetenz sowie dem realen Ort in einer digitalisierten Welt grosse Bedeutung zukommen und Bibliotheken prädestiniert sind, einen Beitrag zur in der Bundesstrategie formulierten inklusiven Gesellschaft zu leisten.

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  • Christinger, Nadine (2020): Medienpädagogik in Schulbibliotheken. Zukünftige Rolle von Schul- und Gemeindebibliotheken im Bereich der Medienpädagogik am Beispiel des Kantons St. Gallen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung und des technischen Fortschritts ist die Auseinandersetzung und der Umgang mit Medien wichtiger geworden. Durch die Lehrplanüberarbeitung und die Schaffung des Faches Medien und Informatik gewannen Medienpädagogik und Medienkompetenz auch in Schulen an Bedeutung. Förderung der Medienkompetenz ist jedoch nicht allein Aufgabe der Schule, sondern gehört auch in den Aufgabenkatalog der Bibliothek. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, welche Rolle Schul- und Gemeindebibliotheken zukünftig im Bereich der Medienpädagogik einnehmen, welche Angebote sie komplementär zu bestehenden anbieten sollen und welche Voraussetzungen dazu nötig sind. Zur Beantwortung dieser Fragen werden in einem ersten Teil die Begrifflichkeiten rund um Medienpädagogik geklärt und die aktuelle Situation in Schul- und Gemeindebibliotheken, den Schulen und der Lehrerausbildung im Kanton St. Gallen erhoben. In einem weiteren Teil werden Experteninterviews mit Vertretern aus Schule, Bibliothek und der PHSG durchgeführt und ausgewertet. Das Kernstück bildet der auf Grundlage der gesammelten Erkenntnisse erstellte Leitfaden zur Umsetzung von medienpädagogischen Angeboten für Schul- und Gemeindebibliotheken und Schulen.

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  • Fedel, Lorenzo (2020): Die nationale OA-Strategie der Schweiz im internationalen Vergleich. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die digitale Revolution hat in den letzten Jahrzehnten den Umgang mit Information und Forschungsdaten weltweit verändert. Open Access ist heute Teil des weltweiten Diskurses im Forschungs- und Wissenschaftsbereich. Ziel der Arbeit ist, die 2017 beschlossene nationale OA-Strategie der Schweiz eingehend zu analysieren und in einen internationalen Kontext zu stellen. Zu diesem Zweck wird in einem ersten Teil auf die historische Entwicklung der Open Access-Bewegung eingegangen und die Frage beanwortet, was Open Access eigentlich für wissenschaftliches Arbeiten bedeutet. Der zweite Teil untersucht die bestehenden Rahmenbedingungen für Open Access in der Schweiz und benennt die nationalen Stakeholder. Eingehend studiert werden die Grundlagenpapiere zur nationalen Open Access-Strategie sowie die geplanten Massnahmen zu deren Umsetzung. Der Zeithorizont der Untersuchung reicht bis Ende 2019. Ein Vergleich mit der Situation in der Europäischen Union, anhand der Niederlande und Österreichs, ermöglicht es, Chancen und Defizite der nationalen OA-Strategie aufzuzeigen.

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  • Gatto Monticone, Massimo (2020): Wie beliebt ist die Plattform «opendata.swiss»?. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In 2014 genehmigte der Schweizer Bundesrat die erste offizielle «Open Government Strategie» für die Schweiz. Behördendaten sollten auf diesen Weg schneller öffentlich verfügbar sein. Um dies umzusetzen sollte die Website «opendata.swiss» als zentrale Anlaufstelle dienen. Da sich der Bund einen klaren Ertrag erhofft, stellt sich die Frage, ob dies überhaupt möglich ist. Diese Arbeit fokussiert sich auf die Plattform opendata.swiss selbst und soll untersuchen, wie beliebt sie ist. Nach der Beschreibung aktueller Studien und sowohl der Strategien des Bundes, wird in einem praktischen Teil mit drei Ansätzen versucht, Informationen zur Beantwortung dieser Frage zu gewinnen. In einem ersten Ansatz werden drei Webstatistiken genauer auf ihre Aktivität analysiert. Mit einem Kriterienkatalog, wird im zweiten Ansatz der Blick auf die Plattform selbst gelegt und aus dem Standpunkt eines Privatanwenders begutachtet. Der dritte Ansatz konzentriert sich auf die Untersuchung der aus öffentlichen Behördendaten untersuchten Applikationen, um zu beurteilen, wie beliebt die Weiterverwendung und die Qualität der Anwendungen ist.

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  • Grieder, Susanne (2020): Archive: Infrastruktur- und Bestandesnutzung durch Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, welchen Hindernissen sehbehinderte oder blinde Menschen begegnen, wenn sie ein Archiv nutzen möchten. Dabei werden einerseits die räumlichen Aspekte untersucht und andererseits die Probleme bei der Nutzung der Findmittel und Dokumente aufgezeigt. Kurze Exkurse über die gesetzlichen Grundlagen, die Situation in Bibliotheken und Museen sowie allfällige Lösungsansätze in ausländischen Archiven leiten die Untersuchung ein. Um die Handlungsfelder für eine Optimierung des Zugangs zu definieren, wurden in drei verschiedenen Archiven Testbesuche mit sehbehinderten und blinden Personen durchgeführt. Aufgrund der Erkenntnisse aus diesen Besuchen wurden mit Experten verschiedener Fachstellen Gespräche geführt und Richtlinien zu Rate gezogen, um Massnahmen aufzuzeigen, wie Archive für sehbehinderte und blinde Menschen zugänglich werden können. Schliesslich wurde eine Checkliste mit allen relevanten Aspekten zusammengestellt. Diese soll den Verantwortlichen von Archiven eine Hilfestellung sein, um die Massnahmen festzulegen und ihnen die Planung zu erleichtern.

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  • Hintermüller, Julia (2020): Prozessanalyse der digitalen Langzeitarchivierung von Bildern am Beispiel des Bildarchivs der ETH-Bibliothek. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der Arbeit ist die Analyse eines bestehenden Prozesses zur digitalen Langzeitarchivierung von Bildmaterialien in Bildarchiven, exemplarisch untersucht am Beispiel des Bildarchivs der ETH-Bibliothek. Mit verschiedenen Prozessanalyse-Werkzeugen wird der bestehende Prozess abgebildet und untersucht, jeweils für Retrodigitalisate und für Bilder digitalen Ursprungs. Vor dem Hintergrund des erwünschten Nutzens des Prozesses – Überführung des gesamten Bildbestandes in die digitale Langzeitarchivierung – werden Optimierungspotentiale aufgezeigt. Mögliche konkrete Umsetzungen dieser Optimierungspotentiale werden anschliessend in der Form von SOLL-Prozessen vorgestellt.

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  • Konz, Anne Kathrin (2020): Prozessmanagement in zwei grossen öffentlichen Deutschschweizer Bibliotheken im Vergleich. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Rahmen des Qualitätsmanagements, das in fast allen Unternehmen und Institutionen in den letzten Jahrzehnten eingeführt worden ist, bietet das Prozessmanagement die Möglichkeit, Prozesse in Bibliotheken zu identifizieren und zu steuern. Eingebettet in das St. Galler Management-Modell wurde der Prozess der Medienbereitstellung in der GGG Stadtbibliothek Basel und den Kornhausbibliotheken Bern über Business Process Modeling Notation (BPMN) abgebildet und auf Schnittstellen und kritische Prozessstellen untersucht. Bei der Identifikation von Schwachstellen und Fehlerquellen besonders an Schnittstellen von Prozessen ist diese Herangehensweise eine grosse Unterstützung im strategischen Management der Institution. Nach der Abbildung der einzelnen Prozessschritte und Teilprozesse wurden entlang dieser Prozesskette Daten erhoben und Kennzahlen gebildet, die eine Überwachung der Prozesse erlauben und bei Prozessänderungen die Unterschiede zwischen Vorher und Nachher quantifizierbar machen. So ist auch ein stetiger Abgleich zwischen Ist-Werten und festgelegten Soll-Werten und eine Anpassung des Prozesses möglich.

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  • Müller, Christian Arthur (2020): Archivöffnung. Zugänglichkeit der SRG-Sendungsarchive am Beispiel von SRF. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Seit 2016 ist die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) verpflichtet, ihre Sendungsarchive der Öffentlichkeit zum Eigengebrauch und zur wissenschaftlichen Nutzung zugänglich zu machen. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Zugänglichkeit der Sendearchive von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Anhand von internen SRF-Dokumenten wird die bisherige Geschichte der Archivöffnung nachgezeichnet. Weiter werden die aktuellen Zugriffsmöglichkeiten auf die SRF Archive analysiert und auf ihre Stärken und Schwächen geprüft. Im mittleren Teil der Arbeit werden die Portale der vier weiteren SRG-Unternehmenseinheiten (RTS, RSI, RTR und SWI), der British Broadcasting Corporation (BBC), des Südwestrundfunks (SWR), der Memobase von Memoriav sowie von nanoo.tv beschrieben und mit SRF verglichen. Im letzten Kapitel werden Wege aufgezeichnet, wie die SRG ihren Auftrag, die Sendearchive zugänglich zu machen, besser erfüllen kann und mit einer umfassenden Erhaltungspolitik den Service public stärken würde.

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  • Siemon, Jasmin (2020): Archivpädagogik für die Schweiz?. Produktive Zusammenarbeit zwischen Archiven und Mittelschulen aus Sicht der Anspruchsgruppen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Während in Schweizer Nachbarländern wie Deutschland Archivpädagogik als eine archivische Kernaufgabe verstanden wird, die sich im Bereich von Vermittlungs- und Öffentlichkeitsarbeit etabliert hat, besteht in Schweizer Archiven ein anderes Verständnis für archivpädagogische Angebote. Ein Austausch-Netzwerk, welches diesen Bereich archivischer Arbeit stärken könnte, fehlt. In der vorliegenden Arbeit werden Definition, Entwicklung, Umsetzung und Potential von Archivpädagogik aufgezeigt. Das Potential archivischer Partizipation am Geschichtsunterricht wird anhand einer Analyse geschichtsdidaktischer Ansätze und Ziele dargelegt. Im Zentrum der Arbeit stehen Gespräche mit möglichen Anspruchsgruppen aus der Mittelschule. Die Anspruchsgruppen äussern sich zur Rolle der Archive für den Geschichtsunterricht, zu Erfahrungen mit Archiven und zum Potential der Archive für mögliche Formen der Zusammenarbeit und einer aktiveren Beteiligung der Archive an der historischen Bildungsarbeit. Die Arbeit zeigt auf, warum und wie eine Zusammenarbeit zwischen Mittelschulen und Archiven für beide Akteure produktiv gestaltet werden kann.

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  • Sommerauer Sidiali, Barbara (2020): Bedarfsanalyse für das Potential der Zusammenarbeit von Institutsbibliotheken in einer Bereichsbibliothek. Aufgezeigt an der Bereichsbibliothek Sozialwissenschaften in Oerlikon als Prototyp. Handlungsempfehlung im Sinne eines gewünschten Zustandes. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum dieser Arbeit steht die Erarbeitung eines Modells für die Zusammenarbeit der Institutsbibliotheken in der künftigen Bereichsbibliothek in Zürich-Oerlikon. Ausgangslage ist der Entscheid der Universitätsleitung das heute mehrschichtige Bibliothekssystem der Universität Zürich in ein funktional Einschichtiges umzuwandeln, um so den künftigen Herausforderungen in Forschung und Lehre besser gewachsen zu sein. Zur Einordnung des Entscheids der Universitätsleitung werden in einem ersten Teil der Arbeit die theoretischen Grundlagen der Begriffe «Zweischichtigkeit» und «Einschichtigkeit» erklärt. Im praktischen Teil werden die Erfahrungen zweier Universitätsbibliotheken eingeholt, die eine vergleichbare Reorganisation gemacht haben, sowie die von den betroffenen Institutsbibliotheken aktuell erbrachten bibliothekarischen Arbeiten erhoben. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für die Skizzierung von Szenarien der Zusammenarbeit für die verschiedenen bibliothekarischen Arbeitsbereiche. Weiter werden die Bedürfnisse der betroffenen Bibliothekare bezüglich der künftigen Arbeit erhoben. Für die Erstellung des Modells der künftigen Zusammenarbeit in der Bereichsbibliothek Zürich-Oerlikon werden die Szenarien mit den Bedürfnissen der Bibliothekare abgeglichen. Daraus wird eine Handlungsempfehlung zuhanden der Projektleitung abgeleitet.

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  • Sterchi, Daniel (2020): Konzeptionelle Überlegungen für ein Kulturarchiv in Biberist. Vorüberlegungen und Handlungsempfehlungen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Inhalte dieser Arbeit sind konzeptionelle Überlegungen zur Schaffung eines neuen Kulturarchivs in der Einwohnergemeinde Biberist im Kanton Solothurn. Die Aufgabe des Kulturarchivs wird es sein, Daten, Unterlagen und Objekte, welche die Geschichte der Gemeinde dokumentieren, zu sammeln, zu erhalten und der Öffentlichkeit auf geeignete Weise zugänglich zu machen. Es werden die notwendigen Vorüberlegungen angestellt und die daraus entstehenden Handlungsempfehlungen konkret für die Fragestellungen in Biberist erarbeitet. Die Untersuchung basiert methodisch auf der aktuellen Fachliteratur und den geführten Experteninterviews mit ausgewählten Vertretern von vergleichbaren bestehenden Institutionen. Im Bestandsaufbau spielen zum Beispiel Fragen nach dem Archivsprengel, dem Sammlungskonzept und den geplanten Ablieferungen eine Rolle. Bei der Organisation geht es um die Rechtsform der Trägerschaft, den Finanz- und Raumbedarf sowie die Übernahme und die Bewertung von Archivgut. Die Arbeit stellt der Historischen Kommission Biberist die Grundlagen für den Aufbau eines zeitgemässen und für die zukünftigen Herausforderungen gewappneten Kulturarchivs zur Verfügung.

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  • Stocker, Meret (2020): Erlesene Räume. Eine Analyse zur Nutzungsauslastung von Lesesälen wissenschaftlicher Bibliotheken von 1990 bis heute. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Seit einigen Jahren erlauben neue technische Möglichkeiten im Rahmen der Digitalisierung und der Entstehung des Word Wide Web zweckmässige Entgrenzungen vom physischen Raum einer Bibliothek. Dennoch scheinen sich die Lesesäle wissenschaftlicher Bibliotheken einer nie da gewesenen Beliebtheit zu erfreuen. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der Nutzungsauslastung bzw. den Nutzungsszenarien von Lesesälen Deutschschweizer Hochschulbibliotheken von 1990 bis heute. Das Ziel ist, einerseits den Verlauf der Lesesaalnutzung zu analysieren, andererseits mögliche Ursachen für Nutzungsveränderungen herauszuarbeiten. Zur Beantwortung der Fragestellung werden Daten der Schweizer Bibliotheksstatistik mit Ergebnissen aus Experteninterviews kombiniert. Die Arbeit thematisiert, dass die gegenwärtige Popularität von Lesesälen im Kontext der Bologna-Reform, der sich verändernden Lernparadigmen und der wachsenden Studierendenzahlen gelesen werden muss. Der Ausruf einer neuen Popularität der Lesesäle kann fehlleitend sein. Die hohe Belegung zum Ende der Vorlesungszeit hängt in erster Linie mit strukturellen Massnahmen vonseiten der Universitäten zusammen. Die Digitalisierung entwertet dabei die Räumlichkeiten der Bibliotheken nicht, sondern schafft mehr Platz für soziale Interaktionen und verschiebt den Schwerpunkt der Lesesäle vom Lesen zum Lernen.

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  • Tremp, Benedikt (2020): Strategie der präkustodialen Intervention für das Schweizerische Literaturarchiv. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, welche Möglichkeiten das Schweizerische Literaturarchiv (SLA) hat, um künftige Bestandsbildner in Sachen der Konservierung und Pflege digitaler Dokumente präkustodial, d. h. vorarchivisch, zu beraten. Auch hinterfragt sie, wie sich eine solche präkustodiale Intervention auf die Erwerbungspolitik des Archivs auswirkt. In einem ersten Teil wird beleuchtet, wie das SLA bislang mit digitalen Daten bzw. Archivalien verfahren ist und welchen Umgang mit solchen seine bestandsbildende Zielgruppe – Schweizer SchriftstellerInnen – pflegt. Zu letzterem werden Ergebnisse einer Online-Umfrage unter Mitgliedern des Verbands Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS) herangezogen. In einem zweiten Teil wird Bezug genommen auf Forschungsliteratur zu Personal Digital Archiving (PDA), der dem anglofonen Raum entsprungenen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit einer entsprechenden Beratung von Privatpersonen, und werden verschiedene PDA-Massnahmen vergleichend und auf ihre Eignung hin analysiert. Anschliessend wird die Massnahme des Leitfadens vertieft und ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet, auf dessen Grundlage ein zuverlässiger und möglichst lückenloser Ratgeber für die Zielgruppe des SLA entstehen könnte.

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  • Vonlanthen, Barbara (2020): Nutzungsanalyse und Nutzungsoptimierung der Digitalen Bibliothek Ostschweiz für Jugendliche. Diplomarbeit MAS in Information Science. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Mittelschulmediotheken ermöglichen ihren Schülern, über dibiost bzw. eThek, Medien zum Thema Schule und Lernen online auszuleihen. Das Angebot eignet sich zur Vorbereitung von Vorträgen, schriftlichen Arbeiten oder der Maturaprüfung, wird jedoch nur wenig genutzt. Mittels einer quantitativen Befragung sucht diese Arbeit nach den Gründen für diese Nichtnutzung. In einer qualitativen Befragung werden die Erfahrungen von Mediotheksleitenden mit dem Angebot von von Dibiost/eThek eruiert. Die Auswertung der Umfrage dieser Arbeit zeigt, dass ein überwiegender Teil der Schülerinnen und Schüler lieber physische Bücher liest. Die Gründe dafür sind vielfältig. Neben der einfachen Vorliebe zum Papier, wurde auch argumentiert, dass der Unterricht bereits sehr digital sei und viel am Bildschirm gearbeitet werde, da sei das Lesen im Buch eine willkommene Abwechslung. Eine nicht zu vernachlässigende Zahl von Schülerinnen und Schülern geben weiter an, dass sie nach häufigem, langem Lesen am Bildschirm an Kopf- oder Augenschmerzen leiden. Der letzte Teil dieser Arbeit widmet sich der Frage, wie E-Medien in den Mediotheken besser sichtbar gemacht werden können.

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  • 2019

  • Angehrn, Seline (2019): An welchen methodisch-didaktischen Konzepten bedienen sich Informationskompetenz-Lehrende an deutschsprachigen Schweizer Universitäten?. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die untersuchten Hauptakteure dieser Arbeit sind die Informationskompetenz-Lehrenden und ihre Kompetenzen im Sinne von absolvierter Ausbildung, vorhandenem und angewandtem Wissen über Informationskompetenz, Methodik sowie Didaktik und deren Konzepte. Ziel der Arbeit ist, den aktuellen Ist-Zustand der methodischen und didaktischen Konzepte von Informationskompetenz-Lehrenden an deutschsprachigen Schweizer Universitäten zu erheben. Neben einer Literaturrecherche wurde die qualitative Methode des leitfadengeführten Experteninterviews angewendet. Dabei wurden acht Expert/-innen der Universitäten Basel, Bern, Zürich, Luzern, St. Gallen sowie der ETH und ZB Zürich interviewt. Einzige genannte Modelle und Konzepte der Informationskompetenz sind die Schweizer Standards der Informationskompetenz und die neuen Frameworks aus den USA. Weitere genannte Antworten lassen Rückschlüsse auf die Modelle LIK, DYMIK, SCONUL Seven Pillars of Information Literacy Landscape und die neuen Frameworks aus den USA zu. Auch bei den Antworten zu methodischen und didaktischen Fragen, sind Rückschlüsse zu den drei Grunddimensionen der Didaktik nach Breidebach ersichtlich. Daneben bildet das Fazit weitere Ergebnisse ab.

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  • Bitschnau, Guido (2019): Regionalbibliotheken in der Schweiz. Eine vergleichende Analyse der Organisation und der Aufgaben der Regionalbibliotheken der Deutschschweiz, vertieft am Beispiel des Kantons Zürich. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Regionalbibliotheken in der Deutschschweiz sind eine Spezialform der allgemeinen öffentlichen Bibliotheken. Im Allgemeinen haben sie Vernetzungs- und Dienstleistungsfunktionen für das Bibliotheksnetz einer Region. In den sechs Kantonen, in welchen Regionalbibliotheken existieren, ist der Funktionsbereich dieses Bibliothekstyps jedoch unterschiedlich. Bis jetzt standen die Regionalbibliotheken nicht gross im Scheinwerferlicht der wissenschaftlichen Literatur. Diese Arbeit hat zum Ziel, die unterschiedlichen Funktionen der Regionalbibliotheken zu untersuchen. Sie gibt Einblick in deren Entstehungsgeschichte, untersucht die Aufgabenbereiche und Dienstleistungen dieser Bibliotheken, erklärt die Systeme in den einzelnen Kantonen und beleuchtet, als Exkurs in andere Sprachräume, auch die regionalbibliothekarischen Systeme der Kantone Wallis und Tessin. Eine vertiefte Analyse gilt dem System der Regionalbibliotheken im Kanton Zürich. Experteninterviews und eine Umfrage waren dafür die beiden wichtigsten Informations- und Recherchewerkzeuge. Die genaue Betrachtung des Ist-Zustandes ermöglicht eine Gegenüberstellung von Stärken und Schwächen und sie generiert Fragen und Antworten zur zukünftigen Ausrichtung und Entwicklung dieses Bibliothektyps. Die Umfrage klärt, ob das Dienstleistungsangebot den Bedürfnissen der Bibliotheken in der Region entspricht oder ob Anpassungen nötig sind. Eine Empfehlung in Form von Vorschlägen zeigt Möglichkeiten auf, mit welchen die Regionalbibliotheken ihre Zusammenarbeit und ihre Vernetzung gestalten und ausbauen können.

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  • Hauser, Annigna (2019): E-Medien an der FHNW Campus Muttenz Bibliothek. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Elektronische Ressourcen sind in wissenschaftlichen Bibliotheken heutzutage nicht mehr wegzudenken. Einige Studien haben aber gezeigt, dass E-Books, E-Journals und Datenbanken trotz hohem Kostenaufwand teilweise sehr wenig genutzt werden. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die Nutzung von E-Ressourcen am Beispiel der FHNW Campus Muttenz Bibliothek zu analysieren und mit Hilfe einer Umfrage auszuwerten. Ausserdem sollen die Gründe für eine Nutzung oder Nicht-Nutzung dieser E-Ressourcen aufgezeigt werden. Die Umfrage wurde mit einem Onlinefragebogen durchgeführt, den 186 Angehörige der FHNW verschiedener Fachrichtungen und Ausbildungsstufen beantwortet haben. Es hat sich gezeigt, dass die Bibliothek häufig genutzt wird, die Nutzung von E-Ressourcen aber noch Potenzial nach oben hat. Gründe für eine Nicht-Nutzung sind vielfältig, beispielsweise fehlende Akzeptanz auf Seiten der Nutzenden, Unsicherheiten beim Gebrauch durch fehlende Schulung, verwirrende Anbieterplattformen oder zu wenig Literatur im jeweiligen Fachbereich.

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  • Klein, Jasmin (2019): Spielerische Angebote mit Tablets und Apps in Öffentlichen Bibliotheken. Einsatzmöglichkeiten und Angebotskonzeption am Beispiel der Stadtbibliothek Aarau. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Kinder und Jugendliche wachsen heutzutage mit digitalen Medien auf und die ständige Verfügbarkeit von mobilen Geräten ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Öffentliche Bibliotheken sehen sich zunehmend in der Verantwortung, Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien an ihre Kundinnen und Kunden weiterzugeben. Sie können einen wesentlichen Beitrag leisten, indem sie Kinder und Jugendliche begleiten und motivieren, digitale Medien aktiv zu nutzen, statt passiv zu konsumieren. In dieser Arbeit wird untersucht, wie Tablets und Apps in Öffentlichen Bibliotheken zum spielerischen Lernen eingesetzt werden können. Anhand eines Praxisprojektes für die Stadtbibliothek Aarau wird aufgezeigt, wie ein spezifisches Angebot konzipiert und durchgeführt werden kann. Es zeigte sich, dass Tablets und Apps zahlreiche Möglichkeiten für spielerische Angebote in Öffentlichen Bibliotheken bieten und vielfältig eingesetzt werden können. Unter anderem werden Kriterien ermittelt und vorgestellt, die bei der Konzeption eines entsprechenden Angebots berücksichtigt werden müssen.

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  • Künzle, Cornelia (2019): Möglichkeiten einer zentralen Erwerbung für die Bibliothek der Zukunft der Universität Zürich. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit widmet sich dem Thema zentrale Erwerbung an Hochschulbibliotheken. Im Vordergrund stehen dabei die Veränderungen im Bibliothekswesen an der Universität Zürich. Die Hochschulleistung hat 2017 beschlossen, das bisher zweischichtige Bibliothekssystem in ein funktional einschichtiges umzuwandeln. Dazu wird geprüft, ob eine zentrale Erwerbung von Printmedien am neuen Standort Wässerwies möglich und sinnvoll ist. Im ersten Teil wird der Unterschied zwischen den zwei erwähnten Bibliothekssystemen erklärt. Denn nur dann wird verständlich, weshalb die Universitätsleitung die geplanten Veränderungen anstrebt. Zur Eruierung der momentanen Erwerbungsmethoden an den Institutsbibliotheken wurde eine Umfrage in diesen gemacht. Ergänzt werden diese Angaben durch einen Vergleich der Erwerbungsarten an anderen Schweizer Hochschulbibliotheken, nämlich an den Universitätsbibliotheken Basel und Bern, sowie an der ETH-Bibliothek. Die Stimme einer Bibliothek, die sich gegen eine zentrale Erwerbung entschlossen hat, wird ebenfalls festgehalten. Die Resultate der beiden benutzten Methoden werden danach im Kapitel Ausblick zusammengezogen um dem Kernteam des Projektes «Bibliothek der Zukunft» eine Empfehlung für oder gegen eine zentrale Erwerbung auszusprechen.

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  • Kurtessis, Joannis (2019): Interdependenzen zwischen Informationsmanagement und Informationskultur. Eine Studie über die Zusammenhänge von Informationsmanagement und Informationskultur am Beispiel eines Seniorenzentrums. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Auftrag eines Seniorenzentrums fand die Überprüfung seines Informationsmanagements und seiner Informationskultur statt und wie diese beiden Konzepte miteinander zusammenhängen. Die Informationskultur ist aus der Kritik entstanden, wonach das Informationsmanagement sich einseitig auf die Technik konzentriere und den Faktor Mensch ausser Acht lasse. Bisher wenig erforscht wurde allerdings die Frage, welche Zusammenhänge es zwischen den beiden Konzepten gibt. Am Beispiel eines Seniorenzentrums ergab sich die Möglichkeit, dieser Fragestellung nachzugehen. Die Vorgehensweise untergliederte sich in vier Schritte. 1. Sammlung sämtlicher Richtlinien und Konzepte vom Seniorenzentrum betreffend den Umgang mit Unterlagen 2. Durchführung von Beobachtungen am Beispiel eines Kernprozesses 3. Abgleich der untersuchten Prozesse mit der analogen und digitalen Ablage 4. Durchführung von Interviews auf Grundlage der bisher gesammelten Daten und Klärung weiterer Fragen Die Ergebnisse der vier Schritte sind am Schluss zusammengeführt worden. Es stellte sich dabei heraus, dass sich verschiedene Teilaspekte innerhalb und zwischen den beiden Modellen gegenseitig beeinflussen. Durch die Verwendung der beiden Modelle entstand auch ein breiteres Bild, welches das Verstehen verschiedener Zusammenhänge vereinfachte.

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  • Liechti, Aline (2019): Möglichkeiten und Grenzen Leichter (und Einfacher) Sprache. Handlungsempfehlungen für den Einsatz Leichter (und Einfacher) Sprache zur Übersetzung von Informationsblättern in den BIZ des Kantons Bern. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Masterarbeit behandelt das Thema Leichte (und Einfache) Sprache. In einem ersten Teil werden die Sprachkonzepte aus einer primär linguistischen Perspektive betrachtet und analysiert. Dabei wird das Ziel verfolgt, herauszufinden, welches die Chancen und Grenzen sind, die mit dem Einsatz der Konzepte einhergehen. Im zweiten Teil stehen die Berufsberatungs- und Informationszentren BIZ des Kantons Bern im Zentrum der Betrachtung. Basierend auf den Erkenntnissen aus Teil I werden Handlungsempfehlungen für den Einsatz Leichter (und Einfacher) Sprache bei den Informationsblättern abgegeben. Es stellt sich dabei die Frage, wie diese Konzepte sinnvoll eingesetzt werden können und was dabei beachtet werden muss.

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  • Marder, Pascale (2019): Gemeindearchive – Zwischen Selbstverwaltung und Mandatsverhältnis. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Aufgrund einer Online-Umfrage unter Aargauer Gemeindearchivverantwortlichen und verschiedenen Experteninterviews wurden die Vor- und Nachteile verschiedener Archivbewirtschaftungsformen erhoben und evaluiert. Aufgrund der Ergebnisse konnte eine Handlungsempfehlung für grosse, mittlere und kleine Gemeinden erarbeitet werden. Ausgewertet wurden folgende Modelle: Selbstverwaltung durch eigene Gemeindeverwaltungsangestellte, eigener Stadt-, bzw. Gemeindearchivar, Gemeindearchivarenvereinigung, gemeinsame Archivarin für mehrere Gemeinden, externer Archivdienstleister, Betreuung durch einen Angestellten des Staatsarchivs (Zürcher Modell) sowie die Betreuung durch eine eigens geschaffene Dokumentationsstelle.

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  • Mesterhazy, Claudia (2019): (Nicht-)Nutzungsanalyse der Mediathek der Kantonsschule Sargans. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Mediathek der Kantonsschule Sargans auseinander. Im ersten Teil wird die gegenwärtige Nutzung der Mediathek beschrieben und untersucht, inwieweit die Mediathek den Richtlinien und Erwartungen an eine moderne Schulmediathek gerecht wird. Der zweite Teil beinhaltet den praktischen Teil dieser Arbeit, der aus dem Besuch anderer Schulmediatheken und der Durchführung von Experteninterviews bestand. Basierend auf dem Einblick in die Arbeitsweise anderer Schulmediatheken sollen im letzten Teil der Arbeit Handlungsempfehlungen für die Mediathek der KSS ausgesprochen werden, deren Umsetzung zu einer verbesserten und besser genutzten Mediathek führen sollen.

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  • Mutti, Sabrina (2019): Was bewegt(e) das Bibliothekspersonal der Schweiz?. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Trends in der Zeitspanne von 1998 bis 2018 von innen wie aussen auf das Bibliothekswesen eingewirkt haben und im Laufe der Zeit Bibliotheken und ihr Personal beschäftigt haben. Vorlage dazu bieten die Zeitschriften der Berufsverbände BIS (Bibliothek Information Schweiz) und SAB (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der allgemeinen öffentlichen Bibliotheken), namentlich arbido und SAB-Info, sowie die Weiterbildungsprogramme beider Verbände während dieser Zeitspanne. Durch das Aufzeigen der für das Bibliotheksfeld tragenden Themenschwerpunkte und derer Entwicklung wird zudem ihre Betrachtung in Relation zu den Trends aus 100 Jahren zuvor möglich und verortet die bewegten Veränderungen des Feldes während der letzten rund 20 Jahre in der Entwicklungsgeschichte des Bibliothekswesens. Des Weiteren liefert ein Vergleich dieser Themenschwerpunkte bei BIS und SAB ein genaueres Bild, wie öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken Trends für sich instrumentalisiert haben.

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  • Nünlist, Christine (2019): Open Library – Ein dänisches Konzept für die Stadtbibliothek Aarau?. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Dänemark ist für seine zukunftsorientierten Bibliotheken und innovativen Konzepte weltweit bekannt. Eines dieser Konzepte heisst Open Library. Es bietet die Möglichkeit, eine Bibliothek auch ohne Anwesenheit des Personals für gewisse Zeiten und unter bestimmten Bedingungen für die Besucher/innen zu öffnen. In der Schweiz hat nun eine erste Bibliothek das Konzept übernommen. Die Stadtbibliothek Chur ergänzt seit November 2018 die personalbesetzten Zeiten mit unbesetzten Zeiten und bietet mit der Open Library eine erweiterte Dienstleitung für ihre Nutzer/innen an. Im Rahmen dieser Masterarbeit wird das Open-Library-Konzept eingehend beschrieben. Als erstes werden die Begrifflichkeiten, die Entstehungsgeschichte, die Hintergründe und die Faktoren für den Erfolg in Dänemark untersucht. Danach wird hauptsächlich anhand von Experteninterviews die gegenwärtige Situation in der Schweiz betrachtet, um herauszufinden, ob hierzulande bereits Bewegungen und Tendenzen im Hinblick auf die Open Library erkennbar sind. Die Hintergründe, die Entstehung und die Realisierung in Dänemark werden mit der Schweiz verglichen. Zum Abschluss der Arbeit wird das Open-Library-Konzept als zu prüfendes Modell am Beispiel der Stadtbibliothek Aarau untersucht und analysiert.

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  • Pavel, Michal (2019): «Crowd*» / «Crowd? » / «Crowd%» ? – Wie man eine Online Community in die Archivarbeit einbeziehen kann. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In den vergangenen Jahren nahm die Anzahl von Projekten in Archiven zu, die eine Online-Crowd in ihre Arbeit miteinbezog. Die Crowd wird dabei als Gesamtheit von Menschen betrachtet, die über einen Internetanschluss verfügen und im Web teilhaben und partizipieren. In der vorliegenden Arbeit werden die unterschiedlichen Möglichkeiten vorgestellt, wie ein Einbezug einer solchen Crowd für Archive aussieht. Dabei stellt sich heraus, dass in einem Archivzyklusmodell – von der Auswahl der Archivalie bis kurz vor der Verpackung – Mitbestimmungsmöglichkeiten existieren. Für die Analyse wurde ein systematische Diskursanalyseeines ausgewählten Textkorpus durchgeführt, der sich aus archivtheoretischen Vorschlägen wie aus Praxisbeispielen zusammensetzt. Bewusst wird dabei darauf verzichtet, eine Anleitung für Gedächtnisinstitutionen zu schreiben, wie man ein Crowdsourcing-Projekt lanciert. Bis heute gibt es keine Vorgehensweise die eine sinnvolle Crowd-Beteiligung garantiert.

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  • Schoeck, Salome (2019): Digitale Briefeditionen in der Schweiz auf dem Weg ins Semantic Web. Karten und Panoramen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung von digitalen Briefeditionen in der Schweiz vor dem Hintergrund der neusten Tendenzen im Zeitalter von Linked Data. Dabei folgt sie den verschiedenen Entwicklungsetappen in theoretischer wie in empirischer Hinsicht. Im Fokus stehen die wachsenden Vernetzungstendenzen, die innerhalb der Editionen beginnen, sich mehr und mehr aber auf externe Ressourcen ausdehnen. In einem ersten Teil der Arbeit werden theoretische Entwicklungsparadigmen festgelegt und erörtert. Im zweiten Teil wird anhand ausgewählter Fallbeispiele aus der Schweizer Editionslandschaft die zunehmende Vernetzung digitaler Editionen aufgezeigt. Die historische Entwicklung wird nicht isoliert betrachtet, sondern an den gegenwärtigen Herausforderungen und Visionen aktueller Editionsprojekte gespiegelt. Mit der Digitalisierung werden die Grenzen zwischen Editions- und Informationswissenschaft unschärfer. Gedächtnisinstitutionen gewinnen als Kooperationspartner in Editionsprojekten an Wichtigkeit und knüpfen dabei eine traditionsreiche Beziehung neu an. Diese Rolle der Gedächtnisinstitutionen zwischen Tradition und Innovation wird im letzten Teil der Arbeit thematisiert.

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  • Weber, Katrin (2019): Datenerhebung und -analyse zum Verwaltungsund Nutzungskonzept anatomischer Sammlungen im deutschsprachigen Raum.. Erstellung einer Handlungsempfehlung für die Sammlung am Institut für Anatomie Bern.. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit gibt einen Überblick über die Nutzung und Verwaltung der anatomischen Sammlungen im deutschsprachigen Raum der Schweiz und gibt Handlungsempfehlungen für die Nutzung und Verwaltung der Anatomischen Sammlung am Institut für Anatomie in Bern. Im ersten Teil der Arbeit stehen die Datenerhebung und deren Auswertung im Vordergrund. Dazu wurden in den anatomischen Sammlungen der Universitäten Basel, Bern, Fribourg und Zürich in der Schweiz, sowie in Heidelberg und Innsbruck, als Vertreter für Deutschland und Österreich, Besichtigungen und Interviews mit den Sammlungsverantwortlichen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Datenerhebung wurden qualitativ und quantitativ ausgewertet. Im zweiten Teil wurde die Anatomische Sammlung Bern genauer betrachtet. Nach einem kurzen Überblick über die Geschichte dieser Sammlung werden Stärken, Schwächen, Risiken und Chancen dargestellt. Die Handlungsempfehlungen im dritten Teil der Arbeit stellen eine, an die Anatomische Sammlung in Bern angepasste Form der gewonnenen Erkenntnisse dar.

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  • Wyss, Liliane (2019): Konzept für die Erschliessung und Vermittlung des Bildbestands der Schweizerischen Osteuropabibliothek (SOB). Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der Schweizerischen Osteuropabibliothek (SOB) lagert ein unerschlossener Bildbestand, bestehend aus Druckgraphiken, Plakaten, Postkarten und weiterem Bildmaterial. Basierend auf Literaturrecherchen, Benutzer- und Expertenbefragungen werden Optionen für die Erschliessung und Vermittlung der Bildsammlung der SOB evaluiert und ein Konzept für eine mögliche Durchführung erarbeitet. Die favorisierte Vorgehensweise wird in einem Pilotprojekt auf Praxistauglichkeit getestet. Sie sieht eine hierarchische Erschliessung der Bilder im Verbund Handschriften Archive Nachlässe (HAN) vor. Zu digitalisierende Bilder werden im Katalog des IDS BB erfasst, auf der Plattform erara zugänglich gemacht und mit den übergeordneten HAN-Aufnahmen verlinkt. Die Vorteile dabei liegen im überschaubaren Aufwand, insofern wenig personelle und finanzielle Ressourcen benötigt werden. Die spezifischen Anforderungen von Bildmedien an die Erschliessung können dabei aber nur beschränkt berücksichtigt werden.

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  • 2018

  • Aközel-Bussmann, Dagmar (2018): Gemeinsam Strukturen für das lebenslange Lernen schaffen. Eine Handlungsempfehlung am Beispiel der Partnerschaft zwischen der Volkshochschule beider Basel und der Kantonsbibliothek Baselland. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Masterarbeit befasst sich mit Kooperationen zwischen Öffentlichen Bibliotheken und Volkshochschulen im deutschsprachigen Raum vor dem Hintergrund des Konzepts lebenslanges Lernen. Es wird untersucht, welche Chancen und Risiken Kooperationen mit sich bringen, welche Kooperationsformen sich für diese Zusammenarbeit eignen und mit welchen Angeboten und Dienstleistungen Öffentliche Bibliotheken und Volkshochschulen die Bevölkerung gemeinsam beim lebenslangen Lernen unterstützen können. Um diese Fragen beantworten zu können, wird im theoretischen Teil auf das Konzept des lebenslangen Lernens sowie dessen Bedeutung für Bibliotheken und Volkshochschulen und auf Kooperationen zwischen diesen beiden Institutionen eingegangen. Im empirischen Teil werden diesen Fragen an der konkreten Zusammenarbeit zwischen der Kantonsbibliothek Baselland und der Volkshochschule beider Basel mithilfe einer Umfeldanalyse, einem Experteninterview und einer Online-Umfrage nachgegangen. Aufgrund der Erkenntnisse aus dem theoretischen und dem empirischen Teil werden schliesslich Empfehlungen für eine mögliche Kooperation zwischen der Kantonsbibliothek Baselland und der Volkshochschule beider Basel ausgearbeitet.

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  • Anderegg, Christoph (2018): Das Potential von Open Content an den Ostschweizer Kantonsbibliotheken. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit beschäftigt sich mit der öffentlichen Zugänglichmachung gemeinfreier Inhalte durch die Ostschweizer Kantonsbibliotheken. Im ersten Teil werden die Voraussetzungen beschrieben, unter denen gemeinfreie Inhalte von Kantonsbibliotheken öffentlich zugänglich gemacht werden. Dazu gehört die Schilderung der rechtlichen Situation und die Evaluation bestehender Plattformen, die gemeinfreie Inhalte aufnehmen und anbieten. Im zweiten Teil wird der Status Quo bei den untersuchten Bibliotheken erhoben, sowohl was deren historische Bestände als auch das diesbezügliche Online-Angebot betrifft. Es zeigt sich, dass verschiedene Plattformen bereits genutzt werden, dass aber mehrheitlich noch relativ wenige Objekte aus dem reichhaltigen gemeinfreien Bestand der Kantonsbibliotheken online zugänglich sind. Schliesslich zeigt die Arbeit verschiedene Möglichkeiten auf, wie Kantonsbibliotheken in Zukunft das Potential, das in der Onlinestellung von gemeinfreien Inhalten liegt, vermehrt nutzen können.

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  • Bertini, Sara (2018): Eine Annäherung von Archiv und Bibliothek. ein gemeinsamer Standort als Basis für die Erzeugung von Synergien und die Dienstleistungsoptimierung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der Arbeit steht die Frage im Zentrum, welches Potential eine Zusammenarbeit zwischen Bibliotheken und Archiven birgt. Das Thema «Zusammenarbeit» wurde hierzu aus drei Blickwinkeln betrachtet. Im ersten Teil wurde es mittels einer Literature Review generell und in Bezug auf I&D-Institutionen ergründet, um eine theoretische Basis zu schaffen und das Phänomen Zusammenarbeit im I&D-Kontext zu verorten. Im zweiten Teil wurde anhand einer Qualitative Research basierend auf einer schriftlichen Analyse von Interviews untersucht, ob und wie Schweizer Kantonsbibliotheken und Archive, welche einen gemeinsamen Standort aufweisen, zusammenarbeiten. Zuletzt lag der Fokus auf der Bibliothek und dem Stadtarchiv Zug, welche im gleichen Haus angesiedelt sind und einen gemeinsamen Navigationskurs in Erwägung ziehen. Daher wurden im letzten Teil ausgehend von einer Analyse des Falls «Zug» und den Erkenntnissen aus den ersten zwei Teilen Handlungsempfehlungen formuliert. Die Arbeit bietet demzufolge theoretische und praktische Einblicke in (inter-)nationale Zusammenarbeiten. Gleichzeitigt zeigt sie auf, welche Faktoren und Grenzen berücksichtigt werden müssen, damit die Bibliotheken und Archive ihr Identität bei einer Zusammenarbeit bewahren können.

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  • Brodbeck, Beat (2018): Unterlagenführung und Nutzerperspektiven bei einer Verkehrsunternehmung. Analyse von Bedürfnissen und Anforderungen der Mitarbeitenden an die Unterlagenführung und Informationspraxis bei Aare Seeland mobil AG. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit untersucht die Merkmale, Problematiken und Forschungspotenziale von Verlagsarchiven und wie sich diese auf die Erschliessung auswirken. Zunächst werden die Arbeitsbereiche und das Schriftgut von Verlagen kurz vorgestellt. Anschliessend wird der Frage nachgegangen, welche Verlage ein Archiv führen und welche Institutionen Verlagsarchive übernommen haben. Zudem wird aufgezeigt, welche Bedeutung Verlagsarchiven als Forschungsquelle zukommt. Ein weiteres Kapitel stellt die Frage, ob Verlagsarchive vollständig aufbewahrt oder einer Bewertung unterzogen werden sollen. Zum Schluss werden mögliche Ordnungsstrukturen für Verlagsarchive diskutiert und eine innere Ordnung für das noch unerschlossene Verlagsarchiv Urs Engeler Editor vorgeschlagen, welches das Schweizerische Literaturarchiv als Beispielmaterial zur Verfügung gestellt hat.

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  • Bussard, Nicolas (2018): Erschliessen von Archivalien und «bibliotheks-untypischen» Materialien mit dem Verbund HAN am Beispiel der Schweizerischen Osteuropabibliothek (SOB) Bern. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der vorliegenden Arbeit steht das Erschliessen von Archivalien und Nachlässen sowie «grauer» Literatur in Bibliotheken und kleineren Archiven. Am Beispiel der Schweizerischen Osteuropabibliothek (SOB) soll das archivische Erschliessen insbesondere mithilfe des Verbunds HAN erklärt werden. Dabei soll aufgezeigt werden, welche Vor- und Nachteile sich für die SOB mit dem Verbund HAN ergeben und wieso die SOB zum Erschliessen von Archivalien und teilweise auch von «grauer» Literatur in Zukunft auf den Verbund HAN setzen will. Im ersten Teil der Arbeit wird allgemein auf das Erschliessen in Archiven und Bibliotheken eingegangen, und es werden die SOB, die verwendeten Bestände sowie der Verbund HAN und seine Möglichkeiten vorgestellt. Ebenfalls im ersten Teil wird auf Alternativmöglichkeiten zu HAN verwiesen und an Beispielen gezeigt, wie die SOB ihre Archivbestände mit HAN erschliesst. Im zweiten Teil steht die sogenannte «graue» Literatur im Mittelpunkt. Diese gilt es zunächst zu definieren, bevor in inem zweiten Schritt der Umgang mit «grauer Literatur» in verschiedenen Schweizer Universitätsbibliotheken thematisiert wird. Abschliessend wird dargelegt, wo die Unterschiede im Erschliessen «grauer» Literatur mit dem «regulären» Katalog und dem HAN-Katalog liegt.

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  • Eberle, Nadja (2018): Informationskompetenz im Lehrplan Volksschule. Wie informationskompetent fühlen sich Lehrpersonen im Kanton St. Gallen?. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Durch die Einführung des neuen Lehrplans auf das Schuljahr 2017/18 ergaben sich für die Lehrpersonen im Kanton St. Gallen einige Änderungen. Nicht nur Berufsauftrag und Stundentafel sind davon betroffen. Fächer wie zum Beispiel «Medien und Informatik» erhielten mehr Gewicht und «Kompetenzen» ersetzten die gängigen «Lernziele». Im Zentrum der Arbeit steht die Frage: «Wie informationskompetent fühlen sich Lehrpersonen im Kanton St. Gallen?» Einerseits wurde der Lehrplan nach Kompetenzen durchkämmt, welche in den Bereich der Informationskompetenz gesetzt werden können. Andererseits gaben rund 220 Lehrpersonen, welche im Kanton St. Gallen in den Zyklen 1, 2 oder 3 unterrichten via Online-Fragebogen Auskunft darüber, wie sicher sie sich in der eigenen Informationskompetenz, als auch in deren Vermittlung durch im Lehrplan formulierte Kompetenzen fühlen.Die Auswertung der Befragung gibt Auskunft über Weiterbildungsbedürfnisse, sowie Stärken in der Vermittlung von Informationskompetenz in Bezug auf den neuen Lehrplan Volksschule.

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  • Esterhammer, Lkhagvadulam (Dulmaa) (2018): Open Access in der Deutschschweizer Zahnmedizin. neue bibliothekarische Dienstleistungen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese MAS-Arbeit soll an den Beispielen von Zürich (Zentrum für Zahnmedizin ZZM) und Bern (Zahnmedizinische Kliniken ZMK) aufzeigen, in welchem Masse Open Access an zahnmedizinischen Instituten der Deutschschweiz mittlerweile akzeptiert ist und angewendet wird und welche Rolle dabei die assoziierte Bibliothek als Vermittler spielt bzw. spielen könnte. Ein kurzer Forschungsüberblick wird zu diesem Zweck ergänzt mit quantitativen Erhebungen in den Repositorien Zürich Open Repository and Archive ZORA und Bern Open Repository and Information System BORIS sowie einer qualitativen Befragung von Experten (Abteilungsleitern). Die Antworten auf die Fragen des Leitfadens werden mittels einer Inhaltsanalyse ausgewertet. Nicht zuletzt wird mit dieser Untersuchung die Frage aufgeworfen und zu beantworten versucht, ob es für Institutsbibliotheken als Partner der Forschenden im Umfeld von Open Access einen Platz gibt, und wenn ja, wie sie sich für diese Rolle im Hinblick auf angebotene Dienstleistungen ausrichten könnten.

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  • Lerch, Melanie (2018): Social-Media-Auftritte von Schweizer Hochschulbibliotheken. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit gibt einen Überblick über den heutigen Stand der Nutzung von Social Media in Deutschschweizer Hochschulbibliotheken. Es wird beschrieben auf welchen Plattformen die Bibliotheken aktiv sind und welche Inhalte sie dort präsentieren. Die Hauptbibliotheken der Deutschschweizer Hochschulen wurden in einer schriftlichen Umfrage dazu befragt, wie sie sich im Bereich Social Media organisieren und welche Erfahrungen sie damit machen. Heute nutzen alle Hochschulbibliotheken Social Media in irgendeiner Form. Alle der befragten Bibliotheken sind auf dem sozialen Netzwerk Facebook präsent. Weitere beliebte Dienste sind Twitter und YouTube, ausserdem wird aktuell Instagram in verschiedenen Bibliotheken eingeführt. Die meisten Bibliotheken nutzen dabei mehr als eine Plattform. Während es Unterschiede in der Frequenz von neuen Beiträgen gibt, zeigt sich bei allen Bibliotheken eine eher geringe Interaktion mit den Nutzerinnen und Nutzern.

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  • Lorenz, Rosmarie (2018): Wie viel Platz brauchen Trends in Liechtenstein?. Neues Raumkonzept für die Liechtensteinische Landesbibliothek. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Landesbibliothek kämpft an ihrem vor 50 Jahren als Zwischenlösung gedachten, dezentralen Standort mit akutem Platzmangel. Ein neuer Standort wird diskutiert. Dabei stellt sich die zentrale Frage, welche räumlichen Angebote die Landesbibliothek aufweisen soll und wie diese idealerweise angeordnet werden. Als Grundlage werden in einem ersten Schritt Trends der Bibliothekswelt gesammelt. Durch Besuche in verschiedenen neueren Bibliotheken wird untersucht, inwieweit die Trends umgesetzt werden. In einem weiteren Aspekt wird die Gesellschaft Liechtensteins nach Strukturen und Entwicklungen beleuchtet, die für die zukünftige Ausrichtung der Landesbibliothek relevant erscheinen. Eine Ist-Analyse der Landesbibliothek gibt unter anderem Auskunft über den gesetzlichen Auftrag und die räumlichen Defizite.Darauf aufbauend wird eine Zielkonzeption als Basis für ein neues Raumprogramm erarbeitet. Dieses beinhaltet die Berechnung von Nutzungsflächen sowie die schematische Darstellung von Räumen bzw. Funktionen und deren Zusammenspiel. Die Arbeit formuliert Empfehlungen zu Hauptaspekten einer modernen Raumkonzeption für die Landesbibliothek.

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  • Morell, Irina (2018): «Für das Volk und durch das Volk?». Öffentliche Bibliotheken als Gegenstand von Volksabstimmungen und Petitionen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Angesichts des zunehmenden Spardrucks müssen öffentliche Bibliotheken in der Schweiz ihre Interessen auf der politischen Bühne wirksam vertreten können, um auch in Zukunft über ausreichend finanzielle Mittel für die Erfüllung ihres gesellschaftlichen Auftrags zu verfügen. Die direkte Demokratie bietet Bibliotheken dafür zahlreiche Möglichkeiten. Doch nutzen öffentliche Bibliotheken diese auch, und mit welchen Folgen? In der Schweiz fand dieses Forschungsthema im Gegensatz zu den USA bis heute wenig substantielle Beachtung. Die Arbeit trägt zur Schaffung einer notwendigen Grundlage für weitere Forschungsarbeiten bei, indem sie alle schweizerischen Volksabstimmungen und Petitionen mit Bibliotheksbezug der letzten zehn Jahre erfasst und auswertet. Mehrere auf Experteninterviews basierende Fallstudien erlauben vertiefende Erkenntnisse zu ausgewählten Abstimmungsbeispielen. Im Zentrum der Untersuchung steht der Versuch, basierend auf diesen Daten einen Leitfaden für direktdemokratische Interessensvertretung zu er tellen, der praktische Handlungsempfehlungen für schweizerische Bibliotheken zur Verfügung stellt. Darüber hinaus untersucht die Masterarbeit den Einfluss direktdemokratischer Volksrechte auf die öffentliche Bibliothekslandschaft.

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  • Plöchl, Lisa (2018): Die Aargauer Kantonsbibliothek aus Sicht von Nutzern und Nutzerinnen. neue Perspektiven durch Cognitive Maps. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Am Beispiel der Aargauer Kantonsbibliothek, deren Publikumsräume 2008 nach einem Umbau neu eröffnet wurden und nun, zehn Jahre später, vor einer weiteren Neugestaltung stehen, will die vorliegende Arbeit die Sicht von Nutzerinnen und Nutzern untersuchen. Dazu wurde eine empirische Erhebung mit der Erstellung von Cognitive Maps durchgeführt, deren Potential für weiterführende Einsätze im Bereich der Nutzerforschung in Bibliotheken diskutiert wird, nicht zuletzt anknüpfend an kreative Techniken, welche oft auch mit Einbeziehung der NutzerInnen angewandt werden und zu denen Literaturbeispiele und bisherige Forschungsprojekte vorgestellt werden.

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  • Reisinger, Sandra (2018): Linked Data im historischen Firmenarchiv des Migros-Genossenschafts-Bundes. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Masterarbeit untersucht Potentiale und Hindernisse, die sich aus einer künftigen Implementierung von Linked Data im historischen Firmenarchiv des Migros-Genossenschafts-Bundes ergeben. Als exemplarischer Untersuchungsgegenstand dienen die digitalisierten Fotos der Migros-Verkaufswagen. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen sowie der Stand von Linked Data in der Schweizerischen Archivlandschaft geklärt. Danach wird die Ausgangslage im MGB-Archiv, konkret das verwendete Archivinformationssystem, die Metadatenqualität der Fotos und die Nutzeranfragen der letzten Jahre im Hinblick auf Linked Data analysiert. Aufbauend auf diesen Analysen werden im zweiten Teil der Arbeit zum einen konkrete Verbesserungspotentiale für die Zugänglichkeit, Nutzung und Bekanntheit der Archivdaten herausgearbeitet. Zum anderen werden momentan vorhandene Schwierigkeiten und Hürden, die der Implementierung von Linked Data im MGB-Archiv im Weg stehen, identifiziert. Damit soll abschliessend eine Einschätzung gegeben werden, inwiefern Linked Data zum jetztigen Zeitpunkt umsetzbar ist sowie welche Rolle Linked Data in der Weiterentwicklung der archivischen Erschliessung einnehmen kann.

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  • Schrackmann, Petra (2018): Von der DVD zum Stream. Streaming von Filmbeständen in Universitätsbibliotheken. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Streaming in Hochschulbibliotheken. Am Beispiel der Bibliothek des Englischen Seminars der Universität Zürich werden dazu verschiedene Szenarien geprüft, wie die Bibliothek Streaming-Angebote einführen könnte. Dies soll vor allem zur Unterstützung der universitären Lehre dienen. Dafür werden aktuelle Mediennutzungsformen untersucht sowie das Phänomen Streaming näher beleuchtet. Die komplexe Thematik des Urheberrechts wird in Bezug auf Streaming geprüft. Nach einer Bedürfnisabklärung der Beispielbibliothek erfolgt schliesslich eine Analyse von drei Streaming-Diensten: Academic Video Online von Alexander Street Press, nanoo.tv sowie eine hauseigene Server-Lösung. Abschliessend folgen eine Nutzwertanalyse sowie Vorschläge mit zusätzlichen Massnahmen, wie Bibliotheken ihre Kunden bei der digitalen Filmnutzung unterstützen können.

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  • Stuker, Renate (2018): Zugänglichkeit von Online-Links in den Zitaten philosophisch-naturwissenschaftlicher Disserta- tionen der Universität Bern von 2006 bis 2016. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Forschungsresultate werden seit einigen Jahren mit dem Ziel der erhöhten Sichtbarkeit und einfachen Zugänglichkeit oft als Open-Access-Publikationen im Web frei zugänglich gemacht. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Online-Links aus philosophisch-naturwissenschaftlichen Dissertationen aus elf Jahren. In einem ersten Teil wird auf die Entstehung und die Umsetzung von Open Access, besonders in den naturwissenschaftlichen Fachdisziplinen, eingegangen und die Vor- und Nachteile des Open-Access-Publizierens werden betrachtet. In dieser Arbeit wurden die aus den 18‘487 Verweisen herausgefilterten 1‘593 Online-Links aus 123 philosophisch-naturwissenschaftlichen Dissertationen der Universität Bern untersucht, die zwischen 2006 und 2016 eingereicht wurden. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht der Open-Access-Anteil, der über die betrachtete Zeitspanne bei 87.6% liegt. Es konnte ein Anstieg von verwendeten kostenpflichtigen Inhalten von 6% (2006) auf 18.6% (2016) festgestellt werden. Des Weiteren konnten Universitäten als Hauptanbieter der Webseiten und Datenbanken eruiert werden, auf die die kostenfreien Links verweisen. Die kostenpflichtigen Links verweisen primär auf Verlagsseiten. Einen Zitationsvorteil der Open-Access-Artikel konnte nicht eindeutig festgestellt werden.

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  • Thür, Helen (2018): Angewandte Informationskompetenz an der HTW Chur. Eine Analyse der Quellenverzeichnisse der Bachelorarbeiten Information Science der Jahre 2011 und 2016. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Thema der vorgestellten Masterarbeit ist der Stand der konkreten Umsetzung von Informationskompetenz basierend auf den sechs Schweizer Standards der Informationskompetenz an der HTW Chur, welcher mit einer quantitativen Auswertung untersucht wird. Dabei werden als wissenschaftliche Leistung der Studierenden die Quellenverzeichnisse der Bachelorarbeiten des Studiengangs Information Science der Jahre 2011 und 2016 genommen und einer biblio- und szientometrischen Analyse unterzogen. Die dadurch erhaltenen Angaben (Daten) werden anhand der deskriptiven Statistik beschrieben und zur Übersicht in Grafiken dargestellt sowie numerisch ausgewertet. Dieses quantitative Verfahren kann als zusätzliches Instrument in der Unterrichtsevaluation und Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeiten miteinbezogen werden.

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  • Traber, Andrea (2018): Wie lernen studentische Bibliotheks-Nutzende und was macht für sie den optimalen Arbeitsplatz aus?. Eine Studie der Lernlandschaft der Universitätsbibliothek St.Gallen unter Anwendung der Methoden von UXLib User Experience in Libraries. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Universitätsbibliothek St.Gallen ist mit einem stetig steigenden Bedarf an Lernplätzen konfrontiert. Um diese qualitativ hochstehend und bedürfnisgerecht zu gestalten, ist es entscheidend, die Anforderungen der Studierenden an Lernplätze zu kennen. Auch stellt sich immer wieder die Frage, wie sich gesellschaftliche und technologische Entwicklungen auf Nutzerbedürfnisse auswirken. Die vorliegende Arbeit untersucht die Lernlandschaft der Universitätsbibliothek St.Gallen, indem sie mittels Beobachtungen beliebte und wenig genutzte Zonen identifiziert. Des Weiteren werden mittels Fotobefragungen die Lern- und Arbeitsweisen von Bibliotheksnutzenden und deren Erwartungen an Lernplätze analysiert. Dabei zeigt sich, dass kooperative und kreative Lernformen wenig Einzug in den studentischen Lernalltag gefunden haben und sich Studierende mehrheitlich einen herkömmlichen Einzelarbeitsplatz in einer ruhigen Umgebung wünschen, so dass sie im Kreise Gleichgesinnter still und konzentriert lernen und arbeiten können. Di se Erkenntnis soll die Universitätsbibliothek St.Gallen und Hochschulbibliotheken im Allgemeinen dabei unterstützen, Lernorte bedürfnisgerecht zu gestalten.

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  • Wiemann, Philipp (2018): Ein semantisches Datenmodell für die Bodendenkmalpflege. Die Zukunft für «spatzimdas»?. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit stehen semantische Technologien und die Frage, in wie weit sie das Informationsmanagement in der archäologischen Bodendenkmalpflege verbessern können. Die meisten Schweizer Kantonsarchäologien setzen zwar regelhaft Fachanwendungen ein, es handelt sich aber meist um herkömmliche Datenbanksysteme ohne Berücksichtigung semantischer Datenmodellierung. Nach einem theoretischen Überblick zu semantischen Technologien und einer kurzen Betrachtung zum Forschungsdatenmanagement in der Archäologie wurde die Entwicklung des Informationsmanagements in den archäologischen Fachstellen skizziert. Am konkreten Beispiel der archäologischen Fachanwendung «spatzimdas» und des Archäologischen Dienstes Graubünden wurde das Informationsmanagement einer Fachstelle genauer analysiert und Anforderungen an ein neues Informationssystem ermittelt. In Anlehnung an das konzeptionelle Modell «Records in Context» für die archivarische Erschliessung wurde schliesslich ein Konzept für ein semantisches Datenmodell entwickelt. Anstelle einer Ausarbeitung des ermittelten Konzepts zu einer eigenen Ontologie wurden unterschiedliche Standards aus dem Bereich des Kulturerbes auf ihre Eignung zum Aufbau einer semantischen archäologischen Fachanwendung hin untersucht. Abschliessend wurden verschiedene Möglichkeiten zur konkreten Umsetzung der Ergebnisse evaluiert. Obwohl gewisse Verbesserungen bereits mit dem bestehenden Datenmodell umgesetzt werden könnten, wird die Entwicklung eines semantischen «spatzimdas» auf Basis des CIDOC Conceptual Relationship Models empfohlen. Da die bisherige Lösung sämtliche Tätigkeiten einer archäologischen Fachstelle abbildet, wäre ein universelles semantisches Informationssystem ausserdem gegenüber dem Einsatz unterschiedlicher Spezialsysteme zu präferieren.

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  • Wilde, Michael (2018): med.info.pro. Ein Blended-Learning-Lernangebot zur Informationssuche für Medizinstudierende. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die klassische Fachdatenbanken-Recherche (z.B. PubMed) ist schon bisher im Medizinstudium an der Universität Basel abgedeckt. Was fehlt und in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen wird, ist ein kompetenter Umgang mit dem Mix aus heterogenen Informationsressourcen, der Ärzten (und z.T. auch ihren Patienten) zur Verfügung steht: von Primärforschung über Informationsdienste mit bereits zusammengefassten Darstellungen (Summaries wie z.B. UpToDate) bis hin zu allgemeinen Suchmaschinen und Online-Quellen wie Google und Wikipedia. Es soll eine neue 4-stündige Lerneinheit entwickelt werden, die diese Lücke schließt: med(ical).info(rmation).pro(fessional). med.info.pro leistet einen Beitrag, dass die zukünftigen Ärzte patientenbezogen-fokussiert, kritisch-reflektiert und effizient mit medizinischen Informationen unterschiedlichster Art umgehen können. Die Arbeit beschreibt Schritt für Schritt die Konzeption von med.info.pro entlang des mediendidaktischen Leitfadens von Kerres. Besonderes Gewicht wird auf die Entwicklung der inhaltlichen Ausrichtung gelegt, u.a. mithilfe von explorativen Experteninterviews und einem systematischen Mapping verschiedener einschlägiger Lernzielkataloge. Ausgehend von den eingegrenzten Lernzielen wird ein didaktisches Design entwickelt. Darauf aufbauend wird ein strukturiertes lernorganisatorisches Setting (Präsenz-, Online-Formate) vorgeschlagen und begründet.

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  • Wüthrich, Bruno (2018): Wie und wozu benutzen (armutsbedrohte) alleinerziehende Mütter Bibliotheken?. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Alleinerziehende Mütter und ihre Kinder gehören zu den am meisten von Armut bedrohten Menschen in der Schweiz. Können Bibliotheken mithelfen, diese Situation zu entspannen? Diese Pionierarbeit untersucht anhand von qualitativen Interviews, welche Bibliotheksangebote alleinerziehende Mütter nutzen und welche neuen Angebote für sie hilfreich sein könnten. Dabei zeigt sich, dass Bibliotheken nebst ihrem kostengünstigen Medienangebot vor allem als Ort des Verweilens, der Ruhe und der Begegnung geschätzt werden. Dort könnten Treffen für alleinerziehende Mütter ebenso stattfinden wie das Lernen in Lernpatenschaften. Zudem würden Alleinerziehende besonders von Sonntags- und erweiterten Ferienöffnungszeiten profitieren. Sehr nützlich wäre eine Kinderbetreuung vor Ort, und in ausgewählten Fällen Leseförderung bei den Betroffenen zu Hause. Ob mittels dieser Bibliotheksangebote die Armutsbedrohung alleinerziehender Mütter verkleinert werden kann, kann in dieser Arbeit nicht definitiv beantwortet werden. Die Resultate sind erste Erkenntnisse in diesem Gebiet. Sie können als Ausgangshypothesen für weitere Studien sowie als Vorschläge für Bibliotheken verwendet werden.

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  • 2017

  • Anderegg-Schai, Michelle (2017): Möchten Sie eine Bibliothek leiten?. Umfrage unter den Studierenden der Informationswissenschaft der HTW Chur zu deren Karrierewünschen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit beschäftigt sich mit den bislang unerforschten Karrierewünschen der Studierenden der Informationswissenschaft der HTW Chur: Wie viele streben eine Leitungsfunktion an? Was spricht aus Sicht der Befragten für oder gegen eine Kaderposition? Wie viele möchten in einem Archiv, einer Bibliothek oder einer Dokumentationsstelle arbeiten? Diese und weitere Fragen wurden anhand einer Umfrage unter allen Studierenden beantwortet. Wie die Analyse zeigt, hängt das Interesse an Führungsaufgaben davon ab, ob es sich um eine Gesamtleitung, eine Gruppen- oder Abteilungsleitung oder die Verantwortung für Auszubildende handelt. Auch andere Faktoren spielen eine Rolle, wie zum Beispiel die Vorbildung, das Alter, das Geschlecht, die Führungserfahrung oder das gewünschte Pensum. Spannende Unterschiede hinsichtlich der Führungsambitionen kamen bei der Auswertung nach Studiengängen zum Vorschein. Offenbar verfolgen Studierende des konsekutiven Masters zum Teil deutlich andere Karriereziele als Bachelor- und MAS-Studierende in Information Science.

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  • Brunner, Franziska (2017): Überlieferungsbildung 2.0. Eine Untersuchung zum Mehrwert von Partizipation Dritter in staatlichen Archiven. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

     

    Abstract: Die Partizipation Dritter bei der Überlieferungsbildung ist in den vergangenen Jahren in der archivischen Fachdiskussion konzeptionell angedacht sowie mit konkreten Projekten auch bereits praktisch umgesetzt worden. Dennoch erfährt die Idee, Freiwillige verstärkt an in archivischer Zuständigkeit liegenden Aufgaben beteiligen zu lassen, insbesondere im deutschsprachigen Raum bisher weiterhin wenig substantielle Beachtung. Die Arbeit untersucht, welchen Nutzen eine Beteiligung Dritter für die archivischen Kernprozesse der Überlieferungsbildung (insbesondere Bewertung und Erschliessung) schaffen kann und wie staatliche Archive Partizipation gewinnbringend und nachhaltig einsetzen können. Im Zentrum der Untersuchung steht die Befragung potentieller Zielgruppen einer solchen Mitwirkung. Auf Grundlage der dabei erhobenen Daten werden die unterschiedlichen Interessen und Motive Freiwilliger in Bezug auf eine Mitwirkung dargestellt und die zusätzlichen relevanten Inhalte, welche Archive von Dritten für die Überlieferungsbildung erwarten können, herausgearbeitet. Die Untersuchung gibt weiter Hinweise auf die Nutzbarmachung von Partizipation im archivischen Prozess der Überlieferungsbildung. Die Arbeit trägt somit zu der Schaffung der notwendigen Grundlagen für den strategischen Miteinbezug von Dritten bei der Überlieferungsbildung bei.

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  • Candrian, Gian (2017): Was lesen die Benutzenden der Kantonsbibliothek Graubünden?. Eine Analyse der ausgeliehenen Medien und ihrer Ausleihenden. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der Arbeit ist eine nutzungsbezogene Evaluierung des physischen Bestands der Kantonsbibliothek Graubünden anhand einer Analyse der in den Jahren 2013 bis 2015 getätigten Ausleihen. Nebst der Vermittlung eines Einblicks in einen zentralen Bereich ihrer Tätigkeit soll die Ausleihanalyse der Kantonsbibliothek Graubünden eine Grundlage für die weitere Gestaltung der Bestandsentwicklung liefern. Nach einem kurzen Blick auf den Auftrag und den Bestandsaufbau der Bibliothek folgt eine Einführung in die wichtigsten Begriffe der Bestandsevaluierung und entsprechender Definitionen. Im praktischen Teil der Arbeit werden unter Zuhilfenahme von Leistungsindikatoren Bestandssegmente identifiziert, die besonders stark oder schwach genutzt werden. Im Zentrum der Analyse steht die Nutzung der im Freihandbereich aufgestellten Fachgebiete. Ein weiterer Fokus liegt auf der Untersuchung von Benutzermerkmalen. Das Fazit nennt mögliche Massnahmen im Hinblick auf das Bestandsmanagement und reflektiert Statistik als Prozess.

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  • Egli, Maja (2017): Die Erschliessung von literarischen Verlagsarchiven am Beispiel des Verlags «Urs Engeler Editor». Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit untersucht die Merkmale, Problematiken und Forschungspotenziale von Verlagsarchiven und wie sich diese auf die Erschliessung auswirken. Zunächst werden die Arbeitsbereiche und das Schriftgut von Verlagen kurz vorgestellt. Anschliessend wird der Frage nachgegangen, welche Verlage ein Archiv führen und welche Institutionen Verlagsarchive übernommen haben. Zudem wird aufgezeigt, welche Bedeutung Verlagsarchiven als Forschungsquelle zukommt. Ein weiteres Kapitel stellt die Frage, ob Verlagsarchive vollständig aufbewahrt oder einer Bewertung unterzogen werden sollen. Zum Schluss werden mögliche Ordnungsstrukturen für Verlagsarchive diskutiert und eine innere Ordnung für das noch unerschlossene Verlagsarchiv Urs Engeler Editor vorgeschlagen, welches das Schweizerische Literaturarchiv als Beispielmaterial zur Verfügung gestellt hat.

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  • Guggenheimer, Salome (2017): Fit für die Zukunft?. Das Völkerkundemuseum Zürich und der digitale Wandel. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit geht der Frage nach, welche Herausforderungen die Museen im 21. Jahrhundert zu bewältigen haben. Dabei rückt speziell die Digitalisierung in den Fokus. Es werden «Referenz-Museen» vorgestellt, die sowohl in den Kernbereichen Sammeln, Bewahren, Forschen, Vermitteln/Ausstellen als auch in Verwaltung und Kommunikation innovativ mit der Digitalisierung umgehen Ein Fallbeispiel, das Völkerkundemuseum Zürich (VMZ), wird auf den Stand der Digitalisierung in den Kernbereichen der Museumsarbeit genauer angeschaut. In den Fokus rücken sodann die Anspruchsgruppen des VMZ. Was wünschen sie sich an digitalen Hilfsmitteln? Mit Vertreterinnen und Vertretern der Anspruchsgruppen werden Gespräche geführt und Fragebögen als Mittel zur Erhebung weiterer Daten verwendet. Darauf basierend werden vier stellvertretende Personas kreiert. Aus den gewonnenen Erkenntnissen wird abschließend ein Katalog an Handlungsfeldern erstellt.

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  • Haab, Marcella (2017): «Kleider machen BibliothekarInnen.». Der Einfluss von Kleidung des Bibliothekspersonals auf die Kontaktaufnahme von Benutzenden.. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ausgehend von einer amerikanischen Studie geht es in der vorliegenden Arbeit um die Frage, welchen Einfluss die Kleidung von Bibliothekspersonal auf die Kontaktaufnahme von Benutzenden hat. Es konnte gezeigt werden, dass die Kleiderfarbe, der Kleidungsstil sowie ein Namensschild einen Einfluss auf die Entscheidung haben, an welche/n Bibliothekar/in sich Kunden wenden. Dabei sind den Kunden in erster Linie der Kleidungsstil und das Namensschild wichtig. Die Kleiderfarbe, das Alter sowie das Geschlecht des Personals sind hingegen unwichtig. Dies wurde mit einer Online-Umfrage unter 1444 Bibliotheksnutzern und Nichtnutzern untersucht. Zusätzlich wurden sieben Personen in leitender Funktion aus ausgewählten Deutschschweizer Bibliotheken zu Kleidungsvorschriften in Bibliotheken interviewt. In der Deutschschweiz gibt es einige Bibliotheken, die ihren Mitarbeitenden Vorgaben für Kleidung und Erscheinungsbild machen. Die Erkenntnisse aus den Untersuchungen geben Hinweise, wie die Zugänglichkeit von Bibliothekspersonal verbessert werden kann.

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  • Hug, Kathrin (2017): Aufbau eines Repositorys am Beispiel der Stiftsbibliothek und der Kantonsbibliothek Vadiana in St. Gallen. Bedarfsanalyse, Anforderungskatalog und Evaluierung Softwarelösungen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Bedeutung von Repositorien hat in den letzten Jahren im Rahmen der Open Access-Bewegung und dem Bedürfnis nach digitaler Langzeitarchivierung stark zugenommen. Die meisten Hochschulbibliotheken bieten mittlerweile solche Plattformen an. Doch auch viele mittelgrosse Bibliotheken sehen in der Zwischenzeit den Betrieb eines Dokumentenservers zur Veröffentlichung und Archivierung von digitalen Objekten als kurz- oder mittelfristige Notwendigkeit. Diese Arbeit begleitet die Überlegungen zum Aufbau eines Repositorys für die Stiftsbibliothek St.Gallen und die Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen. Nach einem theoretischen Teil (Literaturüberblick, Begriffsdefinition, Bedeutung und Nutzen von Repositorien) wird für beide Bibliotheken eine Bedarfsanalyse mittels Leitfadeninterviews durchgeführt und ein Anforderungskatalog erstellt sowie einzelne Kriterien genauer beschrieben. Auf dieser Basis werden abschliessend die verbreiteten Repository-Softwarelösungen EPrints, DSpace und Invenio anhand von Expertenbefragungen evaluiert und deren Vor- und Nachteile aufgezeigt.

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  • Kuratli, Andrea (2017): Ausstellungsaufbereitung für analoge und digitale Präsentation. Ein Leitfaden. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In dieser Arbeit wird untersucht, wie der Nutzen und die Sichtbarkeit von Ausstellungen durch ein digitales Pendant vergrössert werden kann und worauf bei den Vorbereitungen geachtet werden muss. Die Intention hinter dieser Arbeit ist es kleinen Archiven und Museen kostengünstige Wege aufzuzeigen, wie sie ihre für Ausstellungen aufgewendete Arbeit wirkungsvoller einsetzen können. Um zu erreichen, dass die Inhalte einer Ausstellung über die Dauer ihrer physischen Präsentation hinaus zugänglich sind, soll eine Kompatibilität von Ausstellungsinhalten für analoge und digitale Präsentationen erreicht werden. Nach einer Betrachtung der gängigen Nutzung digitaler Medien in Museen und Archiven folgt das Fokusthema: die Vermittlungsform virtuelle Ausstellungen. Eine Analyse der geläufigen Anwendungen und Beispiele zur Umsetzung soll den Lesenden helfen sich einen Überblick über die Möglichkeiten, Vor- und Nachteile und Schwierigkeiten virtueller Ausstellungen zu verschaffen. Anhand eines realen Ausstellungsprojektes werden die Einschränkungen und Potentiale der verschiedenen Präsentationsmedien praxisnah untersucht. Der hier ausgearbeitete Leitfaden soll Archivmitarbeitenden eine Hilfestellung bei der Planung von Ausstellungen sein, deren Inhalte analog und digital zugänglich gemacht werden sollen.

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  • Moro, Giulia (2017): Förderung der Informationskompetenz. Ein Vorschlag für zwei Lehrangebote an der Bibliothek des «Dipartimento formazione e apprendimento». Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der vorliegenden Masterarbeit stehen Überlegungen zur Entwicklung eines Unterrichtsprogrammes für die formale Förderung der Informationskompetenz an Hochschulbibliotheken. Es wird ein konkreter Unterrichtsplan für die Einrichtung und die Durchführung von zwei Lehrangeboten an der Bibliothek des Tessiner Dipartimento formazione e apprendimento, das als Pädagogische Hochschule anerkannt ist, entwickelt. Es handelt sich dabei um einen im Curriculum eingebetteten zweistündigen Kurs und einen Weiterbildungskurs. Nach einer Reflexion über den Begriff information literacy, sowie über die Bedeutung der Standards der Informationskompetenz, folgen die eigentlichen Schritte zur Planung eines information literacy instruction Programmes. Das beinhaltet die Analyse des Kontextes, der Charakteristiken und der Bedürfnisse der Teilnehmer, wie auch die Bestimmung von Lernzielen und -inhalten und die Wahl einer Lehrmethode. Die theoretischen Begriffe werden fortlaufend mit Bezugnahme zum konkreten Fall präsentiert, um Fragen, welche die Ziele, Inhalte und Formen der beiden Kurse betreffen, zu beantworten.

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  • Sieber, Regula (2017): Institutsbibliotheken und Forschungsdatenmanagement. eine Annäherung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit stehen Institutsbibliotheken und die Frage, wie sie im Forschungsdatenmanagement eine aktive Rolle einnehmen können. Im Gegensatz zu den grossen Schweizer Hochschulbibliotheken ist bei den kleineren wissenschaftlichen Bibliotheken Forschungsdatenmanagement meist noch kein Thema. Nach einer Einführung in die theoretischen Grundlagen von Forschungsdatenmanagement werden die Bibliothek am Fachbereich Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule (BFH) und die Dokumentationsstelle des Wissenschaftlichen Kompetenzzentrums für Mehrsprachigkeit (KFM) in Freiburg vorgestellt. Beim ersten Beispiel handelt es sich um eine Bibliothek noch ohne Berührungspunkt zu Forschungsdatenmanagement. Die KFM-Dokumentationsstelle hingegen betreibt ein Forschungsdatenarchiv. Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit der Nachnutzung von Forschungsdaten in den Sozialwissenschaften und welche Dienstleistungen Institutsbibliotheken in diesem Bereich anbieten könnten. Dazu werden Datensätze von zwei Studien aus dem Datenarchiv des Schweizer Kompetenzzentrums für die Sozialwissenschaften FORS untersucht: Schritt für Schritt werden für diese beiden Studien einfache Datenanalysen und -visualisierungen gemacht.

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  • Sutter, Karin (2017): Bibliothekarische Marktdurchdringung im ländlichen Raum am Beispiel des Appenzellerlandes. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit stehen die fünf grössten Öffentlichen Bibliotheken im Appenzellerland mit regionalem Charakter. Zu klären ist anhand der Benutzerzahlen deren Marktdurchdringung in der Standortgemeinde und in den Nachbargemeinden. Weiter stellt sich die Frage, wovon die Marktdurchdringung abhängig ist und wie sie positiv beeinflusst werden kann. Zur Beantwortung dieser Fragen wird in einem ersten Teil die Bibliothekslandschaft im Appenzellerland analysiert. Im theoretischen Teil «Marketing in Bibliotheken» wird auf die «Benutzerforschung» und die «Markt- und Wettbewerbsanalyse» genauer eingegangen. Weiter werden die Bibliotheken miteinander und mit den SAB-Richtlinien verglichen und es wird versucht ein Zusammenhang mit der Marktdurchdringung herzustellen. Schliesslich mündet diese Arbeit in einer Zusammenstellung von Handlungsvorschlägen zur Erhaltung und Erhöhung der Marktdurchdringung, wobei der Fokus auf den Benutzern und der Kooperation mit anderen Bibliotheken liegt.

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  • Trütsch, Barbara (2017): Nichtnutzeranalyse der Angebote des medienverbund.phsg. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Medien sind für die Tätigkeit einer Lehrperson unabdingbar. Dennoch zeigt die Ausleihstatistik der Mediathek der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (medienverbund.phsg), dass nur rund ein Drittel aller Sankt Galler Volksschullehrpersonen zu den aktiven Nutzern des medienverbund.phsg gehört. Diese Arbeit untersucht das allgemeine Mediennutzungsverhalten von Sankt Galler Volksschullehrpersonen für ihre Unterrichtstätigkeit und im Speziellen die Gründe der Sankt Galler Volksschullehrpersonen für die Nichtnutzung der Angebote des medienverbund. phsg. Mithilfe einer quantitativen Befragung bei Sankt Galler Volksschullehrpersonen werden Daten zum medialen Habitus von Lehrpersonen erhoben und es wird nach Gründen der Nichtnutzung der Angebote des medienverbund. phsg gefragt. Die Studie zeigt, dass die befragten Sankt Galler Volksschullehrpersonen für ihre Tätigkeit am häufigsten gedruckte Lehrmittel in Form von Büchern, Heften und Arbeitsblättern einsetzen. Sankt Galler Volksschullehrpersonen nutzen vor allem aus persönlichen Gründen wie eigene schnellere Beschaffungswege, Vorliebe zum Kauf sowie kein Bedarf aufgrund umfangreicher obligatorischer Lehrmittel die Angebote des medienverbund.phsg nicht.

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  • Vieli, Stephanie (2017): Wie kommen die Daten des AV-Medienportals Graubünden in die Memobase?. Konzept zum Metadatenmapping mit dem Memobase Core am Beispiel des AV-Medienprojekts der Kantonsbibliothek Graubünden. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit beschäftigt sich mit dem konzeptionellen Mapping von Metadaten zu audiovisuellen Kulturgütern am Beispiel des AV-Medienportals des Kantons Graubündens und der Memobase, dem Online-Informationsportal von Memoriav, an die die Daten des AV-Medienportals weitergegeben werden sollen. Neben der Analyse der zugrunde liegenden Datenmodelle und der Diskussion von konkreten Problemen des Datenmappings stehen grundlegende Fragen zur Auswahl der weiterzugebenden Daten sowie zum Metadatenmapping an sich im Zentrum der Arbeit. Dazu werden die am vorliegenden Beispiel aufgetretenen Fragen auch auf einer übergeordneten Ebene diskutiert, die für weitere (Kultur-)Institutionen von Bedeutung sein kann, die vor ähnlichen Problemen stehen. Als Ergebnis der Arbeit ist neben dem konkreten Metadatenmapping auch das Aufwerfen und die Klärung von konzeptionellen Fragen zu sehen.

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  • Weltersbach, Konstanze (2017): Konzeption einer Campusmediothek für zwei Mittelschulen. Die Zusammenlegung der Mediotheken der Kantonsschulen Stadelhofen und Hohe Promenade. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Einsparungen im Bildungsbereich setzen die Schulmediotheken unter Druck. Im Falle der Mediotheken der Zürcher Kantonsschulen Hohe Promenade und Stadelhofen wurde im Rahmen der kantonalen «Leistungsüberprüfung 16» eine nicht näher spezifizierte organisatorische Zusammenlegung mit klaren Sparvorgaben verordnet. Die vorliegende Masterarbeit entwickelt ein Konzept für die gemeinsame Mediothek und dokumentiert die ersten Schritte in die Umsetzung. Das neue Zweigstellenkonzept trägt den Räumlichkeiten und dem Personal Rechnung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der tiefgreifenden Umstrukturierung des Standorts Stadelhofen, ohne die bibliothekarische Versorgung beider Schulen aus den Augen zu verlieren. Aus zwei separaten Mittelschulmediotheken wird eine Campusmediothek mit einem Medienzentrum und einem Recherchezentrum.

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  • Zurbrügg, Daniela (2017): Inhaltliche Erschliessung von Fotografien. Eine Ontologie für den Bildbestand des Freilichtmuseums Ballenberg. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Wie können Fotografien inhaltlich erschlossen werden? Zur Beantwortung dieser Frage werden im ersten Teil der Arbeit die Herausforderungen der inhaltlichen Bilderschliessung erläutert sowie verschiedene Hilfsmittel wie theoretische Modelle, Metadatenschemas und Dokumentationssprachen (Thesauri, Klassifikationen und Ontologien) vorgestellt. Die inhaltliche Erschliessung von Bildern ist eng mit dem Thema Image Retrieval, dem Suchen und Finden von Bildern, verbunden. Daher steht im zweiten Teil der Arbeit das Verhalten von Bildersuchenden im Zentrum. Mittels einer Analyse von empirischen Studien wird aufgezeigt, wie Suchende bei der Recherche nach Bildern vorgehen und wo dabei die Schwierigkeiten liegen. Aus den Ergebnissen werden Rückschlüsse auf die inhaltliche Erschliessung gezogen. Im dritten Teil der Arbeit steht der praktische Nutzen einer konkreten Ontologie im Vordergrund. Die Schlagwortliste «Hierarchische Schlüsselwörter» des Freilichtmuseums Ballenberg wird in eine Ontologie übertragen und die dabei entstehenden Überlegungen und Schwierigkeiten thematisiert. Als Abschluss wird das Potential von Ontologien in Bezug auf die semantische Sucherweiterung sowie die Verknüpfung mit anderen Systemen aufgezeigt.

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  • Zwicker, Michael (2017): Das Plakat als bibliothekarisches Sammelobjekt. Wert und Rechtfertigung am Beispiel der Plakatsammlung der Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Während über neue Medien und Kanäle immer mehr Wissenschafts- und Kulturinhalte veröffentlicht werden, stagnieren die den Bibliotheken zur Verfügung stehenden Ressourcen. Einem Sammelauftrag mit Anspruch auf Vollständigkeit gerecht zu werden, wird unter diesen Bedingungen immer schwieriger und die Rechtfertigung einer ressourcenverzerrenden Sammlung immer bedeutender. Am Beispiel der Plakatsammlung der Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen (KBV) wird der Frage nach dem grundsätzlich rechtfertigenden Wert einer Plakatsammlung nachgegangen. Aufgrund der Analyse von primär kulturwissenschaftlichen Diskursen wird dem Plakat als bibliothekarischem Sammelobjekt das Prädikat «wertvoll» attestiert. Plakatsammlungen sind daher als Teil des visuellen Gedächtnisses bedeutend, so die stark verkürzte Schlussfolgerung des theoretischen Teils. Weil für den Wert einer Sammlung auch die praktischen Aspekte relevant sind, wird in einem weiteren Teil ausgehend von den theoretischen Überlegungen ein Konzeptvorschlag (Ziel, Profil, Sammlungsmanagement) für die KBV ausgearbeitet. Alleinstellungsmerkmal, Kooperationen und Absprachen sind hierbei gewichtige Erfolgsfaktoren, um im digitalen Zeitalter und unter permanenter Ressourcenknappheit als Sammlung bestehen zu können.

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  • 2016

  • Beeler, Simone (2016): Sonntagsöffnungszeiten in öffentlichen Bibliotheken in der Schweiz. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Thema Sonntagsöffnungszeiten in öffentlichen Bibliotheken rückte im Laufe der letzten Jahre verstärkt in den Fokus der Bibliothekswelt. Zeichen davon sind mehrere Bibliotheken, die im Jahr WUVY Sonntagsöffnungszeiten eingeführt haben. Im Zentrum dieser Arbeit stehen neben den Erfahrungen, welche Bibliotheken mit Sonntagsöffnungszeiten in der Schweiz gemacht haben, die Organisation des Sonntagsbetriebs, Fragen der Finanzierung und rechtlichen Aspekte einer Sonntagsöffnung sowie die Reaktion des Bibliothekpersonals und der Bibliothekskunden auf diese Neuerung. Ausgangspunkt ist dafür eine Analyse von sechs Bibliotheken in der Deutschschweiz mit Sonntagsöffnungszeiten. Diese zeigt auf, dass ein Kundenbedürfnis nach Sonntagsöffnungszeiten besteht und die Bibliotheken mit einem solchen Angebot ihren Aufgaben in der heutigen Dienstleistungsgesellschaft gerecht werden. Aus den Ergebnissen der Analyse resultiert ein Leitfaden, der an Bibliotheken gerichtet ist, welche sich mit der Einführung von Sonntagsöffnungszeiten beschäftigen.

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  • Bigler, Manuel (2016): Die Umsetzung von GEVER in den Deutschschweizer Kantonen unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Staatsarchive. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Wie steht es um die Umsetzung von elektronischen Geschäftsverwaltungssystemen in den Deutschschweizer Kantonen? Dieser Frage geht die Arbeit nach und untersucht dabei speziell die Rolle der Staatsarchive bei der Einführung dieser Lösungen, da diese sowohl bei der Initiierung eines solchen Projektes als auch bei dessen Umsetzung im Zentrum stehen. Deswegen wird ihre Rolle im Spannungsfeld zwischen Verwaltung, Politik und Informatik thematisiert. Zum einen wird anhand von öffentlich zugänglichen Informationen eine Einschätzung getroffen, wo die einzelnen Kantone bei der Umsetzung von digitaler Geschäftsverwaltung stehen, und ob ein Zusammenhang mit der Stärke der Staatsarchive zu erkennen ist. Zum anderen werden die drei Kantone Bern, St. Gallen und Thurgau speziell unter die Lupe genommen. Um auch noch Informationen zum Einfluss des Faktors Mensch auf die Projekte zur Einführung einer elektronischen Geschäftsverwaltung aus erster Hand zu erhalten, wurde jeweils ein Interview mit einer Expertenperson geführt. Die Befragungen zeigten, dass die Archive tatsächlich in vielerlei Hinsicht gefordert sind, wenn es darum geht, GEVER einzuführen. Neben der klassischen Betreuung bei der Aktenführung müssen sie Aufklärung- und Überzeugungsarbeit bei allen Beteiligten leisten. Schliesslich sind sie als Vermittler zwischen den drei oben genannten Sphären und deren Interessen gefragt.

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  • Blum, Sandra (2016): «Onleihe»-Beratung in allgemein öffentlichen Bibliotheken. Eine Standortbestimmung mit Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung im Bereich «Digitale Bibliothek». Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit befasst sich mit der Beratung von Kunden im Bereich der Onleihe, der zurzeit führenden digitalen Ausleihplattform für Bibliotheken. Kundenanfragen zur Onleihe stellen allgemein Öffentliche Bibliotheken und ihre Mitarbeitenden vor neue Herausforderungen, die im Zentrum der Untersuchung stehen. Es wird eine Standortbestimmung zum Thema Onleihe unter Berücksichtigung folgender Fragestellungen vorgenommen: Wie ist die Onleihe-Beratung in Öffentlichen Bibliotheken organisiert? Welche konkreten Fähigkeiten und Fertigkeiten sind bei der Beratung der Kunden rund um E-Medien und digitale Geräte von besonderer Bedeutung? Wie schätzen die Mitarbeitenden ihre Kompetenzen in diesem Bereich ein und wie können diese gezielt gefördert werden? Für die Ermittlung des Status Quo wurden eine Online-Umfrage sowie Interviewgespräche durchgeführt, deren Ergebnisse das Kernstück der Untersuchung bilden. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden Handlungsempfehlungen formuliert, die Ansätze zur Weiterentwicklung im Bereich «Digitale Bibliothek» beinhalten wie Vorschläge zur Erarbeitung von Konzepten und zur Schulung von Mitarbeitenden.

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  • Bütikofer, Julia (2016): Kinderfreundliche Infrastruktur in Schweizer Hochschulbibliotheken. Bestandsaufnahme und Bedarfsabklärung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Studierende mit Kind(ern) sind keine Seltenheit mehr an Schweizer Hochschulen. Dies zeigt sich auch im Bestreben der Hochschulen, die Vereinbarkeit von Studium und Familie zu fördern. Die Masterarbeit geht der Frage nach, ob es in Schweizer Hochschulbibliotheken Angebote gibt, Kinder kurzzeitig zu beschäftigen, damit der Elternteil beispielsweise recherchieren oder Bücher ausleihen kann. Der schweizweite Bestand solcher Infrastruktur wurde mittels Onlineumfrage erhoben und gleichzeitig eine Bedarfsabklärung bei drei Ansprechgruppen (Hochschulbibliotheken, Chancengleichheitsbeauftragte und Studierende mit Kind(ern)) vorgenommen. Weiter wurde untersucht, welchen Beitrag die Hochschulbibliotheken zur Vereinbarkeit von Studium und Familie leisten. Es zeigte sich, dass einige, tendenziell eher Deutschschweizer Hochschulbibliotheken, kinderfreundliche Infrastruktur anbieten. Nicht jede Ansprechgruppe wertet das Bedürfnis nach solcher Infrastruktur gleich, wie die Bedarfsabklärung aufdeckte. Die Hochschulbibliotheken sehen einen geringeren, die Chancengleichheitsbeauftragen und die Studierenden mit Kind(ern) einen grösseren Bedarf. Ebenfalls wird deutlich, dass die Hochschulbibliotheken kaum in die hochschulstrategische Planung zu einer familienfreundlichen Hochschule miteinbezogen werden und ihr Beitrag zur Vereinbarkeit von Studium und Familie eher klein ist.

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  • Cima, Edoardo (2016): Datenvisualisierung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der explorativen Datenvisualisierung als Methode zur Gewinnung aussagekräftiger Informationen aus einer grossen Datenmenge. Die Daten können somit anhand von grafischen Darstellungen analysiert werden. Die Frage, die sich u. A. stellt, ist, welche sind die erforderlichen Grundkenntnisse, um als Laie selbst eine gute und nützliche Visualisierung zu produzieren. Zur Beantwortung dieser und anderer Fragen werden in einem ersten Teil der Arbeit die theoretischen Grundlagen der Datenvisualisierung ermittelt. Insbesondere wird der Erläuterung der Begriffe «Daten» und «Elemente einer Visualisierung» nachgegangen. Konzepte wie Daten-Kodierungen und Daten-Formate werden erklärt. Eine kurze Reise in die Welt der Statistik wird ebenfalls durchgeführt. Im praktischen Teil der Arbeit wird anhand von zwei Beispielen aus dem täglichen Geschäft die Theorie umgesetzt, mit dem Ziel, nützliche Visualisierungen zu produzieren, die als Entscheidungshilfe dienen sollen. Eine umfangreiche Zusammenfassung schliesst die Arbeit ab.

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  • Günter, Fabienne (2016): Interkulturelle Bibliotheksarbeit im Umfeld der Hochschulbibliotheken. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Auswirkungen der Globalisierung haben längst die Hochschulbibliotheken erreicht. Die Bibliotheken befinden sich in einem äusserst internationalen Hochschulumfeld. Im angelsächsischen Raum wurde die Notwendigkeit der interkulturellen Bibliotheksarbeit im wissenschaftlichen Umfeld erkannt und die Forschung auf diesem Gebiet bereits vor einigen Jahren aufgenommen. In der Schweizer Hochschulbibliothekslandschaft sind bisher keine Bestrebungen erkennbar, die interkulturelle Bibliotheksarbeit in die strategischen Ziele aufzunehmen. Diese Arbeit untersucht den Stand der interkulturellen Bibliotheksarbeit an Schweizer Hochschulbibliotheken anhand von Interviews mit Bibliotheksexperten und ermittelt durch Interviews mit ausländischen Studierenden die Bedürfnisse dieser Zielgruppe in Bezug auf die Bibliotheksdienstleistungen. Ein essentieller Teil der Arbeit bilden die Handlungsempfehlungen zuhanden der Hochschulbibliotheken. Die vorgeschlagenen Massnahmen betreffen personelle Voraussetzungen, Angebote und Dienstleistungen sowie Marketing-, Kommunikations- und Kundenbindungsstrategien.

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  • Jacobi, Adrian (2016): Linked Open Data für das Sitterwerk. Testdatensätze prüfen den Mehrwert der Technologie an einem praktischen Beispiel. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, ob und wie die Linked-Open-Data-Technologie im Sitterwerk in St. Gallen gewinnbringend eingesetzt werden könnte. Dabei liegt der Fokus darauf zu überprüfen, welche Daten sich zur Verlinkung eignen. Die Kombination von Metadaten von Büchern aus der Bibliothek und Materialien aus dem Werkstoffarchiv, die sich im Sitterwerk finden lassen, steht hierbei im Vordergrund. Zu diesem Zweck werden die bestehenden Datenbanken analysiert und anschliessend Datensätze zu fünf Themenbereichen im RDF/XML-Format erstellt. Neben Datensätzen zu Büchern und Materialien spielen Künstler, Kunstwerke und Zusammenstellungen, die im Sitterwerk zu Büchern und Materialien erstellt wurden, eine Rolle. Dabei wird versucht, Verbindungen zwischen den verschiedenen Datensätzen herzustellen, sodass die Verlinkung der Datensätze entsteht. Die Datensätze werden schliesslich mit SPARQL-Abfragen überprüft und es wird aufgezeigt, welcher Mehrwert sich mit dieser Technologie auftut.

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  • Keller, Joana (2016): Vermittlung historischer Bestände an Jugendliche. Grundlagen zur Erarbeitung eines Vermittlungskonzepts für die Kantonsbibliothek Thurgau. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit untersucht die Frage, ob und auf welche Weise eine didaktisch erfolgreiche und zugleich ansprechende Vermittlung historischer Buchbestände an Jugendliche durch Bibliotheken möglich ist. Zunächst wird im theoretischen Teil die verfügbare Fachliteratur ausgewertet. Dabei interessiert, welche Bedeutung die Vermittlungsarbeit für Institutionen im Besitz historischer Buchbestände hat, welche Argumente für bzw. gegen die Vermittlung an Jugendliche sprechen und wie erfolgreiche Lösungen in diesem Bereich aussehen können. Im praktischen Teil wird erhoben, welche Schweizer Institutionen Erfahrung in der Vermittlung historischer Buchbestände an Kinder oder Jugendliche haben. VZ dieser Institutionen werden genauer betrachtet, wobei die Beweggründe zum Aufbau entsprechender Angebote diskutiert, die Rahmenbedingungen sowie Inhalte und Ziele der Vermittlungsarbeit untersucht und Erfahrungen und Entwicklungsmöglichkeiten aus Sicht der Verantwortlichen zusammengetragen werden. Auf Basis der erarbeiteten Grundlagen wird im Anschluss ein Konzept zur Vermittlung des historischen Buchbestands der Kantonsbibliothek Thurgau an Schulklassen der Sekundarstufe V skizziert.

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  • Kesselring, Nadja (2016): Moderne öffentliche Bibliotheksräume aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Sicht von Nutzerinnen und Nutzer in Bezug auf moderne Räume Öffentlicher Bibliotheken. In einem ersten Teil geht es darum, Konzepte und Grundsätze des modernen Bibliotheksbaus zu erläutern. Durch Experteninterviews wird dargelegt, welche Schwerpunkte eine Planerin sowie zwei Bibliotheksfachleute bei der Planung und Realisierung neuer Bibliotheksräume setzen. Anhand von Face-to-Face Befragungen sowie Workshops nach der Methode des «Participatory Designs» werden Raumnutzung, Ansichten und Bedürfnisse von Nutzerinnen und Nut-zern aus drei Öffentlichen Bibliotheken genauer untersucht. Abschliessend wird aufgrund der Ergebnisse aus den Untersuchungen aufgezeigt, welche Anforderungen Kundinnen und Kunden an zeitgemässe Bibliotheksräume stellen, wie diese auf sie wirken und ob sie sich mit den Ansichten und Konzepten der Bibliotheksplaner und Fachleute decken.

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  • Latscha, Sonja (2016): Leit- und Orientierungssysteme. Analoge und digitale Systeme in wissenschaftlichen Bibliotheken. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit stehen Leit- und Orientierungssysteme (L-OS) in wissenschaftlichen Bibliotheken. Die Grundlagen eines L-OS werden durch die Architektur des Gebäudes gelegt. Diese muss in die Planung miteinbezogen werden. Die Erkenntnisse des Informations- und Kommunikationsdesigns liefern weitere wichtige Bausteine für die Gestaltung eines L-OS. Ein funktionierendes L-OS wird zum Bindeglied zwischen der Bibliothek, ihren Mitarbeitern, den Beständen und den Besuchern und somit zu einem wichtigen Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Ein L-OS sollte den Besucher dort abholen, wo er zum ersten Mal mit der Bibliothek in Berührung kommt. Da dieser Erstkontakt oft in der virtuellen Welt geschieht, müssen die L-OS hier ansetzen. Onlineangebote zum Auffinden einer Bibliothek oder zur Orientierung in dieser werden daher Teil des L-OS. Um zu untersuchen, was ein gutes L-OS ausmacht und wie eine Verbindung der analogen und virtuellen Angebote möglich ist, werden die L-OS verschiedener Bibliotheken sowie zwei elektronische Raumorientierungssysteme analysiert. Dadurch ergibt sich eine ebenenübergreifende Untersuchung, welche den gesamten Weg eines Besuchers abdeckt.

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  • Möller, Kathrin (2016): Weiterentwicklung der Swissdoc-Systematik. Anforderungskatalog und exemplarische Lösungsvorschläge. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Swissdoc–Systematik wird in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung zur Klassierung, physischen Verortung und elektronischen Verknüpfung von Bildungs-und Berufsinformationen verwendet. Der wichtigste Nutzer ist die Website berufsberatung.ch, die zur Darstellung und Verknüpfung verschiedenster Inhalte auf Swissdoc zurückgreift. Damit Swissdoc den Anforderungen für die elektronischen Anwendungen auch in Zukunft gerecht wird, setzt sich die vorliegende Arbeit mit der Frage auseinander, wie die Swissdoc-Systematik weiterentwickelt werden könnte, um einerseits einen Ausbau um zusätzliche Hierarchiestufen zu ermöglichen und andererseits die Übersichtlichkeit zu verbessern. Im ersten Teil werden die aktuellen Funktionen der Swissdoc-Systematik und der Datenbank, mit der sie verwaltet wird, analysiert. Zum Vergleich werden verschiedene andere Berufs- und Bildungsklassifikationen und die Anforderungen, die an sie gestellt werden, betrachtet. Die so identifizierten Elemente werden anschliessend zu einem Anforderungskatalog für die weiterentwickelte Swissdoc-Systematik zusammengestellt. Der zweite Teil widmet sich zunächst dem Aufbau der Systematik aus theoretischer Sicht. Diese bildet die Grundlage für verschiedene exemplarische Entwürfe zur Weiterentwicklung der Swissdoc-Systematik, die im Hinblick auf spezifische Punkte des Anforderungskatalogs erarbeitet und diskutiert werden.

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  • Nätscher, Maria (2016): Empfehlungen und Massnahmen zur Erreichung der Kundengruppe «fremdsprachige Migranten» für die Bibliothek Zug. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der Arbeit werden praxisnahe Empfehlungen und Massnahmen herausgearbeitet, wie die Bibliothek Zug die Kundengruppe der fremdsprachigen Migranten besser erreichen kann. Im Fokus stehen vier potentielle Zielgruppen für die Bibliothek: Die für den Kanton Zug charakteristischen «Expats» (hochqualifizierte ausländische Fachkräfte), Migrantenvereine, Deutschlernende bzw. Teilnehmer von Deutschkursen sowie Kinder fremdsprachiger Migranten im Vorschulalter. Ausgehend von einer Beschreibung der jeweiligen Personengruppe, werden für jede Migrantengruppe Strategien erarbeitet, wie die Bibliothek Zug diese am besten ansprechen kann. Um Anregungen für die interkulturelle Bibliotheksarbeit in Zug zu gewinnen, wurde zum einen die entsprechende Fachliteratur konsultiert. Zum anderen wurden insgesamt VY Leitfadeninterviews geführt – u. a. mit Experten aus dem Schweizer Bibliothekswesen, mit Ansprechpartnern von Zuger Migrantenvereinen sowie mit verschiedenen kantonalen Stellen. Die Interviews dienten auch dazu, mehr über die Zielgruppe der Expats zu erfahren. Weder werden hochqualifizierte ausländische Fachkräfte in der Literatur zur interkulturellen Bibliotheksarbeit thematisiert, noch liegt bislang eine Studie zu den Expats im Kanton Zug vor.

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  • Nicolussi, Lucas (2016): Semantic Records. Maschinenlesbare, standardisierte Metadaten in Office Dokumenten. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit stehen Metadaten, deren Erhebung sowie vorherrschende Erfassung- und Austauschstandards. Sie geht der Frage nach, wie es möglich ist, standardisierte Metadaten – ebenso wie bei Webseiten – direkt im digitalen Objekt zu verankern, zu beschreiben und für deren spätere Verwaltung zu nutzen. In einem ersten Schritt werden gängige Verfahren und Formen der Metadatenerhebung aufgezeigt und analysiert. Es folgt ein vertiefter Einblick in Metadatenstandards, Beschreibungssprachen und Schemas, welche in den Bereichen von Semantic Web, Linked Open Data, Records Management und digitaler Langzeitarchivierung zum Einsatz kommen. Im praktischen Teil der Arbeit wird anhand eines Proof of Concept aufgezeigt, mit welchen Methoden sich standardisierte Metadaten in ein Microsoft Office Word File integrieren lassen und dadurch die Erfassung und den Erhalt von geschäftsrelevanten Dokumentenmetadaten verbessert werden kann.

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  • Quadri, Agnese (2016): Auf dem Weg zu einem Inventar der wissenschaftlichen Sammlungen der Schweiz. Eine Bestandsaufnahme der Universitätssammlungen in der Deutschschweiz. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist eine systematische Erfassung der wissenschaftlichen Objektsammlungen an akademischen Institutionen in der Deutschschweiz, die als wichtige Infrastruktur für Lehre und Forschung und als materielles wissenschaftliches Kulturerbe gelten. Im Zentrum der Untersuchung standen die Objektsammlungen an fünf Universitäten der Deutschschweiz: Basel, Bern, Freiburg, Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Anhand einer Online-Umfrage und einer Webrecherche wurde das Ziel verfolgt, einen ersten Schritt in Richtung eines Inventars der wissenschaftlichen Sammlungen der Schweiz zu gehen. Das Ergebnis der geführten Untersuchung mündete in der ersten Fassung eines Verzeichnisses der Universitätssammlungen der Schweiz. Auf der Basis der Ergebnisse aus der empirischen Forschung und des erstellten Verzeichnisses wurden zuletzt Empfehlungen für eine digitale Publikation der Universitätssammlungen in der Schweiz in Form eines Portals zur Hand gegeben und weitere Schritte in dieser Richtung skizziert.

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  • Scherer, Jacqueline (2016): Wissens(ver)teilung und Wissensnutzung in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Obwohl die Wissensarbeit zentral ist, hat in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung explizites Wissensmanagement bisher kaum eine Rolle gespielt. Nach einer theoretischen Auseinandersetzung mit der Thematik Wissensmanagement sowie den zentralen Begriffen Daten, Information und Wissen wird anhand von Interviews die Situation in fünf ausgewählten Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstellen analysiert. In Anlehnung an das Modell «Bausteine des Wissensmanagements » von Probst et al. stehen dabei die beiden Bausteine Wissens(ver)teilung sowie Wissensnutzung im Fokus. Es wird aufgezeigt, welche Strategien in den ausgewählten Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstellen zur (Ver)Teilung und Sicherstellung der Nutzung von Wissen an der Schnittstelle Information/Dokumentation und Beratung zur Anwendung kommen, welche Barrieren sich dabei zeigen, wie die (Ver)Teilung und Nutzung von Wissen gefördert wird und welche Rolle die I&D-Spezialistinnen und -Spezialisten dabei spielen. Die aus den Interviews gewonnenen Erkenntnisse werden zusammengefasst und in einem Modell präsentiert. Abschliessend werden die zu erwartenden Veränderungen und ihre Auswirkungen auf die untersuchte Thematik aufgezeigt.

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  • Schwab, Birgit (2016): Das Problem der Mittelbarkeit in der Bibliometrie. Der schwere Weg von der zitations- zur nutzungsbasierten Bedeutungsmessung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Seit den V\[Uer Jahren entwickeln sich insbesondere in den exakten Wissenschaften quantitative Verfahren der Bibliometrie zum dominanten Instrument für die Leistungsbewertung. So erachtet denn auch das Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation die Bibliometrie als geeignetes Instrument für die Forschungsevaluation, erwähnt aber zugleich die Grenzen des bibliometrischen Ansatzes. In der vorliegenden Arbeit werden auf der Basis einer Literaturstudie die Begrenzungen der bisherigen bibliometrischen Qualitätsmessung von wissenschaftlichem Output ausgelotet und dargelegt, welche neuen Verfahren die Bibliometrie im Zuge der Entwicklung von E-Science und den damit verbundenen Veränderungen in der Wissenschaftskommunikation entwickelt hat, um diese aufzubrechen. Die Arbeit untersucht dabei den Weg von den zitationsbasierten Verfahren der Bedeutungsmessung hin zu neuen Möglichkeiten der digitalen direkten Nutzungsmessung, die eine Korrelation zwischen Bedeutung/Qualität und Nutzung bzw. Verwendung und Erwähnung im Word Wide Web herstellen. Die Arbeit versteht sich als Beitrag zur Theorie der Bibliometrie, wobei die Qualitätsmessung unter dem Aspekt der Dichotomie Mittelbarkeit – Unmittelbarkeit betrachtet wird. Die Entwicklung von den traditionellen Metriken hin zu neuen, alternativen wird als Weg von der Mittelbarkeit zur Unmittelbarkeit beschrieben. Es hat sich gezeigt, dass sich die Kundensegmente der Wissenschaftsverlage und der untersuchten Self-Publishing-Plattformen stark unterscheiden. Ausserdem sind die Kosten einer Veröffentlichung über eine Self-Publishing-Plattform geringer, jedoch ist das Prestige und Ansehen einer Publikation über einen renommierten Verlag höher.

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  • Stepan, Nikol (2016): «Komm, wir fragen doch einfach die Bibliothekarin!». Die Berufsschulbibliothek als Vermittlerin von überfachlichen Kompetenzen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit steht die Tätigkeit einer Bibliothek einer Berufsfachschule im Bereich der überfachlichen Kompetenzen. Geklärt wird, welche Rolle die überfachlichen Kompetenzen an einer Berufsfachschule innehaben und wie das Bibliothekspersonal positiv auf die Entfaltung der überfachlichen Kompetenzen bei den Lernenden Einfluss nehmen kann. Zur Beantwortung dieser Fragen wird zuerst eruiert, wie die überfachlichen Kompetenzen in den Stofflehrplänen der Berufsschule für Detailhandel in Zürich verankert sind. In einem nächsten Schritt wird der Begriff der Informationskompetenz im Zusammenhang mit der Berufsbildung untersucht und der Bedarf der Lernenden hinsichtlich der Förderung von Informationskompetenz mittels einer Umfrage aufgezeigt. In einem nächsten Schritt wird mit der Analyse der Ergebnisse einer Online-Umfrage ein Überblick darüber vermittelt, welche Tätigkeiten zur Förderung der überfachlichen Kompetenzen, insbesondere der Informationskompetenz, Zürcher Berufsschulbibliotheken bereits leisten. Resultierend aus der Untersuchung der Stoffpläne und der durchgeführten Umfragen wird ein Konzept zur Förderung der Informationskompetenz an der Berufsfachschule präsentiert. Zudem wird abschliessend das Berufsbild der Berufsschulbibliothekarin, die offenbar vermehrt als «Teacher Librarian» einer «Teaching Library» agiert, betrachtet.

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  • Veraguth, Tanja (2016): Jugendinformationsstelle tipp in St.Gallen. Potentialanalyse und Zukunftsszenarien für die Dokumentationsstelle für Jugendthemen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der Arbeit ist die Erstellung eines angepassten Ordnungssystems für das physische Ablagesystem der Jugendinformation tipp in St.Gallen. Das tipp ist für die niederschwellige Vermittlung von Information an Jugendliche, Erwachsene und Organisationen zuständig. Seit der Eröffnung im Jahr WUUU hat der Anteil an physisch vorhandenem Material ständig zugenommen und mittlerweile befinden sich über XUU verschiedene Datenträger im «tipp». Aufgrund des Materialzuwachses und geplanter und teilweise bereits umgesetzter räumlicher und personeller Veränderungen wurde eine Umstrukturierung des bestehenden Ordnungssystems angestrebt. Eine Aufnahme des Bestehenden zeigt, dass die existierende Ordnungsstruktur den Bedürfnissen der Jugendinformation grundsätzlich entspricht. Es werden verschiedene Anpassungen vorgenommen, die in der Arbeit nachvollzogen werden. Durch die Auseinandersetzung mit dem vorhandenen Material und dem Vergleich mit anderen Jugendinformationen und Dokumentationsstellen zeigt sich, dass das tipp eine eigentliche Dokumentationsstelle für jugendrelevante Themen ist. Im letzten Teil der Arbeit wird auf diesen Punkt eingegangen und Ideen entworfen, wie das tipp in Zukunft vermehrt als solche wahrgenommen werden kann.

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  • Wälti, Nicole (2016): Barrieren bei der Sicherung des Corporate Memory in der öffentlichen Verwaltung.. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Am Beispiel der Ablieferung von Dokumenten, Publikationen und Medien der Auslandsvertretungen an die Sektion Informationsmanagement des Departements für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA beschäftigt sich diese Arbeit mit den Gründen, weshalb in einer öffentlichen Verwaltung explizites Wissen nicht systematisch transportiert wird. Denn die Sicherung des institutionellen Gedächtnisses liefert die Grundlage für Entscheidungsfindungen und ist unabdingbar für ein effektives und effizientes Funktionieren einer Organisation. Eine Befragung von Mitarbeitenden in den Auslandsvertretungen der DEZA zeigt den aktuellen Dokumentenfluss an die Zentrale in Bern auf. Zudem liefert sie Erkenntnisse über Hindernisse und Schwachstellen beim Transfer von explizitem Wissen. Daraus werden Massnahmen zur Optimierung und Systematisierung der Ablieferung ausgearbeitet. Diese richten sich zum einen konkret an die DEZA. Zum andern identifizieren sie zentrale Grundanforderungen, die für einen funktionierenden Transfer von dokumentiertem Wissen in ähnlich strukturierten Organisationen zwingend sind.

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  • Wenzin, Teolinda (2016): Grobkonzept für ein Kulturarchiv in Domat/Ems. Vorüberlegungen und Handlungsempfehlungen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist das geplante Kulturarchiv in Domat/Ems Graubünden. Das Ziel ist die Erstellung eines Grobkonzepts für diesen Kulturbetrieb. Die dafür zusammengetragenen Handlungsempfehlungen basieren in erster Linie auf Erfahrungswerten aus bestehenden Kulturarchiven und tangieren Aspekte der äusseren und inneren Betriebsorganisation. Dabei spielen beispielsweise die Art der Trägerschaft, die Räumlichkeiten und die personelle Ausstattung eine Rolle. Ferner werden Kulturarchive generell in Bezug auf ihre Position innerhalb der kantonalen Archivlandschaft, ihren tatsächlichen Zweck und ihre Sammlungsprofile einer genaueren Betrachtung unterzogen. Ein besonderes Augenmerk wird ebenfalls auf die Repräsentation der Kulturarchive nach aussen gelegt. Dabei wird die Rolle der lokalen Bevölkerung als Donatoren von Materialien, als Archivnutzer oder als Publikum bei Ausstellungen u. Ä. genauer beleuchtet. Durch diese Arbeit soll für Domat/Ems eine bestmögliche Ausgangslage für die Realisierung des Kulturarchivs geschaffen werden.

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  • Wille, Bettina (2016): Automatisierung und Digitalisierung in den wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz von 1980 bis heute aus der Sicht der damaligen Bibliotheksleiter. Ein Oral History Projekt. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum dieser Arbeit steht der Wandel in den wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz von V\[U bis heute. In einem Rückblick werden die wichtigsten Schritte der Entwicklung vom Zettelkatalog zur automatisierten, digitalen und virtuellen Bibliothek nachgezeichnet. Die Kernfrage lautet: Wie haben die ehemaligen Bibliotheksleiter diesen Wandel erlebt? Zur Beantwortung dieser Frage wurden ehemalige Bibliotheksleiter und andere beteiligte Personen mittels strukturierten Interviews befragt. Dazu wurde die Methode der Oral History angewendet. Auf Basis der Auswertungen der geführten Interviews wird die Kernfrage detailliert behandelt und ein Ausblick in die Zukunft der wissenschaftlichen Bibliotheken in der Schweiz gewagt.

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  • Zeiter, Emanuel (2016): Zwischen Records Management und Archivierung. Die Funktionen des Ordnungssystems im Archivierungsprozess am Beispiel von kleinen Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit stellt die Frage nach den Funktionen des Ordnungssystems als Element des Records Managements im Archivierungsprozess. Der Fokus liegt auf kleinen NGOs, insbesondere hinsichtlich des begrenzten Ressourceneinsatzes sowie der Bedeutung der Bestände. Bei den Ordnungssystemen liegt der Schwerpunkt auf hierarchischen Klassifikationen. Geprüft werden die primären Ordnungsmerkmale des Sachthemas, der Organisationsstruktur sowie der Prozesse. Die Funktionen, an denen die Ordnungssysteme gemessen werden, stützen sich auf internationale Standards und die informationswissenschaftliche Literatur. Der Archivierungsprozess wird in den Lebenszyklus der Unterlagen mit drei Phasen – der Entstehung der Unterlagen, der aktiven Benutzung in der Organisation und der Archivierung – integriert. Die Funktionen des Ordnungssystems sind der jeweiligen Phase zugeteilt. Nach der Klärung der Begrifflichkeiten und der Erläuterung der Ordnungssystem-Typen sowie der Funktionen im Archivierungsprozess werden die unterschiedlichen Typen in einem Experiment ausgewertet. Dazu wurde – beispielhaft für eine kleinere NGO – der Archivierungsprozess für die entwicklungspolitische Arbeitsgemeinschaft Alliance Sud skizziert. Ausgangspunkt bildet eine hybride Aktenlage mit einer zentralen Ablagemöglichkeit auf einem Dateiserver ohne Unterstützung durch eine Records-Management-Software.

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  • Zollinger, Micha (2016): Das Schauarchiv des Ringier Bildarchivs. Chancen und Risiken im Spannungsfeld zwischen Archiv und Öffentlichkeit. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mit dem Schauarchiv hat das Ringier Bildarchiv in Aarau ein innovatives Vermittlungskonzept ins Leben gerufen. Basierend auf einer Kooperation mit dem Stadtmuseum Aarau soll dieses verschiedenen Nutzergruppen eine authentische Archiverfahrung ermöglichen. Öffentliche Archive müssen sich aufgrund neuer Anforderungen seitens der Träger und der Benutzenden vermehrt in der Öffentlichkeit präsentieren und positionieren. Das Schauarchiv ist für Archive ein neues Instrument, um im Spannungsfeld mit der Öffentlichkeit langfristig zu bestehen. Die Analyse zeigt, dass es grosses Potential für die Kulturvermittlung, die Erreichung neuer Zielgruppen und die Profilierung des Archivs als Kultur- und Lernort hat. Jedoch weist es insbesondere durch seinen hohen Ressourcenbedarf auch Schwächen und erhebliche Risiken auf. Das Schauarchiv in Aarau nimmt sowohl archivtheoretische als auch als auch gesellschaftliche und bildungspolitische Trends auf und gibt eine Antwort darauf, wie Archive im WV. Jahrhundert ihre Funktionen in der Öffentlichkeit zeitgemäss wahrnehmen können. Es ist dabei als Aushängeschild für alle Archive zu verstehen.

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  • 2015

  • Berger, Rosina (2015): Notfallplanung für das Archiv für Zeitgeschichte an der ETH Zürich basierend auf Theorie und Praxis. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der Arbeit wird eine Notfallplanung für das Archiv für Zeitgeschichte (AfZ) an der ETH Zürich erstellt. Dafür wurden die neuesten Erkenntnisse aus der theoretischen Fachliteratur mit 5 eigenhändig durchgeführten Experteninterviews aus der Archivpraxis verschränkt. Zunächst galt es, eine umfassende Risikoanalyse des Hauptgebäudes zu erarbeiten. Darauf basierend wurden Evakuierungsprioritäten inklusive der Aufstellung der Bestände festgelegt. In einem nächsten Schritt mussten verschiedene Dokumente für den Notfallordner, wie etwa eine Alarmierungsliste der AfZ-Mitarbeiter oder Einsatzschemata, erstellt werden. Daneben wurde der Inhalt einer Notfallbox zusammengestellt, deren Inhalt im Notfall zur Rettung von Archivgut einsetzbar ist. Abschliessend wurden Ideen für die Implementierung der Notfallplanung gesammelt. Da das AfZ Teil der ETH ist und ausserdem den Sammlungen und Archiven der ETH angehört, müssen bestimmte Bereiche der Notfallplanung noch in Zusammenarbeit mit der ETH überarbeitet werden. Seitens der ETH wird nun durch den Kulturgüterschutz der ETH sowie die Abteilung SGU (Sicherheit, Gesundheit und Umwelt) eine Gesamtnotfallplanung für die Sammlungen und Archive angestrebt, wobei das AfZ das Pilotprojekt darstellt.

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  • Bieri, Karin (2015): Wissensmanagement im EDA: Departementsübergreifender Wissensaustausch mittels eines Social-Intranet-Einsatzes. Theoretische Vorteile und Untersuchung der praktischen Umsetzungsmöglichkeiten. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit setzt sich mit dem Wissensaustausch mittels eines Social Intranets auseinander. Dieses Thema wird im praktischen Teil am konkreten Beispiel des EDA behandelt. Für die Untersuchung werden zunächst die für die Arbeit grundlegenden Begriffe und das für die Arbeit relevante Modell der Wissensspirale betrachtet. Danach befasst sich die Arbeit im ersten Teil mit dem Potenzial und den Vorteilen eines Social Intranets auf theoretischer Ebene. Ausserdem werden die mit einem Social Intranet verbundenen Gefahren und Risiken aufgezeigt. Im praktischen Teil der Arbeit wird untersucht, ob das theoretische Potenzial eines Social Intranets im EDA umgesetzt werden kann. Diesbezüglich werden technische und rechtliche Aspekte angeschaut. Als Grundlage für den praktischen Teil dienen Experteninterviews, welche in relevanten Bereichen des EDA, durchgeführt wurden.

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  • Etter, Florian (2015): Museumsarchive. Herausforderungen und Potentiale am Beispiel der Archive des Schweizerischen Nationalmuseums. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit untersucht, wie im Schweizerischen Nationalmuseum ein historisches Archiv eingerichtet werden kann. Zuerst wird die Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Archiv und Museum gestellt. Alle im Nationalmuseum befindlichen Archive werden daraufhin untersucht, welche Dokumentenbestände für ein historisches Archiv relevant sind. Ein Besuch von zwei ähnlichen Institutionen zeigt, welche Schritte es braucht, um in einem Museum ein historisches Archiv einzurichten. Danach wird an Beispielen aus dem Nationalmuseum diskutiert, was wert ist, aufbewahrt zu werden. Leitgedanke dabei ist, wie die Geschichte und das Handeln der Institution Nationalmuseum nachvollziehbar gemacht werden kann. Eine Öffnung des Archivs dient den Zielvorstellungen, die das Nationalmuseum mit der Einrichtung eines Studienzentrums verfolgt. Zum Schluss werden die einzelnen Schritte noch einmal prägnant und in allgemeiner Form festgehalten. Es entstand ein Leitfaden zur Erstellung eines historischen Archivs in Museen. Er soll andere Museen anregen, sich mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen, und ein Archiv einzurichten.

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  • Evers, Oliver (2015): Aktuelle Aspekte der Erschliessung und Recherche mit einem Thesaurus am Beispiel des «Thesaurus für wirtschaftliche und soziale Entwicklung». Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Am Beispiel des «Thesaurus für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (TWSE)» steht im Zentrum der Arbeit die Auseinandersetzung mit aktuellen Aspekten der Erschliessung und Recherche mittels eines Thesaurus. Dabei soll die zentrale Forschungsfrage beantwortet werden, ob Thesauri immer noch ein für die Wissensorganisation probates Begriffssystem darstellen. Zur Beantwortung dieser Fragen wird in einem ersten Teil der Arbeit den theoretischen Grundlagen der Begriffe «Information» und «Wissen», «Wissensrepräsentation» sowie «Information Retrieval» nachgegangen. Die verschiedenen Methoden der Wissensrepräsentation werden der Thesaurusmethode gegenübergestellt und darüber hinaus der aktuelle Stand der Wissenschaft und Technik präsentiert sowie aktuelle Trends im Zusammenhang mit Thesauri und der Wissensrepräsentation identifiziert. Aufbauend auf dieser theoretischen Grundlage werden im praktischen Teil der Arbeit mittels einer Umfrage die Bedürfnisse der primären Nutzer des TWSE abgeklärt, zur Abstützung der Erkenntnisse aus dem ersten Teil zwei Experteninterviews durchgeführt sowie weitere Abklärungen vorgestellt. Schliesslich mündet diese Analyse in praktische Vorschläge, wie die Weiterexistenz des TWSE nachhaltig gesichert werden kann.

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  • Furgler, Marina (2015): Nutzungsanalyse der Bibliothek der Kantonsschule am Burggraben St. Gallen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Bibliothek der Kantonsschule am Burggraben St. Gallen und deren Nutzenden, den Lernenden und Lehrpersonen, auseinander. In einem theoretischen Teil wird auf die Anforderungen, welche an eine zeitgemässe Schweizer Schulbibliothek gestellt werden, eingegangen, die Nutzergruppen Lernende und Lehrpersonen und ihre Bedürfnisse und Verhaltensmerkmale in Bezug auf Bibliotheken beleuchtet und die Kantonsschule am Burggraben und deren Bibliothek vorgestellt. Anhand einer Online-Umfrage, einer systematischen Beobachtung und der Auswertung der zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeliehenen Medien werden die Nutzung der Bibliothek und das Nutzungsverhalten der Lernenden und Lehrpersonen in ihrer Schulbibliothek analysiert. Die mittels dieser drei Methoden gewonnenen Ergebnisse werden zu verschiedenen Handlungsempfehlungen verdichtet, welche es der Schulbibliothek in Zukunft ermöglichen sollen, den Ansprüchen und Wünschen ihrer Nutzenden besser gerecht zu werden.

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  • Hevi, Jared (2015): Aufbau eines digitalen Archivs nach dem OAIS-Referenzmodell im Staatsarchiv Aargau. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Masterarbeit «Aufbau eines digitalen Archivs nach dem OAIS-Referenzmodell im Staatsarchiv Aargau» setzt sich mit dem Problem der langfristigen Verfügbarkeitshaltung digitaler Daten im archivischen Kontext auseinander und untersucht, wie ein digitales Langzeitarchiv nach den Kriterien des vom Consultative Committee for Space Data System (CCSDS) entwickelten OAIS-Referenzmodells im Staatsarchiv Aargau implementiert werden kann. Das Referenzmodell selbst macht keinerlei Angaben zur Realisierung, weshalb es jeder Institution selbst überlassen ist, einen gangbaren Weg zu finden. Aus diesem Grund werden in der vorliegenden Arbeit Vorschläge zur Umsetzung einzelner Aspekte des Modells erarbeitet und Wege zu deren Implementierung aufgezeigt. Weiter werden drei Lösungen zum Aufbau eines digitalen Langzeitarchivs anhand eines in der Arbeit entwickelten Bewertungsschemas evaluiert. Dabei handelt es sich um das Dienstleistungsangebot des Schweizerischen Bundesarchivs, die Lösung scopeOAIS der Scope Solutions AG, sowie eine Variante mit frei zugänglichen Tools und Produkten.

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  • Janaćković, Nataša (2015): Archiv-Findmittel und Linked Data. Ein Beispiel aus der Schweizerischen Osteuropabibliohtek. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Forderung nach einem Web of Data, Semantic Web und modernem Wissensmanagement werden im Bereich der Information und Dokumentation immer lauter. Doch wie realistisch ist die konkrete Verwirklichung eines solchen Aufrufs? Diese Arbeit befasst sich mit der konzeptionellen und technischen Umsetzung von Linked Data anhand eines Archivbestands. Im ersten, theoretischen Teil erfolgt eine Einführung in die semantischen Technologien. Dabei werden Begriffe wie Ontologie(-sprache), Resource Description Framework oder Linked Data eingeführt und erläutert. Auf dieser Grundlage baut der zweite Teil der praktischen Umsetzung auf. Darin werden die Überführung der bestehenden Metadaten nach RDF, sowie deren Import und Präsentation im Linked Data Management System «Callimachus» Schritt für Schritt beschrieben. Eine Zusammenfassung und die Gegenüberstellung von den gesetzten und den erreichten Zielen schliessen die Arbeit ab.

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  • Jarnig-Oehry, Claudia (2015): Wenn sich hinter Worten Bilder bewegen. Die Erschliessung von Sendeinhalten in der Videodokumentation des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders ORF. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Erschliessung von Videomaterial im Produktionsarchiv des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders ORF. Anhand von methodologischen Ansätzen wird aufgezeigt, wie visuelle Information in Text umgewandelt und beschrieben wird. Dabei werden vor allem Analysetechniken für herkömmliche Bilder vorgestellt, da Fernsehbilder gemeinhin keinen Kunstanspruch erheben, sondern Alltägliches abbilden. Dann stehen die Methoden der inhaltlichen Erschliessung im Vordergrund und mit den Dokumentationssprachen Klassifikation und Thesaurus kommen wichtige Erschliessungsinstrumente zu Wort. Nach dem theoretischen Teil wird die Erschliessung am Beispiel des Österreichischen Rundfunks begutachtet, wobei nicht nur die Dokumentationsarbeit, sondern auch die Organisationsstruktur des Unternehmens betrachtet wird. In einem Exkurs wird als Vergleich die Abteilung Dokumentation und Archiv des Schweizer Radio und Fernsehen vorgestellt. Zuletzt wird das Image Retrieval als Schnittstelle zum redaktionellen Nutzer erläutert. Dabei werden sowohl das Suchverhalten im Allgemeinen als auch das von ORF-Redakteuren durchleuchtet. Abschliessend enthält die Zusammenfassung kritische Worte zu den Themen Erschliessung sowie Betriebsorganisation und gibt Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen in der Fernsehbranche.

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  • Lustenberger, Andrea (2015): Jugendorganisation und Records Management Konfrontation und Machbarkeit. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit setzt sich mit der Thematik Jugendorganisation und Records Management auseinander. Untersucht wird, ob ein Records Management System in der Jugendorganisation «Pfadi» funktionieren würde? Der erste Teil dieser Arbeit setzt sich daher mit der Organisation einer «Pfadiabteilung» und ihrem Bezug zur Aufbewahrung von Unterlagen auseinander. Zudem wird der Begriff Records Management genau definiert. Der zweite Teil dieser Arbeit ist praktisch angelegt. Aufgrund der gewonnen Erkenntnisse aus dem Kapitel «Records Management» wird ein konkretes Records Management System «Alfresco» vorgestellt und aufgesetzt. 20 Pfadileiterinnen aus zwei Pfadiabteilungen erhielten den Auftrag sich näher mit dem Programm auseinanderzusetzen, indem sie darin verschiedene Aufgaben lösten. Die gewonnen Ergebnisse werden im letzten Teil dieser Arbeit aufgezeigt und diskutiert.

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  • Mente, Michael (2015): Ansichtskarten sind Ansichtssache – Bilder, Grüsse und Metadaten. Über den Wert topografischer Ansichtskarten in Archivbeständen und Einsichten in Fragen ihrer archivischen Erschliessung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Ansichtskarte startet im 19. Jahrhundert ihre erstaunliche Karriere, indem sie in ihrer Einfachheit und medialen Eigenlogik schichtenübergreifend zu einem beliebten Massenkommunikationsmittel und bis heute Ausdrucksform und Ansichtssache eines kollektiven Gedächtnisses geworden ist. – Ansichtskarten bilden facettenreich eine eigene Welt, die man sich erst erschliessen muss. Sie sind nicht nur Informationsträger für Bild und Text, sondern stehen als Objekte mit spezifischer Bedeutung in bestimmten Kontexten von der Herstellung über den Gebrauch bis zur Aufbewahrung, bei der die Erschliessung konkret vorliegender Informationsobjekte einsetzt. Die Studie analysiert anhand einiger Institutionen empirisch auf der Folie theoretischer Eigenüberlegungen die Praxis der archivischen Ordnung und Verzeichnung solcher Quellen. Neben der Frage, warum Ansichtskarten überhaupt in Archiven überliefert werden, beleuchtet sie konzeptionelle Aspekte: Was bedeutet ihre Erschliessung in Bezug auf Sammlungs- und Erschliessungspolitik, Ressourcen, Chancen des Archivs, aber auch für die Bestandserhaltung? Eingehend untersucht die Studie verschiedene Einzelprobleme, die sich in der Verzeichnung nach ISAD(G) ergeben, und spricht Empfehlungen für eine den zweiseitigen Medien adäquate Erschliessung aus.

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  • Murer, Andrina (2015): Offene Bildungsressourcen & Hochschulbibliotheken. Evaluation ausgewählter Open Educational Resources-Portale zur Anwendung im Hochschulbereich. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Inhalt der Arbeit besteht in der Evaluation ausgewählter Portale für offene Bildungsressourcen (Open Educational Resources, OER) unter dem Aspekt ihrer Anwendung im Hochschulbereich. In einem einführenden Theorieteil wird das Konzept von OER vorgestellt sowie ein Kriterienkatalog zur systematischen Bewertung des im Web vorhandenen Angebotes an OER-Portalen definiert. Da die Verwendung offener Bildungsressourcen deren Zugänglichkeit/Auffindbarkeit sowie die Erlaubnis zur Nutzung voraussetzt, steht im nachfolgenden Analyseteil die Beurteilung der Portale hinsichtlich vorhandener Metadaten und Lizenzbedingungen im Zentrum. Abschliessend folgt eine Betrachtung der Evaluation im Kontext einer zukünftigen Handhabung von OER an Hochschulbibliotheken. Anhand der durchgeführten Untersuchung werden mögliche Wirkungsfelder eruiert und Empfehlungen zur Unterstützung der Nutzenden im Umgang mit OER seitens der Bibliotheken formuliert.

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  • Pollitt-Gerlach, Gundula (2015): Wissensmanagement im Spital. Der «Wissensmarktplatz» im Intranet der Psychiatrischen Dienste Thurgau. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Wissensmanagement im Spital und seine Umsetzung im Intranet der Psychiatrischen Dienste Thurgau ist das zentrale Thema der Arbeit. Wie können die Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen der Mitarbeiter zum Nutzen aller und damit zum Erfolg des Unternehmens abgeholt und verfügbar gemacht werden. Es geht dabei nicht nur um den objektiv vorhandenen Wissensstand auf Grund der Aus- und Weiterbildung sondern auch um das Wissen, das der einzelne auf Grund seiner individuellen Erfahrungen und Persönlichkeit einbringen kann. Es werden einige Begriffe und Definitionen zum Wissensmanagement erläutert. Die Umsetzung in profitorientierten Unternehmen bildet die Basis der Überlegung, warum es auch für ein Spital einen Wettbewerbsvorteil darstellen kann, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Am Beispiel der Psychiatrischen Dienste Thurgau soll erläutert werden, wie Wissensmanagement unter Nutzung des Intranets aussehen könnte. Die Übersichtlichkeit und Nutzerfreundlichkeit des Intranets als «Wissensmarktplatz» für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das Ziel der Arbeit.

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  • Reusser, Monika (2015): Rahmenbedingungen der Gold Open Access-Publikation von Monographien bei vier Verlagen im Vergleich mit den Rahmenbedingungen von fünf Self-Publishing-Plattformen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Masterarbeit erörtert die Rahmenbedingungen der Gold Open Access-Publikation von wissenschaftlichen Monografien bei Wissenschaftsverlagen im Vergleich mit den Rahmenbedingungen einer Publikation über eine Self-Publishing-Plattform. Untersucht wurden 4 ausgewählte Wissenschaftsverlage und 5 Self-Publishing-Plattformen, die im deutschsprachigen Raum tätig sind. Zuerst wurde ein kurzer geschichtlicher Rückblick gegeben und die wichtigsten Begriffe definiert. Danach wurden die 4 Verlage kurz präsentiert und ihre Rahmenbedingungen untereinander verglichen. In einem dritten Schritt wurden die 5 Self-Publishing-Plattformen vorgestellt und deren Rahmenbedingungen einander gegenübergestellt. Abschliessend wurden die Verlage und Self-Publishing-Plattformen miteinander verglichen. Das Ziel war, die verschiedenen Geschäftsmodelle einander gegenüberzustellen und somit ihre Vor- und Nachteile aufzuzeigen. Analysiert wurden hauptsächlich die Homepages der Verlage und der Self-Publishing-Plattformen, ergänzt durch einige Rückfragen. Es hat sich gezeigt, dass sich die Kundensegmente der Wissenschaftsverlage und der untersuchten Self-Publishing-Plattformen stark unterscheiden. Ausserdem sind die Kosten einer Veröffentlichung über eine Self-Publishing-Plattform geringer, jedoch ist das Prestige und Ansehen einer Publikation über einen renommierten Verlag höher.

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