Qualitätssicherung - FH Graubünden

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Qualitätssicherung
Qualität an der FH Graubünden

Qualität an der FH Graubünden

Die FH Graubünden verfolgt für ihre Qualitätssicherung den ganzheitlichen Ansatz der EFQM-Business Excellence. Sie spricht in Anlehnung an die Begriffe der Akkreditierungsverordnung des HFKG (Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz) von Qualitätssicherung und versteht darunter die Sicherung und Entwicklung der Qualität.

Gelebte Qualitätskultur im Sinne einer lernenden Organisation

Das Qualitätsbewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Leitbild verankerten Werte «Zukunftsorientierung», «Reflexion», «Wertschätzung» und «Verantwortung» sowie der Regelkreis der Qualitätssicherung (PDCA-Zyklus, Plan-Do-Check-Act-Zyklus) bilden die Kernelemente der Qualitätssicherung an der FH Graubünden.

Portrait Martin Studer
«Das Zentrale Element unseres Qualitätssicherungssystems ist der Regelkreis, der aus den Phasen...
«Das Zentrale Element unseres Qualitätssicherungssystems ist der Regelkreis, der aus den Phasen Ziele, Massnahmen, Bewertung und Qualitätsentwicklung besteht.»
Martin Studer, Prorektor

Qualitätssicherungsstrategie


Qualitätssicherung wird an der FH Graubünden als umfassender und kontinuierlicher Entwicklungsprozess im Sinne der EFQM-Business Excellence verstanden und richtet sich nach Auftrag und Vorgaben, Standards und Bedürfnissen aller Anspruchsgruppen der FH Graubünden.

Basierend auf dem Leitsatz «Qualität begründet unseren fachlich guten Ruf und ist ein zentraler Erfolgsfaktor» legt die Qualitätssicherungsstrategie die Ziele für die Periode 2017 bis 2020 fest. Das Qualitätssicherungssystem ist in die Strategie der Hochschule integriert. 

Die Qualitätssicherung und -entwicklung hat zum Ziel, dass

  • die FH Graubünden ihre Position als themenorientierte Lehr- und Forschungshochschule hält und ausbaut;
  • sich die hochschulweit gelebte Qualitätskultur im Sinne einer lernenden Organisation weiter etabliert;
  • die FH Graubünden den gesetzlichen Auftrag in der Qualitätssicherung und -entwicklung erfüllt sowie ihre strategischen Ziele erreicht;
  • regelmässig überprüft wird, ob die Ziele erreicht worden sind und die Instrumente sowie die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen zielführend sind.

Die Qualitätssicherungsstrategie enthält die Leitsätze der Qualitätssicherung und -entwicklung der FH Graubünden. Das Vorgehen gemäss dem Regelkreis der Qualitätssicherung sichert die Qualität der Tätigkeiten der FH Graubünden sowie die langfristige Qualitätsentwicklung der Hochschule auf allen Ebenen, indem noch nicht optimale Ergebnisse in einem erneuten Durchlauf des Zyklus gemäss den Schritten Plan, Do, Check, Act innerhalb des betreffenden Leistungsbereichs verbessert werden. Auf diese Weise wird auch die Entwicklung unserer Qualitätskultur gefördert.

Qualitätssicherungssystem

Das Qualitätssicherungssystem

  • erörtert die Struktur der Qualitätssicherung der FH Graubünden mit den entsprechenden Elementen (Akteurinnen und Akteure, Anspruchsgruppen, Regelkreise, In- bzw. Output) für die Ebenen Hochschulrat für die langfristige Planung, Hochschulleitung für die Mehrjahresplanung sowie Departemente für die Jahresplanung und das Budget.
  • legt fest, mit welchen internen und externen Instrumenten auf der jeweiligen Ebene die definierten Qualitätsansprüche entwickelt und gesichert werden.

Die Ebenen des Qualitätssicherungssystems sind nicht unabhängig voneinander, sondern über ein Gegen­strom­prinzip miteinander verbunden: Der Output der einen Ebene dient als Input für die andere Ebene. Die einzelnen Ebenen sind jeweils nach dem folgenden Schema aufgebaut: 

Links:

  • Anspruchsgruppen: Die für die Ebene massgebenden Anspruchsgruppen mit ihren Ansprüchen

Mitte (von oben nach unten):

  • Vorgaben von oberer Ebene: Die Vorgaben von der nächst höheren Ebene
  • Berichterstattung an obere Ebene: Die Berichterstattung an die nächst höhere
  • Akteur: Der für die Ebene massgebende Akteur
  • Inhalt : Der inhaltliche Teil einer Ebene
  • Vorgaben an untere Ebene: Die Vorgaben von der nächst höheren Ebene
  • Berichterstattung von unterer Ebene: Die Berichterstattung an die nächst höhere

Rechts (von oben nach unten):

  • Rahmenbedingungen: Die für den Akteur massgebenden Rahmenbedingungen
  • Instrumente: Die für die Ebene wichtigsten Instrumente

Regelkreis der Qualitätssicherung


Zentrales wiederkehrendes Element des Qualitätssicherungssystem ist der Regelkreis der Qualitätssicherung. Ziel des Regelkreises der Qualitätssicherung ist die kontinuierliche Qualitätsentwicklung über die gesamte Hochschule (auf allen Ebenen).

Regelkreise der Qualitätssicherung
Regelkreis der Qualitätssicherung

Unser Regelkreis der Qualitätssicherung besteht aus den Phasen Ziele, Massnahmen, Bewertung und Qualitätsentwicklung. Ausgangspunkt des Regelkreises sind die Ziele inklusive daraus abgeleitete Kriterien und Indikatoren sowie der Zielvorgaben Diese legen die zu erreichende Qualität fest. Massnahmen dienen sodann der Erreichung der Ziele. Ob diese erreicht worden sind, wird durch die Bewertung geprüft. Schliesslich findet, basierend auf den Resultaten der Bewertung die Weiterentwicklung der Ziele, Massnahmen und Bewertungen statt.

Evaluationen

Evaluationen

Institutionelle Akkreditierung

2018 wurde die FH Graubünden durch den Schweizerischen Akkreditierungsrat institutionell akkreditiert gemäss Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG).

EFQM-Anerkennung

Die Hochschulleitung verpflichtet sich, in regelmässigen Abständen die Wirksamkeit des Qualitätssicherungssystems zu überprüfen.

Die FH Graubünden setzt diesen Leitsatz aus der Qualitätssicherungsstrategie durch interne und externe EFQM-Assessments um. Sie erfüllt damit die gemäss Akkreditierungsverordnung des HFKG geforderte Evaluation des Qualitätssicherungssystems.

Committed to Excellence
Im Jahre 2012 erreichte die FH Graubünden im Rahmen einer externen Meta-Evaluation von den EFQM-Assessoren das Level «Committed to Excellence».

Recognised for Excellence (R4E) 4 Stars
Im Jahre 2016 erreichte die FH Graubünden die zweithöchste Auszeichnung mit vier Sternen auf dem Level von «Recognised for Excellence».

Recognised for Excellence (R4E) 5 Stars
Die FH Graubünden setzt sich das Ziel, 2019 die höchste mit vier Sternen dotierte Auszeichnung auf dem Level von «Recognised for Excellence» zu erhalten.

    Evaluation der Mitarbeitendenzufriedenheit

    Die FH Graubünden prüft die Zufriedenheit der Mitarbeitenden im Rahmen einer Umfrage der FHO alle drei Jahre. Periodisch prüft die FH Graubünden die Wirkung der eingeleiteten Massnahmen durch eine Wirkungsmessung.

    Mitarbeitendenzufriedenheit 2015
    Die Umfrage zur Mitarbeitendenzufriedenheit wurde im Herbst 2015 durchgeführt.

    Wirkungsmessung 2017
    Eine erste Überprüfung der Wirksamkeit der eingeleiteten Massnahmen erfolgt über die Wirkungsmessung 2017.

    Evaluation der Studierendenzufriedenheit

    Durch periodische Evaluationen ist die FH Graubünden bestrebt, die Lehre stetig zu verbessern.

    Die FH Graubünden setzt diesen Leitsatz aus der Qualitätssicherungsstrategie durch die regelmässigen Umfragen zur Studierendenzufriedenheit sowie zu nachfolgenden Wirkungsmessungen um. Die Umfragen zur Studierendenzufriedenheit werden im Rahmen der FHO alle drei Jahre durchgeführt. Die FH Graubünden prüft periodisch die Wirkung der eingeleiteten Massnahmen durch eine Wirkungsmessung.

    Studierendenzufriedenheit 2016
    Die Umfrage zur Studierendenzufriedenheit wurde im Mai/Juni 2016 durchgeführt:

    Wirkungsmessung 2017
    Eine erste Überprüfung der Wirksamkeit der eingeleiteten Massnahmen erfolgt über die Wirkungsmessung 2017:

    aF&E-Reviews

    Die FH Graubünden führt basierend auf dem Qualitätskonzept ab 2018 regelmässige eine qualitative, zweistufige Evaluation der Institute und Zentren (aF&E-Reviews) mit externen Peers und Forschungsstrategie-Audits durch.

    Kontakt

    Kontakt

    Studer Martin
    Prof., Dipl. Informatik-Ingenieur ETH