Qualität in Forschung und Dienstleistung - FH Graubünden

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Qualitätssicherung
Qualität in Forschung und Dienstleistung
Auf einen Blick

Auf einen Blick

Die Qualitätssicherung und -entwicklung für die Forschung und Dienstleistung basiert auf dem Rahmenkonzept Qualitätssicherung der FH Graubünden, insbesondere den Leitsätzen für die Forschung:

  • Die Forschung und Entwicklung der FH Graubünden hat eine hohe Wirkung auf die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Praxis.
  • Die Forschung an der FH Graubünden sorgt für eine forschungsbasierte und praxisorientierte Lehre.
  • Die Forschung an der FH Graubünden leistet einen wesentlichen Beitrag zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und Wissens- und Technologietransfer.
  • Die Forschung an der FH Graubünden ist öffentlich sichtbar.

Regelkreis für die Forschung und Dienstleistung

Der Regelkreis für Forschung und Dienstleistung legt mit den Elementen Ziele, Massnahmen und Bewertungen das Vorgehen fest und sorgt über die Qualitätsentwicklung für die kontinuierliche Verbesserung der Qualität.

Wir setzen verschiedene Organe ein, welche die Aufgaben der Qualitätssicherung und -entwicklung in der Forschung wahrnehmen. Damit wird an der FH Graubünden eine hohe Qualität in der Forschung sichergestellt.

Regelkreis Forschung
Regelkreis für Forschung und Dienstleistung

Ziele


Die Qualitätsdimensionen und die dazugehörenden Indikatoren für die Forschung und Dienstleitung orientieren sich am Leistungsauftrag der Fachhochschulen sowie am Qualitätsverständnis der FH Graubünden im Bereich Forschung. 

Die FH Graubünden fokussiert sich auf folgende vier Qualitätsdimensionen:

  • Wirkung der Forschung auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und künstlerische Praxis: Diese Dimension misst die Intensität und Qualität der Interaktion mit der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und künstlerischen Praxis.
  • Wirkung der Forschung auf Lehre: In dieser Dimension drückt sich die Intensität der Verknüpfung von Forschung und Lehre aus.
  • Beitrag der Forschung zum Wissens- und  Technologietransfer: Diese Dimension bildet die Intensität der Aktivitäten im Bereich Wissens- und Technologietransfer ab.
  • Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit / Medienresonanz: Diese Dimension bildet die Sichtbarkeit der Forschung in der Öffentlichkeit ab.

Massnahmen


Basierend auf den Qualitätszielen hat die FH Graubünden die folgenden Massnahmen festgelegt, um die Entwicklung der Qualität zu fördern und die Qualitätsziele zu erreichen.

  • Qualität der Dozierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitenden: Die FH Graubünden fördert im Rahmen von gezielten Weiterbildungsangeboten die individuellen Kompetenzen von Dozierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitenden und trägt so zur Qualitätssteigerung in der Forschung und Dienstleistung aktiv.
  • Forschungs-Coaches: Für die die wichtigsten Förderprogramme stehen Forschungs-Coaches zur Verfügung, die die Antragstellenden mit Drittmitteln unterstützen.
  • Prozessmanagement: Die FH Graubünden regelt im QM-Handbuch (Intranet, Login erforderlich) die massgebenden Prozesse im Bereich Forschung im Geschäftsprozess 4.02 
  • Ressort Forschung: Das Ressort Forschung, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Forschenden der FH Graubünden aus allen Instituten/Zentren, mit der zuständigen Ressortleitung regt, im Rahmen seiner beurteilenden Tätigkeit, Qualitätsverbesserungen in den Instituten an und erteilt Anregungen zur Optimierung von Antragsstellungen im Sinne des PDCA-Zyklus. Zudem beurteilt das Ressort Forschungsprojekte, die im Rahmen der Grundfinanzierung für die FH Graubünden-interne Anschubfinanzierung eingereicht werden. Die Vergabe erfolgt «kompetitiv».

Bewertung


Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen werden sowohl auf der Ebene einzelner Projekte als auch auf der Ebene Institute/Zentren bewertet. Der Einsatz der Instrumente wird über das QM-Handbuch (Intranet, Login erforderlich) festgelegt.
Folgende Evaluationsinstrumente kommen auf den angegebenen Ebenen zur Anwendung:

Ebene Projekte

  • Interne Projekte: Evaluation der Projekte aus der Grundfinanzierung durch das Ressort Forschung und der Hochschulleitung nach klar definierten Kriterien.
  • Drittmittelprojekte: Für Drittmittelprojekte (z.B. KTI, SNF) finden während des Projektablaufes externe Evaluationen durch die Auftraggebenden und/oder die Förderorganisation statt. Diese beinhalten Meilenstein-Audits sowie die Bewertung des Gesamtverlaufs des Projekts nach dem Projektende.

Ebene Zentren/Institute

  • Selbstevaluation: In den Jahresberichten legen die Institute/Zentren jährlich nach einem definiertem Raster Rechenschaft über ihre jeweiligen Forschungsleistungen ab.
  • Durchführung von Forschungs-Reviews: Die Forschenden diskutieren jährlich mindestens einmal mit der Instituts-/Zentrumsleitung unter Beteiligung der zuständigen Departementsleitung die erzielten Ergebnisse und definieren die einzuleitenden Qualitätsentwicklungsmassnahmen.


Weitere Evaluationen

  • Evaluation durch Fachbeiräte
  • Auswertungen der im Management-Cockpit hinterlegten Forschungsindikatoren

Qualitätsentwicklung

Im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses ist die FH Graubünden bestrebt, das Qualitätssicherungssystem für die Forschung stetig weiterzuentwickeln. Die folgenden Instrumente kommen dabei zum Einsatz.

Externe und interne Evaluationen
Die FH Graubünden führt im Rahmen der Gesamthochschule regelmässig externe und interne Evaluation durch. Externe Evaluationen, wie EFQM-Assessments oder Institutionelle Akkreditierungen prüfen die Zweckmässigkeit des Qualitätsmanagementsystems. Ebenfalls führt die FH Graubünden interne Audits und Assessments durch.

Resultate von Bewertungen durch Auftraggebenden
Die FH Graubünden stellt sicher, dass Kommentare und Verbesserungsmöglichkeiten, die in den  Forschungs-Reviews und im Rahmen von Projekt-Evaluationen durch die Auftraggebenden anfallen, berücksichtigt werden und ins Führungssystem einfliessen.

Evaluationen in Forschung und Dienstleistung

Die FH Graubünden führt basierend auf dem Qualitätskonzept ab 2018 regelmässige qualitative, zweistufige Evaluationen der Institute und Zentren (aF&E-Reviews) mit externen Peers und Forschungsstrategie-Audits durch.

Kontakt

Kontakt

Studer Martin
Prof., Dipl. Informatik-Ingenieur ETH