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Projektbericht zur digitalen Transformation in Graubünden

19. September 2018

Die Studie setzt sich damit auseinander, wie gut Unternehmen in vier zentralen Branchen Graubündens (Tourismus, Handel und Logistik, Bauwirtschaft und Industrie) die digitale Transformation bewältigen und welche Entwicklungen zu erwarten sind. Die Analyse basiert auf Gesprächen mit 18 Unternehmensvertretern und fünf weiteren Experten, auf einem Workshop mit Vertretern aus Branchenverbänden und Arbeitnehmerorganisationen und auf einer systematischen Auswertung der Literatur.

Im Auftrag des Kantons Graubünden hat ein Team des SIFE und des ZWF der HTW Chur den Stand der digitalen Transformation in Graubünden untersucht.

Die Studie zeigt, wie der Kanton Graubünden die digitale Transformation fördern und dafür sorgen kann, dass möglichst viele davon profitieren. Es werden vier strategische Aktionsfelder identifiziert und mit zu prüfenden Massnahmen konkretisiert:

  1. Prioritär ist, dass der Kanton Graubünden im digitalen wie auch im nicht-digitalen Bereich für attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmungen sorgt, damit diese die digitale Transformation weiterentwickeln können.
  2. Darüber hinaus sollte Graubünden vermehrt und gezielt in Aus- und Weiterbildung investieren. Entscheidend ist dabei, dass auf allen Bildungsstufen die Lehrinhalte laufend an neue Anforderungen angepasst werden.
  3. Zusätzlich ist der Kanton Graubünden gefordert, die digitale Transformation bei all seinen Tätigkeiten zu nutzen und zu berücksichtigen. Dies umfasst die internen Prozesse, sämtliche Regulierungs- und Bewilligungsprozesse als auch die Förderprogramme.
  4. Schliesslich ist eine zuverlässige, international konkurrenzfähige und preiswerte Netzinfrastruktur eine unerlässliche Voraussetzung für die digitale Transformation.

Weitere Informationen finden sich in der Medienmitteilung des Kantons Graubünden sowie auf der Projektseite der HTW Chur.

Die Studie kann kostenlos beim Kanton Graubünden heruntergeladen werden.

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