FHGR-Forschung als Schnittstelle zwischen Spitzensport und digitalen Technologien
28. Oktober 2026
Der Dachverband des Schweizer Sports, Swiss Olympic, verleiht der Fachhochschule Graubünden das neue Label «Swiss Olympic Research Center». Eine Auszeichnung, die sichtbar macht, dass die Forschung der FH Graubünden einen wichtigen Beitrag leistet, Schweizer Spitzenathletinnen und -athleten zu unterstützen und ihre Trainingsbedingungen zu optimieren.
Die FH Graubünden trägt neu das Label «Swiss Olympic Research Center». Am vergangenen Freitag hat der Dachverband des Schweizer Sports, Swiss Olympic, die FH Graubünden und fünf weitere Forschungsinstitutionen ausgezeichnet, darunter die Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen (EHSM) und die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL). «Es ist schön für uns, dass Swiss Olympic unsere Arbeit würdigt. Das zeigt, dass wir mit unserer Forschung an der Schnittstelle zwischen Spitzensport und digitalen Technologien einen wichtigen Beitrag leisten, Schweizer Spitzenathletinnen und -athleten in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu unterstützen», sagt Martin Bünner, Dozent am Institut für Data Analysis, Artificial Intelligence, Visualization und Simulation und Head of Swiss Olympic Research Center der FH Graubünden.
Mit dem Label «Swiss Olympic Research Center» verbunden sind ein regelmässiger Austausch zwischen den Mitgliedern, die gemeinsame Weiterentwicklung sowie die Zusammenarbeit bei der Beschaffung finanzieller Mittel. Damit wird laut David Egli, Leiter der Abteilung Sport und Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss Olympic, ein Kompetenznetzwerk geschaffen, das den Austausch zwischen Forschung und Praxis fördert und dazu beitragen wird, die sportwissenschaftliche Forschung sowie die Trainingsbedingungen im Schweizer Spitzensport weiter zu optimieren. «Die Gesellschaft soll von unseren Forschungserkenntnissen profitieren können und, in diesem Fall, einen Beitrag zur Leistungsfähigkeit von Schweizer Athletinnen und Athleten auf allen Stufen leisten», erläutert Gian-Paolo Curcio, Rektor der FH Graubünden, den Wert des neuen Kompetenzzentrums.
Breite Kompetenz
Ob im Sport, in der Wirtschaft oder bei technischen Entwicklungen: Digitale Modelle und Simulationen ermöglichen es, unterschiedliche Szenarien am Computer zu untersuchen, bevor sie in der Realität umgesetzt werden. Dafür werden Daten analysiert, mathematische Modelle entwickelt und Optimierungsverfahren eingesetzt. Das Institut für Data Analysis, Artificial Intelligence, Visualization und Simulation der FH Graubünden bietet Forschung, Beratung und Service in Fragen der modernen Datenverarbeitung. Die Angebote umfassen Data Mining, Machine Learning/Deep Learning, Datenvisualisierung und Simulation sowie Techniken des Parallelrechnens für den Einsatz auf Hoch- und Höchstleistungsrechnern aktueller und zukünftiger Generationen.
Weitere Details
- Mehr zum Label «Swiss Olympic Research Center»: fhgr.ch/swissolympicresearchcenter
- Über das Institut für Data Analysis, Artificial Intelligence, Visualization und Simulation: fhgr.ch/davis
- Informationen zu Swiss Olympic: swissolympic.ch


Weitere Auskünfte

Dateien
- news-fhgr-Research_und_Performance_Centers_169.jpgHead of Swiss Olympic Research Center der FH Graubünden, Prof. Dr. Martin Bünner, hat die Auszeichnung entgegengenommen. Bildquelle: BASPO; Ueli Känzig
- fhgr-news-BASPO_Ueli_Kaenzig.jpgDer Dachverband des Schweizer Sports, Swiss Olympic, hat die FH Graubünden und fünf weitere Forschungsinstitutionen ausgezeichnet, darunter die Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen (EHSM) und die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL). Bildquelle: BASPO; Ueli Känzig
Fachhochschule Graubünden
Als Hochschule setzt die FH Graubünden auf dynamisches Denken und proaktives Handeln. Mit diesem Mindset prägt sie die Zukunft. Die Studienangebote orientieren sich an praktischen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Ihre über 2500 Studierenden in Aus- und Weiterbildung entwickelt sie zu verantwortungsvollen Persönlichkeiten. Die Hochschule bietet Angebote in den Bereichen «Architektur, Bauingenieurwesen und Tourismus», «Medien, Technik und IT», «Wirtschaft, Dienstleistung und Informationswissenschaft» sowie «Gesundheit». In ihrer inter- und transdisziplinären Forschung konzentriert sie sich auf die Themen Angewandte Zukunftstechnologien, Entwicklung im alpinen Raum und Unternehmerisches Handeln. Mit ihren Tätigkeiten trägt die FH Graubünden zum Erfolg und zur Wettbewerbsfähigkeit von Individuen, Institutionen und Regionen bei. Dafür ist sie in der Region verankert, in der Schweiz von Bedeutung und strahlt international aus. fhgr.ch

