Publikationen

Publikationen der FH Graubünden

Publikationen der FH Graubünden

Die Fachhochschule Graubünden veröffentlicht regelmässig verschiedene Publikationen aus den Bereichen Lehre und Weiterbildung sowie Forschung und Dienstleistung.  

Auf der nachfolgenden Publikationsdatenbank finden Sie publizierte Artikel und Beiträge aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften und anderen Medien von Autorinnen und Autoren der FH Graubünden.

Jahresbericht

Jährlich veröffentlicht die FH Graubünden ihren Jahresbericht mit aktuellen Zahlen zur Aus- und Weiterbildung, Forschungsprojekten und Dienstleistungen. Der Jahresbericht beinhaltet auch Personelles sowie die Erfolgsrechnung und Bilanz.

Jahresbericht 2025

Das vergangene Jahr 2025 war für die FH Graubünden in mehrfacher Hinsicht ein Startpunkt.

Am 1. Januar 2025 konnten die Arbeiten zur Umsetzung des Strategiezyklus 20252036 aufgenommen werden. Im Zentrum stehen dabei die Zukunftsfähigkeit der Fachhochschule und damit verbunden die Stärkung der Kernkompetenz Hochschulbildung. Hierzu sind durch den Hochschulrat unterschiedliche Entwicklungsschwerpunkte wie Innovation in Technik und IT, wirtschaftliche Entwicklung, integrierte Versorgung alpiner Räume und Steigerung der Attraktivität definiert worden.

Gleichzeitig wurde am 1. Januar 2025 die erste von drei Strategieperioden gestartet. In der Strategieperiode 20252028 wird an der Positionierung der FH Graubünden gearbeitet. Die Positionierung umfasst drei zentrale Elemente: a) die Entwicklung der Lehre der Zukunft, b) die Stärkung der Forschung und c) die zusammenführende und damit hochschulkulturstärkende Inbetriebnahme des neuen Fachhochschulzentrums. Am 1. Januar 2025 konnte schliesslich auch der Leistungsauftrag mit Globalbeitrag 20252028 gestartet werden. Der neue Leistungsauftrag wurde in einem konstruktiven, mehrere Iterationen umfassenden, partizipativen Prozess zwischen dem Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement (EKUD), dem dazugehörigen Amt für Höhere Bildung (AHB) und der FH Graubünden entwickelt.
 

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Jahresbericht 2025.

Studierendenzahlen

Freuen durften wir uns im Jahr 2025 über eine weitere positive Entwicklung der Studierendenzahlen in den Bachelor- und Masterstudiengängen sowie den Lehrgängen der akademischen Weiterbildung (CAS, DAS, MAS, EMBA). Die Aus- und die Weiterbildung von Fach und Führungskräften bilden gemeinsam mit den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten den Kern unserer Tätigkeiten. Damit befähigen wir Menschen, Lösungen für gegenwärtige und künftige Herausforderungen zu entwickeln. Die FH Graubünden trägt damit wesentlich zu einer starken Wirtschaft und Gesellschaft in Graubünden und den umliegenden Kantonen bei.

Sparmassnahmen des Bundes

Etwas besorgt blicken wir den auf uns zukommenden Herausforderungen bezüglich der Sparmassnahmen auf Stufe Bund und der zunehmenden Unschärfe zwischen den Profilen auf der Tertiärstufe unseres Bildungssystems entgegen. Die Ausgaben des Bundes steigen stärker als seine Einnahmen. Die geplante Stärkung der Nutzerfinanzierung über die Erhöhung der Studiengebühren sowie die Reduktion der Beiträge an die Forschungs- und Innovationsförderung werden bei der FH Graubünden zu einer deutlichen Reduktion der Bundesbeiträge führen. Wie diese Reduktion kompensiert werden kann, steht indessen noch nicht fest. Trennscharfe Profile bei gleichzeitig hoher Durchlässigkeit waren bislang ein Garant für den Erfolg unseres Bildungssystems. Die beobachtbaren Entwicklungen bei den Titelzusätzen und den Forschungsbestrebungen in der höheren Berufsbildung führen derweil eher zu mehr Konkurrenz anstatt zu mehr Kooperation – und richten sich damit gegen den erwähnten Grundsatz, zumal die Fachhochschulen in der Schweiz seit ihrer Gründung als «Speerspitze der Berufsbildung» gelten.

Erfolge

Der Erfolg der FH Graubünden im Jahr 2025 ist nicht zufällig. Tagtäglich engagieren sich die Studierenden und die Mitarbeitenden für das Erreichen der entsprechenden Ziele. Zusätzlich durfte die FH Graubünden auf den Zuspruch seitens zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter der Anspruchsgruppen zählen. Ebenso erfuhr sie Unterstützung durch den Grossen Rat, die Regierung sowie die dazugehörigen Departemente und Ämter. Den Studierenden, den Mitarbeitenden und den Unterstützenden gebührt an dieser Stelle unser aufrichtiger Dank. Sie haben im Jahr 2025 wesentlich zur Entwicklung von tragfähigen Lösungen und damit zum Erfolg unserer Fachhochschule beigetragen.
 

Publikationen aus der Forschung

Publikationen aus der Forschung

Unsere Forschenden aus den verschiedenen Instituten und Zentren erarbeiten in Kooperation mit Wirtschaftspartnerinnen und -partner sowie Institutionen wissenschaftlich fundierte, innovative Lösungen. Diese Forschungstätigkeiten werden in wissenschaftlichen Publikationen dokumentiert.

Einblicke in die Forschung

Einen Überblick über die Forschungstätigkeiten der FH Graubünden gibt die Publikation «Einblicke in die Forschung», welche jährlich erscheint. 

Ausgabe Mai 2025

Die Forschung bildet das Rückgrat einer zukunftsorientierten Gesellschaft und Wirtschaft. Die geplanten Sparmassnahmen im Rahmen des Entlastungspakets des Bundes werfen allerdings Fragen in Bezug auf die zukünftige Ausrichtung und Finanzierung der Forschung an den Hochschulen auf. 

Die vom Bundesrat ab 2027 geplanten Sparmassnahmen stellen die Hochschulen vor erhebliche Herausforderungen. Die dabei vorgesehene Reduktion der nationalen Budgets – darunter jenes des Schweizerischen Nationalfonds und der Innosuisse – würde die internationale Spitzenposition des schweizerischen Forschungs- und Innovationsraums stark gefährden und hätte gravierende Auswirkungen auf die Hochschulen und die Wirtschaft. Diese Kürzungen drohen nicht nur
die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit massiv zu beeinträchtigen, sondern auch das Rückgrat einer zukunftsorientierten Gesellschaft und Wirtschaft – und dies gerade in einer Zeit, die durch bedeutende Herausforderungen durch geopolitische, wirtschaftliche und klimatische Veränderungen.

Eine exzellente und zukunftsfähige Forschung erfordert langfristige und strategisch gesicherte Finanzierungen. Daher ist es von zentraler Bedeutung, dass Bund und Kantone gemeinsam die notwendigen Ressourcen bereitstellen, um die Forschung und die daraus resultierenden Innovationen zu unterstützen. Nur so kann die Spitzenposition der Schweiz in den Bereichen Forschung und Innovation langfristig gesichert werden. Die Fachhochschule Graubünden verfolgt die politische Entwicklung aufmerksam und arbeitet daran, Lösungen und Vorschläge zu entwickeln, um die drohenden Auswirkungen bestmöglich abzufedern. 

Fachhochschulen spielen eine wesentliche Rolle in der schweizerischen Innovationslandschaft. Sie wirken als wichtige Verbindungsglieder zwischen der akademischen Grundlagenforschung und der Praxis in Wirtschaft und Gesellschaft. Dieser praxisorientierte Ansatz ermöglicht es ihnen, schnelle und zielgerichtete Lösungen für aktuelle Herausforderungen bereitzustellen. Eine Reduktion der finanziellen Mittel könnte die Fähigkeit der Fachhochschulen, innovative Projekte zu initiieren und umzusetzen, erheblich beeinträchtigen.

Auch kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) ohne eigene Forschungsabteilungen sind auf praxisnahe Forschungsergebnisse angewiesen und könnten am stärksten darunter leiden. Ihnen droht der Verlust einer bedeutenden Ressource, die wesentlich zu ihrer Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsstärke beiträgt. Weniger Forschung bedeutet hier zwangsläufig weniger Wissenstransfer und somit ein verringertes Potenzial für innovative Produkte und Dienstleistungen, die auf
dem globalen Markt bestehen können. Dies hätte unmittelbare negative Auswirkungen auf die Innovationskraft der gesamten Schweizer Wirtschaft.

Mit dieser Publikation möchten wir ein Bewusstsein für die Bedeutung unserer Forschungsaktivitäten schaffen. Sie erhalten Einblicke in laufende Projekte und können sich ein eigenes Bild davon machen, welchen Mehrwert unsere Forschung für die regionale, nationale und internationale Entwicklung generiert. An dieser Stelle möchte ich allen Forschenden der Fachhochschule Graubünden herzlich danken. Ihre engagierte Arbeit und ihre Innovationskraft sind entscheidend, um auch in schwierigen Zeiten die Forschungsstärke und Zukunftsfähigkeit der FH Graubünden nachhaltig zu sichern.

Es ist nun entscheidend, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam an tragfähigen Lösungen arbeiten, um auch künftig eine leistungsstarke, innovative und international wettbewerbsfähige Forschungslandschaft sicherzustellen.

Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Publikation.

Portrait Josef Walker
«Schweizer Forschung und Innovation sollen Spitze bleiben!»
Prof. Josef Walker, Leiter Departement Entrepreneurial Management
Institute und Zentren

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Magazin Wissensplatz

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Zweimal jährlich geben wir im Magazin Wissensplatz Einblicke in die Aktivitäten der FH Graubünden. Jede Ausgabe widmet sich einem Thema, das aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet wird. Ausgewählte Beiträge werden in Italienisch/Rätoromanisch erfasst.

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