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FHGR-Masterarbeit im Springer Gabler Verlag publiziert

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FHGR-Masterarbeit im Springer Gabler Verlag publiziert

Verankerung regenerativer Geschäftsmodelle in Schweizer Unternehmen

12. August 2026

Eine Abschlussarbeit aus dem Masterstudium New Business der Fachhochschule Graubünden ist in das Publikationsprogramm «BestMasters» des Springer Gabler Verlags aufgenommen worden. Die mit der Bestnote 6 bewertete Arbeit untersucht, inwieweit regenerative Geschäftsmodelle bereits in Schweizer Unternehmen verankert sind.

Unternehmen stehen zunehmend vor der Aufgabe, ihre Geschäftsmodelle an gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Veränderungen anzupassen. Regenerative Geschäftsmodelle verfolgen das Ziel, nicht nur wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen, sondern gleichzeitig einen positiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft zu leisten. Welche Bedeutung dieses Konzept heute bereits in Schweizer Unternehmen hat, untersuchte Kristin Kreibich in ihrer Masterarbeit an der FH Graubünden. Sie liefert eine Grundlage für Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle zukunftsorientiert weiterentwickeln möchten, und trägt dazu bei, das noch junge Forschungsfeld der regenerativen Geschäftsmodelle weiter zu stärken. Die Masterarbeit wurde mit der Bestnote 6 bewertet und vom Springer Gabler Verlag in das renommierte Publikationsprogramm «BestMasters» aufgenommen. «Regenerative Geschäftsmodelle sind eine entscheidende Antwort auf die Herausforderungen heutiger Unternehmensführung. Ich freue mich über die Veröffentlichung meiner Masterarbeit, die zeigt, dass viele Schweizer Unternehmen die Grundlagen dafür bereits mitbringen – jetzt gilt es, den nächsten Schritt zu gehen», sagt Kristin Kreibich. 

Mit «BestMasters» zeichnet der Verlag die besten Masterarbeiten aus, die an renommierten Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstanden sind und sich durch ihre wissenschaftliche Qualität und ihren Praxisbezug auszeichnen. «Auszeichnungen wie diese zeigen, was möglich ist, wenn Talent und wissenschaftliche Neugier zusammenkommen. Frau Kreibich hat sich während ihrer Masterarbeit kontinuierlich weiterentwickelt und ein Ergebnis erzielt, das Veröffentlichungsniveau erreicht», sagt Dozent Frank Bau, der die Arbeit betreut hat.

Regenerative Geschäftsmodelle erst teilweise etabliert

Für die Untersuchung hat Kristin Kreibich 147 Schweizer Unternehmen im Rahmen einer quantitativen Befragung einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Begriff «regenerative Geschäftsmodelle» in den meisten Unternehmen noch wenig bekannt ist. Gleichzeitig lassen sich einzelne zentrale Charakteristiken und Themen bereits erkennen. Dazu gehören beispielsweise eine sinnorientierte Unternehmensausrichtung (Purpose) sowie Aspekte eines regenerativen Work Designs. Die Studie zeigt zudem, dass Unternehmen langfristig ausgerichtete regenerative Ansätze überwiegend als Chance wahrnehmen. Gleichzeitig bestehen Hürden bei der Umsetzung. Als zentrale Herausforderung nennen die befragten Unternehmen insbesondere fehlende Fachkenntnisse und Expertise im Bereich regenerativer Geschäftsmodelle. 

Vielseitiges Masterstudium New Business

Im Masterstudium New Business lernen Studierende, wie Unternehmen neue Geschäftsfelder erschliessen und ihre Geschäftsmodelle an veränderte Marktbedingungen anpassen. Die Schwerpunkte liegen auf Innovation, Internationalisierung und Transformation. Das Studium bereitet angehende Führungskräfte darauf vor, Unternehmen strategisch weiterzuentwickeln und schafft Voraussetzungen für den Einstieg in die Berufsfelder Business Development, Product Management und Innovation Management sowie für ein Doktorat.

Weitere Details

Kristin Kreibich untersuchte in ihrer Masterarbeit welche Bedeutung regenerative Geschäftsmodelle in Schweizer Unternehmen haben. (zVg)

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Fachhochschule Graubünden

Als Hochschule setzt die FH Graubünden auf dynamisches Denken und proaktives Handeln. Mit diesem Mindset prägt sie die Zukunft. Die Studienangebote orientieren sich an praktischen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Ihre über 2500 Studierenden in Aus- und Weiterbildung entwickelt sie zu verantwortungsvollen Persönlichkeiten. Die Hochschule bietet Angebote in den Bereichen «Architektur, Bauingenieurwesen und Tourismus», «Medien, Technik und IT», «Wirtschaft, Dienstleistung und Informationswissenschaft» sowie «Gesundheit». In ihrer inter- und transdisziplinären Forschung konzentriert sie sich auf die Themen Angewandte Zukunftstechnologien, Entwicklung im alpinen Raum und Unternehmerisches Handeln. Mit ihren Tätigkeiten trägt die FH Graubünden zum Erfolg und zur Wettbewerbsfähigkeit von Individuen, Institutionen und Regionen bei. Dafür ist sie in der Region verankert, in der Schweiz von Bedeutung und strahlt international aus. fhgr.ch