Departemente, Institute und Zentren

Die fachlichen Kompetenzen der FH Graubünden sind in drei Departementen gebündelt. Die ihnen zugeordneten Institute und Zentren setzen den vierfachen Leistungsauftrag in Lehre, Weiterbildung, angewandter Forschung und Dienstleistungen um.

Angewandte Zukunftstechnologien

Angewandte Zukunftstechnologien

Das Departement angewandte Zukunftstechnologien entwickelt Schlüsseltechnologien (z.B. Big Data, Internet of Things, Sensoren). Ein besonderes Schwergewicht wird auf die Datenorganisation und Datenanalyse gelegt, denn «Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts». Mit diesem Zitat soll zum Ausdruck gebracht werden, dass in der Informations- und Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts nicht mehr der Besitz von physischen Rohstoffen (z.B. Öl), sondern vielmehr von immateriellen Ressourcen (Daten) von entscheidender Bedeutung ist. Die Wettbewerbsfähigkeit von modernen Unternehmen und öffentlichen Institutionen hängt entscheidend von ihrer Fähigkeit ab, interne und externe Daten zu analysieren und diese für die Entscheidungsfindung, Optimierung von Unternehmensprozessen sowie die Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen heranzuziehen. Daten spielen deshalb in der Forschung am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft eine zentrale Rolle.

Departementsleitung: Prof. Dr. Armando Schär

Entwicklung im alpinen Raum

Entwicklung im alpinen Raum

Im alpinen Raum, wie in der hierfür beispielhaften Region Graubünden, haben sich die Siedlungsstrukturen durch die naturgegebenen Talschaften dezentral entwickelt. Beeinflusst durch Schlüsselbranchen wie Tourismus, Bau- und Energiewirtschaft, sind verschieden stark vernetzte Wirtschafts-, Arbeits-, Freizeit- und Kulturräume entstanden. Das Departement Entwicklung im alpinen Raum beschäftigt sich mit der Entwicklung dieser Räume und den damit verbundenen komplexen Problemen. Dies erfordert ganzheitliche Ansätze und Lösungen, die nicht von einem Themenbereich allein bewältigt werden können. Darum kombinieren die Organisationseinheiten des Themenschwerpunktes Entwicklung im alpinen Raum interdisziplinär ihre Perspektiven und Kernkompetenzen in den vier Forschungsschwerpunkten Bauen im alpinen Raum, Siedlungsentwicklung, Tourismusentwicklung und Wirtschaftspolitik, und tragen so zu einem besseren Verständnis und zur Weiterentwicklung des stark touristisch geprägten alpinen Raumes bei. Dies unter Berücksichtigung der Nachhaltige Entwicklung, der ökonomischen, ökologischen und soziokulturellen Umwelt und ihrer Interaktionen sowie die Anforderungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung.

Departementsleitung: Prof. Dr. Ulrike Zika

Unternehmerisches Handeln

Unternehmerisches Handeln

Unternehmerisch handelnde Personen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Ideen umsetzen und etwas verändern. Dies können Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer durch ihre Tätigkeit in einem bestehenden privaten Unternehmen bzw. einer öffentlich-rechtlichen oder gemeinnützigen Institution tun. Sie sind kreativ, innovativ und entwickeln ihr Unternehmen ständig weiter. Heute spricht man bei solchen Personen auch gerne von Entrepreneuren, um sie von reinen Unternehmensverwalterinnen und -verwaltern abzugrenzen.

Das Ziel, unternehmerisches Handeln in allen Bereichen der Gesellschaft zu fördern, steht im Zentrum dieses Themenschwerpunktes. Der Fokus liegt auf den beiden Forschungsschwerpunkten Private Entrepreneurship und Public Entrepreneurship. Das Tragen von Verantwortung und das Bemühen um Nachhaltigkeit sind ebenfalls Bestandteile des unternehmerischen Handelns. Deshalb durchdringt Corporate Responsibility die beiden Forschungsschwerpunkte und soll zu einer verantwortungsvollen Grundhaltung führen.

Departementsleitung: Prof. Josef Walker