Bachelorstudium

Innenarchitektur

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Studium auf einen Blick

Studium auf einen Blick

Innenarchitektur entwirft zwischen Mensch, Raum und Bestand. Räume entstehen im Zusammenspiel von Ästhetik, Funktion, Konstruktion und Technik – und berücksichtigen die Bedürfnisse der Menschen ebenso wie kulturelle, soziale, wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge. Im Alpenraum stehen dabei das Bauen im Bestand, Sanierungen sowie der alpine Tourismus im Vordergrund.

Im Bachelorstudium Innenarchitektur werden dir die Grundlagen zu Entwurf und Konstruktion, Bauplanung und Bauprozess vermittelt. Die FH Graubünden legt dabei grossen Wert auf eine interdisziplinäre Ausbildung, die dich optimal auf die Praxis vorbereitet.

Innenarchitektur studieren – so wie es zu deinem Leben passt

  • Abschluss

    Bachelor of Arts FHGR in Innenarchitektur
  • Studienmodell

    Vollzeit- oder Teilzeitstudium
  • Studiendauer

    3 Jahre Vollzeit (3 Tage Unterricht pro Woche)
    4 Jahre Teilzeit (2 Tage Unterricht pro Woche)
  • Studienort

    Chur
  • Studienbeginn

    September
  • Studienleitung

    Auer Christian Mehr über Auer Christian
  • Anmeldeschluss

    30. April

5 Gründe, um an der FH Graubünden Innenarchitektur zu studieren

Verspiegelter Vorraum mit runden Waschtischen und einer Decke aus hängenden Glaskugeln.
Wer hier studiert, hat eine differenziertere Perspektive.
Perspektiven spielen in der Innenarchitektur eine wichtige Rolle. Aus jedem neuen Blickwinkel verändert sich das Gesamtbild und damit die Wahrnehmung: Was eben noch sichtbar war, verschwindet, und Neues rückt ins Blickfeld.
Raumhoher roter Einbau mit Treppe in einem hellen Wohnraum.
Wer hier studiert, stellt sich gerne hohen Anforderungen.
Fordern und Fördern gehören zusammen, denn nur so entwickelt sich Talent zu fundiertem Wissen. Du erarbeitest Projekte mit steigender Komplexität – praxisnahe Bauaufgaben aus Bauen im Bestand, Umbauten und Sanierungen für private und öffentliche Institutionen.
Roh belassener Innenraum mit historischen Wänden, sichtbarem Deckenbalken und neuen Einbauten aus Holz.
Wer hier studiert, gestaltet Räume, die schon da sind.
Neue Nutzungskonzepte entwickeln und bestehende Gebäude transformieren: Das Studium fokussiert bewusst auf den Alpenraum, mit Themen wie Bauen im Bestand, Sanierungen und alpinem Tourismus.
Student bearbeitet ein Werkstück an der Bandsäge in der Modellbauwerkstatt.
Wer hier studiert, baut seine Modelle selbst.
Die FH Graubünden verfügt über eine eigene Architektur- und Innenarchitektur-Modellbauwerkstatt. Du stellst deine Modelle unter fachkundiger Betreuung selbst her und verbindest den physischen Modellbau mit den digitalen Werkzeugen von heute.
Zwei Trailrunner klatschen sich auf einem Bergkamm im Gegenlicht ab, im Hintergrund die Bündner Bergwelt.
Wer hier studiert, denkt über das eigene Fach hinaus.
Im dritten Studienjahr arbeitest du mit dem Institut für Tourismus und Freizeit an einem realen Projekt und lernst dabei Denk- und Arbeitsweisen anderer Berufsgruppen kennen.
Zukunftsperspektiven

Zukunftsperspektiven

Ein Bachelorabschluss in Innenarchitektur an der FH Graubünden öffnet dir die Tür für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Um diesen Meilenstein zu erreichen, braucht es neben dem Willen, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen, vor allem eines: Freude am kreativen Handwerk.

Durch den interdisziplinären Austausch mit anderen Fachdisziplinen wie Architektur, Bauingenieurwesen oder Tourismus erhältst du im Rahmen deiner Ausbildung einen entscheidenden Mehrwert an Wissen und Erfahrung – nützlich beim Bauen im alpinen Raum wie auch im urbanen Umfeld.

Hohe Kompetenzen, spannende Jobs

Nach dem Studium verstehst du statische, bauphysikalische und haustechnische Zusammenhänge. Du verfügst über vertiefte Kenntnisse und Sensibilität in Bezug auf das Bauen im alpinen Raum und kannst dadurch mit den speziellen Anforderungen seitens der Umwelt, Topografie und Gesellschaft verantwortungsvoll umgehen. Du erarbeitest selbstständig Lösungen für räumlich-gestalterische Fragestellungen und richtest diese nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit aus. Ebenso verfügst du über hohe Designkompetenz.

Mit dem Bachelorstudium Innenarchitektur der FH Graubünden bist du in den verschiedenen Praxisfeldern der Innenarchitektur, der Architektur (SIA-Leistungsbereiche), in der Bauwirtschaft und der planenden Verwaltung einsetzbar, da du im Studium in verschiedenen Praxisbereichen gearbeitet hast. Du verfügst über vertiefte Kenntnisse zum Bauen im alpinen Raum. Das führt schweizweit zu spannenden Jobs: Für den Einstieg in die Projektleitung in einem Innenarchitekturbüro, Architekturbüro oder Bauunternehmen, auf dem Bauamt oder im Immobilienbereich bist du bestens vorbereitet.

«Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Innenarchitektur und Gebäudetechnik ist von entscheidender Bedeutung für die Gestaltung und Realisierung zukunftsweisender Bauwerke.»
Andreas Krieg, Dozent für Gebäudetechnik
«Wie entsteht Architektur/Innenarchitektur, bevor gebaut wird? Der Genius Loci ist entscheidend für den Planungsprozess. Anknüpfungspunkte, die ein Ort bietet, werden aufgegriffen und mit Wissen, Erinnerung, Wahrnehmung sowie Deutung in die Zukunft geführt.»
Karin Sander, Innenarchitektin und Denkmalpflegerin
Cafeteria mit Regal aus Rohrelementen und Flaschen, Schriftzug «Wasser» an mintgrüner Wand, Tische und Stühle im Hintergrund.
«Reflexion ist mehr als ein Oberflächenphänomen – wenn wir uns als Gestaltende des tiefgreifenden Einflusses bewusst sind, den Räume auf Menschen ausüben, empfinde ich es als moralische Verpflichtung, auch ihren kulturellen Wert ernst zu nehmen.»
Christof Hindermann, dipl. Designer/Innenarchitekt FH VSI.ASAI.
«Der stets praxisnahe Austausch mit künftigen Innenarchitektinnen und Innenarchitekten motiviert mich, an der FH Graubünden zu arbeiten.»
Dominique Wild, Dozentin für Baurecht
Roh belassener Innenraum mit historischen Wänden, sichtbarem Deckenbalken und neuen Einbauten aus Holz.
«Qualitative Räume begleiten unseren Alltag und tragen zum Wohlbefinden bei. Gute Innenarchitektur schafft Orte, die Geborgenheit, Orientierung und Lebensqualität geben – sorgfältig gestaltet und immer mit Blick auf den Menschen.»
Prof. Carmen Gasser Derungs und Prof. Remo Derungs, gasser, derungs Innenarchitekturen GmbH, Chur und Zürich

Masterstudium

Das Bauwesen bietet auch interessante Möglichkeiten zur Spezialisierung in einem Masterstudium. Als Absolventin oder Absolvent des Bachelorstudiums Innenarchitektur steht dir der Weg zu einem Master of Arts oder einem MAS (Master of Advanced Studies) offen. In Kooperation mit dem EN Bau bietet die FH Graubünden den CAS Weiterbauen am Gebäudebestand an. Er ist Teil des MAS EN Bau und kann auch als eigenständiger Weiterbildungsstudiengang besucht werden.

Studieninhalte

Studieninhalte

Der Bachelor of Arts in Innenarchitektur der FH Graubünden vermittelt dir in den ersten beiden Semestern fundierte Grundlagen in Darstellung und Gestaltung. Du entwirfst und konstruierst Projekte mit den digitalen Hilfsmitteln von heute, erlernst aber auch die Herstellung von herkömmlichen Modellen in unserer eigenen Modellbauwerkstatt.

Im Laufe des Innenarchitekturstudiums erarbeitest du Projekte mit steigender Komplexität. Veranstaltungen, Exkursionen und Ausstellungen dienen der Vertiefung und dem Verständnis des Erlernten. Kern des Studiums sind die Semesterprojekte. Dabei entwickelst, entwirfst und konstruierst du als angehende Innenarchitektin bzw. angehender Innenarchitekt praxisnahe Aufgaben aus dem Tourismussektor oder für öffentliche Institutionen.

Räume gestalten. Lebenswelten verändern.

Das Innenarchitekturstudium an der FH Graubünden ist auf den Alpenraum fokussiert, ohne dabei die Sicht auf das grosse Ganze zu begrenzen. Deshalb werden nicht nur Grossprojekte besprochen, sondern auch kleine Bauvorhaben wie zum Beispiel ein Stallumbau. So schulst du deinen Blick für das Detail, der in deiner zukünftigen Berufstätigkeit von grossem Vorteil ist. Im Vordergrund stehen Themen wie Bauen im Bestand, Sanierungen und der alpine Tourismus.

Studienplan

Dein Innenarchitekturstudium an der FH Graubünden absolvierst du im Vollzeit- oder Teilzeitstudienmodell. Wenn du berufsbegleitend studierst, empfehlen wir dir ein Arbeitspensum von höchstens 60 %. Du kannst auch jederzeit – in Absprache mit der Studienleitung – zwischen dem Vollzeit- und Teilzeitmodell wechseln. So stimmst du dein Studium optimal auf deine Bedürfnisse ab.

Vollzeitstudium (6 Semester / 3 Jahre)

Das Vollzeitstudium Innenarchitektur ist in sechs Semester aufgeteilt.

Teilzeitstudium (8 Semester / 4 Jahre)

Das Teilzeitstudium Innenarchitektur ist in acht Semester aufgeteilt.

Der Studienplan des Bachelorstudiums Innenarchitektur in Teilzeit.
Der Studienplan des Bachelorstudiums Innenarchitektur in Teilzeit.

Studienstruktur

Das Studium umfasst insgesamt mindestens 180 ECTS-Punkte und schliesst mit dem Titel «Bachelor of Arts FHGR in Innenarchitektur» ab. Das Studium ist in Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodule aufgeteilt. Aus den Wahlpflichtmodulen wählst du diejenigen aus, die deinen Interessen und gewünschten Fachkenntnissen entsprechen.

Pflichtmodule

In den ersten vier Semestern werden dir fundierte Grundlagen in Darstellung und Gestaltung sowie Baumanagement und Gebäudetechnik vermittelt. Im letzten Semester erarbeitest du die Bachelor Thesis. Dafür stehen dir zwölf Wochen zur Verfügung.

Du entwirfst und konstruierst Projekte mit den digitalen Hilfsmitteln von heute, erlernst aber auch die Herstellung von herkömmlichen Modellen in unserer eigenen Modellbauwerkstatt. Im dritten Studienjahr beschäftigst du dich mit touristischen Innenarchitekturfragen rund um den kulturellen und historischen Kontext in den Alpen. Gemeinsam mit dem Institut für Tourismus und Freizeit bearbeitest du dazu ein reales Projekt.

 

Wahlpflichtmodule

Es müssen mindestens sechs Wahlpflichtmodule mit je 4 ECTS ausgewählt werden. Sie finden in den Blockwochen (KW 17 und KW 42) oder ausserhalb der regulären Unterrichtszeiten und im Selbststudium statt. 

Zur Auswahl stehen: 

  • Denkmalpflege (HS)
  • Film und Fotografie (FS)
  • Ethik (HS)
  • Architekturtheorie Vertiefung (HS)
  • Fachvorträge (HS und FS)
  • Studienreise (HS und FS)
  • Kunstinstitutionen (FS) 
  • Digitalisierung (FS)

* Änderungen vorbehalten

Hochschulweite Wahlpflichtmodule

Unser hochschulweites Angebot an Wahlpflichtmodulen eröffnet dir spannende Möglichkeiten über dein Hauptstudium hinaus. Du kannst dich mit Themen wie Innovation, Künstliche Intelligenz, nachhaltige Entwicklung sowie Gesellschaft und Kultur auseinandersetzen und dein persönliches Profil gezielt schärfen.

Blockwochen

Vor Beginn des jeweiligen Semesters findet eine Blockwoche statt. Während dieser Woche beschäftigst du dich mit dem bevorstehenden Entwurfsthema und startest so optimal ins Semester.

Diplomarbeiten zu realen Projekten

Die Studierenden realisieren in ihren Bachelor Theses spannende reale Projekte, die von Firmen oder Gemeinden unterstützt werden.

Du bist ein Unternehmen und möchtest eine Bachelor Thesis in Auftrag geben? Informiere dich über die Möglichkeiten.

Zulassungsbedingungen

Zulassungsbedingungen

Wenn du Innenarchitektur studieren möchtest und Fragen zu den Zulassungsbedingungen hast, kontaktiere uns. Wir helfen dir gerne weiter.

Für die Zulassung zum Bachelorstudium Innenarchitektur an der FH Graubünden musst du beide der nachfolgenden Bedingungen erfüllen:

Du bist Inhaberin oder Inhaber eines der folgenden Diplome

  • Eidgenössisch anerkannte Berufsmaturität Technik, Innenarchitektur, Architektur, Life Sciences (ehemals technische Berufsmaturität) oder Wirtschaft und Dienstleistungen (ehemals kaufmännische Berufsmaturität) oder Gestaltung und Kunst (ehemals gestalterische Berufsmaturität).
  • Eidgenössisch anerkannte Gymnasial- oder Fachmaturität.
  • Vergleichbarer Ausweis; die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und die fachgebundene Hochschulreife entsprechen der Gymnasialmaturität. Die Fachhochschulreife (Fachabitur) ist der Berufsmaturität gleichzusetzen.

Du verfügst über Berufspraxis

  • Eine berufliche Grundausbildung oder ein Jahr Berufspraxis im Bereich Bau- und Planungswesen (vorzugsweise in einem Innenarchitektur- oder Architekturbüro).

Berufspraxis

  • Dauer: mindestens 1 Jahr bei Vollzeit (bei Teilzeit Anstellung länger)
  • Nachweis: Arbeitsbestätigung mit Dauer und Tätigkeiten
  • Anerkennung: mehrere Einsätze bei verschiedenen Arbeitgebern möglich
  • Inhalt: Kombination aus Praxis und theoretischer Erfahrung

Ausnahmefälle – Aufnahme «sur dossier»

Du erfüllst die Zulassung nicht vollständig, hast aber langjährige Berufserfahrung? Dann kannst du eine Aufnahme «sur dossier» beantragen. Die Hochschule entscheidet individuell über die Aufnahme.

Hochschulwechsel

Ein Wechsel von einer anderen (Fach-)Hochschule oder Höheren Fachschule ist möglich. Bitte frühzeitig Kontakt mit der Studienleitung aufnehmen.

Praktikumsstellen

Der Studiengang Innenarchitektur der FH Graubünden arbeitet eng mit Praxisbetrieben zusammen und kann bei Bedarf unterstützen. Ebenso sind z.B. auf der Website swiss-architects.com Praktikumsstellen ausgeschrieben.

Merkblatt zur Zulassung

Weitere Details zu den Zulassungsbedingungen, um Innenarchitektur zu studieren, findest du im Merkblatt zur Zulassung.

Organisatorisches

Organisatorisches

Wie viel kostet das Studium an der FH Graubünden? Wo findet das Studium statt? Wie viele ECTS-Punkte erhalte ich? An wie vielen Tagen habe ich Unterricht? Welchen Abschluss besitze ich nach dem Studium?

Studieren an der FH Graubünden

Die FH Graubünden hilft den Studierenden, die Studienzeit möglichst einfach und angenehm zu gestalten. So bieten wir verschiedene Dienstleistungen an, wie zwei Mensen und Bibliotheken, ein Sportprogramm, Beratungsstellen, Career Center sowie Sprachkurse, verschiedene Studierendenvereinigungen, einen Chor und vieles mehr. Jetzt entdecken

Erfahre mehr zu unseren Dienstleistungen für Studierende, zum Leben in Chur, der Natur und Freizeit und nutze unsere Wohnungsbörse.

Studienkosten und -finanzierung

Die einmalige Einschreibegebühr beträgt CHF 300 und wird an die Studiengebühr des ersten Semesters angerechnet. Falls du das Studium nicht antrittst, bleibt diese geschuldet und wird nicht zurückerstattet.

Die Studiengebühr beträgt:

  • CHF 960 pro Semester für Studierende mit Schweizer oder Liechtensteiner Staatsbürgerschaft.
  • CHF 1550 pro Semester für alle anderen Studierenden.

Ausländische Studierende, die mindestens zwei Jahre vor Studienbeginn in der Schweiz wohnhaft waren, finanziell unabhängig sind und nicht in Ausbildung waren, können eine reduzierte Studiengebühr von CHF 960 beantragen. Dies muss die FH Graubünden vorher prüfen und genehmigen.

Für Studierende aus Ländern ausserhalb von CH, FL, EU und EFTA verlangt die FH Graubünden ein Depot von CHF 3000.

In den Studiengebühren sind nicht enthalten: Lehrmittel, spezielle Software, Reisen, Verpflegung und Unterkunft bei Exkursionen, Blockwochen und der Bachelor Thesis.

Du brauchst ein eigenes, gutes Notebook. Die Empfehlungen dazu bekommst du von der Studienleitung.

Informiere dich auch über Möglichkeiten zur Finanzierung, zum Beispiel Stipendien oder Fördergelder.

Studiendauer und Unterrichtstage

Das Bachelorstudium dauert drei Jahre im Vollzeitstudium und vier Jahre im Teilzeitstudium. Studienbeginn ist im September (KW 38). Vor dem offiziellen Studienbeginn findet die erste Blockwoche statt. Ein Studienjahr besteht aus zwei Semestern, welche in der Regel je 13 Wochen umfassen. Hinzu kommen die Prüfungs- und Blockwochen.

Die genauen Daten und Details entnimmst du dem Hochschulkalender.

Beim Vollzeitstudium findet der Kontaktunterricht jeweils am Mittwoch, Donnerstag und Freitag statt, beim Teilzeitstudium in der Regel am Donnerstag und Freitag. Die für alle Studierenden obligatorischen Blockwochen finden vor dem jeweiligen Semester von Montag bis Freitag statt.

Arbeitspensum neben dem Studium

Teilzeitstudierenden empfehlen wir ein maximales Arbeitspensum von 60 % bezogen auf die Jahresarbeitszeit neben dem Studium.

Vollzeitstudierenden empfehlen wir, nur während der Semesterferien einer Arbeit nachzugehen.

Abschluss

Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Innenarchitektur erhalten den Titel «Bachelor of Arts FHGR in Innenarchitektur».

Auslandssemester

Du hast die Möglichkeit, dich für ein Studiensemester im Ausland (ab dem dritten Semester) zu bewerben. Die Auslandssemester erfolgen im Rahmen von Austauschprogrammen, Hochschulkooperationen oder nach individuellen Wünschen. Die im Ausland erbrachten Studienleistungen können in Absprache mit der Studienleitung ganz oder teilweise angerechnet werden, sodass du dein Studium in der Regel im ordentlichen Zeitrahmen abschliessen kannst.

ECTS-Punkte und Reglemente

Das Reglement Bachelor- und Masterstudiengänge sowie die dazugehörige Weisung und Richtlinie regeln den Studienbetrieb, die Prüfungs- und die Promotionsmodalitäten. 

European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) 

Das Europäisches System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen (European Credit Transfer and Accumulation System, ECTS) schafft einen standardisierten Bildungsraum in Europa. In dem können sich die Studierenden frei bewegen und ihre erbrachte Studienleistungen europaweit anerkennen lassen.

Die Studierenden erhalten für ihre Lernergebnisse ECTS-Punkte, berechnet aus dem Arbeitsaufwand und anderen Rahmenbedingungen der einzelnen Module. Ein ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlichen Arbeitsaufwand – Workload – von 25-30 Stunden. Der studentische Arbeitsaufwand beinhaltet neben dem Besuch des Unterrichts auch die investierte Zeit für das Vor- und Nachbereiten der Lerninhalte, der Prüfungen und für das Selbststudium. An der FH Graubünden umfasst das Bachelorstudium 180 ECTS-Punkte, ein konsekutives Masterstudium 90 ECTS-Punkte.

Nachteilsausgleich und Dienstverschiebung

Wir möchten, dass du dein Studium an der FH Graubünden gut meisterst. Wenn du militärische Verpflichtungen hast oder gesundheitliche, strukturelle oder kulturelle Schwierigkeiten, unterstützen wir dich bei der Organisation deines Studiums.

Nachteilsausgleich

Wenn du eine Behinderung oder chronische Krankheit hast, die das Lernen erschwert, kannst du einen Nachteilsausgleich beantragen. Mehr Infos findest du auf der Webseite der Anlaufstelle für Nachteilsausgleich.

Dienstverschiebung

Hier erfährst du, wie du den Militärdienst verschieben kannst mit dem Dienstverschiebungsgesuch.

Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium

Die FH Graubünden möchte, dass Spitzensportler:innen ihr Studium und den Sport gut kombinieren können. Mehr Informationen findest du auf der Webseite des Hochschulsports.

Anmeldung und Beratung

Anmeldung und Beratung

Anmeldung

Wenn du dich für das Studium anmelden möchtest, füllst du das Onlineanmeldeformular aus und lädst die erforderlichen Dokumente hoch.

Anmeldeschluss

Anmeldeschluss ist der 30. April des Jahres, in dem du dein Studium antrittst. Anmeldungen werden auch noch nach Anmeldeschluss berücksichtigt, sofern freie Studienplätze verfügbar sind. Auskunft erteilt die Administration.

Beratung

Du hast inhaltliche oder administrative Fragen? Du möchtest eine Studienberatung zum Bachelor Innenarchitektur? Wir helfen dir gerne weiter und sind für dich da.

Fachhochschule Graubünden
Pulvermühlestrasse 57
7000 Chur
Schweiz

Telefon +41 81 286 24 12
E-Mail architektur@fhgr.ch

Studienleitung

Beratung

Katrin Zimmermann, Projektmitarbeiterin
Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin
Infoanlässe

Infoanlässe

Besuche einen Infoanlass zum Bachelorstudium Innenarchitektur – wir freuen uns auf dich!

FAQ

FAQ

Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Studium Innenarchitektur und den Beruf Innenarchitekt:in.

Was ist Innenarchitektur?

Innenarchitektur ist die Kunst und das gestalterische Handwerk, Innenräume zu entwerfen, zu konstruieren und zu planen, und zwar für die Menschen, die darin wohnen, arbeiten oder zu Gast sind. Ästhetik, Funktion, Konstruktion und Technik greifen dabei ineinander. Anders als die Innendekoration verändert Innenarchitektur auch die Bausubstanz, etwa mit neuen Grundrissen, Einbauten oder Umnutzungen. Ihre Werkzeuge sind Licht, Akustik, Materialien und Raumabfolgen. In jeden Entwurf fliessen kulturelle, soziale, wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge ein. Innenarchitektur kann man an verschiedenen Hochschulen studieren, u. a. an der FH Graubünden.

Lohnt sich ein Bachelorstudium in Innenarchitektur?

Ein Bachelorstudium in Innenarchitektur lohnt sich, wenn du Freude am Gestalten hast und dich gleichzeitig für Konstruktion, Material und Technik interessierst. An der FHGR erhältst du fundierte Grundlagen in Entwurf und Gestaltung, Baumanagement und Gebäudetechnik. Du arbeitest an Semesterprojekten mit steigender Komplexität.

Was kann man mit einem Studium in Innenarchitektur machen?

Mit dem Bachelor of Arts FHGR in Innenarchitektur arbeitest du dort, wo Räume geplant und gebaut werden. Das sind Innenarchitektur- und Architekturbüros, Bauunternehmen, der Immobilienbereich oder die planende Verwaltung, zum Beispiel das Bauamt. Auch Designateliers und Möbelhäuser kommen infrage. Manche Innenarchitektinnen und Innenarchitekten führen später ein eigenes Büro. Die Aufträge sind vielfältig: Du gestaltest Wohnungen, Hotels, Büros und Verkaufsräume, aber auch Ausstellungen, Bühnen oder die Innenausstattung öffentlicher Verkehrsmittel. Du bringst hohe Designkompetenz mit und verstehst zugleich statische, bauphysikalische und haustechnische Zusammenhänge. Damit bist du bestens auf den Einstieg in die Projektleitung vorbereitet. Nach dem Bachelor steht dir der Weg zu einem Master of Arts oder einem MAS offen. Die FH Graubünden bietet zusammen mit EN Bau den CAS Weiterbauen am Gebäudebestand an. Er ist Teil des MAS EN Bau und kann auch einzeln besucht werden.

Was braucht man, um Innenarchitektur zu studieren?

Für den Bachelor Innenarchitektur an der FH Graubünden brauchst du zwei Dinge:

  • eine anerkannte Maturität oder einen gleichwertigen Abschluss
  • eine berufliche Grundausbildung oder ein Jahr Berufspraxis im Bau- und Planungswesen, idealerweise in einem Innenarchitektur- oder Architekturbüro

Mit einer kaufmännischen Ausbildung kannst du das Studium nach einem einjährigen Praktikum im Bauwesen beginnen. Ergänzend empfehlen wir den Fachkurs «Grundlagen der Baupraxis».

Ist das Innenarchitekturstudium schwierig?

Das Studium ist anspruchsvoll, denn es verbindet Gestaltung mit Technik. Du entwirfst Räume, und du musst auch verstehen, wie sie konstruiert, beleuchtet und technisch ausgestattet werden. Es passt zu dir, wenn du gut räumlich denken kannst, einen Sinn für Ästhetik hast und dich für technische Fragen interessierst. Hilfreich sind ausserdem eine sorgfältige, genaue Arbeitsweise und Freude am Planen und Organisieren. Wie schwer dir das Studium fällt, hängt von deinem Vorwissen ab. Die Berufspraxis vor dem Studium und der Fachkurs «Grundlagen der Baupraxis» bereiten dich gezielt darauf vor. Im Kurs lernst du technisches Zeichnen und Baumaterialien kennen.

Was macht eine Innenarchitektin / ein Innenarchitekt?

Innenarchitektinnen und Innenarchitekten gestalten Innenräume, die gut aussehen, gut funktionieren und technisch sicher sind. Das kann eine Wohnung sein, ein Hotel, ein Büro, ein Verkaufsraum oder eine Ausstellung. Sie klären die Bedürfnisse der Bauherrschaft, entwickeln Raum-, Material-, Licht- und Farbkonzepte und erstellen Pläne und 3D-Modelle. Danach begleiten sie die Umsetzung, vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung. Typische Aufgaben sind Entwurf und Planung von Innenräumen, Umbauten und Umnutzungen, Kosten- und Terminplanung sowie die Koordination der Handwerksbetriebe.

Sind Innenarchitektinnen und Innenarchitekten gefragt?

Gute Chancen haben vor allem Fachleute, die nicht nur gestalten, sondern auch Konstruktion, Gebäudetechnik und Bauprozess verstehen. Solches Wissen braucht es etwa beim Umbau und bei der Umnutzung bestehender Gebäude, in Hotellerie und Tourismus oder bei Arbeits- und Verkaufswelten. Wer zusätzlich digitale Werkzeuge beherrscht und Projekte leiten kann, hat auf dem Arbeitsmarkt gute Karten.

Wie viel verdient man als Innenarchitektin oder Innenarchitekt?

Der Lohn hängt von Erfahrung, Position, Region und Arbeitgeber ab. Beim Berufseinstieg liegt er bei rund CHF 65 000 brutto pro Jahr, mit wachsender Berufserfahrung steigt er auf rund CHF 80 000 bis 95 000 (Quelle: jobs.ch, Stand 2026).

Was studieren, um Innenarchitektin oder Innenarchitekt zu werden?

Um Innenarchitektin oder Innenarchitekt zu werden, studierst du Innenarchitektur an einer Hochschule. Das Studium an der FH Graubünden ist praxisnah und interdisziplinär, mit Bezug zum Alpenraum und Themen wie Bauen im Bestand und Tourismus. Der Unterricht findet in Chur statt. Das Studium dauert im Vollzeitmodell 3 Jahre und im Teilzeitmodell 4 Jahre. Nach Abschluss erhältst du den Titel Bachelor of Arts FHGR in Innenarchitektur.

Was ist der Unterschied zwischen Architektur und Innenarchitektur?

Architektur und Innenarchitektur entwerfen und planen beide Räume, setzen aber an einem anderen Massstab an. Die Architektur entwirft Gebäude und ganze Quartiere: vom Bezug zum Ort und zur Landschaft über die Gebäudeform bis zur Konstruktion. Die Innenarchitektur arbeitet vom Innenraum aus. Sie gestaltet Grundrisse, Einbauten, Materialien, Licht und Akustik und entwickelt neue Nutzungen für bestehende Räume. Wer gerne vom Ort und vom ganzen Gebäude aus denkt, ist in der Architektur richtig. Wer sich für die Atmosphäre, die Nutzung und die Details eines Raums begeistert, findet in der Innenarchitektur das passende Feld. In der Praxis arbeiten beide Disziplinen eng zusammen, und auch im Studium an der FH Graubünden profitierst du vom Austausch mit der Architektur und dem Bauingenieurwesen.