Studium auf einen Blick
Du bist abenteuerlustig und reist gerne? Du magst Menschen, bist kommunikativ und neugierig auf Neues? Du bist fasziniert von erstklassigen Tourismus- und Freizeiterlebnissen direkt vor deiner Haustüre? Du bist offen für alle Möglichkeiten und stellst dich gerne Veränderungen? Du triffst gerne eigene Entscheidungen und bleibst standhaft, wenn es darauf ankommt? Dann ist der Tourismus genau das Richtige für dich, denn da ist Wandel die Regel. Mit einem offenen Geist saugst du neues Wissen auf, nimmst Herausforderungen an und möchtest sowohl neue Menschen als auch dich selbst kennenlernen. So entwickelst du nicht nur deine Persönlichkeit, sondern auch die Fähigkeit, Innovationen im Tourismus aktiv mitzugestalten – und wirst zum Profi, der die Zukunft der Branche prägt.
Unser Tourismusstudium ist ein von der UNWTO-zertifiziertes internationales betriebswirtschaftliches Voll- oder Teilzeitstudium mit aktuellen Studieninhalten und modernen Methoden, welches dich optimal für die Berufswelt vorbereitet.
Tourismus studieren – so wie es zu deinem Leben passt
- Vollzeitstudium– fokussiert und intensiv an 5 Tagen
- Teilzeitstudium – ideal neben Job oder Projekten an 3 Tagen
Hast du Fragen? Dann kontaktiere uns oder buche direkt deinen Beratungstermin.
Studienbroschüre
Abschluss
Bachelor of Science FHGR in TourismusVertiefungen
Tourism Management – People. Network. Impact.Tourism Innovation – From Insights to Innovation with ImpactStudienmodell
Voll- und TeilzeitstudiumStudiendauer
3 Jahre Vollzeit (5 Tage Unterricht pro Woche)
4 Jahre Teilzeit (3 Tage Unterricht pro Woche)Studienort
Chur, Auslandssemester möglichStudienbeginn
SeptemberUnterrichtssprache
deutsch/englisch oder nur englischStudienleitung
Arn Patric Mehr über Arn PatricAnmeldeschluss
30. April Jetzt anmelden!
Zukunftsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen des Tourismusstudiums der FH Graubünden sind nicht nur in der Tourismus- und Freizeitbranche gesucht, sondern dank ihrer breiten betriebswirtschaftlichen Kenntnisse und der ausgeprägten Sozial- und Sprachkompetenz im ganzen Dienstleistungsbereich gefragt.
Mit einem abgeschlossenen Tourismusstudium in der Schweiz stehen dir viele Türen offen, so zum Beispiel als:
- Beraterin / Berater
- Content Managerin / Content Manager
- Creativity Coach
- Customer Relations Managerin / Customer Relations Manager
- Destinationsleiterin / Destinationsleiter
- Eventmanagerin / Eventmanager
- Experience Managerin / Experience Managerin
- Marketing-Projektleiterin / Marketing-Projektleiter
- Produktmanagerin / Produktmanager
- Projektkoordinatorin / Projektkoordinator
- Sales-Verantwortliche / Sales-Verantwortlicher
- Service Designerin / Service Designer
- Service Innovation Manager / Service Innovation Manager
- Social Media Managerin / Social Media Manager
- Sponsoring Managerin / Sponsoring Manager
Dies in Tourismusunternehmen, Eventagenturen oder Beratungsunternehmen. Mit dem Bachelorabschluss in Tourismus stehen dir auch Positionen in der Unternehmensentwicklung sowie Führungsfunktionen und Personalmanagementfunktionen offen.
Alumni
Die FH Graubünden pflegt den Kontakt zu den Studierenden des Tourismusstudiums auch nach dem Abschluss. Zu diesem Zweck wird auf LinkedIn, dem grössten beruflichen Social Media Netzwerk, eine eigens den Absolventinnen und Absolventen gewidmete Gruppe betreut. Alumni können ihr Netzwerk auf- und ausbauen, indem sie Kontakte zu anderen Alumni, Mitarbeitenden der FH Graubünden und Vertreterinnen und Vertreter der Privatwirtschaft knüpfen. Zudem werden verschiedenste nationale und internationale Jobs und Praktikumsstellen von führenden Playern in der Tourismus- und Freizeitindustrie ausgeschrieben sowie aktuelle und kuratierte Neuigkeiten aus der Tourismuswelt geteilt.
Masterstudium
Nach erfolgreichem Abschluss des Tourismus-Bachelors hast du die Möglichkeit, deine Kompetenzen in den verschiedenen Masterstudienrichtungen an der FH Graubünden zu vertiefen:
Zudem hast du die Chance, für ein Masterstudium an einer anderen Schweizer Fachhochschule aufgenommen zu werden.

Studieninhalte
Im Studium entwickelst du die Kompetenzen, die dich optimal auf die Arbeitswelt der Tourismus- und Freizeitbranche vorbereiten – und darüber hinaus auf deine persönliche Weiterentwicklung. Fachkompetenz, Methodenkompetenz und besonders Persönlichkeitskompetenz stehen im Zentrum und werden in allen Modulen gezielt gefördert.
Studienplan
Im ersten Teil des Studiums steht «Lernen vom Tourismus» im Zentrum. Du beobachtest aktuelle Entwicklungen in Bereichen wie Destination Management, Event- und Freizeitplanung, Hospitality, Nachhaltigkeit und digitale Tourismuslösungen. Du analysierst Best Practices, lernst von Expertinnen und Experten und erkennst, welche Trends und Innovationen die Branche prägen. Ziel ist es, die Dynamik des Tourismus zu verstehen und daraus fundierte Handlungsansätze abzuleiten.
Der zweite Teil des Studiums fokussiert auf «Lernen für den Tourismus». Du vertiefst dein Wissen in praxisrelevanten Modulen wie Tourismusmarketing, Leadership and Change, Erlebnisdesign und interkulturelle Kommunikation. Gleichzeitig entwickelst du deine beruflichen Handlungskompetenzen, gestaltest Projekte und Spezialaufgaben und bereitest dich so optimal auf einen nahtlosen Einstieg in die Praxis vor. Durch Wahl- und Wahlpflichtmodule kannst du zudem dein individuelles Profil nach persönlichen Interessen und Karrierezielen formen.
Den Abschluss bildet die Bachelor Thesis, in der du eine praxisnahe Fragestellung eigenständig bearbeitest – häufig in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen oder einer Organisation. So verbindest du theoretisches Wissen mit realen Herausforderungen und gestaltest deine professionelle Zukunft aktiv mit. Einen Eindruck von möglichen Themen für die Bachelor Thesis findest du in der Publikationsdatenbank.
Du entscheidest selbst, wie viel Zeit du in jedem Semester investierst – je nach deinem eigenen Rhythmus und deinen persönlichen Zielen. Dies beeinflusst die Studiendauer, gibt dir aber maximale Flexibilität, Studium, Praxis und persönliche Entwicklung optimal zu verbinden.
Arbeitest du bei einem Unternehmen und möchtest eine Bachelor Thesis in Auftrag geben? Informiere dich über die Möglichkeiten.
Sprachkonzept
Sprachkompetenz hat im Bachelorstudium Tourismus an der FH Graubünden einen hohen Stellenwert. Studierende mit einem internationalen Hintergrund oder Interesse an einer internationalen Laufbahn und guten Englischkenntnissen können die internationale Klasse besuchen, welche den Unterricht ausschliesslich auf Englisch anbietet. Auch in den deutschsprachigen Klassen wird der Unterricht modulabhängig hauptsächlich in englischer Sprache angeboten.
Du besuchst ausserdem den englischen Sprachunterricht und vertiefst zudem eine zweite Fremdsprache, die du aus unserem Angebot frei wählen kannst.
Du möchtest mehr über den Aufbau und die Inhalte des Tourismusstudiums erfahren? Im Studiumsprofil findest du weitere Information.





Vertiefungen*
Im Bachelor Tourismus wählst du mit deiner Vertiefung deine angestrebte funktionale Spezialisierung. Abhängig von der gewählten Vertiefung kannst du eine vorgegebene Anzahl Module auswählen, die im Detail in der Broschüre abgebildet sind.
Tourism Innovation – From Insights to Innovation with Impact
Gute Ideen gibt es viele. Relevant werden sie erst, wenn sie auf einem tiefen Verständnis dessen beruhen, was Menschen wirklich antreibt, und konsequent in Erlebnisse übersetzt werden. Ob Tourismus, Hospitality oder andere Dienstleistungsbranchen: Gefragt sind Köpfe, die Services radikal neu denken, Trends analytisch lesen, statt ihnen hinterherzulaufen, und Innovation professionell zur Marktreife bringen.
«Tourism Innovation» liefert dafür das wissenschaftliche Fundament und das methodische Werkzeug, in drei aufeinander aufbauenden Schritten: Kundinnen und Kunden in ihren Bedürfnissen, Emotionen und Entscheidungen evidenzbasiert verstehen, daraus überzeugende Lösungen entwickeln und diese wirksam umsetzen und im Unternehmen verankern.
Die Module folgen genau dieser Logik. «Customer Experience Management» analysiert die gesamte Customer Journey und untersucht, wie Menschen einzelne Interaktionen wahrnehmen und bewerten. «Behavioral Marketing & Economics» geht tiefer und zeigt anhand verhaltensökonomischer Modelle, wie Entscheidungen tatsächlich zustande kommen und welche Rolle Emotionen dabei spielen. Auf diesem Fundament gestaltet «Applied Service Design» Touchpoints und Serviceerlebnisse mit klarer Methodik. «Market and Business Implementation» übersetzt Konzepte in tragfähige Business Cases, und «Strategic Innovation Management» macht Innovation im Unternehmen systematisch steuerbar.
Theorie und Praxis greifen dabei eng ineinander: In realen Projekten mit Unternehmen treffen wissenschaftliche Ansätze auf echte Problemstellungen, und es entstehen Kompetenzen, die weit über den Tourismus hinaus gefragt sind. Am Ende steht die Fähigkeit, Services zu entwickeln, die Menschen nicht nur nutzen, sondern nachhaltig in Erinnerung behalten.
Tourism Management – People. Network. Impact.
Führung im Tourismus ist ein anspruchsvolles Spielfeld. Wer Organisationen und Projekte erfolgreich lenken und nachhaltig weiterentwickeln will, braucht strategische Schärfe, Entscheidungsstärke und analytische Problemlösung ebenso wie die Fähigkeit, Menschen zu motivieren und gezielt zu fördern. Hinzu kommt die Herausforderung, divergierende Interessen auszubalancieren und Verantwortung für Mitarbeitende, Organisationen und ganze Destinationen zu tragen.
«Tourism Management» bereitet auf genau dieses Spannungsfeld vor und verbindet fundierte Managementtheorie mit gelebter Führungspraxis. Im Zentrum steht zunächst der Mensch: «Negotiation and Facilitation Techniques» trainiert Verhandlungsführung und Konfliktlösung im interkulturellen Kontext, «Human Capital & Leadership» befasst sich mit Personalgewinnung, Talententwicklung, Organisationsentwicklung und authentischer Führung. «Tourism Network & Cooperation» weitet den Blick auf Netzwerke und untersucht, unter welchen Bedingungen Stakeholder erfolgreich kooperieren. Darauf aufbauend analysiert «Strategic Management» Geschäftsstrategien und die Entstehung von Wettbewerbsvorteilen, während «Tourism and Change» zeigt, wie Organisationen Wandel frühzeitig antizipieren und aktiv gestalten.
Gearbeitet wird an realen Fallstudien und aktuellen Herausforderungen der Branche, für die Studierende wirtschaftlich tragfähige Lösungen erarbeiten und kritisch reflektieren, stets mit Blick auf ihre Verantwortung gegenüber Menschen, Netzwerken und Destinationen.
So sind Absolventinnen und Absolventen bereit, national und international fachliche und leitende Aufgaben zu übernehmen. Sie führen Organisationen und Projekte strategisch, entwickeln Teams weiter und verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit Weitsicht und Verantwortung.
Wahlpflichtmodule*
Unabhängig von der gewählten Vertiefung besuchst du vier Wahlpflichtmodule à 4 ECTS und erwirbst damit insgesamt 16 ECTS. Die Wahlpflichtmodule kannst du frei aus einer Auswahl von rund 17 Modulen wählen und so dein Studium nach deinen persönlichen Interessen und Schwerpunkten ergänzen.
- 360° Tourismus
- AI in Tourism
- Applied Leisure Management: Case Mountain Tourism
- Aviation Management
- Brand Management
- Business Planing
- Cultural Tourism Management
- eMarketing
- Event Inszenierung
- Event Management
- Hospitality Management
- International Relations
- Niche Tourism
- Regionalentwicklung
- Sport Tourismus
- Strategic Planning: International Competition
- Transforming Tourism: Sustainability & Resilience
*Änderungen vorbehalten
Individuell kombinieren
Wer sich nicht auf eine Vertiefung festlegen will, muss das auch nicht: Module aus beiden Vertiefungen lassen sich frei nach eigenem Interesse kombinieren. Eine breite Auswahl an Wahlpflichtmodulen ergänzt das Angebot und ermöglicht ein Profil, das so individuell ist wie die eigenen Ambitionen.
Praxisnaher Unterricht
Die Studierenden unternehmen im Laufe des Tourismusstudiums an der Fachhochschule zahlreiche Exkursionen in Graubünden, aber auch in anderen Regionen der Schweiz und im Ausland. Im Zentrum dieses Anschauungsunterrichts steht die Praxisanwendung des erworbenen theoretischen Wissens.
Kultur- und Sprachaufenthalt
Während des Studiums absolvierst du den Kurs «Culture and Foreign Language Field Experience». Dieser beinhaltet einen selbstgesteuerten individuellen Aufenthalt in einer kulturfremden Destination von mindestens acht Wochen – wenn möglich in der von dir gewählten Fremdsprache. Unterstützt von Dozierenden wählst du deine selbstdefinierte Destination, in der du einen mehrwöchigen Arbeitseinsatz leistest, eine Sprachschule besuchst oder ein ergänzendes Studium verfolgen kannst. Teilzeitstudierende können diesen Kurs in maximal drei Zeitfenster über das gesamte Studium hinweg aufteilen.
Scientific Field Research
Im Modul Scientific Field Research untersuchst du touristische Trends und Gästeverhalten direkt vor Ort. Du lernst, Daten zu analysieren und daraus praxisnahe Lösungen abzuleiten. So entwickelst du die Kompetenz, Projekte eigenständig zu leiten und Innovationen im Tourismus umzusetzen.
Wissenstransfer
Durch Consulting-Projekte und die Ausarbeitung einer Bachelor Thesis für Unternehmen setzt du das gelernte Wissen direkt in die Praxis um.
Seit mehreren Jahren bietet die FH Graubünden auch im Rahmen des Mentoringprogramms interessierten Studierenden im letzten Studienjahr die Chance, sich mit Fach- und Führungskräften aus der Wirtschaft zu vernetzen. Unsere Tourismusstudierenden nutzen dieses Angebot rege. Ein Beispiel dazu findest du im Interview mit unserer ehemaligen Tourrismusstudierenden Jennifer Renggli oder im Interview mit Roland Schmid, Mentor.
Zertifizierung
Die FH Graubünden wurde von der Welttourismusorganisation UNWTO für den «Bachelor of Science FHGR in Tourism» sowie den «Master of Science FHGR in Business Administration with Specialisation in Tourism and Change» mit der Bestnote ausgezeichnet und erhielt die UNWTO.TedQual-Zertifizierung. Mit unserem Tourismusstudium in der Schweiz bieten wir einen Hochschulabschluss an, der gemäss der UNWTO.Ted.Qual-Zertifizierung – der weltweit wichtigsten Akkreditierung für touristische Studienangebote – darauf ausgerichtet ist, die Qualität von Bildungs-, Ausbildungs- und Forschungsprogrammen im Tourismus nachhaltig zu stärken.
Zulassungsbedingungen
Falls du Fragen zu den Zulassungsbedingungen hast, kontaktiere uns. Wir helfen dir gerne weiter.
Für die Zulassung zum Bachelorstudium Tourismus an der FH Graubünden musst du beide der nachfolgenden Bedingungen erfüllen:
Du bist Inhaberin oder Inhaber eines der folgenden Diplome
- Eidgenössisch anerkannte Berufs-, Gymnasial- oder Fachmaturität
- Vergleichbarer Ausweis; die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und die fachgebundene Hochschulreife entsprechen der Gymnasialmaturität. Die Fachhochschulreife (Fachabitur) ist der Berufsmaturität gleichzusetzen.
Du verfügst über Berufspraxis
- Eine Berufslehre oder ein Jahr Berufspraxis im Bereich Wirtschaft und Dienstleistungen
Englischkenntnisse
Für die deutsch-englischen Klassen werden Englischkenntnisse auf Niveau B2 erwartet (zum Beispiel Cambridge First Certificate oder ähnliches; Sprachniveau erforderlich, aber das Sprachdiplom ist nicht zwingen notwendig).
Für die internationalen (englischen) Klassen ist ein Sprachzertifikat auf Niveau B2 (Cambridge First Certificate oder analoge Kenntnisse) erforderlich.
Mathematikkenntnisse
Für das Modul Mathematik benötigst du Vorkenntnisse, die dem Mathematikniveau der Schweizer Berufsmaturität (Ausrichtung «Wirtschaft und Dienstleistungen») entsprechen. Der Moodle-Kurs «Mathematik-Vorkenntnisse» zeigt dir die verlangten Vorkenntnisse auf und unterstützt dich beim Auffrischen allfälliger Lücken.
Buchhaltungskenntnisse
Bei Studienbeginn werden Buchhaltungskenntnisse auf Berufsmaturitätsniveau (Wirtschaft und Dienstleistungen) vorausgesetzt. Wenn dein Berufsmaturitätsabschluss schon längere Zeit zurückliegt oder du nicht (mehr) über Grundkenntnisse in doppelter Buchhaltung verfügst, empfehlen wir dir, dir diese Kenntnisse im Selbststudium anzueignen.
Zur Vorbereitung auf das Modul Finanz- und Rechnungswesen empfehlen wir dir das folgende Standardwerk:
Titel: Buchhaltung in 20 Stunden
Autoren: Leimgruber, Jürg & Prochinig, Urs
Verlag: SKV AG, Zürich
ISBN: 978-3-286-32447-3
Preis: ca. CHF 30
Das Buch beinhaltet sieben Kapitel mit Aufgaben, die du verstehen und möglichst fehlerfrei lösen solltest. Dabei handelt es sich um:
- Vermögen, Fremd- und Eigenkapital
- Die Bilanz
- Die Auswirkungen von Geschäftsfällen auf die Bilanz
- Die Aktiv- und Passivkonten
- Die Erfolgsrechnung
- Die Aufwands- und Ertragskonten
- Der Jahresabschluss
Zudem solltest du die Begriffe «Aktiengesellschaft» bis «Vermögen» aus dem Fachwörterverzeichnis am Ende des Buchs erklären können.
Berufspraxis
- Dauer: mindestens 1 Jahr bei Vollzeit (bei einer Teilzeitanstellung länger)
- Nachweis: Arbeitsbestätigung mit Dauer und Tätigkeiten
- Anerkennung: mehrere Einsätze bei verschiedenen Arbeitgebern möglich
- Inhalt: Kombination aus Praxis und theoretischer Erfahrung
Übertritt von höheren Fachschulen / Tourism Summer School
Die Tourism Summer School richtet sich an Studierende bzw. an Absolventinnen und Absolventen höherer Fachschulen im Bereich Tourismus und Hotellerie und erlaubt diesen den Direkteintritt ins fünfte Semester des Bachelorstudums Tourismus der FH Graubünden. Ohne Tourism Summer School ist eine Anrechnung gewisser Module möglich. Mach mehr aus deinem Abschluss und lass dir deine individuelle Studienlösung zusammenstellen.
Übertritt von der SUPSI
Studierende der Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI) haben die Möglichkeit, nach Abschluss des ersten Studienjahres des Bachelor of Science in Leisure Management direkt ins zweite Studienjahr Tourismus an der FH Graubünden einzusteigen. Die Studierenden erhalten nach Abschluss des gesamten Studiums den Titel «Bachelor of Science FHGR in Tourism».
Studierende der FH Graubünden können ebenfalls in das zweite Studienjahr an der SUPSI einsteigen und erhalten nach Abschluss ihres Studiums den Titel «Bachelor of Science SUPSI in Leisure Management».
Für weitere Informationen wende dich bitte an unser Beratungsteam.
Ausnahmefälle – Aufnahme «sur dossier»
Du erfüllst die genannten Zulassungsbedingungen zum Studium nicht, kannst jedoch eine jahrelange Berufspraxis und eine kontinuierliche Berufsentwicklung vorweisen? Dann hast du die Möglichkeit, eine Aufnahme «sur dossier» zu beantragen. Die Hochschule entscheidet individuell über die Aufnahme.
Organisatorisches
Wie viel kostet das Studium an der FH Graubünden? Wo findet das Studium statt? Wie viele ECTS-Punkte erhalte ich? An wie vielen Tagen habe ich Unterricht? Welchen Abschluss besitze ich nach dem Studium?
Studieren an der FH Graubünden
Die FH Graubünden hilft den Studierenden, die Studienzeit möglichst einfach und angenehm zu gestalten. So bieten wir verschiedene Dienstleistungen an, wie zwei Mensen und Bibliotheken, ein Sportprogramm, Beratungsstellen, Career Center sowie Sprachkurse, verschiedene Studierendenvereinigungen, einen Chor und vieles mehr. Jetzt entdecken
Erfahre mehr zu unseren Dienstleistungen für Studierende, zum Leben in Chur, der Natur und Freizeit und nutze unsere Wohnungsbörse.
Studienkosten und -finanzierung
Die einmalige Einschreibegebühr beträgt CHF 300 und wird an die Studiengebühr des ersten Semesters angerechnet. Falls du das Studium nicht antrittst, bleibt diese geschuldet und wird nicht zurückerstattet.
Die Studiengebühr beträgt:
- CHF 960 pro Semester für Studierende mit Schweizer oder Liechtensteiner Staatsbürgerschaft.
- CHF 1550 pro Semester für alle anderen Studierenden.
Ausländische Studierende, die mindestens zwei Jahre vor Studienbeginn in der Schweiz gewohnt haben, finanziell unabhängig sind und nicht in Ausbildung waren, können eine reduzierte Studiengebühr von CHF 960 beantragen. Dies muss die FH Graubünden vorher prüfen und genehmigen.
Für Studierende aus Ländern ausserhalb von CH, FL, EU und EFTA verlangt die FH Graubünden ein Depot von CHF 3000.
In den Studiengebühren sind nicht enthalten: Lehrmittel, spezielle Software, Reisen, Verpflegung und Unterkunft bei Exkursionen, Blockwochen und der Bachelor Thesis.
Du brauchst ein eigenes, gutes Notebook. Die Empfehlungen dazu bekommst du von der Studienleitung.
Informiere dich auch über Möglichkeiten zur Finanzierung, zum Beispiel Stipendien oder Fördergelder.
Studiendauer
Das Bachelorstudium dauert drei Jahre im Vollzeitstudium beziehungsweise vier Jahre im Teilzeitstudium. Studienbeginn ist im September (KW 38). Vor dem offiziellen Studienbeginn findet die erste Blockwoche statt. Ein Studienjahr besteht aus zwei Semestern, welche in der Regel je 14 Wochen umfassen. Hinzu kommen die Prüfungs- und Blockwochen.
Die genauen Daten und Details entnimmst du dem Hochschulkalender.
Unterrichtstage und Unterrichtszeiten
Beim Vollzeitstudium findet der Kontaktunterricht jeweils generell an fünf Tagen pro Woche statt, beim Teilzeitstudium an drei aneinander folgenden Tagen. Die für alle Studierenden obligatorischen Blockwochen finden generell zwischen Montag und Freitag statt. Ausnahmen sind möglich.
Der Unterricht beginnt um 9:15 Uhr und dauert bis 16:45 Uhr. Es kann sein, dass vereinzelte Kurse wie der Sprachunterricht punktuell bis 18:30 Uhr dauern. Die zeitliche Struktur ermöglicht es Studierenden, die aus Städten wie Zürich oder St.Gallen anreisen, bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln pendeln können.
Abschluss
Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Tourismus erhalten den Titel «Bachelor of Science FHGR in Tourismus».
Auslandssemester
Ein Auslandssemester kann dir neue Horizonte eröffnen. Gerade im Bereich Tourismus und Freizeit ist der internationale Austausch von grossem Wert. Die FH Graubünden pflegt ein weltweites Netzwerk mit Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen und hilft dir gerne, bei Erfüllung der erforderlichen Kriterien ein oder zwei Studiensemester im Ausland zu absolvieren.
In der Regel werden dir die Auslandssemester ganz oder teilweise angerechnet. Damit kannst du dein Studium im geplanten Zeitraum abschliessen.
Nachstehende Auflistung ist eine Übersicht der Partnerhochschulen des Bachelorstudiums Tourismus, an welchen du ein Auslandssemester absolvieren kannst.
Double Degree mit der University of the Sunshine Coast in Australien
Wer mehr Auslandserfahrung sammeln möchte, kann sich um ein Studienjahr bei unserer Partneruniversität University of the Sunshine Coast in Australien bewerben. Pro Jahr stehen zirka fünf Studienplätze zur Verfügung. Du absolvierst das zweite Studienjahr zu Sonderkonditionen an der UniSC und erhältst, erfolgreiche Prüfungsleistungen vorausgesetzt, nach dem Abschlussjahr an der FH Graubünden sowohl einen Bachelor of Science in Tourismus der FH Graubünden als auch einen Bachelor in Business Administration der UniSC.
Double Degree mit der Hochschule Heilbronn in Deutschland
Tourismusmanagement studieren heisst, in eine der weltweit grössten Wachstumsbranchen einzutauchen und spannende Managementpositionen in einem internationalen und interkulturellen Arbeitsfeld erleben zu können. Studierst du vier Semester an der FH Graubünden sowie mindestens zwei Semester bei unserer Partnerhochschule Heilbronn und erhältst du bei bei erfolgreichen Prüfungsleistungen sowohl den Titel der FH Graubünden «Bachelor of Science in Tourismus» als auch zusätzlich den Titel der Hochschule Heilbronn «Bachelor in Business Administration». Ein Studium an zwei Universitäten in unterschiedlichen Ländern bedeutet generell, dass du als Studentin oder Student nicht nur die Vorteile verschiedenartiger Bildungssysteme und divergierender Studienrichtungen nutzen kannst, sondern auch über die Möglichkeit verfügst, zusätzliche spannende Kontakte zu knüpfen und deine Netzwerkfähigkeiten ausbauen zu können.
ECTS-Punkte und Reglemente
Das Reglement Bachelor- und Masterstudiengänge sowie die dazugehörige Weisung und Richtlinie regeln den Studienbetrieb, die Prüfungs- und die Promotionsmodalitäten.
European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS)
Das Europäisches System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen (European Credit Transfer and Accumulation System, ECTS) schafft einen standardisierten Bildungsraum in Europa. In dem können sich die Studierenden frei bewegen und ihre erbrachte Studienleistungen europaweit anerkennen lassen.
Die Studierenden erhalten für ihre Lernergebnisse ECTS-Punkte, berechnet aus dem Arbeitsaufwand und anderen Rahmenbedingungen der einzelnen Module. Ein ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlichen Arbeitsaufwand – Workload – von 25-30 Stunden. Der studentische Arbeitsaufwand beinhaltet neben dem Besuch des Unterrichts auch die investierte Zeit für das Vor- und Nachbereiten der Lerninhalte, der Prüfungen und für das Selbststudium. An der FH Graubünden umfasst das Bachelorstudium 180 ECTS-Punkte, ein konsekutives Masterstudium 90 ECTS-Punkte.
Nachteilsausgleich und Dienstverschiebung
Wir möchten, dass du dein Studium an der FH Graubünden gut meisterst. Wenn du militärische Verpflichtungen hast oder gesundheitliche, strukturelle oder kulturelle Schwierigkeiten, unterstützen wir dich bei der Organisation deines Studiums.
Nachteilsausgleich
Wenn du eine Behinderung oder chronische Krankheit hast, die das Lernen erschwert, kannst du einen Nachteilsausgleich beantragen. Mehr Infos findest du auf der Webseite der Anlaufstelle für Nachteilsausgleich.
Dienstverschiebung
Hier erfährst du, wie du den Militärdienst verschieben kannst mit dem Dienstverschiebungsgesuch.
Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium
Die FH Graubünden möchte, dass Spitzensportler:innen ihr Studium und den Sport gut kombinieren können. Mehr Informationen findest du auf der Webseite des Hochschulsports.
Anmeldung und Beratung
Anmeldung
Wenn du dich für das Studium anmelden möchtest, füllst du das Onlineanmeldeformular aus und lädst die erforderlichen Dokumente hoch.
Anmeldeschluss
Anmeldeschluss ist der 30. April des Jahres, in dem du dein Studium antrittst. Die Studienplätze werden nach Eingangsdatum der Anmeldeunterlagen vergeben. Anmeldungen werden auch noch nach Anmeldeschluss berücksichtigt, sofern freie Studienplätze verfügbar sind. Auskunft erteilt die Administration.
Beratung
Du hast inhaltliche oder administrative Fragen? Du wünschst eine Studienberatung oder möchtest den Unterricht besuchen? Wir helfen dir gerne weiter.
Fachhochschule Graubünden
Comercialstrasse 22
7000 Chur
Schweiz
Telefon +41 81 286 24 56
E-Mail tourismus@clutterfhgr.ch
Studienleitung

Beratung

Administration

Infoanlässe
Besuche einen Infoanlass zum Bachelorstudium Tourismus – wir freuen uns auf dich!
FAQ
Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Studium Tourismus und den Beruf Tourismus Manager:in.
Was ist Tourismus?
Tourismus umfasst die Organisation, Entwicklung und Vermarktung von Reisen, Erlebnissen und Freizeitangeboten. Gleichzeitig verbindet er Menschen, Kulturen und Wirtschaft. Die FH Graubünden bietet ein Tourismusstudium (Bachelor) an und vermittelt betriebswirtschaftliche, digitale und nachhaltige Kompetenzen, um touristische Angebote strategisch zu gestalten und weiterzuentwickeln.
Lohnt sich ein Bachelorstudium in Tourismus?
Ja. Das Bachelorstudium Tourismus an der FH Graubünden in Chur bietet praxisnahe Karrierechancen in einer globalen Wachstumsbranche. Studierende erwerben Kompetenzen in Management, Marketing, Nachhaltigkeit und Digitalisierung sowie Sozial- und Sprachkompetenzen. Vertiefungen ermöglichen Spezialisierungen in Tourismusmanagement oder Service Innovation.
Was kann man mit einem Studium in Tourismus machen?
Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Tourismus an der FH Graubünden arbeiten in Hotels, Destinationen, Reiseveranstaltern, Tourismusorganisationen, Beratungsunternehmen, Agenturen oder Eventorganisationen. Sie übernehmen Aufgaben in Marketing, Gästemanagement, Tourismusstrategie, Produktmanagement, Sales, Service Design oder in der Projektleitung und gestalten touristische Angebote wirtschaftlich, nachhaltig und erlebnisorientiert.
Was braucht man, um Tourismus zu studieren?
Für das Bachelorstudium Tourismus an der FH Graubünden benötigt man eine anerkannte Gymnasial-, Fach- oder Berufsmaturität oder einen vergleichbaren Abschluss sowie eine relevante berufliche Praxis von einem Jahr. Wichtig sind Interesse an Tourismus, Organisationstalent, Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit, um das Studium erfolgreich zu absolvieren.
Ist das Tourismusstudium schwer?
Das Studium in Tourismus an der FH Graubünden ist praxisnah und anspruchsvoll. Es kombiniert Management, Marketing, Eventplanung, Digitalisierung und nachhaltige Tourismusentwicklung. Wer Engagement, Lernbereitschaft und organisatorisches Talent mitbringt, kann das Bachelorstudium erfolgreich meistern – Praxisprojekte und Fallstudien unterstützen den Lernerfolg.
Was ist der Unterschied zwischen Fachhochschule und Höherer Fachschule im Tourismus?
Eine Fachhochschule verbindet praxisnahe Ausbildung mit wissenschaftlicher Fundierung und vermittelt Kompetenzen für Analyse, strategisches Management und fundierte Entscheidungen. Eine Höhere Fachschule ist stärker praxisorientiert und fokussiert auf die direkte Anwendung im Berufsalltag. Wer Tourismus studieren und später Führungsverantwortung und strategische Aufgaben übernehmen möchte, profitiert besonders von einem Studium an einer Fachhochschule.
Was macht ein Touristiker / eine Touristikerin?
Touristiker:innen planen, organisieren und steuern touristische Angebote, Destinationen oder Events. Nach dem Studium in Tourismus an der FH Graubünden arbeiten sie z. B. in Hotels, Reiseveranstaltern, Destination Management Organisationen oder Eventagenturen und verantworten Marketing, Gästemanagement, nachhaltige Projekte und digitale Strategien.
Sind Touristikerinnen und Touristiker gefragt?
Ja. Fachkräfte mit einem Bachelorstudium in Tourismus sind in der wachsenden Reise- und Freizeitbranche stark nachgefragt. Die FH Graubünden vermittelt praxisnahe Kenntnisse in Management, Marketing und Digitalisierung, sodass Absolvent:innen in Destinationen, Hotels, Agenturen oder Eventorganisationen vielseitig eingesetzt werden können.
Wie viel verdient man als Touristiker:in?
In der Schweiz liegt das Einstiegsgehalt von Touristiker:innen durchschnittlich bei CHF 55’000–65’000 jährlich, je nach Erfahrung, Funktion und Branche. Mit einem Studium in Tourismus in der Schweiz und relevanter Praxiserfahrung können sich die Verdienstmöglichkeiten deutlich erhöhen, besonders in leitenden Funktionen.
Was studieren, um Touristiker:in zu werden?
Wer Touristiker:in werden möchte, wählt idealerweise ein Bachelorstudium in Tourismus wie beispielsweise an der FH Graubünden. Es vermittelt betriebswirtschaftlichen Wissen wie Management-, Marketing- und Organisationskompetenzen, kombiniert mit digitalen und praxisnahen Lerninhalten – die perfekte Basis für eine Karriere in Hotels, Destinationen, Agenturen oder Eventorganisationen.



