Projekt auf einen Blick
Die Fachhochschule Graubünden entwickelt mittels ASMR-Content multisensorische Geschichten für Marken, Orte und Institutionen. Das Angebot reicht von der Idee über die professionelle Bild- und Tonproduktion bis zur optionalen Wirkungsmessung. Die FH Graubünden verbindet dafür Marketing- und Tourismuswissen mit Multimediaproduktion. Erstes Referenzprojekt ist ein ASMR-Film mit dem Rätischen Museum in Chur.
Projekt
ASMR ContentLead
Institut für Tourismus und Freizeit (ITF) Mehr über Institut für Tourismus und Freizeit (ITF) Institut für Multimedia Production (IMP) Mehr über Institut für Multimedia Production (IMP)Projektleitung
Gotsch Mauro Luis Mehr über Gotsch Mauro LuisBeteiligte
Rätisches MuseumTeam
Lovato Sandro Mehr über Lovato Sandro Jothe Merle Mehr über Jothe MerleAuftrag/Finanzierung
GrundfinanzierungsprojektDauer
Dezember 2025 – Februar 2027
Ausgangslage
ASMR steht für Autonomous Sensory Meridian Response. Gemeint sind audiovisuelle Reize, die bei manchen Menschen ein angenehmes Kribbeln oder ein Gefühl von Ruhe auslösen. Typische Trigger sind Flüstern und sanftes, leises Sprechen, ein stark hörbarer Atemanteil beim Sprechen, hervorgehobene Geräusche und Materialklänge, langsame Handbewegungen und Aufnahmen aus grosser Nähe. Das Format lebt von Detail, Atmosphäre und Klang. Es wird häufig mit Entspannung und Wohlbefinden verbunden.
Für die Kommunikation ist ASMR interessant, weil es Produkte, Orte und Erlebnisse über mehrere Sinne erfahrbar macht. Das passt besonders gut zu Tourismus, Kultur und Marken mit sinnlichen Produkten. Im professionellen Einsatz ist das Format bisher aber wenig verbreitet. Oft fehlen Konzepte, Produktionserfahrung und Erkenntnisse zur Wirkung.
Projektziel
Die FH Graubünden verbindet Marketing- und Tourismuswissen mit professioneller Multimediaproduktion. Auf dieser Basis soll das Projekt zeigen, wie ASMR im professionellen Kommunikationskontext eingesetzt werden kann. Aus den bisherigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und den ersten Produktionen mit dem Rätischen Museum in Chur soll ein Angebot für Organisationen entstehen. Es begleitet Projekte von der Konzeption über die Produktion bis zur optionalen Wirkungsmessung. Die entstandenen Inhalte machen ASMR erlebbar und dienen als Beispiele für künftige Projekte. Gleichzeitig prüft die Forschung, wie solche Inhalte auf die Wahrnehmung von Marken und Botschaften wirken.
Resultat
Erste Ergebnisse liegen vor. In der FHGR-Forschung zeigten auch kurze ASMR-Botschaften messbare Effekte auf die Wahrnehmung einer Marke und der präsentierenden Person. Diese Hinweise stammen aus der peer-reviewten Publikation von Gotsch & Gasser (2024). Dabei handelt es sich um Forschungsergebnisse und keine Garantie für den Erfolg einzelner Kampagnen. Zusätzlich sind erste ASMR-Videos mit dem Rätischen Museum entstanden.
Team



Weiterführende Information
Beteiligte
Das Projekt wird vom Institut für Tourismus und Freizeit (ITF) und dem Institut für Multimedia Production (IMP) zusammen mit dem Rätischen Museum umgesetzt.