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Publications
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(2020): Turris Babel 116: Super Südtirol. Fondazione Live. Antonio Dalle Nogare Stiftung. Bozen, 31. Januar, 2020
Abstract: Anlässlich der neuen Ausgabe der Zeitschrift Turris Babel präsentiert die Antonio Dalle Nogare Stiftung neue Perspektiven zeitgenössischer Architektur: ein Gespräch zwischen Daniel A. Walser (Architekt und Professor Fachhochschule Graubünden) und Alberto Winterle (Architekt und Turris Babel Chefredakteur), ausgehend von einigen der bemerkenswertesten Projekte die Südtirols Architekturlandschaft charakterisieren.
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(2021): Lisbeth Sachs und Léonie Geisendorf. Zwei Architekturkarrieren von Frauen nach dem 2. Weltkrieg. FHGR Alumni. Fachhochschule Graubünden. Online, 21. August, 2021. Available online at https://www.youtube.com/watch?v=6SKv763we9E, last checked on 03.05.2022
Abstract: Die beiden Frauen Lisbeth Sachs und Léonie Geisendorf sind zwei Architektinnen, die mehr oder weniger zusammen an der ETH in Zürich studiert, dann aber komplett unterschiedliche Wege eingeschlagen haben. Lisbeth Sachs hatte gleich nach dem Studium den Architekturwettbewerb für das neue Kurtheater in Baden gewonnen (1939) und hat im Laufe ihrer Karriere kontinuierlich für die wichtige Schweizer Architekturzeitschrift Werk Artikel geschrieben. Da sie immer unabhängig blieb, hat sie nachher kein öffentliches Bauwerk mehr errichten können, dafür für private Bauherren etliche bemerkenswerte Häuser entworfen. Im Gegensatz dazu ist Léonie Geisendorf nach dem Studium zuerst nach Paris zu Le Corbusier (1938) nach Schweden ausgewandert (1939). Sie konnte nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen mit ihrem Mann Charles-Eduard Geisendorf einige bemerkenswert Bauten in Stockholm errichten. Nach der Berufung ihres Ehemanns als Professor an die ETH Zürich (1956) konnte sie keinen grossen Wettbewerb mehr für sich entscheiden. Doch blieb sie bis aktiv und beteiligte sich mit unterschiedlichen Teams immer wieder an wichtigen Wettbewerben. Bis in die 2000er Jahre war sie engagiert, beteiligte sich an Kritiken an Hochschulen und war eine beachtete Stimme für die moderne Architektur in Schweden. Trotz gemeinsamem Architekturstudium hatten beide Architektinnen ganz unterschiedliche Karrieren. Beide waren bis ins hohe Alter engagiert und haben sich stark für Architektur eingesetzt. Aber grosse Bauwerke konnten beide nicht ohne die Unterstützung von Männern errichten. Nicht Talent zählte, sondern das Geschlecht und Netzwerk waren in weiten Teilen entscheidend, was sie erreichen konnten.
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(2006): Werdende Wahrzeichen. Architektur- und Landschaftsprojekte für Graubünden. Führung. Gelbes Haus Flims. Flims, Januar bis März, 2006