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  • 2018

  • Holper, Lisa; Burke, Christopher J.; Fausch, Christoph; Seifritz, Erich; Tobler, Philippe N. (2018): Inequality signals in dorsolateral prefrontal cortex inform social preference models. In: Social cognitive and affective neuroscience 13 (5), S. 513-524. Available online at https://doi.org/10.1093/scan/nsy020

     

    Abstract: Humans typically display inequality aversion in social situations, which manifests itself as a preference for fairer distributions of resources. However, people differ in the degree to which they dislike being worse off [disadvantageous inequality (DI) aversion] or better off [advantageous inequality (AI) aversion] than others. Competing models explain such behavior by focusing on aversion to payoff differences, maximization of total payoff or reciprocity. Using functional near-infrared spectroscopy, we asked which of these theories could better explain dorsolateral prefrontal cortex (dlPFC) activity while participants accepted or punished fair vs unfair monetary transfers in an anonymous norm compliance task. We found that while all participants exhibited DI aversion, there were substantial differences in preferences for AI, which were strongly predicted by dlPFC activation. Model comparisons revealed that both punishment behavior and prefrontal activity were best explained by a model that allowed for AI seeking rather than imposing aversion. Moreover, enhancing this model by taking into account behavioral response times, as a proxy for choice difficulty, further improved model fits. Our data provide evidence that the dlPFC encodes subjective values of payoff inequality and that this representation is richer than envisaged by standard models of social preferences.

  • 2016

  • Fausch, Christoph (2016): Entscheidungsanalyse im erweiterten Ultimatumspiel. Masterarbeit. Universität Zürich, Zürich. Departement of Economics. Laboratory for Social and Neural Systems Research.

    Abstract: Die Grundlage dieser Arbeit bildet ein durchgeführtes Experiment mit einem erweiterten Ultimatumspiel. Im Gegensatz zum klassischen Ultimatumspiel konnten unfaire Angebote nicht abgelehnt, sondern bestraft werden. Die Bestrafung kann sogar so stark sein, dass für den Gegenspieler ein negatives Endergebnis resultiert. Die Spieler wurden auf Grund ihres Verhaltens in Gruppen eingeteilt zusammen mit anderen Spielern, die sich ähnlich verhielten. Dadurch können den verschiedenen Gruppen heterogene Soziale Präferenzen unterstellt werden. Mit den drei Messgrössen Responsetime, Aktivierung im dorsolateralen Präfrontalkortex und Herzratenvariabilität sollen Unterschiede zwischen den Gruppen ermittelt werden. Bei Bestrafung der Angebote zeigen sich einige signifikante Unterschiede bezüglich der Responsetime sowie unterschiedliche Trends zwischen den Gruppen (von sehr unfairen bis fairen Angeboten). Deren Ursprung könnte in den unterschiedlichen neuralen Prozessen liegen, als Folge der heterogenen Sozialen Präferenzen der Spieler. Dies liess sich durch die Untersuchungsergebnisse (Auswertung der neuralen Daten) jedoch nicht direkt belegen. Es konnten aber Hinweise dafür gefunden werden, dass die Aktivierung im dorsolateralen Präfrontalkortex bei Bestrafung stärker ist als bei „Nicht“-Bestrafung. Eine der Gruppen, die am meisten bestrafte, wies eine höhere Aktivierung auf als andere, die nicht so häufig bestraften. Diese Arbeit untersuchte im Weiteren mit dem gleichen Datensatz einige kontroverse Fragen der Literatur. Es konnte festgestellt werden, dass die Spieler auf eher unfaire Angebote eine längere Responsetime benötigen, als auf faire Angebote. Dabei zeigte sich ein nicht-linearer, konkaver Verlauf vom sehr unfairen bis zum fairen Angebot, was durch die hohe Ambivalenz der mittleren Angebote erklärt werden könnte. Für die Aktivierung im dorsolateralen Präfrontalkortex konnte ein negativer, linearer Zusammenhang mit der Transferhöhe festgestellt werden, mit einer höheren Aktivierung auf eher unfaire Angebote.

  • 2015

  • Fausch, Christoph (2015): Die Rolle des dorsolateralen Präfrontalkortex bei der Normimplementierung. Bachelorarbeit. Universität Zürich, Zürich. Departement of Economics. Laboratory for Social and Neural Systems Research.

    Abstract: Der Mensch verhält sich in sozialen Interaktionen nicht immer rein eigennützig. So werden Kosten in Kauf genommen, um normverletzendes Verhalten zu bestrafen, auch wenn dies keinen materiellen Nutzen mit sich bringt. Die Entscheidungsfindung wird somit durch soziale Präferenzen beeinflusst, die durch Normimplementierung (Bestrafung von Normverletzung) zu Normeinhaltung in der Gesellschaft führen kann. Eine Vielzahl von neuroökonomischen Studien untersuchte die neuralen Strukturen der Normeinhaltung und –implementierung mithilfe von ökonomischen Verhaltensspielen. Dem rechten dorsolateralen Präfrontalkortex (DLPFC) wird dabei eine wichtige, aber auch umstrittene Rolle bei der kognitiven Kontrolle zugesprochen. Ein Literaturvergleich verdeutlicht seine Aktivierung bei unfairen Transfers, aber auch seine Fähigkeit, sich strategisch der Situation anzupassen. Er scheint die Information der Normverletzung zu erhalten und entsprechend Fairness zu implementieren, indem er Selbstkontrolle ausübt und das materielle Eigeninteresse unterdrückt. Bei einem selbst durchgeführten Experiment wurde das bekannte Ultimatumspiel durch die Möglichkeit erweitert, unfaire Transfers so stark zu bestrafen, dass dies zu einem negativen Outcome für den Normverletzer führt. Als Reaktion auf die Transfers wurden vier mögliche Verhaltensmuster aufgestellt. Eine dieser Verhaltensmuster berücksichtigt im Speziellen die Erweiterung des Tasks. Entsprechende Individuen wurden der Gruppe „Spiteful“ Spieler zugeordnet. Bei dieser Gruppe vermutet der Autor ein spezifisches neurales Aktivierungsmuster: Auf unfaire Transfers wird mit starker Aktivierung des rechten DLPFC gerechnet sowie mit starker Aktivierung des medialen Präfrontalkortex als Ausdruck von Genugtuung auf die erfolgte Bestrafung. Eine andere Möglichkeit wäre, dass bei so hoher Bestrafung eher affektiv gehandelt wird und deshalb eine weniger starke Aktivierung im rechten DLPFC zu erwarten ist. In diesem Fall sollten Aktivierungen in subkortikalen Strukturen beobachtet werden können, wobei die Genugtuung der Bestrafung immer noch durch eine Aktivierung im medialen Präfrontalkortex zum Ausdruck gebracht wird. Die Resultate des Experiments sollten eine der beiden Aktivierungsmuster bestätigen können. Dies ist jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Arbeit.

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