Degree theses from the bachelor’s degree programme in Information Science - University of Applied Sciences of the Grisons

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degree theses
bachelor’s degree programme in Information Science

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  • Betschart, Gloria (2006): Competitive Intelligence. Ein State of the Art der Verfahren zur Automatisierung der Wettbewerbsbeobachtung. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Competitive Intelligence (CI) hat in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen. Dies liegt zum einen daran, dass der Wettbewerbsdruck zunimmt und es unerlässlich wird, seine Konkurrenten zu kennen und sie zu Beobachten. Zum anderen muss die immer grösser werdende Datenmenge intelligent bearbeiten werden, um relevante Informationen zu extrahieren und Entscheidungsträger damit zu unterstützen. In dieser Arbeit wird der Ablauf von Competitive Intelligence in die einzelnen Prozesse unterteilt und erläutert. Dies umfasst im Groben die Analyse des Unternehmensumfeldes, die Informationsbeschaffung, deren Auswertung sowie Darstellung. Es existieren viele Verfahren, um einzelne Teile von CI zu Automatisieren, in dieser Arbeit werden dazu einige Tools vorgestellt. Zudem gibt es eine Produkt-Übersicht, in welcher CI-Programme aufgezeigt werden, die CI-Prozesse übergreifend durchführen. Anhand dieser Ausführungen ist ein State of the Art ersichtlich, inwiefern CI bisher automatisiert ist.

  • Beuchat, Gabriela (2013): Ist die Teaching Library sinnvoll?. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Teaching Library. Die Teaching Library ist ein Modell zur Förderung von Informationskompetenz in und durch Bibliotheken. Die Teaching Library ist eine aktive Bibliothek, welche Veranstaltungen und verschiedene Angebote für unterschiedliche Zielgruppen anbietet. Das Modell kam Anfangs der 2000er Jahre auf und konnte sich im Zusammenhang mit der PISA-Studie in Deutschland durchsetzen. Heute ist der Begriff in der Praxis fast verschwunden und taucht nur noch in der Fachdiskussion auf. Die verschiedenen Angebote der Bibliotheken zeigen aber, dass Informationskompetenz grosse Wichtigkeit besitzt und somit der Grundstein der Teaching Library umgesetzt wird. Die genaue Betrachtung des Grundmodelles zeigt, dass eine grosse Schwäche der Teaching Library darin liegt, dass es keine klare Regeln und Vorgaben für das Modell gibt. Die Teaching Library muss neu initiiert werden, um wieder an Wichtigkeit zu gewinnen und nicht nur in der Theorie als Fachbegriff zu existieren.

  • Bieri, Sandra (2017): Solution Journalism als Ausweg aus der Zeitungskrise. Der Einfluss des Solution Journalism auf die Print- und Online Zeitungslandschaft. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im ersten Teil der BT werden formelle Punkte beschrieben, wie der Aufbau der Arbeit, Stand der Forschung, Fragestellung und Vorgehen und Methodik. Im zweiten Teil geht es darum, die Zeitungskrise zu definieren und in einer Problemanalyse die Ursachen für die Krise zu erläutern. Aufgrund der Tatsache, dass die Zeitung in einer Krise steckt, wird am Ende dieses Kapitels Rogers Innovationstheorie eingeführt und begründet. Diese ermöglicht eine theoretische Problemanalyse und zeigt die Beschaffenheit von Innovationen auf, welche der Problemlösung dienlich sind. Im zweiten Teil der Arbeit wird das Konzept Solution Journalism definiert und vorgestellt. Am Schluss dieses Kapitels wird Rogers Innovationstheorie in Bezug zum SJ gesetzt und anhand der Zeitungskrise der theoretische Bezugsrahmen diskutiert. Im vierten Teil werden Experteninterviews durchgeführt und anschliessend ausgewertet. Schliesslich wird ein Fazit gezogen und anhand von Rogers Theorie begründet.

  • Bieri, Vera (2015): Semantische Sucherweiterung statt Neuerschliessung. Können Ontologien neue inhaltliche Zugänge schaffen?. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Bachelorarbeit setzt sich mit dem Thema der semantischen Sucherweiterung auseinander. Es wird auf die Frage eingegangen, ob Ontologien neue inhaltliche Zugänge schaffen können und damit eine Neuerschliessung von abgeschlossenen Beständen umgangen werden kann. Die Frage ist eng mit einem Beispiel verknüpft. Anhand einer abgeschlossenen Bildersammlung der Schweizerischen Bauernhausforschung werden Ontologien mit einfachen Mitteln erstellt und getestet. Die Ergebnisse der Tests werden reflektiert, dabei wird auf die Anforderungen an die Schlagwortsysteme eingegangen, es werden Regeln für die semantische Sucherweiterung generiert und es wird beschrieben wie die Community und das Zielpublikum einbezogen werden müssen. Ausserdem wird der Mehrwert beim Information Retrieval mit Hilfe der semantischen Sucherweiterung aufgezeigt. Zusätzlich wird beschrieben, welche Ergebnisse dieser Untersuchung auf andere Projekte übertragen werden können. Die Arbeit zeigt, dass mit Ontologien neue inhaltliche Zugänge zu Beständen geschaffen werden können. Dabei gibt es einige Einschränkungen, die genau beschrieben werden.

  • Bindschädler, Senta (2013): Personalentwicklung in Universitätsbibliotheken. Mitarbeitende fit machen für die digitale Zukunft. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Personalentwicklung in Bibliotheken ist ein Thema, dem immer mehr Beachtung geschenkt wird. Im Zusammenhang mit den wachsenden Herausforderungen im digitalen und bibliothekarischen Bereich, werden grosse Anforderungen an das Bibliothekspersonal gestellt. Daher müssen die Bibliotheken die Mitarbeitende auf die neuen Aufgaben vorbereiten und ihnen allfällige Ängste nehmen. In dieser Bachelorthesis wird eine Auswahl von neuen Themen vorgestellt, wobei dargestellt wird, welchen Einfluss sie auf den Bibliotheksalltag haben. Der Hauptfokus liegt jedoch auf den Aspekten der Personalentwicklung, wobei eine IST-Analyse der Situation in Universitätsbibliotheken aus der Deutschschweiz anhand eines Leitfadeninterviews vorgenommen wird. Als Ergänzung wird Bezug auf Aus- und Weiterbildungsangebote genommen, die den Bibliotheksmitarbeitenden grundlegende Kenntnisse für den Umgang mit den neuen Aufgaben vermitteln. Für die Teilnehmenden am Interview wird in dieser Arbeit eine Handlungsempfehlung verfasst, die weiterführende Empfehlungen für die Personalentwicklung in Bibliotheken vermittelt.

  • Bischoff, Remo (2021): Zeitgemässe Anforderungen an wissenschaftliche Bibliotheken. Services wissenschaftlicher Bibliotheken und Kompetenzprofile wissenschaftlicher Bibliothekar*innen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Durch die Digitalisierung haben sich sowohl die Services von wissenschaftlichen Bibliotheken als auch die erforderlichen Kompetenzen der wissenschaftlichen Bibliothekar*innen verändert. In dieser Arbeit werden Erwartungen der Wissenschaft mit den tatsächlichen Angeboten und Dienstleistungen von sechs wissenschaftlichen Bibliotheken aus dem DACH-Raum verglichen. Services im Forschungsdatenmanagement und Publikationsdienstleistungen sind üblich, während Angebote zu Szientometrie und systematischer Literaturrecherche rar sind. In einem zweiten Teil werden von bibliothekarischen Berufsverbänden erwartete Kompetenzen für wissenschaftliche Bibliothekar*innen zu einem Kompetenzprofil zusammengetragen. Dieses wird mit den Erwartungen aus 20 aktuellen Stellenausschreibungen verglichen. Sehr viele Kompetenzen, die die Berufsverbände voraussetzen, sind höher als erwartet und werden nur in wenigen Stellenausschreibungen oder gar nicht verlangt.

  • Bislin, Sarah (2016): Crowdsourcing in der Modebranche. Wie crowdbasierte Organisation den Produktentwicklungsprozess beeinflusst. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Crowdsourcing bietet Unternehmen die Möglichkeit, Projekte und Aufträge an die Masse auszulagern. In der vorliegenden Arbeit werden die Prozesse, Kontrollmechanismen und Ausprägungen von Crowdsourcing vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen, wie Threadless und Aquazzura, wird Crowd Creation mit Geschäftsmodellen genauer illustriert und die Veränderungen für die Produktentwicklung, insbesondere im Bereich Mode, aufgezeigt. Das verhältnismässig junge Phänomen Crowdsourcing verändert nicht nur die Organisation von Arbeit und Prozessen, sondern ist noch wenig standardisiert und reguliert, was zu finanzieller Ausbeutung der Crowd Worker führen kann.

  • Bissig, Sayako (2014): Das Bibliothekscafé als dritter Ort. Praxis-Untersuchungen über den Zusammenhang und die Beeinflussungsmöglichkeiten zwischen einer öffentlichen Bibliothek und einem Café in den Stadtbibliotheken Aarau und Baden. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Ergebnisse der Bachelor-Thesis zeigen, dass vor allem Erwachsene Interesse an einem Bibliothekscafé haben. Die Attraktivität der Stadtbibliothek wird durch die Einrichtung eines Cafés erhöht, gemäss den Ergebnissen der Fragebogen führt ein Café jedoch nicht dazu, dass die Befragten die Bibliothek aufgrund des Vorhandenseins eines Cafés öfters besuchen würden. Die Existenz eines Cafés hat massgeblichen Einfluss auf die Aktivitäten der Benutzer. Die Bibliotheksleiterinnen der Stadtbibliotheken Aarau und Baden möchten ihre Bibliotheken, in Zeiten der aufgrund von E-Books tendenziell zurückgehenden Benutzerzahlen, noch vermehrt als dritten Ort ausrichten. Ein Café in der Stadtbibliothek Baden scheint gemäss den Befragungen ein Kundenbedürfnis zu sein. Das geplante, durch die Stadtbibliothek Baden selbst betriebene, Selbstbedienungscafé mit rund 20 Sitzplätzen scheint den Erwartungen der Besucher zu entsprechen und sollte im geplanten Rahmen rentabel betrieben werden zu können.

  • Blättler, Julia (2013): Präsentation von elektronischen Medien in Bibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bibliotheken die mit den sich rasant entwickelnden Veränderungen Schritt halten, bieten heute nicht nur physische, sondern auch elektronische Medien an. E-Medien sind eine sehr junge und sich immer weiter ausbreitende Technologie. E-Medien können nicht wie physische Medien im Regal präsentiert werden. Die Benutzer müssen mit speziellen Präsentationstechniken darauf aufmerksam gemacht werden, dass es in den Bibliotheken Medien gibt, die man nicht mit blossem Auge sehen kann. In einer ersten Phase wurde Fachliteratur zum Thema im Web, in Fachdatenbanken und im Nebis-Katalog gesucht. Die Theoriegrundlage basiert auf der Masterthesis «Absentia in Praesentia?» von Janin Taubert (2013), welche im Frühjahr dieses Jahres erschienen ist. Sie bekam für ihre Masterthesis den b.i.t.-Innovationspreis (Bibliothek, Information, Technologie), da es die erste und detaillierteste Arbeit zu diesem Thema ist. Die Arbeit umfasst alle im Moment angewendeten Präsentationsmöglichkeiten von E-Medien in Bibliotheken. Der Fragebogen wurde mit Hilfe verschiedenster Fachliteratur formuliert und über das Umfragetool «2ask» erstellt. Die Basis für die Fragen waren die zu Beginn der Arbeit aufgestellten Fragestellungen und Thesen. In der vorliegenden Arbeit «Präsentation von elektronischen Medien in Bibliotheken» werden unterschiedliche Möglichkeiten zur Präsentation von E-Medien in Bibliotheken beschrieben, wie z.B. Aufkleber, Aufsteller, digitale Bilderrahmen und Bibliothekskataloge. Durch die Bilder, welche jeder Methode beigefügt sind, kann der Lesende sich die verschiedenen Möglichkeiten besser vorstellen. Weiter wurde eine Befragung öffentlicher Gemeindebibliotheken und Kombinierten mittels Stichprobe, sowie eine Gesamtbefragung von öffentlichen Stadtbibliotheken, in der Deutschschweiz gemacht. Der hohe Rücklauf von 52% deutet auf grosses Interesse der Bibliotheken an diesem Thema hin. 36% der Bibliotheken bieten E-Medien an und von den 64%, welche keine E-Medien anbieten werden 52% solche in naher Zukunft anbieten. Fast ausnahmslos alle Bibliotheken bieten mehr als ein E-Medium an. 87% bieten drei E-Medien an, 71% sogar fünf. 61% der Bibliotheken bieten ihre E-Medien in einem Webkatalog an, 52% präsentieren mit Aufstellern. Die Bibliotheken die in Zukunft E-Medien anbieten, zeigen ähnliche Resultate. Nur gerade vier Bibliotheken, welche jetzt und in Zukunft keine E-Medien anbieten sind Stadtbibliotheken. Bei den Gemeindebibliotheken und Kombinierten sind es 21. Die Zusammenarbeit mit anderen Bibliotheken, oder der Anschluss an einen Verbund werden von 84% der anbietenden von E-Medien bestätigt. Das Anbieten von E-Medien in Zusammenarbeit ermöglicht so Einsparung von Kosten und ein umfassendes Angebot.

  • Blessing, Martina (2009): Evaluation von E-Learning Tools und Systemen. Exemplarische Umsetzung anhand des Lerninhalts «wissenschaftliche Suchmaschinen». Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Suchen und Finden wissenschaftlicher Informationen im Internet gewinnt durch die vielen verfügbaren Quellen immer mehr an Wichtigkeit. Wissenschaftliche Suchmaschinen unterstützen diese Suche, der Umgang mit ebendiesen muss, wegen ihren spezifischen Funktionalitäten, jedoch zuerst erlernt werden. Im Rahmen des Projekts E-lib.ch soll ein E-Learning Angebot für die Suche mit wissenschaftlichen Suchmaschinen erstellt werden. In der vorliegenden Arbeit geht es um die geeigneten Tools und/oder Systeme zur Umsetzung dieses E-Learning Angebotes. Zuerst werden die Anforderungen an eine Software herausgearbeitet, es folgt eine begründete Auswahl von Tools und Systemen und deren Evaluation mittels Kriterienkatalog. Exemplarisch wird abschliessend eine Umsetzung mit den, gemäss Evaluation, geeignetsten Produkten getätigt und dokumentiert. Daraus entwickeln sich Empfehlungen für die Auswahl von Software für den Lerninhalt «wissenschaftliche Suchmaschinen».

  • Blöchlinger, Manuel (2013): Entscheidungsunterstützende Informationssysteme als Kernelement einer integrierten Informationslogistik in Organisationen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Erfolg einer Organisation in einem kompetitiven Umfeld hängt im Wesentlichen vom Zugang zu relevanten Informationen und der richtigen Entscheidungsfindung ab. Mit dem verbreiteten Einsatz von Computersystemen und der Speicherung grosser Datenmengen entstand in den 1960er-Jahren ein Bedarf für Informationssysteme zur Nutzung dieser Daten für die Entscheidungsunterstützung. In der vorliegenden Bachelor-Thesis wird aufgezeigt, wie sich die daten- und modellorientierten Systeme in den letzten 50 Jahren entwickelt haben. Die klassischen Ausprägungen werden unter der Bezeichnung «Management Support Systeme» kategorisiert. In den 1990er-Jahren wurden verschiedene Anwendungen zur Datenbereitstellung, Datenanalyse und Datenpräsentation unter dem Begriff «Business Intelligence» zusammengefasst. Dieses Konzept geniesst heute eine hohe strategische Bedeutung in grossen Organisationen. Insbesondere in der Vergangenheit zeigte sich jedoch, dass die Systeme die hohen Erwartungen nur teilweise erfüllen könnten. Die Gründe dafür werden aufgezeigt und erläutert. Aus den Erkenntnissen werden zentrale Voraussetzungen abgeleitet, die zum Erfolg eines Entscheidungsunterstützungssystems beitragen.

  • Blum, Ramona (2020): Das Medien-Image der «Grossen Vier». Google, Apple, Facebook und Amazon - GAFA. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vier Internet-Konzerne Google, Apple, Facebook und Amazon haben nicht nur in den USA, ihrem Ursprungsland, eine grosse ökonomische Bedeutung, sondern nehmen auch international durch die weltweite Verbreitung des Internets mächtige Marktpositionen ein. Ihre Kerngeschäftsmodelle basieren auf der Attraktivität als Plattformen für Werbetreibende (Facebook und Google) oder auf dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen (Amazon und Apple) im Internet. Um das Medien-Image dieser vier Unternehmen genauer zu betrachten, wurde im Rahmen der vorliegenden Bachelorthesis eine quatitative Inhaltsanalyse anhand von 512 Artikeln aus je vier deutschen und US-amerikanischen Tageszeitungen durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Ausprägung der Berichterstattung in Deutschland und den USA nicht wesentlich voneinander unterscheidet. Personalisierung fand in US-Medien etwas häufiger statt. Systematische Gemeinsamkeiten anhand des Geschäftsmodelles wurden nur in wenigen Fällen gefunden.

  • Boelsterli, Daniela (2016): Inhaltserschliessung in juristischen Bibliotheken der Schweiz. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Bibliothek des Schweizerischen Bundesgerichts sieht sich aufgrund einer Änderung in der Inhaltserschliessungspraxis vor die Aufgabe gestellt, die Indexierungsregeln für ihren öffentlich zugänglichen Thesaurus Jurivoc anzupassen. Davor soll analysiert werden, mittels welcher Erschliessungsmethoden und -werkzeuge ausgewählte juristische Bibliotheken der Schweiz ihre Bestände erschliessen und ob sich die Inhaltserschliessung der juristischen Doktrin in Zukunft teilen liesse. Die Untersuchung ergibt, dass bislang kaum andere juristische Bibliotheken mit dem Thesaurus Jurivoc zur Feinerschliessung ihrer Bestände arbeiten, sondern sie sich auf eine Groberschliessung beschränken. Für die Zukunft wird dem Bundesgericht empfohlen, aktiv Allianzen mit möglichen Partnern zu suchen und sich angesichts wachsender Konkurrenz durch Normdateien einerseits mit den Betreibern der Normdateien selbst und andererseits mit den Betreibern anderer spezialisierter Thesauri über ein mögliches Vorgehen auszutauschen.

  • Boetsch, Michelle (2008): Modell für das Design eines Informationsmediums zur Laufbahnplanung. Dargestellt am Re-Design der Heftreihe «Chancen in Beruf und Arbeit». Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In dieser Arbeit wird ein Informationsmedium für die Berufsberatung einem Re-Design unterzogen. Die Ausarbeitung besteht aus drei Hauptteilen. In einem ersten Teil werden verschiedene wissenschaftliche Grundlagen zur Mediengestaltung vorgestellt. Informations- und Kommunikationstheorien werden ebenso betrachtet wie Informationspsychologie oder die grafische Gestaltung eines Mediums. Anschliessend folgt ein Teil über die Informationsvermittlung in der Berufsberatung in dem auf spezifische Anforderungen eingegangen wird. Anschliessend wird das untersuchte Medium, die Heftreihe «Chancen in Beruf und Arbeit» vorgestellt und es wird ein erstes Inhaltsmodell dargestellt und diskutiert. Der vierte Teil beschreibt die wissenschaftliche Untersuchung, die für diese Diplomarbeit durchgeführt wurde. Im Rahmen einer Benutzerbefragung wurde die Heftreihe untersucht und die daraus gewonnen Daten werden für das Re-Design weiterverwendet. Eine Möglichkeit eines Re-Designs wird im letzten Teil diskutiert.

  • Böller, Nadja (2006): Wissensmanagement in der schweizerischen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der schweizerischen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) gehört das Filtern, Aufbereiten sowie Konsultieren von zahlreichen Informationsquellen zur zentralen Aufgabe der Fachpersonen. Bislang wurden die Fachinformationen für die Mitarbeitenden der BSLB in physisch vorhandenen Dokumentationsschränken (Stammdokumentationen) abgelegt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der aktiven Entwicklung, Pflege und Nutzung der Ressource Wissen und der Verankerung einer Wissenskultur innerhalb der schweizerischen BSLB. Der erste Teil der Arbeit beschreibt die Organisationsstruktur der BSLB und deren Wissensträger. Anschliessend werden anhand von Expertinnen- und Experteninterviews die Bedürfnisse nach einer gesamtschweizerischen elektronischen Stammdokumentation erfasst, indem die aktuelle Wissenssituation ermittelt wird. Basierend auf diesen Untersuchungen wird im zweiten Teil die elektronische Stammdokumentation konzipiert. Der Wissensmanagement-Ansatz nach Probst et al. (2003) bildet hierfür die Grundlage. Mit Hilfe seines Modells der acht Wissensbausteine wird beschrieben, welche Kriterien eine elektronische Stammdokumentation erfüllen muss und wie sich Wissensmanagement in der BSLB umsetzen lässt.

  • Böller, Roger (2007): Business & Competitive Intelligence. Ihre Bedeutung in kleinen und mittleren Unternehmen. Diplomarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Systematische Ansätze zur Business und Competitive Intelligence haben den Ruf, vor allem in grösseren Unternehmen zum Einsatz zu kommen. Trotzdem sammeln auch kleine und mittlere Betriebe (KMU) jeden Tag eine Vielzahl von Daten zum Geschäftsablauf und zum Marktumfeld. Inwieweit dabei systematische Ansätze zur Business & Competitive Intelligence angewandt werden, ist bisher weitgehend unerforscht. Vor diesem Hintergrund wird in der Diplomarbeit einerseits untersucht, wie gross die Bedeutung von solchen Ansätzen in KMUBetrieben ist und andererseits, welche Software-Lösungen in diesem Bereich existieren und wie verbreitet diese sind. Die Bedeutung von Business & Competitive Intelligence wird hauptsächlich anhand von Experteninterviews und aktueller Fachliteratur untersucht; für die Untersuchung des Software-Angebotes werden zusätzlich dazu auch Internetrecherchen ausgewertet.

  • Bolliger, Nadine (2020): Drei konzeptionelle Modelle zur Repräsentation von AV-Medien. EBUCore, EN 15907 und IFLA-LRM. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In dieser Arbeit werden die Modelle EBUCore, EN15907 und IFLA-LRM unter dem Gesichtspunkt des audiovisuellen Archivs analysiert. Die Modelle werden auf der Grundlage bestimmter Bedürfnisse analysiert, die durch die Haupteigenschaften der audiovisuellen Medien und die Hauptaktivitäten eines audiovisuellen Archivs bestimmt werden. Die Analyse zeigt, dass die Schwachstellen der Modelle unter diesem Gesichtspunkt die Beschreibung und relevante Assoziation der Fonds, der passiven Teilnehmer und der verschiedenen Phasen einer Medienproduktion sind. Darüber hinaus erwies sich der Ansatz auch als nicht ganz geeignet. Dabei liegen die Stärken vor allem in der Beschreibung des Inhalts. Die drei Modelle erwiesen sich daher für das betreffende Gebiet als nicht optimal geeignet. Auf der Grundlage der festgestellten Probleme werden Vorschläge für mögliche zukünftige Entwicklungen vorgestellt. Insbesondere wird die Erstellung eines modularen Modells vorgeschlagen.

  • Bonetti, Manuel (2007): Neue Modelle des Journal Ranking. Diplomarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenwärtige Ranking-Methoden scheinen heute den Anforderungen einer modernen, sehr wirtschaftlich ausgerichteten Wissenschaftskommunikation nicht mehr gewachsen zu sein. Da die Quantifizierung und Analyse von Wissenschaftskommunikation längerfristig eine immer wichtigere Rolle spielen wird, ist die Erarbeitung neuer und verbesserter Ansätze des Journal Rankings notwendig. Als Einführung in die Thematik und zum besseren Verständnis der Entwicklung wird im ersten Teil der Arbeit das momentan vorherrschende Ranking-Modell des «Institute of Scientific Information» vorgestellt. Zentrales Element der Arbeit ist jedoch die Präsentation zweier neuer Ranking-Ansätze. Das Konzept des «Hirsch type index for Journals» wird lediglich oberflächlich behandelt, da es nicht über das Potenzial des Konzeptes von «Journal-Ranking.com» verfügt. Dessen Ranking-Methode wird in ihren Funktionalitäten sehr detailliert beschrieben und verständlich gemacht. Neben der Beurteilung der Ranking-Parameter befasst sich die Arbeit auch mit einem Vergleich der alten und neuen Ranking-Methoden, um so festzustellen, ob Optimierungen des Journal Rankings erreicht wurden.

  • Bösch, Andreas (2006): Change Management in der Berufsberatung Kanton Zürich. Entwicklung und Einführung des Medienangebots der Infotheken. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Einführung des neuen Medienangebotes in der Berufsberatung Kanton Zürich. Ziel ist eine Erfassung des Change-Prozesses mit Instrumenten aus der Betriebswirtschaft, der Organisationslehre und dem Prozessmanagement. Ausgangspunkt ist die Fachstelle Dokumentation, welche die Aufgabe hat, die Informationsprodukte der Infotheken in der Berufsberatung Kanton Zürich zentral zu bewirtschaften. Im ersten Teil werden die Methoden und Instrumente des Change Management sowie typische Fehler und Erfolgsfaktoren von Veränderungsprozessen in Unternehmungen dargestellt. Der zweite Teil widmet sich der Erfassung des Change-Prozesses. Es werden eine Umwelt- und Unternehmensanalyse vorgenommen, aus welchen eine SWOT-Analyse erstellt wird. Die weiteren Kapitel widmen sich der Strategieentwicklung der Fachstelle Dokumentation, der Bestimmung der Unternehmensziele und der Erstellung eines Informations- und Kommunikationsplans. Die Anwendung dieser Instrumente und Methoden soll die Frage beantworten, inwiefern sich der Change-Prozess wissenschaftlich erfassen und ob sich der Erfolg oder das Scheitern des Veränderungsprojekts abschätzen lässt.

  • Bösch, Raffael (2013): Anforderungen an ERP-Supportstrukturen im Umfeld einer multinationalen Unternehmung am Beispiel der SFS intec AG. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: ERP-Systeme erleichtern Unternehmen die Abwicklung der täglichen Arbeit. Auftretende Probleme im Umgang mit dem System werden mittels Benutzerdokumentationen oder intraorganisationalen Supportstrukturen bewältigt. Ziel ist immer eine schnelle Problemlösung in kürzester Zeit. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit diesen Supportstrukturen und Benutzerdokumentationen für ERP-Systeme auseinander. Sie zeigt auf, welche theoretischen Anforderungen Supportstrukturen und Benutzerdokumentationen erfüllen müssen, um vom Anwender akzeptiert und verwendet zu werden. Weiter werden praktische Anforderungen von Mitarbeitern der SFS intec AG erhoben, mit anderen Firmen verglichen und durch weitere Studien ergänzt. Neben den theoretischen und praktischen Anforderungen wird Enterprise 2.0 vorgestellt, womit Web 2.0-Prinzipien in den unternehmensinternen Kontext integriert werden. Dank der verfügbaren Web 2.0-Werkzeuge können die erhobenen Anforderungen an Benutzerdokumentationen und Supportstrukturen abgebildet werden. Die Arbeit zeigt auf, wie der Wandel zu einem Enterprise 2.0 gelingt und wie Faktoren wie Motivation der Mitarbeiter, Unterstützung des Managements oder die Unternehmenskultur über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

  • Bosshart, Barbara (2005): Evaluation eines Dokumentenmanagementsystems mit Blick auf den firmenweiten Einsatz. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bei der Fülle an elektronischen Dokumenten in Unternehmen gewinnt eine zweckmässige Verwaltung an immer grösserer Bedeutung, damit die Dokumente einfach und schnell wieder aufgefunden werden können. Das Schweizer Radio DRS hat in einer Testphase auf der Ebene Radiodirektion ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) zur einfacheren und benutzerfreundlicheren Verwaltung und Recherche der Dokumente eingeführt. In dieser Diplomarbeit geht es in einem ersten Teil darum, das DMS ‚PowerDOCS’ inklusive das Workflow-System ‚Ultimus’ und die Testphase zu untersuchen. In einem zweiten Teil soll anhand von Befragungen über einen firmenweiten Einsatz des DMS ‚Hummingbird EnterpriseTM 2004 – DM’ (Nachfolgesystem von ‚PowerDOCS’) nachgedacht werden. In diesen Befragungen wird das aktuelle Dokumentenmanagement der einzelnen Abteilungen und Programme von Schweizer Radio DRS betrachtet. Dabei wird überprüft, ob der Einsatz des DMS bei den einzelnen Abteilungen und dem Gesamtunternehmen grundsätzlich Sinn macht. Aufgrund dieser Auswertungen soll eine Empfehlung bezüglich des Einsatzes dieses DMS für das Schweizer Radio DRS abgegeben werden.

  • Brändli, Lilian (2006): Gesucht – gefunden?. Untersuchungen und Vorschläge zur Optimierung der Informationssuche von Studierenden in einer wissenschaftlichen Bibliothek. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Informations-, Medien- und Lesekompetenzen gelten als Schlüsselkompetenzen sowohl für den Ausbildungserfolg in Schule, Berufsbildung oder Hochschule als auch für den längerfristigen Bildungsweg. Recherchekompetenz ist Teil dieser Kompetenzen und kann mit Benutzerschulungen organisiert durch Bibliotheken beeinflusst werden. Die vorliegende Pilotstudie misst die Recherchekompetenz von Studierenden aus ausgewählten Studiengängen in einer wissenschaftlichen Bibliothek (Untersuchung an der Universität Basel) und arbeitet aufgrund der Ergebnisse Vorschläge zur Optimierung von Benutzerschulungen aus. Die Untersuchung erfolgte durch einen Methodenmix aus einer Befragung und einer anschliessenden teilnehmenden Beobachtung. Insgesamt wurden 21 Studierende aus den Studiengängen Geschichte, Medizin und Rechtswissenschaften befragt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Studierenden im Allgemeinen über genügende bis gute Kenntnisse in der Informationssuche verfügen. Die Qualität der Recherchekompetenz der Studierenden unterscheidet sich aufgrund ihrer Teilnahme/Nichtteilnahme an Benutzerschulungen und aufgrund variabler Recherche-Tätigkeit während des Studiums.

  • Brändli, Ursina (2009): Metadatenschema für die Erschliessung von Videos am Beispiel von Tanzvideos. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Audiovisuelle Dokumente bereichern unser Kulturgut und müssen als Zeitzeugen erhalten und zugänglich gemacht werden. Die audiovisuellen Objekte stellen eine Herausforderung für Gedächtnisorganisationen dar. Der sachgerechte Umgang mit audiovisuellen Dokumenten konfrontiert die Gedächtnisorganisationen mit einer komplexen Erschliessung und Erhaltung. Die vielen Formate verlangen ein grosses Fachwissen, um sachgerecht archiviert und zugänglich gemacht zu werden. Der Inhalt von audiovisuellen Dokumenten, es kann sich dabei sowohl um stehende als auch um bewegte Bilder handeln, sowie die Erfassung der Migrationsgeschichte sind eine grosse Anforderung für die Metadaten der inhaltlichen Erschliessung. Daher wurde ein Metadatenschema entwickelt, welches den Fokus auf die Erschliessung von Videos legt und diese anhand des Beispiels von Tanzvideos behandelt. Es ist nach Arbeitsprozessen strukturiert und wurde mittels Erschliessungsszenarien und Expertengesprächen evaluiert. Das Metadatenschema richtet sich an Institutionen, welche audiovisuelle Dokumente, im speziellen Videos, erschliessen und soll als Hilfsmittel und Gedankenanstoss dienen.

  • Braschler, Nina (2004): Realisierungsmöglichkeiten einer Zertifizierungsstelle für digitale Zertifikate in der Schweiz. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Anerkannte Zertifizierungsstellen generieren und verwalten öffentliche Schlüssel oder Zertifikate, welche zur Überprüfung verbindlicher elektronischer Signaturen von Dritten benötigt werden. In dieser Arbeit werden mögliche Umsetzungen einer solchen Zertifizierungsstelle für digitale Zertifikate in der Schweiz dargestellt. Dazu bleibt abzuklären, warum die Schweiz bis zum heutigen Zeitpunkt ohne anerkannte Zertifizierungsstelle dasteht und wo für den digitalen Signatureinsatz potentielle Bereiche gesehen werden. Aus strategischer Sicht steht die Frage im Vordergrund, wie eine anerkannte Zertifizierungsstelle konkret realisiert werden kann. Bevor auf die Beantwortung der Fragen eingegangen wird, führt der erste Teil der Arbeit in die Thematik der digitalen Signatur und der Zertifizierungsstelle ein. Anschliessend werden diverse Einsatzmöglichkeiten der digitalen Signatur dargestellt und der Zertifikatmarkt wird einer Analyse unterzogen. Darauf aufbauend werden nach einer Darstellung der aktuellen Situation bezüglich Zertifizierungsstellen in der Schweiz fünf Strategien formuliert, welche in der Folge kritisch gewürdigt werden. Zum Schluss gibt die Handlungsempfehlung darüber Auskunft, welche Strategie zum jetzigen Zeitpunkt am sinnvollsten erscheint.

  • Brechbühl, Olivia (2011): Neue Jugendbibliotheken braucht die Schweiz!. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Während viele Kinder zu den regelmässigen Besuchern von Bibliotheken in der Schweiz zählen, brechen die Nutzerzahlen im Jugendalter stark ein. Um Jugendliche als Kunden zu behalten, müssen unsere Bibliotheken ihr Angebot stärker dieser Zielgruppe anpassen und auf die Interessen junger Menschen eingehen. Anhand von zwei aktuellen Studien wurden Überlegungen dazu angestellt, was Jugendliche bewegt und fasziniert und Schlüsse dazu gezogen, wie Bibliotheken diese Informations- und Unterhaltungsbedürfnisse erfüllen können. Zudem wurden ausgewählte Jugendbibliothekskonzepte aus dem Ausland mit ihren individuellen Angeboten vorgestellt und mit zwei Jugendbibliotheken in der Schweiz verglichen, um Defizite zu erkennen. In einem letzten Teil wurden Konzepte für kleine, mittelgrosse und grosse Jugendbibliotheken in der Schweiz vorgestellt, die diese Defizite beheben und das Dienstleistungsangebot an den State of the Art ausländischer Jugendbibliotheken angleichen.

  • Breu, Andrea (2014): Familien in der Bibliothek. Eine Fallanalyse der Freihandbibliothek St. Gallen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Gebäudekomplex der Hauptpost St. Gallen entsteht durch eine Fusion der Kantonsbibliothek und der Freihandbibliothek eine neue moderne Publikumsbibliothek. Durch die eingeschränkten Raumverhältnisse im ehemaligen St. Katharinenkloster bedeutet diese Entscheidung für die Freihandbibliothek eine Trennung der Bestände. Am bisherigen Standort des alten St. Katharinenklosters soll eine Kinder- und Jugendbibliothek, mit ergänzender Fachliteratur für Eltern, Lehrkräfte und Erziehende entstehen. Im Provisorium der Hauptpost eröffnet eine Jugend- und Erwachsenenbibliothek mit Schwerpunkt Multimedialität, Lebenslanges Lernen und Public Library. Seit der Veröffentlichung dieser Entscheidung vernahm die Leiterin der Freihandbibliothek St. Gallen, Frau Christa Oberholzer, vermehrt kritische Stimmen, welche sich negativ zu einer Trennung äusserten. Aus diesem Grund hat sich Frau Christa Oberholzer zu einer genaueren Analyse der Situation entschieden. Um Kenntnisse über diesen Sachverhalt zu erlagen, wurde von der Verfasserin die Beobachtung, eine Methode der empirischen Sozialforschung, eingesetzt. Die Resultate dieser Befragung werden der Leiterin der Freihandbibliothek St. Gallen als Handlungsempfehlung übergeben.

  • Brodbeck, Mirjam (2011): Lebenslanges Lernen mit E-Learning. Eine Herausforderung für kleine und mittlere Unternehmen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Jahr 2000 wurde von der Kommission der europäischen Gemeinschaft das Memorandum zum Lebenslangen Lernen formuliert, welches als Antwort der Europäischen Union auf die Herausforderungen einer Wissensgesellschaft zu verstehen ist. Lebenslanges Lernen gilt weithin als Voraussetzung für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der EU gegenüber den USA und Asien. Für die Umsetzung des Lebenslangen Lernens wird E-Learning als optimale Lösung gesehen. Das bedeutet, dass neben den Grossunternehmen auch kleine und mittlere Unternehmen E-Learning einsetzen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Anhand einer Literaturanalyse wurden Voraussetzungen, die kleine und mittlere Unternehmen und ihre Mitarbeiter mitbringen müssen und Eigenschaften, die ein E-Learning-Programm erfüllen muss, formuliert, damit E-Learning erfolgreich in KMU eingesetzt werden kann. Des Weiteren wurde analysiert, wie politische und finanzielle Fördermassnahmen der EU aussehen müssen, damit auch KMU von E-Learning profitieren können. Abschliessend wurde geprüft, ob KMU von der aktuellen E-Learning-Forschung der EU einen Nutzen haben. Dabei wurde festgestellt, dass den KMU von Seiten der europäischen Forschung und Förderung im Bereich E-Learning nur marginal Aufmerksamkeit zukommt.

  • Brodbeck-Althaus, Hanspi (2004): Das Fotoarchiv der Kunsthalle Basel. Ein Konzept zur Bewertung, Erschliessung und Archivierung. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Den Hauptteil der Arbeit bildet die Analyse des jetzigen Zustands des Fotoarchivs der Kunsthalle Basel mit praktischen Vorschlägen zum weiteren Vorgehen, ergänzt durch Empfehlungen zur Verbesserung von Handhabung und Sicherheit. Zur Beantwortung dieser Fragen wird im ersten Teil der Arbeit der aktuelle Stand der Veröffentlichungen aus dem Archivbereich im Hinblick auf den kulturellen Wert von Fotografien, ihrer Bewertung und verwendete Systematiken zusammengefasst. Als neuere Technik der Erschliessung spielt die Digitalisierung eine zunehmend grössere Rolle. Ihre enormen Möglichkeiten werden aufgezeigt, aber durch die Gegenüberstellung des noch nicht gelösten Problems der Langzeitarchivierung digitaler Daten etwas relativiert. Als Lösung für die Erfassung des Fotoarchivs bietet sich eine Bilddatenbank an. Beispiele diverser Preiskategorien werden mit ihren Möglichkeiten und Folgen vorgestellt.

  • Brogli, Vanessa (2021): Wie sich Effekte auf das Lesen bei Leseförderung von Bibliotheken untersuchen lassen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Lesen ist eine wichtige Grundfähigkeit, die jeder zur gesellschaftlichen und politischen Teilhabe braucht. Leseförderung in Bibliotheken hat das Ziel, den Leseprozess zu unterstützen, indem die Lesemotivation erhöht und die Lesekompetenz gesteigert wird. Damit diese Ziele gemessen werden können braucht es Messinstrumente, die in Bibliotheken eingesetzt werden können und Veränderungen in der Lesekompetenz sichtbar machen. Für die Bibliotheksbranche hat die Analyse von Messinstrumenten eine hohe Relevanz, da diesbezüglich noch keine Erfahrungen bestehen. Anhand einer inhaltlich strukturierenden und evaluativen qualitativen Inhaltsanalyse wurden Messinstrumente analysiert und auf Anforderungen der Bibliothek bewertet. Für die drei Komponenten der Lesekompetenz die Leseflüssigkeit, das Leseverständnis und die Lesemotivation, wurden entsprechende Messinstrumente empfohlen, wenn auch kein Messinstrument alle Anforderungen erfüllen konnte.

  • Brossard, Martin (2018): Nutzung der bibliographischen Daten von Bibliotheken in institutionsfremden Bereichen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie die bibliographischen Daten aus Bibliotheken sowie die GND in anderen Institutionen genutzt werden. Grundlage dieser Arbeit ist die Literaturrecherche, welche die Basis für mehrere Interviews sowie ein Experteninterview bildet. Sie erfolgte aufgrund von ausgewählten Zeitschriften, Beiträgen aus Konferenzen und einer Datenbank. Die Arbeit erklärt, welche Vorteile die Verwendung von LOD in der Bibliothekswelt mit sich bringt und wie der Zugang zu den Daten gestaltet ist. Ausserdem zeigt die Arbeit die Diskussion um die Entwicklung neuartiger Anwendungen unter Berücksichtigung der bibliographischen Daten in Form von LOD auf. Im Moment ist es schwierig, Anwendungen oder Dienstleistungen zu finden, in denen Bibliotheksdaten verwendet werden. Zurzeit werden die Daten hauptsächlich für die Vernetzung mit anderen Daten der Linked Data Cloud verwendet. Ferner findet die Nutzung der Daten vorwiegend innerhalb der Kulturdatensphäre statt.

  • Bruckner, Simone (2009): Die aktuelle Situation der Informationsvermittlung in privatwirtschaftlichen Unternehmen der Deutschschweiz. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Bachelor-Thesis beschäftigt sich mit der Situation der Informationsvermittlungsstellen in privatwirtschaftlichen Unternehmen der Deutschschweiz. Insbesondere durch das Aufkommen des Internets erleben sie zurzeit einen Umbruch und müssen sich neu ausrichten. Im Zentrum dieser Arbeit stehen Experteninterviews und eine schriftliche Befragung. Die Experteninterviews wurden mit Personen geführt, die einen guten Überblick über die Szene haben. Die schriftliche Befragung fand in Informationsvermittlungsstellen von privatwirtschaftlichen Unternehmungen der Branchen Banken, Consulting, Medien, Pharma- und Chemieindustrie und Versicherungen statt. Im ersten Teil werden die oben genannten Branchen kurz analysiert, danach werden die Experteninterviews und die schriftliche Befragung ausgewertet. Aufgrund dieser Ergebnisse werden mögliche Trends für die Zukunft dargestellt und Empfehlungen für Informationsvermittlungsstellen abgegeben.

  • Brüderlin, Brigitte (2007): Stakeholder-Erwartungen als Basis einer Angebotsoptimierung für allgemeine öffentliche Bibliotheken. Modellentwicklung und Erprobung am Fallbeispiel der Allgemeinen Bibliotheken der GGG (ABG) in Basel. Diplomarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Verschiedene allgemeine öffentliche Bibliotheken der Schweiz konstatieren nach Jahren der Steigerung einen Rückgang bei den Benutzer- und Ausleihzahlen. Dieser Rückgang schwächt die Verhandlungsposition der Bibliotheken, da diese Zahlen als Erfolgsnachweis in Subventionsverhandlungen genutzt werden. Als Ursache kann sowohl ein ungenügend an die Erwartungen angepasstes Angebot als auch eine ungenügende Leistungsmessung vermutet werden. Diesen Vermutungen wird anhand eines selbst entwickelten Modells am Fallbeispiel der Allgemeinen Bibliotheken der GGG (ABG) in Basel auf den Grund gegangen. Dazu werden die Stakeholder-Ansprüche erhoben, die Leistungen unter diesem Blickwinkel überprüft und Vorschläge zur Angebotsverbesserung gemacht. Es wird gezeigt, dass sich die Ergebnisse auch auf andere Bibliotheken übertragen lassen. Als Konsequenz wird den Bibliotheken die Einführung des Strategischen Managements und eine verbesserte Leistungsmessung unter Einbezug der Erkenntnisse der Wirkungsforschung vorgeschlagen.

  • Brügger, Sybille (2008): Das Bibliothekspersonal in öffentlichen Bibliotheken. Eine Untersuchung zu den Ausbildungen im Bibliotheksbereich sowie zur Personal- und Anstellungspolitik in der Deutschschweiz und der Romandie. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Bachelor-Thesis geht vom Bibliotheksplan 2010 der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der allgemeinen öffentlichen Bibliotheken (SAB) aus, welcher anfangs 2008 in den Richtlinien für Gemeindebibliotheken veröffentlicht wurde. Der Bibliotheksplan 2010 strebt die Professionalisierung in der schweizerischen Bibliothekslandschaft an. In diesem Zusammenhang führt diese Bachelor-Thesis eine Untersuchung über die Zusammensetzung des Bibliothekspersonals in den schweizerischen öffentlichen Bibliotheken durch. Es werden die verschiedenen Ausbildungen im Bereich der Information und Dokumentation (I+D) sowie die SAB-Ausbildungen vorgestellt. Ausserdem wird eine Bestandesaufnahme der Personal- und Anstellungspolitik in der Deutschschweiz und der Romandie vorgenommen. Dazu werden die beiden Methoden Quellenanalyse und das strukturierte Interview angewendet. Des Weiteren wird die Umsetzung des Bibliotheksplans 2010 untersucht. Als Konklusion wird festgestellt, dass gemäss den kantonalen Bibliotheksbeauftragten bzw. den Verantwortlichen der kantonalen Bibliothekskommissionen eine Umsetzung des Bibliotheksplans 2010 in die Praxis nicht in allen Kantonen möglich ist.

  • Brunner, Florianne (2019): Evaluation der Usability von E-Banking Dashboards für das Retail-Kundensegment Studierende am Beispiel des Dashboards der Finnova AG. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Zum Erlangen des Grades Bachelor of Sience in Informationswissenschaft wird vorliegende Arbeit zum Thema Usability von Online Banking Dashboards geschrieben. Dabei wird insbesondere folgender Forschungsfrage nachgegangen: Wie wird die Usability des Dashboards des E-Bankings in der Schweiz durch die Retail-Kundengruppe der Studierenden wahrgenommen und wie kann die Nutzbarkeit verbessert werden? Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde, ein Usability Test am E-Banking Dashboard der Finnova AG Bankware durchgeführt. Das Ergebnis ist ein Katalog mit Empfehlungen, welcher der Finnova AG vorgelegt wird. Basierend auf den Erkenntnissen werden generelle Vorschläge für die Verbesserung der Usability von E-Banking Dashboards in der Schweiz abgeleitet. So wird vermerkt, dass die Nutzenden hin zu einem personalisierten Dashboard tendieren und dass die Testpersonen Formatierungen welche sich stark von der restlichen Seite abheben, in der Annahme, dass es sich dabei um Werbung handelt, keine Beachtung schenken.

  • Büchel, Jürgen (2006): Identifikation von Marktnischen. Die Eignung verschiedener Informationsquellen für die Auffindung von Marktnischen. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Bearbeiten von Nischenmärkten wird aufgrund des kleinen Marktvolumens hauptsächlich als Strategie für kleine Unternehmen angesehen. Durch die wachsende Heterogenisierung der Kundenbedürfnisse ergeben sich jedoch zunehmend potenzielle Marktnischen, die aber zuerst entdeckt werden müssen. Dabei stellt sich die Frage, wie diese Marktnischen mit möglichst kostengünstigen Mitteln identifiziert werden können. Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen von Nischen und den relevanten Punkten der Nischenidentifizierung. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird anhand eines praktischen Beispiels aufgezeigt, wie Marktnischen entdeckt werden können und welches Potenzial die unterschiedlichen Informationsquellen im Hinblick auf die Identifizierung von Marktnischen haben.

  • Büchi, Claudia (2007): Das Shop-in-the-Shop-Prinzip in Bibliotheken. Anhand eines Konzepts für ein Jugendinformationszentrum in der Stadtbibliothek Winterthur. Diplomarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die beiden Begriffe Shop-in-the-Shop und Jugendinformation sind in der Informationswissenschaft noch weitgehend unbekannt. Das Shop-in-the-Shop-Prinzip stammt aus dem Einzelhandel. Damit es erfolgreich eingesetzt werden kann, müssen verschiedene Rahmenbedingungen und Voraussetzungen vorhanden sein. Das Shop-in-the-Shop-Konzept hat aber auch seine Grenzen und nicht alle Ziele lassen sich damit erreichen. Beispiele aus dem Bibliotheksbereich veranschaulichen die Thematik. Jugendinformation wird im deutschsprachigen Raum zum jetzigen Zeitpunkt meist durch die Jugend- oder Sozialarbeit abgedeckt. Eine Einführung ins Thema und Ausblicke auf andere Länder helfen, die Jugendinformation und Jugendinformationszentren vertraut zu machen. Durch einen Vergleich verschiedener Jugendinformationszentren aus dem In- und Ausland ergeben sich gewisse Erfolgsfaktoren. Darauf aufbauend wird ein Konzept für ein Jugendinformationszentrum in Winterthur erstellt.

  • Buchinger, Tobias (2017): The Digital Scrapbook. Die Erschliessungsmethode der Zeitungsausschnittsammlung verglichen mit dem Darstellungskonzept der Online- Nachrichtenplattform Coda Story. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Am Beispiel der Online-Nachrichtenplattform Coda Story wird vor dem Hintergrund der Medienkrise gezeigt, wie qualitativ hochwertige journalistische Inhalte hergestellt und vermittelt werden können. Es zeigt sich, dass die Plattform die Voraussetzungen schafft, gesellschaftliche Krisen realitätsnahe zu vermitteln. Mit dem Vergleich zwischen Coda Story und der Sammlungs-, Erschliessungs- und Vermittlungsmethode der Zeitungsausschnittsammlung (ZAS), respektive dem Themendossier wird untersucht, in wieweit Coda Story Geschichte in Echtzeit dokumentieren kann. Ihr innovativer Ansatz strukturiert und bündelt journalistische Inhalte in Anlehnung an die ZAS, wodurch sie einen schnellen und intuitiven, thematischen Zugang zu einem Thema schafft. Aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive lässt sie sich als wertvolle, komplementäre Quelle zu einer strukturierten Sammlung des öffentlichen Diskurses sehen.

  • Büchli, Rahel (2017): Parteikommunikation und Archivierung. Was gehört in ein Parteiarchiv?. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Thema Parteiarchiv ist noch sehr unerforscht und für die SP Schweiz ist nicht klar, welche Teile ihrer digitalen Parteikommunikation dem Sozialarchiv angeboten werden sollen. Anhand von Kantons- und Parteigeschichten und dem SP-Parteiarchiv im Schweizerischen Sozialarchiv wird herausgefunden, welche Kommunikationskanäle einer Partei für die Geschichtsschreibung genutzt und bereits archiviert werden. Diesen Kanälen werden die heutigen Kommunikationskanäle der SP Schweiz gegenübergestellt. Aufgrund der Funktion dieser Kanäle kann abgeleitet werden, welche heutigen Kanäle die SP archivieren sollte. Darüber hinaus wird untersucht, ob Tonaufnahmen von Sitzungen ins Parteiarchiv gehören und wie ein schneller Zugriff darauf gewährleistet werden kann. Es wird ebenfalls der Frage nachgegangen, ob Social Media-Seiten archiviert werden sollen und wie dies konkret für Twitter geschehen kann.

  • Buck, Ute (2019): Die Schweizer Bibliotheksgesetze. Ein Vergleich der Wirkung anhand festgelegter Kriterien. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der Schweiz besteht in fünf Kantonen ein Bibliotheksgesetz. Diese Gesetze sowie die weiteren dazugehörigen Regelungen werden jeweils mit der kantonalen Regelung eines weiteren Kantons verglichen. Der Vergleich erfolgt vor allem anhand der aus der Schweizerischen Bibliotheksstatistik 2017 ersichtlichen Daten zur Grösse des Freihand- und Präsenzbestandes, den Wochenöffnungszeiten sowie der Anzahl an Publikumsarbeitsplätzen. Zwei Walliser Bibliotheken, eine im Kanton Graubünden sowie zwei im Kanton Neuenburg erreichten mindestens zwei Medieneinheiten pro Einwohner. Bei der Einhaltung der definierten Vorgaben zur wöchentlichen Mindestöffnungszeit lagen die Kantone Wallis (79 %) und Graubünden (73 %) vorne, gefolgt von St. Gallen (65 %) und Luzern (51 %). Die Anzahl der für Besucher bereitstehenden Arbeitsplätze lag in den sechs vergleichbaren Kantonen (SG, TG, LU, SO, VS, GR) zwischen 14 und 30. In den weiteren betrachteten Kantonen konnten keine vergleichbaren Daten ermittelt werden.

  • Bühler, Silvia (2005): Rekatalogisierung. Bedeutung im Kontext der Erschliessungsentwicklung und Konzept für die Stadtbibliothek Biel. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Infolge fortschreitenden Technologien, geänderter Regelwerke oder neuer Ansätze sind Bibliotheken in ihrer Geschichte immer wieder damit konfrontiert, dass ihre Erschliessungspraxis und -verfahren von neueren Entwicklungen überholt werden. Daraus können sich Brüche in den Katalogen ergeben. Mit Rekatalogisierungsverfahren wird versucht, diese Brüche auszugleichen. Ausgehend von der Entwicklung der Erschliessung wird im ersten Teil dieser Arbeit die Rolle der Rekatalogisierung aufgezeigt. Dabei wird betrachtet, welche Faktoren die Erschliessung beeinflussen, inwiefern Rekatalogisierung in Zukunft noch von Bedeutung sein könnte, und wie eine kontinuierliche Erschliessung erreicht werden könnte. Diese Ansätze bilden den theoretischen Hintergrund zur Erarbeitung eines Rekatalogisierungskonzepts für die noch nicht elektronisch erfassten Bestände der Stadtbibliothek Biel, auf dessen Grundlage die Rekatalogisierung geplant und durchgeführt werden kann.

  • Bühler, Karin (2021): Die Audio-CD hat ausgedient, was nun?. Lösungsansätze für Spezialbibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Fachhochschule Graubünden, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit war die Entwicklung einer Ideensammlung für den künftigen Umgang mit Audio-CDs. Dabei stand die Erhaltung und Vermittlung von CD-Sammlungen in Spezialbibliotheken im Mittelpunkt. Zur Analyse der Ist-Situation ergab die Literaturrecherche, dass die weltweite Nutzung von Streaming-Angeboten kontinuierlich steigt und die Compact Disc in fünf bis zehn Jahren obsolet sein wird. Die Befragungsergebnisse zum Status Quo in Spezialbibliotheken bestätigten dies nur teilweise. Zwar ist eine Stagnation der Bestandgrösse und Reduktion bei den Ausleihzahlen auszumachen, Streaming-Dienste werden hingegen nur von knapp einem Drittel der Spezialbibliotheken angeboten. Zudem stellt das Urheberrecht für hauseigene Streaming-Lösungen eine besondere Herausforderung dar. Auf diesen Erkenntnissen basierend wurden mithilfe eines Innovationsprozesses Ideen entwickelt. Diese zeigen praxisorientierte Lösungen und Zukunftsperspektiven auf.

  • Bühlmann, Ursula (2012): Bildbewertung am Beispiel von Bildinformationsträgern der Maschinenfabrik a.d. Sihl AG, Zürich. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Bewertung von Bildinformationsträgern der Maschinenfabrik a.d. Sihl Zürich. In der Arbeit geht es einerseits darum, die Bilder in ihren historischen, sozialen und medialen Kontext einzubetten. Andererseits werden die Bilder auf ihren Wert für die Industriegeschichte und ihre Archivwürdigkeit hin untersucht. Bei den retuschierten Bildern handelt es sich um Autotypie-Vorlagen, welche in Produkteprospekten der Maschinenfabrik a.d. Sihl reproduziert wurden. Die Abbildungen der Maschinen in der Werkhalle und im Einsatz stehen in der Tradition der Industriefotografie. Es wurde eine nüchterne Sachlichkeit inszeniert, um ein Bild einer rationalen und effektiven Industrie hervorzurufen. Die Autotypie-Vorlagen als historische Quellen haben keinen eigentlichen Wert für die Industriegeschichte. Dennoch sind sie archivwürdig, da sie Teil der Struktur des Bestandes eines Unternehmens sind und so Auskunft über ihre Funktion geben. Durch den Erhalt der Struktur werden Produktion, Prozesse und Ökonomie der Industriefotografie offengelegt.

  • Buob, Sandra (2012): Ist das E-Book bereits angekommen?. Das Leseverhalten von Studierenden beim fachlichen E-Book. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die hier vorgestellte Bachelorthesis des Studienganges Information Science befasst sich mit dem Thema E-Books. Sie untersucht, wie das Leseverhalten von Studierenden beim fachlichen E-Book aussieht und ob dieses neue Medium bereits akzeptiert wird. In der Schweiz wurde bisher noch keine Studie zu diesem Thema veröffentlicht, weshalb die vorgelegte Arbeit Fallcharakter aufweist. Als Hauptfragestellung gilt die Frage, ob fachliche E-Books bereits als Hauptmedium gelten können. Weitere Aspekte sind die Vor- und Nachteile von E-Books gegenüber gedruckten Büchern und unter welchen Umständen die beiden Medien als Konkurrenten eingestuft werden können. Diese Fragen werden mithilfe von 14 Leitfadeninterviews mit Studierenden von zwei Schweizer Universitäten beantwortet. Dabei lässt sich sagen, dass das E-Book zwar genutzt wird, gegenüber dem gedruckten Buch jedoch immer noch weniger wichtig ist. Viele Studierenden haben die Vorteile des elektronischen Buches erkannt, lassen sich aber von schwierigen Zugängen oder schlechtem Lesekomfort am Bildschirm von dem Gebrauch abhalten. Es sind sich aber alle einig, dass die Nutzung weiterhin zunehmen wird, dies auch in Anbetracht der aufkommenden E-Book-Reader.

  • Burch, Carina (2018): Community – eine Untersuchung was es im Kontext von allgemein-öffentlichen Bibliotheken bedeutet. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Community ist ein zentrales Schlagwort in der Diskussion um die Rolle und die Zukunft von allgemein-öffentlichen Bibliotheken. Während klar scheint, dass Community für Bibliotheken wichtig ist, kann Community vieles bedeuten. Der Begriff wird in unterschiedlichen Kontexten und Formen verwendet. Ein Literaturbericht gliedert die Diskussion in der bibliothekarischen Fachliteratur in drei Bereiche: Community-Orientation, Community-Building und Community-Engagement. Diese werden durch verschiedene Konzepte und Tätigkeiten vorgestellt, sowie am Beispiel des Angebots von Makerspaces illustriert. Im deutschsprachigen Raum wird in Bezug auf Bibliotheken sowohl von Community als auch von Gemeinschaft gesprochen. Eine qualitative Inhaltsanalyse der drei Verbandszeitschriften BuB – Forum Bibliothek und Information, SAB Info und Büchereiperspektiven zeigt, dass die zwei Begriffe in Verbindung zu Themen wie interkulturelle Bibliotheksarbeit, Makerspaces und Zukunft von Bibliotheken genannt werden.

  • Burch, Monika (2007): Betriebliche Weiterbildung in allgemeinen öffentlichen Bibliotheken. Zufällig oder geplant?. Diplomarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Stete berufliche Weiterbildung ist für Bibliothekarinnen und Bibliothekare unabdingbar. Indem sie ihre beruflichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erhalten und weiter entwickeln sind sie in der Lage, auf Veränderungen in ihrem Berufsfeld zu reagieren oder diese aktiv mitzugestalten. Zudem sind die Bibliotheksverantwortlichen zur Erreichung der Unternehmensziele auf kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Betriebliche Weiterbildung kann diese Anforderungen unterstützen. Nach der Darstellung des Zusammenhangs Personalentwicklung und Weiterbildung, der Definition von Kompetenzen/Qualifikation und Motivation, werden Formen der Weiterbildung beschrieben sowie die Bedarfsermittlung und die Evaluation von Weiterbildungsmassnahmen näher betrachtet. Kurze Beschreibungen von Anbietern bibliotheks-spezifischer Weiterbildung runden den theoretischen Teil ab. Eine Befragung der Verantwortlichen der allgemeinen öffentlichen Bibliotheksnetze der Städte Basel, Bern, Winterthur und Zürich ermittelte den Stellenwert und die Handhabung der betrieblichen Weiterbildung in der Praxis.

  • Bürgi, Beatrice (2006): Open Access an Schweizer Hochschulen. Ein praxisorientierter Massnahmenkatalog für Hochschulbibliotheken zur Planung und Errichtung von Institutional Repositories. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Forderungen nach barrierefreiem Zugang zu wissenschaftlicher Literatur nehmen weltweit zu. Ein Werkzeug, das diesem Wunsch entspricht, ist das Institutional Repository (IR). Durch diesen Dokumentenserver werden wissenschaftliche Dokumente einer Institution bereitgestellt und elektronisch archiviert. Die Inhalte eines IR sind frei über das Internet zugänglich und können gesucht, gelesen, gespeichert und weiterverwendet werden. Daneben generiert ein Dokumentenserver auch Nutzen für die Institution und die Forschenden selbst, denn die wissenschaftlichen Erzeugnisse erlangen dank der freien Verfügbarkeit eine grössere Verbreitung und der gesamte Forschungs-Output der Institution kann gemessen und auch besser vermarktet werden. Diese Arbeit soll den Hochschulen, welche die Errichtung eines Institutional Repository bzw. dessen professionellen Betrieb in Erwägung ziehen, eine brauchbare Hilfestellung bieten. In einem praxisorientierten Massnahmenkatalog werden die Überlegungen und Schritte, welche für die Errichtung eines Institutional Repository notwendig sind und die daraus entstehenden Konsequenzen für die Hochschule aufgezeigt.

  • Bürgler Künzler, Sonja (2007): Web 2.0. Implikationen für das Kundenbeziehungsmanagement. Diplomarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Internetdienst World Wide Web (Web) erlaubt dank neuen und einfacheren Technologien zunehmend mehr Interaktivität der User. Der amerikanische Verleger Tim O’Reilly u. a. hat mit dem Kunstbegriff «Web 2.0» diese neue Wahrnehmung des Webs fassbar gemacht. Auch dem Kundenbeziehungsmanagement von Unternehmen, welches die langfristige Beziehungspflege zwischen Kundschaft und Unternehmung zum Ziel hat, bietet das Web 2.0 neue Möglichkeiten. In dieser Arbeit werden einerseits Kundenbeziehungsmanagement, Web 2.0 und Kundenbeziehungsmanagement im Web 2.0 als theoretische Grundlagen beschrieben. Die Implikationen des Webs 2.0 für das Kundenbeziehungsmanagement werden zudem anhand von Mehrfallstudien untersucht. Die dafür ausgewählten Unternehmen stammen aus zwei verschiedenen Branchen. Pro Branche wurden ein herkömmliches Unternehmen und ein im Web 2.0-Zeitalter entstandenes Start-Up ausgewählt. Die Auswertung der Fallstudien gibt Auskunft darüber, wie diese Firmen verschiedene Web 2.0-Anwendungen/Konzepte in ihre Webauftritte integrieren und der Kundschaft zur Verfügung stellen. Die Auswertungen der Fallstudien werden zuerst branchenintern und anschliessend branchenübergreifend miteinander verglichen.

  • Burkhalter, Brigitte (2008): Entwicklung eines E-Learning Konzeptes für SPRINT. Das Schweizer Portal für die Recherche im Internet. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Schweizer Portal für die Recherche im Internet (SPRINT) bietet einem Fach- und Hochschulpublikum sowie der breiten Öffentlichkeit Informationen für die Suche im Internet. Im Rahmen der Diplomarbeit wird ein Konzept entwickelt, welches die Vermittlung der weitgehend in Textform vorliegenden Inhalte von SPRINT mittels E-Learning ermöglicht. Das Zielpublikum sind in erster Linie Studierende, die das Recherchieren im Internet lernen oder ihre Recherchekenntnisse ausbauen wollen. SPRINT wird als Selbstlernprogramm konzipiert. Das Konzept soll die modulare Entwicklung und den Ausbau von einzelnen E-Learning-Einheiten erlauben. Ziel ist es, die Inhalte in Lerneinheiten zu gliedern und Vorschläge für die Gestaltung zu entwickeln (z.B. Videos, Fallstudien, Interaktionen, Tests und Aufgaben). Dazu werden bestehende mediendidaktische Ansätze und Konzeptionen sowie Praxisbeispiele, vorwiegend aus dem Hochschulbereich, analysiert und in Bezug zu den Inhalten von SPRINT gesetzt.

  • Burkhard, Bettina (2006): Die Bedeutung des Sarbanes-Oxley Acts auf die Informations- und Dokumentationsstellen. Auswirkungen untersucht am Beispiel einer Schweizer Bank. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Verschiedene Finanzkollapse haben weltweit zu Bestrebungen geführt, die Transparenz von unternehmensinternen Abläufen zu erhöhen. Als Resultat setzte die Regierung der USA den «Sarbanes-Oxley Act of 2002» (SOX) in Kraft. Durch SOX werden interne Abläufe transparenter gestaltet und korrekte Informationen zeitnah veröffentlicht. Durch die Umsetzung der SOX-Anforderungen ergeben sich für die SOX-pflichtigen Gesellschaften Veränderungen und neue Herausforderungen. Die Befolgung der Regelungen ist mit einem hohen Dokumentationsaufwand verbunden. In der vorliegenden Arbeit werden die Entstehungsgeschichte sowie die wichtigsten Abschnitte des Gesetzes erläutert. Des Weiteren werden die erkennbaren Bestrebungen der Europäischen Union und der Schweiz aufgezeigt und die Vereinbarkeit mit der schweizerischen Rechtslegung betrachtet. Die Auswirkungen des Sarbanes-Oxley Acts auf Informations- und Dokumentationsstellen werden am Beispiel des Economic Information Centers der UBS untersucht.

  • Bürki, Barbara (2004): Leitmedium der Informationsgesellschaft. Zeitung oder World Wide Web? Analyse, Diskussion und Ausblick. Diplomarbeit Informationswissenschaft Information und Dokumentation. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Nach der Einleitung werden im zweiten Kapitel die Begriffe Leitmedium und Informationsgesellschaft definiert. Dazu wird auf allgemeine Medienfunktionen, auf Merkmale von Leitmedien, auf den Aspekt des Intermedia-Agenda-Settings und auf die Bedeutung der Medien in der Informationsgesellschaft eingegangen. Im dritten Kapitel wird die Entwicklung der modernen Zeitung nachvollzogen und die spezifischen Leitmediumfunktionen dieses Mediums definiert. Im vierten Kapitel sind die medialen Merkmale des Web herausgearbeitet. Im fünften Kapitel wird darauf eingegangen, wie das Web die Zeitungsbranche beeinflusst, wobei insbesondere die wirtschaftlichen und publizistischen Aspekte und der Online-Journalismus beleuchtet werden. Im sechsten Kapitel wird untersucht, durch welche Merkmale sich Online-Zeitungen auszeichnen, wie sie finanziert werden, wie es um ihre Rentabilität steht und welche Mehrwerte ihnen zugewiesen werden können. Im siebten Kapitel wird das Verhältnis zwischen Print- und Online-Zeitung hinsichtlich Koexistenz bzw. substituierenden Kräften untersucht. Durch die Herausarbeitung der Funktionsausdifferenzierungen der beiden Zeitungsformen wird eine (zurzeit aktuelle) Komplementärbeziehung mit der einhergehenden Abdeckung verschiedener Informationsbedürfnisse aufgezeigt. Im letzten Kapitel wird einerseits eine Einschätzung abgegeben, inwiefern Zeitungen im Web bereits Leitmediumfunktionen übernehmen und andererseits wird das Leitmedium-Potential des World Wide Web als Ganzes diskutiert.