Degree theses from the bachelor’s degree programme in Civil Engineering - University of Applied Sciences of the Grisons

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degree theses
bachelor’s degree programme in Civil Engineering

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  • Affolter, Gian-Marco (2014): Speichersee für Schneeanlage Wildhaus. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Bergbahnen Toggenburg AG plant eine Erweiterung der bestehenden Beschneiungsanlage zur Qualitätssicherung und Schneesicherheit. Durch die Errichtung von Beschneiungsanlagen zur Kunstschneeproduktion versuchen die Skigebiete der Problemtik des Schneemangels entgegenzuwirken. In dieser Bachelorarbeit wird untersucht, welche Massnahmen für die Bereitstellung von Wasser für die technische Schneeerzeugung vom Oberdorf bis zur Talstation Wildhaus notwendig sind. Die Arbeit setzt sich aus drei Teilen zusammen. Im ersten Teil werden die Projektgrundlagen zusammengestellt und eine Standortermittlung für den zukünftigen Speichersee inklusiv Wasserbedarfsermittlung durchgeführt. Im zweiten Teil wird ein Variantenvergleich der Konstruktionsmöglichkeit und der Innenabdichtung durchgeführt. Im dritten und letzten Teil der Arbeit werden die notwendigen Massnahmen und die gewählten Lösungen für das Projekt dargestellt, konstruiert und dimensioniert. Weiter wird auf die Themen Tourismus, Klimaentwicklung, Energie und Umwelt eingegangen.

  • Alig, Valentin (2009): Neues Wohnen im Städtli von Ilanz. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Grundstück befindet sich inmitten der Altstadt von Ilanz, eine ruhig gelegene Ecksituation an der Städtlistrasse. Das bestehende Gebäude wird aufgrund der schlechten Bausubstanz und der nicht zeitgemässen Grundrisseinteilung durch einen Neubau ersetzt. Das Projekt befasst sich mit dem Zusammenspiel zwischen alt und neu. Mit dem Neubau werden ruhige, grosszügige und attraktive Wohnungen projektiert. Im Erdgeschoss befinden sich wie in der Altstadt üblich kleine Läden. In den den darüber liegenden Geschossen spielt sich das Wohnen um das Cheminée ab, welches als zentrales Element die offenen Grundrisse gliedert und zudem eine behagliche Wohnatmosphäre schafft. Die Qualität der Wohnungen zeichnet sich durch verschiedene Grundrissvarianten aus. Zudem greifen die einzelnen Wohnungen ineinander.

  • Alig, Sandra (2020): Neubau Fatansbachbrücke. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das in dieser Thesis bearbeitete Bauwerk befindet sich in der Gemeinde Grüsch im Kanton Graubünden. Im Zuge der Erneuerung und Erweiterung des Güterstrassennetzes ist auch eine Strassenbrücke über den Fatansbach (auch Tersierbach) nötig. Die Gesamtmelioration hat zum Ziel, die vorhandenen landwirtschaftlichen Nutzflächen besser zu erschliessen. Die bestehenden Forstwege und Güterstrassen weisen eine Breite von höchstens 2,5 Metern auf. Teilweise sind Flächen gar nicht erschlossen. Dies soll nun geändert werden. Die notwendige Brücke befindet sich auf der dritten Etappe des Ausbaus auf einer Höhe von rund 1365 m.ü.M. Es ist ein stark bewaldetes Tobel, das V-förmig geformt ist und an dieser Stelle eine lichte Breite von rund 45 Metern und eine lichte Höhe von rund 19 Metern vorweist. Vor allem auf der Westseite ist eher schlechte Geologie anzutreffen, weswegen das westliche Endlager des Fahrbahnträgers relativ weit draussen liegt. Die Lage der Brücke war durch die Aufgabenstellung gegeben. Geprüft werden musste, ob der Lastfall Schnee massgebend wird, da die Brücke im Winter vom Schnee nicht geräumt wird. Im Variantenstudium fiel die Wahl auf eine Sprengwerkbrücke, die sich einerseits ins Landschaftsbild integriert und andererseits ihren landwirtschaftlichen Zweck erfüllt. Die Spannweiten betragen 13.0m / 19.0m / 13.0m. Der Brückenträger-Querschnitt beschränkt sich auf eine Höhe von 0,75m und eine Breite von 5,38m inklusive Konsolen. Gegebenenfalls zukünftig benötigte Werkleitungen können mithilfe einbetonierter Halfenschienen seitlich unterhalb der Fahrbahnplatte angebracht werden. So sind sie für Unterhalt jederzeit zugänglich. Die Tragsicherheit konnte mit schlaffer Bewehrung und Querkraftbügeln gewährleistet werden.

  • Amann, Michael (2007): Wildbachverbauung am Masonbach. Innerbraz/Voralberg. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Vom Masonbach im Klostertal (Vorarlberg) gab es kaum Berichte über Hochwässer oder Murgänge, weshalb der Bach von Schutzbauten lange verschont blieb. Im Jahr 1995 führte ein Grossereignis zu einem Zugunglück, welches der Startschuss für ein Bebauungskonzept war. Teil dieses Programms ist die Errichtung eines Auffangbeckens mit Balkensperre. Die Aufgabenstellung der Diplomarbeit bestand in einer kurzen Variantenprüfung zur Ausbildung des Auffangbeckens. Für die Variante mit dem besten Kosten – Nutzen Verhältnis galt es das Einlaufbauwerk, die Balkensperre und den Erddamm zu entwerfen und zu dimensionieren. Die projektierten Bauwerke und die Form des Beckens geben der Gemeinde Innerbraz den notwendigen Schutz vor weiteren Grossereignissen.

  • Angerer, Dean (2018): Berechnung Fachwerk inkl. Nachgiebigkeit in Knoten. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die folgende Bachelorthesis gibt einen Einblick in die Berechnung von Fachwerkträgern unter der Berücksichtigung der Verbindungsmittelnachgiebigkeit. Es wurden unterschiedliche Träger für eine Turnhallendecke konzipiert und miteinander verglichen. Anhand der vorbemessenen Varianten konnte ein Vergleich zwischen der vereinfachten Berechnung mit gelenkigen Knoten und der genauen Berechnung mit nachgiebigen Knoten gemacht werden. Die Auswertungen haben ergeben, dass bei Anwendung der genauen Berechnungsmethode die Fachwerkträger effizienter dimensioniert werden können. Für die eruierte Optimalvariante wurde ein passendes Excel-Berechnungsprogramm zur Vorbemessung eines Dreieckträgers für Satteldächer erstellt.

  • Antón, Alberto (2009): Ersatz Flurwegbrücke Rosenberg. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die bestehende Flurwegbrücke Rosenberg bei Schiers befindet sich in einem schadhaften Zustand. Da die bestehende Konstruktion zurzeit nur für 13 t ausgelegt ist, reicht sie den heutigen Anforderungen nicht mehr aus. Die Diplomarbeit basiert im Wesentlichen auf dem Variantenstudium mit Augenmerk auf die Gebrauchstauglichkeit und die Tragsicherheit gemäss heutiger Normengrundlage für Verkehrszulassungen bis 40 t. Die neue Brücke soll eine Fahrspur von 4.2m aufweisen und überspannt die Nationalstrasse mit einer ungefähren Weite von 21.0m. Aufgrund der Randbedingungen wurden verschiedene Varianten untersucht und bewertet. Hinsichtlich Machbarkeit, Ästhetik und Wirtschaftlichkeit wird die beste Variante festgelegt und in einer weiteren Phase auf Stufe Bauprojekt ausgearbeitet.

  • Antunovic, Irena (2014): Pign denton bien. Wohnhaus in Schluein. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Entwurfsthema ist das einfache Volumen. Das Ganze soll eine zeitgemässe Identität bekommen, dass sich von Innen her als offener und einfacher architektonischer Körper zeigt. Der offene Grundriss ist so aufgebaut, dass er durch den schwarzen Kubus zoniert wird. Dieser Kubus mit dem Cheminée ist der Mittelpunkt des Hauses, alles spielt sich um diesen herum. Aussen sind die Fenstersetzungen prägnant. Zusätzlich wird der Aussenraum gestaltet. Das Gebäude ist ein kleines, feines und einfaches Volumen. Das angrenzende Walserhaus soll wieder zu einem Einfamilienhaus werden. Im Innern wird das ganze Gebäude saniert.

  • Attenhofer, Luzi (2019): Lawinenablenkkeil Stütze 1 – Säntis-Schwebebahn. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Säntis-Schwebebahn dient der Erschliessung des touristisch genutzten Säntis-Gipfels. Die Bahnanlage verfügt über zwei auf Felskanten ausgesetzte Fachwerkstützen. Bei einem Lawinenereignis im Januar 2019 wurde die untere Stütze 1 beschädigt und die Betreiberin beabsichtigt den Neubau dieser Stütze. Im Rahmen des Bewilligungsverfahrens muss die Lawinensicherheit des Stützenbauwerks durch geeignete bauliche Massnahmen sichergestellt werden. In der vorliegenden Bachelorthesis wird die Lawinengefährdung der Stütze 1 mittels einem einfachen Lawinenmodells ermittelt und geeignete Varianten zur Sicherstellung der Lawinensicherheit ausgearbeitet.

  • Auer, Daniel (2008): Kulturtreffpunkt in einem historischen Kontext. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der kulturhistorisch wertvolle Bestand der Burganlage Castels in Putz im Prättigau soll weiterentwickelt werden. Der architektonische Anspruch besteht darin, sich nicht auf eine konservierende Restaurierung zu beschränken, sondern das Bestehende durch Erweiterungen zu stärken. Der Bestand bleibt in geschlossener Form erhalten und das Neue wird als Erweiterung eingebaut oder hineingestellt, so dass sich der Eingriff vom Alten absetzt und dadurch der Gegensatz ersichtlich wird. Diese typologische Vorgehensweise bietet die Möglichkeit weiterzubauen, was in der Baugeschichte der Burg ebenfalls ablesbar ist. Der Innenhof der Anlage bleibt wie im heutigen Zustand das wichtigste Element; die baulichen Eingriffe dürfen nicht zu dominant sein, damit die Grünfläche und die damit verbundene Stimmung nicht zerstört werden. Die Aktivitäten und Festlichkeiten auf dem Burgareal finden mit Ausnahme der Bar im Aussenraum statt.

  • Avdilji, Nafi (2009): Ein 5-Stern Hotel an der Seepromenade in Wesen. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die als Kurzone definierten Parzellen, welche in Wesen an die Seepromenade anschliessen, werden zurzeit als öffentliche Parkplätze genutzt. Es stellt sich einerseits die Aufgabe, die vorhandene örtliche Struktur des Dorfes mit zwei langen Baukörpern zu verstärken, und andererseits den öffentlichen Park durch einen winkelartigen Baukörper zu fassen und klar zu definieren. Der ausgearbeitete Baukörper beherbergt ein 5-Sterne Hotel mit Businessbereich. Im Untergeschoss mit Aussicht zum See befindet sich der Wellness-Bereich mit vorgelagerten Aussenzonen. Das Teilvolumen entlang der Hauptstrasse übernimmt mit einem dreigeschossigen Baukörper die Struktur des Dorfes und setzt Richtung See mit dem Turm ein Zeichen, wo die Hotelzimmer untergebracht sind.

  • Bachmann, Patrick (2020): Wasserbau Trinkwassernetzberechnungen / Trinkwasserkraftwerk. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In der Gemeinde Glarus befinden sich einige sehr ergiebige Quellen, welche mehr Wasser bringen als verwendet wird. Das überschüssige Wasser wird aktuell in Gewässer eingeleitet, was energetisch wenig sinnvoll ist. In Zeiten, wo alternative Energiequellen immer wichtiger werden, ist es wichtig, möglichst viel aus dem Vorhandenen zu nutzen. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit werden die energetischen Möglichkeiten des nicht gebrauchten Trinkwassers geprüft. Dabei sollen diverse Berechnungen im Wassernetzberechnungsprogramm und so Prognosen zu möglichen, nutzbaren Wassermengen erstellt werden. Im zweiten Schritt wurde ein Variantenstudium zum Standort und zur energetischen Nutzung erstellt. Dabei wurde entschieden den Standort der Variante 1 weiter zu verfolgen. Die mögliche Entnahmemenge war durch die zentrale Lage deutlich höher. Weiter konnte an diesem Standort ein bereits vorhandenes Gebäude genutzt und umfunktioniert werden. Aus den Ergebnissen des Variantenstudiums wurde ein Trinkwasserkraftwerk mit einer Peltonturbine geplant. Dabei werden die notwendigen Sanierungen an den bestehenden Leitungen, die Zuleitung und der Ableitung ebenfalls eingeplant. Zubringerleitung mit geringem Durchmesser mussten vergrössert werden und durch Anschluss an der Zubringerleitung wurde die neue Zuleitung zum Trinkwasserkraftwerk erstellt. Die Ableitung startet bei der Toskammer unter der Turbine. Aufgrund des geringen Gefälles wurde die Ableitung als Kanal in die Linth geführt. Durch eine geringe Bauzeit von 11 Wochen und Gesamtkosten von Fr. 530'000 konnte ein günstiges und sehr rentables Projekt erstellt werden. Der jährliche Gewinn der Anlage beläuft sich auf knapp Fr. 17'000. Der gewonnene Strom des Projektes beläuft sich schlussendlich auf den Stromverbrauch von etwa 85 Haushalte. Das neue Trinkwasserkraftwerk erzeugt nachhaltig erneuerbaren Strom und wirft einen Gewinn ab, welcher für das Unternehmen vermögensbildend wirkt.

  • Balmer, Linda (2018): Neubau RhB Steinschlaggalerie in Trin. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Halbgalerie Trin an der Linie Rheichenau-Tamins der Rhätischen Bahn befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand. Zudem löst sich aus der dahinterliegenden Geröllhalde immer wieder Material, welches sich hinter der Halbgalerie ablagert. Daher soll diese mittelfristig durch eine Vollgalerie ersetzt werden. Im Rahmen der Bachelorthesis werden Varianten für die neue Steinschlaggalerie erarbeitet. Ein zentraler Entwurfsbestandteil ist der parallel zum Gleis verlaufende Weg. Dieser soll im Bereich der Galerie ebenfalls vor Steinschlag geschützt werden. Die Bestvariante wird für die vorhandenen Einwirkungen auf Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit bemessen. Weiter werden die Kosten für den Neubau der Steinschlaggalerie ermittelt und ein Bauprogramm erstellt. Die Ergebnisse werden in einem Technischen Bericht und den Konstruktionsplänen zusammengefasst.

  • Bär, Philip (2011): Wohnen in den Bergen. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der guten Bausubstanz wegen wird das bestehende Gebäude erhalten, umfassend umgebaut und zudem der hintere Teil des Gebäudes um ein Geschoss aufgestockt. Das zusätzliche Geschoss bietet mehr Wohnfläche, wodurch das Gebäude ökonomischer genutzt werden kann. Ein Anbau, welcher einen Carport mit drei Stellplätzen und eine Terrasse umfasst, erweitert das Gebäude. Das Erdgeschoss ist mit einer Cafeteria im vorderen und einem Fitnessraum mit Garderoben im hinteren Bereich weitgehend öffentlich organisiert. Die oberen Geschosse nehmen die neun Wohnungen und zwei Zimmer für Biker mit Nasszellen auf, welche temporär vermietet werden.

  • Barandun, Corina (2020): Drehscheibe. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Konzept soll Dienstleitung (Aufnahmegebäude und Anbau) und Kultur (Remise) trennen, aber einen gemeinsamen Austausch ermöglichen. Umgebung: Die ehemalige Verkehrssituation des Bahnhofs wird beibehalten. Die Bushaltestelle befindet sich am ehemaligen Perron. Ein kleiner Platz wird vor das Aufnahmegebäude gegliedert. Seine Atmosphäre wird vom Bistro, wartenden Gästen und drei grossen Linden bestimmt. Durch Belagswechsel werden die unterschiedlichen Zonen sichtbar gemacht. Remise: Die Remise besteht weiterhin aus drei Teilen (Unterstand, Werkstatt und Wohnen). Der Unterstand wird zum Theater und Gemeindesaal umfunktioniert. In diesen grossen Raum wird eine Kiste ins Dach gehängt, welche Platz für Ausstellungen, Atelier oder Schulungsräume bietet. Die Werkstatt wird zum Haupteingang mit Selbstbedienungsbistro, Rezeption und einem lokalen Laden, Touristeninformation im OG. Der Wohnbereich bleibt. Er beinhaltet verschieden grosse Zimmer, die zusammengeschlossen als Ferienwohnung vermietet werden können. Aufnahmegebäude: Die Gemeindeverwaltung, der Warteraum (Postauto) und der Empfang für den Gesundheitsbereich werden hier untergebracht. Die Struktur der Geschosse wird beibehalten, der Bestand soll aufgewertet oder, wo nötig, ersetzt werden. Wie es der Name sagt, werden im EG Personen "aufgenommen". Anbau Bahnhofgebäude: Der Anbau enthält die Gesundheits- Dienstleistungen. Er nimmt die Proportionen des ehemaligen Güterschuppens in der Breite auf, daher resultieren Absätze zum Aufnahmegebäude. Ausserdem wird die best. Erschliessung (ein Gang für Zugang zu Zimmern) interpretiert und in Form des Perrondaches weitergeführt (Vertiefungsarbeit). Materialisierung/Konstruktion: Der Bestand wird saniert und durch einen4 cm Dämmputz ergänzt. Der Neubau wird in warmen Erdtönen (bewusst nicht die des Bestandes) gehalten, damit ein Unterschied zwischen Neu und Alt ersichtlich ist. Durch aussenbündige Fenster werden die öffentlichen Räume angedeutet, während die privaten Räume nach hinten versetzte Fenster aufweisen (mit feinem Putz umrahmt). Die Fenster sind Holz-Aluminium-Fenster mit einem dunklen eloxierten Braunton des Aluminiums.Die Erschliessung besteht aus sandgestrahltem Beton. Die Ecken des Gebäudes werden betont. Das Gebäude besteht aus einem Einsteinmauerwerk, auf welches Kalkputz verteilt wird.

  • Bärlocher, Christian (2014): Haus für einen Kunsthistoriker in Azmoos Gemeinde Wartau SG. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Bauernhaus am Kirchplatz in Azmoos besticht nicht nur durch eine städtebaulich prägnate Setzung sondern auch durch eine konstruktive Vielfalt, die den ausserdentlich breitgefächerten St. Galler Bauernhausbau repräsentiert. Es erschien mir daher wichtig, dieses historisch wertvolle Haus mit dessen Sockel aus Bruchsteinen, dem gestrickten Obergeschoss sowie dem Riegelbau im Dachgeschoss zu erhalten. In Azmoos finden sich trotz der verhältnismässig kleinen Anzahl Einwohner (ca. 1500) eine hohe Dichte an Infrastrukturen. Nicht nur eine Schule, ein Altersheim, eine Kirche sowie diverse Geschäfte sondern auch Handwerker, Planer und kleinere Industriebetriebe sind im Dorf ansässig. Diese zahlreiche Infrastruktur deutet auf ein funktional intaktes Dorf hin. Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit und Kultur kann im Dorf gelebt werden. Daher soll auch das Bauernhaus am Kirchplatz wieder als funktional intaktes Wirtschaftshaus genutzt werden können. Entsprechend dem traditionellen Bauernhaus soll die ganze Familie unter einem Dach wohnen und arbeiten. Um dies zu ermöglichen wird das historisch zweigeteilte Haus als solches erhalten. Um eine zeitgemässe Nutzung zu ermöglichen, wird das Haus gegen Westen um eine Schicht erweitert. Darin wird im Untergeschoss in Form eines Ateliers das Arbeiten im Haus ermöglicht. Im Erdgeschoss übernimmt die neue Schicht den Eingang sowie eine Küche mit Essraum, im Obergeschoss befinden sich in derselben Schicht die Nasszellen. Die Volumetrie sowie die Dachform entstanden aus der Analyse sowie Modellstudien im Zusammenhang mit den umliegenden Gebäuden. Die Positionierung des Eingangs orientiert sich am bestehenden Wegnetz und an der bestehenden Typologie der Eingänge. Die Häuser werden über Querstrassen zur Hauptachse durch das Dorf erschlossen, so auch das Haus am Kirchplatz, das seitlich und nicht über den Platz zugänglich ist. Die Umgebungsgestaltung orientiert sich ebenfalls stark an den örtlichen Gegebenheiten. So sind die Mauern wie im ganzen Dorf ein prägendes und funktionales Element.

  • Barrea, Pascal (2010): Ersatz Dienstbrücke über die Bondasca. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) betreibt neben anderen Wasserkraftwerken in Graubünden das Kraftwerk Bondo im Bergell. Der Zugang zu dessen Stauwehr und Entsander erfolgt über eine Stahlbrücke über die Bondasca. Infolge einer Betriebsoptimierung reicht die Traglast der bestehenden Dienstbrücke nicht aus. Eine neu geplante Brücke überspannt die Bondasca mit 24m und weist eine 4.0m breite Fahrbahn auf. Sie besteht aus vorgespanntem Stahlbeton und ist für das Betriebsgewicht von 18t-Fahrzeugen ausgelegt. In einem Variantenstudium wurde bezüglich Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Dauerhaftigkeit sowie Ästhetik die Bestvariante festgelegt und diese bis Stufe Bauprojekt ausgearbeitet.

  • Bärtsch, Benjamin (2011): Privatsphäre und Gemeinschaft. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In Curaglia besteht aufgrund der Überalterung seiner knapp 300 Einwohner und dem Generationenwechsel in den landwirtschaftlichen Familienbetrieben vermehrt der Bedarf an Kleinwohnungen. Inspiriert durch den engen Zusammenhalt der Bevölkerung über die Altersgrenzen hinweg, wird ein Wohnhaus für jüngere und ältere Menschen vorgeschlagen. Dieses umfasst fünf Wohnungen mit zweieinhalb Zimmern, wobei ein Teil der Wohnfläche für das gemeinschaftliche Zusammenleben bestimmt ist. Die Übergänge von privat und gemeinschaftlich sind fliessend. Diese Aufenthaltsbereiche sind dem Treppenhaus vorgelagert, dabei erweitern geräumige, teilmöblierte Korridore den privaten Raum.

  • Bärtsch, Dominic (2020): Ersatz Poschiavinobrücke, Miralago. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die bestehende Poschiavinobrücke ist Teil der Berninalinie St. Moritz – Tirano und ist somit auch Teil des UNESCO Weltkulturerbes Albula – Bernina der RhB. Die Brücke überquert den Poschiavino zwischen Brusio und Miralago und ist für den einspurigen Schmalspurbahnverkehr ausgelegt. Nach mehr als 110 Jahren ist die bestehende Poschiavinobrücke am Ende ihrer Lebenszeit angelangt und muss daher ersetzt werden. Zur gleichen Zeit plant das Tiefbauamt Graubünden eine Erweiterung des Strassennetzes in Miralago, welches sich mit dem bestehenden Bahntrassee überschneiden würde. Die Aufgabe der Bachelor-Arbeit war es eine neue Brücke an der neu vorgegebenen Linienführung des Bahntrassees zu en werfen und bemessen. Für die Wahl der auszuarbeitenden Variante, wurden drei Brücken einer Variantenstudie unterzogen. Für den Variantenvergleich wurden folgende Brückentypen anhand von massgebenden Kriterien (Wirtschaftlichkeit, Dauerhaftigkeit, Unterhalt, Bauvorgang, Ästhetik) verglichen. Die Bestvariante wurde mithilfe einer Bewertungsmatrix ausgewählt. Die Entscheidung fiel auf die Stahl-Beton- Verbundbrücke. Diese Ausführung überzeugt durch das geringe Gewicht sowie den dauerhaften und unterhaltsfreundlichen Materialien der Fahrbahn aus Stahlbeton und den Stahlträgern aus wetterfestem Stahl. Die Brücke wurde unter anderem auf die Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit, Ermüdung sowie den Bauzustand bemessen. Die neue Poschiavinobrücke erreicht eine Spannweite von 37.00 m und weist mit einer Quer-schnittshöhe von 1.725 m eine Schlankheit von 1/21 auf. Die Fahrbahn inkl. Kordon ist 5.20 m breit und ist für das Lichtraumprofil des Schmalspurbahnverkehrs EBV-A ausgelegt. Die neue Poschiavinobrücke kann mit den zwei Widerlagern innerhalb von 30 Wochen erstellt werden (ohne Abbruch der best. Brücke). Die Baukosten +/- 20% werden auf 1'531’000 Mio. CHF exkl. MwSt. geschätzt.

  • Barwart, Christian (2008): Schutz Infrastruktur Dornibach. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Am 22. August 2005 übermurte der im Kanton Schwyz, nördlich von Sisikon (UR) gelegene Dornibach die N4- Axenstrasse sowie beide Gleisanlagen der Gotthardbahn. Die beiden wichtigen Verkehrswege waren für mehrere Tage nicht passierbar. Zugleich erodierte der Murgang beim Weg in Richtung Vierwaldstättersee den stützenden Hangfuss des in labilem Gleichgewicht stehenden Schachlihanges. Daraufhin waren Hangbewegungen zu verzeichnen, welche zum heutigen Zeitpunkt noch andauern. Im Rahmen der Diplomarbeit sind in einem Massnahmenkatalog jeweils 3 verschiedene Lösungsansätze zu den einzelnen Problemstellen «Mündung-Brücken» und «Schachlihang» auf ihre technische Machbarkeit hin untersucht und im Zusammenhang bewertet worden. Die Bestvariante wurde einer tieferen Betrachtung in Hinblick auf Hydraulik, Statik, Geotechnik und Kosten untersucht.

  • Baum, Marco (2011): Brückenersatz Rheintaler Binnenkanal. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Rietstrasse, welche die Gemeinden Balgach und Diepoldsau im Kanton St. Gallen miteinander verbindet, ist heute eine untergeordnete Gemeindestrasse. Sie soll in eine Kantonsstrasse umklassiert werden. Um die neuen Aufgaben übernehmen zu können, muss die bestehende Strasse saniert sowie die bestehenden Strassen- und die Rad-/Gehwegbrücken über den Rheintaler Binnenkanal ersetzt werden. Der Rad- und Fussgängerverkehr sollen in das neue Brückenbauwerk integriert werden. In der ersten Phase der Bachelor-Arbeit bestand die Aufgabe darin, in einem Variantenstudium drei Brückenvarianten auf ihre Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Ästhetik zu prüfen. Dabei waren stark einschränkende Vorgaben zu berücksichtigen, welche sich aus den Anforderungen des Hochwasserschutzes sowie der Fahrbahnhöhe ergaben. Im Hauptarbeit der Bachelor-Arbeit wurde die Bestvariante, eine vorgespannte Plattenbrücke ,welche den Rheintaler Binnenkanal mit einer Spannweite von 26 m überquert und eine Plattenstärke von 80 bis 90 cm aufweist, bis zur Stufe Bauprojekt ausgearbeitet. Neben der statischen Überprüfung waren weitere Bestandteile wie Nutzungsvereinbarung, Projektbasis, Technischer Bericht und ein Übersichtsplan anzufertigen.

  • Baumgartner, Lukas (2018): Meisterschmiede, Fürstenau. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Eine Tagungsstätte für Meisterklassen und Geschäftsleitungen Im 18. und 19. Jahrhundert war Schloss Schauenstein im Besitz der Familie von Planta. Damals war darin ein Erziehungsheim und später ein Internatsbetrieb untergebracht. 1941 ging es durch Verkauf von der Familie von Planta an Rudolf Schoeller über, später an die Emser Werke und schliesslich an die Heinrich Schwendener-Stiftung. In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wirkte im Schloss Schauenstein der berühmte Sprachwissenschaftler Robert von Planta, der Begründer des Dicziunari Rumantsch Grischun und der Bündner Namen- und Dialektforschung. Er entfaltete von hier aus eine umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeit. Hier tauschten Intellektuelle und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen ihr Wissen aus. Von 1998 bis 2004 war hier das "Zentrum für Innovatives Lernen Schmid" untergebracht, das Aus- und Fortbildungskurse für Erwachsene anbot und eine private Tagesschule für Kinder führte. Schloss Schauenstein war also während langer Perioden seiner Geschichte ein Ort der Bildung, der Ausbildung und Erziehung sowie des wissenschaftlichen Austausches. Im Domleschg (in Thusis, Tomils, Scharans, Paspels) finden seit 1978 alljährlich die Domleschger Sommerkonzerte statt. Die neue Nutzung des Stalles knüpft an diesen ursprünglichen Bildungs- und Begegnungsgedanken an. Es soll eine Tagungs- und Begegnungsstätte entstehen. Darin finden im Zusammenhang mit den Sommerkonzerten in kleinen Gruppen Meisterklassen für junge Musiker statt. Für diese werden auch einfache und günstige Unterkünfte angeboten. Es können auch Kurse für Kleingruppen in anderen Fachgebieten stattfinden. Um Synergien mit dem bestehenden Hotel für höhere Ansprüche zu nutzen, können auch kleinere Gruppen von Geschäftsleitungen die Anlage für Tagungen und Seminare im intimen Rahmen nutzen. Der neue «Stall» ist nutzungsflexibel. Er hat einen privaten und einen öffentlichen Teil, die durch zwei Türen von einander getrennt werden können. Der private Teil umfasst den Probe-/Seminarraum sowie die Unterkünfte für die Kursteilnehmer. Er wird über die alte Rampe erschlossen. Im öffentlichen Teil befindet sich ein multifunktionaler Saal mit einem Foyerbereich, der über den Vorplatz erschlossen ist. Hier können die Schüler der Meisterklassen ihr Gelerntes mit der Öffentlichkeit teilen. Hier kann auch eine Veranstaltung der Domleschger Sommerkonzerte durchgeführt werden. Denkbar sind auch öffentliche Vorträge oder andere Veranstaltungen, um die Auslastung des Saales zu maximieren, damit das Ganze finanziell tragbarer wird.

  • Bebi, Michael (2012): Neubau Mühle Freudenau in Wil. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Bei dem Projekt der Bachelorarbeit handelt es sich um ein Hochhaus, welches zuerst als Umbau geplant war, jedoch im Rahmen der Bachelorthesis als Neubau beabsichtigt wird. Die Arbeit beinhaltet zwei Hauptthemen, den des Variantenstudiums sowie den des Vorprojektes. Im Variantenstudium werden verschiedene, mögliche Tragwerke untersucht und auch vorbemessen. In einem Variantenvergleich werden diese einander gegenübergestellt und die Bestvariante als Vorprojekt weiterverfolgt. Da die Bestvariante eine mehrgeschossige Rahmenkonstruktion ist, wurden unterschiedliche Spezialitäten eines Rahmens untersucht. So beispielsweise die genaue Ausführung eines Randknotens sowie eines Innenknotens oder die Berechung der Schnittkräfte eines mehrfach statisch unbestimmten Rahmens von Hand. Im Weiteren wurden die Deckenbemessungen anhand der Streifenmethode durchgeführt und die Nachweise der verschiedenen Stützen und Riegel gemacht.

  • Berri, Simon (2008): Umfahrung Grundstrasse / Muotatal Brücke. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Eine Variante für die neue Verkehrsführung ins Muotatal ist der Ausbau und die Verbreiterung der Kantonsstrasse. Während einer Bauzeit von rund 8 Jahren ist die Kantonsstrasse nur einspurig befahrbar. Für diese Zeit soll der Verkehr in einer Richtung umgeleitet werden. Der Übergang über die Muota bei der Schlucht erfolgte bislang durch die Suworowbrücke. Diese ist eine bald 200 Jahre alte Holzkonstruktion, welche zahlreiche Mängel aufweist und somit die eigentliche Problemstellung des Umfahrungsstückes ist. Sie steht unter Denkmalschutz und gilt als erhaltenswertes Objekt. Daher wird sie für den noch zulässigen Verkehr gesperrt und nur noch als Fussgängerbrücke benutzt. Durch den Bau einer neuen Brücke wird die Verbindung über die Schlucht wieder gewährleistet sein und das Teilstück kann als Umleitung erschlossen werden.

  • Bieler, Nora (2019): Ryyssboogeebrugg – Fussgängerbrücke über die Reuss. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Fussgängerbrücke „Ryyssboogeebrugg“ geht über die Reuss in Erstfeld/ Schattdorf, Kanton Uri. Der Wunsch nach einer Verbindung zwischen beiden Uferseiten der Reuss bei der Autobahnraststätte Gotthard A2 an der Gemeindegrenze Erstfeld/ Schattdorf besteht bei Wanderern und Velofahrern bereits seit längerem.

  • Bisquolm, Simon (2011): Umbau Altersheim in Curaglia. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Mit dem geplanten Bau des Pflegezentrums «Casa da tgira Sursassiala» in Disentis wird das Altersheim im Nachbarsdorf Curaglia in Zukunft nicht mehr als solches genutzt. Ziel des Projektes ist, das Gebäude einer neuen Nutzung und Funktion zuzuführen, welche für das Dorf Curaglia zugleich Mehrwerte darstellen. Das bestehende Altersheim fügt sich trotz seiner Grösse harmonisch ins Dorfbild ein, die alte Bausubstanz ist gut erhalten. Bei der Sanierung wird die statische Struktur des Gebäudes beibehalten. Das Gebäude wird mit sechs Wohnungen für Jung und Alt neu organisiert, die bestehende Küche wird zusammen mit einem «Bed and Breakfast» Angebot als Restaurant wiederverwendet. Die Umplanung sieht ein Mehrgenerationenhaus, ergänzt durch eine touristische Nutzung, vor und schafft so einen Ort der Begegnung.

  • Bleisch, Markus (2013): Ergänzungsbau Berufswahlschule Hinterwiden, Kloten. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Zentrum dieser Arbeit steht der zweigeschossige Ergänzungsbau für die Berufswahlschule Hinterwiden in Kloten. Dieser wurde anfänglich als Massivbau konzipiert. Nun soll er für die Thesis in Holzbauweise vom Tragwerksentwurf bis hin zu ausgewählten Details entwickelt werden. Nach einer Grundlageanalyse werden mehrere Varianten aufgestellt. Für die besten zwei Varianten wird ein Vergleich mittels Vorbemessung und Fragestellungen wie Kosten, Materialverbrauch, Machbarkeit und Flexibilität durchgeführt. Daraus kristallisiert sich die Bestvariante, welche für die Statik und Detailbemessung verwendet wird. In der Statik gilt es, die Auswirkungen aus globalen und lokalen Einwirkungen zu ermitteln. Systeme, Fachwerke, Einzelbauteile und Verbindungen werden im Detail bemessen und bis zum Stand «Ausführungsprojekt» bearbeitet.

  • Bless, Lukas (2014): Baugrube / Fundation Erweiterung Zentrum Triesenberg. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Im Dorfzentrum erstellt die Gemeinde Triesenberg ein neues Pflegeheim. Der Neubau liegt in einem Rutschgebiet. Durch die Problematik des Hangwassers, fordert der Bauherr einen permanenten Hohlraum bergseits des Neubaus. Die Abstände zu den Nachbarbauten sind gering und Anker sind nur temporär zugelassen. Im Variantenstudium werden Baugrubenabschlüsse gesucht, welche die bis zu elf Meter tiefe Baugrube umschliessen und die nahegelegenen Denkmalschutzobjekte sichern. Es wird untersucht ob eine Flachfundation möglich ist, Bodenverbesserungsmassnahmen wirtschaftlich die gewünschten Ergebnisse erzielen oder ob eine Tiefenfundation notwendig wird. Im Vorprojekt wird der Baugrubenabschluss bemessen mit der detaillierten geplanten Abstützung auf den Neubau. Bei der Fundation wird ein System geplant, welches die Unterschiede des vorbelasteten Untergrundes und der Bodenkennwerte ausgleicht. Im Schlussteil sind die getroffenen Massnahmen damit der Neubau den Verschiebungen des Rutschhanges folgt, ohne Schaden zu nehmen und als Abstützung des Höhenversatzes im Endzustand dient, zu finden. Ein Überwachungskonzept und eine Kostengrobschätzung runden die Arbeit ab.

  • Blöchlinger, Mirco (2019): Haus Damian. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Ziel des Projektes ist es, die Ankunftssituation auf den Campus mit einem präzis platzierten Volumen zu klären. Das Haus Damian soll sich durch die Freistellung in alle Richtungen orientieren können und sich von keinem benachbarten Gebäude beeinträchtigen lassen. Ausserdem soll es aus beiden Richtungen der Kantonsstrasse schon von weitem sichtbar sein und den Zugang auf den Campus signalisieren. So erhält das Gebäude bereits durch Stellung und Volumetrie einen repräsentativen und mächtigen Charakter und bildet eine Art Kopf des ganzen Stiftungsareals. Durch den Vorplatz/ Hartplatz. welcher als repräsentativer Ankunftsort dient und für diverse Aktivitäten und Anlässe genutzt werden kann, wird dieses Bild verstärkt. Er soll als Gegenstück des stark bewachsenen Parks gelesen werden. Die geschlossenen Eckpartien des Gebäudes verleihen dem Gebäude einen schweren, stolzen Charakter und einen in sich ruhenden Ausdruck, ähnlich wie bei der benachbarten bestehenden Schule. Die strassenbegleitende Wingertmauer umschliesst den Ankunftsplatz und stellt gleichzeitig die Linie zwischen der Platzschicht und der Trennungsschicht (Gebäudekopf) dar. Einzig an der Stelle der Treppe, welche diese Trennungsschicht durchsticht, wird sie unterbrochen. Im Bereich des Gebäudes zeigt sich die Wingertmauer als Sockel. Durch die Anordnung der Tiefgarage unter dem Hartplatz und dem Gebäude entstehen Vorteile bezüglich der Nutzung, aber auch die Reservefläche mit dem Demenzgarten westlich der bestehenden Serata kann komplett unberührt belassen werden. Die geschossweise Anordnung der einzelnen Benutzergruppen ermöglicht kurze Wege und einen hohen Komfort an Funktionalität. Im Erdgeschoss sind öffentliche Räume angeordnet wie Sekretariat, Foyer, der Seminarraum, die Toiletten und der grosszügige Aufenthaltsraum. Im 1. Obergeschoss befindet sich der Schultrakt und im 2. Obergeschoss die Büro-Räumlichkeiten der Verwaltung und Lehrerschaft. Die Nutzungen sind so angeordnet, dass von unten nach oben die Grösse der maximalen Personenströme abnimmt. Die massiven Ecken, der mächtige Dachrandabschluss und der Sockel verleihen dem Gebäude einen Rahmen und einen in sich ruhenden stolzen Ausdruck. Die schlicht gestalteten Fenster und die Wahl des warmen Jurakalk-Betons verleihen dem Bauwerk zusätzlich eine edle Note. Durch Einlagen in den Schalungen der Elemente wird im Bereich der Fenster ein Spiel verschiedener Tiefen erzeugt und eine horizontale Schichtung geschaffen, welche die geschossweise Anordnung der einzelnen Nutzungen unterstreicht. Der Ausdruck des Gebäudes wird mittels einer zweischaligen Konstruktion erreicht. Der statisch tragende Kern wird in Ortbeton ausgeführt, die äussere Schale in vorgefertigten Betonelementen. Im Bereich der Tiefgarage werden die Elemente aufeinander 'gemauert' und die vertikalen Kräfte so auf das Fundament abgeleitet. Im Bereich der Auskragung werden die Elemente mithilfe von Fassadenplattenanker an den Ortsbetonkern zurück verankert. Das Gebäude verfügt über eine kontrollierte Lüftung. Beheizt wird mittels einer Bodenheizung. Die haustechnischen Installationen werden im dafür vorgesehenen Schacht oberhalb der Schränke rund um die Erschliessungshalle geführt. Das Gebäude zeigt sich in einem zeitlosen Gewand aus vorgefetligten Betonelementen. Durch die Verwendung von Jurakalk erhält der Beton eine warme und für den Ort typische Färbung. Die Fenster sind in Holz-Metall mit dreifachem Isolierglas geplant. Der Sonnenschutz wird mittels Senkrechtmarkisen bewerkstelligt. In den Schul- und Gruppenräumen wird ein Linoleumbelag erstellt. in den Büros und Seminarraum kommt Nadelfilz zum Einsatz und der Bodenbelag der Erschliessungshalle soll hart mit einem Terrazzobelag ausgeführt werden. Die Schrankschicht, welche als Filterschicht zwischen Erschliessungshalle und den Nutzräumen dient, wird in Eiche gestaltet.

  • Blumenthal, Gion (2009): Neubau Fussgängerbrücke punt ogna Pardiala. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Schiessanlage Pardiala, dessen Eigentümer die Gemeinden Ilanz, Brigels, Andiast, Waltensburg, Ruis und Ruschein sind, wurde im Jahr 2008 ausgebaut. Als nächster Schritt in Richtung Schiesszentrum der Surselva soll eine Fussgängerbrücke über den Rhein den Schiessstand mit der kantonalen Hauptstrasse verbinden. Momentan können die Besucher die Schiessanlage nur über einen Feldweg von 2,8km Länge erreichen. Deshalb soll bei der Ausfahrt Helibasis Air Grischa ein Parkplatz gebaut werden. Die Fussgängerbrücke soll diesen Parkplatz mit dem Schiessstand verbinden.Im Rahmen der Bachelorarbeit wurden die Varianten Hänge- und Spannbandbrücke hinsichtlich Ästhetik, Wirtschaftlichkeit und Dauerhaftigkeit untersucht und bewertet. Anschliessend wurde die Hängebrücke mit einer Spannweite von 45m und einer Gehwegbreite von 1.2m auf Stufe Bauprojekt weiterbearbeitet.

  • Bluntschli, Daniela (2012): Jugendkulturzentrum Langer Gang in Chur. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das heutige Ausgangsprogramm in Chur ist für unter 18jährige stark eingeschränkt. Es gibt keine Räumlichkeiten für die kreativen Jugendlichen. Aus der Analyse und mit diesem Wissen entschied ich für ein Jugendkulturzentrum. Der Ort befindet sich zwischen der Bündner Kantonsschule und der Churer Altstadt. Somit liegt er auf der Hauptachse der meisten Kantonsschüler. Eine Nutzung durch die Kantonsschule ist denkbar. Das Volumen spielt mit der Grundfläche des rätischen Museum und trennt sich vom Marsöl ab. Der Körper als eigenständige neu interpretierte Form bildet den Abschluss des langen Ganges und öffnet sich nach Osten zu den bestehenden Reben. An der Ostfassade wird ein einladender mit Obstbäumen bepflanzter Aussenraum gestaltet. Dieser erinnert an die Zeit als die Parzelle durch den Bischof als Obstgarten benützt wurde. Der offene Eingangsbereich ist so nach Osten ausgerichtet, dass das bestehende Wohnhaus im Norden nicht gestört werden kann. Der innere Kern mit Erschliessung und Nasszellen zieht sich bis in das oberste Geschoss. Ein Splittlevel ergibt die Möglichkeit Räume mit verschiedenen Höhen zu gestalten und zusätzlich wird der Lichthof so immer umgangen und inszeniert. Die konischen Räume im Grundriss drehen sich um den Treppenkern und lassen sich frei möblieren. Das Spiel der Fassade nimmt mit den kleinen Fenster die Dimensionen der Altstadt auf und werden mit den grossen Fenster in der heutigen möglichen konstruktiven Grösse reflektiert. Mit diesem Projekt soll der Jugend von Chur ein neuer Raum übergeben werden der ihnen viele Möglichkeiten zur eigenen Nutzung bietet.

  • Bögli, Joël (2005): Neubau Emmebrücke, Ausbaustrecke Derendingen-Inkwil, Bahn 2000. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Der Streckenabschnitt Derendingen-Inkwil der Schweizerischen Bundesbahnen SBB wird gegenwärtig nur für den regionalen Güterverkehr verwendet. Im Zuge der Bahn 2000 wird dieser Streckenabschnitt in das nationale Hochleistungsnetz integriert und muss entsprechend ausgebaut werden. Das Auflageprojekt sieht eine einspurige Brücke über die Emme vor, welche bei einem späteren Vollausbau durch eine zweite identische Brücke ergänzt werden kann. Im Rahmen der Diplomarbeit wird eine Dreifeldbrücke in Betonbauweise auf Stufe Vorprojekt erarbeitet. Die Schwerpunkte liegen bei der Bemessung sowie der konstruktiven Durchbildung des Brückentragwerks.

  • Bollhalder, Anina (2005): Leben in der Altstadt Chur, Neubau Haus Bernina, Untere Gasse. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Mein Gebäude soll sich in Material und Volumetrie in die Untere Gasse einfügen und mit den bestehenden Altbauten zusammenspielen. Die gestalterischen Hauptmerkmale meines Entwurfes – nebst dem Grundriss – sind der speziell betonte Sockelbereich mit seiner muralen Stimmung und die mit dem Sockel korrespondierende Ausbildung der Fensterumrahmungen. Der geschosshohe Sockel zieht sich von der Grabenstrasse bis zur unteren Gasse und schliesst den Hinterhof mit ein. Das darüber liegende Volumen "verlängert" die Fassade des Capellerhofs. So schieben sich Sockel und Gebäude übereinander. Der öffentliche Teil im Erdgeschoss ist gegen die untere Gasse gerichtet. In den Obergeschossen befinden sich die Wohnungen mit einer Gemeinschaftsterrasse.

  • Bolliger, Evelyn (2020): La cerniera. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Mesocco: Eine ungeschliffene Perle, entdeckenswerte Tourismusregion. Mesocco liegt im oberen Drittel des Misox, das Hauptdorf einer kleinen, gesunden Gemeinde mit 1350 Einwohnern, von welchen jedoch 80% ihren Lebensunterhalt in Bellinzona oder weiter unten im Tessin verdienen. Sie entscheiden sich also bewusst für diese Lebensumgebung. Das Misox bietet mit seiner grossen Vielfalt an Landschaften, Kulturgütern und Geschichte, sowie der Nähe und Verbindung zum Norden und Süden eine spannende, erlebnisreiche und entdeckenswerte Tourismusregion. Die Herausforderung: Fehlendes Zentrum und Integration des alten Bahnhofareals. Durch die Entwicklung des Dorfes gibt es keinen Dorfplatz im engeren Sinn, auch der bestehende Coop vermag nicht die Dorfkultur und das Zusammenkommen zu fördern. Die Gemeindeverwaltung, heute in einem alten Hotel an der Dorfstrasse, ist schwer zugänglich, schwer ersichtlich und hat somit keine repräsentative Wirkung. Die grosse Terrasse, welche für die Bellinzona- Mesocco Bahn und deren Endbahnhof aufgeschüttet wurde, liegt am Fusse des südlichen Dorfteils. Durch die Platzierung der Neubauten, der Feuerwehr und der Postautogarage entsteht mit der Remise der alten Bahn eine undefinierte, ungeschlossene Bebauungsreihe, die jedoch einen Abschluss vom Dorf zum Talboden zu machen scheint. Die halbrunde, aufgereihte Struktur der Hotel- und aMarca-Bauten wird so aufgefangen und zum Auditorium oder Bühnenbild des Dorfes aus Richtung des Bahnhofareals. Ortsbauliche Idee: Ein Scharnier zwischen alt und neu. All diese Erkenntnisse werden im Konzept verstärkt oder gestärkt. Ein neuer Baukörper wird in die Lücke der Bebauungsreihe des Bahnhofareals gesetzt, verzahnt sich mit der Bahnhofsremise und fungiert als Scharnier. Ein Scharnier zwischen alt und neu, zwischen öffentlich und privat, zwischen industriell und dörflich: zwischen der Gemeinde und dem neuen Dorfplatz. Durch den Vorsprung des neuen Baukörpers in der Mitte der bestehenden Bebauungsreihe entsteht aus dem vormals langen, undefinierten Platz ein zonierter, geschlossener Platz. Gesamtkonzept: Ein neuer Dorfplatz, ein Ort des Zusammenkommens. Der ursprünglichen Nutzungsstruktur der alten Bahnhofsgebäude wird Rechnung getragen: ein Café mit darüber liegenden Wohnungen, eine Herberge und das Tourismuszentrum mit Velovermietung werden sanft darin integriert. Über den Neubau mit einer hohen Eingangshalle eröffnet sich, durch die alten Tore an der Nordseite der Remise, zukünftig ein Coop. Die neue Gemeindeverwaltung findet in einer Aufstockung der alten Remise ihren Platz und wird ebenfalls über den Neubau und die grosszügige Eingangshalle erschlossen. Gegenüber des Neubaus entsteht ein neuer Zugang zum Dorf. So wird die für Mesocco typische Terrassierung und die attraktiven Grünräume erlebbar gemacht und die Präsenz des neuen Vermittlerbaukörpers verstärkt. Das Postauto hält nun vor der Gemeinde und findet in einem Ersatzbau des Güterschuppens einen attraktiven Ort für die Haltestelle. Vertiefung: Ein stolzes Portal der Gemeinde. Der Neubau wird der offensichtliche Erkennungsbau. Über die grosse Öffnung auf der Westseite schafft er ein Fenster zur Gemeinde, hinter welchem sich der neue Gemeindesaal befindet. Die Fassade orientiert sich an der bestehenden Giebelfassade der Remise in Proportion und Gestaltung und verstärkt das Prinzip der Durchbrechung der Struktur. So wird der neue Baukörper zu einem von weitem ersichtlichen stolzen Portal der Gemeinde. In der Aufstockung wird durch die Öffnung der Dachfläche mit Schleppgauben die ursprüngliche Struktur des Remisenbaus übernommen und zugleich ein starker Bezug zum Dorf hergestellt.

  • Bonifazi, Bernardo (2021): Revitalisierung Escherkanal, Abschnitt Kundertriet. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Fachhochschule Graubünden, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In dieser Arbeit wurde die Möglichkeit der Flussaufweitung des Escherkanals, Abschnittes Kundertriet, untersucht. Der Escherkanal ist Teil des Linthwerkes, welches die Linthebene entwässert. Der Escherkanal führt die Glarner Linth in den Walensee. Für das Projekt wurden Aspekte wie Hochwassersicherheit, Landbedarf und Wirtschaftlichkeit untersucht. Eine weitere grosse Frage war, wie mit dem Geschiebe umgegangen werden soll. Das Variantenstudium zeigte, dass der Erhalt, des gegen die Talebene gerichteten Aussendammes, die beste Option ist. Somit soll der Kanal gegen den Berg hin aufgeweitet werden. Zudem stellte sich heraus, dass eine Kiesbewirtschaftung eine gute Lösung für das Geschiebeproblem darstellen könnte. Die Erarbeitung des Projektes zeigte, dass eine Aufweitung im Kundertriet gut denkbar ist. Das Land im Kundertriet ist bereits im Besitz des Linthwerkes und für die Aufwertung der ökologischen Verhältnisse des Escherkanals wäre diese Aufweitung ein wichtiger Schritt.

  • Brandes, Roman (2019): Neubau Depot Hard – Tramdepot und Wohnsiedlung. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Planung beim Depot Hard in Zürich hat eine lange Vorgeschichte. Seit über 30 Jahren wurden der Stadt Zürich immer wieder Varianten vorgeschlagen, wie das Areal des Tramdepot Hard überbauen werden könnte. Sämtliche Vorschläge wurden jedoch vom Stadtrat versenkt und abgewiesen. Im Jahre 2014 wurde dann ein Wettbewerbsverfahren eröffnet, um die Planung und Gestaltung des Areales voranzutreiben. Ein Jahr darauf hat sich die Jury für das Siegerprojekt "BERTA" von Morger Dettli Architekten AG entschieden. Im Rahmen der Bachelor Thesis wurde das Siegerprojekt analysiert und auf Stufe Vorprojekt bemessen. Weiter wurde die technische Realisierbarkeit abgeklärt und geprüft. Die Schwerpunkte wurden auf die Baugrube, die Fundation sowie die horizontale und vertikale Lastabtragung gelegt. Eine weitere Spezialität des Bauwerks sind die vorgehängten Betonfassadenelemente. Das Projekt befindet sich unmittelbar am Ufer der Limmat und grenzt im Osten an das denkmalgeschützte Tramdepot Hard. Der nicht denkmalgeschützte Teil des Depot wird abgebrochen. Neu sollen auf dem Areal zwei Hochhäuser mit 16 Stockwerken auf einem vier geschossigen Sockelbau errichtet werden. In den ersten zwei Etagen des Flachbaus sind die Einstellhallen für die Trams sowie Büro und Gewerberäume untergebracht. In den darüberliegenden Geschossen ist eine Wohnsiedlung mit 217 Wohnungen geplant.

  • Breuer, Christine (2009): Sanierung einer alten Fabrikhalle in Kempten. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: In der 80.000 Einwohnerstadt Kempten im Allgäu liegt, direkt an dem Fluss Iller ein ehemaliges Fabrikgelände mit Spinnerei und Weberei. Die 1845 errichteten Gebäude stehen unter Denkmalschutz und sollten saniert werden, damit sie dem langsamen Verfall entgehen. Das Gelände liegt 5 bis 10 Gehminuten von der Altstadt entfernt und ist auch mit dem Auto optimal erreichbar. Deshalb bietet es sich an, den Gebäuden einerseits eine öffentliche Nutzung wie Restaurant und Büros zu geben, und anderseits eine private Nutzung wie Ateliers und Wohnungen zu implantieren. Mit den öffentlichen Nutzungen wird das Flussufer belebt. Gleichzeitig bietet der Flussraum eine attraktive Umgebung für grosszügige Wohnungen.

  • Broder, Roger (2012): Ertüchtigung einer Stahlbetonkonstruktion aus dem Jahre 1904. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das in Winterthur stehende Zimmereigebäude aus dem Jahre 1904, welches aktuell als Restaurant genutzt wird, soll im obersten Geschoss Hotelzimmer erhalten. Um diese Räumlichkeiten umnutzen zu können, wird das Tragwerk auf die Tragfähigkeit kontrolliert. Die gut erhaltene Rippendecke wurde mittels Glattstahl bewehrt. Es werden die Verankerungslängen unter Einbezug der Endhaken und Verbundspannungen ermittelt. Nach Auswertung der Werkstofftests und Recherchen über die im Jahre 1904 geltenden Bemessungsregeln, wird die Konstruktion nachgerechnet und beurteilt. Für die Berechnungen wird auf die aktuell geltenden SIA Normen und Konstruktionsregeln abgestützt. Aufgrund fehlender Angaben über Biegeradien der Bewehrung und Nachweishindernissen durch das Fehlen von Verbügelungen, wird keine abschliessende Aussage über die zulässige Nutzlast gemacht. Es werden zwei Szenarien mit den jeweiligen Bruchlasten verglichen. Als Ausblick für das weitere Vorgehen wird der Beizug eines ausgewiesenen Fachexperten, Recherchen über die Bauteilgeschichte und falls nötig ein Belastungstest vorgeschlagen.

  • Brot, Tanja (2003): Holzbau. Einfamilienhaus «Biene» in Weinfelden. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Für ein Einfamilienhaus ist eine Holzkonstruktion zu entwickeln. Als Grundlage hat die Diplomandin erste Vorabzüge der Architektenpläne im Mst. 1:100 erhalten. Die Fassade hat als äusserste Schicht eine Schindelabdeckung. Eine zu bearbeitende Schwierigkeit besteht darin, dass die Fassaden zwischen den Geschossen sogenannte Abwürfe wegen des Schindelschirms aufweisen. Die Bauherrschaft wünscht keine sichtbare Tragkonstruktion in den oberen Geschossen, somit ist ein kleinstmöglicher Aufbau der Holzkonstruktion zu wählen. Ziel der Diplomarbeit ist die Erarbeitung einer Nutzungsvereinbarung und der Projektbasis nach der neuen SIA-Norm 260. Als weitere Unterlagen sind verlangt: Konstruktions- und Detailpläne sowie die statische Berechnungen für die entwickelte Gesamttragkonstruktion.

  • Bruderer, Marcel (2015): Gemeinschaftliches Wohnen in Chur. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Projekt schafft im Sinne der Nachverdichtung hochwertigen Wohnraum mit bester Aussicht auf das Rheintal. Die drei Baukörper mit insgesamt neun Wohnungen wachsen aus dem steilen Terrain und fügen sich mit ihren abgestuften Volumen natürlich in die Umgebung ein. Die Aussenräume sind terrassiert und bilden eine Vielzahl von kleinen Plätzen, die zum Verweilen einladen. Die Wohnungen sind neben einem internen Liftsystem, über Treppen im Aussenraum erschlossen. Jede Wohnung erhält ihren eigenen Hauseingang und einen direkten Zugang zum Lift, welcher die Erschliessung auch für beeinträchtigte Personen bis in die Tiefgarage sicherstellt. Das Projekt will neben dem hochwertigen Wohnraum auch die Gemeinschaft innerhalb der Kleinsiedlung fördern. Dazu stehen Gemeinschaftsräume, ein Atelier, ein Gästezimmer und ein Gemüsegarten zur gemeinschaftlichen Nutzung bereit. Die Bewohner sollen im Sinne von einer gemischten Sozialstruktur, multifunktionalen Flächen und einem Bewohneraustauschmodell, wie beispielsweise Carsharing, von einander profitieren.

  • Brugger, Gianni (2015): Wohnen im Dorfkern von Scharans. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Am östlichen Rand des Dorfkerns von Scharans, direkt an einem der zahlreichen Obstgärten, sollen drei neue Wohnhäuser entstehen. Im Osten am Ausläufer vom Scalottas am Hang gelegen und nach Westen über den Obstgarten mit Blick auf den Heinzenberg offen, ordnen sich die neuen Volumen der bestehenden Dorfstruktur unter. Die Dorfstrasse durchquert die Bebauung, sodass die Gebäude neben der Südwest Orientierung auch den Blick in die Gasse erhalten. Das bestehende Wohnhaus im Osten wird durch einen Neubau ersetzt. Der Stall, welcher als ortstypischer Wirtschaftsbau eingestuft ist, wird erhalten und umgebaut. Auf der vorderen Parzelle im Westen entstehen zwei neue Wohnhäuser mit Einstellhalle. Die Volumen versuchen sich in Grösse und Proportion an die bestehenden «herrschaftlichen» Wohnhäuser von Scharans anzupassen. Die Setzung nimmt die Gliederung der bestehenden Strassenbebauung auf und orientiert sich an den Blickbezügen von Gasse und Sonnenverlauf.

  • Brunner, Levi (2017): Lawinenverbauung Chrüz. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Am Osthang zwischen «Chrüz» und «Chlei Chrüz», in der Gemeinde Luzein, sind in der Vergangenheit mehrere gefährliche Lawinen ins Tal gedonnert. Der Berg ist ein sehr beliebter und oft genutzter Skigipfel, welcher einfache und schöne Abfahrten in alle Richtungen bietet. Der gesamte Projektperimeter befindet sich auf Territorium der Gemeinde Luzein und streckt sich über rund 65 ha. Um die allgemeine Sicherheit der Bewohner der Gemeinde zu schützen, wurde die Projektierung von Schutzbauten in Auftrag gegeben. Die Geländeneigungen im Anrissgebiet liegen zwischen 29 und 49 Grad, wobei ein mittlerer Gleitfaktor (N=2.4) herrscht. Im gesamten Projektperimeter liegen rund 24 Gebäude, davon werden drei permanent bewohnt, die restlichen sind Maiensässe, welche ausschliesslich im Sommer genutzt werden. Während einem 300 jährlichen Ereignis sind vier von einer starken Intensität (<30 kPa) und neun von einer mittleren Intensität (5–30 kPa) gefährdet. Von den permanent bewohnten Siedlungen ist je eine nicht gefährdet, eine in der mittleren und eine in der starken Intensität. Circa 1.2 Kilometer der Kantonsstrasse führen durch den Projektperimeter. Davon sind rund 230 Meter von Lawinen gefährdet. In den vergangenen Jahren musste die Strasse aus Sicherheitsgründen mehrfach gesperrt werden. Aufgrund dieser Sperrungen entstehen oft grosse wirtschaftliche Einbussen. Nach einem ausfühlichen Variantenstudium kristalisierte sich schnell die Anrissverbauung heraus. Unter Absprache mit dem Betreuer wurde eine Stahlschneebrücke gewählt. Gegenüber Schneenetzen haben diese Verbauungen eine einfachere Verankerung und sind somit schneller montiert. Mit der Anrissverbauung aus Stahlschneebrücken kann das Gleiten und somit das Anbrechen der Lawine in den gefährdeten Gebieten unterbunden werden. Zusätzlich wird in einem sekundären Anrissgebiet der Schutzwald neu aufgeforstet. Um die Sicherheit schon heute gewährleisten zu können, müssen in diesem Bereich temporäre Verbauungen angebracht werden. Während der Bemessung der Werke wurde stets zwischen einem Rand- und einem Mittelwerk unterschieden. Durch die zusätzlichen Randkräfte werden die aussenliegenden Werke grösser dimensioniert. Als Bautyp für die Stahlschneebrücke wurde die Konstruktion als Dreigelenkbogen und somit das «klassische» System gewählt. Die Ausbildung als Riegelwerk ergab weniger ausgeglichene Schnittkräfte, zudem ist diese empfindlicher auf Setzungen. Der Rost wird durch den spezifischen Schneedruck ph senkrecht zum Rost belastet. Zusätzlich greift eine spezifische Querlast q’b am äussersten bergseitigen Rand des Balkens an. Durch diese Last ergibt sich eine Torsionsbeanspruchung. Näherungsweise kann diese durch eine Verdoppelung der Quer-last q’b vernachlässigt werden. Aus diesem Grund kann der Nachweis einer zweiachsigen Biegung durchgeführt werden. Durch die grössere Form der Profilbalken (Zwischenbalken) bietet sich ein Zwischenraum, dadurch lassen sich die Werke der Geländeform anpassen. Der Balken wird durch eine senkrecht wirkende Einzellast P’ belastet. Dieser spezifische Schneedruck setzt sich aus der Hangparallelen sowie der hangsenkrechten Schneedruckkomponente und einem Zuschlag für nicht senkrechte Stützflächen zusammen. Die Einzellast kann in zwei verschiedenen Lastfällen in eine Linienlast umgewandelt werden. Als weiteren Lastfall wurden die Reaktionskräfte der Rostbalken auf dem Träger berücksichtigt. Das statische System wurde als einfacher Balken mit einer einseitigen Auskragung modelliert. Die Stütze wird einerseits durch die Einwirkung des Trägers belastet. Andererseits wirkt ein zusätzlicher Schneedruck q’s auf die Stütze. Die Reaktionskräfte des Trägers mussten auf eine Normalkraft der Stütze aufgeteilt werden. Durch die Belastung der beiden Einwirkungen muss der Nachweis für Biegung mit Normalkraft durchgeführt werden. Statisch wird die Stütze als Pendelstab modelliert. Dabei muss bei der Konstruktion des Werkes die Erstellung der Gelenke am Stabanfang und -ende berücksichtigt werden. Auf einer Fläche von fast 6'000 km² muss der neu aufzuforstende Schutzwald durch temporäre Schutzverbauungen geschützt werden. Wird auf diese Werke verzichtet, werden die neu gesetzten Bäume durch das Gleiten und Kriechen der Schneedecke immer wieder stark verletzt oder sogar ausgerissen. Zudem können aus dem Perimeter des Schutzwaldes Lawinen anbrechen, wenn die Bäume keine ausreichende Höhe besitzen. Die Holzrechen werden nach einer Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren ihre Schutzwirkung abtreten und verrotten. Aus diesem Grund ist es essenziell Holzmaterialien, welche keine Behandlung aufweisen zu verwenden. Ein Holzrechen hat einen gewichtigen Vorteil gegenüber Holzbrücken. Durch die vertikale Anordnung der Rostbalken bleibt weniger Feuchtigkeit darauf. Bei der bergseitigen Verankerung kann eine Schwelle eingebaut werden. Diese ist im Gegensatz zu einem Anker deutlich günstiger realisierbar. In Gebieten, in denen keine hohen Schneehöhen erwartet werden könnte es auch eine Möglichkeit sein nur Dreibeinböcke zu verwenden. Diese Variante erhöht vor allem die Bodenrauigkeit und verhindert somit das Kriechen und Gleiten der Schneedecke.

  • Büchel, Sandro (2014): Hochwasserschutzprojekt Seez 4. Etappe. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Aufgrund der Hochwasserkatastrophe von 1987 wurde das generelle Hochwasserschutzprojekt Seez, welches 1994 veröffentlicht wurde, ausgearbeitet. Unterdessen wurde die 1. und 2. Etappe der Seez zwischen dem Walensee und dem Geschiebeablagerungsplatz Valaschga, oberhalb von Flums ausgebaut. Zeitgleich wurden die Geschiebeablagerungsplätze Sax und Vajimoos erstellt. Die 3. Etappe zwischen dem Geschiebeablagerungsplatz Valaschga und dem Geschiebeablagerungsplatz Sax wurde im Frühjahr 2014 öffentlich aufgelegt. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wird die 4. Etappe zwischen dem Geschiebeablagerungsplatz Sax und der Brücke beim Restaurant Schäfli in Mels bearbeitet. In einem ersten Schritt wird der bestehende Zustand untersucht, um anschliessend den Handlungsbedarf zu evaluieren. Auf konzeptioneller Ebene werden denkbare Hochwasserschutzmassnahmen geprüft. Zwischen dem Geschiebeablagerungsplatz Sax und der Mündung Cholschalgerbach wird die Bestvariante zu einem Vorprojekt ausgearbeitet. In der 4. Etappe bestehen mit den vorhandenen Abflusskapazitäten und dem ökologischen Zustand Defizite. Mit den vorgeschlagenen Massnahmen können diese Defizite verringert oder sogar aufgehoben werden. Zwischen dem Geschiebeablagerungsplatz Sax und der Mündung Cholschlagerbach wird die Seez auf eine Sohlenbreite von 20 bis 30 m aufgeweitet, teilweise an den Hangfuss verlegt und naturnah gestaltet. Künftig soll sich die Seez innerhalb des Gewässerraums von 55 m dynamisch entwickeln. Erosionen und Auflandungen sind in einem kontrollierten Mass erwünscht. Flora und Fauna können im neu gestalteten Gewässerraum neue Lebensräume entwickeln. Durch die Renaturierung entstehen ein grosses Naherholungsgebiet und eine Aufwertung des Landschaftsbildes.

  • Büchel, Stefan (2018): Haus der Klänge, Fürstenau. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Entwurfsidee Die Idee ist, den bestehenden Holzbau durch einen Neuen zu ersetzen. Die Stadtmauer sowie die Säulen sollen den neuen Bau umklammern. Wie man das Gebäude über die Jahrhunderte immer wieder veränderte, versuche ich das Gebäude im gleichen Sinne zu weiterzuentwickeln. Der steinerne Teil blieb stets erhalten oder wurde erweitert, alles aus Holz wurde immer wieder verändert oder brannte sogar ab. Nutzung Das Gebäude soll in erster Linie für Musik- und Gesangsaufführungen im Domleschg sein. Es ist so flexibel, dass parallel oder separat Apèros, Ausstellungen, etc. im Forum dem zweiten Hauptraum stattfinden können. Desweiteren besteht die Möglichkeit in der Lounge eine Wein-Degustation oder kleinere geschlossene Anlässe durchzuführen. Herleitung In der Zeit um das 20. Jahrhundert lud Robert von Planta oft wichtige Persönlichkeiten nach Fürstenau ein. Darunter befanden sich Romanisten, Dirigenten, Dichter und Sänger. Schon damals fanden diverse Konzerte statt. Heute verstrahlt Fürstenau eine regelrechte Eleganz, etwas Festliches aber auch Geheimnisvolles. Dieses Empfinden möchte ich mit einem Musik- und Konzerthaus aufgreifen und verstärken.

  • Büchler, Dennis (2018): Sattlerei, Fürstenau. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Vom Ort zur Idee Fürstenau im Domleschg nimmt den Titel „kleinste Stadt der Welt“ für sich in Anspruch. Die Stadt ist umgeben von einer Stadtmauer. Diese wird fast ausschliesslich von Rückwänden der Gebäude gebildet. Auch der Pferdestall schliesst an diese an. Das verschlafene Städtchen blüht mit dem neuen Schlossherr Andreas Caminada auf. Höchste Handwerkskunst im Bereich des kulinarischen hielt Einzug. Sei dies die spitzen Küche im Schloss Schauenstein, die Remise für gutbürgerliche Gerichte, einem Käse Keller, einer Beiz für Einheimische und Auswärtige, eine Bäckerei, einer Kaffeerösterei oder der angedachten Metzgerei. Analog zu den anderen umgenutzten Ställen befindet sich im Erdgeschoss Handwerk und darüber wird gewohnt. Die Sattlerei funktioniert auf die Gasse hinaus. Die Nutzung bezieht sich auf den früheren Gebrauch und die Geschichte von Fürstenau als Transitort. Durch die Fenster können die Handwerker bei ihrer Tätigkeit beobachtet werden. Darüber befinden sich zwei Wohnungen. Die eine funktioniert mit einer Loggia gegen den zentralen Platz, die Zweite hat den Aussenraum, wo früher der angebaute Schopf stand. Das Konzept der Grundrisse basiert auf der bestehenden Struktur des Stalles. Von aussen bleibt die Pfeiler mit Ausfachungen aus Holz. Die mittigen Pfeiler des Stalles werden als raumhaltige Schichten ins innere weitergezogen. Sie bildet sowohl die Tragstruktur, die vertikale Erschliessung sowie die akustische Trennung der Wohnungen. Sie sind aus Stahlbeton ausgeführt. Der Rest des Hauses ist aus Fichte oder Eiche. Die äussere Erscheinung soll darauf hinweisen, dass mit dem Bestand weitergebaut wurde.

  • Buff, Jonas (2010): Fussgängerbrücke Fürstenau. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die bestehende Fussgängerbrücke bei Fürstenau verbindet die durch den Hinterrhein getrennten Gemeinden Fürstenau und Cazis. Die fünf Pfeiler dieser «Militärbrücke» wurden infolge Sohleintiefung unterspült, sie soll daher durch einen Neubau ersetzt werden. Im Rahmen der Bachelorarbeit werden im Variantenstudium verschiedene Tragstrukturen untersucht. Der Neubau soll den Rhein frei überspannen. Hinsichtlich Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Ästhetik wird die beste Variante festgelegt und in einer weiteren Phase als Vorprojekt ausgearbeitet. Neben dem statischen Konzept ist auch die Konstruktion und der Bauablauf ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.

  • Buse, Alke (2003): On the move hotel. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Zitat des kanadischen Trenddesigners Tuyler Brulé beschreibt die Ausgangslage für das «on the move hotel» für Kurzaufenthalter, Durchreisende und Outdoor-Fans treffend: «Chur ist ein urban heaven und Ausgangspunkt zu einem outdoor mekka.» Die Zielgruppe sind Durchreisende, Kurzaufenthalter und Outdoor-Fans als Einzelreisende, Paare, Kleingruppen und Jungfamilien zwischen 18 und 35 Jahren. Der herrschende Zeitgeist ist die Mobilität – sie ist Kultur. Auf der Durchreise sind Geschäftsleute wie z. B. junge IT-Spezialisten oder Vertriebsmitarbeiter. Hier finden sich Outdoor-Fans für 1 bis 2 Nächte ein, die ihre Aktivitäten von Chur aus beginnen und beenden. Paare mit Kind können von hier den etwas längeren Aufenthalt gestalten, und das kulturelle Angebot der Stadt und Umgebung nutzen. Organisierte Outdoor-Touren wie Mountainbiking und Wandern im Sommer und Schneeschuhwandern sowie Tourenskiing im Winter werden mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen vom Hotel angeboten. Ein Entspannungsbereich mit Sauna, Massage und Fitness steht den Gästen zur Verfügung, der auch für Externe in der dürftigen Churer Saunalandschaft einen Anziehungspunkt bildet.

  • Cadonau, Sina (2015): Burg – Verdichtet Wohnen mit Aussicht in Chur. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Grundidee und Inspiration dieses Projektes ist das Bild einer Burg mit dicken Mauern, Burgtor, Innenhöfe, engen Gassen und prunkvollen Sälen. Die vier Volumen sind so gesetzt und proportioniert, dass sie mit dem räumlichen Stimmungsbild einer Burg spielen. Direkt an der Lürlibadstrasse sind zwei Volumen gesetzt, die sowohl die markante Strassenflucht aufnehmen und gleichzeitig durch einen Rücksprung einen Vorplatz bilden. Dem steilen Hangverlauf nach oben folgend sind zwei weitere Volumen gesetzt. Gemeinsam bilden die vier Körper Gassen und Innenhöfe. Kommunikative Plattform und gemeinsamer Aussenraum bilden die Innenhöfe, an welchen die Ateliers positioniert sind. In den oberen Geschossen befinden sich Wohnungen. Die generierte räumliche Stimmung wird in Material und Konstruktion weiter getragen. Gut einen halben Meter sind die Aussenwände aus gedämmtem Backstein stark, die Fenster sind als Löcher ausgebildet und der geschossweise Versatz der Fassade interpretiert traditionelle Gesimse neu. Geschwungene Fenster- und Balkongeländer bilden einen verspielten Gegenpol zur strukturierten Fassade. Der Innenraum mit hohen Sockel- und Deckenleisten, verzierten Plattenbelägen und edlen Holzböden erinnert an die Burg Säle. Die Ateliers sind hingegen rudimentär und funktional gehalten.

  • Cadruvi, Franco (2003): Das multimediale und -funktionale Hotel. Diplomarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Unterteilung unserer Mobilitätsgesellschaft und der von ihr benötigten Infrastruktur nach Altersklassen, also der Bau eines reinen Jugendhotels, scheint in Anbetracht der sich in dieser Hinsicht auflösenden Grenzen fehl am Platz. Es muss eine Nutzung gefunden werden, die ein breites Publikum anspricht, ein Publikum das sich als typischer Gast über seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Lifestyle-Community und nicht zu einer Preis- oder Alterskategorie definiert. Die einzige Hotelsparte, die nach Ansicht von Experten eine wachsende Nachfrage verspricht, ist die der Designhotels. Durch eine klare, einfache Architektur, die Raum für allgegenwärtige und sich wandelnde Kunst bietet und diese nach Aussen sichtbar macht, kann das Designhotel, kostengünstig und zeitlos, neu definiert werden. Eine adäquate Nutzung wird durch die Symbiose eines «Erlebnishotels» für Kunstinteressierte, Workshopräumlichkeiten (z. B. für Studenten) und temporären Wohnateliers und Ausstellungsräumen für Künstler erzielt. Der besondere Reiz liegt dabei in der konsequent möglichen Durchmischung und Verschmelzung von Künstler, Gast und Besucher.

  • Cadruvi, Michael (2010): Ersatz Vorderrheinbrücke Pardomat. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Die Brücke Pardomat überspannt den Vorderrhein zwischen Disentis und Sumvitg und dient als Zufahrt zur Siedlung Madernal. Sie wird hauptsächlich durch Landwirtschafts- und Normalverkehr beansprucht. Im Zusammenhang mit der laufenden Instandsetzung der Verbindungsstrasse, wird sie einige Meter weiter flussaufwärts durch eine neue Brücke ersetzt. Im ersten Teil der Bachelorthesis werden drei Varianten und deren Machbarkeit geprüft. Aus der Gegenüberstellung der Varianten mit ihren Vor- und Nachteilen erfolgte die Wahl des Einfeldrahmens (oberes Bild). Der zweite Teil der Arbeit führt in die konstruktive Durchbildung der Tragkonstruktion. Details, wie zum Beispiel Kräfteverlauf in der Rahmenecke, werden genauer untersucht und mittels Fachwerkmodellen dargestellt. Weitere Bestandteile der Thesis sind Nutzungsvereinbarung, Projektbasis, Bericht Variantenstudium, Technischer Bericht, statische Berechnung sowie ein Übersichtsplan.

  • Caduff, Claudio (2014): Seniorenresidenz Hinter dem Rathaus in Herisau. Bachelorarbeit Bauingenieurwesen. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR.

    Abstract: Das Ziel der neuen Überbauung ist einerseits das Schaffen der geforderten Flächen und Volumen, andererseits soll mit dem Eingriff die Chance einer städtebaulichen Erneuerung genutzt werden. Als Ausgangslage für die Positionierung und die Ausarbeitung der Volumen ist das Streben nach klaren, definierten und funktionellen Aussenräumen, welche als Lebensräume dienen können. Die Enge der Gassen, die Weite der Plätze und deren Zusammenspiel sollen den Aussenräumen die heute teilweise bestehende Banalität nehmen. Die Formgebung der neuen Volumen lässt die heutige Hauptgasse bestehen und verstärkt ihre Bedeutung durch eine Verlängerung des Körpers. Eine neu gebildete und gewollt enge Gasse verbindet den Hauptplatz mit den anderen Plätzen. Der Hauptplatz dient der Öffentlichkeit, als Aussenraum für das Museum und als Zugang für die Seniorenresidenz. Die neue Überbauung soll das Zentrum des ganzen Quartiers sein. Die Seniorenresidenz «Hinter dem Rathaus» bietet gehobenen Wohnstandard an und definiert sich durch selbständiges Wohnen mit einem umfangreichen Servicepaket. Die Wohnungen und Zimmer sind grosszügig, darüber hinaus gibt es ein vielseitiges Angebot an Gemeinschaftseinrichtungen und Freizeitaktivitäten. Zielgruppe sind selbständige und weitgehend körperlich und geistig rüstige ältere Menschen (ca. 60-80 Jahre alt).