Bester Businessplan 2026 für Chili-Öl-Start-up aus Dübendorf
02. April 2026
Den Sieg des diesjährigen Best-Businessplan-Wettbewerbs der Fachhochschule Graubünden holt sich ein Team von Betriebsökonomie-Studierenden für ihren Geschäftsplan eines Schweizer Chili-Öls. Auf Rang zwei folgt der Businessplan für einen regionalen Landwirtschaftsprodukte-Onlineverteiler. Das Treppchen vervollständigte das Konzept für einen Geschäftsumzugsdienst.
Der erste Preis geht an das Betriebsökonomie-Studierenden-Team, das gemeinsam eine überzeugende Geschäftsidee für das Start-up «bizlischarf» aus Dübendorf (ZH) konsequent weiterentwickelt hat. Besonders überzeugt hat der Businessplan von Jana Gartmann (Chur, GR), Livio Gartmann (Bonaduz, GR), Ermal Perkolaj (Cazis, GR) und Jana Tipura (Mels, SG) durch eine fundierte Validierung der Nachfrage, einen Finanzplan auf sehr hohem Niveau sowie eine Online-Umfrage mit transparenter Methodenkritik, welche die Marktanalyse deutlich hervorhebt. Der von der Handelskammer und dem Arbeitgeberverband des Kantons Graubünden gestiftete Preis in Höhe von 1500 Franken wurde von Präsident Andrea Fanzun überreicht.
Studierenden-Unternehmen auf dem Treppchen
Auf Rang zwei wurde der Businessplan für «Ackerpost.ch», ein Online-Direktvermarkter regionaler Landwirtschaftsprodukte aus Mels (SG), ausgezeichnet. Diesen hatten Ramon Gartmann (Wangs, SG), Jannis Hug (Mels, SG), Nando Tschirky (Mels, SG) und Yannik Züst (Heiligkreuz, SG) für ihr eigenes Start-up geschrieben. Sie wurden mit 1000 Franken belohnt, gestiftet von der Graubündner Kantonalbank. Daniel Bärtsch, HR Business Partner, gratulierte ihnen persönlich zum Erfolg.
Platz drei ging an Yven Fliri (Davos, GR), Matea Latkovic (Sargans, SG), Lorena Luque Notaro (Balzers, FL) und Michele Raffaele (Weite, SG) für den Geschäftsplan ihrer eigenen Firma «Renovatio Consulting», einem B2B-Relocation-Service mit Sitz in Bad Ragaz (SG). Sie erhielten 500 Franken, gestiftet von der AVV Factoring AG, von Geschäftsführer Mag. Stefan Almberger. Im Gastreferat zeigte Dr. Lukas Peter, Entrepreneur und Leiter des Schweizerischen Instituts für Entrepreneurship der FH Graubünden, seinen unternehmerischen Weg auf und betonte die wichtige Rolle eines fundierten Businessplans im Gründungsprozess.
Üben für die Zukunft
Herausforderungen mit den richtigen Instrumenten anpacken, Ideen und Konzepte entwickeln und umsetzen sind Kernpunkte im Bachelorstudium Betriebsökonomie an der FH Graubünden. Deshalb wird der Wettbewerb «Best Businessplan» bereits seit 2003 von der FH Graubünden unter ihren Betriebsökonomiestudierenden durchgeführt. Das Erstellen der Businesspläne ist Teil ihres Wirtschaftsstudiums, welches ihnen Türen in praktisch jeder Branche und jedem Unternehmen öffnet. Die Jurierung dieses Wettbewerbs erfolgt durch Vertreterinnen und Vertreter der Fachhochschule und der Wirtschaft.
Weitere Details
- Bachelorstudium Betriebsökonomie: fhgr.ch/betriebsoekonomie



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- news-fhgr-best-businessplan-2026-rang-1.jpgGewinnen den Best-Businessplan-Wettbewerb 2026 der FH Graubünden, die Betriebsökonomie-Studierenden Jana Gartmann, Jana Tipura, Ermal Perkolaj und Livio Gartmann (v.l.n.r.).
- news-fhgr-best-businessplan-2026-rang-2.jpg2. Platz am Best-Businessplan-Wettbewerb 2026 der FH Graubünden, die Betriebsökonomie-Studierenden Nando Tschirky, Jannis Hug, Yannik Züst und Ramon Gartmann (v.l.n.r.).
- news-fhgr-best-businessplan-2026-rang-3.jpg3. Platz am Best-Businessplan-Wettbewerb 2026 der FH Graubünden, die Betriebsökonomie-Studierenden Yven Fliri, Matea Latkovic, Lorena Luque Notaro und Michele Raffaele (v.l.n.r.).
Fachhochschule Graubünden
Als Hochschule setzt die FH Graubünden auf dynamisches Denken und proaktives Handeln. Mit diesem Mindset prägt sie die Zukunft. Die Studienangebote orientieren sich an praktischen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Ihre über 2400 Studierenden in Aus- und Weiterbildung entwickelt sie zu verantwortungsvollen Persönlichkeiten. Die Hochschule bietet Angebote in den Bereichen «Architektur und Bauingenieurwesen», «Medien, Technik und IT» sowie «Wirtschaft, Dienstleistung und Informationswissenschaft» an. In ihrer inter- und transdisziplinären Forschung fokussiert sie auf die Themen angewandte Zukunftstechnologien, Entwicklung im alpinen Raum und unternehmerisches Handeln. Mit ihren Tätigkeiten trägt die FH Graubünden zum Erfolg und zur Wettbewerbsfähigkeit von Individuen, Institutionen und Regionen bei. Hierfür ist sie in der Region verankert, in der Schweiz von Bedeutung und strahlt international aus. fhgr.ch


