Bachelorstudium Information Science - FH Graubünden

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Information Science
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Studium auf einen Blick

Studium auf einen Blick

Über 3000 Werbebotschaften prasseln jeden Tag auf uns ein – hinzu kommen E-Mails, Newsletters, Posts auf Social Media. Wie kann man bei dieser Menge an Information die Übersicht behalten? Und wie können nur die relevanten und wichtigen Inhalte gefiltert, gespeichert und später wiedergefunden werden? Information Science befasst sich mit der Organisation, Suche und Präsentation von Information. Schwerpunkte wie Information Research, Human Computer Interaction, Informations- und Datenmanagement sowie Medien- und Sozialwissenschaft sind wesentliche Aspekte von Information Science.

Zulassungsbedingungen

Zulassungsbedingungen

Für die Zulassung zum Bachelorstudium Information Science an der FH Graubünden müssen Sie eine der nachfolgenden Bedingungen erfüllen.

Falls Sie Fragen zu den Zulassungsbedingungen haben, kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Sind Sie Inhaberin oder Inhaber eines der folgenden Diplome?

  • Eidgenössisch anerkannte Berufs-, Gymnasial- oder Fachmaturität
  • Vergleichbarer Ausweis; die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und die fachgebundene Hochschulreife entsprechen der Gymnasialmaturität. Die Fachhochschulreife (Fachabitur) ist der Berufsmaturität gleichzusetzen.

Verfügen Sie über Berufspraxis?

  • Eine Berufslehre oder ein Jahr Berufspraxis in Bereichen, die mit professioneller Informationsverarbeitung zu tun haben, z. B. Information und Dokumentation, Buchhandel, Informatik, Mediamatik oder Wirtschaft und Dienstleistung

Berufspraxis

Die geforderte Berufspraxis beträgt bei einer 100%- Anstellung ein Jahr. Bei einem reduzierten Beschäftigungsgrad verlängert sich die Dauer entsprechend. Die Berufspraxis muss vor Studienbeginn abgeschlossen sein. Sie kann sich aus mehreren Einsätzen für verschiedene Arbeitgebende zusammensetzen. Die Studienleitung entscheidet, welche beruflichen Erfahrunge in welchem Umfang an die Berufspraxis angerechnet werden. Diese setzen sich aus berufspraktischen und berufstheoretischen Erfahrungen zusammen. Sie sind verpflichtet, Ihre Berufspraxis durch eine Arbeitsbestätigung nachzuweisen. Aus der Bestätigung müssen die Dauer der Berufspraxis sowie die von Ihnen ausgeübten fachspezifischen Tätigkeiten ersichtlich sein.

Ausnahmefälle

Sie erfüllen die oben genannten Zulassungsbedingungen zum Studium nicht, können jedoch eine jahrelange Berufspraxis und eine kontinuierliche Berufsentwicklung vorweisen? Dann haben Sie die Möglichkeit, eine Aufnahme «sur dossier» zu beantragen. Das Prorektorat und die Studienleitung entscheiden individuell über die Aufnahme.

Hochschulwechsel

Übertritte aus anderen (Fach-)Hochschulen und Höheren Fachschulen erfordern die Kontaktaufnahme mit der Studienleitung. Über die Anrechnung von bereits besuchten Modulen entscheidet die Studienleitung.

Studieninhalte

Studieninhalte

Information Science bildet die Schnittstelle zwischen Information und Zielgruppe. Die Organisation, Suche und Präsentation von Information und Daten ist die zentrale Aufgabe von Informationsspezialistinnen und -spezialisten. Das in den Pflichtmodulen erworbene Fach- und Methodenwissen wird in verschiedenen berufsorientierten Schwerpunkten gestärkt. Sie starten direkt mit faszinierenden Fragestellungen mit hohem Praxisbezug, können an wirtschaftsorientierten Projekten mitarbeiten und sich mit den Datenquellen der Zukunft beschäftigen.

In den Pflichtmodulen erwerben Sie informationswissenschaftliche und interdisziplinäre Grundlagen und lernen die verschiedenen Ausrichtungen der Information Science kennen. Die praxisorientierte Ausbildung im Umgang mit Information vermittelt Ihnen Kenntnisse über die Informationssuche, die Informationsorganisation sowie das Wissens- und Datenmanagement.

In Exkursionen besuchen Sie typische Firmen und Organisationen aus der Informationsbranche wie beispielsweise Google, Ebay, Credit Suisse, die ETH-Bibliothek und das Stadtarchiv Zürich. So können Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder verschaffen.

Mit Fortschreiten des Studiums folgen Sie Ihren Interessen und wählen die entsprechenden Module aus verschiedenen Schwerpunkten. Das Projekt- und Selbststudium nimmt nun immer mehr Raum ein. Sie konzentrieren sich auf das spezifische Fachwissen und die Bearbeitung von konkreten Fallstudien und grösseren Projekten.

Vor dem letzten Studienjahr absolvieren Sie ein achtwöchiges Fachpraktikum und erhalten vertiefte Einblicke in die Berufspraxis der Information Science. Hierbei wenden Sie die bis dahin im Studium erworbenen Kompetenzen konkret an. Bei Teilzeitstudierenden kann das Fachpraktikum als berufspraktisches Projekt in eine bestehende berufliche Tätigkeit integriert werden. Das übergreifende Ziel des Bachelorstudiums ist es, unterschiedliche Kompetenzen zu vermitteln, die Sie in Ihrem späteren Beruf erfolgreich einsetzen können. Neben der fachlichen Kompetenz zählt auch, dass Sie Probleme methodisch abstrahiert lösen können und lernen, sich produktiv in unterschiedliche Teams zu integrieren.

Während sechs Monaten wird die Bachelor Thesis ausgearbeitet. Diese befasst sich mit einer praktischen Fragestellung, die im Auftrag eines Unternehmens oder einer Organisation bearbeitet wird.

Einen Eindruck von möglichen Themen für die Bachelor Thesis vermittelt die aktuelle Bachelorarbeitsbroschüre.

Sie sind ein Unternehmen und möchten eine Bachelor Thesis in Auftrag geben? Informieren Sie sich über die Möglichkeiten.

Information Science beinhaltet

  • Information Research
  • Human Computer Interaction
  • Informationsmanagement
  • Medien- und Sozialwissenschaft

Vertiefungen

Archivierung

Früher wurden Unterlagen von Verwaltungen und Unternehmen in den Keller verbannt und blieben dort meist unbeachtet. Dies hat sich in der heutigen Zeit geändert. Wichtige Dokumente werden heutzutage in der Regel digital erstellt. Deren Aufbewahrungsorte mutieren ständig: Zunächst waren es noch Datenträger wie Kassette, Floppy Disk, CD-Rom oder DVD, heute sind es Harddisks, USB-Sticks und virtuelle Orte wie die Cloud.

Diese digitalen Unterlagen müssen bereits bei der Erstellung richtig organisiert werden, sodass sie leicht auffindbar bleiben und nutzbar gemacht werden können. Damit fliesst das Informationsmanagement auch in den Archivierungsprozess mit ein. Informationsspezialistinnen und -spezialisten, welche die Archive leiten und managen können, sind gefragt.

Der Schwerpunkt Archivierung fokussiert sich auf die Organisation von Informationssystemen in einem zeitgemässen Archiv. Sie lernen zum einen, Systeme hinsichtlich ihrer optimalen Nutzung zu designen. Zum anderen verfügen Sie über praktisches Fachwissen darüber, wie analoge Medien digitalisiert und neue Medientypen in die Zukunft transportiert und verfügbar gemacht werden können.

Bibliotheksmanagement

Angesichts der rasanten Entwicklung in der Informationstechnologie brauchen Bibliotheken neue Informationsspezialistinnen und -spezialisten, die mit diesen Entwicklungen Schritt halten und dadurch neue Angebote und Dienstleistungen konzipieren können. Dies gilt sowohl für öffentliche als auch für wissenschaftliche Bibliotheken. Nebst einem Ort des Lernens wird eine Bibliothek auch immer mehr zu einem Ort der Kommunikation. Bei dieser interessanten Entwicklung spielen E-Journals und E-Books sowie Social Media eine zunehmend wichtige Rolle.

Daher benötigen die sich entwickelnden Bibliotheken Fachleute, die mit den Medien umgehen und Information vermitteln können. Gleichzeitig sind die Organisation und das Management von Bibliotheken ein entscheidender Punkt, damit diese professionell und effizient geführt werden können.

Das in diesem Schwerpunkt vermittelte Wissen baut gezielt auf Grundlagen der Bibliothekswissenschaft auf. Somit werden Sie durch Praxisprojekte, Projektkurse und Seminare auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Sie lernen beispielsweise, Bibliotheksräume (neu) zu gestalten, moderne Konzepte wie Makerspaces zu entwickeln und Veranstaltungen (z. B. zur Leseförderung) zu planen.

Datenkompetenz

Daten werden inzwischen als das Öl des 21. Jahrhunderts oder – wie im Silicon Valley – als «The New Bacon» bezeichnet. Ihre Auf- und Zubereitung ist vielfältig und anspruchsvoll.

Sowohl im öffentlichen als auch privatwirtschaftlichen Sektor gewinnen Daten immer stärker an Bedeutung. Doch ausser bei gut organisierten Konzernen landen diese Daten oftmals ungeordnet in sogenannten Datensilos wie File- oder Mailservern, die eine strukturierte und sinnvolle Weiterverarbeitung erschweren oder verunmöglichen. Um diese Problematik zu lösen, sind klare Prozesse erforderlich, die Daten bereits bei ihrer Entstehung nach standardisierten Regeln analysieren und dokumentieren.

Daten müssen inhaltlich verstanden, die Verfahren zur Datendokumentation und Metadatenerstellung koordiniert werden. Zudem brauchen sowohl Verwaltungen als auch kleinere und mittlere Unternehmen kompetente Unterstützung bei der Analyse und Visualisierung von Daten. Datenschutz und -sicherheit stellen bei der Vielfältigkeit der zu verarbeitenden Daten ebenfalls eine grosse Herausforderung dar.

Der Schwerpunkt Datenkompetenz fokussiert sich folglich auf alle Bereiche des Data-Life-Cycle-Managements: die Datenentstehung, die Datenbeschreibung anhand von Metadatenstandards sowie die Wahl von geeigneten Speichersystemen – von relationalen Datenbanken bis hin zu Systemen für Big Data. Ergänzend hierzu werden die Themen Datenqualität und Informationssicherheit sowie die Analyse und Visualisierung von Daten aus verschiedenen Domänen behandelt.

Informations- und Medienmanagement

Unternehmen und Verwaltungen sind mehr denn je beim Erstellen von Produkten und deren Vermarktung und Kommunikation auf Information angewiesen. Diese muss gefunden oder erhoben, gesammelt, verarbeitet und weitergeleitet werden. Deshalb sind ständig neue Informationsmanagerinnen und Medienmanager gesucht.

Kernaufgabe des Informationsmanagements ist es, die erforderliche Information zur richtigen Zeit im geeigneten Format an andere Abteilungen/Personen innerhalb der Organisation oder das Management weiterzuleiten. Aufgaben des Medienmanagements sind unter anderem die effektive Nutzung von Medien und die Kommunikation: einerseits als Instrument der Unternehmensführung, andererseits als Mittel für effizientes Marketing – auch im Online-Bereich.

Sie werden darauf vorbereitet, als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter an der Umsetzung von Projekten und Massnahmen teilzunehmen, die sich mit der Informationsverarbeitung befassen. So hat z. B. ein Studierender mit Schwerpunkt Informations- und Medienmanagement eine Visualisierung von Songs entwickelt, um herauszufinden, welche erfolgreich werden könnten.

Web- und Usability-Engineering

Wer ist nicht schon über Apps und Websites gestolpert, die aufgrund schlechter Menüführung kaum zu benutzen waren? Und das, obwohl die Qualität der zugehörigen Angebote in Form von Produkten und Dienstleistungen sehr gut war. Der Fachbegriff «Usability» steht für die Qualität bezüglich der Bedienung von Benutzeroberflächen wie z. B. Online-Auftritten. Anbieter haben schon länger erkannt, dass Usability ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines (Informations-)Produkts ist.

Gerade im Internet spielt Usability eine wichtige Rolle. Eine schlechte Benutzbarkeit schlägt sich unmittelbar auf die Zahl der Besuchenden der Website und den Umsatz nieder. Die moderne Softwareentwicklung hat auf dieses Problem mit «Usability Engineering» reagiert. Dabei wird von Beginn an eine benutzerorientierte Begleitforschung betrieben: Sie erstreckt sich von der Definition der Zielgruppe im Vorfeld über das Erstellen von Prototypen bis hin zur Bewertung des fertigen Produkts durch reale Benutzerinnen und Benutzer.

Das Usability Team der Disziplin Digital Science betreibt das «Schweizer Kompetenzzentrum für die Evaluation von Online-Angeboten (CHeval)» und kann auf jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet zurückgreifen. So steht Ihnen ein Usability-Labor mit Eye-Tracker samt idealen Bedingungen für Ihre Ausbildung in diesem Bereich zur Verfügung.

Studienplan

In den Pflichtmodulen vermitteln wir Ihnen informationswissenschaftliche und interdisziplinäre Grundlagen. Sie erhalten einen Überblick über die verschiedenen Teilbereiche der Informationswissenschaft. Damit Sie sich darüber hinaus einen ersten Eindruck von den verschiedenen Berufsbildern der Informationsbranche verschaffen können, besuchen Sie verschiedene Firmen und Organisationen und lernen deren Informationsprofis kennen. Ab dem dritten Semester vertiefen Sie Ihr Wissen in den von Ihnen gewählten Modulen unserer Schwerpunkte.

Das Bachelorstudium ist in Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodule aufgeteilt. Die Pflichtmodule beinhalten primär Grundlagen, aber auch schon Module mit berufsbefähigenden Ausgangskompetenzen. Mit fortschreitendem Studium eignen Sie sich spezifische Fachkompetenzen an und vertiefen Ihr Wissen in Praxisprojekten.

Wahlpflichtmodule

Mit Wahlpflicht- und Wahlmodulen können Sie Ihre individuellen Interessen vertiefen und Ihr Profil schärfen. Die Wahlpflichtmodule können aus folgenden Schwerpunkten gewählt werden:

Archivierung

  • Lebenszyklusmanagement
  • Digitalisieren
  • Quellenkunde
  • Preservation and Access

Bibliotheksmanagement

  • Bestand, Benutzung und Wissenschaftskommunikation
  • Bibliotheksmanagement
  • vidence-Based Library and Information Practice
  • Standards und Regelwerke

Datenmanagement (nur in Chur)

  • Datenanalyse
  • Datenmanagement
  • Information Security

Informations- und Medienmanagement

  • Medienmärkte
  • Informationsprozessmanagement
  • Recherche und Informationsaufbereitung für Fortgeschrittene
  • Strategisches Informations- und Medienmarketing
  • Strategisches Informations- und Medienmanagement

Web- and Usability Engineering

  • Frontend Development
  • Human Computer Interaction
  • Konzeption und Prototyping

Mit der Selektion Ihrer Wahlpflichtmodule bestimmen Sie Ihren persönlichen Studienschwerpunkt. Falls Ihre Wahl den Vorgaben für eine Vertiefung entspricht, wird die Vertiefung im Diplom ausgewiesen. Wahlmodule sind frei wählbar und können Module anderer Bachelorangebote oder interdisziplinäre, allgemeine Wahlmodule der FH Graubünden (z. B. Young Innovators Challenge) sein. Sie können aber auch Wahlmodule aus externen Bildungsangeboten in Betracht ziehen, sofern bei diesen der Umfang und die erbrachte Leistung nachgewiesen werden können. Dies können z. B. Module anderer Hochschulen, Summer-School-Kurse, MOOC oder ähnliche Angebote sein.

Studienplan Vollzeitstudium (6 Semester / 3 Jahre)*

Bachelorstudium Information Science Studienplan
Studienplan
Die Kompetenz  und das Engagement der Dozierenden loben die Absolventinnen und Absolventen ebenso wie die Betreuung durch die Dozierenden. (Auswertung Umfrage 2017)
83% der Absolventinnen und Absolventen sehen die Erweiterung beruflicher Kenntnisse und Kompetenzen als den grössten Studiennutzen. (Auswertung Umfrage Information Science)
72% der Absolventinnen und Absolventen sehen die Steigerung der beruflichen Qualifikationen sowie der Erhöhuing der Chance auf dem Arbeitsmarkt als den grössten Studiennutzen. (Auswertung Umfrage Information Science)
85% der Absolventinnen und Absolventen schätzen besonders die Breite des vermittelten Wissens im Bachelorstudium Information Science. (Auswertung Bachelorstudium Information Science)
77% der Absolventinnen und Absolventen sehen die Verwirklichung neuer beruflicher Perspektiven als den grössten Studiennutzen. (Auswertung Umfrage Information Science)

Praxisnaher Unterricht

Die FH Graubünden setzt auf einen engen Praxisbezug. Mit Exkursionen, Blockwochen und Veranstaltungen wird die Nähe zur Praxis gefördert. Die Dozierenden stammen direkt aus der Praxis oder forschen an der FH Graubünden.

Eye-Tracking

Im Usability-Labor können Sie Webauftritte und Applikationen evaluieren und hinsichtlich der Bedürfnisse der Endanwender optimieren. Mittels Eye-Tracking können die einzelnen Elemente von Websites oder Apps getestet und geprüft werden, um so die ideale, nutzerfreundliche Anwendung zu konzipieren und zu programmieren.

Ein Mann blickt auf einen Blidschirm auf dem die Ergebnisse des Eye-Tracking gezeigt werden
Eye-Tracking Bachelorstudium Information Science

3D-Panoramafotografie

Studierende haben eine 3D-Panoramafotografie eines Bauernhauses aus dem 17. Jahrhundert im Freilichtmuseum Ballenberg erstellt. Dadurch kann das Bauernhaus im Internet dreidimensional betrachtet werden und die Räume sind interaktiv erlebbar. Die Technik erlaubt die interaktive Navigation um die senkrechte und waagrechte Achse sowie die Kontrolle der Zoomstufe. So entsteht der Eindruck eines dreidimensionalen Raumes.

Schweizer Bauernhaus
Schweizer Bauernhaus

Makerspace

Ein Makerspace zeichnet sich dadurch aus, dass man über das Experimentieren und Probieren und über das Machen und Gestalten neues Wissen erwerben oder generieren kann. Es ist keine neue Erkenntnis, dass wir durch körperliche Aktivität und eine aktive Problemlösung mehr und besser lernen als durch passives Zuhören, Zusehen oder Lesen. Dieses Konzept bildet auch die didaktische Grundlage des LibraryLab an der FH Graubünden: Sie sollen kreative Problemlösungen finden, Prototypen umsetzen und sich dadurch mit neuen Technologien vertraut machen.

Makerspace mit Personen
Makerspace
Bachelorstudium Information Science Testimonial Ariane Wyss
«In meinem Bachelorstudium Information Science lernte ich nicht nur, ein klassisches Archiv...
«In meinem Bachelorstudium Information Science lernte ich nicht nur, ein klassisches Archiv effizient zu bewirtschaften, sondern auch neue Möglichkeiten des Internets bei der Arbeit einzusetzen.»
Ariane Wyss, Absolventin Information Science, im Bildarchiv, Migros Limmatplatz, Zürich, jetzt tätig bei Rexult AG als Senior-Beraterin
Bachelorstudium Information Science Testimonial Felix Hueppi
«Praxis und Wissenschaft miteinander zu verbinden geht nirgendwo so gut wie hier!»
«Praxis und Wissenschaft miteinander zu verbinden geht nirgendwo so gut wie hier!»
Felix Hüppi, Absolvent Information Science, Direktor der Kornhausbibliotheken Bern
Bachelorstudium Information Science Testimonial Mara Hellstern
«Usability wird oft mit Gebrauchstauglichkeit oder Benutzerfreundlichkeit übersetzt. Als Usability...
«Usability wird oft mit Gebrauchstauglichkeit oder Benutzerfreundlichkeit übersetzt. Als Usability Engineer teste ich Software und Websites auf ihre Benutzerfreundlichkeit. Mich interessiert nicht nur, ob die Dinge schön sind, sondern ob sie auch funktional sind.»
Mara Hellstern, Absolventin Information Science, ehem. Leiterin des Usability Lab an der FH Graubünden, jetzt UX Researcher bei Ginetta Web/Mobile
Bachelorstudium Information Science Testimonial Sebastian Brassel
«An meinem Beruf fasziniert mich einerseits die Interdisziplinarität und andererseits die...
«An meinem Beruf fasziniert mich einerseits die Interdisziplinarität und andererseits die thematische Vielfalt und Unabhängigkeit.»
Sebastian Brassel, Absolvent Information Science, Projektassistent «ETH goes SLSP», Bibliothek ETH Zürich
«Dank des einzigartigen Bachelorstudiums Information Science kann ich als Informationsmanagerin...
«Dank des einzigartigen Bachelorstudiums Information Science kann ich als Informationsmanagerin Daten erfassen, strukturieren und digital bereitstellen. Das erlernte Know-how ermöglicht mir, die Informationsverarbeitung in Unternehmensprozessen optimal zu steuern.»
Azra Bekiri, Absolventin Information Science, wissenschaftliche Mitarbeiterin, FH Graubünden
«Im Information-Science-Studium habe ich vieles gelernt, was ich in meinem jetzigen Beruf in der...
«Im Information-Science-Studium habe ich vieles gelernt, was ich in meinem jetzigen Beruf in der Bibliothek gut gebrauchen kann. Ich habe viele gute Erinnerungen an die Zeit in Chur.»
Suela Jorgaqi, Absolventin Information Science,, Leiterin der Pestalozzi-Bibliothek Zürich, Standort Hardau
«Im Bachelorstudium Information Science habe ich das Know-how für den Umgang mit jeglichen...
«Im Bachelorstudium Information Science habe ich das Know-how für den Umgang mit jeglichen Datenressourcen erworben. Wir wurden immer wieder aufs Neue mit spannenden Inputs konfrontiert: von Recherchemöglichkeiten über diverse Datenbankstrukturen bis hin zu Archivierungsmöglichkeiten. Ausserdem haben uns die praxisnahen Vorlesungen und Seminare optimal auf die Berufswelt vorbereitet.»
Sabrina Zaugg, Absolventin Information Science, Spezialistin GAV-Dokumentation bei Gewerkschaft Unia
«Was ich am meisten geschätzt habe an der FH Graubünden, war das familiäre Umfeld. Die Betreuung...
«Was ich am meisten geschätzt habe an der FH Graubünden, war das familiäre Umfeld. Die Betreuung durch die Dozierenden war wirklich unmittelbar. Zudem hatten wir eine sehr gute Klasse – wir hatten viel Spass zusammen und konnten auch ausserhalb des Unterrichts mal etwas unternehmen.»
Raffael Bösch, Absolvent Information Science, Solution Consultant SAP FSM, OPUSm AG
Organisatorisches

Organisatorisches

Mit dem erfolgreichen Abschluss wird der Titel Bachelor of Science FHO in Information Science  mit der entsprechenden Vertiefung erlangt.
Die Studiendauer beträgt 3 Jahre im Vollzeitstudium und 4 Jahre im Teilzeitstudium.
Die Studienorte sind Chur und Zürich
Die Unterrichtstage pro Woche im Bachelorstudium Information Science betragen 4 Tage im Vollzeitstudium, 2 Tage im Teilzeitstudium in Chur und einen Tag und einen Abend im Teilzeitstudium in Zürich. (Auswertung Bachelorstudium Information Science)

Studiengebühren

Die einmalige Einschreibegebühr beträgt CHF 300 und wird an die Studiengebühr des ersten Semesters angerechnet. Falls Sie das Studium nicht antreten, verfällt die Einschreibegebühr.

Die Studiengebühr beträgt CHF 960 pro Semester für Personen, die die Staatsbürgerschaft der Schweiz oder des Fürstentums Liechtenstein besitzen. Die Studiengebühr beträgt CHF 1550 pro Semester für alle anderen Studierenden.

Für ausländische Studierende, die vor Studienbeginn mindestens zwei Jahre ihren Wohnsitz in der Schweiz hatten, finanziell unabhängig und nicht in Ausbildung waren, besteht die Möglichkeit, von der reduzierten Studiengebühr von CHF 960 zu profitieren. Die reduzierte Studiengebühr muss im Voraus von der FH Graubünden unter Einreichung von Dokumenten überprüft und bewilligt werden.

Von Studierenden ausserhalb von CH/FL/EU/EFTA erhebt die FH Graubünden ein Depot von CHF 3000.

In den Studiengebühren nicht inbegriffen sind unter anderem Lehrbücher, Reisen, Verpflegung und Unterkunft im Rahmen von Exkursionen, Blockwochen und der Bachelor Thesis.

Sie benötigen ein eigenes, leistungsfähiges Notebook (Windows empfohlen).

Stipendien

Die Fachhochschulen sind von Bund und Kantonen anerkannt, sodass ein Anspruch auf Stipendien geltend gemacht werden kann. Für Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Stipendienabteilung des Erziehungsdepartements Ihres Kantons. Studierende aus Deutschland und Österreich können sich an die entsprechenden öffentlichen Förderinstitutionen in ihrem Land wenden.

Studienort

Sie haben die Möglichkeit, in Chur oder Zürich zu studieren. In Chur bieten wir das Vollzeit- und Teilzeitstudium an, in Zürich ausschliesslich das Teilzeitstudium.

Zusätzlich finden pro Jahr vier Blockwochen für alle Studierenden statt. Die Blockwochen und einzelne Module (z. B. Wahl- oder Wahlpflichtmodule) können auch am jeweils anderen Studienort stattfinden.

Auslandsemester

Ein Auslandsemester ist eine Bereicherung. Es bietet die Gelegenheit, während des Studiums in eine andere Umgebung einzutauchen. Diese Erfahrung fördert nicht nur die sozialen Kompetenzen, sondern erweitert auch den Horizont und hilft, die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Das Erlebnis Auslandsemester wird deshalb von den bisherigen Austauschstudierenden sehr empfohlen. Nicht zuletzt erhöhen sich dadurch Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte frühzeitig die Studienleitung und das International Office der FH Graubünden.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der Partnerhochschulen vom Bachelorstudium Information Science, an welchen Sie ein Auslandsemester absolvieren können.

Kartenansicht der Partnerhochschulen für das Auslandssemester im Bachelorstudium Information Science.
Kartenansicht der Partnerhochschulen für das Auslandssemester im Bachelorstudium Information Science.

Studiendauer

Das Bachelorstudium dauert drei Jahre im Vollzeitstudium und vier Jahre im Teilzeitstudium. Studienbeginn ist im September (KW 38). Vor dem offiziellen Studienbeginn findet eine Einführungswoche statt. Ein Studienjahr besteht aus zwei Semestern, welche in der Regel je 14 Wochen umfassen. Hinzu kommen Prüfungswochen und einzelne Blockwochen.

Die genauen Daten und Details entnehmen Sie dem Hochschulkalender.

Unterrichtstage und Unterrichtszeiten

Der Kontaktunterricht im Vollzeitstudium findet an vier Tagen statt, beim Teilzeitstudium in Chur an zwei Tagen und beim Teilzeitstudium in Zürich an einem Tag sowie einem Abend.

Arbeitspensum neben dem Studium

Teilzeitstudierenden empfehlen wir ein maximales Arbeitspensum von 60% bezogen auf die Jahresarbeitszeit neben dem Studium.

ECTS-Punkte

European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) 
Das Europäisches System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen (European Credit Transfer and Accumulation System, ECTS) ist ein Instrument zur Schaffung eines europäischen Bildungsraums, in dem sich Studierende und Lehrende frei bewegen können. ECTS-Punkte werden für den Arbeitsaufwand vergeben, der für die erwarteten Lernergebnisse im Rahmen einer Lehrveranstaltung notwendig ist. ECTS-Punkte bilden die Grundlage für die Anerkennung von Studienleistungen und Diplomen zwischen Hochschulen. 

ECTS-Punkte
Ein ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlichen studentischen Arbeitsaufwand (Workload) von 30 Stunden. Der studentische Arbeitsaufwand beinhaltet neben dem Besuch der Lehrveranstaltungen auch die Zeiten für Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen, Prüfungen und die Zeit des Selbststudiums. In einem Vollzeitstudium werden pro Jahr 60 ECTS-Punkte erworben werden, was einer Arbeitsbelastung von 1800 Stunden entspricht.
An der FH Graubünden umfasst das Bachelorstudium 180 ECTS-Punkte, ein konsekutives Masterstudium 90 ECTS-Punkte.

Studien- und Prüfungsordnung

Das Rahmenreglement sowie die Studien- und Prüfungsordnung regeln den Studienbetrieb, die Prüfungs- und die Promotionsmodalitäten.

Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium

Die FH Graubünden möchte Spitzensportlerinnen und -sportlern die Möglichkeit geben, ihr Studium an der FH Graubünden in Kombination mit ihrer Sportkarriere absolvieren zu können. Weitere Details finden Sie in der Weisung zur Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium.

Dienstverschiebung

Dienstverschiebungsgesuche müssen rechtzeitig und schriftlich gestellt werden.

Fachhochschule Graubünden

Fachhochschule Graubünden

Die FH Graubünden ist eine innovative und unternehmerische Hochschule mit über 2000 Studierenden. Zahlreiche Dienstleistungen der FH Graubünden tragen zu Ihrer Förderung und Entwicklung sowie zur Unterstützung Ihres Studienverlaufs bei. Nutzen Sie das breite Hochschulsportangebot, profitieren Sie von der Stellen- und Wohnungsbörse oder lassen Sie sich beraten.

Zukunftsperspektiven

Zukunftsperspektiven

96% der Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiums Information Science finden innerhalb von sechs Monaten nach ihrem Abschluss eine Festanstellung. (Auswertung Umfrage Information Science)
80000-100000 CHF ist das durchschnittliche Bruttoeinkommen bei einer Arbeitstätigkeit von 100%. (Auswertung Umfrage Bruttoeinkommen Information Science)

Wenn Sie das Studium Information Science erfolgreich abgeschlossen haben, sind Sie gefragt. In allen Unternehmen, in welchen ein professioneller Umgang mit Information und Daten gepflegt wird, ist man stets auf der Suchen ach geeigneten Informationsspezialistinnen und -spezialisten. Die Themenbereiche sind vielfältig: So arbeiten Sie in Bibliotheken, im Marketing, als Beraterin oder Berater, in Archiven, als Information Architect, als Frontend Engineer oder als Datenmanagerin bzw. Datenmanager.

Archivierung

Mit einem Profil in Archivierung sind Sie Spezialistin oder Spezialist für digitale Langzeitarchivierung und können z. B. als Datenmanagerin/Datenmanager bzw. als Records- und Informationsmanagerin/-manager arbeiten. Auch besteht die Möglichkeit, dass Sie als Spezialistin oder Spezialist für die Archivierung von speziellen Informationsträgern wie Fotografien, Videos oder Datenbanken eingesetzt werden.

Bibliotheksmanagement

Mit einem Profil in Bibliotheksmanagement können Sie als Projektarbeiterin/Projektarbeiter in Bibliotheksverbünden, als Bibliothekarin/Bibliothekar in einer wissenschaftlichen oder öffentlichen Bibliothek, als Systembibliothekarin/-bibliothekar oder als Data Librarian arbeiten.

Datenkompetenz

Wenn Sie sich für den Schwerpunkt Datenkompetenz entschieden haben, dann werden Sie eine Spezialistin oder ein Spezialist für Data-Life-Cycle-Management. Damit stehen Ihnen zahlreiche Tätigkeitsfelder offen: z. B. als Datenmanager, Datenanalystin, Experte für Datenvisualisierung oder Spezialistin für Informationssicherheit. Aber auch in Verbindung mit den anderen Schwerpunkten ergeben sich attraktive Berufsbilder, wie z. B. Data Librarian oder Forschungsdatenmanagerin bzw. -manager.

Informations- und Medienmanagement

Als Absolventin bzw. Absolvent des Majors Informations- und Medienmanagement arbeiten Sie als Informations- und Medienberaterin/-berater. Ferner können Sie als Informationsmanagerin/-manager in den Bereichen Recordsmanagement, Wissensmanagement oder Datenmanagement eingesetzt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Arbeit im Informationsmarketing, wo Ihnen Berufe wie Informationsbrokerin/-broker, Informationswirtin/-wirt oder Expertin/Experte in Business Intelligence zur Auswahl stehen.

Web- und Usability-Engineering

Mit dem Schwerpunkt in Web- und Usability Engineering sind Sie als Usability-Expertin und -Experte gefragt. Zudem können Sie als User Experience Designer, Information Architect und Frontend Engineer arbeiten.

Masterstudium

Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudiums haben Sie die Möglichkeit Ihre Kompetenzen in der Masterstudienrichtung Information and Data Management oder New Business an der FH Graubünden zu vertiefen. Zudem haben Sie die Chance für ein Masterstudium (z.B. Wirtschaftsinformatik) an anderen Fachhochschulen in der Schweiz aufgenommen zu werden.

Offene Stellen

In unserer Stellenbörse finden Sie aktuelle Jobangebote, Praktikas und Nebenjobs.

Anmeldung und Beratung

Anmeldung und Beratung

Anmeldung

Wenn Sie sich für das Studium anmelden möchten, füllen Sie das Onlineanmeldeformular aus und laden Sie die erforderlichen Dokumente hoch.

Anmeldeschluss
Anmeldeschluss ist jeweils der 30. April des Jahres, in dem Sie Ihr Studium antreten. Die Studienplätze werden nach Eingangsdatum der Anmeldeunterlagen vergeben. Anmeldungen werden auch noch nach Anmeldeschluss berücksichtigt, sofern freie Studienplätze verfügbar sind. Auskunft erteilt die Administration.

Anmeldeformular

Beratung

Sie haben inhaltliche oder administrative Fragen? Sie möchten eine Studienberatung? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

FH Graubünden
Hochschule für Technik und Wirtschaft
Pulvermühlestrasse 57
7000 Chur

Telefon +41 81 286 24 51
E-Mail informationscience@fhgr.ch

Studienleitung

Infoanlässe

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