Publikationen Forschung - FH Graubünden

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Publikationen aus der Forschung

Publikationen aus der Forschung

Unsere Forschenden aus den verschiedenen Instituten und Zentren erarbeiten in Kooperation mit Wirtschaftspartnerinnen und -partner sowie Institutionen wissenschaftlich fundierte, innovative Lösungen. Diese Forschungstätigkeiten werden in wissenschaftlichen Publikationen dokumentiert.

Einblicke in die Forschung

Einen Überblick über die Forschungstätigkeiten der FH Graubünden gibt die Publikation «Einblicke in die Forschung», welche jährlich erscheint. 

Einblicke in die Forschung – Ausgabe Mai 2021

Der Kampf gegen das neue Coronavirus bestimmt weltweit bereits seit Monaten das private und das öffentliche Leben. Kontaktverbote und Abstandsregelungen haben dazu geführt, dass wir heute nicht mehr so miteinander interagieren können, wie es noch vor kurzem völlig üblich war. Durch die Corona-Krise haben sich auch die Arbeitsbedingungen für Forschende stark verändert.

An der Fachhochschule Graubünden hat die CoronaPandemie erhebliche Auswirkungen auf geplante wie laufende Forschungsprojekte. Aufgrund der CoronaBeschränkungen mussten inhaltliche oder methodische Anpassungen vorgenommen werden. Dies gilt insbesondere für die Datenerhebung: Feldforschung war nur eingeschränkt bis gar nicht, digitale Befragung als Ersatzlösung nicht überall möglich. Zudem war die Arbeit an Laborexperimenten durch die eingeschränkte Nutzungserlaubnis erschwert. Dies hatte zur Folge, dass die Laufzeit von Projekten verschoben oder geändert wurde, einzelne Projekte sogar unterbrochen oder inhaltlich angepasst werden mussten. Dies hatte erhebliche Auswirkungen auf die Finanzierung der Forschung an der FH Graubünden, da wir angewandte Forschung betreiben und eng mit Wirtschaftspartnerinnen und -partnern zusammenarbeiten, die zum Teil massiv von der Krise betroffen sind. Aber insbesondere Innosuisse – die Innovations-Förderagentur des Bundes, welche die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen fördert – hat erkannt, dass die Innovations- und Forschungsfinanzierung gerade in der jetzigen Zeit ein zentraler Baustein eines Konjunkturund Fitnessprogramms ist. So lancierte sie im Herbst das Impulsprogramm «Innovationskraft Schweiz». Mit erleichterten finanziellen Bedingungen bei der Projektförderung sollen Unternehmen ihre Innovationskraft während der Pandemie aufrechterhalten und die Wettbewerbsfähigkeit soll nachhaltig gesichert werden.

In der Krise haben sich nicht nur die Finanzierung, sondern auch die Art der Forschungsaktivitäten bzw. -arbeitsweisen verändert. Und obwohl die Herausforderungen und Probleme aufgrund der Corona-Situation dominieren, sollen auch die Chancen nicht unerwähnt bleiben. Zunächst ist hier die Einarbeitung in neue (digital basierte) Methoden zu nennen. Dadurch ist eine gewisse «Routine» im Umgang mit digitalen Medien entstanden. Dazu gehören neben Konferenztools wie Webex oder Zoom auch weitere Tools wie digitale Whiteboards. Auch hat der Wegfall von physischen Veranstaltungen die zeitliche Flexibilität erhöht. Neue Kontakte sind entstanden und die Möglichkeit, virtuell an Veranstaltungen teilzunehmen, wurde rege genutzt. Die Corona-Krise hat somit einen wesentlichen Beitrag zu einer stärkeren Digitalisierung der Forschungsaktivitäten geführt. Der beispiellose globale Gesundheitsnotfall COVID-19 hat aber auch den Forschungsprozess erheblich beschleunigt. So wurde beispielsweise die Gesundheitsforschung im Kampf gegen das neue Coronavirus schneller, offener und kooperativer als bisher gewohnt durchgeführt und hat gezeigt, welches Potential in einer stärkeren Kooperation im Bereich der Forschung liegt. Was vor knapp einem Jahr noch niemand für möglich gehalten hätte, ist Realität geworden. Innert kürzester Zeit wurden mehrere Impfstoffe entwickelt und stehen heute zur Verfügung. Nur wenn wir gemeinsam die gesellschaftlichen Probleme angehen, finden wir nachhaltige Lösungen. Die Gesundheit ist nur eines der gesellschaftlichen Probleme, welches von den Vereinten Nationen identifiziert wurde und nachhaltig entwickelt werden muss: Im Ganzen sind 17 Sustainable Development Goals (SDGs) definiert. Die FH Graubünden sieht sich in der Verantwortung, zur Erreichung der 17 SDGs beizutragen. Zum ersten Mal wird der Bezug zu unseren Forschungsprojekten in der vorliegenden Publikation dargestellt.

Die vorgestellten Projekte zeigen, dass die Forschung trotz aller Herausforderungen an der FH Graubünden in diesem Jahr nicht stillgestanden ist und wir hoffen, Ihnen einen guten Einblick in unsere Aktivitäten zu geben.

Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Publikation Einblicke in die Forschung, Ausgabe Mai 2021.

«Die Nutzung von Plattformen, digitale Vernetzungsmöglichkeiten und Homeoffice standen im letzten...
«Die Nutzung von Plattformen, digitale Vernetzungsmöglichkeiten und Homeoffice standen im letzten Jahr im Zentrum. Viele Forschungsteams an der FH Graubünden haben sich für die Pandemie neue Rituale überlegt und diese umgesetzt, um die gewohnten Gespräche und Treffen im Team zumindest ein Stück weit virtuell zu ersetzen.»
Prof. Josef Walker, Leiter Departement Entrepreneurial Management
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