Sieg in der Kategorie «Maximallast» durch FHGR-Team
30. März 2026
Eine Brücke aus Glacéstäbchen und Leim, die mehr als das 1000-Fache ihres Eigengewichts trägt: Dieses beeindruckende Ergebnis erzielte ein Team der Fachhochschule Graubünden am diesjährigen Brückenbau-Wettbewerb des Schweizerischen Verbands der Strassen- und Verkehrsfachleute. Damit sicherten sie sich den Sieg in der Kategorie «Maximallast». Ihre Konstruktion trug das Gewicht von über 1,6 Tonnen.
Beim nationalen Brückenbau-Wettbewerb des Schweizerischen Verbands der Strassen- und Verkehrsfachleute (VSS) überzeugte das Team der FH Graubünden mit einer aussergewöhnlich belastbaren Konstruktion. Die Brücke aus Glacéstäbchen und Leim hielt einer Last von 1,615 Tonnen stand. Den Sieg in der Kategorie «Maximallast» errangen Jan Krawczyk, Bachelorstudent im 6. Semester Bauingenieurwesen an der FH Graubünden, und Yasin Akkus, Masterstudent im 2. Semester an der OST sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FH Graubünden.
60 Stunden Freizeit investiert
In einem ersten Schritt entwickelte das Team die Konstruktion am Computer. Auf dieser Basis entstand das Modell aus den vorgegebenen Materialien. «Wir legten unseren Fokus bewusst auf das statische System mit dem Ziel, eine möglichst hohe Traglast zu erreichen», erklärt Yasin Akkus. Insgesamt investierten die beiden rund 60 Stunden ihrer Freizeit in die 1,5 Kilogramm schwere Brücke. Mitte März präsentierten sie ihr Projekt im Kongresshaus Biel. «Der Gewinn in der Kategorie ‚Maximallast‘ motiviert mich, im nächsten Jahr den Gesamtsieg anzustreben», ergänzt Jan Krawczyk.
Lernende aus den Berufen Zeichner/-in und Zimmermann/Zimmerin sowie Fachhochschulstudierende waren zum 6. Mal aufgerufen, eine Brücke ausschliesslich aus Glacéstäbchen und Leim zu bauen. 38 Teams aus der ganzen Schweiz stellten sich in verschiedensten Kategorien dieser Herausforderung. «Der Erfolg auf einer nationalen Bühne macht mich stolz. Solche Wettbewerbe fordern unsere Studierenden heraus, die stabilste, effizienteste und innovativste Lösung zu entwickeln – oft unter Zeitdruck. Damit bereiten sie sich optimal auf die Anforderungen der Praxis vor», sagt Prof. Plácido Pérez, Studienleiter Bauingenieurwesen.
Wer hier bauen kann, kann überall bauen
Im Bachelorstudium Bauingenieurwesen der FH Graubünden konzipieren, entwerfen und planen die Studierenden Bauwerke des Hoch-, Tief-, Verkehrswege- und Wasserbaus. Sie vertiefen sich im konstruktiven Ingenieurbau oder im alpinen Infrastrukturbau sowie Naturgefahren und werden Bauingenieurin oder Bauingenieur mit international gefragten Kompetenzen zum Bauen im alpinen Raum. Dieses interdisziplinäre Studium wird im Vollzeit- und Teilzeitmodus sowie als praxisintegriertes Bachelorstudium für gymnasiale Maturandinnen und Maturanden angeboten.
Weitere Details
- Bachelorstudium Bauingenieurwesen: fhgr.ch/bauing
- Brückenbauwettbewerb: vss.ch/vss_de/brueckenbauwettbewerb



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- fhgr-news-brueckenbau-wettbewerb-2026-1.jpgBauingenieurwesen-Student Jan Krawczyk konstruiert die siegreiche Brücke des FHGR-Teams für den VSS-Brückenbau-Wettbewerb 2026.
- fhgr-news-brueckenbau-wettbewerb-2026-3.jpgDie siegreiche Brücke in der Kategorie «Maximallast» des FHGR-Teams entsteht für den VSS-Brückenbau-Wettbewerb 2026.
- fhgr-news-brueckenbau-wettbewerb-2026-2.jpgDie siegreiche Brücke in der Kategorie «Maximallast» des FHGR-Teams entsteht für den VSS-Brückenbau-Wettbewerb 2026.
Fachhochschule Graubünden
Als Hochschule setzt die FH Graubünden auf dynamisches Denken und proaktives Handeln. Mit diesem Mindset prägt sie die Zukunft. Die Studienangebote orientieren sich an praktischen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Ihre über 2400 Studierenden in Aus- und Weiterbildung entwickelt sie zu verantwortungsvollen Persönlichkeiten. Die Hochschule bietet Angebote in den Bereichen «Architektur und Bauingenieurwesen», «Medien, Technik und IT» sowie «Wirtschaft, Dienstleistung und Informationswissenschaft» an. In ihrer inter- und transdisziplinären Forschung fokussiert sie auf die Themen angewandte Zukunftstechnologien, Entwicklung im alpinen Raum und unternehmerisches Handeln. Mit ihren Tätigkeiten trägt die FH Graubünden zum Erfolg und zur Wettbewerbsfähigkeit von Individuen, Institutionen und Regionen bei. Hierfür ist sie in der Region verankert, in der Schweiz von Bedeutung und strahlt international aus. fhgr.ch


