Seit 2009 Pionierin zu ethischem und verantwortungsvollem Unternehmertum: Die Fachhochschule Graubünden führt am 14. und 15. April ein internationales Symposium dazu in Zürich durch.Seit 2009 Pionierin zu ethischem und verantwortungsvollem Unternehmertum: Die Fachhochschule Graubünden führt am 14. und 15. April ein internationales Symposium dazu in Zürich durch.
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Vom Bremsklotz zur strategischen Schlüsselrolle

Ethik und Compliance: Vom Bremsklotz zur strategischen Schlüsselrolle

08. April 2026

Geopolitische Instabilität und rasante technologische Umbrüche fordern die verantwortungsvolle Unternehmensführung massiv heraus. Wegweisende Antworten liefert das Global Ethics and Compliance Symposium am 14. und 15. April 2026 in Zürich. Die internationale Fachkonferenz feiert zugleich das zehnjährige Jubiläum des PRME Business Integrity Action Center an der Fachhochschule Graubünden.

Ethik und Compliance stehen an einem Scheideweg: In einer zunehmend komplexen Welt verändert sich die Rolle des Chief Ethics and Compliance Officers grundlegend. Um diesen tiefgreifenden Wandel zu unterstützen, bringt die Fachtagung internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem Umfeld der Vereinten Nationen in Zürich zusammen. «Compliance darf kein blosser Bremsklotz sein. In einer instabilen Welt muss sie sich von einer reinen Kontrollfunktion zum moralischen Kompass und strategischen Erfolgsfaktor wandeln», erklärt Christian Hauser, Professor an der FH Graubünden und Organisator der Veranstaltung.

Zwischen Algorithmen und Weltpolitik

In Keynotes und interaktiven Sessions wird praxisnah thematisiert, wie künstliche Intelligenz (KI) gezielt zur Stärkung von Integrität genutzt werden kann – ohne deren ethische, rechtliche und gesellschaftliche Risiken aus den Augen zu verlieren. Gleichzeitig diskutieren die Teilnehmenden, wie Unternehmen verantwortungsvoll auf geopolitische Erschütterungen wie die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten reagieren können.

Als profilierte Keynote Speaker teilen Peter Maurer (Präsident des Basel Institute on Governance sowie ehemaliger Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz) und Klaus Moosmayer (Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Bank sowie ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied und Chief Ethics, Risk & Compliance Officer der Novartis AG) ihre Expertise an der Schnittstelle von Wirtschaft und Ethik.

Starke Allianz mit den Vereinten Nationen

Ein besonderes Highlight ist der Workshop zur Zusammenarbeit des UN Global Compact mit den Principles for Responsible Management Education (PRME). Gemeinsam werden Ansätze entwickelt, um Forschung, Lehre und Unternehmenspraxis enger zu verzahnen und den Fachkräftenachwuchs im Bereich Ethik und Compliance gezielt zu fördern.

Den Auftakt bildet bereits ab dem 11. April ein exklusiver Workshop in Chur, bei dem geladene internationale Expertinnen und Experten die Themen Corporate Governance, Wirtschaftsethik und Korruptionsbekämpfung vertiefen.

Zehn Jahre Pionierarbeit in Graubünden

Die Veranstaltung findet im Kontext des zehnjährigen Jubiläums des Business Integrity Action Center (BIAC) an der FH Graubünden statt. Die Hochschule nimmt national wie international eine Vorreiterrolle in der verantwortungsvollen Managementausbildung ein. Bereits 2009 trat sie als erste öffentliche Schweizer Hochschule der UN-Initiative PRME bei und betreibt seit 2016 das erste PRME Business Integrity Action Center Europas.

Weitere Details

  • Veranstaltung «Global Ethics and Compliance Symposium 2026»: fhgr.ch/gecs
  • PRME Business Integrity Action Center der FH Graubünden: fhgr.ch/biac
Seit 2009 Pionierin zu ethischem und verantwortungsvollem Unternehmertum: Die Fachhochschule Graubünden führt am 14. und 15. April ein internationales Symposium dazu in Zürich durch.
Seit 2009 Pionierin zu ethischem und verantwortungsvollem Unternehmertum: Die Fachhochschule Graubünden führt am 14. und 15. April ein internationales Symposium dazu in Zürich durch.

Weitere Auskünfte

Dozent, Projektleiter
Prof. Dr. Christian Hauser

Fachhochschule Graubünden

Als Hochschule setzt die FH Graubünden auf dynamisches Denken und proaktives Handeln. Mit diesem Mindset prägt sie die Zukunft. Die Studienangebote orientieren sich an praktischen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Ihre über 2400 Studierenden in Aus- und Weiterbildung entwickelt sie zu verantwortungsvollen Persönlichkeiten. Die Hochschule bietet Angebote in den Bereichen «Architektur und Bauingenieurwesen», «Medien, Technik und IT» sowie «Wirtschaft, Dienstleistung und Informationswissenschaft» an. In ihrer inter- und transdisziplinären Forschung fokussiert sie auf die Themen angewandte Zukunftstechnologien, Entwicklung im alpinen Raum und unternehmerisches Handeln. Mit ihren Tätigkeiten trägt die FH Graubünden zum Erfolg und zur Wettbewerbsfähigkeit von Individuen, Institutionen und Regionen bei. Hierfür ist sie in der Region verankert, in der Schweiz von Bedeutung und strahlt international aus. fhgr.ch