Übersicht
Das Zentrum für Angewandte Glaziologie (ZAG) wurde im Jahr 2020 gemeinsam von der Fachhochschule Graubünden und der Academia Engiadina gegründet, um glaziologische Herausforderungen im alpinen Raum zu erforschen. Ende 2023 wurde das gemeinsame Innovationsprojekt 32024.1 IP-EE Bodenunabhängiges Beschneiungssystem erfolgreich abgeschlossen. Dadurch wurde das ZAG als gemeinsame organisatorische Forschungseinheit wieder aufgelöst. Seitdem führt die Fachhochschule Graubünden das ZAG als Forschungsfeld im Forschungsschwerpunkt «Bauen im alpinen Raum» weiter.
Im alpinen Lebensraum stellt der Klimawandel besondere glaziologische Herausforderungen, da jegliche Eisvorkommen besonders sensibel reagieren. Davon betroffen sind das Wassermanagement (Gletscherrückzug, Beschneiung), klimasensible Bauwerke (z.B. im Permafrost) und Anlässe auf gefrorenen Seen (z.B. White Turf St. Moritz) sowie auch ganz allgemein der Tourismus. Im Forschungsfeld «Angewandte Glaziologie» der FH Graubünden interessieren deshalb die glaziologischen und technischen Möglichkeiten zum Erhalt von Gletschersubstanz, Sicherung von Skigebieten sowie Wintersportanlässen auf gefrorenen Seen, Sicherung von Wasserversorgungen von hochalpinen Infrastrukturbauten (z.B. SAC Hütten), Bauen im alpinen Permafrost und neue innovative Tourismusformen.
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