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3. Finnova-Technology-Award geht an Photonicsstudent

Dritter Finnova-Technology-Award an Photonicsstudent der Fachhochschule Graubünden vergeben

26. November 2019

Wie lässt sich Künstliche Intelligenz (KI) im Sanitärbereich einsetzen? Dieser Frage ist Viktor Kessler in seiner Bachelorarbeit im Rahmen seines Photonicsstudiums an der FH Graubünden nachgegangen. Für seine Arbeit wurde er am Dienstag, 26. November, mit dem Finnova-Technology-Award ausgezeichnet. Die Verleihung fand in den Räumlichkeiten der Finnova AG in Chur statt, wo Finnova Entwicklungsteams für Digital Banking und Core Applikationen beschäftigt.

Viktor Kessler (Chur, GR) untersuchte in seiner Bachelorarbeit im Rahmen des Photonicsstudiums, wie Künstliche Intelligenz (KI) im Sanitärbereich eingesetzt werden könnte. Seine Absicht: das Bad soll intelligent und personalisiert werden. Kessler nahm sich zum Ziel, , das Potenzial von KI in Bezug auf die Produkte der Oblamatik AG zu ermitteln und eine mögliche Umsetzung aufzuzeigen. Im Rahmen von Workshops erarbeitete er zwei unterschiedliche Methoden und unterbreitete der Churer Oblamatik AG Empfehlungen. Der von ihm entwickelte Prototyp simuliert einen Wasserhahn, der berührungslos mit Gestenerkennung gesteuert werden kann.

Abschlussarbeiten mit hoher Praxisrelevanz

Die Bachelorarbeit «Machbarkeitsstudie zur Anwendung von KI im Sanitärbereich» überzeugte die Jury des Finnova-Technology-Awards durch die fundierte Erörterung der Grundlagen Künstlicher Intelligenz, die systematische Herangehensweise und die hohe Praxisrelevanz der Forschungsergebnisse. Ralph Hutter, Head Product Management Ecosystems von Finnova, des in Lenzburg beheimateten führenden Bankensoftware-Herstellers überreichte Kessler den mit Tausend Franken dotierten Preis zusammen mit Prof. Corsin Capol, Dozent für Informatik, Institut für Photonics und ICT der FH Graubünden, am Dienstag in Chur.

Insgesamt gingen neun Bachelorarbeiten für den diesjährigen Finnova-Technology-Award ein. Diese stammten aus ganz unterschiedlichen Disziplinen. «Die Arbeiten zeigen eindrücklich auf, was motivierte Studierende erreichen können. Technologie, Innovation und unternehmerisches Denken und Handeln wird an der FH Graubünden nicht nur gelehrt, sondern gelebt», sagte Professor Corsin Capol, Jury- Mitglied und Dozent für lnformatik an der FH Graubünden. Viktor Kesslers Bachelorarbeit besteche nebst seiner technisch-konzeptionellen Qualitäten auch durch die Nachhaltigkeit in der ökonomischen Betrachtung. Auch Jury-Mitglied Ralph Hutter betonte, dass mit der Vergabe des dritten Finnova-Technology-Award erneut exzellente Arbeiten ausgezeichnet würden. «Davon profitiert unser Entwicklungsstandort Chur und es untermauert die langjährige Zusammenarbeit mit der FH Graubünden», sagte er.

Die für den diesjährigen Finnova-Technology-Award eingereichten Bachelorarbeiten stammen aus den Bereichen Photonics, Information Science, Multimedia Production und Digital Business Management. Die Spannbreite der Themen umfasste die Bereichen Blockchain, Gesichtserkennung, Augmented Reality in Printmedien, Voice Commerce, Künstliche Intelligenz, Wearable Platform oder Usability.

Award als Förderinitiative der Finnova

Der Finnova-Technology-Award ist eine Förderinitiative von Finnova im Bereich der angewandten Wissenschaften und findet bereits zum dritten Mal statt. Der Wirtschaft mangelt es an kompetenten und initiativen jungen Nachwuchskräften, welche die Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung Digitalisierung und Automatisierung vorantreiben.

Sie stellt damit eine wichtige Verbindung zwischen Forschung und ökonomischer Praxis am Standort Chur dar. Die Teilnahme am Finnova-Technology-Award steht allen Studienrichtungen der FH Graubünden offen.

Unser Alltag ist voll mit Photonics-Aufgabenstellungen

Photronics spielt in unserem Alltag eine wichtige Rolle, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Früh am Morgen holt uns der Wecker des Smartphones aus dem Schlaf, eine Wischbewegung über den Touchscreen bringt ihn zum Schweigen. Beim Betreten eines Geschäftes öffnen uns optische Infrarotsensoren automatisch die Tür. Abends geniessen wir die brillanten Farben des OLED-Grossbild-TV. In all dem steckt Photonics und genau darum geht es im schweizweit einzigartigen Bachelorstudium: um das Verstehen, das Anwenden und das Weiterentwickeln von lichtbasierten Technologien. Die FH Graubünden bietet als einzige Fachhochschule der Schweiz ein Bachelorstudium in Photonics an.

Weitere Details:

Weitere Auskünfte:
Nicole Irion
, Kommunikation, Finnova
+41 76 558 92 92
media-relations@finnova.com

Corsin Capol, Professor für Informatik, Institut für Photonics und ICT an der Fachhochschule Graubünden
+41 81 286 37 63
corsin.capol@fhgr.ch

Über Finnova
Finnova ist ein führender Anbieter von Bankensoftware auf dem Finanzplatz Schweiz. Wir unterstützen Banken und Outsourcing-Provider mit effizienten, innovativen und regulatorisch konformen IT-Lösungen, um gerade in herausfordernden Zeiten Wachstum im Banking zu realisieren: «Smarter Banking» mit Finnova - dafür stehen wir. Deshalb vertrauen bereits über 100 Banken auf uns. Finnova wurde 1974 gegründet und beschäftigt heute über 400 Mitarbeitende am Hauptsitz in Lenzburg und an den Standorten Chur, Seewen und Nyon. Mit der Finnova Banking Software profitieren rund 80 Universal- und 20 Privatbanken bei attraktiven Total Cost of Ownership (TCO) von einer âusserst leistungsstarken und zuverlässigen Standardlösung, die sich mit ihrem breiten Funktionsumfang für unterschiedliche Geschäftsmodelle front-to-back einsetzen lässt. Weitere Informationen finden Sie unter  www.finnova.com

Über die Fachhochschule Graubünden
Die FH Graubünden ist eine innovative und unternehmerische Fachhochschule mit über 2000 Studierenden. Sie bildet verantwortungsvolle Fach- und Führungskräfte aus. Als regional verankerte Fachhochschule überzeugt sie mit ihrer persönlichen Atmosphäre über die Kantons- und Landesgrenze hinaus. Die FH Graubünden bietet Bachelor-, Master- und Weiterbildungsangebote in Architektur, Bauingenieurwesen, Digital Science, Management, Mobile Robotics, Multimedia Production, Photonics, Service Design sowie Tourismus an. In diesen Disziplinen betreibt sie auch angewandte Forschung und trägt mit dieser zu Innovationen, Wissen und Lösungen für die Gesellschaft bei. Die FH Graubünden ist seit dem Jahr 2000 Teil der FHO Fachhochschule Ostschweiz. Mit der vom Bundesrat gesprochenen Beitragsberechtigung wird sie per 1. Januar 2020 die achte öffentlich-rechtliche Fachhochschule der Schweiz sein. Bereits 1963 begann ihre Geschichte mit der Gründung des Abendtechnikums Chur. fhgr.ch

Viktor Kessler, Absolvent des Photonicsstudiums an der FH Graubünden, gewinnt den 3. Finnova-Technology-Award.
Viktor Kessler, Absolvent des Photonicsstudiums an der FH Graubünden, gewinnt den 3. Finnova-Technology-Award.
Preisübergabe des 3. Finnova-Technology-Awards (v.l.n.r.): André Kälin (Abteilungsleiter, Finnova), Corsin Capol (Professor für Informatik, FH Graubünden), Viktor Kessler (Preisträger 2019 und Absolvent Bachelorstudium Photonics an der FH Graubünden), Ralph Hutter (Head Product Management Ecosystems, Finnova)
Preisübergabe des 3. Finnova-Technology-Awards (v.l.n.r.): André Kälin (Abteilungsleiter, Finnova), Corsin Capol (Professor für Informatik, FH Graubünden), Viktor Kessler (Preisträger 2019 und Absolvent Bachelorstudium Photonics an der FH Graubünden), Ralph Hutter (Head Product Management Ecosystems, Finnova)