Masterstudium Civil Engineering Masterstudium Civil Engineering
Master of Science in Engineering mit Vertiefung

Civil Engineering

Master of Science in Engineering mit Vertiefung

Civil Engineering

Studium auf einen Blick

Studium auf einen Blick

Bauingenieurwesen im alpinen Raum – Kunstbauten, Naturgefahren, Wasserbau, Geotechnik und nachhaltige Infrastruktur.

Interessierst du dich für Bauingenieurwesen und möchtest komplexe Herausforderungen im alpinen Raum lösen? Dann ist der Master of Science in Engineering (MSE) mit Vertiefung in Civil Engineering an der FH Graubünden das richtige Studium für dich.

Ein Abschluss ermöglicht eine berufliche Spitzenposition oder eine Tätigkeit in Forschung und Entwicklung. Der Master of Science in Engineering (MSE) ist ein von den Schweizer Fachhochschulen gemeinsam entwickeltes Bildungsangebot. Es richtet sich an hoch motivierte Bachelorabsolventinnen und -absolventen mit einem sehr guten Abschluss. Die Unterrichtssprache ist Deutsch und Englisch. Der Kontaktunterricht macht in etwa ein Drittel (30 ECTS) des gesamten Studiums aus und wird hauptsächlich zentral in Zürich abgehalten. Die verbleibenden zwei Drittel (60 ECTS) sind praktisch orientierten Projektarbeiten sowie der Masterarbeit gewidmet und finden lokal an der eingeschriebenen Fachhochschule statt.

 

  • Abschluss

    Master of Science FHGR in Engineering mit Vertiefung in Civil Engineering
  • Studienmodell

    Vollzeit- oder Teilzeitstudium
  • Studiendauer

    Vollzeit: 3-8 Semester (3 Semester)
    Teilzeit: 6-8 Semester (5 Semester)
    (Siehe Studiendauer)
  • Studienort

    Chur: Fachliche Vertiefung + Master Thesis (60 ECTS)
    Zürich: Theorie- und Kontextmodule (30 ECTS)
  • Studienbeginn

    Herbst- oder Frühlingssemester
  • Unterrichtssprache

    Deutsch / Englisch
  • Studienleitung

    Lifa Imad Mehr über Lifa Imad
  • Anmeldeschluss

    Herbstsemester: 31. Mai / Frühlingssemester: 30. November
Zukunftsperspektiven

Zukunftsperspektiven

Absolventinnen und Absolventen des MSE Civil Engineering gestalten aktiv die Infrastruktur von morgen. Sie planen Kunstbauten und Verkehrswege, entwickeln nachhaltige Bauwerke und tragen dazu bei, Siedlungen und Infrastrukturen vor Naturgefahren zu schützen. Dabei verbinden sie wissenschaftliche Methoden mit praktischer Umsetzungskompetenz und sind in der Lage, komplexe ingenieurtechnische Fragestellungen ganzheitlich zu analysieren und zu lösen.

Nach dem Studium arbeiten Absolventinnen und Absolventen in Ingenieur- und Planungsbüros, Bauunternehmen, öffentlichen Verwaltungen oder spezialisierten Fachfirmen. Sie übernehmen Verantwortung in Projekten, koordinieren interdisziplinäre Teams und entwickeln innovative Lösungen in Bereichen wie Kunstbauten, Naturgefahren, Geotechnik, Wasserbau, Schutzbauwerke oder Infrastrukturentwicklung.

Mit zunehmender Berufserfahrung eröffnen sich ihnen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten – von der Projektleitung über Fachspezialisierungen bis hin zu Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung. Der MSE-Abschluss bildet zudem eine solide Grundlage für eine weiterführende wissenschaftliche Laufbahn.

Die Ausbildung im alpinen Kontext verleiht den Absolventinnen und Absolventen ein besonderes Profil: Sie sind es gewohnt, unter anspruchsvollen topografischen, geologischen und klimatischen Bedingungen zu arbeiten und Lösungen für reale Herausforderungen zu entwickeln. Diese Kompetenzen sind sowohl national als auch international sehr gefragt.

Studieninhalte

Studieninhalte

Im Master of Science in Engineering (MSE) mit Vertiefung in Civil Engineering vertiefst du deine Kenntnisse im Bauingenieurwesen und entwickelst die Fähigkeit, komplexe Fragestellungen systematisch zu analysieren und zu lösen. Der Fokus liegt auf praxisnahen Aufgaben im alpinen Raum.

Du beschäftigst dich mit Themen wie Kunstbauten, Naturgefahren, Geotechnik, Wasserbau, Wasserkraft und nachhaltiger Infrastruktur. Dabei analysierst du Prozesse wie Steinschlag, Lawinen oder Murgänge, untersuchst Baugrundverhältnisse und entwickelst fundierte Lösungen für Bauwerke und Infrastrukturen.

Im Bereich Wasserbau und Wasserkraft planst und optimierst du hydraulische Systeme, Hochwasserschutzmassnahmen und Anlagen zur Energiegewinnung unter anspruchsvollen Bedingungen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Tragwerksbau und Kunstbauten wie Brücken, Galerien oder Stützbauwerken. Du setzt dich mit Tragverhalten, Baustoffen sowie konstruktiven und wirtschaftlichen Aspekten auseinander und befasst dich mit der Erhaltung und Weiterentwicklung bestehender Infrastruktur.

Im Fachgebiet Naturgefahren wirst du durch Bündner Persönlichkeiten in die die Naturgefahrenprozesse (Lawinen, Steinschlag, Wildbach, Rutschungen und Hangmuren) eingeführt planst entsprechende Schutzanlage vor dieser alpinen Naturgefahren. 

Du lernst, technische Systeme zu modellieren, numerisch zu analysieren und wissenschaftliche Methoden gezielt anzuwenden. Gleichzeitig entwickelst du die Fähigkeit, interdisziplinär zu arbeiten und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.

Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, komplexe Bau- und Infrastruktursysteme ganzheitlich zu verstehen und innovative Lösungen umzusetzen. Sie verfügen über fundierte Kompetenzen in Naturgefahren, Geotechnik, Wasserbau, Wasserkraft und Kunstbauten und sind optimal auf verantwortungsvolle Aufgaben im Bauingenieurwesen vorbereitet.

Studienschwerpunkte:

  • Kunstbauten (Brücken, Lehnenbrücken, Galerien, Tunnel)
  • Naturgefahren (Lawinen, Steinschlag, Murgang, Rutschungen, Wildbach)
  • Geotechnik und Geokunststoffe (Spezialtiefbau) 
  • Wasserbau und Wasserkraft 
  • Tragwerks- und Infrastrukturbau
  • Baustoffe und Materialverhalten
  • Erhaltung und Sanierung von Bauwerken
  • Nachhaltiges Bauen im alpinen Raum 

Studienplan

Das Studium besteht aus den Theorie- und Kontextmodulen sowie der fachlichen Vertiefung mit der Master Thesis. Mit Theorie- und Kontextmodulen müssen 30 ECTS (rund ein Drittel), mit der fachlichen Vertiefung 60 ECTS (rund zwei Drittel) erworben werden.

Empfohlene Theoriemodule
Die Theoriemodule umfassen 30 von 90 ECTS. Die Module werden von Professorinnen und Professoren aus der ganzen Schweiz an unterschiedlichen Durchführungsorten unterrichtet. Du wirst diese Module gemeinsam mit anderen MSE-Studierenden absolvieren.

Hier findest du die empfohlenen Theoriemodule für das MSE-Profil Civil Engineering

Fachliche Vertiefung
Die fachliche Vertiefung umfasst 60 von 90 ECTS. Sie besteht aus zwei praxisorientierten Projektarbeiten (2 x 15 ECTS) und einer Master Thesis (30 ECTS). Die Arbeiten können im Rahmen von Forschungsprojekten an der FH Graubünden oder bei Industriepartnern durchgeführt werden. Die genauen Themen werden in Absprache mit deiner Studienberaterin oder deinem Studienberater (Advisor) individuell festgelegt.

Zulassungsbedingungen

Zulassungsbedingungen

Für die Zulassung zum MSE Engineering benötigst du einen Bachelor oder einen vergleichbaren Abschluss im Bereich Technik. Die Leistungen des gesamten Bachelorstudiums müssen einem ECTS Grade A oder B entsprechen. Bei Grade C kann eine Aufnahme «sur dossier» erfolgen. Grade D ist nicht zugelassen.

Wenn du Fragen zu den Zulassungsbedingungen hast, kontaktiere uns. Wir helfen dir gerne weiter.

Die Gesamtnoten der Bachelorabschlüsse an der FHGR entsprechen folgenden ECTS Grades:

6.0 = A
5.5 = B
5.0 = C
4.5 = D

A -> zugelassen
B -> zugelassen
C -> sur dossier
D -> nicht zugelassen

Empfohlene Bachelorabschlüsse:

Für den Master of Science in Engineering (MSE) mit Vertiefung in Civil Engineering verfügst du idealerweise über einen Bachelorabschluss im Bereich Bauingenieurwesen oder in einer eng verwandten technischen Disziplin.

Besonders geeignet sind unter anderem folgende Studienrichtungen:

  • Bauingenieurwesen
  • Umweltingenieurwesen
  • Geotechnik / Ingenieurgeologie
  • Infrastruktur- oder Verkehrsingenieurwesen
  • Wasserbau / Hydraulik
  • Material- und Verfahrenstechnik (mit Bezug zum Bauwesen)
  • Maschinenbau (mit Schwerpunkt Konstruktion oder Strukturmechanik)

Auch Absolventinnen und Absolventen anderer technischer Studiengänge können zugelassen werden, sofern sie über die erforderlichen fachlichen Grundlagen verfügen. Die Eignung wird im Einzelfall geprüft.

Ausnahmefälle

Entsprechen der allgemeine wie auch der fachliche Durchschnitt einem ECTS-Grade C, ist in begründeten Fällen eine Zulassung «sur Dossier» möglich. Für den Fall, dass die Leistungen nicht anhand der Zeugnisse eingeschätzt werden können, wird ein Aufnahmegespräch mit der Bewerberin oder dem Bewerber geführt. Bei Bewerbern aus dem Ausland sind Deutschkenntnisse auf Konversationsniveau zwingend nachzuweisen.

Organisatorisches

Organisatorisches

Wie viel kostet der MSE Engineering an der FH Graubünden? Wo findet das Studium statt? Wie viele ECTS-Punkte erhalte ich? An wie vielen Tagen habe ich Unterricht? Welchen Abschluss besitze ich nach dem Studium?

Studienkosten und -finanzierung

Die Einschreibegebühr kostet einmalig CHF 300. Diese Gebühr wird auf die Studiengebühr des ersten Semesters angerechnet. Wenn du das Studium nicht anfängst, musst du die Einschreibegebühr trotzdem bezahlen. Sie wird nicht zurückerstattet.

Die Studiengebühr beträgt:

  • CHF 960 pro Semester für Studierende mit Schweizer oder Liechtensteiner Staatsbürgerschaft.
  • CHF 1550 pro Semester für alle anderen Studierenden.

Ausländische Studierende, die mindestens zwei Jahre vor Studienbeginn in der Schweiz gewohnt haben, finanziell unabhängig sind und nicht in Ausbildung waren, können eine reduzierte Studiengebühr von CHF 960 beantragen. Dies muss die FH Graubünden vorher prüfen und genehmigen.

Für Studierende aus Ländern ausserhalb von CH, FL, EU und EFTA verlangt die FH Graubünden ein Depot von CHF 3000.

In den Studiengebühren sind nicht enthalten: Lehrmittel, spezielle Software, Reisen, Verpflegung und Unterkunft bei Exkursionen, Blockwochen und der Bachelor Thesis.

Du brauchst ein eigenes, gutes Notebook. Die Empfehlungen dazu bekommst du von der Studienleitung.

Informiere dich auch über Möglichkeiten zur Finanzierung, zum Beispiel Stipendien oder Fördergelder.

Studienort

Der Kontaktunterricht findet in Zürich statt, die praktische Ausbildung und die Forschungsarbeiten am Standort Chur an der FH Graubünden oder beim Industriepartner.

ECTS-Punkte

European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) 
Das Europäisches System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen (European Credit Transfer and Accumulation System, ECTS) ist ein Instrument zur Schaffung eines europäischen Bildungsraums, in dem sich Studierende und Lehrende frei bewegen können. ECTS-Punkte werden für den Arbeitsaufwand vergeben, der für die erwarteten Lernergebnisse im Rahmen einer Lehrveranstaltung notwendig ist. ECTS-Punkte bilden die Grundlage für die Anerkennung von Studienleistungen und Diplomen zwischen Hochschulen. 

ECTS-Punkte 
Ein ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlichen studentischen Arbeitsaufwand (Workload) von 30 Stunden. Der studentische Arbeitsaufwand beinhaltet neben dem Besuch der Lehrveranstaltungen auch die Zeiten für Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen, Prüfungen und die Zeit des Selbststudiums. In einem Vollzeitstudium werden pro Jahr 60 ECTS-Punkte erworben, was einer Arbeitsbelastung von 1800 Stunden entspricht.
An der FH Graubünden umfasst das Bachelorstudium 180 ECTS-Punkte, ein konsekutives Masterstudium 90 ECTS-Punkte.

Studiendauer

Der MSE Engineering kann sowohl als Vollzeit- als auch als Teilzeitstudium durchgeführt werden. Für das Vollzeitstudium werden 3 Semester, für das Teilzeitstudium 5 Semester als Studiendauer empfohlen (siehe Grafik).

Die maximale Studiendauer darf sowohl im Vollzeit- als auch im Teilzeitstudium 8 Semester nicht überschreiten. In Ausnahmefällen kann ein weiteres Semester bewilligt werden. Studienunterbrüche zählen nicht zur Studiendauer. Diese dürfen insgesamt zwei Semester nicht überschreiten.

Die Reserve-Semester können bei nicht bestandenen Modulen in Anspruch genommen werden.

Unterrichtssprache

Theorie (TSM, FTP, CM): Englisch 

Projektarbeiten und Master Thesis: Englisch/Deutsch

 

Studien- und Prüfungsreglement

Das Reglement der Bachelor- und Masterstudiengänge ordnet den Studienbetrieb, die Prüfungs- und die Promotionsmodalitäten.

Nachteilsausgleich und Dienstverschiebung

Wir möchten, dass du dein Studium an der FH Graubünden gut meisterst. Wenn du militärische Verpflichtungen hast oder gesundheitliche, strukturelle oder kulturelle Schwierigkeiten, unterstützen wir dich bei der Organisation deines Studiums.

Nachteilsausgleich

Wenn du eine Behinderung oder chronische Krankheit hast, die das Lernen erschwert, kannst du einen Nachteilsausgleich beantragen. Mehr Infos findest du auf der Webseite der Anlaufstelle für Nachteilsausgleich.

Dienstverschiebung

Hier erfährst du, wie du den Militärdienst verschieben kannst mit dem Dienstverschiebungsgesuch.

Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium

Die FH Graubünden möchte, dass Spitzensportler:innen ihr Studium und den Sport gut kombinieren können. Mehr Informationen findest du in der Weisung zur Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium.

Anmeldung und Beratung

Anmeldung und Beratung

Anmeldung

Wenn du dich für das Studium anmelden möchtest, sende bitte das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular sowie die erforderlichen Unterlagen an die Administration der FH Graubünden.

Studienbeginn

Herbstsemester: September
Frühlingssemester: Februar

Anmeldeschluss

Herbstsemester: 31. Mai
Frühlingssemester: 30. November

Die Studienplätze werden nach Eingangsdatum der Anmeldeunterlagen vergeben. Anmeldungen werden auch noch nach Anmeldeschluss berücksichtigt, sofern freie Studienplätze vorhanden sind.

Beratung

Du hast inhaltliche oder administrative Fragen? Du möchtest eine Studienberatung? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Fachhochschule Graubünden
Pulvermühlestrasse 57
7000 Chur
Schweiz

Telefon +41 81 286 24 86
E-Mail mse@fhgr.ch

Prof. Plácido Pérez, Studienleiter Bauingenieurwesen
Studienleiter
Prof. Plácido Pérez
Administration

Administration

Erica Projer, Studienassistentin
Projektmitarbeiterin
Erica Projer