Angehende Bauingenieurin und Bauingenieur der Fachhochschule Graubünden mit Plänen in den Händen auf einer Brücke. Angehende Bauingenieurin und Bauingenieur der Fachhochschule Graubünden mit Plänen in den Händen auf einer Brücke.
Bachelorstudium

Bauingenieurwesen

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Studium auf einen Blick

Studium auf einen Blick

Dein Studium für nachhaltiges Bauen in der Schweiz: Im interdisziplinären Bauingenieurstudium der Fachhochschule Graubünden konzipierst, entwirfst und planst du Bauwerke des Hoch-, Tief-, Verkehrswege- und Wasserbaus. 

Wer hier bauen kann, kann überall bauen.

Du vertiefst dich im konstruktiven Ingenieurbau oder im alpinen Infrastrukturbau / Naturgefahren und wirst Bauingenieurin oder Bauingenieur mit international gefragte Kompetenzen zum Bauen im alpinen Raum.

Bauingenieurwesen studieren – so wie es zu deinem Leben passt

  • Abschluss

    Bachelor of Science FHGR in Bauingenieurwesen
  • Studienmodell

    Vollzeit- oder Teilzeitstudium
    Praxisintegriertes Bachelorstudium PiBS
  • Studiendauer

    3 Jahre Vollzeit (3 Tage Unterricht pro Woche)
    4 Jahre Teilzeit / PiBS (2 Tage Unterricht pro Woche)
  • Studienort

    Chur
  • Studienbeginn

    September
  • Studienleitung

    Pérez Plácido Mehr über Pérez Plácido
  • Anmeldeschluss

    30. April Jetzt anmelden!

Student for a Day

Besuche uns am 10. April 2026 als «Student for a Day»! Erlebe einen Tag lang den Unterricht im Bachelorstudium Bauingenieurwesen und erfahre alles zum Studium von unseren Studierenden und Dozierenden.

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5 gute Gründe, um an der FH Graubünden Bauingenieurwesen zu studieren

Zum Bauingenieurstudium passend: Die Taminabrücke – ein Beispiel moderner Bauingenieurkunst im Bereich Grund- und Wasserbau.
Wer hier studiert, hat klare Ziele.
Die Basis des Bauingenieurstudiums bildet eine solide Grundausbildung im Hoch- und Tiefbau. Im dritten Studienjahr wählst du deine Vertiefung im Konstruktiven Ingenieurbau oder Alpine Infrastrukturen/Naturgefahren.
Landwasserviadukt in der Schweiz – ein beeindruckendes Bauwerk, das zeigt, worum es beim Bauingenieur studieren geht.
Wer hier studiert, lernt von den Besten.
Verteilt über ganz Graubünden finden sich herausragende Meisterleistungen der Bauingenieurkunst, die für internationale Beachtung sorgen. Dieses Wissen ist fest verankert und wird dir bei uns an der Fachhochschule weitergegeben.
Steinschlagnetz an Felswand – Beispiel für Herausforderungen im Bauingenieurwesen in der Schweiz.
Wer hier studiert, liebt die Herausforderung.
Bei uns in Graubünden sind die Anforderungen an Bauwerke hoch; klimatische, topografische, geologische und logistische Aspekte sind sowohl in der Projektierung als auch wirtschaftlich fordernd. Wer das gelernt hat, verfügt über eine hohe Baukompetenz und kann überall bauen.
Angehende Bauingenieurin der Fachhochschule Graubünden beim Albulatunnel – Bauingenieure planen und konstruieren Bauwerke wie diesen.
Wer hier studiert, baut an seiner beruflichen Zukunft.
Der richtige Zeitpunkt um in Bildung zu investieren ist jetzt - egal, ob du aufsteigst, umsteigst oder neu durchstarten möchtest! Die Tatsache, dass mehr Bauingenieurinnen und Bauingenieure in Rente gehen als neue Ingenieurinnen und Ingenieure von den Hochschulen hinzukommen, macht dich in den kommenden Jahren zu einer dringend gefragten Fachkraft.
Person klettert an steiler Felswand – Beispiel für Freizeitaktivität neben dem Ingenieurbau Studium.
Wer hier studiert, der profitiert.
Im individuell planbaren Teilzeitstudium studierst du nach deinem persönlichen Tempo. So kannst du Studium, Familie, Beruf und Freizeit ideal miteinander verbinden.
Zukunftsperspektiven

Zukunftsperspektiven

Du wirst an der Fachhochschule zum Bauingenieur bzw. zur Bauingenieurin ausgebildet. Nach dem Bauingenieurstudium beschäftigst du dich mit der Planung, der Ausführung und dem Betrieb von Bauwerken – in Ingenieurbüros, als Bauleiterin oder Bauleiter bei Hoch- und Tiefbaufirmen oder als angestellte Fachkraft bei Gemeinden, Ämtern und Fachstellen.

Wer hier studiert, hat gute Aussichten.

Der Weg zu einem interessanten, abwechslungsreichen Job führt über eine gute Ausbildung. Mit einem Bachelorabschluss in Bauingenieurwesen der FH Graubünden schaffst du die besten Voraussetzungen für deine berufliche Zukunft.

Barbara Caflisch, Studentin Bauingenieurwesen
«Ich interessiere mich besonders für die Naturgefahren, weshalb mich der Fokus 'Bauen im alpinen Raum' an der FH Graubünden sofort angesprochen hat.»
Barbara Caflisch, Absolventin Bauingenieurwesen
Dr. Christian Wilhelm, Amt für Wald und Naturgefahren Kanton Graubünden
«Um uns vor Naturgefahren zu schützen, braucht es Bauingenieurinnen und -ingenieure mit einem gesamtheitlichen Verständnis für die gravitativen Naturgefahren.»
Dr. Christian Wilhelm, Bereichsleiter Naturgefahren & Schutzbauten, Amt für Wald und Naturgefahren Kanton Graubünden
Nino Fontana, Student Bauingenieurwesen
«Mich faszinieren die verschiedenen Facetten des Bauens im alpinen Raum. Der praxisbezogene Unterricht hat uns auf diese spannenden Herausforderungen vorbereitet.»
Nino Fontana, Absolvent Bauingenieurwesen, FH Graubünden
Jonas Reich, Student Bauingenieurwesen
«Das Teilzeitstudium an der FH Graubünden hat mir einen unabhängigen Lebensstil ermöglicht und eine optimale Verbindung zwischen Praxis und Studium geboten.»
Jonas Reich, Absolvent Bauingenieurwesen, FH Graubünden
Sandro Schmid, Student Bauingenieurwesen
«Im Studium zum Bauingenieur haben mich die zukunftsorientieren Fragestellungen im nachhaltigen Bauen, dem Infrastrukturbau und den Naturgefahren interessiert.»
Sandro Schmid, Absolvent Bauingenieurwesen, FH Graubünden
Jana Vaneck, Studentin Bauingenieurwesen
«Wir haben es sehr geschätzt, von Dozierenden unterrichtet zu werden, die im Baugewerbe tätig sind. Theorie und Anwendungen werden so mit viel Praxisnähe vermittelt.»
Jana Vaneck, Absolventin Bauingenieurwesen, FH Graubünden

Masterstudium

Das Bauwesen bietet auch interessante Möglichkeiten zur Spezialisierung in einem Masterstudium. Als Absolventin oder Absolvent des Bachelorstudiums Bauingenieurwesen hast du die Grundlagen für ein Masterstudium erworben und kannst dein besonderes Interesse zum Beispiel im Master of Science in Engineering (MSE) der Partneruniversitäten vertiefen.

Studieninhalte

Studieninhalte

Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen ist eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Bauprojekten. Im Studium Bauingenieurwesen fordern und fördern wir die Fähigkeit des vernetzten Denkens durch praxisnahes Erfahren und Erleben.

In unserem Studienplan steht deshalb die Verknüpfung von Theorie und Praxis im Mittelpunkt. So werden theoretische Inhalte aus Mechanik, Physik oder Hydraulik
im Baulabor veranschaulicht oder reale Aufgabenstellungen direkt mit deiner Projektarbeit verknüpft.

Im Bauingenieurwesen-Studium lernst du, selbständig zu entwickeln und zu konstruieren. Im ersten und zweiten Studienjahr erwirbst du die Ingenieurgrundlagen des Bauingenieurwesens, ab dem dritten Studienjahr vertiefst du die Kernkompetenzen im alpinen Infrastrukturbau und im konstruktiven Ingenieurbau.

Ingenieurgrundlagen

In den ersten beiden Semestern werden dir vor allem mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen vermittelt. Ebenso eignest du dir das Basiswissen des Projektierens und Bauens an und setzt es in ersten Projekten um. Im eigenen Baulabor werden dafür verschiedenste Materialprüfungen und Versuche an Tragelementen ausgeführt.

Alpine Infrastrukturen/Naturgefahren

Du erlangst fundiertes Fachwissen in der Risikobeurteilung von Naturgefahren und verfügst über die technische Kompetenz, Schutzmassnahmen richtig umzusetzen. Ebenso erweiterst du dein Wissen im Bahn-, Tunnel- und Felsbau, im Infrastrukturmanagement und der Wasserkraft sowie in der Bautechnik alpiner Bauwerke. Damit schärfst du dein berufliches Profil, das du später als gefragte Spezialistin bzw. gefragter Spezialist im Tiefbau einsetzen kannst.

Konstruktiver Ingenieurbau

Der konstruktive Ingenieurbau bildet das klassische Arbeitsgebiet von Bauingenieurinnen und Bauingenieuren und beinhaltet den Entwurf, die Konstruktion und die Bemessung von Bauwerken des Hoch- und Tiefbaus. Hierzu gehören Wohnhäuser, Brücken, Hochhäuser, Bürogebäude, Stadien usw. All diese unterschiedlichen Bauwerke müssen so geplant und gebaut werden, dass eine sichere, wirtschaftliche und zunehmend auch nachhaltige Nutzung möglich ist. Die Vertiefung «Konstruktiver Ingenieurbau» vereint alle diese Aspekte in einem interessanten und abwechslungsreichen Angebot.

Studienplan

Dein Studienplan verknüpft stets die fachübergreifende Ausbildung mit Forschungs- und Dienstleistungsaufgaben des Instituts für Bauen im alpinen Raum. So profitierst du von realen Aufgaben und Erkenntnissen, die direkt in deine Projektarbeit einfliessen.

Vollzeitstudium (6 Semester / 3 Jahre)

Teilzeitstudium (8 Semester / 4 Jahre)

PiBS – Praxisintegriertes Bachelorstudium

Du verfügst über eine eidgenössisch anerkannte Maturität und möchtest gerne mit dem Studium starten, ohne vorher ein zwölfmonatiges Praktikum zu absolvieren? Das praxisintegrierte Bachelorstudium PiBS bietet dir diese Möglichkeit. Dieses Studienmodell kombiniert deine Berufserfahrung und verbindet sie mit Theorie. Du absolvierst das Bachelorstudium in Teilzeit und sammelst parallel dazu praktische Erfahrung in einem Unternehmen aus der Baubranche.

Diese Vorteile erwarten dich im PiBS:

  • Das Bachelorstudium dauert 4 Jahre. Das erste Studienjahr erfolgt im Vollzeitstudium mit dem Ziel, dir als Quereinsteigerin oder Quereinsteiger einen Überblick über die Ingenieursdisziplinen zu vermitteln.
  • Der Praxisanteil in einem Unternehmen beträgt mindestens 40 Prozent der gesamten Studienzeit. Idealerweise sind es 50 bis 60 Prozent. So sammelst du zum Studium die nötige Berufserfahrung. Der Praxisanteil im Unternehmen ist von der FH Graubünden validiert.
  • Du erhältst für das PiBS einen dreijährigen Ausbildungsvertrag von einem Unternehmen.

Und so funktioniert das PiBS:

  • Du erhältst am Kickoff zum Studienbeginn eine Einführung vom PiBS-Verantwortlichen der FH Graubünden
  • 1. Studienjahr: Du studierst Vollzeit. Zudem wählst du mit der Hilfe des PiBS-Verantwortlichen der FH Graubünden deine bevorzugte Bauingenieursdisziplin und das geeignete Unternehmen für den dreijährigen Praxisanteil und bewirbst dich selbstständig beim Unternehmen. Die FH Graubünden gibt einen anpassbaren Ausbildungsvertrag mit Rahmenbedingungen vor.
  • 2. bis 4. Studienjahr: Du studierst Teilzeit. Der Inhalt deines Praxisanteils im Unternehmen wird jährlich vom PiBS-Verantwortlichen validiert. 

Studienstruktur

Das Studium Bauingenieurwesen umfasst insgesamt mindestens 180 ECTS-Punkte und schliesst mit dem Titel «Bachelor of Science FHGR in Bauingenieurwesen» ab. Das Studium ist in Pflicht- und Wahlpflichtmodule aufgeteilt.

Aus den zur Verfügung stehenden Wahlpflichtmodulen wählst du diejenigen aus, die deinen Bedürfnissen und Interessen entsprechen.

Pflichtmodule

In den ersten zwei Studienjahren werden dir fundierte Grundlagen in Hoch- und Tiefbau vermittelt. Dabei eignest du dir das Basiswissen des Projektierens und Bauens an und setzt es in ersten Projekten um. Im eigenen Baulabor werden dafür verschiedenste Materialprüfungen und Versuche an Tragwerkselementen ausgeführt. Die ganzheitliche Betrachtungsweise wird in interdisziplinären Projekten in gemeinsamen Modulen gefördert. Alle Pflichtmodule findest du im Studienplan

Im letzten Semester erarbeitest du die Bachelor Thesis. Für diese anspruchsvolle Aufgabe fasst du dein ganzes Wissen und Können zusammen. Dafür stehen dir zwölf Wochen zur Verfügung. Einen Eindruck von möglichen Themen für die Bachelor Thesis vermittelt die aktuelle Diplombroschüre

 

Wahlpflichtmodule

Das Studium wird mit Wahlpflichtmodulen im Umfang von 8 ECTS-Punkten ergänzt, die nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zusammengestellt werden können. Es müssen mindestens zwei Wahlpflichtmodule gewählt und bestanden werden. 

Dafür steht dir folgendes Angebot zur Auswahl:

  • Applied English for Civil Engineers
  • Baukultur, Studienreise, Fachvorträge
  • Darstellende Geometrie
  • Massivbau 3
  • Verkehrswegebau 3 (Langsamverkehr)
  • Module aus anderen Studiengängen
Christian Wilhelm
Dozent Bachelorstudium Bauingenieurwesen
Christine Seupel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Bauen im alpinen Raum
Samuel Thöny
Absolvent Bachelorstudium Bauingenieurwesen
Die FHGR lässt die Balken biegen
Absolvent Bauingenieurwesen, Sandro Schmid
Begegnung mit
Patrick Gartmann

Praxisnaher Unterricht

Im Bauingenieurstudium entwickelst du Lösungsansätze für typische Herausforderungen im Bau. Dein Ingenieurdenken wird geschärft und du lernst, interdisziplinäre Aspekte miteinander zu verknüpfen. Der Unterricht ist mit Vorlesungen, Versuchen im Baulabor und Exkursionen abwechslungsreich gestaltet.

Projektarbeiten

Ab dem 5. Studienjahr arbeitest du an eigenen Projekten. Dabei stehen der Praxisbezug und das Umsetzen des Gelernten im Vordergrund. Die Projektarbeit führt dich in das professionelle Arbeiten als Bauingenieurin bzw. Bauingenieur ein und hat zum Ziel, das im Studium erworbene Wissen zu konsolidieren, die einzelnen erlernten Bereiche miteinander zu verknüpfen und Lücken – insbesondere bei Arbeitstechniken – zu schliessen. Die Projektarbeit dient auch als Vorbereitung für die Bachelor Thesis im Abschlusssemester.

Bachelor Thesis

Die Bachelor Thesis soll zeigen, dass du fähig bist, ein Thema aus der Praxis zu bearbeiten. Bei den Aufgabenstellungen handelt es sich typischerweise um reale Fragestellungen, welche aus Firmen oder öffentlichen Institutionen kommen. Es geht bei der Einzelarbeit darum, dass du ein komplexes Thema aus dem Bauwesen verstehst, analysierst und interpretierst. Dabei steht die Praxisorientierung im Vordergrund und du erarbeitest konkrete Umsetzungsvorschläge und präsentierst diese der Auftraggeberin bzw. dem Auftraggeber. Damit trägst du zum Wissenstransfer zwischen Praxis und Theorie bei. Einen Eindruck von möglichen Themen für die Bachelor Thesis findest du in der Diplombroschüre 2025 oder Publikationsdatenbank.

Du bist ein Unternehmen und möchtest eine Bachelor Thesis in Auftrag geben? Informiere dich über die Möglichkeiten.

Partnernetzwerk

Die FH Graubünden hat im Rahmen des Bachelorstudiums Bauingenieurwesen mit nationalen und regionalen Unternehmen eine partnerschaftliche Vereinbarung getroffen. Dadurch können der starke Praxisbezug und die Einbindung der Industrie in den Studiengang gewährleistet werden. Zudem ermöglicht dies, dass du potenzielle Arbeitgebende bereits während des Studiums kennenlernst. Oft führen erfolgreiche Bachelor Thesen zu späteren Arbeitsverhältnissen.

Arbeitest du bei einem Unternehmen und möchtest eine Bachelor Thesis in Auftrag geben? Informiere dich über die Möglichkeiten.

Zulassungsbedingungen

Zulassungsbedingungen

Wenn du Bauingenieur studieren möchtest und Fragen zu den Zulassungsbedingungen hast, kontaktiere uns. Wir helfen dir gerne weiter.

Für die Zulassung zum Bachelorstudium Bauingenieurwesen an der FH Graubünden musst du beide der nachfolgenden Bedingungen erfüllen:

Du bist Inhaberin oder Inhaber eines der folgenden Diplome

  • Eidgenössisch anerkannte Berufsmaturität im Bereich Technik, Architektur, Life Science (ehemals technische Berufsmaturität) oder Wirtschaft und Dienstleistungen
  • Eidgenössisch anerkannte Gymnasial- oder Fachmaturität
  • Vergleichbarer Ausweis; die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und die fachgebundene Hochschulreife entsprechen der Gymnasialmaturität. Die Fachhochschulreife (Fachabitur) ist der Berufsmaturität gleichzusetzen.

Du verfügst über Berufspraxis

  • Für die Zulassung zum Bachelorstudium Bauingenieurwesen ist eine Berufslehre oder mindestens ein Jahr Praktikum in der Baubranche gesetzlich vorgeschrieben.

Berufspraxis-Modelle

Berufspraxis vor dem Bachelorstudium
Du bist Inhaberin oder Inhaber einer schweizerisch anerkannten Maturität und möchtest gerne das Bachelorstudium in Vollzeit absolvieren? Dann beträgt die geforderte Berufspraxis bei einer 100%-Anstellung ein Jahr — bei einer Reduktion des Beschäftigungsgrades verlängert sich die Dauer entsprechend.

Die Berufspraxis kann durch mehrere Einsätze, für verschiedene Arbeitgebende erworben werden und setzt sich aus berufspraktischen und berufstheoretischen Erfahrungen zusammen. Die Studienleitung entscheidet, welche beruflichen Erfahrungen, in welchem Umfang, an die Berufspraxis angerechnet werden. Du bist verpflichtet, deine Berufspraxis durch eine Arbeitsbestätigung nachzuweisen. Aus der Bestätigung müssen die Dauer der Berufspraxis, sowie die von dir ausgeübten fachspezifischen Tätigkeiten ersichtlich sein.

Ausnahmefälle – Aufnahme «sur dossier»

Du erfüllst die Zulassung nicht vollständig, hast aber langjährige Berufserfahrung? Dann kannst du eine Aufnahme «sur dossier» beantragen. Die Entscheidung liegt beim Prorektorat und der Studienleitung.

Hochschulwechsel

Ein Wechsel von einer anderen (Fach-)Hochschule oder Höheren Fachschule ist möglich. Bitte frühzeitig Kontakt mit der Studienleitung aufnehmen.

Vorbereitung auf das Studium

Mathematikkenntnisse
Für die Mathematik-Module benötigst du Vorkenntnisse, die dem Mathematikniveau der Schweizer Berufsmaturität entsprechen. Der Moodle-Kurs «Mathematik-Vorkenntnisse (Technik)» zeigt dir die verlangten Vorkenntnisse auf und unterstützt dich beim Auffrischen allfälliger Lücken.

Weitere Voraussetzungen 
Es werden Kenntnisse im Einsatz von professioneller Zeichnungs- und Modellierungssoftware zum Erstellen von Schalungs-/ Bewehrungs- und Tiefbauplänen vorausgesetzt. 

Organisatorisches

Organisatorisches

Wie viel kostet das Studium an der FH Graubünden? Wo findet das Studium statt? Wie viele ECTS-Punkte erhalte ich? An wie vielen Tagen habe ich Unterricht? Welchen Abschluss besitze ich nach dem Studium? Wo kann ich ein Auslandssemester absolvieren?

Studieren an der FH Graubünden

Die FH Graubünden hilft den Studierenden, die Studienzeit möglichst einfach und angenehm zu gestalten. So bieten wir verschiedene Dienstleistungen an, wie zwei Mensen und Bibliotheken, ein Sportprogramm, Beratungsstellen, Career Center sowie Sprachkurse, verschiedene Studierendenvereinigungen, einen Chor und vieles mehr. Jetzt entdecken

Erfahre mehr zu unseren Dienstleistungen für Studierende, zum Leben in Chur, der Natur und Freizeit und nutze unsere Wohnungsbörse.

Studienkosten und -finanzierung

Die Einschreibegebühr kostet einmalig CHF 300. Diese Gebühr wird auf die Studiengebühr des ersten Semesters angerechnet. Wenn du das Studium nicht anfängst, musst du die Einschreibegebühr trotzdem bezahlen. Sie wird nicht zurückerstattet.

Die Studiengebühr beträgt:

  • CHF 960 pro Semester für Studierende mit Schweizer oder Liechtensteiner Staatsbürgerschaft.
  • CHF 1550 pro Semester für alle anderen Studierenden.

Ausländische Studierende, die mindestens zwei Jahre vor Studienbeginn in der Schweiz gewohnt haben, finanziell unabhängig sind und nicht in Ausbildung waren, können eine reduzierte Studiengebühr von CHF 960 beantragen. Dies muss die FH Graubünden vorher prüfen und genehmigen.

Für Studierende aus Ländern ausserhalb von CH, FL, EU und EFTA verlangt die FH Graubünden ein Depot von CHF 3000.

In den Studiengebühren sind nicht enthalten: Lehrmittel, spezielle Software, Reisen, Verpflegung und Unterkunft bei Exkursionen, Blockwochen und der Bachelor Thesis.

Du brauchst ein eigenes, gutes Notebook. Die Empfehlungen dazu bekommst du von der Studienleitung.

Informiere dich auch über Möglichkeiten zur Finanzierung, zum Beispiel Stipendien oder Fördergelder.

Studiendauer und Unterrichtstage

Das Bachelorstudium dauert drei Jahre im Vollzeitstudium und vier Jahre im Teilzeitstudium. Studienbeginn ist im September (KW 38). Vor dem offiziellen Studienbeginn findet die erste Blockwoche statt. Ein Studienjahr besteht aus zwei Semestern, welche in der Regel je 14 Wochen umfassen. Hinzu kommen die Prüfungs- und Blockwochen.

Die genauen Daten und Details entnimmst du dem Hochschulkalender.

Beim Vollzeitstudium findet der Kontaktunterricht jeweils am Mittwoch, Donnerstag und Freitag statt, beim Teilzeitstudium in der Regel am Donnerstag und Freitag. Die für alle Studierenden obligatorischen Blockwochen finden vor dem jeweiligen Semester von Montag bis Freitag statt.

Arbeitspensum neben dem Studium

Teilzeitstudierenden empfehlen wir ein maximales Arbeitspensum von 60% bezogen auf die Jahresarbeitszeit neben dem Studium.

Vollzeitstudierenden empfehlen wir, nur während der Semesterferien einer Arbeit nachzugehen.

Abschluss

Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Bauingenieurwesen erhalten den Titel «Bachelor of Science FHGR in Bauingenieurwesen mit Angabe der gewählten Vertiefung».

ECTS-Punkte und Reglemente

Das Reglement Bachelor- und Masterstudiengänge sowie die Studien- und Prüfungsordnung regeln den Studienbetrieb, die Prüfungs- und die Promotionsmodalitäten. 

European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) 

Das Europäisches System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen (European Credit Transfer and Accumulation System, ECTS) schafft einen standardisierten Bildungsraum in Europa. In dem können sich die Studierenden frei bewegen und ihre erbrachte Studienleistungen europaweit anerkennen lassen.

Die Studierenden erhalten für ihre Lernergebnisse ECTS-Punkte, berechnet aus dem Arbeitsaufwand und anderen Rahmenbedingungen der einzelnen Module. Ein ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlichen Arbeitsaufwand – Workload – von 25-30 Stunden. Der studentische Arbeitsaufwand beinhaltet neben dem Besuch des Unterrichts auch die investierte Zeit für das Vor- und Nachbereiten der Lerninhalte, der Prüfungen und für das Selbststudium. An der FH Graubünden umfasst das Bachelorstudium 180 ECTS-Punkte, ein konsekutives Masterstudium 90 ECTS-Punkte.

Nachteilsausgleich und Dienstverschiebung

Wir möchten, dass du dein Studium an der FH Graubünden gut meisterst. Wenn du militärische Verpflichtungen hast oder gesundheitliche, strukturelle oder kulturelle Schwierigkeiten, unterstützen wir dich bei der Organisation deines Studiums.

Nachteilsausgleich

Wenn du eine Behinderung oder chronische Krankheit hast, die das Lernen erschwert, kannst du einen Nachteilsausgleich beantragen. Mehr Infos findest du auf der Webseite der Anlaufstelle für Nachteilsausgleich.

Dienstverschiebung

Hier erfährst du, wie du den Militärdienst verschieben kannst mit dem Dienstverschiebungsgesuch.

Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium

Die FH Graubünden möchte, dass Spitzensportler:innen ihr Studium und den Sport gut kombinieren können. Mehr Informationen findest du in der Weisung zur Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium.

Anmeldung und Beratung

Anmeldung und Beratung

Anmeldung

Anmeldeunterlagen
Bauingenieurwesen ist dein Thema und du willst dich für das Studium anmelden? Dann fülle das Online-Anmeldeformular aus und lade die erforderlichen Dokumente hoch.

Anmeldeschluss

Anmeldeschluss ist der 30. April des Jahres, in dem du dein Studium antrittst. Anmeldungen werden auch noch nach Anmeldeschluss berücksichtigt, sofern freie Studienplätze verfügbar sind. Auskunft erteilt die Administration.

Beratung

Du hast inhaltliche oder administrative Fragen? Du möchtest eine Studienberatung? Wir helfen dir gerne weiter und sind für dich da.

Fachhochschule Graubünden
Pulvermühlestrasse 57
7000 Chur
Schweiz

Telefon +41 81 286 24 12
E-Mail bauing@fhgr.ch

Studienleitung

Prof. Plácido Pérez, Studienleiter Bauingenieurwesen
Studienleiter
Prof. Plácido Pérez

Beratung

Erica Projer, Studienassistentin
Projektmitarbeiterin
Erica Projer

Administration

Désirée Kalberer, Organisationsassistentin
Organisationsassistentin
Désirée Kalberer
Infoanlässe

Infoanlässe

Besuche einen Infoanlass zum Bachelorstudium Bauingenieurwesen – wir freuen uns auf dich!

FAQ

FAQ

Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Bauingenieurstudium und den Beruf Bauingenieur:in.

Was ist Bauingenieurwesen?

Bauingenieurwesen ist die Ingenieurwissenschaft, die sich mit Planung, Entwurf, Bau und Erhaltung von Bauwerken wie Brücken, Gebäuden und Infrastrukturen beschäftigt. Im Bauingenieurstudium an der Fachhochschule Graubünden lernen Studierende praxisnah, wie du sichere und nachhaltige Bauprojekte realisierst – besonders mit Fokus auf die Herausforderungen im alpinen Raum.

Lohnt sich ein Bachelorstudium in Bauingenieurwesen?

Ein Bachelorstudium Bauingenieurwesen in der Schweiz eröffnet vielfältige Karrierechancen in einem zukunftssicheren Berufsfeld. Die Fachhochschule Graubünden bietet dabei eine praxisnahe Ausbildung mit Spezialisierung auf den alpinen Raum, der besondere Herausforderungen an Bauwerke stellt.

Was kann man mit einem Studium in Bauingenieurwesen machen?

Du wirst im Bachelorstudium Bauingenieurwesen zur Bauingenieurin bzw. zum Bauingenieur ausgebildet. Nach dem Ingenieurstudium beschäftigst du dich mit der Planung, der Ausführung und dem Betrieb von Bauwerken – in Ingenieurbüros, als Bauleiterin oder Bauleiter bei Hoch- und Tiefbaufirmen oder als angestellte Fachkraft bei Gemeinden, Ämtern und Fachstellen.

Was braucht man, um Bauingenieurwesen zu studieren?

Wer an der Fachhochschule Bauingenieurwesen studieren möchte, sollte technisches Verständnis und Interesse am Bauwesen mitbringen. Vorausgesetzt wird eine Berufsmaturität oder eine gymnasiale Maturität. Zusätzlich ist praktische Erfahrung erforderlich – entweder durch eine passende Lehre, ein einjähriges Praktikum oder durch das praxisintegrierte Bachelorstudium PiBS.

Ist das Bauingenieurstudium schwierig?

Bauingenieur studieren stärkt deine Fähigkeiten in Konstruktion, Statik und digitaler Planung. Wie schwer das Studium ist, hängt individuell von deinem Interesse und deiner Vorbildung ab. Die erforderliche Berufspraxis liefert dir wichtige praktische Erfahrungen für den Erfolg im Studium. Das praxisintegrierte Bachelorstudium PiBS ermöglicht dir, die praktische Erfahrung während des ersten Studienjahres parallel zu erlangen. Das vereinfacht den Einstieg ins Studium, besonders als Quereinsteigerin oder Quereinsteiger.

Was macht ein Bauingenieur / eine Bauingenieurin?

Ob Brücke, Tunnel oder Wohnbau – Bauingenieur:innen planen, berechnen und begleiten die Umsetzung verschiedenster Bauprojekte. Sie arbeiten am Entwurf im Büro und sorgen auf der Baustelle für eine sichere und effiziente Ausführung. Qualität, Umweltauflagen und Wirtschaftlichkeit behalten sie dabei stets im Blick. 

Sind Bauingenieurinnen und Bauingenieure gefragt?

Ja, Bauingenieurinnen und Bauingenieure sind sehr gefragt – sowohl in der Schweiz als auch international. Die Baubranche sucht laufend Fachkräfte für Infrastrukturprojekte, Hoch- und Tiefbau, Umwelttechnik oder Verkehrsplanung. Durch den Fokus auf Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Digitalisierung entstehen zudem neue Aufgabenbereiche, die qualifizierte Bauingenieurinnen und Bauingenieure benötigen.

Wieviel verdient man als Bauingenieur:in?

Das Einkommen von Bauingenieur:innen in der Schweiz variiert je nach Abschluss, Berufserfahrung und Arbeitgeber. Laut FH-Lohnstudie 2025 liegt der Jahreslohn im Schnitt zwischen CHF 89’000 und CHF 118’000. Je nach Spezialisierung und Funktion sind Abweichungen nach oben oder unten möglich.

Was studieren, um Bauingenieur:in zu werden?

Um Bauingenieur:in zu werden, studiert man Bauingenieurwesen an einer Fachhochschule oder Universität. Dieses Studium vermittelt Kenntnisse in Statik, Konstruktion, Baustoffkunde, Wasserbau und Baumanagement. Das Bauingenieurstudium an der FH Graubünden findet in Chur statt und dauert im Vollzeit-Studienmodell 3 Jahre und Teilzeit 4 Jahre. Nach Abschluss erlangst du den Bachelor of Science FHGR in in Bauingenieurwesen mit Angabe der gewählten Vertiefung.