Projekt auf einen Blick
ViTAfutura ist eine transdisziplinäre und jugendzentrierte Forschungs-Bildungs-Kooperation, die eine lebenswerte Zukunft im Stubai und Wipptal (Tirol) gemeinsam gestaltet. Junge Menschen, lokale Akteure und Wissenschaftlerinnen arbeiten in Zukunftswerkstätten (Reallaboren) an Visionen für Lebensqualität, um ökologische, wirtschaftliche und soziale Herausforderungen nachhaltig zu meistern.
Projekt
ViTA_futura: lebenswerte Zukunft gemeinsam gestaltenLead
Institut für Tourismus und Freizeit (ITF) Mehr über Institut für Tourismus und Freizeit (ITF)Projektleitung
Baumgartner Christian Mehr über Baumgartner ChristianBeteiligte
Universität Innsbruck, AlpSForschungsfelder
Touristische Lebensräume Mehr über Touristische LebensräumeAuftrag/Finanzierung
Österreichische Akademie der WissenschaftenDauer
Februar 2026 – Januar 2029
Ausgangslage
«ViTA_futura» ist eine transdisziplinäre und jugendzentrierte Forschungs-Bildungs-Kooperation, mit dem Ziel, eine lebenswerte Zukunft im Stubai und im Wipptal gemeinsam zu gestalten. Dabei steht das
«Vi» in ViTA_futura für die Visionen für eine lebenswerte Zukunft, die im Laufe des Projekts gemeinsam entworfen werden. Mit Transformative Aktion sind alle Aktivitäten gemeint, die darauf abzielen, aktiv auf diese lebenswerte Zukunft hinzuarbeiten.
Projektziel
Den Ausgangspunkt bietet das Konzept der Lebensqualität. Alpenregionen, wie die beiden ausgewählten Täler, sind mit (regional spezifischen) Herausforderungen des 21. Jahrhunderts konfrontiert. Dies macht ein nachhaltiges Konzept der Lebensqualität erforderlich, das langfristig zu ökologischen Verbesserungen, wirtschaftlicher Stabilität und sozialem Zusammenhalt führt. Den Weg in eine noch unbekannte, aber vor allem positive Zukunft kann dabei eine ganzheitliche Systemanalyse gemeinsam mit inter- und transdisziplinärer Forschung ebnen.
Um ein gutes Leben für die Menschen in den Alpenregionen auch in Zukunft zu ermöglichen, gilt es bereits heute aktiv zu handeln. Die zentrale Rolle als Gestalter:innen und Brückenbauer:innen nehmen dabei junge Menschen ein, deren Lebenszeit von Veränderungen geprägt sein wird. Sie müssen letztlich mit diesen Veränderungen vorausblickend, positiv und konstruktiv umgehen.
Umsetzung
Entscheidungsträger:innen, Interessensgruppen und Wissenschaftler:innen aus Natur-, Sozial-, und Geisteswissenschaften zusammen. Gearbeitet wird in sogenannten Reallaboren (Real-World Laboratories), die wir im Projekt auch als «Zukunftswerkstätten» verstehen. Das sind Räume, wo gemeinsam an etwas ganz Konkretem gearbeitet wird und etwas Greifbares, ein gemeinsames Werkstück, entsteht. Zudem identifizieren und generieren alle Beteiligten gemeinsam:
- Systemwissen – Was macht Lebensqualität im Wipptal und im Stubai aktuell aus und welche Herausforderungen bestehen?
- Zielwissen – Was kann Lebensqualität für uns in Zukunft bedeuten?
- Transformationswissen – Wie kommen wir von der heutigen Ausgangslage hin zu unserer gewünschten Zukunftsvision?
Durch das gemeinsame Arbeiten in der Zukunftswerkstätten werden junge Menschen aus dem Stubai und Wipptal als «Change Agents», also als Multiplikator:innen für die Transformation etabliert: Sie regen durch ihre Ideen für aktuelle und künftige Lebensqualität dazu an, Entscheidungen und Massnahmen zu ergreifen, um eine nachhaltige regionale Transformation voranzutreiben und die lokalen und regionalen Mensch-Umwelt-Systeme zu stabilisieren.
Team
Zusätzlich zu den Mitarbeitenden der FH Graubünden sind noch folgende Personen im Projekt involviert:
- Lars Keller (Universität Innsbruck)
- Johann Stötter (Universität Innsbruck)
- Karin Oberauer (Universität Innsbruck)
- Mona Stollberger (Universität Innsbruck)
- Andrea Markl (Universität Innsbruck)
- Stefanie Mössler (AlpS)
Weiterführende Information
Forschungsfeld
Beteiligte
Folgende Schulen haben beim Projekt kooperiert:
Das Projekt wird vom Institut für Tourismus und Freizeit (ITF) in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck und AlpS umgesetzt und von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziert.
