Studierende des Bachelorstudiums Multimedia Production der FH Graubünden bedienen eine Filmkamera. Studierende des Bachelorstudiums Multimedia Production der FH Graubünden bedienen eine Filmkamera.

So studierst du Multimedia Production

So studierst du Multimedia Production

Hier findest du vertiefte Informationen zum Aufbau, den Lernpfaden und den Inhalten des Bachelorstudiums Multimedia Production.

Studienmodelle

Studienmodelle

Das Studium ist flexibel aufgebaut und lässt sich an unterschiedliche Lebenssituationen und Karriereziele anpassen.

Vollzeitstudium

Das Studium ist als flexibles Teilzeitstudium aufgebaut und lässt sich gut mit Beruf und Privatleben kombinieren.

  • 4 Tage Präsenzunterricht pro Woche
  • 3 Jahre Studiendauer
  • intensives projektorientiertes Lernen
  • Mit einem HF-Abschluss können Vorleistungen angerechnet werden.

Teilzeitstudium

  • 2 Präsenztage plus virtuelle Einheiten
  • 4 Jahre Studiendauer
  • ideal neben Beruf oder Projekten
So ist das Studium aufgebaut

So ist das Studium aufgebaut

Im Studium Multimedia Production erlangst du fundierte Fähigkeiten, um im multimedialen Kontext selbstständig, effizient und vernetzt zu agieren und verschiedene Kanäle mit relevanten Mehrwerten professionell zu bespielen.

Das Berufsbild «Multimedia Production» umfasst drei Kernkompetenzen:

  • Netzkompetenz: Arbeit im globalen Netz und mit interaktiven Medien
  • Narrationskompetenz: erzählerisches Schreiben, Sprechen, Filmen und Gestalten
  • Produktionskompetenz: medienspezifische Produktion von Inhalten

So ist das Studium aufgebaut

Das Studium besteht aus verschiedenen Modultypen:

  • Pflichtmodule (Grundstudium), die du absolvieren musst
  • Wahlpflichtmodule (Major und Minor zur Vertiefung / Spezialisierung), die du u. a. aus vordefinierten Lernpfaden wählst
  • Wahlmodule (frei wählbar), die du nach eigenen Interessen aus einem breiten Angebot wählst
  • Praxisarbeiten (Lehrprojekt und Bachelor Thesis)

Pflichtmodule

Der Inhalt des Grundstudiums ist für alle Studierenden gleich. 

Im praxis- und theoriebezogenen Grundstudium lernst du zunächst, wie du formatspezifische, medien- und zielgruppengerechte Inhalte konzipierst, produzierst und reflektierst, indem du

  • schreibst und sprichst
  • skizzierst und gestaltest
  • programmierst
  • filmisch erzählst

Neben Medienforschung und wissenschaftlichem Arbeiten lernst du in den Grundmodulen

  • Corporate Communications
  • Medienbetriebswirtschaftslehre sowie
  • Medienrecht, -ethik und -politik

die spannenden Mechanismen von Kommunikation und Information in Medien- und Industriemärkten kennen.

Wahlpflichtmodule

Mit der Wahl der Vertiefungsrichtung (Major) und drei frei wählbaren Ergänzungsmodulen (Minor) kannst du dein individuelles Multimedia-Production Profil aktiv mitgestalten. Ab dem vierten Semester gestaltest du dein Studium nach deinen eigenen Interessen und beruflichen Plänen und kannst aus Lernpfaden wählen. 

Bachelor Thesis

Den Titel «Bachelor of Science in Media Engineering» erlangst du im sechsten Semester (für Teilzeitstudierende ab dem achten Semester) mit der Umsetzung von Praxisarbeiten in Form eines Lehrprojekts und einer wissenschaftlichen Arbeit, deiner Bachelor Thesis.

Lernpfade

Lernpfade

Ab dem vierten Semester im Vollzeitstudium bzw. dem 6. Semester im Teilzeitstudium entscheidest du dich für eine Vertiefung. Folgende Majors stehen zur Auswahl:*

* Änderungen vorbehalten

Branded Motion

Multimedia-Redaktionen rücken ins Zentrum der Markenführung von Unternehmen. In dieser Vertiefung werden die Formate des Corporate Storytellings auf Grundlage der «redaktionellen Markenführung» mit den Techniken und Tools von Motion Design, Motion Graphics und Film erprobt und weiterentwickelt.

Communications Management

Der Major Communications Management bereitet du optimal auf eine Karriere in Kommunikationsabteilungen oder Agenturen vor. In enger Zusammenarbeit mit renommierten Agenturen entwickelst du für reale Kunden echte Kampagnen für Marken und Produkte und berätst Unternehmen sowie Organisationen zu unterschiedlichen aktuellen Kommunikationsfragen.

Journalismus Multimedial

Du entwickelst eigenständig ein Konzept für eine multimediale journalistische Publikation. Mittels Design Thinking entwickelst du erste Ideen und legst anschliessend den Produktionsprozess fest. Gestaltung und technische Realisierung gehören genauso dazu wie Themenkonferenzen, Contentproduktion und schliesslich die Publikation. Workshops zu Datenjournalismus, investigativer Recherche und Social-Media-Journalismus sowie eine Schreibwerkstatt ergänzen deinen Produktionsprozess.

Live Communication

Du lernst, neuzeitige Online- und Offline-Eventformate sowie Event-Streamings zu gestalten, managen und produzieren. Dabei arbeitest du eng mit Wirtschaftspartnerinnen und -partnern sowie Eventveranstaltern zusammen. Du übst dich in Organisations- und Umsetzungsprozessen von Events, in Storydoing, Live Streaming und Newsroom Production vor und während der Veranstaltung.

MAZ-Vertiefung Journalismus

Diese Vertiefung wird in Kooperation mit dem MAZ, Institut für Journalismus und Kommunikation, in Luzern angeboten und umfasst einen Major mit integriertem 6-wöchigen Redaktions-Praktikum sowie einem Minor. Du erlernst praktisches Know-how journalistischer Arbeit – von Umgang mit PR und Lobbyismus über das Arbeiten am Newsdecks bis zur Produktion eines eigenen Podcasts. Dazu kannst du einen Minor auswählen aus den Bereichen Community Management, agiles Management journalistischer Projekte oder Fotojournalismus.

Media Applications

Du eignest dir die Fähigkeit an, Applikationen nach den Methoden des Web und Usability Engineerings zu planen und zu realisieren. Du lernst, dynamische Benutzeroberflächen zu erstellen, und baust interaktive Anwendungen für Datenvisualisierung und Storytelling. In praxisorientierten Projekten erarbeitest du Lösungen für verschiedene Endgeräte.

Videoformate Nonfiktional

In dieser Vertiefung werden moderne dokumentarische Videoformate konzipiert und umgesetzt. Anhand zahlreicher Filmbeispiele und praktischer Übungen werden Aspekte der Dramaturgie, Ästhetik, Kamera- und Interviewführung untersucht. Dabei analysierst du die Charakteristika verschiedener Formate und Präsentationsplattformen und eignest dir praktisches Knowhow in der Produktion und Distribution nonfiktionaler Formate an.

Stimmen aus der Praxis

Portraitfoto Bernhard Mähr
«Supply Chain Management entwickelt sich in einem rasanten Tempo. Das neue Angebot an der FH Graubünden ist die passende Antwort auf diese Entwicklung.»
Bernhard Mähr, Geschäftsführer und Eigentümer BMC Establishment
Dario Pirovino und Dario Grünenfelder
«Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungsketten herzustellen, ist für uns als Start-up, das Kleider nachhaltig produzieren will, ein zentrales Thema.»
Dario Pirovino und Dario Grünenfelder, Mitgründer, Muntagnard
Achim Ott, Vice President Hamilton Robotics
«Weil unsere Produkte Leben retten, sind wir auf funktionierende Liefernetzwerke angewiesen. Deshalb unterstützen wir das Studienangebot an der FH Graubünden.»
Achim Ott, Vice President Hamilton Robotics, Hamilton Bonaduz AG
Rhätische Bahn
«Neue Technologien verändern die Transport- und Logistikbranche. Wir setzen uns mit der FH Graubünden für eine praxisnahe Ausbildung in diesem Bereich ein.»
Adrian Capatt, Leiter Materialwirtschaft und Einkauf, Rhätische Bahn AG
Portrait Patrick Durisch
«Wir begrüssen die Ausbildung im Digital Supply Chain Management. Nur ausgebildete Profis können präzise Lösungen für unsere Pharmakundschaft entwickeln.»
Patrick Durisch, COO ELPRO
Portrait Tiziano Lorez
«Die Produktions- und Liefernetzwerke sind mehr denn je an Finanzflüsse gekoppelt. Diese neuen Entwicklungen werden auch an der FH Graubünden gelehrt.»
Tiziano Lorez, Leiter Digitalisierung & Innovation, Mitglied der Direktion, Graubündner Kantonalbank
Portrait Andreas Zindel
«Die digitale Transformation verändert die Bauwirtschaft. Weil wir den Wandel mitgestalten wollen, stehen wir hinter der Ausbildung der FH Graubünden.»
Andreas Zindel, CEO Zindel United
Portrait Valerio Cerlito
«Gute Einkaufsmanagerinnen und -manager sind gefragter denn je. Klar, dass man sich nach dem FHGR-Studium gerade im Management gut weiterentwickeln kann.»
Valerio Cerlito, Leiter Einkauf & Services, Neue Zürcher Zeitung AG
Portrait Mathias Siegenthaler
«Im Studium Digital Supply Chain Management wird vermittelt, was Henry Ford sagt: Erfolg haben bedeutet, jene Fähigkeiten zu haben, die im Moment gefragt sind.»
Mathias Siegenthaler, CEO Logjob AG
Portrait Peter Tschumi
«Als Supply Chain Manager beeinflusse ich nicht nur die Zufriedenheit unserer Kundschaft, sondern trage auch direkt zum Erfolg des Unternehmens bei.»
Peter Tschumi, Head of Supply Chain, Straumann Group
Portrait Mara Lang
«Ich sehe das Supply Chain Management als Ort, an dem Werte für die Gesellschaft entstehen. Das Studium eröffnet viele berufliche Möglichkeiten.»
Mara Lang, Supply Chain Officer, humanitäre Organisation
Portrait Thomas Bögli
«Für die Planung und Umsetzung globaler Supply Chains braucht die Wirtschaft gut ausgebildete Kaderleute. Darum unterstützen wir den Lehrgang als Partner.»
Thomas Bögli, Direktor Bildung und Marketing, GS1 Switzerland
Portrait Andreas König
«Corona zeigte: Auch heutzutage ist eine funktionierende Güterversorgung nicht selbstverständlich. Das Studium an der FH Graubünden hilft, diese Lücke zu schliessen.»
Andreas König, Direktor SWISS SUPPLY
Testimonial Alexandra Isenring
«Dank dem Studium Digital Supply Chain Management kann ich mein Wissen in Betriebsökonomie und sämtlichen Bereichen des Supply Chain Managements praxisnah vertiefen.»
Alexandra Isenring, Studentin Digital Supply Chain Management, Project Managerin Supply Chain Management, METTLER TOLEDO
Projekte

Projekte

Praxisprojekte sind ein zentraler Bestandteil des Studiums. Du arbeitest an realen Fragestellungen aus Unternehmen und lernst, theoretisches Wissen direkt in der Praxis anzuwenden.

Projekte mit Unternehmen

Viele Module arbeiten mit Fallstudien, Simulationen und Projekten aus Unternehmen.

In ausgewählten Modulen bearbeitest du grössere Praxisprojekte individuell oder in Gruppen gemeinsam mit Praxispartnern der FH Graubünden.

Unternehmensbesuche und Study Trips

Im Studium erhältst du direkte Einblicke in Unternehmen und internationale Wertschöpfungsnetzwerke.

Die Unternehmensbesuche finden unter anderem im Rahmen von Blocktagen statt und werden durch Gastreferate ergänzt.

Im fünften Semester verbringst du im Modul «Transport und Distribution» eine Woche bei Unternehmenspartnern im europäischen Ausland.

Praxisrelevante Fragestellungen

Du arbeitest an realen Herausforderungen aus:

  • Supply Chains
  • Logistik
  • Digitalisierung
  • Prozessmanagement
  • Unternehmensentwicklung

und lernst, konkrete Lösungen zu entwickeln.

So lernst du im Studium

So lernst du im Studium

Das Studium verbindet Fachwissen, praktische Anwendungen und persönliche Entwicklung. Du arbeitest interaktiv, praxisnah und in engem Austausch mit Dozierenden, Praxispartnern und Mitstudierenden.

Fachkompetenzen, Werkzeuge und Mindset

Das Studium verbindet Fachwissen mit praktischen Werkzeugen und unternehmerischem Denken.

Du lernst unter anderem mit:

  • SAP
  • Microsoft Excel
  • SQL
  • Python
  • Simulations- und Optimierungstools
  • Lean Six Sigma
  • Scrum und Projektmanagementmethoden

zu arbeiten.

Interaktiv lernen

Das Studium zeichnet sich durch kleine Klassen, persönliche Betreuung und einen engen Austausch mit Dozierenden und Mitstudierenden aus.

Du diskutierst Fragestellungen aus Unternehmen und wendest erworbene Kompetenzen direkt in Projekten und Fallstudien an.

Lehrpersonen aus Praxis und Forschung

Die Hälfte der Lehrpersonen arbeitet in verantwortungsvollen Supply-Chain-Management-Funktionen in Unternehmen, die andere Hälfte kommt aus Forschung und Wissenschaft.

Dadurch verbindest du theoretisches Wissen mit Einblicken in unterschiedliche Branchen und Unternehmen.

Networking und Karriere

Die FH Graubünden organisiert eigene Veranstaltungen und ermöglicht dir Zugang zu Netzwerken und Events von Partnern wie CIPS oder CSCMP Switzerland.

Zusätzlich kannst du Coaching- und Mentoringangebote nutzen und dich mit erfahrenen Führungspersonen austauschen.

Zusatzzertifikate

Im Studium kannst du beruflich relevante Zertifikate erwerben oder dich gezielt darauf vorbereiten.

Dazu gehören unter anderem:

  • Lean Six Sigma Green Belt
  • IPMA Level D
  • Professional Scrum Master I
  • Zertifikate im Bereich Supply Chain Management und Datenanalyse

Stimme von Dozierenden

Markus Rüf Testimonial
«Die kleinen Gruppengrössen ermöglichen es, individueller auf die Studierenden einzugehen und aktuelle Themen akzentuierter zu behandeln. Dies ist ein Mehrwert für beide Seiten.»
Markus Rüf, Lehrbeauftragter Modul «Supply Chain Analytics und Big Data», ERP/Informatik/Prozesse bei Brauerei Schützengarten AG
Hans von Pfuhlstein Testimonial
«Meine Vorlesung über Strategie und Risikomanagement ist kein Frontalunterricht, sondern ein Dialog mit den Studierenden.»
Dr. Hans von Pfuhlstein, Lehrbeauftragter «Supply Chain Strategy und Risk Management», Founding Partner bei The Strategists Network
Markus Müntener Testimonial
«Der praxisorientierte Austausch mit den Studierenden in einer angenehmen und offenen Lernatmosphäre bringt für alle einen Mehrwert und macht Spass.»
Markus Müntener, Lehrbeauftragter Modul «Process Automation und Mining», Abteilungsleiter Digitale Prozessentwicklung bei Kantonsspital Graubünden
Marta Ventosa Testimonial
«Es ist sehr bereichernd, den Studierenden Prozess-Werkzeuge zu vermitteln und zu sehen, wie sie diese in ihrem beruflichen Umfeld anwenden.»
Marta Ventosa, Lehrbeauftragte «Qualitäts- und Prozessmanagement», Lean and Process Managerin bei MV Consulting Services
Roman Fluri Testimonial
«Ich freue mich den Studierenden viel Intralogistik-Praxiswissen aus meinem beruflichen Alltag mitgeben zu können.»
Roman Fluri, Lehrbeauftragter Modul «Lager- und Logistikmanagement», Planer und Berater bei Smartlogistics
Bernhard Mähr Testimonial
«Wissen an die nächste Generation weiterzugeben und der Austausch mit den Führungskräften von Morgen ist Aufgabe und Inspiration gleichzeitig und macht grosse Freude!»
Bernhard Mähr, Lehrbeauftragter Modul «Transport und Distribution», CEO der EWAG einfach wissen AG
Berufsperspektiven

Berufsperspektiven

99 Prozent der befragen Firmen sagen in einer Umfrage von McKinsey, dass ihnen Expertinnen und Experten fehlen, um ihre Supply Chains zu transformieren. Gefragt sind analytische und digitale Kompetenzen, kombiniert mit einem umfassenden Verständnis für Prozesse in Lieferketten und in Unternehmen.

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums Digital Supply Chain Management stehen dir spannende Fach- und Führungsfunktionen in allen Branchen, bei Grossunternehmen, bei KMU und Start-ups offen, aber auch bei Behörden und humanitären Organisationen. Die Löhne der Absolvierenden direkt beim Abschluss eines Studiums in Supply Chain Management bewegen sich zwischen circa CHF 80 000 bis CHF 120 000. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fach- und Führungskräften in diesem Bereich steigt laufend. Das Fachgebiet ist krisensicher, denn ob die Wirtschaft wächst oder schrumpft, Supply Chain Managerinnen und Supply Chain Manager werden immer gebraucht, um mit der sich verändernden Umwelt umzugehen.

Typische Aufgaben, die du nach dem Studium Digital Supply Chain Management übernehmen kannst, sind:

Supply Chain Management

Als Supply Chain Managerin oder Manager bist du für die Gestaltung und den Betrieb der Wertschöpfungsketten eines Unternehmens verantwortlich. Du arbeitest eng mit internen und externen Anspruchsgruppen zusammen. Die Digitalisierung aller Aspekte einer Wertschöpfungskette ist eine wichtige Aufgabe in diesem Tätigkeitsfeld.

Planung

Die im Studium erworbenen Kompetenzen in der Planung und in Supply-Chain-Analytics-Methoden kannst du hier gemeinsam mit deinen Führungs- und Verhandlungskompetenzen einsetzen – sei es als Integrated Business Planner mit Fokus auf die gesamtheitliche und langfristige Planung der Supply Chain, sei es als Sales and Operations Planner mit Verantwortung für die laufende Balancierung der Sales Forecasts mit den Produktionsplänen oder in weiteren spezialisierten Planungsfunktionen.

Beschaffung und Einkauf

Die Beschaffung beschäftigt sich mit der Lieferantenseite der Supply Chain. Du analysierst die Bedürfnisse interner Abteilungen, entwickelst Warengruppenstrategien, arbeitest an Make-or-Buy-Entscheidungen mit, identifizierst passende Lieferanten, gestaltest Ausschreibungen, führst Verhandlungen und entwickelst Verträge. Hinzu kommt das Management laufender Lieferantenbeziehungen, die Überwachung von Risiken und das Management von Lieferanteninnovationen. Operativ stellst du die Ausführung von Bestellungen und Lieferungen sicher und misst deren Qualität.

Operations

Operations-Funktionen stellen innerhalb der Supply Chains sicher, dass Produkte oder Dienstleistungen hergestellt werden – heutzutage immer häufiger mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit. Operations Managerinnen und Manager leiten und optimieren die Produktionsaktivitäten und managen die dazu erforderlichen Ressourcen. Das Qualitätsmanagement ist ebenfalls häufig in Produktionsabteilungen angesiedelt. Der Einsatz von Technologien wie Robotik, Sensorik, autonomen Systemen und 3D-Druck hat die Produktion von physischen Gütern stark verändert. Die Erbringung von Dienstleistungen wurde durch Self-Service und eCommerce-Lösungen einem starken Wandel unterzogen.

Logistik und Transport

Dieser Tätigkeitsbereich wird oft als «Gesicht» des Supply-Chain-Managements betrachtet. Er ist für die Lagerung und Bewegung von Waren und – was genauso wichtig ist – Informationen verantwortlich. Nach einem Logistik und Supply Chain Management Studium übernehmen Absolventinnen und Absolventen die Auswahl und Planung der Transportmittel, die grenzüberschreitende Koordination der Warenbewegungen und die Überwachung von Qualität und Risiko. Die Planung von Standorten für Lager und Verteilzentren sowie deren laufende Optimierung, u. a. durch den Einsatz von Data Analytics und modernsten technischen Hilfsmitteln, machen Transport und Logistik zu einem abwechslungsreichen und faszinierenden Fachgebiet.

Projekt- und Changemanagement

Projektmanagerinnen und -manager sind für die Planung, Überwachung und Leitung von Projekten verantwortlich – von der Ideenfindung bis zum Abschluss nach Zielerreichung. Sie arbeiten mit einer breiten Gruppe von internen und externen Stakeholdern zusammen und verwenden neben Führungs- und Kommunikationskompetenzen traditionelle Wasserfall- oder agile Methoden, um Projekte zu steuern. Changemanagerinnen und -manager entwickeln Strategien und Pläne, um sicherzustellen, dass Veränderungen, die häufig über Projekte umgesetzt werden, von den Mitarbeitenden und weiteren Stakeholdern angenommen und optimal genutzt werden. Die digitale Transformation von Supply Chains steht in vielen Unternehmen und Organisationen noch am Anfang, gewinnt jedoch rasch an Geschwindigkeit. Damit kannst du mit einem wachsenden Bedarf an qualifizierten Personen in diesem Bereich rechnen.

Prozessmanagement

In jeder Organisation gilt es Prozesse zu entwickeln und laufend zu optimieren. Deine Kenntnisse in der Analyse von Daten und Prozessen und in der Optimierung von Prozessen mit Lean-Six-Sigma-Methoden kannst du in diesem Aufgabenbereich genauso einsetzen wie die Werkzeuge des Process Mining und der Prozessautomatisierung mit Robotic Process Automation Tools.

Consulting / Unternehmensberatung

Consulting-Dienstleistungen können durch externe Beratungsunternehmen oder interne Abteilungen grösserer Unternehmen erbracht werden. Als Consultant unterstützt du Organisationen bei der Lösung von Herausforderungen und der Steigerung von Wachstum, Umsatz und Profitabilität. Neben den grossen, breit aufgestellten Beratungsunternehmen haben sich in den letzten Jahren auf Supply Chain Management, Digitalisierung oder Einkauf ausgerichtete Consulting-Firmen erfolgreich etabliert.

Weiterbildung

Nach dem Studium hast du die Möglichkeit, deine Kompetenzen in einem Masterstudium an der FH Graubünden oder weiteren Hochschulen im In- und Ausland zu vertiefen.

Zudem steht dir die Möglichkeit offen, eine Weiterbildung im Rahmen der höheren Berufsbildung oder eine internationale Zertifizierung, z. B. in Supply Chain Management, Produktionsplanung oder Beschaffung, anzustreben. Beispiele hierfür sind:

Höhere Berufsbildung

Internationale Zertifizierungen

Erweiterte FAQ

Erweiterte FAQ

Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Studium Digital Supply Chain Management.

Welche Vorbildungen und EFZ passen gut zum Bachelor in Betriebsökonomie mit Studienrichtung Digital Supply Chain Management?

Wenn du Betriebswirtschaft studieren willst – mit Fokus auf Digitalisierung, Geschäftsprozesse und Technologiemanagement – passt dieser Bachelor perfekt. Er eignet sich besonders für Absolvierende mit Berufsmatura und einem EFZ wie: Kaufmann/Kauffrau, Logistiker:in, Informatiker:in, Polymechaniker:in oder andere technische/handwerkliche Berufe. Die ideale Basis für eine Karriere in der digitalen Betriebswirtschaft.

Kann ich Betriebsökonomie mit Studienrichtung Digital Supply Chain Management auch studieren, wenn ich schon ein anderes Studium abgeschlossen habe?

Ja, das ist möglich. Du kannst bis zu 120 der 180 ECTS-Punkte als Vorleistung anrechnen lassen, wenn Inhalt und Umfang übereinstimmen. Absolvent:innen aus Informatik, Wirtschaftswissenschaften oder Wirtschaftsingenieurwesen wählen den Bachelor als Zweitstudium, um sich auf Digital Supply Chain Management zu spezialisieren und sich positiv auf dem Arbeitsmarkt zu differenzieren.

Wie funktioniert das hybride Studium in Digital Supply Chain Management an den beiden Lernorten Chur und Zürich?

Das hybride Modell im Studium Digital Supply Chain Management bereitet dich optimal auf die vernetzte Arbeitswelt von morgen vor. Studierende an den Standorten Chur und Zürich arbeiten über moderne Videokonferenzsysteme zusammen – ganz so, wie es auch in der Wirtschaft üblich ist. Die Lehrpersonen sind jeweils vor Ort in Chur. Regelmässige physische Treffen (Unternehmensbesuche, Blocktage, Prüfungen in Chur) stellen zudem den Austausch sicher. Dieses Format fördert Teamarbeit und digitale Kompetenzen, welche in der Digitalisierung unerlässlich sind.

Was ist der Unterschied zwischen Vertiefungen (Majors) und den Lernpfaden im Bachelor in Betriebsökonomie mit Studienrichtung Digital Supply Chain Management?

Vertiefungen (Majors) haben feste Modul-Kombinationen. Lernpfade sind flexibel: Du kannst Module frei kombinieren, um dein persönliches Kompetenzprofil zu entwickeln. So kombinierst du beispielsweise Python für Datenanalyse (Analytics) mit Supply-Chain-IT-Systemen (Technology & Operations) für eine Karriere im E-Commerce. Dies ermöglicht eine massgeschneiderte Vorbereitung für deine Karriere in der digitalen Betriebswirtschaft.

Wie unterscheidet sich der Bachelor in Betriebsökonomie vom Bachelor in Betriebsökonomie mit Studienrichtung Digital Supply Chain Management?

Beide schliessen mit dem gleichen Titel ab: Bachelor of Science in Betriebsökonomie. Beim klassischen BWL-Studium wählst du Vertiefungen (12–18 ECTS). In der Studienrichtung Digital Supply Chain Management startest du bereits im ersten Semester mit der Spezialisierung. Rund die Hälfte der Module fokussiert auf wertschöpfende Geschäftsprozesse, digitale Transformation und Leadership. Damit lernst du mehr darüber, wie Unternehmen Umsatz, Gewinn und Kundenzufriedenheit optimieren als in einem klassischen Betriebsökonomie-Studium.

Wie unterscheidet sich ein Bachelor in Wirtschaftsingenieurswesen vom Bachelor in Betriebsökonomie mit Studienrichtung Digital Supply Chain Management?

Beide verbinden BWL und Technik. Wirtschaftsingenieurwesen (WING) ist technischer, oft mit viel Mathematik (20+ ECTS) und Grundlagen in Physik/Maschinenbau. Das Studium Digital Supply Chain Management fokussiert auf Betriebsökonomie, Leadership und Technologiemanagement: Du lernst, IT-Systeme und Daten zur Prozessoptimierung zu managen. Es hat weniger Mathematik (4 ECTS), dafür mehr Unternehmensführung und Leadership – ideal für eine Management-Karriere.