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Vier von fünf Mountainbike-Gäste übernachten in Graubünden

07. Juli 2016

Gemäss einer im Auftrag der Fachstelle Langsamverkehr Graubünden durch die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur durchgeführten Befragung übernachten 80 % der rund 3000 befragten Bündner Bike-Gäste im Kanton.


Im Bündner Tourismus wird nicht zuletzt durch das 2011 von der Fachstelle Langsamverkehr Graubünden und dem Amt für Wirtschaft und Tourismus lancierte Programm «graubündenBIKE» vermehrt auf die Gästegruppe der Mountainbikerinnen und Mountainbiker gesetzt. Im Laufe der letzten Jahre wurden viele Angebote kreiert, welche auf die spezifischen Bedürfnisse der Bikerinnen und Biker zugeschnitten wurden. Um herauszufinden, wie diese Angebote bei den Gästen ankommen und wie sich die Gästegruppe der Bikerinnen und Biker zusammensetzt, beauftragte die Fachstelle als Projektabschluss das Institut für Tourismus und Freizeit ITF der HTW Chur, eine grossangelegte Befragung durchzuführen. Im Sommer 2015 füllten insgesamt 2‘938 Gäste den Fragebogen online oder auf Papier aus.

Die Umfrageresultate zeigen, dass knapp 80 % der Mountainbikerinnen und -biker in Graubünden Übernachtungsgäste sind, 47 % von ihnen logieren im Hotel. Die restlichen Übernachtungen verteilen sich in absteigender Reihenfolge auf private Unterkünfte, Berghütten, Campinganlagen und Ferienwohnungen. Mehr als die Hälfte aller befragten Übernachtungsgäste verbringen vier oder mehr Nächte im Kanton.

Die Mountainbikerinnen und -biker sind aber nicht nur Sommergäste. Drei Viertel der Befragten besuchen Graubünden auch im Winter, davon 54 % an vier oder mehr Tagen.

Insgesamt baut der Bündner Bike-Tourismus auf einen starken Heimmarkt. So sind rund 70 % der Befragten Schweizer, gefolgt von 24 % deutschen Gästen. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass ein vielfältiges und gut signalisiertes Routennetz sowie besondere Landschafts- und Gipfelerlebnisse in der freien Natur die Grundvoraussetzungen für zufriedene Bike-Gäste sind. Am wenigsten wichtig sind dem Gros der Gäste asphaltierte Wege, Downhill-Strecken und Bike-Schulen. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass der Erfüllungsgrad der Zufriedenheitsabfrage durchgehend hoch ist: Die Teilnehmenden der Studie sind mit allen abgefragten Angeboten zufrieden bis sehr zufrieden. Dies widerspiegelt sich auch in der ausserordentlich hohen Weiterempfehlungsrate von beinahe 99 %.

Wie bereits bei der ähnlich angelegten Befragung im Jahr 2011 schneidet die Bike-Region Graubünden bei den bestehenden Gästen ausserordentlich gut ab. Zudem zeigt die Umfrage, dass die Bike-Gäste als regelmässige Besucher/-innen, Übernachtungsgäste und Angebotsnutzer/-innen einen bedeutenden Beitrag an die hiesige Tourismuswirtschaft leisten können. Dies wird durch die mittleren angegeben Tagesausgaben von CHF 85.- für die Unterkunft und CHF 50.- für Essen und Trinken untermauert.

Fachhochschule Graubünden

Die FH Graubünden ist eine innovative und unternehmerische Fachhochschule mit über 2000 Studierenden. Sie bildet verantwortungsvolle Fach- und Führungskräfte aus. Als regional verankerte Fachhochschule überzeugt sie mit ihrer persönlichen Atmosphäre über die Kantons- und Landesgrenze hinaus. Die FH Graubünden bietet Bachelor-, Master- und Weiterbildungsangebote in Architektur, Bauingenieurwesen, Digital Science, Management, Mobile Robotics, Multimedia Production, Photonics, Service Design sowie Tourismus an. In diesen Disziplinen betreibt sie auch angewandte Forschung und trägt mit dieser zu Innovationen, Wissen und Lösungen für die Gesellschaft bei. Die FH Graubünden ist seit dem Jahr 2000 Teil der FHO Fachhochschule Ostschweiz. Mit der vom Bundesrat gesprochenen Beitragsberechtigung wird sie per 1. Januar 2020 die achte öffentlich-rechtliche Fachhochschule der Schweiz sein. Bereits 1963 begann ihre Geschichte mit der Gründung des Abendtechnikums Chur. fhgr.ch