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(Virtuelle) Podiumsdiskussion rund um Bibliotheken

(Virtuelle) Podiumsdiskussion zu neuen Berufsprofilen und neuen Ausbildungsgängen an der Grenze zwischen Forschung und Information

18. November 2020

Am Vormittag des 23. Oktober 2020 traf sich auf Einladung des Schweizer Instituts für Informationswissenschaft und des Bibliotheksverbands Bibliosuisse ein hochkarätiges Podium, um über die künftige Entwicklung forschungsrelevanter Bibliotheksdienstleistungen, die neu zu definierenden Berufsprofile, und den daraus sich ergebenden Bedarf an neuen Studienangeboten zu diskutieren.

Auf dem (virtuellen) Podium diskutierten:

Präsentiert wurde die Diskussion von Gerhard Bissels, Dozent für Bibliotheksinnovation an der Fachhochschule Graubünden.

Perspektiven für Bibliotheken und Bibliothekswissenschaft

Die Diskutanten stimmten dem Befund des white paper des deutschen Rat für Informationsinfrastrukturen zu: Im Grenzbereich zwischen Forschung und Information entwickeln sich derzeit neue Berufsprofile, für die es sowohl fachliches wie auch informationswissenschaftliches Wissen braucht - beispielsweise Medical Librarianship, Research Data Management, Scholarly Communication, und Digital Humanities. Entsprechende Ausbildungsgänge fehlen aber bisher, und zwar weltweit. Die Diskutanten waren sich einig, dass dringend modular aufgebaute postgraduate-Kurse (etwa im Rahmen von CAS-Modulen - Certificate of Advanced Study) gebraucht werden, die - on-line und auf Englisch durchgeführt - ein internationales Fachpublikum ansprechen.

Reges Interesse aus aller Welt

Nicht nur das Podium war hochkarätig und international besetzt, auch im Publikum waren Teilnehmende von Kanada über Grossbritannien bis Norwegen und Deutschland vertreten.

Entwicklung neuer modularer postgraduate-Kurse

Für Gerhard Bissels als Gastgeber der Diskussion bestätigte der Konsens der Diskussion, dass die Vorarbeiten an einem CAS “Systematic Searching” für medizinische Bibliothekare richtig waren. Dieses CAS-Modul, das 2021 lanciert werden soll, wird zumindest in Europa der erste Kurs auf diesem Gebiet sein.