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Zusammenarbeit in Tourismus besiegelt

Fachhochschule Graubünden und SUPSI besiegeln Zusammenarbeit im Tourismus

25. November 2019

Rektoren, Departements-, Instituts- sowie Ausbildungsleitende der Fachhochschule Graubünden und der Tessiner Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI) kamen in San Bernardino zusammen, um eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in Ausbildung sowie angewandter Forschung und Dienstleistung in den Bereichen Tourismus und Freizeitmanagement zu unterzeichnen. Bereits in der Vergangenheit sind die beiden Fachhochschulen erfolgreiche Kooperationen eingegangen.

Die Expertinnen und Experten in den Bereichen Tourismus und Freizeitmanagement der FH Graubünden und der Tessiner SUPSI haben vereinbart, in der Bachelorausbildung sowie der angewandten Forschung und Dienstleistung zusammen zu arbeiten. Gegenstand der Vereinbarung ist auch die gegenseitige Anerkennung des ersten Studienjahres der Bachelorstudiengänge Leisure Management der SUPSI sowie Tourismus der FH Graubünden, um die Mobilität der Studierenden und Dozierenden zu fördern. Zudem werden sich die beiden Studienleiter regelmässig austauschen.

Im Bereich der angewandten Forschung und Dienstleistung werden das Institut für Tourismus und Freizeit der FH Graubünden und das Kompetenzzentrum Management und Entrepreneurship des Departements Betriebswirtschaft, Gesundheit und Soziales der SUPSI zusammenarbeiten, um den Wissensaustausch zu fördern und gemeinsame Projekte in den beiden Kantonen erarbeiten zu können.

Kooperationen wichtig für Tessiner und Bündner Fachhochschulen

Die Unterzeichnung der Vereinbarung fand am 25. November 2019 in San Bernardino statt. Für die SUPSI reicht die Zusammenarbeit mit dem Kanton Graubünden mehrere Jahre zurück, mit der Aufnahme der Akademie Physiotherapie Thim van der Laan von Landquart im Jahr 2007 und durch bisherige Synergien im Bereich der Naturgefahren. «Die neue Kooperation im Bereich Tourismus und Freizeitmanagement bestätigt den Willen, diese wichtige und vielversprechende Zusammenarbeit weiter zu festigen», begann Franco Gervasoni, Rektor der SUPSI seine Rede anlässlich der Unterzeichnung. «Es handelt sich um einen strategischen Sektor für die nachhaltige Entwicklung von Fachhochschulen in Randregionen, zu dem wir durch unsere Ausbildungs- und Forschungsaktivitäten einen wichtigen Beitrag zum Nutzen von Studierende, Fachkräften und der Region im weiteren Sinne leisten können». SUPSI wird die Entwicklung des Tourismussektors auch dank des neuen Bachelorstudiums in Freizeitmanagement, welches im vergangenen September begann, und der zahlreichen Aktivitäten des Kompetenzzentrums für Management und Entrepreneurship konkret unterstützen können. «Eine Zusammenarbeit, die wir daher mit Begeisterung unterstützen und die auch im Sinne des gegenseitigen Reichtums durch den Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Institutionen und die entstehenden Wissensnetze wirken wird», betonte Rektor Gervasoni.

Jürg Kessler, Rektor der FH Graubünden, betonte die Wichtigkeit von Kooperationen für Fachhochschulen im Allgemeinen und zeigte auf, weshalb sie insbesondere für die beiden Fachhochschulen aus dem Tessin und Graubünden zentral sind. «Ein wichtiger Grund warum wir diese Vereinbarung mit der SUPSI abschliessen, liegt in teilweise ähnlichen Herausforderungen der beiden Kantone und damit auch der beiden Fachhochschulen. Dazu gehören wirtschaftliche Herausforderungen: In beiden Kantonen gibt es keine Metropole wie etwa der Wirtschaftsraum Zürich. Der Tessin und Graubünden fühlen sich in vielen Bereichen auch kulturell nahe, weshalb dieser Grund die Voraussetzung ist, dass die Kooperation langfristig bestehen wird.» Dabei zeigte Rektor Kessler in seiner Rede auf, dass eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Fachhochschulen nicht neu ist. Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder Kooperationen, beispielsweise in der Architektur. «Mit dieser Kooperation im Tourismus werden wir die Zusammenarbeit in einem neuen Bereich starten. In beiden Kantonen nimmt der Tourismus eine zentrale wirtschaftliche Funktion wahr, weshalb hochqualifizierte Fachkräfte höchste Bedeutung haben.»

Weitere Details:

  • Kompetenzzentrum Management und Entrepreneurship, SUPSI: www.supsi.ch/cmi
  • Institut für Tourismus und Freizeit, FH Graubünden: fhgr.ch/itf

Weitere Auskünfte:

Domenico Ferrari
Responsabile Centro competenze management e imprenditorialità SUPSI
+41 58 666 61 71
domenico.ferrari@supsi.ch

Andreas Deuber
Leiter Institut für Tourismus und Freizeit, FH Graubünden
+41 81 286 39 60
andreas.deuber@fhgr.ch

Fachhochschule Graubünden
Die FH Graubünden ist eine innovative und unternehmerische Fachhochschule mit über 2000 Studierenden. Sie bildet verantwortungsvolle Fach- und Führungskräfte aus. Als regional verankerte Fachhochschule überzeugt sie mit ihrer persönlichen Atmosphäre über die Kantons- und Landesgrenze hinaus. Die FH Graubünden bietet Bachelor-, Master- und Weiterbildungsangebote in Architektur, Bauingenieurwesen, Digital Science, Management, Mobile Robotics, Multimedia Production, Photonics, Service Design sowie Tourismus an. In diesen Disziplinen betreibt sie auch angewandte Forschung und trägt mit dieser zu Innovationen, Wissen und Lösungen für die Gesellschaft bei. Die FH Graubünden ist seit dem Jahr 2000 Teil der FHO Fachhochschule Ostschweiz. Mit der vom Bundesrat gesprochenen Beitragsberechtigung wird sie per 1. Januar 2020 die achte öffentlich-rechtliche Fachhochschule der Schweiz sein. Bereits 1963 begann ihre Geschichte mit der Gründung des Abendtechnikums Chur. fhgr.ch

SUPSI
La Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI), fondata nel 1997, è una delle nove università professionali svizzere riconosciute dalla Confederazione. Attiva nella formazione di base Bachelor e Master, nella formazione continua universitaria, nella ricerca applicata e nell’offerta di servizi alle imprese ed enti del territorio, la SUPSI opera negli ambiti del sociale, dell’economia aziendale, della sanità, della formazione insegnanti, delle costruzioni, della tecnica e tecnologia dell’informazione, del design, della musica e del teatro.

Caratteristiche fondamentali della SUPSI sono l’orientamento alla pratica, l’interdisciplinarietà e il costante adattamento dei percorsi formativi e delle attività di ricerca alle necessità del mercato del lavoro e della società.

Leader sul territorio nel settore della Formazione continua, la SUPSI accompagna migliaia di professionisti comprendo 15 aree di competenza: cooperazione e sviluppo, costruzioni, design, diritto, elettronica, energia-ambiente-territorio, formazione-apprendimento, informatica, ingegneria industriale, lingue, management, musica, sanità, scienze sociali e teatro.

La Ricerca applicata e i Servizi offerti alle imprese e di supporto al territorio, completano i campi d’azione della SUPSI. Svolta nei settori chiave - tramite acquisizione competitiva di progetti presso le grandi agenzie nazionali, europee o su mandato di aziende ed istituzioni - la Ricerca SUPSI ha un volume finanziario di oltre 30 milioni di franchi ed impiega più di 300 ricercatori.

www.supsi.ch

Bildlegende: Vertreterinnen und Vertreter der beiden Fachhochschulen nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in Ausbildung sowie angewandter Forschung und Dienstleistung in den Bereichen Tourismus und Freizeitmanagement in San Bernardino (GR): Monica Mendini (Dozentin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kompetenzzentrum Management und Entrepreneurship, SUPSI), Andreas Deuber (Leiter, Institut für Tourismus und Freizeit, FH Graubünden), Domenico Ferrari (Leiter Kompetenzzentrum Management und Entrepreneurship, SUPSI), Franco Gervasoni (Rektor, SUPSI), Jürg Kessler (Rektor, FH Graubünden), Ulrike Zika (Leiterin, Departement Lebensraum, FH Graubünden), Christian Ehrbar (Leiter Bildungsmarketing, Amt für höhere Bildung Graubünden), Alessandro Siviero (Studienleiter, Bachelorstudium Leisure Management, SUPSI), Thorsten Merkle (Studienleiter, Bachelorstudium Tourismus, FH Graubünden) (v.l.n.r.).
Bildlegende: Vertreterinnen und Vertreter der beiden Fachhochschulen nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in Ausbildung sowie angewandter Forschung und Dienstleistung in den Bereichen Tourismus und Freizeitmanagement in San Bernardino (GR): Monica Mendini (Dozentin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kompetenzzentrum Management und Entrepreneurship, SUPSI), Andreas Deuber (Leiter, Institut für Tourismus und Freizeit, FH Graubünden), Domenico Ferrari (Leiter Kompetenzzentrum Management und Entrepreneurship, SUPSI), Franco Gervasoni (Rektor, SUPSI), Jürg Kessler (Rektor, FH Graubünden), Ulrike Zika (Leiterin, Departement Lebensraum, FH Graubünden), Christian Ehrbar (Leiter Bildungsmarketing, Amt für höhere Bildung Graubünden), Alessandro Siviero (Studienleiter, Bachelorstudium Leisure Management, SUPSI), Thorsten Merkle (Studienleiter, Bachelorstudium Tourismus, FH Graubünden) (v.l.n.r.).