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Projekt
MONA – Klosteratlas und Prozessmodell Transformation Raumplanung Sakrallandschaft Schweiz
Projekt auf einen Blick

Projekt auf einen Blick

Klöster und Kirchen als Teil unsere Städte, Dörfer und Landschaften sind raum- und gesellschaftsrelevant. Zahlreiche Klöster entleeren sich und werden aufgegeben: Neue Mit- und Nachnutzungskonzepte sind gefragt. Das Projekt MONA entwickelt einen Atlas der Klosterlandschaft Schweiz und ein Prozessmodell (KI Toolbox) zur dynamischen Steuerung von sakralen Arealentwicklungen. MONA verfolgt das Ziel, Transformationsprozesse zur Nachnutzung von sakralen Gebäuden und Anlagen durch multirationalen Analysemethoden (KI) und praxisorientierten Reallaboren zu etablieren.

Ausgangslage

Ausgangslage

Herausforderung Kloster- und Kirchenlandschaft

Die Zukunft der Klosterlandschaft Schweiz als ein raum- und gesellschaftsrelevantes System ist bedroht. Schwindende Mitgliederzahlen in den Klöstern und Kirchgemeinden führen zu Leerstand und Unternutzung. Demgegenüber stehen hohe finanzielle Belastungen von Wert- und Unterhalt der grossen Bauten und Anlagen. Als notgedrungene Lösungen werden oft durch Splittung und Veräusserung der Immobilien kurzfristige, nicht nachhaltige Kapitalanlagen realisiert. Durch die Kapitalisierung sakraler Gebäude und Anlagen ist ein grosser Schatz des historischen und kulturellen Erbes an Wissen, Brauchtum und Kulturgütern bedroht. Mit MONA werden erstmals die Bestände gesamtheitlich und unter interdisziplinären Aspekten erfasst und darauf aufbauend Prozessmodelle für die räumliche Transformation und Nachnutzung entwickelt.

Projektziel

Projektziel

Ziel

Die Klosterlandschaft Schweiz als religiöses, kulturelles und gesellschaftsrelevantes Erbe wird in ihrer Gesamtheit erfasst und das räumliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Potenzial aufgezeigt. MONA vereint die verschiedenen Disziplinen Theologie, Ökonomie und Raumplanung, um aus den jeweiligen Herausforderungen auf Basis der gemeinsamen Überschneidungen der Pfadabhängigkeiten einen Lösungsansatz aus einer Hand, ein Prozessmodell, zu entwickeln, was einmalig und innovativ ist.

Forschungsziele

  1. Atlas Klosterlandschaft Schweiz:
    Die Klosterlandschaft Schweiz wird in ihrem räumlichen, historischen, funktionalen und gesellschaftlichen Kontext erfasst und in einem interaktiven (KI basierten) Atlas dargestellt
  2. Mit Reallaboren in einem partizipativen Prozess, wird ein dynamisches Tool entwickelt, das räumliche und sozio-kulturelle Wirkungszusammenhänge und Nachnutzungspotentiale aufzeigt.
  3. Dies ermöglicht Transformationsstrategien bzw. -prozesse mit einer KI basierten Toolbox – einem «lernenden» Werkzeugkasten – zu finden.

Mit MONA wird eine Arbeits- und Entscheidungshilfe für alle Stakeholder, insbesondere für die Betroffenen und Entscheidungsträger:innen, geschaffen.

Zwischenstand

Zwischenstand

Räumliche Vertiefung

Die Klosterlandschaft wird über die ganze Schweiz untersucht. Als Reallabore dienen aktuell das Gebäudeensemble St. Johannes, Zug, der Kirchgemeinde Zug- Walchwil sowie die ehemalige Johanniter- Komturei Tobel, Thurgau. Im Gespräch sind 1- zwei weitere ev. ref. Kirchenareale im Kanton und Stadt Zürich und Bern.

Weiterführende Information

Weiterführende Information

Beteiligte

Das Projekt wird durch das Institut für Bauen im alpinen Raum (IBAR) sowie das DAVIS-Zentrum des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaft (SII) in Kooperation mit der Theologischen Hochschule Chur umgesetzt.