Abschlussarbeiten MAS Information Science - FH Graubünden

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Abschlussarbeiten
MAS Information Science

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  • 2010

  • Muheim, Christian (2010): Web 2.0-Anwendungen für Allgemeine öffentliche Bibliotheken. Eine Anregung für die St. Galler Freihandbibliothek und andere Allgemeine öffentliche Bibliotheken. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten, die Web 2.0-Anwendungen Allgemeinen öffentlichen Bibliotheken bieten. Sie bewegt sich durchgehend auf einer pragmatischen Ebene und soll eine Anregung für die Praxis Allgemeiner öffentlicher Bibliotheken sein. Nach der Bestimmung wichtiger Begriffe (bspw. «Web 2.0») im ersten Teil der Arbeit werden im zweiten Teil das Verhalten und die Erwartungen von Web 2.0-Nutzenden genauer betrachtet. Im dritten Teil wird das Verhältnis von Web 2.0 und Bibliothek genauer beleuchtet und nach den Bedingungen für eine nachhaltige Verankerung von Web 2.0-Anwendungen in der Online-Kommunikation von Allgemeinen öffentlichen Bibliotheken gefragt. Das Kernstück der Arbeit (Teil 4) bildet die Besprechung der wichtigsten Web 2.0-Anwendungen (Webfeeds, Widgets, Mashups; Wikis, Blogs, Social Networking-, Social Mediaund Social Bookmarking Sites). Der Fokus liegt dabei darauf, wie solche Anwendungen in (Allgemeinen) öffentlichen Bibliotheken genutzt werden bzw. genutzt werden könnten. Viele Links und Hinweise ermöglichen den Zugriff auf Beispiele und weiterführende Hilfen. Abschliessend wird im fünften Teil eine Hilfestellung für die Auswahl von Web 2.0-Anwendungen geboten und anhand einer Kurzanalyse der Website der St. Galler Freihandbibliothek nochmals die Vielzahl der Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0-Anwendungen aufgezeigt.

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  • Samaz, Mily (2010): Konsumverein Davos. Archiv erschliessen und vermitteln. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Wie es der Titel bereits erkennen lässt, werden die Erschliessung und Vermittlung des Archivs des Konsumvereins Davos erarbeitet. Dies beinhaltet primär die fachtheoretische Aufarbeitung, aber auch die praktische Arbeit im Archiv vor Ort. Das Ordnen der Dokumente stellt den ersten Schritt der Erschliessung dar. Darauf basierend folgt die Ausarbeitung der Bestandesordnung. Die Archivalien werden in archivwürdigen Materialien aufbewahrt. Die Lagerung erfolgt in einem fortlaufenden System in den Rollregalen. Die Verzeichnung wird in Listen dargestellt; es gelten die ISAD(G)-Normen. Die Vermittlung nach innen beinhaltet ein Argumentarium für den Verwaltungsrat. Damit werden die Wichtigkeit und der Nutzen eines Wirtschaftsarchivs begründet. Die Vermittlung nach aussen wird anhand eines Ideenkatalogs aufgezeigt. Zwei konkrete Möglichkeiten werden ausgearbeitet. Dabei kommen zwei unterschiedliche Vorgehensweisen zur Anwendung. Das Resultat weist das Archivgut aus, gewährleistet dank übersichtlicher Magazinierung einen optimalen Zugriff und entspricht den heutigen Aufbewahrungskriterien. Das Archivgut kann sowohl innerhalb der Organisation genutzt als auch für Öffentlichkeitsarbeit herangezogen werden.

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  • Sauvage, Audray (2010): RDA. Anwendungsbereich für Non-Books und Bedeutung für die Schweiz. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Resource Description and Access heisst der Nachfolger der AACR2, der im Juni 2010 erscheinen soll. Das Regelwerk zur Formal- und Sacherschliessung soll der Arbeit der Bibliotheken im 21. Jahrhundert gerecht werden. RDA hat den Anspruch, einfach, flexibel und erweiterbar zu sein. Seit der Publikation des Gesamtentwurfes ist die RDA zum Thema Nr. 1 in der Bibliotheksszene mutiert. Erstaunlicherweise gibt es aber wenig Arbeiten, die sich mit dem Konzept und seiner praktischen Anwendung auseinandersetzen. Diese Arbeit versucht diese Lücke zu schliessen. Im ersten Teil wird ein Blick auf die grundlegenden Entitäten-Beziehungsmodelle FRBR und FRAD sowie auf die neue Katalogisierungsleitlinie Statement of International Cataloguing geworfen. Im zweiten Teil wird die Anwendung der Regeln für den Bereich Non-Books näher betrachtet. Am Beispiel der DVD «Heidi» von Luigi Comencini werden die Unterschiede zwischen der Formalerschliessung mit AACR2 und RDA erläutert. Anschliessend wird der Frage nach der Relevanz dieses neuen Regelwerkes für die wissenschaftlichen Bibliotheken in der Schweiz nachgegangen.

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  • Schneider, Anna (2010): Sprachliche und didaktische Aufbereitung archivspezifischer Informationen für Kantonsangestellte. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit steht der Wissenstransfer zwischen Archivarinnen und Archivaren und Kantonsangestellten. Zu untersuchen gilt, wie archivspezifische Informationen in Texten sprachlich und didaktisch aufbereitet werden sollten, damit sie für Kantonsangestellte verständlich sind. Der Frage wird am Beispiel des Bewertungs- und Ablieferungsverfahrens des Staatsarchivs St.Gallen nachgegangen. Der erste Teil der Arbeit greift den theoretischen Ansatz Experten-Laien-Kommunikation auf und setzt ihn zum Archiv in Bezug. Der praktische Teil widmet sich der Analyse des Wissenstransfers zwischen Archivarinnen und Archivaren und Kantonsangestellten. Grundlage dafür bilden Leitfadeninterviews zu den Themenbereichen Vorwissen, Fachbegriffe, Darstellungsformen und Vermittlungskanäle. Die Ergebnisse werden mit Erkenntnissen der Experten-Laien-Kommunikation verknüpft und in Form einer Empfehlung präsentiert. Drei Beispiele runden die Arbeit ab: Ein Prospekt, ein Glossar und ein Merkblatt.

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  • Sele, Patrick (2010): Richtlinien für die Retrokonversion der Findmittel des Gemeindearchivs Vaduz. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Retrokonversion archivischer Findmittel bezeichnet das Unterfangen, als Findmittel dienende analoge oder unstrukturierte digitale Dokumente in strukturierte digitale Dokumente umzuwandeln. Ziel dieser Masterarbeit ist es, für die Retrokonversion der Findmittel des Gemeindearchivs Vaduz Richtlinien zu entwickeln, die einerseits möglichst wenig Arbeitszeit und finanzielle Mittel in Anspruch nehmen und andererseits die in der Archivwissenschaft allgemein anerkannten Standards erfüllen. Die händische Eingabe erweist sich für die untersuchten Findmittel als die dem erstgenannten Kriterium am ehesten entsprechende Methode der Retrokonversion. Probleme ergeben sich bei der zweiten Anforderung: Um dem Verzeichnungs standard ISAD(G) zu genügen, müsste in einer der Archivabteilungen eine Umwandlung der bestehenden Ordnung in eine durch virtuelle oder physische Provenienzbestände charakterisierte durchgeführt werden. Im Zusammenhang mit dem Ziel, ISAD(G)-konforme Verzeichnungseinheiten zu erstellen, wäre Ersteres mit grossen praktischen Problemen verbunden. Letzteres hätte einen Informationsverlust zur Folge, der in keinem Verhältnis zum Nutzen eines solchen Vorhabens stände. Aus diesem Grund wird für ein pragmatisches Vorgehen plädiert, das bis zu einem gewissen Grad eine Nichtbeachtung der Vorgaben von ISAD(G) in Kauf nimmt.

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  • Signer, Ernst (2010): Vermittlung von Informationskompetenz an Pädagogischen Hochschulen der Deutschweiz. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit steht eine Umfrage bei allen Informationszentren der Pädagogischen Hochschulen der Deutschschweiz. Zudem sind drei Interviews mit Vertretern der Lehre/Forschung ausgewertet. Der Stand der Vermittlung von Informationskompetenz wird präsentiert und interpretiert. Dabei zeigt sich, dass sich die Informationszentren längst nicht mehr nur auf die Bereitstellung von Medien konzentrieren, sondern aktiv in vielen anderen Bereichen tätig sind. Die fünf Bereiche – passive Auskunftstätigkeit, schriftliche Unterlagen, Einführungen in die Informationszentren vor Ort, Einführungen in die Bibliothekskataloge und Einführungen in das Datenbank- und e-Journal-Angebot werden ausführlich präsentiert. Auch die Zufriedenheit der Informationszentrums-Angestellten nimmt einen breiten Raum ein. Die optimale Vermittlung von Informationskompetenz geht in Richtung Kooperation mit allen beteiligten Personengruppen.

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  • Waldesbühl, Regula (2010): Web 2.0 in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung St. Gallen. Möglichkeiten der Anwendung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Facebook, YouTube und Wikipedia sind in der Schweiz momentan die häufigsten Suchbegriffe bei Google und erscheinen noch vor Wetter und SBB: Das Mitmach-Netz Web 2.0 scheint gefragt zu sein. Weitere Anwendungen des neuen Web wie Blogs, Podcasts oder Social Bookmarking werden auch in Bildungsinstitutionen, Bibliotheken usw. vermehrt zum Austausch und zur Strukturierung von Informationen eingesetzt. Bisher gibt es jedoch noch kaum eine Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstelle, die diese neuen Hilfsmittel in ihre Arbeit integriert hat. Auch die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des Kantons St. Gallen verzichtet noch mehrheitlich auf Web-2.0-Anwendungen. Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Anwendungsmöglichkeiten das Web 2.0 diesbezüglich bieten könnte. An erster Stelle beleuchtet eine Umfrage in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung St. Gallen die gegenwärtige Situation. Anhand von Experteninterviews und Fachliteratur werden daraufhin geeignete Web-2.0-Tools gesucht, bewertet und kritisch hinterfragt. Der Teil «Zukunftsmusik» rundet die Arbeit mit Visionen bezüglich des Web 2.0 ab.

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  • Widmer, Géraldine (2010): Nachlass-Bearbeitung, archivieren oder dokumentieren?. Modellskizze zur Erschliessung der Privatdokumente von Jakob Federer (1916–1999). Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ausgehend vom Umstand, dass in Privatnachlässen oft viele Dokumente angesammelt sind, die nicht nur von privatem, sondern auch von alltagshistorischem und zeitgeschichtlichem Interesse sind, geht die Arbeit der Frage nach, wie mit solchen Nachlässen verfahren werden kann. Dabei wird das Vorgehen aufgezeigt, das bei einer Archivierung beschritten werden müsste und diesem die Variante gegenübergestellt, bei der die Originaldokumente kassiert werden zu Gunsten der Erstellung einer biografischen Dokumentation.Als Konkretisierung werden die Varianten am Beispiel des Nachlasses von J. Federer (1916–1999) aufgezeigt. Dieser lebte im st.gallischen Rorschacherberg, wo er eine landwirtschaftliche Genossenschaft führte, Schulpräsident war und in weiteren Ämtern wirkte. Er dokumentierte einen Grossteil seines Lebens mit Agenden, gesammelter Korrespondenz, Gästebüchern, eigenen biografischen Aufzeichnungen u.a. Überlegungen und Vorschläge zur Umsetzung zeigen, dass sich ein kombiniertes Vorgehen von Archivierung und Dokumentierung als sinnvoll erweist. Diese Variante ist für private Auftraggeber jedoch kostspielig. Eine Kooperation mit Nachlässen aufbewahrenden Institutionen wäre daher ideal. Im Hinblick auf eine mögliche Übernahme von Teilbeständen sollten deshalb bei der Bearbeitung des Materials archivische bzw. bibliothekarische Grundsätze der Erschliessung berücksichtigt werden.

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  • 2009

  • Amgwerd, Fabienne (2009): Anschluss einer historischen Kartensammlung an eine Geo- Metadaten-Suchmaschine am Beispiel der Kartensammlung des Bundesamtes für Landestopografie swisstopo und der Geo-Metadaten-Suchmaschine geocat.ch II. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum dieser Arbeit steht die Suche nach einer technischen Möglichkeit, die Kartensammlung des Bundesamtes für Landestopografie an die Geo-Metadaten-Suchmaschine geocat.ch II anzuschliessen. Da in der Kartensammlung und in geocat.ch II die Metadaten nicht im selben Katalog erfasst sind und unterschiedliche Metadatenformate und Standards verwendet werden (MARC21 resp. GM03), muss v.a. abgeklärt werden, wie eine Kompatibilität der Kataloge erreicht werden kann. Basierend auf einer Analyse der Rahmenbedingungen im ersten Teil werden Ziele entwickelt, die bei einem Anschluss der Kartensammlung an die Suchmaschine zu erreichen sind. Dabei erweisen sich die Integration von Einzelblattaufnahmen und die räumliche Suchfunktion für die Benutzer von geocat.ch II als zentral. Im Hauptteil wird die technische Situation genau abgeklärt. Dies führt zur Empfehlung der Methode des Metadata Harvesting mit dem Protokoll OAI-PMH für die katalogübergreifende Suche und des Standards Dublin Core als gemeinsames Metadatenformat zur Lösung des Kompatibilitätsproblems. Diese Variante wird in der Folge genauer beschrieben, wobei den spezifischen Anforderungen, welche durch die Kartenerfassung gestellt werden, Rechnung getragen wird. Im abschliessenden Kapitel werden die Aufgaben zur Umsetzung dieser Lösung in Arbeitspakete eingeteilt und in einem Projektstrukturplan in den Gesamtkontext eingebettet.

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  • Bazak, Heike (2009): Internationaler Vergleich – Wege der Zusammenarbeit im Bereich Records Management. Ein Standortbericht - Schweizerisches Bundesarchiv (CH), National Archives (UK), Bundesarchiv (D). Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bei nationalen und internationalen Archivberufsverbänden, Fachtagungen und der Archivgruppe des Europäischen Rates ist die Frage der Zusammenarbeit in den letzten 20 Jahren ein immer wiederkehrendes Thema. Insbesondere im Bereich Records Management sind Kooperationsprojekte aufgrund der gleichen Problemstellung leicht vorzustellen. Diese Projekte aufzuzeigen und einen Standortbericht über die aktuellen Kooperationen aufzuzeigen ist Gegenstand der Masterarbeit. Im ersten Kapitel der Arbeit werden die Organisationsstruktur, die Grösse, die rechtlichen Bestimmungen, die Aufgaben, die Gründungszusammenhänge und die Ablieferungsstellen des Schweizerischen Bundesarchivs, The National Archives Grossbritannien und des deutsche Bundesarchivs beschrieben, um den Rahmen für Kooperationen festzulegen. Im Hauptteil der Arbeit wird auf die wichtigsten Standards für das Records Management sowie deren Entstehung in Kooperationsprojekten eingegangen, in denen teilweise eines oder mehrere der drei untersuchten Archive sich beteiligt haben sowie auf weitere Kooperationsprojekte zum Records Management, Langzeitarchivierung und Digitalisierung. Im Anschluss daran werden die Ergebnisse einer im Rahmen dieser Masterarbeit durchgeführten E-Mail Befragung vorgestellt, die die vorangegangenen Erkenntnisse durch eine Innenansicht aus den Archiven ergänzt.

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  • Ebneter, Gerold (2009): Machbarkeitsstudie «Appenzeller Bibliobahn». Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die «Appenzeller Bibliobahn» ist weltweit einzigartig in ihrer Form: Seit 1988 brachte der mit 3500 Medien ausgerüstete Wagen seine Bücher direkt an verschiedene Bahnhöfe. Mittlerweile ist der über 100-jährige Waggon in einem derart desolaten Zustand, dass er per Ende 2008 aus dem Verkehr gezogen werden musste. Nun stellt sich die Frage nach dem weiteren Verlauf der Bibliobahn. Ein neuer Wagen würde CHF 130 000.00 kosten. Aus diesem Grund wurde eine Machbarkeitsstudie von neutraler Seite her gefordert. Das Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob die Bibliobahn weiter bestehen soll oder nicht. Berechtigen die Nutzerzahlen die Anschaffung eines neuen Wagens oder hat sie nur noch einen rein nostalgischen Stellenwert? Zur Beantwortung dieser Fragen dienen neben dem Literaturstudium Umfrageergebnisse, Interviews sowie Analysen der Bibliobahn und der umliegenden Gemeinde- und Schulbibliotheken. Die Auswertung und deren Resultate münden in einer SWOT-Analyse mit einem erläuterten und begründeten Fazit bezüglich Weiterbetrieb oder Ende der Bibliobahn. In einem Ausblick werden verschiedene Szenarien für eine mögliche Neuorientierung rudimentär aufgezeigt.

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  • Fischer, Saro Adamo Pepe (2009): Bestandserhaltung im Film-/Videoarchiv des Schweizer Fernsehens. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Untersuchung stellt die Bestandserhaltungsmassnahmen im Film- und Videoarchiv des Schweizer Fern sehens (SF) in ihrer historischen Dimension dar. Sie versucht, einen geschichtlichen Abriss über die Entwicklung von Archivbewusstsein und Sammlungsstrategien sowohl in der SRG, als auch bei SF zu geben. Ein erster Teil der Arbeit überblickt unter Berücksichtigung der umfangreichen Quellenlage die Bestandserhaltungs- und Archivpolitik der SRG ab 1970. Im zweiten Abschnitt wird ein konkreter Fokus auf die bei SF seit 1995 laufenden Archivüberspielungs-Projekte gelegt. Die Darstellung dieser systematischen Rettung gefährdeter Film- und Videobestände rundet die Bestandserhaltungshistorie des Schweizer Fernsehens ab. Im praxisnahen dritten Teil wird ein «historisches Raster» für die Sendungsbestände von SF erarbeitet. Es wird ein Schema präsentiert, mit dem für jeden Bestand die spezifischen Informationen in den Bereichen Aufzeichnung, Erschliessung und Überspielung gesichert werden können. An Hand eines Beispielbestands und eines Kosten-Nutzen-Vergleichs wird die mögliche Umsetzung der Ideen abschliessend überprüft.

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  • Forster, Seraina (2009): DiViBib in der Schweiz. Einführung, erste Resultate und Kundenbefragung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit befasst sich mit der Einführung der Digitalen Virtuellen Bibliothek (DiViBib) in den allgemein öffentlichen Bibliotheken der Schweiz. Im Mai 2008 lancierten die Kantonsbibliothek St.Gallen, die Stadtbibliothek Burgdorf und die Stadt- und Kantonsbibliothek Zug das neue Angebot. In dieser Arbeit wird der laufende Geschäftsgang der drei Digitalen Bibliotheken seit der Einführung analysiert und verglichen. Dazu wird die DiViBib zuerst in einen geschichtlichen Rahmen eingebettet, das Produkt wird beschrieben und die unterschiedlichen Ausgangslagen der drei Pilotbibliotheken untersucht und verglichen. Ein kurzes Kapitel ist dem Marketing des neuen Angebotes gewidmet, doch der zentrale Fokus der Arbeit liegt auf der Analyse des angebotenen Bestandes und der Ausleihzahlen der Digitalen Bibliothek, sowie auf der Evaluation einer Kundenumfrage zur Digitalen Bibliothek, die in der Stadt- und Kantonsbibliothek Zug durchgeführt wurde. Aus diesen Resultaten werden einerseits Schlüsse gezogen bezüglich des Ausleihverhaltens der Bibliotheksbenutzer und Ausnutzung der verschiedenen Bereiche der Digitalen Bibliothek, andererseits bilden sie auch die Basis für Vorschläge, in welche Richtung sich das neue Angebot weiterentwickeln könnte.

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  • Friebe, Barbara (2009): Konzept für die Beschlagwortung der Medien in der Infothek des Berufsinformationszentrums BIZ Bern-Mittelland. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Rahmen des gesetzlich verankerten Informations- und Beratungsauftrags der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) fungiert die Infothek des BIZ Bern-Mittelland als Anlauf- und Dokumentationsstelle. Sie hat den Charakter einer Freihand- und Präsenzbibliothek. Bis jetzt erfolgt die inhaltliche Erschliessung der Medien durch freies Indexieren. Im Rahmen eines kantonalen Projekts soll die Verwaltung der Medien an den kantonalen BIZ-Standorten zusammen gelegt und standardisiert werden. Dies macht eine einheitliche Sacherschliessung erforderlich. Um ein sinnvolles Konzept entwickeln zu können, wird zunächst die Ausgangslage im Kontext der BSLB erläutert. Danach wird die Situation im BIZ BM analysiert, gefolgt von einer theoretischen Diskussion verschiedener Beschlagwortungsmöglichkeiten. Im Rahmen einer Vergleichsanalyse wird die Beschlagwortung an anderen BIZ-Standorten betrachtet. Zum Schluss werden Lösungsmöglichkeiten diskutiert und ein Teil des Vokabulars exemplarisch entwickelt.

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  • Frigg, Silvio (2009): Kulturgüterportale. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Kulturgüterportale vereinen die Bestände von Bibliotheken, Archiven und Museen. Die Arbeit versucht anhand eines Vergleichs von drei bereits bestehenden Lösungen (Europeana, BAM-Portal und OPAL Niedersachsen) darzustellen, was die Voraussetzungen für ein solches Angebot sind. Der beschreibende Vergleich untersucht dabei Aspekte wie Darstellung, Organisationsform, gemeinsame Erschliessungspraxis oder die Art der Metadaten. Augenmerk verdienen dabei die Probleme, die sich bereits in der prinzipiellen Anlage eines Kulturgüterportals stellen. Hier ist besonders die gemeinsame inhaltliche Erschliessung zu nennen. Die Gemeinsamkeiten der drei konkreten Beispiele zeigen vor allem formale und technische Lösungen. So kommen etwa Dublin Core und OAI-PMH bei allen zum Einsatz. Im letzten Teil der Arbeit wird anhand eines hypothetischen Beispiels über die Bedingungen für eine reale Umsetzung nachgedacht. Das kleinste mögliche Kulturgüterportal (eine Bibliothek, ein Archiv, ein Museum) wird dabei auf seine potentielle Umsetzbarkeit hin beschrieben.

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  • Hefti, Lukas (2009): Bibliotheksverbund Thurgau. Möglichkeiten zur verstärkten Zusammenarbeit auf organisatorischer Ebene. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Ziel der Arbeit ist es, Ideen für Strukturen und Organisationsformen einer verstärkten Zusammenarbeit der Informationsvermittlungsstellen im Kanton Thurgau darzulegen. In den ersten beiden Teilen wird auf die Ebenen der Kooperation und des Aufbaus und der Funktionsweisen von Verbünden eingegangen. Es wird versucht, diese theoretischen Themen mit Beispielen aus der Bibliothekswelt in einen fachspezifischen Kontext zu bringen. Danach werden als Ideenpools, und um Vergleichsdaten zu erhalten, Verbundprojekte aus den Kantonen Zürich, Graubünden, St.Gallen und Wallis vorgestellt. Sie sollen auch auf Schwierigkeiten in der Entstehungsphase und wichtige Punkte, die bei einem solchen Projekt beachtet werden müssen, hinweisen. Die letzten beiden Teile widmen sich ganz dem Kanton Thurgau. Zuerst wird sein Umfeld mit den vorhandenen Verbünden beleuchtet und dann ein Rückblick der letzten zehn Jahre im Bezug auf die Kooperation im Thurgauer Bibliothekswesen gegeben. Nach der Schilderung des Status quo, also der Ausgangslage für ein allfälliges Verbundprojekt, werden verschiedene Varianten und Modalitäten einer möglichen Zusammenarbeit vorgestellt.

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  • Herzig Gainsford, Yvonne (2009): Auf dem Prüfstand. Die automatische Indexierung bei LexisNexis. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: LexisNexis ist ein kommerzieller Online-Host, der Rechts-, Wirtschafts- und Presseinformationen aus über 40'000 Quellen anbietet. Ein grosser Teil des Angebots besteht in Form von Volltexten, die automatisch indexiert werden. In dieser Arbeit wird mit einem Retrievaltest untersucht, wie die automatische Indexierung bei LexisNexis die Qualität der Retrievalergebnisse beeinflusst. Damit wird das Ziel verfolgt, optimale Suchstrategien herauszuarbeiten. In einem ersten Teil, theoretischen Teil werden verschiedene Aspekte der Indexierung beleuchtet. Vor allem aber werden die wichtigsten Verfahren der automatischen Indexierung näher betrachtet und diskutiert. In einer kurzen Einführung wird auch ein Blick auf den Untersuchungsgegenstand selber und dessen Geschichte getan. Vorbereitend für den Retrievaltest werden die verschiedenen Retrievalfunktionen erläutert. Im praktischen Teil steht der Retrievaltest im Zentrum. Er basiert auf Testreihen mit Suchanfragen zu sechs verschiedenen Themenbereichen. Die Testreihen umfassen drei unterschiedliche Suchstrategien: Stichwortsuche, Schlagwortsuche und Kombination von Stich- und Schlagwortsuche. Für die Bewertung der Retrievalqualität werden die Kennzahlen Recall und Precision herangezogen. Die Auswertung der Ergebnisse bildet die Grundlage für Empfehlungen, die dabei helfen sollen, die Retrievalqualität zu verbessern. Gleichzeitig wird mit dieser Untersuchung eine Basis für weiterführende Tests geschaffen, die auf grösseren Datenmengen beruhen.

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  • Jung, Tom (2009): Analyse und Bewertung verschiedener Erschliessungsmethoden für digitale Bildbestände unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit, der Benutzungsfreundlichkeit, der Interoperabilität und der Retrievalausbeute im kritischen Vergleich mit der Erschliessungspraxis der Bildarchive Ringier RDB und ETH E-Pics. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit gliedert sich in vier Teile. Der erste Teil befasst sich mit grundlegenden Überlegungen zur Erschliessung von Bildern mit sprachlichen Mitteln und der Frage nach dem Bildinhalt einer Photographie. Im zweiten Teil findet eine Diskussion der Metadaten-Standards Dublin Core und IPTC statt; auch werden Dokumentationssprachen wie Schlagwortliste, Klassifikation und Thesaurus besprochen. Dieser Teil beinhaltet auch einen Vergleich der beiden Thesauri AAT und LCTGM und schliesst mit einem Ausblick auf neue Entwicklungen ab. Im dritten Teil wird die Praxis der Erschliessung in photographischen Sammlungen beleuchtet. Ein Intermezzo in der Form eines Interviews mit dem Leiter der Dokumentation bei Gruner + Jahr leitet zum letzten Teil über in welchem die Erschliessungspraxis von den Bildarchiven RDB und ETH E-Pics kritisch beleuchtet wird und Lösungsansätze diskutiert werden.

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  • Kandera, Stefan (2009): Open Source Lösungen für Bibliotheken. ILS, CMS, Retrieval und die Situation in der Schweiz. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Unter Open Source Software versteht man Lösungen, die frei verfügbar sind, für jegliche Zwecke eingesetzt und modifiziert werden können. Diese Lösungen sind auch für Bibliotheken ein aktuelles Thema. Die Entwicklungen in diesem Bereich sind vielfältig. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick zu den aktuellen Lösungen und diskutiert Trends in dem Bereich quelloffener Software. Die Situation von Open Source Software an Schweizer Bibliotheken ist weitgehend unerforscht. Ein Panorama über die Einstellung zu Open Source Lösungen an Schweizer Bibliotheken schliesst diese Arbeit ab.

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  • Kolesárová, Júlia (2009): Empfehlungen für ein künftiges Konzept des Webangebotes der Fachpublikation «baublatt». Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit stehen die Einsatzmöglichkeiten des Web 2.0 für das «baublatt», eine Fachpublikation der Docu Media Schweiz GmbH. Zu klären sind die Möglichkeiten einer Verlinkung der Printausgabe mit dem Online-Bereich. Im letzten Kapitel wurde aber grosser Wert auf das Thema Web 2.0 gelegt, das auch in der Baubranche genutzt werden kann. Die Frage ist nun, WIE? Auch stellt sich die Frage, wie die einzelnen Redaktionen zusammenarbeiten können, wenn sie sich zu einem Pool zusammenschliessen. Kann dies überhaupt funktionieren? Zur Beantwortung dieser Fragen wird in einem ersten Teil der Arbeit die SWOT-Analyse gemacht, um zu erfahren, wo die Stärken und Schwächen der Redaktionen liegen und welche Gefahr sie laufen. Anhand der SWOT-Analyse wird die Situationsanalyse gemacht, so kann sich die Redaktion Gedanken darüber machen, auf welchen Weg sie sich begibt und in welchen Abteilungen abgebaut werden muss oder wer zum Pool gehören wird. Im praktischen Teil der Arbeit wurden dem Chefredaktor klare Fragen gestellt, um zu erfahren, was er über das Web 2.0 denkt und welche Pläne das Unternehmen hat. Schliesslich mündete das Interview in praktische Vorschläge zur Verbesserung des Online-Auftrittes vom «baublatt». Als höchste Priorität betrachtet man dabei das stete Betreiben des Marketings, wobei es sich dabei um das traditionelle und das Online-Marketing handelt.

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  • Lengstorf, Christoph (2009): Vorstudie hinsichtlich der baulichen und konservatorischen Anforderungen an ein neues Churer Stadtarchiv. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Stadtarchiv Chur stösst an seine Kapazitätsgrenzen und ist nicht mehr erweiterbar. Früher oder später muss deshalb ein neuer Standort gefunden werden. Es ist davon auszugehen, dass es sich um einen Neu bau handeln wird, da keine vorhandenen Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Gegenstand der Arbeit ist die Frage, welche baulichen und konservatorischen Anforderungen an ein neues Churer Stadtarchiv zu stellen sind. Es handelt sich um eine Vorstudie, welche den planenden Kräften dereinst als Vademekum dienen soll. Zunächst werden die Erfordernisse an den Standort des neuen Archivs aufgezeigt. Gemäss dem modernen Standard der getrennten Funktionsbereiche (nicht öffentlich, begrenzt öffentlich, öffentlich) wird analysiert, welche Räumlichkeiten im neuen Archiv erforderlich sind, beziehungsweise welche Anforderungen daran zu stellen sind. Im Mittelpunkt steht das Magazin als Kern des Archivs und seine Ansprüche an Fläche, Einrichtung, Klimatisierung, Beleuchtung und Sicherheit. Den Abschluss bildet ein Vorschlag zur Verteilung der gesamten Räumlichkeiten, ausgehend von einer Anordnung der Funktionsbereiche als Raumdreieck.

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  • Mahler, Beat (2009): Das Stiftungsarchiv von Pro Senectute Schweiz, und sein Beitrag zu einer «erweiterten Überlieferungsbildung». Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Pro Senectute ist eine der grössten Non-Profit-Organisationen der Schweiz und der Werdegang dieser Stiftung ist eng verknüpft mit der Herausbildung eines Sozialstaats. Darum ist das Stiftungsarchiv von Pro Senectute Schweiz nicht nur für die Institution selber, sondern auch für die Geschichtsforschung von grosser Relevanz. Die Bibliothek und Dokumentation von Pro Senectute kümmert sich um das Stiftungsarchiv und erteilte den Auftrag, Konzepte und Strategien zur Erhaltung, Erschliessung und Nutzung zu erarbeiten. Die Arbeit analysiert folglich alle diesen Bestand betreffenden archivrelevanten Aspekte: Bestandesgeschichte in Verknüpfung mit der Institutionsgeschichte, Bestandesprofil, Qualität der Erschliessung und Verzeichnung, Bewertungskonzepte in Verknüpfung mit dem Records Management, Lösungsansätze für elektronische Langzeitarchivierung, konservatorische Massnahmen für Bild- und Tondokumente, Standortanalyse in Verknüpfung mit einem Öffentlichkeitskonzept und der Idee eines Archivportals sowie mögliche Projektszenarien inklusive Kostenabschätzungen. Nach einer Skizzierung der Diskussion um Memopolitik in der Schweiz geht die Arbeit zudem der Frage nach, was unter einer «erweiterten Überlieferungsbildung» zu verstehen ist und wie das Stiftungsarchiv von Pro Senectute Schweiz dazu einen wertvollen Beitrag leisten könnte.

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  • Näpflin, Markus (2009): Die Kantonsbibliothek Nidwalden und ihr historischer Bestand. Ein theoretischer Vergleich von archivischer und bibliothekarischer Erschliessung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der vorliegenden Arbeit steht ein theoretischer Vergleich der archivischen und bibliothekarischen Erschliessung. Es wird aufgezeigt, welche Punkte die beiden Erschliessungsmethoden genau ausmachen, worin ihre Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede liegen und wie die Tendenzen für die Zukunft aussehen. Zur Beantwortung dieser Fragen wird die entsprechende Fachliteratur beigezogen. Hintergrund der Arbeit bildet die Problematik der Erschliessung von historischen Beständen in einer Bibliothek, wie es bei der Kantonsbibliothek Nidwalden der Fall ist. In diesem zweiten eher praktischen Teil der Arbeit werden sowohl konkrete Probleme aufgezeigt, als auch Lösungsvorschläge gemacht.

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  • Pfäffli Ruggli, Yvonne (2009): Bestandesevaluation und Medienpräsentation in der Kornhausbibliothek Bern. Analyse zum Themenbestand «Kind und Erziehung». Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit steht die Analyse des Bestandes «Kind & Erziehung» in der Kornhausbibliothek Bern. Die Arbeit gibt Handlungsempfehlungen zur Bestandesevaluation und zur kundenfreundlichen Medienpräsentation. Im ersten Teil werden theoretische Aspekte der Bestandesevaluation und Medienpräsentation aufgezeigt. Eine aufwändige Kundenbefragung und Interviews mit ausgewähltem Personal der Kornhausbibliothek bilden die Grundlage für die Datenerhebung. Der Vergleich des Bestandes mit anderen Bibliotheken komplimentiert die Datenerhebung und gibt wertvolle Hinweise für Verbesserungen. Die aus der Analyse abgeleiteten Handlungsempfehlungen sind konkret formuliert und können grösstenteils direkt in die Praxis umgesetzt werden.

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  • Risch, Johannes (2009): Notfallkonzept Staatsarchiv St.Gallen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit steht der Schutz der Kulturgüter des Staatsarchivs St.Gallen. Diese werden im Weltkulturerbe Stiftsbezirk St.Gallen archiviert und verwaltet. Die internationalen Schutzbemühungen der UNESCO sind, was das Bauliche des Stiftsbezirks angeht, beispielhaft umgesetzt worden. Die Kulturgüter des Staatsarchivs tragen zudem die Bedeutung «Gedächtnis des Kantons» und bekräftigen damit ihren kulturellen Wert schlechthin. Die Gefahren für die Archivgüter sind zahlreich und werden hier nur andeutungsweise erwähnt. Das Hauptziel richtet sich jedoch auf ein neues, ganzheitliches Risikomanagement, welches mit seinen vielschichtigen Sichtweisen versucht, die Restrisiken für Archivgebäude, Archivpersonal, Benutzer/innen und vor allem für die Archivgüter, professionell zu minimieren. Der zweite Teil der Diplomarbeit versucht bestehende Alarmierungs- und Rettungsabläufe im Katastrophenfall mit einer archiveigenen Katastrophenorganisation, unter der Leitung des Sicherheitsverantwortlichen Staatsarchiv, zu vernetzen. Der vorliegende Katastrophenplan beschreibt pragmatisch, wie Vorkehrungen und Rettungsabläufe zur Risikominimierung bei Menschen und Kulturgütern im Staatsarchiv St.Gallen beitragen können.

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  • Schmitz, Cornelia (2009): Lesen und Browsen. Schulbibliotheken als Katalysatoren. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der Arbeit geht es um den Beitrag der Schulbibliothek zur Leseförderung in der Primarschule mit dem traditionellen Medium Buch und den Neuen Medien. Ziel ist die Verankerung der Schulbibliothek im Lehrplan. Zu diesem Zweck wird ein Spiralcurriculum mit Unterrichtseinheiten ausgearbeitet, die einen Bezug zum Lehrplan und dem Entwicklungsstand der Kinder haben. Im theoretischen Teil werden die Grundlagen der Leseforschung und die Forschungen zu den Neuen Medien, insbesondere zum pädagogischen Einsatz von Kindersoftware, aufgearbeitet. Mittels Umfragen unter den Schulbibliotheken des Kantons Zug und Gesprächen mit Lehrpersonen werden Ist-Zustand der Schulbibliotheken und die Wünsche an diese eruiert. Im praktischen Teil werden die Lehrpläne Deutsch, Mensch und Umwelt und ICT analysiert, um Anknüpfungspunkte für die Schulbibliothek zu finden. Auf dieser Grundlage, und unter Einbezug der theoretischen Erkenntnisse, wird ein Spiralcurriculum für die Zentralschweizer Primarschulen erarbeitet. Für die Stufen Kindergarten bis 6. Klasse Primar werden jeweils zwei Basisbausteine ausformuliert sowie weitere Ideen für Bibliothekslektionen vorgeschlagen.

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  • Steiner, Christoph (2009): Web 2.0 und Schulbibliotheken. Möglichkeiten auf der Sekundarstufe II am Beispiel der Mediothek der Neuen Kantonsschule Aarau. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Wikipedia, Youtube und Facebook haben sich bei Lernenden innert kurzer Zeit zu beliebten und viel genutzten Webseiten entwickelt. Wikis, Podcasts und e-Portfolios können mit Gewinn im Unterricht eingesetzt werden. Während die einschlägige Fachliteratur bereits den möglichen Einsatz dieser neuen Hilfsmittel in Bibliotheken beschreibt, gibt es in der Schweiz bis jetzt noch kaum Mittelschul-Mediotheken, die Web 2.0 umfassend in ihre tägliche Arbeit integriert haben und in der Vermittlung von Informations- uns Medienkompetenz einsetzen. Wie kann ich die Angebote einer Schulmediothek mit Web 2.0-Hilfsmitteln Schüler/innen und Lehrerpersonen näherbringen? Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, anhand von Interviews die gegenwärtige Situation an der Neuen Kantonsschule Aarau bezüglich Web 2.0 zu untersuchen und den sinnvollen, nachhaltigen Einsatz dieser Technologien in der Mediothek und in der Förderung von Informations- und Medienkompetenz anhand einiger Beispiele zu skizzieren.

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  • Thoma, Denise Diana (2009): Sampling und Überlieferungsbildung. Bewertungskriterien am Beispiel von Bezirksgerichtsakten im Staatsarchiv Aargau. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Schriftgut kantonaler Verwaltungen wird mittels einer Bewertung zum Archivgut. Diese sollte sich nach wissenschaftlichen Kriterien gestalten. Um diese Kriterien zu formulieren, muss zuerst die Überlieferungsbildung definiert werden. Im Falle des Verwaltungsschriftguts gibt der gesetzliche Rahmen vor, was das Überlieferungsziel ist: Das staatliche Handeln evident zu machen zwecks Rechtssicherung und demokratischer Rechenschaftsablegung. Darüber hinaus bildet die so gewonnene Überlieferung die zukünftigen Quellen für die Forschung, denn das so gewordene Archivgut enthält nicht nur Evidenz-, sondern auch einen Informationswert. Hinsichtlich der Massenakten, die aus parallel strukturierten Verwaltungsabläufen entstehen, muss der Bewertungsentscheid erweitert werden: Neben der Möglichkeit einer integralen Übernahme oder der Totalkassation sollte die eines Samplings in Betracht gezogen werden. Wie eine Auswahl gebildet wird, hängt vom Überlieferungsziel ab. Dieses gibt vor, was mit einem Sample abgebildet werden soll. Oft ist es angebracht, eine variantenreiche Überlieferung zu bilden. Ausserdem sollte die Auswahl mehrstufig erfolgen: Neben dem Typischen sollte das Besondere ebenso mitberücksichtigt werden. Eine solche Überlieferung wurde mit einer Empfehlung zur Samplebildung für die Bezirksgerichtsakten des Kantons Aargau als Ziel dieser Arbeit umgesetzt.

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  • Vetter, Elisabeth (2009): Nicht-staatliche Überlieferungsbildung mit Hilfe eines Dokumentationsprofils. Ein Entwurf für Bestände von Unternehmen, Verbänden und Vereinen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit geht von der These aus, dass die nicht-staatliche Überlieferungsbildung systematisiert werden muss, um zu einer besseren Repräsentativität zu gelangen. Im ersten Teil werden Schwierigkeiten und Aktivitäten rund um die nicht-staatliche Überlieferung thematisiert. Im zweiten Teil wird ein Dokumentationsprofil für Bestände von Unternehmen, Verbänden und Vereinen entworfen. Auf der Grundlage von statistischen und anderen Daten wird ein 14 Bereiche umfassendes, für die heutige Zeit geltendes Dokumentationsprofil erstellt. Dieses Profil schafft eine erste Grundlage für die Bestimmung der Archivwürdigkeit von Beständen. Der Entwurf dieses Profils wird drei Staatsarchiven zur Diskussion unterbreitet, um zu erfahren, ob es praxistauglich ist. Zudem wird bei diesen Archiven nach der eigenen Praxis hinsichtlich der Akquisition von Beständen aus privater Hand gefragt. Die Gesprächsaufzeichnungen finden Eingang in die Arbeit und es wird ein Fazit gezogen. Ein Fazit über die Situation bei der nicht-staatlichen Überlieferung und ein Ausblick bilden den Schluss der Arbeit.

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  • Wieland, Thomas (2009): Dienstleistungsqualität am Beispiel des Auskunftsdienstes der Bibliothek der Universität St.Gallen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der Ostschweiz werden seit Jahren bibliothekarische Aus- und Weiterbildungskurse ausgerichtet. Die Kantonsbibliothek Vadiana, St.Gallen regte an, die bisherige Praxis zu überdenken und die Machbarkeit eines modularen Aus- und Weiterbildungssytems zu prüfen. Im ersten Teil werden strukturelle und politische Rahmenbedingungen und die Rollen der in diesem Feld tätigen Akteurinnen und Akteure aufgezeigt. Die vergleichende Darstellung der Aus- und Weiterbildungsangebote verschiedener Kantone gibt Aufschluss über die heute übliche Praxis und weist auf die besonderen Umstände eines semiprofessionellen Berufsfeldes hin. Ein kurzer Abriss zum Stellenwert der Modularisierung im schweizerischen Berufsbildungssystem und der Versuch eine für die Aus- und Weiterbildung im Bereich der allgemeinen öffentlichen Bibliotheken brauchbare Definition zu finden, leiten über zur Erarbeitung der wichtigsten Grundlagen für eines neues Aus- und Weiterbildungskonzept. Die Beschreibung einer möglichen Umsetzung in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen unter Beachtung gleichzeitig stattfindender wichtiger Prozesse und ein kurzer Ausblick zum weiteren Vorgehen beschliessen die Arbeit.

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  • Zemp, Franziska (2009): Kleinbadensia in der Stadtbibliothek Baden Vorschläge für ihre Behandlung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Stadtbibliothek Baden sammelt Medien mit Regionalbezug, so genannte Badensia. Da es sich dabei in der Mehrheit um dünne Schriften handelt, ist auf sie das für Bücher übliche Verfahren – Katalogisierung und ins Regal stellen – nicht anwendbar. Bei der Badensia-Sammlung handelt es sich um eine Sammlung, nicht um eine aktuell zu haltende Dokumentation. Also sind die Voraussetzungen für eine Langzeitarchivierung zu schaffen. Auf der Suche nach einer Lösung werden andere Sammlungen verglichen, die Stellung der Badener Sammlung im Vergleich zu anderen bestimmt und Möglichkeiten der physischen Aufstellung geprüft. Eine einfache Lösung soll verhindern, dass allzu schnell Brüche in der Sammlungstätigkeit entstehen.

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  • 2008

  • Akeret Weishaupt, Martin (2008): Die Präsentation von Archivbeständen im Internet. Entwicklung einer Checkliste für staatliche Archive anhand von drei Internetprojekten des Staatsarchivs Schaffhausen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Staatliche Archive publizieren Angaben über die vorhandenen Bestände auf ihrer Homepage in unterschiedlichen Formen. Ziel der Arbeit ist es, die für die Onlinepublikation relevanten Fragen und Einflussfaktoren in Form einer Checkliste systematisch zu bündeln. Sie soll helfen, bereits im Vorfeld eines Internetprojektes die richtigen Fragen zu stellen. Auch kann die Checkliste als Grundlage für eine Projektdokumentation oder zur Rekonstruktion älterer Projekte dienen. In der vorliegenden Arbeit wird die Checkliste auf einer allgemeinen Ebene diskutiert und begründet sowie ihre Anwendung anhand dreier Internetprojekte des Staatsarchivs Schaffhausen kritisch geprüft. In der Auswertung am Schluss wird sichtbar, dass die Checkliste ein brauchbares Arbeitsinstrument darstellt. Sie hilft, von Beginn weg strukturiert und auf das Wesentliche fokussiert zu arbeiten. Es handelt sich um eine Momentaufnahme; die Checkliste kann aufgrund gemachter Erfahrungen in der Anwendung aus- oder umgebaut werden.

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  • Akermann, Martina (2008): Kooperation im Bereich der Archivierung audiovisueller Dokumente. Erhebung zur Kooperationspraxis und zu den Wünschen Zentralschweizer Archive, Bibliotheken und Museen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die meisten Archive, Bibliotheken und Museen verfügen heute kaum über genügend Ressourcen, um im Alleingang der anspruchsvollen Aufgabe der Archivierung audiovisueller Dokumente gerecht zu werden. Deshalb wird in dieser Arbeit in Anlehnung an die aktuellen Bestrebungen Memoriavs, dem Verein zur Erhaltung von audiovisuellem Kulturgut, die These vertreten, dass durch regionale Kooperation und Vernetzung die Archivierung audiovisueller Dokumente optimiert werden kann. Das Schwergewicht der Arbeit liegt auf der Präsentation der zum Thema geführten Umfrage unter Zentralschweizer Archiven, Bibliotheken und Museen. Die Auswertung zeigt auf, in welchen Bereichen der Archivierung von audiovisuellen Dokumenten der dringendste Handlungsbedarf besteht. Zudem wird untersucht, wie die befragten Institutionen bereits kooperieren und welche weiteren Formen der Zusammenarbeit sie wünschen. Ziel der Arbeit ist, das Thema Kooperation in der Archivierung audiovisueller Medien verstärkt zu propagieren und zum entsprechenden Handeln anzuregen. Aufgrund der Umfrageergebnisse werden deshalb im letzten Teil der Arbeit Empfehlungen für das weitere Vorgehen formuliert.

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  • Barnetta, Simone (2008): Literatursammlungen mit Sonderdrucken. Die geobotanische Literatursammlung in der Bibliothek der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Nachweis und der Erschliessung von Literatursammlungen mit Sonderdrucken in Bibliotheken. Der theoretische Teil der Arbeit zeigt Aspekte des Kommunikationsverhaltens von Wissenschaftlern auf und stellt die Bedeutung von Fachzeitschriften dar. Welche Rolle Literatursammlungen mit Sonderdrucken für den einzelnen Wissenschaftler spielen und wie die Erschliessung von Literatursammlungen in Bibliotheken angegangen werden kann, wird ebenfalls erörtert. Im praktischen Teil der Arbeit wurde ein Teil der geobotanischen Literatursammlung, die Professor Klötzli im Laufe seiner Forschungstätigkeit angelegt und laufend erweitert hat, analysiert. Die erhaltenen Resultate des praktischen Teils sowie die Überlegungen aus dem theoretischen Teil der Arbeit wurden zu einem Konzept für die Bibliothek der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL zusammengeführt. Konkrete Vorschläge für die Erschliessung und Nutzbarmachung der untersuchten Literatursammlung runden diese Arbeit ab.

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  • Bertschinger, Judith; Oberholzer, Mirjam (2008): Nutzung des kirchenmusikalischen Bestandes der Bibliothek der Evangelisch-reformierten Landeskirche. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bibliotheken gelten heute nicht mehr als einzige Horte des Wissens. Sie sehen sich zunehmend mit der Frage konfrontiert, welche Strategie sie verfolgen sollen, um sich im Wissensmarkt positionieren zu können. Dies gilt auch für Spezialbibliotheken. In Zeiten beschränkter Ressourcen ist es immer wichtiger die Leistungen am Kunden auszurichten und Marketinganstrengungen zu unternehmen. Dies betrifft auch die Bibliothek der Evangelisch-reformierten Landeskirche. In der vorliegenden Arbeit wird anhand der kirchenmusikalischen Sammlung der Bibliothek aufgezeigt, wie man mit einem attraktiven, aber bis anhin kaum genutzten Bestand umgehen kann. Nach einer theoretischen Übersicht über Spezialbibliotheken wird die Bibliothek beschrieben und auf ihre gegenwärtige Situation eingegangen. Aus der Ist-Analyse, einer Nutzerumfrage und der Betrachtung des Umfeldes werden aufgrund theoretischer Grundlagen mögliche Strategien abgeleitet. Anhand dreier Zukunftsszenarien werden diese Strategien und ihre Auswirkungen auf die Marketinginstrumente und die Positionierung diskutiert.

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  • Böhny, Eloisa (2008): Studio di una soluzione per la gestione della mediateca scolastica del Centro Professionale Commerciale di Locarno. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Il Centro Professionale Commerciale di Locarno Ë un istituto scolastico professionale che ospita sia studenti a tempo pieno sia apprendisti ed Ë dotato di una mediateca gestita da personale non specializzato. In questo lavoro si cerca di contestualizzare il ruolo della biblioteca scolastica e fornire dei miglioramenti possibili prendendo in considerazione il sistema bibliotecario presente in Ticino e le caratteristiche specifiche dell'istituto scolastico. In particolare i punti toccati sono la valutazione delle possibili cooperazioni con altre biblioteche e istituti, la definizione di una politica delle acquisizioni, la valutazione e la scelta di un software per la gestione della mediateca e infine la definizione di un programma per la formazione e l'informazione degli utenti.

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  • Fischer, Nadine (2008): Sammlung Fotogeschäft Rietmann in St. Gallen. Konzept zur Aufbewahrung und Erschliessung der Glasplatten-Sammlung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ab 1885 porträtierte das Fotogeschäft Rietmann die Bevölkerung von St. Gallen. Auch wurden die Stadt und deren Umgebung im Bild festgehalten. Dies ermöglicht uns einen Einblick in Stadt-, Kultur- und Landschaftsgeschichte eines Schweizer Kantons an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Die rund 40'000 Bildträger auf Glasplatten aus einer frühen Zeit der Fotografie wurden vor einigen Jahren der Kantonsbibliothek von St. Gallen übergeben. Dieser interessante und historisch wertvolle Bestand wird nun aufgearbeitet. Die Erhaltung der Sammlung soll gesichert und die Öffentlichkeit Zugang zu diesen wertvollen Aufnahmen bekommen. Diese Masterarbeit entwickelt ein Konzept für diese fotografische Glasplattensammlung. Dabei wird besonders auf die Archivierung eingegangen. Erst durch eine solide Lagerung eines Kulturgutes, kann dieses langfristig erhalten werden. Ausserdem wird die Bestandesvermittlung angesprochen. Durch die Bereitstellung der Fotografien an das interessierte Publikum, können diese genutzt werden und gewinnen an Wert. Es werden Fragen der Erschliessung und der Digitalisierung behandelt. Der letztgenannte Punkt beinhaltet vielfältige Möglichkeiten: das Original kann geschont werden, eine dauerhafte Erhaltung der Aufnahmen – wenigstens in einer Reproduktion – kann gewährleistet werden und die Benutzenden haben einfachen Zugriff zu den Bildern.

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  • Flütsch, Bettina (2008): Die Einrichtung des Systems scopeArchiv für die Erschliessung der verschiedenen Materialtypen Brief, Manuskript, Ton-/Video und Gegenstand für das Schweizerische Literaturarchiv. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum dieser Arbeit steht die Einrichtung des Archivverwaltungssystems scopeArchiv für die Erschliessung der verschiedenen Materialtypen Manuskripte, Briefe, Video-/Tondokumente sowie Gegenstände an Hand internationaler Standards. Das SLA hat im Gegensatz zu vielen staatlichen Archiven in erster Linie nicht nur mit Akten zu tun, sondern unter ihren Beständen finden sich neben Manuskripten, Briefen, Video-/Tondokumente sogar zum Teil auch Gegenstände. Diese verschiedenen Medienarten sind aber auch in Bezug auf ihre Erschliessung unterschiedlich. Das heisst, je nach Materialtyp müssen andere Felder im scopeArchiv ausgefüllt werden für die präzise Beschreibung des jeweiligen Dokuments. Neben internationalen Standards werden weitere in der Schweiz angewandten Richtlinien sowie Online-Kataloge zum Vergleich herbeigezogen. Der international anerkannte Archivstandard ISAD(G) kristallisiert sich dabei als Grundlage bei dieser Arbeit heraus. Schliesslich können für die beiden Materialtypen Manuskript und Brief scopeArchiv-Formulare definiert werden bzw. Empfehlungen für deren Einrichtung für die beiden anderen Materialarten Video/Ton und Gegenstand.

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  • Gmür, Corinne (2008): Das Problem der Aufstellungssystematik bei Fusionen. Lösungsvorschläge am Beispiel der zukünftigen Campus-Bibliothek Brugg/Windisch. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: An der Pädagogischen Hochschule der FHNW des Kantons Aargau ist eine Fusion dreier Instituts-, Studien- und öffentlichen Spezialbibliotheken geplant. Es arbeiten heute zwar alle mit der Dezimalklassifikation, jedoch sind die einzelnen Systemgruppen nicht gleich differenziert. Zwei Bibliotheken verwenden zudem eigene Weiterentwicklungen der Dezimalklassifikation. Die Fragestellung meiner Arbeit ist somit, ob die zukünftige Campus-Bibliothek weiter mit der Dezimalklassifikation arbeiten soll, oder ob sich der Wechsel auf eine neue Aufstellungssystematik empfiehlt. Zuerst werden die Grundlagen für das Verständnis der Thematik dargelegt. Es folgt die Beschreibung von drei Universalklassifikationen (DDC, UDK und RVK). In Beispielen aus der Praxis werden Projekte aufgezeigt, in denen ein Wechsel auf eine neue Aufstellungssystematik vollzogen wurde. Das letzte Kapitel handelt vom zukünftigen Projekt «Aufstellungssystematik Campus-Bibliothek». Dabei werden der IST-Zustands der heutigen Aufstellungssystematiken, Empfehlungen für die Zieldefinition des SOLL-Zustands und mögliche Lösungswege erarbeitet.

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  • Hägeli, Benno (2008): Die Badener Stiftsbibliothek. Geschichte – Katalog – Dokumente. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Über die Geschichte der Bibliothek des Badener Kollegiatstiftes, der wertvollsten Badener Büchersammlung, hat man bis anhin kaum etwas gewusst. Für die vorliegende Arbeit konnten erstmals diverse handschriftliche Quellen aus der Gründungs- und Endphase des Stiftes entdeckt, transkribiert und ausgewertet werden. Alle Einbände wurden einer Autopsie unterzogen. Ein grosser Teil der handschriftlichen Besitzer-Einträge konnte entziffert werden. Die Arbeit bietet zuerst Einblick in die Geschichte und Organisation des 1624 gegründeten und 1875 im Kulturkampf aufgelösten Badener Kollegiatstiftes. Im folgenden Kapitel wird der Werdegang der Stiftsbibliothek mit ihren Schicksalsschlägen bis zum heutigen Tage nachgezeichnet. Besondere Aspekte (Inkunabeln, Illuminationen, frühere Besitzer etc.) werden in einem dritten Kapitel beleuchtet. Vorschläge zur besseren Vermittlung und Präsentation der Stiftwerke folgen am Ende. Erstmals konnte der vormalige Standort der Stiftsbibliothek ermittelt und die einstige Bestandesgrösse errechnet werden. Anhand eines alten Inventars aus dem Jahre 1876 gelang es, 149 verschollene Werke zu identifizieren und wiederum in den Stiftsbestand zu integrieren. Darunter befinden sich 4 Bücher aus dem 16. Jh. Neu ist auch die Erkenntnis, dass die Bibliothek über 64 Kettenbücher verfügt.

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  • Heider, Siegfried (2008): Social Bookmarking an der Fachhochschule. Erste Erfahrungen an der HTW Chur. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Seit der Gründung von Del.icio.us im Jahre 2003 hat sich das Social Bookmarking kontinuierlich ausgebreitet. Heute gibt es zahlreiche Social-Bookmarking-Dienste, die sich auf verschiedene Bereiche spezialisiert haben. In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Chancen das Social Bookmarking im wissenschaftlichen Bereich haben könnte. Dazu werden die ersten Erfahrungen der Bibliothek der HTW Chur beim Einsatz des Social-Bookmarking-Dienstes CiteULike analysiert und mit der einschlägigen Fachliteratur verglichen. Besonderes Gewicht wird dabei auf den Aspekt der Unterstützung/Förderung der Zusammenarbeit mithilfe eines Social-Bookmarking-Dienstes gelegt. Da sich das Social Bookmarking rasch weiterentwickelt, wird auch auf die gegenwärtigen Entwicklungstendenzen eingegangen. Diese Arbeit soll der Bibliothek der HTW Chur wichtige Informationen für die Weiterentwicklung ihres Social-Bookmarking-Angebotes liefern, gleichzeitig soll sie aber auch anderen Fachhochschulen und Fachhochschulbibliotheken, die den Einsatz eines Social-Bookmarking-Systems erwägen, als Entscheidungshilfe dienen können.

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  • Hofmann, Sabine (2008): Informationsbedarfsabklärung. Ein Pilotprojekt in der Schweizerischen Rückversicherungs-Gesellschaft (Swiss Re). Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: «Wissen ist Macht»! Entsprechende Bedeutung erhält mit diesem Ausspruch die Verfügbarkeit und Verwaltung von Information, welche eine wichtige Grundlage des Wissens bildet. In Zeiten der Globalisierung der Märkte und damit einhergehender Intensivierung des Wettbewerbs wird es für Unternehmen lebenswichtig, die Ressource Information zur Sicherung des Wissensvorsprungs zielgerichtet einzusetzen. Dies gilt auch für die Schweizer Rückversicherungs-Gesellschaft, welche kraft ihres Geschäftsportefeuilles und den damit verknüpften Aufgabenbereichen und Entscheidungsprozessen einen bedeutenden Bedarf an hochwertigen Informationen aufweist. Eine effiziente Bereitstellung von Informationen kann aber nur dann erfolgen, wenn den Informationsanbietenden die Bedürfnisse der Nutzer bekannt sind. Mit Hilfe einer Informationsbedarfsabklärung können diejenigen Informationen, die an die Aufgaben und Entscheidungsprozesse eines Mitarbeiters gekoppelt sind, definiert werden. Die vorliegende Arbeit dokumentiert einen Pilotversuch, der zum Ziel hat, eine geeignete Vorgehensweise zur Abklärung des Informationsbedarfes der geschäftsrelevanten Funktionen innerhalb der Swiss Re zu erarbeiten. Sie zeigt zudem Lösungen auf, mittels derer die gewonnenen Erkenntnisse über die Informationsbedürfnisse der Mitarbeiter nachhaltig gesichert werden können.

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  • Kunz, Christine (2008): Informations- und Wissensmanagement in einer Nonprofit- Organisation. Ein Projektportal für das Internationale Blaue Kreuz. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Bedeutung von Informations- und Wissensmanagement nimmt in unserer heutigen Wissensgesellschaft immer mehr zu. Diese Arbeit geht der Frage nach, welche Ideen aus dem Informations- und Wissensmanagement in einer weltweiten Nonprofit-Organisation übernommen werden können, um ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu bieten, Informationen über Projekte in der ganzen Welt auszutauschen und die Erfahrungen aus den verschiedenen Projekten zu teilen. Es wird ein Grobkonzept eines Projektportals erstellt, das den Mitarbeitern in einer Projektdatenbank Informationen zu Projekten zur Verfügung stellt, aber auch den Erfahrungs- und Ideenaustausch durch ein Wiki und ein Forum ermöglicht. Die Empfehlungen zum Projektportal stützten sich auf Erkenntnisse des Informations- und Wissensmanagement und einer Onlineumfrage in den Mitgliedorganisationen ab. Eine Vorstellung davon, wie das Projektportal aussehen könnte gibt die Analyse einer bestehenden online Projektdatenbank und eines Projektportals. Die Empfehlungen enthalten Vorschläge zur Gestaltung des Projektportals, zu den Betriebsabläufen rund um das Portal und wie die Mitarbeiter dazu motiviert werden können, sich aktiv am Portal zu beteiligen.

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  • Kunz, Simon (2008): Konzeptionelles Informationsmanagement in einer verwaltungsinternen Informationsvermittlungsstelle. Effektivitätsoptimierung des Informationsgeschehens im Bereich Open Source Intelligence des Strategischen Nachrichtendienst SND. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mit der vorliegenden Arbeit wird aufgezeigt, welche Tragweite ungelöste informationslogistische Probleme in einem Unternehmen haben können und wie aus Sicht des Informationsmanagements darauf zu reagieren, respektive zu agieren ist. Im theoretischen Teil führt die Diskussion von bekannten Informationsmanagement-Methoden zum Vorgehensmodell der Cuboro-Methode und des daraus abgeleiteten Informationskonzeptes. Im Thesenteil wird die Cuboro-Methode auf deren Anwendbarkeit im nachrichtendienstlichen Umfeld geprüft und um Elemente des Wissensmanagements ergänzt. Der Praxisteil setzt sich zum Ziel, die im Strategischen Nachrichtendienst SND laufende Diskussion über die Einführung eines Informationssystems im Bereich der nicht klassifizierten Informationen zu erörtern. Dabei werden die Grundlagen und Argumente aus Sicht des ganzheitlichen Informationsmanagements beigezogen. Die Diskrepanz zu den im Thesenteil gemachten Erkenntnissen zeigt auf, dass dem SND im Bereich des Informationsmanagements insbesondere auf Stufe der Geschäftsführung entscheidende Grundlagen fehlen. Bevor im Bereich der nicht klassifizierten Informationen neue informationstechnologische Projekte angegangen werden, gilt es diese Grundlagen zu erarbeiten und aufeinander abzustimmen.

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  • Micelli Rosenheck, Diana (2008): Marketing-Analyse und -Konzept für die Film- und Videodokumentation des Schweizer Fernsehens SF. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Am Beispiel der Film- und Videodokumentation des Schweizer Fernsehens SF wird gezeigt, wie in einer internen Mediendokumentationsstelle klassische Marketing-Methoden zur Lösung von grundlegenden Problemen angewandt werden können. Durch die Analyse der bestehenden Situation werden Stärken und Schwächen der Filmdok aufgezeigt sowie Chancen und Gefahren, die sich aus dem Umfeld ergeben, erkannt. Die anschliessende Kunden-Analyse und -Segmentierung führt zur Definition von Marketing-Zielgruppen. In der Kundenbefragung werden schliesslich die Kundenbedürfnisse geklärt und letzte Unklarheiten ausgeräumt. Die Resultate der einzelnen Analyse-Schritte bilden die Grundlage für die Entwicklung eines Marketing-Konzepts. Mit einem Ausblick auf die Entwicklung einer Marketing-Strategie, worin auch konkrete Vorschläge zu Handen der Filmdok-Leitung enthalten sind, schliesst die Arbeit ab.

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  • Müller, Bruno (2008): Onleihe digitaler Medien. Ein mögliches Angebot der Stadtbibliothek Baden?. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ab Mai 2008 bieten die Kantonsbibliothek St. Gallen, die Stadt- und Kantonsbibliothek Zug und die Stadtbibliothek Burgdorf ihren Benutzern eine digitale Ausleihe an. Über die Website der Bibliotheken können in Zukunft Hörbücher, Zeitschriften, Musik und E-Books online ausgeliehen werden. Damit soll die Onleihe, die seit 2007 in Deutschland praktiziert wird, auch in der Schweiz Fuss fassen. Die vorliegende Arbeit prüft die Option einer Einführung der Onleihe in der Stadtbibliothek Baden. In einem ersten Teil werden drei Herausforderungen an öffentliche Bibliotheken, die durch die Ausbreitung des Internets und der Digitalisierung ausgelöst wurden, diskutiert: Die Ablösung traditioneller durch digitale Medien, das veränderte Mediennutzungsverhalten und die damit verbundenen, gestiegenen Ansprüche der Kunden, sowie das Auftreten neuer Wettbewerber im Bibliotheksmarkt. Im empirischen Teil wird anhand Interviews mit Pilotbibliotheken und ersten Rückmeldungen aus Deutschland ein erstes Urteil über die Zweckmässigkeit des Angebots in der Stadtbibliothek Baden gefällt.

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  • Nagel, Markus (2008): Neue Web-Technologien und das ECM-Konzept für den Parlamentsbetrieb. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden im Umfeld von eGovernment die beiden Begriffe Enterprise Content Management (ECM) und Ratsinformationssystem (RIS) näher erklärt und in Verbindung mit dem technologischen Stand bei der Entwicklung von Informationssystemen betrachtet. Da beide Begriffe hauptsächlich in einem betriebswirtschaftlichen Umfeld von Unternehmensentwicklung und -organisation dargestellt werden, scheint es notwendig, die Technologie nicht auszublenden. Die Entwicklungen im Rahmen von Web 2.0 bergen Möglichkeiten, um Arbeitsabläufe zu optimieren. Thematisiert werden Web-Technologien wie RIA, Ajax, Mashups und RSS und neue Anwendungen der Social Software mit ihren Funktionalitäten. Einige kantonale Verwaltungen publizieren ihre Parlamentsgeschäfte bereits in einem RIS. Ausgewählte Lösungen werden systematisiert und näher betrachtet. Für das Praxisbeispiel wird der Kanton Bern gewählt. Um die Bedürfnisse und Anforderungen an ein modernes Informationssystem zu ermitteln, wurden mit fünf Berner Grossräten Gespräche geführt. Anhand der Gesprächsergebnisse werden Bausteine eines modernen Parlamentsbetriebs ausgearbeit und in einem Modell dargestellt. Schliesslich werden Handlungsempfehlungen für Kantone formuliert, die die Informationsangebote ihrer Parlamente verbessern wollen.

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  • Nydegger, Jürg (2008): Archive und Archivierungspraxis Schweizerischer NGO im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit (EZA). Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ein Fünftel der schweizerischen Entwicklungshilfe 2006 wurde von privaten Organisationen (NGO) geleistet. Es ist aber allgemein nicht bekannt, ob und wie die Tätigkeit dieser NGO überliefert ist und wie die Praxis der NGO bezüglich der Archivierung aussieht. Die Daten wurden im Rahmen von Interviews bei vierzehn NGO erhoben und qualitativ ausgewertet. Die Auswahl der NGO erfolgte allerdings nicht unter dem Gesichtspunkt, die NGO zu repräsentieren, sondern in erster Linie die private schweizerische Entwicklungszusammenarbeit mit dem Ziel, eine Grundlage für eventuelle Überlegungen zur kollektiven Überlieferungsbildung zu erarbeiten. Die Studie kommt zum Schluss, dass die Überlieferung der NGO auf einer guten Basis steht, dass aber bezüglich der aktuellen Praxis, insbesondere im Umgang mit den elektronischen Daten grosse Probleme bestehen, welche eine zukünftige Überlieferung ernsthaft in Frage stellen.

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  • Ritter, Eveline (2008): Die (Neu-)organisation von Pfarreiarchiven. Erstellung eines Leitfadens (vorgestellt am Beispiel des Archivs der Pfarrei St. Maria zu Franziskanern in Luzern). Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit hat zum Ziel, ein Hilfsmittel zum Umgang mit den oft vernachlässigten Pfarreiarchiven zu erstellen. Dieses soll den Verantwortlichen die Bedeutung ihres Archivs klar machen und durch verständliche Anleitungen dazu beitragen, dass die Reorganisation des Pfarreiarchivs an die Hand genommen wird. In einem ersten Schritt werden die verschiedenen Funktionen von Archiven im Allgemeinen, und von Pfarreiarchiven im Besonderen aufgezeigt und die rechtliche Situation kurz erläutert. Danach wird auf die räumlichen und materialtechnischen Anforderungen hingewiesen. Ebenso wichtig sind aber auch ein übersichtlicher und der aktuellen Situation angepasster Archivplan und ein Bewusstsein für den richtigen Umgang mit Archivalien in Bezug auf Bewertung und Verzeichnung. Im letzten Teil schliesslich wird auf Fragen der Archivführung und -benutzung eingegangen. In denjenigen Bereichen, in denen entsprechende Erfahrungen vorliegen, wird das Archiv der Franziskanerpfarrei als Beispiel herangezogen.

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  • Rodoni, André (2008): Mögliche Wege zu einer Kataloganreicherung und verbesser ten Online-Präsentation für wissenschaftliche Spezialbibliotheken am Beispiel des Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ausgehend von den Wünschen und Bedürfnissen einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek thematisiert die Arbeit neuere Formen der Kataloganreicherung und Möglichkeiten einer Internet-Präsenz. Es wird dargestellt, welches die Prinzipien und Charakteristika von Web 2.0 Anwendungen sind, so von Weblogs, RSS-Dienste, Bookmark-Dienste sowie Wikis, und wie sie im Bibliotheksbereich eingesetzt werden können. Dazu werden Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum näher betrachtet. Es wird dargelegt, wie sich die Kataloganreicherung im Informationsverbund Deutschschweiz präsentiert. Die Funktionsweise des Aleph Digital Asset Modul ADAM wird eingehend dargestellt. Schliesslich wird dargelegt, wie eine Internet-Präsenz möglichst effektiv auch bei einem kleinen Budget verwirklicht werden kann.

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  • Schwarz, Urs (2008): Grobkonzept für das Kulturarchiv Prättigau. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Kulturarchiv Prättigau in Grüsch herrscht beinahe Stillstand, da viele archivische Arbeiten nicht wahrgenommen werden. Die Arbeit schlägt dem Kulturarchiv ein Grobkonzept vor, das ihm helfen soll, seine Arbeit zu professionalisieren und dadurch wieder Tritt zu fassen. In einem ersten Teil wird der Frage nachgegangen, ob die Relevanz für ein regionales Archiv des Prättigaus in Grüsch überhaupt gegeben ist und ob benachbarte Institutionen bereits einen vergleichbaren Auftrag wahrnehmen. Der Hauptteil der Arbeit analysiert den Status Quo und macht konkrete Vorschläge zu einer besseren Raumaufteilung, zur Bewahrung des Sammlungsgutes, zu einem effizienteren Einsatz der personellen Ressourcen, zu betrieblichen Fragen sowie zur Finanzierung. Im Rahmen eines Sammlungskonzeptes schlägt sie ausserdem Kriterien vor, was künftig Eingang ins Archiv finden sollte, und macht ferner deutlich, dass der Archivteil künftig klar nach dem Provenienzprinzip arbeiten sollte. Die Arbeit zieht dabei nicht nur theoretische Erörterungen aus der Fachliteratur zu Rate, sondern stützt sich auch auf Beispiele vergleichbarer Institutionen wie z.B. das Kulturarchiv Oberengadin.

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  • Steiger, Julia (2008): Der Buchumschlag und seine Bedeutung für die Bibliothek. Kontext, Konservierung und Kataloganreicherung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Buchumschlag und seiner Bedeutung für die Bibliothek. Die Arbeit ist in drei Teile gegliedert. In einem ersten Teil wird analysiert, was ein Buchumschlag ist und in welchem Kontext er steht. Die Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten des (Schutz-) Umschlages werden anhand des Buches «Die rote Zora und ihre Bande» von Kurt Held sichtbar gemacht. In einem zweiten Teil wird der Frage nachgegangen, was für eine Bedeutung der Buchumschlag für Bibliotheken hat. Dafür werden neben Beispielen aus der Fachliteratur die Antworten auf einen selbst konzipierten Fragebogen zusammenfassend analysiert. Es wird dabei deutlich, dass der Buchumschlag in der Fachliteratur allgemein ein Schattendasein führt und auch in der Praxis von den Bibliotheken generell zu wenig beachtet wird. Der dritte Teil dieser Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage der Kataloganreicherung durch Buchumschläge, wobei sich zeigt, dass insbesondere Amazon eine Vorbildrolle einnimmt.

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  • Sulzer, Dieter (2008): Umgang mit multimedialen Nachlässen. Erhaltung und Nutzung von Tonträger-Nachlassteilen durch Kooperation zwischen der Schweizer Nationalphonothek und anderen Gedächtnisinstitutionen in der Schweiz. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Da das Hauptaugenmerk bei Nachlässen auf ihr Ganzes gerichtet ist und ihre Geschlossenheit durch Aufbewahrung aller Nachlassteile am gleichen Ort aufgezeigt wird, besteht die Gefahr, dass Nachlassteile bezüglich ihrer langfristigen Erhaltung und ihrer Nutzung vernachlässigt werden. In dieser Arbeit wird die Idee präsentiert, die Tonträger von multimedialen Nachlässen in der Schweiz von den übrigen Nachlassteilen zu trennen, in der Schweizer Nationalphonothek aufzubewahren und von ihr sach- und fachgerecht betreuen zu lassen – dafür aber virtuell wieder mit den anderen Nachlassteilen zusammenzuführen. Dazu bedarf es der Kooperation zwischen Gedächtnisinstitutionen und der Schweizer Nationalphonothek und damit einer Untersuchung der Kulturpolitik und Kulturpflege in der Schweiz. Der optimale Umgang mit multimedialen Nachlässen wird in einem Modell aufgezeigt und an einem konkreten Nachlass exemplifiziert. Damit das Modell kein wirklichkeitsfremdes Ideal bleibt, wurde eine Umfrage mit verschiedenen kantonalen und kommunalen Gedächtnisinstitutionen durchgeführt, in welche im Modell implizierte Punkte wie Kooperationsbedürfnis, Kooperationsbereitschaft sowie Kompetenz und gegenwärtige Praxis im Umgang mit multimedialen Nachlässen und Tondokumenten integriert wurden.

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  • Wernli, Susanne (2008): Konzept zur Erschliessung des Kanzleiarchivs der Landschaft Davos Gemeinde. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Archiv der Kanzlei der Landschaft Davos Gemeinde bewahrt das so genannte historische Archivgut der Gemeinde auf, d.h. alle frühen Zeugnisse staatlichen Handelns der Gemeinde. Zudem ist das Kanzleiarchiv auch Aufbewahrungsort für neueres Archivgut, das aus der Tätigkeit der Kanzlei, der Regierung und des Parlamentes entstanden ist. Das Kanzleiarchiv ist nur zum Teil erschlossen, was den Zugang zu den Archivalien und deren Nutzbarmachung erschwert. Auf der Grundlage theoretischer Erkenntnisse wird der derzeitige Erschliessungszustand beschrieben und ein Lösungsvorschlag zur Behebung der Erschliessungsrückstände erarbeitet. Der Lösungsvorschlag gliedert sich in zahlreiche Teilerschliessungslösungen, die im Konzept zur Erschliessung des Kanzleiarchivs nach ihrer Priorität aufgelistet werden. So wird ersichtlich, wie der Ablauf der Aufarbeitung der Erschliessungsrückstände aussehen könnte. Gleichzeitig wird der benötigte Zeitaufwand für die einzelnen Lösungen geschätzt, so dass Anhaltspunkte für die zeitliche Planung der Erschliessungsarbeit vorliegen. Die Bedeutung der Erschliessungsarbeit wird detailliert anhand des Nutzens aufgezeigt, den die Erschliessung mit sich bringt. Der Nutzen der Erschliessung wirkt sich sowohl rechtlich als auch finanziell auf die ganze Verwaltung aus und berührt das Staatswesen in seiner Gesamtheit, indem durch die Erschliessung z.B. die Rechtssicherheit erhöht wird.

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  • 2007

  • Andraschko, Ruth (2007): Gender und Lesekompetenz. Geschlechtergerechte Medienpräsentation und Leseförderung für Kinder und Jugendliche in kleineren allgemeinen öffentlichen Bibliotheken. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Schlüsselkompetenz Lesen ist seit der PISA Studie ein viel besprochenes Thema. Insbesondere der grosse Leistungsunterschied zwischen Mädchen und Buben wirft Fragen auf. Aktuell stehen deshalb die Buben im Zentrum der zahlreich entstandenen Projekte, Studien und Initiativen. Die Mädchen zeigen in der Mehrheit die erwünschte Lesemotivation und erfahren keine besondere Aufmerksamkeit. Leseförderung soll ausgewogen und geschlechtergerecht sein. Um diese Forderung in kleineren allgemeinen öffentlichen Bibliotheken leichter erfüllen zu können, wurden hier die Grundlagen zu einem Leitfaden geschaffen. Die theoretische Einführung zeigt auf, wie sich Mädchen und Buben unterscheiden in ihrer Leseweise, Lesemotivation und Medienpräferenz. Die gebräuchlichste Bibliothekssoftware wird auf ihre statistischen Auswertmöglichkeiten in Bezug auf Geschlecht untersucht und durch qualitative Methoden der Datenerhebung ergänzt. Überlegungen zu bewusster Aufstellung und Präsentation der Medien zeigen auf, wie subtile Schranken entfernt werden können. Anhand von Interviews in Bibliotheken wird die aktuelle Situation festgehalten und Anforderungen an einen nützlichen Leitfaden zusammengetragen. Am Beispiel der Kinder- und Jugendbibliothek Solothurn wird die Praxistauglichkeit der erarbeiteten Theorie getestet. Das Konzept zu einem Leitfaden zeigt schliesslich die mögliche Umsetzung und Verwendung.

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  • Bertogg, Maria (2007): Aufbau eines Konzepts zur Vermittlung von Informationskompetenz am Beispiel Deutschschweizer Mittelschulen. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Vermittlung von Informationskompetenz an Nutzerinnen und Nutzer ist ein Anliegen vieler Bibliotheken. Diese Arbeit zeigt auf, wie ein entsprechendes Konzept erarbeitet werden kann und arbeitet ein solches für Deutschschweizer Mittelschulmediotheken aus. In einem ersten Teil werden die wichtigsten bestehenden Ansätze zur Vermittlung von Informationskompetenz vorgestellt. Danach werden sie auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten hin untersucht. Dieser Vergleich führt zu einigen Anforderungen, die ein Konzept zur Vermittlung von Informationskompetenz erfüllen soll. Diese Anforderungen werden unter Einbezug der Digithek, einer an Deutschschweizer Mittelschulen häufig eingesetzten Rechercheplattform, in ein konkretes Konzept zur Vermittlung von Informationskompetenz umgesetzt. Eine Detailplanung für die praktische Umsetzung des Konzepts an der Kantonsschule Frauenfeld rundet die Arbeit ab.

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  • Böspflug, Katja (2007): Nachlass Eduard Huber (1879-1914), Ms.N.95, ZHB Luzern Konzept zur Erschliessung des Nachlasses und zur Konservierung und Reproduktion der darin enthaltenen Sammlung von Stereo-Glasplatten. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der Arbeit ist der Nachlass des Luzerner Sinologen Eduard Huber (1879-1914) in der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern (Ms.N.95). Die beiden Themenbereiche der Nachlasserschliessung und der Konservierung und Reproduktion der im Nachlass enthaltenen Sammlung von 354 Stereo-Glasplatten bilden die Schwerpunkte der Arbeit. Im Bereich der Nachlasserschliessung werden in einem theoretischen Teil die Methoden und Prinzipien dargestellt. Im praktischen Teil wurde ein Konzept zur Erschliessung des gesamten Nachlass-Materials von Eduard Huber gemäss den Regeln zur Erschliessung von Nachlässen und Autographen RNA von 1997/1998 erarbeitet. Um die Frage nach den geeigneten Methoden der Konservierung und Reproduktion der Stereo-Glasplatten zu beantworten, wurde versucht, anhand der Darstellung der derzeitigen kontroversen Diskussionen, die Vor- und Nachteile der Langzeitarchivierung mittels Mikrofilm und Digitalisierung aufzuzeigen. Aufgrund der Erfahrungen in Theorie und Praxis wurden Empfehlungen für die Konservierung und Digitalisierung der Glasplatten ausgearbeitet. Eine detaillierte Checkliste soll der ZHB Luzern als praktisches Arbeitsinstrument bei der Umsetzung eines Digitalisierungsprojektes dienen.

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  • Däscher, Petronella (2007): Webportal Bibliotecas Surselva. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ein Bibliotheksportal kann die Stellung der eigenen Bibliothek und die Stellung der Bibliothek in der Region stärken. Kleine Schul- und Gemeindebibliotheken müssen mit der Zeit gehen und die neuen Technologien und deren Möglichkeiten nutzen, damit die Kundenbindung verstärkt und ausgebaut werden kann. In einem ersten Teil werden die Begriffe Portal, Verbund und Einzellösung definiert und deren Merkmale erklärt. In einem zweiten Teil wird das Projekt Bibliotecas Surselva vorgestellt. Die anschliessende Analyse zeigt auf, welche Vorteile dieses Portal den Schul- und Gemeindebibliotheken bringt und welche Ergänzungen noch anzustreben sind. Der dritte Teil der Arbeit beschreibt die Zusammenarbeit der Bibliotheken innerhalb des Portals: Wie die Bibliotheken sich untereinander organisieren können, welche Rolle die IC Surselva und der Regionalverband Surselva spielen. Im vierten Teil werden mögliche Dienstleistungserweiterungen im Angebot des Portals Bibliotecas Surselva vorgeschlagen. Dieses Projekt könnte im Netzwerk Graubünden eine Vorreiterrolle spielen und als Vorbild für weitere Regionen dienen.

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  • Fürstenberger, Nicole (2007): Von der «bescheidenen Sammlung unansehnlicher Handschriften » für Doktoren zu den virtuellen Kloster- und Privatbibliotheken für alle. Die historischen Bibliotheken der Universitätsbibliothek Basel und ihre virtuelle Rekonstruktion auf der neuen Webseite der UB. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Seit dem 16. Jahrhundert gelangten zahlreiche Basler Privat- und Klosterbibliotheken in die Universitätsbibliothek Basel. In den Bibliotheksmagazinen wurden sie nicht nach der heute üblichen archivarischen Methode der Provenienz (Herkunft) geordnet aufgestellt und bewahrt, sondern nach unterschiedlichen anderen Kriterien. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Stellenwert der schwerpunktmässig humanistischen Bibliotheken, fragt nach dem Sinn von deren virtuellen Rekonstruktion und besetzt somit einen Bereich zwischen Archiv und Bibliothek. Wie können verstreut bewahrte Bestände einer historischen Sammlung virtuell wieder zusammengeführt werden? Nach Reflexionen über archivarische und bibliothekarische Normen wird beschrieben, wie die historischen Bibliotheken der UB auf Bestandes- und Buchstufe bearbeitet werden können und wie die Architektur der neuen Webseiten aussieht und funktioniert. Das Konzept für den Arbeitsablauf richtet sich an zukünftige ProjektmitarbeiterInnen und vermittelt ihnen zugleich Grundkenntnisse in der Inkunabelkunde. Ein zentraler Teil der Arbeit bildet schliesslich auch die Erarbeitung der Webtexte für die einzelnen historischen Bibliotheken.

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  • Hilfiker, Averell (2007): Ein neues Zuhause für die Daten. Datenanalyse der Kartenfindmittel der Mission 21 und Evaluation von Metadatenstandards zur Datenkonversion und -anreicherung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Basierend auf drei Untersuchungssträngen (Datenstrukturanalyse der bestehenden Findmittel zu den Kartenskizzen des Archivs und zu den gedruckten Karten der Bibliothek der Mission 21, Analyse der Informationsaufbereitungsprozesse innerhalb der Mission 21, Zielgruppenanalyse und Retrievalanforderungskatalog) werden im Hinblick auf eine projektierte Digitalisierung und Onlinepräsentation Kriterien für die Anforderungen an strukturelle und deskriptive Metadaten evaluiert. Daraus resultierend werden Konversionsmöglichkeiten der bestehenden Daten in die Metadatenformate Dublin Core, MARC und EAD dargestellt und miteinander verglichen. Unter dem Gesichtspunkt der Suchbedürfnisse potentieller Benutzer wird schliesslich die Anreicherung der bestehenden Daten mit deskriptiven Metadaten geographischen, personell-institutionellen und kartographischen Charakters diskutiert.

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  • Läuppi, Stephan (2007): Umgang mit audiovisuellem Kulturgut in Schweizer Staatsarchiven. Entwicklung eines Leitfadens anhand eines Fallbeispiels aus dem Film- und Videobestand im Staatsarchiv Luzern. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Verein Memoriav führte von 2004 bis 2006 eine gesamtschweizerische Erhebung zu Filmbeständen in Schweizer Bibliotheken, Museen und Archiven durch. Er kam zu beunruhigenden Ergebnissen: Falsche Lagerung und unsachgemässe Handhabung führen in vielen Archiven zu einer beschleunigten Zerstörung des audiovisuellen Kulturguts. Vielerorts herrscht Ungewissheit, wie mit audiovisuellen Medien umgegangen werden soll. «Audiovisuelles Kulturgut» wird in dieser Arbeit auf das bewegte Bild – Film und Video – eingeschränkt. Einer Situationsanalyse des Film- und Videobestandes am Staatsarchiv Luzern folgt die Entwicklung eines Leitfadens zur Handhabung von audiovisuellem Kulturgut in Staatsarchiven. Dieser Leitfaden stützt sich auf ein konkretes Fallbeispiel aus dem Bestand des Staatsarchivs Luzern. Er vermittelt Anleitungen zum korrekten Umgang mit audiovisuellen Medien sowie Lösungsvorschläge zur Archivierung. Folgende Themen stehen dabei im Zentrum: Erfassung, Erschliessung und Bestandeserhaltung. Des Weiteren erörtert die Arbeit Fragen der Formate- und Datenmigration, der Digitalisierung und des Zugangs. Insgesamt soll der Leitfaden dazu beitragen, dass Staatsarchive in Zukunft eine aktivere Rolle zur Rettung des audiovisuellen Kulturguts einnehmen.

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  • Moser-Guéneau, Jérémie (2007): Öffentlichkeitsarbeit. Ein ausländisches Projekt in einer schweizerischen Bibliothek – Der Kölner Bücherbus in Winterthur. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In dieser Arbeit wird untersucht, ob ein Projekt im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, der Kölner Bibliotheksbus, auch in Winterthur realisierbar wäre. Im ersten Teil werden einige theoretische Ansätze, Formen, Funktionen und Ziele von Öffentlichkeitsarbeit erläutert. Sie werden mit dem ausgewählten Projekt in Verbindung gebracht und es wird erklärt, wie sich das Projekt im Thema Öffentlichkeitsarbeit einfügt. Zur Untersuchung der Realisierbarkeit wird im zweiten Teil das Umfeld (Stadt und Stadt Bibliothek Köln) des bestehenden Projektes «Bibliobus» genauer untersucht. Um die Realisierbarkeit abzuwägen wird dann das theoretische, schweizerische Umfeld (Stadt Winterthur und die Winterthurer Bibliotheken sowie die Gemeindebibliotheken der Region) untersucht und die Fakten dargelegt. Es wird aufgezeigt, welche Ressourcen hinsichtlich Finanzen, Personal und Organisation notwendig sind. Schlussendlich wird der Standort Köln mit dem Standort Winterthur verglichen. Es werden mögliche Realisierungswege aufgezeigt und kritische Punkte dargelegt.

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  • Pauletto, Angelika (2007): Erschliessungskonzept für eine Fotosammlung am Beispiel des Fotoarchivs am Goetheanum. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der Masterarbeit werden die wichtigen Grundlagen für ein Erschliessungskonzept für eine Fotosammlung behandelt. Dazu gehören die Evaluation des Ist-Zustandes, die Anforderungen und die Zielsetzungen. Weiter werden die Erschliessungsstandards, die formale und inhaltliche Erschliessung wie auch Recherchemöglichkeiten diskutiert. Zur Vervollständigung werden auch Fragen zur Digitalisierung und konservatorische Aspekte, soweit sie die Erschliessung berühren, angesprochen. Technische Grundlagen zu Datenbank, Client und graphische Benutzermasken und Datenarchivierung runden das Konzept ab. Beispielhaft wird das entwickelte Erschliessungskonzept an der Fotosammlung am Goetheanum angewendet und Überlegungen zur Umsetzung des Konzepts angestellt. So soll das skizzierte Erschliessungskonzept sowohl der Fotosammlung am Goetheanum als Leitfaden bei der Erschliessung dienen wie auch vergleichbaren mittelgrossen Fotosammlungen mit nicht-kommerziellem Hintergrund.

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  • Rigendinger, Fritz (2007): Records Management und Archivierung in einer öffentlichen Verwaltung. Die Einführung des Elektronischen Records Management Systems «Konsul» in der kantonalen Verwaltung von Glarus. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Ziel der Arbeit ist es, die rechtlichen Grundlagen des Records Management im Kanton Glarus zu klären, die Funktionsweise des Geschäftsverwaltungssystems Konsul zu dokumentieren und ein Ordnungssystem zu erarbeiten, das eine kohärente Ablage der Geschäftsunterlagen ermöglicht, um die Überführung der Akten aus Konsul in die Archivverwaltung Star zu gewährleisten. Im Hauptteil der Arbeit wird zum einen aufgezeigt, wie die Verwaltungsorganisation in Konsul abgebildet wird und die Geschäftsbearbeitung und –kontrolle funktioniert. Zum anderen wird die Situation der bestehenden Registraturen und Archivordnung mit den Anforderungen der elektronischen Geschäftsverwaltung konfrontiert. Am Beispiel des Departements Finanzen und Gesundheit wird ein Musterregistraturplan erstellt und für das Landesarchiv eine neue Archivordnung nach dem Provenienzprinzip erarbeitet. Abschliessend wird auf die zunehmende Bedeutung der vorarchivischen Bewertung hingewiesen und die Problematik der hybriden Ablage diskutiert. Als Fazit steht die Erkenntnis, dass die traditionellen Fragen der Schriftgutverwaltung und Archivierung auch bei der elektronischen Geschäftsverwaltung im Vordergrund stehen und für die erfolgreiche Umsetzung mindestens ebenso wichtig sind, wie die rein IT-mässige Seite. Die Einführung von Konsul setzt ein funktionierendes Ordnungssystem voraus und hat deshalb positive Synergie auf die Ausarbeitung der Registraturpläne.

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  • Schraft, Dominique (2007): Foto-Sammlung des Technorama in Winterthur. Analyse und Konzept zur Aufbereitung und Aufbewahrung der Sammlung. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Technorama besitzt eine Sammlung von Glasdias, Glasnegativen und Stehfilmen, die ungenutzt und nicht erschlossen in zwei Archivschränken lagert. Die Masterarbeit soll Grundlagen liefern, damit das Technorama entscheiden kann, was mit der Sammlung geschehen soll. Die Schwerpunkte der Masterarbeit liegen in den Bereichen Analyse, Erschliessungskonzept und Langzeitarchivierung. Zusätzlich werden Eigentums- und Nutzungsrechte an den Bildern abgeklärt und eine Wertabschätzung gemacht. Es werden Varianten zur Bearbeitung der Sammlung aufgeführt von Nichtstun bis zur Digitalisierung. Wege werden aufgezeigt, wie die Provenienz der Fotografien festgestellt werden kann. In dieser praxisorientierten Masterarbeit sind neben theoretischen Überlegungen zu Erschliessung und Langzeitarchivierung und deren Anwendungsmöglichkeiten im Technorama auch Resultate von Recherchen der Geschichte von und über die Fotos eingeflossen, speziell zu den Stehfilmen. Ein ausführlicher Anhang liefert praktische Informationen, um mit der Sammlung arbeiten zu können und um die Entscheidfindung zur Zukunft der Foto-Sammlung zu erleichtern.

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  • Schroeter, Zita (2007): Grundlagen für die Neuausrichtung der Bibliothek der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Bibliothek der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu soll eine Neuausrichtung erhalten, mit dem Ziel, sich von der klassischen Firmenbibliothek zu einer Dokumentationsstelle für die Prävention von Freizeit-, Sport- und Verkehrsunfällen zu entwickeln. Mit dieser Arbeit sollen die Grundlagen erarbeitet werden, auf deren Basis die Neuausrichtung der Dokumentationsstelle und die Anpassung an aktuelle Qualitätsmassstäbe möglich sind. In einem ersten Teil werden die mit einer Befragung erhobenen Bedürfnisse der internen BenutzerInnen der Dokumentationsstelle analysiert. Im zweiten Teil wird das Potenzial für eine Öffnung der Dokumentationsstelle für externe BenutzerInnen evaluiert: Mit einer Befragung wird das Interesse an der Benutzung der Dokumentationsstelle ermittelt, durch eine Testrecherche wird die Exklusivität des Bestands beurteilt und die urheberrechtliche Situation beleuchtet. Der dritte Teil ist der Frage gewidmet, ob sich als Alternative zur aktuell verwendeten Software die Anschaffung eines integrierten Bibliothekssystems oder der Beitritt zu einem Bibliotheksverbund empfiehlt. Hauptadressatin dieses Informationspakets ist die Geschäftsleitung der bfu, der damit ein Überblick über mögliche Zukunfts-Perspektiven für die Dokumentationsstelle vorgelegt und eine Grundlage für die nötigen Entscheidungen an die Hand gegeben werden soll.

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  • Tschander, Ladina (2007): Ebooks in öffentliche(n) Bibliotheken. Handreichung zur Einführung von Ebooks in allgemeinen öffentlichen Bibliotheken. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zentrum der Arbeit stehen durchzuführende Schritte, um Ebooks (elektronische, multimediale Texte, die über das Internet verfügbar sind) in allgemeinen öffentlichen Bibliotheken einzuführen. Ausführungen zum Potenzial von Ebooks, ein Bericht über die Erfahrungen mit Ebooks in allgemeinen öffentlichen Bibliotheken in Deutschland und England sowie eine Übersicht über die für diesen Bibliothekstyp relevanten Ebook-Anbieter im deutschsprachigen Markt umrahmen die Handlungsanweisungen. Die geschilderten technischen Voraussetzungen und die durchzuführenden Handlungen können entscheidungsrelevant sein, ob Ebooks in den Bestand allgemeiner öffentlicher Bibliotheken aufgenommen werden sollen. Thema sind die technischen Voraussetzungen, die verschiedenen Erwerbsmodelle und die Bereitstellung von Ebooks. Zudem werden Online-Händler und Verleger, die Ebooks vertreiben, vorgestellt und das inhaltliche Spektrum von Ebooks präsentiert. Mit der Besprechung verschiedener Bearbeitungsschritte für die Bereitstellung von Ebooks und der Übersicht über den deutschsprachigen Markt gehört die Arbeit zur Gruppe von Texten zur Bestandserweiterung und -pflege.

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  • Vonrufs, Ulrich (2007): Leitfaden zum Aufbau und Betrieb eines Gegenstandsarchivs im Bankenbereich. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit soll als Leitfaden für den Aufbau und den Betrieb eines Gegenstandsarchivs im Bankenbereich dienen. Trotz des Namens Gegenstandsarchiv sind für den Aufbau und Betrieb weitgehend Tätigkeiten, Erfahrungen, Terminologie und Literatur aus dem Museumsbereich zu verwenden. Diese werden für ein Gegenstandsarchiv, das sich in einem Unternehmen, genauer in einer Bank, befindet, adaptiert. Es werden die zentralen Punkte eines solchen Gegenstandsarchivs beschrieben: – Das mission statement, das den Zweck, die Ziele und die Aufgaben des Gegenstandsarchivs enthält. – Die Bestandsbildung mit dem Sammlungskonzept als Kernelement. – Die Inventarisierung mit dem Eingangsbuch und dem Inventar. – Die Bestandserhaltung mit den dafür notwendigen baulichen Anforderungen, der Klimatisierung und Beleuchtung, der Lagerung und der Handhabung der Objekte. Schliesslich beschäftigt sich die Arbeit mit dem Aufbau eines Gegenstandsarchivs im Rahmen eines Projektes. Danach werden Möglichkeiten des stufenweisen Aufbaus eines Gegenstandsarchivs gezeigt. Den Abschluss bildet ein kurzer Abschnitt über die Budgetposten.

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  • Wyser-Imboden, Rea (2007): Eine benutzerfreundliche Aufstellungssystematik für die Postbibliothek. Diplomarbeit MAS in Information Science. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Als Firmenbibliothek hat die Postbibliothek am Hauptsitz der Schweizerischen Post in Bern die Aufgabe, die rund 55’000 Mitarbeitenden mit aktueller Fachinformation und -literatur zu versorgen. Die Konzentration auf das bibliothekarische Kerngeschäft bot – nach einer strategischen und organisatorischen Neuausrichtung der Institution im Frühjahr 2006 – Anlass, die Funktionalität der Freihandbibliothek zu überdenken. Die bisherige Aufstellungspraxis weist offensichtliche Mängel hinsichtlich Benutzbarkeit und inhaltlicher Konsistenz auf. Vorliegende Arbeit will diese Unzulänglichkeiten ausmerzen, in dem der Bestand inhaltlich analysiert, Stärken und Schwächen des bisherigen Systems aufgezeigt und schliesslich ein Konzept einer neuen Aufstellungssystematik ausgearbeitet werden. Unumstössliche Zielvorgaben waren dabei, dass die vorgeschlagene Lösung den spezifischen Voraussetzungen und Bedingungen der Postbibliothek Rechnung trägt, den Benutzern einen Gewinn bringt und für das Bibliothekspersonal mit vernünftigem Aufwand umsetzbar und im Alltag praktikabel ist. Ein Blick in die Geschichte der Postbibliothek und ein Vergleich mit der Aufstellungspraxis ähnlicher Spezialbibliotheken bilden darum ebenso, wie die Aufarbeitung der bibliothekstheoretischen Grundlagen, die Basis für die Neukonzeption der Medienaufstellung in der Postbibliothek.

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