Abschlussarbeiten Bachelorstudium Information Science - FH Graubünden

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Abschlussarbeiten
Bachelorstudium Information Science

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  • 2013

  • Gerber-Menz, Verena (2013): Übernahme von born-digital Fotobeständen und Fotografennachlässen ins Archiv. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Erfindung der Fotografie ermöglichte es, die Gegenwart in Bildern festzuhalten und so ein visuelles Bild der Gesellschaft an nachfolgende Generationen zu übermitteln. Die Bewahrung dieses Kulturerbes ist eine wichtige Aufgabe von Gedächtnisinstitutionen. Mit der Einführung der Digitalfotografie in den 1990er Jahren hat sich diese Aufgabe fundamental verändert. Gelangten fotografische Bestände bis dahin in analoger Form ins Archiv, so werden sie zukünftig als Bitstream oder auf verschiedenen Speichermedien übernommen werden. Problematisch sind dabei die von Fotografen verwendeten unterschiedlichen Dateiformate, Metadaten und Ordnungssysteme. In den Gedächtnisinstitutionen sind noch wenige Kenntnisse auf diesem Gebiet vorhanden. Anhand einer Literaturanalyse und Experteninterviews wurden mögliche Lösungswege für die Übernahme solcher Bestände ermittelt. Die archivseitigen Voraussetzungen und Bedürfnisse wurden am Beispiel des Staatsarchivs des Kantons Bern ermittelt, während die Arbeitsweise der Fotografen hinsichtlich Bildarchivierung mittels einer standardisierten Befragung untersucht wurde. Aus der Gegenüberstellung der Ergebnisse wurde ein Leitfaden für die Übernahme von born-digital Fotobeständen entwickelt.

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  • Giossi, Simona (2013): Sammlung, Vermittlung und Langzeitarchivierung von elektronischen Publikationen am Beispiel der Online-Raetica an der Kantonsbibliothek Graubünden. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die hier vorgestellte Bachelorthesis des Studienganges Information Science befasst sich mit dem Thema Sammlung, Vermittlung und Langzeitarchivierung von elektronischen Publikationen am Beispiel der Online-Raetica an der Kantonsbibliothek Graubünden. Anhand einer Recherche auf den Webseiten der Kantonsbibliotheken wurden keine Hinweise für Lösungsansätze eines ähnlichen Vorhabens gefunden. Um den Stand der Forschung darstellen zu können, wurden Nationalbibliotheken im europäischen Raum auf Lösungen zum Sammeln, Vermitteln und Archivieren von elektronischen Publikationen untersucht. Die Nationalbibliotheken arbeiten mit automatisierten Verfahren und gehen Kooperationen mit anderen Institutionen ein. Weiterhin wurden Experteninterviews mit zwei Kantonsbibliotheken, mit einem Staatsarchiv und mit der Schweizerischen Nationalbibliothek durchgeführt. Aus den Ergebnissen entstand eine allgemeine Handlungsempfehlung für Kantonsbibliotheken, welche am Beispiel der Online-Raetica für die Kantonsbibliothek Graubünden angewendet wurde. Der Fokus wurde auf Vorschläge für das Erarbeiten einer elektronischen Sammelrichtlinie sowie auf rechtliche Fragen beim Vermitteln der elektronischen Publikationen gestellt. Die Langzeitarchivierung wurde nur am Rande behandelt.

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  • Haller-Rupf, Barbara (2013): Digitale Hausarztanbindung im Hinblick auf das elektronische Patientendossier. Am Beispiel des Universitätsspitals Zürich. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Informationsgesellschaft macht auch vor dem Gesundheitswesen keinen Halt. Die digitale Vernetzung bringt mit dem Begriff eHealth und der Strategie des Bundes zu diesem Thema, eine neue Aufgabe an alle Gesundheitsdienstleister. Informationen sollen vom Patienten vor wie auch nach den Behandlungen, so schnell wie möglich der nächsten behandelnden Person vorliegen, damit im Gesundheitswesen die Qualität verbessert und die Kosten gesenkt werden können. Die hier vorgestellte Bachelorthesis beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die bereits realisierte Variante vom Universitätsspital Zürich der digitalen Anbindung im radiologischen Institut, auf die Strategie eHealth Suisse passt. Weiter soll untersucht werden, wie allgemein die Brücke zwischen Spitälern im Grossraum Zürich und ihren Zuweisern bereits heute geschlagen wird und wie man sich mit einer digitalen Hausarztanbindung auf das elektronische Patientendossier, welches zurzeit durch den Bund gesetzlich verankert werden soll, vorbereitet.

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  • Hamza, Sara Meister (2013): Konzeptstudie zum Einsatz mobiler Kommunikationskanäle in der Krisen-Kommunikation an Schweizer Fachhochschulen am Beispiel der HTW Chur. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Jedes Krisenereignis, sei dies ein Amoklauf oder ein Brandfall, erfordert eine schnellstmögliche Information der Betroffenen. Aufgrund der starken Verbreitung mobiler Geräte und der damit verbundenen individuellen Zuordnung zum Besitzer bietet es sich an mobile Kanäle in der Krisenkommunikation einzusetzen. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwiefern sich mobile Kanäle zur Krisenkommunikation an Hochschulen eignen. Zur Ermittlung der Kommunikationskanäle wird eine Literaturanalyse durchgeführt. Für eine fundierte Empfehlung zum Einsatz von Mobilfunk, Apps und sozialen Netzwerken im Krisenfall dienen sowohl Experteninterviews mit Krisenkommunikationsexperten verschiedener Ostschweizer Hochschulen als auch eine Online-Umfrage unter den Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur. Mithilfe von UML-Diagrammen wird die aktuelle und zukünftige Krisenkommunikation modelliert. Dadurch können sowohl für die HTW als auch für ähnliche Hochschulen geeignete mobile Kommunikationskanäle empfohlen werden. Mobilfunk sowie individuelle Anwendungen (Apps) empfehlen sich, soziale Netzwerke eignen sich hingegen nicht.

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  • Hatvani, Lea (2013): Nicht-textuelle Materialien in Hochschulbibliotheken. Bedeutung und Potential von Objekt- und Materialsammlungen in Deutschschweizer Hochschulbibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorgestellte Arbeit befasst sich mit Objekt- und Materialsammlungen in Deutschschweizer Hochschulbibliotheken. Ein Grossteil der Deutschschweizer Hochschulbibliotheken misst Objekt- und Materialsammlungen keine grössere Bedeutung zu. Im Gegensatz hierzu erachten fachspezifische Hochschulbibliotheken die Objekt- und Materialsammlungen als Lehrmittelsammlung, Anschauungs- und Referenzmaterial als elementar. Der Aufbau von Objekt- und Materialsammlungen wird relevant, sobald ein konkretes Bedürfnis von Seiten Forschung und Lehre vorliegt. In Kooperation mit diesen erbringen Hochschulbibliotheken eine fachspezifische und kundenorientierte Dienstleistung. Für Nutzende schaffen Objekt- und Materialsammlungen einen Mehrwert, sofern sie umfassend digital erfasst, uneingeschränkt online auffindbar und zugänglich sind. Der haptische und physische Aspekt ist insbesondere für gestaltende Fachbereiche wie Architektur, Ingenieurwesen und Design sowie Geowissenschaften elementar. Hochschulbibliotheken sehen keinen expliziten Bedarf, weitere nicht-textuelle Materialien zugänglich zu machen. Einen Mehrwert erkennen Hochschulbibliotheken in der Bereitstellung dreidimensionaler Begleitmaterialien. Für den einheitlichen Zugang zu heterogenen Materialien einer Hochschulbibliothek bietet die Europeana mit ihrem Datenmodell eine probate Lösung.

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  • Hemri, Mariam (2013): Methoden und Systeme zur eindeutigen Identifizierung von Autoren. Der aktuelle Stand und die Rolle der Bibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die eindeutige Identifizierung von Objekten ist von grosser Relevanz. Für verschiedene Objekte gibt es heute schon gut funktionierende Identifikationssysteme. So werden beispielsweise Bücher mit der ISBN und digitale Objekte mit dem DOI eindeutig identifiziert. Um Autoren eindeutig zu identifizieren, existieren heute unterschiedliche Systeme und Methoden. Gerade für wissenschaftliche Autoren ist es wichtig, dass sie eindeutig identifiziert werden und ihre Publikationen korrekt zugeordnet werden können. Derzeit sind verschiedene Akteure im Bereich der Autorenidentikation aktiv, darunter auch die Bibliotheken. Die verschiedenen Systeme und Methoden zur Autorenidentikation werden beschrieben und anhand einer qualitativen Befragung wird die Rolle der Bibliotheken und die Bedeutung von übergeordneten Verfahren untersucht.

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  • Herzog, Denise (2013): Konzept für ein Digital Media Asset Management am Beispiel der GIFAS Electric. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Digital Media Asset Management und der damit verbundenen Planung, Evaluation und Einführung eines Systems auseinander. Die Relevanz von Media Asset Management Systemen erstreckt sich über die verschiedensten Wirtschaftszweige und ist sowohl in KMU’s, wie auch in grossen, internationalen Unternehmen bekannt. Zentrale Funktionen eines DMAMS finden sich in den Bereichen Organisation, Suche, Präsentation, Bearbeitung und Distribution wieder. Die Anreicherung der Media Assets mit deskriptiven, administrativen und strukturellen Metadaten garantiert dabei die effiziente Handhabung von grossen Datenmengen. Aufgrund der teils kostenintensiven Anschaffung eines DMAM-Systems empfiehlt sich eine systematische Vorgehensweise. Der so entstehende Prozess gliedert sich in zehn Schritten von der IST-Analyse bis hin zur Produktivsetzung des Systems. Mit der Einführung einer neuen Software sind jedoch zahlreiche Risiken verbunden, deren Vorbeugung die durchgehende Begleitung mittels Change Management erfordert. Ergänzend zu dem theoretisch fundierten Teil der Arbeit bietet die Marktanalyse abschliessend einen praxisnahen, aktuellen Überblick von DMAM-Systemen.

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  • Kellenberger, Vanessa (2013): E-Shop Analytics und Erfolgsoptimierung. Die wichtigsten Kennzahlen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die folgende Untersuchung hatte zum Ziel, die wichtigsten Performance Indicators zur Erfolgsoptimierung eines E-Shops im Business-to-Consumer-Sektor zu evaluieren. Um mit der starken Konkurrenz im E-Commerce mitzuhalten, ist es für einen Online-Händler wichtig, die Schwachstellen der Website zu kennen. E-Shop Analytics ermöglicht das Verhalten der Website-Besucher zu beobachten. Hürden im Kaufprozess können anhand von relevanten Kennzahlen festgestellt werden. Sind die Gründe für aussergewöhnliche Beobachtungen bekannt, ergeben sich daraus Massnahmen zur Erfolgssteigerung. Eine Literaturanalyse sowie die Fallstudie «Weisswarenshop» zeigten, dass der Erfolg eines E-Shops mit fünf Kennzahlen verbessert werden kann. Die Look-to-Click- und die Abbruchrate decken Optimierungspotential in den sensibelsten Bereichen eines E-Shops auf. Die Rücksendequote misst den Erfolg sowie die Kundenzufriedenheit. Überwacht werden können erfolgssteigernde Massnahmen mit der Kaufabschlussrate und dem durchschnittlichen Warenkorbwert. Validiert wurden diese Indikatoren durch Experteninterviews. Aus den Kennzahlen ergaben sich Empfehlungen zur attraktiven Produktpräsentation, Benutzerfreundlichkeit von Warenkorb und Checkout sowie zur Retourenvermeidung. Das Ergebnis dieser Untersuchung liefert somit relevante Erkenntnisse für die Anwendung von E-Shop Analytics in der Praxis.

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  • Läng, Markus (2013): Praktischer Einsatz von Metadatenstandards für digitale Videoinhalte in Nachrichtenagenturen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von Metadatenstandards zur Beschreibung von Videoinhalten in Nachrichtenagenturen. Dazu werden die Entwicklungen im Bereich der digitalen Kameratechnik, der Datenübertragungstechnologien und neuer Rezeptionsformen genannt, die dazu geführt haben, dass Nachrichtenagenturen seit den 1990er Jahren begonnen haben, auch Videobeiträge zu Nachrichtenereignissen zu produzieren. Um zu illustrieren, an welchen Stellen im Produktionsprozess Metadaten relevant sind, wird das Modell der kanonischen Prozesse der Medienproduktion vorgestellt, die verschiedenen Typen von Metadaten genannt, sowie auf den Nutzen der Verwendung von Metadaten eingegangen. Weiter werden acht Metadatenstandards zur Beschreibung audiovisueller Inhalte verglichen und auf die Möglichkeiten der Harmonisierung dieser Standards durch Entwicklungen des Semantic Web verwiesen. Eine Befragung von Schlüsselpersonen in Nachrichtenagenturen liefert einen Einblick in die aktuelle Praxis von Nachrichtenagenturen bezüglich der Produktion, der Verwaltung und der Distribution von Videoinhalten und den dazugehörigen Metadaten. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen schliesslich dazu, Anforderungen an Metadatenstandards für audiovisuelle Medienprodukte zu formulieren.

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  • Lebedova, Marie (2013): Innovationen im Online-Journalismus. Die Einflüsse des partizipativen Online-Journalismus auf die Funktion des investigativen Journalismus. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der investigative Journalismus sieht sich in den letzten Jahren immer stärker mit den Eingriffen der partizipativen Angebote im Internet konfrontiert. Die Prinzipien des partizipativen Journalismus haben dabei eine starke Wirkung auf die Kernkompetenzen, bzw. auf die Funktionen des investigativen Journalismus und zwingen dadurch indirekt die Branche, ihre traditionellen Strukturen und Arbeitsprozesse zu hinterfragen und sich den Veränderungen anzupassen. Aufgrund der journalistischen Berufsnormen und der Beschreibung der traditionellen Rolle und Funktion des investigativen Journalismus, wurde das Rollenbild der Branche gezeichnet. Aus der Analyse der relevanten Angebote des partizipativen Journalismus, sind dann die massgebenden Prinzipienherausgearbeitet und in Verbindung mit den Kernkompetenzen des investigativen Journalismus gebracht worden. Als Resultat ist ein Best-Practice-Szenario entstanden, das die Art der Kooperation dieser zwei Journalismusarten veranschaulicht. Die potenziellen Beziehungsfelder betreffen dabei die Phasen der Recherche, der Evaluation und der Präsentation der Berichterstattung im Web. Die Zwiespältigkeit des Potenzials des partizipativen Journalismus ergibt sich aus der Menge der produzierten Inhalte für die investigative Recherche und auf die Subjektivität der Inhalte für die Evaluation. Die neue Rolle des investigativen Journalismus zeichnet sich durch die erhöhte Wahrnehmung der im Internet vorhandenen Ressourcen aus, die eine kritische Filterung und zielsichere Selektion der relevanten Informationen beinhaltet und sich durch den Einbezug des Publikums und der partizipativen Aktivitäten in den Prozess der Berichterstattung auszeichnet.

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  • Lingg, Yvonne (2013): Patientenverfügungen als Informations- und Kommunikationsinstrument. Analyse der Vielfalt sowie Dokumentation der Inhalte und Standardisierungsmöglichkeiten. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Eine Patientenverfügung ist ein Informations- und Kommunikationsinstrument für einen urteilsunfähigen Menschen. Darin können Vertrauenspersonen oder medizinische Massnahmen definiert werden, denen zugestimmt wird oder die abgelehnt werden. Sie kommt zur Anwendung, wenn der Patient nicht mehr selber seinen Willen mitteilen kann. Die hier vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Vielfalt der Patientenverfügungen in der deutschsprachigen Schweiz. Dazu wird eine Inhaltsanalyse von 42 Formularen durchgeführt. Acht Experteninterviews mit Vertretern der Anbieterorganisationen vermitteln Einblicke in die Praxis. Die Sicht der Verfügenden wird mittels einer Umfrage erfasst. Im Fokus liegen die Inhalte und Formen verschiedener Verfügungen sowie Chancen und Risiken einer allfälligen Standardisierung. Deshalb wurde zusätzlich ein Vergleich mit den Gesetzgebungen und Praxisverfahren in Deutschland und Österreich gemacht. Basierend auf der Analyse in dieser Arbeit, der etablierten Formulare und der föderalistischen Struktur ist in der Schweiz nicht abzusehen, dass eine Verdichtung der aktuellen Auswahl zum Thema werden könnte.

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  • Meyer, Danièle (2013): Nutzung externer Social-Media-Daten von Mitarbeitern für das interne Wissensmanagement. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Zeit in der wir leben ist charakterisiert durch das Aufkommen neuer Wege der Informationsverteilung, durch die rasante Entwicklung der Informations-, und Kommunikationstechnologie und parallel dazu durch die ebenso rapide Entwicklung von Endgeräten. Die Nutzung des Internets ist geprägt durch die Ansätze des Web 2.0,was den Benutzer ermächtigt, interaktiv Inhalte zu produzieren, zu verteilen, zu konsumieren und zu kommentieren. Diese Nutzer hinterlassen Spuren die von Social-Monitoring-Tools extrahiert, analysiert und unternehmensintern genutzt werden. Kommunikations-, Marketings-, und Forschung & Entwicklungsabteilungen einer Organisation sind klassische Adressaten dieses neugewonnenen Wissens, das zur Stärkung der Kundenbeziehung beiträgt, der Beobachtung der Mitbewerber dient oder in die Produkteentwicklung fliesst. Das Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen ob das Potenzial das in den Beiträge der Mitarbeiter steckt, herausgelöst und analysiert werden zugunsten des internen Wissensmanagement eines Unternehmens. Es wird untersucht ob dies überhaupt möglich und realistisch, und anhand festgelegte Wissenszielen und eine geeignete Strategie möglich ist.

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  • Montani, Fabienne (2013): E-Books für Kinder und Jugendliche. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit elektronischen Büchern für Kinder und Jugendliche. Die Veränderung der traditionellen Lesegewohnheiten prägt den Buchmarkt und so findet das E-Book steigende Verbreitung. Eine wichtige Zielgruppe ist hierbei die Gruppe der Kinder und Jugendlichen, denen vermehrt eine grössere Beachtung geschenkt wird und die ein ausgewogenes Angebot an E-Books erhalten. Im Zuge der neuen technischen Möglichkeiten lassen sich E-Books funktional erweitern und mit Videos, Animationen u.ä. attraktiv gestalten. Mittels Analyse des aktuellen E-Book-Angebotes für Kinder werden die Eigenschaften von elektronischen Büchern aufgezeigt und ihre Inhalte auf interaktive Elemente untersucht. Ein Vergleich zwischen Erwachsenen- und Kinderliteratur legt dar, inwiefern bei diesen zwei Zielgruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich Interaktivität bestehen. Hierbei zeigt sich ein vielseitiges Angebot, das insbesondere bei E-Books in Stores für Tablets stark mit interaktiven Elementen ausgestattet ist. Interaktive Elemente werden zudem für die Gestaltung elektronischer Bücher sowohl im Bereich der Kinder- als auch der Erwachsenenliteratur verwendet.

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  • Mürner, Luisa (2013): Lessons Learned vs. Retrospektive. Ein Vergleich von Wissensmanagement-Instrumenten. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Vergleich von Wissensmanagement-Instrumenten. Dazu wird ein allgemeingültiger Kriterienkatalog zur Beurteilung von Wissensmanagement-Instrumenten auf Basis der Bausteine des Wissensmanagements sowie der drei Dimensionen Technik, Organisation und Mensch entwickelt. Der Kriterienkatalog wird nach der Erstellung am Beispiel von zwei Wissensmanagement-Instrumenten der Credit Suisse, dem Service Lessons Learned sowie der Retrospektive ausgewertet. Zu diesem Zweck werden qualitative Befragungen mit verschiedenen Stakeholdern aus der Credit Suisse durchgeführt. Es wird zum einen der Frage nachgegangen, wie sich die beiden Instrumente unterscheiden, zum anderen, welche Verluste im Bereich Wissensmanagement entstünden, sollte der Service Lessons Learned durch die Retrospektive abgelöst werden. Im Ergebnis wird deutlich, dass sich die beiden Instrumente besonders in der Wissensbewahrung, Wissens(ver)teilung und Wissensnutzung unterscheiden. Sollte der Service Lessons Learned abgeschafft werden, müssten Massnahmen zum Erhalt dieser Bausteine ergriffen werden.

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  • Niklowitz, Christiane (2013): Die Diskussion um FRBR von 2002 bis 2012. Eine Gegenüberstellung der deutsch- und englischsprachigen Bibliothekswesen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist ein Vergleich der Diskussionen um die Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR), die in deutsch- und englischsprachigen Bibliothekswesen von 2002 bis 2012 geführt wurden. Bei den FRBRn handelt es sich um ein konzeptionelles Modell, welches zum Ziel hat, Kataloge, Katalogaufnahmen und Katalogisierungspraktiken zu verbessern. Bibliographische Metadaten werden im FRBR-Modell systematisch auf einem hohen Abstraktionsniveau abgebildet und zueinander in Beziehung gesetzt. Anhand dieser Struktur können Suchanfragen besser aufbereitet und Trefferlisten im OPAC übersichtlicher angezeigt werden. Das FRBR-Modell wird seit Jahren durchleuchtet und kritisiert. Mittels Kategorien, welche sich aus der Bearbeitung des Quellenmaterials herauskristallisierten, wurden die hier analysierten Bibliothekswesen verglichen. Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Diskussionen im deutsch- und englischsprachigen Raum unterschiedlich verliefen. Die Komplexität wird einerseits in den historisch bedingten Entwicklungen und andrerseits im Engagement und in der Vernetzung der einzelnen Akteure fassbar. Im Diskussionsverlauf sind auch Schnittstellen und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Bibliothekswesen ersichtlich.

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  • Nutt, Reto (2013): Entwicklung eines Rasters zur Analyse eines Informationsmanagements in der Praxis. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Verlauf der letzten Jahre hat die Menge an Informationen stetig zugenommen. Unter anderem darum wird das Informationsmanagement für Unternehmen immer wichtiger. Diese Arbeit soll das Informationsmanagement aus der Sicht der Praxis beleuchten. Dazu werden in dieser Arbeit die einzelnen Schritte bis zur Entwicklung eines allgemeingültigen Analyserasters für das Informationsmanagement in der Praxis aufgezeigt. In einem ersten Schritt erfolgt eine Literaturrecherche. Auf dieser Basis wird dann ein eigenes Praxis-Modell entwickelt, welches als Grundlage für den Fragenkatalog dient, der im nächsten Schritt ausgearbeitet wird. Mit dem erstellten Fragenkatalog, eigenen Recherchen und einer Kundenumfrage wird eine Erhebung bei einem bestehenden Unternehmen durchgeführt, um mögliche Problembereiche zu eruieren. Zusammen mit Erfolgsfaktoren werden dann die eruierten Problembereiche näher definiert und daraus ein Entwurf eines Analyserasters erstellt.

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  • Odoni, Fabian (2013): Multimedialer Informed Consent. Analyse multimedialer Informed Consent Systeme und Konzepte zur Verbesserung der informationellen Mehrwerte. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem multimedialen Informed Consent. Ein Informed Consent ist eine Patientenaufklärung, bei der der Arzt den Patienten über den bevorstehenden Eingriff aufklärt und seine Zustimmung einfordert. Dieser Prozess wird zunehmend digitalisiert und mit neuen Funktionen erweitert. Eine Übersicht der Funktionen von acht Produkten wird erstellt und nach ihren informationellen Mehrwerten analysiert. Die Analyse zeigt Verbesserungs- und Erweiterungsmöglichkeiten. Es werden fünf Konzepte vorgestellt, die das Potential besitzen, zusätzliche informationelle Mehrwerte für eine multimediale Patientenaufklärung zu schaffen. Zwei dieser Konzepte erweitern den informationellen Mehrwert und drei den Funktionsumfang.

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  • Orefice, Marco (2013): Linked Open Data und Bibliotheken. Ein Überblick über die aktuelle Datenlage. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit setzt ihren Schwerpunkt auf Linked Open Data und bespricht die Thematik aus Sicht der Bibliotheken. Sie zeigt die Vorteile von Linked Open Data für die Bibliothekswelt auf und skizziert, auf welchem Weg Bibliotheken ihre Daten als Linked Open Data veröffentlichen können. Dabei ist es wichtig, dass bereits existierende und im Web frei verfügbare Datensammlungen bekannt sind, damit diese mit den eigenen Daten verlinkt werden können. Der globale Datenraum wird von unterschiedlichsten Produzenten mit strukturierten und maschinell lesbaren Daten im standardisierten RDF-Datenmodell angereichert und beherbergt eine riesige Datenvielfalt. Auch bibliographische Daten sind bereits in grosser Zahl vertreten. Dafür haben zahlreiche kleine Projekte und grossangelegte Initiativen gesorgt. Genau hier leistet die Arbeit ihren Beitrag, indem sie aus bibliothekarischer Sicht wichtige Vokabulare und LOD-Quellen vorstellt und einen allgemeinen Überblick über die Datenlage vermittelt. Zudem wird eine Einführung in die Idee des Semantischen Webs gegeben, dessen Herzstück Linked Data ist. Zu diesem Zweck werden die Grundprinzipien von Linked Data und die zur Realisierung notwendigen Technologienbesprochen.

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  • Pedrini, Lorenzo (2013): Ethnographie der Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer einer wissenschaftlichen Bibliothek. Methodologie und Anwendungsbeispiele. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird die Ethnographie angewendet, um das menschliche Verhalten zu untersuchen. Die Anwendung dieser Forschungsmethoden in Betracht auf das Benutzerverhalten im Bibliotheksbereich ist aber noch ziemlich neu. Erst in den letzten Jahrzenten hat sich diese verbreitet. Aus diesem Grund sind die ethnologischen Untersuchungsmethoden noch nicht sehr bekannt. Viele qualitative und quantitative Verfahren stehen den Bibliotheken zur Verfügung, um ihr Angebot aus Sicht ihres Benutzerkreises zu erforschen. Diese Methoden ermöglichen die Identifizierung von Stärken und Schwächen der Dienstleistungen und sind deshalb ein mächtiges Instrument, um das eigene Verbesserungspotential zu finden. Trotzdem werden in schweizerischen Institutionen bis jetzt nur wenige ethnologische Untersuchungen durchgeführt. Ein Grund dafür ist der Aufwand solcher Forschungsarbeiten, aber auch die Fragmentierung des schweizerischen Bibliothekspanoramas spielt eine Rolle. Aber wenn der Wille da ist, wie einige Anwendungsbeispiele zeigen, können auch in der Schweiz ethnologische Forschungen erfolgreich durchgeführt werden.

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  • Schlumpf, Sibylle (2013): Raumkonzepte in Öffentlichen Bibliotheken. Erfahrungen aus einem Bibliotheksumbau am Beispiel der Bibliothek Altstadt. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Zuge der anhaltenden Digitalisierung und einer digital aufwachsenden Nutzergeneration fällt der Bibliothek als Raum eine neue Bedeutung zu. Wird die Publikumsfläche heute vielerorts noch hauptsächlich für die Medienpräsentation genutzt, könnte ihr diese Funktion zusehends abhandenkommen. Die neu gewonnenen Freiräume sollten den Bibliotheksnutzern in möglichst sinnvoller Weise zur Verfügung gestellt werden. In den letzten Jahren haben Bibliotheken im Rahmen von Neu- und Umbauten vermehrt neuartige Raumkonzepte umgesetzt, um beispielsweise Orte der Begegnung zu schaffen. Die Bibliothek Altstadt der Pestalozzi-Bibliothek Zürich diente für diese Arbeit als Beispiel kürzlich durch einen Umbau realisierter neuer Raumangebote. Mittels «Count the Traffic» wurde eine strukturierte, verdeckte, passiv-teilnehmende Beobachtung durchgeführt, um quantitative Daten zu Nutzungsaktivitäten und Aufenthaltsorten der Besucher zu erheben. Aus der Nutzungsverteilung auf die verschiedenen Räumlichkeiten wurden Rückschlüsse gezogen und das umgesetzte Raumkonzept anhand der Kriterien von Andrew McDonald kritisch beurteilt.

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  • Schulz, Helena (2013): Bestandsanalyse – am Beispiel eines Bildbestands. Aufzeigen der Bedeutsamkeit eines in Vergessenheit geratenen Bildnachlasses der Swissair. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand dieser Arbeit ist die Analyse eines ehemaligen Bildbestands der Swissair, welcher ursprünglich zur Kassation (Beseitigung) vorgesehen war. Ein ehemaliger Swissair-Fotograf brachte es nicht über das Herz, die Bilder fortzuwerfen und so fanden sie ihren Weg in die Räumlichkeiten der Firma Flying Camera. Dort lagerten sie während 12 Jahren, bis durch diese Bachelorarbeit eine Bestandsanalyse an den Bildern vorgenommen wurde. Es stellte sich heraus, dass der (nicht mehr vollzählige) Bestand Fotografien aus der Zeit von 1919 bis in die 90er Jahre enthält. Die Bildträger sind zum grössten Teil Glasplatten und Postkarten, aber auch Abzüge, Negative und einige wenige Druckklischees. Mittels der durchgeführten Bestandsanalyse wurden die vorliegende Systematik, der Inhalt des Bestands und der konservatorische Zustand der Bilder eruiert. In einem weiteren Schritt wurde eine Handlungsempfehlung für den momentanen Besitzer des Bestands verfasst, der eine Übergabe des Bestands ans Bildarchiv der ETH-Bibliothek vorsieht.

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  • Singer, Sarah (2013): Einsatz von Social Media Monitoring. Aktueller Stand und Handlungsempfehlung für Bibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Durch Social Media Monitoring wird erkannt, wie innerhalb der sozialen Medien über einen bestimmten Faktor, beispielsweise die eigene Bibliothek, gesprochen wird. Dabei werden mittels Keywords sowie Tools und/oder manuellen Messmethoden bestimmte Social-Media-Kanäle auf relevante Inhalte hin untersucht und anhand von Kennzahlen beurteilt. Daraus lassen sich entscheidungsrelevante Ergebnisse für die Optimierung unternehmenseigener Prozesse, z.B. die Verbesserung der eigenen Social-Media-Strategie, ableiten. Beobachten lassen sich eigene Social-Media-Sites, sowie fremde Social-Media-Kanäle. Trotz vieler Chancen, die eine Überprüfung der sozialen Medien bietet, wird Social Media Monitoring in der Bibliothekswelt spärlich genutzt. Auch in der Theorie finden sich kaum Hinweise auf den Einsatz eines Monitorings in Bibliotheken, sondern hauptsächlich in Hinsicht auf Unternehmen im Allgemeinen. Diese Theorie ist jedoch grundsätzlich für Bibliotheken ableitbar. Denn wie ein jedes Unternehmen, muss auch jede Bibliothek das Monitoring an den eigenen Zielen und Ressourcen ausrichten und darauf basierend die Kernprozesse des Monitorings; die Datenerhebung, Datenaufbereitung, Datenanalyse und Ergebnispräsentation, gestalten.

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  • Spiess, André Carlo (2013): Personensicherheit in öffentlichen Bibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gewalttaten, von schwerer Körperverletzung über Tätlichkeiten bis zu Beschimpfungen und Drohungen, nehmen laufend zu, dies auch gegenüber von Behörden und Institutionen. Aber nicht nur Gewalt gefährdet die Sicherheit in Bibliotheken, sondern auch Vorfälle wie Feuer oder Erdbeben können sowohl Benutzer wie auch Personal psychisch und physisch belasten und verletzen. In dieser Bachelor-Thesis wird anhand einer Umfrage gezeigt: Welches aus Sicht der Bibliotheken und deren Angestellten die grössten Risiken sind. Von welchen Personen in der Bibliothek das grösste Gefahrenpotenzial ausgeht. Wie oft es zu Auseinandersetzungen kommt. Auf welche Risiken man vorbereitet ist. Sicherheit ist grundlegend wichtig, damit der Mensch sich wohlfühlen kann. Deshalb wird zum Schluss eine Zusammenfassung mit Handlungsempfehlungen gemacht, damit sich öffentliche Bibliotheken zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter, besser auf Gefahren vorbereiten können.

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  • Stieger, Manuel (2013): Responsive Game Design. Usability Guideline für plattformübergreifende Spieleentwicklung. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand dieser Arbeit über Responsive Game Design: Usability-Guideline für plattformübergreifende Spieleentwicklung ist die Entwicklung einer Guideline welche als praxistaugliches Werkzeug eingesetzt werden kann in der modernen Spieleentwicklung. Die Zielgruppe reicht vom Indie-Developer bis hin zu kleineren und mittleren Entwicklerteams mit begrenzten Budgets für die Evaluationsphase eines Spiels. Die Arbeit führt in die theoretischen Grundlagen von Usability, Cross-Plattform & Crossmedia Games, Interaction- und Interface Design, Game Design, sowie auch Ansätze des Responsive Web Design im Game Design ein. Nachfolgend wird der neue Ansatz der «Responsive Game Design»-Theorie ausgearbeitet und die technischen Voraussetzungen der Hardware & Software erläutert. Mit der Ausarbeitung einer plattformübergreifenden Guideline wurden die zentralen Fragestellungen bearbeitet und die theoretischen Grundlagen der verschiedenen Fachgebiete sich gegenübergestellt, die im Rahmen dieser Arbeit beantwortet werden sollen.

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  • Strasser, Thomas (2013): Web-Archivierung. Eine Topografie der Herausforderungen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: Der erste Teil der Arbeit stellt die wichtigsten Institutionen und Organisationen vor, die in der Web-Archivierung tätig sind. Es werden die verschiedenen Ausprägungen von Web-Archiven und die Anforderungen an sie betrachtet sowie die Entwicklung der Web-Archivierung nachgezeichnet. Der zweite Teil der Arbeit beschreibt den Prozess der Web-Archivierung. Dabei werden die verschiedenen Konzepte und Techniken sowie die benötigten Werkzeuge mit ihren Vor- und Nachteilen beschrieben. Ein besonderes Augenmerk wird in diesem Teil auf die Probleme und Herausforderungen gerichtet, die in den einzelnen Prozessschritten auftauchen. Im letzten Teil werden die Problemstellungen gesondert betrachtet und analysiert. Diese Analyse führt schliesslich zu Empfehlungen, die zur Lösung von Problemstellungen in der Web-Archivierung beitragen können.

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  • Straumann Özgür, Katharina (2013): Open Government Data in der Schweiz – Bestandesaufnahme und kritische Analyse. Unter spezieller Berücksichtigung sozio-politischer Aspekte. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Nach einer theoretischen Analyse des Konzepts Open Government Data (OGD) werden die bisherigen Entwicklungen bezüglich der Öffnung von Daten im Kontext von Administration und Behörden in der Schweiz aufgezeichnet. Hierzu wird zunächst erläutert, welche Daten in der Schweiz als Government Data definiert werden. Dann wird evaluiert, welches gesellschaftspolitische Potenzial OGD im Rahmen des föderalen Systems der Schweiz haben und in welchen Bereichen bereits Open-Data-Prinzipen umgesetzt werden. Ausgehend von einer Kategorisierung von OGD nach ihrer sozio-politischen Relevanz in Daten mit reinem Dienstleistungscharakter, administrative Basisdaten, Daten, welche die Transparenz des Systems unterstützen und solche, die der Entscheidungsfindung dienen, wird das Informationsangebot auf kommunalen und kantonalen Websites aufgenommen. Stellvertretend für gesellschaftspolitische relevante Datensorten werden die Angebote auf Portalen kantonaler Statistikämter unter Beizug eines zuvor hierfür entwickelten Kriterienkatalogs qualitativ untersucht. Abschliessend werden die bisherigen OGD-Projekte OGD Zürich und OGD@Bund sowie der Verein Opendata vorgestellt. Schliesslich werden die gesellschaftspolitischen Möglichkeiten von OGD reflektiert.

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  • von Rotz, Claudia (2013): Recherchekompetenz-Vermittlung als Chance für Pflegebibliotheken. Evidence-based Nursing und Problem-based Learning als neue Herausforderung. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Recherchekompetenz ist für die Lernenden der höheren Fachschule /Fachhochschule Pflege wichtig, da sie mit dem didaktischen Konzept des problem-based Learning unterrichtet werden, zu dem die selbstständige Literatursuche gehört. Diese Kenntnisse brauchen sie auch später im Berufsleben, da sie vom Gesetz her verpflichtet sind, nach der Methode des Evidence-based Nursing zu pflegen. Diese Arbeit bietet einen Überblick über die Pflegebibliotheken und zeigt, wo sie in der Schweizer Bibliothekslandschaft positioniert sind. Eine Online-Befragung ermittelt die aktuelle Recherche-Einführungspraxis in den Bibliotheken. Zusammen mit Grundlagen aus der Literatur konnten Richtlinien für Recherche-Einführungen erarbeitet werden, die anhand eines praktischen Beispiels vorgestellt werden. Die Möglichkeiten für begleitende E-Learning-Tutorials wurden geprüft. Um die Pflegefachpersonen in ihrem Berufsalltag zu unterstützen, ist die Ausarbeitung von attraktiven Weiterbildungsangeboten eine neue Herausforderung für die Bibliotheken. Es werden diverse Lösungen vorgestellt.

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  • Wegelin, Laurin (2013): Follow the Best. Zitationsanalyse als Instrument zur Identifikation von journalistischer Qualität. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Diskussion um eine einheitliche Definition von Qualität im Journalismus wird journalistische Qualität in unterschiedliche Qualitätsmerkmale und -kriterien unterteilt. Allgemein wird der Begriff als sehr subjektiv und die verschiedenen Merkmale als redaktionelle Leitfäden aufgefasst. Gleichzeitig wird in den Wissenschaften die etablierte Methode der Zitationsanalyse als Indikator für Relevanz und Qualität seit langem eingesetzt. Die Synthese der beiden Themen führt zur Fragestellung, inwiefern sich bibliometrische Indikatoren zum Messen von journalistischer Qualität eignen. Auf einer theoretischen Basis wurden journalistische Qualitätsmerkmale durch Indikatoren aus der Bibliometrie dahingehend dargestellt, dass sie auf ein journalistisches System angewendet werden können. Anhand einer Auswahl von österreichischen Online-Medien wurde eine itationsanalyse durchgeführt. Sämtliche Berechnungen wurden mit Hilfe von Python transparent als Methodentest der Zitationsanalyse angestellt. Das Resultat wurde mit anderen Studien zum österreichischen Online-Medienmarkt verglichen. Als Schlussfolgerung aus der Korrelation mit den Studien wird auf änderbare Aspekte der Methode und Datengrundlage hingewiesen.

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  • 2012

  • Bentz, Claudio (2012): Low-Budget-Libraries. Neue Chancen mit Standardisierung?. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Bibliothekszene ist weltweit von Kürzungen ihrer finanziellen Mittel betroffen. Kostenintensive Lösungen für neue Bibliotheken werden zunehmend in Frage gestellt und können Hinderungsgrund für die Einrichtung einer solchen Institution sein. Diese Arbeit untersucht mögliche Einsparungspotenziale mithilfe kombinierbarer Module. Diese Module sind preislich unterschiedlich ausgelegt und können zu ganzen Modellen für eine neue Bibliothek zusammengesetzt werden. Dazu wird in einem ersten Teil die Ausgangslage heutiger Bibliotheken analysiert. Diese beinhaltet aktuelle Trends, Normen und Richtlinien sowie beispielhafte Projekte. Der zweite Teil beinhaltet die Ausgestaltung der einzelnen Module mit konkreten Bezugsquellen, welche diese vergleichbar mit anderen Projekten machen. Die Arbeit kommt zum Schluss, dass durch die Wahl günstiger Einrichtungsgegenstände vor allem bei den Investitionskosten Einsparungen sehr gut möglich sind. Diese werden aber teilweise durch die Aufgabe von individuellen Konzepten beim Bau neuer Bibliotheken erkauft. Zudem ist eine Vereinheitlichung kultureller Institutionen fraglich.

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  • Bühlmann, Ursula (2012): Bildbewertung am Beispiel von Bildinformationsträgern der Maschinenfabrik a.d. Sihl AG, Zürich. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Bewertung von Bildinformationsträgern der Maschinenfabrik a.d. Sihl Zürich. In der Arbeit geht es einerseits darum, die Bilder in ihren historischen, sozialen und medialen Kontext einzubetten. Andererseits werden die Bilder auf ihren Wert für die Industriegeschichte und ihre Archivwürdigkeit hin untersucht. Bei den retuschierten Bildern handelt es sich um Autotypie-Vorlagen, welche in Produkteprospekten der Maschinenfabrik a.d. Sihl reproduziert wurden. Die Abbildungen der Maschinen in der Werkhalle und im Einsatz stehen in der Tradition der Industriefotografie. Es wurde eine nüchterne Sachlichkeit inszeniert, um ein Bild einer rationalen und effektiven Industrie hervorzurufen. Die Autotypie-Vorlagen als historische Quellen haben keinen eigentlichen Wert für die Industriegeschichte. Dennoch sind sie archivwürdig, da sie Teil der Struktur des Bestandes eines Unternehmens sind und so Auskunft über ihre Funktion geben. Durch den Erhalt der Struktur werden Produktion, Prozesse und Ökonomie der Industriefotografie offengelegt.

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  • Buob, Sandra (2012): Ist das E-Book bereits angekommen?. Das Leseverhalten von Studierenden beim fachlichen E-Book. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die hier vorgestellte Bachelorthesis des Studienganges Information Science befasst sich mit dem Thema E-Books. Sie untersucht, wie das Leseverhalten von Studierenden beim fachlichen E-Book aussieht und ob dieses neue Medium bereits akzeptiert wird. In der Schweiz wurde bisher noch keine Studie zu diesem Thema veröffentlicht, weshalb die vorgelegte Arbeit Fallcharakter aufweist. Als Hauptfragestellung gilt die Frage, ob fachliche E-Books bereits als Hauptmedium gelten können. Weitere Aspekte sind die Vor- und Nachteile von E-Books gegenüber gedruckten Büchern und unter welchen Umständen die beiden Medien als Konkurrenten eingestuft werden können. Diese Fragen werden mithilfe von 14 Leitfadeninterviews mit Studierenden von zwei Schweizer Universitäten beantwortet. Dabei lässt sich sagen, dass das E-Book zwar genutzt wird, gegenüber dem gedruckten Buch jedoch immer noch weniger wichtig ist. Viele Studierenden haben die Vorteile des elektronischen Buches erkannt, lassen sich aber von schwierigen Zugängen oder schlechtem Lesekomfort am Bildschirm von dem Gebrauch abhalten. Es sind sich aber alle einig, dass die Nutzung weiterhin zunehmen wird, dies auch in Anbetracht der aufkommenden E-Book-Reader.

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  • Deflorin, Giuanna (2012): Webportale zur Kunden- bzw. Rezipienteninformation von Medienorganisationen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Beziehung zu den Kunden via Webportale privater schweizerischer Medienunternehmen sowie der öffentlich-rechtlichen Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG sind je nach Zielpublikum unterschiedlich organisiert. Bei den Medienunternehmen, die kaum Konkurrenz ausgesetzt sind, spielt die direkte Beziehung zu den Kunden, sei es durch Feedback, Input oder andere Angebote, eine kleine Rolle. Medienunternehmen wie die Südostschweiz oder Radiotelevisiun svizra rumantscha und Radiotelevisione Svizzera bringen deshalb vergleichsweise wenige Ressourcen auf, um die Beziehungen zu ihren Kunden zu pflegen. Anders sieht es im viel stärker umkämpften Markt der Deutschschweiz aus, auf dem sich die überregionalen Tageszeitungen, die NZZ, der Tages-Anzeiger und die Aargauer Zeitung, sowie das Schweizer Fernsehen und Schweizer Radio DRS zu behaupten versuchen. Dementsprechend sind die Beziehungen dieser Medienanbieter zu ihren Kundenviel stärker ausgebaut und ähneln sich über weite Strecken.

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  • Denzer, Daniela (2012): Gründe für die Nichtnutzung von Bibliotheken bei Pensionierten in der Deutschschweiz. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Thema dieser Arbeit sind die Seniorinnen und Senioren in der Deutschschweiz und ihr Verhältnis zu den öffentlichen Bibliotheken. Obwohl Menschen nach der Pensionierung mehrheitlich über mehr Zeit und weniger Geld verfügen, zeigen die Bibliotheksstatistiken keinen Anstieg bei dieser Zielgruppe. Vielmehr ist das Gegenteil zu beobachten: Seniorinnen und Senioren sind im statistischen Vergleich deutlich untervertreten. Die Erwartung, dass pensionierte Frauen und Männer in der Schweiz zukünftig ein stark wachsender Teil der Bevölkerung sein werden, verstärkt die Problematik zusätzlich. Anhand einer quantitativen Befragung bei pensionierten Frauen und Männern aus der Deutschschweiz wurden die Gründe für dieses Verhalten befragt. Gleichzeitig wurde untersucht, welche Massnahmen für Seniorinnen und Senioren stimmig sind, um (wieder) einmal oder häufiger eine Bibliothek zu besuchen.

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  • Ehrenbolger-Bischof, Simone (2012): Schulbibliotheken und neue Lernkultur. Pädagogische Möglichkeiten und aktuelles Wirkungsfeld. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gesellschaftliche Veränderungen aber auch Änderungen im Schulwesen stellen neue Ansprüche an Lehrpersonen und Schüler und fordern neue Lehr- und Lernansätze. Diese Veränderungen bringen auch neue pädagogische Herausforderungen für Schulbibliotheken mit sich. Schulbibliotheken werden längst nicht mehr nur als Bücherdepot angesehen. Vielmehr werden auch die pädagogische Nutzung und die didaktische Einbindung in den Unterricht thematisiert. Die hier vorgestellte Bachelor-Thesis untersucht mittels Literaturanalyse und Leitfadeninterviews die pädagogische Sichtweise auf Schulbibliotheken mit dem Fokus auf eine neue Lernkultur. Die Arbeit legt einerseits die pädagogischen Möglichkeiten der Schulbibliotheken und deren Ziele dar, andererseits zeigt sie das aktuelle pädagogische Wirkungsfeld der Schulbibliotheken im Kanton Luzern auf. Aus der Untersuchung resultiert, dass sich das pädagogische Wirkungsfeld der Schulbibliotheken im Kanton Luzern nicht vollständig mit dem aktuellen Stand der Fachdiskussion deckt. Diese Bachelor-Thesis liefert Empfehlungen für eine aktuelle pädagogische Schulbibliothekspraxis unter Berücksichtigung einer neuen Lernkultur.

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  • Fehlmann, Olivia (2012): Die Informationsversorgung von Ärzten, Assistenzärzten und Krankenschwestern in Aargauer Spitälern. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Informationsversorgung mit Fachliteratur von Ärzten, Assistenzärzten und Krankenschwestern zu untersuchen. Mittels einer quantitativen Umfrage wurden die Informationsbedürfnisse des medizinischen Fachpersonals eruiert. Die Resultate zeigen, dass Optimierungspotential vorhanden ist, vor allem im Bereich der Bibliothek. Zwischen den verschiedenen Berufsgruppen wurden keine grossen Unterschiede bezüglich der zur Verfügung stehenden Informationsressourcen festgestellt. Krankenschwestern greifen jedoch weniger zu Fachinformationen als Ärzte oder Assistenzärzte. Während dem Studium wurden die Bibliotheksdienste zudem öfter in Anspruch genommen als am Arbeitsplatz.

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  • Gafner, Nina (2012): Methoden und Konzepte zur Informationsbedarfsanalyse. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Informationsbedarfsanalyse ist ein zentraler Bestandteil der Konzeption von Informationssystemen. Sie ermöglicht die Erhebung des Informationsbedarfes, der mit einem Informationssystem befriedigt werden soll. Es existiert eine breite Auswahl an Methoden und Konzepten zur Informationsbedarfsanalyse. Die hier vorgestellte Arbeit zeigt die bisherige Entwicklung dieser Methoden auf und bietet einen umfassenden Überblick über die theoretische und die empirische Forschung auf diesem Gebiet. Gleichzeitig wird die jüngste Entwicklung hin zu situativ anpassbaren Methoden aufgegriffen und eine darauf aufbauende Kategorisierung der Methoden entwickelt. Diese erlaubt eine Vorselektion der geeigneten Methoden hinsichtlich der jeweiligen Rahmenbedingungen, unter denen ein Informationssystem konzipiert wird.

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  • Garcia, Nadja (2012): Analyse des sich ändernden Produktionsprozesses für (enhanced) E-Books für Lehrbuchverlage. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Gegenstand der hier vorgelegten Arbeit ist die Analyse des sich verändernden Produktionsprozesses für enhanced E-Books in Lehrbuchverlagen. Es wird aufgezeigt, dass sich die Produktionsprozesse für digitale und gedruckte Lehrmittel nicht komplett unterscheiden dürfen und, dass Kunden heute selbstständiger und fordernder geworden sind und deshalb von Verlegern wesentlich mehr in die Entscheidungsfindung und den Produktionsprozess miteinbezogen werden. Ein Abriss zu den derzeit diskutierten Strategien und Geschäftsmodellen sowie Veränderungen in der Liefer- und Wertschöpfungskette zeigt aktuelle Diskussionen rund um die Veränderungen in der Verlagsbranche auf. Zudem wird erörtert, was für Zukunftsaussichten enhanced E-Books haben und, dass Tablets die besten Chancen haben, sich als Marktführer für die Rezeption von enhanced E-Books durchzusetzen. In Bezug auf die Veränderungen der Verlagsbranche wird erklärt und diskutiert, wie sich der Beruf des Verlegers verändert hat und, dass dieser, trotz wachsendem Segment an Autoren, die selber publizieren, und Angeboten wie dem iTextbook weiterhin bestehen bleiben kann.

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  • Grenacher, Raymon (2012): Ausstellungen in Schweizer Bibliotheken. Untersuchungen und Konklusionen unter informationswissenschaftlichen Gesichtspunkten. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Arbeit untersucht den Gegenstand Bibliotheksausstellung in der Schweiz. Dabei wird ein breites Spektrum an informationswissenschaftlichen Fragestellungen berücksichtigt, welches Aspekte wie Vermittlung, Organisation und Administration oder den Einsatz von Informationsund Kommunikationstechnologien abdeckt. Den Ausgangspunkt bildet das theoretical framework, in welchem Bezug zur Fachrichtung, Entwicklungsgeschichte sowie Begriffs- und Funktionsbestimmungen thematisiert werden. Die Erhebung der Daten erfolgt unter drei verschiedenen Ansätzen: mit einer Inhaltsanalyse von Publikationen und Webseiten werden Vorkommen und Frequenz erfasst und mit einer an Fachpersonen gerichteten Online-Umfrage vergleichbare Resultate gewonnen; mittels Beobachtung und Interviews wird die Fragestellung am Beispiel konkretisiert und damit eine Verfeinerung der Ergebnisse erreicht. Abschliessend werden die Erkenntnisse diskutiert bzw. zur Verifizierung der formulierten Thesen eingesetzt.

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  • Günthart, Roger (2012): Preisgestaltung der Medien in der Schweiz. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Bachelorarbeit untersucht die Preisgestaltung von verschiedenen Medien in der Schweiz. Das Schwergewicht wird auf das Medium Buch gelegt. Die Aufhebung der Buchpreisbindung führte zu einer politischen Debatte und einer diesbezüglich erhöhten Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Daneben werden in der Arbeit die Tonträger, die DVDs / Blurays und die Video- und Computerspiele betrachtet. Diese Branchen befinden sich in einem Wandel. Immer mehr Konsumenten kaufen Medien online oder sie laden diese in digitaler Ausführung direkt auf ihre Computer oder Smartphones herunter. Die Händler mit Ladenlokalen und die Anbieter physischer Produkte geraten zunehmend unter Druck. Es wird ein Einblick in die einzelnen Branchen vorgenommen und die Verkaufspreise für verschiedene Medienprodukte miteinander verglichen und kommentiert.

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  • Hasler, Raphael (2012): Bring Your Own Device. Handlungsempfehlungen für Nobel Biocare AG. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit sind die wissenschaftliche Bearbeitung des Themas Bring your own device (kurz: BYOD) und die Ausarbeitung einer Handlungsempfehlung für die Nobel Biocare. Unter Bring your own device wird der Kerngedanke verstanden, dass alle Mitarbeitenden die persönlichen Geräte ins Unternehmen mitnehmen dürfen, diese werden in die IT-Infrastruktur integriert und dienen den Mitarbeitern als Unterstützung zur Erledigung geschäftlicher Aufgaben. Bei der Realisierung spielen rechtliche, finanzielle, organisatorische und sicherheitstechnische Aspekte eine Rolle. Die ständige Erreichbarkeit, verbunden mit Technostress, ist ein brisantes Thema und sollte in die BYOD-Strategie miteinbezogen werden. Innerhalb der Nobel Biocare wurden sieben Anwendungsbereiche mobiler Endgeräte analysiert, zentral sind dabei die E-Mail-, Kalender- und Kontakt-Applikation, Salesforce.com und die Dokumentensynchronisation. Aufgrund der Diversität dieser Applikationen rückt der Schutz des gesamten Gerätes ins Zentrum. Daher wird für diese Umsetzung der Einsatz eines Mobile Device Management Tools und einer Policy empfohlen.

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  • Hollenstein, Silvan (2012): Das Angebot an E-Books von Schweizer Verlagen in Online- Buchhandlungen und -Bibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Digitale Bücher gehören zu den aktuellsten Themen in der Buchbranche Schweiz. Bereits 22 Publikumsverlage haben ein E-Book-Angebot, 11 davon sind Belletristikverlage, die insgesamt über 300 E-Books anbieten. Diese E-Books sind in Online-Buchhandlungen (z.B. Thalia) und bei anderen Medienanbietern (z.B. Amazon) erhältlich und kosten bis zu 40% weniger als die günstigste lieferbare Printversion. Untersuchungen haben ergeben, dass ausschliesslich die Formate EPUB und PDF bei E-Books eingesetzt werden, wobei das EPUBFormat klar dominierend ist. Nicht alle untersuchten E-Books von Schweizer Verlagen sind in Online-Buchhandlungen vorhanden. Die zwei Verlage Diogenes und Kein & Aber, die mit Abstand über das grösste E-Book-Angebot verfügen, bieten ihre E-Books über andere Vetriebskanäle an (u.a. bei Weltbild). Einige Bibliotheken führen ebenfalls ein E-Book-Angebot (Online-Bibliothek oder E-Reader-Ausleihe), E-Books von Schweizer Verlagen sind aber nur wenige zu finden (Nagel & Kimche und Rotpunktverlag).

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  • Kälin, Michael (2012): Suchunterstützung mit grafischen Benutzeroberflächen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Fachhochschule Potsdam möchte die Suche in ihrer Volltextdatenbank INFODATAeDepot verbessern. Die vorliegende Arbeit zeigt hierzu Möglichkeiten auf. Einerseits wird die bestehende eDepot-Oberfläche analysiert und Vorschläge zu deren Verbesserung erarbeitet. Zum Beispiel soll schon auf der Startseite die Möglichkeit einer einfachen Suche geboten werden. Mit Hilfe dieser Verbesserungsvorschläge kann die Usability der eDepot-Oberfläche gesteigert werden. Andererseits wird ein Konzept zur Visualisierung des INFODATAThesaurus vorgestellt. Durch die Visualisierung wird ein thematisches Browsen im Thesaurus möglich gemacht. Dieses thematische Browsen wird mittels Einteilung der Thesaurus-Terme in hierarchische Klassen ermöglicht. Durch die Darstellung dieser Klassen wird neben den beiden herkömmlichen Einstiegen in den Thesaurus (Term-Suche und alphabetische Liste) ein dritter, thematischer Einstieg geboten.

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  • Ladner, Daniela (2012): Benutzerauthentifizierung für lizenzpflichtige elektronische Medien. Empfehlung einer Lösungsvariante für die Kantonsbibliothek Graubünden. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Kantonsbibliothek Graubünden (KBG) lizenziert vermehrt elektronische Medien. Um den Vorteil der orts- und zeitunabhängigen Nutzung dieser Produkte auch ihren Benutzerinnen und Benutzern anzubieten, braucht es ein Authentifizierungsverfahren. In dieser Arbeit werden verschiedene Authentifizierungsmethoden hinsichtlich der spezifischen Anforderungen der KBG miteinander verglichen. Dabei wird auch berücksichtigt, welche Erfahrungen ähnliche Bibliotheken mit solchen Systemen gemacht haben. Das Resultat ist eine Empfehlung, einen EZproxy als Authentifizierungslösung einzusetzen. Diese Lösungsvariante eignet sich am besten für die gegebene Situation in der KBG, da sie von vielen Anbietern elektronischer Medien unterstützt wird und einfach zu erweitern ist. Somit können auch die Angebote anderer Verbundsbibliotheken und zukünftige Angebote in die Lösung integriert werden.

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  • Lested, Barbara (2012): Nutzer- und Nutzerinnenforschung in wissenschaftlichen Bibliotheken. Methodische Übersicht und Anwendungsbeispiele aus dem deutschsprachigen Raum. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im modernen Bibliothekswesen stehen die Nutzer im Zentrum des Dienstleistungsangebots. Letzteres wird auf die Nutzer ausgerichtet, um eine möglichst umfassende und hohe Zufriedenheit zu gewährleisten. Mittels Nutzer- und Nutzerinnenforschung wird die Zufriedenheit ermittelt, und sie dient auch als Quelle für Wünsche und Anregungen. Der Forschung stehen eine Vielzahl von Methoden und unterstützende Tools zur Verfügung. Bei der Wahl der Methodik und des Tools sowie bei der Studiendurchführung gilt es, verschiedene Faktoren wie Ziel, Budget, Zeit, Kapazitäten und Kompetenzen zu berücksichtigen und abzuwägen. Bei einer falschen Einschätzung schwindet die Effizienz und Brauchbarkeit einer Studie. Beachtenswert ist auch der Studienrahmen, denn um Resultate zu erhalten, aus welchen sich konkrete Massnahmen ableiten lassen, kann eine Priorisierung mancher Nutzergruppen nach Faktoren wie konkrete, wichtige Probleme empfehlenswert sein. Diese Arbeit bietet eine Übersicht zu Methoden, Tools und Anwendungsbeispielen der Nutzer- und Nutzerinnenforschung.

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  • Maag Schär, Beatrice (2012): Bibliotheksgebühren in der Schweiz. Situation und Argumente. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bibliotheken sind für Benutzer da und die von ihnen angebotenen Dienstleistungen sollen genutzt werden. Einige Bibliotheken erheben Gebühren und andere nicht. Im Gegensatz zum Ausland wurde bis anhin in der schweizerischen Fachwelt kaum über Bibliotheksgebühren diskutiert. Deshalb wurden in dieser Arbeit die für die Schweiz relevanten Argumente pro und contra die Gebührenerhebung zusammengetragen und kommentiert. Ein weiterer Teil der Arbeit stellt die Situation der Gebührenerhebung in der Schweiz dar, denn Gebühren werden durchaus erhoben. Die vorhandenen schweizerischen Bibliotheksstatistiken aus dem 19. und 20. Jahrhundert wurden nach dem Thema durchsucht und die relevanten Teile zusammengetragen. Anhand einer für diese Arbeit durchgeführten aktuellen Erhebung der Gebührensituation werden bestehende Unterschiede in den verschiedenen Regionen und bezüglich der Bibliothekstypen aufgezeigt.

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  • Märchy, Selina (2012): Barrierefreiheit. Anspruch und Wirklichkeit. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Bereich der heutigen Accessibility, auch Barrierefreiheit genannt, herrschen Richtlinien und Vorgaben des World Wide Web Consortiums (W3C) vor. Nebst den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) des eben genannten W3C, existiert für die Schweiz die Checkliste der Stiftung Zugang für alle. In Deutschland ist die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung mit ihrem BITV-Test zugegen. Diese Richtlinien und Tests sind jedoch sehr umfangreich und mehrheitlich nur von Experten nutzbar. Um eine Untersuchung der Barrierefreiheit auch für Laien zu ermöglichen, wurde ISIS entwickelt. Mit dem Kriterienkatalog ISIS soll es möglich sein, die eigene Website schnell, einfach und variabel zu testen. ISIS baut auf den drei genannten Katalogen auf und wurde anhand von sieben Websites auf Tauglichkeit überprüft. Die Testergebnisse zeigten, dass vor allem im Bereich der Kontrastverhältnisse und der Bedienung mit der Tastatur, ausbaupotential besteht.

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  • Mayor, Justine (2012): Das Informationsmanagement der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des Kantons Bern. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Lange Zeit waren Informationen ein knappes Gut. Heute ist das Gegenteil der Fall und eine wachsende Anzahl grösserer Organisationen und Unternehmen hat ein eigenes Informationsmanagement (IM), um die tägliche Informationsflut zu bewältigen. Die vorliegende Fallstudie setzt sich mit dem IM der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) des Kantons Bern auseinander und vergleicht die Theorie mit der Praxis, um daraus Handlungsempfehlungen für das Management abzuleiten. Die Untersuchung zeigt, dass viele Prozesse und Tätigkeiten in der Praxis des IM der BSLB zwar nicht nach der Theorie benannt sind, jedoch viele Gemeinsamkeiten bestehen. Alle Mitarbeitenden sind für das IM tätig und dementsprechend in der Gestaltung und Weiterentwicklung dieses Bereichs stark involviert. Gemäss der Umfrage bei den Mitarbeitenden, wird den Informationen in der BSLB des Kantons Bern eine grosse Bedeutung zugewiesen, die Informationsstrategie ist jedoch nirgends explizit festgehalten. Dies könnte mit der Tatsache zusammenhängen, dass der Fachbereich IM noch relativ jung ist. Neueste Entwicklung ist die schrittweise Umstellung von der physischen zur elektronischen Dokumentation auf nationaler Ebene (eDoc). Diese Umstellung und die gesellschaftlichen Trends der Social Media und des Mobile Computing sind die grössten Herausforderungen für die Zukunft des IM der BSLB im Kanton Bern.

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  • Mizeva, Tatjana (2012): Interaktion Deutschschweizer Bibliotheken mit ihren Kunden über soziale Medien. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der vorliegenden Bachelor Arbeit wird die Interaktion Deutschschweizer Bibliotheken mit ihren Kunden über soziale Medien dargestellt. Soziale Medien haben im Zuge der Entwicklung und Verbreitung des Web 2.0 auch für Bibliotheken spürbar an Bedeutung gewonnen. Die Arbeit gliedert sich in drei grosse Abschnitte. Zunächst wird im Rahmen einer Literaturanalyse und Quellenbeurteilung erarbeitet, warum und wie soziale Medien bei Bibliotheken zur Kundeninteraktion zum Einsatz kommen. In einer zweistufigen empirischen Analyse werden sodann in einem ersten Schritt die Internetauftritte Deutschschweizer Bibliotheken auf Hinweise der Nutzung sozialer Medien analysiert. In einem zweiten Schritt untersucht eine schriftliche Befragung im Detail den Einsatz sozialer Medien in Deutschschweizer Bibliotheken. Dabei werden u.a. Fragen der organisatorischen Einbettung, Zielsetzung, Zielgruppen, Instrumentenwahl, Ressourcen und Erfolgskontrolle thematisiert. Hierauf aufbauend werden im dritten Teil die beiden Teilergebnisse zusammengeführt und kritisch beleuchtet sowie Handlungsempfehlungen für den Einsatz sozialer Medien in Bibliotheken gemacht.

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  • Natau, Cordula (2012): Die Rolle von Usability bei der Nutzung von Gesundheitswebsites am Beispiel von Müttern mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Es ist essenziell, verlässliche Gesundheitsinformationen im Internet zur Verfügung zu stellen, denn diese sind ein wertvolles Gut in der sich wandelnden Struktur unseres Gesundheitssystems. Welchen Einfluss die Benutzbarkeit oder Usability dabei auf die Entscheidung der Nutzenden hat, eine Gesundheitswebsite zu besuchen oder nicht, wurde bislang noch nicht erforscht. Aufgrund der Befragung von 31 Müttern mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren ergibt sich folgendes Bild: Die Nutzenden achten nicht bewusst auf die Benutzbarkeit von Gesundheitswebsites. Im Vordergrund steht vielmehr, wer die Informationen anbietet und ob diese Personen oder Personengruppe qualifiziert ist. Weiter wird Wert auf eine ansprechende Gestaltung gelegt. Dennoch hat die Usability von Gesundheitswebsites einen Einfluss auf den Entscheid der Nutzenden, einer Gesundheitswebsite zu vertrauen, wenn die erstgenannten Faktoren ebenfalls erfüllt sind. Die Empfehlung an Anbietende von Gesundheitsinformationen lautet demgemäss: fundierten Inhalt anbieten, übersichtliche Seiten gestalten, transparent machen, woher die Informationen stammen, Werbepolitik offenlegen und auf der Website kennzeichnen, Finanzierungsquellen aufdecken, auf ein hohes Ranking bei Suchmaschinen achten, mindestens die folgenden Usability-Kriterien einhalten: einfache Navigation, gut lesbare Schrift, ausreichender Kontrast zwischen Hintergrund und Schrift, ansprechende (zurückhaltende) Farben verwenden, direkte Kontaktmöglichkeit anbieten.

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  • Nötzli, Stefan (2012): Multilinguale Portale. Eine Möglichkeit für die Schweiz?. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Ausländeranteil in der Schweiz nimmt stetig zu. Für die Anbieter von multilingualen Portalen bedeutet dies, sich zwei Herausforderungen zu stellen: der Gestaltung des mehrsprachigen Zugriffs auf Informationen sowie der Gestaltung des Angebots mehrsprachiger Inhalte. Ziel ist es, dass alle Schweizer Einwohner auf dieselben Informationen in einer ihnen verständlichen Sprache zugreifen können. In der vorliegenden Arbeit werden die Portale ch.ch, admin.ch und europeana.eu verglichen, um herauszufinden, welches Portal Konzepte von welchem übernehmen könnte. Die Anfragen, bestehend aus Termen und booleschen Operatoren, werden auf Deutsch, Französisch und Englisch im jeweiligen System eingegeben und die Resultate bezüglich Metadaten und Inhalt verglichen. Der Verfasser ermittelt die Funktionen, die angewendet werden, um den mehrsprachigen Zugriff und das Auffinden von mehrsprachigen Inhalten zu gewährleisten. Er beurteilt zudem die Theorieproduktion anhand der Publikationen der Portale. Es ergibt sich, dass europeana.eu die Herausforderungen am besten bewältigt, ch.ch folgt und admin.ch am schlechtesten abschneidet. Alle Portale verfügen über jeweils mindestens zwei Konzepte zur Handhabung des mehrsprachigen Zugriffs sowie jeweils zwei Konzepte, um mehrsprachige Inhalte verlässlich zu finden.

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  • Preiss, Rebecca (2012): Akquisition bestimmter Benutzergruppen (Jugendliche und junge Erwachsene) am Beispiel der Gemeinde- und Schulbibliothek Binningen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Diese Arbeit ist in Zusammenarbeit mit der Gemeinde- und Schulbibliothek Binningen entstanden. Binningen ist ein Vorort von Basel und liegt im Kanton Basel-Landschaft. Die Zahl der jungen Nutzer der Gemeinde- und Schulbibliothek ist in den letzten Jahren konstant niedrig bis sehr niedrig. Darum sucht die Bibliothek Binningen nach Akquisitions-Möglichkeiten, um neue junge Nutzer zu gewinnen. Um die Jugendlichen und jungen Erwachsenen des 21. Jahrhunderts besser kennen zu lernen, stehen diese beiden Gruppen im Zentrum des theoretischen Teils der Arbeit. Ihre Bedürfnisse, Interessen und nicht zuletzt ihr Verhältnis zu öffentlichen Bibliotheken sind ein wichtiger Indikator für den praktischen Teil der Arbeit. Das Kapitel der allgemeinen Massnahmen umfasst alle Themen, die mit dem Bereich der Akquisition zusammen hängen, um einen ersten Überblick zu verschaffen. Am Ende und als Ergebnis der Arbeit stehen die erarbeiteten Handlungsempfehlungen für die Gemeinde- und Schulbibliothek Binningen.

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  • Roth, Helene (2012): E-Book-Markt Schweiz. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Thematik der E-Books und deren Verbreitung, Akzeptanz und Umsetzung sind viel diskutierte Thematiken innerhalb des Schweizer Buchmarktes. In dieses neue Geschäftsfeld werden grosse Erwartungen gelegt. Die hier vorliegende Arbeit untersucht den Stand der EBooks innerhalb des Schweizer Buchmarktes. Dabei werden die Chancen und Risiken, die mit E-Books einhergehen, und verschiedene internationale Geschäftsmodelle aufgezeigt. Um den Stand der E-Books und die mit ihnen verbundenen Strategien in der Schweiz aufzuzeigen, wurden Experteninterviews durchgeführt, die im zweiten Teil der Arbeit präsentiert werden. Der Fokus liegt dabei auf dem aktuellen Stand, den Ideen und Plänen für die Zukunft. Zusätzlich folgt eine Prognose über die Zukunft des Buchmarktes Schweiz im Zusammenhang mit der Thematik E-Book.

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  • Schönholzer, Andrea (2012): News aus Öffentlichen Bibliotheken und ihre Wirkungsmessung. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Öffentliche Bibliotheken verwenden zahlreiche Kommunikationskanäle für die Verbreitung von Newsinhalten an ihre Kunden. Diese Bachelor-Thesis zeigt, anhand der Auswertung von Fachliteratur und der Durchführung von qualitativen Interviews, die verwendeten Kommunikationsmittel, die thematisierten Newsinhalte und die Organisation der Newsverbreitung in Öffentlichen Bibliothek auf. Festgestellt wird ein Trend hin zur Professionalisierung der Kundenkommunikation in Öffentlichen Bibliotheken. Ein grosses Problem bei den befragten Bibliotheken stellt die fehlende schriftliche Festlegung der Kommunikation, verbunden mit der Newsverbreitung, dar. Ohne klare Zielvorgaben für die einzelnen Kommunikationsmassnahmen ist eine zuverlässige Wirkungsmessung kaum möglich und in Folge dessen, an den Öffentlichen Bibliotheken auch nicht vorhanden. Auf Grundlage der aus der Literaturauswertung und den Interviews gewonnenen Ergebnisse, wird zum Schluss der Arbeit eine Handlungsempfehlung für die Verbreitung von News, spezifisch an die Kunden, an Öffentlichen Bibliotheken ausgesprochen.

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  • Schumacher, Claudia (2012): Medieninhaltsanalyse. Wie Depression in deutschsprachigen Zeitungen der Schweiz dargestellt wird. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Depression gilt schon heute als Volkskrankheit. In der Schweiz gibt es deshalb Bündnisse gegen Depression, welche mittels Öffentlichkeits- und Medienarbeit die Krankheit vermehrt thematisieren wollen. Es stellt sich die Frage, wie Medien über die Erkrankung berichten. Mittels Medieninhaltsanalyse wird untersucht, wie Depression in deutschsprachigen Zeitungen der Schweiz dargestellt wird. Der Fokus der Analyse liegt auf der Stigmatisierung von Betroffenen. Die Untersuchung stützt sich auf eine bewusste Auswahl, die während dem 1. Oktober 2011 bis zum 22. Juni 2012 mittels Suchterm depress* 70 Artikel aus 26 Zeitungen lieferte. Die grosse Mehrheit der Zeitungsartikel stuft Depression als Krankheit ein und Stigmatisierungen werden häufig thematisiert, wobei die Gesellschaft für die Stigmatisierung verantwortlich gemacht wird. Das Umfeld von Betroffenen wird hingegen positiver dargestellt und Betroffene kommen in 30 Artikeln zu Wort, Angehörige dagegen kaum. Fachpersonen werden weitgehend zitiert und etwas mehr als die Hälfte der Artikel erwähnt Hilfsangebote.

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  • Steffen, Florian (2012): Stolpersteine beim Records Management bei kleineren Gemeinden. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Records Management ist seit einigen Jahren, ausgelöst unter anderem durch die zunehmenden Datenmengen, ein weit verbreitetes Thema. Während privatwirtschaftliche Organisationen ab einer gewissen Grösse sowie öffentliche Verwaltungen von Bund, Kantonen und Städten immer öfters mit organisationsweiten Records-Management-Konzepten versuchen, eine regelkonforme Schriftgutverwaltung umzusetzen, fehlen solche Konzepte in Gemeindeverwaltungen kleinerer Gemeinden noch weitgehend. Obwohl diese durch eine grosse Aufgabenvielfalt und eine daraus entstehende grosse Dokumenten- und Aktendiversität mit denselben Problemen konfrontiert sind wie grössere öffentliche Verwaltungsstellen, wird das Records Management dort immer noch vernachlässigt. In der vorliegenden Arbeit werden nun zur Vereinfachung des Records Managements in kleineren Gemeinden problembehaftete Prozesse analysiert. Für die vorgefundenen Schwierigkeiten werden Lösungen präsentiert, die teilweise einzeln angewendet, teilweise in einem organisationsweiten Records Management Konzept umgesetzt werden können. Angestrebt wird die Vereinfachung des RM in kleineren Gemeinden sowie ein Pflichtenheft an ein Records-Management-System, welches den vorgefundenen Problemen begegnet.

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  • Stieger, Rita (2012): ECplus. Hochschulbibliographie und Dokumentenserver der ETH Zürich. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Weiterentwicklung des Dokumentenservers «ETH E-Collection» und der Hochschulbibliographie «ETH E-Citations» der ETH Zürich. An der ETH Zürich sind diese beiden Applikationen parallel im Einsatz. In der Praxis hat sich gezeigt, dass das verschiedene Fragen aufwirft. Durch diese Arbeit soll abgeklärt werden, ob die Applikationen weiterhin getrennt geführt oder ob sie in einer neuen Lösung zusammengeführt werden sollen. Mittels einer Prozessanalyse der bestehenden Arbeitsabläufe und einer Inhaltsanalyse von Studien über Institutional Repository, die den Benutzer ins Zentrum stellen, werden Faktoren gewonnen, die dazu dienen, einen Kriterienkatalog für einen Systemvergleich auszuarbeiten. Die sich im Einsatz befindenden Systeme, welche auf der Open Source Software «Fez/Fedora» beruhen, werden ausgewählter Repository Software gegenübergestellt. Die Auswahl fiel auf die Programme «DSpace», «E-Prints» und «Invenio», zusätzlich wird die aktuelle Version von «Fez/Fedora» mit einbezogen. Durch diese Untersuchungen wird eine Entscheidungsgrundlage für ein weiteres Vorgehen gefunden. Es wird vorgeschlagen, die beiden Applikationen zusammenzuführen.

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  • Stöckli, Jonas (2012): Strategien für die digitale Zukunft. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht inwiefern Strategien in wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz verbreitet sind und wie sich die Bibliotheken mithilfe von Strategien auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft ausrichten. Sie entwickelt dazu ein Kategoriensystem anhand der Jahrgänge 2000 bis 2012 der informationswissenschaftlichen Zeitschrift arbido und analysiert konkrete Strategien von Bibliotheken mithilfe der gebildeten Kategorien. Die Analysen liefern ein heterogenes Bild der Situation. Grundsätzlich ist strategisches Denken verbreitet, z.B. in Form von Visionen oder Leitbildern, jedoch finden Strategien erst vereinzelt konkret und konsequent Verwendung. Die Untersuchung kann zeigen, dass sich vor allem die grossen Bibliotheken um ausgearbeitete Strategien bemühen. Im Hinblick auf die Positionierung der Bibliotheken zeigt sich ein ähnliches Bild. Die grossen Bibliotheken befinden sich bereits auf dem Weg hin zur digitalen Bibliothek, während die kleinen Bibliotheken noch stark in den physischen Beständen verankert sind.

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  • Walser, Franziska (2012): Named Entity Recoginition in deutschsprachigen Texten. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden die Möglichkeiten und Grenzen der Eigennamenerkennung in deutschsprachigen Texten, anhand dreier frei verfügbaren Systeme ermittelt, die ohne Programmierkenntnisse zugänglich sind. Dazu werden ein Hauptkorpus und ein Nebenkorpus, der mit ambiguen Wortstellungen und weiteren Spezialitäten der deutschen Sprache angereichert ist, verwendet. Anhand von Precision, Recall, F1-Wert und Durchsatz wird die Systemleistung ermittelt. Die Evaluation befasst sich zusätzlich mit benutzerorientierten Aspekten, die durch ein Evaluationsframework gestützt werden. Auf Basis aller erarbeiteten Informationen aus der Evaluation wird abschliessend eine Empfehlung für ein System abgegeben. Es wird auf die Verfahren im maschinellen Lernen eingegangen und regel- und listenbasierte Methoden erläutert.

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  • Wanger, Regina (2012): Virtuelle Fachbibliotheken. Entwicklung, Status Quo und Perspektiven. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Virtuelle Fachbibliotheken (ViFa) sind Bestandteil der dezentralen nationalen Forschungsbibliothek in Deutschland und werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG mit Fördergeldern unterstützt. Aufgabe der ViFa ist es, einen zentralen Zugriff auf relevante digitale und gedruckte Informationen des jeweiligen Faches anzubieten. Die Angebote sind jedoch in Bezug auf Qualität, Aktualität und Nutzerfreundlichkeit insgesamt nicht zufriedenstellend. Viele ViFa wurden seit Entstehen nur marginal weiterentwickelt und ein zeitgemässer Webauftritt ist selten vorhanden. Das Konzept der Virtuellen Fachbibliotheken kann deshalb als gescheitert betrachtet werden. Dennoch besteht aufgrund der zunehmenden Fülle an Informationen im Internet der Bedarf an einem zentralen Zugang zu fachbezogenen Informationen. Dazu muss jedoch der bei den ViFa vorhandene bibliothekarische Ansatz verworfen werden. Stattdessen sollen auf Kooperationen basierende Fachportale konzipiert werden, die aktuelle Informationen, Kompetenznetzwerke und auch Interaktionsmöglichkeiten für die Fachwelt anbieten.

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  • Weber, Caroline (2012): Nutzerbefragung auf dem „Bibliotheksplatz Chur“. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In dieser Arbeit wird die Erstellung, Durchführung und Auswertung einer Benutzerbefragung erläutert. Seit 2009 gibt es das Projekt «Bibliotheksplatz Chur», welchem eine intensivere Zusammenarbeit der fünf wissenschaftlichen Bibliotheken auf dem Platz Chur zugrunde liegt. Um die erarbeiteten Dienstleistungen zu bewerten und eine Entscheidungsgrundlage für die mögliche Weiterführung einzelner Angebote zu erhalten, wurde eine Umfrage durchgeführt. Es stellt sich heraus, dass nur eine Dienstleistung, der Velo-Buchkurier, bei der Mehrheit der Befragten bekannt ist. Alle weiteren entwickelten Produkte sind bei maximal einem Drittel der Befragten geläufig. Basierend auf diesen Ergebnissen werden für die Bibliotheken einige Handlungsempfehlungen genannt. Es stellt sich zudem heraus, dass die Mehrheit der Befragten einen gemeinsamen Ausweis aller Churer Bibliotheken befürwortet und für diesen 11 bis maximal 60 Franken bezahlen würde.

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  • Welter, Magdalena (2012): Forschungsdatenmanagement in der Schweiz. Ein Arbeitsfeld für Bibliotheken?. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist das Forschungsdatenmanagement in der Schweiz. Die zentrale Fragestellung, die untersucht werden soll, lautet: Ist das Forschungsdatenmanagement ein sinnvolles Arbeitsfeld für Bibliotheken? Nach einer Einführung in den Begriff und die Definitionen von Forschung und in die Grundlagen des Forschungsdatenmanagements wird die Forschungsstruktur der Schweiz erläutert. Mittels Experteninterviews aus verschiedenen Forschungsorganen, wie der ETH-Bibliothek oder der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften wird der aktuelle Stand im Forschungsdatenmanagement aufgezeigt. Anhanden dieser Erkenntnisse soll geklärt werden, ob dies ein Feld für Informationseinrichtungen in der Schweiz ist und was es für die Aus- und Weiterbildung bedeutet.

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  • Wermelinger, Patrick (2012): Die Georeferenzierung von Katalogdaten mit Hilfe von Linked Open Data. Möglichkeiten und Grenzen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Vorliegende Arbeit setzt sich mit der Georeferenzierung von Katalogdaten auseinander. Sie zeigt auf, wie sich mit Hilfe von Linked Open Data bibliografische Metadaten mit geografischen Koordinaten anreichern lassen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Schlagwörtern der Gemeinsamen Normdatei (GND), insbesondere der Geografika. Als mögliche Datenquellen für die automatisierte Georeferenzierung dienen DBpedia, GeoNames und LinkedGeoData, deren Daten als RDF-Tripel zu Verfügung stehen. Skizziert werden verschiedene Anwendungen, bei denen Geo-Browsing und das Serendipity-Prinzip eine Rolle spielen. Neben der Punktsuche (Point of Interest) ist dabei die geografische Flächensuche (Area of Interest) von grosser Bedeutung. Die geografische Themensuche zeigt, wie sich durch die Verwendung des Ländercodes der GND die Suchergebnisse verbessern lassen, wenn ein sinnvolles Ranking implementiert ist.

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  • Werner, Thomas (2012): Mobile Angebote von Bibliotheken. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die mobile Nutzung des Internets nimmt rasant zu und stellt neue Herausforderungen an die Anbieter von Internet-Angeboten und somit auch an die Bibliotheken. Diese Arbeit untersucht den Stand bei den Angeboten der Schweizer Bibliotheken für das mobile Web. Sie bietet eine Übersicht zu den momentanen Standards der mobilen Datennetzwerke in der Schweiz, zu den aktuellen mobilen Endgeräten und zu möglichen mobilen Angeboten von Bibliotheken. Davon ausgehend wird ein Abfrage-Formular erstellt und zur Analyse der vorhandenen Web-Angebote der 40 grössten Schweizer Bibliotheken angewandt. Die Arbeit kommt zum Schluss, dass die Schweizer Bibliotheken damit begonnen haben, ihre Angebote für das mobile Web zu optimieren. Auch wenn diese Optimierung noch in den Anfängen steckt, ist zumindest ein Bewusstsein für das Potential des mobilen Webs vorhanden. Der Autor empfiehlt, die Bibliothekskataloge und die wichtigsten allgemeinen Informationen der Bibliotheken in nutzbringender Frist für die mobile Nutzung und damit für eine schnell wachsende Benutzergruppe zu optimieren.

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  • 2011

  • Ackermann, Sarah (2011): Kantonale Webportale: Information und Partizipationsmöglichkeiten für Bürger und Ausländer. Ein Vergleich zwischen neun Deutschschweizer Kantonen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Zu Zeiten des Internets werden Informationen und Dienstleistungen der Behörden Online für die Bevölkerung angeboten. Diese Dienste richten sich in vielen Fällen noch immer stark nach den Verwaltungstrukturen, was den Zugang für die Bürger erwschwert. Die Nutzer der behördlichen Dienstleistungen sind sowohl Bürger als auch Migranten. Ausländer werden häufig nach ihrer Herkunft in die Gruppen EU-Staatsangehörige und Staatsangehörige von Drittstaaten unterteilt. Ein an Ausländer gerichtetes, fremdsprachiges Informationsangebot besteht vor allem zum Thema Bildung. Noch fehlen die demokratischen Partizipationsmöglichkeiten für die Bevölkerung auf den Kantonsportalen, sowohl für die Diskussion wie auch die Ausübung der Bürgerrechte. Des Weiteren sind die Dienstleistungen der kantonalen Behörden nur selten so weit entwickelt, dass eine ganze Transaktion Online durchgeführt werden kann. Es stehen jedoch nicht alle Kantone auf dem selben Level, da einige in bestimmten Themenbereichen mit ihren Dienstleistungen schon weiter fortgeschritten sind als andere. Das E-Government in der Schweiz hat noch einiges aufzuholen.

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  • Aerne, Angela (2011): Wert und Kosten elektronischer Patientendossier. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Langzeiterhaltung elektronischer Patientendossiers steht in einem Spannungsfeld widerstreitender Interessen: Den sich eröffnenden Möglichkeiten durch die neuen Technologien und den Kosten, welche die digitale Langzeitarchivierung verursacht, stehen der immaterielle Wert der Patientendossiers und die effektiven Kosten, welche sie verursachen gegenüber. Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist, zu den Fragen bezüglich Kosten und Wert in der digitalen Langzeitarchivierung elektronischer Patientendossiers Antworten bzw. Anhaltspunkte für die weitere Diskussion zu finden. Zu diesem Zweck wurden die kostentreibenden Faktoren der Langzeitarchivierung elektronischer Akten anhand des OAIS-Referenzmodells aufgefächert und Möglichkeiten zur Kosteneinsparung anhand eines Kostenmodells zur digitalen Langzeitarchivierung identifiziert und evaluiert. Weiter wurden Bewertungskriterien von Patientendossiers zusammengestellt, um so den eventuellen Wertverlust bei Kosteneinsparungen besser Einschätzen zu können.

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  • Aeschlimann, Laura (2011): Social Media-Strategien von ausgewählten traditionellen Massenmedien. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In den vergangenen Jahren nahm neben der Bekanntheit des Internets auch die Menge an Inhalten stetig zu. Ebenso durchlief das Social Web eine ähnliche Zunahme: Laufend mehr Personen sind auf Social Media-Plattformen wie beispielsweise Facebook, Flickr, StudiVZ oder Xing angemeldet und nutzen diese. Die einen mehr, die anderen weniger. Diverse traditionelle Massenmedien wie Fernsehen, Radio oder Zeitungen haben sich diesen Entwicklungen angepasst und neben ihrem Online-Angebot, das bereits seit mehr als zehn Jahren im Internet zu finden ist, auch Social Media-Angebote geschaffen. Die Arbeit umfasst eine Online-Inhaltsanalyse, die die Aktivitäten von ausgesuchten Fernseh- und Radiosendern sowie Zeitungen auf den beiden Social Media-Plattformen Facebook und Twitter und dem eigenen Online-Angebot untersucht. Die Medien beinhalten jeweils ein Angebot für Erwachsene und eines für Jugendliche. Die Analyse soll einen Vergleich liefern, wie die Zielgruppe das Verhalten beeinflusst. Zudem wird auch die Beteiligung der Rezipienten evaluiert.

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  • Allenspach, Katharina (2011): Entwicklung eines Evaluationskonzepts für wissenschaftliche Suchmaschinen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bei der Suche nach wissenschaftlichen Informationen haben die Recherchen in Suchmaschinen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Da die Universal-Suchmaschinen wie Google, MSN und Yahoo aber wissenschaftliche Informationen nur ungenügend abdecken, wird vermehrt auch auf wissenschaftliche Suchmaschinen, wie Scirus, Google Scholar, BASE oder CiteSeerX zurückgegriffen. Diese differieren sehr stark von den allgemeinen Suchmaschinen, weisen aber auch unter einander verschiedenartige Ausprägungen auf. Unterschiedliche Betreiber, wie Bibliotheken, Universitäten und Forschungsinstitute, sowie auch kommerzielle Betreiber stellen unterschiedliche Anforderungen an die wissenschaftlichen Suchmaschinen. Diese unterscheiden sich desshalb in ihren Dokumentensammlungen, den angewandten Ranking- und Indexierungsverfahren, den angebotenen Suchfunktionen sowie auch in der Art und Weise des Zugriffs zu ihren Dokumenten, wie das Beispiel von Scirus und BASE zeigt.

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  • Arnold, Salome (2011): Auf den Spuren der Barrieren für ein barrierefreies Webdesign. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Web hat vielen Menschen Erleichterung in der Verrichtung alltäglicher Angelegenheiten gebracht. Insbesondere für Menschen mit Behinderung, hat der Computer viel Unterstützung gebracht. Weltweit leben mehr als eine Milliarde Menschen mit einer Behinderung, wie die jüngsten Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltbank zeigen. In der Schweiz ist seit 1. Januar 2004 das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) mit der Behindertenglichstellungsverordnung (BehiV) in Kraft. Die Regierung wird dazu verpflichtet, behinderten Menschen die Teilhabe am Alltag zu erleichtern. Speziell werden darin auch Barrieren im Web erwähnt. Das Feld von Barrieren ist sehr gross und situations- und personenabhängig. Was für die eine Person eine Barriere darstellt, ist für eine andere Person wichtig für den Zugang. Mit Hilfe von bereits existierenden Grundlagen und vier ausgewählten Webites, wurde ein Leitfaden zusammengestellt, der wichtige Pforten für ein barrierefreies Webdesign öffnen soll.

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  • Bader, Michael (2011): Was heisst eigentlich «Bibliotheksbenutzer» und wie sind die grossen Unterschiede zwischen den Ländern zu erklären?. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Der Anteil der Bibliotheksnutzenden an der Gesamtbevölkerung wird in allen erhältlichen Studien extrem unterschiedlich dargestellt. Diese Arbeit untersucht die Marktdurchdringung, also den Anteil der Bibliotheksnutzenden an der Zielgruppe, für die Bibliothekssysteme Deutschlands, Finnlands und der Schweiz. Untersuchungsgegenstand ist die offizielle Bibliotheksstatistik dieser drei Länder. Es wird analysiert, was und wie gemessen wird und ob diese Statistiken überhaupt vergleichbar sind. Um Unterschiede messen und erklären zu können, werden drei zentrale Kennzahlen definiert und mit den ausgewählten Bibliotheksstatistiken verglichen. Die Untersuchung wird für öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken separat durchgeführt. Die Arbeit kommt zum Schluss, dass sich die Bibliotheksstatistiken in den untersuchten Variablen in wesentlichen Punkten unterscheiden und somit nur beschränkt vergleichbar sind.

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  • Baumann, Anina (2011): Stärken und Schwächen von Discovery Diensten am Beispiel des EBSCO Discovery Service. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Nutzer ziehen Internetsuchmaschinen wie Google den Bibliotheksressourcen wie Katalog oder Datenbanken vor. Gründe dafür sind die einfache Anwenderoberfläche sowie die guten Resultate, welche durch ein beispielhaftes Relevanz-Ranking erzielt werden. Es sind jedoch immer noch ausschliesslich Bibliotheken, welche den grössten Zugriff zu kontrollierten wissenschaftlichen Texten bieten. Insbesondere wissenschaftliche Bibliotheken müssen also eine Lösung für das Suchen in ihren Ressourcen finden. Mit den Discovery Diensten haben Bibliotheken nun eine Möglichkeit, ihren Benutzern einen einheitlichen Sucheinstieg in die Recherche zu bieten. Diese Dienste sollen einen «One-Stop-Shop» darstellen, welcher alle Vorteile einer Suchmaschine integriert. An der Universitätsbibliothek St. Gallen wurde während weniger Monate der EBSCO Discovery Dienst getestet. Dazu wurden Fokusgruppen durchgeführt, in welchen Benutzende und Experten aus der Bibliothek diesen Dienst testen und darüber diskutieren konnten. Die Arbeit zeigt den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Discovery Dienste, sowie die Auswertung der Fokusgruppen.

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  • Brechbühl, Olivia (2011): Neue Jugendbibliotheken braucht die Schweiz!. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Während viele Kinder zu den regelmässigen Besuchern von Bibliotheken in der Schweiz zählen, brechen die Nutzerzahlen im Jugendalter stark ein. Um Jugendliche als Kunden zu behalten, müssen unsere Bibliotheken ihr Angebot stärker dieser Zielgruppe anpassen und auf die Interessen junger Menschen eingehen. Anhand von zwei aktuellen Studien wurden Überlegungen dazu angestellt, was Jugendliche bewegt und fasziniert und Schlüsse dazu gezogen, wie Bibliotheken diese Informations- und Unterhaltungsbedürfnisse erfüllen können. Zudem wurden ausgewählte Jugendbibliothekskonzepte aus dem Ausland mit ihren individuellen Angeboten vorgestellt und mit zwei Jugendbibliotheken in der Schweiz verglichen, um Defizite zu erkennen. In einem letzten Teil wurden Konzepte für kleine, mittelgrosse und grosse Jugendbibliotheken in der Schweiz vorgestellt, die diese Defizite beheben und das Dienstleistungsangebot an den State of the Art ausländischer Jugendbibliotheken angleichen.

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  • Brodbeck, Mirjam (2011): Lebenslanges Lernen mit E-Learning. Eine Herausforderung für kleine und mittlere Unternehmen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Im Jahr 2000 wurde von der Kommission der europäischen Gemeinschaft das Memorandum zum Lebenslangen Lernen formuliert, welches als Antwort der Europäischen Union auf die Herausforderungen einer Wissensgesellschaft zu verstehen ist. Lebenslanges Lernen gilt weithin als Voraussetzung für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der EU gegenüber den USA und Asien. Für die Umsetzung des Lebenslangen Lernens wird E-Learning als optimale Lösung gesehen. Das bedeutet, dass neben den Grossunternehmen auch kleine und mittlere Unternehmen E-Learning einsetzen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Anhand einer Literaturanalyse wurden Voraussetzungen, die kleine und mittlere Unternehmen und ihre Mitarbeiter mitbringen müssen und Eigenschaften, die ein E-Learning-Programm erfüllen muss, formuliert, damit E-Learning erfolgreich in KMU eingesetzt werden kann. Des Weiteren wurde analysiert, wie politische und finanzielle Fördermassnahmen der EU aussehen müssen, damit auch KMU von E-Learning profitieren können. Abschliessend wurde geprüft, ob KMU von der aktuellen E-Learning-Forschung der EU einen Nutzen haben. Dabei wurde festgestellt, dass den KMU von Seiten der europäischen Forschung und Förderung im Bereich E-Learning nur marginal Aufmerksamkeit zukommt.

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  • Doliman, Sylvia (2011): Bibliotheken im Social Web. Mitläufer oder Akteure?. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Social Media-Anwendungen wie Facebook, Twitter, YouTube oder Flickr haben die Kommunikationskultur und Informationswege der Menschen während der letzten Jahre geprägt und auch verändert. Hochschulbibliotheken – als wissensvermittelnde Institutionen mit hohem Publikumskontakt – sind von dieser Entwicklung betroffen. Die vorliegende Arbeit zeigt auf, wo Hochschulbibliotheken (im deutschen Sprachraum) in Bezug auf ihre Aktivitäten in Social Media Communities heute stehen. Die Social Media-Aktivitäten der Bibliotheken wurden beobachtet. Aufgrund der Ergebnisse der Beobachtung wurden einzelne Bibliotheken als Best Practice-Beispiele ausgewählt und deren Auswahl begründet. Ausgewählte Social Media-Anwendungen werden beschrieben und deren Eignung für den Gebrauch von Bibliotheken exemplarisch, anhand der Best Practice-Beispiele, erläutert und mit auf Bibliotheken angepassten Handlungsempfehlungen aus der Literatur zu Social Media Marketing ergänzt. Ausserdem weist die vorliegende Bachelor-Thesis auf die Bedeutung von Social Media-Anwendungen auf Katalogebene hin. Dies ist insofern von Belang, als dass sich durch die Verfügbarkeit der Web 2.0-Technologien die Recherche-Strategien und -Bedürfnisse des Publikums verändert haben.

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  • Fehr, Beat (2011): Repositories beyond Open Access. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Open Access Repositorien ermöglichen den unentgeltlichen Zugriff auf wissenschaftliche Publikationen. Für das Open Access Repositorium der Universität Zürich ist eine Neukonzipierung vorgesehen. Das Open Access Team der Universität Zürich interessiert sich daher für den gebotenen Funktionsumfang von Repository-Software und die Abgrenzung zu weiteren Systemen im universitären Umfeld. Mit der vorliegenden Literaturarbeit werden deshalb die möglichen Ausprägungen von institutionellen Repositorien in die zwei Richtungen Forschungsinformationssystem und virtuelle Forschungsumgebung verdeutlicht. Zusätzlich werden Beispielsysteme in Bezug auf die enthaltenen Funktionalitäten einander gegenübergestellt. Die Arbeit zeigt, dass ausgehend von Repository-Software den Anspruchsgruppen im universitären Umfeld ein sehr unterschiedliches Angebot geschaffen werden kann. Viele Aufgaben, wie etwa die Forschungsevaluation oder das Verwalten von Drittmitteln, werden aber vorzugsweise mit einem zentralen Forschungsinformationssystem gelöst. Für Repository-Software bleibt in diesem Fall – unter Berücksichtigung der Ausgangslage an der Universität Zürich – die strategische Positionierung im Bereich der virtuellen Forschungsumgebungen.

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  • Heuberger, Michelle (2011): User Centered Design. Anforderungen an das Kommunikationsdesign von Websites. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Zwischen Website und User bedingt es an Verständigung, ansonsten ist die Kommunikation gestört und wirkt sich negativ auf die User Experience aus. Es ist daher wichtig, dass die Websitenanbieter sich an den Kommunikationsbedürfnissen ihrer Ziel- und Nutzergruppen anpassen. Anhand eines erstellten Kommunikationsmodells für Websites, das auf klassischen Kommunikationstheorien basiert, kann diesen Kommunikationsbedürfnissen entgegengekommen werden. Die Kommunikationsbedürfnisse sind: grafische Ansprechbarkeit, Übersichtlichkeit, Anknüpfen an die Logik, Verständlichkeit in der Sprache, inhaltlicher Nutzen, Anknüpfung an den Wissensstand und anregende Zusätze. Indem User Centered Design-Methoden bei Webprojekten angewandt werden, lassen sich die Kommunikationsanforderungen der Ziel- und Nutzergruppen ermitteln, sodass eine Website auf sie zugeschnitten werden kann, die sie verstehen und damit auch eine gute User Experience erreicht wird.

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  • Hofer, Nathanael (2011): Social-Media-Nutzungsforschung. Bedarfsanalyse D-CH – Herausforderungen für die angewandte Medienforschung durch das Social Web am Beispiel der NET-Metrix AG. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Social-Media-Plattformen gehören zu den Angeboten im Web mit der höchsten Reichweite und der längsten Verweildauer. Dies macht sie zu einem interessanten Umfeld für redaktionelle Inhalte und Werbebotschaften. Als Planungsgrundlage für Reichweitenanalysen und Zielgruppendefinitionen sind standardisierte Messinstrumente und vergleichbare Kennzahlen unerlässlich. Wie kann sich die Online-Nutzungsforschung in diesem Marktsegment positionieren und worin besteht der Mehrwert ihrer Leistungen? In einer empirischen Untersuchung wurden ausgewählte Teilnehmer des Deutschschweizer Medien- und Werbemarktes nach ihrem Social-Media-Engagement und ihrem Bedarf nach zertifizierten Nutzer- und Nutzungsdaten befragt. Eine qualitative Auswertung der Ergebnisse aus den teilstrukturierten Einzelinterviews dient als Grundlage für die Skizzierung verschiedener Leistungsausbaupotentiale mit besonderem Fokus auf die NET-Metrix AG als Studienauftraggeberin.

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  • Keller, Jonilla (2011): Kriterien und Empfehlungen für die Archivierung von Farbfotografien. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden Faktoren, welche direkt oder indirekt Einfluss auf die Archivierung von historischen Farbfotografien haben, analysiert und auf ihre Wechselwirkungen hin untersucht. Die folgenden Faktoren werden dazu gemeinsam mit ihren Ausprägungen in einer Liste zusammengestellt: Trägermaterial, Schäden von historischen Fotografien, Erschliessung, Lagerraum, Klima, Licht, Luftqualität, Bestandesgrösse, Dubletten, Aufbewahrungsmassnahmen, Inspektion und Kontrolle, Nutzungszweck, mögliche Nutzergruppen und Nutzungshäufigkeit. Diese Liste erlaubt es Nicht-Fachpersonen, welche fotografische Bestände bewirtschaften, die Fotografien und deren Umgebung zu beschreiben. Davon ausgehend werden Empfehlungen abgegeben, wie mit den vorhandenen Fotografien beziehungsweise deren Umgebung umgegangen werden soll. In die Empfehlungen einbezogen werden das Wissen der Mitarbeiter sowie verschiedene Massnahmen zur Langzeiterhaltung von Fotografien. Da eine Vollautomatisierung der Handlungsanweisungen nicht möglich ist, wird die Liste anhand fünf fiktiver Fotografien beispielhaft durchlaufen. Die sich aus der Liste ergebenden Empfehlungen werden durch ausführlichere Anweisungen ergänzt.

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  • Ladner, Daniela (2011): Drei Methoden zur Anwendung von Wissensmanagement. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Immer mehr Organisationen erkennen den Wert des impliziten Wissens ihrer Mitarbeiter. Um das Wissen nicht zu verlieren, wenn die Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, wird Wissensmanagement angewendet. In der hier vorliegenden Arbeit wurden drei verschiedene Methoden für eine kleine öffentliche Institution entwickelt um an dieses implizite Wissen zu kommen, dieses zu bewahren und zu speichern. Der Nutzen der Methoden wurde im Staatsarchiv Graubünden getestet, da sie vor dem Problem stehen zwei langjährige Mitarbeiter bald in Pension zu entlassen. Anhand der Reflexionen aus dem Staatsarchiv konnten die Stärken und Schwächen der einzelnen Methoden herausgearbeitet werden.

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  • Landolt, Melanie (2011): Medienpräsentation im Lesezentrum Oberdorf. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Jugendliche sind eine eigenständige Zielgruppe von Bibliotheken und sollten auch dementsprechend behandelt werden. Zu einer guten Jugendbibliotheksarbeit gehören u. a. altersgerecht gestaltete Räumlichkeiten, die verschiedene Plätze zum Lernen, Lesen und Entspannen anbieten sowie ein vielfältiges Medienangebot, welches ansprechend präsentiert wird. Ausgehend vom Lesezentrum der Sekundarschule Waldenburgertal in Oberdorf, beschäftigt sich diese Bachelor-Thesis mit der Frage, wie eine gute Medienpräsentation für Jugendliche aussehen muss, damit diese einen leichten Zugang zu den Medien finden und zu einer vermehrten Nutzung von Bibliotheksangeboten angeregt werden können. Dazu werden der aktuelle Forschungsstand zu Jugendbibliotheksarbeit und Medienpräsentation erläutert sowie Konzepte aus dem Detailhandel und Best Practice-Bibliotheken vorgestellt. Anhand von Gruppendiskussionen mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule Waldenburgertal werden Meinungen und Wünsche der direkt betroffenen Zielgruppe analysiert. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden dem Lesezentrum Oberdorf schliesslich Empfehlungen zu einer optimierten Medienpräsentation gegeben.

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  • Leutenegger, Eliane (2011): eSeniors. Auf dem Weg zur digitalen Integration in der Stadt Zürich. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Erst eine Minderheit der über 65-Jährigen in der Schweiz ist online. Hinsichtlich kompetenter Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wie dem Internet besteht zwischen Jung und Alt ein digitaler Graben. Im Rahmen des Stadtzürcher Legislaturschwerpunkts «eZürich» soll die Medienkompetenz der älteren Bevölkerung durch gezielte Massnahmen erhöht werden. Vorliegende Arbeit thematisiert die digitale Alterskluft und zeigt auf, dass es sich beim Zielpublikum um eine heterogene Bevölkerungsgruppe handelt, deren Einstellung gegenüber den digitalen Medien durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst wird. Auf der Grundlage eines Massnahmenkatalogs werden die bereits bestehenden Fördermassnahmen in der Stadt Zürich analysiert und in Form von Handlungsempfehlungen für «eZürich» weiterentwickelt. Dabei zeigt sich, dass auf Seiten der Stadtverwaltung, die Massnahmen untereinander koordiniert und digitale Inhalte altersgerecht aufbereitet sein sollten. Das heterogene Zielpublikum braucht zudem verschiedene und individuell ausgerichtete Massnahmen, bei denen städtische Institutionen als Multiplikatoren wirken können. Eine gut koordinierte Zusammenarbeit ist dafür unerlässlich.

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  • Mathys, Heinz (2011): Jungs lesen weniger als Mädchen. Was können Bibliotheken gemeinsam mit den Schulen tun, um dies zu ändern?. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Seit den PISA-Studien ist belegt, dass Jungs besonders in der Lesefähigkeit – auch bedingt durch den zweiten Leseknick im Übergang von der Kindheit zur Pubertät – auf der Sekundarstufe I gegenüber Mädchen schwächer sind. Die Schulen haben Gegenmassnahmen ergriffen, die sich in den letzten Zahlen von PISA leicht positiv bemerkbar machten. Nun sollen öffentliche Bibliotheken gemeinsam mit Sekundarschulen erreichen, dass männliche Jugendliche vermehrt zum Lesen animiert werden. Im ersten Teil geht die Arbeit auf die Themen Lesen und Geschlecht ein. Im zweiten Teil sollen Anregungen aufzeigen, wie der Kontakt leichter herzustellen ist. Ausserdem sind konkrete Unterrichtsbeispiele für die Beschäftigung mit dem Thema Lesen in öffentlichen Bibliotheken in die Arbeit integriert, damit trotz knappen personellen und zeitlichen Ressourcen die Umsetzung der Leseförderung einfacher klappt.

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  • Menzi, Claudia (2011): Konzeption und Realisierung eines multimedialen eBooks. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bisher sind eBooks meist nur digitalisierte Druckerzeugnisse. Von den Möglichkeiten, die ein multimediales eBook bieten könnte, kann man sich nur schwer ein Bild machen. Das Konzept beschreibt, wie ein multimediales eBook gestaltet werden kann. Das konzipierte multimediale eBook wird als Beispiel umgesetzt und dokumentiert. Es kann als Enriched eBook bezeichnet werden, da neben Text auch Bilder, Videos, Audiosequenzen, Hyperlinks und die Funktion Geolocation integriert sind. Die Dokumentation des elektronischen Buches macht die umgesetzten Möglichkeiten nachvollziehbar. Durch die neuen Standards EPUB3 und HTML5 sind viele weitere multimediale Elemente in einem eBook möglich. Diese Potenziale sowie die Risiken betreffend Codecs und der Nutzung von JavaScript werden ebenfalls in der Arbeit diskutiert.

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  • Muhmenthaler, Claudia (2011): Count the Traffic (CTT). Die Benutzeraktivitäten am Beispiel der Universitätsbibliotheken Basel und St. Gallen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Bibliotheken haben oft sehr wenig systematisch erfasste Informationen über die Aktivitäten der Benutzer, welche innerhalb ihrer Räumlichkeiten stattfinden. Count the Traffic ist eine einfache und günstige Methode, um quantitative Informationen über die Aktivitäten der Benutzer zu erhalten. Count the Traffic wird im Rahmen dieser Arbeit in den Universitätsbibliotheken St. Gallen und Basel durchgeführt. Die Untersuchung soll aufzeigen, dass die Methode auch in Wissenschaftlichen Bibliotheken angewendet werden kann. Die Methode wird kritisch beurteilt und auf Basis der gemachten Erfahrungen werden Empfehlungen für eine zukünftige Count the Traffic Untersuchung gegeben. Ausserdem werden die Vor- und Nachteile der Methode denen von Mystery Shopping, Shadowing und der persönlichen Befragung gegenübergestellt.

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  • Schär, Daniela (2011): Was können Informationssysteme?. Eine vergleichende Analyse von BPM-, ECM- und GEVERSystemen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Erarbeitung eines Musters für das Vorgehen zur Ablösung einer bestehenden Fachapplikation durch ein Informationssystem. Dabei steht die Bestimmung von Anforderungen an ein Nachfolgesystem anhand der Kernprozesse einer Abteilung im Vordergrund. Der aus den Anforderungen abgeleitete Kriterienkatalog ermöglicht eine vergleichende Analyse von drei ausgewählten Informationssystemen, nämlich einem Enterprise Content Management- (ECM), einem Business Process Management- (BPM) und einem Geschäftsverwaltungssystem (GEVER). Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass sich nur aufgrund des Kriterienkatalogs keine fundierte Auswahl aus den drei Systemtypen treffen lässt. Um das entsprechende Nachfolgesystem zu evaluieren, müssen auch Umweltfaktoren wie beispielsweise die aktuell verwendete Software, die bestehende Software oder der finanzielle Aufwand zur Realisierung eines neuen Informationssystems berücksichtigt werden.

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  • Schilter, Rahel (2011): Ein Bild vom Bild der Bibliothek in den Medien. Analyse ausgwählter Deutschschweizer Zeitungsartikel mittels Text Mining. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In Bibliothekskreisen wird ein negatives Image der Bibliothek in der Öffentlichkeit beklagt. Zeitungen beeinflussen die Einstellung der Bevölkerung gegenüber den Themen, über die sie berichten. Daher wurden in der vorliegenden Untersuchung Zeitungsartikel zum Thema Bibliothek aus Zeitungen des Kantons Zürich analysiert. Zur Analyse wurde Leximancer, eine Text Mining Software, verwendet. Das Resultat von Leximancer ist eine Concept Map. Dabei handelt es sich um eine visuelle Darstellung der am häufigsten identifizierten Concepts der Artikel. Die Analyse der Concept Map hat ergeben, dass im Zusammenhang mit Bibliotheken am häufigsten über Veranstaltungen, den Medienbestand und die Finanzierung geschrieben wurde. Auffallend waren besonders die Präsenz von «Kinder» und «Buch». Bibliotheken werden wohl immer noch als Sammlungen von Büchern wahrgenommen und Kinder zählen zu den Hauptbenutzern. Nicht sichtbar waren erstaunlicherweise die Themen Bibliotheksmitarbeitende, Katalog, Beratung und andere Medienarten als Buch.

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  • Seifert, Bettina (2011): Risikoanalyse. Eine Methode für kleine und mittlere Archive in der Schweiz. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Tätigkeit kleiner und mittlerer Archive in der Schweiz ist geprägt von einer Vielzahl von Aufgaben und von einem Mangel an personellen und finanziellen Ressourcen. Deshalb ist es für viele dieser Archive schwierig, die sichere und vertrauenswürdige Erhaltung ihrer Sammlung zu garantieren. Die Durchführung einer Risikoanalyse im Rahmen eines umfassenden Risikomanagements kann Archive bei der Bewältigung dieser Herausforderung unterstützen. Die vorliegende Bachelor-Thesis präsentiert einen Entwurf für eine Risikoanalysemethode, die kleine und mittlere Archive in der Schweiz in ihrem spezifischen Kontext anwenden können. Bei der vorgeschlagenen Methode handelt es sich um eine Risiko-Checkliste, welche eine erste Identifikation und Bewertung von konservatorischen und organisatorischen Risiken ermöglicht. Die konzipierte Methode wurde im Archiv für Schweizer Landschaftsarchitektur (ASLA) für eine Risikoanalyse eingesetzt, wodurch wertvolle Erkenntnisse sowohl in Bezug auf die Risiken für das Archiv als auch in Bezug auf die vorgeschlagene Risikoanalysemethode gewonnen wurden.

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  • Stoessel, Andrea (2011): Die Rolle von Social Media in politischen Konflikten am Beispiel Ägypten. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Die Vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der Rolle von Social Media in politischen Konflikten. Besonders in repressiven gesellschaftlichen Systemen weisen Social Media Potentiale zur Bildung einer Gegenöffentlichkeit aus. Aufgrund der Konzeption von Gegenöffentlichkeit im Internet wurden anhand von ausgewählten Beispielen der ägyptischen Revolution im Frühjahr 2011 die potentiellen Funktionen der Social Media zur Bildung einer Gegenöffentlichkeitreflektiert und diskutiert. Dabei erfüllen die einzelnen Social-Media-Anwendungen unterschiedliche Funktionen. So beinhalten Blogs und Facebook eine starke Artikulationsfunktion und wirken emanzipatorisch und identitätsbildend. Twitter hingegen zeichnet sich im Gegensatz zu Facebook durch eine grosse Informationsfunktion aus. Social Sharing Dienste wie YouTube oder Flickr besitzen als eigenständige Anwendungen keine erkennbare Funktion. Ihre Bedeutung ergibt sich erst durch die Einbindung in andere Social Media. Generell vermögen Social Media durchaus Gegenöffentlichkeit herzustellen. Dieser Umstand sollte jedoch nicht losgelöst von weiteren gesellschaftspolitischen Faktoren betrachtet werden.

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  • Süess, Ruth (2011): Evaluation von Web Monitoring Tools zur softwaregestützten Informationsbeschaffung am Beispiel ausgewählter Open Source Web Monitoring Tools. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In den letzten Jahren hat das Web Monitoring an Bedeutung gewonnen. Unternehmen und Institutionen haben das Potential der teilweise strategisch relevanten Daten im Web erkannt und wollen diese Informationsquelle nutzen. Aufgrund der riesigen Datenmenge ist ein systematisches Auswerten des Web nach relevanten Informationen ohne Unterstützung von Software kaum mehr möglich. Daher wurden verschiedene Web Monitoring Tools entwickelt. In der vorliegenden Arbeit wird der Web Monitoring Prozess anhand eines allgemeinen Modells dargestellt. Darauf aufbauend und mit Hilfe von Demoversionen und Produktbeschreibung von Monitoring Systemen werden Indikatoren zur Evaluation von Web Monitoring Tools ermittelt und ein Kriterienkatalog bezüglich der angebotenen Funktionalitäten erstellt. Dieser Katalog wird anschliessend zur Evaluation von ausgewählten Open Source Tools verwendet.

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  • Vögtlin, Hedda (2011): Archiv- und Selektionspolitik von Radio- und Fernsehunternehmen. Vergleichsanalyse zur Entwicklung einer Selektionsstrategie für das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Mit der Einführung file-basierter Archivsysteme rücken Medienarchive vermehrt ins Zentrum des Produktionsprozesses. Zudem spielt die Archivierung von Audio- und Videodokumenten zur Wahrung des kulturellen Erbes eine zunehmende Rolle. Auf diese Neuerungen hat die SRG SSR mit der Entwicklung einer nationalen D+A-Strategie reagiert. Die Unternehmenseinheit SRF hat nun den Auftrag, eine unternehmensspezifische Strategie zur Selektion von Radio- und Fernsehsendungen zu entwickeln, die auf der nationalen D+A-Strategie basiert. Dazu werden in dieser Arbeit die bisherigen Selektionspraxen der konvergierten Unternehmen SF und SR DRS analysiert und die Archiv- und Selektionspolitiken von vier internationalen Medienunternehmen miteinander verglichen. Operationalisiert werden die aus qualitativen Dokumentenanalysen und Experteninterviews gewonnenen Informationen mithilfe eines Analyserasters, das aus vier Kategorien besteht. Die Arbeit verdeutlicht, welche Aspekte mit Gewissheit Bestandteil einer Archiv- und Selektionspolitik sein müssen und liefert Erkenntnisse über die Stärken und Schwächen der bisherigen Selektionstätigkeit beim SF und SR DRS und Anregungen für eine neue SRF-Selektionsstrategie.

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  • Wirth, Andrea (2011): Informationspolitik in Bezug auf elektronische Patientendaten. Ein internationaler Vergleich zwischen der Schweiz, Deutschland und Dänemark. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Patientendaten unterliegen einerseits dem Arztgeheimnis und damit einem erhöhten Datenschutz, andererseits ist der Zugriff darauf sowohl für die medizinische Forschung als auch die gesundheitspolitische und -ökonomische Planung sehr wichtig. Bei der staatlichen Regulierung des Umgangs mit elektronischen Patientendaten gibt es daher durchaus nationale Unterschiede. Anhand eines internationalen Vergleichs zwischen der Schweiz, Deutschland und Dänemark wurde untersucht inwiefern es im Umgang mit elektronischen Patientendaten Unterschiede geben kann. Dabei stand vor allem die Frage im Mittelpunkt worauf sich denn allfällige Unterschiede zurückführen lassen. Dazu wurde der konkrete Umgang mit den elektronischen Patientendaten der einzelnen Länder (Informationspolitik) sowie mögliche verursachende Umfeldfaktoren in einer deskriptiven Vergleichsstudie beschrieben und miteinander verglichen. Am Schluss der Arbeit wurden Hypothesen über den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Ausprägungen der drei Informationspolitiken sowie einzelnen Umfeldfaktoren gebildet.

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  • Wolff, Marianne (2011): «State-of-the-art» Recommender Komponenten. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Recommender Systeme, oder Empfehlungssysteme, finden einen immer breiteren Einsatz auf Webseiten aller Art. Sie werden vor allem im Bereich des E-Commerce verwendet. Aber auch andere Seiten benutzen verschiedene Arten von Systemen, um ihren Benutzern und Kunden Produkte oder Inhalte zu empfehlen aufgrund ihrer Interessen. Dafür gibt es je nach Art der vorliegenden Daten und Bedürfnisse der Nutzer unterschiedliche Verfahren. In dieser Arbeit werden anhand einer Aufstellung der verschiedenen Typen von Recommender Systemen, einer Beschreibung von Datensätzen und vier untersuchten, kostenlos im Internet verfügbaren Open Source Recommendern, Kriterien für die Wahl eines Recommenders erarbeitet. Basierend auf diesen Auswahlkriterien wird eine Entscheidungsmatrix zusammengestellt, die Einzelpersonen und kleinen Unternehmen bei der Wahl eines passenden Open Source Recommenders für den Einsatz auf der eigenen Webseite behilflich ist.

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  • 2010

  • Altorfer, Beatrice (2010): Evaluation und Entwicklung von Fallstudien zur Vermittlung von Recherchekompetenz im Bereich wissenschaftlicher Suchmaschinen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Das Internet wird als Informationsquelle für Wissenschaftler zunehmend wichtiger, da online angebotene wissenschaftliche Information immer öfter die gedruckte Literatur ergänzt oder gar ersetzt. Mit wissenschaftlichen Suchmaschinen kann gezielt nach entsprechenden Inhalten im Internet recherchiert werden. Der Umgang damit muss jedoch erlernt werden. Dafür eignen sich unter anderem Fallstudien. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, wie Fallstudien aufgebaut sein müssen, um Recherchekompetenz im Bereich wissenschaftlicher Suchmaschinen zu vermitteln. Anhand einer Evaluation von zehn Fallbeispielen, welche eine Klasse im 6. Semester des Teilzeitstudiengangs Informationswissenschaft an der HTW Chur erstellt hat und auf der Grundlage der Fallstudientheorie werden entsprechende Kriterien erarbeitet. Die Untersuchung zeigt die Stärken und Schwächen der einzelnen Fallbeispiele, aber auch der wissenschaftlichen Suchmaschinen auf. Anschliessend wird ein Fallbeispiel entsprechend weiterentwickelt und es werden drei Szenarien für den Einsatz der Fallstudien vorgeschlagen.

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  • Baier Benninger, Pia (2010): Model Requirements for the Management of Electronic Records (MoReq2). Anleitung zur Umsetzung. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Viele auch kleinere Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen sind angesichts eines wachsenden Berges von digitalen Informationen mit dem Ordnen und Strukturieren ihrer Ablagen beschäftigt. In den meisten Organisationen besteht ein Konzept der Dokumentenlenkung. Records Management verfolgt vor allem in zwei Punkten einen weiterführenden Ansatz. Zum einen stellt es über den Geschäftsalltag hinaus den Kontext und den Entstehungszusammenhang ins Zentrum und zum anderen gibt es Regeln vor, wie mit ungenutzten oder inaktiven Dokumenten zu verfahren ist. Mit den «Model Requirements for the Management of Electronic Records» – MoReq – wurde von der europäischen Kommission ein Standard geschaffen, der alle Kernbereiche des Records Managements und damit den gesamten Entstehungs-, Nutzungs-, Archivierungsund Aussonderungsbereich von Dokumenten abdeckt. In der «Anleitung zur Umsetzung» wird die umfangreiche Anforderungsliste von MoReq2 (August 2008) zusammengefasst und durch erklärende Abschnitte ergänzt, mit dem Ziel, als griffiges Instrument bei der Einführung eines Record Management Systems zu dienen.

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  • Bertschi, Jris (2010): Archive und Geodaten. GIS als Kontextualisierungs- und Visualisierungsinstrument für Archivnutzer. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Archive und Geodaten: In den letzten zwei Jahren haben sich, aufgrund des neuen Geoinformationsrechts in der Schweiz, Archive und Spezialisten aus der Geofachwelt mit der Frage auseinandergesetzt wie Geodaten archiviert werden können. In Projekten werden verschiedene Aspekte der Fragestellung thematisiert. Kaum behandelt wird in der Diskussion dagegen der Nutzeraspekt. Diese Arbeit geht der Frage nach, welche Anforderungen Archivnutzer an die Geodaten haben. Welche Informationen und Hilfsmittel es aus Sicht der Nutzer braucht, um einerseits die Daten verstehen und andererseits weiterverarbeiten zu können. Anhand der Reflektion eines Fallbeispiels werden die Bedürfnisse vertieft analysiert sowie unterschiedliche Nutzerbedürfnisse aufgezeigt. Sie erlauben erste Rückschlüsse auf die Art der Vermittlung und die Frage, ob sich das GIS als Kontextualisierungs- und Visualisierungsinstrument für Archivnutzer eignet.

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  • Domenig, Carla (2010): Konzeption und Modellierung eines Bibliothekssystems mittels UML. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Integrierte Bibliothekssysteme wurden in der Vergangenheit meist aufgebaut, indem bereits bestehenden Systemkomponenten mit anderen vernetzt und dann ergänzt wurden. Das Ergebnis dieser historischen Entwicklung ist, dass grosse Unterschiede zwischen den Systemen in den Bereichen Funktionsumfang und Abläufe existieren Heutzutage ergeben sich zudem neue technische Anforderungen an Bibliothekssysteme wie beispielsweise Datenimport oder Kataloganreicherung. In der dieser Bachelor-Thesis wird ein zeitgemässes Bibliothekssystem konzipiert und modelliert. Auf der Grundlage dieser Arbeit soll für die deutsche Fachcommunity möglich sein, Bibliothekssysteme zu optimieren, weiter- oder auch neuzuentwickeln. Am Anfang der Entwicklung von Informationssystemen stehen jeweils die Konzeption sowie die Modellierung. Für die in dieser Arbeit durchgeführte Modellierung wurde die international standardisierte Unified Modelling Language (UML) verwendet. Mit Hilfe der erstellten UML-Diagrammen war es möglich, die verschiedenen Aspekte aber auch der Kontext von Informationssystemen zu veranschaulichen.

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  • Dunchu, Tenzin (2010): Innovation Community. Anreizsysteme in einem Beratungsund Wirtschaftsprüfungsunternehmen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In der heutigen schnelllebigen und globalisierten Welt müssen sich Dienstleistungsunter nehmen um zu überleben, mit Innovation befassen. Dies geschieht oft neben der alltäglichen Arbeit und steht somit in Konflikt mit den hohen Arbeitsstunden, welche die Mitarbeiter bereits belasten. Deswegen sind Anreize unerlässlich, um das Engagement der Mitarbeiter im Innovationsprozess zu erreichen. Vorliegende Arbeit beschäftigt sich damit, welche Anreizsysteme die potentiellen Teilnehmer einer Innovation Community zur Teilnahme motivieren können. Mittels einem Literaturstudium und qualitativer Interviews bei einem Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen wird diese Fragestellung untersucht. Als theoretische Grundlage für die Analyse dient das Literaturstudium des Innovationsumfelds und der Funktionsweise von Communities, im Speziellen Innovation Communities. Diese Kenntnisse sind unabdingbar, um zu verstehen, wie Anreizsysteme für die Teilnahme an einer Innovation Community gestaltet werden sollen. Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigten die hohe Bedeutung der intrinsisch motivierenden Anreizsysteme. Weiter konnte festgestellt werden, dass die Unternehmenskultur bei der Einführung einer Innovation Community eine zentrale Rolle spielt.

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  • Fischer, Isabelle (2010): Langzeitarchivierung und -verfügbarkeit von CAD-Bauplänen. Mit einem Schwerpunkt auf geeigneten Dateiformaten. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: In verschiedensten Organisationen auf der ganzen Welt werden täglich unzählige Pläne mit CAD-Programmen entworfen. Die Pläne sind oft vitale Dokumente, die über viele Jahre hinweg gebraucht werden und deren Verlust für die Organisation fatal wäre. Diese digitalen Daten über eine lange Zeit hinweg zu archivieren, stellt viele vor Probleme. Diese Bachelor-Thesis beschäftigt sich schwerpunktmässig mit Lösungen, welche die Dateiformate der CAD-Pläne betreffen. Es werden Formate beschrieben und bewertet, die im Zusammenhang mit der Langzeitarchivierung und -verfügbarkeit in der Literatur als geeignet bezeichnet werden. Zudem werden bestehende Praktiken aufgezeigt. Dazu werden einerseits die Ergebnisse von zwei Projekten und einer Studie zusammenfassend dargestellt, und anderseits anhand von drei Schweizer Organisationen dargelegt, was in der Praxis im Bereich der Langzeitarchivierung von CAD-Bauplänen gemacht wird. Aufgrund dieser Ergebnisse sowie anhand der Definition von konkreten Anwendungsszenarien, die zeigen, wie CAD-Pläne genutzt werden könnten, werden drei Lösungsvarianten definiert, wie CAD-Baupläne über längere Zeit verfügbar und nutzbar bleiben.

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  • Funk, Adrian (2010): Evaluation von Textmining-Software für die automatische Erstellung von Zusammenfassungen. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Methoden des Textmining dienen dem Zweck, die Ermittlung relevanter Informationen aus Textdokumenten zu automatisieren. Die Textextraktion ist eine der dabei häufig eingesetzten Teilfunktionen. In dieser Arbeit werden verschiedene Softwareangebote hinsichtlich der Qualität maschinell produzierter Textzusammenfassungen untersucht. Im ersten Teil werden die für den Gesamtzusammenhang relevanten Grundlagen erläutert. Es wird erklärt, wie Textzusammenfassungen in den übergeordneten Bereich des Wissensmanagements einzubetten sind, welche Aufgaben sie dabei erfüllen und welche Ansätze bei der Extraktion und Evaluation maschineller Verfahren zur Anwendung kommen. Danach werden die aus der Evaluation resultierenden Erkenntnisse diskutiert. Die in Kombination von Softwaretest, Nutzerbefragung und qualitativer Fallstudie entstandenen Ergebnisse dokumentieren, inwieweit der Einsatz welcher Systeme für welche Textgattungen im Hinblick auf welche Zwecke einen Nutzen erbringen. Daran anknüpfend wird schliesslich die Frage reflektiert, wie Textzusammenfassungen ganz allgemein in Beziehung zu Wissensgenerierungsprozessen stehen können.

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  • Hüppi, Felix (2010): Die Verbreitung und Zukunft der Divibib in der Schweiz unter Berücksichtigung der Kosten. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Digitale Medien verbreiten sich immer mehr und werden für Bibliotheken wichtiger. In wissenschaftlichen Bibliotheken gibt es verschiedene Angebote für digitale Medien, in den öffentlichen Bibliotheken nur eins: die DiViBib. Dieses Angebot wird in der Schweiz seit zwei Jahren benutzt. Die vorliegende Arbeit untersucht die Erfahrungen der bisherigen Nutzer, analysiert die Stärken und Schwächen des Angebots und versucht, die weitere Verbreitung in der Schweiz zu prognostizieren. Ein Schwerpunkt der Untersuchung liegt bei den Kosten. Zur Veranschaulichung werden die Kosten einer digitalen Ausleihe mit jenen einer konventionellen Ausleihe verglichen. Das Ziel der Arbeit ist eine Darstellung der aktuellen Situation der DiViBib in der Schweiz und eine Prognose für die Weiterentwicklung und das Wachstum der DiViBib in der Schweiz in den nächsten Jahren.

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  • Hutter, Samantha; Mattes, Caroline (2010): Bibliothek, nein danke!. Das Verhältnis von Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren zur Bibliothek. Bachelorarbeit Informationswissenschaft. Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, Chur. Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII).

    Abstract: Jugendliche haben individuelle Bedürfnisse und sollen deswegen auch in Bibliotheken als eine eigene Zielgruppe wahrgenommen werden. Um diesen Interessen entgegenzukommen, ist es notwendig, dass ihnen die Bibliothek ein entsprechendes Angebot anbietet (Lutz, 2009, S. 303). Durch eine Befragung über 700 Jugendlichen an Oberstufenschulen und Gymnasien im Kanton St. Gallen, konnten Einblicke in das Verhältnis von Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren zu Bibliotheken gewonnen werden. In der vorliegenden Arbeit wurden die Häufigkeit der Bibliotheksbesuche sowie die Mediennutzung näher betrachtet. Bei letzterem wurde untersucht, welche Medien Jugendliche am liebsten ausleihen und wie sie das Medienangebot der Bibliothek beurteilen. Es wurden nicht nur Medien- und Bibliotheksnutzung abgedeckt, sondern auch andere Bereiche wie Räumlichkeiten & Atmosphäre und Nichtnutzung. Beim Aspekt Nichtnutzung wurden u.a. Gründe festgestellt, weshalb die Jugendlichen nicht (mehr) in die Bibliothek gehen.

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